{"id":68335,"date":"2021-01-03T09:30:07","date_gmt":"2021-01-03T08:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68335"},"modified":"2020-12-23T13:29:04","modified_gmt":"2020-12-23T12:29:04","slug":"leserbriefe-zu-rettet-den-rundfunk-vor-privatisierung-und-vor-der-eigenen-propaganda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68335","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eRettet den Rundfunk \u2013 Vor Privatisierung und vor der eigenen Propaganda\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Dieser <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68150\">Beitrag<\/a> setzt sich f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk (&Ouml;RR) ein. Das f&auml;llt jedoch schwer, weil der &Ouml;RR oftmals gegen den offiziellen &bdquo;demokratischen&ldquo; Auftrag verst&ouml;&szlig;t. Seine Abschaffung und Schw&auml;chung werden aber wohl nicht zur Verbesserung der deutschen Medienlandschaft beitragen. Danke vielmals f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl der E-Mails. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>Sie nehmen in Ihrer Einleitung die Antwort des Dilemmas bereits vorweg: &ldquo;Aber diese Verteidigung war wegen der massiven inhaltlichen Verfehlungen der Sender selten so schwer wie heute.&rdquo; <\/p><p>Genau darin liegt das Problem. Inhaltliche &Auml;nderungen k&ouml;nnen nur geschehen, wenn diejenigen Menschen, die darauf einen negativen Einflu&szlig; entgegen des gesetzlichen Auftrages aus&uuml;ben, gezielt ausgeperrt werden. Soweit mir bekannt ist, sind politische wie auch kirchliche Vertreter in entscheidungsf&auml;higen Gremien in der &Uuml;berzahl. Die sich daraus ergebende Schlagseite kann ohne personelle &Auml;nderungen nicht korrigiert werden. <\/p><p>Die Gesetzeslage mu&szlig; diesbez&uuml;glich nicht ge&auml;ndert werden. Im Gegenteil mu&szlig; endlich deren konsequente Durchsetzung in die Praxis umgesetzt werden. Es mangelt keineswegs an Nachweisen, wie Sie selbst feststellen. <\/p><p>Mit ihr ist es wie mit den formalen Beschwerden, die Sie zwar als positiv empfinden (im Vergleich zu etwa privaten Medien), aber unter dem Strich keinerlei Ver&auml;nderungen bewirken.<br>\nWarum sollte man also ein System unterst&uuml;tzen, das unliebsame &Auml;nderungen bewu&szlig;t nicht zul&auml;&szlig;t? Dies ist ganz &amp; gar undemokratisch. <\/p><p>Wenn man den &ouml;ffentlich-rechtlichen Stall ausmisten wollte, dann m&uuml;&szlig;te man endlich anfangen, diejenigen verantwortlichen Redakteure zur Rechenschaft zu ziehen, welche f&uuml;r Gleichklang, Diffamierungen, Manipulierungen und Panikmache verantwortlich sind, bis hin zu den Intendanten und Rundfunkr&auml;ten. F&uuml;r mich schlie&szlig;t das die Ahndung nach Ma&szlig;gaben des Strafgesetzbuches definitiv mit ein. <\/p><p>Ich fasse meine Entscheidung zu dem Thema &ldquo;&ouml;ffentlich-rechtliche Medien&rdquo; wie folgt zusammen:<br>\nSolange es einen Zwangsbeitrag gibt, wie ihn der Rundfunkbeitrag als Quasi-Wohnungssteuer heute darstellt, der mich aber als Zahler au&szlig;en vor h&auml;lt, was die inhaltliche Gestaltung und Verf&uuml;gbarkeit von Beitr&auml;gen (Audio- wie auch Videomaterial) betrifft, so bin ich ganz klar f&uuml;r eine Abschaffung eines solch korrupten Systems, um es mit deutlichen Worten zu sagen. <\/p><p>Ein Redekteur von hr3 war ziemlich baff, als ich ihn darum bat, mir ein MP3 des Liedes von Jovis zukommen zu lassen, in dem eine &ldquo;hr3-Einlage&rdquo; zu h&ouml;ren war. Als ich schrieb, da&szlig; ich als Rundfunkbeitragzahler auch ein Mitspracherecht habe, war er ganz &amp; gar verwundert, da&szlig; sich jemand aus dem Volke erdreistet, demokratisches Mitspracherecht einzufordern. Eine Kopie d&uuml;rfe dem Zahler nicht zustehen, das w&auml;re Sache des Senders. Ist das tats&auml;chlich so? Hier liegt viel im Argen, das bewu&szlig;t nicht angegangen wird. YouFM hatte sich vor Jahren ziemlich &auml;hnlich ge&auml;u&szlig;ert, als ich dort nach einem anderen Lied angefragt hatte. Dieses Denkmuster ist also weder &uuml;ber Nacht entstanden noch besteht ganz offensichtlich der Wille, es zu &auml;ndern. <\/p><p>Der Streit um die Erh&ouml;hung einer Rundfunkgeb&uuml;hr ist an Chuzpe nicht mehr zu &uuml;berbieten. Jeder Mitarbeiter in der freien Wirtschaft, der schlechte Ergebnisse abliefert, wird abgestraft bis hin zur K&uuml;ndigung, wenn dies unter Vorsatz geschieht. Beim &Ouml;RR werden die Verantwortlichen jedoch vor dem Zorn der B&uuml;rger und sogar ihrer eigenen (ehemaligen) Redakteure (Br&auml;utigam\/Klinkhammer) gesch&uuml;tzt, damit diese ungehemmt weiter machen k&ouml;nnen. Solch ein Medium brauche ich beim besten Willen nicht. <\/p><p>Da die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien im Grunde genauso agieren wie die privaten, sehe ich hier keinen Fehler, das, was zusammen pa&szlig;t, auch zusammen zu packen. Dann sind wir immerhin die grundrechtswidrige Rundfunksteuer los und tun gestern wie heute und auch morgen genau das, was wir als kritische Geister immer getan haben:<br>\nWir informieren uns aus Quellen, die uns nicht &uuml;bel aufsto&szlig;en oder ein Gef&uuml;hl geben, da&szlig; Meinungen regelrecht gez&uuml;chtet werden sollen. Diese alternativen Quellen bed&uuml;rfen keiner &ouml;ffentlichen Zwangsgelder. Ein &ouml;ffentlich finanziertes Modell darf ergo als gescheitert betrachtet werden. <\/p><p>Ein indianisches Sprichwort lautet:<br>\nWenn man merkt, da&szlig; man ein totes Pferd reitet, dann sollte man absteigen. <\/p><p>Wom&ouml;glich hat die Privatisierung des &Ouml;RR aber auch noch einen anderen Grund: Sollte n&auml;mlich Norbert H&auml;ring&rsquo;s Klage vor dem EuGH Erfolg haben, den Rundfunkbeitrag bar bezahlen zu &ldquo;d&uuml;rfen&rdquo;, dann k&auml;men immense Mehrkosten f&uuml;r diesen Aufwand dazu &mdash; was wiederum die Gewinnspanne der Mafia-&auml;hnlichen Zwangsbeitr&auml;ge schm&auml;lert. Das geht nun wirklich nicht. <\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>vorweg m&ouml;chte ich betonen, das auch ich einer Privatisierung des &Ouml;RR kritisch gegen&uuml;berstehe. Ihre berechtigte Kritik empfinde ich allerdings als zu brav.<\/p><p>Es ist festzustellen, seit Einf&uuml;hrung des Privatfernsehens hat sich der &Ouml;RR ohne Not den Inhalten und Niveau der privaten Anbieter angepasst. Diese Entwicklung dauert an.<br>\nOder, um es anders auszudr&uuml;cken : die Kontrollinstanz der &Ouml;RR als Vierte Gewalt im Staat ist dahin.<br>\nSie existiert nicht mehr. Punkt.<br>\nDie ganz offensichtliche &Uuml;bernahme von relevanten Posten im &Ouml;RR durch die Politik ist mittlerweile Gang und G&auml;be und geht t&auml;glich weiter&hellip;<br>\nAktuell &uuml;bernahm die Chefstrategin des Herrn R&ouml;ttgen, Frau Ellen Demuth, gerade einen Sitz im Rundfunkrat der ARD.<br>\nEigentlich wieder mal ein Skandal, aber das Publikum ist mittlerweile so konditioniert, dies alles nicht mehr wahrzunehmen..nun, wie auch, es wird so gut wie nicht dar&uuml;ber berichtet. Corona sei Dank. Und wenn berichtet wird, dann so, als w&auml;re das ganz selbstverst&auml;ndlich.<\/p><p>Um es mit Albrecht M&uuml;ller zu sagen : Der &Ouml;RR hat jeglichen medial demokratischen Anstand verloren.<br>\nSo ist es!<\/p><p>Es geht aber beim &Ouml;RR nicht mehr um eine Reformierung,<br>\nEs muss um einen kompletten Neuaufbau inhaltlich, bzw. eine R&uuml;ckbesinnung auf die eigentlichen Aufgaben gehen, die ein guter &Ouml;RR zu liefern hat und zum anderen Bedarf es eines kompletten Neuaufbaus der Finanzierung und  der Verwaltung.<\/p><p>Der Rundfunkrat muss abgeschafft werden und durch einen echten B&uuml;rgerrat ersetzt werden.<br>\nWarum? Weil der Rundfunk dem B&uuml;rger geh&ouml;rt!!<br>\nDie Menschen sollten Rundfunk f&uuml;r die Menschen machen.<br>\nDieser B&uuml;rgerrat muss, wie alle anderen Instanzen unabh&auml;ngig kontrolliert werden um Einflussnahme in welcher Art und weise auch immer zu verhindern. Bei Verst&ouml;&szlig;en folgt die Abwahl.<br>\nDas Wort Unabh&auml;ngigkeit muss in Gro&szlig;buchstaben ganz am Anfang stehen und das erste Gesetz bleiben.<\/p><p>Die absurden Doppelstrukturen von ARD und ZDF m&uuml;ssen beseitigt werden.<br>\nGleiche Programminhalte auf 2&hellip; Kan&auml;len kosten das doppelte.<br>\nWo ist der Sinn?<br>\nDer komplette Programmauftrag muss verbindlich neu geschrieben werden in dem Information,<br>\nUnabh&auml;ngigkeit und Meinungsvielfalt an oberster Stelle stehen. Dies muss eingehalten und unabh&auml;ngig kontrolliert werden.<\/p><p>Der Rundfunkbeitrag wird zur Finanzierung dessen Auftrags erhoben, &bdquo;ohne den Druck zu Marktgewinnen die Wirklichkeit unverzerrt darzustellen, das Sensationelle nicht in den Vordergrund zu stellen und professionell die Vielfalt der Meinungen abzubilden&ldquo;, hob Gerichtsvizepr&auml;sident Ferdinand Kirchhof im Rundfunkbeitragsurteil am 18.7.018 hervor.<\/p><p>Diese Aussage hat definitiv nichts mit der Realit&auml;t der &ouml;ffentlich-rechtlichen zu tun!!<\/p><p>Seit nunmehr 8 langen Jahren, wird der Rundfunk durch den, eindeutig grundgesetzwidrigen<br>\nRundfunkbeitrag finanziert.<br>\nDiese Finanzierungsform muss ein Ende finden!!<br>\nEs ist ein 8 Jahre andauernder Skandal, das zB. Menschen in diesem Land bei nicht bezahlen des Beitrags ins Gef&auml;ngnis kommen oder damit bedroht werden. Dies ist ein Unfassbarer Zustand!!<br>\nEin nicht unerheblicher und ansteigender Anteil der Menschen in diesem Land lehnen diesen Zwangsbeitrag ab und werden diesen auch in der Zukunft weiter ablehnen.<br>\n&Uuml;ber eine Million Vollstreckungen und Festsetzungsbescheide pro Jahr zeigen nur den teil in der Bev&ouml;lkerung an, der sich aktiv gegen diesen Zwang wehrt. Viele, viele andere scheuen die Auseinandersetzung und bezahlen widerwillig.<br>\nBei einer aktiven zur Wehrsetzung gegen die Zwangszahlungen zeigt sich zus&auml;tzlich ein Bild des Zustands der Verwaltungen und Gerichte in diesem Land, das zersetzt ist mit Rechtsbeugung, Willk&uuml;r, Ignoranz und L&uuml;gen, eine weitere Aneinanderreihung von Skandalen.<br>\nEin System das sich mit Zwang finanziert ist schlicht demokratisch nicht mehr legitimiert.<br>\nMehr noch, ein System das eine Beitragserh&ouml;hung in Zeiten von wirtschaftlichen Niedergang vieler Branchen in diesem Land vor dem Bundesverfassungsgericht unversch&auml;mter weise durchsetzen will, geh&ouml;rt schlicht bestraft!! <\/p><p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk hat meiner Meinung nur dann die Chance einer neuen Akzeptanz, indem es diese Zwangszahlungen sofort beendet.<br>\nDer Ankn&uuml;pfungspunkt f&uuml;r eine Bezahlung kann, wenn &uuml;berhaupt nur ein Empfangsger&auml;t sein und keine Wohnung!<br>\nAuch kann eine Finanzierung aus Steuergeldern  bei gleichzeitiger Wahrung der Staatsferne in Frage kommen, bei der Kirchensteuer geht dies ja auch.<br>\nAuch w&auml;re dies zumindest wieder im Sinne des GG Art.3.<\/p><p>Das Konstrukt &Ouml;RR ist ein Bauwerk das abgerissen werden muss um ein grundlegend neues Geb&auml;ude zu errichten.<br>\nEin Geb&auml;ude, das auf soliden rechtsstaatlichen F&uuml;&szlig;en steht, seinen Programmauftrag vollumf&auml;nglich erf&uuml;llt, demokratisch legitimiert ist, Grundgesetzkonform ist und einzig und allein f&uuml;r die Menschen in diesem Land da ist und nicht f&uuml;r Wirtschaft, Politik und eine sich selbst beweihr&auml;uchernde, arrogante Intendanz.<\/p><p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk ist aber nur ein Bauwerk von vielen, das ohne wenn und aber abgerissen und neu errichtet werden muss, damit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie &uuml;berhaupt &uuml;berlebensf&auml;hig bleiben in diesem Land.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nThomas Rath<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>wir werden diesen &Ouml;RR (&Ouml;ffentlich-Rechtlicher Rundfunk) nicht mehr reformieren k&ouml;nnen. Die Zeit daf&uuml;r ist vorbei aber um Druck auf die beh&auml;bigen Damen und Herren im &Ouml;RR auszu&uuml;ben finde ich den Vorschlag aus der CDU im Grunde nicht g&auml;nzlich schlecht.<\/p><p>Auch wenn ich es nicht in Ordnung finde, dass ich als Kritiker des &Ouml;RR nun Verbesserungsvorschl&auml;ge unterbreiten soll wie ggf. der &Ouml;RR reformiert werden kann, da er nach meinem daf&uuml;rhalten nicht reformierbar ist, so will ich es aber dennoch wagen. Starten wir also den Versuch eines Vorschlages, wir lassen z.B. die Geb&uuml;hrenzahler einmal im Jahr oder alle zwei Jahre selber entscheiden wohin seine Geb&uuml;hren f&uuml;r die n&auml;chste 1 bis 2 Jahre flie&szlig;en sollen. Z.B. zum &Ouml;RR, zu den Privaten oder zu den Sozialen Medien u.a.m. wie auch immer. Man stelle sich nur einen Moment vor die NDS, KenFM etc. w&uuml;rden so von ihren Nutzern mit 210,- &euro;\/a mitfinanziert werden k&ouml;nnen. Die Medienvielfalt und der Druck auf die Medien gute und vern&uuml;nftige Produkte anzubieten w&auml;re enorm. Eine f&uuml;r alle durchschaubare Transparenz des Gesch&auml;ftsgebarens der beteiligten Medien vorausgesetzt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nW.Hennes<\/p><p>PS. Bitte macht weiter in diesen dunklen Zeiten seit ihr einer der wenigen Lichtblicke.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>zu Ihrem Artikel &bdquo;Rettet den Rundfunk&ldquo; m&ouml;chte ich zwei Anmerkungen machen.<\/p><p>Erstmal teile ich Ihre Kritik am &Ouml;RR. Seit Monaten haben ich meinen Fernseh- und Radiokonsum ganz erheblich reduziert, weil ich einfach die Gleichschaltung in den Nachrichten u.a. zur Pandemie nicht mehr h&ouml;ren kann. Davor geh&ouml;rte ich zu den eifrigen Schreibern, der auf unausgewogene Berichterstattung unverz&uuml;glich die Redaktionen angeschrieben habe. Diese Lust ist mir vergangen und ich habe nur noch Frust.<\/p><p>In Ihrem Artikel erw&auml;hnen Sie, dass der B&uuml;rger Programmbeschwerden einreichen, oder sich an den Presserat wenden kann. Ist das nicht so wie ein Punchingball? Der B&uuml;rger bekommt&nbsp;vermeintlich etwas wo er sich abreagieren kann, aber letztendlich vermutlich ins Leere l&auml;uft. Es bleibt aber der Schein der Einflu&szlig;nahme aufrecht erhalten.<\/p><p>&Auml;qivalent w&auml;re es zu den Petitionen und Demonstrationen. Der Schein der Demokratie wird gewahrt, aber es &auml;ndert sich so gut wie nichts.<\/p><p>Mein zweiter Punkt bezieht sich auf auf Ihr Anliegen den &Ouml;RR zu retten.<\/p><p>Was w&auml;re denn, wenn es nur noch privaten Rundfunk g&auml;be? Sicherlich w&uuml;rden die Nachrichten und die Ausrichtung der Programminhalte von den Eigent&uuml;mern bestimmt. Von Ausgewogenheit wird man sicherlich nicht mehr sprechen k&ouml;nnen. Der B&uuml;rger wei&szlig; aber, dass er beim privaten Rundfunk nicht die Neutralit&auml;t haben kann, wie er beim &Ouml;RR haben sollte.<\/p><p>Aber was ist mit dem &Ouml;RR? Ist es nicht viel gef&auml;hrlicher wenn der B&uuml;rger vom &Ouml;RR davon ausgeht, dass diese Nachrichten objektiv und neutral sind? Wir sehen doch jetzt in der Pandemie wo das hinf&uuml;hrt. Die Mehrheit der B&uuml;rger ist ja &uuml;berhaupt nicht mehr in der Lage, kritisch zu denken.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nR.H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>ich habe schon lange einen anderen Vorschlag:<br>\nNicht den &Ouml;RR sondern die Rundfunkanstalten zu privatisieren.<\/p><p>Der &Ouml;RR sollte neu aufgestellt werden als schmales Bildungs- und Nachrichtenprogramm. Freie Journalisten sollten unterst&uuml;tzt werden. Eine Fremdfinanzierung, z.B. durch Werbung, ist auszuschlie&szlig;en.<\/p><p>Die Rundfunkanstalten haben sich ja im Wettbewerb so gut aufgestellt, dass sie gut in die Freiheit entlassen werden k&ouml;nnen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA.Hellmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, Nachdenkseiten ! <\/p><p>An einer Holzkiste k&ouml;nnen Sie nichts l&ouml;ten. An unserem Staatsfunk k&ouml;nnen Sie nichts reformieren. Daf&uuml;r ist die Senderei zu stark verfilzt und mit der Politik verbandelt. Der in mehr als 70 Jahren gewachsene Koloss der Polit-(Des-)Information und der Versorgung des gigantischen &Uuml;berschusses von Hochschulabsolventen mit ihren unvermittelbaren Abschl&uuml;ssen in den F&auml;chern Sozio, Polito, Gender und Was-mit-Medien hat ein solches Beharrungsmoment, dass sie ihn nur komplett abschaffen und dann etwas Neues, Politiker-Fernes hinstellen k&ouml;nnen. Alles andere muss scheitern und ist auch stets gescheitert. <\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nAlfred Gro&szlig;enbaum <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, lieber Herr Riegel,<\/p><p>als langj&auml;hrige und t&auml;gliche Leserin der Nachdenkseiten stimme ich Ihnen zu, dass der &Ouml;RR &ldquo;gerettet&rdquo; werden muss, weil er in Anbetracht einer Privatisierung (leider, leider, muss man sagen) das kleinere &Uuml;bel w&auml;re.<\/p><p>Auch unter Ber&uuml;cksichtigung dessen hat man jedoch fast t&auml;glich Grund zu &Auml;rger und Verdruss&nbsp;(wie Sie es ja auch in Ihrem Beitrag erw&auml;hnen), z.B. &uuml;ber die tendenzi&ouml;se Berichterstattung unserer beiden &Ouml;RR-TV-Sender ARD und ZDF.<\/p><p>Obwohl ich mir schon oft vorgenommen hatte, keine Nachrichten des &Ouml;RR mehr anzusehen, habe ich am17.12. um 22.15 h eine Ausnahme gemacht und mir die ARD-Nachrichten &ldquo;angetan&rdquo;. Darin ist ab Min. 17.48 h ein Bericht &uuml;ber die Ansprache des russischen Pr&auml;sidenten Putin (&ldquo;Machthaber&rdquo;, wie Herr Zamparoni ihn nannte) zu sehen.&nbsp;<br>\nDie &ldquo;Reportage&rdquo; troff nur so von Feindseligkeit, Beleidigungen, Falschmeldungen; so etwa wurden die Aussagen von Herrn Nawalny als glaubw&uuml;rdig, die von Pr&auml;sident Putin als erschreckend (&ldquo;es stockte einem der Atem&rdquo;) qualifiziert. Es wurde behauptet, dass Putin jetzt von seiner Sommerresidenz in Sotschi aus regiere und sein armes Volk in der russischen K&auml;lte ausharren m&uuml;sse, etc.,etc. Mit anderen Worten, einfach unertr&auml;glich! Den anschlie&szlig;enden Kommentar habe ich mir wohlweislich erspart, um meine Nerven zu schonen.<br>\n&Uuml;ber die Programmgestaltung des &Ouml;RR zu schreiben, w&uuml;rde diesen Rahmen sprengen (au&szlig;er st&auml;ndiger Abfolgen von Krimis scheint den Programmmachern nichts einzufallen), und Verbl&ouml;dung des Fernsehvolkes ist vorprogrammiert. Aber das ist ja auch so beabsichtigt. Wie gesagt, es bleibt nur Fernseh-Abstinenz.&nbsp;&nbsp;<\/p><p>Hier der <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/daserste\/video\/tagesthemen\/tagesthemen\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3RhZ2VzdGhlbWVuLzVjOTAxMGZhLTM1NWQtNGQ3Ny05ODZlLTljOGJmZDM0NTg0NQ\/\">Link<\/a> zu der beschriebenen Sendung:&nbsp;&nbsp;<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en und Dank f&uuml;r Ihre wertvolle und unverzichtbare Arbeit!<br>\nG.Fernekes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo lieber Albrecht M&uuml;ller und die &bdquo;Nachdenkseiten&ldquo;,<br>\n&nbsp;<br>\nbesser als dieser Versuch die Praktiken unserer &Ouml;R-Anstalten und die bei eben jenen transportierten Propagandalinien aufzudecken geht es nicht.<\/p><p>Sie haben in brillanter Weise zusammengefasst um was es unter dem Schutz der &bdquo;Tarnkappe Links&ldquo; in Wirklichkeit geht.<\/p><p>Bei ihren absolut zutreffenden Feststellungen ist mir zugegebener Weise nicht gerade besser geworden. Aber sicher dient es der eigenen Psyche besser den Dingen ungeschminkt ins Auge zu sehen anstatt die Vogel Strau&szlig;methode in Anwendung zu bringen.<\/p><p>Den Betroffenen ihrer schonungslosen Analyse aber d&uuml;rfte es kalt &uuml;ber den R&uuml;cken gelaufen sein, wenn sie sich ertappt gef&uuml;hlt haben in ihrem durch nichts zu entschuldigenden Gebaren da Drau&szlig;en, wo man den Menschen zweifellos voll auf den Zehen steht und sich daf&uuml;r auch noch von nicht &bdquo;Vollj&auml;hrigen &bdquo; die nichts kapieren, feiern l&auml;sst .<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r diesen Akt dem Oktopus den&nbsp; &bdquo;neunten&ldquo; Arm zu kappen. Wird es bei manchen klingeln? Ich f&uuml;rchte nein. Sie werden die hervorragend getarnten Fallen nicht sehen oder sehen wollen, denn manchmal ist das Arrangement f&uuml;r den Augenblick angenehmer als die Konsequenz den Augiasstall auszumisten. Daf&uuml;r w&auml;re es langsam an der Zeit.<br>\n&nbsp;<br>\nVielen Dank f&uuml;r diese erhellenden Zeilen.<\/p><p>Mit den besten W&uuml;nschen und meiner Hochachtung vor ihrer sorgf&auml;ltigen Arbeit.<br>\nW.Schuckmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein unabh&auml;ngiger &ouml;ffentlich-rechtlicher Rundfunk (&Ouml;R) w&auml;re w&uuml;nschenswert. Unser jetziger &Ouml;R ist jedoch alles andere als unabh&auml;ngig. Der jetzige &Ouml;R ist nichts anderes als ein Staatsmedium, wie es das in anderen L&auml;ndern auch gibt. Und ein Staatsmedium ist daf&uuml;r zust&auml;ndig, bestimmte politische Meinungen zu verbreiten. In den letzten Jahren ist unser Staatsfernsehen mehr und mehr zum Verbreiter von politischen Behauptungen und Vermutungen geworden, deren Wahrheitsgehalt gegen Null tendiert. Das Ziel ist es nur noch, die Zuschauer\/-h&ouml;rer gezielt zu beeinflussen. Dieses nennt man dann Propaganda. Hinzu kommt, dass die Verantwortlichen in transatlantischen Clubs Mitglieder sind und laut deren Statuten den Ziele dieser Clubs &bdquo;dienen&ldquo; m&uuml;ssen (Beispiel Atlantikbr&uuml;cke). Bei diesen Clubs handelt es sich vorrangig um Lobbyistengruppierungen, die die Meinung der USA in Deutschland vertreten sollen. Auch eine Merkel ist Mitglied in der Atlantikbr&uuml;cke. Es ist m.M. nach ein Unding, dass sowohl die Regierungschefin (andere Politiker leider auch) als auch Verantwortliche und Journalisten dort Mitglied sind, die eigentlich unserem Land dienen, bzw. unabh&auml;ngig sein sollten. <\/p><p>Das Dilemma ist nur, dass wir f&uuml;r diese Propaganda Geb&uuml;hren bezahlen m&uuml;ssen, Dass f&auml;llt dann unter den Begriff Steuern. Es muss eine M&ouml;glichkeit geben, dagegen vorzugehen. Ich schaue oder h&ouml;re absolut keine Nachrichten im &Ouml;R, lieber schalte ich um und gucke die bescheuerte Werbung auf den Privaten. Was im &Ouml;R an unbewiesenen Behauptungen, Vermutungen, an Verdrehungen, an weglassen von wichtigen Informationen, bis hin zu offensichtlichen L&uuml;gen verbreitet wird, m&ouml;chte ich mir nicht mehr antun. Aber ich muss das alles mit meinem Geld mitfinanzieren. <\/p><p>Unser Wertewesten faselt soviel dar&uuml;ber, dass in anderen L&auml;ndern Oppositionen unterdr&uuml;ckt werden. Kann mir jemand einen Oppositionssender in Deutschland nennen? Gibt es sowas? Warum nicht? Wird bei uns auch die Opposition unterdr&uuml;ckt oder ist unsere Opposition nur zu dumm dazu? Zum Beispiel gibt es in dem &bdquo;b&ouml;sen&ldquo; Land Russland diverse Oppositionssender, sowohl im TV als auch im Radio, die ungehindert arbeiten und senden d&uuml;rfen. Aber dort wird ja gem&auml;&szlig; unserer Politik und ihrer Medien die Opposition, die Meinungsfreiheit unterdr&uuml;ckt. Die ganze Entwicklung auch jetzt mit dieser Coronahysterie nimmt kein gutes Ende. Unsere Presse- und Meinungsfreiheit wurde abgeschafft und k&uuml;nftig werden Andersdenkende als sogenannte Verschw&ouml;rungstheoretiker wahrscheinlich massiv verfolgt und benachteiligt. Und das nicht nur zum Thema Corona. Zensuren finden ja schon &uuml;berall statt. Ich hoffe, die NDS werden das &uuml;berleben. Vielleicht sollte man schon mal eine Alternative zur .de Internetadresse suchen, die von unserem Wertewesten nicht zensiert oder abgeschaltet werden kann!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und danke f&uuml;r ihre wichtige Arbeit!<br>\nR. Brunck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riedel, <\/p><p>das einzig sinvolle, was mit dem &Ouml;RR gemacht werden kann, ist abschalten.<br>\nDa ist Hopfen und Malz verloren. <\/p><p>Die B&uuml;rger dieses und aller &uuml;brigen L&auml;nder m&uuml;ssen sich ihre Infrastruktur wieder neu erschaffen.<br>\nAlternativen Medien, wie Nachdenkseiten, sind der einzig gangbare Weg.<br>\nKleinspender, die ohne direkten Einfluss auf den Inhalt bleiben. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nN.N. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<br>\n&nbsp;<br>\nbesten Dank f&uuml;r Ihren Beitrag und die Verlinkung zu den Texten der LINKEN und der SPD. In beiden Quellen ist zu lesen, dass der Rundfunkbeitrag seit 2009 nicht erh&ouml;ht wurde. Das ist formal richtig. Allerdings wurde 2013 aus der &ldquo;Rundfunkgeb&uuml;hr&rdquo; der &ldquo;Rundfunkbeitrag&rdquo;. Aus der &ldquo;Geb&uuml;hreneinzugszentrale&rdquo; wurde der &ldquo;Beitragsservice&rdquo;. Parallel zu diesem Neusprech wurde die Bemessungsgrundlage massiv erweitert. Leider konnte ich nichts dazu finden, wie sich die Haushalte der Sender in Summe im Jahresverlauf einschlie&szlig;lich Werbeeinnahmen entwickelt haben. Es w&auml;re interessant, wenn Sie hierzu gelegentlich etwas nachtragen k&ouml;nnten.<br>\n&nbsp;<br>\nBis 2013 war es m&ouml;glich, f&uuml;r Berieselung, die man nicht bekommen m&ouml;chte, auch nichts zu zahlen. Seitdem geht das nicht mehr. Jede und jeder &ldquo;muss&rdquo; sich an diesen urdemokratischen Institutionen finanziell beteiligen. Dabei geben die &ldquo;Anstalten&rdquo; am meisten aus f&uuml;r Sport, damit meinen sie nahezu ausschlie&szlig;lich Fu&szlig;ball, f&uuml;r seichte Unterhaltung, Mord &amp; Totschlag. Seri&ouml;se journalistische Recherche, politische Bildung? Weitgehend Fehlanzeige, wie Sie richtig schreiben. Ohne (Eigen-) Werbung fernzusehen oder Radio zu h&ouml;ren, ist praktisch unm&ouml;glich.<br>\n&nbsp;<br>\nBereits vor 20 Jahren sprach eine ehemalige Mitarbeiterin des ZDF nur vom Zentrum Der Finsternis. Von sich aus werden diese Organisationen sich nicht reformieren. Zwar besteht die theoretische M&ouml;glichkeit als B&uuml;rger, Zuschauer und -h&ouml;rer an den Auftrag zu erinnern &ndash; doch hiergegen sch&uuml;tzt ein lange gewachsenes dickes Fell.<br>\n&nbsp;<br>\nParteien, wie LINKE und SPD, die in ihren Stellungnahmen die Entwicklung der letzten Jahrzehnte unterschlagen und mit der geplanten Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung unkritisch ein &ldquo;Weiter so&rdquo; bef&uuml;rworten, bef&ouml;rdern damit indirekt Positionen der CDU und der AfD. Erforderlich w&auml;re, dass die Politik, statt neues Geld zu liefern, Reformen verlangt und an den gesetzlichen Auftrag erinnert. Die Intendanten sollten an der Erf&uuml;llung dieses Auftrags kontrolliert und gemessen werden und nicht daran, ob Sie ausreichend &ldquo;Brot und Spiele&rdquo; im Wettstreit mit den Privaten liefern<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPeter D&ouml;ring<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebes Team der NDS. Vorab meinen Respekt und Dank f&uuml;r Ihre Arbeit. Sich Tag f&uuml;r Tag mit dem zu besch&auml;ftigen, was Politiker sich ausdenken und &uuml;ber die Medien verbreiten, das ist eine Leistung die ich sehr hoch sch&auml;tze. Meine Nerven w&uuml;rden da nur bedingt mitmachen. <\/p><p>Als ich das erste mal von diesem Vorstoss las, dachte ich, was soll das, was kann besser werden, privatisieren ist auch keine L&ouml;sung. <\/p><p>Inzwischen bin ich eher daf&uuml;r denn vom Niveau sind die &Ouml;RR in vielen Bereich schon auf dem Level der Privaten angekommen und gef&uuml;hlt versuchen sie es, dieses noch zu unterbieten. J&uuml;ngstes Beispiel d&uuml;rfte sicher der Beitrag eines gewissen J.B. sein mit dem WDR Kinderchor. <\/p><p>Sie schreiben, es gibt ja noch einiges Gutes an Sendungen, mag sein. Als inzwischen &uuml;berzeugter Nichtseher kann ich wenig dazu sagen. Allerdings ist mir schon fr&uuml;her aufgefallen, da&szlig; selbst Dokus oft nicht Werteneutral gestaltet sind. <\/p><p>F&uuml;r mich auch eine Problem, wo ich selbst keine L&ouml;sung f&uuml;r habe, ist die gro&szlig;e Akzeptanz der Nachrichten um 8 und da&szlig; viele Menschen diese Sendung absolut f&uuml;r glaubw&uuml;rdig halten. Was ist hier eine gute Alternative? <\/p><p>Sie sehen, ich habe mehr Fragen als m&ouml;gliche L&ouml;sungen und bin gespannt auf die Meinung anderer Leser Ihrer Seiten. <\/p><p>Ich w&uuml;nsche dem ganzen Team ein gutes Weihnachtsfest und uns allen ein besseres 2021. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nR. R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<br>\n&nbsp;<br>\nalle Jahre wieder&hellip;werben die Nachdenkseiten f&uuml;r den Erhalt des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ich frage mich mehr noch als bei Ihrem Artikel vor 14 Monaten: Warum?<\/p><p>63.000 Unterschriften hat Bastian Barucker gesammelt. Alle Mitunterzeichner wollten eine Sondersendung in der ARD, bei der Wissenschaftler wie Prof. Bhakdi und Dr. Wodarg mit (Dr.?) Drosten und Dr. Wieler in einen offenen Diskurs zur &ldquo;pandemischen Lage von nationaler Tragweite&rdquo; treten sollten. Nach wochenlanger Hinhaltetaktik war die ARD zu einer nicht&ouml;ffentlichen Videokonferenz bereit. Begr&uuml;ndung: Man k&ouml;nne es nicht &ldquo;jedem Einzelnen &uuml;berlassen, sich eine Meinung zu bilden, welcher Wissenschaftler recht hat, weil das Pubklikum damit &uuml;berfordert sei.&rdquo; Es ist schon erschreckend, mit welcher &Uuml;berheblichkeit die Sendeanstalten unterwegs sind.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nNeuerdings m&uuml;ssen Menschen, die eine von den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen abweichende Meinung haben, mit Rufmordkampagnen rechnen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Querdenken&rdquo;-Bewegung: Ex-Polizist warnt vor rechter Unterwanderung &ndash; SWR Aktuell<br>\n&nbsp;<br>\nQuerdenker quasi NSU 2.0! Und ein Kreditinstitut muss sich rechtfertigen, dass sie solchen Leuten Bankkonten einrichtet.&nbsp;<br>\n&Auml;hnliches habe ich auf Privatsendern noch nicht gesehen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nNeben der von Ihnen angeregten Reform halte ich aber noch eine weitere &Uuml;berlegung f&uuml;r angebracht: Wenn eine Privatisierung der Sender die Medienlandschaft nicht verbessert &ndash; verschlechtert w&uuml;rde sie auch nicht, wenn&nbsp;z. B. einer der beiden&nbsp;Sender abgeschafft w&uuml;rde (vorzugsweise ARD bei Erhalt der&nbsp;Lokalsender), da sich die Beitr&auml;ge von z. B. Tagesthemen und Heutejournal kaum unterscheiden. Auch keinen Einfluss h&auml;tte eine deutliche Reduzierung der Auslandskorrespondenten.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nMeine Bereitschaft, die von den Sendeanstalten t&auml;glich verbreitete Staatspropaganda mit 17,50&euro; p.m. zu finanzieren, tendiert gegen 0.&nbsp;Eine weitere Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung empfinde ich als Zumutung.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSabine Kurzidim<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel, <\/p><p>der Aufruf den Rundfunk zu retten ist grunds&auml;tzlich richtig. <\/p><p>Was ist denn in unserem Land &uuml;berhaupt noch staatlich bzw. &ouml;ffentlich rechtlich? Krankenh&auml;user, Bundesbahn, Autobahnen und viele andere Instutitionen sind bereits in privater Hand. Diese Liste k&ouml;nnte man noch erweitern. <\/p><p>F&uuml;r mich stellt sich die Frage ob wir denn dann ausgerechnet einen &ouml;ffentlich, rechtlichen Rundfunk brauchen. Wozu? Die Personalkosten sprengen den Rahmen, Informationen auf dem Nullpunkt und auch das &uuml;brige Programm wird nur dauernd wiederholt. Wenn wir es nicht schaffen in unserem Land wieder Recht und Ordnung in Kraft zu setzen, auf jeden Fall das Grundgesetz , dann brauchen wir auch keinen &ouml;ffentlich rechtlichen Rundfunk. Den m&uuml;ssen wir auch noch zwangsweise bezahlen. <\/p><p>Vor allen Dingen das letzte Video mit Jan B&ouml;hmermann ist an Geschmacklosigkeit nicht zu &uuml;berbieten. <\/p><p>Ich m&ouml;chte jedenfalls in Zukunft f&uuml;r sowas nicht mehr bezahlen m&uuml;ssen. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e auch an das gesamte Team<br>\nGerda Keuter <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68150\">Beitrag<\/a> setzt sich f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk (&Ouml;RR) ein. Das f&auml;llt jedoch schwer, weil der &Ouml;RR oftmals gegen den offiziellen &bdquo;demokratischen&ldquo; Auftrag verst&ouml;&szlig;t. Seine Abschaffung und Schw&auml;chung werden aber wohl nicht zur Verbesserung der deutschen Medienlandschaft beitragen. Danke vielmals f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl der E-Mails. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-68335","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68335","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68335"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68335\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68336,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68335\/revisions\/68336"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68335"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68335"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}