{"id":68495,"date":"2021-01-05T08:58:55","date_gmt":"2021-01-05T07:58:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68495"},"modified":"2021-01-05T17:02:11","modified_gmt":"2021-01-05T16:02:11","slug":"robert-koch-und-die-verbrechen-der-kolonialmedizin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68495","title":{"rendered":"Robert Koch und die Verbrechen der Kolonialmedizin"},"content":{"rendered":"<p>Nicht nur das Robert Koch-Institut, sondern auch andere f&uuml;hrende Einrichtungen der medizinischen und epidemiologischen Forschung wie die Johns Hopkins University und die Berliner Charit&eacute; arbeiten ihre Verbrechen aus der Vergangenheit nicht selbst auf. Erkenntnisse kommen von anderer Seite. Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7620\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-68495-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210105_Robert_Koch_und_die_Verbrechen_der_Kolonialmedizin_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210105_Robert_Koch_und_die_Verbrechen_der_Kolonialmedizin_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210105_Robert_Koch_und_die_Verbrechen_der_Kolonialmedizin_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210105_Robert_Koch_und_die_Verbrechen_der_Kolonialmedizin_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=68495-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210105_Robert_Koch_und_die_Verbrechen_der_Kolonialmedizin_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210105_Robert_Koch_und_die_Verbrechen_der_Kolonialmedizin_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>&bdquo;Zu Kolonialzeiten war es &uuml;blich, dass Forscher skrupellos mit Afrikanern experimentierten, allen voran die Deutschen. Auch Robert Koch zwang kranke Menschen in Konzentrationslager und testete an ihnen neue Gegenmittel. Die Gr&auml;ueltaten der kolonialen Tropenmedizin wirken bis heute.&ldquo; So beginnt die Sendung &bdquo;Robert Koch und die Verbrechen von &Auml;rzten in Afrika&ldquo; am 26.12.2020, Autorin: Julia Amberger.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p>Koch ging sofort mit Beginn der Kolonialkriege des Deutschen Kaiserreiches 1883 als 39-j&auml;hriger Arzt nach Afrika. Seine Experimente fanden im Rahmen der milit&auml;risch-wirtschaftlichen Eroberung von Kolonien, d.h. der Ausbeutung von Menschen und Bodensch&auml;tzen, statt. Er stand auch im Austausch mit britischen Kolonial&auml;rzten, die schon mehr Erfahrung hatten. Mit ihnen ging er bis in die wichtigste Kolonie Englands, nach Indien. Im Auftrag der Reichsregierung experimentierte er mit Eingeborenen in S&uuml;dafrika und Deutsch-Ostafrika. Dort sollte u.a. die Schlafkrankheit bek&auml;mpft werden, damit den deutschen Unternehmern m&ouml;glichst wenig Arbeitskr&auml;fte wegstarben.<\/p><p><strong>T&ouml;dliche Experimente in Konzentrationslagern: Keine Aufarbeitung durch das RKI<\/strong><\/p><p>&bdquo;Als Medikament testete er das arsenhaltige Mittel Atoxyl. Dass es in hoher Dosierung giftig ist, war bekannt. Trotzdem erh&ouml;hte er die Dosis schrittweise&hellip; und nahm Schmerzen, Erblindung und den Tod tausender Menschen billigend in Kauf&ldquo;, hei&szlig;t es in der Sendung. Weiter: &bdquo;Um pro Tag rund 1.000 Patienten zu untersuchen, isolierte er vermeintlich Kranke in sogenannten Konzentrationslagern: Es fehlte an allem&hellip; Wie viele Menschen allein wegen dieser Zust&auml;nde starben, wei&szlig; niemand.&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>&bdquo;Die Kolonialmedizin sollte nicht Menschen in Not helfen. Sie diente dem &ouml;konomischen Aufschwung der Kolonie &ndash; und neuen Erkenntnissen f&uuml;r die deutsche Wissenschaft und die Pharmaindustrie.&ldquo; Nach dem Kaiserreich und dem verlorenen 1. Weltkrieg nahmen die Alliierten Deutschland die Kolonien ab. Aber die Tradition wurde fortgef&uuml;hrt: &bdquo;So haben die deutschen &Auml;rzte an Afrikanern erprobt, was sie sp&auml;ter an Juden, Homosexuellen und politischen Gegnern perfektionierten.&ldquo;<\/p><p>Diese Geschichte ihres Namensgebers wurde und wird nicht vom Robert Koch-Institut (RKI) aktiv und &ouml;ffentlich aufgearbeitet, auch nicht etwa von der staatlich subventionierten Medizingeschichte.<\/p><p><strong>Auch Johns Hopkins University: Keine Aufarbeitung medizinischer Verbrechen<\/strong><\/p><p>&Auml;hnlich ist es bei der f&uuml;hrenden medizinischen und Pandemie-Forschungseinrichtung des kapitalistischen Westens, der privaten Elite-Universit&auml;t Johns Hopkins University in Baltimore\/USA. Dort werden zahlreiche spezialisierte Institute seit dem 1. Weltkrieg vom Staat zusammen mit reichen Unternehmens-Stiftungen finanziert, so gegenw&auml;rtig z.B. durch die Stiftungen der Multimillard&auml;re Michael Bloomberg, Stavros Niarchos (Unterst&uuml;tzer des Milit&auml;rputsches in Griechenland 1967) und William Gates. Das Global Health Security Institute der Universit&auml;t hat bekanntlich im vielgenutzten <em>Global Health Security Index<\/em> von 2019 unter allen 193 UNO-Mitgliedsstaaten die Gesundheitssysteme der USA und Gro&szlig;britanniens als die auf Pandemien &bdquo;am besten vorbereiteten&ldquo; ausgezeichnet &ndash; daran orientierten sich nicht nur die US- und die britische Regierung unter Donald Trump und Boris Johnson, sondern auch die Regierungen in der EU.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><p>Mediziner der Johns Hopkins University waren nach dem 2. Weltkrieg von 1946 bis 1953 an t&ouml;dlichen Experimenten beteiligt: Sie infizierten in Guatemala 1.500 Gefangene, Prostituierte, einfache Soldaten und Kinder aus kirchlichen Heimen ohne deren Wissen mit Geschlechtskrankheiten. Ziel: Die Geschlechtskrankheiten der weltweit in neuen Kriegen eingesetzten US-Boys auf m&ouml;glichst niedrigem Stand halten und deren Kampff&auml;higkeit erhalten. Auch diese Verbrechen wurden nicht durch die Universit&auml;t selbst aufgearbeitet, sondern werden bis heute beschwiegen.<\/p><p>Erst 2010 stie&szlig; die Historikerin Susan Reverby, ohne danach zu suchen, zuf&auml;llig auf Unterlagen. Die darauf begr&uuml;ndete Entsch&auml;digungsklage hunderter Betroffener und Nachkommen gegen die Universit&auml;t, die finanzierende Rockefeller-Stiftung und den Pharmakonzern Bristol Myers Squibb steht in Washington immer noch zur Entscheidung an. Keiner der Angeklagten bestreitet die Fakten, sie weisen aber alle Schuld von sich und haben sich nicht entschuldigt.<\/p><p>Das Robert Koch-Institut arbeitet eng mit der Johns Hopkins Unversity zusammen und hat sich zu den Verbrechen des Kooperations-Partners nie ge&auml;u&szlig;ert.<\/p><p><strong>Charit&eacute;: Aufarbeitung der Verbrechen nicht durch die Charit&eacute; selbst<\/strong><\/p><p>Die f&uuml;hrende Virologie- und Pandemie-Institution in Deutschland ist, neben dem exekutierenden Robert Koch-Institut, die Charit&eacute;. Sie ist unter staatlichem Dach zugleich das gr&ouml;&szlig;te durchprivatisierte Krankenhaus in Deutschland &ndash; etwa durch die Auslagerung zahlreicher T&auml;tigkeiten in die Billigtochterfirma Charit&eacute; Facility Management GmbH.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] Die Charit&eacute; betreibt Forschung und pflegt weltweite Beziehungen &ndash; besonders intensiv mit der Johns Hopkins University.<\/p><p>Die Charit&eacute; betreibt seit 2013 das Projekt &bdquo;GeDenkOrt.Charit&eacute; &ndash; Wissenschaft in Verantwortung&ldquo;. Die F&ouml;rdermittel kommen u.a. von der Springer-Stiftung. (Der j&auml;hrliche Axel Springer Award wurde 2020 an den Corona-Leugner und Impfgegner Elon Musk vergeben, Preisredner war ausgerechnet der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn: Er zitierte einige &Auml;u&szlig;erungen von Musk und empfahl etwas, das er anderen prinzipiell verweigert: Man m&uuml;sse &bdquo;im Dialog&ldquo; bleiben. Da freute sich die maskenlos im Festsaal des Berliner Springer-Hochhauses versammelte Prominenz aus dem Springer-Konzern und deutschen Unternehmen.)[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>Beim Aufarbeitungsprojekt &bdquo;GeDenkOrt.Charit&eacute;&ldquo; wird pflichtgem&auml;&szlig; daran erinnert, dass die Krankenhaus-Leitung in der NS-Zeit j&uuml;dische Mitarbeiter entlassen hat. So sagte bei der Er&ouml;ffnung der Vorstandsvorsitzende der Charit&eacute;, Prof. Dr. Karl Max Einh&auml;upl: &bdquo;&rsquo;Nicht-arische&rsquo; und politisch missliebige Kolleginnen und Kollegen wurden ge&auml;chtet, entlassen und vertrieben.&ldquo;<\/p><p><strong>Hingerichtete Frauen aus Pl&ouml;tzensee: &bdquo;Ein wertvoller Werkstoff&ldquo;<\/strong><\/p><p>Erst 2019 wurde ein besonderes medizinisches Verbrechen thematisiert: Die Verwertung der Leichen von hingerichteten Widerstandsk&auml;mpfern des NS-Regimes in der Anatomie der Charit&eacute;: Aber die Aufarbeitung wurde sofort und wird bis heute auf einen ganz kleinen Bereich eingegrenzt.<\/p><p>Von 1933 bis 1945 wurden vor allem im Berliner Gef&auml;ngnis Pl&ouml;tzensee mehr als 2.800 Widerstandsk&auml;mpfer und politisch Diskriminierte hingerichtet. Sie wurden mehrheitlich zur wissenschaftlichen Verwertung, zu Forschungs- und Lehrzwecken an das Anatomische Institut der Charit&eacute; geliefert.<\/p><p>Die Verwertung geschah nicht zwangsweise, sondern nach den pr&auml;zisen W&uuml;nschen der Charit&eacute;, etwa dass die Hinrichtungen nicht sp&auml;ter als abends um 20 Uhr stattfinden sollten: Die n&auml;chtlichen Luftangriffe sollten nicht die &bdquo;Bearbeitung der Leichen zu Forschungszwecken&ldquo; behindern. Und die &bdquo;beteiligten &Auml;rzte&ldquo; sollten noch rechtzeitig mit den &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln &bdquo;nach Hause kommen k&ouml;nnen&ldquo;.<\/p><p><strong>Eng begrenzte Aufarbeitung<\/strong><\/p><p>Am 9. Mai 2018 veranstaltete die Charit&eacute; das Symposium &bdquo;Die Berliner Anatomie im Nationalsozialismus&ldquo;. Die beiden Fachvortr&auml;ge von Prof. Andreas Winkelmann und Prof. Johannes Tuchel beschr&auml;nkten sich allerdings auf den Charit&eacute;-Anatomen Prof. Hermann Stieve, der allerdings nur etwa 300 Leichen aus Pl&ouml;tzensee verwertete.<\/p><p>Stieve hatte sich darauf spezialisiert, das Verhalten des weiblichen Eierstocks unter Schockzust&auml;nden &ndash; beispielsweise einer Hinrichtung &ndash; zu untersuchen. &bdquo;Durch die Hinrichtungen erh&auml;lt das Anatomische und anatomisch-biologische Institut einen wertvollen Werkstoff, wie ihn kein anderes Institut der Welt besitzt&ldquo;, schw&auml;rmte Stieve. Auch nach dem Krieg publizierte er dazu in der Zeitschrift &bdquo;Das deutsche Gesundheitswesen&ldquo;.<\/p><p>Einer der 300 Leichname f&uuml;r Stieve war die am 16.12.1943 durch das Fallbeil hingerichete Elfriede Remarque. Die Schwester des weltber&uuml;hmten Schriftstellers und Marlene-Dietrich-Liebhabers Erich Maria Remarque, der in die USA gefl&uuml;chtet war, war in Deutschland geblieben. &bdquo;Knapp 30 Minuten nach der Hinrichtung wurde sie in die Charit&eacute; &uuml;berf&uuml;hrt, wo ihr Leichnam von einem dreik&ouml;pfigen &Auml;rzteteam, zwei Studenten, einer Schwester und zwei Krankenpflegern im hell erleuchteten Sektionsraum des Anatomischen Instituts schon erwartet wurde.&ldquo;[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p><strong>Warum, Herr Professor Drosten?<\/strong><\/p><p>Die Aufarbeitung durch die Charit&eacute; beschr&auml;nkt sich auf den &bdquo;Fall Stieve&ldquo;.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Was mit den anderen 2.000 Leichen Hingerichteter aus Pl&ouml;tzensee in der Charit&eacute; passierte, durch wen sie als &bdquo;wertvoller Wertstoff&ldquo; verwertet wurden &ndash; bleibt unerforscht.<\/p><p>Warum, Herr Professor Drosten, zweigen Sie nicht ein paar hunderttausend Dollar aus der gro&szlig;z&uuml;gigen Spende der Bill and Melinda Gates Foundation an die Charit&eacute; f&uuml;r diese Forschung ab, wenigstens jetzt, ein Dreivierteljahrhundert sp&auml;ter?<\/p><p>Titelbild: ralphmeiling\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/menschenexperimente-robert-koch-und-die-verbrechen-von.740.de.html?dram:article_id=489445\">deutschlandfunk.de\/menschenexperimente-robert-koch-und-die-verbrechen-von.740.de.html?dram:article_id=489445<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Der Begriff &bdquo;Konzentrationslager&ldquo; war, ausgehend von S&uuml;dafrika, in der Kolonialpraxis v.a. der Briten damals &uuml;blich.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Werner R&uuml;gemer: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59825\">&bdquo;Die USA haben das sicherste Gesundheitssystsem der Welt&ldquo; &ndash; Die Johns Hopkins University und das globale Pandemien-Management<\/a>, nachdenkseiten.de 1.4.2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Werner R&uuml;gemer\/Elmar Wigand: Die Fertigmacher. ArbeitsUnrecht und professionelle Gewerkschaftsbek&auml;mpfung, K&ouml;ln, 3. Auflage 2017, S. , S. 211ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Werner R&uuml;gemer: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67747\">Corona-Leugner unter sich: Ohne Maske feiern mit Elon Musk<\/a>, nachdenkseiten.de 7.12.2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Heinrich Thies: Die verlorene Schwester. Elfriede und Erich Maria Remarque. Eine Doppelbiografie. Zu Klampen Verlag, Springe 2020, S. 293ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Johannes Tuchel: Hinrichtungen im Strafgef&auml;ngnis Berlin-Pl&ouml;tzensee 1933 &ndash; 1945 und der Anatom Hermann Stieve, herausgegeben von der Gedenkst&auml;tte Deutscher Widerstand, Berlin 2019. Die Brosch&uuml;re erw&auml;hnt im Titel nicht die Charit&eacute;, ist nicht in einem Verlag erschienen und kann von der Gedenkst&auml;tte gegen eine Schutzgeb&uuml;hr bezogen werden.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/1f969d1b1d354d24ad84558e8cd40bd5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur das Robert Koch-Institut, sondern auch andere f&uuml;hrende Einrichtungen der medizinischen und epidemiologischen Forschung wie die Johns Hopkins University und die Berliner Charit&eacute; arbeiten ihre Verbrechen aus der Vergangenheit nicht selbst auf. Erkenntnisse kommen von anderer Seite. Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":68496,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,17,161],"tags":[3003,2858,1792,2859,2856],"class_list":["post-68495","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-hochschulen-und-wissenschaft","category-wertedebatte","tag-charite","tag-johns-hopkins-university","tag-kolonialismus","tag-menschenversuche","tag-robert-koch-institut"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/shutterstock_1687830010.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68495","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68495"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68495\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68525,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68495\/revisions\/68525"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/68496"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68495"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68495"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68495"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}