{"id":68533,"date":"2021-01-06T08:12:03","date_gmt":"2021-01-06T07:12:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533"},"modified":"2021-01-06T08:12:03","modified_gmt":"2021-01-06T07:12:03","slug":"hinweise-des-tages-3771","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h01\">Nur noch Notwehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h02\">Gro&szlig;e Mehrheit f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung des Lockdowns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h03\">Richtiges Ergebnis, falsche Begr&uuml;ndung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h04\">Quo vadis Deutschlands Au&szlig;en- und Europapolitik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h05\">Das Imperium EU <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h06\">Starbucks stehen 280 mal mehr Corona-Hilfen zu, als Steuern f&uuml;rs ganze Jahr bezahlt wurden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h07\">Themenseite Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h08\">Venezuela und Bolivien decken Bedarf an Corona-Impfstoffen auch &uuml;ber Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h09\">Psychosoziale Katastrophe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h10\">Pflege-Aktivist &uuml;ber Corona: &bdquo;Das gr&ouml;&szlig;te Problem ist die Angst&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h11\">Die L&ouml;hne steigen in Zeiten von Corona. Oder sinken sie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h12\">Mehr Mut zur Weltmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h13\">US-Kongress &uuml;berstimmt Trumps Veto gegen Verteidigungsetat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h14\">Strafgerichtshof pr&uuml;ft Verfahren gegen Bolsonaro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h15\">Gutes Klima nur f&uuml;r die Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h16\">Die Linke ist zur&uuml;ck (ein bisschen)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h17\">Auch Deutschland hat Schuld an Flucht und Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h18\">Philipp Heimberger: Wie ein Rechenfehler der EU-Kommission Haushaltsspielr&auml;ume einschr&auml;nkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h19\">Wie die Bundesregierung IT-&Uuml;berwachung im Eiltempo ausdehnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68533#h20\">Projekt gescheitert &ndash; Geld verbrannt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nur noch Notwehr<\/strong><br>\nDie Zahlen stimmen noch nicht? Drehen wir also am Lockdown-Regler! Eine Politik, die sich darauf beschr&auml;nkt, verfehlt ihre Aufgabe und ist ein Risiko f&uuml;r alle.<br>\nJa, es ist richtig, den Lockdown jetzt zu verl&auml;ngern und zu versch&auml;rfen. Aber es ist auch schrecklich falsch.<br>\nRichtig ist es, weil die Zahlen endlich runter m&uuml;ssen, schnell und drastisch. Falsch ist die Entscheidung der Ministerpr&auml;sidenten und der Kanzlerin, weil pauschale Lockdowns und erst recht Ausgangssperren, auch mit einem Radius von 15 Kilometern, die schlechteste Art der Pandemiebek&auml;mpfung sind &ndash; das letzte Mittel einer Politik, die sich nicht mehr anders zu helfen wei&szlig;. Die epidemiologische Notsituation, die Alternativlosigkeit, mit der die Politik nun die scharfen Einschr&auml;nkungen begr&uuml;nden kann, hat sie selbst zu verantworten.<br>\nWas das Volk will<br>\nMan kann das leicht &uuml;bersehen, wenn man nur auf die Zahlen schaut. Die n&auml;mlich legen nahe, dass die Regierenden nur das tun, was die Bev&ouml;lkerung will. 70 Prozent der Deutschen sprachen sich vor dem Treffen in einer Umfrage daf&uuml;r aus, den Lockdown zu verl&auml;ngern. Diese Lockdown-Umfragen sind l&auml;ngst zur zweiten Sonntagsfrage geworden. Statt auf die Prozentwerte f&uuml;r die Parteien starrt man nun auf das Triptychon der Corona-Balkendiagramme: Wie viel Prozent finden die Ma&szlig;nahmen zu weich, richtig so, zu hart?&hellip;<br>\nTats&auml;chlich aber zeigt sich darin eine Schrumpfversion von Politik, &uuml;ber die man sich nach zehn Monaten Pandemie, nach all den sozialen, &ouml;konomischen und gesundheitlichen Verheerungen, auch aufregen kann: Die Regierenden tun mittlerweile nur noch das, was sowieso schon fast alle f&uuml;r unvermeidbar halten und deshalb weitgehend klaglos hinnehmen&hellip;<br>\nDass Unternehmen egal welcher Art ihre Angestellten noch immer in Gro&szlig;raumb&uuml;ros oder gar in Werkshallen zwingen k&ouml;nnen, w&auml;hrend Kitas und Schulen aus R&uuml;cksicht auf das Virus geschlossen bleiben, ist ein Skandal. Dass er &uuml;bersehen wird, zeigt eindr&uuml;cklich, was in Deutschland im Ausnahmezustand zur Disposition steht und was eben nicht: Die Arbeit muss weitergehen, selbstverst&auml;ndlich! Da kann selbst die Bundeskanzlerin die Unternehmen nur nett und &ldquo;dringend&rdquo; um Homeoffice bitten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2021-01\/corona-politik-lockdown-massnahmen-pandemie-mehrheiten\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Bemerkenswert<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Vielleicht hilft Ironie, um mit dem Irrsinn besser klarzukommen. Da die Studios von Lanz, Illner, Maischberger und Will mehr als 15 Kilometer vom Wohnort Karl Lauterbachs entfernt sind, d&uuml;rfte die Einschr&auml;nkung seines Bewegungsradius zumindest deutlich zur Versachlichung der Debatte beitragen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Mehrheit f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung des Lockdowns<\/strong><br>\n&ldquo;(&hellip;) Eine gro&szlig;e Mehrheit der Deutschen ist f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung des Lockdowns zur Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich fast zwei Drittel der Befragten daf&uuml;r aus, die Einschr&auml;nkungen mindestens in der bisherigen H&auml;rte &uuml;ber den 10. Januar hinaus fortzuf&uuml;hren&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-deutschland-laschet-1.5164637\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>und: Umfrage: Bayern bezweifeln Wirksamkeit der Corona-Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\n(&hellip;) Dienstag, 5. Januar, 7.36 Uhr: Die gro&szlig;e Mehrheit der Bayern betrachtet einer aktuellen Umfrage zufolge die derzeitigen Corona-Ma&szlig;nahmen als wenig wirkungsvoll. Mit dem noch vor Weihnachten beschlossenen harten Lockdown werde man &bdquo;die Lage weiterhin nicht in den Griff bekommen&ldquo;, sagten 72 Prozent der vom GMS-Institut f&uuml;r den Fernsehsender Sat.1 Bayern Befragten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/corona-bayern-news-umfrage-lockdown-1.5164753\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und so sah das gestern morgen um 9.30 auf der Startseite von SZ.de aus &hellip;<\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210106-Bildschirmfoto-SZ-20210105.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210106-Bildschirmfoto-SZ-20210105.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.B.:<\/strong> SZ- Mathematik: zwei Drittel daf&uuml;r und 72% dagegen: Oben die Hofberichterstattung f&uuml;r die Corona-Politik der Bundesregierung mit get&uuml;rkten Fragen, um das erw&uuml;nschte Ergebnis zu erhalten: Fast zwei Drittel f&uuml;r die Verl&auml;ngerung des Lockdowns.<\/em><\/p>\n<p><em>Unten im Bayernteil eine nachvollziehbare Umfrage, die besagt, dass 72 % der Befragten die Corona-Ma&szlig;nahmen f&uuml;r wirkungslos halten.<\/em><\/p>\n<p><em>Ein sch&ouml;nes Kabinettst&uuml;ckchen. Es hilft Ihnen vielleicht bei der Beantwortung der Frage, wieso viele Menschen bei bestimmten Themen, den Leitmedien einfach nichts mehr glauben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Beide Artikel in der SZ von gestern: ja was denn nun? F&uuml;r eine Verl&auml;ngerung des Lockdowns, auch wenn es nichts n&uuml;tzt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Richtiges Ergebnis, falsche Begr&uuml;ndung<\/strong><br>\nWikileaks Die Entscheidung, Julian Assange wegen seiner psychischen Verfassung nicht an die USA auszuliefern, ist human &ndash; Whistleblower sch&uuml;tzt sie aber nicht<br>\nJulian Assange darf nicht wegen Spionage und Hacking an die USA ausgeliefert werden. Diese Entscheidung der britischen Richterin Vanessa Baraitser ist ein Sieg. Allerdings basiert er nicht auf Grundlage der Prinzipien, die die Auslieferung eigentlich verbieten sollten. Rechtlich wird das Urteil damit begr&uuml;ndet, dass &bdquo;die Auslieferung wegen psychischer Belastung vernichtend w&auml;re&ldquo;. Der WikiLeaks-Gr&uuml;nder leidet an einer &bdquo;wiederkehrenden depressiven St&ouml;rung&ldquo;. Es sei davon auszugehen, dass er in einem Hochsicherheitsgef&auml;ngnis inhaftiert wird, in dem nicht verhindert werden kann, dass Assange &bdquo;einen Weg findet, Selbstmord zu begehen&ldquo;.<br>\nOhne die Korrektheit von Baraitsers juristischem Urteil anzweifeln zu wollen, war das zwar die richtige Entscheidung, aber aus dem falschen Grund. Ein britisches Gericht h&auml;lt das US-amerikanische Gef&auml;ngnissystem f&uuml;r zu barbarisch, als dass es die Sicherheit Assanges garantieren k&ouml;nne. Das spricht f&uuml;r sich selbst. Aber hier geht es um weitaus mehr als um Assange: Es geht um Journalismus, die freie Presse und vor allem um die F&auml;higkeit, Gr&auml;ueltaten aufzudecken, die von der letzten verbliebenen Supermacht der Welt begangen werden.<br>\nAssange ist jedoch noch nicht frei. Die USA k&ouml;nnen gegen die Entscheidung auf der untersten britischen Gerichtsebene Berufung einlegen. Angesichts seines best&auml;tigten psychischen Zustands wird er voraussichtlich jetzt auf Kaution freigelassen, anstatt in Belmarsh inhaftiert zu bleiben. Und Rechtsexperten sind &uuml;berzeugt, dass die Entscheidung Baraisters schwer zu kippen sein wird. Besorgniserregend bleibt aber, dass kein Pr&auml;zedenzfall geschaffen wurde, um andere Whistleblower zu sch&uuml;tzen &ndash; es sei denn, es liegen &auml;hnliche psychische Gr&uuml;nde vor. Aus diesem Grund muss die prinzipielle Frage um so lauter thematisiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/richtiges-ergebnis-falsche-begruendung\">Der Freitag<\/a>\n<p><strong>Dazu: United Kingdom: UN expert cautiously welcomes refusal to extradite Assange<\/strong><br>\n(&hellip;) At the same time, the judgement on Monday sets an alarming precedent effectively denying investigative journalists the protection of press freedom and paving the way for their prosecution under charges of espionage. In 2010, Mr. Assange published sensitive military documents relating to the wars in Iraq and Afghanistan.<br>\n&ldquo;I am gravely concerned that the judgement confirms the entire, very dangerous rationale underlying the US indictment, which effectively amounts to criminalizing national security journalism,&rdquo; Melzer said.<br>\nThe United States has announced it will appeal the judgment, but welcomed the judge&rsquo;s dismissal of all arguments in defence of Assange based on press freedom, the public interest in the exposure of government misconduct, the prohibition of political offence extraditions, and the US failure to provide fair trials to national security defendants.<br>\n&ldquo;This is of great concern,&rdquo; said Melzer. &bdquo;None of these questions will now be reviewed by the Appeals Court, as the only issue at stake will be Mr. Assange&rsquo;s medical fitness to withstand US conditions of detention.<br>\n&ldquo;Should the US provide assurances that Mr. Assange will be treated humanely, his extradition could potentially be confirmed on appeal without any meaningful review of the very serious legal concerns raised by this case.&rdquo;&hellip;<br>\n&ldquo;The judgement fails to recognize that Mr. Assange&rsquo;s deplorable state of health is the direct consequence of a decade of deliberate and systematic violation of his most fundamental human rights by the Governments of the United States, the United Kingdom, Sweden and Ecuador,&rdquo; said Melzer.<br>\nAccording to the expert, the failure of the judgment to denounce and redress the persecution and torture of Mr. Assange, &ldquo;leaves fully intact the intended intimidating effect on journalists and whistleblowers worldwide who may be tempted to publish secret evidence for war crimes, corruption and other government misconduct&rdquo;&hellip;<br>\n&ldquo;Hopefully this judgement will put an end to the persecution and imprisonment of Mr. Julian Assange as an individual. But in the big picture it sets a devastating precedent severely undermining press freedom, accountability and the rule of law.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/EN\/NewsEvents\/Pages\/DisplayNews.aspx?NewsID=26638&amp;LangID=E\">United Nations<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Quo vadis Deutschlands Au&szlig;en- und Europapolitik?<\/strong><br>\nDeutschland diskutiert &uuml;ber den Rechtsruck. Vielen gilt die AfD als Wiederkehr von rechtem Denken. Wer deutsche Au&szlig;enpolitik betrachtet, sieht, wie sehr der Rechtsrutsch Deutschland schon erfasst hat. Getragen wird er von nahezu allen etablierten Parteien und alten Allianzen&hellip;<br>\nAu&szlig;enpolitisch ist Deutschland auch im Jahr 2020 wieder durch zahlreiche Verletzungen von v&ouml;lkerrechtlichen Normen und diplomatischen Gepflogenheiten aufgefallen. Dabei nimmt die Aggressivit&auml;t zu, mit der Deutschland Regeln &uuml;berschreitet. Es f&uuml;hlt sich in seinem Machtstreben auch durch das entstehende Machtvakuum ermutigt, das durch den R&uuml;ckzug der USA entsteht.<br>\nDa war beispielsweise die Anerkennung des Putschisten Guaid&oacute; als &Uuml;bergangspr&auml;sident in Venezuela im Jahr 2019, an der die Bundesregierung bis heute festh&auml;lt &ndash; obwohl er zu den Parlamentswahlen im Dezember gar nicht wieder angetreten war. Analog dazu erkennt Deutschland aber den wei&szlig;russischen Pr&auml;sidenten Lukaschenko nicht an, sondern unterst&uuml;tzt die inzwischen l&auml;ngst im Exil lebende Swetlana Tichanowskaja, die Anspruch auf das Pr&auml;sidentenamt in Belarus erhebt. Auch die offizielle deutsche Unterst&uuml;tzung des Putsches in Bolivien im Jahr 2019 passt in dieses Bild. Alle Vorg&auml;nge zeigen, wie wenig sich Deutschland um v&ouml;lkerrechtliche Grunds&auml;tze schert, wie etwa den der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten&hellip;<br>\nNach der Ermordung des auf einer Friedensmission befindlichen iranischen Generals Soleimani durch ein staatsterroristisches Lenkbombenattentat der USA auf irakischem Boden entzog das irakische Parlament allen ausl&auml;ndischen Streitkr&auml;ften die Berechtigung, sich im Irak aufzuhalten&hellip;Dessen ungeachtet ist die Bundeswehr weiterhin im Irak aktiv&hellip;Deutschland ist damit Besatzer, verst&ouml;&szlig;t mit seiner Pr&auml;senz auch in diesem Fall gegen den Wunsch der Iraker wie gegen das V&ouml;lkerrecht. In deutschen Medien findet sich zu diesem Thema praktisch nichts&hellip;<br>\nAuch das Sanktionsregime der Bundesregierung verst&ouml;&szlig;t gegen das V&ouml;lkerrecht und internationale Regeln. Die Bundesregierung verh&auml;ngt und beteiligt sich an extraterritorialen Sanktionen gegen andere Staaten. Syrien, Venezuela und zahlreiche andere Staaten sind davon betroffen&hellip;<br>\nAuch Russland ist von solchem Sanktionsregime betroffen. Auch diese Sanktionen stellen einen aggressiven, einseitigen Akt dar, der mit internationalem Recht unvereinbar ist&hellip;<br>\nDie Aufz&auml;hlung lie&szlig;e sich noch lange fortsetzen. Deutlich sichtbar gemacht werden sollte hier, wie sehr deutsche Au&szlig;enpolitik nach rechts gerutscht ist. Deutsche Au&szlig;enpolitik steht nicht f&uuml;r die Anerkennung internationaler Gesetze, Regeln und Normen. Sie ist nicht getragen von internationaler Solidarit&auml;t verbunden mit dem Respekt vor den Entscheidungen der V&ouml;lker in ihren jeweiligen L&auml;ndern. Deutsche Au&szlig;enpolitik dient der aggressiven Durchsetzung der wirtschafts- und machtpolitischen Interessen der deutschen Eliten&hellip;<br>\nEs sind die etablierten Parteien, die diese durchweg rechte, imperiale Politik seit Jahren praktizieren und in den unterschiedlichsten Konstellationen durchsetzen. CDU, SPD, Gr&uuml;ne und FDP stehen f&uuml;r den Rechtsrutsch, vor dem vor drei&szlig;ig Jahren Margaret Thatcher gewarnt hatte. Selbst der Einwand, dass die meisten Sanktionen von der EU verh&auml;ngt werden, verkennt, dass Deutschland nachweislich die treibende Kraft hinter diesem Sanktionsregime der EU ist.<br>\nWendet man den Blick nach Europa und zur EU, so wird es nicht erfreulicher, lediglich die machtpolitischen Instrumente sind andere&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/111211-deutschland-weit-nach-rechts-gerutscht\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Imperium EU <\/strong><br>\nWanderarbeit und Niedrigl&ouml;hnerei geh&ouml;ren von Anfang an zur Geschichte der Europ&auml;ischen Union<br>\nVon Werner R&uuml;gemer<br>\nIn der Europ&auml;ischen Gemeinschaft f&uuml;r Kohle und Stahl EGKS wurde die (west)europ&auml;ische Zusammenarbeit der Stahl- und Kohlekonzerne w&auml;hrend des 2. Weltkrieges fortgesetzt und modernisiert &mdash; nun allerdings &uuml;berlagert von der Siegermacht USA.<br>\nBeim Milit&auml;rtribunal in N&uuml;rnberg (1946 bis 1949) wurden die NS-Kollaborateure Frankreichs, Italiens, der USA und der Beneluxstaaten nicht angeklagt; als Zeugen bescheinigten sie den deutschen Konzernen &bdquo;gutes Verhalten&ldquo;, so etwa die Vertreter der belgischen Gie&szlig;ereien im Prozess gegen den Flick-Manager Otto Steinbrinck, der wegen &bdquo;Auspl&uuml;nderung der besetzten Gebiete&ldquo; angeklagt war.<br>\nDer US-Hochkommissar f&uuml;r die Bundesrepublik, der Wall Street-Banker John McCloy, sicherte zu: Mit der Montanunion werden die Eigent&uuml;mer der Ruhrkonzerne nicht verstaatlicht! Dazu geh&ouml;rte die Garantie, dass sie ihre Kriegsgewinne behalten und dass die &ouml;ffentlichen Forderungen nach Entflechtung, Verstaatlichung und Bestrafung der Eigent&uuml;mer und Manager ignoriert werden. Damit sollte auch der neugegr&uuml;ndete und international noch ge&auml;chtete Separatstaat BRD in die &bdquo;Gemeinschaft der Nationen&ldquo; zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen.<br>\nUS-Banker als &bdquo;Gr&uuml;ndervater Europas&ldquo;: Jean Monnet<br>\n(&hellip;) 1943, als der Sieg der Alliierten &uuml;ber Nazi-Deutschland absehbar war, konzipierte Monnet im Auftrag Roosevelts f&uuml;r die Nachkriegszeit die &bdquo;Europ&auml;ische Wirtschafts-Gemeinschaft&ldquo;: Die im Krieg entwickelten Produktions-, Handels- und Kreditbeziehungen der USA mit Europa sollten auf Friedensbedingungen umgestellt, erweitert und der US-F&uuml;hrung unterstellt werden. Dabei sollte das &bdquo;Vereinte Europa&ldquo; nur eine Wirtschafts-Gemeinschaft sein, also keine selbst&auml;ndige politische Gemeinschaft. Den Kern sollten zun&auml;chst die westeurop&auml;ischen Konzerne im Bereich von Kohle, Eisen und Stahl bilden &mdash; einschlie&szlig;lich der deutschen Konzerne. Der Name: Europ&auml;ische Gemeinschaft f&uuml;r Kohle und Stahl, EGKS, vereinfacht Montanunion&hellip;<br>\nZweiter &bdquo;Gr&uuml;ndungsvater Europas&ldquo;: Robert Schuman<br>\n(&hellip;) Wie die anderen f&uuml;hrenden K&ouml;pfe der nach dem 2. Weltkrieg neugegr&uuml;ndeten christlichen Parteien in Italien, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Westdeutschland wurde auch Schuman von den USA finanziert und vom Vatikan unterst&uuml;tzt. 1946 bis 1952, nach de Gaulles Sturz, war das vielverwendbare Cham&auml;leon abwechselnd Finanz- und Au&szlig;enminister und auch mal Minister&hellip;<br>\nEuropaweites Management billiger Wanderarbeiter<br>\nDie Hohe Beh&ouml;rde koordinierte die grenz&uuml;berschreitende Beschaffung von Arbeitskr&auml;ften. Das war in den Artikeln 68 und 69 des EGKS-Gesetzes geregelt. Die Facharbeiter sollten sich grenz&uuml;bergreifend frei bewegen k&ouml;nnen. F&uuml;r die schnelle Migration der Niedrigqualifizierten sollten die nationalen Regierungen die Einwanderungsgesetze umgestalten.<br>\nSo holte die Montanunion aus den armen Regionen von Nicht-Mitgliedsstaaten billige Wanderarbeiter, zun&auml;chst mit kurzfristigen Arbeitserlaubnissen, insbesondere nach Frankreich, Belgien, Luxemburg und ins Ruhrgebiet. Dabei konnte die Montanunion sich auf schon vorherige Praktiken der Mitgliedsstaaten st&uuml;tzten&hellip;<br>\nBilanz: Die EGKS als Keimzelle der EU<br>\nDie EGKS wurde in vielfacher Hinsicht zur Keimzelle der Europ&auml;ischen Union:\n<ul>\n<li>Aus der &bdquo;Hohen Beh&ouml;rde&ldquo; mit den privilegierten Beamten, die keiner parlamentarischen Kontrolle unterstellt war, wurde die Europ&auml;ische Kommission.<\/li>\n<li>Aus der &bdquo;Beratenden Versammlung&ldquo; wurde das Europ&auml;ische Parlament, das ebenso bis heute nur eine beratende Funktion hat, die nur wenig aufgeh&uuml;bscht wurde.<\/li>\n<li>Die Montanunion institutionalisierte das geteilte Europa, indem die volle v&ouml;lkerrechtliche und wirtschaftliche Kooperation mit der Sowjetunion und den sozialistischen Staaten unm&ouml;glich gemacht wurde.<\/li>\n<li>Die untergeordnete Rolle der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und ihrer Organisationen wurde, mithilfe privilegierter, sozialdemokratisch angebundener und CIA-gelenkter Spitzengewerkschafter akzeptiert und fortgef&uuml;hrt.<\/li>\n<li>Das Management und die Nutzung billiger und rechtlich zweitklassiger WanderarbeiterInnen nahm in der EU einen immer weiteren Umfang an und wurde bis heute immer weiter rechtlich und au&szlig;errechtlich verfeinert beziehungsweise brutalisiert (heutige Beispiele: Saison- und Werkvertragsarbeiter in der Agrar-, Bau- und Fleischindustrie).<\/li>\n<\/ul>\n<p>(&hellip;) Bruch des Wohlstands-Versprechens<br>\nMit der EGKS wurde auch der Grundstein gelegt, dass das Gr&uuml;ndungsversprechen, den allgemeinen Wohlstand zu mehren, in der EU gebrochen wird. Das in der EGKS begonnene Management der Arbeitsmigration wird weiter ausgebaut mit der Folge wachsender Verarmung gro&szlig;er Teile der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, in den reichen westlichen Gr&uuml;ndungsstaaten selbst wie in den Peripherie-Staaten, die neu in die EU aufgenommen werden oder Anw&auml;rter-Status haben. &bdquo;Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit&ldquo; ist die Parole: Der Arbeitskr&auml;ftebedarf und die Arbeitsbedingungen werden durch die Konzerne definiert und durch die EU verrechtlicht und koordiniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/das-imperium-eu-wanderarbeit-und-niedrigloehnerei-gehoeren-von-anfang-an-zur-geschichte-der-europaeischen-union\/#more-9813\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Starbucks stehen 280 mal mehr Corona-Hilfen zu, als Steuern f&uuml;rs ganze Jahr bezahlt wurden<\/strong><br>\nStarbucks zahlte im gesamten Jahr 2019 nur 2.848,43 Euro Steuern. Alleine im November standen dem Konzern vom Steuerzahler 800.000 Euro Umsatzersatz zu. Das sind 280 Mal so viel aus dem Steuertopf, wie er in einem ganzen Jahr eingezahlt hat. Dass das m&ouml;glich ist, liegt an den laxen Kriterien f&uuml;r Staatshilfen, die die Regierung gesetzt hat. In Wirklichkeit d&uuml;rfte das Verh&auml;ltnis noch viel krasser sein, denn es kommen noch Fixkosten-Zuschuss und Kurzarbeitsgelder hinzu. Die genauen Zahlen verschweigt T&uuml;rkis-Gr&uuml;n aber&hellip;<br>\nStarbucks profitiert von der Corona-Krise<br>\nEigentlich k&uuml;ndigte die t&uuml;rkis-gr&uuml;ne Regierung an, nur Staatshilfen an Unternehmen auszuzahlen, die auch in &Ouml;sterreich ihre Steuern begleichen. Die Regelung ist aber so l&ouml;chrig, dass Konstruktionen wie die von Starbucks kein Ausschlusskriterium ist.<br>\nStarbucks bem&uuml;hte sich in den letzten Jahren so wenig wie m&ouml;glich in ein Gemeinwesen einzuzahlen, von dem sie jetzt profitieren. 2017 zahlte der Konzern gleich gar keine Steuern &ndash; heute kann das Unternehmen mit 800.000 Euro den Maximalbetrag des staatlichen Umsatzersatzes f&uuml;r November erhalten&hellip;<br>\n&Ouml;VP sch&uuml;tzt Steuertrickser auf EU-Ebene<br>\nDie t&uuml;rkis-gr&uuml;ne Regierung &uuml;berweist also Hunderttausende Euro an ein Unternehmen, das alles daf&uuml;r tut, m&ouml;glichst keine Steuern in &Ouml;sterreich zu zahlen. Gleichzeitig darf die &Ouml;ffentlichkeit nicht erfahren, wie viel genau Starbucks bekommt. Das ist nicht das erste Mal, dass die &Ouml;VP Starbucks zur Seite steht. So hat etwa der damalige &Ouml;VP-Finanzminister L&ouml;ger 2018 das Ver&ouml;ffentlichen des sogenannten &bdquo;Country-by-Country-Reporting&ldquo; auf EU-Ebene verhindert.<br>\nKonzerne mit einem Umsatz von &uuml;ber 750 Millionen Euro m&uuml;ssen der EU-Kommission melden, wie viele Steuern sie in jedem Land zahlen. Die Kommission wollte diese Information f&uuml;r alle B&uuml;rger zug&auml;nglich machen. Es ging dabei nicht einmal um h&ouml;here Steuern oder das Schlie&szlig;en von Steuerschlupfl&ouml;chern, sondern lediglich um Transparenz. Doch auch das ging L&ouml;ger und der &Ouml;VP zu weit. Sie blockierten die L&ouml;sung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/warum-zahlt-starbucks-keine-steuern\/\">kontrast at.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Themenseite Corona<\/strong><br>\n(&hellip;) In dieser Krise wird sich mit entscheiden, in was f&uuml;r einer Gesellschaft wir leben: Wird die soziale Spaltung drastischer oder tun wir das Richtige und stellen wir die Menschen in den Mittelpunkt und geben eine solidarische Antwort?<br>\nEin Gesundheitssystem an der Belastungsgrenze<br>\nDie Corona-Pandemie trifft auf ein Gesundheitssystem, das seit Jahren kaputtgespart wurde und wird. In Krankenh&auml;usern herrschen zum Teil dramatische Zust&auml;nde und es fehlen mehr als hunderttausend Pflegekr&auml;fte. Jetzt r&auml;chen sich die Privatisierungen und damit verbundenen Profitorientierung in Gesundheitswesen und Pflege&hellip; Deshalb m&uuml;ssen wir jetzt alles tun, um das Gesundheitssystem dauerhaft krisenfest zu machen. Wir fordern 500 Euro mehr Grundgehalt f&uuml;r alle in der Pflege als dauerhafte Sofortma&szlig;nahme. Wir m&uuml;ssen sofort in die Krankenh&auml;user investieren und die in den vergangenen Jahren aufgelaufenen Investitionsstau von 30 Mrd. Euro beheben.<br>\nMenschen vor Profite: Besch&auml;ftigte sind systemrelevant!<br>\n(&hellip;) W&auml;hrend die Besitzer der gro&szlig;en Superm&auml;rkte und Discounter gerade Rekordgewinne einstreichen, sitzen die Kassierenden an der Kasse, machen &Uuml;berstunden, sind einen hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt und bekommen kein Cent mehr.<br>\nSolidarit&auml;t in Zeiten von Corona<br>\nNiemand darf in der Krise zur&uuml;ckgelassen werden. Wir m&uuml;ssen jene Menschen in unserer Gesellschaft absichern, die von Verdienstausf&auml;llen betroffen sind: Besch&auml;ftigte und Erwerbslose, Menschen die von Armutsrenten leben m&uuml;ssen sind oder Solo-Selbstst&auml;ndige und Kleingewerbe. Wie soll &bdquo;zu Hause bleiben&ldquo;, Ausgangsbeschr&auml;nkungen und Abstandsgebote umsetzen werden, wenn man keine eigene Wohnung hat? Deshalb ben&ouml;tigen jetzt wohnungslose Menschen oder Gefl&uuml;chtete in Sammelunterk&uuml;nften besonderen Schutz&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/themen\/gesundheit-und-pflege\/corona\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Venezuela und Bolivien decken Bedarf an Corona-Impfstoffen auch &uuml;ber Russland<\/strong><br>\nCaracas\/La Paz. Venezuela und Bolivien haben mit der Russischen F&ouml;deration Vertr&auml;ge &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere Lieferungen des Covid-19-Impfstoffs Sputnik V abgeschlossen. F&uuml;r Venezuela soll die Vereinbarung zun&auml;chst die Impfung von zehn Millionen Menschen sicherstellen, Bolivien wird 5,2 Millionen Dosen beziehen.<br>\nIn Caracas nahmen die Vizepr&auml;sidentin der Republik, Delcy Rodr&iacute;guez, die Minister f&uuml;r Gesundheit und &Auml;u&szlig;eres, Carlos Alvarado und Jorge Arreaza, sowie der russische Botschafter, Serguei Melik-Bagdasarov, an der Unterzeichnung des Abkommens teil&hellip;<br>\n&ldquo;Mit diesem Vertrag garantieren wir 5.200.000 Dosen f&uuml;r die bolivianische Bev&ouml;lkerung. Diese sind zus&auml;tzlich zu den Dosen, &uuml;ber die wir bereits unter dem Covax-System verf&uuml;gen&rdquo;, erkl&auml;rte Arce. Covax bedeutet Covid-19-Vaccines Global Access, eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit gegr&uuml;ndete K&ouml;rperschaft, die einen weltweit gleichm&auml;&szlig;igen und gerechten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen gew&auml;hrleisten will&hellip;<br>\nDer Impfstoff Sputnik V, der in Russland vom Gamaleya Research Institute entwickelt wurde und nach dessen Angaben zu mehr als 91 Prozent wirksam ist, wird unter anderem auch in Argentinien und Brasilien zum Einsatz kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/01\/246659\/venezuela-bolivien-russland-sputnik-v\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Psychosoziale Katastrophe<\/strong><br>\nW&auml;hrend Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder in der ersten Schaltkonferenz des neuen Jahres &uuml;ber eine m&ouml;gliche Versch&auml;rfung der Corona-Ma&szlig;nahmen und eine Verl&auml;ngerung des aktuellen &ldquo;Lockdowns&rdquo; reden, steht vielen Betroffenen das Wasser bis zum Hals.<br>\nMittlerweile d&uuml;rfte sich herumgesprochen haben, dass es m&ouml;glich ist, sowohl die Gef&auml;hrdung &auml;lterer und vorerkrankter Menschen durch das Coronavirus ernst zu nehmen als auch die materiellen und psychosozialen Folgen der &ldquo;Lockdowns&rdquo; zur Eind&auml;mmung der Pandemie. Doch viele der &bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo; sind bislang unerfasst.<br>\n&Auml;rztinnen und &Auml;rzte, die sich in der deutschen Sektion der Organisation IPPNW (Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkrieges, &Auml;rzte in sozialer Verantwortung e. V.) engagieren, haben unl&auml;ngst in einem Thesenpapier gefordert, dass sich das &auml;ndern soll. &ldquo;Coronaverharmloser&rdquo; sind sie sicher nicht &ndash; sie betonen zun&auml;chst unter anderem, dass zur Bek&auml;mpfung der Pandemie freier Wissens- und Technologietransfer auf medizinischem Gebiet und sofortige Waffenstillst&auml;nde in allen internationalen Konflikten n&ouml;tig seien.<br>\nZu ihren Handlungsvorschl&auml;gen geh&ouml;rt aber auch die &bdquo;Quantifizierung der Sch&auml;den und insbesondere Z&auml;hlung der Toten in Deutschland nicht nur durch Covid-19, sondern auch durch die Ma&szlig;nahmen dagegen&ldquo;. Unterschrieben wurde dies sowohl von Internisten und Chirurgen, denen wohl die Vielzahl verschobener Operationen Sorgen bereitet, als auch von einer Psychiaterin und einem Psychotherapeuten.<br>\nErfahrung h&ouml;herer Gewalt<br>\nW&auml;hrend etliche Menschen, die schon vor dem ersten &bdquo;Lockdown&ldquo; im Fr&uuml;hjahr 2020 an einer diagnostizierten Depression litten, Einschr&auml;nkungen in der Behandlung erlebten, weil Therapiestunden ausfielen, ver&auml;nderte sich das Selbst- und Weltbild von Personen, die bisher geglaubt hatten, ihr &bdquo;Leben im Griff&ldquo; zu haben. Mit dem Stichwort &bdquo;Eigenverantwortung&ldquo; war der Sozialabbau der &bdquo;Arbeitsmarkt- und Sozialreformen&ldquo; der Agenda 2010 begr&uuml;ndet worden.<br>\nEtliche Menschen, die sich in diesem Sinne &bdquo;vorbildlich&ldquo; verhalten und prek&auml;re Jobs angenommen hatten oder als Kleinunternehmer finanzielle Risiken eingegangen waren, mussten im Zuge der Coronakrise staatliche Hilfen beantragen, die in der Regel nicht ansatzweise reichen, um den ohnehin bescheidenen Lebensstandard zu halten.<br>\nInsgesamt mussten in Deutschland rund 40 Prozent der Erwerbspersonen im &bdquo;Coronajahr&ldquo; 2020 Einkommensverluste hinnehmen, wie eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung ergab. Bei einer unbekannten Zahl der bisherigen &bdquo;Macherinnen und Macher&ldquo; aus Branchen wie Gastronomie, Event- und Kulturszene sowie Teilen des Einzelhandels d&uuml;rfte dies auch psychische Krisen ausgel&ouml;st haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Psychosoziale-Katastrophe-5004135.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pflege-Aktivist &uuml;ber Corona: &bdquo;Das gr&ouml;&szlig;te Problem ist die Angst&ldquo;<\/strong><br>\nCorona hat vor allem verdeutlicht, welche Probleme es in der Pflege schon seit vielen Jahren gibt, sagt der Bremer Pflege-Aktivist Reinhard Leopold.<br>\ntaz: Herr Leopold, was war f&uuml;r Sie das Schlimmste im Jahr 2020?<br>\nReinhard Leopold: Drei Sachen: Corona, Corona und Corona. Im Speziellen waren die Auswirkungen auf die Menschen in den Pflegeeinrichtungen nat&uuml;rlich am schlimmsten. Aber nicht nur dort, sondern auch im ambulanten Pflegebereich war es schlimm. Dort herrschen mindestens die gleichen Probleme wie in der station&auml;ren Pflege, wenn nicht sogar noch gr&ouml;&szlig;ere.<br>\nInwiefern noch gr&ouml;&szlig;ere?<br>\nPflegende Angeh&ouml;rige arbeiten ja teilweise oder sind aus anderen Gr&uuml;nden tags&uuml;ber ein paar Stunden nicht da &ndash; in dieser Zeit &uuml;bernehmen dann Pflegedienste. Und da sind teilweise extreme M&auml;ngel aufgetreten. Die Bremer Pflegedienst-Betreiberin Andrea Hugo hat Ende November einen offenen Brief an Gesundheitsminister Spahn geschrieben, in dem sich widerspiegelt, wie schlimm die Situation ist. Und die war, genauso wie in den Einrichtungen, bereits vor Corona schlecht: Es fehlt an Personal und Material.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Pflege-Aktivist-ueber-Corona\/!5735505\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die L&ouml;hne steigen in Zeiten von Corona. Oder sinken sie?<\/strong><br>\nAuch hier gilt: &bdquo;Die&ldquo; L&ouml;hne gibt es so wenig wie &bdquo;die&ldquo; Rentner oder &bdquo;die&ldquo; Jugendlichen<br>\nEndlich mal eine gute Nachricht, wird der eine oder andere gedacht haben: &raquo;Die Tarifverdienste werden nach vorl&auml;ufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2020 voraussichtlich um 2,1 % h&ouml;her liegen als 2019.&laquo; Da haben die Bundesstatistiker unter der &Uuml;berschrift Tarifverdienste 2020 voraussichtlich 2,1 % h&ouml;her als 2019 am 21. Dezember gemeldet. Damit man nicht euphorisch wird, schieben sie sogleich hinterher: &raquo;Dies w&auml;re der geringste Anstieg der Tarifverdienste seit dem Jahr 2016 (ebenfalls 2,1 % gegen&uuml;ber 2015). 2019 waren die Tarifverdienste um durchschnittlich 3,2 % gegen&uuml;ber 2018 gestiegen.&laquo;<br>\n&raquo;Ber&uuml;cksichtigt wurden monatliche tarifliche Grundverg&uuml;tungen und tariflich festgelegte Sonderzahlungen wie Einmalzahlungen, Jahressonderzahlungen oder tarifliche Nachzahlungen. Ohne Sonderzahlungen werden die tariflichen Monatsverdienste voraussichtlich um 2,4 % &uuml;ber dem Jahresdurchschnitt 2019 liegen.&laquo; 2,1 bzw. 2,4 Prozent mehr &ndash; das ist doch ordentlich, wenn man bedenkt, in welchen Zeiten wir gerade leben. Nun sind das nominale Werte, um zu erfahren, was die Leute real mehr in der Tasche haben, muss man die Inflationsrate ber&uuml;cksichtigen, die f&uuml;r 2020 auf nur 0,6 Prozent gesch&auml;tzt wird, so dass die Verdienstentwicklung der Tarifbesch&auml;ftigten im Jahr 2020 deutlich &uuml;ber der Inflationsrate liegen wird. Alles gut also angesichts der Corona-Krise?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/12\/22\/lohnentwicklung-2020\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mehr Mut zur Weltmacht<\/strong><br>\nDeutsches Au&szlig;enpolitik-Establishment debattiert EU-Weltmachtpl&auml;ne. Ex-EU-Kommissar warnt vor &bdquo;v&ouml;lliger Selbst&uuml;bersch&auml;tzung&ldquo;.<br>\nBerlin (Eigener Bericht) &ndash; Mit neuen Weltmachtpl&auml;nen f&uuml;r die EU startet das au&szlig;enpolitische Establishment der Bundesrepublik in das zweite Jahr der Covid-19-Pandemie. W&auml;hrend vor allem die westlichen M&auml;chte und ihre Verb&uuml;ndeten von weiteren Pandemiewellen &uuml;berrollt werden und teils rasant steigende Opferzahlen zu beklagen haben, debattiert das ma&szlig;gebliche Fachblatt der deutschen Au&szlig;enpolitik (&bdquo;Internationale Politik&ldquo;, IP) &uuml;ber die Frage, &bdquo;was Europa zur Weltmacht fehlt&ldquo;. Dass die Union &bdquo;mehr Mut zur Weltmacht&ldquo; haben m&uuml;sse, war schon im Herbst in mehreren deutschen Leitmedien gefordert worden. Einer Umfrage zufolge stimmen der Aussage, die EU k&ouml;nne &bdquo;eine &auml;hnlich starke Rolle in der Weltpolitik spielen&ldquo; wie die USA und China, beinahe die H&auml;lfte der Deutschen zu &ndash; vor allem Anh&auml;nger von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (52 Prozent) und FDP (56 Prozent) sowie die Generation der 18- bis 29-J&auml;hrigen (70 Prozent). W&auml;hrend die IP fordert, &bdquo;Europa&ldquo; m&uuml;sse seine &bdquo;internationale Wirkkraft&ldquo; st&auml;rken, warnt Ex-EU-Kommissar G&uuml;nther Oettinger, es gebe in vielen EU-Hauptst&auml;dten &bdquo;eine v&ouml;llige Selbst&uuml;bersch&auml;tzung&ldquo; &ndash; &bdquo;eine Art Hybris&ldquo;.<br>\n&bdquo;Weltweit Ma&szlig;st&auml;be setzen&ldquo;<br>\nForderungen, die EU solle sich offensiv als &bdquo;Weltmacht&ldquo; positionieren, waren schon im Herbst in auflagenstarken liberalen und konservativen Medien ge&auml;u&szlig;ert worden. &bdquo;Mehr Mut zur Weltmacht&ldquo; hatte im Oktober etwa das Onlineportal der Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo; verlangt: Die Union, so hie&szlig; es, &bdquo;muss sich als Weltmacht verstehen&ldquo;. In dem Springer-Blatt &bdquo;Die Welt&ldquo; erkl&auml;rten wenig sp&auml;ter Entwicklungsminister Gerd M&uuml;ller sowie der Ex-Au&szlig;enpolitikexperte der einflussreichen Bertelsmann-Stiftung Werner Weidenfeld, die EU habe &bdquo;das Zeug zur Weltmacht&ldquo;: &bdquo;Ihr Souver&auml;n &ndash; die rund 400 Millionen Menschen mit ihrem &ouml;konomischen Spitzenpotenzial &ndash; und eine solide milit&auml;rische Ausstattung haben die EU in den Rang einer Weltmacht bef&ouml;rdert.&ldquo; &hellip; Gemeinsam mit M&uuml;ller sprach er sich nun daf&uuml;r aus, &bdquo;Europa&ldquo; solle &bdquo;kraft seiner Wirtschaftsmacht &hellip; in der digitalisierten und globalisierten multipolaren Welt Ma&szlig;st&auml;be setzen&ldquo;. Dazu ben&ouml;tige Br&uuml;ssel freilich nicht blo&szlig; einen &bdquo;handlungsf&auml;higeren politischen Rahmen&ldquo; &ndash; nach M&ouml;glichkeit &bdquo;flankiert von einem europ&auml;ischen Strategierat&ldquo; -, sondern etwa auch eine &bdquo;europ&auml;ische[&hellip;] Armee&ldquo; mit &bdquo;einer gemeinsamen Kommandostruktur&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8479\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>US-Kongress &uuml;berstimmt Trumps Veto gegen Verteidigungsetat<\/strong><br>\nDer US-Kongress hat erstmals in der Amtszeit von US-Pr&auml;sidenten Donald Trump sein Veto gekippt. Nach dem Repr&auml;sentantenhaus hat am Freitag auch der Senat Trumps Veto gegen das Gesetzespaket zum US-Verteidigungshaushalt mit der daf&uuml;r n&ouml;tigen Zweidrittelmehrheit &uuml;berstimmt. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur.<br>\nDas massive Gesetzespaket kann nun trotz fehlender Unterschrift Trumps in Kraft treten&hellip;<br>\nAbzug aus Deutschland vorerst vom Tisch<br>\nDie Demokraten und die Republikaner haben in dem Verteidigungshaushalt festgeschrieben, dass der von Trump geplante massive Abzug von US-Soldaten aus Deutschland vorerst blockiert wird. In dem Gesetzestext hei&szlig;t es, der US-Verteidigungsminister m&uuml;sse in einem Bericht an den Kongress darlegen, ob ein solcher Abzug im nationalen Interesse der USA w&auml;re. Fr&uuml;hestens 120 Tage danach d&uuml;rfe die Zahl der in der Bundesrepublik stationierten US-Soldaten die Grenze von 34 500 unterschreiten. Zudem sieht das Gesetz vor, dass die angedrohten Sanktionen gegen die deutsch-russische Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ausgeweitet werden&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20210101\/us-kongress-ueberstimmt-erstmals-veto-praesident-trump-363135.html\">Sputnik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Strafgerichtshof pr&uuml;ft Verfahren gegen Bolsonaro<\/strong><br>\nDem Pr&auml;sidenten von Brasilien, Jair Bolsonaro, steht vielleicht schon bald Ungemach ins Haus: Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat eine Anzeige wegen Menschenrechtsverbrechen gegen die indigene Bev&ouml;lkerung zugelassen. Nun pr&uuml;ft das Gericht, ob ein Strafverfahren er&ouml;ffnet wird.<br>\nKonkret wird dem rechtsextremen Pr&auml;sidenten von Brasilien die Anstiftung zum V&ouml;lkermord und die F&ouml;rderung systematischer Angriffe gegen die indigenen V&ouml;lker vorgeworfen. Die Anzeige wurde im November 2019 vom Kollektiv zur Verteidigung der Menschenrechte (CADHu) und von der Menschenrechtsorganisation &laquo;Kommission Arns&raquo; eingereicht.<br>\n&laquo;Bolsonaro bedroht das Leben der indigenen Bev&ouml;lkerung&raquo;<br>\nGem&auml;&szlig; der Anzeige wolle Bolsonaro die Region des Amazonas unter dem Vorwand der Entwicklung zerst&ouml;ren. Tats&auml;chlich hatte die Regierung etliche indigene Schutzgebiete zugunsten der Erzf&ouml;rderung aufgehoben und zur Invasion durch die Viehwirtschaft aufgerufen. Daneben sei Bolsonaro f&uuml;r &laquo;ein unertr&auml;gliches Umfeld der Aufstachelung zu Gewalt und Konflikten auf dem Land&raquo; verantwortlich, wodurch das Leben der indigenen Bev&ouml;lkerung Brasiliens bedroht sei. Die Anzeigensteller verweisen auch auf die verheerenden Br&auml;nde im Amazonas-Regenwald, die von Bolsonaro kleingeredet und nicht bek&auml;mpft wurden.<br>\nDie zust&auml;ndige Staatsanw&auml;ltin in Den Haag, Fatou Bensouda, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber verschiedenen Medien, dass das Gericht nun entsprechende Abkl&auml;rungen vornehme. Es m&uuml;sse erst gekl&auml;rt werden, &laquo;ob auf der Grundlage der verf&uuml;gbaren Informationen die mutma&szlig;lichen Verbrechen unter die Zust&auml;ndigkeit des Internationalen Strafgerichtshofs fallen&raquo;.<br>\nWeitere Anzeige: Menschenrechtsverbrechen in der Corona-Pandemie<br>\nKommt es zu einem Strafverfahren, m&uuml;sste sich Bolsonaro als erstes brasilianisches Staatsoberhaupt vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten. Allerdings ist vor dem Strafgerichtshof noch eine weitere Anzeige gegen Bolsonaro h&auml;ngig: Brasilianische Gewerkschaften werfen dem Pr&auml;sidenten Menschenrechtsverbrechen in der Corona-Pandemie vor. Er habe es unterlassen, Schutzma&szlig;nahmen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung zu installieren, und habe falsch informiert. Deshalb sei er mitverantwortlich f&uuml;r den Tod von Zehntausenden Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/strafgerichtshof-prueft-verfahren-gegen-bolsonaro\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gutes Klima nur f&uuml;r die Wirtschaft<\/strong><br>\nArmin Laschet und Jens Spahn, Bewerber um den CDU-Vorsitz, haben ein &bdquo;Zukunftspapier&ldquo; vorgelegt &ndash; das von der Erneuerbaren-Branche scharf kritisiert wird: Kein Wort zu Klimaschutz und Energiewende.<br>\nDas Wort Klima taucht im gestern ver&ouml;ffentlichten Zehn-Punkte-&ldquo;Zukunftspapier&ldquo; von Armin Laschet und Jens Spahn nur an einer Stelle auf. Punkt 3 in dem Katalog, mit dem sich der nordrhein-westf&auml;lische Ministerpr&auml;sident und der Bundesgesundheitsminister als Team um den CDU-Vorsitz bewerben, ist &uuml;berschrieben mit &bdquo;Gutes Klima f&uuml;r Unternehmergeist und Innovation entfesseln&ldquo;.<br>\nAls ersten Unterpunkt greifen Laschet und Spahn mit einem &bdquo;Belastungsmoratorium f&uuml;r die Wirtschaft&ldquo; eine Forderung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) aus dem Mai 2020 auf. W&auml;hrend Altmaier sich vor einem Dreivierteljahr wenigstens noch f&uuml;r den Ausbau der erneuerbaren Energien aussprach, kommen &Ouml;koenergien wie Windkraft und Photovoltaik in dem stark marktwirtschaftlich gepr&auml;gten &bdquo;Zukunftspapier&ldquo; von Laschet\/Spahn so gut wie gar nicht vor&hellip;<br>\n&bdquo;Erschreckendes Signal&ldquo;<br>\nF&uuml;r den nordrhein-westf&auml;lischen Landesverband Erneuerbare Energien (LEE NRW) senden die beiden CDU-Spitzen mit ihrer Haltung zu den wichtigsten Zukunftsfragen ein &bdquo;erschreckendes Signal&ldquo;.<br>\nDie &bdquo;wichtigsten Themen des Jahrzehnts&ldquo; &ndash; Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energiewende &ndash; tauchten in dem Impulspapier nicht auf. Der Schutz des Klimas spiele f&uuml;r die potenziellen CDU-Vorsitzenden keine Rolle, kritisiert der Branchenverband.<br>\nAus Sicht von LEE-Chef Reiner Priggen ist das Impulspapier v&ouml;llig unausgegoren. &bdquo;Das muss man erstmal schaffen: ein Quasi-Regierungsprogramm zu entwerfen, in dem die Menschheitsherausforderung Klimaschutz nicht einmal erw&auml;hnt wird&ldquo;, sagte Priggen.<br>\nWer bis heute nicht erkannt habe, dass von der Energiewende auch der Wohlstand kommender Jahrzehnte abh&auml;nge, habe in den letzten 20 Jahren &bdquo;zu viel verschlafen, um irgendwen in die Zukunft zu f&uuml;hren&ldquo;, so Priggen. Statt Impulse f&uuml;r die dringend n&ouml;tige Erneuerung der Wirtschaft zu setzen, h&auml;tten Laschet und Spahn nur &bdquo;Worth&uuml;lsen&ldquo; anzubieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/deutschland\/gutes-klima-nur-fuer-die-wirtschaft\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Linke ist zur&uuml;ck (ein bisschen)<\/strong><br>\nDie Bewegung f&uuml;r Klimagerechtigkeit ist stark. Doch ohne die Unterst&uuml;tzung der arbeitenden Klasse sind wir machtlos.<br>\n(&hellip;) Der Niedergang der Gewerkschaftsbewegung in den meisten westlichen L&auml;ndern &ndash; und der schwindende Einfluss politischer Kr&auml;fte, die sich explizit klassenpolitischen Positionen verschrieben haben, wie beispielsweise die sozialistischen und kommunistischen Parteien &ndash; ging in der Tat mit einer ideologischen Offensive einher, die die besondere Bedeutung der Klassenpolitik herabsetzte. Selbst innerhalb der Linken galten die materiellen K&auml;mpfe der Arbeiterbewegung &ndash; etwa f&uuml;r k&uuml;rzere Arbeitszeiten, h&ouml;here L&ouml;hne und die Vergesellschaftung der Gro&szlig;industrie &ndash; nicht mehr als die b&uuml;ndelnde Kraft, um die sich andere politische Forderungen und Bewegungen formieren lie&szlig;en&hellip;<br>\nWie schon Theoretiker &hellip; aufgezeigt haben, gibt es kein Land indem die Gruppe der Fabrikarbeiter jemals die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung stellten, und selbst ab dem sp&auml;ten 19. Jahrhundert strebten sie auf wahlpolitischer Ebene eher materielle Zugewinne an, anstatt Konflikte mit ihren Arbeitgebern auszutragen. Das hatte zur Folge, dass die gro&szlig;en Parteien der Linken ihr Programm darauf zuschnitten, die Bed&uuml;rfnisse und Anliegen der breiten Bev&ouml;lkerung (im Sinne einer &raquo;Volkspartei&laquo;) zu vertreten und sich beispielsweise den spezifischen Interessen von Bauern, Kleinunternehmern oder Intellektuellen zuwandten.<br>\nGleichzeitig f&uuml;hrte die Arbeiterbewegung in vielen L&auml;ndern den Kampf gegen andere Formen der Unterdr&uuml;ckung und Diskriminierung an, gerade weil Frauen und rassifizierte Minderheiten ihre Befreiung aus der Armut ersehnten und nicht lediglich um identit&auml;re &raquo;Anerkennung&laquo; rangen&hellip;.<br>\n(&hellip;) Doch die Ideen von Karl Marx und seinen Anh&auml;ngern widersetzen sich solchen &Uuml;berheblichkeiten, betonen sie doch, dass es im allgemeinen und historischen Interesse der arbeitenden Klasse ist, sich gegen Konkurrenz und spaltende Partikularinteressen zu stellen. Aus eben diesem Grund gilt die arbeitende Klasse als politische Akteurin gleichzeitig auch immer als eine Kraft, die f&uuml;r die Interessen aller eintritt. Genau in dem Ma&szlig;e, in dem die Arbeiterklasse ihren eigenen Zusammenschluss entgegen der vielen Faktoren der Spaltung bildete (nationale und ethnische Spaltungen, religi&ouml;ses Sektierertum, Bem&uuml;hungen um die Integration von Teilen der Arbeiterklasse in F&uuml;hrungs- und Polizeifunktionen), bereitete sie auch einer gesamtgesellschaftlichen Emanzipation den Weg, da sie die Hierarchien der Klassengesellschaft aufbrach&hellip;.<br>\nNach all den Jahrzehnten, in denen Lohnabh&auml;ngige entlassen, ignoriert und gedem&uuml;tigt wurden, k&ouml;nnte sich die Klimapolitik als das ultimative Solidarit&auml;tsprojekt erweisen &ndash; ein Kampf, der uns tats&auml;chlich alle verbindet. Doch das kann nicht gelingen, wenn wir so tun, als seien Klassenunterschiede &uuml;berwunden und als w&auml;ren materielle Interessen nicht von Belang. Das Besondere am Green New Deal ist gerade, dass er versucht, genau diese ideelle Grundlage mehrheitsf&auml;hig zu machen. Denn der Green New Deal betont, dass wir der Klimakatastrophe nur begegnen k&ouml;nnen, wenn wir die Kontrolle &uuml;ber unsere &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse den Aktion&auml;ren und Unternehmern entrei&szlig;en.<br>\nDer Klassenkampf mag seine von Kohlenstaub und Maschinen&ouml;l befleckte Arbeitskluft abgelegt haben. Doch der Kampf ist noch lange nicht vor&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/linker-populismus-arbeiterbewegung-klassenpolitik-green-new-deal\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Auch Deutschland hat Schuld an Flucht und Terror<\/strong><br>\n&Uuml;berall auf der Welt sind Menschen vor Krieg, Bomben und Terror auf der Flucht &ndash; Deutschland hat daran eine Mitschuld. Deshalb haben wir die Verpflichtung, Fl&uuml;chtlinge zu unterst&uuml;tzen.<br>\nEuropa ist eine gro&szlig;e Flasche mit einem viel zu kleinen Korken. Seit Jahren versuchen wir, Fluchtwege zu schlie&szlig;en. Deals mit der T&uuml;rkei und mit zwielichtigen Regimen in Nordafrika, eine st&auml;rkere Grenzsicherung oder das Verhindern der Seenotrettung im Mittelmeer sind einige Beispiele der Hilflosigkeit europ&auml;ischer Politik.<br>\nDie EU bek&auml;mpft Symptome, statt L&ouml;sungen zu suchen. Flucht l&auml;sst sich nicht durch Waffen und Z&auml;une verhindern. Bis heute schafft es die EU nicht, Fluchtursachen klar zu benennen und die historische Eigenverantwortung daf&uuml;r zu kommunizieren. Denn die Wahrheit kommt beim W&auml;hler nicht gut an: Flucht l&auml;sst sich nur durch Wirtschaftswachstum und Frieden bek&auml;mpfen. Wohlstand muss auf der Welt gerechter verteilt werden, denn unser Reichtum ist auf Armut in anderen Teilen der Welt aufgebaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_80440602\/essay-ueber-fluchtursachen-deutschland-ist-mitschuld-an-krieg-und-terror.html?ml-d\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Philipp Heimberger: Wie ein Rechenfehler der EU-Kommission Haushaltsspielr&auml;ume einschr&auml;nkt<\/strong><br>\nTrotz der in der Forschung wohlbekannten Probleme ihres Sch&auml;tzmodells hat die EU-Kommissionefiniert in ihrer j&uuml;ngsten Konjunkturprognose die durch die Coronakrise bedingte Unterauslastung der Produktionskapazit&auml;ten in einen R&uuml;ckgang des Produktionspotenzials umdefiniert. Das Produktionspotential wird der Kommission zufolge im Jahr 2021 um sage und schreibe 77 Milliarden Euro geringer sein als bei der letzten Sch&auml;tzung vor Corona angenommen.<br>\nDaraus resultiert ein Kleinrechnen der Unterauslastung der Produktionskapazit&auml;ten &ndash; mit der Folge, dass die Sch&auml;tzung des &bdquo;strukturellen&ldquo; Budgetdefizits f&uuml;r kommendes Jahr um 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nach oben schnellt. Immerhin 42 Milliarden Euro des prognostizierten Budgetdefizits werden pl&ouml;tzlich nicht mehr der Konjunkturschw&auml;che zugerechnet, sondern gelten als &bdquo;strukturell&ldquo;.<br>\nDas ist wichtig, weil die mittelfristigen Ziele in den EU-Budgetregeln in Form von Grenzwerten des &bdquo;strukturellen&ldquo; Defizits formuliert sind. Wenn die Kommission in Krisenzeiten das Produktionspotenzial einer Volkswirtschaft nach unten revidiert, steigt das &bdquo;strukturelle&ldquo; Defizit. Der Spardruck erh&ouml;ht sich damit f&uuml;r die betroffene Regierung.<br>\nDamit droht die Verhinderung effektiver Konjunkturpolitik, die f&uuml;r ein Gelingen der wirtschaftlichen Erholung nach der Krise essenziell ist. Auch in Deutschland sollten daher die Alarmglocken l&auml;uten. Derzeit sind die EU-Fiskalregeln krisenbedingt ausgesetzt. Doch sobald sie reaktiviert werden, schr&auml;nken die &bdquo;strukturellen&ldquo; Budgetdefizite, die durch den systematischen Sch&auml;tzfehler aufgeblasen werden, den Spielraum ein, den die Budgetpolitik zur weiteren Unterst&uuml;tzung des Aufschwungs jedoch bitter n&ouml;tig h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/eurokrise\/heimberger-eu-strukturelles-defizit\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Wie die Bundesregierung IT-&Uuml;berwachung im Eiltempo ausdehnt<\/strong><br>\nKurz vor Ende der &shy;Legislaturperiode peitscht die Koalition kritische Sicherheitsgesetze durchs Parlament. Es drohen tiefe Einschnitte in die Grundrechte.<br>\nSo voll war der Plan f&uuml;rs Bundeskabinett noch nie in dieser Legislaturperiode. Auf sechs Seiten listete die Bundesregierung Ende November Gesetzesvorhaben auf, die sie in ihrer Kabinettssitzung am 16. Dezember beschlie&szlig;en und damit ins parlamentarische Verfahren bringen wollte. Darunter sechs netzpolitisch brisante Initiativen, die von der Reform der Befugnisse f&uuml;r den Bundesnachrichtendienst (BND) &uuml;ber das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 und die &Auml;nderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) bis zur Urheberrechtsnovelle reichten.<br>\nDie auf der Agenda stehenden Gesetzentw&uuml;rfe sind teils nicht nur lang, sondern auch darauf angelegt, die Rechtsordnung massiv zu &auml;ndern. Einige der Vorhaben sind in der Tiefe der Grundrechtseingriffe vergleichbar mit den Beschl&uuml;ssen zur Vorratsdatenspeicherung, zum Einsatz von Staatstrojanern zur Strafverfolgung und zur Fluggastdatensammlung. All diese Projekte der vorherigen Legislaturperiode pr&uuml;ft derzeit das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) auf Beschwerden hin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Wie-die-Bundesregierung-IT-Ueberwachung-im-Eiltempo-ausdehnt-4988533.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Projekt gescheitert &ndash; Geld verbrannt<\/strong><br>\nDoch die von de Schutter geforderte F&ouml;rderung der Agrar&ouml;kologie fand nicht statt, denn die afrikanischen Regierungen und die internationalen Geldgeber waren damit besch&auml;ftigt, ein Projekt zu unterst&uuml;tzen, das im Jahr 2006 von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung und der Rockefeller-Stiftung lanciert wurde: Die Alliance for a Green Revolution in Africa &ndash; Allianz f&uuml;r eine Gr&uuml;ne Revolution in Afrika, kurz AGRA. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r den Einsatz von Pestiziden zahlt die l&auml;ndliche Bev&ouml;lkerung Afrikas durch die Sch&auml;digung ihrer Gesundheit einen hohen Preis. Laut einer globalen Meta-Analyse erleiden etwa 44 Prozent aller B&auml;uerinnen und Bauern, fast ausschlie&szlig;lich im globalen S&uuml;den, j&auml;hrlich eine akute Pestizidvergiftung.7<br>\nKommerzielles Saatgut und chemische Inputs schaffen Abh&auml;ngigkeiten, die nach Wegfall der Subventionen in einer Schuldenfalle enden. Die von INKOTA, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und afrikanischen Partnerorganisationen durchgef&uuml;hrten Fallstudien belegen dies eindr&uuml;cklich. Die Folge sind eine fortgesetzte Konzentration des Landbesitzes und eine weitere Verarmung der l&auml;ndlichen Bev&ouml;lkerung.<br>\nDas hinderte den Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen nicht daran, den Bock zum G&auml;rtner zu machen, wenngleich dieser Bock im vorliegenden Fall weiblichen Geschlechts ist: Im Dezember 2019 wurde Agnes Kalibata, Pr&auml;sidentin der AGRA, zur Sondergesandten f&uuml;r den Weltern&auml;hrungsgipfel 2021 ernannt, weil die AGRA vermeintlich &bdquo;ein ern&auml;hrungssicheres und wohlhabendes Afrika durch schnelles, integratives, nachhaltiges landwirtschaftliches Wachstum gew&auml;hrleistet, das die Produktivit&auml;t und die Lebensgrundlagen von Millionen von Kleinb&auml;uerinnen und -bauern in Afrika verbessert&ldquo;, so der UN-Generalsekret&auml;r in einem Schreiben. Das wird erg&auml;nzt durch den Versuch transnationaler Agrochemie- und Saatgutkonzerne, eine &bdquo;strategische Partnerschaft&ldquo; mit der FAO einzugehen. Diese &bdquo;Partnerschaft&ldquo; kann hoffentlich durch den heftigen Protest Hunderter zivilgesellschaftlicher Organisationen und kritischer Wissenschaftler verhindert werden.<br>\nDie im Sommer 2020 ver&ouml;ffentlichten Fakten zum Versagen der AGRA und die wachsende Zahl von Belegen f&uuml;r die besondere Eignung agrar&ouml;kologischer Anbausysteme im globalen S&uuml;den sind Grund genug, in den AGRA-Schwerpunktl&auml;ndern eine Trendwende einzuleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lunapark21.net\/projekt-gescheitert-geld-verbrannt\/#more-7486\">Lunapark21<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-68533","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68533","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68533"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68533\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68536,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68533\/revisions\/68536"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68533"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68533"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68533"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}