{"id":68555,"date":"2021-01-06T12:27:28","date_gmt":"2021-01-06T11:27:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68555"},"modified":"2021-01-06T15:13:06","modified_gmt":"2021-01-06T14:13:06","slug":"ein-in-vielerlei-hinsicht-bemerkenswerter-aufsatz-von-den-vorsitzenden-von-den-gruenen-und-dem-dgb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68555","title":{"rendered":"Ein in vielerlei Hinsicht bemerkenswerter Aufsatz von den Vorsitzenden von den Gr\u00fcnen und dem DGB"},"content":{"rendered":"<p>Robert Habeck und Reiner Hoffmann haben f&uuml;r die FAZ einen <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/habeck-dgb-chef-linke-droht-sich-im-widerspruch-zu-verheddern-17130455.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3\">gemeinsamen Aufsatz<\/a> verfasst. Es geht darin um Staatsverschuldung und Investitionen, aber auch um die Corona-Krise und um Steuerpolitik. Dieser Aufsatz ist gleich aus vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Er enth&auml;lt sehr viel Kluges und Progressives; das jedoch auch nicht wirklich neu ist und auch von den NachDenkSeiten schon seit Ewigkeit so gepredigt wird. Der Aufsatz ist zudem ein raffinierter macht- und parteipolitischer Zug. Die Gr&uuml;nen suchen und finden den Anschluss an die Gewerkschaften, die sich wiederum ihren Zugang zur Macht in einer politischen Zukunft ohne SPD oder gar Linkspartei absichern. Gleichzeitig ist der Aufsatz jedoch auch eine Hintert&uuml;r f&uuml;r die Gr&uuml;nen, um sich einer progressiven Steuerpolitik in den Weg zu stellen. Die gr&ouml;&szlig;te Schw&auml;che des Textes ist es jedoch, dass Habeck und Hoffmann antreten, um die Widerspr&uuml;che linker Forderungen aufzul&ouml;sen, sich dabei jedoch selbst in Widerspr&uuml;chen verheddern. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5216\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-68555-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210106_Ein_in_vielerlei_Hinsicht_bemerkenswerter_Aufsatz_von_den_Vorsitzenden_von_den_Gruenen_und_dem_DGB_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210106_Ein_in_vielerlei_Hinsicht_bemerkenswerter_Aufsatz_von_den_Vorsitzenden_von_den_Gruenen_und_dem_DGB_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210106_Ein_in_vielerlei_Hinsicht_bemerkenswerter_Aufsatz_von_den_Vorsitzenden_von_den_Gruenen_und_dem_DGB_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210106_Ein_in_vielerlei_Hinsicht_bemerkenswerter_Aufsatz_von_den_Vorsitzenden_von_den_Gruenen_und_dem_DGB_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=68555-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210106_Ein_in_vielerlei_Hinsicht_bemerkenswerter_Aufsatz_von_den_Vorsitzenden_von_den_Gruenen_und_dem_DGB_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210106_Ein_in_vielerlei_Hinsicht_bemerkenswerter_Aufsatz_von_den_Vorsitzenden_von_den_Gruenen_und_dem_DGB_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Kommen wir zun&auml;chst zum Positiven. Was Habeck und Hoffmann zu den Fragen der Staatsverschuldung und zu Investitionen schreiben, ist nicht nur vollkommen richtig, sondern gerade auch aus ihrer Feder erfreulich. Ja, Schulden und Kredite sind nicht per se negativ oder problematisch; zumal dann nicht, wenn sie f&uuml;r Investitionen genutzt werden, die in einer sinnvollen Art und Weise die &ouml;konomische Basis unserer Volkswirtschaft erhalten oder besser noch ausbauen und f&uuml;r die Zukunft fit machen. Ja, die Ideologie von schwarzen Nullen und Schuldenbremsen ist kontraproduktiv und sollte lieber heute als morgen &uuml;berwunden werden. Ja, in einer wirtschaftlichen Krise darf der Staat nicht <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5o9B4rfDCZI&amp;list=PLpNi0Wmi7L81D6y42tP2RXRg4OYtY7LAz&amp;index=1\">&bdquo;sparen&ldquo;<\/a>, sondern sollte ordentlich viel Geld in die Hand nehmen, um den Abschwung mit sinnvollen Investitionen abzufedern. Ja, Deutschland hat kein Schuldenproblem, sondern einen dramatischen Investitionsr&uuml;ckstand. Und letztendlich: Ja, wenn wir die &ouml;konomischen Probleme unserer Zeit l&ouml;sen wollen, d&uuml;rfen wir nicht nur auf die Schulden schielen, sondern sollten diese Probleme aktiv angehen und jetzt Geld in die Hand nehmen. Denn die Verschuldung muss immer auch im Kontext der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit gesehen werden und es w&auml;re ohnehin besser, kreditfinanzierte Investitionen auch als Investitionen und nicht als Schulden zu sehen. Last but not least benennen Habeck und Hoffmann die Probleme sogar recht pr&auml;zise: Die aktuelle Corona-Krise, die Klimaziele, die Energiewende, die Verkehrswende, erneuerbare Energien, Umbau von Industrie und Landwirtschaft und vor allem die soziale Ungleichheit, die laut den Autoren auch &bdquo;schon vor der Pandemie ein gro&szlig;es gesellschaftliches Problem&ldquo; war. Sehr richtig! F&uuml;r all diese Aufgaben ben&ouml;tigt der Staat Geld und es ist wichtig, es zu enttabuisieren, die daf&uuml;r n&ouml;tigen Investitionen mit Krediten zu finanzieren, die im Widerspruch zur herrschenden Austerit&auml;tsideologie stehen.<\/p><p>So richtig und wichtig diese Argumente sind, so bekannt d&uuml;rften sie regelm&auml;&szlig;igen Lesern der NachDenkSeiten sein. Albrecht M&uuml;ller hat sie beispielsweise bereits 2004 in seinem Buch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44575\">&bdquo;Die Reforml&uuml;ge&ldquo;<\/a> ausf&uuml;hrlich behandelt. Seit Bestehen der NachDenkSeiten predigen wir schon fast gebetsm&uuml;hlenartig die Positionen, die jetzt Habeck und Hoffmann als neue gemeinsame Linie verkaufen. Auch progressive &Ouml;konomen wie Heiner Flassbeck vertreten seit Ewigkeiten diese Positionen. Das macht den Aufsatz nat&uuml;rlich nicht schlechter; im Gegenteil. Es ist sehr erfreulich, dass mit Habeck und Hoffmann nun zwei sehr einflussreiche Personen des politischen Deutschlands sich derart klar zu progressiven makro&ouml;konomischen Aussagen positionieren. Vor allem die Gr&uuml;nen waren ja in der j&uuml;ngeren Vergangenheit nicht gerade durch makro&ouml;konomische Vernunft aufgefallen, lieb&auml;ugelten sie doch ganz offen mit der Austerit&auml;tspolitik und verloren sich &uuml;berdies in sinnfreien Phrasen von Wachstumskritik und Nullwachstum. Gemessen an diesen gr&uuml;nen Irrlehren ist es schon geradezu revolution&auml;r, wenn ihr Parteivorsitzender sich klar zum Ziel eines &ouml;kologisch und sozio&ouml;konomisch ausgerichteten Wachstums bekennt und hier die Forderungen der Gewerkschaften &uuml;bernimmt. Einige Parteimitglieder werden sicher im Karree springen. Gut so!<\/p><p>Vielleicht liegt die eigentliche Sprengkraft des gemeinsamen Aufsatzes aber auch gar nicht im Inhalt, sondern in dessen Symbolik. Die Gr&uuml;nen gelten &ndash; nicht zu Unrecht &ndash; eher als Partei der liberalen Akademiker und Besserverdienenden, die keinen gr&ouml;&szlig;eren Bezug zu den &bdquo;normalen&ldquo; werkt&auml;tigen Arbeitern und Angestellten haben. Deren politisches Zuhause waren bislang vor allem die SPD und die Linkspartei und leider mehr und mehr auch die AfD. Wenn man sich den Aufsatz von Habeck und Hoffmann durchliest, w&uuml;rde man sich geradezu w&uuml;nschen, dass derlei klare Positionen auch einmal von den Spitzen der SPD so vorgebracht w&uuml;rden. Man stelle sich nur einmal vor, Olaf Scholz w&uuml;rde einen Aufsatz zu diesem Thema verfassen. Gerade f&uuml;r die SPD ist diese Ann&auml;herung von Gr&uuml;nen und DGB daher auch ein Schlag ins Kontor, k&ouml;nnte diese clevere Strategie der Gr&uuml;nen ihr doch auch noch Teile der letzten W&auml;hler abspenstig machen. Offenbar wollen die Gr&uuml;nen der SPD die Rolle als linksliberale Volkspartei abnehmen. Das kann man ihnen nicht verdenken, hat die SPD doch alles in ihrer Macht Stehende getan, um sich selbst &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen. Leider. <\/p><p>Aber auch f&uuml;r den DGB stellt diese Ann&auml;hrung eine &auml;u&szlig;erst clevere Strategie dar. War man bislang doch parteipolitisch sehr auf die SPD und &ndash; wenn auch in viel geringerem Ma&szlig;e &ndash; auf die Linkspartei fixiert, so erweitert man mit einer solchen Partnerschaft seine Optionen. Habeck und Hoffmann beenden ihren Aufsatz mit dem Satz &bdquo;Das brauchen wir, damit die gro&szlig;en und notwendigen Ver&auml;nderungen gelingen k&ouml;nnen&ldquo;. Das klingt schon nach einer gemeinsamen Agenda und das ist ja auch machtstrategisch durchaus klug. Auch beim DGB scheint man bereits die Hoffnung verloren zu haben, dass SPD und Linkspartei k&uuml;nftig in der Bundesregierung vertreten sein werden. Da ist es nat&uuml;rlich klug, schnell auf den Zug aufzuspringen, der am Ende das Rennen machen wird. So sichert sich der DGB ein offenes Ohr bei einer k&uuml;nftigen Regierungspartei und seinen politischen Einfluss. <\/p><p>Kommen wir nun aber zu den Kritikpunkten. Habeck und Hoffmann sind angetreten, um einen &bdquo;Widerspruch&ldquo; aufzul&ouml;sen, in den sich laut dem Titel des Aufsatzes &bdquo;Linke verheddert&ldquo; h&auml;tten. Es geht dabei um die implizite Logik, dass man &ndash; krisenbedingte &ndash; Mehrausgaben durch Steuererh&ouml;hungen ausgleichen m&uuml;sse. Und da haben sie ja auch recht. Gerade in Krisenzeiten ist es &uuml;berhaupt nicht sinnvoll, das Geld, was man an einer Stelle investiert, im gleichen Zeitraum an anderer Stelle &uuml;ber Steuern und Abgaben abzusch&ouml;pfen. Investitionen d&uuml;rfen durchaus &uuml;ber Kredite finanziert werden, die erst in sp&auml;teren Zeitr&auml;umen getilgt werden. Es besteht also auf der Sachebene kein Zwang, h&ouml;here Ausgaben im gleichen Zeitraum durch h&ouml;here Einnahmen auszugleichen. So weit, so gut. Aber warum adressieren die beiden Autoren dies an die &bdquo;Linke(n)&ldquo;? Zumindest ich kenne keinen namhaften linken Finanzpolitiker, der diesen Zusammenhang so herstellen w&uuml;rde. Es ist nat&uuml;rlich richtig, dass sowohl die Linkspartei als auch viele Personen aus dem erweiterten linken Spektrum h&ouml;here Steuern fordern; aber doch nicht, um damit direkt zus&auml;tzliche Investitionen zu finanzieren.<\/p><p>Um es klar zu sagen: Die Forderung nach h&ouml;heren Steuern f&uuml;r Spitzenverdiener, einer Verm&ouml;genssteuer oder gar einer Verm&ouml;gensabgabe ist keine Absage an kreditfinanzierte Investitionen. So haben wir beispielsweise zurzeit ein gro&szlig;es Problem, dass die Bundesl&auml;nder und die Kommunen ihre laufenden Kosten nicht aus den Einnahmen aus Steuern und Abgaben bestreiten k&ouml;nnen. Das sind keine Investitionen, sondern konsumtive Ausgaben. Wenn man also &ndash; was makro&ouml;konomisch ja sehr sinnvoll w&auml;re &ndash; fordert, dass Kommunen und L&auml;nder mehr Polizisten, Lehrer, Sozialarbeiter oder Krankenschwestern einstellen sollen, dann muss man ihnen auch die Mittel daf&uuml;r zur Verf&uuml;gung stellen. Und da dies explizit keine Investitionen, sondern konsumtive Ausgaben sind, sollten sie auch durch die laufenden Einnahmen und nicht durch Kredite gedeckt werden. Daf&uuml;r braucht es aber h&ouml;here Steuern. Und nein, die von den Autoren in den Raum geworfene Digitalsteuer und die Finanztransaktionssteuer werden diese L&uuml;cke nicht schlie&szlig;en k&ouml;nnen. <\/p><p>Offenbar vergessen die beiden Autoren auch den Punkt, den sie als eines der zentralen Probleme identifiziert haben: Die Ungerechtigkeit und die immer st&auml;rker zunehmende soziale Ungleichheit. So findet sich im gesamten Text kein einziges Mal der Begriff &bdquo;Umverteilung&ldquo;. Um die immer massiver werdende Spreizung der Einkommens- und Verm&ouml;gensschere zu stoppen oder gar umzukehren, ist es jedoch &bdquo;nur&ldquo; mit Investitionen nicht getan. Hier m&uuml;sste der Staat vielmehr nach dem Robin-Hood-Prinzip vorgehen und am obersten Ende der Einkommens- und Verm&ouml;gensskala Geld absch&ouml;pfen, das er dem untersten Ende in einer m&ouml;glichst sinnvollen Art und Weise wieder aussch&uuml;ttet. Und das ist ohne Steuererh&ouml;hungen nun einmal nicht m&ouml;glich. <\/p><p>Letztendlich machen Habeck und Hoffmann genau das, was sie mit ihrem Aufsatz kritisieren wollen &ndash; sie verheddern sich in Widerspr&uuml;chen. Und man kann durchaus unterstellen, dass dies auch genau so gewollt ist. Progressive Steuerkonzepte sind in Hinblick auf eine kommende schwarz-gr&uuml;ne Koalition im Bund und mehr noch f&uuml;r den bald beginnenden Wahlkampf ein gro&szlig;es Problem. Aber nicht nur das. Bei der vergleichsweise wohlhabenden Klientel der Gr&uuml;nen, die stets auch mit der FDP flirtet, kommen derlei Forderungen auch nicht besonders gut an. Der DGB fordert zwar immer wieder eine Verm&ouml;genssteuer, rei&szlig;t sich jedoch auch kein Bein aus, um bei diesem Thema mal ein Ausrufezeichen zu setzen. Sowohl Habeck als auch Hoffmann sind sozusagen solange Freunde einer Verm&ouml;genssteuer, wie keine realistische Chance besteht, dass sie auch umgesetzt werden k&ouml;nnte.<\/p><p>Und hier baut man nun argumentativ vor. Steuererh&ouml;hungen und die Forderung nach einer Verm&ouml;genssteuer d&uuml;rfen &ndash; so die Autoren &ndash; makro&ouml;konomisch nicht direkt mit der n&ouml;tigen Neuverschuldung f&uuml;r Investitionen in Verbindung gebracht werden. Das ist richtig. Falsch ist jedoch, deshalb auf diese Forderungen zu verzichten, stellen sie doch auch ganz ohne die direkte Zuweisung auf der Ausgabenseite eine Notwendigkeit dar. Das sehen die beiden Autoren offenbar anders. Und um dies zu maskieren, verzerren sie die Debatte. Solange der Staat krisenbedingt h&ouml;here Investitionen vornehmen muss, solle man auf die h&ouml;here Besteuerung gro&szlig;er Einkommen und Verm&ouml;gen verzichten. Zumindest diesen Satz kennt auch jeder SPD-Politiker. Dies k&ouml;nne man ja nachholen, wenn die Wirtschaft wieder brummt und der Investitionsr&uuml;ckstand aufgeholt ist; wohlwissend, dass dem nie so sein wird. Habeck und Hoffmann bekennen sich zwar grunds&auml;tzlich zu einem progressiveren Steuersystem, verschieben dies jedoch auf den Sankt-Nimmerleinstag. So bleiben sie zwar &bdquo;koalitionsf&auml;hig&ldquo;, verraten aber gleichzeitig auch ihre eigenen Forderungen nach mehr sozio&ouml;konomischer Gerechtigkeit und sozialer Gleichheit. Man k&ouml;nnte auch sagen: Gr&uuml;ne und Gewerkschaften verheddern sich in Widerspr&uuml;chen.<\/p><p>Titelbild: Alberto Andrei Rosu \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Robert Habeck und Reiner Hoffmann haben f&uuml;r die FAZ einen <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/habeck-dgb-chef-linke-droht-sich-im-widerspruch-zu-verheddern-17130455.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3\">gemeinsamen Aufsatz<\/a> verfasst. Es geht darin um Staatsverschuldung und Investitionen, aber auch um die Corona-Krise und um Steuerpolitik. Dieser Aufsatz ist gleich aus vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Er enth&auml;lt sehr viel Kluges und Progressives; das jedoch auch nicht wirklich neu ist und auch von den<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68555\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":68557,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,135,137,30],"tags":[2366,1336,2052,1151,325,488,687,520],"class_list":["post-68555","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-finanzpolitik","category-steuern-und-abgaben","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-habeck-robert","tag-hoffmann-reiner","tag-investitionen","tag-konjunkturpolitik","tag-staatsschulden","tag-steuererhoehungen","tag-ungleichheit","tag-vermoegensteuer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/shutterstock_1713010906-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68555","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68555"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68555\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68565,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68555\/revisions\/68565"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/68557"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}