{"id":6859,"date":"2010-09-28T08:41:52","date_gmt":"2010-09-28T06:41:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6859"},"modified":"2019-07-25T18:06:05","modified_gmt":"2019-07-25T16:06:05","slug":"gesundheitsreform-abriss-der-solidarischen-krankenversicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6859","title":{"rendered":"Gesundheitsreform: Abriss der solidarischen Krankenversicherung"},"content":{"rendered":"<p>In den USA hat Pr&auml;sident Obama gerade den Beginn einer solidarischen gesetzlichen Krankenversicherung mit vielen Anfeindungen und inhaltlichen Abstrichen durchboxen k&ouml;nnen. Bislang waren 45 Mio. Amerikaner ohne eine gesetzliche Krankenversicherung. Der Anteil der Gesundheitskosten am Bruttosozialprodukt liegt mit inzwischen &uuml;ber 18 Prozent am h&ouml;chsten im internationalen Vergleich.<br>\nIn der Bundesrepublik geht die schwarz-gelbe Regierungskoalition den umgekehrten Weg: Durch die jetzt vom Bundeskabinett beschlossene Gesundheitsreform wird der Abriss der solidarischen gesetzlichen Krankenversicherung eingel&auml;utet. Von Ursula Engelen-Kefer<br>\n<!--more--><br>\nNiemand durfte &uuml;berrascht sein: Bereits in ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2010 hatte die FDP mit aller Klarheit deutlich gemacht: Die Einf&uuml;hrung von Kopfpauschalen war eines ihrer wesentlichen Ziele. Entkoppelung der Gesundheitskosten von den Arbeitskosten,&nbsp; mehr Arbeitspl&auml;tze und &bdquo;mehr Netto vom Brutto&ldquo; waren die Zauberformeln, mit denen sie ihr bisher bestes Wahlergebnis von knapp 15 Prozent einfuhr. Die Parteivorsitzende der CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel&nbsp; lie&szlig; die Ziele ihrer Gesundheitspolitik im Wahlprogramm &ndash; wie vieles andere auch &ndash; eher im Ungewissen.<br>\nDurch die negativen Erfahrungen nach den marktradikalen Beschl&uuml;ssen des CDU Parteitags in Leipzig Anfang Dezember 2003 war die CDU-Vorsitzende vorsichtig geworden. Damals hatte sie sich noch klar f&uuml;r den Abbau der an der H&ouml;he des Einkommens bemessenen Beitr&auml;ge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und f&uuml;r einheitliche Kopfpauschalen &ndash; alleine zu Lasten der Arbeitnehmer &ndash;&nbsp;ausgesprochen. Auch aus den eigenen Reihen, vor allem aus der CSU und namentlich von Horst Seehofer, musste sie viel Kritik einstecken.<\/p><p>In der gemeinsamen Koalitionsvereinbarung von Schwarz-Gelb im Oktober 2010  feierte die &bdquo;Entlastung der Arbeitgeber durch die Entkoppelung der Arbeitskosten von den Beitr&auml;gen&ldquo; und damit der &Uuml;bergang auf das System der Kopfpauschalen fr&ouml;hliche Urst&auml;nd &ndash; diesmal sogar versehen mit der Unterschrift des wendigen Horst Seehofer, inzwischen Ministerpr&auml;sident von Bayern und Parteivorsitzender der CSU. Noch vor nicht allzu langer Zeit war er mit einem gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Eklat aus der von Angela Merkel eingesetzten Herzog Kommission ausgetreten, als diese den Umstieg in der gesetzlichen Krankenversicherung auf Kopfpauschalen vorschlug. Als die Bundeskanzlerin&nbsp; nach dem Wahlsieg von Schwarz-Gelb am 27. September 2009 Philipp R&ouml;sler, FDP, zum neuen Bundesgesundheitsminister ernannte, musste auch dem letzten Zweifler klar sein, wohin die Reise in der Gesundheitspolitik gehen w&uuml;rde, n&auml;mlich in die Kopfpauschalen und damit  die Privatisierung. Und wieder ist es&nbsp; die Zauberformel von der Entkoppelung der Arbeitskosten von den Gesundheitskosten, um mehr Arbeitspl&auml;tze zu schaffen &ndash; ein Trugschluss, wie die internationalen Erfahrungen zeigen.<\/p><p>In den USA sind bislang&nbsp;etwa 45 Mio. Amerikaner ohne&nbsp;Schutz durch eine gesetzliche Krankenversicherung.&nbsp; Nur f&uuml;r Rentner und Sozialhilfeempf&auml;nger gibt es einen staatlichen Krankenversicherungsschutz. Dar&uuml;ber hinaus haben Gro&szlig;betriebe f&uuml;r ihre Besch&auml;ftigten&nbsp; &ndash; vielfach &uuml;ber Tarifvertr&auml;ge finanziell vom Arbeitgeber unterst&uuml;tzt &ndash; eine private Krankenversicherung angeboten.<br>\nEntsprechend boomte das Gesch&auml;ft der&nbsp; privaten Krankenversicherungen. &Auml;rzte und Krankenh&auml;user konnten mit der Abrechnungen auf privater Basis gute Gesch&auml;fte machen. Das Ergebnis war: &uuml;berbordende Gesundheitskosten gemessen am Bruttoinlandsprodukt einerseits und Verarmung ganzer Bev&ouml;lkerungsschichten bei l&auml;ngerer und schwerer Krankheit oder gar der erzwungener Verzicht auf medizinische Behandlung auf der anderen Seite.<\/p><p>Nach den USA hat im internationalen Vergleich &nbsp;der Industriel&auml;nder die Schweiz den zweith&ouml;chsten Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt: Hier besteht seit vielen Jahren ein System der Kopfpauschalen, d.h. die Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden von den Versicherten alleine, also ohne Arbeitgeberanteil aufgebracht. Jeder zahlt &ndash; unabh&auml;ngig von seiner Erwerbst&auml;tigkeit und seinem Einkommen &ndash; den gleichen Betrag in die Gesundheitskassen. Die H&ouml;he dieser Kopfpauschalen variiert allerdings nach Regionen bzw. Kantonen. F&uuml;r Menschen unterhalb einer bestimmten Einkommensh&ouml;he werden steuerliche Zusch&uuml;sse geleistet, die ebenfalls je&nbsp;nach Kanton erhebliche Unterschiede aufweisen.&nbsp; Infolge der stark steigenden Gesundheitsausgaben mussten nicht nur die steuerlichen Zusch&uuml;sse der einzelnen Kantone st&auml;ndig erh&ouml;ht werden, auch viele Schweizer B&uuml;rger &auml;chzen unter den immer h&ouml;heren Kosten f&uuml;r ihre gesundheitliche Versorgung,  sie haben Einschr&auml;nkungen der Gesundheitsleistungen hinzunehmen oder unterliegen dem (teuren) Zwang, private Zusatzversicherungen abschlie&szlig;en zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Diese internationalen Vergleiche sind ein Indiz: Je h&ouml;her der Grad der Privatisierung des Gesundheitswesens, desto st&auml;rker steigen die Gesundheitskosten. Die Bundesrepublik&nbsp; lag mit einem Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP in H&ouml;he von 10,6 Prozent im Jahr 2006 auf &auml;hnlicher H&ouml;he wie Belgien, Portugal und &Ouml;sterreich&nbsp;und weit unter dem der USA mit 15,3 Prozent und auch niedriger als in der Schweiz mit 11,3 Prozent, allerdings lag der Anteil h&ouml;her als in den Niederlanden und in den skandinavischen L&auml;ndern.<br>\nMit der jetzt beschlossenen neuerlichen Gesundheits&ldquo;reform&ldquo; in der Bundesrepublik soll die f&uuml;r 2011 auf 11 Mrd. Euro gesch&auml;tzte Finanzl&uuml;cke des unterfinanzierten Gesundheitsfonds dadurch geschlossen werden, dass die Beitr&auml;ge von jetzt 14,9 auf 15,5 Prozent angehoben werden. Das Solidarprinzip bei der Beitragszahlung ist bereits l&auml;ngst durchbrochen, da die Versicherten&nbsp; mit 8,2 Prozent 0,9 Prozent mehr zahlen m&uuml;ssen als die Arbeitgeber mit 7,3 Prozent &ndash; eine schwere Hypothek des Gesundheitskompromisses w&auml;hrend der Rot-Gr&uuml;nen Koalition. Die Solidarprinzip wurde damit erheblich zu Lasten der Versicherten aufgeweicht. Sie m&uuml;ssen etwa 60 Prozent der Gesamteinnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung aufbringen; die Arbeitgeber sind mit nur noch mit etwa 40 Prozent belastet. Auf der Seite der Versicherten m&uuml;ssen noch die st&auml;ndigen Erh&ouml;hungen der Zuzahlungen f&uuml;r Medikamente, f&uuml;r Heil- und Hilfsmittel sowie f&uuml;r Krankenhausaufenthalte und nicht zuletzt die Praxisgeb&uuml;hr von 10 Euro im Quartal als Kostenbelastung hinzu gerechnet werden. <\/p><p>Ein vollst&auml;ndiger Systemwechsel zu Lasten der Versicherten erfolgt nun in der schwarz-gelben Gesundheitsreform von Philipp R&ouml;sler&nbsp; durch das &bdquo;Einfrieren&ldquo; des Arbeitgeberbeitrags bei 7,3 Prozent &ndash; verbunden mit der Einf&uuml;hrung einer &ndash; wie sie besch&ouml;nigend genannt wird -&bdquo;kleinen&ldquo; Kopfpauschale. Im Klartext hei&szlig;t dies: Die gesamten zuk&uuml;nftigen Kostensteigerungen m&uuml;ssen in Zukunft von den Versicherten alleine bezahlt werden &ndash; ohne Grenze nach oben. Die Zusatzbeitr&auml;ge werden nicht mehr solidarisch nach der jeweiligen Einkommensh&ouml;he der Versicherten bemessen, sondern als einheitliche Pauschale in gleicher H&ouml;he von allen Beitragszahlern abgefordert. Damit wird auch der Solidarausgleich zwischen h&ouml;heren und niedrigeren Einkommen abgeschafft.<\/p><p>Der angek&uuml;ndigte steuerliche Ausgleich, sofern diese Zusatzkosten 2 Prozent des Einkommens des jeweiligen Betragszahlers &uuml;berschreiten sollten,&nbsp;erweist sich bei n&auml;herem Hinsehen als tr&uuml;gerische Fiktion. Die Zusatzbeitr&auml;ge sollen pauschal f&uuml;r alle Kassen berechnet werden und erst danach erfolgt dann der steuerliche Ausgleich. Die tats&auml;chlichen Zusatzbeitr&auml;ge einzelner Kassen k&ouml;nnen jedoch erheblich von diesen fiktiv errechneten Pauschalen nach oben abweichen.&nbsp;Niedrigverdiener k&ouml;nnen somit durch die Zusatzbeitr&auml;ge erheblich mehr als mit 2 Prozent ihres Einkommens belastet werden. Hinzu kommt: W&auml;hrend die Zusatzbeitr&auml;ge f&uuml;r ALG II-Empf&auml;nger erstattet werden sollen, m&uuml;ssen alle &uuml;brigen Arbeitslosen diese zus&auml;tzlichen Kosten aus ihrem Arbeitslosengeld I selbst bezahlen. <\/p><p>Der lapidare Hinweis des Bundesgesundheitsministers, das f&ouml;rdere den Wettbewerb zwischen den Kassen, denn die Versicherten k&ouml;nnten ja die Kasse wechseln, wenn die Zusatzbeitr&auml;ge ihrer bisherigen Kasse &uuml;berm&auml;&szlig;ig anstiegen, zeugt von Ahnungslosigkeit bzw. Ignoranz der Realit&auml;ten. Vielen der betroffenen Menschen vor allem in h&ouml;herem Lebensalter und wom&ouml;glich mit chronischen Krankheiten wird es kaum m&ouml;glich sein, von einer Krankenkasse in die andere zu wechseln. F&uuml;r sie hei&szlig;t es dann schlicht, den engen G&uuml;rtel noch enger zu schnallen.<\/p><p>Am schwersten d&uuml;rfte jedoch wiegen, dass durch das Einfrieren der Arbeitgeberbeitr&auml;ge bei 7,3 Prozent nur noch wenig bis gar kein Interesse der Arbeitgeber mehr besteht, Druck auf die Begrenzung der Gesundheitskosten auszu&uuml;ben. <\/p><p>Ein solcher politischer Druck ist aber n&ouml;tig, denn gerade im Gesundheitswesen gibt es nicht nur erhebliche Ungerechtigkeiten bei der Verteilung der Mittel auf &Auml;rzte, Krankenh&auml;user, Medikamente und sonstige Leistungen sondern auch ein hohes Ma&szlig; an Verschwendung.&nbsp; Einige der wichtigsten Beispiele f&uuml;r die Ineffizienz der Verteilung der Ressourcen sind: <\/p><ul>\n<li>die immer undurchschaubarer werdende Flut an Arzneimitteln und deren im nationalen und internationalen Vergleich &uuml;berdurchschnittlich hohe Kosten und Preissteigerungen;<\/li>\n<li>die Intransparenz und Ungerechtigkeiten bei der Verteilung der Honorare durch die Kassen&auml;rztlichen Vereinigungen;<\/li>\n<li>die hohen Gesundheitskosten durch mangelnden Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Betrieben;<\/li>\n<li>die weitgehend fehlende systematische Pr&auml;vention in der Gesundheitsversorgung;<\/li>\n<li>die ausufernde und teure Medizintechnik mit nicht immer erkennbarer Verbesserung der Gesundheitsleistungen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung.&nbsp;(Das Gesundheitswesen geh&ouml;rt merkw&uuml;rdigerweise zu den Wirtschaftssektoren, bei denen technischer Fortschritt offenbar nicht zu Kosteneinsparungen f&uuml;hrt.)<\/li>\n<\/ul><p>Um bei der weitgehend ausgehandelten Ressourcenverteilung die Kosten zu begrenzen, bedarf es der gemeinsamen Anstrengungen von der Kostentr&auml;ger, also der Krankenkassen sowie deren Beitragszahler, also der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber. Diese gemeinsame finanzielle Verantwortung beider Seiten der Tarif- bzw. Sozialparteien h&auml;tte eher aus- statt abgebaut werden m&uuml;ssen. <\/p><p>Die schwarz-gelbe Bundesregierung schw&auml;cht mit ihrer jetzt beschlossenen &bdquo;Reform&ldquo; die Verhandlungsmacht auf der Seite der Beitragszahler und wird damit das Gegenteil dessen erreichen, was sie mit ihrer Propaganda vorgaukelt. Die Entkoppelung der Arbeits- von den Gesundheitskosten wird einen zus&auml;tzlichen Schub bei den Ausgaben mit sich bringen und den Druck aus energischen Gegenma&szlig;nahmen gegen die vorhandenen Verschwendungen und Ungerechtigkeiten nehmen. Schon gar nicht k&ouml;nnen damit offenkundige Qualit&auml;tsm&auml;ngel beseitigt werden. Im Gegenteil: Die Zwei-, ja sogar Dreiklassen-Medizin und damit eine weitere Spaltung unserer Gesellschaft auch auf dem Feld der Gesundheitsvorsorge nimmt noch weiter zu. Denn es ist absehbar, dass mit dieser &bdquo;Reform&ldquo; nicht nur den privaten Kassen neue Kundschaft zugef&uuml;hrt wird, sondern dass damit auch Zusatzversicherungen T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet werden, die den Beitragszahlern &uuml;ber die Kopfpauschalen hinaus noch einmal zus&auml;tzlich Geld kosten werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den USA hat Pr&auml;sident Obama gerade den Beginn einer solidarischen gesetzlichen Krankenversicherung mit vielen Anfeindungen und inhaltlichen Abstrichen durchboxen k&ouml;nnen. Bislang waren 45 Mio. Amerikaner ohne eine gesetzliche Krankenversicherung. 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