{"id":68681,"date":"2021-01-08T16:50:27","date_gmt":"2021-01-08T15:50:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681"},"modified":"2021-01-08T16:45:23","modified_gmt":"2021-01-08T15:45:23","slug":"hinweise-des-tages-ii-472","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h01\">Lockdown: &bdquo;Viele Sch&uuml;ler sagen: Ich kann nicht mehr&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h02\">USA bekommen die Art von &ldquo;Demokratie&rdquo;, die sie woanders erzwingen wollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h03\">&ldquo;Donald Trump&rsquo;s parting gift to the world? Signs suggest it may be war with Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h04\">Julian Assange: &raquo;Gericht betreibt Entpolitisierung des Falls&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h05\">Afghanistan: Kurswechsel nach einer Biden-&Uuml;bernahme nicht in Sichtweite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h06\">Senatsmehrheit gibt Biden weiteren Klimahebel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h07\">Die undurchsichtige Politik der &ldquo;Merkeleyen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h08\">Vier Wissenschaftler erkl&auml;ren, wie die Arbeitswelt nach Corona aussehen wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h09\">Verfassungsgericht kippt Ausnahmezustand wegen Corona in Ecuador<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h10\">Verhandlungen mit Pfizer gehen weiter: Bekommt Argentinien den Impfstoff noch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h11\">China dr&auml;ngt USA zu Verzicht auf Ersteinsatz von Nuklearwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h12\">How Israel Tormented Arabs in Its First Decades &ndash; and Tried to Cover It Up<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h13\">Sambia kann einen Teil seiner Kredite nicht mehr zahlen. Der Fall zeigt: Afrika droht eine neue Schuldenkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68681#h14\">Tricks bei der Auftragsvergabe f&uuml;r den Polizei2020-Programmleiter Gadorosi<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lockdown: &bdquo;Viele Sch&uuml;ler sagen: Ich kann nicht mehr&ldquo;<\/strong><br>\nSchulpsychologe Uwe Sonneborn warnt vor den Folgen des Lockdowns. &bdquo;Verhaltensauff&auml;lligkeiten und Suizidgefahr nehmen enorm zu&ldquo;<br>\n2,5 Millionen Sch&uuml;ler in NRW m&uuml;ssen bis Ende Januar zu Hause lernen. Das hei&szlig;t, sie bekommen gr&ouml;&szlig;tenteils per Mail oder Lernplattform die Aufgaben geschickt, die sie allein l&ouml;sen sollen. Schmerzhaft aber notwendig &ndash; so lauten die ersten Reaktionen auf die versch&auml;rften Corona-Ma&szlig;nahmen der Landesregierung. Doch wie erleben Kinder und Jugendliche den erneuten Lockdown? Welche Folgen hat dies f&uuml;r ihre Psyche und ihre Bildungsfortschritte? Dar&uuml;ber sprach Christopher Onkelbach mit Uwe Sonneborn, im Vorstand des Landesverbands Schulpsychologie NRW.<br>\nHerr Sonneborn, im Oktober sagten Sie, ein zweiter Lockdown k&ouml;nne f&uuml;r viele Sch&uuml;ler fatale Folgen haben. Nun ist der Fall eingetreten, was geschieht jetzt?<br>\nUwe Sonneborn: Die Auswirkungen der bisherigen Schulschlie&szlig;ungen sehen wir bereits seit einiger Zeit. Die Zahl der Kinder mit psychischen Auff&auml;lligkeiten nimmt enorm zu. Und ich h&ouml;re immer h&auml;ufiger von Kindern, die suizidgef&auml;hrdet sind oder entsprechende Andeutungen machen. Das ist derzeit ein gro&szlig;es Thema &ndash; auch bei den Schulsozialarbeitern. (&hellip;)<br>\nDer Schulbetrieb m&uuml;sste so schnell wie m&ouml;glich wieder beginnen, um schlimmere Folgen zu vermeiden. Ob es zielf&uuml;hrend ist, pauschal s&auml;mtliche Schulen f&uuml;r drei Wochen komplett zu schlie&szlig;en, ist die Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/politik\/landespolitik\/lockdown-viele-schueler-sagen-ich-kann-nicht-mehr-id231284432.html\">WAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68578#h02\">Kritik an Ma&szlig;nahmen: Kinder&auml;rztepr&auml;sident: Kitas und Grundschulen so schnell wie m&ouml;glich aufmachen<\/a>. Es gibt Alternativen seitens der Politik &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Kinder nicht einsperren&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r die Bremer Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) geht es in den Schulen nicht nur um das Ansteckungsrisiko. Es spielen auch andere Erw&auml;gungen eine Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-stadt_artikel,-kinder-nicht-einsperren-_arid,1952743.html\">Weser-Kurier<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Italien: Mehr Schulabbrecher wegen Corona<\/strong><br>\nDie monatelangen Schulschlie&szlig;ungen in Italien wegen der Corona-Pandemie zeigen die von P&auml;dagogen bef&uuml;rchteten Folgen. In keinem anderen Land Europas waren die Schulen so lange geschlossen wie in Italien. Aus einer in Rom ver&ouml;ffentlichten Studie der Kinderschutzorganisation &bdquo;Save the Children&ldquo; geht hervor, dass die Zahl der Schulabbrecher deutlich angestiegen ist. In einer repr&auml;sentativen Umfrage &auml;u&szlig;erten 28 Prozent der italienischen Sch&uuml;ler im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, dass mindestens ein Mitsch&uuml;ler aus der eigenen Klasse die Schule verlassen habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/italien-mehr-schulabbrecher-wegen-corona-17135174.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>USA bekommen die Art von &ldquo;Demokratie&rdquo;, die sie woanders erzwingen wollten<\/strong><br>\nDemonstranten st&uuml;rmten den Kongress, um gegen eine Pr&auml;sidentschaftswahl zu protestieren, von der sie behaupten, sie sei gef&auml;lscht worden. Als dies in Serbien im Jahr 2000 geschah, nannten es die USA Demokratie. Nicht so sehr, als es in Washington, D.C. geschah.<br>\nDie Szenen aus dem US-Kapitol am Mittwoch, als Demonstranten, die Pr&auml;sident Donald Trump unterst&uuml;tzen, die Sitzung des Kongresses st&ouml;rten, wo die Wahl des Demokraten Joe Biden best&auml;tigt werden sollte, erinnerten sehr an Belgrad im Oktober 2000.<br>\nDer Anblick wiederholte sich sp&auml;ter in der Ukraine, sogar zweimal: 2004 und 2014, in Georgien, Moldawien, Wei&szlig;russland und mehreren zentralasiatischen ehemaligen Sowjetrepubliken. Bei jeder dieser Gelegenheiten unterst&uuml;tzten die USA die &ldquo;Volksmacht&rdquo;, weil amerikanische NGOs und Botschaften stets unterst&uuml;tzten, was als &ldquo;farbige Revolutionen&rdquo; bekannt gemacht wurde.<br>\nDas Gleiche geschah 2011 mit dem &ldquo;Arabischen Fr&uuml;hling&rdquo;, der in Tunesien begann und sich dann seinen Weg &uuml;ber Nordafrika bis zum Persischen Golf bahnte. An einigen Orten war er &ldquo;erfolgreich&rdquo; und st&uuml;rzte jahrzehntealte Regierungen. In anderen L&auml;ndern scheiterte er und l&ouml;ste Kriege in Libyen und Syrien und Blut auf den Stra&szlig;en von Bahrain aus. Wiederum bejubelten die USA dies alles als Demokratie &ndash; au&szlig;er in Bahrain, wo sich ein wichtiger US-Marinest&uuml;tzpunkt befindet.<br>\nIn j&uuml;ngster Zeit haben die USA die Pr&auml;sidentschaftswahlen in Wei&szlig;russland, Bolivien und Venezuela als illegitim angeprangert. W&auml;hrend Minsk und Caracas es schafften, sich zu widersetzen &ndash; und daf&uuml;r sanktioniert wurden, waren die &ldquo;Demokraten&rdquo; in La Paz eine Zeit lang &ldquo;erfolgreich&rdquo;, verloren aber schlie&szlig;lich die Wahl im letzten Jahr.<br>\nSchon 2004 schrieb die britische Zeitung Guardian voller Anerkennung dar&uuml;ber, wie die USA eine &ldquo;raffinierte&rdquo; Operation zur &ldquo;Konstruktion von Demokratie durch die Wahlurne und zivilen Ungehorsam&rdquo; geschaffen und seit Belgrad eine &ldquo;Schablone zum Gewinnen der Wahlen anderer Leute&rdquo; entwickelt h&auml;tten.<br>\nJetzt klammern sich dieselben Mainstream-Medien &ndash; die sklavisch der Linie des US-Au&szlig;enministeriums folgten, wenn sie Wahlen anderswo als &ldquo;manipuliert&rdquo; anprangerten, Farbrevolutionen aber als spontane Demokratie anpriesen &ndash; an ihre Pfr&uuml;nde, wenn pl&ouml;tzlich US-Amerikaner, die glauben, dass ihre Wahl gestohlen wurde, auf die Stra&szlig;e gehen und ihr Kapitol st&uuml;rmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/111468-usa-bekommen-die-art-von-demokratie-die-sie-woanders-erzwingen-wollten\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Donald Trump&rsquo;s parting gift to the world? Signs suggest it may be war with Iran<\/strong><br>\nPresident Trump&rsquo;s incitement of criminal mob violence and occupation of the Capitol makes clear there is no limitation whatever on the abuse of power he may commit in the next two weeks he remains in office. Outrageous as his incendiary performance was on Wednesday, I fear he may incite something far more dangerous in the next few days: his long-desired war with Iran. [&hellip;]<br>\nUS military and intelligence agencies have frequently, as in Vietnam and Iraq, provided presidents with false information that offered pretexts to attack our perceived adversaries. Or they&rsquo;ve suggested covert actions that could provoke the adversaries to some response that justifies a US &ldquo;retaliation&rdquo;. [&hellip;]<br>\nBut time is now short to generate an exchange of violent actions and reactions that will serve to block resumption of the Iran nuclear deal by the incoming Biden administration: a pre-eminent goal not only of Donald Trump but of the allies he has helped bring together in recent months, Israel, Saudi Arabia and the UAE. [&hellip;]<br>\nI am urging courageous whistleblowing today, this week, not months or years from now, after bombs have begun falling. It could be the most patriotic act of a lifetime.<br>\nDaniel Ellsberg was the whistleblower who leaked the Pentagon Papers, which revealed the US government had lied to the American public about the Vietnam war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2021\/jan\/08\/donald-trump-war-iran-tehran-daniel-ellsberg\">Daniel Ellsberg im The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Bemerkenswert, dass der Guardian so einen Kommentar ver&ouml;ffentlicht. Leider ist es wahrscheinlich noch schlimmer als Ellsberg vermutet und es gibt auch in der kommenden Biden Administration Personen, die einen Krieg mit dem Iran anstreben. Das Personal, welches Biden gerade einsetzt, stammt ja offensichtlich aus dem gleichen Apparat, wie das von Trump, und manche die Trump vier Jahre lang treu gedient haben, nehmen jetzt in letzter Minute den &ldquo;Coup&rdquo; zum Anlass, wie Ratten das sinkende Trumpschiff zu verlassen. Was k&ouml;nnte f&uuml;r diese Leute, neu und altgedient sch&ouml;ner sein als einen Krieg den Iranern und dem abgehenden Trump anlasten zu k&ouml;nnen. Sie w&auml;ren dann &auml;hnlich wie Obama die Sauberm&auml;nner die diesen m&ouml;glichen Krieg nur &ldquo;widerstrebend&rdquo; weiterf&uuml;hren &ldquo;m&uuml;ssen&rdquo;. Hoffentlich finden sich die von Ellsberg angesprochenen Whistleblower&hellip;&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Julian Assange: &raquo;Gericht betreibt Entpolitisierung des Falls&laquo;<\/strong><br>\nUS-Auslieferungsverfahren gegen Journalist Assange: Prozessbeobachtung unerw&uuml;nscht, Urteil mit Fallstricken. Ein Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen [&hellip;]<br>\nWie sch&auml;tzen Sie die Urteilsbegr&uuml;ndung der Richterin ein?<br>\n&Uuml;ber die Entscheidung, Assange nicht an die USA aufzuliefern, kann man sich vorerst freuen. Das ist auch ein Erfolg der internationalen Solidarit&auml;tsbewegung, die mit unz&auml;hligen Kampagnen und Initiativen gegen die Auslieferung gearbeitet hat. Im Kern ist das 132 Seiten umfassende Urteil eine schwere Hypothek f&uuml;r den Journalismus. In allen wesentlichen Punkten ist die britische Richterin der Argumention der US-Klage gefolgt und rechtfertigt die Kriminalisierung des investigativen Journalismus. Das Urteil ist ein einziger gro&szlig;er Angriff auf die Pressefreiheit. Richterin Baraitser will Assange nur wegen der Haftbedingungen, die ihm in den USA drohen und die ihn zum Selbstmord treiben k&ouml;nnten, nicht ausliefern. Das Gericht betreibt damit eine Psychiatrisierung von Assange und eine totale Entpolitisierung des Falls.<br>\nWas ergibt sich daraus f&uuml;r ein mutma&szlig;lich bevorstehendes Berufungsverfahren?<br>\nF&uuml;r die US-Amerikaner ist damit T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet. Sie k&ouml;nnen anf&uuml;hren, dass Assange unter den Haftbedingungen in einem &raquo;Supermax Prison&laquo; trotzdem &raquo;sicher&laquo; verwahrt und &raquo;gut behandelt&laquo; werden kann, so dass er keinen Selbstmord begeht. Die zu diskutierenden Fragen im Berufungsverfahren werden auf rein medizinische Aspekte begrenzt und k&ouml;nnen jederzeit wegfallen. W&auml;hrenddessen soll Assange weiterhin in London im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh 23 Stunden allein in seiner Zelle isoliert eingesperrt bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/393887.julian-assange-gericht-betreibt-entpolitisierung-des-falls.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Jonathan Cook &ndash; The US and UK may not will Assange&rsquo;s death, but everything they are doing makes it more likely<\/strong><br>\nThere was a hope in some quarters after Judge Vanessa Baraitser ruled on Monday against an application to extradite Julian Assange to the US, where he faced being locked away for the rest of his life, that she might finally be changing tack.<br>\nWashington has wanted Assange permanently silenced and made an example of &ndash; by demonstrating to other journalists its terrifying reach and powers of retaliation &ndash; ever since the Wikileaks founder exposed US war crimes in Iraq and Afghanistan a decade ago.<br>\nThere were reasons, however, to be suspicious of what Baraitser was really up even as she made her ruling in Assange&rsquo;s favour. This district judge has a record of nodding through extradition cases, including several that have recently been overturned on appeal by a higher court.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/braveneweurope.com\/jonathan-cook-the-us-and-uk-may-not-will-assanges-death-but-everything-they-are-doing-makes-it-more-likely\">Brave New Europe<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Deutschlandfunk bringt einf&auml;ltigen und absto&szlig;enden Kommentar gegen Assange und die Pressefreiheit<\/strong><br>\nAus Anlass der Ablehnung der Auslieferung von Julian Assange an die USA durch ein britisches Gericht brachte der Deutschlandfunk einen Kommentar, der es verdient hat, zerpfl&uuml;ckt zu werden. Dabei sollte deutlich werden, warum ich die ungew&ouml;hnlich starken Adjektive im Titel verwende.<br>\nAls einf&auml;ltig bezeichne ich den Kommentar, weil er die starke Behauptung aufstellt, der Fall Assange habe nichts mit Pressefreiheit zu tun, und dies mit Argumenten zu belegen versucht, die nichts mit der Fragestellung zu tun haben. Das Adjektiv &bdquo;absto&szlig;end&ldquo; werde ich am Ende begr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/dlf-assange\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Afghanistan: Kurswechsel nach einer Biden-&Uuml;bernahme nicht in Sichtweite<\/strong><br>\nNoch-Pr&auml;sident Donald Trump wollte den l&auml;ngsten Krieg der Vereinigten Staaten beenden. So irgendwie zumindest. Gut m&ouml;glich, dass sein Nachfolger Joe Biden &auml;hnlich vorgehen wird &ndash; mit einer Prise Obama<br>\nMit dem Sieg Joe Bidens bei den US-Pr&auml;sidentschaftswahlen hat auch ein weiteres Narrativ gewonnen, n&auml;mlich jenes, dass Biden im Vergleich zu Trump ein kriegsgeiler Falke ist, der die USA wieder auf jenen Pfad bringen wird, der zuvor schon von Bush und Obama beschritten wurde: Intervention, Krieg und Dominanz.<br>\nTrump sei ein verr&uuml;ckter Sexist und Rassist, doch irgendwie habe er auch das System durchger&uuml;ttelt und &ldquo;wenigstens&rdquo; keinen neuen Krieg angefangen, ist eine Vorstellung, die sich mittlerweile auch in vielen linken Kreisen durchgesetzt hat und die ich in den letzten vier Jahren regelm&auml;&szlig;ig geh&ouml;rt habe.<br>\nBeobachter, die zu solch einem Schluss kommen, haben Trumps Amtszeit wohl verschlafen. Das beste Beispiel f&uuml;r diese fehlerhafte Beobachtung ist der Afghanistan-Krieg, den Trump kurz nach seiner Amtseinf&uuml;hrung geh&ouml;rig eskalieren lie&szlig;. (Passend dazu ist &uuml;brigens auch diese Analyse.)<br>\nIn Afghanistan lie&szlig; Trump n&auml;mlich so viele Bomben abwerfen wie schon lange nicht mehr, wom&ouml;glich wie noch nie zuvor seit Ende 2001. Neben all den normalen, amerikanischen Sprengs&auml;tzen, die das Land seit fast zwei Jahrzehnten verseuchen, kam im April 2017 noch die sogenannte &ldquo;Mutter aller Bomben&rdquo;, die gr&ouml;&szlig;te nicht-nukleare Bombe des US-Milit&auml;rs, hinzu. Wie viele Menschen durch diesen verheerenden Angriff get&ouml;tet wurden, ist bis heute nicht bekannt, denn die Trump-Administration verringerte nahezu zeitgleich jegliche Transparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Afghanistan-Kurswechsel-nach-einer-Biden-Uebernahme-nicht-in-Sichtweite-5018868.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Senatsmehrheit gibt Biden weiteren Klimahebel<\/strong><br>\nDen meisten US-Gesetzen m&uuml;ssen 60 der 100 Senatoren zustimmen, aber nicht allen. Speziell f&uuml;r ein ziemlich merkw&uuml;rdiges Haushaltsgesetz reicht die einfache Mehrheit. Das Gleiche gilt f&uuml;r Ma&szlig;nahmen, die sich so konzipieren lassen, dass sie die Anforderungen dieses Gesetzes erf&uuml;llen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Durchregieren&rdquo; kann Biden allerdings auch mit der Senatsmehrheit nicht. Zwar hilft ihm die Mehrheit bei der Regierungsbildung, denn damit k&ouml;nnen Minister und Leiter wichtiger Bundesbeh&ouml;rden z&uuml;gig im Amt best&auml;tigt werden. Au&szlig;erdem hat Biden eine freiere Hand bei der Auswahl seiner Mannschaft, weil er nicht auf Stimmen der Republikaner angewiesen ist. Doch dann braucht Biden einen Staatshaushalt. Und hier bringt die Senatsmehrheit einen echten Vorteil nur einmal im Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/international\/senatsmehrheit-gibt-biden-weiteren-klimahebel\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die undurchsichtige Politik der &ldquo;Merkeleyen&rdquo;<\/strong><br>\nErinnert sich noch jemand an &ldquo;Merkozy&rdquo;? Die Kungelei von Kanzlerin Merkel mit Frankreichs Ex-Pr&auml;sident Sarkozy war vielen unheimlich. Doch die &ldquo;Merkeleyen&rdquo;, die wir nun mit Kommissionschefin von der Leyen erleben, sind auch nicht besser. Ihr Markenzeichen ist die Intransparenz &ndash; und die Durchsetzung deutscher Interessen.<br>\nDie deutsche Ratspr&auml;sidentschaft ist vorbei, doch die Ereignisse der letzten sechs Monate wirbeln immer noch viel Staub auf. Der EU-China-Deal sorgt f&uuml;r &Auml;rger in den USA, die unterlassene Hilfeleistung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge emp&ouml;rt Gr&uuml;ne und Menschenrechtler. Am meisten Wirbel gibt es aber weiter um die Impfstrategie der EU. Immer wieder wird der unbelegte Vorwurf wiederholt, Paris sei schuld, dass Br&uuml;ssel nicht mehr Impfstoff bei Biontech bestellt hat. Dabei waren alle Bestellungen mit Berlin abgestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-undurchsichtige-politik-der-merkeleyen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vier Wissenschaftler erkl&auml;ren, wie die Arbeitswelt nach Corona aussehen wird<\/strong><br>\nNoch agiler, mehr Homeoffice und neue Anforderungen f&uuml;r Angestellte und F&uuml;hrungskr&auml;fte. So sehen Experten die Zukunft der Arbeitswelt. [&hellip;]<br>\nFest steht, dass es f&uuml;r jeden Einzelnen kein &bdquo;back to normal&ldquo; geben wird. Das scheint nicht sinnvoll und auch nicht w&uuml;nschenswert. Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich f&uuml;r unsere neue Arbeitswelt ab, der sich nun z&uuml;gig fortsetzen wird &ndash; und jeden von uns betrifft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/karriere\/zukunft-der-arbeit-vier-wissenschaftler-erklaeren-wie-die-arbeitswelt-nach-corona-aussehen-wird\/26738340.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verfassungsgericht kippt Ausnahmezustand wegen Corona in Ecuador<\/strong><br>\nDas Verfassungsgericht von Ecuador hat den von Pr&auml;sident Len&iacute;n Moreno verh&auml;ngten Ausnahmezustand f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Die Richter f&auml;llten ihr Urteil schon am 27. Dezember, die Gr&uuml;nde wurden jedoch erst einige Tage sp&auml;ter ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDie Regierung hatte als Grund f&uuml;r Ausgangssperren und eine fast g&auml;nzlichen Einschr&auml;nkung des &ouml;ffentlichen Lebens die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage sowie die erstmals in Gro&szlig;britannien nachgewiesene Mutation des SARS-CoV2-Virus angef&uuml;hrt und am 21. Dezember den Ausnahmezustand erkl&auml;rt. Demnach war es den B&uuml;rgern nur in extremen Ausnahmef&auml;llen erlaubt, ihre Wohnungen zu verlassen. Der &ouml;ffentliche Verkehr kam nahezu zum Erliegen.<br>\nSieben der neun Richter sahen es als erwiesen an, dass diese Ma&szlig;nahmen nicht mit der ecuadorianischen Verfassung in Einklang stehen. Das Gericht kritisierte insbesondere die fehlende r&auml;umliche und zeitliche Abgrenzung als auch die Untverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Ma&szlig;nahmen. Dar&uuml;ber hinaus vertraten die Richter die Ansicht, dass die Regierung mit den ihr zur Verf&uuml;gung stehenden konventionellen pr&auml;ventiven Ma&szlig;nahmen ausreichend auf die Pandemie reagieren k&ouml;nne.<br>\nDer Gerichtshof unterstrich in seinem Urteil zwar die Schwere der Covid-19-Pandemie und deren Auswirkungen auf Verfassungsg&uuml;ter wie das Recht auf Leben und k&ouml;rperliche Unversehrtheit. Dennoch sei sie nicht als ein &ouml;ffentlicher Katastrophenfall einzusch&auml;tzen, der die Ma&szlig;nahmen gerechtfertigt h&auml;tte, da es an der Unvorhersehbarkeit und Unzeitigkeit fehle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/01\/246706\/ecuador-ausgangssperre-verfassungswidrig\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und in Deutschland? Stehen hierzulande konventionelle pr&auml;ventive Ma&szlig;nahmen nicht ausreichend zur Verf&uuml;gung, um auf eine Pandemie reagieren zu k&ouml;nnen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verhandlungen mit Pfizer gehen weiter: Bekommt Argentinien den Impfstoff noch?<\/strong><br>\nBedingungen f&uuml;r Vertragsabschluss seien laut Gesundheitsminister &ldquo;inakzeptabel&rdquo;. Beratender Arzt spricht von Gletschern als geforderte Garantien [&hellip;]<br>\nMitte Dezember hatte Gesundheitsminister Gin&eacute;s Gonz&aacute;lez Garc&iacute;a zu Bedenken gegeben, die Verhandlungen mit Pfizer h&auml;tten sich verkompliziert. Er warf dem US-Unternehmen vor, &ldquo;inakzeptable Bedingungen&rdquo; vorzugeben. Dabei ginge es unter anderem um eine spezielle Norm: &ldquo;Sie haben uns um ein Gesetz gebeten, das ihnen Sicherheit gebe, und dieses Gesetz lag dem Kongress vor.&rdquo; Danach habe die US-Zentrale gar ein neues Gesetz gefordert. Zudem habe nicht er, sondern der Pr&auml;sident den Vertrag unterschreiben sollen.<br>\nMan habe strafrechtliche Konsequenzen vermeiden wollen, hie&szlig; es von Pr&auml;sident Alberto Fern&aacute;ndez, sollten die Impfungen k&ouml;rperliche Sch&auml;den verursachen. &ldquo;Diese rechtliche Immunit&auml;t werden wir ihnen nicht geben. Sie sind verantwortlich f&uuml;r die Impfungen, nicht der Bundesstaat&rdquo;, sagte Fern&aacute;ndez im Dezember.<br>\nEs geht der Regierung um Fern&aacute;ndez dabei um Artikel 4 des Impfstoffgesetzes. Dieser Artikel befreit Pfizer von der Verantwortlichkeit f&uuml;r seine Impfdosen in Argentinien &ldquo;mit Ausnahme der Klagen, die auf betr&uuml;gerischem oder arglistigem Vorgehen oder Fahrl&auml;ssigkeit&rdquo; gr&uuml;nden. Geeinigt werden soll sich nun auf eine Norm, die das Land vor der eventuellen Fahrl&auml;ssigkeit von Pfizer sch&uuml;tzt und gleichzeitig die Rechte des Unternehmens anerkennt. Nach Vertragsabschluss k&ouml;nnte Pfizer zwischen Januar und M&auml;rz mehr als 1,5 Millionen Impfdosen nach Argentinien liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/01\/246701\/argentinien-impfstoff-pfizer-verhandlung%20\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>China dr&auml;ngt USA zu Verzicht auf Ersteinsatz von Nuklearwaffen<\/strong><br>\nDie Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums Hua Chunying hat am Dienstag die Vereinigten Staaten aufgefordert, sich zu einer Politik des Verzichtes auf den Ersteinsatz von Nuklearwaffen zu verpflichten sowie ihr Arsenal von Nuklearwaffen &ldquo;drastisch&rdquo; zu verringern. Grundlage sei eine Verl&auml;ngerung des New-START-Abr&uuml;stungsabkommens zwischen den USA und Russland, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.<br>\n&ldquo;Unter den f&uuml;nf Nuklearm&auml;chten ist China die einzige, die eine Politik des Nicht-Ersteinsatzes von Nuklearwaffen verfolgt, und diese Politik wird nicht ver&auml;ndert werden. Wir hoffen, dass die USA so schnell wie m&ouml;glich dieselbe Verpflichtung eingehen k&ouml;nnen wie China&rdquo;, erkl&auml;rte Hua.<br>\nZuvor hatte das US-Au&szlig;enministerium einen Artikel mit dem Titel &ldquo;Chinas Nuklearer Wahnsinn&rdquo; ver&ouml;ffentlicht. In diesem wirft Washington China vor, bez&uuml;glich seines Arsenals von Atomwaffen nicht transparent zu sein. (&hellip;)<br>\nDie Weltgemeinschaft erkenne, wer wirklich eine Politik des nuklearen Wahnsinns verfolge, so Hua. Die chinesische Diplomatin rief Washington auf, China nicht zu beschmieren. China verfolge eine nationale Verteidigungspolitik, die in ihrer Natur defensiv sei. In &Uuml;bereinstimmung damit halte Peking seine nuklearen F&auml;higkeiten immer auf dem Mindestniveau, das f&uuml;r Chinas nationale Sicherheit erforderlich sei.<br>\nHua rief die Vereinigten Staaten zudem dazu auf, Russlands Forderung einer Verl&auml;ngerung des New-START-Abkommens zuzustimmen und auf dieser Basis sein Arsenal an Atomwaffen &ldquo;drastisch&rdquo; zu reduzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/111419-china-draengt-usa-zu-verzicht\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>How Israel Tormented Arabs in Its First Decades &ndash; and Tried to Cover It Up<\/strong><br>\nA person who violates a curfew shouldn&rsquo;t be killed, but they can be slapped and hit with a rifle: Newly declassified documents reveal the ways military rule embittered the lives of Israeli Arabs<br>\nThe origins of the brutality documented in all its ugliness last week &ndash; an Israeli soldier shooting an unarmed Palestinian who was trying to protect the electric generator he needs to function, amid the abject poverty of the South Hebron Hills &ndash; date back quite a few decades, to the period of military rule in Israel proper. Testimony from recently declassified documents, together with historical records in archives, shed light on the acute violence that prevailed in the &ldquo;state within a state&rdquo; that Israel foisted upon extensive areas of the country where Arab citizens lived, from 1948 until 1966.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/.premium.HIGHLIGHT.MAGAZINE-how-israel-tormented-arabs-in-its-first-decades-and-tried-to-cover-it-up-1.9433728\">Haaretz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sambia kann einen Teil seiner Kredite nicht mehr zahlen. Der Fall zeigt: Afrika droht eine neue Schuldenkrise<\/strong><br>\nSambia ist das erste afrikanische Land, das im Zuge der Corona-Krise teilweise zahlungsunf&auml;hig geworden ist. Doch auch andere Staaten des Kontinents stehen kurz vor einer Schuldenkrise. Die Stundung &ouml;ffentlicher Kredite hilft dabei nur teilweise.<br>\nDie sambische Regierung hat Mitte November bekanntgegeben, f&auml;llig gewordene Schulden nicht an ausl&auml;ndische Gl&auml;ubiger zur&uuml;ckzahlen zu k&ouml;nnen. Damit ist Sambia das erste und bisher einzige afrikanische Land, das im Zuge der Corona-Krise teilweise zahlungsunf&auml;hig geworden ist. Doch auch andere L&auml;nder des Kontinents befinden sich in einer kritischen Schuldensituation. Das beunruhigt internationale Gl&auml;ubiger und Institutionen wie die Weltbank oder den Internationalen W&auml;hrungsfonds (IMF).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/schuldenkrise-in-afrika-sambia-ist-teilweise-zahlungsunfaehig-ld.1590907\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Tricks bei der Auftragsvergabe f&uuml;r den Polizei2020-Programmleiter Gadorosi<\/strong><br>\nHolger Gadorosi, ein Freiberufler, wird schon seit Jahren vom Bundesinnenministerium mit bemerkenswerten Auftr&auml;gen bedacht. Im neuesten &ndash; an Gadorosi als Programmleiter f&uuml;r Polizei2020 &ndash; ist ein weiterer Auftrag f&uuml;r den &bdquo;fachlichen Projektleiter&ldquo; gleich mitverpackt.<br>\nDas Bundesministerium des Innern (BMI) praktiziert auch unter dem aktuellen Hausherrn Seehofer die Haltung, dass das Vergaberecht f&uuml;r andere gemacht wurde, jedoch nicht f&uuml;r dieses hohe Haus. Denn das BMI selbst und das vom BMI weisungsabh&auml;ngige Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren f&uuml;hlt sich daran schon seit Jahren nicht mehr gebunden.<br>\nVon dieser Selbstherrlichkeit des Ministeriums profitiert seit Jahren schon der Freiberufler Holger Gadorosi. Der seit (mindestens) 2003 fortw&auml;hrend vom BMI mit vorwiegend freih&auml;ndig vergebenen Auftr&auml;gen bedacht wird, an denen zwei Dinge auffallen: Dass ein Soloselbstst&auml;ndiger, der Gadorosi angeblich sein soll, in der Lage ist, Projektleitungsauftr&auml;ge f&uuml;r sehr gro&szlig;e IT-Projekte des Bundes zu erbringen, wie z.B. INPOL-Neu-Neu oder Netze des Bundes. Und dass die Dienstleistungen dieses Auftragnehmers angeblich so wertvoll und ohne Wettbewerb sind, dass er als (angeblich) einzelner Auftragnehmer f&uuml;r die Dauer von 30 Monaten mit einem Vertrag &uuml;ber 8,7 Millionen beauftragt wird. Was rechnerisch einem monatlichen Einkommen von 290.000 Euro entspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/tricks-bei-auftragsvergabe-fuer-programmleiter-gadorosi\">Police-IT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-68681","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68681","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68681"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68681\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68684,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68681\/revisions\/68684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}