{"id":68750,"date":"2021-01-12T08:43:00","date_gmt":"2021-01-12T07:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750"},"modified":"2021-01-12T08:43:15","modified_gmt":"2021-01-12T07:43:15","slug":"hinweise-des-tages-3775","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h01\">Kritik am Corona-Lockdown: &bdquo;Jeder Mensch hat das Recht zu entscheiden, wie er mit Risiken umgeht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h02\">Merkels Endlos-Lockdown wirkt nicht! Es gibt bessere Alternativen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h03\">Thesenpapier: Sorgf&auml;ltige Integration der Impfung in eine umfassende Pr&auml;ventionsstrategie &ndash; Impfkampagne resilent gestalten und wissenschaftlich begleiten &ndash; Aufkl&auml;rung und Selbstbestimmung beachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h04\">Nachbarschaftsstreit in Corona-Zeiten: Luxemburg lockert &ndash; das Saarland z&uuml;rnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h05\">Sichtbare und unsichtbare Hochrisikogruppen der Corona-Pandemie? Eine gro&szlig;e offene Frage mit Blick auf die vielen Pflegebed&uuml;rftigen, die nicht im Heim sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h06\">Coronarebellion gegen maskierte Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h07\">Auszahlung der Novemberhilfen verz&ouml;gert sich wegen einer Peinlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h08\">Kurzarbeitergeld erh&ouml;hen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h09\">Singles sind immer h&auml;ufiger von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h10\">Mehr Truppen gegen Moskau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h11\">Deutsche Jihad-F&ouml;rderer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h12\">Die Medien haben politischen Aktivismus und &uuml;berzogene Massnahmen beg&uuml;nstigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h13\">Die Zuschauer-Verachtung der Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68750#h14\">Wie er wurde, was er ist<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kritik am Corona-Lockdown: &bdquo;Jeder Mensch hat das Recht zu entscheiden, wie er mit Risiken umgeht&ldquo;<\/strong><br>\nFrau Hamed, Sie sehen in der Corona-Krise gleichzeitig eine &bdquo;Rechtsstaatskrise&ldquo;. Was funktioniert am Rechtssystem Ihrer Meinung nach nicht?<br>\nKeine der drei Gewalten, also Legislative, Judikative und Exekutive, wurde der Corona-Krise bislang gerecht. Die vornehmste Gewalt des Staates ist die Legislative. Sie ist die einzige direkt gew&auml;hlte Gewalt und daher auch als einzige dazu berufen, alle grundlegenden Entscheidungen zu treffen, die wesentlich in die Grundrechte eingreifen. Und genau diese Gewalt, also die Parlamente, hat sich hier v&ouml;llig aus dem Spiel genommen und das Handeln, das Entscheiden nahezu vollst&auml;ndig der Exekutive &uuml;berlassen, von der Bundesregierung hinab bis zur Gemeindeverwaltung.<br>\nWas ist mit der Judikative?<br>\nDie Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte ist &ndash; wohl als Folge des Ausfalls der Legislative &ndash; ihrer Funktion als Kontrollinstanz staatlichen Handelns nicht nachgekommen. Hunderte Eilverfahren richteten sich im November gegen Betriebsschlie&szlig;ungen und Untersagungen. Obwohl es sp&auml;testens zu diesem Zeitpunkt evident war, dass es f&uuml;r derartige eingriffsintensive Ma&szlig;nahmen noch nicht einmal eine ausreichende Rechtsgrundlage gab, gew&auml;hrten die Gerichte nur in Ausnahmef&auml;llen Rechtsschutz: Statt von Recht und Gesetz lie&szlig;en sie sich offenbar von gesamtgesellschaftlichen Erw&auml;gungen und einer &ouml;ffentlich eingeforderten au&szlig;errechtlichen Moralisierung leiten. [&hellip;]<br>\nMir gibt zu denken, dass Tausende von Menschen alleine oder mit anwaltlicher Unterst&uuml;tzung erfolglos gegen evident rechtswidrige Ma&szlig;nahmen gerichtlich vorgegangen sind, ohne dass seitens der Gerichte &ndash; und das trifft in der Pauschalit&auml;t auf nahezu alle Gerichte zu &ndash; eine Bereitschaft zu erkennen war, den Argumenten der Antragsteller:innen, insbesondere auch den zum Teil sehr ausf&uuml;hrlichen wissenschaftlichen Ausf&uuml;hrungen, ernsthaft nachzugehen. Bausteinartige, nicht individuell angepasste Beschl&uuml;sse, bei denen teilweise sogar die urspr&uuml;nglichen Rechtschreib- und Grammatikfehler &uuml;bernommen wurden, sind hierbei keine Seltenheit. Ich kann nicht oft genug betonen, dass der Staat seine Grundrechtseingriffe rechtfertigen muss, und nicht die B&uuml;rger:innen ihre Freiheitsrechte. Die Situation hat sich sowohl bei Gericht als auch gesellschaftlich umgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/corona-lockdown-kritik-pflegeheime-rechtsstaat-jessica-hamed-rechtsanwaeltin-90164734.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> Erfreulich, wenn der Debattenraum sich endlich in dieser Weise &ouml;ffnet und weitet, so dass endlich zu regierungsoffiziellen Erz&auml;hlungen, gegenl&auml;ufige Stimmen zu Wort kommen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60021\">&Uuml;ber die Engstirnigkeit politischer Entscheidungen und ihre Popularit&auml;t. Ein Essay aus Anlass der Entscheidungen zu Corona<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68729\">Das Heute Journal mal wieder in Top-Propagandaform<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkels Endlos-Lockdown wirkt nicht! Es gibt bessere Alternativen<\/strong><br>\nFalsche Dosis? Oder falsches Medikament? Bevor wir uns in einem Endlos-Lockdown einrichten, der alle paar Wochen versch&auml;rft wird und immer mehr Existenzen zerst&ouml;rt, sollten wir dringend pr&uuml;fen, ob die beschlossenen Ma&szlig;nahmen &uuml;berhaupt Sinn ergeben. Es gibt gute Alternativen. [&hellip;]<br>\nJa, die aktuellen Zust&auml;nde in vielen Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen sind ernst. Tausende Pflegekr&auml;fte leisten &Uuml;bermenschliches und k&ouml;nnen trotzdem viele Menschenleben nicht retten. Es w&auml;re nicht zu verantworten, diese Situation, die schon jetzt viele Krankenh&auml;user an die Grenze ihrer M&ouml;glichkeiten bringt, weiter eskalieren zu lassen. Aber f&auml;llt wirklich niemandem auf, dass die Einschr&auml;nkungen seit November und deren Versch&auml;rfung im Dezember in den Krankenh&auml;usern kaum Erleichterung gebracht haben? Ehe man sich mit dem spekulativen Hinweis beruhigt, ohne die Ma&szlig;nahmen w&auml;re alles sicher noch viel schlimmer, k&ouml;nnte man immerhin einmal die M&ouml;glichkeit in Betracht ziehen, dass die Zahl der Intensivpatienten vielleicht auch deshalb so hoch geblieben ist, weil die beschlossenen Ma&szlig;nahmen nicht besonders sinnvoll waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/experten\/weitergedacht-die-wagenknecht-kolumne-merkels-endlos-lockdown-wirkt-nicht-es-gibt-bessere-alternativen_id_12847058.html\">Sahra Wagenknecht auf Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Thesenpapier: Sorgf&auml;ltige Integration der Impfung in eine umfassende Pr&auml;ventionsstrategie &ndash; Impfkampagne resilent gestalten und wissenschaftlich begleiten &ndash; Aufkl&auml;rung und Selbstbestimmung beachten<\/strong><br>\nThese 19: In der gesellschaftlichen Debatte &uuml;ber die Corona-Politik wird die Tendenz sichtbar, der einen Seite exklusiv Vernunft und wissenschaftliche Fundierung zuzusprechen, der anderen Seite hingegen Unvernunft und den Hang zur Verschw&ouml;rungstheorie. Die dabei ins Spiel kommende Vorstellung von Wissenschaft als geschlossene Faktenordnung mit direkt ableitbaren Handlungsanweisungen ruht auf einem szientistischen (und solutionistischen) Missverst&auml;ndnis dessen, was Wissenschaft darstellt &ndash; es ist n&auml;mlich das konstitutive Prinzip des systematischen Zweifels, das Wissenschaft als plurales Wissensregime ausmacht. Dieses Missverst&auml;ndnis erf&uuml;llt damit aber eine relativ pr&auml;zise zu benennende politische Funktion: n&auml;mlich die der argumentativen Schlie&szlig;ung und der Abwehr bzw. Abwertung von Kritik. Damit begibt sich die liberale Gesellschaft einer ihrer wertvollsten Ressourcen &ndash; dem kritischen &ouml;ffentlichen Diskurs. Verfangen in den bekannten medialen Aufmerksamkeitszyklen und der bisherigen Kurzatmigkeit der politischen Ma&szlig;nahmen hat sich die wissenschaftsjournalistische Berichterstattung zur Corona-Pandemie bislang nur selten von solchen vereinfachenden Zuschreibungen frei gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.matthias.schrappe.com\/index_htm_files\/Thesenpap7_210110_endfass.pdf%20\">Matthias Schrappe [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.J.:<\/strong> In einem umfangreichen Thesenpapier einer Autorengruppe um Prof. Dr. Schrappe wird insbesondere im letzten Kapitel auf den unertr&auml;glichen Notstand im wissenschaftlichen Diskurs eingegangen und die daraus resultierenden Unm&ouml;glichkeit, vern&uuml;nftige Auswege aus der Krise zu finden.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wissenschaftlern folgen? Ja doch, aber welchen?<\/strong><br>\nWenn es darum geht, wie der Pandemie zu begegnen w&auml;re, wird wissenschaftliches Expertentum als h&ouml;chste Instanz beschworen. Die unterschiedlichen Disziplinen weisen aber unterschiedliche Wege. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Follow the science&ldquo;, hie&szlig; das mal, als es um den Klimawandel ging. Aber welche &bdquo;science&ldquo;? &bdquo;Facts are facts!&ldquo; Als Wissenschaftler kann ich da nur fragen: Seit wann denn das? Welche erkenntnistheoretischen Kurse kann jemand besucht haben, der so etwas auf ein Poster schreibt und sich damit auch noch fotografieren l&auml;sst? F&uuml;r die Pandemie zust&auml;ndig sind nach allgemeiner Ansicht die Virologen; deren Fakten handeln von der molekularen Struktur der Viren, aber nicht von der sozialen Struktur menschlicher Kontakte. Ebenfalls als zust&auml;ndig gelten Physiker und Mathematiker; die allerdings kommen ohne Fakten aus und arbeiten stattdessen mit Modellen wie die Quants in den Investmentbanken vor 2008, die uns ihre todsicheren Vorhersagen &uuml;ber die Stabilit&auml;t der Preise von Derivaten eingebrockt haben. [&hellip;]<br>\nKlappt die Therapie nicht, k&ouml;nnen die Physiker und Virologen mit den ihnen als solchen verf&uuml;gbaren Fakten und Modellen immer nur raten: Es war noch nicht Hammer genug; noch l&auml;ngere und h&auml;rtere Auflagen; noch eine Fernsehansprache der Kanzlerin; noch mehr Presseberichte &uuml;ber bleibende Sch&auml;den junger Geheilter. Wer nicht h&ouml;ren will, muss f&uuml;hlen, f&uuml;r alle anderen gilt: Tut uns leid, mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.<br>\nUm das Problem vollumf&auml;nglich zu verstehen, muss man sich an dieser Stelle klarmachen, welch verlockende Anreize die physikalisch fl&auml;chendeckende Methode der Seuchenbek&auml;mpfung der Politik bietet. Differenzierte Zumutungen bringen die Gefahr mit sich, Bev&ouml;lkerungsgruppen zu nahe zu treten und als diskriminierend betwittert zu werden. Zumutungen f&uuml;r alle dagegen lassen sich als moralische Aufforderung zur Solidarit&auml;t, zum Opfer f&uuml;r die Mitmenschen darstellen. Wenn differenziert gezielte Interventionen nicht zum Erfolg f&uuml;hren, ist die Politik schuld, die falsch gezielt hat. Wenn fl&auml;chendeckende Appelle wirkungslos bleiben, waren &bdquo;die Menschen&ldquo; nicht solidarisch genug, sind deshalb selbst schuld und k&ouml;nnen zu Recht durch versch&auml;rftes Nachsitzen zur R&auml;son gebracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/feuilleton\/2021-01-11\/7979f1570d1984476e2df3f3ff4dc306\/\">Wolfgang Streeck in der FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nachbarschaftsstreit in Corona-Zeiten: Luxemburg lockert &ndash; das Saarland z&uuml;rnt<\/strong><br>\nLuxemburg geht in der zweiten Welle der Pandemie seinen eigenen Weg. Am Montag durften nicht nur Kindertagesst&auml;tten und Schulen wieder &ouml;ffnen, sondern auch der Einzelhandel, Friseure, Fitnesscenter, Kinos und Theater. Zwar gibt es f&uuml;r alles Auflagen, doch geht keines der Nachbarl&auml;nder bisher so weit. Just an dem Tag, an dem der luxemburgische Ministerpr&auml;sident Xavier Bettel vorige Woche den Kurswechsel ank&uuml;ndigte, einigten sich in Deutschland Bund und L&auml;nder auf Versch&auml;rfungen. Am Montag traten diese nun etwa in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Kraft, w&auml;hrend gegen&uuml;ber in Luxemburg gelockert wurde. Die Regierung m&uuml;sse auch die &bdquo;seelische Gesundheit&ldquo; der B&uuml;rger im Blick haben, argumentierte der Liberale Bettel: &bdquo;Es m&uuml;ssen immer mehr Patienten in der Psychiatrie eingesperrt werden, vor allem viele ganz junge Menschen m&uuml;ssen schon behandelt werden.&ldquo; Im Saarland hatten die Lockerungen zu einer scharfen Reaktion gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/politik\/2021-01-12\/a630b26474241b13e2f1f02d96a8fd6b\/\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sichtbare und unsichtbare Hochrisikogruppen der Corona-Pandemie? Eine gro&szlig;e offene Frage mit Blick auf die vielen Pflegebed&uuml;rftigen, die nicht im Heim sind<\/strong><br>\nDer Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte es ja bereits angek&uuml;ndigt &ndash; am Beginn der nun anlaufenden Impfungen k&ouml;nne es &bdquo;etwas ruckeln&ldquo;. In dem vergangenen Tagen konnte man hingegen durchaus den Eindruck bekommen, dass es nicht nur ein wenig ruckelt, sondern dass der Impfkarren gegen die Wand gefahren wurde. Massive Beschwerden nicht nur &uuml;ber ein angebliches Versagen bei der Beschaffung ausreichender Impfstoffmengen oder der mehr als &uuml;berschaubare Start zahlreicher Impfzentren wurde und wird diskutiert, sondern auch eine &ndash; angebliche &ndash; Impfzur&uuml;ckhaltung der Pflegekr&auml;fte (und der &Auml;rzte) wird mit Inbrunst debattiert, obgleich keine auch nur ann&auml;hernd repr&auml;sentativen Daten vorliegen und man sich vor allem der anekdotischen Evidenz bedient.<br>\nUnd selbst hier wird die Hierarchie der Gesundheitsberufe reproduziert: &raquo;Die Impfkampagne gegen das Coronavirus in Deutschland l&auml;uft derzeit nur schleppend an. Ausgerechnet Heim- und Klinikmitarbeiter halten sich bisher zur&uuml;ck. Zum Teil geben Kliniken die Dosen sogar zur&uuml;ck&laquo;, so beginnt beispielsweise dieser Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Warum so viele Pflegekr&auml;fte die Impfungen scheuen. Es ist auff&auml;llig, dass schon im Titel nur von den Pflegekr&auml;ften die Rede ist. Was ist mit den &Auml;rzten? Auch aus diesem Lager wird immer wieder von einer gewissen Impfzur&uuml;ckhaltung gesprochen?<br>\n&bdquo;Die bisher sehr niedrige Bereitschaft von Pflegekr&auml;ften, sich impfen zu lassen, ist ausgesprochen bedenklich&ldquo;, sagt der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach. Woher wei&szlig; der Mann, dass es wirklich eine &bdquo;sehr niedrige Impfbereitschaft&ldquo; gibt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/01\/11\/sichtbare-und-unsichtbare-hochrisikogruppen-der-corona-pandemie\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Coronarebellion gegen maskierte Demokratie<\/strong><br>\nDie entscheidenden Auseinandersetzungen stehen noch aus: die K&auml;mpfe um die Verteilung der pandemiebedingten Profite und Lasten. Um Position beziehen zu k&ouml;nnen, reicht es nicht, nur auf das Virus und die Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung zu starren. Kennzeichnend f&uuml;r die Stimmung in Deutschland vor Corona war der Widerspruch zwischen der &auml;u&szlig;eren Darstellung (&raquo;Deutschland geht es gut&laquo;, Bundeskanzlerin Merkel) und einer differenzierten Tiefenstruktur der Gesellschaft. Umfragen, Sozialdaten und Studien zeigen ein wachsendes Misstrauen in der Bev&ouml;lkerung gegen&uuml;ber dem Staat und seinen Institutionen, das Gef&uuml;hl politischer Ohnmacht.<br>\nEine tiefe soziale Spaltung geht Hand in Hand mit Vereinzelung, Entsolidarisierung, aber auch Verrohung. Unter der Oberfl&auml;che sammeln sich Unsicherheit, Angst und das Gef&uuml;hl, als Mensch und als Staatsb&uuml;rger missachtet und entwertet zu sein. Wie lang kann sich ein Land mit dem propagierten Selbstverst&auml;ndnis von Demokratie, sozialem Rechtsstaat und Menschlichkeit ohne autorit&auml;res Durchgreifen halten, wenn sich die B&uuml;rgerInnen vom Staat nur als Verbraucher, Kostenfaktor und &Uuml;berwachungsobjekt behandelt f&uuml;hlen? Die Regierung und die Machtelite m&uuml;hen sich, den sch&ouml;nen Schein zu wahren, aber unter der Oberfl&auml;che brodelt es &ndash; Corona beschleunigt sowohl die Entdemokratisierung als auch den Vertrauensverlust.<br>\nPl&ouml;tzlich ist eine Bedrohung konkret, im Alltag sp&uuml;rbar. Sie lauert nicht in der Sahelzone, in Syrien oder im Jemen, sondern in der Einkaufszone, in der Kirche oder im Freundeskreis. Man ist selbst betroffen!<br>\nWenn Freiheit an der Schutzmaske festgemacht, Grundrechte wegen Abstandsregeln eingeklagt werden, verrutschen die Kategorien. Man reagiert die eigene Frustration ab, wenn der Mundschutz zum Beginn faschistischer Herrschaft und seine Abnahme zu einem Menschenrecht erkl&auml;rt wird. Wie oft h&auml;tte man sich Massendemonstrationen gew&uuml;nscht bei der Aufdeckung der Steuerparadiese, der Privatisierung der Altersvorsorge und des Gesundheitswesens, der Auslieferung von Grundbed&uuml;rfnissen an den Profit, der zielgerichteten staatlichen Zerst&ouml;rung des Journalisten Assange! So lang Corona-Schutzmasken und Abstandsregeln die Hauptthemen bei Protesten bleiben, kann die Machtelite &uuml;ber die Pandemie als Ventil f&uuml;r &raquo;Widerstand&laquo; nur froh sein.<br>\nDie meisten Menschen empfinden Ma&szlig;nahmen wie Schutzmasken und Abstandsregeln als angemessen und notwendig, und sei es nur als Geste der R&uuml;cksichtnahme und Solidarit&auml;t. Viele kritisieren eher die drastische Versch&auml;rfung der sozialen Ungleichheit und den wachsenden deutschen Militarismus. Das Virus wird besonders gef&auml;hrlich in einem System, das Kapitalinteressen &uuml;ber die Bed&uuml;rfnisse von Menschen stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/25-2020&amp;textfile=5355\">Ossietzky 25\/2020<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Auszahlung der Novemberhilfen verz&ouml;gert sich wegen einer Peinlichkeit<\/strong><br>\nVergangene Woche hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpr&auml;sidentinnen und Ministerpr&auml;sidenten angek&uuml;ndigt, dass die Auszahlung der Hilfen unmittelbar bevorsteht. &bdquo;Die vollst&auml;ndige Auszahlung der beantragten Novemberhilfe &uuml;ber die L&auml;nder erfolgt sp&auml;testens ab dem 10. Januar 2021&ldquo;, hie&szlig; es in einem gemeinsamen Beschluss.<br>\nNun m&uuml;ssen Betriebe der Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen, die besonders hart von den Beschr&auml;nkungen seit Anfang November betroffen sind, weiter auf die vollst&auml;ndigen Hilfszahlungen warten.<br>\nDas Bundeswirtschaftsministerium best&auml;tigte auf Anfrage die Verschiebung des Auszahlungsstarts. Aktuell liefen die letzten technischen Tests an den Schnittstellen im Antragssystem. &bdquo;Sobald diese abgeschlossen sind, kann das regul&auml;re Verfahren der Antragsbearbeitung und Auszahlung starten&ldquo;, teilte das Ministerium mit. Man gehe davon aus, dass sich der Beginn &bdquo;nicht signifikant&ldquo; verz&ouml;gere. Ein konkretes Datum, bis wann die technischen Probleme behoben sind, wurde nicht genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article224145128\/Softwareprobleme-Auszahlung-der-Novemberhilfen-verzoegert-sich-wegen-einer-Peinlichkeit.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Man k&ouml;nnte meinen, innerhalb der Regierung funktioniert der Lockdown ganz gut. Aber Spa&szlig; beiseite: Um die Akzeptanz der Ma&szlig;nahmen zu erh&ouml;hen, werden mittlerweile regelm&auml;&szlig;ig unb&uuml;rokratische Hilfen ins Schaufenster gestellt, bei denen dann aber nicht klar ist, wie sie umgesetzt werden sollen. Man beschlie&szlig;t also in der Runde der Ministerpr&auml;sidenten mit der Kanzlerin etwas und kl&auml;rt erst hinterher das Verfahren und die Detailfragen. Diese Reihenfolge ist falsch und f&ouml;rdert nicht gerade das Vertrauen in eine vorausschauende Pandemiepolitik. Zum Kinderkrankengeld, das zuletzt f&uuml;r Eltern in Aussicht gestellt worden ist, gibt es auch nur eine rudiment&auml;re <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/120039\/Kinderkrankengeld-soll-rueckwirkend-in-Kraft-treten\">Formulierungshilfe<\/a> f&uuml;r eine Gesetzes&auml;nderung im Sozialgesetzbuch V, die noch abgestimmt werden muss. Das h&auml;tte man doch schon l&auml;ngst vorbereiten k&ouml;nnen, vor allem, wenn man sich die vielen Stimmen in Erinnerung ruft, die bereits lange vor der Beschlussrunde am 5. Januar nach noch sch&auml;rferen Ma&szlig;nahmen gerufen und eine Lockerung von Ma&szlig;nahmen grunds&auml;tzlich ausgeschlossen haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kurzarbeitergeld erh&ouml;hen!<\/strong><br>\nAuch im neuen Jahr hat Corona unser Land fest im Griff. Die Bundesregierung und die L&auml;nderchefs haben den Stillstand des &ouml;ffentlichen und wirtschaftlichen Lebens bis Ende Januar verl&auml;ngert. Besonders betroffen sind das Hotel- und Gastst&auml;ttengewerbe, das Veranstaltungswesen, der Handel und das Friseurgewerbe.<br>\nDie Besch&auml;ftigten dieser Dienstleistungsbranchen bekommen ein geringes Einkommen und arbeiten h&auml;ufig Teilzeit oder in Minijobs. Kellner, Barkeeperinnen und Friseure erhalten zudem kein Trinkgeld mehr.<br>\nVom aktuellen Kurzarbeitergeld, das in den ersten Monaten 60 Prozent des Nettogehalts betr&auml;gt &ndash; 67 Prozent mit Kindern &ndash; k&ouml;nnen sie kaum leben. Erst nach sechs Monaten steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent des Nettoentgelts &ndash; 87 Prozent mit Kindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/publikationen\/++co++9cc98708-5419-11eb-ae09-001a4a160100\">ver.di<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Singles sind immer h&auml;ufiger von Armut bedroht<\/strong><br>\nSchon jede oder jeder vierte allein lebende Deutsche hat nicht einmal 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens zur Verf&uuml;gung. Die Pandemie k&ouml;nnte die Lage versch&auml;rfen.<br>\nDie Armutsgefahr f&uuml;r Alleinlebende ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. 2019 waren schon 26,5 Prozent von Armut bedroht, wie die &raquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&laquo; in ihrer Montagsausgabe berichtet. Im Jahr 2006 waren es noch 21,7 Prozent. Die Zeitung berief sich auf Daten der Bundesregierung, welche die Linksfraktion abgefragt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/singles-in-deutschland-sind-immer-haeufiger-von-armut-bedroht-a-c14c4907-11b0-4570-8435-5f6c6abb27a3%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Seltsame &Uuml;berschrift. Wenn das Alleinleben irgendwie die Ursache f&uuml;r die Armut w&auml;re, dann k&ouml;nnte der Single ja durch die Anschaffung einer Partnerin\/eines Partners und von Kindern der Armut entkommen&hellip; oder so &auml;hnlich. Vielmehr sind doch in allen Bev&ouml;lkerungsgruppen viel zu viele Menschen arm, insbesondere Familien mit Kindern, nat&uuml;rlich auch Singles, am wenigsten vermutlich Doppelverdiener-Paare ohne Kinder, die sich normalerweise noch die Miete teilen. Aber nicht die &Auml;nderung des Familienstands hilft, sondern h&ouml;here L&ouml;hne, h&ouml;here Renten, bessere Sozialleistungen, wie schon die Linken-Politikerin fordert. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mehr Truppen gegen Moskau<\/strong><br>\nDie NATO soll den milit&auml;rischen Druck auf Russland weiter erh&ouml;hen. Dies fordert ein soeben publiziertes Strategiepapier der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP). Demnach sei Moskau ein &ldquo;Expansionsstreben&rdquo; in Richtung Westen zu unterstellen; sollte einmal &ldquo;die Einheit der NATO hinl&auml;nglich unterminiert&rdquo; werden, dann drohe &ldquo;die Ausdehnung russischer Kontrolle &uuml;ber Europa &hellip; beinahe automatisch&rdquo; zu erfolgen. Einer der Autoren des Strategiepapiers ist ein Generalleutnant a.D. der Bundeswehr, der lange f&uuml;r die NATO t&auml;tig war und unter anderem die Federf&uuml;hrung bei der gegen Russland gerichteten Neuausrichtung des Kriegsb&uuml;ndnisses im Jahr 2014 innehatte. Das Papier fordert die Stationierung zus&auml;tzlicher Truppen an der russischen Grenze und verlangt, der deutschen &Ouml;ffentlichkeit, die Russland mehrheitlich nicht als Bedrohung wahrnehme, &ldquo;die russische Politik zu erkl&auml;ren&rdquo;. Unterdessen hat ein einflussreicher EU-Think-Tank ein weiteres Papier publiziert, das in einem Zukunftsszenario einen fiktiven Giftgasangriff der russischen Streitkr&auml;fte auf Litauen zum Gegenstand hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8484\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche Jihad-F&ouml;rderer<\/strong><br>\nDie Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Unterst&uuml;tzung einer jihadistischen Terrororganisation, die de facto von der Syrienpolitik der Bundesregierung profitiert. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein internationales Netzwerk, das Hayat Tahrir al Sham (HTS) finanziert; HTS wiederum ist der syrische Arm von Al Qaida, der die selbsternannte Regierung der Aufst&auml;ndischen im nordsyrischen Gouvernement Idlib kontrolliert. HTS werden dabei schwerste Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen, darunter Morde an Personen, die des &ldquo;Ehebruchs&rdquo; sowie der &ldquo;Blasphemie&rdquo; beschuldigt werden; derlei Exekutionen sind ein Grundelement jihadistischer Herrschaft. Die Bundesregierung hat immer wieder heftigen Druck auf Syrien und Russland ausge&uuml;bt, HTS nicht zu attackieren; die Terrororganisation profitiert davon. Das Verfahren gegen HTS ist nicht das erste seiner Art: Bereits 2016 wurden Unterst&uuml;tzer einer anderen Terrormiliz von einem deutschen Gericht verurteilt, die der damalige Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier um jeden Preis in Friedensverhandlungen einbinden wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8483\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Medien haben politischen Aktivismus und &uuml;berzogene Massnahmen beg&uuml;nstigt<\/strong><br>\nEs gab selten ein derart dominantes Medienthema wie die Corona-Krise. Die Berichterstattung kam einem Panikorchester in der Endlosschlaufe gleich.<br>\nDas Coronavirus, seine Mutationen, das Drama um die Impfstoffbeschaffung und -verteilung sowie die verl&auml;ngerten und versch&auml;rften Lockdowns halten uns weiter in Atem. Es gibt nur einen blinden Fleck: welche Rolle der Journalismus, zuv&ouml;rderst die Leitmedien und das &ouml;ffentlichrechtliche Fernsehen, im ersten Pandemiejahr gespielt hat. Das wurde zu wenig ausgeleuchtet. Stattdessen wurden wir fast t&auml;glich mit Informationen dazu &uuml;bersch&uuml;ttet, wie sich in den sozialen Netzwerken Desinformation und Verschw&ouml;rungstheorien ausbreiten.<br>\nZwar hat die Art und Weise, wie Leitmedien &uuml;ber die Corona-Krise berichten, nicht die Pandemie ausgel&ouml;st. Sie hat aber ganz gewiss die Erwartung mit erzeugt, eine Pandemie sei durch politische Massnahmen &laquo;kontrollierbar&raquo;, und sie hat damit die angeblich &laquo;alternativlosen&raquo; politischen Reaktionen auf Covid-19 in den westlichen Demokratien mitgepr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/corona-panikorchester-in-der-endlosschlaufe-ld.1595242\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Zuschauer-Verachtung der Tagesschau<\/strong><br>\nStatt sauber recherchierter Information k&uuml;belt ARD-aktuell ihre Doppelmoral &uuml;bers Publikum &ndash; Hauptsache, ihre primitiven Feindbilder wirken. Das f&uuml;hrt zu gewaltigen mentalen Sch&auml;den in der Bev&ouml;lkerung, die f&uuml;r diesen &ldquo;Spa&szlig;&rdquo; auch noch bezahlen darf. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich wurde Zhang zur Rechenschaft gezogen, weil sie laut Anklageschrift &ldquo;eine gro&szlig;e Menge an falschen Informationen&rdquo; auf WeChat, Twitter und YouTube verschickt, &ldquo;Interviews mit den &Uuml;berseemedien Radio Free Asia und Epoch Times angenommen und b&ouml;swillig aufr&uuml;hrerisch &uuml;ber die epidemische Situation in Wuhan&rdquo; berichtete.<br>\n&ldquo;B&ouml;swilliges Aufw&uuml;hlen&rdquo; ist sinngem&auml;&szlig; der gleiche Vorwurf, den Bundespr&auml;sident Steinmeier und Kanzlerin Merkel den Kritikern der deutschen Anti-Pandemie-Politik machen und der in den staatstragenden Massenmedien kolportiert wird. Gerichtet ist er an Zeitgenossen, die sich gegen den kommunikationspolitisch katastrophalen Umgang der Regierung mit der Pandemie wehren, gegen seine Ineffizienz sowie seine sozialen und wirtschaftlichen Nebenwirkungen. Aber in der Berichterstattung &uuml;ber chinesische und &uuml;ber deutsche Kritiker der Anti-Pandemie-Ma&szlig;nahmen gelten ersichtlich Doppelstandards.<br>\nDer chinesischen Staatsf&uuml;hrung ist es mit ihrem rundum harschen Vorgehen gelungen, die Zahl der COVID-19-Toten unter 5.000 zu halten und eine &ldquo;zweite Welle&rdquo; ganz zu verhindern. In Deutschland haben wir hingegen schon mehr als 38.000 Tote, und ein Ende ist nicht abzusehen. Erst recht beeindruckend, wenn man diese Zahlen im Verh&auml;ltnis zur jeweiligen Gesamtbev&ouml;lkerung sieht (China: pro einer Million Einwohner 3,5 COVID-Tote. Deutschland: 460 COVID-Tote). Kanzlerin Merkel &ndash; &ldquo;Nat&uuml;rlich haben wir die schwersten Monate der Pandemie noch vor uns&rdquo; &ndash; und ihre Entourage aber werden von Tagesschau &amp; Co. als Top-Pandemie-Manager dargestellt; auf die chinesischen Kommunisten wird demgegen&uuml;ber verbal geballert, was das Zeug h&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/111566-zuschauer-verachtung-tagesschau\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie er wurde, was er ist<\/strong><br>\nFriedrich Merz versucht, f&uuml;r CDU-Vorsitz und Kanzlerkandidatur seinen Ruf als Lakai des Kapitals abzustreifen [&hellip;]<br>\nSchon als Abgeordneter hatte er zu denen geh&ouml;rt, die sich als Lobbyisten eine goldene Nase verdienen. Verbissen k&auml;mpfte er gegen die Offenlegung seiner Nebent&auml;tigkeiten. 2005 trat er in die global agierende Wirtschaftskanzlei Mayer Brown ein und sammelte gut dotierte Mandate in Aufsichts- und Verwaltungsr&auml;ten. Die Welt erlebte er vor allem in Elitenetzwerken, wo Politiker auf Wirtschaftsbosse treffen: im lokalen Rotary Club in Arnsberg oder in den noblen &bdquo;Denkfabriken&ldquo; der Gro&szlig;banken, in Rockefellers Trilateraler Kommission und in Warburgs Atlantikbr&uuml;cke. Merz zieht es stets dorthin, wo das Geld sitzt. 2009 wird er Aufsichtsrat der feinen D&uuml;sseldorfer Gesch&auml;ftsbank HSBC Trinkaus, gegen die sp&auml;ter wegen Cum-Ex-Betrugs ermittelt wird, ebenso wie gegen den US-Verm&ouml;gensverwalter Blackrock, dessen Deutschlandgesch&auml;ft Merz ab 2016 &bdquo;beaufsichtigt&ldquo;.<br>\nIm Juni 2010 betrauen ihn die CDU\/FDP-Regierung in NRW und der staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin (zust&auml;ndiger Finanzminister: Wolfgang Sch&auml;uble) mit dem Verkauf der WestLB. Das Honorar aus der Staatskasse betr&auml;gt sensationelle 5.000 Euro am Tag. Obwohl die Verkaufsgespr&auml;che nach kurzer Zeit scheitern, flie&szlig;t das Honorar einfach weiter, 396 Tage lang, f&uuml;r nichts. Sch&auml;uble erh&auml;lt 2019 vom Wirtschaftsrat der CDU (Vizepr&auml;sident: Friedrich Merz) die Ludwig-Erhard-Gedenkm&uuml;nze in Gold. Sch&auml;uble ist es auch, der Merz in die Politik zur&uuml;cklotst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgang-michal\/wie-er-wurde-was-er-ist\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-68750","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68750","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68750"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68750\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68752,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68750\/revisions\/68752"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68750"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68750"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68750"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}