{"id":68788,"date":"2021-01-13T08:11:16","date_gmt":"2021-01-13T07:11:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788"},"modified":"2021-01-13T08:11:16","modified_gmt":"2021-01-13T07:11:16","slug":"hinweise-des-tages-3776","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h01\">Warum Trumps Accountsperrungen richtig und hochproblematisch sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h02\">Ruhig schlafen mit dem neuen CIA-Chef?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h03\">Bayern f&uuml;hrt FFP2-Maskenpflicht im Nahverkehr und Supermarkt ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h04\">Steuertricks <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h05\">Ein Volk aus Schuldnern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h06\">ver.di: Thalia-Management k&uuml;ndigt Betriebsfrieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h07\">&bdquo;Das ist doch kein Lebensmodell&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h08\">Homeoffice auf Kosten der Gesundheit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h09\">Verfassungsexperte Matzka: Die Mehrheit vertraut dem Krisenmanagement nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h10\">Wir haben uns in die Corona-Krise gespart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h11\">Andreas Scheuer sieht &ldquo;die gr&ouml;&szlig;te Verwaltungsreform in der Geschichte der Autobahn&rdquo; im Plan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h12\">Sanofi-Lobbyist arbeitet in NRW-Staatskanzlei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h13\">Scholz will Einsatz externer Berater nicht reduzieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h14\">Wirecard-Ausschuss Zweifel an Guttenbergs Glaubw&uuml;rdigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h15\">Die Militarisierung der arabischen Au&szlig;enpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h16\">Pompeo: &ldquo;Al-Qaida hat neuen Basisst&uuml;tzpunkt im Iran&rdquo; &ndash; Teheran spricht von Kriegstreiberei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h17\">Engel und D&auml;monen des internationalen Rechtssystems<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68788#h18\">Warum die Insekten sterben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum Trumps Accountsperrungen richtig und hochproblematisch sind<\/strong><br>\nTwitter, Facebook und fast alle anderen Netzwerke haben Donald Trump rausgeworfen. Was man bei aller demokratischer Genugtuung und menschlicher Schadenfreude nicht vergessen sollte: Sollten private Unternehmen &uuml;berhaupt so viel Macht haben? Ein Debatten-&Uuml;berblick&hellip;<br>\nIn den H&auml;nden weniger Konzerne<br>\nDoch so einfach ist es nicht: Deplatforming ist ein problematisches Mittel, weil es die Macht &uuml;ber die Meinungsfreiheit in die H&auml;nde einiger weniger einflussreicher Konzerne legt.<br>\nOder wie Evelyn Douek in The Atlantic formuliert: &bdquo;Eine winzige Gruppe von Leuten im Silicon Valley definiert den modernen Diskurs und etabliert eine Grauzone, in der angeblich die Regeln irgendwo zwischen demokratischer Regierungsf&uuml;hrung und Journalismus liegen, aber sie tun es spontan und auf eine Weise, die ihnen passt.&ldquo; Sie sind &bdquo;Herrscher &uuml;ber das digitale Herrschaftsinstrument des Pr&auml;sidenten&ldquo;, schreibt Caroline Fetscher im Tagesspiegel&hellip;<br>\nErst jetzt gehandelt<br>\nIm Kapitalismus tun Konzerne, was ihnen politisch opportun erscheint. Im Regelfall kooperiert der Plattformkapitalismus mit jeder Regierung m&auml;chtiger Staaten, schreibt Christian Bartels im Altpapier.<br>\nDass Trump erst von Facebook und Twitter rausgeworfen wurde, nachdem die Republikaner ihre Mehrheit und er selbst seine Macht als Pr&auml;sident verloren hatte, ist nicht von der Hand zu weisen. Es gibt zahlreiche Tweets von Trump, die schon vor Jahren gegen die Community-Richtlinien Twitters versto&szlig;en haben, arbeitet Simon Hurtz auf sueddeutsche.de heraus. Doch stattdessen r&auml;umte man dem Pr&auml;sidenten Sonderrechte ein. Gehandelt wurde erst jetzt&hellip;<br>\nDeplatforming l&ouml;st keine gesellschaftlichen Probleme<br>\nFraglich ist nat&uuml;rlich auch, ob ein Deplatforming ausreicht, um antidemokratische und menschenfeindliche Ideologien zu bek&auml;mpfen. Kein Rassist wird durch ein Deplatforming zum Demokraten. Vielleicht f&uuml;hrt die Ma&szlig;nahme sogar zu einer Radikalisierung der Betroffenen, weil Gegenrede auf den Nischenplattformen vollkommen wegf&auml;llt&hellip;<br>\nWas das Deplatforming angeht, steht es Demokratien nicht gut zu Gesicht, dass eine kleine Gruppe von Unternehmenschefs Entscheidungen solcher Tragweite trifft. Selbst, wenn das Ergebnis richtig ist f&uuml;r die Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2021\/deplatforming-warum-trumps-accountsperrungen-richtig-und-hochproblematisch-sind\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p><strong>Dazu:  Politik kritisiert Twitters Machtf&uuml;lle<\/strong><br>\nDie fragw&uuml;rdige Symbiose zwischen dem scheidenden US-Pr&auml;sidenten Donald Trump und seinem bevorzugten Sprachrohr Twitter hat am Wochenende mit Trumps Sperre ein Ende genommen. Dass ein Privatunternehmen einem Staatschef mit einem Schlag seine wichtigste Kommunikationsplattform entziehen kann, d&uuml;rfte aber noch l&auml;nger f&uuml;r Debatten sorgen. Am Montag meldeten mehrere europ&auml;ische Spitzenpolitiker ausdr&uuml;ckliche Kritik an der Machtf&uuml;lle von Twitter und anderen Big-Tech-Konzernen an&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3196879\/\">ORF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68721\">Twitter sperrt Trump: &bdquo;Wendepunkt&ldquo; im &bdquo;Kampf um Kontrolle&ldquo;?<\/a> von Tobias Riegel.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Pr&auml;sident von Mexiko legt sich mit Facebook und Co. an<\/strong><br>\nDer mexikanische Pr&auml;sident Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador (Amlo) hat sich nach der Sperrung des scheidenden US-Pr&auml;sidenten Donald Trump auf Facebook und Twitter zu Wort gemeldet. Mit drastischen Worten wandte er sich gegen die Zensurmacht von privaten Unternehmen.<br>\nNach der Erst&uuml;rmung des Sitzes des US-Kongresses in Washington durch Anh&auml;nger von Trump am 6. Januar hatten die beiden gr&ouml;&szlig;ten Sozialen Netzwerke dessen Nutzerkonten gesperrt.<br>\nDie Erl&auml;uterungen des Chefs des Facebook-Unternehmens, Mark Zuckerberg, beinhalte &bdquo;viel Arroganz und &Uuml;berheblichkeit&ldquo;, so Amlo. &bdquo;Was sie vor ein paar Tagen in den Vereinigten Staaten gemacht haben, ist ein schlechtes Zeichen, es ist ein schlechtes Omen, dass private Unternehmen &uuml;ber Zensur und Schweigen entscheiden&ldquo;, kritisierte Mexikos Pr&auml;sident. Er rief zudem zum verst&auml;rkten Aufbau &bdquo;alternativer Medien&ldquo; auf.<br>\nDer Fall markiere &bdquo;ein Vorher und Nachher&ldquo; f&uuml;r das Recht auf Information. Gro&szlig;e private Unternehmen d&uuml;rften nicht die Rolle &uuml;bernehmen, die nur rechtm&auml;&szlig;igen und von der Verfassung legitimierten Beh&ouml;rden zukommen d&uuml;rfe, argumentierte Amlo. Ein &bdquo;Zensurgericht wie die Heilige Inquisition&ldquo;, das die &ouml;ffentliche Meinung zu verwalten drohe, sei eine sehr ernste Sache&hellip;<br>\nDer Pr&auml;sident steht mit seinen &Auml;u&szlig;erungen an der Seite des bekannten US-amerikanischen Whistleblowers Edward Snowden, dessen Enth&uuml;llungen ab 2013 Einblicke in das Ausma&szlig; der weltweiten &Uuml;berwachungs- und Spionagepraktiken u.a. des US-Geheimdienstes NSA gaben. Snowden zeigte sich in den vergangenen Tagen besorgt &uuml;ber den Schritt von Facebook und Twitter, auch wenn er Verst&auml;ndnis &uuml;ber eine weitverbreitete Genugtuung erkl&auml;rte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/01\/246820\/mexiko-amlo-facebook-zensur\">Amerika 21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ruhig schlafen mit dem neuen CIA-Chef?<\/strong><br>\nBidens Wahl von William J. Burns f&uuml;r den Posten f&uuml;gt sich zum Bild eines wahrscheinlich aggressiveren Kurses gegen Russland<br>\nDas amerikanische Volk werde mit dem n&auml;chsten CIA-Direktor ruhig schlafen, so das Versprechen Joe Bidens zu seinem Kandidaten f&uuml;r den Chefposten in Langley: William J. Burns, der eine ehrw&uuml;rdige Karriere in der Au&szlig;enpolitik hinter sich hat.<br>\nAus den geleakten Mails von Hillary Clinton kursiert eine Aussage, wonach aus Diplomaten Agenten werden sollten, was in gewissen R&auml;ngen kein allzu gro&szlig;er Schritt ist, da Diplomaten und CIA-Mitarbeiter in US-Botschaften in n&auml;chster N&auml;he und ganz gut zusammenleben sollen. Mit Burns wird allerdings aus einem Chef-Diplomaten ein Chef des Geheimdienstes. Das ist eine andere Etage und ein besonderer Dreh.<br>\n(&hellip;) RT sieht das anders<br>\nBeim russischen Medium RT sieht man die Nominierung anders. Dort wird eine Animosit&auml;t Burns gegen&uuml;ber Russland herausgestellt. Zitiert wird aus Burns &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber Russland in Zusammenhang mit den Vorw&uuml;rfen der russischen Einmischung in die Wahlen 2016. Burns hatte 2017 in einem Meinungsbeitrag in der New York Times Russland vorgeworfen sich, auf eine aggressive und tief beunruhigende Weise eingemischt zu haben.<br>\nEr prophezeite, dass die Beziehungen zu Moskau in einer vorhersehbaren Zukunft von Wettbewerb und Gegnerschaft gepr&auml;gt sein werden. Zu Wladimir Putin meinte Burns, dass er gr&ouml;&szlig;eren Einfluss in der Welt suchen werden &ndash; &ldquo;auf Kosten der von Amerika gef&uuml;hrten Ordnung&rdquo;. Russland tr&auml;ume von einer dominierenden Position in Global Affairs, unbehelligt von &ldquo;westlichen Werten und Institutionen&rdquo;.<br>\n(&hellip;) Interessant ist die Einstellung von Burns zu Russland, weil die Aufstellung des au&szlig;en- und sicherpolitischen Teams der Biden-Administration den Eindruck verst&auml;rkt, dass sich nicht nur der Ton gegen&uuml;ber Russland versch&auml;rfen wird, sondern auch die Politik mehr auf Konfrontation ausgerichtet sein wird.<br>\nJ&uuml;ngstes Anschauungsbeispiel daf&uuml;r ist die Personalie Victora Nuland, hierzulande bekannt ist f&uuml;r ihr &ldquo;Fuck the EU&rdquo; w&auml;hrend der Ukraine-Krise 2014. Biden will sie zur Staatssekret&auml;rin f&uuml;r politische Angelegenheiten machen: &ldquo;Nuland ist transatlantisch und gegen Russland orientiert, bef&uuml;rwortet die Aufr&uuml;stung des US-Milit&auml;rs und sieht die USA als f&uuml;hrende Nation der Welt&rdquo; (Florian R&ouml;tzer).<br>\nWalter J. Burns, der unter f&uuml;nf unterschiedlichen Pr&auml;sidenten eine au&szlig;erordentliche Karriere als Diplomat machte, passt sehr gut in das Aufstellungsmuster dieses Teams. Auch er ist vom F&uuml;hrungsanspruch der USA &uuml;berzeugt, selbst wenn er allzu hoch gesteckte Ambitionen dazu in seinem Beitrag f&uuml;r Foreign Affairs &uuml;ber notwendige Transformationen im State Department relativiert. Russland und in noch st&auml;rkerem Ma&szlig; China sind Gegenspieler zu diesem F&uuml;hrungsanspruch&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ruhig-schlafen-mit-dem-neuen-CIA-Chef-5021851.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: 25 US-Organisationen warnen vor Victoria Nulands Nominierung als Staatssekret&auml;rin im US-Au&szlig;enministerium<\/strong><br>\n25 US-Organisationen warnen in einer Erkl&auml;rung vor einer Nominierung von Victoria Nuland als Staatssekret&auml;rin im US-Au&szlig;enministerium.<br>\nSie weisen in ihrer Erkl&auml;rung darauf hin, dass Nuland eine Schl&uuml;sselrolle beim ukrainischen Maidan-Putsch gespielt habe. Victoria Nuland regt aktuell an, dass die USA die Demokratien der Welt gegen Russland zusammenbringt.<br>\nVictoria Nuland, ehemalige US-Diplomatin f&uuml;r Europa, NATO-Botschafterin, Beraterin von Dick Cheney und Sprecherin des US-Au&szlig;enministeriums soll als Staatssekret&auml;rin f&uuml;r politische Angelegenheiten im US-Au&szlig;enministerium antreten.<br>\nJetzt sprechen sich 25 US-Organisationen gegen Nulands m&ouml;gliche Nominierung aus. Hier die Organisationen, die diese Erkl&auml;rung verfasst haben<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/cooptv.wordpress.com\/2021\/01\/12\/25-us-organisationen-warnen-vor-victoria-nulands-nominierung-als-staatssekretarin-im-us-ausenministerium\/\">CO-OP News<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bayern f&uuml;hrt FFP2-Maskenpflicht im Nahverkehr und Supermarkt ein<\/strong><br>\nDer bayerische Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der hat in einer Pressekonferenz vor der Coronavirus-Mutation gewarnt. In Bayern muss man beim Einkaufen und im &ouml;ffentlichen Nahverkehr k&uuml;nftig eine FFP2-Maske tragen.<br>\nIn Bayern gilt vom kommenden Montag an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im &ouml;ffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Das hat das Kabinett am Dienstag in M&uuml;nchen beschlossen, wie Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) sagte. [&hellip;]<br>\n&raquo;Die Verf&uuml;gbarkeit im Handel ist ausreichend gew&auml;hrleistet, also es gibt keine Mangelware FFP2&laquo;, betonte der Ministerpr&auml;sident. Die Masken seien zum Teil sogar &raquo;deutlich im &Uuml;berfluss, zum Teil jedenfalls, vorhanden&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-krise-bayern-fuehrt-ffp2-maskenpflicht-im-nahverkehr-und-supermarkt-ein-a-b72e3c5a-fb75-4085-b40d-293f5ed5b9ea?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph&amp;fbclid=IwAR0FB_uNsoy5xApgVOiTjqfGJWuUMYNd2Evp5VeGfp0cbK1vm7fQ1e8hbCk\">SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;F&uuml;r viele nicht bezahlbar&rdquo;: Bedenken wegen FFP2-Maskenpflicht<\/strong><br>\n&ldquo;Zu kurzfristig&rdquo;, &ldquo;geht ins Geld&rdquo;, f&uuml;r manche &ldquo;nicht finanzierbar&rdquo;: Bayerns Kabinett hat bei seinem Beschluss einer FFP2-Maskenpflicht f&uuml;r Einzelhandel und Nahverkehr nach Meinung von Verb&auml;nden und Opposition zu wenig an &auml;rmere Menschen gedacht. [&hellip;]<br>\nDie Diakonie Bayern forderte ebenfalls zus&auml;tzliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Menschen, die von Armut betroffen sind. &ldquo;Zehn Euro f&uuml;r drei Masken sind f&uuml;r Personen im Hartz-IV-Bezug jedoch nicht ohne weiteres finanzierbar&rdquo;, sagte Vorst&auml;ndin Sabine Lindau. Sie wies darauf hin, dass nicht zuletzt auch das Bundesinstitut f&uuml;r Arzneimittel und Medizinprodukte eine einmalige Nutzung der FFP2-Masken empfehle. &ldquo;Mit einer einmaligen Ausgabe von wenigen Euro, wie von der Staatsregierung heute angedeutet, ist es nicht getan.&rdquo;<br>\nIm seit Januar geltenden Hartz-IV-Eckregelsatz seien 17,02 Euro f&uuml;r Gesundheit und Hygiene vorgesehen, erl&auml;uterte ein Diakonie-Sprecher. Damit komme man nicht weit. Ein Weg k&ouml;nne sein, &auml;rmeren Menschen FFP2-Masken kostenlos zur Verf&uuml;gung zu stellen &ndash; analog zur Ausgabe von Gratismasken an Risikogruppen. Als Nachweis k&ouml;nne beispielsweise ein Hartz-IV-Bescheid vorgelegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/fuer-viele-nicht-bezahlbar-bedenken-wegen-ffp2-maskenpflicht,SLt9w9U\">BR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steuertricks <\/strong><br>\nDie M&ouml;belkette XXX Lutz ist mit seinem Steuersparmodell aufgeflogen. Das Bundesverwaltungsgericht hat nun best&auml;tigt: Tricks mit Lizenzgeb&uuml;hren an eine Tochterfirma mit Sitz in Malta gelten nicht. Der Konzern muss Millionen an Steuern zur&uuml;ckzahlen. Trotzdem hat die M&ouml;belkette Anspruch auf Staatshilfen und das, obwohl die M&ouml;belbranche 2020 Rekordgewinne erzielte.<br>\nXXX Lutz hat Millionen Euro an Steuern gespart, die M&ouml;belhauskette hat seine Gewinne einfach nach Malta verschoben. Schon 2014 deckte der Standard die XXX Lutz-Tricks auf: Die M&ouml;belhauskette transferiert ihre Markenrechte an die eigens daf&uuml;r gegr&uuml;ndete XXX Lutz Marken GmbH mit Sitz in Malta und Wels. Das Unternehmen ist zu 99,5 Prozent im Besitz der XXX Lutz KG. Die zahlt dann an seine eigene Marken GmbH mehre Millionen Euro an Lizenzgeb&uuml;hren zur Nutzung der eigenen Marken wie M&ouml;max, XXX Lutz oder M&ouml;belix.<br>\nDas schm&auml;lerte die Gewinne und damit die Steuern in &Ouml;sterreich immens &ndash; statt 25 Prozent Steuern in &Ouml;sterreich, zahlt Lutz in Malta nur 5 % Steuern auf den Gewinn. Eben diese Praxis erkannte das Finanzamt nicht an &ndash; ein XXX Lutz Unternehmen ging in Revision. Der Fall ging bis zum Bundesverwaltungsgerichtshof und der entschied: Die Lizenzzahlungen nach Malta d&uuml;rfen nicht steuermindernd abgesetzt werden. XXX Lutz muss damit mehrere Millionen Euro an Steuern nachzahlen. Das Urteil gilt f&uuml;r die Jahre 2008 und 2009. In diesen Jahren wurden 56 Millionen bzw. 68 Millionen Euro auf die Mittelmeerinsel verschoben&hellip;<br>\nTrotz Steuertricks hat Lutz Anspruch auf XXXL-Staatshilfen<br>\nTrotz diese Steuertricksereien hat XXX Lutz Anspruch auf Staatshilfen. Die Regierung hat zwar angek&uuml;ndigt, dass Konzerne mit Sitz in Steueroasen keine Corona-Hilfen erhalten sollen, doch die Regelung ist viel zu l&ouml;chrig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/xxx-lutz-steuern-malta\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein Volk aus Schuldnern<\/strong><br>\nIn den USA jonglieren immer mehr Familien mit Bankdarlehen, Kreditkarten und Pfandhausleihen, um ihren Privatbankrott abzuwenden.<br>\n(&hellip;) Erst recht aber erreichen die Schulden amerikanischer Normalverdiener neue Rekordst&auml;nde, und das hat nicht blo&szlig; mit dem Coronavirus zu tun. Schon vor der Pandemie, im vierten Quartal des Jahres 2019, lasteten auf jedem US-Haushalt im Schnitt 115.000 Dollar Schulden, was ein neuer H&ouml;chststand war. Seitdem steigen sie kr&auml;ftig weiter, und man kann das an vielen Kennziffern ablesen: Nach Sch&auml;tzungen von Moody&rsquo;s Analytics etwa sind zum Jahresende 2020 bis zu 70 Milliarden Dollar an Mietschulden aufgelaufen, weil Millionen Haushalte nur zum Teil oder gar nicht gezahlt haben&hellip;<br>\nDie Pandemie hat selbst Amerikaner in Notlagen gest&uuml;rzt, die ein regelm&auml;&szlig;iges Einkommen verdienen. Ein gro&szlig;er Teil der Familien lebt &bdquo;from paycheck to paycheck&ldquo; &ndash; das hei&szlig;t, dass das monatliche Gehalt gerade so reicht, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Zur&uuml;cklegen k&ouml;nnen sie nichts. Jede unvorhergesehene Ausgabe bedroht das finanzielle &Uuml;berleben. Fast 40 Prozent der US-B&uuml;rger k&ouml;nnten in einem Notfall keine 400 Dollar aufbringen: Das hat die US-Notenbank per Umfrage ermittelt&hellip;.<br>\nUnd dann sind da noch Schulden f&uuml;r medizinische Behandlungen. Seit der Gesundheitsreform von Pr&auml;sident Obama haben zwar mehr Amerikaner eine Krankenversicherung als zuvor, doch im Krankheitsfall sind h&auml;ufig mehrere Tausend Dollar Selbstbeteiligung zu entrichten, bevor die Versicherung etwas &uuml;bernimmt&hellip;<br>\n45 Millionen Amerikaner schulden &ouml;ffentlichen oder privaten Kreditgebern inzwischen 1,5 Billionen Dollar f&uuml;r ihr Studium&hellip;70 Prozent der Highschool-Absolventen in den USA beginnen heute ein Studium, auch weil es an Alternativen wie einer anerkannten Berufsausbildung mangelt. Aber der Hochschulbesuch wird immer teurer. Die Studiengeb&uuml;hren steigen seit den Achtzigerjahren viermal so schnell wie die Inflation. In den USA gibt es inzwischen sogar Rentner, die ihre alten Studienkredite abstottern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2021\/02\/usa-schulden-privathaushalte-familien-kreditkarten-kredite\/komplettansicht\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>ver.di: Thalia-Management k&uuml;ndigt Betriebsfrieden<\/strong><br>\nUnglaublich, aber wahr: Mit der Mitteilung, er habe den Berliner Betrieb mit seinen dreizehn Filialen r&uuml;ckwirkend zum 01.01.2021 aufgespalten und im Wege von Betriebs&uuml;berg&auml;ngen in zwei verschiedene, nicht tarifgebundene Gesellschaften &uuml;berf&uuml;hrt, k&uuml;ndigt der Arbeitgeber den Betriebsfrieden bei Thalia auf. Ein gutes Betriebsklima, transparente Diskussionen und Kooperation unter Sozialpartnern will die Unternehmensleitung nicht mehr: Sie stellt die 220 Besch&auml;ftigten kurzerhand vor vollendete Tatsachen.<br>\n&bdquo;Das Unternehmen nutzte in infamer Weise die Widrigkeiten der Corona-Pandemie und den Jahreswechsel, um in grober Missachtung der gesetzlichen Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats eine derart gravierende Betriebs&auml;nderung zum Nachteil der Besch&auml;ftigten durch die Hintert&uuml;r durchzuziehen&ldquo;, sagte Erika Ritter, zust&auml;ndige ver.di Landesfachbereichsleiterin in Berlin-Brandenburg. &bdquo;Geltende arbeitsrechtliche Bestimmungen scheinen den Herrschaften an der Unternehmensspitze v&ouml;llig egal zu sein.&ldquo;<br>\nDie Thalia-Gesellschaft in Berlin war bis vor acht Tagen tarifgebunden. Mit der vorgestern verk&uuml;ndeten Unternehmensentscheidung fl&uuml;chtet das Management aus der Tarifbindung und greift die Einkommens- und Arbeitsbedingungen der Besch&auml;ftigten von einem auf den anderen Tag frontal an. Man plane ein eigenes, einheitlicheres und erfolgsabh&auml;ngiges Verg&uuml;tungssystem im Unternehmen, hei&szlig;t es. In dem soll f&uuml;r zuk&uuml;nftige Tariferh&ouml;hungen anscheinend kein Platz mehr sein. Daf&uuml;r solle eine Verg&uuml;tung nach &bdquo;Unternehmenserfolg&ldquo; vorgenommen werden. Das hei&szlig;t nichts anderes, als dass es weniger gibt, wenn sich der Erfolg nicht einstellt. Den Erfolg will die Unternehmensleitung im &Uuml;brigen selbst festlegen.<br>\nDie Filiale, in der der Betriebsratsvorsitzende besch&auml;ftigt ist, hat die Unternehmensf&uuml;hrung kurzerhand in eine eigene Gesellschaft ausgegr&uuml;ndet. Es dr&auml;ngt sich zwangsl&auml;ufig die Frage auf, ob man sich hier mit miesen Tricks eines unbequemen Kollegen entledigen will, ohne die zwischen Sozialpartnern &uuml;bliche und gesetzlich vorgeschriebene Mitbestimmung des Betriebsrats zu wahren.<br>\n&bdquo;Ein derartiges Umgehen mit den Besch&auml;ftigten ist schlicht skandal&ouml;s und hat aber auch gar nichts damit zu tun, dass sich Thalia im Markt als TOP-Arbeitgeber profilieren will. Die Unternehmensspitze sollte sich daf&uuml;r sch&auml;men&ldquo;, sagte Erika Ritter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/ver-dithalia-management-kuendigt-betriebsfrieden\/#more-9901\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Das ist doch kein Lebensmodell&ldquo;<\/strong><br>\nGewerkschafter und &bdquo;Aussteiger&ldquo; nehmen Arbeitsbedingungen bei Amazon weltweit zum Anlass, &uuml;ber Zukunftsfragen nachzudenken&hellip;<br>\n&bdquo;Cham&auml;leon&ldquo; bei Betriebsratswahlen<br>\nDie Besch&auml;ftigten seien &bdquo;schnell v&ouml;llig ersch&ouml;pft&ldquo; und bek&auml;men psychosoziale Probleme, die sie auch davon abhielten, sich aktiv f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen, so F&aacute;tima Aguado Queipo, Sekret&auml;rin der Gewerkschaft Federaci&oacute;n de Servicios de Comisiones Obreras (CCOO) in Madrid. &bdquo;Das Schwierigste ist, Kandidaten f&uuml;r eine gewerkschaftliche Vertretung zu finden.&ldquo; Amazon agiere hier &bdquo;wie ein Cham&auml;leon&ldquo; und versuche, bei Betriebsratswahlen eigene Kandidaten zu platzieren. Momentan gebe es nur in neun von insgesamt 30 spanischen Amazon-Zentren eine gewerkschaftliche Organisierung.<br>\nVon &auml;hnlichen Erfahrungen wusste Massimo Mensi, Sekret&auml;r f&uuml;r internationale Beziehungen der Gewerkschaft CGIL in Rom, zu berichten&hellip;<br>\nErsch&ouml;pfungszust&auml;nde, wie seine spanische Kollegin sie beschrieb, kennt Orhan Akman auch von deutschen Kollegen. &bdquo;Das hat sehr viel mit dem Rhythmus und dem Tempo zu tun, aber auch mit dem Einsatz von neuen Technologien.&ldquo; Selbst wenn die Kollegen Feierabend h&auml;tten, n&auml;hmen sie die Belastungen mit nach Hause, &bdquo;immer in der Angst, mit den Vorgaben nicht fertig zu werden&ldquo;.<br>\nWeder Gewerkschaften noch Betriebsr&auml;te h&auml;tten in den Zentren Mitspracherechte: &bdquo;Bei Amazon herrscht eine Kultur von Befehl und Gehorsam.&ldquo; Deshalb suche der Konzern suche seine F&uuml;hrungskr&auml;fte auch gezielt unter ehemaligen Bundeswehr-Angeh&ouml;rigen&hellip;<br>\nAmazon weigere sich aber weiterhin, einen Tarifvertrag zu akzeptieren. &bdquo;Wir stellen uns daher auf weitere acht Jahre Arbeitskampf ein.&ldquo;<br>\nInternationalisierung auch von unten<br>\nEr denke dabei nicht nur an die rund 18.000 Besch&auml;ftigten in Deutschland. Gewerkschaften k&ouml;nnten sich auch nicht darauf ausruhen, wenn es im eigenen Land besser laufe, sondern m&uuml;ssten &bdquo;Gewerkschaftsarbeit anhand der Lieferketten und der Wertsch&ouml;pfungsketten heute neu denken&ldquo;. Amazon besitze eine finanzielle Macht, die auch die b&uuml;rgerliche Demokratie gef&auml;hrden k&ouml;nne, warnte Akman. Der j&auml;hrliche Konzernumsatz liege &uuml;ber dem Bruttoinlandsprodukt von Portugal oder Vietnam.<br>\nTimothy Bray sprach sich daf&uuml;r aus, Gro&szlig;konzerne wie Amazon, Google, Microsoft, Facebook und Apple zu zerschlagen. Mit Begriffen wie Enteignung oder Vergesellschaftung wollte er vorsichtig umgehen. Eine progressive Bewegung m&uuml;sse aber gegen solche Monopole k&auml;mpfen: &bdquo;Die Eigent&uuml;merstruktur im Kapitalismus ist viel zu stark konzentriert&ldquo;, so Bray. &bdquo;Mich interessiert dabei nicht, ob der Eigent&uuml;mer Jeff Bezos hei&szlig;t, es geht darum, dass es einer v&ouml;llig anderen Unternehmensstruktur bedarf&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-ist-doch-kein-Lebensmodell-5021764.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Homeoffice auf Kosten der Gesundheit?<\/strong><br>\nDie Erfahrungen im Lockdown zeigen auch die Schattenseiten des Homeoffice-Booms auf. Bei der Arbeitsplatzgestaltung ist der Regelungsbedarf genauso offensichtlich wie in anderen arbeitsrechtlichen Themenfeldern. Graubereiche f&uuml;hren zu Nachteilen der ArbeitnehmerInnen und deren Gesundheit.<br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2020 galt es, erstmals gro&szlig;fl&auml;chig die Bildschirmarbeit vom B&uuml;ro m&ouml;glichst ins Homeoffice zu verlagern. Technisch und ergonomisch erfolgte dies auf stark unterschiedlichem Niveau. Gleichzeitig herrschte Leere in vielen B&uuml;ros und diese ist teilweise geblieben. In den letzten Monaten und mittlerweile im zweiten Lockdown festigt sich diese Situation &ndash; und sie wird nicht ohne Folgen f&uuml;r die Zukunft bleiben. Welche langfristigen Auswirkungen sind nun aufgrund der verst&auml;rkten Homeoffice-Nutzung in Bezug auf die Gesundheit der ArbeitnehmerInnen und die Nutzungsweise von B&uuml;roarbeitspl&auml;tzen im Betrieb zu erwarten?<br>\nDigitaler Arbeitsplatz mit ergonomischer Steinzeitausstattung<br>\nEines vorweg: Bildschirmarbeit ist im Homeoffice k&ouml;rperlich genauso beanspruchend wie im B&uuml;ro der firmeneigenen Arbeitsst&auml;tte&hellip;<br>\nBei der Ausstattung von Homeoffice-Arbeitspl&auml;tzen gibt es trotz der gleichen k&ouml;rperlichen Beanspruchungen in den wenigsten F&auml;llen eine professionelle B&uuml;roausstattung. Gleiches gilt oftmals auch f&uuml;r das technische Equipment. Dieses ist in vielen F&auml;llen eher f&uuml;r mobile Arbeit und kurzzeitige Eins&auml;tze ausgelegt und entsprechend minimalistisch dimensioniert. Die Realit&auml;t im Homeoffice stellen meist ein zweckentfremdeter Wohnraum, schlimmstenfalls nur ein Platz am K&uuml;chentisch und die Nutzung privater IT-Ger&auml;te dar. Gesundheitliche Probleme sind bei einer regelm&auml;&szlig;igen und langfristigen Nutzung solch eines unergonomischen Homeoffice-Arbeitsplatzes im Keller, am K&uuml;chentisch oder auf der Esszimmercouch vorprogrammiert&hellip;<br>\nHomeoffice verlagert betriebliche Kosten auf ArbeitnehmerInnen<br>\nDie Digitalisierung macht Homeoffice technisch mittlerweile auch gro&szlig;fl&auml;chig m&ouml;glich. Die gro&szlig;en COVID-19-Homeoffice-Testphasen haben das in der Praxis eindeutig best&auml;tigt. Die Tendenz geht nun in Richtung einer zeitweisen oder ganzen Verlagerung der Arbeit vom B&uuml;ro in die eigenen vier W&auml;nde der ArbeitnehmerInnen. W&uuml;nsche und Forderungen gibt es aufgrund der ersten Erfahrungen vonseiten der ArbeitnehmerInnen als auch von Arbeitgeberseite. Offensichtlich wurde bisher, dass die Kosten f&uuml;r Arbeitsmittel (B&uuml;roausstattung, IT-Ger&auml;te, Betriebskosten usw.) im Gro&szlig;teil der F&auml;lle auf die ArbeitnehmerInnen abgew&auml;lzt wurden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/homeoffice-auf-kosten-der-gesundheit\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verfassungsexperte Matzka: Die Mehrheit vertraut dem Krisenmanagement nicht mehr<\/strong><br>\nF&uuml;r wen gilt der Lockdown? Wer entscheidet? Wer ist hier zust&auml;ndig? Und woran sollen sich die Menschen orientieren? Verfassungsexperte Manfred Matzka stellt vier Fragen, die zeigen, wie die Regierung Kurz Vertrauen in Staat und Verwaltung zerst&ouml;rt und Rechtsstaat und Demokratie besch&auml;digt.<br>\nGro&szlig;e Inszenierung. Es ist der 27.12., 9.30, gro&szlig;e Impfshow an der MedUni Wien. Kanzler, Gesundheitsminister, Kammerpr&auml;sident sind anwesend, w&auml;hrend die ersten Impfungen des Landes verabreicht werden. Sonntagsreden werden gehalten. Aber die Alltagsrealit&auml;t stellt danach ganz andere Fragen:<br>\nF&uuml;r wen gilt der Lockdown?<br>\nErstens: Warum eigentlich d&uuml;rfen die drei &uuml;berhaupt dabei sein? Seit 26.12. gilt doch die strenge Lockdown-Verordnung. Welche Ausnahme vom Ausgangsverbot liegt hier vor: Abwendung einer Gefahr? Die drei k&ouml;nnen keine Gefahr beim Probeimpfen abwehren. Hilfeleistung? Das kann die &Auml;rztin gut allein. Deckung des Lebensbedarfs? Sie haben doch hoffentlich kein Serum mitgenommen. Berufliche Zwecke? Sie Ausnahme gilt nur, wenn der Ausgang wirklich erforderlich ist &ndash; das medizinische Personal kann sicher auch ohne die Politiker impfen. Aufenthalt zur psychischen Erholung? Kurz und Co brauchen das wohl f&uuml;r ihre Psyche, aber die Ausnahme gilt nur im Freien. Und es war auch keine dringende politische oder berufliche Zusammenkunft, die sie nicht auch digital absolvieren h&auml;tten k&ouml;nnen.<br>\nFazit: Es handelt sich ganz offensichtlich &ndash; in der Terminologie Nehammers &ndash; um eine illegale Corona-Party, weil eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Personen verbotenerweise ausging, um sich in einem geschlossenen Raum zu Egopflege und Lustgewinn zu treffen. Die Party wurde nicht aufgel&ouml;st, Anzeigen erfolgten nicht. Wen wundert es da, wenn auch die Bev&ouml;lkerung die Vorschriften nicht ernst nimmt. Wenn die drei, einfach weil&rsquo;s ihnen Freude macht, rausgehen und mit anderen zusammenkommen d&uuml;rfen, dann darf das wohl jeder andere auch&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/sebastian-kurz-corona-massnahmen\/\">kontrast at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wir haben uns in die Corona-Krise gespart<\/strong><br>\nDie Personalnot in Krankenh&auml;usern ist Folge des jahrelangen Kostendrucks infolge der &Ouml;konomisierung und Profitorientierung im Gesundheitswesen<br>\nIn &ouml;ffentlichen Diskussionen &uuml;ber die Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie wird zwar zunehmend die Personalknappheit in den Intensivabteilungen als limitierender Faktor f&uuml;r die notwendige Ausweitung der Zahl der Intensivbetten genannt. Kaum aber wird auf die strukturellen Ursachen der chronischen Unterversorgung hingewiesen.<br>\nStattdessen versuchen Regierungen und Beh&ouml;rden nun durch Lockdown-Ma&szlig;nahmen, die Kurve der an Covid-19 Erkrankten m&ouml;glichst wieder flacher zu bekommen, um das bereits &uuml;berm&auml;&szlig;ig belastete Gesundheitssystem vor einem Kollaps zu bewahren.<br>\nZugleich wird durch die Corona-Krise jetzt der langj&auml;hrige Mangel an Pflegekr&auml;ften besonders auf Intensivstationen offensichtlich und &ouml;ffentlich.<br>\nZwar wurden im Fr&uuml;hjahr 2020 schnell zus&auml;tzliche Intensivbetten und inzwischen auch ausreichend Beatmungsger&auml;te bereitgestellt, doch immer deutlicher wurde: Es fehlen die zu ihrer Bedienung n&ouml;tigen qualifizierten Pflegefachkr&auml;fte, um die besonders betreuungsintensiven Covid-19-Patientinnen und -Patienten zu versorgen.<br>\nDass schon in Vor-Corona-Zeiten zeitweise bis zu 20 Prozent der Erwachsenen- und Kinder-Intensivbetten abgemeldet werden mussten, weil das Personal fehlte &ndash; mit oft lebensgef&auml;hrlichen Verz&ouml;gerungen einer Intensivbehandlungsm&ouml;glichkeit -, hat &uuml;ber Klagen hinaus nicht zu grunds&auml;tzlichen &Auml;nderungen des Systems gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wir-haben-uns-in-die-Corona-Krise-gespart-5021094.html?fbclid=IwAR2XvCNXm1NjrYzEUnoVcWTSNYiqC1By3qldjGjwMlyiP4E01jkN5zwqU7U\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Andreas Scheuer sieht &ldquo;die gr&ouml;&szlig;te Verwaltungsreform in der Geschichte der Autobahn&rdquo; im Plan<\/strong><br>\nNachdem es zuletzt an der 1.1.2021 gegr&uuml;ndeten Autobahn GmbH wegen Strukturproblemen und einer Kostenexplosion massive Kritik gegeben hat, verteidigt Verkehrsminister Scheuer (CSU) die Reform im ARD-Mittagsmagazin: &ldquo;Wir haben viel Nachholbedarf&rdquo;.<br>\nScheuer sieht die &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Verwaltungsreform in der Geschichte der Autobahn&rdquo; im Plan und vergleicht sie mit der Arbeitsmarktreform: &ldquo;Diesen Prozess wird die Autobahn GmbH auch so machen, dass wir dann zum Schluss eine erfolgreiche Reform haben.&rdquo;<br>\nKritik weist Scheuer kategorisch zur&uuml;ck: &ldquo;Wir haben gerade f&uuml;r den Haushalt 2021 nochmal zus&auml;tzliches Geld f&uuml;r den Stra&szlig;enbau auf Rekordniveau bekommen, so dass wir nicht nur kr&auml;ftig bauen k&ouml;nnen, sondern &ndash; ich muss mich ja teilweise schon entschuldigen, dass es so viele Baustellen sind &ndash; , dass es dann wirklich auch besser ist, sondern wir haben auch f&uuml;r die Planung mehr Geld erarbeitet und verhandelt, sodass nicht die Planungen ins Stocken geraten, um dann die Zukunftsinvestitionen zu machen &ndash; gerade bei den Br&uuml;cken.&rdquo; Die &ldquo;jetzigen Baustellen&rdquo; k&ouml;nnten damit &rdquo; effektiver abgearbeitet werden&rdquo;, wegen &ldquo;einem einheitlichen f&uuml;r Deutschland geltenden Baustellen Management.&rdquo;<br>\nAuch f&uuml;r NRW versprach der Verkehrsminister Besserung: &ldquo;Die nordrheinwestf&auml;lische Situation mit vielen Rhein-Br&uuml;cken, die h&auml;lt uns in Atem und das nicht erst seit gestern, sondern schon viele Jahre. Aber wir schaffen L&ouml;sungen und Verbesserungen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51580\/4810245\">rbb<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wie die Reformpl&auml;ne von Minister Scheuer im Detail aussehen hat die Anstalt <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/die-anstalt-vom-8-dezember-2020-100.html\">in ihrer Sendung vom 8. Dezember gut dargestellt (Ab Minute 1.15)<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sanofi-Lobbyist arbeitet in NRW-Staatskanzlei<\/strong><br>\nEin Impfberater im Corona-Krisenstab wurde vom franz&ouml;sischen Pharmakonzern ausgeliehen. &bdquo;LobbyControl&ldquo; kritisiert Interessenkonflikt.<br>\nDie nordrhein-westf&auml;lische Staatskanzlei besch&auml;ftigt in ihrem &bdquo;Krisenkoordinationsrat Corona&ldquo; seit der vergangenen Woche den Chef-Lobbyisten des franz&ouml;sischen Pharmakonzerns Sanofi Pasteur. Stefan Kentrup, &bdquo;Head of Public Affairs&ldquo; von Sanofi Deutschland, sei befristet bis Juni als Referent in der Gesch&auml;ftsstelle des Krisenkoordinationsrates eingestellt worden, best&auml;tigte eine Sprecherin der Staatskanzlei Recherchen unserer Redaktion.<br>\nKentrup sei f&uuml;r die Zeit seiner T&auml;tigkeit im Landesdienst von Sanofi Deutschland freigestellt worden. &bdquo;Der Besch&auml;ftigte ist &ndash; selbstverst&auml;ndlich auch gegen&uuml;ber seinem bisherigen Arbeitgeber &ndash; zur Verschwiegenheit im Hinblick auf die Inhalte seiner T&auml;tigkeit in der Staatskanzlei verpflichtet&ldquo;, erkl&auml;rte die Sprecherin. Zudem sei &bdquo;eine spezielle Verschwiegenheitsvereinbarung verbunden mit einem Verhaltenskodex&ldquo; getroffen worden, um m&ouml;gliche Interessenkollisionen zu vermeiden&hellip;<br>\nIn Teilen der Ministerialverwaltung soll die Personalentscheidung f&uuml;r Kopfsch&uuml;tteln gesorgt haben. Sanofi stehe schlie&szlig;lich seit Wochen im Zentrum der Debatte &uuml;ber den schleppenden Start der Corona-Impfkampagne in Europa. Der EU wird vorgeworfen, beim einflussreichen franz&ouml;sischen Pharmariesen im vergangenen Herbst vorschnell bis zu 300 Millionen Impfdosen bestellt zu haben. Dessen Impfstoff kommt jedoch voraussichtlich erst Ende 2021 auf den Markt&hellip;<br>\nDie Organisation &bdquo;LobbyControl&ldquo; reagierte alarmiert auf die Personalie. &bdquo;Auch durch eine Verschwiegenheitsvereinbarung und einen Verhaltenskodex l&auml;sst sich der Interessenkonflikt nicht aufl&ouml;sen. Vielmehr wird die Glaubw&uuml;rdigkeit des Handelns des Krisenkoordinationsrates durch eine solche Personalpolitik gef&auml;hrdet&ldquo;, erkl&auml;rte ein Sprecher gegen&uuml;ber unserer Redaktion. Der Sanofi-Fall erinnere an die selten gewordene Praxis, im Rahmen von Personalaustausch-Programmen Lobbyisten von Verb&auml;nden und Unternehmen in Bundesbeh&ouml;rden zu schicken. &bdquo;Durch Interessenkonflikte und privilegierte Zug&auml;nge entstehende Probleme &uuml;berwiegen dabei in der Regel den vermeintlichen Zugewinn an Fachwissen&rdquo;, so der &bdquo;LobbyControl&ldquo;-Sprecher&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/politik\/landespolitik\/sanofi-lobbyist-arbeitet-in-nrw-staatskanzlei-id231308162.html\">WAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Scholz will Einsatz externer Berater nicht reduzieren<\/strong><br>\nEnde 2020 forderte der Bundestag alle Ministerien auf, Vertr&auml;ge mit teuren Unternehmensberatern signifikant einzudampfen. Der SPD-Finanzminister aber will deren Arbeit noch nicht einmal genauer &uuml;berpr&uuml;fen lassen.<br>\nFinanzminister Olaf Scholz (SPD) will den Einsatz von Unternehmensberatern trotz eines eindeutigen Bundestagsbeschlusses nicht reduzieren. Auf eine entsprechende Berichtsbitte des Gr&uuml;nen-Politikers Sven-Christian Kindler antwortete das Ministerium Anfang Januar, es gebe &raquo;keine Planungen&laquo;, die Anzahl der Beratervertr&auml;ge zu verringern.<br>\nAuch eine Evaluierung des bisherigen Einsatzes der Experten von au&szlig;en h&auml;lt der Finanzminister f&uuml;r nicht notwendig. &raquo;Externe Berater werden nur beauftragt, wenn dies wirtschaftlich ist&laquo;, schrieb das Ministerium an den Gr&uuml;nen-Abgeordneten. Zudem w&uuml;rden die Auftr&auml;ge regelm&auml;&szlig;ig vom Bundesrechnungshof &uuml;berpr&uuml;ft und seien &raquo;im Ergebnis durchg&auml;ngig positiv zu bewerten&laquo;.<br>\nDie fast patzige Antwort aus dem Haus von Scholz ist &uuml;berraschend. Erst im November hatte der m&auml;chtige Haushaltsausschuss des Bundestags zum Thema externe Berater einen sogenannten Ma&szlig;gabebeschluss gefasst, der ziemlich eindeutig ist. Dort wurde festgelegt, dass die Bundesregierung Schritte ergreifen muss, &raquo;um den Einsatz von externen Beratern und externen Unterst&uuml;tzungskr&auml;ften substanziell zu senken&laquo;&hellip;<br>\nDie Antwort von Scholz d&uuml;rfte auch anderen Haush&auml;ltern &uuml;bel aufsto&szlig;en. Besonders die Vorg&auml;nge im Verteidigungsressort, wo 2018 eklatante Br&uuml;che des Vergaberechts aufgedeckt worden waren, l&ouml;sten eine Aff&auml;re und einen Untersuchungsausschuss aus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-will-einsatz-externer-berater-nicht-reduzieren-a-fc309dd1-908d-421d-a07a-e586965b7df1\">SIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wirecard-Ausschuss Zweifel an Guttenbergs Glaubw&uuml;rdigkeit<\/strong><br>\nInterne Dokumente, die dem ARD-Haupstadtstudio vorliegen, n&auml;hren Zweifel an der Glaubw&uuml;rdigkeit des Zeugen Karl-Theodor zu Guttenberg. Es geht um seine Aussage im Wirecard-Ausschuss im Dezember.<br>\nHat Karl-Theodor zu Guttenberg bei seinem Auftritt als Zeuge im Wirecard-Untersuchungsausschuss nicht die volle Wahrheit gesagt? Interne Dokumente die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegen, n&auml;hren den Verdacht. Die SPD wirft ihm vor, den Ausschuss belogen zu haben. Auch in der Opposition wachsen die Zweifel an seiner Glaubw&uuml;rdigkeit.<br>\nNamensartikel in der FAZ<br>\nIm Dezember war Guttenberg im Bundestag zu seiner Rolle im Wirecard-Skandal befragt worden. Dabei ging es auch um einen Namensartikel, den der ehemalige CSU-Minister Ende M&auml;rz 2020 in der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&rdquo; ver&ouml;ffentlicht hatte. Das Thema: Die Rolle von Leerverk&auml;ufen in der Corona-Krise. Wirecard war damals ins Visier von Shortsellern geraten, also B&ouml;rsenh&auml;ndlern, die auf fallende Kurse eines Unternehmens wetten. Guttenberg hatte in dem Artikel gegen solche Leerverk&auml;ufe argumentiert&hellip;<br>\nSPD spricht von L&uuml;ge<br>\nDer SPD-Obmann im Wirecard-Ausschus, Zimmermann wirft Guttenberg deshalb vor, im Zeugenstand nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Dem ARD-Hauptstadtstudio sagte Zimmermann: &ldquo;Er (Guttenberg Anm. d. Red.) hat den Untersuchungsausschuss belogen und versucht, falsche F&auml;hrten zu legen, als er abgestritten hat im Interesse von Wirecard f&uuml;r Leerverkaufsverbot zu argumentieren. Eine wirkliche &Uuml;berraschung ist diese fehlende Aufrichtigkeit bei ihm nicht.&rdquo; Jetzt m&uuml;sse gekl&auml;rt werden, ob Guttenberg den Untersuchungsausschuss bewusst habe in die Irre f&uuml;hren wollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/guttenberg-wirecard-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Militarisierung der arabischen Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nRegierungsberater fordern Stopp f&uuml;r Waffenlieferungen in die arabische Welt. Deren Anteil liegt bei fast einem Drittel der deutschen R&uuml;stungsexporte.<br>\n(&hellip;) Wie es in einer aktuellen Analyse der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) hei&szlig;t, h&auml;tten diverse Staaten Nordafrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens seit den arabischen Revolten im Jahr 2011 begonnen, ihre Au&szlig;enpolitik aus der Kontrolle durch die USA zu l&ouml;sen und sie immer eigenst&auml;ndiger zu gestalten. Dabei nutzten sie allerdings &ldquo;st&auml;rker als zuvor milit&auml;rische Mittel &hellip;, um Interessen durchzusetzen&rdquo;; dies zeige sich etwa in den Kriegen im Jemen, in Libyen und in Syrien. Es bestehe &ldquo;eine hohe Wahrscheinlichkeit&rdquo;, dass deutsche Waffenexporte in die arabische Welt beitr&uuml;gen, &ldquo;Europas Nachbarschaft zu destabilisieren&rdquo;, warnt die SWP. In der Tat kommen deutsche Waffen schon l&auml;ngst in den Kriegen im Jemen und in Libyen zum Einsatz. Dabei ist der Anteil der Waffenlieferungen an die f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten arabischen K&auml;ufer am gesamten deutschen R&uuml;stungsexport in den vergangenen 20 Jahren von 3,1 auf 32 Prozent gestiegen&hellip;<br>\nVorl&auml;ufige Zahlen f&uuml;r das Jahr 2020 deuten darauf hin, dass der Trend ungebrochen anh&auml;lt &ndash; dies, obwohl die Bundesregierung am 10. Dezember den R&uuml;stungsexportstopp f&uuml;r Saudi-Arabien um ein Jahr bis Ende 2021 verl&auml;ngert hat&hellip;.<br>\nSyrien, Libyen, Jemen&hellip;<br>\nDabei wird, wie die SWP festh&auml;lt, &ldquo;die proaktivere Au&szlig;enpolitik&rdquo; der arabischen Staaten &ldquo;von einer Militarisierung [begleitet], die sich nicht zuletzt darin ausdr&uuml;ckt, dass st&auml;rker als zuvor milit&auml;rische Mittel genutzt werden, um Interessen durchzusetzen&rdquo;.[8] Begonnen habe dies etwa in Syrien, wo Saudi-Arabien und Qatar &ldquo;in den Anfangsjahren verschiedene Rebellengruppen&rdquo; unterst&uuml;tzt und so &ldquo;erheblich&rdquo; dazu beigetragen h&auml;tten, &ldquo;dass die milit&auml;rischen Auseinandersetzungen eskalierten und der Aufstand sich radikalisierte&rdquo;. Auch in Libyen h&auml;tten Qatar und die Vereinigten Arabischen Emirate &ldquo;bereits seit 2011 Milizen&rdquo; unterst&uuml;tzt; die Emirate seien seit 2014 &ldquo;auch direkt milit&auml;risch engagiert&rdquo;, &Auml;gypten &ldquo;sp&auml;testens seit 2015&rdquo;. Saudi-Arabien f&uuml;hre seit 2015, unterst&uuml;tzt vor allem von den Vereinigten Arabischen Emiraten, im Jemen Krieg und nehme dabei &ldquo;hohe Opferzahlen in der jemenitischen Zivilbev&ouml;lkerung &hellip; in Kauf&rdquo;. &ldquo;K&uuml;nftig droht die Au&szlig;enpolitik in der Region weiter militarisiert zu werden&rdquo;, warnt die SWP&hellip;<br>\nDa im Fall einer weiteren milit&auml;rischen Eskalation zus&auml;tzlich zum &ldquo;Tod zahlreicher Zivilistinnen und Zivilisten im Nahen Osten&rdquo; auch &ldquo;erneute Fluchtbewegungen nach Europa&rdquo; zu bef&uuml;rchten seien, tue man gut daran, einen Kurswechsel in Betracht zu ziehen, urteilt die SWP: &ldquo;Ein Stopp der Ausfuhr von Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;tern in diese L&auml;nder erscheint &hellip; nur folgerichtig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8486\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pompeo: &ldquo;Al-Qaida hat neuen Basisst&uuml;tzpunkt im Iran&rdquo; &ndash; Teheran spricht von Kriegstreiberei<\/strong><br>\nDer scheidende US-Au&szlig;enminister Pompeo behauptet wenige Tage vor seinem Abgang, Iran sei der neue Basisst&uuml;tzpunkt der Terrororganisation al-Qaida. Der iranische Au&szlig;enminister Sarif nennt Pompeos &Auml;u&szlig;erung &ldquo;kriegstreiberische L&uuml;gen&rdquo;, auf die niemand mehr hereinfalle.<br>\nUS-Au&szlig;enminister Mike Pompeo behauptet, die islamistische Terrororganisation al-Qaida habe im Iran einen neuen Basisst&uuml;tzpunkt errichtet. Beweise daf&uuml;r legte er jedoch nicht vor.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen das zur Kenntnis nehmen, wie m&uuml;ssen dem entgegentreten (&hellip;) wir m&uuml;ssen es vernichten&rdquo;, sagte Pompeo am Dienstag in einer Pressekonferenz. &ldquo;Wir ignorieren diese Iran-al-Qaida-Verbindung auf eigene Gefahr&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu&hellip;<br>\nDer US-Au&szlig;enminister bezeichnete den Iran zudem als eine &ldquo;perfekte Wahl&rdquo; f&uuml;r das mutma&szlig;liche neue Versteck der Terroristen. Er f&uuml;gte hinzu, dass einige al-Qaida-Agenten schon seit Jahrzehnten Verbindungen innerhalb des Landes unterhielten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/111700-pompeo-al-qaida-hat-neuen\/\">RT<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Rundumschlag gegen Havanna<\/strong><br>\nUSA setzen Kuba auf Terrorliste und vergiften internationale Beziehungen<br>\nZum Ende der Amtszeit von US-Pr&auml;sident Donald Trump betreibt sein Au&szlig;enminister Mike Pompeo Schadensmaximierung. Neue Fakten sollen der kommenden Regierung von Joe Biden auf dem internationalen Parkett den Neuanfang erschweren.<br>\nAm Montag setzte das US-Au&szlig;enministerin das sozialistische Kuba wieder auf eine Liste, die es als Unterst&uuml;tzer des internationalen Terrorismus verleumdet. Darauf war das Land schon einmal 1982 w&auml;hrend der Regierungszeit von Ronald Reagan gelangt. Trumps Vorg&auml;nger Barack Obama hatte das Relikt des kalten Krieges 2015 gestrichen. Zum Vorwand nimmt Washington nun vor allem Kubas B&uuml;ndnis mit seinem politischen und Wirtschaftspartner Venezuela, das die USA seit Jahren mit dem Ziel eines Machtwechsels destabilisieren. Die &ouml;konomische US-Blockade gegen Havanna war unter Trump wieder deutlich versch&auml;rft worden. Kubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel kritisierte Pompeos Schritt scharf. Es handele sich um die &raquo;letzten Zuckungen einer gescheiterten und korrupten Regierung, die der kubanischen Mafia in Miami verpflichtet ist&laquo;.<br>\nEine weitere Provokation der Trump-Regierung richtet sich gegen die Volksrepublik China. Washington k&uuml;ndigte ein Upgrade der diplomatischen Beziehungen mit Taiwan an, das international nicht als eigenst&auml;ndiger Staat, sondern nur de facto anerkannt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1146927.rundumschlag-gegen-havanna.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Engel und D&auml;monen des internationalen Rechtssystems<\/strong><br>\nDas heutige System der internationalen Beziehungen wurde durch die Vertr&auml;ge und Vereinbarungen der Konferenzen von Jalta und Potsdam, die nach dem Zweiten Weltkrieg verabschiedet wurden, gefestigt. Es wurde die Grundlage einer bipolaren Welt. Trotz der Tatsache, dass die bipolare Welt nicht mehr existiert, wurde das internationale System noch nicht durch ein anderes ersetzt. Die gegenw&auml;rtige Ablehnung von Normen und Prinzipien des V&ouml;lkerrechts f&uuml;hrt zu einer weiteren Versch&auml;rfung und Destabilisierung der internationalen Lage.<br>\nMoskau beschuldigt die Vereinigten Staaten weiterhin offen, das gegenw&auml;rtige internationale Rechtssystem konsequent zu zerst&ouml;ren. Die Handlungen des Washingtoner Establishments f&uuml;hrten zur Zerst&ouml;rung aller bestehenden &bdquo;roten Linien&ldquo; in der internationalen Politik. Das hat der Sprecher des Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration, Dmitri Peskow, in seinem j&uuml;ngsten interview noch einmal festgestellt.<br>\n&bdquo;Wie die Praxis zeigt, gibt es jetzt &uuml;berhaupt keine solchen &bdquo;roten Linien&ldquo; mehr. Das hei&szlig;t, in der internationalen Politik haben unsere Kollegen aus den Vereinigten Staaten einen solchen Schlamassel angerichtet, dass sie einfach alle Regeln gebrochen haben&ldquo;, sagte Peskow.<br>\nWashington hat in den 1990er Jahren einen Kurs eingeschlagen, um die etablierten internationalen Gesetze durch seine eigenen Spielregeln zu ersetzen. Dies markierte den Beginn einer neuen &Auml;ra in der internationalen Politik. Die Schw&auml;chung und der anschlie&szlig;ende Zusammenbruch der UdSSR, der Abzug der sowjetischen Truppen aus der DDR f&uuml;hrten zur Zerst&ouml;rung des bestehenden Systems von Checks and Balances in der internationalen Arena. Es gab nur noch einen globalen Hegemon. In der Praxis f&uuml;hrte dies dazu, dass die Amerikaner im selben Jahr die Resolution 678 des UN-Sicherheitsrates durchsetzen, in der zum ersten Mal die Formulierung &bdquo;to use all necessary means to uphold and implement resolution&ldquo; im V&ouml;lkerrecht verwendet wurde. Auf der Grundlage dieser Resolution wurde die Operation &bdquo;W&uuml;stensturm&ldquo; in Kuwait durchgef&uuml;hrt, die zu einem Eckpfeiler des V&ouml;lkerrechts wurde. Die Resolution des UN-Sicherheitsrates schuf einen &bdquo;zweifelhaften Pr&auml;zedenzfall&ldquo;, indem sie sich von den &bdquo;friedlichen und humanit&auml;ren Zwecken und Prinzipien&ldquo;, die in der Charta der Vereinten Nationen verankert sind, abwandte. Die UNO verlor die Verantwortung und die Rechenschaftspflicht f&uuml;r die milit&auml;rische Gewalt, die in der Region eingesetzt wurde. Die Amerikaner gewannen die Macht, die Weltpolitik unilateral zu steuern.<br>\nSo wurde eine Reihe von aufr&uuml;hrerischen milit&auml;rischen Konflikten in der internationalen Arena gesch&uuml;rt: die Entscheidung der USA, Jugoslawien zu bombardieren und damit die UN-Charta zu verletzen, die Unterst&uuml;tzung von Extremisten in Tschetschenien w&auml;hrend des Ersten Tschetschenien-Feldzugs im Nordkaukasus, die Invasion des Irak im Jahr 2003&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/01\/10\/engel-und-daemonen-des-internationalen-rechtssystems\/\">Linke Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Warum die Insekten sterben<\/strong><br>\nDer Tod von Schmetterlingen, K&auml;fern und Bienen hat viele Ursachen. 56 Wissenschaftler aus aller Welt gingen diesen nun auf den Grund.<br>\nEtwa eine Million Menschen lebten vor 10 000 Jahren auf der Erde. Heute sind es 7,8 Milliarden. Eigentlich ist es nur logisch, dass dieses explosionsartige Wachstum f&uuml;r andere Lebewesen Folgen hat. Kaum jemand bestreitet noch, dass derzeit auf der Welt ein gigantisches Massensterben l&auml;uft, &auml;hnlich dem vor 66 Millionen Jahren, als die Dinosaurier von der Erdoberfl&auml;che verschwanden. Ob Insekten davon st&auml;rker betroffen sind als andere Tiere ist unklar, obwohl sich mittlerweile viele Forschergruppen mit dem Ph&auml;nomen des Insektensterbens besch&auml;ftigen. In der aktuellen Ausgabe des Fachjournals PNAS fassen jetzt 56 Wissenschaftler in elf Studien zusammen, was man bislang &uuml;ber den Schwund der Insekten wei&szlig; &ndash; und was nicht.<br>\nDie H&auml;ufigen werden selten. Anders als bei vielen anderen Tieren schwinden bei den Insekten nicht vor allem seltene Arten, sondern auch solche, die fr&uuml;her stark verbreitet waren. Ein Beispiel daf&uuml;r sind die Schmetterlinge in Europa, wie ein Team um Martin Warren von der Butterfly Conservation Europe im britischen Dorset in einer der PNAS-Studien schreibt&hellip;<br>\n(&hellip;) Druck von allen Seiten. Mittlerweile ist klar, dass es die eine Ursache f&uuml;r das Insektensterben nicht gibt, sondern dass es der Druck vieler verschiedener Faktoren ist, der schlie&szlig;lich zu viel wird&hellip;<br>\nDie Autoren des aktuellen Schwerpunkts betonen, dass die vielen offenen Fragen auf keinen Fall dazu f&uuml;hren d&uuml;rfen, nichts gegen den Schwund zu unternehmen. &ldquo;Wir m&uuml;ssen jetzt handeln&rdquo;, schreiben sie. Denn eines ist klar: Der Grund f&uuml;r das weltweite Insektensterben ist der Mensch. Und je st&auml;rker die Weltbev&ouml;lkerung w&auml;chst, umso mehr wird sich der Schwund beschleunigen. Es sei denn, der Homo sapiens schafft es, ihn irgendwie zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/insektensterben-klimawandel-landwirtschaft-1.5171518\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-68788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68788"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68790,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68788\/revisions\/68790"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}