{"id":68821,"date":"2021-01-14T08:39:49","date_gmt":"2021-01-14T07:39:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821"},"modified":"2021-01-14T08:39:49","modified_gmt":"2021-01-14T07:39:49","slug":"hinweise-des-tages-3777","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h01\">Impfzwang f&uuml;r Pflegekr&auml;fte? Wir sind keine Querdenker in Wei&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h02\">Freiwilliger und unfreiwilliger Verzicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h03\">Ein Jahr der Ern&uuml;chterung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h04\">Erwerbslose in der Grundsicherung: Welche Faktoren beg&uuml;nstigen die Aufnahme stabiler Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h05\">Zahl der Selbst&auml;ndigen in Hartz IV drastisch gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h06\">Bundesregierung &auml;nderte heimlich Bedingungen f&uuml;r Corona-Hilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h07\">Coronavirus: Kretschmann bringt Versch&auml;rfung des Lockdowns ins Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h08\">&bdquo;In den Altenheimen wirkt der Lockdown erst mal nicht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h09\">Krankenhaussterben: Kliniken in Not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h10\">Wirecard im Kanzleramt: Der Maschinist der Macht <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h11\">Ein Schritt zu weit: US-Aggression gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h12\">Indo-Pazifik: Luftwaffe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h13\">Geheime Dokumente: EU-Abgeordnete bekommen teils geschw&auml;rzten Impfstoffvertrag zu sehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h14\">Friedrich Merz: Ein Top-Lobbyist als Parteivorstand?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68821#h15\">Soziale Netzwerke nach dem Sturm aufs Kapitol<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Impfzwang f&uuml;r Pflegekr&auml;fte? Wir sind keine Querdenker in Wei&szlig;<\/strong><br>\nSchauen wir also lieber nochmals auf den CSU-Mann S&ouml;der. Er hat &uuml;berhaupt keine Ahnung von Gesundheitspolitik. Er redet viel dar&uuml;ber, wie die Schutzma&szlig;nahmen versch&auml;rft werden k&ouml;nnen. Jedoch kenne ich keine einzige kluge Bemerkung von ihm, wie Bund und L&auml;nder das Gesundheitswesen fit f&uuml;r die Zukunft kriegen sollen. Er erkl&auml;rt einfach, wir h&auml;tten die Pflicht, erstens Patrioten zu sein, und zweitens uns impfen lassen zu m&uuml;ssen. So einfach kann man es sich machen. Oder? Nein, kann man eben nicht! Dann k&ouml;nnte man auch Lkw-Fahrern oder Supermarkt-Kassiererinnen sagen: Seid Patrioten und lasst euch impfen, auch ihr seid systemrelevant und trefft jeden Tag viele Menschen.<br>\nRichtig traurig bin ich, dass Journalisten auf diesen Zug aufspringen und S&ouml;ders Forderung unterst&uuml;tzen, eine Impfpflicht f&uuml;r Pflegekr&auml;fte einzuf&uuml;hren. Wenn ich etwa in einer gro&szlig;en Tageszeitung lese, die Impfung sei &bdquo;genauso notwendig wie das Tragen von Wegwerfhandschuhen&ldquo;, kann ich nur sagen: Das ist irref&uuml;hrend. Mit den Handschuhen sch&uuml;tzt man nachweislich jeden Patienten vor Infektionen, mit der Impfung vielleicht nur sich selbst vor Covid-19. &bdquo;Meine Toleranz ist gro&szlig;. Weil aber die &sbquo;Querdenker&lsquo; in Wei&szlig; nicht nur ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, sondern auch das Leben anderer, wird mir mulmig&ldquo;, schrieb der Reporter eines Nachrichtenportals. Und mir wird mulmig, wenn ich solchen Unsinn lese. Das ist aus meiner Sicht eher Diffamierung, die mit Toleranz wenig zu tun hat. Aber so geht Deutschland eben mit seinen Heldinnen und Helden um.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Wir-sind-keine-Querdenker-in-Weiss-article22287864.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> Ein gut argumentierender Artikel einer Betroffenen ueber eine moegliche Impfplicht fuer Pflegekraefte, welcher die reine Symbolpolitik unserer politisch Verantwortlichen schonungslos aufzeigt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Anmerkung JK:<\/strong>: In der Tat, hat sich S&ouml;der jemals dazu ge&auml;u&szlig;ert wie sich das &ouml;ffentliche Gesundheitssystem und gerade die Situation der Pflegekr&auml;fte verbessern l&auml;sst?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Freiwilliger und unfreiwilliger Verzicht<\/strong><br>\nW&auml;hrend in Deutschland &uuml;ber eine Impfpflicht f&uuml;r medizinisches Personal debattiert wird und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) diese Forderung von CSU-Chef Markus S&ouml;der vorerst zur&uuml;ckgewiesen hat, w&auml;chst die Kritik an der globalen Impfstoffpolitik der Bundesregierung und der EU in der Coronakrise. Der Forderung von &Auml;rzteorganisationen wie Medico International und IPPNW nach freiem Wissens- und Technologietransfer sowie der Aussetzung von Patentrechten zugunsten bed&uuml;rftiger L&auml;nder wird nach wie vor nicht entsprochen. Dabei hatte Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier (SPD) bereits im Oktober zum Start des &bdquo;World Health Summit&ldquo; vor &bdquo;Impfstoffnationalismus&ldquo; gewarnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Freiwilliger-und-unfreiwilliger-Verzicht-5023106.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Jahr der Ern&uuml;chterung<\/strong><br>\nDeutsche &Ouml;konomen warnen mit Blick auf die unver&auml;ndert anhaltende Covid-19-Pandemie vor Hoffnungen auf eine baldige wirtschaftliche Erholung. Hatte etwa das M&uuml;nchener ifo-Institut noch Mitte Dezember &ndash; vor den j&uuml;ngsten Lockdown-Beschl&uuml;ssen &ndash; optimistisch geurteilt, die Bundesrepublik k&ouml;nne 2021 mit einem Wachstum von 4,2 Prozent rechnen, so ist bei der Bundesbank nur noch von drei Prozent die Rede; andere halten selbst dies f&uuml;r unrealistisch. Beim Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hei&szlig;t es, selbst ein &bdquo;Teufelskreis&ldquo; lasse sich nicht ausschlie&szlig;en, bei dem zunehmende Insolvenzen zu ernsten Schwierigkeiten f&uuml;r die Banken und zu einem Einfrieren der Kreditvergabe f&uuml;hren k&ouml;nnten; eine solche Abw&auml;rtsspirale k&ouml;nne &bdquo;leichter entstehen, als viele glauben&ldquo;. Hoffnung sch&ouml;pfen Beobachter weiterhin vor allem aus dem wieder wachsenden Gesch&auml;ft mit China, das die Pandemie weitaus besser &uuml;bersteht als die EU. Gleichzeitig versch&auml;rft die Coronakrise die Ungleichgewichte in der Eurozone zwischen dem deutschen Zentrum und der verarmenden s&uuml;dlichen Peripherie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8487\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erwerbslose in der Grundsicherung: Welche Faktoren beg&uuml;nstigen die Aufnahme stabiler Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse?<\/strong><br>\nEntgegen verbreiteter Annahmen nehmen erwerbslose Arbeitslosengeld-II-Beziehende in einem nicht zu vernachl&auml;ssigenden Umfang (wieder) eine Besch&auml;ftigung auf. Diese Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse sind jedoch oft nicht von langer Dauer &ndash; kein ganz neuer Befund. Weniger klar ist indes, welche Faktoren die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung beg&uuml;nstigen. Das Gleiche gilt f&uuml;r die Faktoren, die deren Dauer beeinflussen. Eine aktuelle Studie des IAB liefert neue Erkenntnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iab-forum.de\/erwerbslose-in-der-grundsicherung-welche-faktoren-beguenstigen-die-aufnahme-stabiler-beschaeftigungsverhaeltnisse\/\">IAB Forum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zahl der Selbst&auml;ndigen in Hartz IV drastisch gestiegen<\/strong><br>\nDie Politik hat in der Corona-Krise Milliardensummen locker gemacht, um Angestellten in Kurzarbeit zu helfen oder Firmen, die derzeit nicht &ouml;ffnen d&uuml;rfen. Klein- und Solo-Selbst&auml;ndige wie Musiker, Schauspieler oder Betreiber kleiner Gesch&auml;fte beklagten bereits im ersten Lockdown, dass die Politik sie vergessen habe. Nun zeigen Statistiken der Arbeitsagentur, wie schwer sie die Krise getroffen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/gesellschaft\/corona-pandemie-selbststaendige-grundsicherung-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesregierung &auml;nderte heimlich Bedingungen f&uuml;r Corona-Hilfen<\/strong><br>\nWegen Anpassungen der &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe II bekommen viele Firmen wohl weniger Hilfe als versprochen. Auch die Novemberhilfe k&ouml;nnte betroffen sein. [&hellip;]<br>\nWie das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; zuerst berichtete wurden mehrmals klammheimlich die Bedingung zur Auszahlung der &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe II ge&auml;ndert &ndash; zum Nachteil vieler Unternehmen. Der Grund ist das EU-Beilhilferecht, das die Minister bei ihren Ank&uuml;ndigungen wohl nicht ausreichend mitgedacht hatten. Zwar einigte sich der Bund Ende November mit Br&uuml;ssel. Doch es wurden &Auml;nderungen n&ouml;tig.<br>\nSeit Anfang Dezember steht nun unter Punkt 4.16 im Kleingedruckten, die &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe sei ein &bdquo;Beitrag zu den ungedeckten Fixkosten eines Unternehmens&ldquo;. Ein Unternehmen braucht also ungedeckte Fixkosten, muss also einen Verlust gemacht haben, um die &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfe zu erhalten. Altmaier und Scholz hatten stets den Eindruck erweckt, als sei nur der gesunkene Umsatz die Bemessungsgr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die Erstattung &ndash; nicht dass der Staat nur im Falle von Verlusten einspringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/zum-nachteil-von-unternehmen-bundesregierung-aenderte-heimlich-bedingungen-fuer-corona-hilfen\/26789462.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Coronavirus: Kretschmann bringt Versch&auml;rfung des Lockdowns ins Spiel<\/strong><br>\nDer baden-w&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne) h&auml;lt angesichts der weiter hohen Corona-Infektionszahlen eine Versch&auml;rfung der Corona-Ma&szlig;nahmen im Februar f&uuml;r m&ouml;glich. Die Zahlen seien nicht so, dass man &bdquo;ein gro&szlig;es &Ouml;ffnungskonzert&ldquo; veranstalten k&ouml;nne, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. &bdquo;Wenn es nicht gut kommt, m&uuml;ssen wir eventuell sogar noch mal versch&auml;rfen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nKretschmann rechtfertigte am Dienstag zudem die Ausgangsbeschr&auml;nkung. Baden-W&uuml;rttemberg sei mit dem bisherigen strengen Kurs gut gefahren. Kretschmann erkl&auml;rte, die n&auml;chtlichen Ausgangsbeschr&auml;nkungen seien sehr wirksam. Diese w&uuml;rden sicher nicht gelockert, &bdquo;vorher lockern wir was anderes.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/verschaerfung-lockdown-100.html\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Infektionszahlen seien weiterhin sehr hoch, aber die Ausgangsbeschr&auml;nkungen sehr wirksam. Wie passt das denn zusammen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;In den Altenheimen wirkt der Lockdown erst mal nicht&ldquo;<\/strong><br>\nIm Deutschlandfunk mahnte nun der Epidemiologe G&eacute;rard Krause, Leiter der Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum f&uuml;r Infektionsforschung in Braunschweig, den Schutz von Risikogruppen in der Coronapandemie an. Krause sagte im Deutschlandfunk, wenn es nicht gelinge, sp&auml;testens jetzt den Hygiene- und Infektionsschutz in Alten- und Pflegeheimen sowie in geriatrischen Kliniken zu verst&auml;rken, werde eine gro&szlig;e Zahl von Todesf&auml;llen zu beklagen sein. [&hellip;]<br>\nHeinlein: W&uuml;rde es denn schneller gehen, w&uuml;rde das Virus wirksamer bek&auml;mpft werden k&ouml;nnen, wenn der Lockdown h&auml;rter w&auml;re, wie etwa in China mit Ausgangsbeschr&auml;nkungen und sch&auml;rferen Kontrollen, trotz des Winters?<br>\nKrause: M&ouml;glicherweise. Man kann zumindest mal die Verbreitung der Gesamtzahlen, der F&auml;lle in der Gesamtpopulation damit verringern. Aber man muss ja immer auch die unerw&uuml;nschten Wirkungen mitdenken und mitbetrachten. Und dann darf man sich auch nicht der Illusion hingeben, dass dadurch allein die Todesf&auml;lle deutlich reduziert werden k&ouml;nnen, denn die finden in einer Art Mikrokosmos statt, n&auml;mlich in den Alten- und Pflegeheimen, in denen ein Lockdown ja per se erst mal nicht wirkt.<br>\nIch kann s&auml;mtliche Busse stilllegen und trotzdem findet das Leben in den Altenheimen statt. Deswegen: Wenn es uns nicht gelingt, sp&auml;testens jetzt den Hygieneschutz und den Infektionsschutz in den Alten- und Pflegeheimen, in den geriatrischen Kliniken massiv zu verst&auml;rken, dann werden wir leider trotzdem noch eine gro&szlig;e Zahl von Todesf&auml;llen beklagen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/corona-schutzmassnahmen-in-den-altenheimen-wirkt-der.694.de.html?dram:article_id=490738\">Deutschlandfunk <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krankenhaussterben: Kliniken in Not<\/strong><br>\nSogar in der Coronakrise werden Krankenh&auml;user geschlossen und Betten abgebaut. Unbeirrt h&auml;lt die Politik an der &Ouml;konomisierung des Gesundheitswesens fest, der bundesweit seit 2004 j&auml;hrlich 18 Kliniken zum Opfer gefallen sind &ndash; im Corona-Jahr 2020 sogar zwanzig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/511\/kliniken-in-not-7250.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirecard im Kanzleramt: Der Maschinist der Macht <\/strong><br>\nDer Wirtschaftsberater der Bundeskanzlerin trat im Untersuchungsausschuss auf.<br>\nFabio De Masi von der Linkspartei ist ver&auml;rgert: &bdquo;Es ist skandal&ouml;s, dass im Kanzleramt E-Mails gel&ouml;scht beziehungsweise dem Untersuchungsausschuss vorenthalten werden.&ldquo; R&ouml;ller habe den ehemaligen Geheimdienstkoordinator der Bundesregierung zu Wirecard und Gesch&auml;ften in Fernost getroffen, bat &bdquo;aber im Bundeskanzleramt explizit darum, dass der Gespr&auml;chswunsch nicht konkretisiert werden solle&ldquo;. De Masi: &bdquo;Er wollte offenbar Spuren verwischen und hat etwas zu verheimlichen. Das legt nahe, dass es dabei wom&ouml;glich auch um die Kontakte von Prof. R&ouml;llers Ehefrau ging und Herr R&ouml;ller wom&ouml;glich Nebengesch&auml;fte verfolgt.&ldquo;<br>\nDe Masi fragt: &bdquo;Seit wann ist die Ehepartnerin des Wirtschaftsberaters der Kanzlerin &ndash; Berufsbezeichnung Hausfrau &ndash; f&uuml;r Wirtschaftsf&ouml;rderung zust&auml;ndig? Sollten damit Spuren verwischt werden? Und warum guckt MinTech nicht im Internet nach dem Kontakt von Wirecard?&ldquo; Die Behauptung von Herrn R&ouml;ller, er k&ouml;nne sich nicht erinnern, &bdquo;ob ihm die heftigen Vorw&uuml;rfe gegen Wirecard bei der Kuppelei mit den Chinesen schon bekannt gewesen seien&ldquo;, sei &bdquo;total unglaubw&uuml;rdig&ldquo;. Die Vorw&uuml;rfe h&auml;tten ja in offiziellen Vorlagen f&uuml;r R&ouml;ller gestanden.<br>\nDe Masi sagt: &bdquo;,Ich erinnere mich nicht&lsquo; ist eine Floskel, um nicht l&uuml;gen zu m&uuml;ssen. Es ist erstaunlich, wie sich Mitglieder der Bundesregierung erinnern, wann sie an welchem Tag Kaffee gekocht haben, aber bei Wirecard werden sie immer so vergesslich! Das ist eine Verh&ouml;hnung eines Verfassungsorgans!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wirecard\/wirecard-im-kanzleramt-der-maschinist-der-macht-li.132326\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein Schritt zu weit: US-Aggression gegen China<\/strong><br>\nEntsprechend &uuml;berschattet die Ank&uuml;ndigung von Ex-CIA-Chef Pompeo den Amtsantritt von Joseph Biden. Man darf sich nichts vormachen: Schon die Obama-Regierung inklusive ihres Vizepr&auml;sidenten Biden hatte Taiwan mit milliardenschweren Waffenlieferungen hochger&uuml;stet. Taiwan aufzuwerten und es milit&auml;risch noch st&auml;rker als bisher gegen die Volksrepublik in Stellung zu bringen, ist eine partei&uuml;bergreifende Linie der US-Au&szlig;enpolitik. Pompeos Schritt geht allerdings wohl weiter, als es Bidens k&uuml;nftiger F&uuml;hrungsriege lieb ist. Aus ihr waren am Sonntag jedenfalls pikierte T&ouml;ne zu vernehmen. Die Freude dar&uuml;ber, sich gleich zu Amtsantritt mit einer Ma&szlig;nahme auseinandersetzen zu m&uuml;ssen, die die Spielr&auml;ume in der China-Politik ganz empfindlich einschr&auml;nkt, ist unter US-Demokraten &ndash; bei aller Entschlossenheit im Kampf gegen Beijing &ndash; doch recht gering.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/394048.ein-schritt-zu-weit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Indo-Pazifik: Luftwaffe?<\/strong><br>\nBekanntlich gewinnt die indopazifische Region auch in der deutschen Milit&auml;rplanung stetig an Einfluss &ndash; und dementsprechend steigt auch der &bdquo;Bedarf&ldquo; dort milit&auml;risch st&auml;rker pr&auml;sent zu sein (siehe IMI-Analyse 2020\/19). Bislang ging es dabei vor allem um die Entsendung der Fregatte Hamburg in die Region, ein bei defensenews erschienener Artikel des  Inspekteurs der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, deutet aber darauf hin, dass auch die Luftwaffe einen &bdquo;Abstecher&ldquo; dorthin machen soll: &bdquo;In line with the German Federal Republic&rsquo;s security assessment, the Luftwaffe has also been assigned to demonstrate deterrence capability by projecting presence over great distances. The initial deployment of fighter and tanker aircraft to Australia will begin in 2022. This significant deployment cannot be underestimated: It is not just about the Luftwaffe deploying aircraft. It is about deploying and projecting air power over thousands of miles away from home.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/01\/13\/indo-pazifik-luftwaffe\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66693#h13\">Das n&auml;chste Operationsgebiet der Bundeswehr<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geheime Dokumente: EU-Abgeordnete bekommen teils geschw&auml;rzten Impfstoffvertrag zu sehen<\/strong><br>\nDie Vertr&auml;ge der EU mit den Herstellern von Corona-Impfstoffen sind geheim. Jetzt hat Curevac erstmals Europaabgeordneten Einblick gew&auml;hrt &ndash; doch das Ergebnis l&auml;sst nichts Gutes ahnen f&uuml;r die Transparenz der EU-Bestellungen. [&hellip;]<br>\nDie Kommission hat mittlerweile 1,5 Milliarden Dosen Corona-Impfstoffe bei insgesamt sechs Firmen bestellt, mit Optionen auf 760 Millionen weitere &ndash; eine gigantische Investition. Doch welches Land wann wie viele Impfdosen bekommen soll oder wie die Haftung im Fall von Gesundheitssch&auml;den bei Geimpften geregelt wurde, ist bis heute &ouml;ffentlich nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/coronavirus-eu-abgeordnete-erhalten-erstmals-einblick-in-impfstoff-bestellungen-a-fab2f09d-40cf-4d86-bf42-dc1debf91e53%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Friedrich Merz: Ein Top-Lobbyist als Parteivorstand?<\/strong><br>\nMit Friedrich Merz dr&auml;ngt erstmals ein Top-Lobbyist in das politische Spitzenamt. Das ist problematisch, weil Merz&lsquo; Lobbyt&auml;tigkeit seine Unabh&auml;ngigkeit gef&auml;hrdet. Politiker:innen, die Spitzen&auml;mter in der Politik &uuml;bernehmen wollen, m&uuml;ssen frei von Lobbyverpflichtungen sein und klar auf das Gemeinwohl ausgerichtet sein. [&hellip;]<br>\nNach dem Scheitern seiner ersten Kandidatur f&uuml;r den Parteivorsitze wurde er Anfang 2019 er zum (einzigen) Vize-Pr&auml;sident des CDU-nahen &bdquo;Wirtschaftsrat der CDU&ldquo; gew&auml;hlt. Der Wirtschaftsrat ist &ndash; anders als es der Name vermuten l&auml;sst &ndash; kein Parteigremium, sondern ein unternehmerischer Berufsverband. Als solcher dient er Unternehmen als Lobbyforum, das privilegierte Zug&auml;nge zur Politik herstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2021\/01\/friedrich-merz-ein-top-lobbyist-als-parteivorstand\/\">Lobby Control<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Soziale Netzwerke nach dem Sturm aufs Kapitol<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump wird vorgeworfen, den Sturm auf das Kapitol mitverursacht zu haben &ndash; durch aggressive Social-Media-Rhetorik. Die Rufe nach mehr Kontrolle der Netzwerke werden lauter. Andererseits besteht die Gefahr, dass Privatkonzerne die Meinungsfreiheit einschr&auml;nken. Ein Zwiespalt. [&hellip;]<br>\nDer Ausschluss Trumps von Twitter und Co. wird einerseits mit Beifall bedacht, zeigt aber auch die enorme Macht gro&szlig;er Online-Netzwerke (die sogenannten Intermedi&auml;re) dabei auf, die Meinungsfreiheit einzuschr&auml;nken. L&auml;ngst seien die gro&szlig;en Plattformen superm&auml;chtige Institutionen und den staatlichen Institutionen die Kontrolle ein St&uuml;ck weit entglitten, sagte der Medienwissenschaftler Bernhard P&ouml;rksen im Deutschlandfunk. Seine Forderung: &bdquo;Hier muss ein anderer Prozess ansetzen&ldquo;.<br>\nDass Social-Media-Plattformen mit dem Funktionsprinzip ihrer Algorithmen Falschinformationen, Populismus und undifferenzierte Ansichten zum Teil mit gro&szlig;er Reichweite belohnen, ist kein neues Ph&auml;nomen.<br>\nDas Gesch&auml;ftsmodell jener Plattformen laute nun einmal &bdquo;Aufmerksamkeit&ldquo;, erkl&auml;rte der Digitalexperte Dennis Horn im Deutschlandfunk-Podcast &bdquo;Der Tag&ldquo;.<br>\n&bdquo;Das, was zum Beispiel Donald Trump macht, schafft Aufmerksamkeit. Die Leute regen sich auf, kommentieren, bleiben l&auml;nger online und sehen deshalb mehr Werbung &ndash; das bringt Geld&ldquo;, so Horn. [&hellip;]<br>\nEs bleibt der Zwiespalt: Einerseits der Wunsch nach strengerem Durchgreifen der Netzwerke, andererseits die Bedenken vor wom&ouml;glich ungerechtfertigtem Stummschalten von Meinungen und somit die Einschr&auml;nkung von Pluralismus.<br>\nIm Falle von Trumps Plattform-Rauswurf von &bdquo;Zensur&ldquo; zu sprechen, geht dem Internetrechtler Matthias Kettemann aber zu weit. &bdquo;Wenn etwa auch der Regierungssprecher davon spricht, dass diese Plattformen die Meinungs&auml;u&szlig;erungsfreiheit beachten m&uuml;ssen, muss man schon ein bisschen differenzieren. Private sind nicht einfach so an die Meinungsfreiheit gebunden. Daher liegt hier keine Zensur im klassischen Sinne vor. Was aber stattgefunden hat, ist eine Z&auml;sur, also ein Moment, den es so nicht mehr geben wird. N&auml;mlich einen Moment, wo wir uns alle vor Augen gef&uuml;hrt haben, wie m&auml;chtig diese Plattformen geworden sind&ldquo;, sagte Kettemann im Dlf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/hass-im-netz-soziale-netzwerke-nach-dem-sturm-aufs-kapitol.2897.de.html?dram:article_id=490706\">Deutschlandfunk <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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