{"id":68847,"date":"2021-01-15T08:41:43","date_gmt":"2021-01-15T07:41:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847"},"modified":"2021-01-15T08:41:43","modified_gmt":"2021-01-15T07:41:43","slug":"hinweise-des-tages-3778","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h01\">Warum gehen die Infektionszahlen in Deutschland nicht runter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h02\">Was kommt nach hart, scharf, sch&auml;rfer, vertieft, noch h&auml;rter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h03\">Deutschlands beliebtester Politiker und das Impfdesaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h04\">Schwerer Fehler des Bundesgesundheitsministers: Meldedaten d&uuml;rfen nicht f&uuml;r &ldquo;Impf-Einladungen&rdquo; verwendet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h05\">Journalisten sehen sich zu oft als &bdquo;Anw&auml;lte unseres Systems&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h06\">Streit ums Impfen: Feindbild Impfgegner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h07\">Schwesig rechnet mit Nord Stream-Gegnern ab: &bdquo;Vorbehalte gegen Russland statt sachlicher Kritik&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h08\">&ldquo;In Washington herrscht ein Klima der Angst&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h09\">Mit Bomben gegen Teheran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h10\">M&ouml;glicher Lobbyismus mit &raquo;FAZ&laquo;-Beitrag: Hat Guttenberg den Wirecard-Ausschuss belogen? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h11\">Maut-Skandal: Verdacht geheimer Mails belastet Scheuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h12\">Experten warnen vor steigender Gefahr durch alkoholisierte LKW-Fahrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68847#h13\">&ldquo;Die soziale Spaltung ist die offene Wunde unseres Bildungssystems&rdquo; <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum gehen die Infektionszahlen in Deutschland nicht runter<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/audio\/audio-1644738.html\">mdr<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Virologe Streeck: Inzidenz-Werte vermitteln falsches Bild<\/strong><br>\nErkl&auml;rtes Ziel von Bund und L&auml;ndern ist es, mit dem Lockdown die Inzidenz unter 50 zu dr&uuml;cken. Der Bonner Virologe Streeck kritisiert das: Der Wert sei nicht wissenschaftlich.<br>\nDie h&auml;ufig herangezogene Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen werde als wissenschaftlicher Grenzwert wahrgenommen. &ldquo;Tats&auml;chlich aber ist er ein von der Politik definierter Grenzwert&rdquo;, so Streeck.<br>\nMan k&ouml;nne die aktuellen Zahlen aufgrund der ge&auml;nderten Teststrategie nicht mehr mit denen aus dem Sommer vergleichen, sagte der Virologe. Seit November w&uuml;rden nur noch Menschen mit Corona-Symptomen getestet, davor sei dies auch symptomunabh&auml;ngig m&ouml;glich gewesen. Damit d&uuml;rfte die Dunkelziffer aktuell deutlich h&ouml;her sein als im Sommer, vermutet Streeck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/panorama\/id_89264388\/corona-news-virologe-streeck-inzidenz-werte-vermitteln-falsches-bild.html\">T-Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Warum Covid-19 nie wieder verschwinden wird<\/strong><br>\nJetzt, da ein Impfstoff nach dem anderen zugelassen wird, ist vielleicht ein guter Moment, den Blick ein bisschen weiter nach vorne zu werfen. Wie sieht die Zukunft von Sars-CoV-2 aus? Werden wir mit den neuen Impfstoffen das Coronavirus ausrotten? Zumindest die zweite Frage l&auml;sst sich aus meiner Sicht recht einfach beantworten. Es ist vermutlich nicht m&ouml;glich, das Virus wieder loszuwerden. Aber auch nicht wirklich sinnvoll. [&hellip;]<br>\nDer entscheidende Punkt, warum man Sars-CoV-2 global nicht ausrotten wird ist aber, dass es den Aufwand nicht lohnt. Das Coronavirus ist keine gruselige Seuche auf dem Level der Pocken. Ein Problem ist es vor allem deswegen, weil es sich derzeit sehr schnell verbreiten kann und im Vergleich zu &auml;hnlichen Viren recht viele Menschen gleichzeitig ernsthaft krank macht.<br>\nKurz gesagt, es ist f&uuml;r die allermeisten Menschen einigerma&szlig;en ungef&auml;hrlich[4], stellt Gemeinschaften aber durch eine Schwemme von ernsthaft Erkrankten vor erhebliche Herausforderungen. Und das kriegt man mit den Impfstoffen vermutlich bald in den Griff. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis durch die verschiedenen Impfungen Sterblichkeit und Krankenhausaufenthalte zur&uuml;ckgehen.<br>\nAuch wenn wir bei den aktuellen Impfungen noch nicht sicher wissen, ob sie auch die Ausbreitung des Virus reduzieren, wird auch das nach einer Weile passieren. Schlimmstenfalls reduzieren de Impfungen nicht die Zahl der Ansteckungen, sondern nur die der symptomatischen F&auml;lle. Die meisten Daten deuten aber darauf hin, dass diejenigen Infizierten, die zu keinem Zeitpunkt Symptome der Infektion entwickeln, viel weniger ansteckend sind. Das hei&szlig;t, es g&auml;be weniger Verbreitung, auch wenn die Impfung selbst keine einzige Infektion verhindert. Ich pers&ouml;nlich glaube da ohnehin nicht dran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/scilogs.spektrum.de\/fischblog\/warum-covid-19-nie-wieder-verschwinden-wird\/\">Spektrum<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was kommt nach hart, scharf, sch&auml;rfer, vertieft, noch h&auml;rter?<\/strong><br>\nEs bleibt nur noch ein Begriff f&uuml;r das, was offenbar bevorsteht: Der Mega-Lockdown<br>\nAngela Merkel hat Angst vor Mutationen. Vielleicht hat sie zu viel Angst. Vielleicht auch nicht. Zumindest mutet sie ihren B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern vieles zu. Und es reicht noch nicht.<br>\nNach Informationen der Bildzeitung soll schon am 20. Januar eine Ministerpr&auml;sidentenkonferenz einberufen werden, in der drastische, bundesweit geltende Ma&szlig;nahmen beschlossen werden. Im Gespr&auml;ch ist offenbar eine bundesweite Ausgangssperre sowie eine Verpflichtung zum Homeoffice. Auch eine bundesweite Einstellung des &ouml;ffentlichen Nah- und Fernverkehrs soll im Gespr&auml;ch sein. Laut Spiegel handelt es sich bei den Vorschl&auml;gen aber erstmal um Vorschl&auml;ge. Erstmal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Was-kommt-nach-hart-scharf-schaerfer-vertieft-noch-haerter-5025030.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschlands beliebtester Politiker und das Impfdesaster<\/strong><br>\nEin Corona-Impfstoff, im Herzen der EU von einer kleinen deutschen Firma entwickelt, schafft als erster die Zulassung &ndash; doch genau diese rettenden Fl&auml;schchen sind in der gesamten EU absolute Mangelware: Impfzentren ohne Impfstoff, Pflegeheime, die ungeduldig auf den Impfstoff warten &ndash; und ein Bundesgesundheitsminister, der versucht, die Verantwortung auf das Kanzleramt und auf die EU abzuschieben. Was wirklich schief gelaufen ist bei der Impfstoff-Bestellung im letzten Sommer und welche Rolle der Bundesgesundheitsminister dabei spielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-14-01-2021\/jens-spahn-deutschlands-beliebtester-politiker-und-das-impfdesaster.html\">Kontraste<\/a>\n<p><strong>dazu: Streit um Impfstoff-Beschaffung: Gerechtigkeit f&uuml;r die SPD<\/strong><br>\nDie Debatte im Bundestag offenbart eine kuriose Lage. SPD-Mann Carsten Schneider formuliert eine z&uuml;ndende Anklage gegen die Union, die einem Oppositionspolitiker gut angestanden h&auml;tte. Die gr&uuml;ne Opposition hingegen applaudiert brav Spahn und warnt die SPD, in der Krise Zwietracht zu sch&uuml;ren. Eigentlich soll die Opposition der Regierung Vers&auml;umnisse nachweisen und das Argument, dass in der Krise alle zusammenstehen m&uuml;ssen, aushebeln.<br>\nDoch bei den Gr&uuml;nen scheint die fiebrige Erwartung, bald zu regieren, alles andere zu verdr&auml;ngen. Die SPD als Oppositionsf&uuml;hrerin, die Gr&uuml;nen als stocksteif staatstragende Regierungspartei &ndash; die Debatte im Bundestag schien wie ein Zukunftsbild, das im Jetzt aufblitzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Streit-um-Impfstoff-Beschaffung\/!5739090\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schwerer Fehler des Bundesgesundheitsministers: Meldedaten d&uuml;rfen nicht f&uuml;r &ldquo;Impf-Einladungen&rdquo; verwendet werden<\/strong><br>\nIn Niedersachsen ist das Melderegister f&uuml;r die Gesundheitsverwaltung der Bundesl&auml;nder tabu. Um Senioren zu Impfterminen einzuladen, beschaffen sich daher die Beh&ouml;rden Adressverzeichnisse der Deutschen Post und versuchen, anhand altmodisch klingender Vornamen Senioren zu identifizieren. Dies liegt an einem Vers&auml;umnis des Bundesgesundheitsministers: Er hat es vers&auml;umt, eine Abfragebefugnis in die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) einzuf&uuml;gen. [&hellip;]<br>\nDass der Absatz vergessen wurde, kann man weder &ldquo;dem Datenschutz&rdquo; noch den Bundesl&auml;ndern und deren Gesundheitsverwaltung anlasten. Verantwortlich f&uuml;r das Vers&auml;umnis ist einzig und ausschlie&szlig;lich das Bundesgesundheitsministerium.<br>\nDer Vorgang zeigt, dass Schlampigkeit bei der Formulierung von Rechtsverordnungen weitreichende Folgen haben kann. Auch aus diesem Grund w&auml;re die Gro&szlig;e Koalition gut beraten gewesen, auf Expertinnen wie Andrea Kie&szlig;ling zu h&ouml;ren und die Corona-Impfungen gesetzlich zu regeln. Es war keine gute Idee, die Regelungsbefugnis an den Bundesgesundheitsminister zu delegieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cr-online.de\/blog\/2021\/01\/14\/schwerer-fehler-des-bundesgesundheitsministers-meldedaten-duerfen-nicht-fuer-impf-einladungen-verwendet-werden\/\">CR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Journalisten sehen sich zu oft als &bdquo;Anw&auml;lte unseres Systems&ldquo;<\/strong><br>\nRegierungssprecher statt kritische Instanz: F&uuml;r &bdquo;Welt&ldquo;-Feuilletonchef Andreas Rosenfelder verfehlen die Medien in der Coronakrise ihre Rolle. Statt sich kritisch mit den Ma&szlig;nahmen der Regierung zu befassen, kritisierten sie lieber deren Kritiker.<br>\nViele Journalisten haben in der Coronakrise ihre eigentliche Aufgabe vernachl&auml;ssigt und sind gewisserma&szlig;en zu Regierungssprechern geworden. Das kritisiert Andreas Rosenfelder, Feuilletonchef der &bdquo;Welt&ldquo;-Gruppe, in einem Artikel der &bdquo;Welt&ldquo; und im Gespr&auml;ch mit Deutschlandfunk Kultur.<br>\nJournalismus sei eine kritische Instanz, um das gesellschaftliche und politische Geschehen zu reflektieren, betont er. Doch in der Coronakrise habe man sich weniger kritisch mit der Regierung und der Notwendigkeit der verh&auml;ngten Ma&szlig;nahmen befasst als mit B&uuml;rgern, die sich nicht richtig an die Ma&szlig;nahmen hielten.<br>\n&bdquo;Oder man hat sich kritisch mit den Kritikern befasst, indem man die alle ins Lager der Coronaleugner und Verschw&ouml;rungstheoretiker eingereiht hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/andreas-rosenfelder-zur-corona-berichterstattung.2950.de.html?dram:article_id=490758\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Streit ums Impfen: Feindbild Impfgegner<\/strong><br>\nMenschen, die Impfungen ablehnen, werden als antiaufkl&auml;rerisch dargestellt. Doch diejenigen, die das behaupten, machen es selbst nicht besser. [&hellip;]<br>\nDoch beim Thema Impfen drehen auch Jour&shy;na&shy;lis&shy;t*in&shy;nen schnell am Rad &ndash; lange vor der Pandemie. 141 Artikel z&auml;hlt das taz-Archiv zum Stichwort &bdquo;Impfgegner&ldquo; seit Juli 2012, etwa die H&auml;lfte bezieht sich auf Masern-Impfungen, die andere auf Corona. Zum Vergleich: &bdquo;Holocaustleugner&ldquo; wurden im selben Zeitraum in 128 Artikeln erw&auml;hnt, &bdquo;Klimas&uuml;nder&ldquo; in 86. In der Zeit findet sich ein &auml;hnliches Ergebnis.<br>\nImpfgegner scheinen also ein wichtiges Thema zu sein, wobei selten definiert wird, wer darunter f&auml;llt. Stattdessen dient das Wort als Kampfbegriff, synonym verwendet f&uuml;r &bdquo;globulischluckende Vollpfosten&ldquo;. Aber sicher sind sich Journalist*innen: Es werden immer mehr. Richtig ist, dass die WHO vor zwei Jahren warnte, weltweit w&uuml;rden zu viele Menschen nicht an Impfungen teilnehmen. Manche, weil sie Impfungen ganz oder teilweise ablehnen. Und wenn Th&uuml;ringens Innenminister der taz sagt, dass sich gerade ein Teil der Impfgegner radikalisiert, dann wird er daf&uuml;r gute Gr&uuml;nde haben.<br>\nAber: Es gibt keine Belege daf&uuml;r, dass sie mehr werden. Im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Streit-ums-Impfen\/!5739226\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schwesig rechnet mit Nord Stream-Gegnern ab: &bdquo;Vorbehalte gegen Russland statt sachlicher Kritik&ldquo;<\/strong><br>\nSie wurden auch pers&ouml;nlich heftig attackiert, Kritiker stellen Sie in eine Reihe mit Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin. Treffen Sie solche Vergleiche?<br>\nNein, denn ich setze mich nur mit sachlicher Kritik auseinander. Diese Angriffe zeigen, dass es vielen gar nicht um sachliche Kritik an einem Infrastrukturprojekt geht, sondern um Vorbehalte gegen Russland. K&auml;me die Pipeline nicht aus Russland, sondern aus Skandinavien g&auml;be es viel weniger Kritik. In Mecklenburg-Vorpommern w&uuml;nschen sich 80 Prozent der Menschen gute Beziehungen zu Russland, es gibt seit Jahren eine eng gelebte Partnerschaft mit dem Leningrader Gebiet. Wir stehen zur deutsch-russischen Zusammenarbeit. Das hei&szlig;t nicht, dass wir unkritisch sind, aber Kritik und Dialog geh&ouml;ren zusammen.<br>\nWie gro&szlig; wird der Einfluss Russlands auf die Stiftung sein?<br>\nAuch das ist eine der falschen Unterstellungen der Kritiker. Die Stiftung ist eigenst&auml;ndig. Sie hat einen dreik&ouml;pfigen Vorstand, der aus drei starken Pers&ouml;nlichkeiten aus Mecklenburg-Vorpommern besteht, dem fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidentin Erwin Sellering, dem fr&uuml;heren EU-Abgeordneten Werner Kuhn und der Unternehmerin Katja Enderlein. Dieser Vorstand beruft und kontrolliert die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/schwesig-rechnet-mit-nord-stream-gegnern-ab-vorbehalte-gegen-russland-statt-sachlicher-kritik-Q5FCSGXFV5CJZIQCDKP4BYXANE.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;In Washington herrscht ein Klima der Angst&rdquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige CIA-Agent Robert Baer &uuml;ber die Stimmung in Washington, das Scheitern des &ldquo;War on terror&rdquo; und die neue Regierung unter Joe Biden [&hellip;]<br>\nHerr Baer, was war Ihr erster Gedanke, als Sie die Bilder von dem Sturm auf das Kapitol gesehen haben?<br>\nRobert Baer: Mein erster Gedanke war: Das letzte Mal, als ich so etwas Schlimmes sah, war das im Irak.<br>\n&ldquo;Vor Superlativen soll man sich h&uuml;ten, denn sie nutzen sich zu schnell ab&rdquo;, sagte einmal der deutsche Journalist Hajo Friedrichs, damals nach dem Fall der Mauer in Berlin. Da Sie als CIA-Agent einst im Irak operierten, mit dem Auftrag, Saddam Hussein zu liquidieren: Ist Ihr Vergleich nicht &uuml;bertrieben?<br>\nRobert Baer: Nein, Sie fragten mich ja nach meinen ersten Gedanken und da kamen mir die Bilder von den US-Soldaten in Bagdad in den Sinn, die sich im Pr&auml;sidentenpalast fotografierten, mit den F&uuml;&szlig;en auf dem Schreibtisch Saddam Husseins und &Auml;hnliches.<br>\nDas klingt so, als h&auml;tten Sie eine historische Revanche beobachtet. Das, was die USA in den letzten Jahrzehnten in alle Welt trugen, kehrt jetzt zur&uuml;ck?<br>\nRobert Baer: Zumindest ist es doch erstaunlich, dass rund 20 Jahre nach dem Beginn des sogenannten &ldquo;War on terror&rdquo;, der von Washington mit dem Ziel begonnen wurde, den Terror weltweit zu beseitigen, in diesem Zusammenhang sprach man ja vom islamistischen Terror, ein Mob aus US-B&uuml;rgern in der Lage dazu war, das zu erreichen, was keiner fremden Macht bisher gelungen ist, keinen Islamisten, Nazis, Kommunisten: Ein Symbol der amerikanischen Demokratie, der Macht der USA, zu erobern, wenn auch nur f&uuml;r kurze Zeit.<br>\nDer Feind kam also nicht von au&szlig;en, also dorthin, wohin die Augen der CIA und des Pentagon gerichtet waren, sondern aus dem Herzen der eigenen Nation.<br>\nDieses Kriegsziel, der &ldquo;War on terror&rdquo;, ist nicht nur global gescheitert. Nein, in den USA sind wir jetzt mit einem Inlandsterrorismus konfrontiert, dessen H&ouml;hepunkt noch lange nicht &uuml;berschritten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/In-Washington-herrscht-ein-Klima-der-Angst-5023610.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mit Bomben gegen Teheran<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik soll zur Wahrung deutscher Interessen unter Umst&auml;nden &ldquo;einen Milit&auml;rschlag der USA und\/oder Israels gegen Iran &hellip; unterst&uuml;tzen&rdquo;. Dies fordert die Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik (BAKS), das wichtigste milit&auml;rpolitische Strategiezentrum der Bundesregierung. Wie es in einem aktuellen BAKS-Papier hei&szlig;t, k&ouml;nne dies &ldquo;notwendige Konsequenz&rdquo; des deutschen Interesses sein, nukleare Aufr&uuml;stung in Mittelost zu verhindern. Hintergrund ist, dass Berlin sich Hoffnungen macht, gemeinsam mit der k&uuml;nftigen Biden-Administration das Atomabkommen mit Iran wieder in Kraft zu setzen und in Zusammenhang damit Teheran zur einseitigen Abr&uuml;stung seines Raketenprogramms zu zwingen. Allerdings ist unklar, ob dies gelingt: Teheran hat k&uuml;rzlich &ndash; aus Protest gegen den Mord an einem iranischen Atomexperten &ndash; die Anreicherung seines Urans deutlich &uuml;ber die vorgesehene Grenze erh&ouml;ht. Hintergrund des Konflikts ist ein Machtkampf um die regionale Hegemonie in Mittelost, in dem die westlichen M&auml;chte Iran einzud&auml;mmen suchen und dessen Gegner Saudi-Arabien st&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8488\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>M&ouml;glicher Lobbyismus mit &raquo;FAZ&laquo;-Beitrag: Hat Guttenberg den Wirecard-Ausschuss belogen?  <\/strong><br>\nWarb Karl-Theodor zu Guttenberg in seiner Rolle als Wirecard-Lobbyist in der &raquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&laquo; f&uuml;r ein Leerverkaufsverbot? Im Untersuchungsausschuss stritt er das ab, doch ein neues Dokument weckt gro&szlig;e Zweifel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/wirecard-karl-theodor-zu-guttenberg-soll-untersuchungsausschuss-belogen-haben-a-6f3f7a4a-0200-4ba7-98d8-2f583464f73a\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Maut-Skandal: Verdacht geheimer Mails belastet Scheuer<\/strong><br>\nHat der Verkehrsminister den Bundestag belogen? Abgeordnete sprechen von Indizien daf&uuml;r, dass Scheuer das Parlament t&auml;uschte und einen privaten E-Mail-Account f&uuml;r Dienstliches nutzte.<br>\nEs musste Ende 2018 ziemlich schnell gehen, mit der Maut. Als sich Beamte, Anw&auml;lte und Vertreter der Betreiber am 30.&thinsp;Dezember, einem Sonntag, in einer Berliner Kanzlei trafen, um die Maut-Vertr&auml;ge zu unterzeichnen, war der Zeitdruck gro&szlig;. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wollte das umstrittene Prestigeprojekt seiner Partei noch vor dem Jahreswechsel durchboxen, um die vom Bundestag bewilligten Milliarden zu nutzen. Der Minister war zwar nicht dabei, aber seine Leute hielten ihn auf dem Laufenden. Mit E-Mails, die im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Mautdebakel einen schweren Verdacht aufwerfen. Abgeordnete f&uuml;hlen sich wegen der Dokumente von Scheuer verschaukelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/maut-skandal-verkehrsminister-andreas-scheuer-taeuschungsverdacht-1.5175011\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Experten warnen vor steigender Gefahr durch alkoholisierte LKW-Fahrer<\/strong><br>\nViele fahren wochenlang &ndash; und ertr&auml;nken die damit verbundenen Probleme. Die F&auml;lle h&auml;ufen sich. Von der &ldquo;Verelendung osteurop&auml;ischer Fahrer&rdquo; ist die Rede. [&hellip;]<br>\nDieter Sch&auml;fer, bis Anfang 2020 Direktor der Verkehrspolizei Mannheim, zieht eine erschreckende Bilanz: &bdquo;Es hat sehr lange gedauert, bis die Autobahnpolizei &uuml;berhaupt wahrgenommen hat, dass es auf deutschen Autobahnen ein zunehmendes importiertes Alkoholproblem vor allem mit osteurop&auml;ischen Lkw-Fahrern gibt&ldquo;, sagt Sch&auml;fer, der sich heute ehrenamtlich in dem von ihm mitgegr&uuml;ndeten Verein &bdquo;Hellwach mit 80 km\/h&ldquo; f&uuml;r die Vermeidung von Lkw-Unf&auml;llen engagiert.<br>\nMittlerweile gibt es praktisch jede Woche einen derartigen Vorfall wie zum Jahresende. &bdquo;Zwei Prozent der von uns zwischen 2018 und 2019 kontrollierten Fahrer hatten eine Atemalkoholkonzentration von mindestens 1,6 Promille bis zu 4,7 Promille&ldquo;, berichtet Sch&auml;fer. Er hat das Alkoholproblem hochgerechnet und spricht von rund 6400 offensichtlich alkoholkranken Lkw-Fahrern aus Osteuropa im gr&ouml;&szlig;ten Transitland Europas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/mit-4-92-promille-hinter-dem-lenkrad-experten-warnen-vor-steigender-gefahr-durch-alkoholisierte-lkw-fahrer\/26818624.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Die soziale Spaltung ist die offene Wunde unseres Bildungssystems&rdquo;<\/strong><br>\nVon wegen Chancengleichheit: Kinder, die zu Hause keinen Computer und keine R&uuml;ckzugsr&auml;ume haben, sind von Schulschlie&szlig;ungen besonders hart betroffen. Sie k&ouml;nnen dauerhaft den Anschluss verlieren &ndash; mit fatalen Folgen. &ldquo;Die Kultusminister sollten endlich &ndash; gut ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie &ndash; ein Konzept f&uuml;r jene Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler entwickeln, die im Distanzlernen nicht oder kaum erreicht werden&rdquo;, fordert DGB-Vize Elke Hannack.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++d7cac84e-5649-11eb-bc02-001a4a160123\">DGB<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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