{"id":68884,"date":"2021-01-15T16:34:50","date_gmt":"2021-01-15T15:34:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884"},"modified":"2021-01-15T16:34:50","modified_gmt":"2021-01-15T15:34:50","slug":"hinweise-des-tages-ii-473","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h01\">TV-Kritik: Maybrit Illner: Nicht mehr nachvollziehbare Irrationalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h02\">Der sogenannte Distanzunterricht ist eine Katastrophe &ndash; ein offener Brief<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h03\">Vorschl&auml;ge der Initiative &bdquo;Zero Covid&ldquo;: Halbtotalit&auml;re Fantasie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h04\">Homeoffice &amp; Co.: Jetzt die Weichen richtig stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h05\">Das wahre Problem mit EUropas Impf-Strategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h06\">Der Ausverkauf der UN an die Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h07\">Weltgr&ouml;&szlig;ter Verm&ouml;gensverwalter Blackrock so gro&szlig; wie nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h08\">US-Star Rapinoe widerspricht Biden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h09\">Union und SPD dr&uuml;cken Entsch&auml;digungsvertrag durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h10\">Die Gr&uuml;nde des Insektensterbens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h11\">Debatte um Mobilfunk: Rechnungshof wirft Scheuer mangelnde Kooperation vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h12\">Gro&szlig;britannien: Debatte &uuml;ber Abbau von Arbeitnehmerrechten nach Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h13\">Schiedsgerichte statt EuGH<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68884#h14\">Kommt die Pizza-Connection an die Macht?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>TV-Kritik: Maybrit Illner: Nicht mehr nachvollziehbare Irrationalit&auml;t<\/strong><br>\nAls ersch&uuml;tterndes Dokument werden wohl zuk&uuml;nftige Historiker diese Sendung von Maybrit Illner beurteilen. Immerhin k&ouml;nnten sie damit zugleich rekonstruieren, was in dieser Pandemie so alles schief gelaufen ist.<br>\nAm Donnerstag gab es eine interessante Meldung vom Pr&auml;sidenten der Vereinigung der Intensivmediziner, Gernot Marx. Es s&auml;he so aus, &bdquo;als h&auml;tten wir den H&ouml;hepunkt bei den intensivpflichtigen Patienten &uuml;berschritten&ldquo;. Au&szlig;erdem bestritt er die Notwendigkeit der allerorten gef&uuml;rchteten Triage und hielt den 26. Januar f&uuml;r ein gutes Datum f&uuml;r neue Entscheidungen. Dann lie&szlig;e sich gut beurteilen, was &bdquo;die richtigen Ma&szlig;nahmen&ldquo; seien. Nat&uuml;rlich kannte Marx die Problematik der mutierten Viren schon am Mittwoch. Jetzt stellen wir uns aber am Freitagmorgen die Frage, warum am Donnerstagabend pl&ouml;tzlich nichts mehr davon richtig gewesen sein soll?<br>\nEpidemiologisch und virologisch hat sich nichts ge&auml;ndert. Was sich ge&auml;ndert hat, ist die von einer nicht mehr nachvollziehbaren Irrationalit&auml;t bestimmte Politik. Sie ist in den Modus panikartiger Entscheidungen gewechselt, wo wir B&uuml;rger alle paar Stunden mit Kurswechseln rechnen m&uuml;ssen, denen es offenkundig an einem Minimum an Logik fehlt.<br>\nDiese Sendung von Maybrit Illner war ein ersch&uuml;tterndes Dokument f&uuml;r diesen Sachverhalt. Tats&auml;chlich kam niemand mehr auf die Idee, diese Sichtweise des Vormittags am Abend &uuml;berhaupt noch zur Kenntnis zu nehmen. Stattdessen wurde munter drauflos r&auml;soniert: So traf der Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach (SPD) die seltsame Aussage, mit dem mutierten Virus und deren h&ouml;heren Infekti&ouml;sit&auml;t habe niemand rechnen k&ouml;nnen. Es ist eine uralte wissenschaftliche Erkenntnis, dass sich solche Effekte bei Influenza- und Coronaviren feststellen lassen. Noch besser wurde es, als Lauterbach gleich von einer Art &bdquo;neuen Pandemie&ldquo; sprach. Wieso ist es eine neue Pandemie, weil ein Virus zwar infekti&ouml;ser, aber keineswegs letaler ist? Es gibt zudem keinen Hinweis, dass diese Mutationen an dem bisherigen demographischen Risikoprofil etwas &auml;ndern k&ouml;nnten.<br>\nWir wissen nichts, macht aber nichts<br>\nLauterbach repr&auml;sentiert jenen Typus, der schon immer alles wei&szlig;. In Wirklichkeit wissen wir gar nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/tv-kritik-zu-maybrit-illner-irrationalitaet-als-corona-prinzip-17147110.html\">Frank L&uuml;bberding in der FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;50er-Inzidenz lenkt von eigentlichen Priorit&auml;ten ab&rdquo;<\/strong><br>\nDerzeit werden weitere Lockdown-Ma&szlig;nahmen diskutiert. &ldquo;Man muss Ma&szlig;nahmen auch an die Risikogruppen anpassen&rdquo;, sagt Epidemiologe Klaus St&ouml;hr. Die gestiegenen Ressourcen der Gesundheits&auml;mter sollten in Alten- und Pflegeheimen eingesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr5\/wdr5-morgenecho-interview\/audio-er-inzidenz-lenkt-von-eigentlichen-prioritaeten-ab-100.html%20\">WDR<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die Politik muss endlich auch den Lockdown-Gegnern Geh&ouml;r schenken<\/strong><br>\nIn der Corona-Debatte haben weite Teile der Gesellschaft eine Vorauswahl der Wissenschaftler vorgenommen, denen sie zuh&ouml;ren und vertrauen. Angesichts der bevorstehenden n&auml;chsten Beschr&auml;nkungsrunde wird es Zeit f&uuml;r ein Umdenken. [&hellip;]<br>\nEine Entscheidung ist Merkels Statement nicht, aber die Geschehnisse in den n&auml;chsten Tagen sind weitgehend vorhersehbar: Vor der n&auml;chsten Ministerpr&auml;sidentenkonferenz wird Karl Lauterbach weitere gravierende Einschr&auml;nkungen mit Daueralarmismus auf allen Kan&auml;len flankieren, und kurz vor Toresschluss werden dann noch ein paar Auserw&auml;hlte den Entscheidungstr&auml;gern ins Gewissen reden.<br>\nVor dem letzten Versch&auml;rfungsbeschluss waren das unter anderem ein Virologe, ein Infektiologe, ein Pharmakologe und zwei Physiker. Nicht dabei: Krankenhaushygieniker, Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, Psychologen oder P&auml;dagogen. Erst recht nicht dabei: Kritiker des Corona-Handlings der Regierung. Wenn die Ma&szlig;nahmen einmal durchgewunken sind, wird man das damit begr&uuml;nden, dass die Wissenschaft eben &uuml;ber alle Zweifel erhaben sei. Und mehr noch &ndash; man wird Skeptiker dieses Kurses der Wissenschaftsfeindlichkeit bezichtigen.[&hellip;]<br>\nEs ist n&ouml;tig, dass die Politik den Versuch, die eigene Haut zu retten, dem Versuch, das Bestm&ouml;gliche f&uuml;r das Volk herauszuholen, unterordnet. Das Problem: Man hat sich mittlerweile auf eine Alternativlosigkeit des Lockdowns festgelegt, da kommt man so leicht nicht mehr heraus. Die dadurch verursachten sozialen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Kosten werden im Angesicht des angeblichen Nutzens weitgehend missachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article224413068\/Lockdown-Die-Politik-muss-endlich-auch-den-Lockdown-Gegnern-Gehoer-schenken.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der sogenannte Distanzunterricht ist eine Katastrophe &ndash; ein offener Brief<\/strong><br>\nKinder werden zu Avataren. Eltern m&uuml;ssen sich bem&uuml;hen irgendeine Art der Tagesstruktur aufrecht zu erhalten oder neu zu erfinden. Lehrerinnen und Lehrer wurden und werden von den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden und Ministerien im Stich gelassen. Sie erfahren weiterhin als erstes &uuml;ber die Presse, was ansteht. Die Informationspolitik der Kultusministerien ist ein Desaster. So m&uuml;ssen sie hektisch immer wieder neue Pl&auml;ne entwickeln, Unterricht irgendwie digitalkonform gestalten lernen und verlieren dabei immer mehr den Kontakt zu den Kindern. Nebenbei m&uuml;ssen sie sich den Kopf dar&uuml;ber zerbrechen, wie sie an Noten kommen k&ouml;nnen. Da wird aus sonst eher m&uuml;ndlich orientierten F&auml;chern schnell mal ein reines, nicht mehr sonderlich viel Spa&szlig; machendes Hausaufgabenfach. Das Lernen wird den Kindern verleidet. Ich muss nicht erw&auml;hnen wie demotivierend es f&uuml;r Kinder sein kann, wenn sie nur noch zuh&ouml;ren, in ein Mikrofon sprechen und schreiben k&ouml;nnen.<br>\nUnd dann kommt noch erschwerend hinzu, dass viele Lehrerinnen und Lehrer offenbar immer noch digitale Analphabeten oder Digitalverweigerer sind. Nicht alle, es gibt viele, die fit sind im Umgang mit IT. Aber viel zu viele sind eben nicht oder mehr als unzureichend geschult, verf&uuml;gen &uuml;ber veraltetes Wissen oder veraltete Hardware. Wenn man z.B. MS Teams nutzt, aber dann zu bearbeitende Arbeitsbl&auml;tter als JPEG und nicht als PDF auf eine Plattform stellt&hellip;dann wei&szlig; ich echt nicht, ob ich lachen oder in die Schreibtischkante bei&szlig;en soll.<br>\nTja&hellip;davon das neuerdings von jedem Haushalt mit Kindern quasi erwartet wird, dass man 5 Laptops und 3 Tablets hat, m&ouml;chte ich gar nicht erst anfangen. Bei uns sieht es so aus: Die Mutter (getrennt lebend im Nestmodell) braucht einen Rechner f&uuml;r das Homeoffice, ich brauche einen Rechner f&uuml;r das Homeoffice und 2 Kinder ebenso. Also 4 Rechner. Welch ein Segen, dass wir uns hier ein kleines Rechenzentrum leisten k&ouml;nnen.<br>\nWas aber machen Familien, die sich das schlicht nicht leisten k&ouml;nnen? An den Schulen meiner Kinder besteht immerhin mittlerweile die M&ouml;glichkeit sich alte Schrottm&uuml;hlen auszuleihen. Wirklich Geld oder zeitgerechte Hardware ist dort jedoch bisher nicht angekommen. Man schafft es dank der Spenden aus der Elternschaft. Die 3 IPads, die man bekommen hat, reichen nicht f&uuml;r 100 bed&uuml;rftige Kinder aus Hartz4-Familien.<br>\nLehrerinnen und Lehrer m&uuml;ssen enorm viel ausbaden. Eltern &auml;rgern sich und schimpfen oft auf die Lehrk&ouml;rper. Sie &uuml;bersehen in ihrer eigenen Not, dass wir alle Opfer einer desastr&ouml;sen Bildungspolitik sind und eigentlich im selben Boot sitzen. [&hellip;]<br>\nLast but not least empfinde ich es nahezu als Kindeswohlgef&auml;hrdung, dass man Kinder 6-8 Stunden am PC, an ergonomisch nicht den Anforderungen der Arbeitswelt entsprechenden Arbeitspl&auml;tzen, arbeiten l&auml;sst, ihnen per Verordnung s&auml;mtliche Freizeit- und Sportaktivit&auml;ten nimmt, sie sozial separiert, mit Aufgaben bisweilen v&ouml;llig &uuml;berfrachtet und sich niemand die Zeit nehmen kann, ihnen ihre Fragen 1:1 zu beantworten. Wir lassen unsere Kinder alleine. Die Sp&auml;tfolgen sind unabsehbar. Der Leistungs- und Wissensabsturz ist vorprogrammiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/richardfeuerbach.com\/2021\/01\/14\/der-sogenannte-distanzunterricht-ist-eine-katastrophe-ein-offener-brief\/%20\">Richard Feuerbach<\/a>\n<p><strong>dazu: An den Schulen droht eine Katastrophe<\/strong><br>\nDeutschlands Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler gucken in die R&ouml;hre. Schon wieder. Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres sind die Schulen geschlossen. Das Kinderzimmer muss als Klassenzimmer herhalten, statt Unterricht gibt es Distanzunterricht, Bildung findet vorm Bildschirm statt. Vorausgesetzt nat&uuml;rlich, der Server h&auml;lt stand. Das war in den ersten Tagen dieses zweiten Schul-Lockdowns nicht immer der Fall, und jede einst&uuml;rzende Lernplattform ist nat&uuml;rlich eine Schlagzeile wert. Doch bei allen Problemen: Das Lernen auf Distanz klappt besser als im Fr&uuml;hjahr. Immerhin. [&hellip;]<br>\nDoch bevor jetzt jemand das Loblied auf die Krise als Chance anstimmt: Der Distanzunterricht ist und bleibt eine Kr&uuml;cke. Er ist kein gleichwertiger Ersatz f&uuml;r den echten Unterricht im Klassenzimmer, er ist eine Zumutung f&uuml;r Familien. Nat&uuml;rlich, die Krise er&ouml;ffnet den Schulen auch Chancen. Aber in allererster Linie ist sie: eine Krise. Und zwar eine Krise, die zu einer echten Katastrophe zu werden droht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/meinung\/schule-corona-bildungspolitik-1.5174619\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vorschl&auml;ge der Initiative &bdquo;Zero Covid&ldquo;: Halbtotalit&auml;re Fantasie<\/strong><br>\nDie Initiative &bdquo;Zero Covid&ldquo; will das Coronavirus durch einen mehrw&ouml;chigen Total-Lockdown bezwingen. Die Ideen sind weltfremd und wenig zielf&uuml;hrend.<br>\nEs klingt so einfach: Wir frieren f&uuml;r einige Wochen das gesamte gesellschaftliche Leben ein, gehen nicht mehr vor die T&uuml;r, legen Betriebe still, verzichten in ganz Europa auf alles, was das Coronavirus weitertragen k&ouml;nnte &ndash; und haben mit dieser &bdquo;solidarischen Pause&ldquo; das Virus besiegt. So fordern es die AutorInnen des Appells &bdquo;Zero Covid&ldquo;, der am Donnerstag ver&ouml;ffentlicht wurde. Es ist die radikale Null-L&ouml;sung f&uuml;r eine globale Gefahr. Es ist die Vision einer Corona-freien Welt binnen Wochen und es ist eine harsche Kritik von links an allen europ&auml;ischen Regierungen.<br>\nIdeen sind immer gut. Ob das Ziel von null Infektionen realistisch ist, ob die Vorschl&auml;ge praktikabel sind, ob diese &bdquo;Mehrere-Wochen-Utopie&ldquo; wirklich motiviert, ist eine andere Sache. Was, wenn danach das Virus immer noch grassiert? Weil man Pflegeheime nicht schlie&szlig;en kann und Stra&szlig;enbahnen fahren m&uuml;ssen? Geht dann die Utopie in die n&auml;chste Runde? Und noch mal? Und noch mal?<br>\nEs hat immer etwas Religi&ouml;ses, f&uuml;r ein hehres Ziel in der Ferne Entbehrungen im Heute in Kauf zu nehmen. ChristInnen warten auf die Wiederkunft des Herrn, und in den Schulen der DDR wurden Generationen von Kindern vertr&ouml;stet, dass sie einmal in der sch&ouml;nsten aller Welten leben werden &ndash; wenn alle mitmachen.<br>\nEs ist eben auch der Traum von einer radikal anderen Gesellschaft, die im &bdquo;Zero Covid&ldquo;-Appell aufleuchtet: eine Welt ohne Kapitalismus, ohne Profitlogik, daf&uuml;r solidarisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vorschlaege-der-Initiative-Zero-Covid\/!5739231\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich halte auch inhaltlich f&uuml;r sehr fragw&uuml;rdig, dass das selbst im besten Fall und unter Herausrechnung der gro&szlig;en wirtschaftlichen und sozialen Folgen &uuml;berhaupt funktionieren k&ouml;nnte. Neuseeland hat so einen harten Lockdown f&uuml;r satte 8 Wochen gemacht und ist heute Covid-19-frei &ndash; aber Neuseeland ist eine Insel, und alle, die mit dem Flugzeug ankommen, werden getestet und m&uuml;ssen f&uuml;r zwei Wochen in Quarant&auml;ne. Das kann und wird im wirtschaftlich eng verwobenen Deutschland und in der offenen und freien EU nicht funktionieren; nach dem Total-Lockdown wird das Virus wiederkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Homeoffice &amp; Co.: Jetzt die Weichen richtig stellen<\/strong><br>\nNeues Jahr &ndash; weiterhin hohe Corona-Zahlen. Der Lockdown geht daher in die n&auml;chste Runde. Wo es m&ouml;glich ist, k&ouml;nnen Homeoffice und mobiles Arbeiten helfen, die Infektionszahlen zu senken. Doch noch scheuen sich zu viele Arbeitgeber davor. Es braucht einen Rechtsanspruch und hohe Standards f&uuml;r den Gesundheitsschutz, fordert das #schlaglicht 01\/2021 aus Niedersachsen. [&hellip;]<br>\nWeitere Stellschrauben zur Reduzierung der Ansteckungen k&ouml;nnen Homeoffice und mobiles Arbeiten sein. Um einen Beitrag zu leisten, m&uuml;ssen die Arbeitgeber dort, wo es machbar ist, diesen Weg erm&ouml;glichen. Ein Prozentpunkt mehr Besch&auml;ftigte im Homeoffice kann die Infektionsrate um bis zu 8 Prozent verringern. Aber Fakt ist: Nicht &uuml;berall gibt es diese Bereitschaft. Trotz Appellen &ndash; unter anderem von DGB, Arbeitgeberverb&auml;nden und Landesregierung &ndash; m&uuml;ssen viele Besch&auml;ftigte erst einmal begr&uuml;nden, wenn sie von zu Hause arbeiten m&ouml;chten. Vielerorts wird noch der Gang zur Arbeitsst&auml;tte angetreten. Im November waren 14 Prozent der Besch&auml;ftigten &uuml;berwiegend oder ausschlie&szlig;lich im Homeoffice t&auml;tig. W&auml;hrend des ersten Lockdowns lagen die Zahlen fast doppelt so hoch (siehe Grafik). Das ist ausbauf&auml;hig!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++0e59849e-563c-11eb-9c2c-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das wahre Problem mit EUropas Impf-Strategie<\/strong><br>\nDer Streit um die Impf-Strategie nimmt kein Ende. Vordergr&uuml;ndig geht es dabei um europ&auml;ische Solidarit&auml;t. Doch das wahre Problem liegt woanders &ndash; in einer falsch konzipierten &ldquo;Gesundheitsunion&rdquo;. Man schickt Br&uuml;ssel vor und denkt an nationale Kapazit&auml;ten.<br>\nMitten in der schlimmsten sanit&auml;ren und sozialen Krise seit ihrer Gr&uuml;ndung will die EU eine &ldquo;Gesundheitsunion&rdquo; ausrufen. Dies erkl&auml;rten EVP-Fraktionschef M. Weber und der konservative Kommissionvize M. Schinas am Mittwoch in Br&uuml;ssel. Als leuchtendes Beispiel f&uuml;r diese &ldquo;Gesundheitsunion&rdquo; und die &ldquo;Solidarit&auml;t&rdquo; nannten sie die Impfstoff-Strategie der EU-Kommission. Dabei ist die in den meisten Staaten in Verruf geraten. &ldquo;Too little, too late&rdquo; &ndash; der Spruch aus der Eurokrise trifft auch auf die Coronakrise.<br>\nDas Problem ist dabei nicht etwa die EU-weite Beschaffung, wie manche in Deutschland behaupteten. Das Problem ist der Gesundheits-Nationalismus, der sich hinter dieser Initative verbirgt. Man schickt Br&uuml;ssel vor, und denkt an nationale Kapazit&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/das-wahre-problem-mit-europas-impf-strategie\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Ausverkauf der UN an die Konzerne<\/strong><br>\nUN-Organisationen sind wichtige Koordinierer f&uuml;r Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen. Nicht immer ist die Schwerpunktsetzung nachvollziehbar, aber fast immer im Sinne gro&szlig;er Pharmakonzerne, IT-Giganten und Finanzunternehmen. Das k&ouml;nnte an deren dominantem Einfluss auf die UN liegen. &hellip;<br>\nEin Blick in die Studie &bdquo;The UN Foundation &ndash; A foundation for the UN?&ldquo; von Barbara Adams und Jens Martens k&ouml;nnte Internationalisten von manchen Illusionen befreien. Internationalisten, die meinen, man m&uuml;sse nur die Entscheidungen von engstirnigen nationalen Regierungen weg zu einem globalen Gremium verlagern, und schon w&uuml;rde alles besser.<br>\nDas Geld und die UN Stiftung des Medien Moguls Ted Turner spielten eine wesentliche Rolle dabei, dass die UN immer mehr sogenannte Partnerschaften eingegangen ist, mit Gro&szlig;konzernen, mit deren Lobbys wie dem Weltwirtschaftsforum, und mit deren Stiftungen. Diese geben Geld und bekommen daf&uuml;r Einfluss. Schauen wir in die Historie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/ausverkauf-un\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Weltgr&ouml;&szlig;ter Verm&ouml;gensverwalter Blackrock so gro&szlig; wie nie<\/strong><br>\nDer weltgr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter Blackrock hat im vergangenen Jahr noch einmal kr&auml;ftig zugelegt. Im vierten Quartal stieg das verwaltete Verm&ouml;gen des Investmentriesen auf 8,68 Billionen Dollar und damit so hoch wie noch nie. Zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres hatte Blackrock noch rund 7,43 Billionen Dollar f&uuml;r Anleger gemanagt. Die zunehmende Aktivit&auml;t an den Finanzm&auml;rkten habe das verwaltete Verm&ouml;gen auf ein Rekordhoch getrieben, teilte Blackrock mit.<br>\nHintergrund des Verm&ouml;gensanstiegs waren sowohl erfreuliche Kursentwicklungen wie auch Mittelzufl&uuml;sse vonseiten der Investoren. So steckten Anleger allein im vierten Quartal 2020 netto rund 127 Milliarden Dollar in die Investmentvehikel von Blackrock. Im Vorjahreszeitraum waren es mit 128,7 Milliarden Dollar etwas mehr gewesen. Auf das Gesamtjahr 2020 gerechnet, verzeichnete Blackrock eigenen Angaben zufolge Nettomittelzufl&uuml;sse von 391 Milliarden Dollar.<br>\nZudem meldete das Unternehmen f&uuml;r 2020 einen Gewinnsprung um 20 Prozent nach oben. Der bereinigte Nettogewinn stieg im Schlussquartal 2020 auf 1,57 Milliarden Dollar, verglichen mit 1,31 Milliarden Dollar im Vorjahr. Der Umsatz legte auf Jahressicht um 13 Prozent auf 4,48 Milliarden Dollar zu. Wie die &ldquo;Financial Times&rdquo; berichtet, &uuml;bertraf der Investmentkonzern sowohl mit dem Gewinn als auch mit dem Umsatz die Erwartungen von Analysten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/geldanlage\/blackrock-weltgroesster-vermoegensverwalter-so-gross-wie-nie-a-bb55f17f-811c-489a-9baf-1be7bdbbf982\">manager magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-Star Rapinoe widerspricht Biden<\/strong><br>\nMegan Rapinoe bef&uuml;rchtet nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington weitere Ausschreitungen der Anh&auml;nger des scheidenden Pr&auml;sidenten Donald Trump.<br>\nUS-Fu&szlig;ballstar Megan Rapinoe bef&uuml;rchtet nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington weitere Ausschreitungen der Anh&auml;nger des scheidenden Pr&auml;sidenten Donald Trump.<br>\n&ldquo;All die Aufrufe zur Einheit und zum Vorw&auml;rtskommen k&ouml;nnen offensichtlich nicht ohne Gerechtigkeit auskommen. Wenn wir dies nicht bestrafen und in vollem Umfang untersuchen, regt das nur an, dass mehr davon passiert&rdquo;, sagte die Weltmeisterin bei einer digitalen Presserunde des US-Nationalteams.<br>\nDie energische Trump-Gegnerin Rapinoe, seit Jahren Aktivistin f&uuml;r soziale Gerechtigkeit, ordnete die gewaltt&auml;tigen Vorf&auml;lle explizit anders ein als der zuk&uuml;nftige Pr&auml;sident Joe Biden. &ldquo;Das ist Amerika. Machen Sie sich nichts vor. Ich denke, wir haben sehr wohl unser wahres Gesicht gezeigt&rdquo;, sagte die 35-J&auml;hrige zur &ldquo;be&auml;ngstigenden&rdquo; Lage in den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sport1.de\/internationaler-fussball\/2021\/01\/rapinoe-widerspricht-biden-das-ist-amerika\">Sport1<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Union und SPD dr&uuml;cken Entsch&auml;digungsvertrag durch<\/strong><br>\nMit den Stimmen von Union und SPD gab der Bundestag am Mittwochabend der Bundesregierung gr&uuml;nes Licht, den umstrittenen &ouml;ffentlich-rechtlichen Vertrag zum Braunkohleausstieg zu unterzeichnen. Das Papier regelt vor allem die Verwendung der Milliardenentsch&auml;digungen f&uuml;r die Stromkonzerne RWE und Leag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/energiewende\/union-und-spd-druecken-entschaedigungsvertrag-durch\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nde des Insektensterbens<\/strong><br>\nHummeln sind als Best&auml;uber &auml;hnlich wichtig wie Honigbienen, f&uuml;r manche Pflanzenarten sogar noch wichtiger, weil Pollen an ihrem pelzigen Fell ideal haften. In Deutschland sind 36 Hummelarten heimisch, mittlerweile steht fast die H&auml;lfte davon auf der &ldquo;Roten Liste&rdquo;. Ein kanadisch-britisches Forscherteam hat in einer Langzeitstudie die Entwicklung Dutzender Hummelarten in Europa und Nordamerika dokumentiert &ndash; und festgestellt, dass die Zahl der in den untersuchten Gebieten vorkommenden Tiere massiv und fl&auml;chendeckend zur&uuml;ckgegangen ist. Schuld seien l&auml;ngere und extremere W&auml;rmeperioden, warnen die Biologen. Hauptautor Peter Soroye von der Universit&auml;t Ottawa: &ldquo;Wenn der R&uuml;ckgang in diesem Tempo weitergeht, k&ouml;nnten viele dieser Arten innerhalb weniger Jahrzehnte f&uuml;r immer verschwinden.&rdquo;<br>\nWeltweit sind heute ungef&auml;hr 1,8 Millionen Arten beschrieben. Wissenschaftler sch&auml;tzen, dass die tats&auml;chliche Zahl n&auml;her an zehn Millionen liegen k&ouml;nnte. Viele noch unbekannte Lebensformen d&uuml;rften verschwunden sein, bevor sie entdeckt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.piqd.de\/klimawandel\/die-grunde-des-insektensterbens\">piqd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Debatte um Mobilfunk: Rechnungshof wirft Scheuer mangelnde Kooperation vor<\/strong><br>\nMit einer neuen Gesellschaft will Verkehrsminister Andreas Scheuer gegen die wei&szlig;en Flecken in der Mobilfunkversorgung vorgehen. Der Bundesrechnungshof beklagt sich bitter &uuml;ber das Projekt.<br>\nDer Bundesrechnungshof kritisiert das Verkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU), weil es wiederholt zu sp&auml;t und nicht ausreichend &uuml;ber anstehende Projekte informiert habe. Man sehe sich dadurch erneut in der Wahrnehmung der eigenen &raquo;pr&uuml;ferischen und beratenden Aufgaben behindert&laquo;, schreiben die Pr&uuml;fer in einem geharnischten Bericht mit Datum vom vergangenen Donnerstag. Man habe zudem den &raquo;Eindruck&laquo;, dass Ministerium habe durch seine Vorgehensweise eine Behinderung des Bundesrechnungshofs &raquo;in Kauf genommen&laquo;.<br>\nKonkret geht es um Scheuers umstrittene Pl&auml;ne f&uuml;r eine neue Agentur, die den Mobilfunk-Ausbau dort voranbringen soll, wo es sich f&uuml;r Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica nicht rechnet. Diese &raquo;Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft&laquo; (MIG) soll in Naumburg in Sachsen-Anhalt angesiedelt und finanziell recht &uuml;ppig ausgestattet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/mobilfunkinfrastrukturgesellschaft-rechnungshof-wirft-andreas-scheuer-mangelnde-kooperation-vor-a-e8d040c6-0d44-48ed-84fd-58f0b8adf53a%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Egal, womit sich Scheuer besch&auml;ftigt, was er anst&ouml;&szlig;t, Intransparenz und dreistes Bel&uuml;gen des Parlaments, der &Ouml;ffentlichkeit und des BRH sind Standard. Wie und wieso kommt er damit immer wieder durch, statt hochkant aus der Regierung geworfen zu werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien: Debatte &uuml;ber Abbau von Arbeitnehmerrechten nach Brexit<\/strong><br>\nDie britische Regierung will laut einem Bericht den bislang durch EU-Recht gew&auml;hrten Arbeitnehmerschutz verringern. Arbeitszeiten oder Pausen sollen demnach neu geregelt werden. Wirtschaftsminister Kwarteng widerspricht.<br>\nIn Gro&szlig;britannien k&ouml;nnten sich mit dem Ende der Brexit-&Uuml;bergangsfrist nun die Arbeitsbedingungen f&uuml;r Besch&auml;ftigte deutlich verschlechtern. Das legt ein Bericht der &raquo;Financial Times&laquo; nahe, wonach ein Abbau des bislang im EU-Recht verankerten Arbeitnehmerschutzes geplant sei.<br>\nDie 48-Stunden-Woche, die Regeln f&uuml;r Ruhepausen und die Anrechnung von &Uuml;berstunden will das Wirtschaftsministerium demnach neu regeln, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Insider. Die Ma&szlig;nahmen seien noch nicht von den Ministern beschlossen oder dem Kabinett vorgelegt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/grossbritannien-streit-ueber-arbeitnehmerrechte-nach-dem-brexit-a-d76a3505-8d22-4560-b716-897227dce0e1\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schiedsgerichte statt EuGH<\/strong><br>\nDer Europ&auml;ische Gerichtshof soll in Gro&szlig;britannien nichts mehr zu sagen haben. Diese Forderung der Brexit-Bef&uuml;rworter war recht erfolgreich. Nun sollen Schiedsgerichte &uuml;ber Brexit-Streitf&auml;lle urteilen, erl&auml;utert Christian Rath. [&hellip;]<br>\nVor allem aber war es eine Hauptforderung der Brexit-Bef&uuml;rworter, dass der EuGH (&ldquo;fremde Richter&rdquo;) in Gro&szlig;britannien nichts mehr zu sagen haben sollte. Als der TCA ausverhandelt war, erkl&auml;rte Premier Boris Johnson am 24. Dezember triumphierend: &ldquo;British laws will be made solely by the British Parliament. Interpreted by UK judges sitting in UK courts. And the jurisdiction of the European Court of Justice will come to an end.&rdquo;<br>\nStattdessen sehen beide Vertr&auml;ge nun Verfahren der Streitschlichtung vor, bei denen Schiedsgerichte eine entscheidende Rolle einnehmen. Hiergegen hat es bisher soweit ersichtlich noch keine lauten Proteste gegeben, obwohl Schiedsgerichtsverfahren in Handelsvertr&auml;gen sonst sehr umstritten sind. Gegen die geplanten Handels-Abkommen der EU mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) demonstrierten 2015 allein in Berlin rund 150.000 Menschen.<br>\nGegen solche Schiedsgerichte wird vor allem eingewandt, dass hier Investoren eine Paralleljustiz nutzen k&ouml;nnen, die jedenfalls dann unn&ouml;tig sei, wenn die Handesvertr&auml;ge zwischen funktionierenden Rechtsstaaten geschlossen werden. Au&szlig;erdem sei die Struktur der Schiedsgerichte tendenziell investorenfreundlich, weil die Schiedsrichter aus der kleinen Gruppe internationaler Dispute-Settlement-Experten ausgew&auml;hlt werden, die h&auml;ufig auch mal Parteien vertreten und deshalb, so der Vorwurf, ein Interesse an einem klage-freundlichen Klima haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/brexit-schiedsgerichte-streitschlichtung-vertraege-handel\/\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kommt die Pizza-Connection an die Macht?<\/strong><br>\nDie CDU w&auml;hlt ihren neuen Vorsitzenden. Aber die Wahl d&uuml;rfte auch den Weg zu Schwarz-Gr&uuml;n ebnen<br>\n&ldquo;Wenn es am Ende so ist, wird es so sein.&rdquo; Armin Laschet<br>\nWenn die CDU, tats&auml;chlich so dumm sein sollte, Friedrich Merz zu ihren Vorsitzenden zu machen, dann k&ouml;nnte 2021 sogar eine gr&uuml;ne Kanzlerschaft m&ouml;glich werden. Die schneidige Ichbezogenheit des total von sich &uuml;berzeugten Neoliberalen k&ouml;nnte der AfD zwar m&ouml;glicherweise ein paar Stimmen abjagen, wenn es Merz tats&auml;chlich schaffen w&uuml;rde, deren naheliegende Anti-Establishment-Kritik zu kontern. Aber alles spricht dagegen, nicht zuletzt Merz&rsquo; eigene D&uuml;nnh&auml;utigkeit. Er ist so extrem sicher, der kl&uuml;gste Kandidat im Raum zu sein und der modernste aller Kandidaten. Der Durchblicker, der es gecheckt hat. Genau dies steht ihm im Weg.<br>\nJe mehr Rechtsau&szlig;en-Emotionen und Kleinb&uuml;rgerressentiments Merz mit der Wendung nach rechts aber zu bedienen verst&uuml;nde, umso mehr Stimmen w&uuml;rde Merz gleichzeitig an die Gr&uuml;nen verlieren &ndash; zu sehr ist er ein Kandidat der Nostalgie, eines Back to the Future, zu wenig k&ouml;nnte er sich verstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kommt-die-Pizza-Connection-an-die-Macht-5025940.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Kein Sozialstaat mit dieser CDU<\/strong><br>\nVielleicht ist die hysterisch anmutende Reaktion der CDU auf einen Vorsto&szlig;, der weder einen vollst&auml;ndigen Sanktionsverzicht noch h&ouml;here Regels&auml;tze in Aussicht stellt, einer Nervosit&auml;t geschuldet, denn ihre Narrative verfangen gerade immer weniger.<br>\nLeistungsgerechtigkeit? Davon kann nicht die Rede sein, wenn systemrelevante Berufe schlecht entlohnt werden. Appelle an Eigenverantwortung? Z&uuml;nden nicht, wenn ganze Branchen Berufsverbot haben. Keine Verm&ouml;gensabgabe? Obwohl Armin Laschet beim Parteichefbewerber-Talk die Schere zwischen Arm und Reich kleinredete, beweisen Studien, wie sie sich in der Pandemie weiter spreizt. Die Corona-Politik zielt vor allem aufs Privatleben, w&auml;hrend man sich bei Arbeitgebern mit Appellen zum Homeoffice begn&uuml;gt. Die Schlange vor dem Gl&uuml;hweinstand wird zum Skandal hochgejazzt, um die vor der Stechuhr schert man sich nicht. Bis tief in die von der CDU umworbene sogenannte Mitte der Gesellschaft sorgt das f&uuml;r Unmut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/martina-mescher\/kein-sozialstaat-mit-dieser-cdu\">der Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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