{"id":68903,"date":"2021-01-18T09:10:42","date_gmt":"2021-01-18T08:10:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68903"},"modified":"2026-01-27T11:37:23","modified_gmt":"2026-01-27T10:37:23","slug":"journalisten-und-sie-zensieren-doch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68903","title":{"rendered":"Journalisten: Und sie zensieren doch!"},"content":{"rendered":"<p>Zensieren Medien in Deutschland? Die Antwort darauf kann nur lauten: Selbstverst&auml;ndlich. Eine Zensur findet statt. Und sie ist so weitreichend, dass unser demokratisches und gesellschaftliches Gef&uuml;ge l&auml;ngst Schaden genommen hat. Ein Kommentar von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nZensur? Hier in Deutschland? Dem Land, dessen Grundgesetz immerhin klar und unmissverst&auml;ndlich sagt: &bdquo;Eine Zensur findet nicht statt&ldquo;. Hier soll es eine Zensur geben? Wie kann das sein? <\/p><p>Fest steht: Wer sich mit der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66501\">Zensur<\/a> in unserer Medienlandschaft auseinandersetzen m&ouml;chte, muss sich auf komplexe Zusammenh&auml;nge gefasst machen. Nicht wenige halten an einem enggefassten Zensurverst&auml;ndnis fest, das es nicht erlaubt, die real stattfindende Zensur in der Berichterstattung zu erkennen. Das ist bequem, weil sich so eine gef&auml;llige Wirklichkeit von einem funktionierenden Mediensystem zeichnen l&auml;sst. Aber das ist auch gef&auml;hrlich, n&auml;mlich f&uuml;r unsere Demokratie und f&uuml;r unsere Gesellschaft. <\/p><p>Der Tagesspiegel hat j&uuml;ngst in einem <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/arbeit-der-community-redaktion-warum-der-zensurvorwurf-nicht-greift\/26710780.html\">Beitrag<\/a> aufgezeigt, wie es aussieht, wenn die Zensurvorw&uuml;rfe gegen&uuml;ber Medien nicht ausreichend erfasst werden. Der Tenor des Artikels lautet: Staatliche Eingriffe in die Berichterstattung finden nicht statt. Deshalb ist der Zensurvorwurf unangebracht. W&auml;re es nur so einfach. <\/p><p>Richtig ist zun&auml;chst: Auch wenn es <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/serie-wozu-noch-journalismus-4-das-ist-nicht-ihr-kanzleramt-1.63398\">Einflussversuche &bdquo;von oben&ldquo;<\/a> auf Medien gibt, existiert keine dauerhafte, breitfl&auml;chige Lenkung der Presse durch eine staatliche Stelle. Auch Akteure oder Machtgruppen, die aus dem Hintergrund daf&uuml;r sorgen, dass alle relevanten Medien dauerhaft in ihrem Sinne zensieren, gibt es mutma&szlig;lich nicht. <\/p><p>Richtig ist aber auch: Zensur ist in unseren Medien trotzdem allgegenw&auml;rtig und vor allem auch nahezu umfassend. Die Zensur, die die Berichterstattung pr&auml;gt, je politischer und gesellschaftlich relevanter das Thema ist, ist soweit in die journalistischen Produkte eingeschliffen, dass es schon einer hartn&auml;ckigen Realit&auml;tsverweigerung bedarf, um sie nicht zu erkennen. Die Zensur, die in unseren Medien zu beobachten ist, kommt &ndash; und das f&uuml;hrt zu Missverst&auml;ndnissen &ndash; aber gerade eben nicht zuerst von au&szlig;en. Sie ist nicht bedingt durch einen externen Zensor. Diese Zensur kommt aus dem Innern der Medien selbst. Womit wir es zu tun haben,  ist eine sozialstrukturell ausgeformte Zensur. <\/p><p>Um zu verstehen, wie diese Zensur entsteht und wie sie funktioniert, hilft ein eindimensionales Zensurverst&auml;ndnis nicht weiter. <\/p><p>Seit langem ist aus verschiedenen Studien bekannt, dass die soziale Zusammensetzung der Medien einseitig ist (z.B. Siegfried Weischenberg). Auch wenn es mittlerweile gewisse Bestrebungen gibt, f&uuml;r etwas mehr soziale Vielfalt innerhalb der Medien zu sorgen, gilt festzuhalten: Viele Journalisten stammen aus der &bdquo;veritablen Mittelschicht&ldquo; , aus &auml;hnlichen Milieus und sie haben eine &auml;hnliche Sozialisation erfahren. Wer die Berichterstattung &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum verfolgt, stellt fest, dass in den Redaktionen &ndash; wohlgemerkt medien&uuml;bergreifend &ndash; Journalisten agieren, deren Wahrnehmungs- , Denk- und Handlungsschemata sich &auml;hneln &ndash; ganz so, wie es ihre sozialisationsbedingten und bildungsbiographischen Hintergr&uuml;nde erwarten lassen. &bdquo;Rund zwei Drittel der V&auml;ter von Journalisten (67 %) sind oder waren Angestellte oder Beamte; Kinder von Arbeitern stellen eine kleine Minderheit&ldquo;, wie es in der gro&szlig;en Journalistenstudie aus dem Jahr 2006 hei&szlig;t (eine aktuelle vergleichbare Studie gibt es nicht. Man kann aber davon ausgehen, dass die soziale Schlie&szlig;ung der Medien noch weiter fortgeschritten ist). <\/p><p>Deutlich formuliert: Je politischer es wird, je bedeutungsvoller die thematisierten gesellschaftlichen Fragen sind, umso mehr &auml;hneln sich die Standpunkte und folglich auch die Berichterstattung. <\/p><p>Der Journalismus in unseren Medien, das kann man gar nicht oft genug betonen, wird gepr&auml;gt von einem weitestgehend sozial geschlossenen Milieu. Dieses Milieu ist, das zeigt die Beobachtung der Medien jeden Tag aufs Neue, nahezu au&szlig;erstande, in kontroversen politischen und gesellschaftlichen Fragen so zu berichten, wie es die Aufgabe von Journalisten ist: m&ouml;glichst objektiv, m&ouml;glichst vorurteilsfrei, sachlich abw&auml;gend, die eigene Weltanschauung hintenanstellend. Wer seiner Alltagsbeobachtung nicht traut und es akademisch fundiert m&ouml;chte: Es gibt <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Journalismus-muss-sich-der-Diskussion-um-Objektivitaet-stellen-3369820.html\">Studien, die aufzeigen<\/a>, dass Journalisten wohl bewusst eine objektive Berichterstattung zugunsten ihres Weltbildes unterlaufen. <\/p><p>Eine gesunde Medienlandschaft, die so funktioniert, wie sie es sollte, k&ouml;nnte diese Angriffe aus dem Innern auskontern. Ein Mediensystem, das im Hinblick auf den politischen und gesellschaftlich relevanten Journalismus nur noch als dysfunktional beschrieben werden kann, ist dazu nicht mehr in der Lage. <\/p><p>Ohne an dieser Stelle in die Details zu gehen: Durch ein Zusammenspiel aus <\/p><ul>\n<li>sozialisationsbedingten Einfl&uuml;ssen bei den einzelnen Journalisten<\/li>\n<li>der sozialen Zusammensetzung der Medien<\/li>\n<li>der vorherrschenden Rekrutierungspraxis<\/li>\n<li>der beruflichen Sozialisation und den Kr&auml;fteverh&auml;ltnissen und Dynamiken innerhalb der Medien<\/li>\n<\/ul><p>formt sich Tag f&uuml;r Tag aufs Neue eine Zensur, die f&uuml;r jeden, der mit offenen Augen die Berichterstattung verfolgt, erkennbar ist. Da, wie angesprochen, diese Zensur aber ohne greifbaren Zensor abl&auml;uft und sich Journalisten, die sie aus&uuml;ben, ihr l&auml;ngst nicht immer selbst bewusst sind, sind ihre Entstehungsbedingungen nur schwer fassbar. <\/p><p>In vielen Redaktionen herrscht eine Art weltanschauliches Vakuum. Journalisten best&auml;tigen sich permanent gegenseitig in ihren Weltbildern. Ihr Blick nach &bdquo;drau&szlig;en&ldquo; &ndash; das hei&szlig;t leider vor allem auch: auf andere Medien &ndash; verst&auml;rkt sie in ihrem Glauben, die &bdquo;richtige&ldquo; Ansicht zu teilen, da andere Medien ihnen eine identische Wahrheit widerspiegeln. Da die Sichtweisen denen ihrer Kollegen in anderen Medien &auml;hnlich sind, ja nahezu identisch, kommt es zu einer Art kollektivem Best&auml;tigungsfehler innerhalb des Mediensystems. Ein Journalist, ein Medium, st&uuml;tzt sich auf das andere. Einen echten, gewichtigen Widerspruch von innen gibt es nicht mehr. Interne Diskussionen, ja, auch teilweise heftige Debatten, etwa bei den Redaktionskonferenzen, gibt es zwar. Aber bei diesen Auseinandersetzungen geht es allenfalls um Marginalien innerhalb eines sehr enggefassten Kreises von als &bdquo;legitim&ldquo; festgelegten Meinungen. Die Auswahl, Gewichtung und Aufbereitung von Nachrichten und der Berichterstattung, die vorgeblich mit hoher journalistischer Professionalit&auml;t ablaufen, aber in Wirklichkeit bis ins Mark weltbildhaft gepr&auml;gt sind, treffen auf keinen ernstzunehmenden Widerspruch mehr aus den eigenen Reihen. <\/p><p>Das hei&szlig;t nun nicht, dass es keinen echten Widerspruch gibt. Es gibt ihn. Aber er kommt von au&szlig;en. <\/p><p>Allein schon die Existenz all der so genannten alternativen Medien verweist deutlich darauf, dass innerhalb der traditionellen Medien etwas gewaltig aus dem Ruder l&auml;uft. W&uuml;rden Journalisten gro&szlig;er Medien so qualitativ hochwertig berichten, wie sie es vorgeben, erfolgte ihre Berichterstattung wirklich nach den hochgehaltenen journalistischen Idealen, f&auml;nden alternative Medien nicht einen so gro&szlig;en Zuspruch. <\/p><p>Fest steht: Alternative Medien sind schon lange kein Randph&auml;nomen mehr. Die soziale Beobachtung zeigt, dass Staatsb&uuml;rger aus allen Klassen, Schichten, Einkommensverh&auml;ltnissen und sozialen Positionen auf alternative Medien zugreifen. Viele B&uuml;rger nutzen alternative Medien, weil sie erkennen, dass Medien Zensur aus&uuml;ben.  <\/p><p>F&uuml;r die traditionellen Medien sind die alternativen Medien eine Bedrohung, da sie die &bdquo;Wahrheiten&ldquo;, die bei ARD und Co zu finden sind, grundlegend hinterfragen. Viele Journalisten der Leitmedien reagieren auf diese &bdquo;&auml;u&szlig;ere Bedrohung&ldquo; genauso, wie man es von bedrohten Glaubensgemeinschaften kennt. <\/p><p>Je mehr die eigenen Glaubenss&auml;tze von au&szlig;en kritisiert werden, umso gr&ouml;&szlig;er ist die innere Abschottung. Mittlerweile ist ein Grad an weltanschaulicher Ignoranz in den Redaktionen erreicht, der zu einer fast schon sektenhaften Berichterstattung f&uuml;hrt. <\/p><p>Nur zur Erinnerung: Wir erleben derzeit die schwerwiegensten Grundrechtseingriffe seit Bestehen der Bundesrepublik. Dass hier Medien, die sich ihrer rechtsstaatlichen und demokratischen Verantwortung bewusst sind, zwingend eine echte Diskussion zwischen Bef&uuml;rwortern und Gegnern dieser Grundrechtseingriffe erm&ouml;glichen m&uuml;ssen, ist geradezu demokratische Pflicht. <\/p><p>Die Realit&auml;t aber ist: B&uuml;rger m&uuml;ssen eine Petition einreichen, die diese Diskussion an prominenter Stelle innerhalb der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen fordert. Es gibt <a href=\"https:\/\/medienblog.hypotheses.org\/9747\">ein Treffen<\/a> unter <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/im-dialog-mit-der-ard\">Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit<\/a> zwischen Verantwortlichen der ARD und Kritikern, um &uuml;ber die Forderungen zu diskutieren (denen dann nat&uuml;rlich nicht nachgekommen wird). So zeigen sich im Dezember 2020 &ouml;ffentlich-rechtliche Medien, die &bdquo;keine&ldquo; Zensur aus&uuml;ben?  <\/p><p>Mit anderen Worten: Funktionierten Medien so, wie sie es sollten, w&auml;re die in der Petition geforderte Diskussion seit langem am Laufen. Es d&uuml;rfte nicht den Hauch eines Anlasses geben, eine derzeitige Petition &uuml;berhaupt nur anzudenken. <\/p><p>Die Realit&auml;t aber ist: In einer Medienlandschaft, deren Berichterstattung von einer Zensur gepr&auml;gt ist, die auf weltanschaulichen Bewertungsprinzipien beruht, wird diese Diskussion bewusst unterdr&uuml;ckt. <\/p><p>Kritiker des Zensurvorwurfs, die darauf hinweisen, dass eine, wie sie sagen, &bdquo;echte&ldquo; Zensur, die von einem diktatorischen Regime ausgehe, nicht ansatzweise mit den Verh&auml;ltnissen hierzulande zu vergleichen sei,  irren. <\/p><p>Auch wenn es zweifelsfrei zwischen der Zensur hierzulande und der in einer Diktatur Unterschiede gibt (dort gibt es kaum noch Freir&auml;ume mehr, sondern h&auml;rteste Strafen gegen&uuml;ber Personen, die gegen die Zensur versto&szlig;en), sind die jeweiligen Bedingungen, unter denen Zensur stattfindet, f&uuml;r die hier gemachte Betrachtung ein Nebenschauplatz. Aus analytischer Sicht hat zun&auml;chst die Frage zu stehen, ob Zensur in einer Medienlandschaft zu finden ist. Wenn diese Frage bejaht werden kann, ist es im Hinblick auf das Ergebnis mehr oder weniger unerheblich, ob die Zensur durch klar sichtbare repressive Mittel, die von einem Regime ausgehen, erzeugt wird oder aber auf &bdquo;sanften&ldquo;, unsichtbaren, sozialstrukturell ausgeformten Bedingungen beruht. <\/p><p>Im Ergebnis sind beide Zensurformen sehr &auml;hnlich. Auf der einen Seite sorgt ein Regime daf&uuml;r, dass unerw&uuml;nschte Ansichten gnadenlos unterdr&uuml;ckt werden (man denke beispielsweise an jene Journalisten, die aufgrund ihrer Arbeit von einem Regime inhaftiert, teilweise gefoltert werden), auf der anderen Seite sorgen Journalisten aus freien St&uuml;cken daf&uuml;r, dass unerw&uuml;nschte Ansichten und Informationen, die ihrer Weltsicht entgegenstehen, aus der &ouml;ffentlichen Diskussion verbannt sind (und Kollegen, die versuchen, sich dieser nicht f&ouml;rmlich ausgesprochenen Zensur zu widersetzen, sehen sich sozialen Angriffen ausgesetzt).   <\/p><p>F&uuml;r die Demokratie ist eine sozialstrukturell ausgeformte Zensur Gift. Eine Medienlandschaft, die den freien demokratischen Diskurs so untergr&auml;bt, wie es bei uns der Fall ist, treibt die Gesellschaft f&ouml;rmlich auseinander. Die integrierende Kraft eines zensurfreien Diskurses kann nicht mehr greifen. <\/p><p>Dass Medien seit geraumer Zeit versuchen, Kritiker der Corona-Ma&szlig;nahmen regelrecht zu bek&auml;mpfen, entbehrt nicht einer gewissen Komik und Ironie in einem ansonsten traurigen Kapitel einer von Zensur gepr&auml;gten Berichterstattung. Diskussionsw&uuml;rdige Inhalte und Positionen, die von einem nicht unerheblichen Teil der B&uuml;rger eines Staates vertreten werden, aber denen kein Raum im &ouml;ffentlichen Diskurs der gro&szlig;en Medien einger&auml;umt wird, finden sich irgendwann dann eben als &bdquo;querdenkender&ldquo; Protest auf der Stra&szlig;e. Medien bek&auml;mpfen also einen &bdquo;Feind&ldquo;, den sie selbst erzeugt haben. Die Proteste gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen sind auch der sichtbare Ausdruck eines journalistischen Feldes, in dem sich eine pervertierte Vorstellung von Journalismus verankert hat. Nicht mehr &bdquo;sagen, was ist&ldquo;, lautet die Maxime, sondern &bdquo;sagen, was dem eigenen Weltbild nach sein soll&ldquo;. <\/p><p>Das Ergebnis der hier skizzierten Verh&auml;ltnisse ist ein &bdquo;Journalismus&ldquo;, dem man, auch wenn das hart klingt, seine Daseinsberechtigung momentan absprechen muss. <\/p><p>Titelbild: studiostoks \/ Shutterstock<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>In dem Buch &ldquo;Sabotierte Wirklichkeit &ndash; Wenn Journalismus zur Glaubenslehre wird&rdquo; beschreibt der Autor dieses Textes, wie Zensur in unserem Mediensystem entsteht.<\/em><\/p><p><em><strong>Marcus B. Kl&ouml;ckner<\/strong>: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/Alle-Buecher\/Sabotierte-Wirklichkeit.html?listtype=search&amp;searchparam=kl%25C3%25B6ckner\">Sabotierte Wirklichkeit oder Wenn Journalismus zur Glaubenslehre wird<\/a>&ldquo; , 240 Seiten, Westend Verlag, 14.10.2019<\/em><\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/32e6706339bb421fbad75694d951c6a3\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zensieren Medien in Deutschland? Die Antwort darauf kann nur lauten: Selbstverst&auml;ndlich. Eine Zensur findet statt. Und sie ist so weitreichend, dass unser demokratisches und gesellschaftliches Gef&uuml;ge l&auml;ngst Schaden genommen hat. 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