{"id":68960,"date":"2021-01-19T08:45:28","date_gmt":"2021-01-19T07:45:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960"},"modified":"2021-01-19T08:45:28","modified_gmt":"2021-01-19T07:45:28","slug":"hinweise-des-tages-3780","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h01\">Die bestellten Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h02\">Null-F&auml;lle-Strategie soll Deutschland aus der Corona-Krise f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h03\">&ldquo;Drittkl&auml;ssler werden weder richtig lesen k&ouml;nnen noch die Buchstaben kennen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h04\">Das Leiden der anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h05\">Top&ouml;konomen warnen vor Wirtschaftslockdown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h06\">Pflegeheime und Covid-19. Fragen &uuml;ber Fragen diesseits und jenseits der Hoffnung, mit den Impfungen wird alles vorbei sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h07\">Ausgenutzt und abgezockt &ndash; Werkvertr&auml;ge in der Fleischindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h08\">Corona-Pandemie in Uruguay: &ldquo;Ungleichheit wird wieder sichtbar&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h09\">Nach dem Brand in Moria: Das Elend der Gefl&uuml;chteten auf Lesbos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h10\">Menschenhandel mit Vietnamesen: Gefangen in moderner Sklaverei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h11\">Kampfdrohnen: Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h12\">CDU-Chef Laschet: Assadist und Putinist?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68960#h13\">Zu guter Letzt: Spahn sieht erste Lockdown-Erfolge<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die bestellten Berater<\/strong><br>\nDer Sinn von Expertenanh&ouml;rungen sollte es eigentlich sein, dass verschiedene Seiten ihre Sicht auf die Dinge darstellen k&ouml;nnen. Das gilt zum Beispiel f&uuml;r Anh&ouml;rungen im Bundestag, bei denen die Fraktionen unterschiedliche Fachleute aus Wissenschaft und Praxis einladen. Hier aber, bei diesem f&uuml;r das Land existenziellen Thema, entscheidet letztlich das Kanzleramt dar&uuml;ber, wer eingeladen wird &ndash; und wer nicht. Es sieht so aus, als w&auml;re hier vor allem jene Expertise gefragt, die Merkels Regierungskurs unterst&uuml;tzt: die Versch&auml;rfung der Ma&szlig;nahmen. [&hellip;]<br>\nDie Zusammensetzung dieses wichtigen Gremiums ist also nicht das Ergebnis eines demokratischen Abstimmungsprozesses. Die Ministerpr&auml;sidenten k&ouml;nnen zwar Vorschl&auml;ge machen, aber zu kritisch d&uuml;rfen diese Wissenschaftler nicht sein.<br>\nSo wollten die SPD-L&auml;nder diesmal auch Klaus St&ouml;hr einladen. Der ehemalige SARS-Forschungskoordinator der Weltgesundheitsorganisation h&auml;lt das Ziel der 50er-Inzidenz selbst bei einem harten Lockdown f&uuml;r unrealistisch. Er pl&auml;diert f&uuml;r differenziertere Ma&szlig;nahmen, insbesondere einen deutlich st&auml;rkeren Schutz der Risikogruppen. Au&szlig;erdem ist er gegen die Schlie&szlig;ung von Kinderg&auml;rten und pl&auml;diert f&uuml;r offene Grundschulen, weil dort digitaler Unterricht nicht ausreichend m&ouml;glich ist. Aber solche Argumente wollen die Verfechter eines sch&auml;rferen Lockdowns offenbar nicht h&ouml;ren. St&ouml;hr kam nicht auf die Einladungsliste.<br>\nIm Gegensatz zu Bundestagsanh&ouml;rungen, die der umfassenden Meinungsbildung dienen, hat diese Beraterrunde offenbar eine andere Aufgabe: Sie soll die gew&uuml;nschten Argumente liefern und Druck auf die Ministerpr&auml;sidenten aus&uuml;ben. Die Vielfalt an Positionen, die die wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte &uuml;ber die Corona-Politik inzwischen erreicht hat, wird dort nicht abgebildet. Vor allem wird der grunds&auml;tzlichen Frage, ob die Lockdown-Ma&szlig;nahmen in den vergangenen Wochen erfolgreich und notwendig waren, wenig Raum gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-politik-die-bestellten-berater-kommentar-a-9edd178d-1843-4522-8bde-f4c8bc0dfa30\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant und lesenswert. Von solchen Kommentar-Inhalten bedarf es jedoch offenbar noch mehr, um insbesondere das Bundeskanzleramt zu &uuml;berzeugen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Bei SPON ein kritischer Beitrag, ein Lichtblick!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: BKK-Chef Knieps: &bdquo;Im Kanzleramt herrscht in Sachen Corona Bunkermentalit&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nRND: Es ist zu h&ouml;ren, dass auf die Autoren der Thesenpapiere aus dem Kanzleramt erheblicher Druck ausge&uuml;bt worden sei, sich nicht mehr zu &auml;u&szlig;eren. War es so?<br>\nBKK-Chef Knieps: Ach, Druck w&uuml;rde ich das nicht nennen. Ja, es gab fr&uuml;hzeitig eine Bitte aus dem Umfeld der Kanzlerin, das zu beenden. Ich habe Merkel mitteilen lassen, dass wir B&uuml;rger seien, keine Untertanen. Leider ist es nach wie vor so, dass insbesondere im Kanzleramt eine Bunkermentalit&auml;t vorherrscht. Dort wird allein auf Virologen geh&ouml;rt, und dann auch immer auf dieselben. Abweichende Ansichten oder Ratschl&auml;ge anderer wissenschaftlicher Disziplinen werden bis heute ignoriert. Dabei ist gerade in schwierigen Zeiten wie diesen jede fachkundige Stimme dringend notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/bkk-chef-knieps-kritisiert-corona-politik-im-kanzleramt-herrscht-bunkermentalitat-7DRGYYDUJFEIPFUKNT2JN34HOE.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Null-F&auml;lle-Strategie soll Deutschland aus der Corona-Krise f&uuml;hren<\/strong><br>\nInfektionen auf null bringen und konsequent eind&auml;mmen: F&uuml;hrende Forscher schlagen der Kanzlerin einen No-Covid-Plan vor. ZEIT ONLINE ver&ouml;ffentlicht das Papier exklusiv. [&hellip;]<br>\nMit einer solchen Strategie werde &ldquo;die Dauer des Lockdowns nicht auf ein bestimmtes Datum terminiert, was willk&uuml;rlich erscheint und frustrierende Verl&auml;ngerungen nach sich zieht, sondern sie endet mit dem Erreichen der Ziele&rdquo;, hei&szlig;t es im Positionspapier. Somit k&ouml;nnten auch Familien, Schulen und Wirtschaftsbetriebe sicherer f&uuml;r die Zukunft planen. [&hellip;]<br>\nDer Vorschlag der Forscherinnen und Forscher besteht aus drei Kernelementen: Nachdem die Infektionszahlen auf null gesenkt seien, m&uuml;sse vermieden werden, dass Sars-CoV-2 erneut in dann virusfreie Gebiete eingetragen wird. Das soll durch ein System gr&uuml;ner Zonen erreicht werden sowie durch konsequente Mobilit&auml;tskontrollen, Tests und Quarant&auml;neregelungen. Schlie&szlig;lich m&uuml;ssten neue lokale Ausbr&uuml;che sofort und rigoros bek&auml;mpft werden. Die Autoren berufen sich darauf, dass eine &auml;hnliche Strategie unter anderem in Australien und Neuseeland erfolgreich gewesen sei. F&uuml;hrende Expertinnen aus diesen L&auml;ndern seien zudem bereit, die deutsche Politik bei Bedarf zu beraten. [&hellip;]<br>\nDemnach w&uuml;rde es in Deutschland gr&uuml;ne Zonen geben, also solche, in denen es keine Neuinfektionen mehr gibt. Dort k&ouml;nne die Bev&ouml;lkerung dann schrittweise zur Normalit&auml;t zur&uuml;ckkehren. Au&szlig;erhalb dieser Regionen w&uuml;rden weiterhin strenge Kontakt- und Mobilit&auml;tsbeschr&auml;nkungen sowie strikte Quarant&auml;neregeln gelten. Hinzu k&auml;men eine effiziente Teststrategie und die schon laufende Impfkampagne. Somit, so das Ziel der Strategie, w&uuml;rden schrittweise immer mehr Regionen gr&uuml;n werden. Sobald wieder neue F&auml;lle auftr&auml;ten, m&uuml;ssten lokal wieder zeitlich begrenzte Ma&szlig;nahmen in Kraft treten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2021-01\/coronavirus-strategie-no-covid-positionspapier-neuinfektionen-lockdown\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Dieser No-Covid-Plan erstaunt doch sehr. Er ist vielleicht als Drehbuch f&uuml;r eine d&uuml;stere Netflix-Serie zu gebrauchen, aber sicherlich nicht als Vorschlag f&uuml;r die Realpolitik. Schon die Annahme, dass Familien, Schulen und Wirtschaftsbetriebe sicherer f&uuml;r die Zukunft planen k&ouml;nnten, wenn der Lockdown nicht an ein konkretes Enddatum gekn&uuml;pft w&uuml;rde, sondern an das Erreichen von Zielen, ist haarstr&auml;ubend. Was ist denn, wenn diese Ziele gar nicht erreicht werden? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Drittkl&auml;ssler werden weder richtig lesen k&ouml;nnen noch die Buchstaben kennen&rdquo;<\/strong><br>\nSozial benachteiligte Kinder werden durch den Fernunterricht endg&uuml;ltig abgeh&auml;ngt, das bringe fatale Sp&auml;tfolgen mit sich, kritisiert &ldquo;Arche&rdquo;-Chef Bernd Siggelkow. [&hellip;]<br>\nSZ: Herr Siggelkow, sind die aktuellen Schulschlie&szlig;ungen richtig oder falsch?<br>\nBernd Siggelkow: Ich w&uuml;nschte mir, die Schulen w&uuml;rden wieder aufmachen, aber daf&uuml;r m&uuml;sste nat&uuml;rlich vorher die Pandemie ein bisschen einged&auml;mmt werden.<br>\nWie funktioniert das Homeschooling aus Ihrer Sicht?<br>\nSo gut wie gar nicht. Eigentlich h&auml;tte man die letzten Monate nutzen m&uuml;ssen, um in unserem Schulsystem etwas grundlegend zu ver&auml;ndern. Aber ich sehe da nur ein grandioses Durcheinander und zum Teil die blanke Ohnmacht. Ob aus &auml;rmeren oder reicheren Familien, von nahezu &uuml;berall h&ouml;rt man, dass sie einfach nicht mehr weiterkommen. Und die Kinder, die wir in der Arche betreuen, also die Kinder, die sozial benachteiligt sind, deren Eltern Hartz IV beziehen oder die vielleicht aus Migrantenfamilien stammen, wo die deutsche Sprache nicht so gesprochen wird, dazu die vielen Kinder von Alleinerziehenden, kurzum alle, die es ohnehin schon vor der Pandemie schwer hatten: Die werden jetzt endg&uuml;ltig abgeh&auml;ngt.<br>\nWoran merken Sie das?<br>\nMan merkt das an den Aufgaben. Diese Kinder hatten schon zu normalen Zeiten Schwierigkeiten, im Unterricht mitzukommen. Jetzt sind sie alleine. Sie sind zu Hause und wissen oft &uuml;berhaupt gar nicht, was sie machen m&uuml;ssen. Vielen von ihnen fehlt ein funktionierendes Internet oder &uuml;berhaupt ein Laptop. Oft haben sie auch gar keinen Kontakt zu ihren Lehrern. Theoretisch m&uuml;ssten die Lehrkr&auml;fte jeden Tag bei jedem Kind anrufen und sich nach dem Stand der Dinge erkundigen. Wir haben hier aber teilweise erlebt, dass sich Lehrer sechs Wochen bei ihren Kindern nicht gemeldet haben. Das war schon im ersten Lockdown so und wir merken auch beim zweiten Lockdown, dass sich die Kommunikation der Schulen mit den Kindern oft darauf beschr&auml;nkt, dass Arbeitszettel abgeholt werden k&ouml;nnen. Oder dass mitgeteilt wird, wo die Kinder ihre Online-Aufgaben machen sollen. Das hat mit Unterricht im eigentlichen Sinne wenig zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/schule-corona-fernunterricht-1.5176453\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Leiden der anderen<\/strong><br>\nDas Coronavirus trifft vor allem die &Auml;rmeren. Aber die Schweizer Politik und Wissenschaft interessiert das kaum.<br>\nTanja Krones ist emp&ouml;rt. &ldquo;Es ist doch klar wie Klo&szlig;br&uuml;he: Auch hier in der Schweiz sterben vor allem die Armen an Corona!&rdquo; Krones ist leitende &Auml;rztin und Medizinethikerin an der Universit&auml;t Z&uuml;rich. Spricht sie in diesen Wochen und Monaten mit ihren Kolleginnen und Kollegen, die in den hiesigen Spit&auml;lern arbeiten, erf&auml;hrt sie immer dasselbe: Dass das Virus jene Menschen besonders hart treffe, die weniger privilegiert seien. Menschen, die sich nicht ins Homeoffice zur&uuml;ckziehen k&ouml;nnen, weil sie an der Supermarktkasse oder in einer Produktionsstra&szlig;e arbeiten. Neu sei dieses Wissen ja nicht, sagt Krones: &ldquo;In der Schweiz will das aber noch immer niemand h&ouml;ren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2021\/03\/corona-armut-soziale-ungleichheit-homeoffice-job-gesundheit\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Top&ouml;konomen warnen vor Wirtschaftslockdown<\/strong><br>\nDie Industrie lahmlegen, um das Virus kleinzukriegen? Blo&szlig; nicht, sagen Deutschlands f&uuml;hrende Wirtschaftsforscher in einer SPIEGEL-Umfrage. Das sei eine Lehre aus dem ersten Shutdown. (&hellip;)<br>\n&raquo;Eine Zwangsschlie&szlig;ung von Unternehmen w&uuml;rde nicht nur die unmittelbar betroffenen Unternehmen hart treffen, sondern k&ouml;nnte die Lieferketten unterbrechen und damit erhebliche Kosten f&uuml;r die gesamte Wirtschaft verursachen&laquo;, sagte der Chef des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, dem SPIEGEL. Gabriel Felbermayr, Pr&auml;sident des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW), schrieb: &raquo;W&uuml;rde man in einem gro&szlig;en Stil die Produktion lahmlegen, h&auml;tte das gravierende Folgen f&uuml;r die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr.&laquo; (&hellip;)<br>\nLaut Sebastian Dullien, dem Wissenschaftlichen Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK), h&auml;tte eine weitgehende Schlie&szlig;ung angesichts der labilen Verfassung vieler Betriebe schwerwiegende Folgen: &raquo;Die Gefahr von Pleiten und Entlassungswellen w&auml;re dann deutlich gr&ouml;&szlig;er als im Fr&uuml;hjahr.&laquo; Nach Berechnungen des IMK gingen zwei Drittel des Wirtschaftseinbruchs im ersten Halbjahr 2020 direkt auf Produktionsr&uuml;ckg&auml;nge im verarbeitenden Gewerbe zur&uuml;ck.<br>\n&raquo;Die Industrieproduktion darf nicht kippen&laquo;, mahnte auch Ifo-Pr&auml;sident Clemens Fuest. &raquo;Die Wertsch&ouml;pfung hier ist besonders hoch.&laquo; Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer und Torsten Schmidt, Konjunkturchef des Essener Wirtschaftsforschungsinstituts RWI, halten einen Industrie-Shutdown ebenfalls f&uuml;r falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/corona-deutschlands-topoekonomen-warnen-vor-wirtschafts-lockdown-a-82bf1e89-6510-4339-947c-97b47e12bd92\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pflegeheime und Covid-19. Fragen &uuml;ber Fragen diesseits und jenseits der Hoffnung, mit den Impfungen wird alles vorbei sein<\/strong><br>\nF&uuml;r die Erkenntnis, dass gerade die Pflegeheime in unserem Land besonders brutal getroffen werden (k&ouml;nnen) vom Corona-Virus und dass in den betroffenen Einrichtungen eine gro&szlig;e Schneise des Todes geschlagen wurde und wird, daf&uuml;r muss man nun wirklich keine Belege mehr abliefern. Seit Monaten liegen diese Erkenntnisse vor &ndash; und auch die &uuml;ber die sowieso schon, also bereits vor Corona intensiv beklagte und diskutierte, mit Blick auf viele Heime nur noch als skelett&ouml;s zu bezeichnenden Personalausstattung, die seit dem Fr&uuml;hjahr 2020 in einem bis heute anhaltenden Dauermarathon versetzt wurde mit au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen und zahlreichen neuen Aufgaben verbunden mit einen eigenen sehr hohen Risiko f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte, ohne dass es &ndash; von partiellen Hilfestellungen abgesehen &ndash; eine systematische und nachhaltige Aufstockung des Personals gegeben hat.<br>\nMan kann das, was hier angesprochen wird, auch in den kalten, nackten Zahlen zum Ausdruck bringen. Beispiel Berlin: &raquo;Der in der Corona-Pandemie viel beschworene Schutz der vulnerablen Gruppen ist in Berlin offensichtlich nicht gelungen. In Alten- und Pflegeheimen der Stadt sind bislang 1.034 Bewohner an oder mit dem Coronavirus verstorben. Das sind fast 60 Prozent aller in Berlin seit Beginn der Pandemie registrierten Todesf&auml;lle. Fast 6.000 Bewohner und 2.622 Besch&auml;ftigte haben sich angesteckt. Damit findet fast die H&auml;lfte des amtlich registrierten Infektionsgeschehens in den Pflegeheimen statt. Insgesamt leben etwa 30.000 Menschen in den Einrichtungen&laquo;, so Joachim Fahrun und Julian W&uuml;rzer in ihrem Beitrag Berliner Pflegeheime sind die Hotspots der Pandemie. Die in diesem Artikel zitierten Zahlen stammen aus einem internen Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom 14. Januar 2021.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/01\/17\/pflegeheime-und-covid-19\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ausgenutzt und abgezockt &ndash; Werkvertr&auml;ge in der Fleischindustrie<\/strong><br>\nSeit Januar sind Werkvertr&auml;ge in der Fleischindustrie verboten, um bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Doch das Gesetz erlaubt Ausnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/video\/politik-werkvertraege-fleischindustrie-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona-Pandemie in Uruguay: &ldquo;Ungleichheit wird wieder sichtbar&rdquo;<\/strong><br>\nErstmals seit 15 Jahren gibt es in Uruguay wieder Suppenk&uuml;chen. In der Corona-Krise sind viele Einwohner auf Lebensmittelspenden angewiesen. Unterst&uuml;tzung kommt aber nicht vom Staat, sondern von Nachbarn.<br>\nWenn Jaqueline Recalde von zu Hause losf&auml;hrt, wei&szlig; sie noch nicht, mit wie vielen Lebensmittelspenden sie zur&uuml;ckkommen wird. In den sozialen Medien hatte sie vorher Werbung gemacht und getrommelt, damit es sich lohnt. Denn die Menschen sind es in Uruguay nicht mehr gew&ouml;hnt, dass andere auf Essensspenden angewiesen sind. Das Land hatte die extreme Armut zuletzt ganz gut in den Griff bekommen &ndash; bis Corona kam.<br>\nDie Spenden, die die 37-j&auml;hrige Mutter bei Nachbarn abholt, sind f&uuml;r eine der Suppenk&uuml;chen in Montevideo gedacht, der Hauptstadt des Landes. Recalde arbeitet dort ehrenamtlich. &ldquo;Seit 15 Jahren gibt es in Uruguay keine &ldquo;ollas publicas&rdquo; mehr&rdquo;, sagt sie, keine &ouml;ffentlichen T&ouml;pfe, wie man die Suppenk&uuml;chen in Uruguay nennt. &ldquo;Es gibt zwar viele Menschen, die inoffizielle Jobs haben und nicht als berufst&auml;tig registriert sind, aber eigentlich kommen trotzdem alle ohne Hilfe zurecht&rdquo;, sagt Recalde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/uruguay-corona-suppenkuechen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nach dem Brand in Moria: Das Elend der Gefl&uuml;chteten auf Lesbos<\/strong><br>\nOhne Heizung und warmes Wasser, weggesperrt hinter Stacheldraht: 7500 Menschen leben im Lager Kara Tepe auf Lesbos, darunter 37 Prozent Kinder. Sie leiden am meisten unter der Situation. 50 von ihnen versuchten im letzten Jahr, sich zu t&ouml;ten.<br>\nNaiem Mohammadi schlie&szlig;t die Fensterl&auml;den im Kulturzentrum Mosaik auf Lesbos. Die Polizei soll nicht erfahren, dass eine Journalistin die beiden Gefl&uuml;chteten um den Plastiktisch interviewt, sonst m&uuml;ssen alle eine Strafe von 300 Euro zahlen. Griechenland befindet sich in einem strengen Lockdown.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nach-dem-brand-in-moria-das-elend-der-gefluechteten-auf.979.de.html?dram:article_id=490858\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Bilder und Berichte, die f&uuml;r sich sprechen! Und was macht die EU? &ndash; Anstatt sich f&uuml;r eine friedliche Welt insbesondere vor der Haust&uuml;r einzusetzen, wird eine EU-Armee herbeigeredet und finanziert. Eine Schande f&uuml;r die EU, eine menschliche Trag&ouml;die was insbesondere den Kindern und Kranken auf Lesbos zugemutet wird!!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gefl&uuml;chtete in Bosnien-Herzegowina Verlassen in der K&auml;lte<\/strong><br>\nSie versuchen, irgendwo einen Schlafplatz zu finden, irgendwie zu &uuml;berleben. Hunderte obdachlose Gefl&uuml;chtete versuchen, den harten Winter im Nordwesten Bosniens zu &uuml;berstehen. Eine Katastrophe vor den Augen der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/fluechtlinge-in-bosnien-herzegowina-verlassen-in-der-kaelte-a-dbea6302-e006-4c02-8595-46f0208ef975\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Menschenhandel mit Vietnamesen: Gefangen in moderner Sklaverei<\/strong><br>\nSeit Jahren schleusen vietnamesische Organisationen Landsleute nach Europa und beuten ihre Opfer hier aus, auch Kinder und Jugendliche. Das BKA sagt diesem Menschenhandel laut RBB-Recherchen nun den Kampf an.<br>\nChung* ist ein schm&auml;chtiger Junge. Seit einiger Zeit lebt er in Warschau an einem geheimen Ort. Wenn ihn die Angst &uuml;berkommt, f&auml;ngt er an zu zeichnen. Das beruhige ihn, erz&auml;hlt er. Dabei wurden seine Peiniger l&auml;ngst verurteilt. Chung ist Waise. Nach dem Tod der Eltern nahm ihn seine Gro&szlig;mutter auf, bis auch sie starb. Um zu &uuml;berleben, sammelte er Muscheln, Schnecken, Treibholz und Flaschen. Eines Tages kam ein Landsmann auf den damals 15-J&auml;hrigen zu und bot ihm an, ihn nach Europa zu schleusen, um sich dort ein besseres Leben aufzubauen. Chung willigte ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/rbb\/menschenhandel-kinder-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kampfdrohnen: Kritik<\/strong><br>\nEx-Major Florian Pfaff kritisierte in der taz die Anschaffung von Kampfdrohnen mit den Worten: &bdquo;Wenn als Diskussion auftaucht: Soll die Bundeswehr nun auch Kampfdrohnen bekommen? Dann sagen wir, wof&uuml;r man die normalen Aufkl&auml;rungsdrohnen &uuml;berhaupt verwenden kann, und daf&uuml;r braucht man gar keine Kampfdrohnen. Wenn ich aber jetzt sage, ich brauche Kampfdrohnen, kann das nur den einzigen Zweck haben, fernab vom Gefecht Menschen t&ouml;ten zu wollen. Ich kann aber doch ein Todesurteil nicht nur deswegen vollstrecken, weil das im Ausland ist. Oder weil es ohne Gerichtsverfahren ist. Weil das sich ein paar wenige ausgedacht haben, wen wir da jetzt umbringen, das macht es doch nicht legal. Im Grunde sind das Morde, und Deutschland sollte sich daran nicht beteiligen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/01\/18\/kampfdrohnen-kritik\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>CDU-Chef Laschet: Assadist und Putinist?<\/strong><br>\nDer Spiegel wirft ihm vor, dass er in fr&uuml;heren Beitr&auml;gen &ldquo;die Regime-Propaganda&rdquo; geteilt habe. Wer genauer hinschaut, entdeckt Realismus in Laschets Tweets<br>\nSeit Samstag wissen die internationalen Medien von der Existenz Armin Laschets. Mit seiner Wahl zum CDU-Vorsitzenden bekommt der deutsche Provinz-Chef ein gr&ouml;&szlig;eres Format, er wird relevant f&uuml;r &Uuml;berlegungen zur deutschen Au&szlig;enpolitik. Auch der Spiegel entdeckt Laschet neu unter au&szlig;enpolitischen Ma&szlig;gaben und tischt mit der Lage am Montagmorgen ein interessantes Bild von Laschet als &ldquo;Assad-Verteidiger&rdquo; auf.<br>\nWie immer bei Portr&auml;ts und Karikaturen offenbart der K&uuml;nstler auch viel von sich selbst. Bei der Konturenzeichnung, die der Spiegel-Auslandschef Mathieu von Rohr nun zu den au&szlig;enpolitischen Positionen Laschets anfertigt, ist vor allem die au&szlig;enpolitische Linie des Spiegel zu erkennen.<br>\nWas die au&szlig;enpolitische Ausrichtung Laschets anbelangt, so gibt es da einen kleinen &Uuml;berraschungsmoment f&uuml;r diejenigen, die nicht alle Twitter-Beitr&auml;ge der letzten Jahre vom Laschet gelesen haben. Der gro&szlig;e Rest des Bildes von Laschet als Au&szlig;enpolitiker ist noch im Entwicklerbad und da m&ouml;chte der Spiegel mithelfen?<br>\nDer Vorwurf, der dem neuen CDU-Vorsitzenden gemacht wird, lautet: Unterst&uuml;tzung eines brutalen Regimes und Verbreitung von Fake News:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/CDU-Chef-Laschet-Assadist-und-Putinist-5027388.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Spahn sieht erste Lockdown-Erfolge<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210118-hdt-1.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210118-hdt-1.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.M.:<\/strong> Manchmal gibt es auch in der Tagesschau Nachrichtenzusammenstellungen, die durchaus zum Schmunzeln anregen. Leider sind solche Highlights durch die st&auml;ndige Aktualisierung der Seiten nicht von Bestand. Die Meldungsfolge war so sicher nicht beabsichtigt, trifft aber eventuell den Kern der Krise.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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