{"id":68986,"date":"2021-01-20T08:28:40","date_gmt":"2021-01-20T07:28:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986"},"modified":"2021-01-20T09:50:09","modified_gmt":"2021-01-20T08:50:09","slug":"hinweise-des-tages-3781","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h01\">Hillary Clinton suggests Trump may have been on phone with Putin during Capitol riot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h02\">Du kommst aus dem Gef&auml;ngnis frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h03\">Chancen, die so schnell nicht wiederkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h04\">W&auml;hrend die Pandemie w&uuml;tet, f&auml;hrt Matteo Renzi Italiens Regierung gegen die Wand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h05\">Transatlantische Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h06\">Digitaler Euro: Ein &ldquo;Nein&rdquo; stand nicht zur Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h07\">Bundeswehr stellt die Reservearmee von Arbeitskr&auml;ften f&uuml;r den &Ouml;ffentlichen Dienstleistungssektor <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h08\">Corona und Kinderkrankengeld: Hilfe f&uuml;r Eltern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h09\">Corona-Karten: Alarmstufe Rot &ndash; Blau &ndash; Lila &ndash; Schwarz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h10\">&ldquo;Laschet hat den Kohlekonzernen keine Grenzen gezeigt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h11\">Sahra Wagenknecht: &ldquo;Klimaschutz darf kein Elitenthema bleiben. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h12\">Die unwillkommene R&uuml;ckkehr der wirklichen &Uuml;berbringer von Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h13\">Jemen oder der Krieg ohne Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h14\">Ein weiterer R&uuml;ckschritt in den Kalten Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h15\">Kampfdrohnen: Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h16\">Debatte &uuml;ber Gemeinn&uuml;tzigkeit:  Vor den Karren der AfD gespannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h17\">ARD-Fernsehkorrespondent J&ouml;rg Armbruster: Oberfl&auml;chlichkeit und Fehlinformation in der Auslandsberichterstattung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h18\">ZeroCovid: Ein Irrweg der Linken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hillary Clinton suggests Trump may have been on phone with Putin during Capitol riot<\/strong><br>\nHillary Clinton floated a conspiracy theory Monday that President Trump may have been on the phone with Russian President Vladimir Putin during the Jan. 6 Capitol riot.<br>\nThe former secretary of state and twice-failed presidential candidate spoke with House Speaker Nancy Pelosi on her podcast in which she accused the president of having &ldquo;other agendas&rdquo; that would be rooted out in a 9\/11 Commission-style investigation into the unrest at the Capitol that left five people dead.<br>\n&ldquo;I hope, historically, we will find out who he is beholden to, who pulls his strings,&rdquo; Mrs. Clinton said. &ldquo;I would love to see his phone records to see whether he was talking to Putin the day the insurgents invaded our Capitol. [&hellip;]<br>\n&ldquo;I don&rsquo;t know what Putin has on him politically, financially or personally, but what happened last week was a gift to Putin,&rdquo; she continued. &ldquo;Because Putin wants to undermine democracy in our country and throughout the world, and these people, unbeknownst to them maybe, are Putin puppets. They were doing Putin&lsquo;s business when they did that at the incitement of an insurrection by the president of the United States.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtontimes.com\/news\/2021\/jan\/19\/hillary-clinton-suggests-trump-may-have-been-on-ph\/\">Washington Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Washington Times mag nicht die beste Quelle sein. Das Zitat Clintons wurde jedoch bereits <a href=\"https:\/\/www.snopes.com\/fact-check\/clinton-trump-putin-capitol\/\">von Faktencheckern &uuml;berpr&uuml;ft und f&uuml;r korrekt befunden<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Ja, der Putin. So ein gerissener Hund aber auch. Hat er sich doch tats&auml;chlich mit Trump zusammen getan und zusammen mit ihm die Besetzung des Kapitols durch rechtsextreme Truppen organisiert. Wahrscheinlich war das Ganze sogar urspr&uuml;nglich Putins Idee. Und um sich auf dem Laufenden zu halten, hat er mit Trump telefoniert, der ihm gesagt hat, wie es gerade l&auml;uft.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wie dieses &bdquo;Beweisfoto&ldquo; nahelegt, war es kein Ferngespr&auml;ch ;-)<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210120-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210120-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Du kommst aus dem Gef&auml;ngnis frei<\/strong><br>\nFreunde, Rapper und Ex-Chefberater Steve Bannon: In seinen letzten Amtsstunden hat Donald Trump noch 143 Gnadenakte ausgesprochen. Von einigen hofft er indirekt selbst zu profitieren.<br>\nSteve Bannon ist wieder mal auf den F&uuml;&szlig;en gelandet. Investmentbanker, Chairman der rechten Website &raquo;Breitbart&laquo;, Wahlkampfguru f&uuml;r Donald Trump, Chefstratege im Wei&szlig;en Haus: Bannon hatte schon viele, teils kurzlebige Jobs. Aber das alles schien zuletzt pass&eacute;. Im November schmiss ihn Twitter raus, weil er zum Mord an FBI-Chef Christopher Wray und Corona-Experte Anthony Fauci aufgerufen hatte. Im Mai drohte ihm der Prozess, weil er Trump-Anh&auml;nger um rund 25 Millionen Dollar Spenden f&uuml;r den &raquo;Bau der Mauer&laquo; betrogen habe.<br>\nDoch jetzt darf Bannon aufatmen: In der Nacht hat Trump seinen alten Freund, Feind und zuletzt wieder Freund pr&auml;ventiv begnadigt &ndash; in seiner wohl letzten Amtshandlung, bevor er an diesem Mittwoch aus dem Wei&szlig;en Haus auszieht.<br>\nBannons Blankoscheck war eine von 143 Begnadigungen und Strafnachl&auml;ssen, die Trump zum Schluss noch im Paket verk&uuml;ndete &ndash; um ein Uhr nachts, elf Stunden vor dem Machtwechsel. Die lange Liste umfasst Trump-Freunde, Wirtschaftskriminelle, Ex-Parteifunktion&auml;re, zwei prominente Rapper sowie viele weniger bekannte Namen &ndash; darunter etliche, die zu unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohen Strafen verurteilt worden waren, etwa f&uuml;r Drogendelikte, und guten Grund auf Strafnachlass hatten. [&hellip;]<br>\nUnter den weiteren Empf&auml;ngern Trump&rsquo;scher Gnade:<br>\nDie Rapper Lil Wayne und Kodak Black (illegaler Waffenbesitz);<br>\nKwame Kilpatrick, der fr&uuml;here B&uuml;rgermeister von Detroit (Korruption);<br>\nElliott Broidy, Ex-Vizefinanzchef der Republikaner (illegale Lobbyarbeit f&uuml;r Malaysia):<br>\nSalomon Melgen, ein prominenter Augenarzt und Nachbar Trumps aus Palm Beach in Florida (Krankenkassenbetrug an Senioren);<br>\nPaul Erickson, konservativer Aktivist und Ex-Freund der mutma&szlig;lichen russischen Spionin Maria Butina (Geldw&auml;sche);<br>\nRobin Hayes, Parteispender (Bestechung).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-143-begnadigungen-in-letzter-minute-a-c510082c-4749-4e7b-a141-cc056addaccf\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ja, die glorreiche demokratische Nation jenseits des Atlantiks, in der ein Pr&auml;sident einfach mal so die Rechtssprechung aushebeln und seine kriminellen Freunde und Nachbarn begnadigen kann. Klingt eher nach einer Bananenrepublik. Neu ist das jedoch nicht, auch Trumps Amtsvorg&auml;nger haben von dieser Praxis ebenfalls Gebrauch gemacht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Chancen, die so schnell nicht wiederkommen<\/strong><br>\nBiden und das transatlantische Verh&auml;ltnis<br>\nDer Amtswechsel in Washington biete f&uuml;r Deutschland und die EU viele Chancen, kommentiert Klaus Remme. Sie m&uuml;ssten dem Neustart in den transatlantischen Beziehungen aber auch Glaubw&uuml;rdigkeit verleihen. Deutschland etwa werde deutlich mehr f&uuml;r die gemeinsame Verteidigung ausgeben m&uuml;ssen.<br>\n(&hellip;) Genug davon. Ab morgen haben die Europ&auml;er wieder einen Partner im Oval Office. Einer, der B&uuml;ndnisse zu sch&auml;tzen wei&szlig;, einer, der den Klimaschutz ernst nehmen will, einer, der zuh&ouml;rt, anstatt mit Strafz&ouml;llen um sich zu treten und jemand, mit dem sich m&ouml;glicherweise eine gemeinsame Strategie im Verh&auml;ltnis China entwickeln l&auml;sst, trotz unterschiedlicher Interessen in Einzelfragen.<br>\nErwartungen an Biden unmissverst&auml;ndlich formulieren<br>\nF&uuml;r Deutschland und die Europ&auml;ische Union bieten sich ab morgen Chancen, die so schnell nicht wiederkommen. Aber: Es sind nicht mehr als Chancen und wer hier angesichts der letzten vier Jahre ausschlie&szlig;lich eine Bringschuld der Amerikaner sieht, der ist bereits auf dem besten Weg, diese Chancen zu vergeben&hellip;<br>\nDeutschland wird mehr f&uuml;r die Verteidigung ausgeben m&uuml;ssen<br>\nGleichzeitig m&uuml;ssen die Europ&auml;er und allen voran Deutschland jetzt auf den Tisch legen, was sie einbringen k&ouml;nnen, um dem Neustart der transatlantischen Beziehungen Glaubw&uuml;rdigkeit zu verleihen. Dazu geh&ouml;ren substantielle Investitionen in das europ&auml;ische Standbein gemeinsamer Sicherheit. Im Klartext hei&szlig;t das, nicht nur, aber auch: Deutschland wird deutlich mehr f&uuml;r die gemeinsame Verteidigung ausgeben m&uuml;ssen. Zweifel an einem Konsens dar&uuml;ber sind mit Blick auf jede vorstellbare zuk&uuml;nftige Bundesregierung geboten. Was nicht dazu geh&ouml;rt: NordStream2! Das deutsch-russische Pipeline-Projekt ist energiepolitisch unn&ouml;tig, umweltpolitisch fragw&uuml;rdig und b&uuml;ndnispolitisch v&ouml;llig falsch. Ein Moratorium w&auml;re das richtige Signal an Wladimir Putin und Joe Biden gleicherma&szlig;en&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/biden-und-das-transatlantische-verhaeltnis-chancen-die-so.720.de.html?dram:article_id=491108\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Ein Vasallen-Kommentar erster G&uuml;te!<\/em><\/p>\n<p><em>Wieso m&uuml;sste Deutschland einen Neustart der transatlantischen Beziehungen einleiten? &ndash; Das &bdquo;Porzellan&ldquo; haben die USA mit ihrem Pr&auml;sidenten Trump und seiner Gefolgschaft zerschlagen!<\/em><\/p>\n<p><em>Wieso muss Deutschland mehr f&uuml;r die gemeinsame Verteidigung ausgeben?  Wer die ungel&ouml;sten Fl&uuml;chtlingsdramen, f&uuml;r die die westliche Wertegemeinschaft verantwortlich ist, allein in Europa sieht, sollte eigentlich seine Gedanken und Empfehlungen in eine andere Richtung lenken!<\/em><\/p>\n<p><em>Hat Deutschland, haben die Meinungsmacher nichts aus der uns&auml;glichen Kriegsgeschichte gelernt, in die Deutschland immer wieder verwickelt bzw. Ausl&ouml;ser war? Wo sind die Journalisten und Politiker mit R&uuml;ckgrat, die dem US-Wirtschaftskrieg gegen Deutschland &ndash;Nord-Stream II z.B.- Einhalt gebieten? Ich kenne hier z.Zt. nur die Ministerpr&auml;sidentin von Mecklenburg-Vorpommern sowie Frau Wagenknecht!<\/em><\/p>\n<p><em>Im &Uuml;brigen: wieso f&auml;hrt ein &bdquo;umweltfreundliches&ldquo; US-Milit&auml;rfahrzeug durch Dresden? Gab es nicht einmal einen Vertrag mit der UdSSR, da&szlig; sich kein ausl&auml;ndisches NATO-Milit&auml;r in der ehemaligen DDR aufh&auml;lt? Aber ja, da war doch was: die UdSSR gibt es ja gar nicht mehr, also ist der Vertrag auch nicht mehr bindend!&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>W&auml;hrend die Pandemie w&uuml;tet, f&auml;hrt Matteo Renzi Italiens Regierung gegen die Wand<\/strong><br>\nNeuwahlen und die Spaltung der Mitte-links-Regierung &ndash; in seinem Kalk&uuml;l um Macht ist Ex-Premier Matteo Renzi jedes Mittel recht. Sein chaotischer Vorsto&szlig; k&ouml;nnte neoliberalen Technokraten den Weg in die Regierung ebnen<br>\nOhne die Pandemie h&auml;tte Giuseppe Contes Regierung wom&ouml;glich gar nicht erst bis zum jetzigen Zeitpunkt gehalten. Letzten Februar hatte der neoliberale Zentrist Matteo Renzi erst gedroht, die regierende Mitte-links-Koalition zu spalten, nur um sich kurz darauf wieder zu f&uuml;gen. Und nun, wo Italien von einer zweiten Welle von Covid-19 erfasst ist, zieht Renzi die Minister seiner Partei Italia Viva ab &ndash; und st&ouml;&szlig;t die Regierung in Richtung Kollaps.<br>\n(&hellip;) Technokraten<br>\nWenn es jedoch eine Logik hinter Renzis Vorsto&szlig; gibt &ndash; abseits des blo&szlig;en Gr&ouml;&szlig;enwahnsinns &ndash;, dann ist es die Bildung einer neuen Regierung mit der aktuellen parlamentarischen Basis, aber unter einer F&uuml;hrung, die noch offensiver neoliberal ist als die jetzige. Conte hat (ebenso wie die F&uuml;nf-Sterne-Bewegung) angek&uuml;ndigt, dass er sich nicht wieder mit Italia Viva zusammenschlie&szlig;en wird. Es besteht jedoch weiterhin die M&ouml;glichkeit, dass es Renzi gelingt, seine fr&uuml;heren Verb&uuml;ndeten dazu zu bewegen, eine neue Regierung zu unterst&uuml;tzen &ndash; eine, in der die F&uuml;nf-Sterne-Bewegung weiter an Einfluss verliert, und irgendein Technokrat mit dem Auftrag der politischen Kr&auml;fteb&uuml;ndelung den Job des Premierministers &uuml;bernehmen wird.<br>\nEin Name, der in diesem Zusammenhang oft genannt wird, ist Mario Draghi, ehemaliger Chef der Europ&auml;ischen Zentralbank und Held der Neoliberalen. Im Jahr 2011 spielte er eine Schl&uuml;sselrolle bei der Amtsenthebung der letzten Berlusconi-Regierung. Diese wurde trotz ihres Versprechens, Sparma&szlig;nahmen zu befolgen, von f&uuml;hrenden EU-Politikern als unzuverl&auml;ssig eingestuft. Im Zuge dessen wurde Berlusconi durch den Goldman-Sachs-Berater Mario Monti und seine technokratische Regierung ersetzt, die einschneidende Sparma&szlig;nahmen einf&uuml;hrte &ndash; mit parlamentarischer Unterst&uuml;tzung sowohl von Mitte-links als auch Mitte-rechts.<br>\nDiesem Prozess kommt Renzis aktueller Vorsto&szlig; gegen die &uuml;briggebliebene &raquo;EU-skeptische&laquo; F&uuml;nf-Sterne-Bewegung sehr nahe &ndash; eine Kraft, die nicht etwa an die europ&auml;isch orientierte Mitte angekn&uuml;pft hat, sondern vor ihr regelrecht kapitulierte&hellip;<br>\nDie n&auml;chsten Tage werden zeigen, ob Conte seine Koalition noch retten kann, ob eine Notl&ouml;sung gefunden wird, oder ob die Rechte fast zuf&auml;llig an die Macht kommt. Jede Regierung, die sich bildet, wird nach der Pandemie ein dramatisches Szenario erwarten: steigende Staatsverschuldung, ein schwer unterversorgtes &ouml;ffentliches Gesundheitssystem und wahrscheinliche Massenentlassungen im Fr&uuml;hjahr&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/matteo-renzi-guiseppe-conte-italien-regierungskrise-neuwahlen-corona\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Transatlantische Sanktionen<\/strong><br>\nUSA verh&auml;ngen erste Sanktionen gegen ein Unternehmen wegen Beteiligung an Nord Stream 2. Berlin warnt vor Verlust der &ldquo;europ&auml;ischen Souver&auml;nit&auml;t&rdquo;.<br>\nBerlin\/Moskau\/Washington (Eigener Bericht) &ndash; Erstmals verh&auml;ngen die Vereinigten Staaten konkrete Sanktionen gegen ein Unternehmen wegen seiner Beteiligung am Bau von Nord Stream 2. In einer ihrer letzten Amtshandlungen hat die Trump-Administration gestern mitgeteilt, das russische Verlegeschiff Fortuna mit Zwangsma&szlig;nahmen zu belegen.<br>\nW&auml;hrend Moskau erkl&auml;rt, man setze dennoch alles daran, die Pipeline fertigzustellen, die russisches Erdgas direkt in die Bundesrepublik leiten soll, steigen wegen der US-Sanktionsdrohungen weitere Unternehmen aus mehreren europ&auml;ischen Staaten bei Nord Stream 2 aus, darunter der deutsche Bilfinger-Konzern. Der Ausstieg ist nicht ohne Risiko: Die Unternehmen erweisen sich damit als von den Vereinigten Staaten erpressbar &ndash; ein Nachteil etwa auf dem hochattraktiven chinesischen Markt. Da Russland den Ausbau der Erdgaspipelines nach China energisch vorantreibt, droht die EU ihre privilegierte Abnehmerposition zu verlieren. Au&szlig;enminister Heiko Maas hatte schon k&uuml;rzlich gewarnt, man m&uuml;sse &ldquo;nicht &uuml;ber europ&auml;ische Souver&auml;nit&auml;t&rdquo; reden, wenn man alles nur noch mache, &ldquo;wie Washington es will&rdquo;.<br>\n(&hellip;) Sucht die Stiftung die Durchf&uuml;hrung des Pipelinebaus selbst zu gew&auml;hrleisten, so haben sich zu Jahresbeginn nun neue Probleme bei den erg&auml;nzenden Dienstleistungen ergeben. Ursache ist, dass Anfang Januar ein weiteres US-Sanktionsgesetz in Kraft getreten ist; richteten sich die fr&uuml;heren Sanktionsgesetze gegen Arbeiten an der Pipeline direkt, so bestraft der Protecting Europe&rsquo;s Energy Security Clarification Act (PEESCA) auch sekund&auml;re Dienstleistungen wie Versicherungen und Zertifizierungen&hellip;<br>\n(&hellip;) Heute ist Russland in der Lage, die gleichen T&auml;tigkeiten in Eigenregie durchzuf&uuml;hren, ohne f&uuml;r etwaige US-Sanktionen anf&auml;llig zu sein. Zum anderen k&ouml;nnten deutsche Unternehmen, sollte Nord Stream 2 tats&auml;chlich eine Bauruine bleiben, ihren bislang privilegierten Zugriff auf russisches Gas verlieren: Russland und China verhandeln inzwischen nicht nur &uuml;ber eine Erweiterung der Pipeline Power of Siberia auf ein Volumen von j&auml;hrlich 44 Milliarden Kubikmeter &ndash; fast so viel wie Nord Stream 2 -, sondern auch &uuml;ber eine weitere Pipeline (Power of Siberia 2). Bereits Ende 2018 hatte das Oxford Institute for Energy Studies (OIES) gewarnt, noch seien &ldquo;die europ&auml;ischen Konsumenten und Politiker in der relativ bequemen Position eines Monopolabnehmers russischer Erdgasexporte aus Westsibirien&rdquo;. Diese Position k&ouml;nnten sie allerdings auch verlieren.<br>\n&ldquo;Europ&auml;ische Souver&auml;nit&auml;t&rdquo;<br>\nDer Machtkampf um Nord Stream 2 hat zudem l&auml;ngst prinzipielle Bedeutung inne&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8491\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Dazu: USA verh&auml;ngen neue Ma&szlig;nahmen gegen Russland, Iran, China, Kuba und Venezuela<\/strong><br>\nDas B&uuml;ro f&uuml;r Industrie und Sicherheit des US-Handelsministeriums verh&auml;ngte neue Kontrollen &uuml;ber jegliche US-Technologie und spezifische Aktivit&auml;ten von B&uuml;rgern jenes Landes, die m&ouml;glicherweise &bdquo;milit&auml;rische Geheimdienst&ldquo;-Aktivit&auml;ten in China, Kuba, Russland, Iran und Venezuela unterst&uuml;tzen, mit der Begr&uuml;ndung, dass &bdquo;es sich um Nationen handelt, die den Terrorismus unterst&uuml;tzen&ldquo;, sagte Handelsminister Wilbur Ross<br>\nWir lehnen die neuen, politisch motivierten Ma&szlig;nahmen ab, die das Trump-Regime gegen Kuba verh&auml;ngt hat. Jede Zwangsma&szlig;nahme ihrer Regierung zielt vor allem darauf ab, die kubanische Wirtschaft zu strangulieren und die Aussichten auf eine respektvolle Beziehung zwischen unseren L&auml;ndern zu entfernen&ldquo;, schrieb der Au&szlig;enminister und Mitglied des Politb&uuml;ros der Partei, Bruno Rodr&iacute;guez Parrilla, und verurteilte eine weitere US-Sanktion gegen die Insel, nachdem sie in die fadenscheinige Liste der den Terrorismus f&ouml;rdernden Staaten aufgenommen wurde.<br>\nDas B&uuml;ro f&uuml;r Industrie und Sicherheit des US-Handelsministeriums verh&auml;ngte neue Kontrollen &uuml;ber jegliche US-Technologie und spezifische Aktivit&auml;ten von B&uuml;rgern jenes Landes, die m&ouml;glicherweise &bdquo;milit&auml;rische Geheimdienst&ldquo;-Aktivit&auml;ten in China, Kuba, Russland, Iran und Venezuela unterst&uuml;tzen, mit der Begr&uuml;ndung, dass &bdquo;es sich um Nationen handelt, die den Terrorismus unterst&uuml;tzen&ldquo;, sagte Handelsminister Wilbur Ross.<br>\nDiese neue Ma&szlig;nahme, die weniger als eine Woche vor Trumps Abgang aus dem Wei&szlig;en Haus getroffen wurde, zielt darauf ab, jede M&ouml;glichkeit des Erwerbs von Ger&auml;ten, Produkten und Komponenten jeglicher technologischer Innovation zu verweigern und jede Person oder Firma zu bestrafen, die bereit ist, diese zu liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.granma.cu\/mundo\/2021-01-15\/usa-verhangen-neue-massnahmen-gegen-russland-iran-china-kuba-und-venezuela\">Granma<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Digitaler Euro: Ein &ldquo;Nein&rdquo; stand nicht zur Debatte<\/strong><br>\nDie EU hat sich die Digitalisierung aller Lebensbereiche auf ihre Fahnen geschrieben. Dies zeigt sich auch bei der Einf&uuml;hrung des digitalen Euro: Ein &ldquo;Nein&rdquo; stand nie zur Debatte, die Parlamente wurden gar nicht erst befragt.<br>\nDer Euro wird digital, neben M&uuml;nzen und Scheinen wird es k&uuml;nftig auch eine virtuelle Version geben. Dies k&uuml;ndigte die Chefin der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, an.<br>\nWie der &bdquo;E-Euro&ldquo; funktioniert und wer ihn bekommt, sagte sie nicht. Bis zur Kl&auml;rung aller offenen Fragen und zur Einf&uuml;hrung k&ouml;nne es noch f&uuml;nf Jahre dauern, so Lagarde.<br>\n(&hellip;) Unklar ist auch, wie der &bdquo;E-Euro&ldquo; ausgestaltet werden soll &ndash; und wer ihn bekommt.<br>\nEine viel diskutierte M&ouml;glichkeit ist, das digitale Geld allen B&uuml;rgern zug&auml;nglich zu machen &ndash; aber nur bis zu einem H&ouml;chstwert, etwa 100.000 Euro. Dieser Betrag k&ouml;nnte als bombensicheres Depot dienen, da es von der Zentral-bank garantiert wird.<br>\nAber schon bei der Frage, ob das digitale Konto bei der EZB angesiedelt w&auml;re, oder bei normalen Banken oder Sparkassen, scheiden sich die Geister.<br>\nDie Gesch&auml;ftsbanken w&uuml;rden gerne mitmischen &ndash; f&uuml;rchten sie doch, ansonsten massiv an Gesch&auml;ft einzub&uuml;&szlig;en. Doch wie lassen sich &bdquo;normale&ldquo; und digitale Konten voneinander abgrenzen? Was passiert bei einer Krise?<br>\nEinige Experten f&uuml;rchten, dass dann ein &bdquo;Run&ldquo; auf das sichere digitale Geld einsetzen k&ouml;nnte. Statt den Euro zu st&auml;rken, k&ouml;nne der &bdquo;E-Euro&ldquo; f&uuml;r neue Turbulenzen sorgen.<br>\nStreit hinter den Kulissen<br>\nFest steht, dass Gesch&auml;ftsbanken, Fintechs und die europ&auml;ischen Zentralbanken &ndash; darunter auch die Deutsche Bundesbank &ndash; hinter den Kulissen heftig um die Details der Digitalw&auml;hrung ringen.<br>\nDer Bundestag und das Europaparlament sitzen derweil auf der Zuschauerbank. Dabei f&uuml;rchten viele Abgeordnete, die neue digitale W&auml;hrung k&ouml;nne &uuml;ber kurz oder lang dem Bargeld den Garaus machen.<br>\nDoch die EZB beschwichtigt: Der digitale Euro solle Bargeld nicht ersetzen, sondern nur erg&auml;nzen, beteuert Lagarde. Allerdings werden M&uuml;nzen und Scheine schon jetzt von elektronischen Zahlungsmitteln verdr&auml;ngt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/digitaler-euro-ein-nein-stand-nicht-zur-debatte\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundeswehr stellt die Reservearmee von Arbeitskr&auml;ften f&uuml;r den &Ouml;ffentlichen Dienstleistungssektor <\/strong><br>\n&ndash; dabei m&uuml;sste der seine zentrale Rolle als Investor und Job-Motor wieder aufnehmen<br>\nSeit Anfang April 2020 werden im Rahmen der Amtshilfe w&auml;hrend der Corona-Pandemie die Aktivit&auml;ten der Bundeswehr durch ein eigenes &bdquo;Einsatzkontingent Hilfeleistungen Corona&ldquo; koordiniert, das zun&auml;chst 15.000 Personen umfasste. Beteiligt sind alle drei Teilstreitkr&auml;fte, Heer, Marine und Luftwaffe. Die Bundesrepublik wird zu diesem Zweck in vier Regionen aufgeteilt, die jeweils einem Regionalen F&uuml;hrungsstab unterstehen. Zus&auml;tzlich wurden in diesem Zusammenhang als &bdquo;Zivil-Milit&auml;rische Zusammenarbeit&ldquo; in den L&auml;ndern und Kommunen Reservisten aktiviert und sogenannte Regionale Sicherungs- und Unterst&uuml;tzungskr&auml;fte aufgestellt.<br>\nZuletzt hatte die Verteidigungsministerin das Hilfsangebot auf 20.000 Personen aufgestockt, Mitte Januar 2021 waren 11.800 Bundeswehrangeh&ouml;rige im Einsatz&hellip;<br>\nKontinuierlicher Stellenabbau<br>\nAufgrund der Sparpolitik sind seit dem Jahrhundertwechsel die Besch&auml;ftigtenzahlen im &ouml;ffentlichen Dienst um mehr als 250.000 zur&uuml;ckgegangen und das hatte verheerende Auswirkungen auf die dort t&auml;tigen Menschen&hellip;<br>\nDie Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen sind erheblich angestiegen, wobei der Zusammenhang zwischen der H&ouml;he des Krankenstands und der Sorge um den eigenen Arbeitsplatz sowie der &Uuml;berlastung immer deutlicher zutage tritt. Dazu hat der Personalabbau in den vergangenen Jahren zu einer Arbeitsverdichtung gef&uuml;hrt, die die Besch&auml;ftigten anf&auml;lliger f&uuml;r Krankheiten macht.<br>\nDamit es halbwegs rund l&auml;uft, werden &Uuml;berstunden geleistet&hellip; Im Pflegedienst fehlen mindestens 100.000 Vollzeitstellen<br>\n(&hellip;) Bundeswehr, die Reservearmee an Arbeitskr&auml;ften<br>\nDer schnelle und unkomplizierte Einsatz der Streitkr&auml;fte w&auml;hrend der Coronapandemie kann leicht dazu verf&uuml;hren, auch weiterhin Personalpolitik im &ouml;ffentlichen Sektor auf Kante zu n&auml;hen, weil man wei&szlig;, im &bdquo;Ernstfall&ldquo;, wenn Einrichtungen kollabieren, weil das Personal fehlt, kann man auf Bundeswehrpersonal zur&uuml;ckgreifen. Auf Arbeitskr&auml;fte, mit beamten&auml;hnlichem Status, weisungsgebunden, staatlich besoldet, die nicht streiken und f&uuml;r die weder das Arbeitsrecht noch der Arbeitsschutz gilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/bundeswehr-stellt-die-reservearmee-von-arbeitskraeften-fuer-den-oeffentlichen-dienstleistungssektor-dabei-muesste-der-seine-zentrale-rolle-als-investor-und-job-motor-wieder-aufnehmen\/\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona und Kinderkrankengeld: Hilfe f&uuml;r Eltern<\/strong><br>\nEltern, die wegen Kita-Schlie&szlig;ungen oder Schulschlie&szlig;ungen aufgrund der Corona-Pandemie ihre Kinder betreuen m&uuml;ssen, k&ouml;nnen daf&uuml;r jetzt Kinderkrankengeld beziehen. Pro Elternteil gibt es 20 Tage f&uuml;r jedes Kind im Jahr 2021, f&uuml;r Alleinerziehende 40. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften haben seit Monaten mehr Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Eltern in der Krise gefordert. Das zus&auml;tzliche Kinderkrankengeld f&uuml;r Eltern ist kurzfristig ein Schritt in die richtige Richtung, reicht jedoch bei Weitem nicht aus&hellip;<br>\nMit dem klaren Freistellunganspruch der Eltern bei aktuellen Schlie&szlig;ungen unabh&auml;ngig von der M&ouml;glichkeit des Arbeitens von Zuhause aus wird anerkannt, dass Homeoffice und Homeschooling einander ausschlie&szlig;en. Dazu DGB-Chef Reiner Hoffmann: &ldquo;Ein echter Fortschritt ist allerdings, dass die Leistung gelten soll, unabh&auml;ngig davon, ob die Arbeit im Homeoffice erledigt werden kann. Homeoffice und nebenbei Homeschooling oder Kinderbetreuung &ndash; das funktioniert eben nicht.&rdquo;<br>\nEs ist zu hoffen, dass nun im Rahmen des bereits etablierten Verfahrens &uuml;ber die Krankenkassen Eltern schnell und unb&uuml;rokratisch entlastet werden. Die Regelung wird allerdings die Familien je nach Zahl der Kinder unterschiedlich stark entlasten und orientiert sich nicht an der Dauer der Pandemie. Nach wie vor fehlen L&ouml;sungen, wie Eltern bei l&auml;nger andauernden Schlie&szlig;ungen abgesichert werden.<br>\nFinanzierung greift tief in die Taschen der BeitragszahlerInnen<br>\nBesonders kritisch zu bewerten ist die Finanzierungsfrage&hellip; Das gute und richtige Vorhaben, Eltern die wegen geschlossener Kitas und Schulen oder ausgesetzter Pr&auml;senzpflicht Kinder zu Hause betreuen, jetzt schnell und unb&uuml;rokratisch zu entlasten, hat einen gro&szlig;en Pferdefu&szlig;: Der Gesetzgeber strapaziert daf&uuml;r die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung und greift tief in die Taschen der Beitragszahler ohne die Kosten eins zu eins zu erstatten. Somit bleiben die Beitragszahler auf den Kosten der Pandemie sitzen, f&uuml;r die eigentlich die Steuerzahler insgesamt aufkommen m&uuml;ssten. Schon heute verzeichnen die gesetzlichen Krankenkassen pandemiebedingt enorme finanzielle Defizite.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8389e764-5019-11eb-b281-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona-Karten: Alarmstufe Rot &ndash; Blau &ndash; Lila &ndash; Schwarz<\/strong><br>\nT&auml;glich wird in der Corona-Pandemie &uuml;ber die gemeldeten Neuinfektionen und 7-Tage-Inzidenzen berichtet. Die offiziellen Zahlen sind zwar &uuml;berall identisch, doch beim Blick auf die ver&ouml;ffentlichten Karten zeigen sich gro&szlig;e Unterschiede &ndash; mit Folgen f&uuml;r unsere subjektive Wahrnehmung. &hellip;. Besonders dunkel sehen die Grafiken der Tagesschau aus, wo Regionen mit Sieben-Tage-Inzidenzen &uuml;ber 100 inzwischen schon fast schwarz wirken.<br>\n&bdquo;Ist wirklich so&ldquo;, sagt Mark Wiedemann, Erster Grafikdesigner bei ARD-Aktuell. Und erkl&auml;rt: Zu Beginn der Pandemie habe das noch anders ausgesehen. Die gew&auml;hlte &bdquo;Color Ramp&ldquo;, also Farbverlauf und -s&auml;ttigung, sei aber l&auml;ngst eine andere:<br>\n&bdquo;Die H&ouml;chstwerte sind ja auch immer gestiegen, so dass man diese Ramp auch immer ein bisschen angleichen muss. Also, kann man sich vorstellen &ndash; w&auml;hrend in den ersten Monaten dunklere Rott&ouml;ne schon die h&ouml;chsten damaligen Werte zeigen, w&auml;ren das ja heute eher mittlere Gelbt&ouml;ne.&ldquo; &hellip;. Doch die meisten Redaktionen setzen auf Rot &ndash; und das hat laut Axel Buether, Professor f&uuml;r Didaktik der visuellen Kommunikation in Wuppertal, vor allem einen Grund: Farben w&uuml;rden eine Sprache transportierten, die noch vor unserer Wortsprache funktioniert habe. Und ein dunkles Blutrot stehe f&uuml;r Gefahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/corona-karten-alarmstufe-rot-blau-lila-schwarz.2907.de.html?dram:article_id=491091\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nicht nur die Farben, auch die Abstufung unterstreicht die Bildsprache. Schaut man sich beispielsweise einmal die Karte der WHO an, die f&uuml;r den internationalen Vergleich abgestuft ist, sieht die Lage in Deutschland schon weniger bedrohlich aus &hellip;<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210119_WHO.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210119_WHO.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Laschet hat den Kohlekonzernen keine Grenzen gezeigt&rdquo;<\/strong><br>\nDer neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet war als NRW-Ministerpr&auml;sident auch am Vertrag des Bundes mit RWE und Leag beteiligt, zeigte aber den Kohleunternehmen keine Grenzen auf, kritisiert Lisa Badum, klimapolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen im Bundestag. Bei der Bundestagswahl werde die Union der Hauptgegner der Gr&uuml;nen sein.<br>\n(&hellip;) Viele Kommentare bewerten Laschet als denjenigen, mit dem die Gr&uuml;nen bei einer Regierungsbeteiligung auf Bundesebene besser ausk&auml;men. Tats&auml;chlich aber hat sich der jetzige CDU-Chef beim Kohleausstieg als, so muss man es sagen, knallharter RWE-Lobbyist gezeigt. So einfach wird es mit ihm f&uuml;r die Gr&uuml;nen nicht werden.<br>\nVon Laschet und Klimapolitik habe ich mitbekommen, dass er zum einen der Polizeieinsatz im Hambacher Wald, der einen zweistelligen Millionenbetrag kostete, mitverantwortete. Nicht nur, dass der Einsatz ziemlich fatal ablief &ndash; die ganze Radikalisierung der Landesregierung ist extrem unn&ouml;tig gewesen&hellip;<br>\nAuch der Zehn-Punkte-Plan, den Laschet und Spahn k&uuml;rzlich vorlegten, zeugt von klimapolitischer Unkenntnis. Zum Beispiel wollen sie einen europaweiten CO2-Preis &ndash; da fragt sich doch, um welchen CO2-Preis es &uuml;berhaupt geht. Wollen sie den Emissionshandel der EU erweitern oder einen Emissionshandel f&uuml;r Verkehr und Geb&auml;ude einf&uuml;hren, oder die Energiesteuerrichtlinie in der EU &auml;ndern?<br>\nUnd was in den zehn Punkten &uuml;berhaupt fehlt, ist der Ausbau der erneuerbaren Energien. Das ist aber die Basis f&uuml;r den Kampf gegen die Klimakrise.<br>\nAuch bei der Inbetriebnahme von Datteln 4 fiel Laschet nicht als jemand auf, der sich da in den Weg stellt.<br>\n(&hellip;) Mit der Union von Armin Laschet und Peter Altmaier wollen die Gr&uuml;nen nach der Bundestagswahl m&ouml;glicherweise regieren. Aus Klimasicht m&uuml;sste zum Beispiel der Kohleausstieg von 2038 nach vorn gezogen werden. Wie wollen die Gr&uuml;nen das angesichts des jetzt weitgehend festgezurrten Kohleausstiegs schaffen?<br>\n(&hellip;) Ich finde es verst&auml;ndlich, dass jetzt bei uns Schnittpunkte mit der Union gesucht werden. Die Union wird im Wahlkampf aber unser Hauptgegner sein &ndash; und nach der Wahl wird man dann sehen, wie die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger entschieden haben und wer die Agenda wie bestimmen kann.<br>\nNeben einem Zusammengehen mit der Union gibt es ja noch andere Optionen, die im Spiel sind, gerade wenn wir st&auml;rkste Kraft werden w&uuml;rden. Den Klimacheck machen wir auch mit anderen potenziellen Koalitionspartnern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/deutschland\/laschet-hat-den-kohlekonzernen-keine-grenzen-gezeigt\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: &ldquo;Klimaschutz darf kein Elitenthema bleiben. <\/strong><br>\nFridays for Future fand an Gymnasien und Hochschulen statt, aber kaum an Real- und Berufsschulen&rdquo;<br>\n(&hellip;) Sie kritisieren auch die Kurzarbeit. Die hat aber wohl Millionen Menschen vor der Arbeitslosigkeit bewahrt&hellip;<br>\nJa, die Kurzarbeit ist sehr vern&uuml;nftig, damit Besch&auml;ftigte ihren Job behalten, wenn das Unternehmen in Schwierigkeit ger&auml;t. Gerade im Niedriglohnbereich muss man das Kurzarbeitergeld allerdings aufstocken: Wer vorher in einem Restaurant gearbeitet hat, kann mit 60 oder 67 Prozent des Gehalts kaum &uuml;berleben. Aber BMW oder VW, die 2020 hohe Dividenden ausgesch&uuml;ttet haben, h&auml;tten mit dem Geld lieber ihre Besch&auml;ftigten weiter bezahlen sollen. Es ist fragw&uuml;rdig, wenn solche Unternehmen Geld vom Staat bekommen&hellip;<br>\nWie blicken sie auf Fridays for Future, die 2019 in wenigen Monaten hunderttausende junger Menschen mobilisiert haben?<br>\nDer Klimawandel ist ein Menschheitsthema. Deshalb ist es wichtig, dass eine verantwortungsvolle Klimapolitik gesellschaftliche Akzeptanz findet. Indem gro&szlig;e Teile der Klimabewegung sich auf die Forderung nach einer CO2-Steuer fokussiert haben, haben sie aber das Gegenteil erreicht. Wer Sprit, Strom und &Ouml;l verteuert, vertieft die soziale Spaltung, weil das die &Auml;rmeren und die untere Mittelschicht besonders trifft, die einen gr&ouml;&szlig;eren Anteil ihres Gehalts f&uuml;r Heizung, Strom und das Auto ausgeben m&uuml;ssen&hellip;<br>\nWir m&uuml;ssen au&szlig;erdem &uuml;ber die Globalisierung reden: Die riesigen Containerschiffe, von denen vor Corona Jahr f&uuml;r Jahr mehr unterwegs waren, geh&ouml;ren zu den gr&ouml;&szlig;ten Dreckschleudern. Wer Menschen ein schlechtes Gewissen einredet, weil sie ein altes Dieselauto fahren &ndash; und gleichzeitig immer neue Freihandelsabkommen abschlie&szlig;t, ist ein Heuchler. Denn diese Abkommen sorgen daf&uuml;r, dass immer mehr Produkte, die man hier produzieren und anbauen k&ouml;nnte, aus tausenden Kilometer Entfernung hierher transportiert werden: mit extrem hohen Emissionen&hellip;<br>\nIst Ihnen Fridays for Future durch diesen kapitalismuskritischen Spin sympathischer geworden?<br>\nWenn sich junge Leute f&uuml;r eine andere Wirtschaftsordnung engagieren, ist mir das nat&uuml;rlich sympathisch. Aber Klimaschutz darf kein Elitenthema bleiben. Fridays for Future fand an Gymnasien und Hochschulen statt, aber kaum an Real- und Berufsschulen. Die meisten Jugendlichen kamen aus der gehobenen Mittelschicht. Heute haben &Auml;rmere oft den Eindruck: Wenn die &uuml;ber Klima reden, dann steigen bei mir die Preise, dann wird mein Leben noch h&auml;rter. Solche &Auml;ngste wurden von der Bewegung oft ziemlich kalt abgeb&uuml;gelt&hellip;<br>\n(&hellip;) Ihre Hauptkritik an den Linken ist seit L&auml;ngerem, kurz gesagt: Sie k&uuml;mmere sich zu sehr um Gendersternchen und Klimaschutz &ndash; und zu wenig um Arbeitsbedingungen von Menschen mit niedrigen L&ouml;hnen und in prek&auml;ren Bedingungen. Aber ist diese strikte Trennung &uuml;berhaupt sinnvoll? Auch und gerade Menschen mit wenig Geld werden wegen ihrer sexuellen Identit&auml;t diskriminiert und bedroht, die Klimakatastrophe betrifft gerade die &Auml;rmsten besonders stark&hellip;<br>\nDie Frage ist ja nicht, ob man &uuml;ber Klimaschutz und Gleichberechtigung redet, sondern wie. Wenn man Klimapolitik zur Lifestyle-Frage macht und vieles verteuern will, dann muss man sich nicht wundern, dass sich die abwenden, f&uuml;r die das Leben schon in den letzten Jahren immer schwerer geworden ist. Und bei dem identit&auml;tspolitischen Rummel um Quoten und Diversity geht es immer nur um bessere Chancen f&uuml;r bereits Privilegierte. &Auml;rmere Frauen oder Einwandererkinder haben heute viel weniger Perspektiven als vor 30 Jahren, die ganze Identit&auml;tspolitik n&uuml;tzt ihnen nichts.<br>\nWarum nicht?<br>\nWo reden wir denn &uuml;ber Diversity oder &uuml;ber Frauenquoten? Nicht bei Pizzaauslieferern oder Reinigungskr&auml;ften, da ist das alles sowieso &uuml;bererf&uuml;llt, sondern bei Vorstandsposten in Unternehmen, bei gehobenen Stellen in der Verwaltung oder in den Medien. Um diese Posten konkurrieren Leute aus der gehobenen Mittelschicht. Damit &Auml;rmere endlich wieder echte Aufstiegsm&ouml;glichkeiten haben, braucht es ganz andere Hebel&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.watson.de\/deutschland\/exklusiv\/709255752-sahra-wagenknecht-zu-corona-schulen-dichtzumachen-ist-eine-fragwuerdige-strategie\">watson<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die unwillkommene R&uuml;ckkehr der wirklichen &Uuml;berbringer von Gewalt<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Mainstream-Medien immer noch von dem &ldquo;gewaltsamen Putschversuch&rdquo; am 6. Januar im US-Kapitolgeb&auml;ude besessen sind, sieht die neue Biden-Administration so aus, als w&auml;re sie vollgestopft mit wirklichen Urhebern von gewaltsamen Putschen. Schauen Sie nicht auf die Mainstream-Medien, um dar&uuml;ber zu berichten, aber einige der gleichen Politiker und B&uuml;rokraten, die die l&auml;cherliche Farce im Capitol anprangern, als ob es das &Auml;quivalent von 9\/11 w&auml;re, sind seit Jahrzehnten an der Planung und Ausf&uuml;hrung von echten Putschen im Ausland beteiligt. Bei ihren echten Staatsstreichen sind viele Tausende von Zivilisten gestorben&hellip;<br>\nAnders als der B&uuml;ffelhorn-tragende Witzbold, der die &ldquo;heilige&rdquo; Senatskammer entweihte, hatte der ukrainische Putsch echte bewaffnete Aufst&auml;ndische mit einem echten Plan, die Regierung zu st&uuml;rzen. Schlie&szlig;lich gelang es ihnen mit Hilfe der neuen stellvertretenden Au&szlig;enministerin Nuland &ndash; nachdem Tausende von Zivilisten get&ouml;tet worden waren.<br>\nWie wir in den letzten vier Jahren der Trump-Administration leider feststellen mussten, ist das Personal die Politik. W&auml;hrend Pr&auml;sident Trump also gegen die &ldquo;dummen Kriege&rdquo; wetterte und versprach, die Truppen nach Hause zu bringen, stellte er Leute wie John Bolton und Mike Pompeo an, um die Arbeit zu erledigen. Sie verbrachten ihre Zeit damit, Trumps Forderung nach Beendigung der Kriege dahingehend zu &ldquo;verdeutlichen&rdquo;, dass er die Kriege tats&auml;chlich fortsetzen wollte. Es war ein kolossaler Fehlschlag.<br>\nEs ist schwer, optimistisch &uuml;ber eine Biden-Administration mit so vielen hyper-interventionistischen Wiederholungst&auml;tern aus dem Hause Obama zu sein.<br>\n(&hellip;) Am Ende des Tages werden sich die Bush-Republikaner &ndash; wie Rep. Liz Cheney &ndash; mit den Biden-Demokraten zusammentun, um die &ldquo;amerikanische F&uuml;hrung&rdquo; wiederherzustellen. Das bedeutet nat&uuml;rlich mehr offene und verdeckte US-Kriege im Ausland. Die unheilige Allianz zwischen Big Tech und der US-Regierung wird dem US-Au&szlig;enministerium unter Au&szlig;enminister Tony Blinken und der stellvertretenden Au&szlig;enministerin Nuland gerne mit der Technologie zur Seite stehen, um weitere &ldquo;Regimewechsel&rdquo;-Operationen zu sch&uuml;ren, wo immer die Biden-Administration es f&uuml;r richtig h&auml;lt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2021_01_18_dieunwillkommene.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jemen oder der Krieg ohne Ende<\/strong><br>\n(&hellip;) Die brutalste Auseinandersetzung findet jedoch noch immer fast im Windschatten der Weltgeschichte statt, n&auml;mlich im Jemen. Seit bald sechs Jahren wird im S&uuml;den der Arabischen Halbinsel ein erbitterter Krieg gef&uuml;hrt, an dem und an dessen Folgen weit &uuml;ber 100&thinsp;000 Menschen gestorben sind &ndash; laut Vereinten Nationen die &bdquo;gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Katastrophe der Gegenwart&ldquo;. Ginge es dabei nur um den Jemen, das &auml;rmste aller arabischen L&auml;nder, w&auml;re die Auseinandersetzung vermutlich l&auml;ngst beendet. Doch dahinter verbirgt sich die Auseinandersetzung um die regionale Vorherrschaft &ndash; eben zwischen dem schiitischen Iran und dem sunnitischen Saudi-Arabien.<br>\n(&hellip;) . Im Sommer 2019 zogen die VAE ihre Truppen zur&uuml;ck, die Saudis setzten den eigentlich bereits verlorenen Krieg jedoch unvermindert fort. Obwohl Riad parallel dazu Gespr&auml;che mit den Huthis auf neutralem Boden, in Oman, f&uuml;hrt, ist es zu einem Durchbruch bisher nicht gekommen. Der Grund daf&uuml;r ist, dass Riad den Krieg l&auml;ngst als einen Teil einer weit gr&ouml;&szlig;eren Auseinandersetzung ansieht &ndash; n&auml;mlich seines jahrzehntealten Konflikts mit dem Iran. Die Saudis bef&uuml;rchten, dass eine Verhandlungsl&ouml;sung jetzt einer Niederlage gleichk&auml;me und auch ihre Position gegen&uuml;ber dem gro&szlig;en Rivalen schw&auml;chen w&uuml;rde.<br>\nSie betrachten und f&uuml;rchten die Rebellen als enge Verb&uuml;ndete Irans, die f&uuml;r Teheran einen Br&uuml;ckenkopf auf der Arabischen Halbinsel errichten wollen &ndash; direkt an der saudi-arabischen S&uuml;dgrenze.<br>\n(&hellip;) Just in dieser Situation eskalierte aber der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Iran, was auch mit der US-Regierung unter Donald Trump und seiner Konfrontationsstrategie gegen&uuml;ber Iran zu tun hatte. Die Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Iran waren schon seit Jahren sehr schlecht, weil Riad Teheran vorwarf, die Aufst&auml;nde und B&uuml;rgerkriege im Nahen Osten f&uuml;r eine aggressive Expansionspolitik zu nutzen. Saudi-Arabien sieht sich durch die Pr&auml;senz der iranischen Revolutionsgarden und mit ihnen verb&uuml;ndeter Milizen im Libanon, Irak, in Syrien und im Jemen eingekreist und bedroht.<br>\n(&hellip;) Die humanit&auml;re Situation im Jemen hat sich derweil weiter verschlechtert. Schon seit Jahren herrschen Hunger und Krankheiten; die Covid-19-Pandemie hat die Situation erheblich verschlimmert, denn in fast allen Landesteilen ist die Gesundheitsversorgung zusammengebrochen&hellip;Doch ganz unabh&auml;ngig davon, ob die Verhandlungen noch zu einem Erfolg f&uuml;hren, d&uuml;rften die Huthis den Krieg gewonnen haben. Die Folgen f&uuml;r Saudi-Arabien sind &ndash; jenseits des erheblichen Ansehensverlusts &ndash; dramatisch, denn die Niederlage im Jemen wirkt sich auch auf den gro&szlig;en Regionalkonflikt mit Iran aus&hellip;W&auml;ren da nicht die massiven Sanktionen der USA und die den Iranern haushoch &uuml;berlegenen US-Streitkr&auml;fte in der Gegend, k&ouml;nnte man bereits heute von einer beginnenden iranischen Hegemonie am Persischen Golf sprechen.<br>\nDoch w&auml;hrend es im Sommer 2019 kurzzeitig so schien, als w&uuml;rde Riad die &Uuml;berlegenheit Irans akzeptieren und einen Ausgleich suchen, ist seither sehr deutlich geworden, dass Bin Salman auch langfristig auf Konfrontation setzt. Daf&uuml;r sprechen au&szlig;er der fortgesetzten Ann&auml;herung an Israel &ndash; den milit&auml;risch st&auml;rksten Feind Irans im Nahen Osten &ndash; vor allem neueste Nachrichten &uuml;ber den Ausbau der saudi-arabischen Raketenstreitmacht und &uuml;ber ein Atomprogramm, das eine eigene Urananreicherung umfassen soll. All das sind deutliche Anzeichen daf&uuml;r, dass Saudi-Arabien auf eine nukleare Bewaffnung abzielt, was den Konflikt in der ohnehin hoch explosiven Golfregion weiter eskalieren w&uuml;rde.<br>\nDie saudische F&uuml;hrung hat den Kampf um die Vorherrschaft am Golf also noch nicht aufgegeben &ndash; und damit auch nicht den blutigen Krieg im Jemen. Und da Iran mit den Huthis nun &uuml;ber Verb&uuml;ndete in Sanaa verf&uuml;gt, d&uuml;rfte das Land schon bald wieder zum Schauplatz werden &ndash; in einer neuen Runde der endlosen Auseinandersetzung zwischen Iran und Saudi-Arabien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2021\/januar\/jemen-oder-der-krieg-ohne-ende\">Bl&auml;tter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Eine gute Darstellung des Konfliktes, sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68956\">Trumps letzte Entscheidung zum Krieg in Jemen ist viel schlimmer als der &bdquo;Sturm auf das Kapitol&ldquo;<\/a>, Nachdenkseiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein weiterer R&uuml;ckschritt in den Kalten Krieg<\/strong><br>\nNach den USA k&uuml;ndigt auch Russland das &laquo;Open-Skies&raquo;-Abkommen &uuml;ber vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen im Luftraum.<br>\nRussland und die von den USA gef&uuml;hrte NATO rutschen immer weiter zur&uuml;ck in den einst als &uuml;berwunden geglaubten Kalten Krieg. Am Freitag verk&uuml;ndete die Regierung in Moskau den Ausstieg Russlands aus dem &laquo;Open-Skies&raquo;-Abkommen &uuml;ber gegenseitige milit&auml;rische Beobachtungsfl&uuml;ge, das die 34 Mitgliedsstaaten der NATO und der ehemaligen Warschauer Vertragsorganisation (WVO) 1992 vereinbart hatten. Die Trump-Administration in Washington hatte das Abkommen bereits im letzten Jahr wegen angeblicher russischer Verst&ouml;&szlig;e aufgek&uuml;ndigt.<br>\nDas 2002 in Kraft getretene Abkommen &uuml;ber &laquo;offene Himmel&raquo; war neben dem inzwischen ebenfalls gef&auml;hrdeten Abkommen &uuml;ber konventionelle R&uuml;stungskontrolle in Europa (KSE) die wichtigste vertrauensbildende Ma&szlig;nahme, die die ehemaligen Feindstaaten der Ost-West-Blockkonfrontation nach deren Ende vereinbart hatten. Es erlaubt den 34 Vertragsstaaten milit&auml;rische Beobachtungsfl&uuml;ge in den jeweiligen anderen Luftr&auml;umen, um Informationen &uuml;ber Truppen sowie milit&auml;rische Einrichtungen und Aktivit&auml;ten zu gewinnen&hellip;<br>\nZwischen den verbleibenden 32 Vertragsstaaten besteht das &laquo;Open-Skies&raquo;-Abkommen zwar formal weiterhin. Aber nach dem Austritt der USA und Russlands ist es praktisch Makulatur und politisch tot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/ein-weiterer-rueckschritt-in-den-kalten-krieg\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kampfdrohnen: Kritik<\/strong><br>\nEx-Major Florian Pfaff kritisierte in der taz die Anschaffung von Kampfdrohnen mit den Worten: &bdquo;Wenn als Diskussion auftaucht: Soll die Bundeswehr nun auch Kampfdrohnen bekommen? Dann sagen wir, wof&uuml;r man die normalen Aufkl&auml;rungsdrohnen &uuml;berhaupt verwenden kann, und daf&uuml;r braucht man gar keine Kampfdrohnen. Wenn ich aber jetzt sage, ich brauche Kampfdrohnen, kann das nur den einzigen Zweck haben, fernab vom Gefecht Menschen t&ouml;ten zu wollen. Ich kann aber doch ein Todesurteil nicht nur deswegen vollstrecken, weil das im Ausland ist. Oder weil es ohne Gerichtsverfahren ist. Weil das sich ein paar wenige ausgedacht haben, wen wir da jetzt umbringen, das macht es doch nicht legal. Im Grunde sind das Morde, und Deutschland sollte sich daran nicht beteiligen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/01\/18\/kampfdrohnen-kritik\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Debatte &uuml;ber Gemeinn&uuml;tzigkeit:  Vor den Karren der AfD gespannt<\/strong><br>\nDie Hamburger Finanzbeh&ouml;rde sollte nicht blind dem Verfassungsschutz folgen, wenn sie &uuml;ber Gemeinn&uuml;tzigkeit entscheidet. Denn das n&uuml;tzt den Rechten.<br>\nDie Aberkennung der Gemeinn&uuml;tzigkeit linker Organisationen durch die Finanzbeh&ouml;rde wirkt wie ein billiger Trick, um eine unliebsame Gegenkultur finanziell auszutrocknen. Vielleicht ist dieser Schluss aber etwas &uuml;bereilt, denn es ist schwer zu sagen, warum der Hamburger Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) da &uuml;berhaupt Ambitionen haben sollte &ndash; es ist ja gar kein Wahlkampf. Wahrscheinlicher ist, dass die Beh&ouml;rde sich vor den Karren der Rechten spannen l&auml;sst und es nicht mal merkt.<br>\nZur gesellschaftlichen Rechten muss man leider auch den Verfassungsschutz z&auml;hlen, Ob&shy;ser&shy;va&shy;teu&shy;r*in und Objekt der Observation sind beim Verfassungsschutz ja schwer zu trennen &ndash; jedenfalls wenn es um rechte Strukturen geht. Nach links verl&auml;uft die Grenze zur Feindin hingegen scharf.<br>\nDass das Hamburger Landesamt die Marxistische Abendschule beobachtet, zeigt schon, welches Weltbild bei der Beh&ouml;rde vorherrscht. Wer die Lekt&uuml;re des Wirtschaftsphilosophen und die Auseinandersetzung mit linker Gesellschaftskritik als verfassungsgef&auml;hrdend begreift, muss ein ziemlich starres Weltbild haben. Was wenig &uuml;berraschend ist f&uuml;r eine Beh&ouml;rde, die eine zehnfache rechtsterroristische Mordserie jahrelang &uuml;bersehen hat&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Debatte-ueber-Gemeinnuetzigkeit\/!5741942\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>ARD-Fernsehkorrespondent J&ouml;rg Armbruster: Oberfl&auml;chlichkeit und Fehlinformation in der Auslandsberichterstattung<\/strong><br>\nViele Jahre berichtete ARD-Korrespondent J&ouml;rg Armbruster aus dem Nahen Osten. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber den Arabischen Fr&uuml;hling, einseitige Berichterstattung und das Gef&uuml;hl, unverwundbar zu sein. &hellip;. Wir lagen auf dem Balkon, &uuml;ber unseren K&ouml;pfen das Feuergefecht, und ich war eitel genug, um eine Schalte zu machen. Die Tagesschau fand es gro&szlig;artig. &hellip;. Als Auslandskorrespondent musst du mit jedem reden, du willst ja rausfinden, wie er denkt. Aber in Deutschland tut man diese Dinge nicht. Man redet nicht viel mit der AfD. Es gibt eine &uuml;berbordende politische Correctness, auch unter Journalisten, gerade unter linken. &hellip; Ich glaube, es war lange Zeit das &Uuml;bel der Nahost-Berichterstattung, dass man sie auf Schocker wie Anschl&auml;ge und Krieg reduziert hat. Da haben Experten wie Gerhard Konzelmann der Nahost-Berichterstattung einen B&auml;rendienst erwiesen. &hellip;. Ich habe das gesp&uuml;rt, wenn ich Dinge nicht machen wollte, weil ich sie f&uuml;r falsch gehalten habe, beispielsweise den Islam heranzuziehen, um alles zu erkl&auml;ren. Meine Sicht wurde von den Redakteuren in Deutschland infrage gestellt: Wieso hat das nichts mit dem Koran zu tun? Meine Antwort war: Es hat mit der Armut zu tun, mit der Korruption, aber nicht mit dem Koran. Diese Erwartungshaltung an die Berichterstattung hat nachgelassen, jedenfalls hoffe ich das. Im Arabischen Fr&uuml;hling war die Religion auf jeden Fall nicht ausschlaggebend. &hellip; Vor zehn Jahren hatten in &Auml;gypten viele Menschen aus den &auml;rmeren Vierteln zwar ein Mobiltelefon und SMS, aber sie waren nicht auf Facebook. Al Jazeera war viel wichtiger, der Sender hat live vom Tahrir-Platz berichtet. In jedem Kaffeehaus standen Fernseher. &hellip;. Das syrische Propagandaministerium hat n&auml;mlich falsche Videos aus dem Irak in den gro&szlig;en Strom der Bilder aus Syrien eingespeist. Die BBC und auch Al Jazeera sind darauf hereingefallen, so dass das Assad-Regime sagen konnte: Seht ihr, sie benutzen falsche Bilder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/ard-korrespondent-naher-osten-arabischer-fruehling-joerg-armbruster-1.5178183?newsletter=true\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>ZeroCovid: Ein Irrweg der Linken<\/strong><br>\nNach monatelangem Schweigen haben linke Aktivisten einen politischen Appell zur Pandemiebek&auml;mpfung gestartet. Ein europaweiter und versch&auml;rfter Lockdown m&uuml;sse kommen, dieser soll allerdings &bdquo;solidarisch gestaltet&ldquo; sein. Das ist ein Etikettenschwindel, denn mit ihren Vorschl&auml;gen forcieren die Initiatoren eine unsoziale Politik, die sich weit von demokratischen Prinzipien entfernt hat.<br>\n(&hellip;) Radikale Linie plus &bdquo;solidarische Gestaltung&ldquo;<br>\nNach Aussage ihres Sprechers Sebastian Schuller haben sich die Begr&uuml;nder in verschiedenen sozialen Netzwerken gefunden. Beteiligt seien linke Aktivisten, Journalisten, &Ouml;konomen und Menschen aus dem Pflegebereich. Sie unterst&uuml;tzen die radikale Linie der Wissenschaftler und erg&auml;nzen sie um einen politischen &Uuml;berbau, der an linke Werte appelliert. Die Ma&szlig;nahmen sollen &bdquo;solidarisch gestaltet&ldquo; werden, das Motto hei&szlig;t: &bdquo;Gemeinsam runter auf Null&ldquo;.<br>\n(&hellip;) Angesichts dieser Zahlen und Studien zerfallen alle Annahmen der ZeroCovid Initiative zu Staub. Ein Lockdown ist nicht tauglich als Infektionsschutzma&szlig;nahme und sein Nutzen kann gar nicht gr&ouml;&szlig;er sein als die ungeheuren Kollateralsch&auml;den. Die Idee, das gesellschaftliche Leben &bdquo;total&ldquo; zu stoppen, hebelt diverse Grundrechte aus und ist daher zutiefst undemokratisch. Die soziale Abfederung seiner Auswirkungen funktioniert nicht, denn ein Lockdown besteht seinem Wesen nach aus Umverteilung. Sie ist sein Kern.<br>\nDer Begriff &bdquo;Lockdown&ldquo; ist daher irref&uuml;hrend. Konkret m&uuml;sste es hei&szlig;en: Gigantische Umverteilung mit verheerenden gesellschaftlichen Konsequenzen. Einen solidarischen Lockdown kann es gar nicht geben. Es ist eben auch eine Frage des Geldes und der Lebensverh&auml;ltnisse, wer sich den Effekten eines Lockdowns entziehen kann oder ihn im eigenen Interesse zu nutzen imstande ist&hellip;<br>\nDen Ausdruck &bdquo;Lockdown&ldquo; mit dem Adjektiv &bdquo;solidarisch&ldquo; zu verkn&uuml;pfen, lenkt vom tats&auml;chlichen Inhalt dieser radikalen politischen Ma&szlig;nahme ab. Stattdessen wird ein Narrativ gestrickt, eine gesellschaftliche Erz&auml;hlung, die die politische Handlung mit einer Deutung versieht. Ein solches Narrativ muss nichts mit der Wahrheit zu tun haben. Es dient einzig und allein dazu, eine Interpretation der Geschehnisse vorzugeben: In diesem Sinne m&ouml;chte der &bdquo;Erfinder&ldquo; des Narrativs seine Handlung verstanden wissen.<br>\n(&hellip;) Das f&uuml;hrte im Jahr 2020 dazu, dass die Linken in einer Mehrheit den Kurs der Regierung unterst&uuml;tzten. Ausgerechnet in dem Moment, in dem das gr&ouml;&szlig;te Umverteilungsprogramm der Geschichte begonnen wurde, unterst&uuml;tzten sie die Regierung&hellip;<br>\nEin solidarischer Lockdown ist ein Etikettenschwindel. Dahinter verbirgt sich die Forderung nach einer Versch&auml;rfung der Umverteilungspolitik von unten nach oben. Politische Denker aus den Gewerkschaften, linken Parteien und Zeitungen h&auml;tten das erkennen m&uuml;ssen. Stattdessen gie&szlig;en sie mit ihrem Appell &Ouml;l ins Feuer einer zutiefst unsozialen Politik, die sich weit von demokratischen Prinzipien entfernt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/zerocovid-irrweg\">Multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Man ist nicht deshalb links, weil man sich selber so nennt, das sei hier mal vorangestellt. An dem Aufruf ZeroCovid ist nichts Linkes dran, er ist eine Zumutung. Aber eines muss man diesen &bdquo;linken Aktivisten&ldquo; lassen: ihren Verstand &bdquo;gemeinsam auf null&ldquo; zu fahren ist ihnen schon mal hervorragend gelungen. Hut ab! Leider ist den Leidtragenden des Lockdowns damit wenig geholfen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-68986","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68986","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68986"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68986\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68998,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68986\/revisions\/68998"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68986"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68986"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68986"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}