{"id":69058,"date":"2021-01-22T08:38:25","date_gmt":"2021-01-22T07:38:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058"},"modified":"2021-01-22T08:38:25","modified_gmt":"2021-01-22T07:38:25","slug":"hinweise-des-tages-3783","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h01\">&bdquo;Viele Menschen wenden sich von der Linken ab&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h02\">Corona: Wem geh&ouml;rt der Impfstoff?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h03\">Fortw&auml;hrender Lockdown und die Evidenz Merkelscher &ldquo;Wissenschaft&rdquo; <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h04\">Haus&auml;rzte warnen vor Wucherpreisen f&uuml;r medizinische Masken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h05\">Knast f&uuml;r Quarant&auml;ne-Verweigerer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h06\">Weimar: Amtsgericht h&auml;lt Corona-Kontaktverbot f&uuml;r verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h07\">Zwangsr&auml;umungen gehen im Corona-Winter weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h08\">Berliner Geologistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h09\">Legale Steuervermeidung und staatliche Hilfen &ndash; das passt nicht zusammen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h10\">Bundessozialgericht: Kein zur&uuml;ck in die alte Papier-Welt. Die elektronische Gesundheitskarte ist alternativlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h11\">&ldquo;Die Stromversorgung ist massiv gef&auml;hrdet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h12\">Ohne Suffizienz gibt es keine Klimaneutralit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h13\">Was wird aus dem Trumpismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69058#h14\">Das Beispiel Trump zeigt: Soziale Netzwerke m&uuml;ssen reguliert werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Viele Menschen wenden sich von der Linken ab&ldquo;<\/strong><br>\nDie ehemalige Linke-Fraktionschefin im Bundestag beklagt mangelndes Gesp&uuml;r ihrer Partei f&uuml;r Sorgen der unteren Mittelschicht.<br>\nEin m&ouml;glicher Regierungswechsel im Bund unter Einschluss der Linken h&auml;ngt nach &Uuml;berzeugung ihrer ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht von den Parteien im linken Spektrum selbst ab und nicht von der Personalaufstellung der Union. [&hellip;]<br>\nParteichefin Katja Kipping hat erkl&auml;rt, dass eine sozial-&ouml;kologische Wende nur mit einer starken Linken m&ouml;glich sei. Soll sich die Linke k&uuml;nftig mehr um den Klimaschutz k&uuml;mmern?<br>\nWAGENKNECHT Auch das ist ein Thema, bei dem es entscheidend auf das Wie ankommt. Wer den Gr&uuml;nen nachl&auml;uft, die es f&uuml;r verantwortungsvolle Klimapolitik halten, Sprit, Heiz&ouml;l und Strom zu verteuern, aber E-Porsches und Teslas staatlich zu subventionieren, muss sich nicht wundern, wenn sich Geringverdiener und die untere Mittelschicht abwenden. Da wird der Verweis aufs Klima eher zum Alibi f&uuml;r eine Umverteilung von unten nach oben.<br>\nDas alles klingt nicht gerade so, als ob sie einen rot-rot-gr&uuml;nen Regierungswechsel nach der n&auml;chsten Bundestagswahl f&uuml;r realistisch halten.<br>\nWAGENKNECHT Wenn man sich Umfragen anschaut, dann w&uuml;nscht sich eine Mehrheit der Bev&ouml;lkerung mehr soziale Gerechtigkeit. Sie w&uuml;nscht sich, dass die Corona-Schulden von den wirklich Reichen und nicht vom Normalb&uuml;rger bezahlt werden. Es w&auml;re ein gro&szlig;es Versagen von SPD und Linken, wenn es trotzdem am Ende Schwarz-Gr&uuml;n gibt und alles weitergeht wie bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/nachrichten\/politik\/inland\/sahra-wagenknecht-viele-menschen-wenden-sich-von-der-linken-ab_aid-55800557\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Corona: Wem geh&ouml;rt der Impfstoff?<\/strong><br>\nEs w&auml;re m&ouml;glich, schneller Corona-Impfstoffe zu produzieren, wenn die Entwicklerfirmen ihr Wissen teilen w&uuml;rden. Regierungen k&ouml;nnten und sollten dies einfordern, da sie Milliarden an &ouml;ffentlichem Geld f&uuml;r die Impfstoffe zahlen w&uuml;rden. Das haben Gesundheitsexpertinnen und -experten aus mehreren L&auml;ndern gegen&uuml;ber dem NDR erkl&auml;rt. Zudem kritisieren sie die Intransparenz der F&ouml;rder- und Liefervereinbarungen sowie der Entwicklungs- und Herstellungskosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2021\/Corona-Wem-gehoert-der-Impfstoff,coronaimpfstoff114.html\">Panorama<\/a>\n<p><strong>dazu: Corona-Impfstoff: Pfizer liefert weniger Ampullen<\/strong><br>\nWeil aus einem Impfstoff-Fl&auml;schchen mehr Dosen entnommen werden k&ouml;nnen als gedacht, k&uuml;rzen die Hersteller Pfizer und BioNTech ihre Ampullen-Lieferungen. Zugleich verz&ouml;gert sich die Bereitstellung des Moderna-Impfstoffs.<br>\nDer US-Pharmakonzern Pfizer und sein deutscher Partner BioNTech werden weniger Ampullen ihres Corona-Impfstoffs an die Besteller-L&auml;nder ausliefern als angek&uuml;ndigt. Pfizer begr&uuml;ndete das gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur AFP mit einer Stellungnahme der EU-Arzneimittelbeh&ouml;rde EMA, wonach aus jedem Fl&auml;schchen bis zu sechs statt der urspr&uuml;nglich kalkulierten f&uuml;nf Impfdosen gezogen werden k&ouml;nnen.<br>\n&ldquo;Wir halten unsere Lieferverpflichtungen gegen&uuml;ber den Staaten ein&rdquo;, teilte Pfizer mit. Die Bestellungen h&auml;tten &ldquo;immer auf einer Gesamtzahl von Dosen beruht und nicht von Ampullen&rdquo;.<br>\nTats&auml;chlich beziehen sich die Liefervertr&auml;ge der EU auf eine Gesamtzahl von Impfdosen. Die EMA hatte es den EU-Staaten am 8. Januar erlaubt, sechs Dosen aus jedem Impfstoff-Fl&auml;schchen zu ziehen. Allerdings sind daf&uuml;r spezielle Spritzen n&ouml;tig, &uuml;ber die nicht alle L&auml;nder in ausreichender Zahl verf&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/impfstoff-versorgung-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fortw&auml;hrender Lockdown und die Evidenz Merkelscher &ldquo;Wissenschaft&rdquo; <\/strong><br>\nDie Akademie Leopoldina lag im Dezember mit ihrer Einsch&auml;tzung falsch und sollte ihre Lockdown-Empfehlungen selbstkritisch zur&uuml;cknehmen<br>\nDer im Dezember verh&auml;ngte Lockdown droht bis in den Fr&uuml;hling hinein immer weiter verl&auml;ngert zu werden. In ihren Pl&auml;doyers f&uuml;r einen versch&auml;rften Lockdown bat Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang Dezember flehentlich, doch auf &ldquo;die Wissenschaft&rdquo; zu h&ouml;ren. F&uuml;r sie bestand diese aus der &ldquo;Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina&rdquo;, mit deren 7. Ad-hoc-Stellungnahme die Entscheidung ma&szlig;geblich begr&uuml;ndet wurde. Sie war von den sechs Wissenschaftlern, die als einzige zu den Beratungen der Kanzlerin und der L&auml;nderchefs hinzugezogen worden waren, mitverfasst worden.<br>\nChristian Drosten, einer dieser sechs Ratgeber, bezeichnete die Stellungnahme als &ldquo;deutliche und letzte Warnung der Wissenschaft&rdquo;. Sie zu ignorieren, sei eine Entscheidung gegen &ldquo;die Wissenschaft&rdquo;. Wissenschaftlern mit abweichenden Positionen wurde damit die Zugeh&ouml;rigkeit zu diesem Kreis einfach abgesprochen. Tats&auml;chlich wurde keiner der renommierten Fachleute, die alternative Vorschl&auml;ge zum Vorgehen vorgelegt haben, wie z.B. die Expertengruppe um Matthias Schrappe, zu den Beratungen hinzugezogen. Ihre differenzierteren, &uuml;ber die enge virologische Sicht hinausgehenden Ans&auml;tze, die nicht die t&auml;gliche Zahl gemeldeter Corona-F&auml;lle zum alleinigen Ma&szlig;stab machen und andere Mittel als Kontaktbeschr&auml;nkungen favorisieren, wurden nicht diskutiert.<br>\nPrognostizierten die Autoren des Leopoldina-Papiers im Dezember auf Grundlage ihrer Modellrechnungen, dass das Infektionsgeschehen durch einen kurzen strengen Lockdown unter Kontrolle zu bringen sei, pl&auml;dieren nun Wissenschaftler aus diesem Kreis, wie die Physiker Viola Priesemann und Dirk Brockmann, nach dem Ausbleiben dieses Erfolgs f&uuml;r eine immer weitere Verl&auml;ngerung und Versch&auml;rfung der Restriktionen. Es lohnt sich daher, die Qualit&auml;t ihre Expertise vom Dezember noch mal unter die Lupe zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fortwaehrender-Lockdown-und-die-Evidenz-Merkelscher-Wissenschaft-5031448.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Haus&auml;rzte warnen vor Wucherpreisen f&uuml;r medizinische Masken<\/strong><br>\nNach den j&uuml;ngsten Beschl&uuml;ssen von Bund und L&auml;ndern zum Kampf gegen die Coronapandemie hat der Deutsche Haus&auml;rzteverband (DH&Auml;V) vor Wucherpreisen f&uuml;r medizinische Masken im Onlinehandel gewarnt.<br>\nEs solle ein fairer Preis f&uuml;r die Masken sichergestellt werden, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Es m&uuml;sse verhindert werden, dass es &ndash; wie beim ersten Lockdown im vergangenen Fr&uuml;hjahr bei Schutzmasken, Desinfektionsmitteln und Toilettenpapier &ndash; zu Wucherpreisen komme. &bdquo;Hierzu k&ouml;nnte beispielsweise ein Festpreis festgelegt werden, der nicht &uuml;berschritten werden darf&ldquo;, sagte Weigeldt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/120357\/Hausaerzte-warnen-vor-Wucherpreisen-fuer-medizinische-Masken\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Knast f&uuml;r Quarant&auml;ne-Verweigerer<\/strong><br>\nSchleswig-Holstein will Menschen, die sich hartn&auml;ckige gegen Quarant&auml;neauflagen sperren, in Nachbarschaft zu infizierten Gefangenen inhaftieren<br>\nIn Schleswig-Holstein wird ein Gef&auml;ngnis f&uuml;r Quarant&auml;ne-Verweigerer eingerichtet. Das berichtet die Hamburger Morgenpost. Hamburg plane &Auml;hnliches. F&uuml;r sechs Insassen sei die Einrichtung in Neum&uuml;nster ausgelegt. 30 W&auml;rter sollen sie bewachen.<br>\nSchon diese Relation legt nahe, dass es der Koalition in Kiel aus CDU, Gr&uuml;nen und FDP nicht etwa um effiziente Bek&auml;mpfung der Pandemie, sondern viel mehr um Abschreckung, Einsch&uuml;chterung und Repression geht. Notwendig zur Einweisung sei ein richterlicher Beschluss und hartn&auml;ckige Weigerung, sich an Quarant&auml;neauflagen zu halten, m&uuml;ssten vorausgegangen sein.<br>\nWie viel sinnvoller w&auml;re es, Hotels anzumieten und dort Quarant&auml;ne-Pflichtige bei freier Verpflegung und auf Kosten des Landes oder des Bundes unterzubringen. Das ginge sicherlich mit weniger personellem Aufwand, w&uuml;rde f&uuml;r mehr Akzeptanz der Quarant&auml;ne-Ma&szlig;nahmen sorgen und w&auml;re zugleich noch eine M&ouml;glichkeit, das darbende Hotel- und Gastst&auml;ttengewerbe zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Knast-fuer-Quarantaene-Verweigerer-5030957.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.taeglich\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Weimar: Amtsgericht h&auml;lt Corona-Kontaktverbot f&uuml;r verfassungswidrig<\/strong><br>\nDas Amtsgericht Weimar h&auml;lt das allgemeine Kontaktverbot in der Th&uuml;ringer Corona-Verordnung vom vergangenen Fr&uuml;hjahr f&uuml;r verfassungswidrig. Das hat das Gericht im Rahmen eines Bu&szlig;geldverfahrens entschieden. Hintergrund ist, dass Ende April vergangenen Jahres ein Mann zusammen mit sieben weiteren Personen im Hof eines Wohnhauses in Weimar Geburtstag gefeiert hatte. Nach der kurz zuvor beschlossenen Verordnung war der gemeinsame Aufenthalt nur mit h&ouml;chstens einer haushaltsfremden Person erlaubt.<br>\nDie Stadt verh&auml;ngte sechs Monate sp&auml;ter einen Bu&szlig;geldbescheid gegen den Mann. Laut dem Amtsgericht war das aber verfassungswidrig, da in der Verordnung des Landes eine ausreichende Erm&auml;chtigungsgrundlage fehle. Zum anderen verletze das Kontaktverbot die in Artikel 1 des Grundgesetzes garantierte Menschenw&uuml;rde. Ein solches Kontaktverbot sei nur mit der Menschenw&uuml;rde vereinbar, wenn es einen Notstand gebe, bei dem das Gesundheitssystem drohe zusammenzubrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/thueringen\/mitte-west-thueringen\/weimar\/corona-kontaktverbot-verfassungswidrig-amtsgericht-100.html%20\">MDR<\/a>\n<p><strong>dazu: AG Weimar &ndash; Freispruch von Bu&szlig;geld wegen Versto&szlig;es gegen das Kontaktverbot<\/strong><br>\nEin Strafprozess vor dem Amtsgericht Weimar endete f&uuml;r einen Mann, der wegen Versto&szlig;es gegen das Corona-Kontaktverbot zu einer Geldbu&szlig;e verurteilt werden sollte, mit Freispruch. Das Gericht monierte mit Blick auf die Formulierung des Infektionsschutzgesetzes das rechtsstaatliche Bestimmtheitsgebot. Der Gesetzgeber d&uuml;rfe nicht einfach Pauschalanordnungen treffen, die dann von den Beh&ouml;rden nach Gusto ausgelegt w&uuml;rden. Das Infektionsschutzgesetz formuliere sehr allgemein, dass die &bdquo;zust&auml;ndige Beh&ouml;rde die notwendigen Schutzma&szlig;nahmen&ldquo; zu treffen h&auml;tten. Ein allgemeines Kontaktverbot k&ouml;nne davon aber nicht erfasst sein, da ein derart allgemein formuliertes Gesetz den Handlungsspielraum, den der Gesetzgeber einer Beh&ouml;rde &uuml;berlassen kann, &uuml;berdehne. Ein allgemeines Kontaktverbot greife so weit in die Freiheits-Grundrechte der B&uuml;rger ein, dass es nicht ohne eine in den Eingriffsvoraussetzungen genau formulierte Rechtsgrundlage von einer Beh&ouml;rde ausgesprochen werden d&uuml;rfe (Urteil vom 11. Januar 2021, Aktenzeichen 6 OWi &ndash; 523 Js 202518\/20).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anwalt-suchservice.de\/rechtstipps\/corona-urteile_-_update_-_news-ticker_26449.html\">Anwalt-Suchservice<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zwangsr&auml;umungen gehen im Corona-Winter weiter<\/strong><br>\nStatt &uuml;ber Konzepte wie &ldquo;Zero Corona&rdquo; sollte &uuml;ber &ldquo;Zero Zwangsr&auml;umungen&rdquo; gesprochen werden<br>\n&ldquo;Stay at Home&rdquo; ist die Devise der Stunde. Menschen sollen in ihren Wohnungen bleiben, um die Zahl der Corona-Ansteckungen zu minimieren. Wenig bekannt ist allerdings, dass auch unter Corona-Bedingungen Menschen weiterhin aus ihren Wohnung geworfen werden. Zwangsr&auml;umungen nach gerichtlich best&auml;tigten R&auml;umungsklagen sind nicht ausgesetzt.<br>\nNach einen entsprechenden Urteil aus M&uuml;nchen zeigt sich der Interessenverband der Hauseigent&uuml;mer zufrieden, dass Corona zu keiner Beschneidung der Rechte von Vermietern f&uuml;hrt. Die Linkspartei hatte zuvor ohne gro&szlig;e &ouml;ffentliche Resonanz eine Aussetzung von Zwangsr&auml;umungen unter Corona gefordert.<br>\nNun hat die Initiative &ldquo;Recht auf Stadt Regensburg&rdquo; eine Petition lanciert, die ein Moratorium aller Zwangsr&auml;umungen wegen der Corona-Pandemie fordert.<br>\nDer Mitbegr&uuml;nder von &ldquo;Recht auf Stadt Regensburg&rdquo;, Kurt Raster, sollte nach einem langwierigen Mietstreit am 19. Januar zwangsger&auml;umt werden. Der K&uuml;nstler und langj&auml;hrige Aktivst hat &uuml;ber 35 Jahre in der Wohnung gelebt. Das Haus war 1985, als er eingezogen war, noch Teil des Sozialen Wohnungsbaus, dann wurde esan den Vonovia-Vorg&auml;nger Annington verkauft, Dieser ver&auml;u&szlig;erte die Wohnung, in der Raster lebt, an eine Privatfamilie. Mit der Privatisierung h&auml;uften sich die Streitigkeiten zwischen Eigent&uuml;mer und Vermieter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Zwangsraeumungen-gehen-im-Corona-Winter-weiter-5031715.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Berliner Geologistik<\/strong><br>\nMit Milliardenbetr&auml;gen aus den Covid-19-Programmen subventioniert Berlin seine weltweit f&uuml;hrenden Logistikkonzerne. Die in Europa konkurrenzlosen Spitzenunternehmen wie DB Schenker (Deutsche Bahn AG), DHL (Deutsche Post AG), Lufthansa, TUI, DER (Deutsches Reiseb&uuml;ro) oder K&uuml;hne &amp; Nagel stabilisieren mit den Staatsgeldern nicht nur vor&uuml;bergehende Corona-Einbu&szlig;en; teilweise steigerten sie ihre Umsatz- und Gewinnzahlen 2020 trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise um &uuml;ber 5 Prozent. Unternehmen wie DHL (Deutsche Post AG, zu 20 Prozent in Staatsbesitz) k&uuml;ndigen jetzt an, ihren Maschinenpark durch erhebliche Zuk&auml;ufe aufzustocken, und verbreiten f&uuml;r 2021 und 2022 steigende Gewinnprognosen. Damit ist absehbar, dass die innereurop&auml;ische Monopolstellung der deutschen Logistik zu weiteren Zusammenbr&uuml;chen regionaler EU-Anbieter f&uuml;hren wird. Die nationale Konzentration des grenz&uuml;berschreitenden Transportpotenzials &auml;hnelt inzwischen den Verh&auml;ltnissen der Vorkriegsjahre. Damals wurde insbesondere Schenker &amp; Co. zugetraut, im Krisen- und Kriegsfall Europa aufzurollen. Die politische Bedeutung des europ&auml;ischen Transportmonopols erhellt eine Studie, die anl&auml;sslich des bevorstehenden Gedenktags am 27. Januar erscheint und die Rolle von Schenker (damals wie heute in Staatseigentum) bei der &ldquo;Neuordnung des Kontinents&rdquo; beleuchtet. german-forreign-policy.com bringt heute den ersten Teil der Expertise, die parallel vom &ldquo;Zug der Erinnerung&rdquo; ver&ouml;ffentlicht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8494\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Legale Steuervermeidung und staatliche Hilfen &ndash; das passt nicht zusammen<\/strong><br>\nNeue Studie von Wirtschaftsforschern belegt: Steuervermeidungsmodelle kosten den deutschen Staat Milliarden. Unter den Steuertricksern sind auch Firmen, die mit Staatsgeld vor der Pleite gerettet werden.<br>\nDem deutschen Staat entgehen dadurch, dass Unternehmen Gewinne in L&auml;nder mit besonders niedrigen Unternehmenssteuern verlagern, Einnahmen von 5,7 Milliarden Euro im Jahr. So jedenfalls lautet die Sch&auml;tzung des M&uuml;nchner Wirtschaftsforschungsinstituts ifo, die die &Ouml;konomen jetzt in einer Studie ver&ouml;ffentlicht haben. Vor dem Hintergrund der Pandemie, in der der Staat auch einige dieser Unternehmen mit Krediten und direkten Zahlungen unterst&uuml;tzt, ist die Studie brisant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/fehleinnahmen-von-5-7-milliarden-euro-steuervermeidung-wird-trendsport-bei-unternehmen_id_12889748.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundessozialgericht: Kein zur&uuml;ck in die alte Papier-Welt. Die elektronische Gesundheitskarte ist alternativlos<\/strong><br>\nUm Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Anspruch nehmen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Versicherte ihre Berechtigung grunds&auml;tzlich mit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nachweisen. Das hat der 1. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) entschieden.<br>\n&raquo;Die Kl&auml;ger hatten geltend gemacht, die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und die dahinter stehende Telematikinfrastruktur wiesen Sicherheitsm&auml;ngel auf, sensible Daten seien nicht ausreichend vor unberechtigtem Zugriff gesch&uuml;tzt. Das Bundessozialgericht ist dem nicht gefolgt. Um Leistungen der GKV in Anspruch nehmen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Versicherte ihre Berechtigung grunds&auml;tzlich mit der eGK nachweisen&laquo;, so das BSG: Keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ohne elektronische Gesundheitskarte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/01\/20\/bsg-zur-elektronischen-gesundheitskarte\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Die Stromversorgung ist massiv gef&auml;hrdet&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit dem Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforscher Henrik Paulitz<br>\nWie sicher ist eigentlich die Stromversorgung in Deutschland und Europa? Immer wieder sind Meldungen zu vernehmen, wonach es zu einem gro&szlig;fl&auml;chigen und auch l&auml;nger andauerndem Stromausfall kommen k&ouml;nne. Erst vor kurzem wurde laut Medienberichten ein gr&ouml;&szlig;erer Stromausfall in Europa gerade noch verhindert (Europa ist am Blackout vorbeigeschrammt).<br>\nTelepolis nahm die Meldungen zum Anlass, ein Interview mit Henrik Paulitz zu f&uuml;hren. Der Leiter der Akademie Bergstra&szlig;e f&uuml;r Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung, der sich seit Jahrzehnten mit der Energiepolitik befasst, legt im Interview dar, was die Hintergr&uuml;nde der Warnungen vor einem &ldquo;Blackout&rdquo; sind. Einen Zusammenbruch der Stromversorgung h&auml;lt Paulitz f&uuml;r alles andere als realit&auml;tsfern &ndash; die Folgen w&auml;ren weitreichend, warnt Paulitz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Stromversorgung-ist-massiv-gefaehrdet-5030116.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ohne Suffizienz gibt es keine Klimaneutralit&auml;t<\/strong><br>\nIn 30 Jahren soll Deutschland klimaneutral sein. Selbst anspruchsvolle Studien setzen dabei auf unrealistische L&ouml;sungen. Um das Klimaziel zu erreichen, m&uuml;ssen wir endlich das Potenzial von Suffizienzstrategien nutzen.<br>\nIm Oktober letzten Jahres ver&ouml;ffentlichten der Thinktank Agora Energiewende und die Stiftung Klimaneutralit&auml;t eine viel beachtete Studie f&uuml;r ein &ldquo;Klimaneutrales Deutschland&rdquo; im Jahr 2050. Die Studie zieht das hoffnungsvolle Fazit, das Erreichen der Klimaziele und die Treibhausgasneutralit&auml;t 2050 seien machbar. Die Rede ist von &ldquo;gro&szlig;en Herausforderungen&rdquo; und &ldquo;ambitioniertem Klimaschutz&rdquo;.<br>\nDie Herausforderungen sind tats&auml;chlich gro&szlig;. N&auml;her betrachtet zeigt sich jedoch, dass einige Annahmen der Studie unrealistisch sind. Ein Kernproblem sind Energieimporte. Die Studienautor:innen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 etwa 348 Milliarden Kilowattstunden an Wasserstoff und sonstigen synthetischen Brennstoffen importiert werden m&uuml;ssen, die mit Power-to-X-Techniken hergestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/gesellschaft\/ohne-suffizienz-gibt-es-keine-klimaneutralitaet\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Was wird aus dem Trumpismus?<\/strong><br>\nIm Wahlkampf sagte Joe Biden vor f&uuml;hrenden Gewerkschaftsvertretern: &bdquo;Ich bin einen Gewerkschaftsmann.&ldquo; Er versprach, der &bdquo;arbeitnehmerfreundlichste Pr&auml;sident aller Zeiten&ldquo; zu werden. Aber nach der Erst&uuml;rmung des US-Capitols durch einen rechtspopulistischen Mob und inmitten einer gef&auml;hrlichen Pandemie, die mehr als 400.000 Menschen in den Vereinigten Staaten das Leben gekostet und die Wirtschaft in die Knie gezwungen hat, stellt sich die Frage: Kann Joe Biden seine Wahlkampfversprechen einhalten?<br>\nImmerhin hat Biden mit Marty Walsh, dem fr&uuml;heren Vorsitzenden der Baugewerkschaft und amtierenden B&uuml;rgermeister der Stadt Boston, einen Arbeitsminister nominiert, der starken R&uuml;ckhalt in Gewerkschaften und Arbeitnehmerorganisationen genie&szlig;t. Doch die Priorit&auml;ten, die die Bek&auml;mpfung der Covid-19-Pandemie erzwingt, k&ouml;nnten im Zusammenspiel mit den Hinterlassenschaften des Trumpismus im politischen System und dem Durchgriff gro&szlig;er Konzerne auf die Demokratische Partei eine arbeitnehmerfreundliche Agenda vereiteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/magazin-mitbestimmung-2744-30001.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Beispiel Trump zeigt: Soziale Netzwerke m&uuml;ssen reguliert werden<\/strong><br>\nEs muss im Internet einen mittleren Weg geben zwischen den Extremen von Bevormundung und Laisser-faire. Wir brauchen pr&auml;zis formulierte Richtlinien.<br>\nDie Tatsache, dass soziale Netzwerke in grosser Zahl dem amerikanischen Pr&auml;sidenten Donald Trump kurz vor der Amts&uuml;bergabe die Accounts gesperrt haben, ist ein Symptom, ein Zeichen der Zeit. Die &Auml;ra der Netzutopien ist endg&uuml;ltig zu Ende, so zeigt sich hier. An die Stelle basisdemokratischer Euphorie, die einst die Computer-Hippies der ersten Stunde elektrisierte, ist l&auml;ngst Ern&uuml;chterung getreten, die Angst vor dem Verl&ouml;schen von Respekt und Rationalit&auml;t in einem postfaktischen Spektakel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/das-beispiel-trump-zeigt-soziale-netzwerke-muessen-reguliert-werden-ld.1597301\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-69058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69058"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69060,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69058\/revisions\/69060"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}