{"id":69095,"date":"2021-01-22T16:33:13","date_gmt":"2021-01-22T15:33:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095"},"modified":"2021-01-23T17:07:57","modified_gmt":"2021-01-23T16:07:57","slug":"hinweise-des-tages-ii-474","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h01\">Kliniken werden geschlossen, obwohl das Gesundheitssystem vor dem Kollaps steht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h02\">Appell der Jungen DGKJ: Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft! Behandeln wir sie auch so!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h03\">Warnung vor Panikmache: Bundesamt rechnet nicht mit Corona-Triagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h04\">Schwierigkeiten bei zus&auml;tzlichen Impfdosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h05\">Zeigt die Bew&auml;ltigung der Corona-Krise die &Uuml;berlegenheit der technokratischen Autokratie? Der chinesische Erfolg stellt eine zentrale soziologische Annahme in Frage.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h06\">Google droht Australien wegen Mediengesetzes mit Sperre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h07\">Berlin: Atomwaffen-Jet im Hauruck-Verfahren vor der Bundestagswahl?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h08\">Krise trifft vor allem Junge und Arbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h09\">M&auml;ngel in der bAV-Beratung: &bdquo;Die Situation hat sich sogar versch&auml;rft&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h10\">Die Nebenwirkungen der CO2-Bepreisung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h11\">Sepsis-Stiftung: Viele Corona-Todesf&auml;lle k&ouml;nnten verhindert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h12\">BasA &ndash; besonders auf- und straff&auml;llige Ausl&auml;nder in Hessen: Auch ein Werk von Beh&ouml;rden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h13\">Auf der Jagd nach Falschinformationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69095#h14\">Der NDR hat &Auml;rger mit seinen freien Mitarbeitern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kliniken werden geschlossen, obwohl das Gesundheitssystem vor dem Kollaps steht<\/strong><br>\nDeutschland, 2020: W&auml;hrend der Corona-Pandemie gehen 21 Krankenh&auml;user vom Netz. In diesem Jahr folgen weitere. Wie kann das sein?<br>\nDienstagabend, kurz vor zehn Uhr. Die Kanzlerin gibt eine Pressekonferenz. Elf Stunden hat Angela Merkel mit den Spitzen der Bundesl&auml;nder verhandelt. Jetzt sitzt Berlins Regierender B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller zu ihrer Linken, Bayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der zur Rechten. Merkel wirkt hellwach, als sie erkl&auml;rt, warum der Lockdown hierzulande verl&auml;ngert und versch&auml;rft werden muss. Sie sagt: &bdquo;Es geht also um Vorsorge.&ldquo;<br>\nEin paradoxes Szenario ist derzeit in Deutschland zu beobachten. Corona droht, das Gesundheitswesen in die Knie zu zwingen. Neue Gefahr zieht auf in Gestalt von Mutationen des Virus. Immer gr&ouml;&szlig;ere Einschr&auml;nkungen werden den B&uuml;rgern auferlegt, um einen Kollaps abzuwenden. Planbare Eingriffe m&uuml;ssen verschoben werden, um Betten f&uuml;r Corona-Patienten freizuhalten. Intensivstationen sind am Limit. Die Berliner Krankenhausgesellschaft schl&auml;gt Alarm. Es fehlt an Fachkr&auml;ften, das vorhandene Personal ist chronisch ersch&ouml;pft, das Klagen gro&szlig;.<br>\nGleichzeitig aber werden in Deutschland Krankenh&auml;user geschlossen, und kaum jemand nimmt davon Notiz. Mitten in der Pandemie werden Kapazit&auml;ten abgebaut, w&auml;hrend der Mangel in t&auml;glichen Bulletins beklagt wird. Kapazit&auml;ten, die helfen w&uuml;rden, der zerst&ouml;rerischen Kraft des Virus effektiver zu begegnen. Kapazit&auml;ten, die den Kennziffern der  medialen Debatte etwas entgegensetzen k&ouml;nnten, den Todesraten, den Inzidenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/kliniken-werden-geschlossen-obwohl-das-gesundheitssystem-vor-dem-kollaps-steht-li.132283\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesweite Krankenhausschlie&szlig;ungen jetzt stoppen!<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/civi-public\/?page=CiviCRM&amp;q=civicrm%2Fpetition%2Fsign&amp;sid=29&amp;reset=1\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Berlin: Volksbegehren zu Krankenh&auml;usern unzul&auml;ssig<\/strong><br>\nDie Gesetzgebungskompetenz zur Regelung der Mindestausstattung aller Krankenhausbereiche mit Personal liege beim Bund und nicht beim Land, so die Richter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/berlin-volksbegehren-zu-krankenhaeusern-unzulaessig-li.134256\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Appell der Jungen DGKJ: Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft! Behandeln wir sie auch so!<\/strong><br>\nMit gro&szlig;er Sorge beobachten wir als Kinder- und Jugend&auml;rzt*innen und Mitglieder der Jungen DGKJ die aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklung in dieser besonderen Zeit. Dies nehmen wir zum Anlass, unsere Gedanken in Form eines Appells zum Ausdruck zu bringen.<br>\nWir m&ouml;chten uns im Vorfeld klar von Coronaleugnern und Gegnern jeglicher Ma&szlig;nahmen distanzieren und w&uuml;nschen uns eine kritische und differenzierte Auseinandersetzung mit diesem Thema! Auch spiegelt dieser Appell unsere pers&ouml;nlichen Erfahrungen wider und erhebt keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit.<br>\nSeit Februar 2020 begleitet uns nun SARS-CoV2 und die von ihm ausgel&ouml;ste Lungenerkrankung COVID-19.<br>\nSeitdem stehen haupts&auml;chlich zwei Aspekte im Vordergrund: &bdquo;Wie kann die Verbreitung des Virus einged&auml;mmt und wie die Wirtschaftskraft Deutschlands in dieser Pandemie erhalten werden?&ldquo;. Der Infektionsschutz wird mittlerweile in fast allen Lebensbereichen maximal umgesetzt.<br>\nDie Mehrheit der ergriffenen Ma&szlig;nahmen ist sicher richtig und wichtig. Jedoch sehen wir seit M&auml;rz 2020 Monat f&uuml;r Monat eine Zunahme mittlerweile schwer zu rechtfertigender massiver Einschr&auml;nkungen und Gef&auml;hrdungen des Kindeswohls. Wir ben&ouml;tigen dringend wissenschaftliche Studien zu Kindern und der von ihnen tats&auml;chlich ausgehenden Ansteckungsgefahr.<br>\nProbleme, mit denen wir uns tagt&auml;glich konfrontiert sehen, wie verz&ouml;gerte Diagnosestellung von akuten Erkrankungen, geh&auml;uftes Auftreten von Ketoazidosen bei Kindern mit Diabetes mellitus oder von Krampfanf&auml;llen bis hin zum Status epilepticus bei Kindern mit neurop&auml;diatrischer Diagnose sind nur einige Beispiele f&uuml;r die Situation und wurden schon vielerorts genannt oder publiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgkj.de\/die-gesellschaft\/aufgaben-und-angebote\/appell-der-jungen-dgkj\">Junge DGKJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warnung vor Panikmache: Bundesamt rechnet nicht mit Corona-Triagen<\/strong><br>\nTrotz der angespannten Pandemie-Lage ist das Bundesamt f&uuml;r Katastrophenschutz davon &uuml;berzeugt, dass die medizinischen Kapazit&auml;ten ausreichen, um alle Covid-19-Patienten zu behandeln. Wenn die notwendigen Regeln eingehalten werden, sei das &ldquo;Triagieren&rdquo; weiterhin nicht notwendig, so Pr&auml;sident Schuster.<br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz und Katastrophenhilfe rechnet absehbar mit keiner Situation, in der &Auml;rzte beim Zugang zu Beatmungsger&auml;ten zwischen Patienten entscheiden m&uuml;ssen. Pr&auml;sident Armin Schuster warnte vor Panikmache im Zusammenhang mit Medienberichten &uuml;ber sogenannte Corona-Triagen. &ldquo;Es gibt entgegen mancher Medienberichte keine Triagen in einem deutschen Krankenhaus&rdquo;, sagte Schuster in der Freitagsausgabe der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo; und dem Bonner &ldquo;General-Anzeiger&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Bundesamt-rechnet-nicht-mit-Corona-Triagen-article22308917.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schwierigkeiten bei zus&auml;tzlichen Impfdosen<\/strong><br>\nUrspr&uuml;nglich war eine Ampulle des von Pfizer und Biontech ausgelieferten Impfstoffs f&uuml;r f&uuml;nf Dosen vorgesehen, seit Kurzem d&uuml;rfen offiziell auch sechs Dosen entnommen werden. Nun gibt es auch aus &Ouml;sterreich Berichte, dass aus einer einzigen Ampulle sogar sieben Dosen verimpft werden. W&auml;hrend die Wirkung gleich bleibt, gibt es einige Hindernisse: So ben&ouml;tigt man zur Entnahme der Extradosen spezielle Spritzen, die knapp werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3198352\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zeigt die Bew&auml;ltigung der Corona-Krise die &Uuml;berlegenheit der technokratischen Autokratie? Der chinesische Erfolg stellt eine zentrale soziologische Annahme in Frage.<\/strong><br>\nLange Zeit gingen Sozialwissenschaftler davon aus, dass das liberale Gesellschaftsmodell, bestehend aus den Elementen individueller Selbstbestimmung, Demokratie, kapitalistischer Marktwirtschaft und Wohlfahrtsstaat, der K&ouml;nigsweg gesellschaftlicher Entwicklung und Modernisierung sei. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schien der Siegeszug des Westens unaufhaltsam zu sein.<br>\nDoch es kam anders. Existierende liberale Demokratien erwiesen sich als weitaus instabiler und gef&auml;hrdeter, wie die autokratischen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten, Polen oder Ungarn zeigen. Und bestehende Autokratien wie vor allem das durch die kommunistische Partei regierte China entpuppten sich als enorm erfolgreich. In einem atemberaubenden Tempo hat das Reich der Mitte in fast allen Bereichen der gesellschaftlichen Entwicklung den Abstand zu den westlichen Gesellschaften verringert. Dies gilt f&uuml;r die Wohlstandsentwicklung und die Anzahl der Menschen, die jenseits der Armutsgrenze leben, ebenso wie f&uuml;r die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur und neuer Technologien, f&uuml;r die Wissenschaftsentwicklung, die Entwicklung des Bildungssektors und den Aufbau von Stadtkernen mit globaler Strahlkraft wie in Schanghai.<br>\nDiese Entwicklungen haben auch die sozialwissenschaftliche Forschung nicht unbeeindruckt gelassen. Nicht mehr die Diffusion des westlichen Demokratiemodells steht heute im Fokus der Analyse, sondern die inneren und &auml;u&szlig;eren Herausforderer des liberalen Gesellschaftsmodells, allen voran das autorit&auml;r regierte China. China ist heute mehr als nur der Gegenpol in einem multipolaren Machtgef&uuml;ge der internationalen Politik. Es ist zum zentralen Konkurrenten im Wettbewerb der Systeme aufgestiegen, so dass selbst die EU den Begriff der Systemkonkurrenz reaktiviert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/geisteswissenschaften\/2021-01-13\/82286fc0222e2d3659566c0cb6dcfc44\/\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Google droht Australien wegen Mediengesetzes mit Sperre<\/strong><br>\nIn Australien droht Google-Mutter Alphabet mit der Abschaltung der Suchmaschine, sollte es zu Zahlungen an Medienunternehmen f&uuml;r die Verbreitung von deren Inhalten verpflichtet werden. Der US-Konzern reagierte damit auf Pl&auml;ne der australischen Regierung f&uuml;r neue Medienrichtlinien, laut denen IT-Riesen wie Alphabet und Facebook lokalen Medienunternehmen Geld zahlen m&uuml;ssen, wenn sie deren Inhalte verbreiten.<br>\nDer Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Internetriesen mit Verlagen und Sendern eine Nutzungsgeb&uuml;hr aushandeln sollen. Scheitern die Verhandlungen, soll ein staatlich bestellter Schiedsrichter die Geb&uuml;hren festlegen.<br>\n&bdquo;Sollte diese Fassung der Medienrichtlinien Gesetz werden, dann werden wir keine andere realistische M&ouml;glichkeit haben, au&szlig;er die Google-Suchfunktion in Australien nicht mehr zug&auml;nglich zu machen&ldquo;, sagte der f&uuml;r Australien und Neuseeland zust&auml;ndige Alphabet-Manager Mel Silva in einer Anh&ouml;rung des Senatsausschusses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3198434\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Berlin: Atomwaffen-Jet im Hauruck-Verfahren vor der Bundestagswahl?<\/strong><br>\nAm heutigen 22. Januar tritt der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft, der u.a. von Deutschland jahrelang torpediert und bis heute nicht unterzeichnet wurde. Ein Grund daf&uuml;r ist, dass mit ihm auch die Nukleare Teilhabe illegal w&auml;re, bei der deutsche Tornados im Ernstfall hierzulande lagernde US-Atomwaffen ins Ziel fliegen w&uuml;rden.<br>\nDas Verteidigungsministerium will daran unter allen Umst&auml;nden festhalten, weshalb es auch darauf dr&auml;ngt, die in diesem Zusammenhang eingesetzten und zunehmend altersschwachen Tornado-Kampfflugzeuge zu ersetzen.<br>\nZur Auswahl standen lange verschiedene Varianten, am Ende sprach sich das Verteidigungsministerium im April 2020 f&uuml;r eine Mischl&ouml;sung aus, bei der k&uuml;nftig US-amerikanische F-18 die nuklearen Aufgaben &uuml;bernehmen sollen. Allerdings hie&szlig; es zun&auml;chst, eine endg&uuml;ltige Entscheidung werde erst nach den Bundestagswahlen im September getroffen.<br>\nIn R&uuml;stungskreisen zirkuliert nun allerdings die Einsch&auml;tzung, es k&ouml;nnten in dieser Frage wom&ouml;glich doch noch in dieser Legislaturperiode N&auml;gel mit K&ouml;pfen gemacht werden. Der Grund f&uuml;r die an den Tag gelegte Hektik k&ouml;nnte darin liegen, dass die Gr&uuml;nen als derzeit wahrscheinlichster CDU-Koalitionspartner nach den Bundestagswahlen in Sachen Nuklearer Teilhabe als unsichere Kantonisten gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Berlin-Atomwaffen-Jet-im-Hauruck-Verfahren-vor-der-Bundestagswahl-5032906.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Krise trifft vor allem Junge und Arbeiter<\/strong><br>\nDie Coronavirus-Krise hat f&uuml;r eine Rekordarbeitslosigkeit gesorgt. Junge, Arbeiterinnen und Arbeiter sowie ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte in den Branchen Tourismus, Gastronomie sowie im Arbeitskr&auml;fteverleih waren am st&auml;rksten betroffen, so eine aktuelle WIFO-Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/oesterreich.orf.at\/stories\/3086174\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>M&auml;ngel in der bAV-Beratung: &bdquo;Die Situation hat sich sogar versch&auml;rft&ldquo;<\/strong><br>\nV&ouml;llig fehlerfreie Entgeltumwandlungen m&uuml;sse man mit der Lupe suchen, kritisierte Karsten Rehfeldt von der Rentenberatung BBVS vor knapp drei Jahren. Doch statt Verbesserungen beobachtet er eine Versch&auml;rfung der Situation. Welche Ursachen das hat.<br>\n2017 sorgte eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft f&uuml;r betriebliche Versorgungssysteme (BBVS) f&uuml;r Aufsehen. Die Rentenberater aus Neubrandenburg werteten mehr als 1.000 Vertr&auml;ge zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) aus und stie&szlig;en dabei Fehler, die f&uuml;r Unternehmen extrem teuer werden k&ouml;nnen.<br>\nBesonders fragw&uuml;rdig: In 95 Prozent der untersuchten F&auml;lle gab es keine Beratungsdokumention, Vereinbarungen zur Entgeltumwandlung waren fehlerhaft oder gar nicht erst vorhanden (90 %). In der Entgeltumwandlungsvereinbarung wird u.a. geregelt, welche Anspr&uuml;che der Versicherte erlangt, wenn er auf Entgelt verzichtet und dieses in eine bAV flie&szlig;en l&auml;sst. Fehlt diese Vereinbarung, gibt es keine arbeitsrechtliche Grundlage f&uuml;r die abgeschlossene Versicherung. Das kann fatale Folgen haben. Beispielsweise, wenn der Versicherte aus dem Unternehmen ausscheidet und die Beitr&auml;ge besteuert werden m&uuml;ssen. In Entgeltumwandlungsvereinbarungen sollte auch festgelegt sein, wann und in welcher H&ouml;he ein zus&auml;tzlicher Arbeitgeberbeitrag gezahlt wird. Das kann in entgeltlosen Zeiten wichtig sein. Zum Beispiel in Zeiten von Kurzarbeit. Denn Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung und damit kein Entgelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4900629\/Mangel-in-der-bAV-Beratung-Die-Situation-hat-sich-sogar-verscharft\/\">Versicherungsbote<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Nebenwirkungen der CO2-Bepreisung<\/strong><br>\nSeit dem 01. Januar 2021 gilt ein zus&auml;tzlicher Preis auf fossile Heiz- und Kraftstoffe. Die zus&auml;tzlichen Kosten versch&auml;rfen den Druck aufs Portemonnaie, ohne dass mehr Investitionen folgen. Hier muss nachgebessert werden. [&hellip;]<br>\nDie Einf&uuml;hrung eines Preises auf CO2 soll klimasch&auml;dliches Verhalten verteuern und die Verbraucherinnen und Verbraucher dazu anhalten, ihr Verhalten zu &auml;ndern. Schon 2019 hatte der DGB darauf hingewiesen, dass ein sozialer Ausgleich bei h&ouml;herem CO2-Preis zu beachten ist.<br>\nAuch hat sich der DGB f&uuml;r ein massives Investitionsprogramm ausgesprochen, um die notwendigen klimafreundlichen Alternativen zu schaffen. Denn alle marktorientierten Anreize und regulatorischen Ma&szlig;nahmen werden ihre Lenkungswirkung verfehlen, wenn keine klimafreundlichen Alternativen zur Verf&uuml;gung stehen.<br>\nOb Alternativen geschaffen werden, h&auml;ngt zumeist nicht vom einzelnen Verbraucher ab. Mieterinnen und Mieter beispielsweise haben keinen Einfluss darauf, welche Heizungsanlage in ihrem Haus bzw. in ihrer Wohnung installiert ist und ob energetische Geb&auml;udesanierungsma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt werden oder nicht. Die Mehrkosten durch den CO2-Preis m&uuml;ssen sie dennoch zahlen. Hier wirkt der CO2-Preis unmittelbar auf kleine und mittlere Einkommen und versch&auml;rft die Problematik um bezahlbare Wohnungen.<br>\nZwar hat die Bundesregierung eine Erh&ouml;hung des Wohngeldes beschlossen, um soziale H&auml;rten durch die gestiegenen Heizkosten auszugleichen. Jedoch profitieren davon nur rund drei Prozent der Mieterhaushalte. Eine m&ouml;gliche Entlastung f&uuml;r Mieterinnen und Mieter k&ouml;nnte darin bestehen, dass Vermieterinnen und Vermieter die Zusatzkosten tragen bzw. im gro&szlig;en Umfang daran beteiligt werden. Damit w&uuml;rden die Kosten bei denen ankommen, die die Investitionsentscheidung f&uuml;r klimafreundliche Alternativen treffen. Obwohl der CO2-Preis schon eingef&uuml;hrt ist, hat die Politik noch kein Konzept beschlossen, um die Mieter und Mieterinnen vor zus&auml;tzlichen Belastungen zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ce7a9a64-5be2-11eb-a8a2-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sepsis-Stiftung: Viele Corona-Todesf&auml;lle k&ouml;nnten verhindert werden<\/strong><br>\nViele Covid-19-Erkrankte sterben nach Darstellung der deutschen Sepsis-Stiftung an einer unerkannten Blutvergiftung, was durch eine bessere Fr&uuml;herkennung und eine angepasste Behandlung verhindert werden k&ouml;nnte. &bdquo;Der hohe Bedarf an Intensivbetten und die hohe Sterblichkeitsrate von Covid-19 ist vor allem durch Sepsis bedingt&ldquo;, sagte der Stiftungsvorsitzende Konrad Reinhart dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).<br>\nWie eine aktuelle Studie best&auml;tige, f&uuml;hrten viele schwere Covid-19-Verl&auml;ufe zu einer Sepsis, an der die Patienten dann h&auml;ufig verst&uuml;rben. Nach wie vor gebe es jedoch eine weit verbreitete Unkenntnis &uuml;ber das Thema Sepsis in der Bev&ouml;lkerung, aber zum Teil auch beim medizinischen oder pflegerischen Personal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/sepsis-stiftung-viele-corona-todesfalle-konnten-verhindert-werden-KR6H6OPTRJFSZM5UXS4PNPCPB4.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>BasA &ndash; besonders auf- und straff&auml;llige Ausl&auml;nder in Hessen: Auch ein Werk von Beh&ouml;rden?<\/strong><br>\nHessen, seit mehr als zwanzig Jahren unter der F&uuml;hrung einer CDU-Regierung, verfolgt in der Ausl&auml;nderpolitik einen stramm rechtskonservativen Kurs: Dazu wurde eigens eine Konzeption entwickelt zur &bdquo;t&auml;terorientierten Intervention f&uuml;r Besonders auf- und straff&auml;llige Ausl&auml;nder&ldquo; (BasA). Ziel von BasA ist die gemeinsame Schwerpunktsetzung bei der Strafverfolgung sowie der Durchf&uuml;hrung von aufenthaltsbeendenden Ma&szlig;nahmen durch Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde, Polizei und Staatsanwaltschaft.<br>\nPer 01.07.2018 wurden die Regierungspr&auml;sidien zust&auml;ndig gemacht f&uuml;r die Vollstreckung der Ausreisepflicht und zudem f&uuml;r die Herbeif&uuml;hrung der Ausreisepflicht und es wurde, im Februar 2018, jeweils eine &sbquo;Gemeinsamen Arbeitsgruppe Intensivt&auml;ter&lsquo; (GAI) bei den Zentralen Ausl&auml;nderbeh&ouml;rden (= ZAB) der Regierungspr&auml;sidien Darmstadt, Gie&szlig;en und Kassel eingerichtet bzw. in Frankfurt die schon bestehende GAI dort fortgef&uuml;hrt. Seitdem arbeiten dort Polizeibeamte Hand in Hand mit Beamten der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde zusammen, um ausl&auml;ndische Straft&auml;ter unter Nutzung aller zur Verf&uuml;gung stehenden Informationen in ihr Heimatland zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.&ldquo; Soweit der O-Ton aus dem hessischen Innenministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/basa-besonders-auf-und-straffaellige-auslaender-in-hessen-auch-ein-werk-von-behoerden\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Auf der Jagd nach Falschinformationen<\/strong><br>\nFalschm&uuml;nzer erschweren den Durchblick im Internet. Medienw&auml;chter wollen ihnen das Handwerk legen.<br>\nDie digitale Umweltverschmutzung weitet sich aus. Die Desinformation zersetzt die Kommunikationswelt. Das l&auml;sst sich nicht &uuml;bersehen, auch wenn man die Segnungen des Internets zu sch&auml;tzen weiss. So w&auml;chst die Zahl der L&auml;nder, welche die sozialen Netzwerke nutzen, um propagandistische Botschaften zu verbreiten. Eine dieser Tage erschienene Analyse des Oxford Internet Institute stellt fest, dass inzwischen 81 Staaten ihre politischen Ziele mit computergest&uuml;tzten Desinformationen verfolgen. Die Wissenschafter identifizierten insbesondere Russland und Iran, die auf Facebook und Twitter intensive aussenpolitische Beeinflussungsversuche unternehmen.<br>\nDa Manipulatoren das Licht scheuen, sind ihre Operationen nicht leicht zu erkennen. Die Studie z&auml;hlt 65 private Unternehmen, die seit 2018 f&uuml;r staatliche Organisationen propagandistische Aktionen durchf&uuml;hrten. Seit 2009 wurden f&uuml;r solche Dienstleistungen 60 Millionen Dollar ausgegeben &ndash; wobei diese Zahl wohl nur einen Teil der digitalen W&uuml;hlarbeiten reflektiert. Die Propaganda sei professionalisiert worden, heisst es in der Analyse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/auf-der-jagd-nach-falschinformationen\/\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wir hatten vers&auml;umt, diesen Artikel des Infosperber zu kommentieren. Mit Recht haben sich schon einige Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten kritisch zu diesem Vorgang ge&auml;u&szlig;ert. Auch der Kollege Christian M&uuml;ller vom Infosperber hat einen kritischen Kommentar an den Artikel angeh&auml;ngt. Hier ist er:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><strong>Christian M&uuml;ller<\/strong>, Monteggio<br>\nam 22. Jan 2021 um 14:44 Uhr<\/p>\n<p>&laquo;Der Irak hat Massenvernichtungswaffen. Das ist nichts, was wir nur glauben. Wir wissen es.&raquo; Das sagte Anders Fogh Rasmussen damals als d&auml;nischer Ministerpr&auml;sident im d&auml;nischen Parlament. Pech nur, dass es nicht stimmte. Was kein Hindernis f&uuml;r Rasmussen war, sp&auml;ter Generalsekret&auml;r der NATO zu werden. Wo ein solcher Mann mitspielt, ist doppelte Vorsicht angebracht. Denn dann ist auch nicht &uuml;berraschend, dass bei ersten Studien herausgefunden wird, dass vor allem Russland und Iran Unwahrheiten verbreiten. &ndash; Wir gehen ja wunderbaren Zeiten entgegen: K&uuml;nstliche Intelligenz, programmiert von NATO-nahen Leuten, entscheidet dar&uuml;ber, was &laquo;wahr&raquo; ist. Prost!<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der NDR hat &Auml;rger mit seinen freien Mitarbeitern<\/strong><br>\nDas Beste am Norden? Wohl eher nicht, wenn es nach den freien Mitarbeitern des NDR in Niedersachsen geht. Die beklagen sich in einem offenen Brief &uuml;ber die Sparma&szlig;nahmen des Norddeutschen Rundfunks. Der streitet die Vorw&uuml;rfe ab.<br>\nIn dem Brief, der mit dem 15. Januar datiert ist, sehen die freien Mitarbeiter, die laut eigenen Angaben &bdquo;nahezu alle&ldquo; Beitr&auml;ge produzieren, die der NDR ausstrahlt, die &bdquo;journalistische Qualit&auml;t des Norddeutschen Rundfunks in Gefahr&ldquo;. Grund daf&uuml;r seien die Sparma&szlig;nahmen, die die &bdquo;drastische Reduzierung&ldquo; ihrer Honorare beinhalte. So verdienen etwa die Freien im Bereich Fernsehen seit November &bdquo;je nach Auftrag zwischen 10 bis 50 Prozent weniger&ldquo;. Eine Sprecherin des NDR sagte dazu auf Anfrage von MEEDIA: &bdquo;Die genannten Zahlen sind f&uuml;r uns nicht nachvollziehbar. Aktuelle Themenlagen, wie zum Beispiel die Corona-Pandemie, verschieben im Sinne des Informationsauftrags die Programmschwerpunkte sowie auch themenbezogen deren Ausspielwege. Hierdurch k&ouml;nnen sich Honorarverlagerungen ergeben. Generelle Honorark&uuml;rzungen stehen nicht zu Debatte.&ldquo; Es werde also nicht auf Kosten der freien Mitarbeiter gespart.<br>\nIn dem offenen Brief steht weiter, es sei ein &bdquo;Crossmedialer Baukasten&ldquo; eingef&uuml;hrt worden &ndash; &bdquo;ein neues Honorarsystem, das keine tarifliche Grundlage&ldquo; habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2021\/01\/21\/der-ndr-hat-aerger-mit-seinen-freien-mitarbeitern\/\">Meedia<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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