{"id":69152,"date":"2021-01-25T16:03:17","date_gmt":"2021-01-25T15:03:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69152"},"modified":"2021-09-14T11:58:47","modified_gmt":"2021-09-14T09:58:47","slug":"der-neue-cdu-vorsitzende-armin-laschet-gelernter-mehrfach-populist-mit-hintermaennern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69152","title":{"rendered":"Der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet: Gelernter Mehrfach-Populist &#8211; mit Hinterm\u00e4nnern, &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&hellip; und wohl nur eine Zwischenl&ouml;sung. Langzeitkanzlerin Angela Merkel h&auml;lt ihre ermattende Regierungspartei CDU m&uuml;hsam &uuml;ber knappem &bdquo;Volks&ldquo;partei-Niveau. Der neue Parteivorsitzende Laschet soll die n&auml;chste Bundestagswahl im September 2021 gewinnen. Er kann Populismus. Doch die unter Merkel still und komplizenhaft losgelassenen Kapitalm&auml;chtigen fordern mehr offene Pr&auml;senz. Laschet als &bdquo;Deutschlands next Mutti&ldquo; ist erstmal eine rettende &Uuml;bergangsl&ouml;sung. Ein Einblick in das Milieu mit Strategen im Vorder- und Hintergrund. Von <strong>Werner R&uuml;gemer<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Gelernter Mehrfach-Populist<\/strong><\/p><p>Laschet kann Populismus, mehrfach. Er ist ein Meister der Anbiederung, mehr noch als &bdquo;Mutti Merkel&ldquo;. Er verspricht dem ganzen Volk das gute Leben.<\/p><p><strong>Ich, der Bergmanns-Sohn<\/strong><\/p><p>Wenn es bei Gelegenheit drauf ankommt, dann gibt Laschet den Proletarier-Sohn. In seiner Bewerbungsrede beim CDU-Parteitag am 16.1.2021 zog er die Bergmanns-Marke seines Vaters aus der Hosentasche und hielt sie in die Kameras. Der Vater war Bergmann im Aachener Kohlerevier; wenn die Kumpels tausend Meter unter Tage waren, so Laschet, habe sein Vater nicht danach gucken k&ouml;nnen, wer welcher Nationalit&auml;t sei &ndash; &bdquo;Vertrauen&ldquo; war entscheidend.<\/p><p>Der Vater habe ihm die kleine Marke als Gl&uuml;cksbringer zum Parteitag mitgegeben. &bdquo;Sag den Leuten: Sie k&ouml;nnen dir vertrauen&ldquo;, verriet Laschet freundlich l&auml;chelnd den Delegierten. Er kommt aus &bdquo;bescheidenen Verh&auml;ltnissen&ldquo;. Bescheiden, aber aufstiegsbereit, wie er immer wieder betont: Seine Mutter war Hausfrau. Sein Vater konnte nach dem Ende des Kohleabbaus umschulen und brachte es zum Leiter einer Grundschule.<\/p><p><strong>Ich, der gute Katholik<\/strong><\/p><p>Als ungleich intensiver eingesetzte Komponente des Populismus gibt Laschet den guten Katholiken. &bdquo;Ich bin christlich&ldquo;, wiederholt er, &bdquo;nicht konservativ&ldquo;. Er tut was f&uuml;r Familien, Kinder, &bdquo;f&uuml;r die Menschen&ldquo;.<\/p><p>Zwei Monate vor dem CDU-Parteitag bekam er eine <em>Privat<\/em>audienz bei Papst Franziskus. Privataudienz bedeutet: Die ist besonders wichtig, und Laschets Medienhelferchen streuen die Bilder mit Laschet beim Papst weit herum.<\/p><p>Laschet setzte auch darauf, dass Konkurrent Merz, ebenfalls Katholik, keine solche Audienz im Vatikan bekommt, denn Merz &bdquo;muss mangels Amt auf solch h&ouml;here Weihen verzichten,&ldquo; wie die Vatikan-Korrespondentin des vom katholischen Bundeskanzler Adenauer gegr&uuml;ndeten Staatssenders ZDF gen&uuml;sslich berichtete. Und das war nach 2018 schon die zweite Privataudienz beim Katholiken-Weltchef.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p><strong>&bdquo;Ich, der &Ouml;cher&ldquo;<\/strong><\/p><p>Auch mit einer weiteren Populismus-Komponente will der CDU-Politiker Stimmen der Wahlschafe und Wahlsch&auml;finnen einsammeln. Laschet kommt aus Aachen, hier hat er seinen Wahlkreis.<\/p><p>Besonders bei Auftritten im Karneval gibt der katholische Proletensohn gern den &bdquo;&Ouml;cher&ldquo;. &Ouml;cher &ndash; das ist lokal-rheinisch die Bezeichnung f&uuml;r die Einwohner Aachens.  Mit diesem Titel wurde er Ehrensenator des K&ouml;lner Karnevals. So sorgten er und sein Aachener Netzwerk auch daf&uuml;r, dass er schlie&szlig;lich knapp vor der Entscheidung &uuml;ber den CDU-Vorsitz 2020 vom Aachener Karnevalsverein den auch bundespolitisch wichtigen <em>Orden wider den tierischen Ernst<\/em> verliehen bekam &ndash; als erster &bdquo;&Ouml;cher&ldquo;.<\/p><p><strong>Endlich, nach Merz und S&ouml;der:<\/strong><br>\n<strong>Auch Laschet kriegt den Orden wider den tierischen Ernst<\/strong><\/p><p>Seit Konrad Adenauer 1959 den Orden bekam, ist der Preis ein bundespolitisch bedeutsamer Indikator f&uuml;r rechte, kapitalfr&ouml;mmelnde Politik. Konkurrent Merz hatte den Preis schon 2006 bekommen. Die Preistr&auml;ger kommen mehrheitlich vom rechten Rand ihrer Parteien CDU, CSU und FDP, auch ein katholischer Kardinal wie Lehmann darf dabei sein, ebenso der Banker und Kalte Krieger John Kornblum, Ex-Botschafter der USA bei der NATO und in Deutschland. Auch ein prominentes reiches adliges Dummerchen wie F&uuml;rstin Gloria von Thurn und Taxis eignet sich als gelegentliche Dekoration. Ansonsten: Franz-Josef Strau&szlig;, Theodor Waigel, Edmund Stoiber, Karl-Theodor zu Guttenberg, Markus S&ouml;der, Julia Kl&ouml;ckner.<\/p><p>Auch hier geht der Populismus neue Wege, fein dosiert: So wurde der gr&uuml;ngef&auml;rbte Auto-Lobbyist Winfried Kretschmann und zuletzt der medieng&auml;ngige Gregor Gysi mit dem Orden beh&auml;ngt. So bekam Laschet gerade noch rechtzeitig auch diese h&ouml;heren Weihen, 14 Jahre nach Merz, vier Jahre nach S&ouml;der.<\/p><p><strong>Schlappe Satire: Lauti und Laschi<\/strong><\/p><p>Zum karnevalistisch aufgewerteten &bdquo;&Ouml;cher&ldquo; geh&ouml;rt auch eine bestimmte Art von Humor. So richtete der Staatssender WDR, in dessem Verwaltungsrat die Regierungsparteien sitzen, eine &bdquo;Satire&ldquo;-Sendung ein: Bei <em>Lauti und Laschi<\/em> in WDR2 d&uuml;rfen der NRW-Ministerpr&auml;sident und die Corona-Plaudertasche Professor Lauterbach, &bdquo;Gesundheitsexperte&ldquo;, weil langj&auml;hriges Mitglied im Aufsichtsrat der privaten Rh&ouml;n-Kliniken, sich ein bi&szlig;chen frozzeln &ndash; Satire f&uuml;r Anspruchslose.<\/p><p>Da sind der Sozial- und der Christdemokrat nicht weit auseinander: Lauterbach von der SPD war vorher in der CDU und kommt aus der N&auml;he von Aachen (D&uuml;ren), und Laschet hat die angebliche &bdquo;Sozialdemokratisierung&ldquo; der CDU mitzuverantworten, weil er doch so oft so nett l&auml;chelt.<\/p><p><strong>Wahlkreis Aachen: Karl der Gro&szlig;e als Vorl&auml;ufer der EU<\/strong><\/p><p>Aachen ist sowieso ein traditionelles Zentrum des politisch reaktion&auml;ren Katholizismus. Hier hatte Karl der Gro&szlig;e seinen Regierungssitz, hier starb er 814 nach Christus. Der &bdquo;Sachsenschl&auml;chter&ldquo; hatte auch mithilfe von Massen-Zwangstaufen den europaweiten Feudalstaat begr&uuml;ndet. An Weihnachten 800 wurde er vom damaligen Vorg&auml;nger des heutigen Papstes Franziskus zum Kaiser gekr&ouml;nt. Bis ins 16. Jahrhundert wurden hier auf Karls Stuhl die deutschen K&ouml;nige gekr&ouml;nt.<\/p><p>Man k&ouml;nnte denken: Das ist lange her, spielt keine Rolle mehr. Aber nein: Karl der Gro&szlig;e hatte in Aachen die wichtigste Vorstufe der Europ&auml;ischen Union gegr&uuml;ndet. Deshalb: Katholische Unternehmer, die Mitglieder von NS-Organisationen waren, gr&uuml;ndeten nach 1945 hier den &bdquo;Aachener Karls-Preis&ldquo;: Der ist noch viel wichtiger als der vom Aachener Karnevalsverein vergebene <em>Orden wider den tierischen Ernst<\/em>. Der <em>Aachener Karls-Preis<\/em> wurde schnell zum h&ouml;chsten EU-Preis und ehrt in Karls des Gro&szlig;en Aachener Kaiserpfalz die modernen NachfolgerInnen des gr&ouml;&szlig;ten christlichen Europ&auml;ers.<\/p><p><strong>Laschet, der katholische Missionar<\/strong><\/p><p>Laschet ist &uuml;ber seine Frau verwandt mit Opus-Dei-Mitglied Kurt Malangr&eacute;, CDU, der von 1973 bis 1989 Aachener Oberb&uuml;rgermeister war. Bruder Patrick Laschet f&uuml;hrt auf seiner Website einen Familien-Stammbaum, der die Herkunft auf Karl den Gro&szlig;en nachweist. Eine B&uuml;ste des katholisierenden Gro&szlig;herrschers steht bei Laschet im B&uuml;ro.<\/p><p>Sie missionieren immer weiter und immer wieder neu, nicht mit Zwangstaufen, aber mit verpflichtenden milden Gaben f&uuml;r die ausgesuchten braven &Auml;rmsten dieser Welt. Laschet hatte und hat diverse Posten im vatikanischen Missionswerk <em>missio<\/em>, ist Botschafter der Stiftung <em>pro missio,<\/em> Sitz Aachen: Aufgabe ist die Evangelisierung des deutschsprachigen Mitteleuropa &ndash; Deutschland, Schweiz, &Ouml;sterreich. Das reicht nicht: Laschet ist auch noch Botschafter der 1989 gegr&uuml;ndeten Adalbert-Stiftung des Textilindustriellen Paul Kleinewefers: Aufgabe ist die katholische Missionierung im ex-sozialistischen Osteuropa.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p><strong>Bruder Laschet: Syndikus im Hohen Dom zu K&ouml;ln<\/strong><\/p><p>Carsten Laschet, der j&uuml;ngere Bruder des CDU-Vorsitzenden, Rechtsanwalt, ist nicht nur standesgem&auml;&szlig; Vorstandsmitglied im Bund Katholischer Unternehmer &ndash; Di&ouml;zesangruppe K&ouml;ln &ndash; sondern auch standesgem&auml;&szlig; Sprecher des Juniorenf&ouml;rderkreises des Festkomitees K&ouml;lner Karneval. Und standesgem&auml;&szlig; ist er wie hunderte andere Unternehmer auch Mitglied im katholischen Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem, einem p&auml;pstlichen Orden mit Sitz im Vatikanstaat, &uuml;brigens gegr&uuml;ndet am 8.12.1933 aufgrund des Konkordats des Vatikans mit der Nazi-Regierung. Sowas ist systemrelevant und &uuml;berdauert die Systeme.<\/p><p>Ach, was man alles zum Wohlergehen des freien Unternehmertums tut, nicht wahr? Aber das w&auml;re ja nicht soo viel wert, wenn nicht das &bdquo;heiligste Mandat im Rheinland&ldquo; dazuk&auml;me, neben dem Erzbischof: Der Laschet-Bruder hat auch das Amt des <em>Syndikus im Hohen Dom St. Petrus zu K&ouml;ln<\/em> inne. Der Rechtsanwalt ist Partner (=gewinnbeteiligter Mitgesellschafter) der ortsans&auml;ssigen Wirtschaftskanzlei Graf von Westphalen und sorgt f&uuml;r das katholisch ausgreifende Recht im reichsten Erzbistum Deutschlands, in der die Sexskandale mal wieder (ein bisschen) zunehmen und die Sch&auml;fchen davonlaufen.<\/p><p><strong>Die M&auml;nner hinter dem neuen CDU-Vorsitzenden<\/strong><\/p><p>Jetzt m&uuml;ssen wir aber endlich zum hard stuff kommen. Was tut sich hinter &bdquo;Deutschland next Mutti&ldquo; wirklich? Wer organisiert die Politik der &Uuml;bergangsfigur, bevor Merz oder S&ouml;der oder noch ganz andere kommen?<\/p><p><strong>Nathanael Liminski: Kampfgruppe &bdquo;Generation Benedikt&ldquo;<\/strong><\/p><p>Laschets Stratege hei&szlig;t Nathanael Liminski, &bdquo;der Mann hinter Laschet&ldquo;, so die FAZ, deren AutorInnen zum christlich abgesicherten Kapital-Milieu geh&ouml;ren.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Als 20-J&auml;hriger gr&uuml;ndete der militante Jungkatholik beim katholischen Weltjugendtag in K&ouml;ln 2005 die Kampfgruppe &bdquo;Generation Benedikt&ldquo;.<\/p><p>Liminski hatte sich f&uuml;r den erzreaktion&auml;ren Papst Benedikt XVI. begeistert. Nach Geschichts- und Politikstudium in Bonn und Paris schrieb der Benedikt-Fan und Junge-Union-Aktivist Reden f&uuml;r den katholischen Ausl&auml;nderhasser Roland Koch, CDU-Vorsitzender und Ministerpr&auml;sident in Hessen. Dann wechselte Liminski nach Berlin in das B&uuml;ro des Verteidigungsministers Thomas de Maizi&egrave;re, Hardliner der evangelisch-christlichen Politvariante.<\/p><p>Als Laschet 2013 Oppositionsf&uuml;hrer im NRW-Landtag wurde, wollte der f&uuml;rsorgliche L&auml;chler unbedingt den Hardliner Liminski bei sich haben. Der wurde Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Landtagsfraktion und stieg schlie&szlig;lich 2017 mit nicht einmal 31 Jahren in NRW zum j&uuml;ngsten Staatskanzlei-Chef in Deutschland auf.<\/p><p>So sitzt im Befehlszentrum von Laschet schon die h&auml;rtere Konkurrenz. Die FAZ lobt den Liminski als &bdquo;ideale Erg&auml;nzung f&uuml;r Laschet&ldquo;. Die FAZ lobt den Liminski als &bdquo;klugen Kopf&ldquo; und berichtet begeistert weiter, gewiss wahrheitsgem&auml;&szlig;: &bdquo;Souver&auml;n koordiniert er seitdem nicht nur die Ressorts in D&uuml;sseldorf, er h&auml;lt auch weiter Kontakt zu jenem Teil der Union, der Laschet schon immer skeptisch sah.&ldquo;<\/p><p><strong>Merz ber&auml;t Laschet: Brexit, Flughafen K&ouml;ln-Bonn, private Rente<\/strong><\/p><p>Laschet und Konkurrent Merz arbeiten enger zusammen, als sie in der &Ouml;ffentlichkeit kundtun. Auch die medialen Strategen von der FAZ und den sonstigen privat-staatlichen Leitmedien schweigen dazu mit des S&auml;ngers Komplizenschaft.<\/p><p>Mit Beginn seines Amtes als NRW-Ministerpr&auml;sident holten Laschet und Liminski auch den Merz. In der Staatskanzlei wurde Merz als Berater angesiedelt, offiziell f&uuml;r die Brexit-Begleitung im Interesse der vielen Unternehmen im Bundesland, die mit Gro&szlig;britannien zu tun haben. Damals war Merz Vorsitzender der Aufsichtsrats der BlackRock Deutschland AG.<\/p><p>Auf Dr&auml;ngen von Laschet wurde Merz auch auf den Posten des Vorsitzenden des Aufsichtsrats des Flughafens K&ouml;ln-Bonn gehievt. Das Land NRW ist Hauptgesellschafter. Laschet lobte Merz wegen dessen vielen guten internationalen Beziehungen.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] BlackRock ist Aktion&auml;r aller hier verkehrenden Fluggesellschaften, von der Lufthansa &uuml;ber die Amazon-Frachtflugtochter bis Ryan Air. Merz, der seine zwei Privatflugzeuge eher auf Kleinflugh&auml;fen wie im heimischen Brilon startet und landet, brachte nicht den erhofften Erfolg. Ende 2020, im Blick auf seine CDU-Kandidatur, trat er zur&uuml;ck, nachdem er Monate vorher schon von seiner &ouml;ffentlich bekannteren BlackRock-Funktion zur&uuml;ckgetreten war.<\/p><p>BlackRock sucht mithilfe von Merz den Einstieg in die private Rente, er wirbt auch nach seinem Ausscheiden bei BlackRock deshalb immer wieder f&uuml;r das BlackRock-Finanzprodukt ETF, eine Art neuer riskanter &bdquo;Volks&ldquo;aktie.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>2019 kam heraus, dass die NRW-Landesregierung mit BlackRock-Vertretern &uuml;ber die Anlage von 800 Millionen Euro Pensionsgeldern von 14 Versorgungswerken freier Berufe und f&uuml;r die Mitglieder des Landtags verhandelt hat. Die Landesregierung beantwortete eine Anfrage der Gr&uuml;nen ausweichend. Aber die WDR-Sendung Westpol fand ausf&uuml;hrlichen E-Mail-Austausch zu den Verhandlungen.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p><strong>Der CDU-Generalsekret&auml;r: Merz-Fan Paul Ziemiak<\/strong><\/p><p>Zu den M&auml;nnern hinter dem neuen CDU-Vorsitzenden geh&ouml;rt jetzt auch der Generalsekret&auml;r der Partei, der Katholik Paul Ziemiak, ein enger Freund von Liminski. Ziemiak warb als Vorsitzender der Jungen Union schon lange f&uuml;r Merz. Auf Vorschlag der schnell abgest&uuml;rzten CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer wurde er 2018 Generalsekret&auml;r der Partei.<\/p><p>Als Qualifikationen brachte er mit: Er hatte beim Wirtschafts&ldquo;pr&uuml;fer&ldquo;konzern Price Waterhouse Coopers (PWC) gearbeitet und ist nach seinem Studium weiter Mitglied in den katholischen Studentenverbindungen AV Widukind (Osnabr&uuml;ck) und Winfridia (M&uuml;nster).<\/p><p>Vorher hatte vorausschauend schon Laschets Staatskanzlei-Chef Liminski den militanten Jungpolitiker herangeholt, erstmal famili&auml;r. Wie der FAZ-Schreiber Reiner Burger aus der katholischen Gro&szlig;familie zu berichten wei&szlig;: &bdquo;Mitunter betreibt Liminski bis in die eigene Familie hinein Netzwerkarbeit: Den sp&auml;teren CDU-Generalsekret&auml;r Paul Ziemiak machte er zum Patenonkel eines seiner drei Kinder.&ldquo;<\/p><p><strong>Der &bdquo;Expertenrat Corona&ldquo;<\/strong><\/p><p>Sofort mit Beginn der Pandemie im M&auml;rz 2020 berief Laschet den <em>Expertenrat Corona<\/em>.<\/p><p>Das Katholische wird hier durch Monika Kleine vertreten, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Sozialdienstes katholischer Frauen. Mitglied ist weiter Renate K&ouml;cher, Mitglied in den Aufsichtsr&auml;ten der DAX-Konzerne BMW und Infineon, bei ALDI S&uuml;d und in mehreren Unternehmens-Stiftungen (Robert Bosch, Ludwig Erhard u.a.), im Hauptamt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Instituts f&uuml;r Demoskopie Allensbach, wo die CDU seit Adenauer die Stimmungslage der Bev&ouml;lkerung ausloten l&auml;sst. Die Reihe der Frauen setzt sich fort mit Claudia Nemat vom Vorstand der Deutsche Telekom AG und mit Nicola Leibinger-Kamm&uuml;ller, Chefin des Maschinenbau-Konzerns Trumpf. Als Top-Lobbyist der Unternehmer darf Michael H&uuml;ther nicht fehlen, Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Ex-Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio, Soziologe Armin Nassehi, Christoph Schmidt vom Wirtschaftsforschungsinstitut RWI und der inzwischen abtr&uuml;nnige Virologe Hendrik Streeck umrahmen die Unternehmer-Mehrheit.<\/p><p>Aber Bergmanns-Sohn Laschet: Nicht mal einen Alibi-Gewerkschafter hat er in den Rat berufen.<\/p><p><strong>&bdquo;Rum&auml;nen und Bulgaren haben das Virus mitgebracht&ldquo;<\/strong><\/p><p>Laschets Experten haben sich daf&uuml;r eingesetzt, dass die Pandemie-Ma&szlig;nahmen nur im &ouml;ffentlichen Raum gelten, nicht in den Unternehmen, und dass diese vom Infektionsschutz-Gesetz ausgenommen sind.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p>Deshalb konnte es etwa kommen, dass im gr&ouml;&szlig;ten Fleischkonzern Deutschlands mit Sitz in NRW, T&ouml;nnies, dessen Chef zu den jahrelangen Hauptbespendern der Laschet-CDU geh&ouml;rt, pl&ouml;tzlich &bdquo;unvermutet&ldquo; 1.500 ausgebeutete Fleischarbeiter sich als Corona-Infizierte herausstellten.<\/p><p>Der katholisch-f&uuml;rsorgliche Bergmanns-Sohn wusste aber sofort, dass die Wanderarbeiter schuld sind, und nicht T&ouml;nnies, und nicht die komplizenhafte Gewerbeaufsicht im Bundesland. Nein: Der Ausbruch bei T&ouml;nnies in Rheda-Wiedenbr&uuml;ck, wo in 16-Stunden-Schichten 30.000 Schweine pro Tag bzw. Nacht im Eiltempo durchgemetzelt werden &ndash; also der Ausbruch kam, so der Ministerpr&auml;sident &bdquo;weil Rum&auml;nen und Bulgaren da eingereist sind und da das Virus herkommt.&ldquo;[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] Da hat auch der hochkar&auml;tige <em>Expertenrat Corona<\/em> nicht widersprochen.<\/p><p><strong>Capital-Elite-Panel der FAZ: Merz oder S&ouml;der!<\/strong><\/p><p>Die Unternehmer-Postille FAZ l&auml;sst vor wichtigen politischen Entscheidungen ihr <em>Capital-Elite-Panel<\/em> durchf&uuml;hren, und zwar durch das auch in Laschets Expertenrat und auch von der Merkel-Regierung beauftragte Institut f&uuml;r Demoskopie Allensbach. Die FAZ versteht und pr&auml;sentiert sich &ouml;ffentlich und ohne Skrupel als medienstrategische Vertretung der &bdquo;Elite&ldquo;. Zu dieser von der FAZ ernannten und gepflegten &bdquo;Elite&ldquo; geh&ouml;ren mehrere hundert Unternehmer, Topmanager und sonstige &bdquo;Entscheider&ldquo; wie Wirtschafts&ldquo;pr&uuml;fer&ldquo;, Wirtschaftsanw&auml;lte, Meinungsmacher und (konservative) Politiker.<\/p><p>Allensbach-Chefin Renate K&ouml;cher gab das erwartbare Ergebnis bekannt: &bdquo;Die Wirtschaft sieht Merz als einen der Ihren&ldquo;, w&auml;hrend &bdquo;die Politik&ldquo; Laschet den Vorzug gebe. Das ist f&uuml;r die FAZ-Capital-Elite das strategische Problem: Der Merz ist ihnen lieber, aber der gewinnt keine Bundestagswahl. Wegen seines unn&ouml;tigen Angebots nach seiner knappen Niederlage, sofort den jetzigen Wirtschaftsminister Altmaier im Merkel-Kabinett zu ersetzen, hat er sich zwar nicht bei der Elite, aber bei einem Teil des Wahlvolks unbeliebt gemacht.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>Andererseits: Der Laschet k&ouml;nnte zwar die Wahl gewinnen, aber der w&uuml;rde die Mutti-Linie fortsetzen. Die aber ist verbraucht, schleppt sich erfolgreich auf br&uuml;chigem Corona-Eis dem Ende entgegen. Wir brauchen endlich mehr Merz, fordert die &bdquo;Elite&ldquo;. Aber wie die Wahl gewinnen? Was tun?[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/p><p><strong>FAZ-Anklage: Laschet folgt nicht den westlichen Geheimdiensten!<\/strong><\/p><p>Teil der L&ouml;sung: Erstmal an Laschets Stuhl s&auml;gen, ihn weichklopfen. Die FAZ holte den &bdquo;Russlandversteher Laschet&ldquo; aus dem Archiv. Laschet wirbt f&uuml;r das Gasprojekt Nordstream 2. Das hat mit Standortpolitik zu tun: Der in NRW sitzende Energiekonzern Eon, gr&ouml;&szlig;ter Betreiber von Energienetzen in Deutschland und Nachbarstaaten, ist an Nordstream 2 beteiligt. Daran h&auml;ngen Arbeitspl&auml;tze, Energiepreise und Energiesicherheit.<\/p><p>Jetzt kritisierte die FAZ mithilfe der gern zitierten Obergr&uuml;nen Cem &Ouml;zdemir und Ralf F&uuml;cks Laschet als &bdquo;Russland-Versteher&ldquo;. Dabei sind die wichtigsten Energiekonzerne Westeuropas an Nordstream 2 beteiligt: Neben Eon auch OMV (&Ouml;sterreich), Engie (Frankreich), Gasunie (Niederlande) und Shell. Die werden von den FAZ-Strategen nicht kritisiert.<\/p><p>Laschet hatte sich auch nicht der Putin-Anklage wegen des angeblich vergifteten Geheimdienstlers Sergej Skripal angeschlossen. Die FAZ warf hier Laschet sogar vor, er habe sich ungehorsam gegen&uuml;ber den westlichen Geheimdiensten gezeigt: &bdquo;Dass die westlichen Geheimdienste &uuml;berzeugt waren, dass das Nervengift nur aus staatlichen Quellen in Russland stammen k&ouml;nne, ignorierte er.&ldquo;[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>] Wer in Deutschland ein guter Politiker (und Journalist) werden will, hat den Geheimdiensten blind zu folgen!<\/p><p>&bdquo;Die Elite&ldquo;, &bdquo;Die Wirtschaft&ldquo;, so deren Postille FAZ, will Merz. Der kann aber keine Wahl gewinnen. Der Laschet k&ouml;nnte, ist aber zu lasch. Der Spahn k&ouml;nnte, ist aber zu jung hinter den Ohren und seine Corona-Politik k&ouml;nnte Stimmen kosten. Die Eliten-L&ouml;sung (erstmal): Der blauwei&szlig; mit Jesus-Kreuz im B&uuml;ro ausstaffierte Alleinherrscher des Freistaats Bayern, Markus S&ouml;der, kann es richten. Am Tag nach der Wahl Laschets zum CDU-Vorsitzenden brachte die FAZ ein ganzseitiges Interview mit S&ouml;der.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><p><strong>S&ouml;ders CSU: Die am intensivsten von Unternehmen bespendete Partei<\/strong><\/p><p>&Uuml;brigens, Mitteilung aus dem <em>Alternativen Capital-Elite-Panel<\/em>: S&ouml;ders CSU ist die am intensivsten von Unternehmern gekaufte Partei, keine andere Partei kriegt pro Mitglied so viel Unternehmensspenden. Der gr&ouml;&szlig;te Einzelspender an politische Parteien in Deutschland hat, wie der thail&auml;ndische K&ouml;nig, seinen Sitz in Bayern: Der Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. Zu S&ouml;ders Wahlkampf 2018 spendete er 625.000 Euro, alle restlichen unternehmernahen Parteien erhielten zusammen nur 160.000 Euro. Weitere CSU-Spender: Verband der Bayerischen Chemischen Industrie, Verband der Chemischen Industrie Deutschlands, Bayerischer Bauindustrieverband, Allianz, Daimler, ERGO, M&uuml;nchner R&uuml;ck, Gauselmann (Gl&uuml;ckspiele), Philip Morris, Rheinmetall&hellip;<\/p><p>Titelbild: photocosmos1 \/ Shutterstock<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Privataudienz beim Papst. H&ouml;chste Weihen f&uuml;r NRW-Landeschef Laschet, zdf.de\/nachrichten\/panorama 1.10.2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Biografische Daten in dem Wikipedia-Artikel &uuml;ber Laschet<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Der Mann hinter Laschet, FAZ 19.1.2021<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Harte Landung f&uuml;r Flugzeugf&uuml;hrer Friedrich, Wirtschaftswoche 3.12.2018<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Werner R&uuml;gemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts, 3. Auflage, K&ouml;ln 2021, S. 35ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Blackrock: Werbetour im NRW-Finanzministerium, WDR-TV Westpol 22.9.2019; Kleine Anfrage der Abgeordneten Horst Becker und Johannes Remmel\/B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, Landtagsdrucksache 17\/7478 vom 24.9.2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Werner R&uuml;gemer: Infektionsschutz-Gesetz: Warum fehlen die Unternehmen? <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67305\">nachdenkseiten.de<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Laschet spricht von &bdquo;Rum&auml;nen und Bulgaren&ldquo;, die das Virus mitgebracht h&auml;tten, Die Welt 17.6.2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Wie man Freunde verliert. Der Wunsch, Minister zu werden, kostet Friedrich Merz Unterst&uuml;tzung im eigenen Lager, FAZ 19.1.2020<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Eliten gespalten &uuml;ber CDU-Vorsitz, FAZ 14.1.2021<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Einen Ruf als Russlandversteher, FAZ 19.1.2021<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] &bdquo;Das war ein ehrliches Ergebnis&ldquo;. Fragen an den CSU-Vorsitzenden Markus S&ouml;der<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&hellip; und wohl nur eine Zwischenl&ouml;sung. Langzeitkanzlerin Angela Merkel h&auml;lt ihre ermattende Regierungspartei CDU m&uuml;hsam &uuml;ber knappem &bdquo;Volks&ldquo;partei-Niveau. Der neue Parteivorsitzende Laschet soll die n&auml;chste Bundestagswahl im September 2021 gewinnen. Er kann Populismus. Doch die unter Merkel still und komplizenhaft losgelassenen Kapitalm&auml;chtigen fordern mehr offene Pr&auml;senz. 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