{"id":69165,"date":"2021-01-26T08:00:15","date_gmt":"2021-01-26T07:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165"},"modified":"2021-01-26T07:42:58","modified_gmt":"2021-01-26T06:42:58","slug":"hinweise-des-tages-3785","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h01\">Das Ungleichheitsvirus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h02\">R&uuml;ckschlag bei Corona-Impfstoff? AstraZeneca bei &Auml;lteren angeblich kaum wirksam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h03\">Schei&szlig; Russengas &ndash; Es gibt kein richtiges Gr&uuml;n im falschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h04\">Gesundheitsschutz darf kein Privileg sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h05\">Brachiale Gewalt: Diese Aufnahmen werden zu Sinnbildern der Willk&uuml;r des Systems Putin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h06\">Mehr Freiheiten f&uuml;r Geimpfte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h07\">Jede dritte Infektion in MV im Zusammenhang mit Altenheimen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h08\">Amazon spielt tschechische und deutsche Angestellte gegeneinander aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h09\">Gefangen in moderner Sklaverei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h10\">Schwieriger Aufstieg aus der Herkunftswelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h11\">Warum Immobilieneigent&uuml;mer f&uuml;r die Krise zahlen sollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h12\">Altersvorsorge auf Kosten anderer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h13\">Virologe kritisiert Merkels Corona-Strategie: &bdquo;Zielwert illusorisch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h14\">&ldquo;Gef&auml;hrlicher als Corona-Leugner&rdquo; &ndash; Spiegel geht auf renommierte Virologen los<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h15\">Wissenschaftler widerlegen Mehrwert von FFP2-Masken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h16\">USA und Europaparlament setzen Politik des Regime Change in Venezuela fort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h17\">Wie Edward Bernays Massen manipulierte &ndash; Der Vater der Propaganda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h18\">Noam Chomsky: &ldquo;Rebellion oder Untergang&rdquo; &ndash; Wie wir die Apokalypse noch verhindern k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Ungleichheitsvirus<\/strong><br>\nAls Folge der Corona-Pandemie droht die Ungleichheit erstmals in fast allen L&auml;ndern der Welt gleichzeitig anzusteigen. Diese Krise versch&auml;rft die vorher schon dramatischen Unterschiede zwischen Arm und Reich, zwischen den Geschlechtern und zwischen Wei&szlig;en und Black, Indigenous and People of Color (BIPoC). Bereits neun Monate nach Ausbruch der Pandemie hatten die 1.000 reichsten Milliard&auml;r*innen wieder so viel Verm&ouml;gen wie in der Zeit vor COVID-19. Die weltweit &auml;rmsten Menschen hingegen k&ouml;nnten l&auml;nger als ein Jahrzehnt brauchen, um die Auswirkungen der Pandemie zu &uuml;berwinden.<br>\nDie Krise zeigt wie unter einem Brennglas, wie sehr unser derzeitiges Wirtschaftssystem die Ungleichheit vertieft. Aufgrund fehlenden politischen Willens und einer chronischen Unterfinanzierung der &ouml;ffentlichen Haushalte mangelt es an guten staatlichen Gesundheits-, Bildungs- und sozialen Sicherungssystemen. Kombiniert mit Arbeitslosigkeit trifft dies vor allem in Armut lebende Menschen. Dort, wo diese Systeme fehlen oder zu schwach sind, verarmen und sterben mehr Menschen als anderswo.<br>\nDie Regierungen m&uuml;ssen jetzt handeln und extreme Ungleichheit und Armut bek&auml;mpfen. Damit die notwendigen Ma&szlig;nahmen finanziert werden k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Konzerne und Superreiche ihren fairen Anteil zur Bew&auml;ltigung der Krise beitragen.<br>\nDie Corona-Pandemie muss ein Weckruf sein, extreme Ungleichheit und Armut endlich bei der Wurzel zu packen. Daf&uuml;r brauchen wir ein Wirtschaftssystem, das die Macht und den Einfluss sehr gro&szlig;er Konzerne reduziert, an dem Besch&auml;ftigte, Erzeuger, Verbraucher*innen und andere Akteursgruppen politisch und wirtschaftlich gleichberechtigt teilhaben und das Gewinne unter Beachtung der planetarischen Grenzen erwirtschaftet und von Anfang an gerecht verteilt. Der Schl&uuml;ssel liegt in einer Demokratisierung der Wirtschaft, das hei&szlig;t Entscheidungsmacht muss breit geteilt werden und darf sich nicht bei einigen wenigen konzentrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/ueber-uns\/publikationen\/oxfams-bericht-covid-19-auswirkungen-ungleichheitsvirus\">Oxfam<\/a>\n<p><strong>dazu: Krise? Welche Krise? <\/strong><br>\nDer Eigent&uuml;mer von Lidl und Kaufland, Dieter Schwarz, d&uuml;rfte davon jedenfalls nicht viel gemerkt haben. Er steigerte sein Verm&ouml;gen in den Jahren 2019-2020 von 22,6 auf 36,8 Milliarden Euro. Und er ist nicht der einzige, der aus der Krise noch ordentlich Profit machen konnte: Die reichsten Menschen konnten ihre Verm&ouml;gen auch in der Krise erheblich steigern. Gleichzeitig muss rund die H&auml;lfte der weltweiten Bev&ouml;lkerung von weniger als 5,50 Dollar am Tag leben. Auch hierzulande sahnten die Milliard&auml;re ab, gewiss dass ihre Firmenanteile und Renditen vom Staat schnell und gro&szlig;z&uuml;gig abgesichert w&uuml;rden &ndash; w&auml;hrend viele kleine Unternehmen und von der Krise Betroffene bis heute auf jegliche Hilfe warten und vor dem Ruin stehen. Es ist endlich an der Zeit zu fragen, wer f&uuml;r die Kosten der Krisenbew&auml;ltigung in die Verantwortung genommen werden soll &ndash; wir brauchen eine Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Milliard&auml;re und Multi-Million&auml;re!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.1826036450747077\/4364666086884088\">Sahra Wagenknecht via facebook <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>R&uuml;ckschlag bei Corona-Impfstoff? AstraZeneca bei &Auml;lteren angeblich kaum wirksam<\/strong><br>\nBei &auml;lteren Menschen soll das Mittel des britisch-schwedischen Konzerns eine Wirksamkeit von nur acht Prozent haben. Das berichtet das deutsche Handelsblatt.<br>\nDer gemeinsam von AstraZeneca und der Universit&auml;t Oxford entwickelte Impfstoff COVID-19 k&ouml;nnte bei Menschen &uuml;ber 65 Jahren nur zu acht Prozent wirksam sein. Das berichtet zumindest das Handelsblatt unter Berufung auf Quellen innerhalb der deutschen Regierung.<br>\nErst heute hatte Gesundheitsminister Anschober verlauten lassen, er erwarte erste Lieferungen des AstraZeneca-Impfstoffs ab dem 7. Februar. Beim &bdquo;Steering Board Meeting&ldquo; zur EU&ndash;Impfstoffbeschaffung gab der Chef von AstraZeneca laut einer Aussendung des Gesundheitsministeriums am Montag bekannt, dass die Zulassung des Impfstoffs voraussichtlich Ende dieser Woche erfolgen soll. [&hellip;]<br>\nNach Handelsblatt-Informationen pr&uuml;ft das  deutsche Gesundheitsministerium bereits, ob die nach Alter gestaffelte Impfreihenfolge angepasst werden muss. Im ung&uuml;nstigsten Fall lie&szlig;e sich wom&ouml;glich das Versprechen, jedem im Sommer ein Impfangebot machen zu k&ouml;nnen, nicht halten.<br>\nAm Montag gab zudem der US-Konzern Merck bekannt, dass er die Entwicklung eines eigenen Impfstoffs gestoppt hat. Und Moderna meldete, dass der eigene Impfstoff bei Mutationen seine hohe Wirksamkeit unter Senioren ebenfalls nicht best&auml;tigen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kurier.at\/wissen\/wissenschaft\/rueckschlag-bei-corona-impfstoff-astra-zeneca-bei-aelteren-angeblich-kaum-wirksam\/401167902\">Kurier<\/a>\n<p><strong>dazu: R&uuml;ckschlag bei Corona-Impfstoff: Astra-Zeneca-Vakzin wirkt bei Senioren wohl kaum<\/strong><br>\nDer deutschen Impfstrategie droht ein Fiasko: Bei &auml;lteren Menschen soll das Mittel des britisch-schwedischen Konzerns eine Wirksamkeit von nur acht Prozent haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/pandemie-bekaempfung-rueckschlag-bei-corona-impfstoff-astra-zeneca-vakzin-wirkt-bei-senioren-wohl-kaum\/26849788.html?ticket=ST-11049854-K6k7HEJclHVnBFlI0yEq-ap1\">Handelsblatt (hinter der Bezahlschranke)<\/a><\/p>\n<p><strong>und: EU-Kommission verlangt Einblick in Daten von Astra-Zeneca<\/strong><br>\nMit gro&szlig;en &Auml;rger reagiert die EU auf Lieferprobleme des Impfstoffherstellers. Nun will die Kommission wissen, was in welchem Werk wann produziert wurde. Derweil weist das Unternehmen Berichte &uuml;ber geringere Wirksamkeit bei &auml;lteren Menschen zur&uuml;ck. [&hellip;]<br>\nUnterdessen berichteten Medien, dass der Impfstoff von Astra-Zeneca eine vergleichsweise geringe Wirksamkeit bei Senioren habe und f&uuml;r die Altersgruppe der &Uuml;ber-65-j&auml;hrigen keine Zulassung erhalten k&ouml;nnte. Wie die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, liege die Wirksamkeit des Astra-Zeneca-Impfstoffs bei unter zehn Prozent, das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; berichtet unter Berufung auf Koalitionskreise von einem Wirkungsgrad von acht Prozent. Astra-Zeneca wies Berichte &uuml;ber eine bis auf acht Prozent reduzierte Wirksamkeit bei  Senioren zur&uuml;ck. Die Angaben seien &bdquo;komplett falsch&ldquo;, erkl&auml;rte das Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/lieferprobleme-eu-kommission-verlangt-einblick-in-daten-von-astra-zeneca-17165168.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Zweifel an der Wirksamkeit des AstraZeneca-Imfpstoffs bei &Auml;lteren kommen nicht &uuml;berraschend. In der dritten Phase der klinischen Studie waren nur <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/mensch-alltag\/corona-aktuelle-forschung-donnerstag-zehnter-dezember-100.html\">18% der Probanden &uuml;ber 55 Jahre alt<\/a> und die Auswertung der Daten hatte mehre Fragen aufgeworfen. So war die Kontrollgruppe, die eine besonders hohe Wirksamkeit aufwies, ausschlie&szlig;lich mit Probanden unter 55 Jahren besetzt. In einem intransparenten Verfahren <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/wirbel-um-astrazeneca-studie-briten-impfstoff-zu-70-prozent-wirksam-virologe-kekule-spricht-von-milchmaedchen-rechnung_id_12720470.html\">vermischte<\/a> AstraZeneca dann die Studiendaten und kam am Ende zwar auf eine ausreichende Wirksamkeit, wobei allerdings vollkommen unklar ist, wie diese sich im Altersspektrum verteilt. All diese Unklarheiten scheinen die EU jedoch nicht gro&szlig;artig zu st&ouml;ren. Dort ist man stattdessen emp&ouml;rt dar&uuml;ber, dass AstraZeneca <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/corona-impfstoff-eu-zeigt-sich-tief-unzufrieden-mit-astrazeneca-a-c27a6ab5-d4f3-42c0-90a2-5824139b5ad7?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ\">nicht schnell genug liefern kann<\/a> und geht bereits davon aus, dass der Impfstoff &ndash; trotz der vielen offenen Fragen &ndash; noch in dieser Woche zugelassen wird. Nun muss man sicher kein Hellseher sein, wenn man angesichts dieses politischen Drucks an der Unabh&auml;ngigkeit des Pr&uuml;fungsverfahrens zweifelt. Man darf aber spekulieren. Da der AstraZeneca-Impfstoff anders als beispielsweise der Impfstoff von Biontech\/Pfizer nicht sonderlich aufw&auml;ndig gek&uuml;hlt werden muss, eignet er sich vor allem f&uuml;r den Einsatz in Arztpraxen und hier &ndash; so h&ouml;rt man &ndash; sollen ja ohnehin ab dem sp&auml;ten Fr&uuml;hjahr j&uuml;ngere Menschen geimpft werden. Ein m&ouml;gliches Szenario w&auml;re also: Die Alten werden in Impfzentren mit dem &bdquo;guten&ldquo; Impfstoff von Biontech geimpft und die J&uuml;ngeren in den Arztpraxen mit dem &bdquo;schlechten&ldquo; Imfpstoff von AstraZeneca, der jedoch &ndash; sofern die Studiendaten stimmen &ndash; bei ihnen sogar halbwegs wirkt. Wenn da nur nicht die ungekl&auml;rten Langzeitfolgen dieses Vektorimpfstoffs w&auml;ren, die ja gerade f&uuml;r J&uuml;ngere ein potentielles Problem darstellen. Die pers&ouml;nliche Impfentscheidung wird dadurch vor allem f&uuml;r die J&uuml;ngeren nicht eben einfacher. <\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: To hit Commission target, EU vaccine rollout should be 5 times faster<\/strong><br>\nCountries need to up their game to inoculate 70 percent of adults by the end of September.<br>\nThe European Commission wants 70 percent of all adults in the EU to get the coronavirus jab by the summer.<br>\nAt this point, that goal is wildly off. If the current pace of vaccination persists, the bloc as a whole would reach only 15 percent by the end of September. Based on the average of the past week, the bloc would have to ramp up vaccination by a factor of five to hit its target. [&hellip;]<\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210126-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210126-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/coronavirus-vaccine-europe-hit-commission-target-rollout-5-times-faster\/\">Politico<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Hurra. Dann k&ouml;nnen wir uns ja ab Mai 2024 auf eine langsame R&uuml;ckkehr zur &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo; freuen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schei&szlig; Russengas &ndash; Es gibt kein richtiges Gr&uuml;n im falschen<\/strong><br>\nEnergiepolitische Fragen in der EU werden nicht ausschlie&szlig;lich im &ouml;konomischen, noch weniger im &ouml;kologischen und erst recht nicht in einem luftleeren Raum verhandelt. Mit derlei Fragen wird Politik gemacht.<br>\nUnd oft genug ist dabei der Verdacht recht naheliegend, dass die exponiertesten Gegner einzelner Energieprojekte gar nicht aus &ouml;kologischen Motiven handeln, sondern aus &ouml;konomischen, ideologischen oder nationalistischen.<br>\nNordStream 2 ist ganz sicher ein solcher Fall. Selten wurde eine energiepolitische Entscheidung in diesem Ma&szlig;e mit ideologischen Positionierungen vermischt, wenn nicht gar g&auml;nzlich von ihnen &uuml;berlagert. &hellip;<br>\nMoralisten, aufgepasst: Haben Sie je etwas von den allein im vergangenen Jahr in Betrieb genommenen und teils von der EU sogar finanzierten Gas-Pipelines TurkStream oder TANAP geh&ouml;rt? &hellip;<br>\nDas erste Schwesterprojekt zum Russen-Gas aus NordStream 2 ist n&auml;mlich schon da.<br>\nEs ist, T&auml;t&auml;r&auml;&auml;&auml;: Russen-Gas aus Turkstream. &hellip; Die Pipeline wurde am 8. Januar 2020 feierlich er&ouml;ffnet &hellip;<br>\nDas zweite Schwesterprojekt zum Russen-Gas aus NordStream 2 ist auch schon da.<br>\nEs ist, T&auml;t&auml;r&auml;tamtam: aserbaidschanisches Diktatoren-Gas aus der Transanatolischen Pipeline TANAP und ihrer Verl&auml;ngerung, der Transadriatischen Pipeline TAP.<br>\nDas gemeinsame Projekt des aserbaidschanischen Staatsbetriebs SOCAR, der t&uuml;rkischen BOTAS und der britischen BP wurde als project of common interest (PCI) der Europ&auml;ischen Kommission gef&uuml;hrt und von der Europ&auml;ischen Investitionsbank (932 Mio. Euro) sowie der Europ&auml;ischen Bank f&uuml;r Wiederaufbau und Entwicklung (500 Mio. USD) unterst&uuml;tzt.<br>\nDas dritte Schwesterprojekt zum Russen-Gas durch NordStream 2 wird l&auml;ngst vorbereitet.<br>\nEs ist, T&auml;t&auml;r&auml;&auml;&auml;: fiesestes Fracking-Gas aus den USA.<br>\nDort nennen sie dieses Gas, bei dem hochtoxische Chemikalien unter Druck in Gestein gepresst werden und dessen extensive F&ouml;rderung als Hauptursache des globalen Anstiegs von Methan-Emissionen gilt, &uuml;brigens noch nicht einmal GIFTGAS, was zwar geschmacklos, aber wenigstens angemessen w&auml;re, sondern &bdquo;Freedom Gas&ldquo;. Gl&uuml;ckwunsch, USA. &hellip;<br>\nDass irgendein NordStream 2-Gegner hierzulande sich bisher daran gesto&szlig;en h&auml;tte, w&auml;re mir neu. &hellip;<br>\nAus einer r&auml;tselhaften Hybris heraus betreibt die EU, soweit es Russland angeht, das genaue Gegenteil der Politik, deren neueres Erbe sie ist. Vielleicht, um ein metahistorisches Gleichgewicht zulasten Willy Brandts herzustellen, vielleicht, weil sie gefangen ist in ihren nickeligen, kleinlichen Voreingenommenheiten oder, vielleicht, ist sie eben auch einfach nur bl&ouml;d. Ich jedenfalls bezweifle, dass die verbissene ANSPANNUNGSPOLITIK der EU gegen&uuml;ber Russland die geeignetste Strategie ist, um ein freies und friedliches Leben in Europa zu bewahren.<br>\nUnd eine &ouml;kologisch vern&uuml;nftige Energiepolitik in der EU kann sicher alles M&ouml;gliche gebrauchen, aber eine ideologische oder moralische Instrumentalisierung ganz sicher nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/martinsonneborn.de\/scheiss-russengas-es-gibt-kein-richtiges-gruen-im-falschen\/\">Martin Sonneborn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gesundheitsschutz darf kein Privileg sein<\/strong><br>\nDas Virus trifft nicht alle gleich hart. Es trifft arme Menschen h&auml;rter. Tafeln sind geschlossen, Schul- und Kitaessen fallen aus, Schutzmasken kosten Geld, Laptops f&uuml;r Homeschooling haben nur wenige Haushalte.<br>\nWas viele gutverdienende Familien noch finanziell abfedern k&ouml;nnen, ist f&uuml;r die Armen in dieser Gesellschaft ein Existenzkampf.<br>\nDie Corona-Pandemie versch&auml;rft die soziale Ungleichheit. Und das weltweit. Das Schlimmste ist, dass diese Erkenntnis von Oxfam kaum jemanden &uuml;berraschen d&uuml;rfte.<br>\nWer es sich leisten kann, kann sich sch&uuml;tzen. Dabei darf Gesundheitsschutz kein Privileg sein und nicht an Status oder Einkommen gekoppelt sein &ndash; doch diese Pandemie macht diesen Zusammenhang deutlicher denn je.<br>\nAlleinstehende Hartz-IV-Empf&auml;nger*innen bekommen seit Anfang dieses Jahres 14 Euro mehr, insgesamt 446 Euro im Monat. Zum Leben, wohl eher zum &Uuml;berleben. Wie soll jemand mit 446 Euro sich mit FFP2-Masken f&uuml;r einen ganzen Monat versorgen, wenn nur eine Maske im Schnitt bereits vier Euro kostet? &hellip;<br>\nDie versch&auml;rfte Maskenpflicht gilt ab heute, wer kein Geld hat f&uuml;r medizinische Masken kann nur hoffen, in einem Bundesland zu leben, in denen sie kostenlos verteilt werden.<br>\nDas Signal, das von der Bundesregierung ausgeht, ist fatal: Wir beschlie&szlig;en erst strengere Ma&szlig;nahmen, an die Bed&uuml;rftigen denken wir aber hinterher. Mit weitsichtiger und sozialer Politik hat das wenig zu tun.<br>\nUnd w&auml;hrend Menschen ihren Job verlieren, zuhause ausharren m&uuml;ssen, in Kurzarbeit sind, Kinder betreuen und nebenbei noch Lehrer und Lehrerin spielen m&uuml;ssen, steigt laut Oxfam das Verm&ouml;gen der zehn reichsten M&auml;nner der Welt &ndash; trotz Pandemie &ndash; um fast eine halbe Billion US-Dollar auf knapp &uuml;ber eine Billion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/armut-und-corona-gesundheitsschutz-darf-kein-privileg-sein.720.de.html?dram:article_id=491466\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Brachiale Gewalt: Diese Aufnahmen werden zu Sinnbildern der Willk&uuml;r des Systems Putin<\/strong><br>\nDemonstranten mit Kn&uuml;ppeln zusammengeschlagen, Frauen zu Boden getreten, Kinder abgef&uuml;hrt &ndash; den Massenprotesten in Russland begegneten die Sicherheitskr&auml;fte des Kremls mit brachialer Gewalt. Videoaufnahmen zeigen das erschreckende Ausma&szlig; der Willk&uuml;r.<br>\nAus dem ber&uuml;chtigten Moskauer Gef&auml;ngnis &ldquo;Matrosenruhe&rdquo; hat Alexej Nawalny zu Protesten aufgerufen. Und die Russen kamen: in Moskau, Sankt Petersburg, Kasan, Nowosibirsk, Omsk und vielen anderen St&auml;dten. Sogar in Jakutsk gingen die Menschen auf die Stra&szlig;e &ndash; bei Temperaturen um minus 50 Grad. Der Protest dehnte sich &uuml;ber das gesamte Land aus, von Wladiwostok im &auml;u&szlig;ersten Osten bis zu der russischen Enklave im Westen, Kaliningrad. In 125 St&auml;dten skandierten die Menschen &ldquo;Freiheit f&uuml;r Nawalny&rdquo; und &ldquo;Putin, hau ab!&rdquo;. &ldquo;Nieder mit dem Zaren&rdquo;, riefen sie vor dem Winterpalast in Sankt Petersburg, in Jekaterinburg bewarfen sie die Polizei mit Schneeb&auml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/proteste-in-russland--diese-aufnahmen-werden-zu-sinnbildern-der-willkuer-des-putin-systems-30205644.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nat&uuml;rlich ist Polizeigewalt nirgendwo zu rechtfertigen, aber f&uuml;r diese Bilder muss man nicht unbedingt nach Moskau fahren. &Auml;hnliches war auch in Paris w&auml;hrend des Aufstandes der Gelbwesten zu sehen bzw. dass die russische Polizei mit Gummigeschossen auf Demonstranten schie&szlig;t, davon war bisher noch nichts zu h&ouml;ren. Die Berichterstattung &uuml;ber das nicht minder brutale Vorgehen der franz&ouml;sischen Polizei gegen die Gelbwesten hielt sich in den deutschen Medien, wenn &uuml;berhaupt vorhanden, &auml;u&szlig;erst in Grenzen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Proteste in Russland: EU denkt &uuml;ber Sanktionen nach<\/strong><br>\nDas Vorgehen der russischen Ordnungskr&auml;fte gegen Protestierende in Russland am vergangenen Wochenende hat EU-Au&szlig;enpolitiker dazu angeregt, vernehmbar &uuml;ber &ldquo;n&auml;chste Schritte&rdquo; nachzudenken, wie der Guardian heute Morgen berichtet.<br>\n&raquo;Die USA, Gro&szlig;britannien und EU-L&auml;nder kritisierten am Sonntag die Regierung von Wladimir Putin. Der franz&ouml;sische Au&szlig;enminister Jean-Yves Le Drian bezeichnete die Massenverhaftung von Tausenden Demonstranten in mehreren russischen St&auml;dten als &ldquo;unertr&auml;glichen Affront&rdquo; und &ldquo;Abgleiten in den Autoritarismus&rdquo;. &laquo;<br>\nDer EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borell k&uuml;ndigte an, dass man als Antwort auf die Festnahme Nawalnys in der letzten Woche &ldquo;n&auml;chste Schritte&rdquo; diskutieren werde. Wie diese konkret aussehen k&ouml;nnten, daf&uuml;r zitiert die britische Zeitung den polnischen Pr&auml;sidenten Andrzej Duda: &ldquo;neue Sanktionen&rdquo; &ndash; und den CSU-Europapolitiker Manfred Weber: &ldquo;neue Sanktionen&rdquo;.<br>\nDer Fraktionsvorsitzende der Europ&auml;ischen Volkspartei (EVP) kommt ausgiebig zu Wort. Weber pl&auml;diert daf&uuml;r, dass die EZ dort ansetzt, &ldquo;wo es dem System Putin wirklich weh tut &ndash; und das ist das Geld&rdquo;.<br>\nDar&uuml;ber hinaus, so wird Weber weiter zitiert, m&uuml;sste die Drohung, Nord Stream 2 zu stoppen, nach wie vor auf dem Tisch bleiben.<br>\nAuch aus der neuen US-Administration kam Kritik an der russischen Regierung. Das Au&szlig;enministerium (State Department) ver&ouml;ffentlichte am vergangenen Samstag, den 23. Januar, eine scharfe Bausch-und Bogen-Verurteilung. Man begn&uuml;gte sich nicht damit, konkrete repressive Vorg&auml;nge bei den Protesten am Samstag scharf zu verurteilen, sondern bettete das grunds&auml;tzlich in das gro&szlig;e Bild einer langj&auml;hrigen Politik der Unterdr&uuml;ckung in Russland ein:<br>\n&raquo;Die Vereinigten Staaten verurteilen scharf die Verwendung von harten Taktiken gegen Demonstranten und Journalisten an diesem Wochenende in St&auml;dten in ganz Russland. Vor den heutigen Ereignissen hat die russische Regierung versucht, das Recht auf friedliche Versammlung und freie Meinungs&auml;u&szlig;erung zu unterdr&uuml;cken, indem sie die Organisatoren von Protesten schikanierte, soziale Medienplattformen bedrohte und potenzielle Teilnehmer pr&auml;ventiv verhaftete.<br>\nDies folgt einer jahrelangen Versch&auml;rfung der Einschr&auml;nkungen und repressiven Ma&szlig;nahmen gegen die Zivilgesellschaft, unabh&auml;ngige Medien und die politische Opposition. &laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Proteste-in-Russland-EU-denkt-ueber-Sanktionen-nach-5034905.html\">heise online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder einmal der Gipfel der Heuchelei. Das Niederkn&uuml;ppeln der Gelbwestenproteste in Frankreich, einem Land der EU, hat faktisch niemanden interessiert und jetzt wird sofort nach Sanktionen gerufen. Selbstverst&auml;ndlich mischen sich die USA auch sofort wieder in die inneren Angelegenheiten Russlands ein. Was zeigt, dass sich auch unter Biden an der imperialen Ausrichtung der US-Au&szlig;enpolitik unter dem Deckmantel der Menschenrechte nichts &auml;ndern wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mehr Freiheiten f&uuml;r Geimpfte?<\/strong><br>\nNoch ist nicht klar, ob Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, auch andere nicht mehr anstecken k&ouml;nnen. Das aber w&auml;re eine grundlegende Voraussetzung, um Geimpften ihre Freiheitsrechte fr&uuml;her als anderen zur&uuml;ckzugeben.<br>\nSchon vergangene Woche hatte sich Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) daf&uuml;r ausgesprochen, dass geimpfte Menschen nicht mehr unter die Corona-Restriktionen fallen sollten. Zustimmung kam einige Tage sp&auml;ter von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD). Allerdings, sagte Lambrecht, m&uuml;sse sicher sein, dass Geimpfte das Virus nicht &uuml;bertragen k&ouml;nnen.<br>\nIhre Argumentation ist quasi andersherum. Nicht die Geimpften bekommen Privilegien einger&auml;umt, sondern sie haben ein berechtigtes Anrecht darauf, dass sie ihre Grundrechte fr&uuml;her zur&uuml;ckbekommen. &ldquo;Wenn sicher feststeht, dass von Geimpften keine Gefahr f&uuml;r Andere ausgeht, f&auml;llt ein wichtiges Begr&uuml;ndungselement f&uuml;r den Grundrechtseingriff weg&rdquo;, sagte die Ministerin. &hellip;<br>\nEnzo Dicalogero ist Chef des Restaurants &ldquo;Il pane e le rose&rdquo; in Berlin. Seit 25 Jahren bewirtet er seine G&auml;ste. Der geb&uuml;rtige Sizilianer findet die Idee, nur Menschen, die gegen Corona geimpft sind, in sein Lokal zu lassen, absurd. Das f&uuml;hre nur zu Problemen. &ldquo;Wir sind keine Polizisten, wir k&ouml;nnen das nicht kontrollieren. Gastronomie ist Kommunikation. Nein, das ist zu kompliziert!&rdquo;, sagt er und fasst sich an den Kopf.<br>\nAuch der Verband der Hotels und Gastst&auml;tten ist skeptisch: &ldquo;Die Debatte ist verfr&uuml;ht, da noch nicht alle, die sich impfen lassen wollen, dies k&ouml;nnen.&rdquo; Bis dahin sei zu kl&auml;ren, ob der Gastwirt einen Anspruch auf Vorlage des Impfpasses hat. &ldquo;Es ist Aufgabe der Politik, f&uuml;r Klarheit zu sorgen. Wir erwarten rechtskonforme und praxistaugliche L&ouml;sungen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/geimpfte-rechte-freiheiten-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist aberwitzig, dass diese Debatte ohne jeden gro&szlig;en Widerspruch &uuml;berhaupt gef&uuml;hrt wird. Die Frage, ob Geimpften wieder alle Grundrechte zustehen, ist &uuml;berhaupt nicht zu stellen. Heribert Prantl hat dazu in der SZ treffend formuliert: &bdquo;Grundrechte sind keine Privilegien, die man sich erst durch ein bestimmtes Handeln oder durch ein bestimmtes Verhalten verdienen kann oder verdienen muss. Grundrechte sind keine Belohnung, keine Gratifikation, kein Bonus, kein 13. Monatsgehalt. Sie sind einfach da, jeder hat sie, jeder darf sie in Anspruch nehmen. Grundrechte hei&szlig;en Grundrechte, weil sie dem Menschen als Mensch &hellip; zu stehen.&ldquo; <\/em><\/p>\n<p><em>Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jede dritte Infektion in MV im Zusammenhang mit Altenheimen<\/strong><br>\nSeit Kurzem hat das Landesamt f&uuml;r Gesundheit und Soziales (LAGuS) die Lageberichte zur Entwicklung der Corona-Geschehens in Mecklenburg-Vorpommern ausgeweitet. Dadurch wird ein detaillierter Blick auf die Pandemie hierzulande m&ouml;glich &ndash; speziell auch in Altenheimen, Schulen und Kitas. Laut den aktuellen Zahlen sind derzeit mehr als 3.600 Menschen in MV mit dem Coronavirus infiziert, 1.364 von ihnen leben oder arbeiten in Altenpflegeeinrichtungen oder vergleichbaren Gemeinschaftseinrichtungen. Laut der am Montag ver&ouml;ffentlichten Zahlen sind 952 Bewohner und 412 Mitarbeiter betroffen.<br>\nWie aus den LAGuS-Zahlen weiter hervorgeht, gibt es im Land derzeit 43 aktive Infektionsgeschehen in Alten- und Pflegeheimen. 119 Bewohner oder Mitarbeiter wurden in diesem Zusammenhang in Krankenh&auml;user eingeliefert. Insgesamt sind seit Ende September vergangenen Jahres in 96 Senioren- und Pflegeeinrichtungen Corona-Infektionen aufgetreten. Dabei hatten sich 2.324 Personen infiziert. Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es in Mecklenburg-Vorpommern 369 station&auml;re Pflegeeinrichtungen sowie mehr als 600 ambulante Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen.<br>\nEin anderes Bild zeigt sich bei den Schulen und Kitas. Aktuell sind laut LAGuS zehn Sch&uuml;ler und elf Lehrer und Mitarbeiter mit Corona infiziert, au&szlig;erdem 16 Kinder aus Kindertageseinrichtungen und neun Erzieherinnen. In den Schulen und Kitas im Nordosten ist der Unterricht und die Kitakinder-Betreuung derzeit allerdings eingeschr&auml;nkt. In Kreisen mit hohen Inzidenzwerten findet lediglich eine Notbetreuung statt. Mit Stichtag 14. Januar wurden laut dem Sozialministerium landesweit knapp 56 Prozent der Kita- und Hortkinder zu Hause betreut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Corona-Jede-dritte-Infektion-in-MV-im-Zusammenhang-mit-Altenheimen,coronavirus4172.html\">NDR<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68791\">Corona und das Politikversagen, &uuml;ber das kaum wer spricht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Amazon spielt tschechische und deutsche Angestellte gegeneinander aus<\/strong><br>\nAmazon hat keine Website f&uuml;r Tschechien. Aber es hat ein Verteilzentrum aufgebaut, um Bestellungen f&uuml;r die deutsche Kundschaft abzuwickeln. Der Standort wurde unter Protest deutscher Logistik-Angestellter errichtet. Heute verdienen die tschechischen Arbeiterinnen und Arbeiter lediglich die H&auml;lfte des deutschen Lohns.<br>\nDas Pandemiejahr 2020 hat Amazon ein Rekordwachstum beschert. So war das dritte Quartal 2020 das bisher erfolgreichste &ndash; das Unternehmen verk&uuml;ndete eine Umsatzsteigerung von 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut Forbes stieg das pers&ouml;nliche Verm&ouml;gen von Firmengr&uuml;nder Jeff Bezos zwischen Oktober 2019 und November 2020 um 70 Milliarden Dollar an.<br>\nAmazons Bem&uuml;hungen, die Infrastruktur f&uuml;r praktisch alles &ndash; vom Online-Shopping bis zu Cloud-Diensten &ndash; bereitzustellen, haben die Aufmerksamkeit von Regulierungsbeh&ouml;rden in Washington und Br&uuml;ssel auf sich gezogen. Aktivisten sprechen von Verst&ouml;&szlig;en gegen Arbeitsrechte, Steuervermeidung, Missbrauch von pers&ouml;nlichen Daten, einem riesigen &ouml;kologischen Fu&szlig;abdruck und der Rolle als De-facto-Regulierer f&uuml;r den Zugang anderer Unternehmen zu Kunden. Einen weiteren Schub an Aufmerksamkeit brachten die weltweiten &raquo;Make Amazon Pay&laquo;-Streiks und Proteste am sogenannten Black Friday, die vom multinationalen Gewerkschaftsverband Uni Global Union zusammen mit der Progressiven Internationale und anderen Gruppen organisiert wurden.<br>\nIn der Tschechischen Republik kann man bei Amazon nur &uuml;ber die deutsche Website einkaufen &ndash; was zu Verz&ouml;gerungen f&uuml;r die Kundinnen f&uuml;hrt, aber auch zu relativ hohen Preisen. Doch obwohl Amazon in Tschechien weniger Umsatz macht als lokale Plattformen, so hat es doch tschechische Angestellte, die vor allem den deutschen Markt beliefern. Wie eine Recherche von Voxpot zeigt, dient das Land Amazon als eine Art Warenlager &ndash; und als Quelle f&uuml;r billige Arbeitskr&auml;fte, die wohlhabende Verbraucher jenseits der westlichen Grenze mit Produkten versorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/amazon-gewerkschaft-tschechien-logistik\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gefangen in moderner Sklaverei<\/strong><br>\nSeit Jahren schleusen vietnamesische Organisationen Landsleute nach Europa und beuten ihre Opfer hier aus, auch Kinder und Jugendliche. Das BKA sagt diesem Menschenhandel laut RBB-Recherchen nun den Kampf an.<br>\n&ldquo;Wir gehen von einem sehr hohen Dunkelfeld aus&rdquo;, stellt Carsten Moritz vom Bundeskriminalamt (BKA) fest. Das Feld, von dem der leitende BKA-Mitarbeiter im RBB-Interview spricht, ist der Menschenhandel: Meist junge Vietnamesen werden in der Hoffnung auf ein Leben in Wohlstand nach Europa gelockt. Einmal angekommen m&uuml;ssen sie hier unter widrigsten Bedingungen arbeiten. &ldquo;In Massagestudios, Restaurants, Nagelstudios&rdquo;, erkl&auml;rt Moritz, aber &ldquo;auch beim Zigarettenschmuggel, in der Schlachtindustrie&rdquo;. In Bordellen und im Drogengesch&auml;ft wurden ebenfalls Vietnamesen angetroffen. &hellip;<br>\n&ldquo;Hochprofessionell, hierarchisch aufgebaut mit einer grauen Eminenz im Hintergrund, &auml;hnlich einem international agierenden Unternehmen&rdquo; &ndash; so beschreibt Markus Pfau, Leiter der Kriminalit&auml;tsbek&auml;mpfung bei der Bundespolizei in Halle die kriminellen vietnamesischen Organisationen, die in europaweiten Netzwerken zusammenarbeiten. Nach seinen Erkenntnissen verlangen die Menschenh&auml;ndler bis zu 20.000 Euro f&uuml;r den Weg nach Westeuropa. Geld, das die Familien oder Jugendliche wie Chung oft gar nicht haben &ndash; und sich deshalb bei den Netzwerken verschulden.<br>\n&ldquo;Man ist in Abh&auml;ngigkeit, ganz klar&rdquo;, so Pfau. &ldquo;Die Organisation hat den Betroffenen in der Hand, und wenn der nicht nach ihrer Pfeife tanzt, dann ist die Sache schnell aus f&uuml;r ihn. Es ist letztendlich moderne Sklaverei.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/rbb\/menschenhandel-kinder-101.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schwieriger Aufstieg aus der Herkunftswelt<\/strong><br>\nBov Bjerg, Christian Baron und Deniz Ohde haben den sozialen Aufstieg geschafft. Sie sind die ersten Akademiker in ihren Herkunftsmilieus, die sie einst verlie&szlig;en. In ihren B&uuml;chern kehren die Ich-Erz&auml;hler &ndash; ein Professor, ein Journalist und eine Hochschulabsolventin &ndash; dahin zur&uuml;ck. &hellip;<br>\n&bdquo;Wenn jemand wie ich, mit meiner sozialen Herkunft, mit dieser Geschichte sich in dieser Gesellschaft Geh&ouml;r verschaffen will, dann geht das nur mit absoluter Offenheit&ldquo;, sagt Christian Baron. Mit seinem Buch &bdquo;Ein Mann seiner Klasse&ldquo; hat er eine Autobiografie geschrieben und damit seine elende Herkunft wie ein Statement &ouml;ffentlich gemacht.<br>\nAlle Familienmitglieder, die in seinem Leben eine wichtige Rolle spielten, gaben ihr Einverst&auml;ndnis und wurden von ihm befragt. Denn auf seine eigenen Erinnerungen allein mochte er sich nicht verlassen. Christian Baron wollte die m&ouml;glichst unverf&auml;lschte nackte Realit&auml;t einer Familie aus der Unterschicht erz&auml;hlen.<br>\n&bdquo;Scham&ldquo;, so erz&auml;hlt er, &bdquo;ist ein Gef&uuml;hl, das meine ganze Kindheit durchzieht. Das war mir so gar nicht bewusst. Ich hab lange Zeit gedacht, dass die Scham erst eingesetzt hat, als ich mich an die Uni begeben hab, ein neues Milieu kennengelernt hab und meine Unzul&auml;nglichkeiten zu sp&uuml;ren gekriegt habe. Nein, das war schon in meiner Kindheit angelegt, wie wir gelebt haben, dass wir uns abgeschottet haben, kaum von au&szlig;en Menschen zu uns reinlie&szlig;en. Dass das ein Grundgef&uuml;hl der Armut ist, das wollte ich nicht verschweigen.&ldquo; &hellip;<br>\nChristian Barons Vater starb mit 43 Jahren an multiplem Organversagen. Er war schwerer Alkoholiker. Den Unterhalt f&uuml;r die sechsk&ouml;pfige Familie verdiente er als M&ouml;belpacker. Sein Stolz verbot ihm, erg&auml;nzende Sozialhilfe zu beantragen, die der Familie zugestanden h&auml;tte, nicht aber, gegen Frau und Kinder gewaltt&auml;tig zu sein. Seine Grobheit kannte keine Grenzen, machte vor nichts und niemandem halt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/literarische-kindheiten-der-unterschicht-schwieriger.976.de.html?dram:article_id=491175\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Ein Klassenverr&auml;ter wie Gerhard Schr&ouml;der m&ouml;chte ich nicht sein&ldquo;<\/strong><br>\nDas Geld war weg, der Monat aber noch nicht zu Ende: Diese Erfahrung hat die Kindheit von Christian Baron gepr&auml;gt. In seinem ersten Roman &bdquo;Ein Mann seiner Klasse&ldquo; erz&auml;hlt er von Armut und abgestelltem Strom, von Alkoholismus und Gewalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/autor-christian-baron-ueber-seine-kindheit-in-armut-ein.1008.de.html?dram:article_id=469076\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum Immobilieneigent&uuml;mer f&uuml;r die Krise zahlen sollten<\/strong><br>\nBereiche wie die Gastronomie, der Einzelhandel, Dienstleistungen f&uuml;r Unternehmen oder Kunst und Kultur werden durch die Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie in besonderem Ma&szlig;e in Anspruch genommen. Die Einnahmen brechen nahezu vollst&auml;ndig weg &ndash; selbst in den Sommermonaten des vergangenen Jahres, als die Infektionszahlen niedrig waren, wurde nur ein Teil der &uuml;blichen Ums&auml;tze gemacht.<br>\nLaufen die Gesch&auml;fte schlecht, dann sinken die L&ouml;hne f&uuml;r viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Viele m&uuml;ssen in Kurzarbeit, einigen droht gar die K&uuml;ndigung. Ebenfalls gehen die Gewinne der Unternehmen zur&uuml;ck &ndash; das eingesetzte Kapital wird geringer verzinst &ndash; denn die Betriebskosten k&ouml;nnen nicht in demselben Ma&szlig;e reduziert werden, wie die Ums&auml;tze zur&uuml;ckgehen. Gerade im Handel, der Gastronomie und bei den Dienstleistungen sind es die Mieten f&uuml;r Gesch&auml;ftsr&auml;ume und Ladenlokale, die den gr&ouml;&szlig;ten Anteil der fixen Kosten ausmachen. &hellip;<br>\nDennoch werden die Mietzahlungen allergr&ouml;&szlig;tenteils p&uuml;nktlich und vollst&auml;ndig geleistet. Die Preise von Immobilien steigen praktisch ungebremst. Ein wichtiger Grund hierf&uuml;r ist eine &auml;u&szlig;erst expansive Geld- und Finanzpolitik, die den R&uuml;ckgang der Einkommen von Haushalten begrenzt und die Unternehmen insbesondere bei den Fixkosten entlastet. Einen Gewinnausgleich hingegen gibt es nicht: Das Eigenkapital wird St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck verzehrt. Immobilieneigent&uuml;mer profitieren letztlich davon, dass der Staat an anderer Stelle aushilft.<br>\nDass der Faktor Boden allerdings weitestgehend von den Folgen der Krise freigehalten wird, ist schwer zu akzeptieren. Immobilienverm&ouml;gen ist in Deutschland &auml;u&szlig;erst ungleich verteilt und so wird die Krise zu einem guten Gesch&auml;ft f&uuml;r die oberen zehn Prozent. Ihnen geh&ouml;ren gro&szlig;e Teile der deutschen Innenst&auml;dte, der Ladenzeilen und Gewerbefl&auml;chen. Zwar gibt es Berichte dar&uuml;ber, dass gro&szlig;e Vermieter von Gewerbefl&auml;chen im zweiten Lockdown auf Teile der Miete verzichten &ndash; beispielsweise die ECE Gruppe der Familie Otto.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/warum-immobilieneigentuemer-fuer-die-krise-zahlen-sollten-a-29347315-e555-471d-80f4-f9f225f9c160\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Altersvorsorge auf Kosten anderer<\/strong><br>\n&bdquo;Modernisierung&ldquo; klingt erst einmal gut: Konkret k&uuml;ndigte der Vermieter an: einen Aufzug einzubauen, eine Videosprechanlage und Balkons. Die Information kam zwei Tage, bevor die neue Regelung in Kraft trat, nach der nur noch elf Prozent der Modernisierungskosten auf die Mieter umgelegt werden d&uuml;rfen.<br>\nDer Vermieter ist die Fortis Real Estate Investment AG. Ihr Gesch&auml;ftsmodell besteht darin, Altbauten zu kaufen und als Eigentumswohnungen weiterzuverkaufen. In der Modernisierungsank&uuml;ndigung wird den Mietern nahegelegt, &bdquo;das F&uuml;r und Wider des Verbleibs in der Wohnung abzuw&auml;gen&ldquo;. Synke K&ouml;hler und ihre Nachbarn tauschten sich mit Bewohnern anderer H&auml;user der Fortis aus und sie machten eine interessante Entdeckung.<br>\n&bdquo;&Uuml;ber Artikel in der Zeitung haben wir erfahren, dass das Zahnarztversorgungswerk Schleswig-Holstein an der Fortis, also unserem Vermieter, beteiligt ist. So&lsquo; n Zahnarztversorgungswerk ist im Prinzip die Rentenabsicherung f&uuml;r die Zahn&auml;rzte.&ldquo;<br>\nUnd richtig, so steht es auf der Website der Fortis. Das Versorgungswerk der Zahn&auml;rztekammer Schleswig-Holstein ist Mitgesellschafter und Finanzierungspartner der Fortis Group. Laut eigenen Angaben erm&ouml;glicht das der Gesellschaft, den Kauf von Geb&auml;uden mit einem Transaktionsvolumen bis zu 250 Millionen Euro zu pr&uuml;fen. Freiberufler, wie Zahn&auml;rzte, Architektinnen oder Anw&auml;lte, zahlen statt in die gesetzliche Rente in eigene Versorgungswerke ein. Insgesamt 90 Versorgungswerke gibt es in Deutschland. Sie haben 2018 zusammen rund 218 Milliarden Euro angelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/verdraengung-in-berlin-altersvorsorge-auf-kosten-anderer.976.de.html?dram:article_id=491399\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Virologe kritisiert Merkels Corona-Strategie: &bdquo;Zielwert illusorisch&ldquo;<\/strong><br>\nDie Worte von Professor Dr. Klaus St&ouml;hr finden rund um den Erdball Geh&ouml;r, wenn es um Corona geht &ndash; im eigenen Land jedoch weniger. Hier analysiert er die Strategie der Bundesregierung. (&hellip;)<br>\nProfessor Dr. Klaus St&ouml;hr* z&auml;hlt zu den erfahrensten Seuchenbek&auml;mpfern der Welt, leitete etwa das Influenza-Programm der WHO und koordinierte deren Forschung zu Sars-Viren. Seine Worte finden Geh&ouml;r bei Regierungen rund um den Erdball, aber nicht im eigenen Land. Zum j&uuml;ngsten Krisengipfel mit den Ministerpr&auml;sidenten lud Kanzlerin Angela Merkel* den 61-j&auml;hrigen Virologen und Epidemiologen nicht ein &ndash; obwohl die SPD-gef&uuml;hrten L&auml;nder darauf gedr&auml;ngt hatten. Im Interview mit unserer Zeitung analysiert St&ouml;hr die Corona-Strategie von Merkel, S&ouml;der &amp; Co. (&hellip;)<br>\nIn Merkels Beraterstab fordert beispielsweise Ihre Kollegin Melanie Brinkmann sogar eine Zero-Covid-Strategie &ndash; also Inzidenz null. Realistisch?<br>\nSt&ouml;hr: Zero Covid ist zero realistisch. Dieses Ziel zu erreichen und dann langfristig in der Mitte von Europa im Winter zu halten, ist so weit weg von der Realit&auml;t. Ich wundere mich, dass man sich ernsthaft damit befasst. (&hellip;)<br>\nDie j&uuml;ngste Lockdown-Begr&uuml;ndung liefern neue Virusvarianten, vor allem aus England. Ist die Angst vor B117 und anderen Mutationen gerechtfertigt?<br>\nEine Pandemie ist ohne &Uuml;berraschung nicht vorstellbar. Es gibt ja schon viele tausend solcher Varianten. Man muss sie nat&uuml;rlich alle genau beobachten, und die englische Variante B117 scheint augenscheinlich infekti&ouml;ser zu sein als das urspr&uuml;ngliche Sars-CoV2-Virus. Aus der Sicht eines Seuchenbek&auml;mpfers glaube ich aber schon, dass wir mit solchen Varianten umgehen k&ouml;nnen. Sie sind kein Grund zur Panik.<br>\nAber Merkel warnt doch davor, dass Varianten wie B117 die Infektionszahlen in kurzer Zeit vervielfachen k&ouml;nnten. Sehen Sie diese Gefahr nicht?<br>\nWenn man beispielsweise die Infektionszahlen in Irland genauer analysiert, verliert die Variante ihren Schrecken. Dort gab es zwar einen steilen Anstieg der Infektionszahlen, er stand aber laut irischen Gesundheitsbeh&ouml;rden nicht im Zusammenhang mit B117. In Irland steigt nun momentan der prozentuale Anteil der Variante an den Infektionen immer weiter. Aber unterm Strich haben sich die Neuansteckungen in den letzten zehn Tagen halbiert. Das spricht eher daf&uuml;r, dass diese Variante auch beherrschbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/angela-merkel-corona-kritik-virologe-klaus-stoehr-deutschland-regeln-strategie-90175458.html%E2%80%82\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69029#h06\">Virologe fordert Umdenken der Corona-Strategie: &bdquo;Wir k&ouml;nnen mit Inzidenzen von 130 bis 160 umgehen&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Gef&auml;hrlicher als Corona-Leugner&rdquo; &ndash; Spiegel geht auf renommierte Virologen los<\/strong><br>\nDie renommierten Virologen Hendrik Streeck und Jonas Schmidt-Chanasit geh&ouml;ren zu jenen Vertretern der sogenannten &ldquo;Corona-Ma&szlig;nahmen-Kritiker&rdquo;, die trotz ihrer ge&auml;u&szlig;erten Ansichten nach wie vor eine hohe Reputation genie&szlig;en. Nun widmete sich der Spiegel den beiden Wissenschaftlern.<br>\nVor wenigen Tagen f&uuml;hrten die Spiegel-Redakteurinnen Rafaela von Bredow und Veronika Hackenbroch mit dem Leiter der Virologie an der Berliner Charit&eacute;, Christian Drosten, ein ausf&uuml;hrliches Interview. Eingangs wird Drosten etwa gefragt, f&uuml;r wie gef&auml;hrlich er die nun aufgetauchten Virusmutanten halte. &hellip;<br>\nUnd nachdem noch nachgefragt wird, wie es der Corona-Berater der Bundesregierung eigentlich schaffe, &ldquo;Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen&rdquo; (worauf Drosten aber nicht antworten mag), kommt man schlie&szlig;lich auf die Virologen Hendrik Streeck und Jonas Schmidt-Chanasit zu sprechen. Ebenfalls auf pers&ouml;nlicher Ebene, aber wenig zimperlich hei&szlig;t es da:<br>\n&ldquo;Einen gr&ouml;&szlig;eren Schaden als Corona-Leugner haben im vergangenen Jahr wohl Experten angerichtet, die immer wieder gegen wissenschaftlich begr&uuml;ndete Ma&szlig;nahmen argumentiert haben, zum Beispiel Jonas Schmidt-Chanasit und Hendrik Streeck.&rdquo; &hellip;<br>\nUnd sowohl Streeck als auch Schmidt-Chanasit sind bei Weitem nicht die einzigen namhaften Experten, die einen besseren Schutz von Risikogruppen fordern, zus&auml;tzlich zu allgemeinen Corona-Ma&szlig;nahmen.<br>\nDoch den beiden Spiegel-Angestellten geht es um &ldquo;Grunds&auml;tzliches&rdquo;. Schlie&szlig;lich erweckten viele &ldquo;solcher Experten&rdquo; den Eindruck, &ldquo;in der Wissenschaft gehe es blo&szlig; um Meinungen &ndash; und nicht um &shy;Evidenz&rdquo;. Das untergrabe &ldquo;die Glaubw&uuml;rdigkeit von sauber arbeitenden Forscherinnen und Forschern&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/112242-gefahrlicher-als-corona-leugner-spiegel\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dass die &ouml;ffentliche Debatte inzwischen totalit&auml;re Z&uuml;ge annimmt, zeigt das erw&auml;hnte Interview des Spiegels mit Drosten. Selbst renommierte Wissenschaftler werden, wenn sie es wagen die Regierungspolitik zu kritisieren, sofort in die Ecke der Corona-Leugner und Querdenker gestellt oder sogar als noch gef&auml;hrlicher diffamiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wissenschaftler widerlegen Mehrwert von FFP2-Masken<\/strong><br>\n&ldquo;Ist die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln und L&auml;den sinnvoll?&rdquo; Diese Frage stellte ein Zuschauer der &ldquo;Covid-19 Lectures&rdquo; des M&uuml;nchener Universit&auml;tsklinikums im Anschluss an einen Vortrag der Virologin Ulrike Protzer. Deren Antwort war kurz und hatte es in sich.<br>\n&ldquo;Das m&uuml;ssen Sie Herrn S&ouml;der fragen&rdquo;, antwortete Protzer kurz und knapp. Frage und Antwort waren nicht ohne politische Brisanz. Gestellt wurde die Frage von der Gyn&auml;kologin Marion Kiechle, die 2018 f&uuml;r kurze sieben Monate Wissenschaftsministerin im Kabinett des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Markus S&ouml;der (CSU) war.<br>\nBeantwortet wurde sie von der Lehrstuhlinhaberin f&uuml;r Virologie an der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen. Ulrike Protzer ist aber auch eines von zwei Mitgliedern im Expertenrat der bayerischen Staatsregierung zur Corona-Krise. Im April vergangenen Jahres wurde dieser Rat in einer Pressekonferenz von S&ouml;der aus der Taufe gehoben. Mit Protzer soll auch der Leiter des Tropeninstituts an der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen Michael H&ouml;lscher die S&ouml;der-Regierung in wissenschaftlichen Fragen zur Corona-Pandemie beraten.<br>\nZur Einf&uuml;hrung der FFP2-Maskenpflicht in Bayern hat Protzer mit Sicherheit nicht geraten. Der bisher schon &uuml;berwiegend verwendete medizinische Mund-Nase-Schutz tue es &ldquo;genauso&rdquo;, sagte Protzer in der &ldquo;Covid-19 Lecture&rdquo;. Diese seien dar&uuml;ber hinaus nach dem Medizinproduktegesetz kontrolliert, FFP2-Masken hingegen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/wissenschaftler-widerlegen-mehrwert-von-ffp2-masken-1.10783238\">Nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Besser l&auml;sst sich S&ouml;ders blinder Aktionismus nicht entlarven.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>USA und Europaparlament setzen Politik des Regime Change in Venezuela fort<\/strong><br>\nNeuer US-Au&szlig;enminister mit aggressiven Positionen gegen Venezuela vorbelastet. Europaparlament ignoriert Verfall der Basis von Guaid&oacute;<br>\nAuch nach dem Regierungswechsel in den USA d&uuml;rften Washington und Europa ihre Strategie des maximalen Drucks gegen&uuml;ber dem lateinamerikanischen Land beibehalten.<br>\nDer designierte Au&szlig;enminister Anthony Blinken hat bereits zu erkennen gegeben, dass die Regierung von Pr&auml;sident Joe Biden wie die vorangegangene Regierung ebenfalls den venezolanischen Oppositionspolitiker Juan Guaid&oacute; als f&uuml;hrende Kraft in Venezuela anerkennen wird. Das Europ&auml;ische Parlament hat derweil eine Resolution angenommen, in der die Anerkennung Guaid&oacute;s als Interimspr&auml;sident gefordert wird.<br>\nDer k&uuml;nftige Chefdiplomat best&auml;tigte am 19. Januar vor dem US-Senat, dass es unter Biden keinen Strategiewechsel geben werde. Man wolle vielmehr versuchen, effektivere und zielf&uuml;hrende Sanktionen gegen&uuml;ber der Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro durchzusetzen und die &ldquo;humanit&auml;re Unterst&uuml;tzung&rdquo; f&uuml;r das s&uuml;damerikanische Land erh&ouml;hen. Obwohl Guaid&oacute; in Venezuela selbst kaum noch &uuml;ber eine breite Basis verf&uuml;gt, wird er von den USA und anderen L&auml;ndern weiterhin als Pr&auml;sident Venezuelas unter der Behauptung gest&uuml;tzt, die Amtszeit Maduros seit Januar 2019 sei auf manipulierte Wahlen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\n&ldquo;Wir brauchen eine effektive Politik, die ausgehend von freien und fairen Wahlen, die Demokratie in Venezuela wiederherstellen kann&rdquo;, so Blinken.<br>\nBlinken hat eine Vorgeschichte als Scharfmacher gegen Venezuela. In der Barack Obama-Regierung, die Venezuela als &ldquo;Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit der USA&rdquo; einstufte und damit die Grundlage f&uuml;r die weitere Sanktions-Politik legte, war er stellvertretender Au&szlig;enminister und stellvertretender nationaler Sicherheitsberater. Als Senior Fellow am Center for Strategic and International Studies (CSIS) zeichnete er mitverantwortlich f&uuml;r eine Studie, die die Corona-Pandemie als Chance f&uuml;r eine ausl&auml;ndische Intervention in dem unbotm&auml;&szlig;igen, sozialistisch regierten Land analysierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/01\/247273\/us-und-eu-poilitik-gegenueber-venezuela\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69123\">Transkript der Befragung des neuen US-Au&szlig;enministers Blinken durch Senator Paul. Ein interessantes und &bdquo;zukunftsweisendes&ldquo; Dokument<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wie Edward Bernays Massen manipulierte &ndash; Der Vater der Propaganda<\/strong><br>\nEdward L. Bernays hat die Kunst der Beeinflussung der &ouml;ffentlichen Meinung fast im Alleingang kreiert. Sein Klassiker &bdquo;Propaganda&ldquo; von 1923 geh&ouml;rte zur bevorzugten Lekt&uuml;re von Joseph Goebbels. Nachdem die Deutschen den Begriff Propaganda in Verruf brachten, taufte Bernays sie in &bdquo;Public Relations&ldquo; um. Er entwarf Werbekampagnen f&uuml;r Amerikas Wirtschaft, und er beriet die Politik.<br>\nHeute, da allerorten ein erbitterter Kampf um die Meinungshoheit tobt und autorit&auml;re Regime und Rechtspopulisten die Propaganda nutzen, um die Demokratie auszuh&ouml;hlen: Braucht es da vielleicht eine neue, wirkungsvollere Propaganda f&uuml;r die Demokratie?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/wie-edward-bernays-massen-manipulierte-der-vater-der.3720.de.html?dram:article_id=489754\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Angesichts der laufenden Angst- und Panikkampagne hochaktuell!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Noam Chomsky: &ldquo;Rebellion oder Untergang&rdquo; &ndash; Wie wir die Apokalypse noch verhindern k&ouml;nnen<\/strong><br>\nAngesichts von Klimawandel und drohenden Nuklearkriegen m&uuml;ssen wir handeln, fordert Noam Chomsky, dessen Buch &bdquo;Rebellion oder Untergang&ldquo; am Montag erschienen ist. Doch die Zeit sei knapp und Wandel nur innerhalb bestehender Institutionen m&ouml;glich.<br>\nUte Welty: Wie gro&szlig; der Einfluss von Noam Chomsky seit Jahrzehnten auf die Debatten ist, l&auml;sst sich an verschiedenen Kenngr&ouml;&szlig;en festmachen: Mehr als 30 Mal wird ihm zwischen Uppsala und Peking die Ehrendoktorw&uuml;rde verliehen. Ungef&auml;hr genauso h&auml;ufig sind andere Auszeichnungen wie 2005 die Wahl zum f&uuml;hrenden Intellektuellen weltweit.<br>\nHeute erscheint Chomskys neues Buch auf Deutsch: &bdquo;Rebellion oder Untergang&ldquo;. Ein Aufruf zum globalen Ungehorsam, sagt Noam Chomsky im Gespr&auml;ch. Und er sagt auch: Da gibt es &uuml;berhaupt nichts misszuverstehen.<br>\nNoam Chomsky: Wenn jemand behauptet, er handele zugunsten eines h&ouml;heren Ziels, bedeutet das &uuml;berhaupt nichts. Die Frage ist stets: Was ist das Ziel? Diejenigen, die am 6. Januar auf das Kapitol st&uuml;rmten, wollten als Ziel einen Staatsstreich, sie wollte eine legitim gew&auml;hlte Regierung durch eine nicht gew&auml;hlte Regierung ersetzen, und das nennen wir einen Staatsstreich.<br>\nWoran ich denke und was ich beabsichtige, ist etwas vollst&auml;ndiges anderes. Ich gebe zu verstehen, dass wir einen grundlegenden Wandel brauchen, um den Menschen als Art vor der Ausl&ouml;schung durch Umweltprobleme oder durch einen nuklearen Krieg zu bewahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/noam-chomsky-rebellion-oder-untergang-wie-wir-die.1008.de.html?dram:article_id=491387\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em>Siehe auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64513\">Gespr&auml;ch zwischen dem Verleger des Westend Verlages Markus Karsten und dem Herausgeber der NachDenkSeiten &uuml;ber die f&auml;llige Revolution<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-69165","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69165","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69165"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69165\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69168,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69165\/revisions\/69168"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69165"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69165"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69165"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}