{"id":69194,"date":"2021-01-26T14:04:35","date_gmt":"2021-01-26T13:04:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69194"},"modified":"2021-01-27T09:10:15","modified_gmt":"2021-01-27T08:10:15","slug":"wuetender-widerstand-gegen-nord-stream-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69194","title":{"rendered":"W\u00fctender Widerstand gegen Nord Stream 2"},"content":{"rendered":"<p><strong>Manuela Schwesig darf die US-Sanktionen in der Tagesschau nicht kritisieren. <\/strong>Von <strong>Wolfgang Bittner<\/strong>. &ndash; Dieser Beitrag zeigt, wie ernst es um vern&uuml;nftige Beziehungen mit Russland steht. Eine Phalanx von Einflusspersonen der USA versucht unentwegt und auf verschiedenen Wegen, das Projekt Nord Stream 2 zu stoppen. F&uuml;r mich ist noch nicht ausgemacht, wie dieser Machtkampf ausgehen wird. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9880\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-69194-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210126-Wuetender-Widerstand-gegen-Nord-Stream-2-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210126-Wuetender-Widerstand-gegen-Nord-Stream-2-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210126-Wuetender-Widerstand-gegen-Nord-Stream-2-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210126-Wuetender-Widerstand-gegen-Nord-Stream-2-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=69194-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210126-Wuetender-Widerstand-gegen-Nord-Stream-2-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210126-Wuetender-Widerstand-gegen-Nord-Stream-2-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Ob es um Kriege oder v&ouml;lkerrechtswidrige Sanktionen geht: Kritik an der aggressiven Politik der US-Regierung ist nicht nur unerw&uuml;nscht, sondern sie wird systematisch unterbunden. J&uuml;ngstes Beispiel daf&uuml;r ist die neu entfachte Polemik gegen die Nord-Stream-2-Pipeline. Um die Fertigstellung endlich zu erm&ouml;glichen, hat das Land Mecklenburg-Vorpommern eine &bdquo;Stiftung Klima- und Umweltschutz MV&ldquo; gegr&uuml;ndet. Das stie&szlig; auf geradezu w&uuml;tenden Widerstand bei US-affinen Berliner Politikern, aber auch im EU-Parlament und bei den Umweltverb&auml;nden NABU und WWF.<\/p><p>Bezeichnend f&uuml;r die verlogene Propaganda, mit der gegen das Pipeline-Projekt vorgegangen wird, ist ein Interview, das die Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, Tina Hassel, mit der Ministerpr&auml;sidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, f&uuml;hrte, ausgestrahlt in dem Bericht aus Berlin der ARD-Tagesschau am 24. Januar. Die Journalistin stellte als Erstes fest, das EU-Parlament habe noch einmal den sofortigen Baustopp gefordert, die Gaspipeline sei ein &bdquo;<em>zentrales geopolitisches Projekt des Kreml<\/em>&ldquo;. Nun aber wolle man in Mecklenburg&ndash;Vorpommern <em>&bdquo;unbedingt weiterbauen und hat sich etwas &Uuml;berraschendes einfallen lassen&ldquo;<\/em>[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] <\/p><p>Es folgten ein tendenzi&ouml;ser &bdquo;Bericht&ldquo; &uuml;ber die Stiftung und zwei Stellungnahmen von Mitarbeitern des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung. Danach braucht Deutschland das Pipelineprojekt angeblich &uuml;berhaupt nicht, das sei &bdquo;energiewirtschaftlich unsinnig&ldquo; und widerspreche den Klimazielen. Und nat&uuml;rlich ging Frau Hassel auch auf die Inhaftierung des neu erstandenen Helden Russlands, Alexej Nawalny, ein, denn das st&uuml;nde dem Weiterbau der Pipeline entgegen.<\/p><p>Manuela Schwesig zeigte sich der Dreistigkeit gewachsen und entgegnete: <em>&bdquo;Dort, wo amerikanische Sanktionen deutsche Unternehmen bedrohen, m&uuml;ssen wir schauen, wie wir helfen k&ouml;nnen, denn hier vermisse ich den Aufschrei&hellip;&ldquo;<\/em> Die Journalistin unterbrach, aber Schwesig fuhr unbeirrt fort: <em>&bdquo;Es kann nicht sein, dass die Amerikaner unsere deutschen Unternehmen bedrohen.&ldquo;<\/em> Obwohl die Journalistin erneut dazwischenfuhr, sprach Schwesig weiter, allerdings kaum noch vernehmbar: <em>&bdquo;US-Senatoren haben dem Hafen Mukran mit wirtschaftlicher Vernichtung gedroht, und das geht zu weit.&ldquo;<\/em> Das sei zwar &auml;rgerlich, wimmelte Hassel ab, aber das Europ&auml;ische Parlament &ndash; und das seien keine Amerikaner &ndash; habe gesagt: &bdquo;<em>Um Gottes Willen nicht weiterbauen<\/em>&ldquo;.<\/p><p>Dann kam die unausweichliche Frage: <em>&ldquo;Frau Schwesig, haben Sie keine Bauchschmerzen angesichts der Verhaftung von Alexej Nawalny und angesichts der Bilder, die wir gestern gesehen haben: Massenverhaftungen, Tausende im ganzen Land, die auf die Stra&szlig;e gehen, angesichts dieser Bilder mit Nord Stream 2 weiter Gesch&auml;fte zu machen?&ldquo;<\/em> Schwesig antwortete hierauf zur&uuml;ckhaltend-diplomatisch, sie teile die Kritik der Bundesregierung, &bdquo;<em>dass alles um Herrn Nawalny herum aufgekl&auml;rt werden muss, dass er freigelassen werden muss und v&ouml;llig klar ist, dass es freie Demonstrationen braucht, die friedlich sein d&uuml;rfen, ohne dass hier mit Gewalt gestoppt oder eingegriffen wird&ldquo;<\/em>.<\/p><p>Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn das f&uuml;r Demonstrationen in Deutschland (oder Frankreich) ebenso gelten w&uuml;rde. Doch dar&uuml;ber wird in den deutschen Medien nicht gesprochen. Vielmehr wird bei jeder passenden oder geschaffenen Gelegenheit gegen Russland gehetzt. Immerhin betonte Schwesig noch, es sei wichtig, &bdquo;<em>dass Deutschland jetzt mit Russland im Dialog bleibt, gerade in diesen schwierigen Zeiten&ldquo;<\/em>. Es gehe um eine sichere Energieversorgung, und das s&auml;he &bdquo;<em>eine ganz gro&szlig;e Mehrheit&ldquo;<\/em> in Mecklenburg-Vorpommern genauso.<\/p><p>Die verbissenen Versuche der USA zur Verhinderung von Nord Stream 2 mit Hilfe deutscher Einflusspersonen aus Politik und Medien haben nun schon eine l&auml;ngere Geschichte, die es wert ist, dokumentiert zu werden. Im &Uuml;berblick wird die niedertr&auml;chtige Vorgehensweise der US-Regierung erst richtig deutlich.<\/p><p><strong>Musterbeispiel f&uuml;r die mangelnde deutsche Souver&auml;nit&auml;t<\/strong><\/p><p>Seit 2019 versch&auml;rfte die US-Regierung immer wieder ihre Drohungen und Erpressungsversuche gegen den Weiterbau und schlie&szlig;lich gegen die Fertigstellung der Ostseepipeline. Die Scheinargumente wurden unverz&uuml;glich von einigen deutschen Politikern &uuml;bernommen. Es trat ein &auml;u&szlig;erst befremdliches, rechtswidriges Verhalten zu Tage, da sich diese Politiker, darunter Parlamentarier, gegen essenzielle deutsche Interessen aussprachen und damit ihren Amtseid brachen. Und nicht nur das, sie polemisierten in der bereits von anderen Vorf&auml;llen bekannten Weise gegen die Betreiber des Pipelinebaus und scheuten sich auch nicht, deren Bef&uuml;rworter zu diffamieren.<\/p><p>So fand der Vorsitzende des Ausw&auml;rtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, Norbert R&ouml;ttgen (CDU), es <em>&bdquo;richtig, das Gut der europ&auml;ischen Einheit und Handlungsf&auml;higkeit &uuml;ber die Solidarit&auml;t mit Deutschland zu stellen.&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/em> Sogleich trat ihm der Gr&uuml;nen-Europapolitiker Reinhard B&uuml;tikofer zur Seite und bezeichnete das Beharren der Bundesregierung als &bdquo;<em>verbohrtes Festhalten<\/em>&ldquo; an dem Projekt.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Das entsprach ganz den Vorgaben aus Washington, vertreten durch den US-Botschafter (2018-2020) Richard Grenell, der zuvor mehrmals mit anma&szlig;enden &Auml;u&szlig;erungen im Stile eines Satrapen aufgefallen war. Grenell hatte von einem <em>&bdquo;dreisten Versuch der russischen Regierung, den W&uuml;rgegriff zu verst&auml;rken&ldquo;,<\/em> gesprochen und die deutsche Regierung darauf hingewiesen, <em>&bdquo;dass die wachsende russische Aggression eine Dynamik hat, die nicht mit dem Kauf zus&auml;tzlichen Gases belohnt werden sollte.&ldquo;[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/em><\/p><p>Im Januar 2019 hatte Grenell im Einvernehmen mit US-Pr&auml;sident Donald Trump offen mit Sanktionen gegen die am Pipelinebau beteiligten Unternehmen gedroht.[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] Daraufhin hatte die Schweizer Firma Allseas, die mit einem Spezialschiff an der Verlegung der Rohre in der Ostsee beteiligt war, ihre Arbeit eingestellt, und auch der italienische Konzern Saipem gab auf, obwohl bereits etwa 2.300 der 2.400 Kilometer langen Gasleitung verlegt waren. Beiden Unternehmen war mit einem Ausschluss von Auftr&auml;gen f&uuml;r alle Projekte, die unter die Gerichtsbarkeit der USA fallen, gedroht worden sowie mit dem &bdquo;Einfrieren&ldquo; s&auml;mtlicher Verm&ouml;genswerte weltweit. Des Weiteren drohte Anteilseignern und Mitarbeitern der beteiligten Unternehmen ebenfalls der Zugriff auf ihre Konten und Verm&ouml;genswerte weltweit sowie ein Einreiseverbot in die USA.<\/p><p>Im Mai 2020 erdreistete sich Grenell erneut, erpresserische Drohungen gegen Deutschland zu richten. Er forderte die Bundesregierung auf, ihre Russlandpolitik grunds&auml;tzlich zu &uuml;berdenken: &bdquo;<em>Deutschland muss aufh&ouml;ren, die Bestie zu f&uuml;ttern, w&auml;hrend es zugleich nicht genug f&uuml;r die Nato zahlt.&ldquo;<\/em>[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] Am 23. Oktober 2019 erlie&szlig; der US-Kongress sogar ein &bdquo;Gesetz zum Schutz von Europas Energiesicherheit&ldquo;, das Sanktionen gegen Firmen vorsieht, die sich am Weiterbau der Pipeline beteiligen.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Aufgrund dieser v&ouml;lkerrechtswidrigen Ma&szlig;nahmen, die auch gegen die Charta der Vereinen Nationen und gegen das allgemeine Zoll- und Handelsabkommen GATT der Welthandelsorganisation WTO versto&szlig;en, konnte Nord Stream 2 erst einmal nicht weitergebaut werden.<\/p><p>Gegen derartige ungeheuerliche Zumutungen und &Uuml;bergriffe gab es in Politik und Medien kaum Widerstand. Anstatt die sofortige Aufhebung des rechtswidrigen Anti-Nordstream-Gesetzes zu verlangen und den US-Botschafter auszuweisen, verhielt sich die Bundesregierung z&ouml;gerlich. Man muss sich vorstellen, in Deutschland w&uuml;rde ein Gesetz gegen die Diskriminierung von Minderheiten in den USA mit Strafandrohungen gegen US-B&uuml;rger erlassen werden. Unvorstellbar, was geschehen w&uuml;rde.<\/p><p>Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier erkl&auml;rte zun&auml;chst nur mit leiser Kritik, w&auml;hrend der Coronakrise sei es nicht dienlich, an der Eskalationsspirale zu drehen und &bdquo;<em>weitere extraterritoriale, also v&ouml;lkerrechtswidrige Sanktionen anzudrohen<\/em>&ldquo;.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] Im Juni 2020 gab es dann Protest aus Berlin, anstatt wirksame Gegenma&szlig;nahmen zu ergreifen, wie zum Beispiel Strafz&ouml;lle auf US-Gas zu verh&auml;ngen.<\/p><p>Eine neue Ungeheuerlichkeit ereignete sich Anfang August 2020: Drei republikanische US-Senatoren drohten der Verwaltung des Hafens Sassnitz-Mukran auf R&uuml;gen mit harten Konsequenzen, wenn sie das Nord-Stream-2-Projekt weiter unterst&uuml;tzten. In dem Hafen lagern die Rohre f&uuml;r den Weiterbau und er war auch die Basis f&uuml;r die russischen Verlegeschiffe. In einem Brief schrieben die von niemandem, au&szlig;er der &Ouml;l- und Gasindustrie, dazu legitimierten US-Parlamentarier, die F&auml;hrhafen Sassnitz GmbH zerst&ouml;re bei einer weiteren Zusammenarbeit mit den Pipelinebetreibern &bdquo;<em>ihre k&uuml;nftige finanzielle Lebensf&auml;higkeit<\/em>&ldquo;.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>Die Drohungen richteten sich gegen den Vorstand, die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, Mitarbeiter und die Anteilseigner der Hafengesellschaft. Gewarnt wurde vor jeglicher Mitwirkung bei der Verlegung der Pipelinerohre. Im Falle der Zuwiderhandlung d&uuml;rften die Beteiligten nicht mehr in die USA einreisen, dortiges Verm&ouml;gen w&uuml;rde eingefroren.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] Auch k&ouml;nnte Zugriff auf s&auml;mtliche das US-Finanzsystem durchlaufende Transaktionen genommen und amerikanischen Firmen verboten werden, &uuml;ber Sassnitz-Mukran Waren zu importieren, zu exportieren oder dort Schiffe zu versichern usw. Der Hafen st&uuml;nde in diesem Fall vor dem Ruin.<\/p><p>Die drei Senatoren geh&ouml;ren einer Gruppe f&uuml;hrender US-Politiker an, die schon gegen Ivo Morales in Bolivien und Nikolas Maduro in Venezuela gez&uuml;ndelt hatten. Ihr von Eigeninteresse gepr&auml;gtes Selbstverst&auml;ndnis ist offensichtlich, dass die USA unangreifbar seien und sich ohne R&uuml;cksicht jede Lumperei erlauben k&ouml;nnen. Wortf&uuml;hrer ist der aus Texas stammende Lobbyist der Fracking-Industrie Ted Cruz, dessen Wahlkampf 2018 unter anderem von der &Ouml;l- und Gasindustrie gesponsert wurde.<\/p><p>Der Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, wandte sich seinerzeit gegen die Behandlung Deutschlands als Vasallenstaat, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr&auml;sidentin Manuela Schwesig sprach von Erpressungsversuchen, denen die Bundesregierung entschieden entgegentreten m&uuml;sse. Ex-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der verlangte Gegensanktionen und der Gr&uuml;nen-Politiker und ehemalige Umweltminister J&uuml;rgen Trittin forderte von der Bundesregierung Schutz vor den &bdquo;<em>Wild-West-Methoden aus Washington<\/em>&ldquo;: Die &bdquo;<em>Unsitte amerikanischer Drohbriefe an deutsche Unternehmen&ldquo; <\/em>nehme &uuml;berhand, das sei eine &bdquo;<em>wirtschaftliche Kriegserkl&auml;rung<\/em>&ldquo;.[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p>24 der 27 EU-Mitgliedstaaten wollten die Souver&auml;nit&auml;tsverletzung dann doch nicht hinnehmen und protestierten in Washington dagegen &ndash; ergebnislos.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>] Da ein Einfuhrboykott dem Freihandelsprinzip widerspricht und die Bundesregierung keine Gegenma&szlig;nahmen beabsichtigte, wurde eine Klage vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag in Erw&auml;gung gezogen, dessen Rechtsprechung die USA jedoch nicht anerkennen. So gab es zwar auch gegen die Anma&szlig;ung der US-Senatoren vehemente Proteste, aber dabei blieb es dann.<\/p><p><strong>Die Pipeline und der Fall Nawalny<\/strong><\/p><p>Die deutsche Regierung hielt zun&auml;chst uneingeschr&auml;nkt am Weiterbau der Pipeline fest &ndash; bis der angeblich vom Kreml beauftragte Mordanschlag auf Alexej Nawalny ins Spiel gebracht wurde. Politiker, die sich mit Schuldzuweisungen gegen Russland und dessen Pr&auml;sidenten besonders hervortaten, waren die &uuml;blichen US-Propagandisten, die geschickt und hinterh&auml;ltig den Fall Nawalny mit dem Bau von Nord Stream 2 verkn&uuml;pften. <\/p><p>Norbert R&ouml;ttgen &auml;u&szlig;erte: &bdquo;<em>Es gibt nur eine Sprache, die Putin versteht: Geld und Gas. &hellip;mit unserer bisherigen Politik haben wir nichts erreicht, weil Putin es nicht f&uuml;r n&ouml;tig h&auml;lt, irgendwo auf die Europ&auml;er R&uuml;cksicht zu nehmen oder auf uns zuzugehen. Wir pr&auml;sentieren ihm nur Schw&auml;che.<\/em>&ldquo;[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>] Dass Wladimir Putin seit seiner Rede 2001 im Deutschen Bundestag f&uuml;r Frieden und Zusammenarbeit in Europa geworben hat und st&auml;ndig abgewiesen wurde, verschwieg R&ouml;ttgen geflissentlich und forderte scheinheilig &bdquo;<em>europ&auml;ische Geschlossenheit<\/em>&ldquo; gegen Russland. Und den wichtigsten Beitrag dazu m&uuml;sse Deutschland liefern<em>.<\/em><\/p><p>Reinhard B&uuml;tikofer schrieb am 8. September 2020 auf seiner Webseite: &bdquo;<em>Doch jetzt kippt die Stimmung gegen Nord Stream 2. In der Union meldete sich Kramp-Karrenbauer kritisch zu Wort, auch Merz und Spahn und sogar ein gewisser Amthor&hellip; Bild, Welt, Tagesspiegel und FAZ positionierten sich eindeutig gegen die Pipeline. Maas, unser Au&szlig;enminister, wollte pl&ouml;tzlich keine Zukunftsgarantien f&uuml;r sie mehr abgeben. Und schlie&szlig;lich lie&szlig; sogar Frau Merkel verlauten, sie schlie&szlig;e sich der Position von Maas an, sie k&ouml;nne f&uuml;r die Zukunft der Pipeline nichts mehr ausschlie&szlig;en.<\/em>&ldquo;[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>] Unterst&uuml;tzung kam von den anderen einschl&auml;gig bekannten Einflusspersonen, die schon lange das Ende von Nord Stream 2 forderten.<\/p><p>Die Arbeiten an der Pipeline stagnierten, doch das Ziel der US-Regierung, das Projekt zur G&auml;nze zum Scheitern zu bringen, war noch nicht erreicht, die endg&uuml;ltige Entscheidung hing noch in der Schwebe. Deshalb forderte R&ouml;ttgen nach der angeblich bewiesenen Vergiftung Nawalnys durch russische Stellen den sofortigen Stopp des Pipeline-Projekts und verstieg sich in die Behauptung: &bdquo;<em>Putin nimmt die Europ&auml;er nicht ernst, weil es bei uns nur nette Worte oder auch Emp&ouml;rung, aber niemals Taten gibt&hellip;<\/em>&ldquo;[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]<\/p><p>B&uuml;tikofer schloss sich an und folgerte: <em>&bdquo;<\/em><em>Ins Kippen gebracht wurde die Stimmung offenkundig durch den Mordanschlag auf das Leben von Alexej Nawalny in Russland. Auf einmal dominierten Grundsatzfragen, gegen&uuml;ber denen die gebetsm&uuml;hlenartige Behauptung vom gro&szlig;en &ouml;konomischen Nutzen des Pipelineprojektes hilflos erschien. Wieso behandeln wir eigentlich das Putin-Regime als Partner, das in offenem, in grinsendem Zynismus r&uuml;cksichtslos mit seinen B&uuml;rgern umspringt, so wie es nach au&szlig;en Internationales Recht verlacht?<\/em><sup>&ldquo;<\/sup>[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]<\/p><p>Am 25. Januar 2021 forderte die Bundesvorsitzende der Gr&uuml;nen, Annalena Baerbock (Young Global Leader des Weltwirtschaftsforums) einen sofortigen Baustopp f&uuml;r Nord Stream 2 mit der Begr&uuml;ndung: &bdquo;Diese Pipeline konterkariert die geostrategischen Interessen der Europ&auml;er, ist ganz gezielt gegen die Ukraine gerichtet, sie ist eine Wette gegen die europ&auml;ischen Klimaziele, konterkariert alle EU-Sanktionen gegen&uuml;ber Russland und ist damit ein absolut fatales Projekt.&ldquo;[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>] Auch der Europaparlamentarier Manfred Weber, der schon l&auml;nger gegen Nord Stream 2 polemisiert, sprach sich f&uuml;r den Abbruch der Bauarbeiten aus, und in fast allen Medien wurde gegen Russland gehetzt.<\/p><p>Die Interventionen und Kriege der westlichen Allianz mit zerst&ouml;rten L&auml;ndern, zigtausenden von Opfern und hunderttausenden von Fl&uuml;chtlingen sind f&uuml;r diese Politiker und Journalisten &bdquo;humanit&auml;re Eins&auml;tze&ldquo; oder &bdquo;Ma&szlig;nahmen zur Demokratisierung&ldquo;; die schwerwiegenden Folgen werden ignoriert. Die Ermordung von Politikern und Oppositionellen anderer Staaten mittels Drohnen geh&ouml;rt f&uuml;r sie &bdquo;zum Gesch&auml;ft&ldquo;, und Sanktionen, mit denen Staaten stranguliert werden, in denen andere politische Vorstellungen herrschen, halten sie f&uuml;r gerechtfertigt und geboten. Manche deutsche Parlamentarier und Journalisten scheinen die Direktiven aus Washington verinnerlicht zu haben. Doch damit sind sie nicht Vertreter des Volkes, das sie gew&auml;hlt hat, vielmehr verraten sie dessen Interessen.<\/p><p>Inzwischen hat am 15. Januar das russische Verlegeschiff &bdquo;Fortuna&ldquo; die Weiterarbeit an der Pipeline in d&auml;nischen Gew&auml;ssern aufgenommen, neuen Drohungen der Regierung Biden zum Trotz. Das Unternehmen Nord Stream 2 erkl&auml;rte, die Arbeiten f&auml;nden <em>&bdquo;in &Uuml;bereinstimmung mit den erhaltenen Genehmigungen statt&ldquo;<\/em>.[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>]<\/p><p>Aber wen w&uuml;rde es wundern, wenn es demn&auml;chst zu einer Explosion in der Ostsee k&auml;me wie 1982 in Sibirien, als die Jamal Pipeline vom CIA gesprengt wurde? Experten sprachen damals von der gr&ouml;&szlig;ten nichtnuklearen Explosion, die jemals gez&uuml;ndet wurde. Weil daf&uuml;r die USA verantwortlich waren, wurde es bald vergessen. Ebenso vergessen wurde eine &Auml;u&szlig;erung Henry Kissingers von 2014, dass der Regime Change in Kiew sozusagen die Blaupause f&uuml;r das sein k&ouml;nnte, was f&uuml;r Moskau beabsichtigt ist.<\/p><p><em>Der Schriftsteller und Publizist <strong>Dr. jur. Wolfgang Bittner<\/strong> lebt in G&ouml;ttingen. 2019 ist von ihm das Sachbuch &bdquo;Der neue West-Ost-Konflikt &ndash; Inszenierung einer Krise&ldquo; erschienen. Im Februar erscheint im Verlag zeitgeist das Buch &bdquo;Deutschland &ndash; verraten und verkauft. Hintergr&uuml;nde und Analysen&ldquo;.<\/em><\/p><p>Titelbild: DesignRage \/ Shutterstock<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-814167.html\">tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-814167.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gaspipeline-nord-stream-2-cdu-aussenexperte-roettgen-stellt-sich-gegen-merkel\/23960894.html\">tagesspiegel.de\/politik\/gaspipeline-nord-stream-2-cdu-aussenexperte-roettgen-stellt-sich-gegen-merkel\/23960894.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.boerse-online.de\/nachrichten\/aktien\/mit-dem-kopf-durch-die-wand-buetikofer-ruegt-nord-stream-2-1027934486\">boerse-online.de\/nachrichten\/aktien\/mit-dem-kopf-durch-die-wand-buetikofer-ruegt-nord-stream-2-1027934486<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/wirtschaft\/81454-wegen-zusammenarbeit-an-nord-stream-grenell-sanktionen\/\">deutsch.rt.com\/wirtschaft\/81454-wegen-zusammenarbeit-an-nord-stream-grenell-sanktionen\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ostseepipeline-usa-attackieren-spezialfirmen-von-nord-stream-2-bundesregierung-ist-alarmiert\/23828402.html?ticket=ST-10136013-K54mdyiOzIrAuVERa5Rd-ap5\">handelsblatt.com\/politik\/international\/ostseepipeline-usa-attackieren-spezialfirmen-von-nord-stream-2-bundesregierung-ist-alarmiert\/23828402.html?ticket=ST-10136013-K54mdyiOzIrAuVERa5Rd-ap5<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ostseepipeline-abschiedsgruss-von-us-botschafter-grenell-neue-drohung-gegen-nord-stream-2\/25861262.html?ticket=ST-3458578-anP3Fu7qlXICX4pTh9vr-ap\">handelsblatt.com\/politik\/international\/ostseepipeline-abschiedsgruss-von-us-botschafter-grenell-neue-drohung-gegen-nord-stream-2\/25861262.html?ticket=ST-3458578-anP3Fu7qlXICX4pTh9vr-ap<\/a>2<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] A Bill &bdquo;Protecting Europe&rsquo;s Engergy Security Act of 2019: <a href=\"http:\/\/www.congress.gov\/116\/bills\/hr4818\/BILLS-116hr4818ih.pdf\">congress.gov\/116\/bills\/hr4818\/BILLS-116hr4818ih.pdf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/usa-sanktionen-nordstream-2-101.html\">tagesschau.de\/ausland\/usa-sanktionen-nordstream-2-101.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/nord-stream-2-usa-sanktionen-sassnitz-1.4992413\">sueddeutsche.de\/wirtschaft\/nord-stream-2-usa-sanktionen-sassnitz-1.4992413<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Nord-Stream-2-Kritik-an-Drohbrief-dreier-US-Senatoren,nordstream408.html\">ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Nord-Stream-2-Kritik-an-Drohbrief-dreier-US-Senatoren,nordstream408.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/klima-energie-und-umwelt\/nord-stream-2-schwesig-empoert-ueber-drohung-gegen-hafen-16894385-p2.html\">faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/klima-energie-und-umwelt\/nord-stream-2-schwesig-empoert-ueber-drohung-gegen-hafen-16894385-p2.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/klima-energie-und-umwelt\/fast-alle-eu-staaten-kritisieren-amerika-fuer-nord-stream-2-drohung-16905326.html\">faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/klima-energie-und-umwelt\/fast-alle-eu-staaten-kritisieren-amerika-fuer-nord-stream-2-drohung-16905326.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/roettgen-putin-versteht-nur-eine-sprache-geld-und-gas-16936642.html\">faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/roettgen-putin-versteht-nur-eine-sprache-geld-und-gas-16936642.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] <a href=\"https:\/\/reinhardbuetikofer.eu\/2020\/09\/08\/nord-stream-2-steht-auf-der-kippe-buetis-woche\/\">reinhardbuetikofer.eu\/2020\/09\/08\/nord-stream-2-steht-auf-der-kippe-buetis-woche\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/roettgen-stopp-nord-stream-2-100.html\">zdf.de\/nachrichten\/politik\/roettgen-stopp-nord-stream-2-100.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] <a href=\"https:\/\/reinhardbuetikofer.eu\/2020\/09\/08\/nord-stream-2-steht-auf-der-kippe-buetis-woche\/\">reinhardbuetikofer.eu\/2020\/09\/08\/nord-stream-2-steht-auf-der-kippe-buetis-woche\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] <a href=\"https:\/\/reinhardbuetikofer.eu\/2020\/09\/08\/nord-stream-2-steht-auf-der-kippe-buetis-woche\/\">reinhardbuetikofer.eu\/2020\/09\/08\/nord-stream-2-steht-auf-der-kippe-buetis-woche\/<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nord-stream2-101.html\">tagesschau.de\/ausland\/nord-stream2-101.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] <a href=\"https:\/\/reinhardbuetikofer.eu\/2020\/09\/08\/nord-stream-2-steht-auf-der-kippe-buetis-woche\/\">reinhardbuetikofer.eu\/2020\/09\/08\/nord-stream-2-steht-auf-der-kippe-buetis-woche\/<\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nord-stream2-101.html\">tagesschau.de\/ausland\/nord-stream2-101.html<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/nord-stream2-101.html\">tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/nord-stream2-101.html<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Manuela Schwesig darf die US-Sanktionen in der Tagesschau nicht kritisieren. <\/strong>Von <strong>Wolfgang Bittner<\/strong>. &ndash; Dieser Beitrag zeigt, wie ernst es um vern&uuml;nftige Beziehungen mit Russland steht. Eine Phalanx von Einflusspersonen der USA versucht unentwegt und auf verschiedenen Wegen, das Projekt Nord Stream 2 zu stoppen. F&uuml;r mich ist noch nicht ausgemacht, wie dieser Machtkampf ausgehen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69194\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":69195,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,107,123,183],"tags":[2666,2965,2550,3016,1283,2608,726,259,2671,451,1338,1556,1019],"class_list":["post-69194","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-audio-podcast","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-buetikofer-reinhard","tag-einflussagenten","tag-grenell-richard","tag-hassel-tina","tag-nawalny-alexej","tag-nord-stream","tag-roettgen-norbert","tag-russland","tag-schwesig-manuela","tag-tagesschau","tag-transatlantiker","tag-usa","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/shutterstock_1311921542.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69194"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69216,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69194\/revisions\/69216"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/69195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}