{"id":69206,"date":"2021-01-27T08:24:30","date_gmt":"2021-01-27T07:24:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206"},"modified":"2021-01-27T08:24:30","modified_gmt":"2021-01-27T07:24:30","slug":"hinweise-des-tages-3786","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h01\">Nein zu Rassismus, Antisemitismus, Feindbildproduktion und Geschichtsklitterung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h02\">&ldquo;Wikipedia ist 2021 keine seri&ouml;se Quelle mehr&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h03\">Nawalnys Bedeutung &ndash; oder: Was sind Massenproteste?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h04\">Transatlantisches Verh&auml;ltnis &ndash; Eine neue H&auml;rte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h05\">Die Generationenkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h06\">Wirecard-Skandal: Kurz, Sobotka &amp; das &Ouml;VP-Innenministerium sind tief verstrickt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h07\">Kanzleramtschef fordert Aufhebung der Schuldenbremse &ndash; Helge Brauns Unions-Torpedo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h08\">Bundesregierung leugnet Krankenhausschlie&szlig;ungen inmitten der Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h09\">H&amp;M will 800 Mitarbeiter entlassen &ndash; offenbar vor allem M&uuml;tter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h10\">Die Schenker-Verbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h11\">Minijobs: Ohne Absicherung direkt ins Abseits<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h12\">Null Infektionen, null Realit&auml;tssinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h13\">Der Corona-Unmut in Europa w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h14\">Bayer wegen Vietnamkriegs-Gift in Frankreich vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h15\">Merkel &uuml;ber Corona-Politik &ndash; &raquo;Die Schnelligkeit unseres Handelns l&auml;sst sehr zu w&uuml;nschen &uuml;brig&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h16\">Die sch&ouml;ne Maas-M&auml;r der Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h17\">Singapur: Vertrauensmissbrauch bei der Corona-Kontaktverfolgung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69206#h18\">Der Kern des Westens<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nein zu Rassismus, Antisemitismus, Feindbildproduktion und Geschichtsklitterung!<\/strong><br>\nAttac-AG EuropaAttac-AG<br>\nErkl&auml;rung zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz<br>\n(&hellip;) Uns treibt um, dass die Lehren aus der Vergangenheit zunehmend verblassen oder gar f&uuml;r andere Zwecke instrumentalisiert werden. Bereits der skrupellose Missbrauch von Auschwitz zur Rechtfertigung des v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieges gegen Jugoslawien 1999 durch den damaligen Au&szlig;enminister Joschka Fischer war eine schockierende Relativierung des Holocaust. Daran schloss sich mit der Sezession des Kosovo erstmals nach 1945 in Europa eine Grenzver&auml;nderung durch milit&auml;rische Gewalt an. Gleichzeitig zerst&ouml;rte die Ostexpansion der NATO die Chancen auf eine Zone der Sicherheit und Kooperation von Lissabon bis Wladiwostok. Russland wurde &ndash; lange vor der Ukraine-Krise &ndash; wieder das Image eines Feindes verpasst. Gegenw&auml;rtig erleben wir, wie &Auml;hnliches mit China geschieht und in atemberaubendem Tempo die B&uuml;hne f&uuml;r einen Kalten Krieg 2.0. bereitet wird. Daneben wird weiterhin das Feindbild Islam ausgebaut &ndash; ein au&szlig;erordentlich n&uuml;tzliches Feindbild f&uuml;r die Kriege im Nahen Osten und in Nordafrika.<br>\nWaffen, R&uuml;stungsproduktion und Armeen sind notwendige Grundlagen f&uuml;r Krieg. Ein wesentlicher Treiber der Gewalt unter kapitalistischen Bedingungen ist dabei die weltweite Jagd nach Rohstoffen und immer neuen Profitquellen, Krieg als Fortsetzung der Profitmaximierung mit milit&auml;rischen Mitteln. Aber immer h&auml;ngt die Bereitschaft einer Bev&ouml;lkerung zu Konfrontation und Krieg auch von den entsprechenden Feindbildern ab&hellip;<br>\n(&hellip;) Feindbilder &ndash; ideologische Grundlage f&uuml;r Konfrontation und Aggressionsbereitschaft Feindbilder zeichnen sich durch eine simple, bin&auml;re Weltsicht aus. Der Feind wird als vollkommen b&ouml;se dargestellt, und wir sind die Guten.  Gegenw&auml;rtig verl&auml;uft die Berichterstattung &uuml;ber Russland und neuerdings auch &uuml;ber China prinzipiell nach dem gleichen Muster. Die Zwischent&ouml;ne zwischen absolut B&ouml;se und Gut werden ausgeblendet. Mit der Zeit verfestigen sich so die Feindbilder&hellip;<br>\nDie meisten gro&szlig;en Medien sind Teil dieser Dynamik. Sobald es um die &bdquo;&auml;u&szlig;eren Feinde&ldquo; geht, betreiben sie h&auml;ufig staatstragende Hofberichterstattung und stellen kaum mehr kritische Fragen. Un&uuml;berpr&uuml;fbare Verlautbarungen von Geheimdiensten werden pl&ouml;tzlich zu Quellen unhinterfragter Wahrheit. J&uuml;ngste Beispiele sind die grotesken Inszenierungen um die F&auml;lle Skripal und Nawalny&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac-netzwerk.de\/fileadmin\/user_upload\/Kampagnen\/Europa\/Dokumente\/BAG_Europa_BAG_GlobKrieg_von_Attac_DE_-__Erkla__rung-Auschwitz_-_27jan2021.pdf\">Attac Netzwerk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Wikipedia ist 2021 keine seri&ouml;se Quelle mehr&rdquo;<\/strong><br>\nDie Europa-Universit&auml;t Viadrina hat sich zum 20-j&auml;hrigen Bestehen sehr kritisch zur Online-Enzyklop&auml;die Wikipedia ge&auml;u&szlig;ert. Zu undurchsichtig, zu fehleranf&auml;llig und unzuverl&auml;ssig lautet das Fazit von den Wissenschaftlern.<br>\nWissen ist in Zeiten der Digitalisierung und des mobilen Internets zu jederzeit und &uuml;berall verf&uuml;gbar. Selbst der Duden geht mit der Zeit, hat &ldquo;googeln&rdquo; beispielsweise in seinen Katalog mit aufgenommen. Doch nicht alles, was sich im Internet findet, muss seri&ouml;s recherchiert und belastbar aufgeschrieben sein. Dies gilt vor allem auch f&uuml;r die Online-Enzyklop&auml;die Wikipedia, wie Frankfurter Forscher von der Arbeitsstelle Wiki-Watch an der Europa-Universit&auml;t Viadrina am Freitag erkl&auml;rten. Zum 20. Jubil&auml;um pr&auml;sentierten sie am Freitag einen aktuellen Zustandsbericht [blog.wiki-watch.de]. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Das Thema, dass Wikipedia beispielsweise den Brockhaus ersetzen kann, ist vorbei&rdquo;, res&uuml;miert der Jurist. Die Seite sei von den Qualit&auml;tsstandards als Schwarmintelligenz her einfach hinter den eigenen Anspr&uuml;chen geblieben, betonte er. Es w&uuml;rden sehr viele pers&ouml;nlich eingef&auml;rbte Positionen ver&ouml;ffentlicht. &ldquo;Und die Administratoren, die dar&uuml;ber wachen sollen, dass das einigerma&szlig;en im Rahmen bleibt, werden intransparent rekrutiert und sind in aller Regel fachlich auch nicht versiert, die Dinge ordentlich beurteilen zu k&ouml;nnen&rdquo;, unterstreicht Weberling.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/studiofrankfurt\/panorama\/2021\/01\/wikipedia-jubilaeum-viadrina-europa-universitaet.html\">RBB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nawalnys Bedeutung &ndash; oder: Was sind Massenproteste?<\/strong><br>\nAm vergangenen Wochenende gab es in Russland landesweite Proteste, zu denen der Blogger Alexei Nawalny aufgerufen hatte. Die Proteste lassen sowohl auf die tats&auml;chliche Bedeutung Nawalnys f&uuml;r die Politik als auch den Zustand des deutschen Journalismus schlie&szlig;en.<br>\nAm Samstag gab es in Russland landesweite Proteste, zu denen Alexei Nawalny aufgerufen hat, dem in den deutschen Medien gern die Attribute &ldquo;Kremlkritiker&rdquo; und &ldquo;wichtigster russischer Oppositioneller&rdquo; beigef&uuml;gt werden. Die deutschen Medien berichten breit dar&uuml;ber, so nat&uuml;rlich auch die Tagesschau. In Moskau seien zu der wegen der Corona-Auflagen verbotenen Veranstaltung mehr Menschen gekommen als erwartet, l&auml;sst sie uns wissen. Weit mehr als Zehntausend seien es gewesen&hellip;<br>\n(&hellip;) Das alles spricht gegen einen Erfolg der Kampagnen Nawalnys.  Er hat einfach zu wenig zu bieten f&uuml;r eine angeblich herausragende politische Figur der Opposition, die sich obendrein zutraut, das h&ouml;chste politische Amt des Landes erfolgreich auszuf&uuml;llen.<br>\nAllerdings wurde am vergangenen Wochenende auch sichtbar, wie begr&uuml;ndet der Verdacht ist, Nawalny w&uuml;rde vom Ausland massiv zur Einflussnahme und zur Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands benutzt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/112327-nawalnys-bedeutung-oder-was-sind-massenprotest\/\">RT<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: &bdquo;Das ist absolute Einmischung&ldquo; <\/strong><br>\nRussland wirft USA Unterst&uuml;tzung der Proteste in Moskau vor<br>\nDie USA haben die Routen der Protestler in den russischen St&auml;dten bereits im Vorfeld bekannt gegeben &ndash; angeblich um die eigenen B&uuml;rger vor den Gefahren einer nicht genehmigten Demo zu Corona-Zeiten zu sch&uuml;tzen. Das russische Au&szlig;enamt schenkte diesem Argument jedoch keinen Glauben.<br>\nKreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die Bekanntgabe der Marschrouten f&uuml;r nicht genehmigte Protestaktionen in zw&ouml;lf russischen Gro&szlig;st&auml;dten durch die US-Botschaft als unzul&auml;ssig kritisiert.<br>\n&bdquo;Nat&uuml;rlich sind sie indirekt eine absolute Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten&ldquo;, sagte Peskow am Sonntag im Staatsfernsehen. Dies w&uuml;rde auch eine direkte Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Gesetzesbr&uuml;che bedeuten, da die Aktionen nicht sanktioniert gewesen seien&hellip;<br>\nWie die Sprecherin des Au&szlig;enministeriums Maria Sacharowa zuvor mitteilte, w&uuml;rden sich die US-Diplomaten auf dem Smolensk-Platz (die Adresse des russischen Au&szlig;enministeriums &ndash; Anm. der Red.) erkl&auml;ren m&uuml;ssen. In einem Facebook-Beitrag wies sie daraufhin, dass der von der US-Botschaft beschriebene &bdquo;Marsch auf den Kreml&ldquo; wie eine Anleitung auss&auml;he. &bdquo;Nicht einmal die Organisatoren haben solche Pl&auml;ne angek&uuml;ndigt&ldquo;, sagte sie.<br>\n&bdquo;Man kann sich vorstellen, was los gewesen w&auml;re, wenn die russische Botschaft in Washington eine Karte der Protestrouten mit einem Endpunkt, z. B. am Kapitol, ver&ouml;ffentlicht h&auml;tte. Eine solche &sbquo;Orientierung am Ort&lsquo; w&uuml;rde in einer weltweiten Hysterie der US-Politiker enden, einschlie&szlig;lich russophober Parolen, Drohungen mit Sanktionen und der Ausweisung russischer Diplomaten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/russland\/112243-ist-absolute-einmischung-russland-wirft-unterstuetzung-proteste-moskau\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Transatlantisches Verh&auml;ltnis &ndash; Eine neue H&auml;rte<\/strong><br>\nEinen Neuanfang in den transatlantischen Beziehungen kann es nur geben, wenn sich Deutschland dabei als verl&auml;sslicher Partner erweist.<br>\nSeit dem von Pr&auml;sident Trump angestachelten Sturm auf das Kapitol ist der Amtsantritt von Joe Biden am 20. Januar herbeigesehnt worden. Markiert dieser Tag nun auch die Chance auf den vom deutschen Au&szlig;enminister Maas und seinem franz&ouml;sischen Amtskollegen Le Drian vorgeschlagenen &bdquo;New Deal&ldquo; in den transatlantischen Beziehungen?<br>\nSchon jetzt d&uuml;rfte feststehen: Die USA werden sich von ihrem isolationistischen au&szlig;enpolitischen Kurs verabschieden, Europa k&uuml;nftig als Partner und nicht als Gegner betrachten und wieder mehr in das Nato-B&uuml;ndnis, den Multilateralismus und die Diplomatie investieren. Und absehbar wird sich Europa &uuml;ber konkrete Schritte freuen k&ouml;nnen wie die Verl&auml;ngerung des NewSTART-Vertrags &uuml;ber bilaterale amerikanisch-russische Begrenzungen der strategischen Nuklearwaffenpotenziale. Den Wiederbeitritt zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und zum Pariser Klimaabkommen hat Biden bereits zugesagt. Die amerikanische Au&szlig;enpolitik wird also in den kommenden Jahren wieder ein anderes, freundlicheres Gesicht erhalten.<br>\nGleichzeitig wird es jedoch kein Zur&uuml;ck in eine vertraute, kommode Zukunft geben. Im Gegenteil: Das, was wir &uuml;ber Bidens au&szlig;enpolitisches Denken wissen, spricht &ndash; ebenso wie die inzwischen bekannt gewordenen Nominierungen f&uuml;r zentrale Posten in der US-Administration &ndash; daf&uuml;r, dass Europa und insbesondere Deutschland durch eine neue selbstbewusste amerikanische Au&szlig;enpolitik vor neue Herausforderungen gestellt werden, denen sie nicht einfach ausweichen k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nWill Deutschland seine au&szlig;enpolitische Handlungsf&auml;higkeit ansatzweise behalten und gleichzeitig Augenh&ouml;he und Einfluss gegen&uuml;ber dem B&uuml;ndnispartner USA ausbauen, dann muss es seine Stellung als Partner in der Nordatlantischen Allianz st&auml;rken. Dazu geh&ouml;rt, schnellstm&ouml;glich die eklatanten M&auml;ngel in Ausr&uuml;stung und Personalausstattung der Bundeswehr zu beheben und das vereinbarte, von Pr&auml;sident Biden bekr&auml;ftigte 2-Prozent-Ziel f&uuml;r den Verteidigungshaushalt zu erreichen. Zudem sollte die nukleare Teilhabe nicht in Frage gestellt werden. Dies entspr&auml;che dem realpolitischen Grundsatz, dass gesicherte Verteidigungsf&auml;higkeit die Voraussetzung f&uuml;r die Bereitschaft zu Dialog und Entspannung ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Transatlantisches-Verhaeltnis\/!5743191\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Deutschland [&hellip;] als verl&auml;sslicher Partner&rdquo;, &ldquo;neue Herausforderungen&rdquo;, &ldquo;Zusammenstehen der transatlantischen Partner als Wertegemeinschaft&rdquo;, &ldquo;Forderungen nach Solidarit&auml;t und Gefolgschaft&rdquo;, &ldquo;au&szlig;enpolitische Handlungsf&auml;higkeit&rdquo;: diese &uuml;blichen Phrasen aus dem Baukasten des Kalten Kriegers, die letztendlich nur &ldquo;noch mehr Aufr&uuml;stung und noch mehr out-of-area-Eins&auml;tze in der ganzen Welt&rdquo; bedeuten sollen, erwartet man nat&uuml;rlich in der transatlantischen ZEIT oder der konservativen FAZ, aber doch nicht in der taz. Oder doch? Will die taz nicht hintendran stehen, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/katrin-goering-eckardt-die-gruenen-waren-noch-nie-eine-pazifistische-partei-a-7b8f8c22-47f6-4e7d-bad1-2160f6950f9a\">wenn schon die Gr&uuml;nen<\/a> und <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gruene-und-transatlantische-Beziehungen\/!5745530\/\">ihre parteinahe Stiftung<\/a> mit Forderungen nach unbegrenzten out-of-area-Eins&auml;tzen und nuklearer Teilhabe die letzten Reste von gr&uuml;nem Pazifismus in die Tonne treten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Generationenkrise<\/strong><br>\nDie Fixierung auf Infektionszahlen ist falsch. Statt auf Lockdowns sollte in der Pandemie der Fokus auf dem Wohl der jungen Generation liegen.<br>\n(&hellip;) Vor lauter Angst vor der Pandemie ist der Blick auf die Gegenwart gerichtet. F&uuml;r die Zukunft scheint da kein Platz zu sein.<br>\nBildungsgewerkschaften bem&auml;ngeln das Abrutschen leistungsschwacher Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler in Zeiten h&auml;uslicher Beschulung. Kinder- und Jugend&auml;rzte warnen vor Depressionen bei Jugendlichen. Kinderschutzb&uuml;nde kritisieren die soziale Isolation von Kindern durch Kontaktverbote. Elternverb&auml;nde warnen vor dem Verlust des f&uuml;r die Entwicklung notwendigen realen Erfahrungsraums durch zu fr&uuml;he Digitalisierung und Dominanz der virtuellen Welt in Schulen und Kitas. Und Wirtschaftsverb&auml;nde prognostizieren bereits jetzt die immensen Einbu&szlig;en, die durch ausbleibenden Schulunterricht im sp&auml;teren Erwerbsleben eintreten werden &ndash; mit entsprechenden volkswirtschaftlichen Folgen.<br>\nF&uuml;r Koalitionspolitiker, Virologinnen und Intensivmediziner ist das jedoch ganz weit weg. F&uuml;r sie gilt im Krisenmodus nur das Hier und Jetzt&hellip;<br>\n(&hellip;) Das eigentliche ethische Problem liegt aber darin, dass wir es trotz hoch entwickelter Medizin und ungeheuren moralischen Anspr&uuml;chen immer noch nicht geschafft haben, ein gesellschaftlich reifes und reflektiertes Verh&auml;ltnis zu Krankheit und Sterben an sich zu entwickeln&hellip;Die Probleme, die dadurch entstehen, dass die Medizin f&uuml;r das Sterben bislang keine Verantwortung &uuml;bernommen hat, liegen seit Jahren offen, wie die Diskussionen um Patientenverf&uuml;gungen und Vorsorgevollmachten zeigen. Zu oft erscheint der Tod immer noch als Medizinversagen.<br>\nDabei liegt die Hauptursache f&uuml;r die mangelnde Verantwortungsbereitschaft nicht unbedingt bei der Medizin selbst, sondern im gesellschaftlichen Druck, der auf sie ausge&uuml;bt wird. Denn sobald die Medizin versucht, ihren Entscheidungsspielraum auch auf das Sterben auszudehnen, wird ihr rigoros Zynismus vorgeworfen&hellip;.<br>\nWer behauptet, ich fordere ja geradezu die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft, der irrt sich: Das Gegenteil ist der Fall. Ich fordere endlich die Solidarisierung mit den &Auml;rmsten und Schw&auml;chsten unserer Gesellschaft, die am l&auml;ngsten an den Folgen dieser Krise leiden werden, und mit denjenigen, denen diese als Schutzbefohlene anvertraut sind: mit den Kindern und ihren Eltern.<br>\nDenn wem n&uuml;tzt es, wenn zwar tausende von mehrfach vorerkrankten Senioren noch ein paar Monate l&auml;nger leben k&ouml;nnen, gleichzeitig aber ganze Kohorten von Kindern aus bildungsschwachen Familien dramatisch und unaufholbar in ihren schulischen Leistungen absinken? Wenn Kleinkinder in ihrer psychosozialen Entwicklung behindert werden, unz&auml;hlige Familien in h&auml;uslicher Gewalt versinken, Teenager Suizid begehen, Familien, deren Einkommen beispielsweise von der Kultur oder der Gastronomie abh&auml;ngt, die Existenzgrundlage entzogen wird und Ausbildungsabsolventen sowie Studienabg&auml;ngerinnen der Einstieg ins Berufsleben verwehrt wird?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/die-generationenkrise-4932\/\">IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> Lesenswert, da dieser Beitrag indirekt aufzeigt, wie entscheidend das &auml;lteste Drittel der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r Wahlentscheidungen ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Das wei&szlig; sich die Merkel-Regierung zunutze zu machen, indem sie vorgibt, dass die Corona-Ma&szlig;nahmen zum Schutze der Alten geschieht, die pauschal als Risikogruppe definiert wird. Und wenn den Umfragewerten Glauben geschenkt werden kann, dann sind<\/em><\/p>\n<p><em>es auch nicht wenige alte Menschen, die vor allem der CDU\/CSU daf&uuml;r danken, dass diese ihnen durch ihre vermeintliche Rettungspolitik eine Art von zweitem Leben schenkt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Realit&auml;t von Altenheimen, die oft genug mehr Verwahranstalten, denn Orte lebendigen Lebens sind, entlarven allerdings die Schutz-Propaganda der verantwortlichen Politik. Dass es, wie bei so vielen Krankheiten, arme Menschen in besonderer Weise betrifft, ist keine neue Erkenntnis. Darauf verweisen die Nachdenkseiten dankenswerterweise immer wieder neu: Stichwort: Altersarmut\/ Armutsrenten&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Deutlich ist auch, dass die junge Generation einer Pseudoschutzpolitik geopfert wird, was ein weiterer, nicht hinzunehmender Zustand ist. Zu bef&uuml;rchten ist, dass aus der, in diesem Beitrag beschriebenen, &lsquo;Generationenkrise&rdquo; sich ein tiefgehender Generationenkonflikt entwickeln k&ouml;nnte, den die jetzige falsche Politik mit zu verantworten h&auml;tte. Stimme daher den abschlie&szlig;enden Worten in diesem Text zu:<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Angesichts der dramatischen Folgen, auf die wir kopflos zusteuern, ist ein Umdenken dringend geboten, das vor allem die ethische Herausforderung neu beantwortet und zugleich weniger Besitzstandswahrung als Zukunftsorientierung ins Zentrum stellt.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Auch die Jugend braucht jetzt Priorit&auml;t<\/strong><br>\nIm Kampf gegen Corona stehen die Senioren im Vordergrund. Das ist auch richtig, aber die Jugendlichen d&uuml;rfen nicht vergessen werden &ndash; sonst gef&auml;hrden wir das Wohl einer ganzen Sch&uuml;lergeneration, meint unsere Gastautorin&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article225065885\/Pandemie-Auch-die-Jugend-braucht-jetzt-Prioritaet.html\">Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wirecard-Skandal: Kurz, Sobotka &amp; das &Ouml;VP-Innenministerium sind tief verstrickt<\/strong><br>\nDie Wirecard-Aff&auml;re weitet sich immer mehr zu einer Staatsaff&auml;re aus. Der Fall zeigt: Der Bundesverfassungsschutz ist v&ouml;llig lahmgelegt. Mitarbeiter arbeiteten nebenberuflich f&uuml;r den Finanzdienstleister Wirecard und waren sogar in die Flucht von dessen Vorstand Jan Marsalek nach Russland involviert. All das passierte direkt vor der Nase von Innenminister Karl Nehammer. F&uuml;r Kurz und Sobotka werden ihre Kontakte zum Unternehmen, das einen der gr&ouml;&szlig;ten Betrugsf&auml;lle aller Zeiten ausl&ouml;ste, unangenehm. Die &Ouml;VP hat n&auml;mlich 2017 vom Wirecard-Vorstand Markus Braun 70.000 Euro erhalten&hellip;<br>\n(&hellip;) BVT-Beamte halfen Marsalek bei der Flucht<br>\nAm 18. Juni sitzt Jan Marsalek noch mit dem karenzierten Beamten des &ouml;sterreichischen Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz und Terrorismusbek&auml;mpfung (BVT) Martin W. beim Italiener in M&uuml;nchen. Der Geheimdienstbeamte W. plante mit seinem Kollegen O. die Flucht von Marsalek. Am 19. Juni flog ein Privatjet mit Marsalek von Bad V&ouml;slau &uuml;ber Tallinn nach Minsk und sp&auml;ter weiter nach Moskau. Organisiert wurde der Flug vom ehemaligen FP&Ouml;-Nationalratsabgeordneten Thomas Schellenbacher&hellip;<br>\n(&hellip;) Wirecard-Vorstand spendete 70.000 Euro f&uuml;r den Wahlkampf von Sebastian Kurz<br>\nKurze Zeit nach dem Vorsto&szlig; von Kurz spendete der Vorstandsvorsitzende von Wirecard, Markus Braun, 70.000 Euro f&uuml;r den &Ouml;VP-Wahlkampf. Die Spenden waren jedoch gest&uuml;ckelt und so der Kontrolle durch den Rechnungshof entzogen. Braun wurde zu einem engen Berater von Bundeskanzler Kurz und sitze auch in dessen Experte-Gremium &bdquo;Think Austria&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/wirecard-skandal-erklaert\/\">Kontrast at<\/a>\n<p><strong>Dazu: Landgericht Bonn l&auml;sst Anklage gegen Schl&uuml;sselfigur Hanno Berger zu<\/strong><br>\nEr gilt als Ingenieur des gr&ouml;&szlig;ten Steuerdiebstahls der deutschen Geschichte: Nun kommt Anwalt Hanno Berger vor Gericht.<br>\nDie Aufarbeitung des gr&ouml;&szlig;ten Steuerdiebstahls der deutschen Geschichte n&auml;hert sich ihrem Kern: Das Landgericht Bonn hat die Anklage gegen den Anwalt Hanno Berger zugelassen. Dieser gilt als Schl&uuml;sselfigur des Cum-Ex-Skandals.<br>\nWie das Gericht am Dienstag mitteilte, wurde das Hauptverfahren gegen Berger er&ouml;ffnet. Die Kammer habe sowohl auf nationaler als auch auf europ&auml;ischer Ebene Haftbefehle gegen den im Ausland lebenden Angeklagten erlassen, sagte eine Sprecherin des Gerichts.<br>\nDie Staatsanwaltschaft K&ouml;ln wirft dem Steueranwalt vor, von Januar 2007 bis Oktober 2013 gemeinsam mit anderen Personen in drei F&auml;llen besonders schwere Steuerhinterziehung begangen zu haben.<br>\nHanno Berger gilt als Ingenieur der Cum-Ex-Gesch&auml;fte. Er soll die Hamburger Warburg Bank zur Aufnahme von Cum-Ex-Gesch&auml;ften bewogen und ma&szlig;geblich dabei geholfen haben, die daf&uuml;r notwendigen Strukturen einzurichten.<br>\nEr soll zudem &raquo;zum Teil gutgl&auml;ubige Investoren&laquo; akquiriert und das Kreditinstitut in Bezug auf die Cum-Ex-Gesch&auml;fte rechtlich beraten haben. Der so entstandene Steuerschaden soll sich auf mehr als 278 Millionen Euro belaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/cum-ex-skandal-prozessbeginn-gegen-schluesselfigur-hanno-berger-a-f8e4c868-00fd-4ef2-ab00-bfaedf182417\">SPON<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kanzleramtschef fordert Aufhebung der Schuldenbremse &ndash; Helge Brauns Unions-Torpedo<\/strong><br>\nKanzleramtschef Helge Braun gilt als engster Vertrauter von Angela Merkel &ndash; seine Forderung nach einer Aufhebung der Schuldenbremse trifft die Union ins Mark. Die Kanzlerin distanziert sich nur formal, die SPD zeigt sich offen.<br>\nDie Premiere von Armin Laschet als neuem CDU-Chef in der Unions-Bundestagsfraktion d&uuml;rfte unruhig werden: Schon Stunden, bevor die Abgeordneten am Dienstagnachmittag digital zusammenkommen, ist die Aufregung in den Reihen von CDU und CSU gro&szlig;. Grund ist ein Beitrag des christdemokratischen Kanzleramtschefs Helge Braun im &raquo;Handelsblatt&laquo;: Braun fordert dort die Aufhebung der Schuldenbremse und die daf&uuml;r n&ouml;tige &Auml;nderung des Grundgesetzes.<br>\nDer Vorsto&szlig; gleicht einer Art Torpedo in die Reihen der Union.<br>\nBrauns Forderung ist in mehrerlei Hinsicht brisant: Inhaltlich, weil das Thema Haushaltsdisziplin zum ohnehin immer mehr geschrumpften ideologischen Kern der Unionsparteien, insbesondere der CDU geh&ouml;rt. Dass die Schuldenbremse im Jahr 2011 ins Grundgesetz aufgenommen wurde, geht ma&szlig;geblich auf die Christdemokraten zur&uuml;ck. Entsprechend laut ist die Kritik an Brauns Vorsto&szlig;, der nach SPIEGEL-Informationen weder mit der Spitze der Fraktion noch mit anderen relevanten Unions-Akteuren abgesprochen war. Dazu kommt, dass der Kanzleramtschef als enger Vertrauter von Angela Merkel gilt.<br>\nIm &raquo;Handelsblatt&laquo; schreibt Braun, dass es aufgrund der Belastungen durch die Corona-Pandemie eine Erholungsstrategie f&uuml;r die Wirtschaft geben m&uuml;sse. Deshalb solle in der Verfassung &raquo;begrenzt f&uuml;r die kommenden Jahre&laquo; ein neuer Korridor f&uuml;r die Neuverschuldung verankert werden, verbunden mit einem klaren Datum zur R&uuml;ckkehr zur Schuldenbremse.<br>\nIm Klartext hei&szlig;t das: Sparen geht gerade nicht, die Zeiten sind zu heftig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/helge-braun-zur-schuldenbremse-torpedo-fuer-cdu-und-csu-a-b4b0d95d-7a01-4173-817e-df6990800ad6\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die ganze Diskussion und die (richtige, wenn auch nicht weit genug gehende) Forderung zeigen nur das ganze Elend und die Idiotie der Schuldenbremse. In &ldquo;guten&rdquo; Jahren, wenn die Wirtschaft l&auml;uft und die Steuereinnahmen flie&szlig;en, ist sie eigentlich fast &uuml;berfl&uuml;ssig, obwohl gleichzeitig trotzdem falsch, weil sie Investitionen verhindert. In schlechten Zeiten (wie jetzt) verhindert sie entweder, dass der Staat seine Aufgaben erledigen und die Wirtschaft aus der Rezession f&uuml;hren kann, oder sie wird ausgesetzt oder gar tempor&auml;r abgeschafft. Dann kann man es auch gleich lassen und sich das Drama jedes Mal ersparen. Nun warnen die Konservativen davor wird, die CDU d&uuml;rfe die Schuldenbremse als <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-mit-dem-vorstoss-zur-schuldenbremse-duepiert-merkel-den-cdu-vorsitzenden-laschet\/26852292.html\">ihren &ldquo;Markenkern&rdquo; nicht aufgeben<\/a>. Was muss das f&uuml;r eine armselige Partei sein, die eine fiskalische Regel, noch dazu so eine dumme, zum &ldquo;Markenkern&rdquo; (also als Zentrum) hat (und nicht z. B. soziale Gerechtigkeit oder Liberalismus oder meinetwegen das Christentum). Die FDP versucht, diese Diskussion <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/corona-jahresbilanz-der-fdp-ein-szenario-zur-profilschaerfung-17165781.html\">zur Profilierung zu nutzen<\/a>; sachliche Inhalte spielen, wie so oft, keine Rolle. Die Gr&uuml;nen sind pl&ouml;tzlich gegen die Schuldenbremse, nachdem sie sie 2009 unbedingt haben wollten und sie auch in allen Landtagen mit durchgepeitscht haben. Und Brauns Vorsto&szlig; ist eventuell gar nicht so &ldquo;links&rdquo; oder &ldquo;keynesianisch&rdquo;, denn <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/gastkommentar-das-ist-der-plan-fuer-deutschland-nach-corona\/26850508.html\">in seinem Artikel (Paywall)<\/a> fordert er ja auch eine &ldquo;Deckelung der Sozialabgaben&rdquo; und einen Verzicht auf Steuererh&ouml;hungen (auch und insbesondere f&uuml;r Verm&ouml;gende und Gutverdiener). So gesehen, kann die Staatsverschuldung genutzt werden, um die Sozialversicherungen vom Staat (statt von den Unternehmen) finanzieren zu lassen und die unseligen zig Milliarden teuren Unternehmensteuergeschenke in alle Ewigkeit zu perpetuieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesregierung leugnet Krankenhausschlie&szlig;ungen inmitten der Pandemie<\/strong><br>\nSeit etwa einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie medial und politisch alles. Man k&ouml;nnte meinen, der Gesundheitsschutz st&uuml;nde pl&ouml;tzlich an erster Stelle und die Bundesregierung habe Abstand von ihrer Politik der Zurichtung des Gesundheitssystems allein nach wirtschaftlichen Kriterien genommen. Doch weit gefehlt. Legt man die Handlungen und nicht die Reden zu Grunde, dann zeigt sich ein anderes Bild.<br>\nNoch im Sommer 2019 empfahl die Bertelsmann Stiftung die Schlie&szlig;ung von mehr als der H&auml;lfte aller Kliniken in Deutschland und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) konnte dem durchaus etwas abgewinnen&hellip;<br>\nEin Jahr sp&auml;ter h&auml;lt die neoliberale Bertelsmann Stiftung an ihrer Kahlschlag-Forderung fest. Und der Gesundheitsminister? Der bem&uuml;ht sich zwar erfolgreich, den Anschein als oberster Seuchenbek&auml;mpfer und Gesundheitssch&uuml;tzer zu wahren. An seiner Linie, das Gesundheitssystem durch Instrumente wie das Fallpauschalensystem weiter an Profitinteressen und nicht am Bedarf der Menschen zu orientieren, h&auml;lt er jedoch fest.<br>\nAllein im Pandemiejahr 2020 wurden dem B&uuml;ndnis &bdquo;Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand&ldquo; zufolge 20 Kliniken in Deutschland geschlossen. Jeder zehnten Klink droht laut Bundesrechnungshof die Insolvenz. Parallel dazu wurden und werden mit der drohenden &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems die drastischsten Grundrechtseinschr&auml;nkungen in der Geschichte der Bundesrepublik gerechtfertigt.<br>\nSchlimmer noch, als nichts dagegen zu tun: Das Gesundheitsministerium leugnet, dass &uuml;berhaupt Kliniken geschlossen wurden. In einer Antwort auf meine diesbez&uuml;gliche Frage schreibt der zust&auml;ndige Staatssekret&auml;r Dr. Thomas Gebhart (CDU) n&uuml;chtern: &bdquo;Die Bundesregierung hat keine Kenntnis &uuml;ber die Schlie&szlig;ung von Kliniken im Pandemiejahr 2020.&ldquo;&hellip;<br>\nIm Hintergrund l&auml;uft das neoliberale Programm, das das eigentliche gesundheitspolitische Problem darstellt, jedoch weiter. Kliniken werden geschlossen, der lange bestehende Pflegenotstand bleibt ungel&ouml;st und die Tendenz, Gesundheit als Ware und nicht als Grundrecht zu behandeln, bleibt bestehen. Es besteht die Gefahr, dass die Corona-Krise als Brandbeschleuniger f&uuml;r die Zentralisierung und weitere Privatisierung des Gesundheitswesens genutzt wird. Das ist der eigentliche Skandal der Corona-Politik der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/bundesregierung-leugnet-krankenhausschliessungen-inmitten-der-pandemie\/\">Andrej Hunko auf &bdquo;Die Freiheitsliebe&ldquo;<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>H&amp;M will 800 Mitarbeiter entlassen &ndash; offenbar vor allem M&uuml;tter<\/strong><br>\nDer Konzern will in Deutschland Stellen abbauen. Vor allem M&uuml;tter in Elternzeit sollen laut Medien gehen &ndash; weil sie abends und samstags nicht arbeiten k&ouml;nnen oder wollen.<br>\nDer schwedische Modekonzern Hennes &amp; Mauritz will in den kommenden Monaten 800 Mitarbeiterinnen in Deutschland entlassen. Wie der Business Insider berichtet, legte die Unternehmensf&uuml;hrung daf&uuml;r dem Gesamtbetriebsrat ein Freiwilligenprogramm vor, in dem Mitarbeiter in Elternzeit als pr&auml;destinierte Gruppe f&uuml;r Entlassungen aufgelistet werden.<br>\nDem Bericht zufolge sind die meisten Mitarbeiter in den H&amp;M-Filialen Frauen, in Elternzeit befinden sich demnach vor allem junge M&uuml;tter. Diese Mitarbeiterinnen sind zwar durch die Elternzeit vor K&uuml;ndigung gesch&uuml;tzt. Sobald sie aber an ihren Arbeitsplatz zur&uuml;ckkehren, k&ouml;nnen sie gek&uuml;ndigt werden.<br>\nGrund f&uuml;r den Fokus auf junge M&uuml;tter ist demnach die eingeschr&auml;nkte Arbeitszeit der Betroffenen: Laut Business Insider will H&amp;M insbesondere Mitarbeiterinnen entlassen, die nicht an den umsatzstarken Abendzeiten und an Samstagen arbeiten k&ouml;nnen oder wollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2021-01\/hennes-mauritz-stellenabbau-muetter-elternzeit-deutschland#:~:text=Hennes%20%26%20Mauritz%20H%26M%20will%20800,nicht%20arbeiten%20k%C3%B6nnen%20oder%20wollen.\">Zeit<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bekannte Modekette ist insolvent: H&auml;lfte aller Filialen in Deutschland werden geschlossen<\/strong><br>\nWillst&auml;tt &ndash; Knapp die H&auml;lfte aller Filialen will die franz&ouml;sische Modefirma Pimkie bundesweit schlie&szlig;en. 150 Mitarbeiter werden entlassen.<br>\nErst vor wenigen Wochen ging die fr&auml;nkische Modekette Adler in die Insolvenz, nun greift auch der Fast-Fashion-Filialist zu harten Ma&szlig;nahmen.<br>\nBereits Mitte September wurde bekannt, dass die Framode GmbH mit Sitz im badischen Willst&auml;tt, der die deutschen Filialen der Kette geh&ouml;ren, zahlungsunf&auml;hig ist. Damals versprach man, sich schnellstm&ouml;glich auf einen Insolvenzplan zu einigen. Dieser liegt nun auf dem Tisch &ndash; mit harten Einschnitten f&uuml;r die Mitarbeiter.<br>\nPimkie entl&auml;sst 150 Mitarbeiter &ndash; &ldquo;schmerzhafte Anpassungen&rdquo;<br>\n150 der gut 350 Angestellten will das Unternehmen entlassen, wie das Fachmagazin Textilwirtschaft berichtet. Dar&uuml;ber hinaus sollen knapp die H&auml;lfte der 75 Filialen in Deutschland geschlossen werden. In Franken betreibt Pimkie derzeit zehn Filialen, davon drei in N&uuml;rnberg und eine in Erlangen. Inwieweit sie von den Schlie&szlig;ungen betroffen sind, ist noch nicht bekannt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/bekannte-modekette-ist-insolvent-halfte-aller-filialen-in-deutschland-werden-geschlossen-1.10786210\">Nordbayern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Schenker-Verbrechen<\/strong><br>\nSchenker &amp; Co.: Hehler, R&auml;uber, Mordbeihelfer<br>\nDas weltweit t&auml;tige Logistikunternehmen der DB AG, die Deutsche Bahn-Tochter Schenker, steht in der staatlichen Nachfolge einer Verbrecherorganisation. Dies best&auml;tigen neue Dokumente, die der &ldquo;Zug der Erinnerung&rdquo; nach Hinweisen britischer Historiker in deutschen Archiven erschlie&szlig;en konnte. Demnach organisierte Schenker f&uuml;r die &ldquo;Reichsgruppe Industrie&rdquo; den Beutetransfer der europaweiten Pl&uuml;nderungen in den von der Nazi-Wehrmacht okkupierten Staaten nach Deutschland. Insbesondere in den letzten Kriegsjahren (1943 bis 1945) war Schenker an gro&szlig;angelegten Raubz&uuml;gen beteiligt, die von Athen im S&uuml;den &uuml;ber den gesamten Balkan, von Lissabon im Westen, Oslo im Norden und im Osten von Warschau bis in die Sowjetunion reichten. Die gepl&uuml;nderten Werte flossen in das Verm&ouml;gen des deutschen Staates, der es mit Konzernen wie Mannesmann, Rheinmetall, Siemens oder AEG teilte. Aber auch harmlos erscheinende Familienbetriebe lie&szlig;en sich von Schenker &amp; Co. &ndash; im Verbund mit der Deutschen Reichsbahn &ndash; deportierte Arbeitskr&auml;fte und geraubte Rohstoffe aus Osteuropa zuf&uuml;hren.<br>\nNach Entladung im Reichsgebiet transportierte Schenker auf dem R&uuml;ckweg an die Front umfangreiche Waffenarsenale, um die deutsche Gro&szlig;raubwirtschaft im &ldquo;Neuen Europa&rdquo; milit&auml;risch abzusichern. Wie die Dokumente zeigen, erstreckte sich das bandenm&auml;&szlig;ig betriebene Schenker-Gesch&auml;ft auch auf Werttransporte der Preu&szlig;ischen Staatsm&uuml;nze, die im Auftrag der Reichsbank geraubtes Gold in Barren umschmolz und mit einem falschen Pr&auml;gedatum versah. Damit sollte die Herkunft (unter anderem aus antisemitischen Mordaktionen) verschleiert und das enteignete oder aus den Leichen gebrochene Edelmetall im internationalen Handel unerkannt kapitalisiert werden.<br>\nWeder das Nachfolgeunternehmen von Schenker &amp; Co. (die Deutsche Bahn-Tochter DB Schenker) noch der damalige und heutige Eigent&uuml;mer von Schenker (der deutsche Staat) scheinen die Schenker-Verbrechen einer umfassenden Aufkl&auml;rung f&uuml;r wert zu befinden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8496\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Minijobs: Ohne Absicherung direkt ins Abseits<\/strong><br>\nCorona sorgt f&uuml;r einen enormen R&uuml;ckgang bei Minijobs. Diese Besch&auml;ftigten erhalten kein Kurzarbeitergeld, sondern werden sofort arbeitslos. Denn diese Form der prek&auml;ren Arbeit ist nicht sozialversicherungspflichtig. Vor allem Frauen sind betroffen. Es bedarf einer dringenden Reform der Minijobs, damit die Besch&auml;ftigten abgesichert sind, fordert das #schlaglicht 02\/2021 aus Niedersachsen.<br>\n(&hellip;) Durch das Instrument des Kurzarbeitergeldes konnten die Betriebe entlastet und viele Arbeitspl&auml;tze gerettet werden. In Niedersachsen ist die Gesamtbesch&auml;ftigung trotz Krise in den zw&ouml;lf Monaten bis Juni 2020 nur um einen Prozentpunkt zur&uuml;ckgegangen.<br>\nMinijobber sind die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt<br>\nAllerdings unterscheiden sich die Auswirkungen von Corona sehr stark nach Besch&auml;ftigungsform. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten hat im besagten Zeitraum sogar minimal zugenommen. Demgegen&uuml;ber stehen aber erhebliche Verluste bei den Minijobs. Ihre Anzahl hat sich um &uuml;ber 7 Prozent verringert. Insgesamt sind mehr als 55.000 Arbeitspl&auml;tze verlorengegangen. Mehrheitlich getroffen hat es dabei Besch&auml;ftigte, die ausschlie&szlig;lich dieser T&auml;tigkeit nachgehen (siehe Grafik). Die Minijobber geh&ouml;ren damit zu den gro&szlig;en Verlierern auf dem Arbeitsmarkt!&hellip;<br>\nVor allem Frauen sind betroffen<br>\nBesonders viele geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte gibt es in den aktuell heruntergefahrenen Bereichen des Einzelhandels, der Gastronomie und des Veranstaltungswesens. Dort besteht angesichts der erneuten Verl&auml;ngerung der Stilllegungen die Gefahr, dass sich die Minijobverluste weiter fortsetzen. Das k&ouml;nnte gerade f&uuml;r Frauen zum wachsenden Problem werden. F&uuml;r sie sind Minijobs sehr viel &ouml;fter die einzige Verdienstquelle. Vielen droht damit der Gang in die Grundsicherung.<br>\nSozialversicherungspflicht muss ab dem ersten Euro gelten<br>\nDeshalb m&uuml;ssen jetzt die richtigen Lehren gezogen werden. Minijobs sind hochgradig reformbed&uuml;rftig. Geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte haben keine eigenst&auml;ndige Absicherung und landen ohne Umwege direkt im Abseits. Um sie zu sch&uuml;tzen, muss f&uuml;r Minijobs ohne Ausnahmen die volle Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro gelten. Damit dieses Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis zweiter Klasse endlich pass&eacute; ist!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++1273f096-5bb9-11eb-af7c-001a4a160123\">DGB Niedersachsen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Null Infektionen, null Realit&auml;tssinn<\/strong><br>\nNull Infektionen: Das ist f&uuml;r viele das Ziel. Der Wahn nimmt immer groteskere Z&uuml;ge an. Die #ZeroCovid-Gemeinde ist eine spirituelle Erweckungsbewegung, die sich in die metaphysische Revolte begeben hat.<br>\nDas Infektionsgeschehen erreicht einen kritischen Zustand. Gemeint ist das nicht virologisch &ndash; sondern mental. Wollte man zun&auml;chst noch die Kurve abflachen, schl&auml;gt jetzt die Stunde Null. Zero Infektionen m&uuml;ssen es schon sein. Zero, Null, nada, niente: Man ist bescheiden. In den Netzwerken liest sich das dann so: #ZeroCovid. Hashtag muss sein. Dahinter verbirgt sich ein recht verqueres Denken. Man m&uuml;sse die Zahlen so weit dr&uuml;cken, dass sie r&uuml;ckverfolgbar sind. Dazu sei jetzt jedes Beschr&auml;nkungsmittel recht, der h&auml;rteste denkbare Lockdown notwendig. Danach wird gelockert und &uuml;berwacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2021\/01\/zerocovid-null-infektionen-null-realitaetssinn\/\">Neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Corona-Unmut in Europa w&auml;chst<\/strong><br>\nIn vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern haben die Menschen lange Lockdown-Monate hinter sich &ndash; gleichzeitig sehen sie schleppende Impfkampagnen und neue Corona-Mutanten. Die Folge: Frust, Flucht ins Partyleben &ndash; und Gewalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/der-corona-unmut-in-europa-w%C3%A4chst\/a-56339799\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bayer wegen Vietnamkriegs-Gift in Frankreich vor Gericht<\/strong><br>\nKnapp ein halbes Jahrhundert nach dem Vietnam-Krieg hat am Montag in Frankreich ein Prozess gegen den Bayer-Konzern und andere Chemieriesen begonnen. Eine 78-j&auml;hrige Franz&ouml;sin vietnamesischer Herkunft wirft dem von Bayer &uuml;bernommenen US-Unternehmen Monsanto vor, das giftige Entlaubungsmittel Agent Orange geliefert zu haben, das die Vereinigten Staaten zwischen 1961 und 1971 gro&szlig;fl&auml;chig im Kampf gegen die Vietkong-Guerilla einsetzten.<br>\nDie Kl&auml;gerin Tran To Nga sagte, die Unternehmen m&uuml;ssten endlich zur Verantwortung gezogen werden. &ldquo;Ich k&auml;mpfe nicht f&uuml;r mich selbst, sondern f&uuml;r meine Kinder und Millionen von Opfern&rdquo;, betonte sie vor Beginn des Prozesses in Evry s&uuml;dlich von Paris&hellip;<br>\nDie Unternehmen streiten die Zust&auml;ndigkeit des Gerichts in Evry ab. Der Anwalt von Monsanto, Jean-Daniel Bretzner, argumentierte, die USA h&auml;tten Agent Orange f&uuml;r die nationale &ldquo;Verteidigung&rdquo; eingesetzt, ein ausl&auml;ndisches Gericht k&ouml;nne sich deshalb nicht mit der Sache befassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/unternehmen-heute.de\/news.php?newsid=688408\">Unternehmen-Heute<\/a>\n<p><strong>Dazu: Eine f&uuml;r alle gegen die Chemiegiganten<\/strong><br>\nAm Montag, 25. Januar, wird sie ab neun Uhr morgens im gro&szlig;en Saal des Landgerichts von &Eacute;vry den Anw&auml;lten 14 amerikanischer Chemieunternehmen gegen&uuml;bertreten, darunter Dow Chemical und Monsanto, das heute der deutschen Bayer AG geh&ouml;rt. Vor sechs Jahren hat sie die Klage eingereicht. Am Montag sollen die Pl&auml;doyers beginnen und den ganzen Tag andauern. Tran To Nga will die Firmen daf&uuml;r zur Verantwortung ziehen, dass sie im Vietnamkrieg Millionen Liter des Herbizids Agent Orange an die US-Armee verkauft hatten.<br>\n(&hellip;) Drei Anw&auml;lte vertreten Tran To Nga seit Jahren unentgeltlich. Ebenso wird sie von vietnamesischen Opferverb&auml;nden unterst&uuml;tzt, die alle Hoffnung auf sie setzen&hellip;<br>\nDen Richtern k&ouml;nnen sie ein internes Dokument von Dow Chemical aus dem Jahr 1965 vorlegen. Es beweise, dass die Firma wusste, wie gef&auml;hrlich Agent Orange f&uuml;r den menschlichen Organismus ist, so der Autor. Wissentlich habe das Unternehmen Informationen zur&uuml;ckgehalten, um sich die lukrativen Milit&auml;rauftr&auml;ge zu sichern.<br>\nEine Verurteilung der Herstellerfirmen in Frankreich w&auml;re nach Auffassung von Bouny auch politisch delikat, weil der Fall weit &uuml;ber eine etwaige Entsch&auml;digung von Tran To Nga hinausgehe &ndash; denn nach ihr k&ouml;nnten sich noch Millionen weitere Opfer melden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/agent-orange-im-vietnamkrieg-tran-to-nga-verklagt-chemiefirmen-monsanto-und-dow-chemical-a-e3b44469-25f3-4cc0-8016-cf4968383f1b\">Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Merkel &uuml;ber Corona-Politik &ndash; &raquo;Die Schnelligkeit unseres Handelns l&auml;sst sehr zu w&uuml;nschen &uuml;brig&laquo;<\/strong><br>\nDie Bundeskanzlerin beklagt beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass in der Coronakrise viele Prozesse in Deutschland zu b&uuml;rokratisch ablaufen. Gleichzeitig nimmt sie das f&ouml;derale System in Schutz.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich kritisch &uuml;ber die Geschwindigkeit der Corona-Politik in Deutschland ge&auml;u&szlig;ert. &raquo;Die Schnelligkeit unseres Handelns l&auml;sst sehr zu w&uuml;nschen &uuml;brig&laquo;, sagte Merkel in einer Rede, f&uuml;r die sie beim Weltwirtschaftsforum in Davos zugeschaltet war. &raquo;Prozesse sind oft sehr b&uuml;rokratisch geworden, dauern lange&laquo;, so die Kanzlerin. &raquo;Wir haben da nachzuarbeiten.&laquo;<br>\nGleichzeitig sei durch die f&ouml;derale Struktur verantwortliches Handeln &raquo;&uuml;berall im Lande&laquo; m&ouml;glich, sagte Merkel. Gr&ouml;&szlig;ter Schatz in der Pandemie sei der Gemeinsinn der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. F&uuml;r die Bundesregierung haben sich die regelm&auml;&szlig;igen Krisengipfel mit den Ministerpr&auml;sidentinnen und Ministerpr&auml;sidenten allerdings als schwierig erwiesen: Immer wieder wurden Vorst&ouml;&szlig;e der Kanzlerin von den Landeschefs abgelehnt oder aufgeweicht. [&hellip;]<br>\nAllerdings zeige sich bis heute, dass es bei der Digitalisierung gro&szlig;e M&auml;ngel gebe. Dies betreffe die &uuml;berregionale Vernetzung der Gesundheits&auml;mter, die Verwaltung und das Bildungssystem. Die Pandemie habe au&szlig;erdem gezeigt, wie wichtig ein resilientes Gesundheitssystem sei. Dort gebe es in Deutschland Ausbaubedarf bei der gemeinschaftlichen Pr&auml;vention.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-beklagt-in-davos-langsame-corona-entscheidungen-a-97332e9a-29d4-4e4e-b362-4f18fd34f273\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Merkel gibt sich immerhin selbstkritisch, aber wenn sie &ldquo;bei der Digitalisierung gro&szlig;e M&auml;ngel&rdquo; sieht und &ldquo;in Deutschland Ausbaubedarf bei der gemeinschaftlichen Pr&auml;vention&rdquo; durch ein &ldquo;resilientes Gesundheitssystem&rdquo; &ndash; nun, da zeigen alle zehn Finger auf sie selbst zur&uuml;ck, denn nach 15 Jahren als Bundeskanzlerin ist Merkel f&uuml;r diese von ihr aufgef&uuml;hrten Probleme verantwortlich. Und alles das ist ein 1A-R&uuml;cktrittsgrund, wenn auch leider 15 Jahre zu sp&auml;t. Schlie&szlig;lich war es Merkel wichtiger, idiotische Fiskalregeln wie Schuldenbremse und Schwarze Null einzuf&uuml;hren und einzuhalten und so viel staatliches Geld wie m&ouml;glich nicht f&uuml;r die Infrastruktur und die Allgemeinheit zu investieren, sondern an das private Kapital (Gro&szlig;unternehmen und Finanzgesellschaften) zu verschenken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die sch&ouml;ne Maas-M&auml;r der Tagesschau<\/strong><br>\n(&hellip;) Politischer Bockmist<br>\nIn Maas&acute; verheerender au&szlig;enpolitischer Bilanz stehen Minusposten zuhauf: Sein aggressiver Stuss &uuml;ber den Umgang Beijings mit der uigurischen Minderheit in Xinjiang (reichhaltiges CIA-Reservoir f&uuml;r islamistische S&ouml;ldner), sein sch&auml;biges Verhalten gegen&uuml;ber dem aus dem Amt geputschten bolivianischen Pr&auml;sidenten Morales, sein ekliges Foto-Shooting mit dem durchgeknallten brasilianischen Pr&auml;sidenten Bolsonaro, sein feiges Schweigen &uuml;ber den britischen Umgang mit Julian Assange, sein Versagen beim peinlichen Versuch, f&uuml;r Deutschland einen st&auml;ndigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu ergattern, sein niedertr&auml;chtiger Stil gegen&uuml;ber seinem Amtskollegen Lawrow und die schwere Sch&auml;digung der deutsch-russischen Beziehungen, seine Stimmenthaltung beim UN-Beschluss &uuml;ber das Atomwaffenverbot, sein Schweigen &uuml;ber die ungez&auml;hlten Kriegsverbrechen der USA &hellip;<br>\nKurzum: Der deutsche Ansehensverlust auf der Weltb&uuml;hne, die Summe strategischer Fehler, die uns&auml;glichen diplomatischen Patzer und Peinlichkeiten der letzten Jahre haben einen Sammelnamen: Maas.<br>\nEine Pfeifensammlung<br>\nDass Maas, die Fehlbesetzung, jederzeit seinem Hang zur Angeberei fr&ouml;nen und kistenweise Porzellan zerdeppern darf, ist typisch f&uuml;r dieses letzte Merkel-Kabinett:<br>\nCSU-Verkehrsminister Scheuer darf 600 Euro-Millionen f&uuml;r kriminelle Vertr&auml;ge mit Maut-Eintreibern verpulvern, Finanzminister Scholz mit &bdquo;Wumms&ldquo; und Euro-Milliarden die reiche Autoindustrie (Verm&ouml;gen im Ausland gebunkert) verw&ouml;hnen, Kriegsministerin Kramp-Karrenbauer unabgesprochen US-Kampfflugzeuge bestellen, Landwirtschaftsministerin Kl&ouml;ckner sich als sch&auml;dliche Null im Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutz erweisen, Familienministerin Giffey ihren Doktortitel und ihr Gesicht verlieren, Wirtschaftsminister Altmaier als Krisen-Manager versagen und Gesundheitsminister Spahn mit einer Fehlentscheidung nach der anderen Schaden &uuml;ber Land und Leute bringen: alles wurschtegal, jeder nach seiner Fasson und alle passend f&uuml;r ihr Gruselkabinett. Die Tagesschau nimmt ja nie das gro&szlig;e Ganze in den Blick&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2021\/01\/24\/die-schoene-maas-maer-der-tagesschau\/\">Publikumskonferenz<\/a>\n<p><strong>Dazu: Krachende Niederlage f&uuml;r Heiko Maas<\/strong><br>\nEU erkennt Guaid&oacute; nicht mehr als Interimspr&auml;sidenten an<br>\nHinter den Kulissen versuchten deutsche Diplomaten, die EU-Staaten von der Beibehaltung der Anerkennung Juan Guaid&oacute;s als &ldquo;Interimspr&auml;sident&rdquo; Venezuelas zu &uuml;berzeugen&hellip;<br>\nJuan Guaid&oacute; wird zwar von der EU noch als &ldquo;privilegierter Gespr&auml;chspartner&rdquo; bezeichnet, aber nicht mehr als &ldquo;Interimspr&auml;sident&rdquo; anerkannt. Dies erkl&auml;rten die Staaten der Europ&auml;ischen Union in einer am Montag ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung und hielten damit an ihrer Entscheidung fest, seinen Status herabzustufen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/112286-krachende-niederlage-fuer-heiko-maas-eu-erkennt-guaido-nicht-mehr-an\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Singapur: Vertrauensmissbrauch bei der Corona-Kontaktverfolgung<\/strong><br>\nDie Warn-App sollte in dem Stadtstaat eigentlich nur der Gesunderhaltung dienen. Doch genau dieses Versprechen wurde nun durch die Polizeibeh&ouml;rden gebrochen.<br>\nIn Singapur wurde die Pandemie-Bek&auml;mpfung in gro&szlig;em Ausma&szlig; mit Technik angegangen &ndash; genau genommen mit zwei Systemen. Das erste besteht aus einem QR-Code, der als Teil des &ldquo;SafeEntry&rdquo;-Kontaktverfolgungssystems im April und Mai im ganzen Land allgegenw&auml;rtig wurde. SafeEntry bedeutete, dass jeder, der einen &ouml;ffentlichen Ort betreten will &ndash; Restaurants, Gesch&auml;fte, Malls &ndash; sich einscannen und mit Namen, ID oder Pass-Nummer sowie der Telefonnummer registrieren muss. Wird jemand positiv auf COVID-19 getestet, nutzen Kontaktverfolgungsbeh&ouml;rden das Programm, um zu pr&uuml;fen, wer sich am gleichen Ort nah kam und potenziell infiziert wurde. Das zweite System ist &ldquo;TraceTogether&rdquo;, eine App, die im M&auml;rz 2020 ver&ouml;ffentlicht wurde&hellip;<br>\nPolizei nutzt private Daten<br>\nAnfang des Jahres zeigte sich, dass die Behauptung der Regierung nicht der Wahrheit entsprach. Das Innenministerium best&auml;tigte, dass die Daten von der Polizei f&uuml;r strafrechtliche Ermittlungen eingesehen werden k&ouml;nnten; ein Tag nach dieser Bekanntgabe offenbarte ein Minister, dass die Informationen zur Kontaktverfolgung tats&auml;chlich bereits bei einer Mordermittlung genutzt wurden. Schnell wurde klar, dass &ndash; fr&uuml;heren Behauptungen des Ministers widersprechend &ndash; das Gesetz Singapurs den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden von Anfang erlaubt hatte, die TraceTogether-Daten zu verwenden.<br>\nIn der &Ouml;ffentlichkeit l&ouml;sten diese Enth&uuml;llungen Wut und Kritik aus&hellip;<br>\n(&hellip;) &ldquo;Singapurs B&uuml;rgern ist es sehr wohl wichtig, in welchem Ausma&szlig; der Staat in ihr Privatleben eingreift&rdquo;, sagt Lee. Und, f&uuml;gt sie hinzu, das Land schaffe international einen Pr&auml;zedenzfall, mit dem es &ldquo;f&uuml;r repressive Regierungen normalisiert wird, Kontaktverfolgungsdaten f&uuml;r die von ihnen definierten Zwecke zu nutzen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Singapur-Vertrauensmissbrauch-bei-der-Corona-Kontaktverfolgung-5025881.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Heise<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.S.:<\/strong> In Deutschland nat&uuml;rlich undenkbar! Aber nur, weil 5G an jeder Milchkanne halt noch immer nicht funktioniert und z.Z. auch keine Nachverfolgungslisten aus der Gastronomie geliefert werden&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Doch ein wenig k&ouml;nnen sich die Schn&uuml;ffler auch hierzulande freuen: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bundesregierung-Kfz-Kennzeichen-Scanning-kommt-bundesweit-5031140.html\">bundesweite Kennzeichenerkennung ist ja auch nicht schlecht<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Bleibt alles unter dem allesbeherrschenden Corona-Radar. Wer meint, in absehbarer Zeit frisch durchgeimpft in einen unbeschwerten Sommer &ldquo;wie fr&uuml;her&rdquo; starten zu k&ouml;nnen, wird ein langes, unangenehmes Erwachen haben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Daten sollten anonymisiert sein und die App ausschlie&szlig;lich nur der Bek&auml;mpfung der Pandemie dienen, so war es in Singapur versprochen worden. Der versprochene Datenschutz taugt jedoch nichts. Jeder, der Zugang zum Rechner und seinen Daten hat, kann diese zur R&uuml;ckverfolgung von Personen nutzen wie er will. Dabei stehen mit Sicherheit nicht nur M&ouml;rder im Visier der Polizei. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Der Kern des Westens<\/strong><br>\nGr&uuml;nen-Parteistiftung wirbt f&uuml;r Erh&ouml;hung des Milit&auml;retats und nukleare Teilhabe &ndash; gemeinsam mit NATO-Gener&auml;len.<br>\nBerlin (Eigener Bericht) &ndash; Die Parteistiftung von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen wirbt mit einem Aufruf f&uuml;r eine &ldquo;substantielle Erh&ouml;hung&rdquo; des deutschen Milit&auml;retats und f&uuml;r ein Festhalten an der Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland. Die &ldquo;nukleare Teilhabe&rdquo; sei ein &ldquo;Kernelement der strategischen Verbindung&rdquo; zwischen den USA und der Bundesrepublik, hei&szlig;t es in dem Appell, den die Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung zur Amtseinf&uuml;hrung von US-Pr&auml;sident Joe Biden auf ihrer Website ver&ouml;ffentlicht hat. Als &ldquo;Autoren und Unterzeichner&rdquo; werden unter anderem die Vorsitzende der Gr&uuml;nen-Stiftung sowie ein Generalleutnant a.D. der Bundeswehr genannt, der 2014 als hochrangiger NATO-Funktion&auml;r federf&uuml;hrend mit der NATO-Neuausrichtung gegen Russland befasst war. Die Gr&uuml;nen, denen bis heute nachgesagt wird, gewisse einst friedensbewegte Spektren an sich binden und politisch neutralisieren zu k&ouml;nnen, &ouml;ffnen sich seit einiger Zeit zunehmend f&uuml;r die Bundeswehr. Schon seit Jahren besonders unter Spitzenverdienern popul&auml;r, positionieren sie sich im globalen Machtkampf gegen Russland und China als Speerspitze bei der Verteidigung der westlichen Hegemonie.<br>\n&ldquo;Innovative Konzepte&rdquo;<br>\nPrinzipielle Offenheit f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze aller Art zeichnet sich bei B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen seit geraumer Zeit ab. In ihrer Regierungspraxis hat die Partei einer Kriegsbeteiligung der Bundeswehr ohnehin nie im Wege gestanden; das zeigt nicht nur ihre Zustimmung zur Entsendung deutscher Soldaten nach Afghanistan Ende 2001, sondern vor allem die Bef&uuml;rwortung einer deutschen Beteiligung am NATO-Krieg gegen Jugoslawien im Jahr 1999. Letzterer wurde ohne UN-Mandat gef&uuml;hrt und war damit, wie der damalige Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der inzwischen &ouml;ffentlich eingestanden hat, klar v&ouml;lkerrechtswidrig. Die Bereitschaft, ohne Zustimmung des Sicherheitsrats zu operieren, ist im j&uuml;ngsten Grundsatzprogramm der Partei vom November 2020 nun auch ausdr&uuml;cklich festgehalten&hellip;<br>\nSpeerspitze des Westens<br>\nDer Vorsto&szlig; der Gr&uuml;nen-Parteistiftung in Sachen Militarisierung und Nuklare Teilhabe erfolgt parallel zu einer Zuspitzung der Au&szlig;enpolitik der Partei, die immer aggressiver gegen China und gegen Russland mobilisiert &ndash; und sich damit als Speerspitze im Kampf um die Festigung der im Niedergang begriffenen globalen Hegemonie des Westens profiliert. &ldquo;Putins Russland ist kein Partner f&uuml;r uns, sondern ein Gegner&rdquo;, erkl&auml;rte unl&auml;ngst der Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordnete Cem &Ouml;zdemir. Der Gr&uuml;nen-Europaabgeordnete Reinhard B&uuml;tikofer gilt als einer der extremsten Scharfmacher gegen China; er war etwa &ndash; an der Seite eines Ex-CIA-Spezialisten sowie von Hardlinern vom ultrarechten Fl&uuml;gel der US-Republikaner &ndash; an der Bildung einer internationalen Parlamentarierallianz beteiligt, die mittlerweile &ouml;ffentliche Kampagnen gegen China orchestriert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8504\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Dass die gr&uuml;ne M&ouml;chtegern-Umweltpartei mit ihren Forderungen nach weiterer Aufr&uuml;stung und Teilnahme der Bundeswehr an Kriegen sich selber widerspricht, hat Tobias Riegel in diesem Beitrag aufgezeigt: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67543\">Kriegstreiber sind Klima-Killer<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch von mir: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68661\">Gr&uuml;ne Maoisten<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Glyphosat-Verbot ist seit 2019 fixiert, &Ouml;VP &amp; Gr&uuml;ne setzen das Gesetz nicht in Kraft<\/strong><br>\nWann wird Glyphosat endlich wirklich verboten? 93 Prozent der &Ouml;sterreicher sind gegen den Einsatz des Pestizids. Seit 2019 gibt es einen Parlamentsbeschluss, der den Einsatz des krebserregenden Pestizids verbieten soll. Von der Regierung umgesetzt wurde es aber immer noch nicht.<br>\nNach monatelangem Ringen um einen Kompromiss bei Glyphosat k&uuml;ndigten die Regierungsparteien im ORF Report ein Teilverbot f&uuml;r das Pflanzengift an. Doch die Parlamentssitzung am Mittwoch verstrich, ohne dass &Ouml;VP oder Gr&uuml;ne einen Gesetzesentwurf eingebracht h&auml;tten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/ab-wann-ist-glyphosat-verboten\/\">kontrast at<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-69206","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69206"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69209,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69206\/revisions\/69209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}