{"id":69297,"date":"2021-01-31T09:00:53","date_gmt":"2021-01-31T08:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297"},"modified":"2021-04-30T07:53:47","modified_gmt":"2021-04-30T05:53:47","slug":"hinweise-der-woche-192","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h01\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h02\">Joe Biden oder: Das Ende der US-Hegemonie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h03\">Nawalnys Bedeutung &ndash; oder: Was sind Massenproteste?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h04\">The Extradition Trial of Julian Assange as Indictment of Prison Industrial Complex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h05\">Die Schenker-Verbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h06\">Facebook schlie&szlig;t beliebte B&ouml;rsengruppe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h07\">Betriebsr&auml;test&auml;rkungsgesetz: zahmer Entwurf unzureichend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h08\">Angeklagt: Umweltsch&uuml;tzer vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h09\">Mit k&uuml;nstlicher Intelligenz auf Verbrecherjagd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297#h10\">Noam Chomsky: &ldquo;Rebellion oder Untergang&rdquo; &ndash; Wie wir die Apokalypse noch verhindern k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Virologe kritisiert Merkels Corona-Strategie: &bdquo;Zielwert illusorisch&ldquo;<\/strong><br>\nDie Worte von Professor Dr. Klaus St&ouml;hr finden rund um den Erdball Geh&ouml;r, wenn es um Corona geht &ndash; im eigenen Land jedoch weniger. Hier analysiert er die Strategie der Bundesregierung. (&hellip;)<br>\nProfessor Dr. Klaus St&ouml;hr* z&auml;hlt zu den erfahrensten Seuchenbek&auml;mpfern der Welt, leitete etwa das Influenza-Programm der WHO und koordinierte deren Forschung zu Sars-Viren. Seine Worte finden Geh&ouml;r bei Regierungen rund um den Erdball, aber nicht im eigenen Land. Zum j&uuml;ngsten Krisengipfel mit den Ministerpr&auml;sidenten lud Kanzlerin Angela Merkel* den 61-j&auml;hrigen Virologen und Epidemiologen nicht ein &ndash; obwohl die SPD-gef&uuml;hrten L&auml;nder darauf gedr&auml;ngt hatten. Im Interview mit unserer Zeitung analysiert St&ouml;hr die Corona-Strategie von Merkel, S&ouml;der &amp; Co. (&hellip;)<br>\nIn Merkels Beraterstab fordert beispielsweise Ihre Kollegin Melanie Brinkmann sogar eine Zero-Covid-Strategie &ndash; also Inzidenz null. Realistisch?<br>\nSt&ouml;hr: Zero Covid ist zero realistisch. Dieses Ziel zu erreichen und dann langfristig in der Mitte von Europa im Winter zu halten, ist so weit weg von der Realit&auml;t. Ich wundere mich, dass man sich ernsthaft damit befasst. (&hellip;)<br>\nDie j&uuml;ngste Lockdown-Begr&uuml;ndung liefern neue Virusvarianten, vor allem aus England. Ist die Angst vor B117 und anderen Mutationen gerechtfertigt?<br>\nEine Pandemie ist ohne &Uuml;berraschung nicht vorstellbar. Es gibt ja schon viele tausend solcher Varianten. Man muss sie nat&uuml;rlich alle genau beobachten, und die englische Variante B117 scheint augenscheinlich infekti&ouml;ser zu sein als das urspr&uuml;ngliche Sars-CoV2-Virus. Aus der Sicht eines Seuchenbek&auml;mpfers glaube ich aber schon, dass wir mit solchen Varianten umgehen k&ouml;nnen. Sie sind kein Grund zur Panik.<br>\nAber Merkel warnt doch davor, dass Varianten wie B117 die Infektionszahlen in kurzer Zeit vervielfachen k&ouml;nnten. Sehen Sie diese Gefahr nicht?<br>\nWenn man beispielsweise die Infektionszahlen in Irland genauer analysiert, verliert die Variante ihren Schrecken. Dort gab es zwar einen steilen Anstieg der Infektionszahlen, er stand aber laut irischen Gesundheitsbeh&ouml;rden nicht im Zusammenhang mit B117. In Irland steigt nun momentan der prozentuale Anteil der Variante an den Infektionen immer weiter. Aber unterm Strich haben sich die Neuansteckungen in den letzten zehn Tagen halbiert. Das spricht eher daf&uuml;r, dass diese Variante auch beherrschbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/angela-merkel-corona-kritik-virologe-klaus-stoehr-deutschland-regeln-strategie-90175458.html%E2%80%82\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Virologe fordert Umdenken der Corona-Strategie: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69029#h06\">Wir k&ouml;nnen mit Inzidenzen von 130 bis 160 umgehen<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wissenschaftler widerlegen Mehrwert von FFP2-Masken<\/strong><br>\n&ldquo;Ist die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln und L&auml;den sinnvoll?&rdquo; Diese Frage stellte ein Zuschauer der &ldquo;Covid-19 Lectures&rdquo; des M&uuml;nchener Universit&auml;tsklinikums im Anschluss an einen Vortrag der Virologin Ulrike Protzer. Deren Antwort war kurz und hatte es in sich.<br>\n&ldquo;Das m&uuml;ssen Sie Herrn S&ouml;der fragen&rdquo;, antwortete Protzer kurz und knapp. Frage und Antwort waren nicht ohne politische Brisanz. Gestellt wurde die Frage von der Gyn&auml;kologin Marion Kiechle, die 2018 f&uuml;r kurze sieben Monate Wissenschaftsministerin im Kabinett des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Markus S&ouml;der (CSU) war.<br>\nBeantwortet wurde sie von der Lehrstuhlinhaberin f&uuml;r Virologie an der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen. Ulrike Protzer ist aber auch eines von zwei Mitgliedern im Expertenrat der bayerischen Staatsregierung zur Corona-Krise. Im April vergangenen Jahres wurde dieser Rat in einer Pressekonferenz von S&ouml;der aus der Taufe gehoben. Mit Protzer soll auch der Leiter des Tropeninstituts an der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen Michael H&ouml;lscher die S&ouml;der-Regierung in wissenschaftlichen Fragen zur Corona-Pandemie beraten.<br>\nZur Einf&uuml;hrung der FFP2-Maskenpflicht in Bayern hat Protzer mit Sicherheit nicht geraten. Der bisher schon &uuml;berwiegend verwendete medizinische Mund-Nase-Schutz tue es &ldquo;genauso&rdquo;, sagte Protzer in der &ldquo;Covid-19 Lecture&rdquo;. Diese seien dar&uuml;ber hinaus nach dem Medizinproduktegesetz kontrolliert, FFP2-Masken hingegen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/wissenschaftler-widerlegen-mehrwert-von-ffp2-masken-1.10783238\">Nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Besser l&auml;sst sich S&ouml;ders blinder Aktionismus nicht entlarven.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Notfall-Psychologe zu Lockdown &ldquo;Viele stecken das sehr gut weg&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r die einen ist die psychische Belastung im Lockdown enorm, andere kommen relativ gut durch die Krise, sagt Notfallpsychologe Stoeck im tagesschau.de-Interview. Gerade die Deutschen k&ouml;nnten im Vorteil sein.<br>\ntagesschau.de: Haben Sie es derzeit mit vielen Corona-Notf&auml;llen zu tun?<br>\nFlorian Stoeck: Die Anzahl an Anfragen von Menschen, die sich in Krisen befinden oder denen es subjektiv schlecht geht, ist im Moment tats&auml;chlich deutlich h&ouml;her als in normalen Zeiten. Gerade bei Menschen, die bereits psychisch vorbelastet sind.<br>\nBeispielsweise Menschen mit Depression: Die sind ohnehin schon niedergeschlagen, jetzt leiden sie unter der Situation noch mal besonders. Aber auch Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen wie einer Schizophrenie. Die sind ohnehin durch ihr Krankheitsbild oftmals schon in sich eingeschlossen und leiden darunter, dass sie jetzt noch eingeschr&auml;nkter sind. Aber auch Menschen, die eigentlich gesund sind, geraten momentan h&auml;ufiger in Krisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/psychische-folgen-lockdown-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin C.M.:<\/strong> Hinweisen m&ouml;chte ich nicht auf das Interview selbst (auch wenn es grunds&auml;tzlich gut ist, dass das Thema angegangen wird), sondern auf die &Uuml;berschrift und den einleitenden Satz. Es erschlie&szlig;t sich im ganzen Interview nicht, wer das denn gut &ldquo;wegstecken&rdquo; w&uuml;rde und wie viele denn viele sind. Nur weil die Mehrheit der Deutschen keine Depressionen entwickelt, hei&szlig;t das ja noch nicht, dass die Entwicklung nicht bedenklich ist. Und warum genau gerade die Deutschen denn im Vorteil sein k&ouml;nnten (gegen&uuml;ber wem?) wird leider auch nicht erl&auml;utert. Wer das Interview nicht anklickt erh&auml;lt also auf der Startseite nur den Eindruck, dass das ja alles (gerade f&uuml;r die Deutschen) aus psychologischer Sicht nicht so dramatisch sei.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Ungleichheitsvirus<\/strong><br>\nAls Folge der Corona-Pandemie droht die Ungleichheit erstmals in fast allen L&auml;ndern der Welt gleichzeitig anzusteigen. Diese Krise versch&auml;rft die vorher schon dramatischen Unterschiede zwischen Arm und Reich, zwischen den Geschlechtern und zwischen Wei&szlig;en und Black, Indigenous and People of Color (BIPoC). Bereits neun Monate nach Ausbruch der Pandemie hatten die 1.000 reichsten Milliard&auml;r*innen wieder so viel Verm&ouml;gen wie in der Zeit vor COVID-19. Die weltweit &auml;rmsten Menschen hingegen k&ouml;nnten l&auml;nger als ein Jahrzehnt brauchen, um die Auswirkungen der Pandemie zu &uuml;berwinden.<br>\nDie Krise zeigt wie unter einem Brennglas, wie sehr unser derzeitiges Wirtschaftssystem die Ungleichheit vertieft. Aufgrund fehlenden politischen Willens und einer chronischen Unterfinanzierung der &ouml;ffentlichen Haushalte mangelt es an guten staatlichen Gesundheits-, Bildungs- und sozialen Sicherungssystemen. Kombiniert mit Arbeitslosigkeit trifft dies vor allem in Armut lebende Menschen. Dort, wo diese Systeme fehlen oder zu schwach sind, verarmen und sterben mehr Menschen als anderswo.<br>\nDie Regierungen m&uuml;ssen jetzt handeln und extreme Ungleichheit und Armut bek&auml;mpfen. Damit die notwendigen Ma&szlig;nahmen finanziert werden k&ouml;nnen, m&uuml;ssen Konzerne und Superreiche ihren fairen Anteil zur Bew&auml;ltigung der Krise beitragen.<br>\nDie Corona-Pandemie muss ein Weckruf sein, extreme Ungleichheit und Armut endlich bei der Wurzel zu packen. Daf&uuml;r brauchen wir ein Wirtschaftssystem, das die Macht und den Einfluss sehr gro&szlig;er Konzerne reduziert, an dem Besch&auml;ftigte, Erzeuger, Verbraucher*innen und andere Akteursgruppen politisch und wirtschaftlich gleichberechtigt teilhaben und das Gewinne unter Beachtung der planetarischen Grenzen erwirtschaftet und von Anfang an gerecht verteilt. Der Schl&uuml;ssel liegt in einer Demokratisierung der Wirtschaft, das hei&szlig;t Entscheidungsmacht muss breit geteilt werden und darf sich nicht bei einigen wenigen konzentrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oxfam.de\/ueber-uns\/publikationen\/oxfams-bericht-covid-19-auswirkungen-ungleichheitsvirus\">Oxfam<\/a>\n<p><strong>dazu: Krise? Welche Krise?<\/strong><br>\nDer Eigent&uuml;mer von Lidl und Kaufland, Dieter Schwarz, d&uuml;rfte davon jedenfalls nicht viel gemerkt haben. Er steigerte sein Verm&ouml;gen in den Jahren 2019-2020 von 22,6 auf 36,8 Milliarden Euro. Und er ist nicht der einzige, der aus der Krise noch ordentlich Profit machen konnte: Die reichsten Menschen konnten ihre Verm&ouml;gen auch in der Krise erheblich steigern. Gleichzeitig muss rund die H&auml;lfte der weltweiten Bev&ouml;lkerung von weniger als 5,50 Dollar am Tag leben. Auch hierzulande sahnten die Milliard&auml;re ab, gewiss dass ihre Firmenanteile und Renditen vom Staat schnell und gro&szlig;z&uuml;gig abgesichert w&uuml;rden &ndash; w&auml;hrend viele kleine Unternehmen und von der Krise Betroffene bis heute auf jegliche Hilfe warten und vor dem Ruin stehen. Es ist endlich an der Zeit zu fragen, wer f&uuml;r die Kosten der Krisenbew&auml;ltigung in die Verantwortung genommen werden soll &ndash; wir brauchen eine Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Milliard&auml;re und Multi-Million&auml;re!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.1826036450747077\/4364666086884088\">Sahra Wagenknecht via facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Generationenkrise<\/strong><br>\nDie Fixierung auf Infektionszahlen ist falsch. Statt auf Lockdowns sollte in der Pandemie der Fokus auf dem Wohl der jungen Generation liegen.<br>\n(&hellip;) Vor lauter Angst vor der Pandemie ist der Blick auf die Gegenwart gerichtet. F&uuml;r die Zukunft scheint da kein Platz zu sein.<br>\nBildungsgewerkschaften bem&auml;ngeln das Abrutschen leistungsschwacher Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler in Zeiten h&auml;uslicher Beschulung. Kinder- und Jugend&auml;rzte warnen vor Depressionen bei Jugendlichen. Kinderschutzb&uuml;nde kritisieren die soziale Isolation von Kindern durch Kontaktverbote. Elternverb&auml;nde warnen vor dem Verlust des f&uuml;r die Entwicklung notwendigen realen Erfahrungsraums durch zu fr&uuml;he Digitalisierung und Dominanz der virtuellen Welt in Schulen und Kitas. Und Wirtschaftsverb&auml;nde prognostizieren bereits jetzt die immensen Einbu&szlig;en, die durch ausbleibenden Schulunterricht im sp&auml;teren Erwerbsleben eintreten werden &ndash; mit entsprechenden volkswirtschaftlichen Folgen.<br>\nF&uuml;r Koalitionspolitiker, Virologinnen und Intensivmediziner ist das jedoch ganz weit weg. F&uuml;r sie gilt im Krisenmodus nur das Hier und Jetzt&hellip;<br>\n(&hellip;) Das eigentliche ethische Problem liegt aber darin, dass wir es trotz hoch entwickelter Medizin und ungeheuren moralischen Anspr&uuml;chen immer noch nicht geschafft haben, ein gesellschaftlich reifes und reflektiertes Verh&auml;ltnis zu Krankheit und Sterben an sich zu entwickeln&hellip;Die Probleme, die dadurch entstehen, dass die Medizin f&uuml;r das Sterben bislang keine Verantwortung &uuml;bernommen hat, liegen seit Jahren offen, wie die Diskussionen um Patientenverf&uuml;gungen und Vorsorgevollmachten zeigen. Zu oft erscheint der Tod immer noch als Medizinversagen.<br>\nDabei liegt die Hauptursache f&uuml;r die mangelnde Verantwortungsbereitschaft nicht unbedingt bei der Medizin selbst, sondern im gesellschaftlichen Druck, der auf sie ausge&uuml;bt wird. Denn sobald die Medizin versucht, ihren Entscheidungsspielraum auch auf das Sterben auszudehnen, wird ihr rigoros Zynismus vorgeworfen&hellip;.<br>\nWer behauptet, ich fordere ja geradezu die Entsolidarisierung unserer Gesellschaft, der irrt sich: Das Gegenteil ist der Fall. Ich fordere endlich die Solidarisierung mit den &Auml;rmsten und Schw&auml;chsten unserer Gesellschaft, die am l&auml;ngsten an den Folgen dieser Krise leiden werden, und mit denjenigen, denen diese als Schutzbefohlene anvertraut sind: mit den Kindern und ihren Eltern.<br>\nDenn wem n&uuml;tzt es, wenn zwar tausende von mehrfach vorerkrankten Senioren noch ein paar Monate l&auml;nger leben k&ouml;nnen, gleichzeitig aber ganze Kohorten von Kindern aus bildungsschwachen Familien dramatisch und unaufholbar in ihren schulischen Leistungen absinken? Wenn Kleinkinder in ihrer psychosozialen Entwicklung behindert werden, unz&auml;hlige Familien in h&auml;uslicher Gewalt versinken, Teenager Suizid begehen, Familien, deren Einkommen beispielsweise von der Kultur oder der Gastronomie abh&auml;ngt, die Existenzgrundlage entzogen wird und Ausbildungsabsolventen sowie Studienabg&auml;ngerinnen der Einstieg ins Berufsleben verwehrt wird?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/die-generationenkrise-4932\/\">IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> Lesenswert, da dieser Beitrag indirekt aufzeigt, wie entscheidend das &auml;lteste Drittel der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r Wahlentscheidungen ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Das wei&szlig; sich die Merkel-Regierung zunutze zu machen, indem sie vorgibt, dass die Corona-Ma&szlig;nahmen zum Schutze der Alten geschieht, die pauschal als Risikogruppe definiert wird. Und wenn den Umfragewerten Glauben geschenkt werden kann, dann sind es auch nicht wenige alte Menschen, die vor allem der CDU\/CSU daf&uuml;r danken, dass diese ihnen durch ihre vermeintliche Rettungspolitik eine Art von zweitem Leben schenkt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Realit&auml;t von Altenheimen, die oft genug mehr Verwahranstalten, denn Orte lebendigen Lebens sind, entlarven allerdings die Schutz-Propaganda der verantwortlichen Politik. Dass es, wie bei so vielen Krankheiten, arme Menschen in besonderer Weise betrifft, ist keine neue Erkenntnis. Darauf verweisen die Nachdenkseiten dankenswerterweise immer wieder neu: Stichwort: Altersarmut\/ Armutsrenten&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Deutlich ist auch, dass die junge Generation einer Pseudoschutzpolitik geopfert wird, was ein weiterer, nicht hinzunehmender Zustand ist. Zu bef&uuml;rchten ist, dass aus der, in diesem Beitrag beschriebenen, &lsquo;Generationenkrise&rdquo; sich ein tiefgehender Generationenkonflikt entwickeln k&ouml;nnte, den die jetzige falsche Politik mit zu verantworten h&auml;tte. Stimme daher den abschlie&szlig;enden Worten in diesem Text zu:<\/em> <\/p>\n<p><em>&ldquo;Angesichts der dramatischen Folgen, auf die wir kopflos zusteuern, ist ein Umdenken dringend geboten, das vor allem die ethische Herausforderung neu beantwortet und zugleich weniger Besitzstandswahrung als Zukunftsorientierung ins Zentrum stellt.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Untersch&auml;tztes Schwergewicht in EU: Kultursektor mit 199 Milliarden Verlust<\/strong><br>\nEine europaweite Studie gie&szlig;t den wirtschaftlichen Totalschaden, den die Covid-Krise in der Kreativbranche anrichtet, erstmals in Zahlen<br>\nEs ist l&auml;ngst kein Geheimnis mehr, dass es die Kulturbranche in der Covid-Krise ungleich h&auml;rter trifft als andere Wirtschaftssektoren. Zwar hat es etwas gedauert, bis die Dimension der langen Wertsch&ouml;pfungskette auch der Politik bewusst wurde, mittlerweile laufen aber zahlreiche Unterst&uuml;tzungsprogramme. Die Branche sorgt sich dennoch bereits um die Zeit nach einer allf&auml;lligen Durchimpfung. Wird das Gesch&auml;ft wieder anspringen?<br>\nEin Grund, warum der Kreativsektor als nicht so relevant wahrgenommen wird, ist, dass in der &ouml;ffentlichen Debatte bislang kaum mit wirtschaftlichen Kennzahlen &uuml;ber ihn gesprochen wurde. Das soll nun eine umfassende Studie des Beratungsunternehmens EY &auml;ndern. In Auftrag gegeben wurde sie von den 32 europ&auml;ischen Verwertungsgesellschaften, die etwa f&uuml;r die Aussch&uuml;ttung von Tantiemen an K&uuml;nstler zust&auml;ndig sind.<br>\nDurchgef&uuml;hrt wurde die Studie in allen 27 EU-L&auml;ndern plus Gro&szlig;britannien. Das verheerende Ergebnis: Der Branche entgingen im Pandemiejahr 2020 199 Milliarden Euro an Einnahmen, was einen R&uuml;ckgang um 31 Prozent zum Jahr davor bedeutet. Damit wurde der Kreativsektor h&auml;rter getroffen als etwa der Tourismus (minus 27 Prozent) oder die Automobilindustrie (minus 25 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000123613250\/studie-kulturwirtschaft-mit-199-milliarden-euro-covid-verlust\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehr Freiheiten f&uuml;r Geimpfte?<\/strong><br>\nNoch ist nicht klar, ob Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, auch andere nicht mehr anstecken k&ouml;nnen. Das aber w&auml;re eine grundlegende Voraussetzung, um Geimpften ihre Freiheitsrechte fr&uuml;her als anderen zur&uuml;ckzugeben.<br>\nSchon vergangene Woche hatte sich Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) daf&uuml;r ausgesprochen, dass geimpfte Menschen nicht mehr unter die Corona-Restriktionen fallen sollten. Zustimmung kam einige Tage sp&auml;ter von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD). Allerdings, sagte Lambrecht, m&uuml;sse sicher sein, dass Geimpfte das Virus nicht &uuml;bertragen k&ouml;nnen.<br>\nIhre Argumentation ist quasi andersherum. Nicht die Geimpften bekommen Privilegien einger&auml;umt, sondern sie haben ein berechtigtes Anrecht darauf, dass sie ihre Grundrechte fr&uuml;her zur&uuml;ckbekommen. &ldquo;Wenn sicher feststeht, dass von Geimpften keine Gefahr f&uuml;r Andere ausgeht, f&auml;llt ein wichtiges Begr&uuml;ndungselement f&uuml;r den Grundrechtseingriff weg&rdquo;, sagte die Ministerin. &hellip;<br>\nEnzo Dicalogero ist Chef des Restaurants &ldquo;Il pane e le rose&rdquo; in Berlin. Seit 25 Jahren bewirtet er seine G&auml;ste. Der geb&uuml;rtige Sizilianer findet die Idee, nur Menschen, die gegen Corona geimpft sind, in sein Lokal zu lassen, absurd. Das f&uuml;hre nur zu Problemen. &ldquo;Wir sind keine Polizisten, wir k&ouml;nnen das nicht kontrollieren. Gastronomie ist Kommunikation. Nein, das ist zu kompliziert!&rdquo;, sagt er und fasst sich an den Kopf.<br>\nAuch der Verband der Hotels und Gastst&auml;tten ist skeptisch: &ldquo;Die Debatte ist verfr&uuml;ht, da noch nicht alle, die sich impfen lassen wollen, dies k&ouml;nnen.&rdquo; Bis dahin sei zu kl&auml;ren, ob der Gastwirt einen Anspruch auf Vorlage des Impfpasses hat. &ldquo;Es ist Aufgabe der Politik, f&uuml;r Klarheit zu sorgen. Wir erwarten rechtskonforme und praxistaugliche L&ouml;sungen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/geimpfte-rechte-freiheiten-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist aberwitzig, dass diese Debatte ohne jeden gro&szlig;en Widerspruch &uuml;berhaupt gef&uuml;hrt wird. Die Frage, ob Geimpften wieder alle Grundrechte zustehen, ist &uuml;berhaupt nicht zu stellen. Heribert Prantl hat dazu in der SZ treffend formuliert: &bdquo;Grundrechte sind keine Privilegien, die man sich erst durch ein bestimmtes Handeln oder durch ein bestimmtes Verhalten verdienen kann oder verdienen muss. Grundrechte sind keine Belohnung, keine Gratifikation, kein Bonus, kein 13. Monatsgehalt. Sie sind einfach da, jeder hat sie, jeder darf sie in Anspruch nehmen. Grundrechte hei&szlig;en Grundrechte, weil sie dem Menschen als Mensch &hellip; zu stehen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Verordnung des S&auml;chsischen Staatsministeriums f&uuml;r Soziales und Gesellschaftlichen<\/strong><br>\nZusammenhalt zu Quarant&auml;nema&szlig;nahmen f&uuml;r Ein-und R&uuml;ckreisende zur Bek&auml;mpfung des Coronavirus<br>\n(S&auml;chsische Corona-Quarant&auml;ne-Verordnung &ndash; S&auml;chsCoronaQuarVO)<br>\nVom 30.Oktober 2020<br>\n(in der ab dem 18. Januar 2021 geltenden Fassung) (&hellip;)<br>\n&sect;3<br>\nAusnahmen von der h&auml;uslichen Quarant&auml;ne<br>\n(1) Von &sect;1 Absatz1 Satz1 nicht erfasst sind Personen, die nur zur Durchreise in den Freistaat Sachsen einreisen; diese haben das Gebiet des Freistaates Sachsen auf dem schnellsten Weg zu verlassen.<br>\n(2) Von &sect;1 Absatz1 Satz1 nicht erfasst sind (&hellip;)<br>\n2.Personen, die &uuml;ber eine den Anforderungen des &sect; 22 Absatz 1 des Infektionsschutz-gesetzes entsprechende Impfdokumentation &uuml;ber eine mindestens 14 Tage vor Einreise vollst&auml;ndig abgeschlossene Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 verf&uuml;gen,1<br>\n3.Personen, die &uuml;ber ein &auml;rztliches Zeugnis &uuml;ber eine bei Einreise mindestens 21 Tage und h&ouml;chstens sechs Monate zur&uuml;ckliegende, durch Nukleins&auml;urenachweis best&auml;tigte Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verf&uuml;gen,1<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.coronavirus.sachsen.de\/download\/SMS-Saechsische-Corona-Quarantaene-Verordnung-2020-10-30-Konsol-Lesefassung-2021-01-18.pdf\">Sachsen.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.W.:<\/strong> ich wollte Sie darauf hinweisen, dass es in Sachsen seit &uuml;ber einer Woche Privilegien f&uuml;r Geimpfte und Erkrankte in der s&auml;chsichen CoronaQuarant&auml;neVO gibt. &sect;3 Abs. 2 Satz 2 und 3.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich wei&szlig; zwar nicht ob das Bundesrecht hier dar&uuml;bersteht, aber immerhin ist es verwirrend f&uuml;r die B&uuml;rger.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Keine Null mit Spahn<\/strong><br>\nBundesgesundheitsminister lehnt &raquo;Zero Covid&laquo;-Ziel ab, &uuml;ber Klinikschlie&szlig;ungen im Pandemiejahr 2020 ist er angeblich nicht informiert (&hellip;)<br>\nTrotz Pandemie geht zudem das Krankenhaussterben weiter, aber Spahns Ministerium gibt sich unwissend. Andrej Hunko (Die Linke) hatte auf einer Tagung des Gesundheitsausschusses des Bundestags gefragt, wie viele Kliniken im Pandemiejahr 2020 geschlossen wurden. Zur Antwort bekam er: Die Bundesregierung habe keine Kenntnis &uuml;ber die Schlie&szlig;ung von Kliniken; au&szlig;erdem seien die Bundesl&auml;nder zust&auml;ndig f&uuml;r den Erhalt der Kapazit&auml;ten. Dass das Bundesgesundheitsministerium nicht &uuml;ber Klinikschlie&szlig;ungen im Bilde sein will, ist unglaubw&uuml;rdig. Im vergangenen Jahr gab es zahlreiche Presseberichte &uuml;ber das Aus von Krankenh&auml;usern. Ein Beispiel ist etwa die &raquo;Sch&ouml;n Klinik N&uuml;rnberg F&uuml;rth&laquo;. Zwanzig Krankenh&auml;user sollen im Jahr 2020 geschlossen worden sein, hatte das &raquo;B&uuml;ndnis Klinikrettung&laquo; Ende Dezember mitgeteilt.<br>\n&raquo;Es ist ein politischer Skandal, dass inmitten einer Pandemie Krankenh&auml;user geschlossen werden&laquo;, erkl&auml;rte Hunko auf jW-Anfrage. Eigentlich sollte der Gesundheitsschutz an erster Stelle stehen, doch das Abstreiten von Klinikschlie&szlig;ungen zeige das Gegenteil: &raquo;Im Hintergrund l&auml;uft die Umgestaltung des Gesundheitswesens nach marktwirtschaftlichen Kriterien weiter&laquo;. Die Bundesregierung zeige mit ihrer Politik, dass sie Profit &uuml;ber den Bedarf stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/394916.coronapolitik-keine-null-mit-spahn.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Singapur: Vertrauensmissbrauch bei der Corona-Kontaktverfolgung<\/strong><br>\nDie Warn-App sollte in dem Stadtstaat eigentlich nur der Gesunderhaltung dienen. Doch genau dieses Versprechen wurde nun durch die Polizeibeh&ouml;rden gebrochen.<br>\nIn Singapur wurde die Pandemie-Bek&auml;mpfung in gro&szlig;em Ausma&szlig; mit Technik angegangen &ndash; genau genommen mit zwei Systemen. Das erste besteht aus einem QR-Code, der als Teil des &ldquo;SafeEntry&rdquo;-Kontaktverfolgungssystems im April und Mai im ganzen Land allgegenw&auml;rtig wurde. SafeEntry bedeutete, dass jeder, der einen &ouml;ffentlichen Ort betreten will &ndash; Restaurants, Gesch&auml;fte, Malls &ndash; sich einscannen und mit Namen, ID oder Pass-Nummer sowie der Telefonnummer registrieren muss. Wird jemand positiv auf COVID-19 getestet, nutzen Kontaktverfolgungsbeh&ouml;rden das Programm, um zu pr&uuml;fen, wer sich am gleichen Ort nah kam und potenziell infiziert wurde. Das zweite System ist &ldquo;TraceTogether&rdquo;, eine App, die im M&auml;rz 2020 ver&ouml;ffentlicht wurde&hellip;<br>\nPolizei nutzt private Daten<br>\nAnfang des Jahres zeigte sich, dass die Behauptung der Regierung nicht der Wahrheit entsprach. Das Innenministerium best&auml;tigte, dass die Daten von der Polizei f&uuml;r strafrechtliche Ermittlungen eingesehen werden k&ouml;nnten; ein Tag nach dieser Bekanntgabe offenbarte ein Minister, dass die Informationen zur Kontaktverfolgung tats&auml;chlich bereits bei einer Mordermittlung genutzt wurden. Schnell wurde klar, dass &ndash; fr&uuml;heren Behauptungen des Ministers widersprechend &ndash; das Gesetz Singapurs den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden von Anfang erlaubt hatte, die TraceTogether-Daten zu verwenden.<br>\nIn der &Ouml;ffentlichkeit l&ouml;sten diese Enth&uuml;llungen Wut und Kritik aus&hellip;<br>\n(&hellip;) &ldquo;Singapurs B&uuml;rgern ist es sehr wohl wichtig, in welchem Ausma&szlig; der Staat in ihr Privatleben eingreift&rdquo;, sagt Lee. Und, f&uuml;gt sie hinzu, das Land schaffe international einen Pr&auml;zedenzfall, mit dem es &ldquo;f&uuml;r repressive Regierungen normalisiert wird, Kontaktverfolgungsdaten f&uuml;r die von ihnen definierten Zwecke zu nutzen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Singapur-Vertrauensmissbrauch-bei-der-Corona-Kontaktverfolgung-5025881.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Heise<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.S.:<\/strong> In Deutschland nat&uuml;rlich undenkbar! Aber nur, weil 5G an jeder Milchkanne halt noch immer nicht funktioniert und z.Z. auch keine Nachverfolgungslisten aus der Gastronomie geliefert werden&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Doch ein wenig k&ouml;nnen sich die Schn&uuml;ffler auch hierzulande freuen: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bundesregierung-Kfz-Kennzeichen-Scanning-kommt-bundesweit-5031140.html\">bundesweite Kennzeichenerkennung<\/a> ist ja auch nicht schlecht.<\/em><\/p>\n<p><em>Bleibt alles unter dem allesbeherrschenden Corona-Radar. Wer meint, in absehbarer Zeit frisch durchgeimpft in einen unbeschwerten Sommer &ldquo;wie fr&uuml;her&rdquo; starten zu k&ouml;nnen, wird ein langes, unangenehmes Erwachen haben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Daten sollten anonymisiert sein und die App ausschlie&szlig;lich nur der Bek&auml;mpfung der Pandemie dienen, so war es in Singapur versprochen worden. Der versprochene Datenschutz taugt jedoch nichts. Jeder, der Zugang zum Rechner und seinen Daten hat, kann diese zur R&uuml;ckverfolgung von Personen nutzen wie er will. Dabei stehen mit Sicherheit nicht nur M&ouml;rder im Visier der Polizei.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Joe Biden oder: Das Ende der US-Hegemonie?<\/strong><br>\nHeute verf&uuml;gt das Pentagon &uuml;ber rund 750 Auslandsst&uuml;tzpunkte in mehr als achtzig L&auml;ndern &ndash; ein pointilistisches Imperium, das den Globus umspannt. Im vergangenen Fr&uuml;hjahr teilte Vizepr&auml;sident Mike Pence Absolventen der Milit&auml;rakademie West Point mit, es sei &bdquo;so gut wie sicher&ldquo;, dass sie zum Einsatz kommen. (Er trug dann eine lange Liste m&ouml;glicher Schaupl&auml;tze vor, vom amerikanischen Doppelkontinent bis hin zur koreanischen Halbinsel.)<br>\nSelbst wo keine US-Bodentruppen auftreten, schweben Drohnen &uuml;ber der Szene, &uuml;berwachen Leute und beschie&szlig;en sie gelegentlich mit Raketen. Berechnungen des Londoner Bureau of Investigative Journalism zufolge haben die Vereinigten Staaten in den vergangenen f&uuml;nf Jahren mehr Menschen durch Luftschl&auml;ge get&ouml;tet als durch polizeilichen Schusswaffengebrauch.<br>\n&raquo;Wir sind die unentbehrliche Nation&laquo;<br>\nDie Begr&uuml;ndung f&uuml;r einen derart verbreiteten Gewalteinsatz klingt vertraut: G&auml;be es das US-Milit&auml;r nicht, sagt man uns, w&auml;re die Welt gesetzlos und gef&auml;hrlich. In einer ber&uuml;hmt gewordenen Formulierung von Madeleine Albright, Bill Clintons Au&szlig;enministerin, lautet die Ratio so: &bdquo;Wenn wir Gewalt anwenden m&uuml;ssen, dann deshalb, weil wir Amerika sind; wir sind die unentbehrliche Nation.&ldquo; Und weiter: &bdquo;Wir stehen erhobenen Hauptes da, und wir blicken weiter als andere L&auml;nder in die Zukunft.&ldquo;<br>\nEine derartige Selbst&uuml;berh&ouml;hung hat immer wieder Kopfsch&uuml;tteln provoziert, aber noch nie st&auml;rker als heute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2021\/januar\/joe-biden-oder-das-ende-der-us-hegemonie\">Bl&auml;tter<\/a>\n<p><strong>dazu: The American Exceptionalism of Secretary of State Anthony Blinken<\/strong><br>\n&ldquo;American leadership still matters. The reality is the world simply does not organize itself,&rdquo; Secretary of State Antony Blinken proclaimed at his confirmation hearing. &ldquo;When we are not engaged, when we are not leading, then one of two things is likely to happen. Either some other country tries to take our place but not in a way that is likely to advance our interests and values, or maybe, just as bad, no one does and then you have chaos.&rdquo;<br>\nMuch like President Joe Biden, Blinken is a neoliberal Democrat who believes in the doctrine of &ldquo;Manifest Destiny.&rdquo; He thinks if the United States does not impose its will and shape the world then there will be no law and order. He cannot fathom how countries could survive on their own. At least, that is how he argues for greater American intervention in global regions.<br>\nBlinken was confirmed as secretary of state in a vote on January 26. Not a single Democrat in the Senate voted against Blinken.<br>\nHe is a longtime ally of Biden, and during Biden&rsquo;s first term as vice president, he was his national security adviser.<br>\nDuring President Barack Obama&rsquo;s second term, Blinken was deputy secretary of state. He was also a part of President Bill Clinton&rsquo;s National Security Council from 1994 to 2001.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/shadowproof.com\/2021\/01\/26\/american-exceptionalism-secretary-of-state-antony-blinken\/\">Shadowproof<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nawalnys Bedeutung &ndash; oder: Was sind Massenproteste?<\/strong><br>\nAm vergangenen Wochenende gab es in Russland landesweite Proteste, zu denen der Blogger Alexei Nawalny aufgerufen hatte. Die Proteste lassen sowohl auf die tats&auml;chliche Bedeutung Nawalnys f&uuml;r die Politik als auch den Zustand des deutschen Journalismus schlie&szlig;en.<br>\nAm Samstag gab es in Russland landesweite Proteste, zu denen Alexei Nawalny aufgerufen hat, dem in den deutschen Medien gern die Attribute &ldquo;Kremlkritiker&rdquo; und &ldquo;wichtigster russischer Oppositioneller&rdquo; beigef&uuml;gt werden. Die deutschen Medien berichten breit dar&uuml;ber, so nat&uuml;rlich auch die Tagesschau. In Moskau seien zu der wegen der Corona-Auflagen verbotenen Veranstaltung mehr Menschen gekommen als erwartet, l&auml;sst sie uns wissen. Weit mehr als Zehntausend seien es gewesen&hellip;<br>\n(&hellip;) Das alles spricht gegen einen Erfolg der Kampagnen Nawalnys. Er hat einfach zu wenig zu bieten f&uuml;r eine angeblich herausragende politische Figur der Opposition, die sich obendrein zutraut, das h&ouml;chste politische Amt des Landes erfolgreich auszuf&uuml;llen.<br>\nAllerdings wurde am vergangenen Wochenende auch sichtbar, wie begr&uuml;ndet der Verdacht ist, Nawalny w&uuml;rde vom Ausland massiv zur Einflussnahme und zur Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands benutzt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/112327-nawalnys-bedeutung-oder-was-sind-massenprotest\/\">RT<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Das ist absolute Einmischung&ldquo;<\/strong><br>\nRussland wirft USA Unterst&uuml;tzung der Proteste in Moskau vor<br>\nDie USA haben die Routen der Protestler in den russischen St&auml;dten bereits im Vorfeld bekannt gegeben &ndash; angeblich um die eigenen B&uuml;rger vor den Gefahren einer nicht genehmigten Demo zu Corona-Zeiten zu sch&uuml;tzen. Das russische Au&szlig;enamt schenkte diesem Argument jedoch keinen Glauben.<br>\nKreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die Bekanntgabe der Marschrouten f&uuml;r nicht genehmigte Protestaktionen in zw&ouml;lf russischen Gro&szlig;st&auml;dten durch die US-Botschaft als unzul&auml;ssig kritisiert.<br>\n&bdquo;Nat&uuml;rlich sind sie indirekt eine absolute Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten&ldquo;, sagte Peskow am Sonntag im Staatsfernsehen. Dies w&uuml;rde auch eine direkte Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Gesetzesbr&uuml;che bedeuten, da die Aktionen nicht sanktioniert gewesen seien&hellip;<br>\nWie die Sprecherin des Au&szlig;enministeriums Maria Sacharowa zuvor mitteilte, w&uuml;rden sich die US-Diplomaten auf dem Smolensk-Platz (die Adresse des russischen Au&szlig;enministeriums &ndash; Anm. der Red.) erkl&auml;ren m&uuml;ssen. In einem Facebook-Beitrag wies sie daraufhin, dass der von der US-Botschaft beschriebene &bdquo;Marsch auf den Kreml&ldquo; wie eine Anleitung auss&auml;he. &bdquo;Nicht einmal die Organisatoren haben solche Pl&auml;ne angek&uuml;ndigt&ldquo;, sagte sie.<br>\n&bdquo;Man kann sich vorstellen, was los gewesen w&auml;re, wenn die russische Botschaft in Washington eine Karte der Protestrouten mit einem Endpunkt, z. B. am Kapitol, ver&ouml;ffentlicht h&auml;tte. Eine solche &sbquo;Orientierung am Ort&lsquo; w&uuml;rde in einer weltweiten Hysterie der US-Politiker enden, einschlie&szlig;lich russophober Parolen, Drohungen mit Sanktionen und der Ausweisung russischer Diplomaten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/russland\/112243-ist-absolute-einmischung-russland-wirft-unterstuetzung-proteste-moskau\/\">RT<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Fragen zu Nawalny&rsquo;s Coup<\/strong><br>\nWichtig aber ist beim Stand der Dinge sich zu erinnern, dass schon seit geraumer Zeit die Frage vor der russischen Gesellschaft steht, was nach Putin kommen werde, dass Putin es f&uuml;r notwendig hielt, sich bis 2036 das Amt des Pr&auml;sidenten offen zu halten, sofern er darin best&auml;tigt w&uuml;rde, dass er sich im letzten Jahr eine Immunit&auml;t nach Verlassen des Amtes zusichern lie&szlig;. Dies alles, wie auch die un&uuml;bersehbare Dezentralisierung von Befugnissen im Zuge der Corona-Krise verweist deutlich auf Bef&uuml;rchtungen Putins, der Konsens, auf dem er die Stabilit&auml;t des Landes schaffen konnte, k&ouml;nnte gef&auml;hrdet sein.<br>\nDer Inhalt dieses Konsenses ist ein doppelter: Zum einen ein Stillhalteabkommen zwischen den Teilm&auml;chten des Landes &ndash; den Oligarchengruppen, den Macht-Organisationen des Landes wie Geheimdiensten und Milit&auml;r und den regionalen Machthabern. Wenn eine dieser Gruppen ausschert, ist die Einheit des Landes nicht mehr zu halten. Zum Zweiten der soziale Kompromiss zwischen F&uuml;hrung und Bev&ouml;lkerung, der darin besteht, dass die Bev&ouml;lkerung sich nicht um Politik k&uuml;mmert, solange die Politik eine wirtschaftliche Stabilit&auml;t, zumindest die Aussicht auf Stabilisierung halten kann. Dieser doppelte Konsens ist in den letzten Jahren, insonderheit durch das letzte Jahr unter Corona-Bedingungen, unter Druck geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kai-ehlers.de\/2021\/01\/fragen-zu-nawalnys-coup\/\">Kai Ehlers<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>The Extradition Trial of Julian Assange as Indictment of Prison Industrial Complex<\/strong><br>\nOn Monday, 4 January 2021, British Judge Vanessa Baraitser blocked Julian Assange&rsquo;s extradition, acknowledging that, were he to be held in the deplorable conditions of an American prison, he would be at risk of killing himself due to his worsening mental health.<br>\nCited in the verdict, ironically, was the case of Jeffrey Epstein, who is alleged to have committed suicide by hanging himself with paper-thin bedsheets in a Metropolitan Correctional Center in Manhattan, NY, just hours after getting off of suicide watch.<br>\nContrasting Assange and Epstein:<br>\nThe juxtaposition between Assange and Epstein could not be clearer&mdash; one represents the democratic value of a truly free press and how such a press contributes to all peoples&rsquo; human right to self-determine, and the other emblematizes oppression and the associated ugliness that resides in secrecy. Perhaps the most notorious pedophile in recent history, the former billionaire received support from many of the entities whose assaults on human rights Assange exposed. It is alarming that sympathy for prisoners is being raised around the world due to the alleged suicide of one of the most morally and spiritually corrupt Americans in recent years. [&hellip;]<br>\nWhile it is in no way the intention of this article to undermine the need for respecting the safety and rights of a heroic journalist such as Assange, it cannot be ignored that Assange, like Epstein and Maxwell, is a white and well-educated person. As focus on the Prison Industrial Complex continues, it cannot be forgotten that the damage done in American prisons has been felt most in minority communities across the United States. It is up to the advocates for Assange and the abolitionists of the world to seize upon Baraitser&rsquo;s ruling. They need to illustrate that prisons in America are inhumane. They must do so for everyone, and not just high-profile journalists that challenge American imperialism.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thereframer.org\/post\/the-extradition-trial-of-julian-assange-as-indictment-of-prison-industrial-complex\">TheReframer.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Dieser Artikel legt sehr gut dar, dass die derzeitige inhumane Behandlung von Julian Assange im britischen Belmarsh-Gef&auml;ngnis leider nur die Spitze eines riesigen Eisberges ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Schenker-Verbrechen<\/strong><br>\nSchenker &amp; Co.: Hehler, R&auml;uber, Mordbeihelfer<br>\nDas weltweit t&auml;tige Logistikunternehmen der DB AG, die Deutsche Bahn-Tochter Schenker, steht in der staatlichen Nachfolge einer Verbrecherorganisation. Dies best&auml;tigen neue Dokumente, die der &ldquo;Zug der Erinnerung&rdquo; nach Hinweisen britischer Historiker in deutschen Archiven erschlie&szlig;en konnte. Demnach organisierte Schenker f&uuml;r die &ldquo;Reichsgruppe Industrie&rdquo; den Beutetransfer der europaweiten Pl&uuml;nderungen in den von der Nazi-Wehrmacht okkupierten Staaten nach Deutschland. Insbesondere in den letzten Kriegsjahren (1943 bis 1945) war Schenker an gro&szlig;angelegten Raubz&uuml;gen beteiligt, die von Athen im S&uuml;den &uuml;ber den gesamten Balkan, von Lissabon im Westen, Oslo im Norden und im Osten von Warschau bis in die Sowjetunion reichten. Die gepl&uuml;nderten Werte flossen in das Verm&ouml;gen des deutschen Staates, der es mit Konzernen wie Mannesmann, Rheinmetall, Siemens oder AEG teilte. Aber auch harmlos erscheinende Familienbetriebe lie&szlig;en sich von Schenker &amp; Co. &ndash; im Verbund mit der Deutschen Reichsbahn &ndash; deportierte Arbeitskr&auml;fte und geraubte Rohstoffe aus Osteuropa zuf&uuml;hren.<br>\nNach Entladung im Reichsgebiet transportierte Schenker auf dem R&uuml;ckweg an die Front umfangreiche Waffenarsenale, um die deutsche Gro&szlig;raubwirtschaft im &ldquo;Neuen Europa&rdquo; milit&auml;risch abzusichern. Wie die Dokumente zeigen, erstreckte sich das bandenm&auml;&szlig;ig betriebene Schenker-Gesch&auml;ft auch auf Werttransporte der Preu&szlig;ischen Staatsm&uuml;nze, die im Auftrag der Reichsbank geraubtes Gold in Barren umschmolz und mit einem falschen Pr&auml;gedatum versah. Damit sollte die Herkunft (unter anderem aus antisemitischen Mordaktionen) verschleiert und das enteignete oder aus den Leichen gebrochene Edelmetall im internationalen Handel unerkannt kapitalisiert werden.<br>\nWeder das Nachfolgeunternehmen von Schenker &amp; Co. (die Deutsche Bahn-Tochter DB Schenker) noch der damalige und heutige Eigent&uuml;mer von Schenker (der deutsche Staat) scheinen die Schenker-Verbrechen einer umfassenden Aufkl&auml;rung f&uuml;r wert zu befinden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8496\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Facebook schlie&szlig;t beliebte B&ouml;rsengruppe<\/strong><br>\nOnline-Debatten &uuml;ber Aktien sorgten in den vergangenen Tagen f&uuml;r massive Kursturbulenzen, die f&uuml;r Hedgefonds zum Problem wurden. Facebook schlie&szlig;t nun eine bei privaten Anlegern beliebte Diskussionsgruppe. Auch die Politik schaltet sich ein.<br>\nDas weltgr&ouml;&szlig;te soziale Netzwerk hat nach dem Gamestop-Hype die beliebte Aktienhandels-Gruppe Robinhood Stock Trades geschlossen. Der Gr&uuml;nder des Wall-Street-Diskussionsforums, Allen Tran, sagte, er habe eine Benachrichtigung von Facebook erhalten, wonach die 157.000 Mitglieder umfassende Gruppe wegen Verletzung des Regelwerks gesperrt werde. Reuters hat das Schreiben einsehen k&ouml;nnen. Facebook best&auml;tigte ebenfalls die Ma&szlig;nahme. Das Netzwerke wollte sich dazu nicht weiter &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/gamestop-hype-facebook-schliesst-beliebte-boersengruppe-17170771.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein unglaublicher Vorgang. Bislang fiel Facebook ja vor allem dadurch auf, Nutzer zu sperren und Gruppen zu schlie&szlig;en, die angeblich rechtsradikale oder verschw&ouml;rungstheoretische Inhalte verbreitet haben. Schon das war problematisch. Nun schlie&szlig;t man eine Gruppe, in der sich Nutzer &uuml;ber den Aktienmarkt austauschen, die den gro&szlig;en Hedge Fonds nicht ins Konzept passt, weil sie als koordinierte Kleinanleger den Kampf gegen sie aufgenommen haben &ndash; und das sogar mit Erfolg? So macht sich Facebook einmal mehr zum B&uuml;ttel der Interessen des Gro&szlig;kapitals.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der Hype um GameStop zeigt, wie nutzlos und absurd die B&ouml;rse ist<\/strong><br>\nSeit einer Woche vernetzen sich Reddit-User, um den Kurs des kaputten Computerspiel-H&auml;ndlers GameStop nach oben zu treiben &ndash; gegen die Wetten von Spekulanten, die auf den Kursverfall setzen. Aus Angst um ihre Profite fordern ausgerechnet sie nun Regulierungen. [&hellip;]<br>\nDerweil kann man sich dar&uuml;ber belustigen, wie sich einige Leute von der Wall Street beschweren, dass die Aktion unfair gewesen sei &ndash; wo es doch genau die Art von Spielchen ist, die sie unter sich und mit der &Ouml;ffentlichkeit die ganze Zeit spielen. Sie reden Aktien hoch oder reden sie runter, je nachdem, was in ihrem Interesse ist, und verschw&ouml;ren sich die ganze Zeit gegen Player, die sie als schwach oder angreifbar wahrnehmen. Was ihnen an Tradern mit Namen wie DeepFuckingValue aufst&ouml;&szlig;t, ist lediglich, dass sie nicht zu ihrem Schlag von Leuten geh&ouml;ren. Denn die leben nicht in Luxusvillen und haben keine zwanzig Autos in ihren Garagen.<br>\nNoch am&uuml;santer sind jene, die ernsthaft glauben, dass diese Spiele irgendwie die Funktion des Aktienmarktes pervertieren w&uuml;rden. So erkl&auml;rte Josh Barro vom Business Insider auf Twitter: &raquo;Ich wei&szlig;, diese Leute denken, das sei lustig, aber: Wozu haben wir einen Aktienmarkt? Damit produktive Unternehmen Kapital aufnehmen k&ouml;nnen, um n&uuml;tzliche Dinge zu tun. Wenn man den Aktienkurs vom zugrundeliegenden Wert abkoppelt, dann k&ouml;nnen die M&auml;rkte der realen Wirtschaft schlechter ihren Dienst erweisen.&laquo;<br>\nWas an solchen Kommentaren lustig ist &ndash; abgesehen von der Ernsthaftigkeit, die sie inmitten dieser urkomischen Situation an den Tag legen &ndash; ist, dass der Aktienmarkt in Wirklichkeit fast nichts mit der Geldbeschaffung f&uuml;r produktive Investitionen zu tun hat. Fast alle Aktien, die auf dem Markt gehandelt werden, einschlie&szlig;lich jener von GameStop, wurden vor Jahren ausgegeben. Das bedeutet, dass die Unternehmen selbst von den t&auml;glichen Preisentwicklungen keinen Cent sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/gamestop-blase-aktien-boerse-reddit\/\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Betriebsr&auml;test&auml;rkungsgesetz: zahmer Entwurf unzureichend<\/strong><br>\nNur bescheidene Verbesserung geplant. Zentrale Punkte zum Schutz von Betriebsr&auml;ten bleiben im Gesetzentwurf von Hubertus Heil (SPD) unber&uuml;cksichtigt. (&hellip;)<br>\nWir fordern die Schaffung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften f&uuml;r Arbeitsrechte und Arbeitsbeziehungen. Eine effektive Strafverfolgung ist an Kompetenzen und Ressourcen gebunden. Wenn beides nicht aufgebaut wird, kann der Staat hier seiner Aufsichtsfunktion nicht gerecht werden. Schwerpunktstaatsanwaltschaften k&ouml;nnten f&uuml;r eine dringend n&ouml;tige Schubumkehr sorgen. (&hellip;)<br>\nEs ist nicht einzusehen, warum bislang nur Betriebsratsgremien und Gewerkschaften Verst&ouml;&szlig;e gegen &sect;119 BetrVG zur Anzeige bringen k&ouml;nnen. Die Behinderung und gezielte Beeinflussung von Betriebsratsarbeit und Betriebsratswahlen muss zu einem Offizialdelikt werden. Au&szlig;erdem d&uuml;rfen diese Delikte nicht l&auml;nger als Vergehen, sondern m&uuml;ssen als Straftat bewertet werden. Auch der Versuch muss strafbar sein (bislang gilt Behinderung als Erfolgsdelikt, das nur bestraft wird, wenn die kriminelle Absicht erfolgreich durchgef&uuml;hrt werden konnte).<br>\nWenn Betriebsratsbehinderung zu einem Offizialdelikt wird, muss die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnehmen, sobald sie Kenntnis erh&auml;lt. Somit werden aber auch Dritte, wie zum Beispiel unsere Initiative in die Lage versetzt, entsprechende Delikte anzuzeigen. (&hellip;)<br>\nUm Betriebsr&auml;te sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen wir sie erfassen und ihre Entwicklung (nach)verfolgen k&ouml;nnen.<br>\nEin verpflichtendes Melderegister kann der notwendigen Debatte um Betriebsr&auml;te und deren Rechte ein solides Fundament geben und Fehlentwicklungen aufzeigen. Gerade das Scheitern von BR-Gr&uuml;ndungen und Zusammenbrechen von existierenden Gremien muss nachvollziehbar und erkennbar sein. Vorbild k&ouml;nnte das Register der Gewerkschaftswahlen sein, welches in den USA von der Bundesbeh&ouml;rde f&uuml;r Arbeitsbeziehungen (Nation Labor Relations Board, NLRB) seit den 1930er Jahren (F. D. Roosevelt, New Deal) gef&uuml;hrt wird.<br>\nDie Partei Die Linke teilt einige unserer Forderungen, wie etwa die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften, verpflichtende Wahlen und h&auml;rtere Sanktionen f&uuml;r Behinderung der Betriebsratsarbeit. Auch B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen haben bereits einen Antrag zum besseren Schutz und mehr Mitbestimmung von Betriebsr&auml;ten vorgelegt und werden auch zum vorliegenden Entwurf des Ministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales Stellung nehmen. Wir werden an dieser Stelle dar&uuml;ber berichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/betriebsraetestaerkungsgesetz-zahmer-entwurf-gesamtnote-nicht-ausreichend\/\">arbeitsunrecht in deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Angeklagt: Umweltsch&uuml;tzer vor Gericht<\/strong><br>\nUmweltsch&uuml;tzer und Journalisten, die Missst&auml;nde anprangern, laufen Gefahr vor Gericht zu landen. Das Vorgehen hat System &ndash; und einen Namen: Strategic Lawsuit Against Public Participation (SLAPP). (&hellip;)<br>\nSLAPPs (Strategic Lawsuit Against Public Participation), also strategische Klagen gegen &ouml;ffentliche Teilnahme, werden in der EU &bdquo;zunehmend in allen Mitgliedsstaaten eingesetzt, in einem Umfeld, das immer feindseliger gegen&uuml;ber Journalisten, Menschenrechtsverteidigern und verschiedenen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) agiert&ldquo;, kritisierte das B&uuml;rgerrechts-Netzwerk EU-Citzen im Mai 2020 und betonte die gro&szlig;e Bedeutung der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung f&uuml;r die Demokratie und die europ&auml;ische Einigung. Im Juni appellierten daraufhin mehr als 100 NGOs und 32 Abgeordnete des Europa-Parlaments an die EU-Kommission, SLAPPs einen Riegel vorzuschieben. Denn in zahlreichen EU-L&auml;ndern wie Italien, Kroatien, Ungarn, Polen oder Malta geh&ouml;ren solche Klagen inzwischen zum Alltag von Journalisten, Akademikern und NGOs, die Missst&auml;nde anprangern. H&auml;ufig geht es dabei um korrupte Politiker oder Machtmissbrauch durch Unternehmen. (&hellip;)<br>\nZu den F&auml;llen, die Greenpeace nennt, z&auml;hlt auch die Klage des Energiekonzerns RWE gegen den Pressefotografen Jannis Gro&szlig;e. Er hatte im November 2017 f&uuml;nf Umweltaktivisten begleitet, die F&ouml;rderb&auml;nder des Braunkohlekraftwerks Weisweiler besetzten, und deren Aktion dokumentiert. Nun soll Gro&szlig;e ebenso wie die Aktivisten zwei Millionen Euro Schadensersatz daf&uuml;r zahlen, dass das Kraftwerk stillstand. Nach Auskunft von Gro&szlig;es Anwalt hat das zust&auml;ndige Gericht die zivilrechtliche Klage erst einmal auf Eis gelegt und will abwarten, wie das strafrechtliche Verfahren gegen die f&uuml;nf Aktivisten ausgeht. In erster Instanz wurden sie in zwei von drei Anklagepunkten freigesprochen.<br>\nAuch die Online-Plattform FragDenStaat sieht sich mit einem SLAPP-Verfahren konfrontiert. Sie hatte 2019 auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes eine Stellungnahme des Bundesinstituts f&uuml;r Risikobewertung (BfR) zur Glyphosatbewertung erhalten und diese ver&ouml;ffentlicht. Das BfR wollte die Ver&ouml;ffentlichung mit Verweis auf das Urheberrecht unterbinden. Erst mit einer Unterlassungserkl&auml;rung, dann vor Gericht. Am 12. November entschied das Landgericht K&ouml;ln, dass FragDenStaat das Urheberrecht nicht verletzt habe. Das BfR pr&uuml;ft, ob es in Berufung geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/schrotundkorn.de\/umwelt\/angeklagt-umweltschuetzer-vor-gericht\">Schrot &amp; Korn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mit k&uuml;nstlicher Intelligenz auf Verbrecherjagd<\/strong><br>\nZur Fahndung nach den Beteiligten am Sturm auf das US-amerikanische Kapitol werden nach Medienberichten wohl auch Gesichtserkennungstechnologien eingesetzt, die teilweise auf k&uuml;nstlicher Intelligenz beruhen. Der Einsatz solcher &ndash; dem Bereich der automatisierten Open Source Intelligence-Ma&szlig;nahmen zuzuordnenden &ndash; Techniken ist nach amerikanischem (Verfassungs-)Recht umstritten. Nach deutschem Recht w&auml;re er derzeit unzul&auml;ssig. Die Einf&uuml;hrung einer entsprechenden Rechtsgrundlage erfordert aufgrund ethischer, technischer und menschenrechtlicher Implikationen eine intensive Debatte auf gesetzgeberischer Ebene. (&hellip;)<br>\nDa OSINT-Methoden sowohl der Eingrenzung des Tatverd&auml;chtigenkreises (h&auml;ufiger) als auch dem Schuldnachweis dienen k&ouml;nnen (seltener, jedoch beim hier eingangs geschilderten Beispielsfall der Auswertung von Bildern und Videos des Angriffs auf das Kapitol durchaus denkbar), sind an die Ergebnisse der maschinengesteuerten Massendatenerhebung und -auswertung in aller Regel negative Rechtsfolgen f&uuml;r die Betroffenen gekn&uuml;pft (weitere grundrechtsbeeintr&auml;chtigende Ermittlungsma&szlig;nahmen oder sogar die Verh&auml;ngung einer Kriminalstrafe). Dies wirft die grundlegende ethische wie menschenrechtliche Frage auf, ob Entscheidungen &uuml;ber das Schicksal von Menschen in die H&auml;nde von &bdquo;denkenden&ldquo; Maschinen gelegt werden d&uuml;rfen. Europarechtlich ist dieses Problem in Art. 11 der Richtlinie 2016\/680\/EU (als &bdquo;Schwestervorschrift&ldquo; zu Art. 22 DSGVO) geregelt, welche im deutschen Recht (allerdings nicht vollst&auml;ndig) in &sect; 54 BDSG umgesetzt ist. Hiernach ist es verboten, Entscheidungen, welche mit nachteiligen Rechtsfolgen f&uuml;r Personen verbunden sind, allein durch Maschinen treffen zu lassen. Weiterer Diskussion bedarf hier allerdings die Frage, wann eine Entscheidung &bdquo;allein&ldquo; durch eine Maschine getroffen wird. Die Problematik ber&uuml;hrt aber auch die Menschenw&uuml;rdegarantie aus Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 1 EU-GRCh, sodass die Grenzen nicht allein durch Art. 11 Richtlinie 2016\/680\/EU und &sect; 54 BDSG gezogen werden.<br>\nIrren ist nicht nur menschlich<br>\nWeiterhin m&uuml;ssen die grundlegenden technischen Probleme beim Einsatz von selbstlernenden Systemen und k&uuml;nstlicher Intelligenz in die Diskussion um das &bdquo;Ob&ldquo; und &bdquo;Wie&ldquo; des Einsatzes solcher Technologien einbezogen werden. Hierzu geh&ouml;ren vor allem Sorgen um die Replizierung menschlicher Fehler bei der Informationsverarbeitung (Stichwort Bias), hieraus erwachsende Probleme der Diskriminierung, notwendige Richtigkeitsgew&auml;hr, &Uuml;bersch&auml;tzung der Verl&auml;sslichkeit der Datenverarbeitung sowie fehlende Transparenz und Nachvollziehbarkeit der angewendeten Methoden (&bdquo;Blackbox-Problematik&ldquo;). Die Diskussion, wie diese technischen Probleme mit den hohen Anforderungen eines rechtsstaatlichen Strafverfahrens an Transparenz, Verfahrensfairness und Menschenrechtsschutz in Einklang gebracht werden k&ouml;nnen, sollte angesichts der schnellen technischen Entwicklung besser fr&uuml;her als sp&auml;ter gef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/ki-verbrecherjagd\/\">Christian R&uuml;ckert in Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Noam Chomsky: &ldquo;Rebellion oder Untergang&rdquo; &ndash; Wie wir die Apokalypse noch verhindern k&ouml;nnen<\/strong><br>\nAngesichts von Klimawandel und drohenden Nuklearkriegen m&uuml;ssen wir handeln, fordert Noam Chomsky, dessen Buch &bdquo;Rebellion oder Untergang&ldquo; am Montag erschienen ist. Doch die Zeit sei knapp und Wandel nur innerhalb bestehender Institutionen m&ouml;glich.<br>\nUte Welty: Wie gro&szlig; der Einfluss von Noam Chomsky seit Jahrzehnten auf die Debatten ist, l&auml;sst sich an verschiedenen Kenngr&ouml;&szlig;en festmachen: Mehr als 30 Mal wird ihm zwischen Uppsala und Peking die Ehrendoktorw&uuml;rde verliehen. Ungef&auml;hr genauso h&auml;ufig sind andere Auszeichnungen wie 2005 die Wahl zum f&uuml;hrenden Intellektuellen weltweit.<br>\nHeute erscheint Chomskys neues Buch auf Deutsch: &bdquo;Rebellion oder Untergang&ldquo;. Ein Aufruf zum globalen Ungehorsam, sagt Noam Chomsky im Gespr&auml;ch. Und er sagt auch: Da gibt es &uuml;berhaupt nichts misszuverstehen.<br>\nNoam Chomsky: Wenn jemand behauptet, er handele zugunsten eines h&ouml;heren Ziels, bedeutet das &uuml;berhaupt nichts. Die Frage ist stets: Was ist das Ziel? Diejenigen, die am 6. Januar auf das Kapitol st&uuml;rmten, wollten als Ziel einen Staatsstreich, sie wollte eine legitim gew&auml;hlte Regierung durch eine nicht gew&auml;hlte Regierung ersetzen, und das nennen wir einen Staatsstreich.<br>\nWoran ich denke und was ich beabsichtige, ist etwas vollst&auml;ndiges anderes. Ich gebe zu verstehen, dass wir einen grundlegenden Wandel brauchen, um den Menschen als Art vor der Ausl&ouml;schung durch Umweltprobleme oder durch einen nuklearen Krieg zu bewahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/noam-chomsky-rebellion-oder-untergang-wie-wir-die.1008.de.html?dram:article_id=491387\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64513\">Gespr&auml;ch zwischen dem Verleger des Westend Verlages Markus Karsten und dem Herausgeber der NachDenkSeiten &uuml;ber die f&auml;llige Revolution<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69297\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-69297","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69297"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72013,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69297\/revisions\/72013"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}