{"id":69435,"date":"2021-02-02T17:02:14","date_gmt":"2021-02-02T16:02:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69435"},"modified":"2021-02-12T09:56:52","modified_gmt":"2021-02-12T08:56:52","slug":"das-corona-labyrinth-von-magda-von-garrel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69435","title":{"rendered":"Das Corona-Labyrinth. Von Magda von Garrel"},"content":{"rendered":"<p>Mittlerweile haben die t&auml;glichen Corona-Schreckensmeldungen einerseits und die in die L&auml;nge gezogenen und dabei immer rigoroser werdenden Einschr&auml;nkungen andererseits ein solches Ausma&szlig; erreicht, dass man am liebsten gar nichts mehr davon h&ouml;ren, sehen oder lesen m&ouml;chte. Doch sobald wir tats&auml;chlich den Kopf in den Sand stecken, ist erst recht keine (&ldquo;von oben&rdquo; kommende) Besserung  zu erwarten. Da ist es schon kl&uuml;ger, wenn wir trotz aller Verdrossenheit selbst noch einmal gr&uuml;ndlich &uuml;ber das Geschehene nachdenken und die daraus abzuleitenden Fragen und Forderungen zur Diskussion stellen.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2664\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-69435-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210202-Das-Corona-Labyrinth-Garell-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210202-Das-Corona-Labyrinth-Garell-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210202-Das-Corona-Labyrinth-Garell-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210202-Das-Corona-Labyrinth-Garell-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=69435-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210202-Das-Corona-Labyrinth-Garell-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210202-Das-Corona-Labyrinth-Garell-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Ma&szlig;nahmen-Wirrwarr<\/strong><\/p><p>Beginnend mit dem ersten Lockdown im M&auml;rz 2020 zeichnen sich die von der Regierung verordneten Ma&szlig;nahmen durch zahlreiche Merkw&uuml;rdigkeiten und Ungereimtheiten aus, zu denen nicht zuletzt die teilweise Aufgabe neoliberaler Sichtweisen zu z&auml;hlen ist. So wurde pl&ouml;tzlich die Sorge um das Wohlergehen alter Menschen zum zentralen Anliegen erhoben und gilt damit den Angeh&ouml;rigen einer aus wirtschaftlicher Sicht eher &ldquo;unproduktiven&rdquo; Bev&ouml;lkerungsgruppe, die dementsprechend noch nie zuvor eine derartige Aufmerksamkeit erfahren hat.<\/p><p>Das n&auml;chste &ldquo;regierungsamtlich&rdquo; vorgetragene Argument betrifft die Krankenh&auml;user, die vor einer &Uuml;berlastung sowohl hinsichtlich der Bettenkapazit&auml;ten als auch hinsichtlich des Pflegepersonals zu sch&uuml;tzen seien. Dabei wird bis heute regelm&auml;&szlig;ig verschwiegen, dass wir es bei diesem Notstand mit den Ergebnissen einer &ldquo;(Gesundheits-)Politik&rdquo; zu tun haben, die (&uuml;ber die Einf&uuml;hrung von Fallpauschalen) f&uuml;r eine Umwandlung der Krankenh&auml;user in privat betriebene und gewinnorientierte Unternehmen gesorgt hat und sogar jetzt noch die Schlie&szlig;ung der in diesem Sinne &ldquo;unrentablen&rdquo; Krankenh&auml;user bef&uuml;rwortend und unterst&uuml;tzend zul&auml;sst.<\/p><p>H&ouml;chst erstaunlich ist auch die abrupt erfolgte Abkehr von der in allen Sonntagsreden formulierten Maxime, dass die kleinen und mittleren Betriebe das R&uuml;ckgrat unserer Wirtschaft seien. Folgt man dieser Logik, werden wir es wegen der vielen durch die erzwungenen Schlie&szlig;ungen verursachten Insolvenzen bald mit einer &ldquo;r&uuml;ckgratlosen Wirtschaft&rdquo; zu tun haben, was aber die f&uuml;r die Ma&szlig;nahmen Verantwortlichen nicht sonderlich zu beunruhigen scheint.<\/p><p>Die bis heute nicht abrei&szlig;ende Begleitmusik der &ldquo;Corona-Politik&rdquo; setzt sich aus Schreck einfl&ouml;&szlig;enden Bildern und Zahlen zusammen, mit denen wir dazu gebracht werden sollen, uns (frei-)willig den mehr oder weniger am Parlament vorbei beschlossenen Verordnungen zu f&uuml;gen und die aus den Ma&szlig;nahmen resultierenden Verw&uuml;stungen stillschweigend hinzunehmen. An der immer noch gegebenen mehrheitlichen Zustimmung l&auml;sst sich ablesen, dass diese Methode bislang tadellos funktioniert hat.<\/p><p>Dabei soll von der suggestiven Macht der immer wieder gezeigten prototypischen Bilder hier gar nicht die Rede sein, sondern von den uns t&auml;glich in einem scheinbar neutralen Gewand pr&auml;sentierten Zahlen. In diesem Zusammenhang lassen sich gleich mehrere Auff&auml;lligkeiten feststellen: Die Konzentration auf absolute Zahlen, die Konfrontation mit unterschiedlichen &ldquo;Gef&auml;hrdungsparametern&rdquo; (zum Beispiel R-Wert oder Inzidenzen) sowie die weitgehende Nichtbeachtung begleitender Faktoren (Grad der regionalen Luftverschmutzung, gesundheitsgef&auml;hrdende Wohn- und Lebensbedingungen, psychisch bedingte Schw&auml;chung des Immunsystems etc.).<\/p><p>Dar&uuml;ber hinaus hat es bis heute keine systematisch durchgef&uuml;hrten Obduktionen gegeben, was eine (allerdings ohnehin nicht angestrebte) Differenzierung nach Todesursachen verhindert. Konkret hei&szlig;t das, dass wir bis heute nicht wissen, wie viele Menschen <em>mit<\/em> oder <em>an<\/em> dem Sars-CoV-2-Virus gestorben sind, was aber zur Beurteilung des st&auml;ndig beschworenen Gefahrenpotenzials sehr wichtig w&auml;re.<\/p><p>Doch zur&uuml;ck zu den absoluten Zahlen der Testergebnisse, die uns in Form einer tagesaktuellen &ldquo;Zahl der Neuinfektionen&rdquo; verk&uuml;ndet werden. Ermittelt werden die Ergebnisse bislang ganz &uuml;berwiegend durch Anwendung des PCR-Tests, der so empfindlich ist, dass er bereits auf &ldquo;Virenschnipsel&rdquo; reagiert. Mit anderen Worten sagt ein positives Testergebnis noch nichts dar&uuml;ber aus, wie es um die tats&auml;chliche Virenlast oder die Ansteckungsgefahr bestellt ist.<\/p><p>Dabei ist allein schon die Bezeichnung falsch. Statt &ldquo;Zahl der Neuinfektionen&rdquo; m&uuml;sste es korrekterweise hei&szlig;en: Anzahl der Personen, bei denen eine (nicht n&auml;her) bestimmte Menge des Sars-CoV-2-Virus neu nachgewiesen worden ist. Au&szlig;erdem m&uuml;sste regelm&auml;&szlig;ig hinzugef&uuml;gt werden, dass ein solcher Befund nicht (beziehungsweise eher selten) identisch mit einer Erkrankung ist.<\/p><p>Umso mitteilsamer geben sich die Verantwortlichen immer dann, wenn die Bereitschaft zur Einhaltung der verordneten Ma&szlig;nahmen zu erschlaffen droht. Zu Beginn wurde warnend auf die Gefahr einer &ldquo;terroristischen Vereinnahmung&rdquo; der virusbedingten Ausnahmesituation verwiesen, w&auml;hrend es danach um die langfristigen Folgen beziehungsweise um die dem Virus unterstellte F&auml;higkeit ging, ganz unterschiedliche Organe unseres K&ouml;rpers befallen und nachhaltig zerst&ouml;ren zu k&ouml;nnen. Die aktuelle zus&auml;tzliche Hiobsbotschaft bezieht sich auf die &ldquo;englischen&rdquo; Virusmutationen, deren besondere Gef&auml;hrlichkeit mit einem au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Ansteckungspotenzial begr&uuml;ndet wird.<\/p><p>Fast noch beredter reagierten die (Regierungs-)Verantwortlichen auf die gro&szlig;en sommerlichen Demos in Stuttgart oder Berlin (einschlie&szlig;lich der ebenfalls als Demo gedachten massenhaften Bootsfahrt auf der Spree). Da wurde &ndash; im Zusammenspiel mit den bis heute weitgehend auf Regierungslinie eingeschworenen Medien &ndash; sofort entr&uuml;stet verk&uuml;ndet, dass diese Veranstaltungen von Rechten und kruden Verschw&ouml;rungstheoretikern unterwandert seien und das Wort von den &ldquo;Covidioten&rdquo; machte schnell die Runde.<\/p><p>Im Gegensatz hierzu wurde mit praktisch keinem Wort erw&auml;hnt, dass die Mehrheit der Demo-Teilnehmer*innen weder zu der einen noch zu der anderen Gruppe geh&ouml;rte, sondern sich aus Sorge um die Folgen der &ldquo;Corona-Politik&rdquo; auf den Weg gemacht hatte. Ebenso hartn&auml;ckig wurde das v&ouml;llige Ausbleiben der zuvor d&uuml;ster prognostizierten massenhaften Krankheitsausbr&uuml;che negiert, weshalb in sehr vielen K&ouml;pfen die Gleichsetzung von Demo-Teilnahme mit Verantwortungslosigkeit h&auml;ngenblieb. Dieses bewusst lancierte Vorurteil zeigt sehr deutlich, dass insbesondere dem kritischen Teil der Bev&ouml;lkerung die Schuld f&uuml;r alle (vergangenen und zuk&uuml;nftigen) Fehlentscheidungen zugeschoben werden soll.<br>\nDie Liste der Ungereimtheiten lie&szlig;e sich noch in vielerlei Hinsicht fortsetzen (Schule, Arbeitspl&auml;tze, Kultur, Reisen\/Verkehr, Impfrisiken, &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen etc.), aber an dieser Stelle soll nur noch auf den neuesten &ldquo;Coup&rdquo; etwas n&auml;her eingegangen werden: Gemeint ist die Pflicht zum Tragen medizinischer oder FFP2-Masken, wobei letztere wegen des hohen Atemwiderstands leicht Beklemmungsgef&uuml;hle ausl&ouml;sen k&ouml;nnen und damit der mehrheitlich bislang nur theoretisch empfundenen Angst vor einem Erstickungstod einen ganz praktisch erfahrbaren Vorschub leisten. Da liegt die Vermutung nahe, dass es bei dieser neuen Ma&szlig;nahme darum geht, die inzwischen immer unwilliger werdende Bev&ouml;lkerung durch (eine weitere) Erh&ouml;hung des Angstpegels bei der Stange zu halten. Dass mit dem &ldquo;Maskentausch&rdquo; indirekt auch die Sinnlosigkeit des monatelangen Tragens von &ldquo;Alltagsmasken&rdquo; zugegeben wird, sei nur noch am Rande erw&auml;hnt.<\/p><p><strong>Fragen<\/strong><\/p><p>Trotz der vielen hier nicht n&auml;her beleuchteten Themen d&uuml;rfte klar geworden sein, dass wir mit den schlecht konzipierten und kommunizierten Corona-Ma&szlig;nahmen in eine Art Labyrinth geschickt worden sind, aus dem wir &ndash; in Ermangelung eines Ariadne-Fadens &ndash; h&ouml;chstwahrscheinlich nur m&uuml;hsam wieder herausfinden werden. Eine der besten Chancen, die wir in dieser Hinsicht haben, besteht darin, die Verantwortlichen so lange mit (Nach-)Fragen und Forderungen zu nerven, bis ihrerseits eine R&uuml;cknahme der Ma&szlig;nahmen als kleineres &Uuml;bel betrachtet wird. So k&ouml;nnten wir beispielsweise folgende Fragen stellen:<\/p><ul>\n<li>Warum hat die Regierung die stets gleichen Experten zu Rate gezogen?<\/li>\n<li>Warum wird die Ver&ouml;ffentlichung mahnender Stimmen weitgehend unterdr&uuml;ckt? <\/li>\n<li>Warum sind die Parlamente immer nur partiell und im Nachgang einbezogen worden?<\/li>\n<li>Warum wird auf die Angabe prozentualer Zahlen verzichtet und warum werden wir stattdessen mit wenig aussagekr&auml;ftigen absoluten Zahlen konfrontiert?<\/li>\n<li>Warum wird der Verwendung diffuser und damit leicht missverst&auml;ndlicher Begriffe nicht entgegengesteuert?<\/li>\n<li>Warum wird ausgerechnet jetzt die Schlie&szlig;ung von Krankenh&auml;usern weiterhin zugelassen?<\/li>\n<li>Warum wird die absehbare Vernichtung der sonst stets hoch gelobten kleinen und mittleren Betriebe stillschweigend hingenommen?<\/li>\n<li>Warum l&auml;sst man fast die gesamte Kulturbranche am ausgestreckten Arm verhungern?<\/li>\n<li>Warum wird gegen das Fortbestehen prek&auml;rer Arbeitsbedingungen in den mittlerweile als systemrelevant erkannten Berufen so gut wie nichts unternommen?<\/li>\n<li>Warum werden die Finanzstarken weitaus besser und schneller unterst&uuml;tzt als die Finanzschwachen?<\/li>\n<li>Warum wird weitgehend zugelassen, dass die ohnehin benachteiligten Sch&uuml;ler*innen durch Schulschlie&szlig;ungen und andere Unterrichtsbeschr&auml;nkungen noch weiter in die Perspektivlosigkeit abrutschen?<\/li>\n<li>Warum wird in Kauf genommen, dass einsamkeitsbedingte Depressionen und insolvenzbedingte Suizide rasant zunehmen?<\/li>\n<li>Warum werden gerade jetzt keine zus&auml;tzlichen Schutzma&szlig;nahmen f&uuml;r alle \tOpfer h&auml;uslicher Gewalt ergriffen?<\/li>\n<li>Warum werden die &ldquo;Corona-Gewinnler&rdquo; nicht zu einer nennenswerten Abgabe ihrer Gewinne verpflichtet?<\/li>\n<li>Warum wird nicht auch auf Listen verwiesen, aus denen hervorgeht, welchen (relativ niedrigen) Platz Corona in der Rangfolge der zehn h&auml;ufigsten Todesursachen einnimmt?<\/li>\n<li>Warum h&auml;lt es die von der Alternativlosigkeit ihrer Ma&szlig;nahmen offiziell so stark &uuml;berzeugte Regierung f&uuml;r n&ouml;tig, sich jeder &ouml;ffentlichen Auseinandersetzung mit anders denkenden Menschen zu verweigern?<\/li>\n<li>Warum geh&ouml;rt zu den im Impfplan vorgesehenen Auswahlkriterien nicht auch eine Abstufung nach individueller Vertr&auml;glichkeit des Impfstoffes?<\/li>\n<\/ul><p><strong>Forderungen<\/strong><\/p><p>Polemisch zugespitzt, k&ouml;nnte man auch fragen: Wo ist das Kind, das uns verbl&uuml;fft auf die Nacktheit des Kaisers hinweist? Doch so lange dieses Kind nicht in Sicht ist, werden wir uns wohl mit den aus den Fragen resultierenden Forderungen behelfen m&uuml;ssen. Hierzu einige Beispiele:<\/p><ul>\n<li>Umschaltung auf aussagekr&auml;ftige Zahlen und Listen \/ Verwendung unmissverst&auml;ndlicher Begriffe<\/li>\n<li>Rekommunalisierung der Krankenh&auml;user \/ Abschaffung der Fallpauschalen<\/li>\n<li>Stopp der Krankenhausschlie&szlig;ungen \/ Wiederer&ouml;ffnungen<\/li>\n<li>tarifvertragliche (und h&ouml;here) Bezahlung der Pflegekr&auml;fte<\/li>\n<li>Abschaffung prek&auml;rer Arbeits- und Lebensverh&auml;ltnisse<\/li>\n<li>Anschaffung zahlreicher Schulcontainer zur schnellen Linderung der (ohnehin bestehenden) Raumnot<\/li>\n<li>Entwicklung und Einf&uuml;hrung von kindzugewandten Schulreformen<\/li>\n<li>Entwicklung eines auf die Belange benachteiligter Kinder zugeschnittenen Unterst&uuml;tzungsprogramms<\/li>\n<li>Ma&szlig;nahmen zur dauerhaften Wiederbelebung von Kultur, Gastronomie sowie des Reise- und Beherbergungssektors<\/li>\n<li>Beteiligung der Krisengewinnler an jetzigen Unterst&uuml;tzungs- und sp&auml;teren Schuldenabbauma&szlig;nahmen<\/li>\n<li>Einbeziehung der Parlamente, Betroffenen und Kritiker in jetzige und zuk&uuml;nftige Entscheidungsprozesse<\/li>\n<li>Aufbau eines gro&szlig;fl&auml;chigen Netzes zur Aufarbeitung aller coronabedingten Traumata<\/li>\n<li>Schaffung zahlreicher zus&auml;tzlicher Schutzr&auml;ume f&uuml;r Opfer von Gewalt<\/li>\n<\/ul><p>Schlussbemerkungen<\/p><p>Angesichts des gegenw&auml;rtigen Desasters scheint es kaum noch Grund zur Hoffnung zu geben. Aber k&ouml;nnte es nicht auch sein, dass es inzwischen schon recht viele Menschen gibt, die nicht mehr jeder (regierungs-)amtlichen Verlautbarung Glauben schenken und eine vielleicht schon ansehnliche Gruppe bilden, deren Gr&ouml;&szlig;e nur wegen der systematisch betriebenen Vereinzelung nicht wahrgenommen wird? Im &Uuml;brigen hat uns ausgerechnet Italien vorgemacht, dass es sogar trotz Verbots auch ganz anders geht, indem dort am 15. Januar 2021 etwa 30.000 Restaurants wieder ge&ouml;ffnet worden sind. (Quelle: Wochenblick-online-Ausgabe vom 18. Januar 2021)<\/p><p><em><strong>Magda von Garrel<\/strong> ist Sonderp&auml;dagogin und Diplompolitologin. Seit Beginn der Neunzigerjahre war sie als Integrationslehrerin an Grund-, Haupt-, Sonder- und Berufsschulen t&auml;tig. Ihre auch in verschiedenen Bereichen der politischen Verwaltung gesammelten Erfahrungen f&uuml;hrten zu einer immer kritischeren Auseinandersetzung mit schulpolitischen Fragestellungen. Seit der immensen Zunahme marktwirtschaftlicher Eingriffe in das Schul- und Bildungswesen besch&auml;ftigt sie sich vor allem mit der dadurch f&uuml;r arme Sch&uuml;ler\/innen kontinuierlich schwieriger gewordenen Situation.<\/em><\/p><p><strong>Nachtrag Albrecht M&uuml;ller<\/strong><\/p><p><strong>Zum Thema geh&ouml;rt auch die folgende Meldung:<\/strong><\/p><p><strong><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/112588-corona-skeptiker-bhakdi-will-deutschland\/\">&ldquo;So albtraumhaft, was wir erleben&rdquo;: Sucharit Bhakdi will Deutschland verlassen<\/a><\/strong><\/p><p>Er gilt als eine der Lichtfiguren der sogenannten &ldquo;Corona-Skeptiker&rdquo;: Der Mikrobiologe und Infektionsepidemiologe Sucharit Bhakdi. Aufgrund seiner Kritik an den Corona-Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung wurde Bhakdi immer wieder auch pers&ouml;nlich angefeindet. Nun hat er genug.<\/p><p><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/112588-corona-skeptiker-bhakdi-will-deutschland\/\">de.rt.com\/inland\/112588-corona-skeptiker-bhakdi-will-deutschland\/<\/a><\/p><p>Titelbild: Tartila \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerweile haben die t&auml;glichen Corona-Schreckensmeldungen einerseits und die in die L&auml;nge gezogenen und dabei immer rigoroser werdenden Einschr&auml;nkungen andererseits ein solches Ausma&szlig; erreicht, dass man am liebsten gar nichts mehr davon h&ouml;ren, sehen oder lesen m&ouml;chte. 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