{"id":69449,"date":"2021-02-03T08:47:19","date_gmt":"2021-02-03T07:47:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449"},"modified":"2021-02-03T08:47:19","modified_gmt":"2021-02-03T07:47:19","slug":"hinweise-des-tages-3791","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h01\">Das zerbrochene Narrativ &ndash; Nawalny und die deutschen Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h02\">Moskau: Schauprozess mit Schauprotest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h03\">Krokodilstr&auml;nen im Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h04\">FFP2: Zur Zuzahlung kommen noch sechs Euro &uuml;ber Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h05\">Die Berufsunf&auml;higkeitsrente der gesetzlichen Rentenversicherung ist seit 20 Jahren weg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h06\">Ob Trump oder Biden, die Europ&auml;er sind immer noch Uncle Sam&acute;s Vasallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h07\">Putsch in Myanmar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h08\">&ldquo;Alles oder nichts&rdquo;: Chile zwischen Verfassungsreform, Aufstand und einer Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h09\">Analyse: Tracking-Regulierung &ndash; ein Kampf voller Missverst&auml;ndnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h10\">Nicht nur in der zweitgr&ouml;&szlig;ten Stadt des Libanon:<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h11\">Bangladesch siedelt Rohingya auf entlegene Insel um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h12\">Wenn nur noch Online-Almosen helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h13\">Keine Frage der Mehrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h14\">&raquo;In der Demokratie hei&szlig;t Zensur, Informationen zu verschweigen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h15\">Rechtsdrehende Windungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h16\">&bdquo;Wir wollen einen Kurs der Politik der Mitte verfolgen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h17\">So verkommt Journalismus zur Politposse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69449#h18\">Im Gegensatz zur ARD baut der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk Frankreichs sein Kulturangebot aus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das zerbrochene Narrativ &ndash; Nawalny und die deutschen Medien<\/strong><br>\nDie deutschen Medien berichten einseitig. Europaweit gab es in der vergangenen Woche Proteste. Berichtet wurde vor allem &uuml;ber jene in Russland. Dabei wird sichtbar: Der deutsche Journalismus hat seine aufkl&auml;rende Funktion aufgegeben und st&uuml;tzt Verschw&ouml;rungstheorien.<br>\nEs war eine interessante Woche, denn in vielen L&auml;ndern Europas wurde demonstriert. Geh&ouml;rt haben viele sicher von den Protesten in Russland am Sonntag. Wer sich aufmerksam durch die Gazetten gek&auml;mpft hat, hat vielleicht noch von den Demonstrationen in Frankreich und Polen gelesen. Die Proteste gegen die Grundrechtseinschr&auml;nkungen durch die Corona-Ma&szlig;nahmen in Br&uuml;ssel, Wien und Berlin haben es nur ganz am Rand in die Nachrichten geschafft. Auch die Landwirte, die fast eine ganze Woche in Berlin protestiert haben, waren den gro&szlig;en Medien ihrer Republik kaum eine Meldung wert. Den Landwirten ging es um faire Preise f&uuml;r ihre Produkte.<br>\nEigentlich ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft. Doch im Ranking der medialen Aufmerksamkeit findet sich das Anliegen der deutschen Landwirte ganz weit hinten. Das Anliegen des Bloggers Nawalny steht daf&uuml;r ganz weit vorn. Es lautet, m&ouml;glichst viele Menschen auf die Stra&szlig;en der russischen St&auml;dte zu bringen &ndash; wof&uuml;r oder wogegen bleibt dabei weitgehend unklar. Es geht insgesamt gegen Putin, das reicht dem deutschen Mainstream f&uuml;r eine ganz breite Berichterstattung aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/112622-zerbrochene-narrativ-nawalny-und-deutschen\/?fbclid=IwAR1mY_YuS1jq0K7E0XruIpjXnPDPPhVoool1o2vn0iCO48CVr-8tGWUnZ-U\">Gert Ewen Ungar auf RT Deutsch<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69417\">Nawalny, Proteste und die Doppelstandards der Medien<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Moskau: Schauprozess mit Schauprotest<\/strong><br>\nVerfahren gegen Oppositionellen Nawalny wird zu Polit-Event. Beh&ouml;rden fordern regul&auml;re Haft. Westliche Diplomaten bei Verhandlung. Parallelen zu Fall Assange [&hellip;]<br>\nDie FSIN hatte sich mit Unterst&uuml;tzung der Staatsanwaltschaft zuvor bereits daf&uuml;r ausgesprochen, die Bew&auml;hrungsstrafe aus einem Prozess im Jahr 2014 angesichts der Verletzung der Bew&auml;hrungsauflagen in eine regul&auml;re Haftstrafe umzuwandeln. In diesem Fall drohen dem Kritiker der Regierung von Pr&auml;sident Wladimir Putin noch zweieinhalb Jahre Haft, sagte sein Anwalt. Einen Teil der Haftzeit habe Nawalny schon in Hausarrest verb&uuml;&szlig;t.<br>\nNawalny konnte die Meldepflichten bei Beh&ouml;rden nicht erf&uuml;llen, weil er nach einem Giftanschlag nach Deutschland ausgeflogen und in der Berliner Universit&auml;tsklinik Charit&eacute; behandelt wurde. Unklar ist, ob er sich in dieser Zeit bei der Botschaft h&auml;tte melden k&ouml;nnen oder sollen. Die russischen Beh&ouml;rden jedenfalls hatten seine Ausreise genehmigt. Nun warfen sie ihm vor Gericht vor, in Berlin Sport getrieben und sich erholt zu haben, statt seinem gerichtlichen Meldeauflagen nachzukommen. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Unmut in der russischen Politik sorgt die offenen Unterst&uuml;tzung Nawalnys durch EU-Diplomaten. So kritisierte der stellvertretende Sprecher der Staatsduma, Piotr Tolstoi, die massive Pr&auml;senz westlicher Diplomaten bei dem Prozess. &ldquo;Die Tatsache, dass westliche Diplomaten heute zum Moskauer Stadtgericht gefahren sind, belegt, dass sie Navalny als einen der Ihren unterst&uuml;tzen. Sie kamen dorthin, um ihm ihre Solidarit&auml;t zu zeigen&rdquo;, so Tolstoi gegen&uuml;ber dem staatlichen Fernsehsender Kanal Eins.<br>\nTats&auml;chlich wirft die deutliche Positionierung von EU-Vertretern und hiesigen Medien Fragen auf. F&uuml;r weit weniger Aufsehen sorgt hier n&auml;mlich die Inhaftierung des Journalisten Julian Assange in London. Auch Assange wird seit nunmehr zwei Jahren im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsch festgehalten &ndash; weitgehend in Isolationshaft und trotz massiver Proteste des UN-Sonderberichterstatters f&uuml;r das Thema Folter, Nils Melzer. Die Begr&uuml;ndung der britischen Beh&ouml;rden: Assange habe gegen Bew&auml;hrungsauflagen versto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Moskau-Schauprozess-mit-Schauprotest-5043323.html\">Harald Neuber auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Krokodilstr&auml;nen im Westen<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich sind das keine sch&ouml;nen Bilder, wenn die russische Polizei Festgenommene zwingt, sich mit dem Gesicht in den Schnee zu legen, oder Demonstranten zusammenkn&uuml;ppelt. Aber Alexej Nawalny und seine Leute streben den Regimewechsel an &ndash; da erstaunt es nicht, dass das &raquo;Regime&laquo; diese Herausforderung annimmt.<br>\nIm &Uuml;brigen geh&ouml;rt das Produzieren von Opfern zu den Kernstrategien &raquo;bunter Revolutionen&laquo;, um den Gegner moralisch ins Unrecht zu setzen. Und bevor jetzt jemand von &raquo;Relativierung der Gewalt&laquo; redet: Haben nicht die von den Regierungen &raquo;demokratischer&laquo; EU-L&auml;nder zu verantwortenden Polizeieins&auml;tze beim Hamburger G-20-Gipfel, zuvor in Genua, in den Schatten gestellt, was die russische Polizei an Gewalt zumindest bislang gezeigt hat?<br>\nDa werden im Westen derzeit sehr viele Krokodilstr&auml;nen vergossen. In Wahrheit wissen sie auch in Berlin und Br&uuml;ssel aus eigener Praxis: Damit muss rechnen, wer sich mit einer Staatsmacht anlegt, die nicht beabsichtigt, Kritiker zu politischer Wirkung kommen zu lassen. Nawalnys Stabschef Leonid Wolkow hat sich anscheinend nach Berlin abgesetzt. Einerseits verst&auml;ndlich &ndash; die Rolle des M&auml;rtyrers ist schon besetzt. Aber, um den alten Schiller zu zitieren: Vom sichern Port l&auml;sst sich&rsquo;s gem&auml;chlich raten und zu neuen Protesten aufrufen.<br>\nDerweil vollf&uuml;hrt Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas neue diplomatische Akrobatenst&uuml;cke. Nach einem Treffen mit seinen EU-Amtskollegen vor einigen Tagen erkl&auml;rte er, neue Sanktionen k&ouml;nne Russland vermeiden, wenn es Nawalny nach seinem Haftpr&uuml;fungstermin freilasse. Geht&rsquo;s noch? Auf der einen Seite Rechtsstaatlichkeit in Russland einfordern &ndash; und auf der anderen Seite verlangen, dass das Gericht, das &uuml;ber Nawalnys Haft zu entscheiden hat, sich gef&auml;lligst an Vorgaben aus Br&uuml;ssel halten solle?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/395612.krokodilstr%C3%A4nen-im-westen.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Russlands offizielle Reaktion auf die Vorw&uuml;rfe aus dem Westen wegen der Navalny-Proteste vom Wochenende<\/strong><br>\n(&hellip;) Am Donnerstag hat die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharova, auf die Vorw&uuml;rfe aus dem Westen reagiert, die nach den Demonstrationen vom Samstag laut geworden sind. Wie immer hat Sacharova mit spitzer Zunge und Argumenten geantwortet. &Uuml;brigens war die Reaktion des deutschen Au&szlig;enministers so unfreundlich, dass Russland sie bewusst nicht einmal kommentieren will, wie Sacharova ausdr&uuml;cklich sagte. Das sagt viel aus &uuml;ber das Verh&auml;ltnis zwischen Russland und Deutschland unter dem Bundesau&szlig;enkasper Heiko Maas&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/russlands-offizielle-reaktion-auf-die-vorwuerfe-aus-dem-westen-wegen-der-navalny-proteste-vom-wochenende\/amp\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>FFP2: Zur Zuzahlung kommen noch sechs Euro &uuml;ber Steuern<\/strong><br>\nMan zahlt scheinbar wenig f&uuml;r die Masken auf Gutschein &ndash; aber in Wirklichkeit sehr viel<br>\nDas Bundesgesundheitsministerium hat die Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) vom Dezember ge&auml;ndert: Statt sechs Euro pro auf &ldquo;Gutschein&rdquo; eingel&ouml;ster FFP2-Maske erh&auml;lt ein Apotheker daf&uuml;r ab dem 10. Februar nur noch 3,30 Euro aus der Steuerkasse. Dazu kommen wie bisher zwei Euro, die der Maskenbezieher selbst zuzahlen muss, wenn er den Gutschein einl&ouml;st.<br>\nWarum kein Direktversand?<br>\nIm Online-Handel bekommt er FFP2-Masken bereits f&uuml;r einen St&uuml;ckpreis von 45 Cent. Die bringt ihm der Bote an die Haust&uuml;r &ndash; und er muss daf&uuml;r keine der nicht unbedingt virenfreien Medikamentenhandlungen aufsuchen. Den Bus dorthin, den er eventuell nehmen m&uuml;sste, spart er sich ebenfalls. Ber&uuml;cksichtigt man, dass Bezieher nicht alle Gutscheine auf einmal zugeschickt bekommen und einl&ouml;sen d&uuml;rfen, sondern mehrmals zur Apotheke gehen sollen, summiert sich der eingesparte Aufwand.<br>\nViele Gutscheinempf&auml;nger fragen sich deshalb in Foren und Sozialen Medien, warum ihnen die Bundesregierung anstatt der von der Bundesdruckerei aufwendig f&auml;lschungssicher gestalteten Gutscheine nicht gleich die 15 Masken zuschickt, die bequem in ein Gro&szlig;briefkuvert passen w&uuml;rden. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/FFP2-Zur-Zuzahlung-kommen-noch-sechs-Euro-ueber-Steuern-5043405.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es lebe die Apotheker-Lobby. Wenn man mal einen Einkaufspreis von 20 Cent pro Maske unterstellt, bekommen die Apotheken f&uuml;r jedes Sechserpack einen Erl&ouml;s von 38 Euro, dem Kosten im Wert von 1,20 Euro gegen&uuml;berstehen. So einfach w&uuml;rde ich auch mal gerne Geld verdienen. Offenbar sind bei Spahn &amp; Co. mittlerweile s&auml;mtliche D&auml;mme gebrochen. Eine derart ungenierte Verschwendung von Steuergeldern ist selbst f&uuml;r die vom Lobbyismus verseuchte Gesundheitspolitik der Bundesregierung bemerkenswert. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Berufsunf&auml;higkeitsrente der gesetzlichen Rentenversicherung ist seit 20 Jahren weg <\/strong><br>\nDas Dilemma mit der Erwerbsminderungsrente wird immer gr&ouml;&szlig;er<br>\nVon den Nichtbetroffenen kaum bemerkt, ist im Rahmen der damaligen rot-gr&uuml;nen sozialen Kahlschlagpolitik schon seit 20 Jahren die Berufsunf&auml;higkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung verschwunden und das, obwohl jeder vierte Besch&auml;ftigte im Laufe seines Arbeitslebens berufsunf&auml;hig wird.<br>\nDie Berufsunf&auml;higkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung wurde zum 31.12.2000 abgeschafft und durch die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung (Erwerbsminderungsrente) ersetzt&hellip;<br>\nVersicherungswissenschaftler behaupten, dass die damalige Regierung beim Zerfleddern der gesetzlichen Rente Verfassungsbruch begangen hat, denn das Sozialstaatsprinzip, das in Artikel 20 des Grundgesetzes verankert ist, wurde verletzt. Au&szlig;erdem hat der Staat als Rechtsstaat auch seine &ndash; ebenfalls aus Artikel 20 resultierende &ndash; Gew&auml;hrleistungsverantwortung verletzt.<br>\nIn einem Sozialstaat, so wie er bei uns auch noch genannt wird, gilt der Grundsatz, dass der Staat f&uuml;r eine hinreichende Grundversorgung im Bereich der Kranken-, Renten-, Berufsunfall- und Pflegeversicherung zu sorgen hat. Ein Teil der gesetzlichen Rentenversicherung war, das Risiko berufsunf&auml;hig zu werden, abzusichern. Die Berufsunf&auml;higkeit ist genau genommen eine lang anhaltende, dauerhafte Erkrankung eines Menschen, durch die er seinen Beruf nicht oder zu einem erheblichen Teil nicht aus&uuml;ben kann.<br>\nDurch die Abschaffung dieser gesetzlichen Versicherung zum 31.12.2000 wurde das Sozialstaatsprinzip, das in Artikel 20 des Grundgesetzes verankert ist, verletzt. Au&szlig;erdem ist der Staat als Rechtsstaat auch seine &ndash; ebenfalls aus Artikel 20 resultierende &ndash; Gew&auml;hrleistungsverantwortung nicht nachgekommen. Mit der Gew&auml;hrleistungsverantwortung des Staates ist gemeint, dass der Staat die Erf&uuml;llung politisch gewollter &ouml;ffentlicher Aufgaben sicherstellt und er gew&auml;hrleistet, dass diese Aufgaben erledigt werden. Der Staat ist zwar nicht verpflichtet, eine Vollversorgung vorzuhalten, aber eine Grundversorgung muss er bereitstellen.<br>\n(&hellip;) So ist die Altersarmut schon vorprogrammiert.<br>\nLetztendlich ist die private Berufsunf&auml;higkeitsversicherung nur ein Geschenk an die Versicherungswirtschaft, bei der sie aussuchen kann, wen sie versichert und wen nicht. Das Modell der privaten Absicherung ist auch hier gescheitert&hellip;<br>\n(&hellip;) Auf Druck der Sozialverb&auml;nde und der Gewerkschaften hat die Bundesregierung vor vier Jahren versucht nachzubessern und eine unter bestimmten Bedingungen m&ouml;gliche staatliche F&ouml;rderung f&uuml;r Berufsunf&auml;higkeitsversicherungen beschlossen.<br>\nAber derzeit gibt es keine einzige Versicherung, die ein solches Produkt auch anbietet.<br>\nHier wird wieder einmal deutlich, wie gro&szlig; der Einfluss der Versicherungswirtschaft ist.<br>\nGrundabsicherung f&uuml;r den Fall der Berufsunf&auml;higkeit muss wieder Teil der gesetzlichen Renten- respektive Krankenversicherung werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/die-berufsunfaehigkeitsrente-der-gesetzlichen-rentenversicherung-ist-seit-20-jahren-weg-das-dilemma-mit-der-erwerbsminderungsrente-wird-immer-groesser\/\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<p><strong>Dazu: Allianz senkt Rentenfaktor bei Privatrenten-Vertr&auml;gen<\/strong><br>\nDie Allianz senkt den Rentenfaktor in Tarifen der Privat-Rente. Fast ein Drittel weniger garantierte Rente erhalten k&uuml;nftige Neurentnerinnen und -rentner: Das ist ein massiver Einschnitt. Der Versicherer begr&uuml;ndet dies mit dem Kundeninteresse.<br>\nDie Allianz Leben senkt ihren garantierten Rentenfaktor bei Tarifen der Privat-Rente von 1,75 auf 1,25 Prozent. Betroffen sind rund 750.000 Kundinnen und Kunden, bei denen im M&auml;rz 2021 die Auszahlungsphase beginnt, so berichtet die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; am Montag. Der Konzern habe den Schritt best&auml;tigt.<br>\nKonkret bedeutet dies, dass die betroffenen Sparerinnen und Sparer deutlich weniger garantierte Rente erhalten. Der Rentenfaktor ist jener Faktor, mit dem die Versicherer zu Rentenbeginn das gebildete Kapital in eine lebenslange Rente umrechnen. Die SZ nennt Zahlen: Hat ein Allianz-Kunde 100.000 Euro angespart, erhielt er mit Rentenfaktor 1,75 Prozent eine garantierte Jahresrente von 1.750 Euro im Jahr bzw. 146 Euro. Mit dem niedrigeren Faktor werden es nur noch 1.250 Euro Jahresrente (104 Euro im Monat) sein.<br>\nZur Rente hinzu komme ein Betrag aus der &Uuml;berschussbeteiligung, sagt ein Allianz-Sprecher der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;. Dieser kann aber komplett wegfallen, wenn sich die Kapitalm&auml;rkte nicht wie gew&uuml;nscht entwickeln. Denn garantiert ist sie dem Kunden nicht.<br>\nNiedrigzins und Lebenserwartung<br>\nDas Stuttgarter Unternehmen begr&uuml;ndet den Einschnitt mit niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt sowie einer gestiegenen Lebenserwartung. Und gibt vor, ganz im Sinne der Kunden zu handeln&hellip;Also kann der Versicherer auch die Rentenh&ouml;he nicht genau garantieren. Stattdessen nennt er eine theoretische Gr&ouml;&szlig;e, mit der das angesparte Kapital zu Beginn der Auszahlungsphase in eine Rente umgerechnet wird: den sogenannten Rentenfaktor&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4900850\/Allianz-senkt-Rentenfaktor-bei-PrivatRente\/\">Versicherungsbote<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Unsere Bundesregierungen schauen tatenlos zu, wie sich die private Versicherungswirtschaft sukzessive aus den angeblich so tollen privaten Vorsorgeprodukten zur&uuml;ckzieht. Und anstatt jetzt endlich die viel zu niedrigen Gesetzlichen Renten massiv zu erh&ouml;hen, wird weiter viel Steuergeld Geld in teure und b&uuml;rokratische private Vorsorgeprodukte gesteckt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ob Trump oder Biden, die Europ&auml;er sind immer noch Uncle Sam&acute;s Vasallen<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Europ&auml;ische Union hat diese Woche ein unh&ouml;fliches Memo erhalten, das darauf hinweist, dass in Washington zwar ein neuer Pr&auml;sident residiert, es aber immer noch die gleiche amerikanische Politik ist, sie wie Vasallen zu behandeln.<br>\nDer demokratische Pr&auml;sident Joe Biden mag mehr transatlantische Finesse und Sensibilit&auml;t besitzen als der ungehobelte Republikaner Donald Trump. Aber unterm Strich f&uuml;hlt sich Biden genauso berechtigt wie sein Vorg&auml;nger, die Europ&auml;er wie einen Haufen Lakaien herumzukommandieren. Vielleicht nicht mit der gleichen pr&auml;gnanten Rhetorik, aber doch mit der gleichen &uuml;berheblichen Haltung.<br>\nDeutlich wurde dies in der Erkl&auml;rung der Biden-Administration zum Erdgasprojekt Nord Stream-2, das demn&auml;chst zwischen Russland und Europa realisiert werden soll. &ldquo;Pr&auml;sident Biden denkt, dass dies ein schlechter Deal f&uuml;r Europa ist&rdquo;, sagte die Sprecherin des Wei&szlig;en Hauses Jan Psaki mit einem Hauch von Endg&uuml;ltigkeit in dieser Angelegenheit&hellip;.<br>\nDie neue Nord Stream-Leitung wird die bestehende Erdgasmenge, die von Russland nach Deutschland und in den Rest der Europ&auml;ischen Union geliefert wird, verdoppeln. Die Steigerung des Verbrauchs von sauberem Erdgas ist entscheidend f&uuml;r die deutschen Pl&auml;ne, von schmutziger Kohle und Atomkraft wegzukommen. Russisches Gas ist auch viel wirtschaftlicher als alternative Quellen, wie z. B. die Pl&auml;ne der Amerikaner, verfl&uuml;ssigtes Erdgas auf dem Seeweg zu exportieren&hellip;<br>\nDie deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Engagement ihrer Regierung f&uuml;r die Fertigstellung des Nord Stream-2-Projekts bekr&auml;ftigt. Auch deutsche Wirtschaftsverb&auml;nde haben die strategische Bedeutung der Sicherung einer bezahlbaren Energieversorgung mit Gas f&uuml;r das k&uuml;nftige Wirtschaftswachstum unterstrichen. Die Energiekosten sind sowohl f&uuml;r die exportorientierte deutsche Wirtschaft als auch f&uuml;r die Begrenzung der Kosten f&uuml;r die privaten Haushalte von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung&hellip;<br>\n(&hellip;) Doch so dumm sind die Deutschen nicht. Sie wissen ganz genau, dass ein Verzicht auf Nord Stream-2 gleichbedeutend damit ist, ihre Wirtschaft in beide Beine zu schie&szlig;en. Daher h&auml;lt Berlin trotz des Aufruhrs um Nawalny an Nord Stream-2 fest.<br>\nAuftritt Joe Biden. Der Pr&auml;sident ma&szlig;t sich an, den Europ&auml;ern zu sagen, was seiner Meinung nach gut oder schlecht f&uuml;r sie ist. Ein amerikanisches Staatsoberhaupt von der anderen Seite des Atlantiks schreit den europ&auml;ischen Staaten zu, dass die Lieferung von g&uuml;nstigem russischem Gas &ldquo;kein gutes Gesch&auml;ft&rdquo; sei&hellip;<br>\nBidens arroganter Widerstand gegen Nord Stream-2 ist nicht nur eine Fortsetzung der Politik der Trump-Administration. Auch in den fr&uuml;heren Obama-Administrationen (2008-2016), in denen Biden als Vizepr&auml;sident diente, war es Politik, sich gegen das ehrgeizige Gasprojekt zu stellen, das 2011 begann&hellip;<br>\n(&hellip;) Jede Vorstellung von einer neu entdeckten amerikanischen Wertsch&auml;tzung der europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten sollte entzaubert werden. Bidens Anma&szlig;ung, den Europ&auml;ern zu sagen, dass Nord Stream-2 ein schlechter Deal ist, zeigt, dass die Europ&auml;er letztlich als nicht souver&auml;n angesehen werden, wenn es um die Festlegung ihrer Energiepolitik geht. Uncle Sam wei&szlig; wie immer das Beste f&uuml;r seine kleinen europ&auml;ischen Vasallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2021_01_29_obtrumpoderbiden.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Putsch in Myanmar<\/strong><br>\nDer Westen zieht nach dem Putsch in Myanmar Sanktionen in Betracht. Hintergrund ist der Machtkampf gegen China.<br>\nBerlin\/Naypyidaw (Eigener Bericht) &ndash; Nach dem Putsch am Montag in Myanmar ziehen EU und USA neue Sanktionen gegen das Land in Betracht. Man werde die Wiedereinf&uuml;hrung von Zwangsma&szlig;nahmen umgehend pr&uuml;fen, hatte US-Pr&auml;sident Joe Biden schon am Montag mitgeteilt. Die EU gab gestern bekannt, sie werde &ldquo;alle ihr zur Verf&uuml;gung stehenden Optionen in Erw&auml;gung ziehen&rdquo;, um daf&uuml;r zu sorgen, &ldquo;dass sich die Demokratie durchsetzt&rdquo;. Die Bundesrepublik hatte im Kalten Krieg aus geostrategischen Gr&uuml;nden lange eng mit Myanmars Milit&auml;rregime kooperiert &ndash; R&uuml;stungsexporte inklusive; nach 1990 hatte sie sich, wie der Westen insgesamt, zun&auml;chst von dem Land abgewandt und sich erst wieder um bessere Beziehungen bem&uuml;ht, als China dort geostrategisch wichtige Vorhaben in die Wege leitete &ndash; den Bau eines Transportkorridors aus dem Indischen Ozean nach S&uuml;dwestchina, der es erm&ouml;glicht, die von Washington leicht zu sperrende Stra&szlig;e von Malakka zu umgehen. Der Versuch, Beijing in Naypyidaw auszubooten, ist gescheitert; die gestern von den Milit&auml;rs entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat die Kooperation mit China zuletzt weiter intensiviert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8511\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Dazu: Dark days for Myanmar<\/strong><br>\nAfter weeks of growing concern and speculation about a possible coup in Myanmar, the country&rsquo;s military &mdash; the Tatmadaw &mdash; finally did it. With the putsch led by the armed forces&rsquo; commander-in-chief, Senior General Min Aung Hlaing, Myanmar has effectively returned to repressive military rule, ending its process of democratisation.<br>\nAccording to reports yesterday, the military conducted a pre-dawn raid and detained the country&rsquo;s de facto leader Aung San Suu Kyi, along with other leaders of her National League for Democracy (NLD) party. Vice President Myint Swe, a former army general and close ally of ex-junta leader Than Shwe, was then appointed as acting president.<br>\nThe military cited &ldquo;grave errors&rdquo; in the Nov 8 election &mdash; in which the NLD won more than 80% of the vote to capture 396 out of the 476 seats in both houses of parliament &mdash; as the reason for the putsch.<br>\nIt was only Myanmar&rsquo;s second election after it emerged from military rule that lasted nearly 50 years.<br>\nThe military disputed the poll results even though the Union Election Commission was adamant that the allegations were false.<br>\nPreviously, some critics had noted that while the Nov 8 polls, which took place amid a surge of novel coronavirus cases in Myanmar, may have had flaws, but its results were legitimate.<br>\n(&hellip;) Prior to yesterday&rsquo;s power grab, both sides had engaged in a protracted power struggle to settle the election dispute at the negotiating table. Unfortunately, these efforts proved futile.<br>\nBefore the early morning raid, Ms Suu Kyi issued a pre-emptive statement calling on the people to &ldquo;not to accept a coup&rdquo;, according to a post on the NLD&rsquo;s chairperson&rsquo;s official Facebook page.<br>\nThe move has drawn global condemnation, with the United States and other democracies stepping up calls to restore democratic rule in Myanmar. Asean, meanwhile, is trapped by its principle of &ldquo;non-interference&rdquo;, while China&rsquo;s concerns were carefully worded.<br>\nWhile under authoritarian rule between 1962-2011, Myanmar experienced losses for decades because of international sanctions. The country, despite being abundant in natural resources, lagged behind most of its Asean neighbours in term of socio-economic development. Yesterday&rsquo;s unfortunate move brought back memories of those times.<br>\nThe strongman should avoid actions which could trigger sanctions, as it will only lead the country and its people back into hardship. Instead, he must free Ms Suu Kyi and others, guarantee their safety, and set up a dialogue, so Myanmar can finally move on.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bangkokpost.com\/opinion\/opinion\/2061043\/dark-days-for-myanmar\">Bangkok Post<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Alles oder nichts&rdquo;: Chile zwischen Verfassungsreform, Aufstand und einer Pandemie<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit Francisca Fernandez, &ldquo;La Pancha&rdquo;, Mitglied der Bewegung f&uuml;r das Wasser und die Territorien und des feministischen B&uuml;ndnisses Coordinadora Feminista 8M<br>\nWie hat sich die aktuelle Krise auf Chile ausgewirkt? Welche Konflikte durchziehen heute das neoliberale Chile, gegen das die Bewegungen Widerstand leisten?<br>\nWas wir heute erleben, ist sowohl eine verst&auml;rkte Sichtbarkeit als auch eine Versch&auml;rfung der Krise. Aus historischer Sicht hat sich der Kapitalismus Krise um Krise gehalten. Nun folgt eine weitere, in der au&szlig;erdem der strukturelle Charakter der Gewalt und der Prekarisierung sichtbar wird.<br>\nIn einem derart neoliberalisierten Land wie Chile sind die grundlegenden Hygienema&szlig;nahmen, wie Zugang zum Gesundheitswesen oder zum Wasser, privatisiert. 1981 wurde das Wassergesetz verfasst, das zur Privatisierung und zum Aufbau eines Wasserhandels f&uuml;hrte, sodass Wasserrechte ge- und verkauft, verpachtet und sogar mit einer Hypothek belastet werden k&ouml;nnen. Also stell&lsquo; dir diesen Widerspruch vor &ndash; was ist die Hauptkampagne der Regierung? &ldquo;Wasch dir die H&auml;nde&rdquo;. 137 Kommunen in Chile haben kein Wasser. Dar&uuml;ber hinaus stehen Hygienema&szlig;nahmen in einem Kontext, in dem das &ouml;ffentliche Gesundheitssystem hochgradig prekarisiert und das private Gesundheitswesen privilegiert ist. Die Krise, die in Folge der Krankenhauseinweisungen entstanden ist, spiegelte zus&auml;tzlich den Zustand der Prekarit&auml;t und Privatisierung der Krankenh&auml;user in Chile wider&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/247241\/chile-verfassungsreform-aufstand-corona\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Analyse: Tracking-Regulierung &ndash; ein Kampf voller Missverst&auml;ndnisse<\/strong><br>\nDie Politik hat endlich das Thema Werbetracking entdeckt &ndash; um das Problem zu l&ouml;sen, muss sie jedoch tief bohren, meint Torsten Kleinz.<br>\n(&hellip;) Das GAFA-Missverst&auml;ndnis<br>\nVerschiedene politische Lager haben mittlerweile ein gemeinsames Feindbild entdeckt: GAFA &ndash; kurz f&uuml;r: Google, Amazon, Facebook, Apple. Das Motto: Wenn man die Silicon-Valley-Konzerne kleinbekommt, dann wird auch die &Uuml;berwachung allenthalben abnehmen. Dieses Missverst&auml;ndnis wird gezielt gef&ouml;rdert, tritt aber auch immer wieder spontan in netzpolitischen Diskussionen auf.<br>\nTats&auml;chlich gibt es keinen Grund, dies zu vermuten. Die Konzerne m&ouml;gen zwar das System der Werbeprofile und der Werbeauktionen marktwirtschaftlich perfektioniert haben. Doch die Tracking-Techniken sind inzwischen au&szlig;erhalb ihrer Kontrolle. L&auml;ngst ist das Gesch&auml;ft in einen Branchen-Standard verwandelt worden: das OpenRTB-Protokoll. Damit ist es quasi jedem Player mit eher geringen Marktschwellen m&ouml;glich, eigene Marktpl&auml;tze einzurichten, auf denen Werbenetzwerke, Adtech-Anbieter und Publisher aufeinandertreffen.<br>\nDie notwendigen Daten liefern Dutzende Konzerne gerne zu, gesammelt werden sie ja sowieso. Wer sich durch die Cookie-Banner einer gew&ouml;hnlichen Website klickt, wird hunderte von Firmen entdecken, die Nutzerdaten, sammeln, auswerten, neu zusammenstellen und weiterreichen. Da kleinere Firmen deutlich weniger im Fokus der Regulierer stehen, k&ouml;nnen sie oft &uuml;ber Jahre unbemerkt schalten und walten wie sie wollen &ndash; was sie auch tun&hellip;<br>\n(&hellip;) Regulieren, aber richtig<br>\nIst es wegen all dieser Probleme sinnlos, den Werbemarkt regulieren zu wollen? Nein, absolut nicht. Sogar Google hat erkannt, dass die eigene Datenflut au&szlig;er Kontrolle ist und versucht das eigene Gesch&auml;ftsmodell in eine neue regulatorische Welt zu retten, von der noch niemand genau wei&szlig;, wie sie aussehen soll. Die Politik muss nun Ziele festsetzen, die sie erreichen will und dann mit einer kompetenten Analyse beginnen, die sich nicht auf plumpe Slogans und Feindbilder beschr&auml;nkt. Letztlich sind auch Mittel wie Fusionskontrolle, gerechte Besteuerung und Algorithmen-Ethik Felder, die zu mehr Datenschutz und zu mehr Wettbewerb f&uuml;hren k&ouml;nnen.<br>\nMedien m&uuml;ssen sich zum Beispiel drauf einstellen, dass die Werbefinanzierung nie wieder so lukrativ werden wird, wie sie es im Print-Zeitalter war. Und die Online-Nutzer werden mit immer h&ouml;heren Paywalls leben m&uuml;ssen. Wie man dennoch ein Informationsumfeld sicherstellt, das Information vor Verschw&ouml;rungstheorie, Debatte vor Clickbait setzt &ndash; das ist eine Frage, die die Politik wohl noch in einem Jahrzehnt besch&auml;ftigen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/meinung\/Analyse-Tracking-Regulierung-ein-Kampf-voller-Missverstaendnisse-5043015.html\">Heise<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nicht nur in der zweitgr&ouml;&szlig;ten Stadt des Libanon:<\/strong><br>\nDer Aufstand der Armen soll zusammengeschossen werden<br>\nEinst galt der Libanon &ndash; die erste sogenannte Dienstleistungs&ouml;konomie des Nahen Ostens &ndash; als ein Land, wohin man fuhr, wenn gen&uuml;gend Geld da war, um sich medizinisch betreuen zu lassen. Wegen gut ausgestatteter Krankenh&auml;user und gut ausgebildetem Personal. Lang ist es her, denn die jahrelange Krise hat beides ver&auml;ndert &ndash; und die grundlegenden Strukturen ebenfalls. Die Situation im Gesundheitswesen angesichts der Epidemie war ein wesentlicher Grund f&uuml;r den heftigsten Lockdown, der in einem Land der Region bisher verh&auml;ngt wurde &ndash; der vom 14. Januar bis zum 8. Februar (urspr&uuml;nglich bis zum 25. Januar, inzwischen verl&auml;ngert) andauern soll. Wie sehr sich der Libanon in der kapitalistischen Krise ver&auml;ndert hat, zeigen bereits UNO-Statistiken, denen zufolge &uuml;ber die H&auml;lfte der Menschen im Libanon heute unterhalb der offiziellen Armutsgrenze leben m&uuml;ssen. Wenn dann die Regierung &ndash; im Unterschied zu den vorherigen Malen &ndash; einen Lockdown verh&auml;ngt, ohne irgendetwas &uuml;ber finanzielle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Menschen zu beschlie&szlig;en oder auch nur zu sagen, ist es naheliegend, genau das zu erwarten, was nun vor allem eben in Tripoli, l&auml;ngst aber auch schon in anderen St&auml;dten geschieht: Die Rebellion der Hungerleider. Die in Tripoli (arabisch: Trablus &ndash; in der Heimatsprache auch weniger zu verwechseln mit dem libyschen Tripolis, Tarablus) seit Tagen vor allem von den j&uuml;ngeren Menschen der Stadt betrieben wird, mit ununterbrochenen militanten Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht. Und denen die Repressionsorgane dieser reaktion&auml;ren Staatsmacht von Beginn an mit Gewalt begegnet sind &ndash; seit Mittwoch wird auch scharf geschossen, was alleine in dieser Nacht zu weit &uuml;ber 100 teilweise schwer Verletzten f&uuml;hrte &ndash; und trotzdem die Proteste nicht beenden konnte. Siehe dazu eine kleine Materialsammlung vom 28. Januar 2021 &uuml;ber die aktuelle Entwicklung der Proteste nicht nur in Tripoli und einigen Beitr&auml;gen zu den Hintergr&uuml;nden, sowohl, was die Situation im Gesundheitswesen betrifft, als auch zur sozialen Lage der Protestierenden, insbesondere der massiven Erwerbslosigkeit&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/\">Labournet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bangladesch siedelt Rohingya auf entlegene Insel um<\/strong><br>\nDaniela Gschweng \/ Die Insel Bhasan Char ist wom&ouml;glich nicht so sicher, wie die Regierung weismachen will. Ob alle freiwillig gehen, ist zweifelhaft.<br>\nDer anonyme Schreiber ist einer der ersten Rohingya, die von den Fl&uuml;chtlingslagern bei Cox&rsquo;s Basar in Bangladesch auf die Insel Bhasan Char transportiert wurden.<br>\nDie einst&ouml;ckigen Geb&auml;ude s&auml;hen alle gleich aus. Es gebe einige h&ouml;here H&auml;user, deren obere Stockwerke Fl&uuml;chtlinge nicht betreten d&uuml;rften, ausser bei einem Sturm. &laquo;Vielleicht denken sie, wir w&uuml;rden uns umbringen?&raquo;, schreibt der Autor oder die Autorin.<br>\nEin ebenfalls anonymer Fotograf hat den Brief mit tristen Schwarzweiss-Bildern illustriert, die lange Geb&auml;udereihen und leere Strassen zeigen. Andere Medien zeigen das Gleiche in Farbe. Das klingt nicht gerade ermutigend und viel Information ist es nicht.<br>\n&Ouml;ffentlichkeit ist unerw&uuml;nscht<br>\nBald d&uuml;rfte es lebhafter werden. Bangladesch hat Anfang Dezember 2020 angefangen, Rohingya aus den Fl&uuml;chtlingslagern an der burmesischen Grenze auf die abgelegene Insel Bhasan Char umzusiedeln. Zwischen 1500 und 2000 Rohingya wurden bereits auf das flache Eiland im Golf von Bengalen gebracht, 100&rsquo;000 sollen insgesamt umsiedeln.<br>\nDie Geheimniskr&auml;merei ist kein Zufall. &Ouml;ffentlichkeit ist nicht erw&uuml;nscht.<br>\n(&hellip;) Ab auf die Insel im &Uuml;berflutungsgebiet<br>\nDie Vertreter der Vereinten Nationen haben dabei vor allem Sicherheitsbedenken. Bhasan Char entstand erst vor rund 20 Jahren aus Sedimenten, die der Fluss Meghna in den Golf trug.<br>\nDie 60 Kilometer vom Festland entfernte Insel liegt in einem Gebiet, in dem immer wieder Zyklone auftreten, die aller Wahrscheinlichkeit nach in Zukunft an Heftigkeit und H&auml;ufigkeit zunehmen werden.<br>\nAn der dauerhaften Bewohnbarkeit der Insel gibt es erhebliche Zweifel. In Notf&auml;llen und bei schlechtem Wetter ist der Weg zum Festland zu weit. Dazu ist unklar, ob die umgesiedelten Fl&uuml;chtlinge die Insel verlassen k&ouml;nnen, wenn sie wollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/bangladesch-siedelt-rohingya-auf-entlegene-insel-um\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wenn nur noch Online-Almosen helfen<\/strong><br>\nGoFundMe wurde 2010 als Spendenplattform f&uuml;r karitative Zwecke gegr&uuml;ndet. Gemeinn&uuml;tzige Organisationen &ndash; aber auch Privatpersonen &ndash; k&ouml;nnen dort Fundraiser f&uuml;r alle m&ouml;glichen Zwecke organisieren. Insgesamt mehr als 150 Millionen Spenden mit zusammen mehr als zehn Milliarden Dollar wurden bereits abgewickelt. Nach der Ermordung des Schwarzen George Floyd durch einen wei&szlig;en Polizisten in Minneapolis sammelte etwa eine Initiative fast 15 Millionen Dollar f&uuml;r die Familie des Verstorbenen. 25 Millionen Dollar sammelten Donald-Trump-Anh&auml;nger f&uuml;r den Mauerbau zwischen den USA und Mexiko. Inhaltlich setzt die Plattform kaum Grenzen.<br>\nDoch schon seit Langem wird GoFundMe vor allem genutzt, um Menschen zu helfen, die durch die Maschen des d&uuml;rftigen sozialen Systems der USA fallen. Menschen, die in Abwesenheit einer allgemeinen Krankenversicherung ihre Krebsbehandlungen oder ihr Insulin nicht bezahlen k&ouml;nnen; Menschen, die zu arm sind, um die Beerdigung ihrer Verwandten zu finanzieren. Die t&auml;glich publizierten Spendenaufrufe dokumentieren die sozialen Abgr&uuml;nde einer Gesellschaft, die ihre Schw&auml;chsten kaum unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2021-01\/gofundme-corona-krise-armut-usa-spenden-aufrufe-sozialsystem\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Es ist zu bef&uuml;chten, dass nach diesen ganzen wahnwitzigen Ma&szlig;nahmen auch hierzulande das Sozialsystem kollabiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Dann werden wir auch solche Zust&auml;nde hier haben, f&uuml;r viele sind sie auch jetzt schon Realit&auml;t.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der fast vollst&auml;ndige Verzicht auf ein Sozialsystem (abgesehen von der Social Security, der Umlagerente) ist einfach eine absolute Katastrophe. Und zwar nicht f&uuml;r Einzelne, sondern f&uuml;r zig Millionen, wie der Artikel erw&auml;hnt. Und ehe die Deutschen wieder mal mit dem Finger auf die USA zeigen: diesen Wahnsinn haben noch vor 15 Jahren unter dem irref&uuml;hrenden Label &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo; unsere gro&szlig;en Parteien, die Union, die SPD, die Gr&uuml;nen und die FDP sowieso, als Zukunft f&uuml;r Deutschland angepriesen. Momentan h&auml;ngt das noch an einem seidenen Faden, sind wir (vielleicht) noch den mickrigen Hartz-IV-Satz und die zu niedrigen KdU von diesen Zust&auml;nden entfernt &ndash; aber vielleicht auch nicht mehr. Im Grunde genommen ist Deutschland schon auf halbem Weg in diese gesellschaftliche H&ouml;lle angekommen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Keine Frage der Mehrheit<\/strong><br>\nEndlich hat mal wieder jemand nachgefragt: Die meisten Menschen wollen Klimaschutz, hat eine Umfrage des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen ergeben, wie so viele schon vor ihr. &Ouml;ffentliche Meinung scheint in der Klimapolitik aber keine gro&szlig;e Rolle zu spielen. (&hellip;)<br>\nDie aktuelle Version der Umweltbewusstseinsstudie kam im Fr&uuml;hjahr 2019 heraus und ergab genau dieses Bild. Die von Fridays for Future organisierten Massenproteste malten es eindringlich weiter aus.<br>\nTrotzdem traute sich die Bundesregierung im selben Jahr, ein derart schwaches Klimapaket vorzulegen, dass nicht nur Klimaaktivist:innen, sondern auch die allermeisten Klima- und Energieforscher:innen es in der Luft zerrissen.<br>\nFairerweise muss man sagen, dass die &ouml;ffentliche Zustimmung bei Umfragen meist umso gr&ouml;&szlig;er ist, je weniger Konsequenzen f&uuml;r die eigene Lebensweise zu erwarten sind. Auch die UNDP-Erhebung zeigt das wieder. Hohe Zustimmung gab es am ehesten f&uuml;r Aussagen, gegen die im Grunde niemand etwas haben kann.<br>\nWaldschutz? Klar! Erneuerbare Energien? Super! Mein Verhalten umstellen? Nein, danke. Nur 30 Prozent der Befragten bef&uuml;rworteten zum Beispiel die F&ouml;rderung einer pflanzenbasierten und damit klimafreundlicheren Ern&auml;hrung &ndash; damit die unbeliebteste Ma&szlig;nahme, nach der gefragt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/gesellschaft\/keine-frage-der-mehrheit%20\">klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;In der Demokratie hei&szlig;t Zensur, Informationen zu verschweigen&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber Medien in Spanien, deren Berichterstattung zu Kuba, Venezuela und anderen L&auml;ndern sowie alternative Informationspolitik. Ein Gespr&auml;ch mit Pascual Serrano<br>\nIn mehreren Ihrer B&uuml;cher weisen Sie nach, dass Medien Unwahrheiten &uuml;ber L&auml;nder wie Kuba verbreiten. Wie hat man vor diesem Hintergrund in Spanien &uuml;ber die Kontrolle der Pandemie auf der Insel und &uuml;ber den kubanischen Impfstoff &raquo;Soberana&laquo; berichtet?<br>\nDie gro&szlig;en Medien in Spanien wie in der westlichen Welt insgesamt schweigen, wenn etwas in L&auml;ndern besser funktioniert, die nicht als Vorbilder gelten. Im Falle Kubas ist das nicht anders, denn das Land bewegt sich in Fragen der &ouml;ffentlichen Gesundheitsversorgung auf einem sehr hohen Niveau. Kuba ist zum Vorbild geworden, hat als erstes sogenanntes Entwicklungsland einen Impfstoff entwickelt. Auch von anderen gesellschaftlichen Bereichen l&auml;sst sich viel Positives berichten: Bildung und Pflege beispielsweise. Wer jedoch permanent den Eindruck erzeugen will, der Sozialismus funktioniere dort nicht, darf &uuml;ber solche Errungenschaften nicht sprechen. (&hellip;)<br>\nGeraten die Dinge bei &raquo;Verb&uuml;ndeten&laquo; in Schieflage, spricht man selbstverst&auml;ndlich nicht von &raquo;Failed State&laquo;. Wie bewerten Sie den Umstand, dass Twitter den Account von Donald Trump gesperrt hat?<br>\nIch finde, hierbei handelt es sich um eine Falle. Wenn wir zulassen, dass gro&szlig;e Konzerne wie Twitter oder Facebook dar&uuml;ber befinden, wer sich &auml;u&szlig;ern darf und wer nicht, w&auml;re das ein gro&szlig;er Fehler. Selbst wenn man die Mitteilungen von Trump als gef&auml;hrlich erachtet, bin ich nicht der Meinung, dass es gut w&auml;re, Twitter diese Macht zu geben. Oft emp&ouml;ren sich die Menschen dar&uuml;ber, dass Staaten gegen falsche Informationen, gegen Fake News, vorgehen wollen. Aber wenn das ein Unternehmen wie Twitter oder Facebook tut, applaudieren viele. Das ist ein verh&auml;ngnisvoller Pr&auml;zedenzfall. Wir k&ouml;nnen nicht die Entscheidung dar&uuml;ber, ob etwas stimmt oder nicht, ob man sich mitteilen darf oder nicht, an solche Firmen delegieren. Daf&uuml;r sind die Gerichte da. (&hellip;)<br>\nWie haben die spanischen Medien &uuml;ber den Fall Assange berichtet, wie &uuml;ber den russischen Oppositionellen Alexej Nawalny? L&auml;sst sich das vergleichen?<br>\nSicher, der Vergleich ist zul&auml;ssig. Wir erkennen daran sehr deutlich die herrschende Doppelmoral. Die Medien haben damals Julian Assanges Enth&uuml;llungen ausgeschlachtet, den Krimi um seine Auslieferung aber sportlich ignoriert. Dabei war der Vorgang von allergr&ouml;&szlig;tem &ouml;ffentlichen Interesse. Er ber&uuml;hrte Fragen der Pressefreiheit, es ging um Folter und Staatsverbrechen. Dieselben Medien, die eine Verbreitung der Informationen von Wikileaks verteidigt haben, haben die Person, die das erm&ouml;glicht hat, igno&shy;riert. Ganz anders im Fall Nawalny: Wochenlange Berichterstattung &uuml;ber die Vergiftung des Mannes, und der Schuldige, der russische Staat, war von Anfang an ausgemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/395470.fake-news-in-der-demokratie-hei%C3%9Ft-zensur-informationen-zu-verschweigen.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rechtsdrehende Windungen<\/strong><br>\nUnter der Kappe der Gr&uuml;nen-Stiftung wurde k&uuml;rzlich eine Ergebenheitsadresse an den neuen Pr&auml;sidenten in Washington gesandt, prominent unterzeichnet von Ellen Uebersch&auml;r, einer der beiden Vorst&auml;ndler der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung, sowie 18 weiteren Transatlantikern, darunter ein Generalleutnant a.D. und ein Brigadegeneral a.D. der Bundeswehr sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Atlantik-Br&uuml;cke, des Aspen-Instituts, des German Marshall Fund und der Brookings Institution&hellip;<br>\nIm Kern geht es jedoch um zweierlei. Zum einen wird das derzeit obligate Feindbild Russland gepflegt. Das Land habe eine &bdquo;Konfliktstrategie&ldquo; und &bdquo;sein wachsendes milit&auml;risches Potential&ldquo; verlange ein &bdquo;amerikanisches Gegengewicht&ldquo;&hellip; man m&ouml;chte mit US-amerikanischen Truppen Druck auf Russland aus&uuml;ben. Zum anderen wird auch hier das Feindbild China gepflegt. Es gewinne wirtschaftlich, zunehmend aber auch milit&auml;risch und politisch an Einfluss. Es sei aber &bdquo;nicht nur eine machtpolitische, sondern vor allem eine ideologische&ldquo; Herausforderung f&uuml;r den Westen&hellip;<br>\n(&hellip;) Am 22. Januar 2021 trat der in der UNO ausgearbeitete Vertrag zum Verbot der Atomwaffen in Kraft. Gleichwohl wird in dem transatlantischen Papier postuliert, der &bdquo;nukleare Schutzschirm der USA ist f&uuml;r alle nicht nuklearen NATO-Staaten in Europa unverzichtbar&ldquo;, und zwar &bdquo;solange es Nuklearwaffen gibt&ldquo;. Das ist eine sich selbst best&auml;tigende Konstruktion: da Deutschland, die USA und die gesamte NATO sowie die anderen Nuklearwaffenstaaten sich weigern, den Vertrag zum Verbot der Atomwaffen zu unterzeichnen oder zumindest untereinander in Verhandlungen einzutreten, wie man ihn umsetzen k&ouml;nnte, sind die Atomwaffen auf absehbare Zeit auf Dauer gestellt. Und solange das so ist, soll Deutschland an der &bdquo;Nuklearen Teilhabe&ldquo; festhalten. Das bedeutet, US-Atomwaffen sollen weiterhin und unbefristet in Deutschland lagern, und f&uuml;r die Bundeswehr sollen neue atomwaffentaugliche Kampfflugzeuge beschafft werden&hellip;<br>\nKurz nach Ver&ouml;ffentlichung dieses transatlantischen Papiers der B&ouml;ll-Stiftung wurde die Frage gestellt, ob nicht bei der Linken ebenfalls die parteinahe Stiftung, hier die Rosa-Luxemburg-Stiftung, solche rechtsdrehenden Windungen unternehmen k&ouml;nnte, um den Kurs der Partei zu ver&auml;ndern&hellip;<br>\nDie Antwort jetzt in Bezug auf Die Linke war, dass von der Stiftung so etwas nicht zu erwarten ist. Schon deshalb, weil die Linkspartei das in aller Regel selbst besorgt. Der Bundestagsabgeordnete Matthias H&ouml;hn hat k&uuml;rzlich ein Papier mit der &Uuml;berschrift: &bdquo;Linke Sicherheitspolitik&ldquo; pr&auml;sentiert&hellip;<br>\nNun ist H&ouml;hn gewiss nicht als &bdquo;neoliberaler Ideologe&ldquo; zu adressieren. Dennoch schwebt nach wie vor im Raum, was Egon Bahr einst an die Adresse der Linken gesagt hatte: &bdquo;Wer in Deutschland auf Bundesebene mitregieren will, muss drei Bedingungen erf&uuml;llen: ein positives Verh&auml;ltnis zu den USA, zur EU und zur NATO.&ldquo; Das bem&uuml;ht sich H&ouml;hn in die Partei zu bringen, weil es ohne dies eine Koalition mit der SPD und den Gr&uuml;nen nicht geben wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2021\/01\/rechtsdrehende-windungen-55731.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Wir wollen einen Kurs der Politik der Mitte verfolgen&ldquo;<\/strong><br>\nAb durch die Mitte: Franziska Giffey gibt kein Bekenntnis zu Rot-Rot-Gr&uuml;n ab &ndash; und betont, wie wichtig die Wirtschaft sei.<br>\nWas das Spitzen-Duo an diesem Montagmorgen vortr&auml;gt, h&ouml;rt sich kaum nach rot-rot-gr&uuml;ner Politik an. Die beiden SPD-Landesvorsitzenden Franziska Giffey und Raed Saleh stellen in der Parteizentrale in Wedding ihr Wahlprogramm vor. Der Hashtag &bdquo;#HerzenssacheBerlin&ldquo; steht drauf, 100 Seiten lang ist das Papier. Am Sonnabend sei das Programm im Landesvorstand diskutiert worden, es habe &bdquo;gro&szlig;e Einigkeit&ldquo; gegeben, die Partei stehe hinter dem Entwurf, betont Raed Saleh. Trotzdem h&ouml;rt man an diesem Morgen andere T&ouml;ne, als man sie bislang aus dem Senat, der Koalition und von gro&szlig;en Teilen der Berliner SPD gewohnt war.<br>\n(&hellip;) &bdquo;Wir wollen einen Kurs der Politik der Mitte verfolgen&ldquo;, sagt Giffey. Sie betont, dass die Wirtschaft Partner der Politik sei &ndash; und kein Gegner. &bdquo;Wir wollen eine aktive Ansiedlungspolitik&ldquo;, sagt die Spitzenkandidatin. Berlin-Brandenburg werde &bdquo;Tesla-Region&ldquo;, 20.000 neue Ladepunkte f&uuml;r E-Autos sollen in den n&auml;chsten zehn Jahren entstehen. Den Wohnungsbau will Giffey zur Chefinnensache machen, 200.000 neue Wohnungen bis 2030 stehen im Programm.<br>\nOhne privaten Wohnungsbau sei das kaum zu schaffen. Der Mietendeckel ist f&uuml;r Giffey nur eine &Uuml;bergangsl&ouml;sung und kein Dauermodell, das hat die Familienministerin schon h&auml;ufiger betont. &bdquo;Wir brauchen eine starke Wirtschaft, damit wir das Soziale bezahlen k&ouml;nnen&ldquo;, sagt Giffey&hellip;<br>\nSo sehr Saleh betont, dass der Landesvorstand hinter dem Programm steht, das in einem breiten Beteiligungsprozess erstellt wurde und entsprechend ausgewogen ist: Giffeys sehr pragmatische Positionierung d&uuml;rfte den traditionell eher linken Landesverband noch vor Herausforderungen stellen.<br>\nAllein das Thema Sicherheit nimmt 15 Seiten im Wahlprogramm ein. Giffey ist das wichtig, sagt sie, weg von der Ideologie und hin &bdquo;zum Anpacken vor Ort&ldquo;. Giffey will sich damit allem Anschein nach absetzen von den in der SPD oft als &bdquo;ideologisch motiviert&ldquo; verbr&auml;mten Initiativen der Gr&uuml;nen und Linken. Auch S&auml;tze wie &bdquo;Linksextremist:innen, die den Staat und die Demokratie bek&auml;mpfen, tritt die SPD entschlossen entgegen&ldquo; geh&ouml;rten bislang nicht unbedingt zum Standardprogramm eines jeden Berliner Sozialdemokraten.<br>\nEin Bekenntnis zu Rot-Rot-Gr&uuml;n bleibt auf Nachfrage aus. &bdquo;Wir werden uns nicht auf eine Koalition festlegen&ldquo;, sagt Giffey.  ..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-spd-spitze-stellt-wahlkampfprogramm-vor-wir-wollen-einen-kurs-der-politik-der-mitte-verfolgen\/26873024.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>So verkommt Journalismus zur Politposse<\/strong><br>\nMehr und mehr Schweizerinnen und Schweizer sind, wenn sie nur Schweizer Zeitungen lesen, politisch miserabel informiert.<br>\nFrankreich ist eines unserer f&uuml;nf Nachbarl&auml;nder. &Uuml;ber 30 Prozent unserer Landesgrenze teilen wir mit Frankreich &ndash; mehr als mit Deutschland und &Ouml;sterreich zusammen. Jeden Tag kommen rund 190&rsquo;000 Franzosen und Franz&ouml;sinnen zur Arbeit in die Schweiz, Tendenz sogar steigend.<br>\nAber interessiert uns Frankreich &uuml;berhaupt? Werden wir &uuml;ber Frankreich ausreichend informiert? Nicht wirklich. Seit Wochen wird in Frankreich gegen ein neues Sicherheitsgesetz demonstriert. Am letzten Wochenende haben erneut in &uuml;ber 60 St&auml;dten Frankreichs Demonstrationen mit Zehntausenden von Teilnehmern stattgefunden (das Innenministerium will diesmal 32&rsquo;770 Demonstranten gez&auml;hlt haben). Und die Polizisten brauchten auch an diesem Wochenende nicht nur ihre Schlagst&ouml;cke, sie setzten auch Tr&auml;nengas und Gummigeschosse ein.<br>\nUnd was erf&auml;hrt man in den deutschsprachigen Schweizer Tageszeitungen davon? In der Online-Ausgabe der NZZ fand man am letzten Sonntag immerhin eine kurze Agenturmeldung, in der gedruckten Montagausgabe aber nichts mehr. Nichts. In den CH Media-Zeitungen (Aargauer Zeitung, Luzerner Zeitung, St. Galler Tagblatt etc.) gab&rsquo;s weder online noch in den gedruckten Montagausgaben eine Meldung. Keine zehn Zeilen! Was interessiert uns schon unser direktes Nachbarland Frankreich?<br>\nNicht-westliche L&auml;nder sind viel interessanter &hellip;<br>\nGanz anders ist es mit Russland, wo am Sonntag ebenfalls demonstriert wurde. Und wie wird dar&uuml;ber berichtet?<br>\nIn der Montagausgabe der NZZ schon auf der Frontseite der gr&ouml;&szlig;te von drei Artikeln, ein zweispaltiger Aufmacher rechts oben: &laquo;Russlands Polizei unterdr&uuml;ckt Protest&raquo;. Und in den CH Media-Zeitungen? Auf der Frontseite ein dreispaltiges, seitendominierendes Bild &ndash; in dieser Form schon zum dritten Mal innerhalb acht Tagen! Zus&auml;tzlich, ebenfalls auf der Frontseite, der Kommentar eines Auslandsredaktors. Und zus&auml;tzlich, im Innern der Zeitung, eine dreiviertelseitige Reportage aus Moskau. Der Inhalt des Bildes auf der Frontseite, der Inhalt des Kommentars auf der Frontseite und der Inhalt der Reportage im Innern : mutige Protestler, brutale Polizei.<br>\nWas aber erf&auml;hrt der Leser, die Leserin noch mehr, als dass Putins Polizei brutal gegen die Demonstranten vorgegangen ist? Nichts.<br>\nWie w&auml;re es, wenn die Ausland-Redaktionen der NZZ und der CH Media-Zeitungen auch einmal &uuml;ber die Person Alexej Nawalny informieren w&uuml;rden? Zum Beispiel &uuml;ber seine Finanzquellen im In- und im Ausland? Oder &uuml;ber seine diversen Gesinnungswechsel, je nach dem Publikum, das er gerade zu mobilisieren versuchte? Oder dar&uuml;ber, dass er sich jetzt in den sozialen Medien als alleiniger Oppositionsf&uuml;hrer feiern l&auml;sst, dass aber diese &laquo;seine&raquo; Opposition aus mehreren, politisch weit auseinander liegenden Lagern zusammengesetzt ist, von rechtsextremen Nationalisten bis zu den Kommunisten am anderen Ende des politischen Spektrums? Oder endlich einmal &uuml;ber sein heutiges Polit-Programm, inhaltlich, was er beabsichtigt, au&szlig;er dass er Putin st&uuml;rzen will?<br>\nSo informieren gro&szlig;e Schweizer Zeitungen heute: &Uuml;ber Frankreich, unser direktes Nachbarland, nichts. Nichts! &Uuml;ber Russland aber viel, sogar sehr viel, zumindest was den Platzbedarf und die Platzierung der &laquo;Information&raquo; im Blatt anbelangt. Und inhaltlich? Es h&auml;tte auf einer Zeile Platz: b&ouml;ser Putin, brutale Polizisten.<br>\nEs ist nur noch peinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/medienkritik\/so-verkommt-journalismus-zur-politposse\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Im Gegensatz zur ARD baut der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk Frankreichs sein Kulturangebot aus<\/strong><br>\nNach Informationen der FAZ steht ein Budget von f&uuml;nf Millionen Euro zur Verf&uuml;gung. Wie die Intendantin Delphine Ernotte informierte, soll der Sender jeden Abend eine Theaterauff&uuml;hrung oder ein Konzert &uuml;bertragen. Auch die darstellende Kunst soll gepflegt werden. Rund um die Inszenierungen werden Berichte und Live-Interviews mit Darstellern, Autoren und Kritikern ausgestrahlt. Wie Delphine Ernotte gegen &uuml;ber der FAZ sagte, habe die zust&auml;ndige Ministerin &bdquo;voller Begeisterung&ldquo; zugestimmt. Das Kulturangebot soll solange ausgestrahlt werden, bis der Kulturbereich wieder &ouml;ffnet. Aber auch danach, so verspricht die Intendantin, werde man &bdquo;f&uuml;nfmal mehr Zeit&ldquo; als bisher f&uuml;r die Kultur zur Verf&uuml;gung stellen. W&auml;hrend in Paris der Start der Kulturbox bekannt gegeben worden ist, teilte der federf&uuml;hrende ARD-Sender MDR mit, dass die geplante ARD-Kulturplattform, vorerst nicht entwickelt werde. F&uuml;r dieses digitale Angebot hatte die ARD einen Etat in H&ouml;he von f&uuml;nf Millionen Euro veranschlagt. &hellip;. Ohne die Beitragserh&ouml;hung w&uuml;rde der ARD das Geld daf&uuml;r fehlen, erkl&auml;rte Buhrow damals gegen&uuml;ber der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo;.  Diese Drohgeb&auml;rde und Entscheidung gegen die durch die Corona-Pandemie stark leidende Kultur, ist ein Armutszeugnis f&uuml;r die ARD. Dem franz&ouml;sischen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk stehen j&auml;hrlich 3,2 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung. &hellip; Doch leider passt der Stopp der Kulturplattform zu einer Vielzahl von Meldungen der letzten Wochen aus den Landesrundfunkanstalten wie NDR oder WDR, Kulturangebote einzustellen oder zu reduzieren. France T&eacute;l&eacute;visions will nach der Corona-Krise &bdquo;f&uuml;nfmal mehr Zeit&ldquo; als bisher f&uuml;r die Kultur zur Verf&uuml;gung stellen. F&uuml;r die ARD anscheinend eine utopische Vorstellung. Im Gegenteil, der ARD-Vorsitzende hat ja bereits Programmreduzierungen angek&uuml;ndigt, die anscheinend zuerst die Kultur treffen k&ouml;nnten. Die L&auml;nder, die ja nun eine baldige Reform des Auftrages der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender angek&uuml;ndigt hatten, sollten den kulturellen Auftrag quantitativ eindeutiger fassen als bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medienpolitik.net\/2021\/02\/kulturauftrag-als-sparauftrag\/\">Medienpolitik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-69449","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69449"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69452,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69449\/revisions\/69452"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}