{"id":69479,"date":"2021-02-04T08:56:44","date_gmt":"2021-02-04T07:56:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479"},"modified":"2021-02-04T08:56:44","modified_gmt":"2021-02-04T07:56:44","slug":"hinweise-des-tages-3792","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h01\">Deutsche Sonderwege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h02\">Kostenlose FFP2-Masken: Hartz-IV-Empf&auml;nger m&uuml;ssen sich noch gedulden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h03\">Von der Leyens Irland-Panne: Ich war&rsquo;s nicht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h04\">Jurist &uuml;ber Impfsch&auml;den-Haftung: &ldquo;Die Hersteller sitzen am l&auml;ngeren Hebel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h05\">Keine Priorit&auml;t f&uuml;r die Rechtswissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h06\">Seelsorge mit Merkel und Steinmeier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h07\">Studie: Soziale Ungleichheit in Deutschland wird durch Erbschaftswelle versch&auml;rft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h08\">Kinderbonus brachte deutlich mehr Konjunktur-`Wumms&acute; als Mehrwertsteuersenkung &ndash; und wirkte sozial ausgewogener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h09\">Kaum Interesse an guter Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h10\">Bundesregierung kann Versprechen beim Urheberrecht nicht halten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h11\">Verh&auml;ltnis zu Russland: &bdquo;Nicht die Sanktionsschraube weiter anziehen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h12\">Verbindet sich der Westen die falschen Finger?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h13\">Amri-Untersuchungsausschuss: V-Mann-F&uuml;hrer bleibt geheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h14\">Die gr&uuml;n lackierte Autozukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h15\">NEIN! zur Steuer-ID, zum Registermodernisierungsgesetz und zur Umsetzung durch DIESE Beh&ouml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69479#h16\">Wissenschaftsfreiheit: Ausbruch aus der Tabuzone<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Sonderwege<\/strong><br>\nMit neuen Einreisebeschr&auml;nkungen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie startet die Bundesregierung zum wiederholten Mal einen nationalen Alleingang gegen den Willen anderer EU-Mitgliedstaaten. Innenminister Horst Seehofer hatte die Ma&szlig;nahmen auf Bundesebene durchgesetzt, nachdem sie in der EU auf anhaltenden Widerstand gesto&szlig;en waren. Mit nationalen Grenzschlie&szlig;ungen hatte die Bundesregierung im Fr&uuml;hjahr 2020 heftige Proteste in Frankreich und in Luxemburg ausgel&ouml;st; in Berlin hei&szlig;t es nun, man hoffe diesmal ohne Absperrungen an den dortigen Grenzen auszukommen. Alleing&auml;nge leistet die Bundesregierung sich immer wieder, w&auml;hrend sie sie anderen EU-Staaten strikt untersagt. So ist die Zahl der Vertragsverletzungsverfahren, die gegen Deutschland eingeleitet werden mussten, Mitte 2020 auf 81 gestiegen. Sogar bei Ma&szlig;nahmen, die es gegen massiven Widerstand anderer EU-Staaten durchgesetzt hat, gestattet sich Berlin Ausnahmen: So ist aktuell eine l&auml;ngerfristige Aushebelung der &ldquo;Schuldenbremse&rdquo; im Gespr&auml;ch, die dazu beigetragen hatte, mehrere s&uuml;dliche Eurol&auml;nder in die Krise zu st&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8510\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kostenlose FFP2-Masken: Hartz-IV-Empf&auml;nger m&uuml;ssen sich noch gedulden<\/strong><br>\nDie Pflicht zum Tragen der vergleichsweise teuren FFP2-Masken &uuml;berfordert besonders Menschen mit geringem Einkommen. Die versprochenen Gratismasken lassen allerdings auf sich warten.<br>\nArbeitslosengeld-II-Empf&auml;nger, die auf die angek&uuml;ndigten kostenlosen FFP2-Masken warten, m&uuml;ssen sich noch gedulden. Die Berechtigungsscheine zum Abholen in der Apotheke an insgesamt etwa f&uuml;nf Millionen Bed&uuml;rftige wurden von den Krankenkassen bisher nicht verschickt. Dies teilte der Spitzenverband der Gesetzlichen Kassen (GKV) am Mittwoch auf Anfrage mit. &raquo;Wann der Versand praktisch starten wird, l&auml;sst sich noch nicht sagen&laquo;, sagte Verbandssprecher Florian Lanz. Zuvor m&uuml;ssten noch wichtige Fragen gekl&auml;rt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/kostenlose-ffp2-masken-hartz-iv-empfaenger-muessen-sich-noch-gedulden-a-da25eb95-a188-4051-97a5-8c089f03738b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Coronavirus: EU-Beh&ouml;rde bezeichnet Mehrwert von FFP2-Masken im Alltag als &bdquo;sehr gering&ldquo;<\/strong><br>\nIm Kampf gegen das Coronavirus weckt die EU-Gesundheitsbeh&ouml;rde ECDC Zweifel am Zusatznutzen von FFP2-Masken im Alltag. &bdquo;Der erwartete Mehrwert der universellen Verwendung von FFP2-Atemschutzmasken in der Gemeinschaft ist sehr gering&ldquo;, teilte die in Stockholm ans&auml;ssige Beh&ouml;rde am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.<br>\nAuch die Kosten und m&ouml;gliche Nachteile spr&auml;chen gegen eine Empfehlung, in der &Ouml;ffentlichkeit FFP2-Masken anstelle von anderen Masken zu tragen. Details zu diesen m&ouml;glichen Nachteilen wurden zun&auml;chst nicht genannt. [&hellip;]<br>\nEU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides best&auml;tigte in Br&uuml;ssel die Einsch&auml;tzung der EU-Beh&ouml;rde. &bdquo;Die ECDC sagt, die Beweislage sei im Moment nicht stark genug f&uuml;r eine Notwendigkeit, dies im Alltag zu empfehlen&ldquo;, sagte Kyriakides auf Nachfragen. Wichtig sei, &uuml;berhaupt eine Maske korrekt zu tragen und Abstand zu halten. &bdquo;Aber im Moment unterst&uuml;tzt das ECDC das Tragen von FFP2-Masken in der Gemeinschaft nicht, gem&auml;&szlig; den ihnen vorliegenden Hinweisen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article225657073\/Coronavirus-EU-Behoerde-bezeichnet-Mehrwert-von-FFP2-Masken-im-Alltag-als-sehr-gering.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Von der Leyens Irland-Panne: Ich war&rsquo;s nicht!<\/strong><br>\nEs l&auml;uft nicht f&uuml;r Ursula von der Leyen: Die Impfstofflieferungen kommen nicht in Schwung. Und f&uuml;r eine schwere Kommunikationspanne versucht die EU-Kommissionschefin jetzt ihrem Vize die Schuld zuzuschieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/irland-panne-bei-impfstoff-exportkontrollen-ursula-von-der-leyen-gibt-valdis-dombrovskis-schuld-a-196346b4-1e45-4765-86b2-41eb173e20ea\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>dazu: Das Impfdesaster der EU<\/strong><br>\nWegen der Fehlleistungen bei der Beschaffung von Covid-19-Impfstoffen nimmt der Druck auf die EU-Kommission und auf ihre Pr&auml;sidentin Ursula von der Leyen zu. Nicht nur seien die Vertragsverhandlungen erheblich verschleppt worden, kritisiert etwa von der Leyens Amtsvorg&auml;nger Jean-Claude Juncker. Besonders schwer wiege, dass die auf deutschen Druck eingef&uuml;hrten Exportkontrollen &ldquo;den Eindruck&rdquo; vermittelten, &ldquo;das Leiden anderer Menschen vor allem in &auml;rmeren L&auml;ndern&rdquo; spiele keine Rolle f&uuml;r die EU. Um auch bei einem etwaigen EU-Exportstopp Zugang zu Impfstoffen zu behalten, baut etwa Japan jetzt eine nationale Vakzinproduktion auf. Der Unmut w&auml;chst auch in den Nicht-EU-Staaten S&uuml;dosteuropas. Man habe eigentlich &ldquo;westliche Impfstoffe beschaffen&rdquo; wollen, hei&szlig;t es etwa aus nordmazedonischen Regierungskreisen; da keinerlei Lieferungen in Aussicht seien, werde man nun aber russische oder chinesische Vakzine bestellen. Unter wachsendem Druck stehend, &ouml;ffnet sich inzwischen selbst die Bundesregierung f&uuml;r Impfstoffe aus Russland und China, die sie bislang stets abqualifiziert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8513\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jurist &uuml;ber Impfsch&auml;den-Haftung: &ldquo;Die Hersteller sitzen am l&auml;ngeren Hebel&rdquo;<\/strong><br>\nDass die Verhandlungen zwischen der Europ&auml;ischen Union und den Impfstoffherstellern so lange gedauert haben, habe auch daran gelegen, dass die EU-Kommission nicht die gesamte Haftung &uuml;bernehmen wollte, sagt Kanzlerin Merkel. Der k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Vertrag mit Astrazeneca verspreche dem Hersteller allerdings &ldquo;das glatte Gegenteil&rdquo; und befreie ihn von fast jeglicher Haftung, sagt der Jurist Niko H&auml;rting im Interview mit ntv.de. Nach einem Jahr Corona-Politik s&auml;&szlig;en &ldquo;die Hersteller einfach am l&auml;ngeren Hebel.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Hersteller-sitzen-am-laengeren-Hebel-article22335844.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Keine Priorit&auml;t f&uuml;r die Rechtswissenschaft<\/strong><br>\nAls Rechtsgrundlage einer Impfpriorisierung d&uuml;rfte die Corona-Impfverordnung vor den Verwaltungsgerichten schwerlich Bestand haben<br>\nDas Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit (BMG) passt derzeit die Coronavirus-Impfverordnung an, die die Reihenfolge f&uuml;r den Anspruch auf Schutzimpfungen festlegt. Die Verordnung sieht insbesondere Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, mit h&ouml;chster Priorit&auml;t als anspruchsberechtigt an. Nun ist aber mit dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca erstmals ein Produkt zugelassen worden, das von der St&auml;ndigen-Impfkommission (STIKO) nur f&uuml;r Personen empfohlen wird, die das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Er ist daher f&uuml;r die meisten der in der ersten Priorit&auml;tsgruppe gelisteten Personen ungeeignet, weil sie schon zu alt oder (wie das Pflege- und das medizinische Personal) schon geimpft sind. Au&szlig;erdem sollen etwa Personen mit bestimmten Krebserkrankungen von der dritten in die zweite Priorit&auml;tengruppe aufr&uuml;cken; erst k&uuml;rzlich hat eine an Krebs erkrankte Frau, die noch nicht einmal 70 war, entgegen der bislang in der Verordnung festgelegten Reihenfolge vor dem VG Hamburg eine fr&uuml;hzeitige Impfung erstritten. Das VG Frankfurt verpflichtete letzte Woche die Stadt Frankfurt am Main, einen schwerstbehinderten Mann bei der n&auml;chsten Lieferung von Impfstoffen als atypischen Fall vorrangig zu ber&uuml;cksichtigen; &auml;hnliches entschied das VG Dresden im Falle einer 35-J&auml;hrigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/keine-prioritat-fur-die-rechtswissenschaft\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Seelsorge mit Merkel und Steinmeier<\/strong><br>\nB&uuml;ffeln mit Laptop, kein Job, kein Geld, keine Freunde: Trotz arger und wachsender N&ouml;te ist die Lage der Studierenden in Corona-Zeiten medial stark unterbelichtet. Noch weniger haben die politisch Verantwortlichen ihre Probleme auf dem Schirm. Es sei denn, eine Kamera ist in der N&auml;he. Dann k&uuml;mmert sich sogar die Kanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-2492-studierende-vergessen.php\">Studies Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Studie: Soziale Ungleichheit in Deutschland wird durch Erbschaftswelle versch&auml;rft<\/strong><br>\nErbschaften machen Verm&ouml;gende in Deutschland noch reicher. Sie erben einer Studie zufolge am h&auml;ufigsten und zugleich die h&ouml;chsten Betr&auml;ge. Nach Angaben des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) geht fast die H&auml;lfte des Erbschafts- und Schenkungsvolumens an die reichsten zehn Prozent der Beg&uuml;nstigten. Die anderen 90 Prozent teilen sich die verbleibende H&auml;lfte. &bdquo;Die Erbschaftswelle versch&auml;rft die absolute Verm&ouml;gensungleichheit&ldquo;, analysiert DIW-Experte Markus Grabka. (&hellip;)<br>\nDie Autoren pl&auml;dieren f&uuml;r &Auml;nderungen des Steuerrechts. Die Politik sollte gegensteuern, &bdquo;indem sie beispielsweise verhindert, dass das Vererben gro&szlig;er Verm&ouml;gen mit der Zehnjahresfrist zeitlich gesplittet wird&ldquo;, schl&auml;gt Studienautorin Claudia Vogel vom DZA vor. Derzeit k&ouml;nnen alle zehn Jahre Freibetr&auml;ge in Anspruch genommen werden. Bei Kindern sind es 400.000 Euro pro einzelnem Elternteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/studie-soziale-ungleichheit-in-deutschland-wird-durch-erbschaftswelle-verscharft-2ZDGLBRTJF2DDTVJKWWEKXS6PY.html\">RND<\/a>\n<p><strong>dazu: H&auml;lfte aller Erbschaften und Schenkungen geht an die reichsten zehn Prozent aller Beg&uuml;nstigten<\/strong><br>\nZehn Prozent aller Erwachsenen in Deutschland haben in den vergangenen 15 Jahren eine Erbschaft oder gr&ouml;&szlig;ere Schenkung erhalten. Dabei sind intergenerationale Transfers &auml;hnlich ungleich verteilt wie die Nettoverm&ouml;gen. M&ouml;chte man die absolute Ungleichheit, die durch Erbschaften und Schenkungen noch mal verst&auml;rkt wird, reduzieren, w&auml;re es m&ouml;glich, das Steuerrecht in Bezug auf Erbschaften und Schenkungen zu reformieren.<br>\nGro&szlig;e Erbsummen &ndash; da sie h&auml;ufig von bereits verm&ouml;genden Personen empfangen werden &ndash; versch&auml;rfen die absolute Ungleichheit der Verm&ouml;gen. Zu hohe Freibetr&auml;ge beg&uuml;nstigen diese Entwicklung. Insofern k&ouml;nnte die Ausgestaltung dieser Freibetr&auml;ge &uuml;berdacht werden. Allerdings bleibt dabei zu ber&uuml;cksichtigen, dass derzeit verschiedene Verm&ouml;gensbestandteile (wie Immobilien, Unternehmen oder Geldverm&ouml;gen) unterschiedlich steuerlich bewertet werden.<br>\nW&uuml;rden gro&szlig;e und sehr gro&szlig;e Erbschaften effektiver besteuert, erg&auml;be sich Spielraum, Freibetr&auml;ge f&uuml;r nicht oder entfernt verwandte Personen anzuheben, die derzeit sehr viel niedriger sind als f&uuml;r EhepartnerInnen oder leibliche Kinder (zum Beispiel f&uuml;r nichteheliche Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner, f&uuml;r Kinder der Partnerinnen oder Partner, die nicht die eigenen sind, f&uuml;r Nichten und Neffen oder f&uuml;r Wahlverwandte aus dem Freundeskreis und der Nachbarschaft). Dies w&uuml;rde nicht nur der neuen Vielfalt der Familienformen entsprechen, sondern auch zus&auml;tzlich die soziale Ungleichheit reduzieren.<br>\nAuch zu &uuml;berdenken w&auml;re die Zehnjahresfrist, die es erm&ouml;glicht, die Freibetr&auml;ge im Abstand von zehn Jahren wiederholt in Anspruch zu nehmen. Diese eignet sich vor allem f&uuml;r Personen mit sehr gro&szlig;en Verm&ouml;gen, um &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum Verm&ouml;gen weitgehend steuerfrei zu &uuml;bertragen. W&uuml;rde die Zehnjahresfrist aufgehoben, k&ouml;nnten damit die Freibetr&auml;ge pro ErblasserIn\/SchenkerIn nur einmal im Leben in Anspruch genommen werden und die Transfers w&uuml;rden effektiver besteuert. Dies k&ouml;nnte auch der hohen Staatsverschuldung durch die Hilfsma&szlig;nahmen in der Corona-Pandemie entgegenwirken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.809832.de\/publikationen\/wochenberichte\/2021_05_1\/haelfte_aller_erbschaften_und_schenkungen_geht_an_die_reichsten_zehn_prozent_aller_beguenstigten.html\">DIW Berlin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kinderbonus brachte deutlich mehr Konjunktur-`Wumms&acute; als Mehrwertsteuersenkung &ndash; und wirkte sozial ausgewogener<\/strong><br>\nDer Kinderbonus hat sich als deutlich effektiveres Instrument zur staatlichen St&uuml;tzung des privaten Konsums in der Corona-Krise erwiesen als die tempor&auml;re Mehrwertsteuersenkung. Der Effekt pro eingesetztem Euro aus &ouml;ffentlichen Mitteln k&ouml;nnte rund doppelt so gro&szlig; sein. Darauf deuten nach einer neuen Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung Ergebnisse einer gro&szlig;en Umfrage hin, die die Wissenschaftler mit Ergebnissen anderer aktueller Analysen abgeglichen haben. Parallel dazu fallen die Verteilungseffekte des Kinderbonus nach der neuen IMK-Studie deutlich g&uuml;nstiger aus als die der Steuersenkung: Die Einmalzahlung erreichte zielgerichtet Haushalte mit Kindern und niedrigen bis mittleren Einkommen, die im Zuge der Pandemie besonders h&auml;ufig mit zus&auml;tzlichen Ausgaben konfrontiert waren. Dagegen nutzten vor allem Haushalte mit h&ouml;heren Einkommen die Gelegenheit, durch die Mehrwertsteuersenkung Anschaffungen zu niedrigeren Preisen vorzuziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-kinderbonus-30354.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kaum Interesse an guter Arbeit<\/strong><br>\nImmer weniger Besch&auml;ftigte arbeiten in einem Unternehmen mit Tarifvertrag. Das bedeutet Unsicherheit, weniger Einkommen und weniger Steuern. Die baden-w&uuml;rttembergische Landesregierung verweist da gerne auf ihr Tariftreuegesetz. Doch ein halbherziges Gesetz macht noch keinen Tarif. [&hellip;]<br>\nIm S&uuml;dwesten fallen nur noch 52 Prozent der Besch&auml;ftigten unter einen Tarifvertrag. Vor allem in gro&szlig;en Unternehmen wie Daimler und im &ouml;ffentlichen Dienst k&ouml;nnen sich Besch&auml;ftigte darauf verlassen, dass sie ihren Lohn regelm&auml;&szlig;ig bekommen, dass es Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt und mehr Urlaub als gesetzlich vorgeschrieben. Doch wer f&uuml;r einen kleineren Automobilzulieferer arbeitet, wie zum Beispiel PSS, hat das alles nicht. Ganz schlecht sieht es im Einzelhandel aus, der zweitgr&ouml;&szlig;ten Branche: Gerade noch 28 Prozent der Besch&auml;ftigten arbeiten nach Tarif, hat die gewerkschaftsnahe Hans-B&ouml;ckler-Stiftung festgestellt, die regelm&auml;&szlig;ig die Tarifbindung in Deutschland erhebt. Tendenz: sinkend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/514\/kaum-interesse-an-guter-arbeit-7289.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundesregierung kann Versprechen beim Urheberrecht nicht halten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat die Versprechen, die sie vor zwei Jahren gegeben hat, erwartbar nicht einl&ouml;sen k&ouml;nnen. Eine Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie ohne Uploadfilter war von Anfang an eine Illusion. Auch daf&uuml;r, Kreativen eine gerechte Verg&uuml;tung zu sichern, ist der Entwurf nicht hinreichend&ldquo;, kommentiert Petra Sitte, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, den heute von der Bundesregierung beschlossenen Entwurf zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsreform (DSM-Richtlinie). Sitte weiter:<br>\n&bdquo;Zum einen ist anzuerkennen, dass einige Ma&szlig;nahmen, wie beispielsweise die Kennzeichnung erlaubter Nutzungen, zur Sicherung der Nutzerinnen- und Nutzerrechte in Artikel 17 vorgesehen sind. Aber diese bleiben hinter dem zur&uuml;ck, was in fr&uuml;heren Entw&uuml;rfen vorgesehen war. Der Anspruch, dass zul&auml;ssige Inhalte in keinem Fall sofort automatisiert geblockt werden, ist einfach aufgegeben worden. Gleichwohl werden auch diese abgeschw&auml;chten Regelungen immer noch von diversen Interessenverb&auml;nden der Verwerterindustrie heftig bek&auml;mpft. Wir gehen davon aus, dass Artikel 17 im laufenden Verfahren vor dem EuGH keinen Bestand haben wird, und werden uns vor diesem Hintergrund im Sinne starker Nutzerinnen- und Nutzerrechte engagieren.<br>\nZum anderen wollen wir Regelungen im Urhebervertragsrecht voranbringen, die die Verhandlungsposition von Urheberinnen und Urhebern deutlich st&auml;rken, um ihnen eine gerechte Verg&uuml;tung zu sichern. Trotz einiger Verbesserungen wie der neuen Transparenzpflicht ist der vorliegende Entwurf daf&uuml;r v&ouml;llig unzureichend. Insofern m&uuml;ssen vor allem kollektive Verg&uuml;tungsregeln und kollektive Rechtsdurchsetzung gest&auml;rkt werden, unter anderem durch die Einf&uuml;hrung eines Verbandsklagerechts.<br>\nDas im Entwurf wiederbelebte Leistungsschutzrecht f&uuml;r Presseverlage ist in Deutschland bereits gescheitert. Es wird ihm in seiner neuen Form nicht besser ergehen. Insbesondere sind damit die Versprechen gegen&uuml;ber den Urheberinnen und Urhebern nicht erf&uuml;llbar.<br>\nSchlie&szlig;lich haben die Erfahrungen aus der Pandemie erneut gezeigt, wie wichtig auch der digitale Zugang zu Bildung, Wissenschaft und Kultur ist. Leider ist diese Erkenntnis dem Entwurf nicht anzumerken. Nicht einmal die l&auml;ngst geltenden Erlaubnisse f&uuml;r Bildung und Wissenschaft werden endlich vollst&auml;ndig entfristet und auch eine zeitgem&auml;&szlig;e Regelung zum Verleih von E-Books bleibt aus.<br>\nInsgesamt bleibt der Entwurf trotz ein paar sinnvoller Ans&auml;tze deutlich hinter dem zur&uuml;ck, was eigentlich notwendig w&auml;re: Ein gerechter Interessenausgleich und ein zeitgem&auml;&szlig;es Urheberrecht sowohl im Sinne der Kreativen wie der Nutzerinnen und Nutzer.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bundesregierung-kann-versprechen-beim-urheberrecht-nicht-halten\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verh&auml;ltnis zu Russland: &bdquo;Nicht die Sanktionsschraube weiter anziehen&ldquo;<\/strong><br>\nMatthias Platzeck, Chef des Deutsch-Russischen Forums, h&auml;lt die Versch&auml;rfung der Sanktionen gegen Russland nicht f&uuml;r zielf&uuml;hrend. Diese w&uuml;rden weder der Entfaltung der russischen Gesellschaft n&uuml;tzen, noch das Verh&auml;ltnis zu Russland verbessern, sagte er im Dlf. Er pl&auml;diert daf&uuml;r, auf Augenh&ouml;he Gespr&auml;chskontakte zu halten. [&hellip;]<br>\nWir m&uuml;ssen ja immer versuchen, auch in solchen aufgeregten Zeiten n&uuml;chtern zu bleiben, und wir d&uuml;rfen auch nicht vergessen, dass wir irgendwann uns jetzt mal die Fragen stellen m&uuml;ssen. Wir diskutieren aus meiner Sicht viel zu sehr immer an Tagesereignissen entlang das schwierige Verh&auml;ltnis zu unserem gr&ouml;&szlig;ten Nachbarn. Es ist ja immer noch, Frau Schulz, das gr&ouml;&szlig;te Land der Welt und die zweitgr&ouml;&szlig;te Atommacht. Das d&uuml;rfen wir nicht vergessen, die zweitgr&ouml;&szlig;te Atommacht in unserer direkten Nachbarschaft. Deshalb m&uuml;ssen wir mal diskutieren, wie wollen wir eigentlich perspektivisch mit diesem Land und diesem Verh&auml;ltnis umgehen.<br>\nWollen wir, weil jetzt ja in Ihrem Vorspann gerade der Ruf kam aus verschiedenen Gegenden nach weiteren Sanktionen, weitere Sanktionen? Wollen wir die Verh&auml;ltnisse damit noch gespannter machen? Denn die Sanktionen der letzten sechs Jahre haben ja nichts verbessert, aber fast alles verschlechtert. Und da muss man ja mal n&uuml;chtern fragen, ist es dann der richtige Weg? Ist es der Weg, der uns zu einem besseren Verh&auml;ltnis f&uuml;hrt, auch zu einem besseren Verhalten Russlands, oder ist es das nicht? Ich finde, solche Fragen m&uuml;ssen wir jetzt mal sehr gr&uuml;ndlich diskutieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/verhaeltnis-zu-russland-nicht-die-sanktionsschraube-weiter.694.de.html?dram:article_id=491910\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verbindet sich der Westen die falschen Finger?<\/strong><br>\nDie massive mediale und finanzielle Unterst&uuml;tzung des Westens zugunsten Nawalnys kann einen unbeabsichtigten Effekt haben.<br>\nW&auml;hrend hierzulande bald jedermann neben der eigenen Muttersprache Englisch versteht und z.B. in den USA, mit Ausnahme der Hispanos, ohnehin niemand eine andere Sprache spricht als die eigene, das &laquo;American English&raquo;, gibt es eine andere Sprache, die schon wegen der cyrillischen Buchstaben nur von wenigen Leuten ausserhalb des Landes verstanden oder gar gesprochen wird: die russische Sprache. Das hat nicht zuletzt bei den Medien sp&uuml;rbare Folgen. In den USA zum Beispiel war Stephen F. Cohen, ein emeritierter Professor der New York University f&uuml;r Russistik, einer der wenigen Publizisten, die Russland wirklich kannten und verstanden. Er kam in der bekannten, aus europ&auml;ischer Sicht linksliberal positionierten Zeitschrift &laquo;The Nation&raquo; auch zu Wort. Leider ist er ausgerechnet am gleichen Tag gestorben, an dem auch die linksliberale Supreme-Court-Richterin Joan Ruth Bader Ginsburg  gestorben ist, am 18. September 2020. Also hat sich das ganze &ouml;ffentliche Interesse auf die politischen Folgen des Todes der Supreme-Court-Richterin gest&uuml;rzt, weil Noch-Pr&auml;sident Donald Trump die Nachfolgerin bestimmen konnte &ndash; mit m&ouml;glicherweise weitreichenden Folgen. Stephen F. Cohen dagegen blieb weitgehend &uuml;bersehen und mit ihm ging auch viel Interesse unter, ein fernes und grosses Land und seine Bewohner auch wirklich zu verstehen: das &laquo;unbekannte&raquo; Russland. Immerhin widmeten ihm die New York Times und die Washington Post eingehende Nachrufe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/verbindet-sich-der-westen-die-falschen-finger\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amri-Untersuchungsausschuss: V-Mann-F&uuml;hrer bleibt geheim<\/strong><br>\nDie Regierung will nicht, dass ein V-Mann-F&uuml;hrer des Verfassungsschutzes im Amri-Untersuchungsausschuss aussagt. Gr&uuml;ne, Linkspartei und FDP zogen dagegen vors Bundesverfassungsgericht. Die obersten Richter best&auml;tigten nun das Nein.<br>\nDer Amri-Untersuchungsausschuss des Bundestags bekommt keine M&ouml;glichkeit, einen geheim gehaltenen V-Mann-F&uuml;hrer zu befragen. Eine entsprechende Klage von Linkspartei, Gr&uuml;nen und FDP blieb erfolglos. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe lehnte die Vernehmung eines Mitarbeiters des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz ab.<br>\nDer Zweite Senat kam mehrheitlich zu der Auffassung, dass in diesem besonderen Fall das parlamentarische Aufkl&auml;rungsinteresse hinter dem Staatswohl zur&uuml;cktreten m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/amri-untersuchungsausschuss-v-mann-bundesverfassunsgericht-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die gr&uuml;n lackierte Autozukunft<\/strong><br>\nGehen wir einmal von jenen 40 Prozent weniger CO2 bis 2030 aus, wie sie die Bundesregierung beschlossen hat. Die EU verlangt sogar noch anspruchsvollere Ziele. Und jetzt schauen wir in den Bundesverkehrswegeplan. Was passiert dort? Das Volumen des automotorisierten Fahrens von Personen und Waren wird &uuml;berhaupt nicht hinterfragt. Es soll weiter und immer weiter zunehmen.<br>\nExtrem ist vor allem das im Bundesverkehrswegeplan unterstellte Wachstum des Stra&szlig;eng&uuml;terverkehrs um 39 Prozent bis 2030 gegen&uuml;ber dem Basisjahr 2010. J&auml;hrliche Wachstumsrate: drei Prozent, weiterer Stra&szlig;enausbau inklusive. Wie soll der G&uuml;terverkehr auf der Stra&szlig;e bei diesem rasanten Wachstum 40 Prozent Klimaemissionen einsparen? Es gibt weder Oberleitungen noch einen effizienten Batteriebetrieb im G&uuml;terfernverkehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/verkehr\/die-gruen-lackierte-autozukunft\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>NEIN! zur Steuer-ID, zum Registermodernisierungsgesetz und zur Umsetzung durch DIESE Beh&ouml;rden<\/strong><br>\nDie Kritik an der Einf&uuml;hrung der Steuer-Identifikationsnummer als Personen&shy;identifizierungs&shy;merkmal f&uuml;r die Querverbindung von Informationen zu einer Person aus hunderten von Datenbanken der &ouml;ffentlichen Verwaltung &ndash; die greift zu kurz: Bevor Politiker nicht glaubhaft damit aufh&ouml;ren, Befugnisse zu verlangen und zu bekommen und die damit verbundenen Versprechungen anschlie&szlig;end reihenweise zu brechen, bevor sich nicht die Haltung in den Beh&ouml;rden &auml;ndert &uuml;ber den Umgang mit personenbezogenen Informationen, bevor nicht Datenschutzbeh&ouml;rden wirklich effektiv wirken k&ouml;nnen als Kontroll- und Aufsichtsorgane, bevor nicht Beschaffungsmauschelei aufh&ouml;rt und fachliche und technische Kompetenz einzieht in den millionenteuren Projekten f&uuml;r IT-Systeme der &ouml;ffentlichen Hand und &ndash; vor allem &ndash; bevor nicht einklagbare Transparenz und objektiv &uuml;berpr&uuml;fbare Dokumentation, Vollst&auml;ndigkeit, Wahrheit der Informations- und Aktenf&uuml;hrung f&uuml;r jeden Betroffenen sichergestellt wird: Solange haben Politik und Administration einen Berg von Aufgaben, den effektiv abzuarbeiten, sie uns &ndash; den Kunden und Zahlern in diesem Staatswesen &ndash; schuldig sind. Danach k&ouml;nnen wir uns dann gemeinsam unterhalten, welches Identifikationsmerkmal in Akten und Datenbanken sinnvoll und sicher ist, um f&uuml;r jeden real existierenden Menschen in diesem Land einen &sbquo;Avatar&lsquo; zu schaffen, der als virtuelles Abbild seine real existierenden Person, so in Vorg&auml;nge, Akten und Datenbanken repr&auml;sentiert, dass durch eine Zusammenf&uuml;hrung dieser Informationen die Effektivit&auml;t der Arbeit von Beh&ouml;rden erh&ouml;ht wird und der Aufwand f&uuml;r jeden Betroffenen, z.B. durch Vermeidung von Mehrfachangaben gegen&uuml;ber Beh&ouml;rden, tats&auml;chlich reduziert wird. | Lesedauer: Ca. 15 Minuten<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/nein-zur-steuer-id-zum-registermodernisierungesetz-und-der-umsetzung-durch-diese-behoerden\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wissenschaftsfreiheit: Ausbruch aus der Tabuzone<\/strong><br>\nEin neues Netzwerk von Wissenschaftlern bietet der Cancel Culture die Stirn. Die ideologische Diskreditierung von Themen und Standpunkten will man sich nicht mehr bieten lassen.<br>\nBevor Corona den Campus blockierte, waren die Universit&auml;ten die B&uuml;hne f&uuml;r ein seltsames Spektakel. Auf immer mehr Podien wurde dar&uuml;ber diskutiert, ob es den Gegenstand der damaligen Debatte, eine Verengung der Redefreiheit, &uuml;berhaupt gebe. W&auml;hrenddessen summierten sich &ndash; vom Politikwissenschaftler Herfried M&uuml;nkler bis zum Kabarettisten Dieter Nuhr &ndash; die F&auml;lle, bei denen Redner angefeindet, ausgeladen oder niedergeschrien wurden von einer selbst erm&auml;chtigten Truppe aus Diskursw&auml;chtern, die schon vor der Debatte bestimmen wollten, was an einer Hochschule ge&auml;u&szlig;ert werden d&uuml;rfe und was nicht. Zur Untermauerung ihres Herrschaftsanspruchs lie&szlig;en sie, wie an der Universit&auml;t Frankfurt, schon einmal die F&auml;uste fliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/cancel-culture-in-der-wissenschaft-ausbruch-aus-der-tabuzone-17179746.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Hier einmal eine &ndash; wie ich finde &ndash; sch&ouml;ne Nachricht: An den Universit&auml;ten formiert sich Widerstand gegen die Cancel Culture. Das wird auch dringend n&ouml;tig. Ein Freund von mir, ein Wissenschaftsjournalist, wurde auch schon mal an einer Uni gecancelt, weil er es wagte, sich bei einem Slam-Poetry-Wettbewerb mit einem sp&ouml;ttischen Text &uuml;ber das Gendern anzumelden. Er wurde umgehend von der Frauenbeauftragten zensiert und gestrichen. Und so etwas gibt es zuhauf an den Unis.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-69479","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69479"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69479\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69481,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69479\/revisions\/69481"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}