{"id":69522,"date":"2021-02-05T08:27:19","date_gmt":"2021-02-05T07:27:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522"},"modified":"2021-02-05T08:27:19","modified_gmt":"2021-02-05T07:27:19","slug":"hinweise-des-tages-3793","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h01\">L&uuml;ge und Dummheit gef&auml;hrden den Weltfrieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h02\">Erster Schritt zu bewaffneten Drohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h03\">Koalitionsausschuss: Parit&auml;tischer kritisiert Ergebnisse als &ldquo;armutspolitisches Trauerspiel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h04\">Homeschooling verst&auml;rkt Bildungsschere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h05\">Kosten, Kostenersatz und Steuer im Homeoffice: Wie schauen die neuen Regeln aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h06\">Rostocker B&uuml;rgermeister kritisiert Corona-Management: &ldquo;Wir sind super unehrlich&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h07\">Reaktionen auf General-Kritik: &bdquo;Die Bundeswehr ist nicht das THW&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h08\">Europarat: Impfpflicht und Diskriminierung von Impfverweigerern sind unzul&auml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h09\">The So-Called Moderna Vaccine Is a Publicly Funded Miracle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h10\">Wetten, dass &hellip; der Wetter gewinnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h11\">Bundesregierung k&uuml;rzt Autoren, Fotografen, Grafikern und Musikern die Einnahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h12\">Bundestag macht die Steuer-ID zur B&uuml;rgernummer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h13\">US-Paketgesch&auml;ft: Amazon will offenbar &Uuml;berwachungskameras in Lieferfahrzeuge einbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h14\">Schmerzmittel: McKinsey kauft sich in US-Opioidskandal frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69522#h15\">Kemmerichs Erben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>L&uuml;ge und Dummheit gef&auml;hrden den Weltfrieden<\/strong><br>\nUnter der &Uuml;berschrift &bdquo;Glaubw&uuml;rdig gegen&uuml;ber dem Kreml&ldquo; schreibt die FAZ: &bdquo;Die westlichen Demokratien gr&uuml;nden auf einigen fundamentalen Werten, deren demonstrative Missachtung sie um ihrer selbst willen nicht einfach hinnehmen d&uuml;rfen &ndash; schon gar nicht, wenn sie in einem Land wie Russland geschieht, das untrennbarer Teil der europ&auml;ischen Kultur ist.&ldquo;<br>\nDass nicht nur &ldquo;Bild&rdquo; sondern auch &bdquo;Qualit&auml;tszeitungen&ldquo; wie die FAZ gegen Russland hetzen und das Ende von Nordstream 2 fordern, zeigt, wie sehr die &bdquo;westliche Wertegemeinschaft&ldquo; George Orwell best&auml;tigt: Wenn die L&uuml;ge nur oft genug wiederholt wird, wird sie zur Wahrheit.<br>\nIn welchem Ausma&szlig; die Gehirnw&auml;sche des US-Imperiums erfolgreich ist, zeigt dieser Kommentar der FAZ. Es steht au&szlig;er Frage, dass auch die korrupte Moskauer Oligarchie Menschenrechte missachtet. Aber wie einst die Welt glaubte, dass sich die Sonne um die Erde dreht, so glaubt die gro&szlig;e Mehrheit der westlichen Politiker und Journalisten heute, dass die korrupte Oligarchie der USA (Jimmy Carter) die Menschenrechte beachtet, so als h&auml;tten sie nie etwas von den US-Bombenkriegen geh&ouml;rt, die 20 bis 30 Millionen Tote gefordert haben, von den Foltergef&auml;ngnissen wie Guantanamo und Abu Ghuraib, von den Handelskriegen und Sanktionen, durch die allein im Irak etwa 500.000 Kinder ums Leben kamen, von den menschrechtswidrigen Drohnenkriegen der USA, bei denen tausende unschuldige Menschen ermordet werden.<br>\nWenn unsere Glaubw&uuml;rdigkeit verlangt, im Namen unserer Werte das Ende von Nordstream 2 zu fordern, dann m&uuml;ssten wir sofort den Handel mit den USA einstellen. Kein Staat begeht so viel Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie die &bdquo;hemmungslose Schurken-Supermacht&ldquo; USA (US-Politikberater Robert Kagan).<br>\nUnd wie k&ouml;nnen nur Lichtgestalten wie Ursula von der Leyen oder Jens Spahn erw&auml;gen, den Putin-Impfstoff in Deutschland einzusetzen? Solch ungeheuerlicher Versto&szlig; gegen unsere Glaubw&uuml;rdigkeit ist doch nicht hinnehmbar!!!!<br>\nImmerhin erkennt die FAZ, dass Russland ein Teil der europ&auml;ischen Kultur ist. Hat man doch den Eindruck, dass die Mehrheit unserer sicherheitspolitischen Experten in Politik und Journalismus glauben, dass Tolstoi und Dostojewski Fu&szlig;ballprofis von Dortmund oder Schalke sind und Tschaikowski fr&uuml;her mit Podolski beim 1. FC K&ouml;ln gespielt hat.<br>\nNicht nur die wahnsinnige Aufr&uuml;stung (R&uuml;stungsausgaben 2019 nach Sipri: Nato insgesamt: 1035 Milliarden Dollar, China: 261 Milliarden, Russland: 65 Milliarden), oder die systematische Einkreisung Chinas und Russlands durch das US-Milit&auml;r, sondern auch die L&uuml;ge und die Dummheit der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; gef&auml;hrden den Weltfrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/3803653109696128\/\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Oligarchie in den USA &ndash; F&auml;ulnis l&auml;sst sich nicht &uuml;bert&uuml;nchen<\/strong><br>\nDie schwindelerregende Konzentration von Reichtum an der Spitze hat die US-amerikanischen Regierungsinstitutionen deformiert &ndash; eine neue Schaufensterdekoration allein wird die Oligarchie nicht beenden. Ein Kommentar von Pulitzer-Preistr&auml;ger Chris Hedges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/112685-oligarchie-in-usa-faeulnis-laesst-sich-nicht-uebertuenchen\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Erster Schritt zu bewaffneten Drohnen<\/strong><br>\nMit der Eurodrohne steigt Deutschland in die Produktion von Milit&auml;rdrohnen ein. Die Eurodrohne ist kein Aufkl&auml;rungssystem, wie der Koalitionsausschuss behauptet, sondern sie ist von Anfang an bewaffnungsf&auml;hig geplant. Auch wenn jetzt zun&auml;chst in Deutschland auf die Bewaffnung verzichtet wird, so ist doch klar: Es geht hier um eine milit&auml;risch nutzbare Drohne. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erkl&auml;rt ja schon &ouml;ffentlich, dass die Kooperationspartner die Eurodrohne bewaffnen werden und sie schlussendlich eine bewaffnete Drohne werden wird&ldquo;, erkl&auml;rt Tobias Pfl&uuml;ger, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Pfl&uuml;ger weiter:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss die Beschaffung der Eurodrohne stoppen. Die Eurodrohne wird den Bundeshaushalt Millionen kosten. Solche Ausgaben sind in Zeiten von Corona v&ouml;llig deplatziert. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer handelt v&ouml;llig unverantwortlich. Denn die Eurodrohne ist nur eines von insgesamt 51 R&uuml;stungsprojekten im Wert von jeweils &uuml;ber 25 Millionen Euro, die das Verteidigungsministerium im ersten Halbjahr 2021 durch den Bundestag dr&uuml;cken will. Der tats&auml;chliche Gesamtwert dieser Anschaffungen wird dem Verteidigungsausschuss aber bis heute vorenthalten. Annegret Kramp-Karrenbauer muss jetzt endlich die Karten auf den Tisch legen und die Gesamtsumme nennen. Die Bundesregierung muss jetzt offenlegen, was die Eurodrohne die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler kosten wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/erster-schritt-zu-bewaffneten-drohnen\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Koalitionsausschuss: Parit&auml;tischer kritisiert Ergebnisse als &ldquo;armutspolitisches Trauerspiel&rdquo;<\/strong><br>\nAls Tropfen auf den hei&szlig;en Stein kritisiert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband die vom Koalitionsausschuss in Aussicht beschlossene Einmalzahlung in H&ouml;he von 150 Euro f&uuml;r Grundsicherungsbeziehende. N&ouml;tig w&auml;re stattdessen ein monatlicher Zuschuss f&uuml;r die Dauer der Krise, um die coronabedingten Mehrbelastungen auch nur ann&auml;hernd auszugleichen. Die aktuellen Regels&auml;tze in Hartz und Altersgrundsicherung reichten nicht einmal aus, um unabh&auml;ngig von Corona die Grundbedarfe zu decken. Gemeinsam mit &uuml;ber 30 weiteren bundesweiten Verb&auml;nden und Gewerkschaften fordert der Verband eine Anhebung der Regels&auml;tze auf mindestens 600 Euro sowie f&uuml;r die Dauer der Krise einen pauschalen Mehrbedarfszuschlag von 100 Euro pro Monat.<br>\n&ldquo;150 Euro Einmalzahlung ist gut f&uuml;r Kinder &uuml;ber der Armutsgrenze. F&uuml;r Beziehende von Hartz IV und Altersgrundsicherung bleibt es weit hinter dem zur&uuml;ck, was wirklich Not tut. Die Krisenbew&auml;ltigung der Gro&szlig;en Koalition bleibt ein armutspolitisches Trauerspiel&rdquo;, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands. Nach einem Jahr Krise, Pandemie und Ausnahmezustand, deren Ende noch nicht absehbar sei, seien die angek&uuml;ndigten Einmalzahlung viel zu wenig. &ldquo;Es ist wirklich besch&auml;mend, wie die Bundesregierung die Not der Armen in dieser Krise monatelang ignoriert hat, die Menschen nun mit 150 Euro abspeist und im Regen stehen l&auml;sst.&rdquo; Der Verband weist darauf hin, dass auch die angek&uuml;ndigten Gutscheine f&uuml;r 10 FFP2-Masken bisher nicht bei den armen Menschen angekommen seien. &ldquo;Statt b&uuml;rokratisch auf Gutscheinbriefe oder eine kleinliche Einmalzahlung zu setzen, braucht es dringend einen monatlichen Zuschlag f&uuml;r coronabedingte Mehrausgaben wie bspw. Masken.&rdquo;<br>\nDer Parit&auml;tische begr&uuml;&szlig;t, dass die Jobcenter jetzt die Kosten f&uuml;r Laptops f&uuml;r arme Kinder &uuml;bernehmen, weil Hubertus Heil als Arbeitsminister dar&uuml;ber alleine bestimmen kann. &ldquo;Aber so richtig und wichtig diese Ma&szlig;nahme ist, damit alle Kinder endlich gleichberechtigt am Homeschooling teilnehmen k&ouml;nnen: Die Menschen &ndash; und zwar alle &ndash; m&uuml;ssen auch insgesamt &uuml;ber den Monat kommen&rdquo;, so Schneider. Die Anhebung der Regelbedarfe zum 1.1.2021 um 14 Euro f&uuml;r (alleinstehende) Erwachsene sei &ndash; ganz unabh&auml;ngig von Corona &ndash; realit&auml;tsfern, nicht bedarfsgerecht und viel zu niedrig gewesen. &ldquo;Alle Expert*innen sind sich einig, unter 600 Euro reicht es auf keinen Fall, um &uuml;ber den Monat zu kommen. Coronabedingte Mehrbelastungen kommen noch obendrauf. Was es braucht, ist den politischen Willen, Armut in diesem reichen Land wirklich zu verhindern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/koalitionsausschuss-paritaetischer-kritisiert-ergebnisse-als-armutspolitisches-trauerspiel\/\">Parit&auml;tischer<\/a>\n<p><strong>dazu: VdK nennt Hartz-IV-Zuschuss &ldquo;Tropfen auf brennend hei&szlig;en Stein&rdquo;<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, hat den von der Koalition beschlossenen einmaligen Zuschlag von 150 Euro f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger als zu gering kritisiert. &ldquo;Es ist gut, dass erwachsene Grundsicherungsempf&auml;nger nun bedacht werden. Allerdings sind einmalig 150 Euro ein Tropfen auf den brennend hei&szlig;en Stein&rdquo;, sagte Bentele der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo; (Freitagsausgabe).<br>\n&ldquo;Sinnvoller w&auml;re ein monatlicher Zuschuss von 100 Euro gewesen, denn die Pandemie und ihre Kosten werden uns alle noch ein paar Monate begleiten.&rdquo; Die VdK-Pr&auml;sidentin unterstrich: &ldquo;Wir werden in der Umsetzung genau darauf achten, dass die Bezieher von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nicht wieder in der Verordnung vergessen werden.&rdquo; Auch den Kinderbonus von einmalig 150 Euro sieht Bentele nur als Anfang: &ldquo;Statt einer einmaligen Zahlung von 150 Euro brauchen arme Familien eine dauerhafte finanzielle Unterst&uuml;tzung. Gerade Kinder haben h&ouml;here Kosten f&uuml;r Laptops und Drucker f&uuml;r den Schulunterricht.&rdquo;<br>\nFamilien im Grundsicherungsbezug brauchten einen Zuschuss von 100 Euro pro Monat und Person. Den erleichterten Zugang zur Grundsicherung f&uuml;r Selbstst&auml;ndige und Besch&auml;ftigte mit kleinen Einkommen begr&uuml;&szlig;te der Sozialverband hingegen. &ldquo;Sch&ouml;n w&auml;re, wenn sich die Politik durchringen k&ouml;nnte, den Zugang dauerhaft zu erleichtern&rdquo;, so Bentele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hasepost.de\/vdk-nennt-hartz-iv-zuschuss-tropfen-auf-brennend-heissen-stein-235698\/\">Hasepost<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Homeschooling verst&auml;rkt Bildungsschere<\/strong><br>\nSeit Wochen sind die meisten Schulen in Deutschland geschlossen. Neue Daten zeigen jetzt: Durch das Homeschooling wird die Bildungsschere noch gr&ouml;&szlig;er.<br>\nDas Homeschooling versch&auml;rft die bereits existierende Bildungsungleichheit noch einmal deutlich mehr. Das zeigt eine Umfrage der Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfalen unter 22.000 Eltern in NRW, die dem ARD-Politikmagazin Kontraste exklusiv vorliegt. Demnach sind ausgerechnet die Schulformen mit den gr&ouml;&szlig;ten p&auml;dagogischen Herausforderungen am st&auml;rksten bei der technischen Ausstattung f&uuml;r das Homeschooling benachteiligt: W&auml;hrend rund 60 Prozent der Gymnasiasten in NRW digitale Endger&auml;te wie Tablets bereitgestellt bekommen, haben nur 30 Prozent der Haupt- und Realsch&uuml;ler Zugang dazu.<br>\n&Uuml;ber alle Schulformen hinweg hat der Umfrage zufolge etwa jeder vierte Sch&uuml;ler nur einmal die Woche oder nie Kontakt zum Lehrer. Da die Umfrage online stattgefunden hat, ist davon auszugehen, dass ausgerechnet Familien ohne digitale Ausstattung hier sogar noch unterrepr&auml;sentiert sind. &ldquo;Die Realit&auml;t k&ouml;nnte also noch schlechter aussehen&rdquo;, vermutet Anke Staar von der Landeselternkonferenz NRW.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/kontraste\/homeschooling-bildungsschere-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kosten, Kostenersatz und Steuer im Homeoffice: Wie schauen die neuen Regeln aus?<\/strong><br>\nVor COVID war das Arbeiten von der eigenen Wohnung aus ein Nischenthema, 2020 wurde es zum Massenph&auml;nomen. Es ist davon auszugehen, dass es auch in Zukunft weitere Verbreitung finden wird. Damit steigt die Notwendigkeit, dass die damit verbundenen Kosten auch steuerlich abgebildet werden. Zwar sind grunds&auml;tzlich Aufwendungen f&uuml;r Arbeitsmittel steuerlich abzugsf&auml;hig bzw. die vom Arbeitgeber zur Verf&uuml;gung gestellten Arbeitsmittel nicht steuerbar. Beim Thema Homeoffice weisen diese Prinzipien aber gro&szlig;e L&uuml;cken auf. Die neuen Regelungen auf Basis der Sozialpartnereinigung schaffen nun Abhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/kosten-kostenersatz-und-steuer-im-homeoffice\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rostocker B&uuml;rgermeister kritisiert Corona-Management: &ldquo;Wir sind super unehrlich&rdquo;<\/strong><br>\nAm Mittwochabend war einer der erfolgreichsten Corona-Manager Deutschlands zu Gast in der Talkshow von Markus Lanz. Claus Ruhe Madsen ist parteiloser Oberb&uuml;rgermeister von Rostock. Die 210.000-Einwohner-Stadt hat bislang nur 16 Corona-Tote zu beklagen. Madsen beklagte vor allem, dass nicht ehrlich genug mit der Pandemie umgegangen werde.<br>\nBei Lanz erkl&auml;rte er sein Erfolgskonzept: Fr&uuml;he Umschulungen in den Gesundheits&auml;mtern, konsequentes Testen, der Bau eines Testzentrums. Madsen fasst es wie folgt zusammen: &bdquo;Machen. Umsetzen. Volle Kanne nach vorne.&ldquo; Doch Madsen hat auch einiges an der Corona-Politik Deutschlands auszusetzen.<br>\nDer geb&uuml;rtige D&auml;ne beklagte, die Politik sei im Beschluss der Ma&szlig;nahmen super unehrlich. Allen sei klar gewesen, dass private Treffen das gr&ouml;&szlig;te Problem gewesen seien, dennoch habe man nicht den Mut gehabt das auch so anzusprechen, sondern stattdessen beispielsweise Restaurants geschlossen.<br>\nImmer wieder erinnerte der Unternehmer, der Oberb&uuml;rgermeister geworden ist, an die verzweifelten Unternehmer nicht nur in seiner Stadt. Diese Ratlosigkeit fasste Madsen in einen klaren Satz: &bdquo;Wir fahren nicht auf Sicht &ndash; wir schauen nur in den R&uuml;ckspiegel und fahren mit 300 Stundenkilometern.&ldquo; Und er fragt: &bdquo;Bek&auml;mpfen wir den Menschen oder das Virus?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/bei-markus-lanz-sind-super-unehrlich-rostocker-buergermeister-rechnet-bei-lanz-mit-pandemie-massnahmen-ab_id_12943813.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Reaktionen auf General-Kritik: &bdquo;Die Bundeswehr ist nicht das THW&ldquo;<\/strong><br>\nDie Warnung von Generalleutnant Schelleis, zu viele Soldaten dauerhaft im Einsatz gegen die Corona-Pandemie zu binden, st&ouml;&szlig;t bei AfD, CSU und FDP auf Zustimmung. Gr&uuml;ne und Linke zeigen wenig Verst&auml;ndnis. Verteidigungspolitiker haben mit Verst&auml;ndnis und Kritik auf die Forderung des Nationalen Territorialen Befehlshabers der Bundeswehr reagiert, den Einsatz von Tausenden Soldatinnen und Soldaten in Alten- und Pflegeheimen so schnell wie m&ouml;glich zu beenden.<br>\nDie verteidigungspolitische Sprecherin der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, sagte der F.A.Z.: &bdquo;Ich kann das gut nachvollziehen.&ldquo; Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) habe &bdquo;geradezu fahrl&auml;ssig angek&uuml;ndigt, &lsquo;Meldet euch alle, es kostet auch nichts&rsquo;.&ldquo; Nat&uuml;rlich w&uuml;rden da Kommunen gerne auf die Truppe zur&uuml;ckgreifen. &bdquo;Die Bundeswehr kann zwischendurch helfen, aber sie ist nicht das THW&ldquo;, betonte Strack-Zimmermann.<br>\nGeneralleutnant Martin Schelleis, der f&uuml;r die Koordinierung der Corona-Hilfen der Bundeswehr verantwortlich ist, hatte am Donnerstag darauf hingewiesen, dass die Kern-Einsatzbereitschaft der Truppe angesichts ihrer Verpflichtungen bei der Pandemiebek&auml;mpfung allm&auml;hlich in Mitleidenschaft gerate. &Uuml;bungs- und Lehrgangsbetrieb bei den Teilstreitkr&auml;ften Heer, Marine und Luftwaffe h&auml;tten bereits ernsthaft eingeschr&auml;nkt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/general-kritik-an-corona-politik-die-bundeswehr-ist-nicht-das-thw-17181472.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Bundeswehr stellt die Reservearmee von Arbeitskr&auml;ften f&uuml;r den &Ouml;ffentlichen Dienstleistungssektor<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68986#h07%20\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Europarat: Impfpflicht und Diskriminierung von Impfverweigerern sind unzul&auml;ssig<\/strong><br>\nIn einer Entschlie&szlig;ung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats hei&szlig;t es unter anderem, dass Impfungen gegen COVID-19 nicht obligatorisch sind und Impfverweigerer nicht diskriminiert werden d&uuml;rfen. Die Positionierung k&ouml;nnte Gewicht erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/112725-europarat-impfpflicht-und-diskriminierung-von\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob sich davon insbesondere die Bundesregierung beeindrucken l&auml;sst? Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/health\/sites\/health\/files\/vaccination\/docs\/2019-2022_roadmap_en.pdf\">die Roadmap on Vaccination der EU-Kommission<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Merkel &uuml;ber &ldquo;Impfangebot&rdquo; der Bundesregierung: &ldquo;Wer das nicht m&ouml;chte &hellip;&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Geimpfte sollten wieder ihre Grundrechte aus&uuml;ben d&uuml;rfen&rdquo;, erkl&auml;rte etwa Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas Maas Mitte Januar. Erg&auml;nzend argumentierte er: &ldquo;Es ist noch nicht abschlie&szlig;end gekl&auml;rt, inwiefern Geimpfte andere infizieren k&ouml;nnen. Was aber klar ist: Ein Geimpfter nimmt niemandem mehr ein Beatmungsger&auml;t weg. Damit f&auml;llt mindestens ein zentraler Grund f&uuml;r die Einschr&auml;nkung der Grundrechte weg.&rdquo; Nun bekannte auch die Bundeskanzlerin Farbe. Erneut verwies Merkel darauf, dass es keine Pflicht zur Impfung gegen das Virus gibt und geben werde. Es werde aber der Zeitpunkt kommen, an dem sehr viele Menschen ein Angebot bekommen haben. &ldquo;Wenn dann Menschen nicht geimpft werden m&ouml;chten, dann muss man vielleicht schon solche Unterschiede machen und sagen: Wer das nicht m&ouml;chte, der kann vielleicht auch bestimmte Dinge nicht machen.&rdquo;<br>\nDas k&ouml;nnte f&uuml;r viele nach einem &ldquo;freiwilligen Impfangebot&rdquo; klingen, das man nicht ablehnen sollte. Am Mittwoch konnte der Regierungssprecher diese Bef&uuml;rchtungen kaum entkr&auml;ften. &ldquo;Das Entscheidende ist, es bleibt freiwillig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/112696-merkel-interpetiert-impfangebot-und-wer\/\">RT<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Ethikrat spricht sich gegen Sonderrechte f&uuml;r Geimpfte aus<\/strong><br>\nSolange nicht gekl&auml;rt ist, ob Geimpfte das Coronavirus weitergeben k&ouml;nnen, sind laut Ethikrat keine Sonderregeln denkbar. Eine Ausnahme aber soll es geben. (&hellip;)<br>\nDie insgesamt kritische Beurteilung m&ouml;glicher Sonderregeln gelte nicht f&uuml;r Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege-, Senioren, Behinderten- und Hospizeinrichtungen, hei&szlig;t es in einer Mitteilung. Dort sollten Ausgangsverbote und Beschr&auml;nkungen bei Besuchen aufgehoben werden, wenn die Menschen durch Impfungen gesch&uuml;tzt sind.<br>\n&raquo;Angesichts der erheblichen Belastungen, welche diese Personengruppe bereits im Verlauf der Pandemie erlebt hat, kann dies ethisch gerechtfertigt werden&laquo;, schreibt der Ethikrat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/corona-ethikrat-spricht-sich-gegen-sonderrechte-fuer-geimpfte-aus-a-d63769d2-6250-4642-8f08-05ecfb486ad8\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>The So-Called Moderna Vaccine Is a Publicly Funded Miracle<\/strong><br>\nThe so-called &ldquo;Moderna&rdquo; vaccine is a miracle of science. It is nearly 100 percent effective at preventing serious illness and death. By vaccinating the world, we can end the COVID-19 pandemic and save millions of lives.<br>\nThe only problem? We don&rsquo;t have nearly enough doses. But there&rsquo;s a solution: If the Biden administration allowed generic manufacturers, not just Moderna, to manufacture the vaccine at scale, the United States would no longer suffer from a vaccine shortage.<br>\nThis step is entirely appropriate, because the &ldquo;Moderna&rdquo; vaccine wasn&rsquo;t developed by Moderna. The research and development of the vaccine were paid for by our U.S. taxpayer dollars, to the tune of $2.5 billion. In fact, Dolly Parton put more money into the vaccine than the company it is named after when she donated $1 million to the effort.<br>\nThis isn&rsquo;t Modern&rsquo;s vaccine. It is the people&rsquo;s vaccine, and it&rsquo;s time for the law to reflect that.<br>\nCurrently, Moderna has a government-granted monopoly on the vaccine. That means that they are the only company allowed to manufacture it. The only reason there is a shortage of vaccines is that we allow this one company to create that shortage. It is a nonsensical and corrupt situation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.counterpunch.org\/2021\/02\/04\/the-so-called-moderna-vaccine-is-a-publicly-funded-miracle\/\">Counterpunch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wetten, dass &hellip; der Wetter gewinnt<\/strong><br>\nWie wenig wir immer noch &uuml;ber Finanzm&auml;rkte wissen, zeigt der Hype um die Aff&auml;re &raquo;Gamestop&laquo;. Niemand fragt, warum man es zul&auml;sst, dass so viele hochbegabte Menschen mit so viel Geld Tag f&uuml;r Tag nichts anderes tun, als unsinnige Wetten abzuschlie&szlig;en.<br>\nDie Firma Gamestop hat in den vergangenen Tagen enorme Schlagzeilen gemacht. Ihre Aktie ist zum Gegenstand eines &raquo;Finanzkrieges&laquo; geworden, bei dem, so die Lesart vieler Beobachter, endlich einmal viele Kleinanleger einigen b&ouml;sen Leerverk&auml;ufern in diversen Hedge Fonds die H&ouml;lle hei&szlig; gemacht haben. Nun sitzen allerdings die Kleinanleger auf total irreal bewerteten Aktien und werden ihrerseits viele Milliarden verlieren. Ich erspare mir die Details der nicht leicht zu durchschauenden Geschichte. Jens Berger hat auf den Nachdenkseiten bereits das dargestellt, was man, ohne alle Insiderinformationen zu haben, nachvollziehen kann.<br>\nWas bei der Schilderung in den internationalen Medien vollkommen untergeht, ist die Frage, warum wir uns auch nur eine Sekunde mit einer so absurden Wettgeschichte besch&auml;ftigen. Warum interessiert uns nicht, wer am vergangenen Sonntag bei Fu&szlig;ball- oder Pferdewetten gewonnen und verloren hat? Warum sind die Finanzmedien jetzt voll mit Bewertungen, die von Bewunderung f&uuml;r die Robin Hoods der Finanzm&auml;rkte bis zu der Angst um das f&uuml;r unsere Finanzm&auml;rkte so wichtige Gesch&auml;ft der Hedge Fonds reichen?<br>\nWieder einmal vernebelt das Wort &raquo;Markt&laquo; die Hirne all derer, die mit der Vorstellung gro&szlig; geworden sind, es gebe die effizienten M&auml;rkte, die das tun, was Regierungen niemals tun k&ouml;nnten, n&auml;mlich die richtigen Preise zu finden. Ganz gleich, welche Kuriosit&auml;ten man an den &raquo;M&auml;rkten&laquo; beobachten kann, so ist in den Augen der Marktgl&auml;ubigen doch unbestreitbar, dass &raquo;am Ende&laquo; der richtige Preis herauskommt. Schlie&szlig;lich &uuml;berlassen wir es diesen M&auml;rkten, den Finanzm&auml;rkten vorneweg, das wirtschaftspolitische Verhalten von Staaten zu bewerten und dem internationalen Handel eine sichere monet&auml;re Basis zu geben. Wie k&ouml;nnte es uns da in den Sinn kommen, die Arbeit dieser M&auml;rkte so fundamental in Frage zu stellen, wie sie es verdient haben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/05-2021\/gamestop-wetten-dass-der-wetter-gewinnt\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesregierung k&uuml;rzt Autoren, Fotografen, Grafikern und Musikern die Einnahmen<\/strong><br>\nVerlage sollen regelm&auml;&szlig;ig ein Drittel der Aussch&uuml;ttungen durch Verwertungsgesellschaften erhalten<br>\nImgestern vom deutschen Bundeskabinett beschlossenen Urheberrechtspaket findet sich ein neuer &sect; 27b des Verwertungsgesellschaftengesetzes. Er hebelt vom Autor Martin Vogel mit erheblichem Aufwand erklagte Urteile des Bundesverfassungsgerichts und des Europ&auml;ischen Gerichtshofs aus, in denen Richter entschieden, dass die Einnahmen aus dem Kopieraufschlag, der f&uuml;r IT-Ger&auml;te, Speichermedien und andere Ger&auml;te und Dienstleistungen erhoben wird, ausschlie&szlig;lich Autoren, Grafikern, Fotografen und Musikern zustehen (vgl. Verwertungsgesellschaften stoppen Zahlungen an Agenturen und Verlage).<br>\nBis zu diesem Urteilen hatten sich die Verleger j&auml;hrlich einen betr&auml;chtlichen Teil des Kuchens abgeschnitten (vgl. Veruntreuen Verwertungsgesellschaften Gelder der Urheber?). &sect; 27b erlaubt ihnen das nun erneut. Au&szlig;erdem erm&ouml;glicht er es Verwertungsgesellschaften, dass sie das Drittel der Aussch&uuml;ttungen, dass den Nichturhebern nun regelm&auml;&szlig;ig zustehen soll, durch Beschl&uuml;sse vergr&ouml;&szlig;ern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bundesregierung-kuerzt-Autoren-Fotografen-Grafikern-und-Musikern-die-Einnahmen-5045986.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundestag macht die Steuer-ID zur B&uuml;rgernummer<\/strong><br>\nDas Parlament hat die Steuer-ID als &uuml;bergreifendes &ldquo;Ordnungsmerkmal&rdquo; und Personenkennziffer etwa f&uuml;r Melde- und Fahrzeugregister gesetzlich festgeschrieben.<br>\n&ldquo;Wir brauchen die vollst&auml;ndige Digitalisierung von Datenbest&auml;nden&rdquo; und den Austausch von Beh&ouml;rdeninformationen, meinte Thomas Hitschler (SPD). Durch das Nebeneinander von 220 Registern in Deutschland komme es zu viel zu vielen Datenerhebungen und Verwechslungen. &Uuml;ber die ID habe man lange diskutiert, denn &ldquo;auch bei uns schlagen bei diesem Thema zwei Herzen in einer Brust&rdquo;. Daher gebe es nun eine klare gesetzliche Begrenzung auf die Zweckbestimmung f&uuml;r Verwaltungsdienstleistungen.<br>\nDie Steuer-ID sollte auch schon nur f&uuml;r Steuerangelegenheiten eingef&uuml;hrt werden, hielt Manuel H&ouml;ferlin (FDP) dagegen. Solche Zweckbestimmungen seien leicht zu brechen. Der Liberale pl&auml;dierte f&uuml;r die Nutzung bereichsspezifischer Identifier: &ldquo;Das einzige, was man mit der Steuer-ID gewinnt, ist Zeit.&rdquo; Unter diesem Druck riskiere die Koalition erneut, vor dem Bundesverfassungsgericht zu enden.<br>\n&ldquo;Ich hab&rsquo;s satt&rdquo;, platzte der Linken Petra Pau der Kragen: Sp&auml;testens seit 2001 beschl&ouml;ssen Mehrheiten im hohen Haus &ldquo;deutlich grundrechtswidrige Gesetze&rdquo;, die in Karlsruhe wieder kassiert w&uuml;rden. Der &Uuml;berwachungsrahmen werde trotzdem immer weiter gespannt. Das Bundesverfassungsgericht habe aber den Datenschutz auf Verfassungsrang gehoben, nicht den Datenzugriff.<br>\n&ldquo;Der Datenschutz sch&uuml;tzt die Menschenw&uuml;rde&rdquo;, hieb Konstantin von Notz in die gleiche Kerbe: Wer so borniert daherrede wie Henrichmann, k&ouml;nne nur verfassungswidrige Gesetze fabrizieren. Diese kachelten in Karlsruhe vor die Wand und IT-Gro&szlig;projekte scheiterten. Nun baue Schwarz-Rot das wichtige Gesetz erneut auf sandigem Boden. W&uuml;rde es gestoppt, &ldquo;haben wir ein Kosten- und Zeitproblem biblischen Ausma&szlig;es&rdquo;. Dies sei ein zu hoher Preis f&uuml;r diese &ldquo;Huschi-Aktion&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Vernetzte-Register-Bundestag-macht-die-Steuer-ID-zur-Buergernummer-5040215.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>US-Paketgesch&auml;ft: Amazon will offenbar &Uuml;berwachungskameras in Lieferfahrzeuge einbauen<\/strong><br>\nWerden Amazon-Lieferboten in den USA k&uuml;nftig bei ihrer Arbeit gefilmt? Der Online-Versandh&auml;ndler plant Berichten zufolge entsprechende Schritte &ndash; angeblich zur Sicherheit der Fahrer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/usa-amazon-will-offenbar-ueberwachungskameras-in-lieferwagen-einbauen-a-fbbfc56d-ccc8-493e-a5a4-3dcc6d63caa7\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>dazu: Millionenvergleich &ndash; Amazon unterschlug Trinkgeld seiner Fahrer<\/strong><br>\nAmazon soll &uuml;ber Jahre hinweg das Trinkgeld von Angestellten einbehalten oder nur teilweise ausbezahlt haben. Nun stimmte der Konzern einem Vergleich zu &ndash; und zahlt den betroffenen Angestellten rund 62 Millionen Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article225646499\/Amazon-unterschlug-das-Trinkgeld-seiner-Fahrer-Milliardenvergleich.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schmerzmittel: McKinsey kauft sich in US-Opioidskandal frei<\/strong><br>\nAls die Suchtgefahr des Schmerzmittels Oxycontin l&auml;ngst bekannt war, riet die Beratungsfirma zu noch mehr Verk&auml;ufen. Jetzt folgt die Millionen-Quittung.<br>\nEs ist, man muss es wohl sagen, ein Gest&auml;ndnis zweiter Klasse, das der Beratungskonzern McKinsey da nach langen Vergleichsverhandlungen in dieser Woche abgelegt hat: Wie US-Medien &uuml;bereinstimmend berichten, wird das Unternehmen wegen seiner Verwicklung in die amerikanische Opioidkrise Wiedergutmachungszahlungen in H&ouml;he von insgesamt gut 570 Millionen Dollar an mehr als 40 Bundesstaaten und US-Hoheitsgebiete leisten.<br>\nObwohl McKinsey bereits im Dezember &ouml;ffentlich eine Mitverantwortung f&uuml;r den Skandal einger&auml;umt hatte, ist mit der jetzigen juristischen Einigung angeblich kein formelles Schuldeingest&auml;ndnis verbunden &ndash; zu gro&szlig; ist am Firmensitz in New York ganz offensichtlich die Angst vor weiteren, wom&ouml;glich noch teureren imagesch&auml;digenden Klagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/usa-mckinsey-opioidkrise-oxycontin-1.5195862\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kemmerichs Erben<\/strong><br>\nEin Jahr nach der Katastrophe von Erfurt muss man die Inhalte pr&uuml;fen, wenn man wissen will, wo die CDU im Verh&auml;ltnis zur AfD steht [&hellip;]<br>\nDer &bdquo;Stabilit&auml;tspakt&ldquo; mag der Regierung einige schwierige Kompromisse mit der CDU abverlangt haben. Aber am wichtigsten Unterschied zu einer zusammengew&uuml;rfelten AfD-Verhinderungskoalition wie in Sachsen-Anhalt &auml;ndert das nichts: In Erfurt findet die Verst&auml;ndigung im parlamentarischen Rahmen statt &ndash; und weder in den inneren Zirkeln eines Regierungsapparats noch unter den Zw&auml;ngen eines Koalitionsvertrags.<br>\nOb die faktische Kooperation der Th&uuml;ringer CDU mit der Ramelow-Regierung noch zum Unvereinbarkeitsbeschluss passt, darf parteiinternen Textinterpretationen &uuml;berlassen bleiben. Offiziell gilt sie gerade noch als opportun. Aber die wichtigere Frage lautet: Zeigt sich da ein Modell, bei dem sich die demokratischen Parteien gemeinsam gegen die extreme Rechte positionieren? Und w&auml;re das schon die Idealform des parteipolitischen Kampfes gegen rechts?<br>\nDie erste Frage l&auml;sst sich auch jetzt nicht eindeutig mit Ja beantworten, jedenfalls nicht &uuml;ber die Landesgrenzen hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/kemmerichs-erben\">Stephan Hebel im Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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