{"id":69544,"date":"2021-02-14T11:45:32","date_gmt":"2021-02-14T10:45:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69544"},"modified":"2021-03-02T16:57:01","modified_gmt":"2021-03-02T15:57:01","slug":"was-tun-gegen-propaganda-klarsprech-statt-wolkensprech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69544","title":{"rendered":"Was tun gegen Propaganda? Klarsprech statt Wolkensprech!"},"content":{"rendered":"<p>Mehrfach schon haben die NachDenkSeiten psychologischen Sichtweisen auf die &bdquo;Pandemie&ldquo; Geh&ouml;r verschafft. Zuletzt hatte sich Jane-Anna Spiekermann dem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69176\">Angst-Ph&auml;nomen w&auml;hrend der Pandemie<\/a> gewidmet. Auch Andrea Wolf-Schuler hatte sich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67578\">schon einmal zu Wort gemeldet<\/a>, mit durchaus kritischen T&ouml;nen in Richtung ihres eigenen Berufsstandes. Nun l&auml;sst sie uns an ihren Gedanken zum Themenkomplex Propaganda und Totalitarismus teilhaben, einerseits wissenschaftstheoretisch begr&uuml;ndet, andererseits auch von subjektivem Charakter. Ein langer Text von <strong>Andrea Wolf-Schuler<\/strong>, der erschreckende Parallelen zur Geschichte aufzeigt und am Ende dennoch Visionen f&uuml;r eine andere Zukunft beschw&ouml;rt. Nach einer ern&uuml;chternden Analyse der derzeitigen Situation mag diese Vision etwas blau&auml;ugig erscheinen, aber: Welche Alternative haben wir denn sonst, als auf eine Verst&auml;ndigung zu hoffen und f&uuml;r sie zu werben? Anette Sorg.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8712\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-69544-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210302_Was_tun_gegen_Propaganda_Klarsprech_statt_Wolkensprech_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210302_Was_tun_gegen_Propaganda_Klarsprech_statt_Wolkensprech_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210302_Was_tun_gegen_Propaganda_Klarsprech_statt_Wolkensprech_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210302_Was_tun_gegen_Propaganda_Klarsprech_statt_Wolkensprech_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=69544-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210302_Was_tun_gegen_Propaganda_Klarsprech_statt_Wolkensprech_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210302_Was_tun_gegen_Propaganda_Klarsprech_statt_Wolkensprech_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>2020 &ndash; Psychologische Mechanismen im Dienste von Totalitarismus<\/strong><br>\n<strong>Wissenschaftstheoretisch begr&uuml;ndete und subjektive Thesen<\/strong><\/p><p>Januar 2021. Die Welt hat sich ver&auml;ndert, oberfl&auml;chlich betrachtet hat sich alles, das vor einem Jahr sicher und normal schien, aufgel&ouml;st. Aufkl&auml;rung, Eigenverantwortung, Moral. Welchen Wert haben sch&ouml;ne Worte, wenn sie sich nicht am eigenen Handeln im Angesicht einer tats&auml;chlichen Herausforderung messen m&uuml;ssen?<\/p><p>Es scheint in Form einer strategischen Meisterleistung gelungen, das Analysieren und klare Benennen der aktuellen Vorg&auml;nge um die &bdquo;Corona-Krise&ldquo; zu &bdquo;verunm&ouml;glichen&ldquo;: jegliche Kritik, jegliche Warnung vor totalitaristischen Tendenzen und entsprechenden Mechanismen zu tabuisieren, zu diffamieren. Wer dies versucht, ist ein &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo;, &bdquo;narzisstischer Psychopath mit Sendungs- und\/oder Allmachtsfantasien, letztlich gar ein &bdquo;Holocaust-Verharmloser&ldquo;, ein &bdquo;Antisemit&ldquo; und damit ein potenzieller Gef&auml;hrder der Demokratie und der zwischenmenschlichen Solidarit&auml;t, gleichzusetzen mit rechtsradikalen Extremisten, islamistischen Terroristen, M&ouml;rdern (z. B. Metag, 2020; Piorowski, 2020). Zumindest ist eine solche (Un-)Person ein Fall f&uuml;r die Psychiatrie, jemand, von dem man sich als im Sinne der Solidargemeinschaft verantwortlich handelnder B&uuml;rger deutlich abgrenzen muss. Jemand, mit dem man sich nur psychologisch geschult befassen sollte.<\/p><p>Ich habe mich 2019 intensiver mit der Frage besch&auml;ftigt, wie es zu den Gr&auml;ueln der Nazizeit kommen konnte &ndash; insbesondere zur passiven und aktiven Zustimmung der Massen, der einfachen Bev&ouml;lkerung, der &bdquo;Intelligenz&ldquo;, der &bdquo;T&auml;terschaft&ldquo; von &Auml;rzten, Anw&auml;lten, Lehrern, Nachbarn (siehe hierzu Gustave le Bon, Hannah Arendt). Ich nehme nun erschreckend &auml;hnliche Mechanismen wahr. Wie werden diese Mechanismen ihre Wirkung entfalten? Ich m&ouml;chte es nicht zur&uuml;ckschauend analysieren, m&ouml;chte nicht erleben, dass diese Mechanismen ihr &bdquo;Potential voll zur Geltung bringen&ldquo;! Und das verlangt, die Dinge klar zu benennen. Klarsprech statt Wolkensprech. Denn die Tabuisierung ist schon Teil der Strategie und die Gefahr selbst: weg von der freiheitlichen Demokratie, in deren Illusion wir uns wiegten, mit offenem Diskurs, Wissenschaftlichkeit, Kritikf&auml;higkeit, Pluralit&auml;t, Eigenverantwortung, kritischem Infrage-Stellen&hellip; hin zu &bdquo;dies darf niemals hinterfragt werden&ldquo;, allumfassend verbreiteten Feindbildern, einer medial perfekt inszenierten, sozial erw&uuml;nschten Einheitsmeinung im Sinne des von Regierung und Macht-Eliten propagierten &bdquo;Pandemie-und-Gef&auml;hrder-Narrativs&ldquo;.<\/p><p>Die Kenntnis der im Folgenden aufgez&auml;hlten Mechanismen geh&ouml;rt zum Basiswissen jedes Bachelorstudenten im Fach Psychologie. Die entsprechenden Begriffe, eingebettet in sozialpsychologische Theorien, fu&szlig;en auch auf Experimenten aus der zweiten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts, mit denen man zu erkl&auml;ren suchte, warum und wie es zum &bdquo;banalen B&ouml;sen&ldquo; des Nationalsozialismus kommen konnte. Es zeigte sich, dass die Gehorsamkeit der Massen eben nicht ein irgendwie rein deutsches Problem war: Die Mechanismen des willf&auml;hrigen Gehorsams, der Manipulierbarkeit, beruhen allesamt auf grundlegenden psychologischen Prozessen. Und diese sind unabh&auml;ngig von Nation, Bildungsstand, Berufsgruppe oder Geschlecht des handelnden Einzelnen.<\/p><p><strong>Psychologische Manipulationstechniken der alten Welt<\/strong><\/p><p>Ich m&ouml;chte zun&auml;chst jene &bdquo;einfachen&ldquo; psychologischen Mechanismen darstellen, mit denen wir im sozialen Alltag konfrontiert sind &ndash; wahrnehmungsgebundene sprachliche Mechanismen (z.B. sprachliche Manipulation), sozial wirksame Mechanismen (wie Konformit&auml;tsdruck) und taktische Vorgehensweisen (z.B. Erzeugen von Stress und Angst). Diese beeinflussen meist unbemerkt unsere Wahrnehmung, unser F&uuml;hlen, Denken und Handeln.<\/p><ol>\n<li><strong>Wahrnehmungsgebundene sprachliche Mechanismen<\/strong>\n<p><strong>Verarbeitungsbias<\/strong>, z. B. Negativbias: Wir nehmen Negatives st&auml;rker wahr als Positives. Vereinzelte seltene\/sehr unwahrscheinliche, besonders negative Geschehnisse bleiben &bdquo;blitzlichtartig&ldquo; in unserem Ged&auml;chtnis haften und wiegen st&auml;rker als sich aufsummierende &bdquo;allt&auml;glichere&ldquo; negative Geschehnisse.<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiele: Bilder von den einst&uuml;rzenden T&uuml;rmen des WTC, Bilder von sich stapelnden S&auml;rgen, die von Milit&auml;r-LKWs wegtransportiert werden, &bdquo;Bergamo-Bilder&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Festhalten am bisherigen Weltbild:<\/strong> Menschen nehmen ihre Welt subjektiv wahr auf der Basis ihrer Vorstellungen &uuml;ber die Welt. Die individuelle Erz&auml;hlung (das &bdquo;subjektive Narrativ&ldquo;), die sich im Laufe des Lebens bildet, ist die Grundlage der Interpretation des individuell wahrgenommenen Ausschnitts der Vielzahl m&ouml;glicher Eindr&uuml;cke (z.B. Seth 2013). Dieses Vorhersagemodell ist sehr robust, eine eingehende Information wird auf seinem Hintergrund interpretiert und eingeordnet.<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiel: In der aktuellen Situation ist es einfacher, kritische Stimmen als L&uuml;gner einzuordnen und damit das eigene Weltbild zu sch&uuml;tzen, als in Erw&auml;gung zu ziehen, manipuliert und betrogen zu werden (und dies zuzulassen).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Selbstrechtfertigung und selbstwertdienliche Prozesse zur Aufrechterhaltung eines positiven Selbstbilds:<\/strong> Wird &bdquo;kognitive Dissonanz&ldquo; erlebt, muss das eigene Handeln gerechtfertigt werden. Dies geschieht entweder durch eine Ver&auml;nderung der eigenen Einstellung oder indem man sich auf &auml;u&szlig;ere Gr&uuml;nde beruft. Stellt sich eine handlungsleitende Norm nachtr&auml;glich als &bdquo;falsch&ldquo; heraus, kann die eigene Tat gerechtfertigt werden durch eine Abwertung derjenigen, die durch die eigene Tat gesch&auml;digt wurden (siehe Punkt 11).<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Beispiele 2020:<\/strong> Abwertung von Kritikern der &bdquo;Regierungsmeinung&ldquo;, obwohl sich die Bef&uuml;rchtungen, z.B. zu erneutem Lockdown, Maskenpflicht in den Schulen, steigenden Suizidzahlen und zum Thematisieren von Vorteilen f&uuml;r Geimpfte gegen&uuml;ber Nicht-Geimpften erf&uuml;llt haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Manipulation mittels Sprache:<\/strong> u.a.<\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li>Reduktion komplexer Sachverhalte auf einfache Zuordnungen, bevorzugt unter Gegen&uuml;berstellung von Gegens&auml;tzen (Schwarz-Wei&szlig;-\/Gut-B&ouml;se-Denken).\n<ul>\nBeispiele: Ma&szlig;nahmenkritiker\/Demonstranten werden kategorisiert als &bdquo;b&ouml;se&ldquo; (&bdquo;Corona-Leugner&ldquo;, &bdquo;Wirrk&ouml;pfe&ldquo;, &bdquo;Reichsb&uuml;rger&ldquo;, &bdquo;rechtsoffen&ldquo;, &bdquo;psychopathische Narzissten&ldquo;) und Menschen, welche die Ma&szlig;nahmen kritiklos befolgen, als &bdquo;gut&ldquo; (&bdquo;Solidarische&ldquo;, &bdquo;Verantwortungsvolle&ldquo;, &bdquo;Helden&ldquo;)\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Orwell&lsquo;scher Neusprech (jeweils in Anf&uuml;hrungszeichen): Maske als &bdquo;Instrument der Freiheit&ldquo;, Impfen als &bdquo;Liebe&ldquo;, soziale Isolation und freiwillige Quarant&auml;ne und soziale Isolation als selbstloses Opfer (mit Vergleich der Aufopferung der Mutter f&uuml;r das Neugeborene als &bdquo;Hingabe&ldquo; bei Wirth 2020)<\/li>\n<li>Zu weiteren sprachlichen Manipulationsstrategien siehe auch M&uuml;ller (2009; 2019).<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Emotional induzierte Einstellungen<\/strong> (z.B. Bedrohlichkeit des neuartigen Virus transportiert durch emotionale Bilder von S&auml;rgen aus Bergamo und von &uuml;berf&uuml;llten Krankenh&auml;usern) lassen sich selbst mit stimmigen Argumenten (Relativierung an der Testanzahl oder Vergleich mit der Situation in den Vorjahren&hellip;) nicht effektiv ver&auml;ndern.<\/p><\/li>\n<li><strong>Sozial wirksame Mechanismen<\/strong>\n<p><strong>Konformit&auml;t:<\/strong> Aufgrund von sogenanntem &bdquo;<strong>informationalem sozialen Einfluss<\/strong>&ldquo;, besonders in mehrdeutigen (Krisen-)Situationen, glauben Menschen (vermeintlichen) &bdquo;Experten&ldquo; und Vorbildern oder sie richten sich an der Mehrheitsmeinung aus. Diesem Einfluss zu widerstehen, gelingt nur, wenn man die Botschaft und den Sender aktiv hinterfragt. Hinzu kommt der &bdquo;<strong>normative soziale Einfluss<\/strong>&ldquo; dem wir uns unterordnen, um innerhalb der Gemeinschaft anerkannt zu werden. Dazu z&auml;hlen Konformit&auml;tsdruck, Autorit&auml;tengehorsam und Gruppendenken:<\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li>Der Mensch als soziales Gemeinschaftswesen ist besonders anf&auml;llig f&uuml;r <strong>Konformit&auml;tsdruck<\/strong>. So schlossen sich in den ber&uuml;hmten Linienstudien von Solomon Asch (1951\/1956) 76% der Probanden in mindestens einem Durchgang dem eindeutig falschen Urteil von sieben ihnen fremden Mitprobanden an. Intensit&auml;t und Wirkm&auml;chtigkeit dieses Konformit&auml;tsdrucks sind abh&auml;ngig von der St&auml;rke und Bedeutung der Meinungsgruppe, ihrer r&auml;umlichen\/zeitlichen Unmittelbarkeit und der Anzahl an Mitgliedern.<\/li>\n<li><strong>Autorit&auml;tengehorsam<\/strong>: Starker sozialer Druck, ausgel&ouml;st durch eine Autorit&auml;tsperson, f&uuml;hrt dazu, dass unbescholtene Menschen wissentlich Andere sch&auml;digen k&ouml;nnen, sie nehmen sogar deren Tod in Kauf. So verabreichten im Rahmen der Milgram-Experimente (Milgram 1963, 1974, 1976) 80% der Versuchsteilnehmer ihren &bdquo;Sch&uuml;lern&ldquo; schmerzhafte, potenziell t&ouml;dliche Stromschl&auml;ge, selbst als diese sie anflehten, aufzuh&ouml;ren. Es gen&uuml;gte, dass eine durch Kleidung und Auftreten gekennzeichnete Autorit&auml;tsperson ihnen die Anweisung gab, fortzufahren.<\/li>\n<li><strong>Gruppendenken<\/strong>: Es kann zu fehlerhaften oder moralisch verwerflichen Entscheidungen kommen, wenn in einer Gruppe der Erhalt des Gruppenzusammenhalts und das Solidarit&auml;tsdenken &uuml;ber die realistische Betrachtung der Tatsachen dominieren. Dies ist besonders wahrscheinlich, wenn die Gruppe hoch koh&auml;siv ist, alternative Standpunkte nicht aufkommen, es direktive Leiter gibt, ein Bedrohungsszenario existiert und keine gegensteuernde Methodik (wie z.B. systematischer Einbezug von Alternativen\/Kritik) angewendet wird. Dieses Gruppendenken f&uuml;hrt bei den Gruppenmitgliedern zur Illusion von Unverwundbarkeit und Einm&uuml;tigkeit und zum Glauben an die moralische Richtigkeit ihrer Entscheidungen. Daneben f&uuml;hrt es auch zur stereotypen Sicht auf &bdquo;den Gegner&ldquo;, zu Selbstzensur und Anpassungsdruck und zum Schutz der Leitung vor gegens&auml;tzlichen Meinungen (Theorie nach Janis, 1972, 1982). Zudem fallen Gruppenentscheidungen extremer aus als die urspr&uuml;ngliche einzelne Entscheidung der Mitglieder (Gruppenpolarisierung, vgl. Rodrigo &amp; Ato, 2002).<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>S&uuml;ndenbockmechanismus<\/strong>: Bei erlebter Frustration sind Menschen geneigt, Aggression gegen eine umschriebene, unterlegene (als anders\/fremd definierte) Gruppe von Menschen zu richten.<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiele: verbale Aggressionen gegen Kritiker der Ma&szlig;nahmen oder der einseitigen Darstellung (kritische &Auml;rzte, Wissenschaftler, Demonstranten)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Entmenschlichung des &bdquo;Gegners&ldquo;:<\/strong> Indem einer Gruppe der &bdquo;Anderen&ldquo; der Status als gleichberechtigte Menschen abgesprochen wird, wird es m&ouml;glich, diese Menschen zu sch&auml;digen. Wird jenen &bdquo;Anderen&ldquo; ein Gef&auml;hrdungspotential gegen&uuml;ber den Mitgliedern der eigenen Gruppe zugeschrieben, l&auml;sst sich deren &bdquo;Unsch&auml;dlichmachen&ldquo; als &bdquo;gute Tat&ldquo; rechtfertigen (Studie von Osofsky, Bandura &amp; Zimbardo 2005).<\/p>\n<p><strong>Fragmentierung der Tat und der Verlust pers&ouml;nlicher Verantwortung:<\/strong> Nicht ein Einzelner entscheidet, sondern die Entscheidung erfolgt hierarchisch gegliedert: Der Ausf&uuml;hrende ist nicht der Entscheidende und kann so die Verantwortung nach oben abgeben, wobei die &bdquo;da oben&ldquo; die Tat selber nicht ausf&uuml;hren m&uuml;ssen. &Auml;hnliches geschieht durch die Fokussierung auf Prozesse und Verordnungen, wenn dadurch die Bewertung von deren Sinnhaftigkeit und Angemessenheit ausgeblendet wird.<\/p>\n<p><strong>De-Individuation<\/strong> der T&auml;ter: Die Lockerung der Verhaltenszw&auml;nge beim Einzelnen (Enthemmung) erm&ouml;glicht Handlungen, die der Einzelne alleine nicht begehen w&uuml;rde; das individuelle Verantwortungsgef&uuml;hl ist reduziert. Dazu geh&ouml;rt der Aufbau eines &bdquo;Wir&ldquo;.<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiele: Ku-Klux-Klan-Morde; aktuell als verbales Ph&auml;nomen in den sozialen Medien (Facebook\/Twitter); Aufbau eines &bdquo;Wir&ldquo; als Gruppe der solidarischen Verfechter des Pandemie-Narrativs<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Schweigespirale<\/strong> (nach Elisabeth Noelle-Neumann): Widerspricht die eigene Meinung einem als vorherrschend empfundenen Meinungsklima, so entwickelt man aus Angst vor beruflichen oder pers&ouml;nlichen Nachteilen Hemmungen, diese zu &auml;u&szlig;ern.<\/p><\/li>\n<li><strong>Taktische Vorgehensweisen<\/strong>\n<p><strong>Salamitaktik:<\/strong> Durch die stufenweise Steigerung der sch&auml;digenden Ma&szlig;nahmen ist es schwer, einen festen Zeitpunkt bzw. eine moralisch klare Grenze auszumachen, an der die Teilnehmer (Anordnende und Ausf&uuml;hrende) sinnvoll aussteigen k&ouml;nnen oder sollten.<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiel: Maskenpflicht in Gesch&auml;ften, im Treppenhaus in der Schule, in der weiterf&uuml;hrenden Schule im Unterricht, dann auch in der Grundschule im Unterricht, dann auch auf dem Parkplatz, dann im Privaten&hellip;: verordneter Lockdown: &bdquo;Ende&ldquo; wird immer nur sukzessive nach hinten verschoben, trotz vorangehender gegenteiliger Beteuerungen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>pars-pro-toto:<\/strong> Einzelne, nicht repr&auml;sentative oder unverbundene F&auml;lle werden medial aufgebauscht und durch geschickte Platzierung als repr&auml;sentativ oder zusammengeh&ouml;rend dargestellt (ohne Kontextualisierung).<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiele: &bdquo;Reichsb&uuml;rger&ldquo; im Kontext der Gro&szlig;demo am 29.8.2020 in Berlin; Beispiele von jungen Menschen mit COVID-19, die besonders schwere Symptome schildern (ohne Differentialdiagnose und ohne Hinweis auf &auml;hnliche Verl&auml;ufe bei anderen Viruserkrankungen)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>&bdquo;Teile und herrsche&ldquo;:<\/strong> Spaltung (als Ablenkung):<br>\nDer potenzielle Widerstand gegen&uuml;ber z.B. der Agenda einer nicht demokratisch legitimierten Gruppe von Wenigen kann geschw&auml;cht werden, indem Subgruppen innerhalb der Zielgruppe (z.B. der restlichen Bev&ouml;lkerung) gegeneinander aufgebracht werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiele: Alte gegen Junge, Frauen gegen M&auml;nner, Familien gegen Kinderlose, Klimaaktivisten gegen C-Ma&szlig;nahmenkritiker gegen Friedensaktivisten, aber auch Einteilung der Gesellschaft in &bdquo;Ma&szlig;nahmenbef&uuml;rworter&ldquo; und &bdquo;Maskenverweigerer&ldquo;&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Erh&ouml;hung des Stressniveaus und Aufbau von psychologischem Druck<\/strong> (Folge: Reduktion von Kapazit&auml;ten, Erh&ouml;hung der psychischen, physischen und auch immunologischen Verwundbarkeit)<\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li>durch das Erzeugen von diffuser und konkreter Angst (vor Krankheit, Tod, sozialem Ausschluss, Arbeitslosigkeit, Unfreiheit; Mausfeld 2019; dazu auch Spiekermann, 2021)\n<ul>\n<li>Beispiele: Das Ausrufen einer Pandemie und die Verbreitung des Narrativs einer massiven Bedrohung, die jeden Menschen zur lebensbedrohlichen Gefahr f&uuml;r seine Mitmenschen werden l&auml;sst; die Einsch&uuml;chterung mittels Zwangs zum Tragen symbolhaltiger und den Organismus beeinflussender Mund-Nase-Bedeckungen; die manipulative Darstellung von Zahlen (kumulierte positive PCR-Testergebnisse als &bdquo;Neuinfektionen&ldquo;), Sprache (&bdquo;Krieg&ldquo;, &bdquo;Gegner&ldquo;); Drohung mit sozialer &Auml;chtung und Arbeitsplatzverlust bis Berufsverbot f&uuml;r Impf-Unwillige, auch in Kombination mit Einteilung in &bdquo;Gut&ldquo; und &bdquo;B&ouml;se&ldquo;, siehe Blome, 2020; Neubacher, 2021)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>durch das Bedrohen existenzieller Basisbed&uuml;rfnisse (Bed&uuml;rfnispyramide nach Maslow; siehe 1. physiologische Bed&uuml;rfnisse, 2. Sicherheit; 3. soziale Bed&uuml;rfnisse, z.B. nach Zugeh&ouml;rigkeit) werden &bdquo;h&ouml;here Bed&uuml;rfnisse&ldquo; (4. Individualbed&uuml;rfnisse inkl. Selbstwert, v.a. 5. nach Selbstverwirklichung) diesen untergeordnet.\n<ul>\n<li>Beispiele: Die Bedrohung des existenziellen Basisbed&uuml;rfnisses nach guter Sauerstoffversorgung durch das Tragen einer Maske (mit Atemwiderstand), die Nicht-Befriedigung des Bed&uuml;rfnisses nach sozialen Kontakten und sozialer Anerkennung durch soziale Isolation und Ausgrenzung<\/li>\n<\/ul>\n<\/li><\/ol>\n<\/li>\n<p><strong>Informationsbias:<\/strong> Die einseitige Darstellung in den &ouml;ffentlichen Medien mit dem Tabuisieren und Diffamieren von Gegenstimmen und Kritik (gepaart mit Schweigen und L&uuml;gen) und entsprechender Zensur f&uuml;hrt zu einem massiven Ungleichgewicht in der Kenntnis, Verbreitung und Verf&uuml;gbarkeit von Informationen.<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiel aktuell: Informationspolitik in den Medien und Zensur von kritischen Inhalten auf den gro&szlig;en Internetplattformen (Google, Facebook, YouTube), Steuerung der medialen Informationskommunikation entsprechend dem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums und gem&auml;&szlig; dem nationalen Pandemieplan<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zu weiteren Mechanismen von Propaganda sei auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel verwiesen sowie auf die thematisch &auml;hnlichen Artikel von Matuschek (2021) und Begerow (2021; u.a. zu Zensur, Desinformation, Tatsachenbehauptungen, Framing, Glorifizierung, Ver&auml;nderung der Akzeptanzgrenze, Kontaktschuld, Missbrauch der Statistik&hellip;).<\/p>\n<p><strong>Psychologische Manipulationstechniken der neuen Welt-(Um-)Ordnung<\/strong><\/p>\n<p>Die modernen Gesellschaften im 21. Jahrhundert unterscheiden sich in zwei Aspekten deutlich von jenen der ersten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts:<\/p>\n<ol>\n<li>in der &bdquo;Degradierung&ldquo; der Institution Kirche von einer vormals moralischen Instanz auf ein quasi-inhaltsleeres Relikt, das lediglich zu besonderen, weitgehend sinnentleerten &bdquo;Events&ldquo; (Taufe, Hochzeit, St. Martinsumzug, Weihnachtsfeier) in Anspruch genommen wird und<\/li>\n<li>in der Rolle der Medien mit ihrer allgegenw&auml;rtigen Pr&auml;senz und Verf&uuml;gbarkeit<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Kirche ist NICHT mehr DIE moralische Instanz, welche Verhaltensnormen vorgibt und nach derem Ma&szlig;stab die Gl&auml;ubigen &bdquo;Gut&ldquo; und &bdquo;B&ouml;se&ldquo; benennen und unterscheiden (k&ouml;nnen). Vielmehr demonstrieren die Enth&uuml;llungen um Missbrauch von Abh&auml;ngigen (Kindern und Nonnen) weltweit systemimmanente Machtstrukturen und tiefste Abgr&uuml;nde &ndash; inklusive massivem Widerstand gegen eine &ouml;ffentliche Auseinandersetzung. Gleichzeitig wurde jegliche alternative Spiritualit&auml;t als esoterischer Unsinn gebrandmarkt. So fehlten den &bdquo;Post-68er&ldquo;-Generationen heute mangels sozial akzeptierter Alternativen religi&ouml;s begr&uuml;ndeter Lebenssinn und spirituelle Einbettung ebenso wie moralische Instanzen, identit&auml;tsstiftende und die Welt erkl&auml;rende Schemata und Heilsversprechen.<\/p>\n<p>Etwa zur gleichen Zeit, als die Kirche ihre Macht in der Gesellschaft offensichtlich einzub&uuml;&szlig;en begann, zogen die elektronischen Medien mit der &Ouml;ffnung von Funk und Fernsehen f&uuml;r private Anbieter in den Alltag der Bev&ouml;lkerung ein (M&uuml;ller 2019; S. 124). Heute begleiten uns diese vom Aufstehen &uuml;ber die Hintergrundberieselung am Morgen und dem eingeschalteten Radio w&auml;hrend der Autofahrt bis zum Fernsehen am Abend &ndash; Nachrichten, Filme, Reportagen (Einschlafen bei laufendem Fernseher d&uuml;rfte dem Einen oder Anderen vertraut sein). F&uuml;r die j&uuml;ngeren Generationen nimmt die Hyperinformation durch die Nutzung digitaler Medien zunehmend Lebenszeit in Anspruch, wobei in den Sozialen Medien dank entsprechender Algorithmen und zensierender Mechanismen diese Information auf die eigene, gesellschaftlich favorisierte Meinung zugeschnitten, eingeengt und so letztlich kontrolliert wird.<\/p>\n<p>Aus diesen &Uuml;berlegungen und Beobachtungen leite ich die These ab, dass die etablierten Medien die L&uuml;cke f&uuml;llen, welche die religi&ouml;sen Institutionen hinterlassen haben: bis Anfang 2020 weniger sichtbar und eher unterschwellig, im Zuge der &bdquo;Corona-Krise&ldquo; aber offensichtlich und allumfassend.<\/p>\n<p>Die &bdquo;etablierten&ldquo; Medien fungieren heute als DIE gesellschaftlich anerkannte Informationsquelle, welche f&uuml;r den Empf&auml;nger das Denken &ndash; Einordnen, Bewerten und Interpretieren der &uuml;bermittelten Informationen &ndash; &uuml;bernimmt. Durch ihre Allgegenw&auml;rtigkeit bei zunehmender Monopolisierung und Machtkonzentration k&ouml;nnen ihre Protagonisten Inhalte und Schwerpunkte ausw&auml;hlen und Meinungen gezielt steuern (z.B. anhand der Quantit&auml;t der Informationsvermittlung, der Platzierung, der Art der Darstellung; dazu M&uuml;ller, 2009, 2019, 2020). Ergo sind die etablierten Medien DIE Instanz zur Vermittlung von Normen und Formung von &ouml;ffentlicher und privater Meinung; sie vermitteln ihrem Publikum, was &bdquo;gut&ldquo; ist und was &bdquo;schlecht&ldquo;, und haben somit die Kirchen als (vermeintlich) moralische Instanz, als &bdquo;Erkl&auml;rerin der Welt&ldquo; abgel&ouml;st und deren Informationsmonopol &uuml;bernommen.<\/p>\n<p>Wir leben heute in einer Welt, in der wir mit einer scheinbar kaum zu bew&auml;ltigenden Flut an Informationen unterschiedlichster Art &uuml;bersch&uuml;ttet werden. Gleichzeitig fehlt es im stressigen, gehetzten Alltag an F&auml;higkeit, Zeit und Mu&szlig;e, Originalinformationen zu suchen und sich selber aktiv und eigenverantwortlich mit den Rohdaten auseinanderzusetzen. F&uuml;hrt die heterogene Informationsflut sowie deren verzehrfertige Aufbereitung zu einer Art &bdquo;L&auml;hmung des Verstandes&ldquo;? Es ist nicht notwendig, nachzuforschen und die Botschaften anzuzweifeln, wenn man den prominenten &Uuml;berbringern der Botschaft vertraut. H&auml;tten wir es in dieser Medienumwelt verlernt, selber zu denken und zu hinterfragen, so k&ouml;nnte die Meinungsmanipulation mittels Propaganda besonders gut ansetzen &ndash; und liefe nicht Gefahr, als solche entlarvt zu werden.<\/p>\n<p>These: Werden die aufgef&uuml;hrten psychologischen Mechanismen geb&uuml;ndelt eingesetzt und &uuml;ber eine omnipr&auml;sente Medienumwelt im Sinne einer etablierten, anerkannten moralischen Instanz verbreitet, so handelt es sich um den bewussten Einsatz von Propaganda.<\/p>\n<p><strong>Propaganda im historisch vergleichenden Kontext: &bdquo;Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen&ldquo; oder &bdquo;Was geschah im Dritten Reich?&ldquo;<\/strong><\/p>\n<p>Im Lehrbuch &bdquo;Sozialpsychologie&ldquo; (Aronson, Wilson &amp; Akert, 2008) geben die Autoren eine pr&auml;gnante Zusammenfassung zu den Mechanismen der Propaganda im Dritten Reich (ebd. S. 258f): Die Propaganda wurde &uuml;ber gleichgeschaltete Medien (Radio, Fernsehen, Zeitungen) verbreitet, die von den Nazis kontrolliert wurden. Das Ziel war dabei unter anderem, bei den Massen dienliche Gef&uuml;hle wie Patriotismus und Loyalit&auml;t zu wecken. Die dogmatische Propaganda durchdrang selbst die Bildungseinrichtungen und Schulen, um schon die J&uuml;ngsten fr&uuml;hzeitig zu indoktrinieren, bis hin zum Aufruf, die eigenen Eltern zu denunzieren. Botschaft war die Notwendigkeit des Handelns, um eine Bedrohung abzuwehren, wobei auf bereits existierenden Vorurteilen (Antisemitismus) aufgebaut wurde. Die S&uuml;ndenb&ouml;cke f&uuml;r m&ouml;gliche Beeintr&auml;chtigungen waren klar definiert: die Juden und der politische Gegner. Diese wurden entmenschlicht als &bdquo;Sch&auml;dlinge, Parasiten, Blutsauger&ldquo;. Die Parole lautete: Der Staat hat (immer) recht, ihm ist immer zu gehorchen &ndash; entsprechend waren Kritik, Diskurs, kurz: jegliches Hinterfragen verboten.<\/p>\n<p>Da der Staat immer pr&auml;sent (&Uuml;berwachung) und zugleich im alleinigen Besitz des Wissens (&bdquo;der Wahrheit&ldquo;) war, konnte er seine Fakten verbreiten und Gegeninformationen sowie deren Austausch umfassend bek&auml;mpfen (durch B&uuml;cherverbrennungen, Verbote, Einsch&uuml;chterung, Verhaftungen, Mord). Besonders wirkm&auml;chtig zur Aufrechterhaltung, Verbreitung und Festigung des propagierten Narrativs waren die durch diese allumfassende Propaganda ausgel&ouml;sten sozialen Einfluss-Prozesse innerhalb der Bev&ouml;lkerung: Zun&auml;chst wurde eine Krisensituation geschaffen und ein Bedrohungsnarrativ aufgebaut. Dies erm&ouml;glichte die Beeinflussung der Bev&ouml;lkerung durch den besonderen informativen Einfluss der propagierten &bdquo;Experten&ldquo;. Neben der offenen Anstiftung, nicht-loyale Mitmenschen zu denunzieren, erfolgte die &ouml;ffentliche Bestrafung derselben, wodurch auch m&ouml;gliche Kritiker wirkungsvoll abgeschreckt wurden. In der Folge erh&ouml;hte sich der Druck zur normativen Konformit&auml;t und die &ouml;ffentliche Zustimmung nahm zu. Sollte die Beteiligung an Taten gegen&uuml;ber Mitmenschen kognitive Dissonanz ausl&ouml;sen, konnte diese durch externe oder interne Rechtfertigung (mit Einstellungs&auml;nderung und Abwertung der Opfer!) gemildert werden. <\/p>\n<p>Fassen wir zusammen: Der Treiber dieser umfassenden Konformit&auml;t, welche erst die folgenden Gr&auml;ueltaten im Allt&auml;glichen und in den F&auml;ngen des Systems erm&ouml;glichte, war die umfassende Propaganda eines herrschenden Narrativs mit der Tabuisierung und Abschaffung des eigenverantwortlichen Hinterfragens und mit der umfassenden Bek&auml;mpfung von Gegenstimmen!<br>\n&Uuml;brigens war auch damals ein bedeutsames Argument f&uuml;r die Ma&szlig;nahmen die Sicherung der &bdquo;Volksgesundheit&ldquo; im Sinne der Vorgaben von Regierung und von durch ebendiese berufenen Experten (siehe dazu auch die Ausf&uuml;hrungen von US-Anwalt und Rabbi Yitzchok Dovid Smith, 2020).<\/p>\n<p><strong>Klarsprech: Die historisch-vergleichende Einordnung der aktuellen Situation<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr&uuml;hjahr 2020 wurde der &Ouml;ffentlichkeit (sofern sie daran interessiert war) ein Strategiepapier des Bundesinnenministeriums zug&auml;nglich, in welchem ausgef&uuml;hrt wurde, mit welchen Mitteln das Pandemie-Narrativ zur Bek&auml;mpfung des Corona-Virus in Deutschland propagiert werden sollte. Hier wurde eine Vielzahl der oben aufgef&uuml;hrten Mechanismen umschreibend und verhaltensnah erl&auml;utert.<\/p>\n<p>Anfangs wurde nach dem Publikwerden noch vereinzelt Kritik ge&uuml;bt (z.B. in der heute show). Umso mehr erstaunt, dass diese kurze Zeit sp&auml;ter vollends verstummte und stattdessen die geforderten Strategien allumfassend umgesetzt wurden: Auf s&auml;mtlichen Fernsehsendern in allen Formaten durch Medienvertreter &ndash; darunter, wie gefordert, vertrauensw&uuml;rdige, beliebte Prominente wie Fernsehstars, Moderatoren, Comedians, vormals kritisch sich &auml;u&szlig;ernde Leads&auml;nger von beliebten Bands, aber auch Wissenschaftsjournalisten beliebter Sendungen und vorher eher ein Nischendasein f&uuml;hrende Fernsehphilosophen (Beispiele mag sich der Leser selber vergegenw&auml;rtigen) sowie bislang medial unbeachtete Fachleute verschiedener Fachbereiche (auch aus der Psychologie).<\/p>\n<p>Ebenso erstaunt, dass dieses Papier in der breiten Bev&ouml;lkerung weitgehend nicht ins Bewusstsein geriet, obwohl es mit wenigen Eingaben in den Internetsuchmaschinen aufgerufen werden konnte. Die brisanten Inhalte eines weiteren Dokuments aus dem Bundesinnenministerium, die Risikobewertung eines Mitarbeiters des Referats KM 4 (Krisenmanagement), wurden ebenfalls totgeschwiegen. Gleichzeitig wurde sich von offizieller Seite (Seehofer) von der Risikoanalyse distanziert. Diese Darstellung des Ministeriums sowie der Umstand, dass der Verfasser vom Dienst entlassen wurde, wurde von den Medien weitergegeben, auch die Person des Verfassers thematisiert, nicht aber auf die Inhalte seiner Arbeit eingegangen. Obwohl diese Analyse in seinem konkreten Arbeitsbereich lag, er selbst sie intern weitergeleitet hatte und sie erst durch eine dritte Person nach au&szlig;en getragen wurde (Bhakdi, S. et al. 2020).<\/p>\n<p>Seither ist fast ein Jahr vergangen. Fr&uuml;h &auml;u&szlig;erten sich Stimmen, welche eine andere Sicht formulierten, Bedenken, Kritikpunkte an der offiziellen Darstellung &auml;u&szlig;erten, die um einen Diskurs bem&uuml;ht waren (z.B. Offener Brief von Prof. Dr. S. Bhakdi an Kanzlerin Merkel vom M&auml;rz 2020). Wurde, wie es in einer unvorhergesehenen Krisensituation angesichts einer neuen Bedrohung geboten w&auml;re, im Sinne des Erkenntnisgewinns und zum Zwecke der Bewertung und Anpassung von Handlungen versucht, verschiedene Sichtweisen zusammenzubringen, kritische Fragen ergebnisoffen und diskursiv zu diskutieren? Nein.<\/p>\n<p>Stattdessen wurden die oben und im &bdquo;Strategiepapier&ldquo; aufgef&uuml;hrten Manipulationsmechanismen von den Akteuren in den &ouml;ffentlichen Medien und von den Politikern geradezu vorbildlich angewendet: Das gew&uuml;nschte Narrativ wurde und wird als &bdquo;alleinige Wahrheit&ldquo; aggressiv propagiert und Gegeninformationen und kritische Menschen werden ebenso aggressiv bek&auml;mpft. An die Stelle der B&uuml;cherverbrennungen sind dabei im digitalen Zeitalter das Totschweigen, das unsachgem&auml;&szlig;e Diffamieren und die Zensur getreten (Google, Facebook, YouTube, Twitter&hellip; dazu H&auml;ring 2020), wobei diese Vorg&auml;nge vorteilhafterweise nur jene registrieren, die aktiv kritische Meinungen suchen und konsumieren. Um m&ouml;glichst viele Konsumenten der etablierten Medien davon abzuhalten, mit entsprechenden Inhalten neutral in Kontakt zu treten, werden Gegeninformationen und kritische Meinungen isoliert, als &bdquo;b&ouml;se&ldquo; deklariert und Vertreter und Konsumenten von unerw&uuml;nschten Informationen massiv diffamiert (&Uuml;bersicht dazu Riegel, 2020).<\/p>\n<p>Alle diese aktuell deutlich erkennbaren Mechanismen charakterisieren in gleicher Weise die Propaganda im nationalsozialistischen Deutschland &ndash; nur treten sie in modernisierter Form auf. Hinzu kommt &ndash; und hier f&auml;llt es mir schwer, nicht das Wort &bdquo;Perversion&ldquo; zu benutzen &ndash; dass eben dieses kritische Hinterfragen und insbesondere jeder vergleichende Hinweis auf Geschehnisse im Kontext totalit&auml;rer Systeme, insbesondere der Vergleich mit dem deutschen Trauma des Nationalsozialismus, fr&uuml;hzeitig durch eine Gleichsetzung mit &bdquo;Antisemitismus&ldquo;, &bdquo;rechtsoffen&ldquo;, &bdquo;Holocaust-Verharmlosung&ldquo; tabuisiert wurde (Beispiele: Metag, 2020). Eine solche Einordnung einer abweichenden Meinung oder eines sich kritisch &auml;u&szlig;ernden Menschen, beispielsweise durch (noch?) angesehene Formate wie &bdquo;Wikipedia&ldquo; und &bdquo;Psiram&ldquo; oder auch &bdquo;Faktenchecker&ldquo; oder den &bdquo;Volksverpetzer&ldquo; kommt in der Wahrnehmung des gehorsam-unkritischen B&uuml;rgers einem absoluten Ausschluss aus der Gesellschaft gleich. Ein solcher Mensch ist fortan auss&auml;tzig, ein &bdquo;Schwurbler&ldquo;, das Irrationale und B&ouml;se schlechthin, seine Ideen sind entsprechend zu meiden wie Hexen im Mittelalter oder der Teufel in der christlichen &Uuml;berlieferung.<\/p>\n<p>Den oben genannten Formaten obliegt es, &Auml;u&szlig;erungen zu kategorisieren und zu bewerten, unliebsame Informationen und Ideen als Fake-News und Verschw&ouml;rungtheorien zu klassifizieren und damit die Autoren der Hetze (und bislang noch verbalen Verfolgung in den sozialen und in den offiziellen Medien) feilzugeben. Betroffen sind neben den nunmehr schon bekannten Themenbereichen Lockdown, Schulschlie&szlig;ungen und Maskenpflicht nun auch die Themen Impfung und &ndash; so deutet sich an &ndash; Reisefreiheit, Bestrafung versus Belohnung, soziales Kreditierungssystem, digitaler Identit&auml;tsausweis, &bdquo;Green New Deal&ldquo; und &bdquo;Great Reset&ldquo;, Planspiele (wie z. B. Dark Winter, Clade X, Event 201, siehe dazu Schreyer 2020), &bdquo;Lobbyismus, Gewinnler und Interessenskonflikte&ldquo; sowie &bdquo;personelle Verflechtungen&ldquo;, aber auch die Themen &bdquo;Therapiealternativen&ldquo; und &bdquo;Risiko-Nutzen-Abw&auml;gung&ldquo;.<\/p>\n<p>Ist ein vergleichender Hinweis auf Propaganda im Dienste totalit&auml;rer Systeme unzul&auml;ssig, weil bislang die Protagonisten nicht verhaftet, interniert, umgebracht werden? Wie ist der Verlust der Reputation, des gesellschaftlichen Status, von Freundschaften, dem Arbeitsverh&auml;ltnis oder der psychischen Gesundheit zu bewerten?<\/p>\n<p>Gleichzeitig werden die Protagonisten des (Pandemie-)Narrativs zu &bdquo;Helden&ldquo;, Heilsbringern, allwissenden Instanzen erhoben, deren Meinung, deren Urteil und deren Beschl&uuml;sse, auch wenn nicht demokratisch legitimiert, bindenden Charakter haben sollen &ndash; eben &bdquo;niemals hinterfragt&ldquo; werden d&uuml;rfen oder gar k&ouml;nnen (Drosten erh&auml;lt Bundesverdienstkreuz, siehe Fritsch 2020, Aussage des RKI-Chefs Lothar Wieler auf der Pressekonferenz vom 28.7.2020, siehe ZDF heute Nachrichten, 2020). Denn: Sie sind &bdquo;im Besitz der alleinigen Wahrheit&ldquo;.<\/p>\n<p>Abschlie&szlig;end deuten alle Indizien (unabh&auml;ngig vom Wahrheitsgehalt von Detailaspekten) darauf hin, dass es sich bei dem &bdquo;Pandemie-Narrativ&ldquo; um eine Propaganda handelt, welche aggressiv von den etablierten Medien verbreitet wird und von der Mehrheit(?) der sich &auml;u&szlig;ernden Bev&ouml;lkerung zumindest nach au&szlig;en hin &uuml;bernommen und so passiv oder aktiv unterst&uuml;tzt wird.<\/p>\n<p>Entsprechende Entwicklungen waren de facto auch in Deutschland in der ersten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts wirksam und bereiteten den Boden f&uuml;r die Gr&auml;ueltaten von Funktion&auml;ren und &bdquo;gehorsamen B&uuml;rgern&ldquo; im Nationalsozialismus. Dies in Abrede zu stellen, ist mir pers&ouml;nlich nach Auseinandersetzung mit der Thematik und Analyse des aktuellen Geschehens nicht m&ouml;glich.\n<\/p><\/ol><p><strong>Und nun?<\/strong><\/p><p>Die uniforme, st&auml;ndige Wiederholung der gleichen Informationen, ungeachtet ihrer Bewertung durch den gesunden Menschenverstand und durch das damit verbundene intuitive Gef&uuml;hl oder durch wissenschaftliche Evidenz im strengen Sinne, f&uuml;hrt im Zusammenwirken der beschriebenen Mechanismen dazu, dass das Narrativ geglaubt und gelebt wird. Nicht nur von den direkt profitierenden Funktion&auml;ren und von den Sch&ouml;pfern des Pandemie-Narrativs, sondern insbesondere vom &bdquo;gemeinen Fu&szlig;volk&ldquo;, den selbst vielf&auml;ltig betroffenen Mitmenschen, ungeachtet Bildung, Religion und sonstiger Gruppenzugeh&ouml;rigkeit.<\/p><p>Die aktuelle Entwicklung MUSS NICHT zwangsl&auml;ufig in einen neuen Totalitarismus, einen neuen S&uuml;ndenfall, m&uuml;nden. Denn anders als zu Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es heute eine r&uuml;ckblickende Reflexion, gibt es ein weit verzweigtes Netz des Widerstands, gibt es insbesondere die Erfahrung, dass jede noch so perverse Idee von Psychopathen, wenn diese &uuml;ber gen&uuml;gend Macht, Einfluss und Unterst&uuml;tzung verf&uuml;gen, auch umgesetzt werden kann. Wenn die Massen es zulassen. WENN.<\/p><p>Noch k&ouml;nnen wir es verhindern. Noch steht keine &bdquo;Gesinnungspolizei&ldquo; an den T&uuml;ren, noch werden &bdquo;Abweichler&ldquo; nicht als &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; verhaftet, isoliert, &bdquo;zwangsbehandelt&ldquo;. Noch scheint es m&ouml;glich, ein Grundgesetz oder eine Menschenrechtscharta zur Geltung zu bringen, auch entgegen einer schw&auml;chelnden Justiz, einer scheinbar weitgehend in ihrem Handeln uniformen Politik und einer nach au&szlig;en gehorsam und obrigkeitstreu agierenden Zivilgesellschaft.<\/p><p>Jetzt ist die Zeit, der Dystopie einer technokratischen, naturfeindlichen, von Algorithmen gesteuerten, totalit&auml;ren Herrschaft und ihrem mechanistischen Menschenbild entgegenzuwirken.<\/p><p>Wir, die Bev&ouml;lkerung westlicher Industrienationen, haben den Planeten gesch&auml;digt, die Umwelt zerst&ouml;rt. Das Wohlergehen der Sch&ouml;pfung der egoistischen Gier weniger privilegierter Menschen geopfert. Aus N&auml;chstenliebe? Aus Solidarit&auml;t? Aus christlichen Werten? Oder eher aus perversem Narzissmus, aus Hybris und aus absoluter Verantwortungslosigkeit? Warum sind wir nicht vorher aufgestanden? Aus Bequemlichkeit? Eingelullt, narkotisiert, infantilisiert im Konsumwahn und vom unreflektierten Fortschritts- und (Wirtschafts-)Wachstumsglauben?<\/p><p>Dies ist meine pers&ouml;nliche Bewertung, mein Fazit der Erfahrungen des letzten Jahres. Ich m&ouml;chte damit ausdr&uuml;cklich niemanden angreifen oder verurteilen. Ich versuche, die subjektive Interpretation der aktuellen Geschehnisse klar zu benennen und somit die Tabuisierung im Sinne der Propaganda zu durchbrechen. In der Hoffnung, in dieser schmerzhaften Konfrontation den Grundstein f&uuml;r eine heilsame Entwicklung legen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Ergreifen wir die Chance, die sich uns bietet: das weltweite Anhalten, auch wenn es eben nicht aus hehren Zielen geboren sein sollte. Den Schlamm betrachten und uns unseren eigenen Traumata, unserem eigenen T&auml;ter-Sein stellen. Aufeinander zugehen. Im Kleinen, lokal, in den Familien, in den Gemeinden. Und global. Aber nicht heimlich, mit Hintergedanken und hinter falschen Masken. Sondern offen, selbstkritisch, kritikf&auml;hig, diskursiv. Klarsprech statt Orwell&lsquo;schem Doppeldenk.<\/p><p>Es braucht Ideen f&uuml;r die Zukunft, f&uuml;r das Jetzt, eine Vision f&uuml;r ein besseres Miteinander: Lasst uns als Menschheitsfamilie zusammenkommen, friedvoll, sich der Probleme bewusst, lasst uns die L&ouml;sungen ergreifen, die es schon gibt! Aber nicht auf Kosten einer unterdr&uuml;ckten finanzschwachen Minderheit, sondern im Rahmen echter demokratischer Entscheidungsfindung. Lasst uns uns selber ver&auml;ndern: wieder Zuh&ouml;ren lernen, Empathie, Affekt- und Uneindeutigkeitstoleranz schulen, die F&auml;higkeit zur Trauer wertsch&auml;tzen und f&ouml;rdern. Lasst uns eine neue Fehlerkultur entwickeln, um aus unseren Fehlern zu lernen. Lasst uns wieder das selbstst&auml;ndige Denken f&ouml;rdern, die Reflexion und das Hinterfragen der eigenen Haltung und der eigenen Handlungen vor dem Hintergrund der eigenen Werte. Eine echte Solidarit&auml;t leben, die dem anderen ehrlich und wahrhaftig begegnet und seine wie die eigenen Schw&auml;chen und seine Not anerkennt. Lasst uns Gemeinsames schaffen, miteinander und f&uuml;reinander, unter dem Primat, niemanden zu sch&auml;digen. Finden wir wieder zu einer ganzheitlichen Sicht auf uns und unsere Mitsch&ouml;pfung! Mit Respekt vor der individuellen Einzigartigkeit unter Anerkennung der Gleichwertigkeit des Verschiedenartigen.<\/p><p>Titelbild: PHOTOCREO Michal Bednarek\/shutterstock.com<\/p><p><strong>Quellen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Arendt, H. (2018). Was hei&szlig;t pers&ouml;nliche Verantwortung in einer Diktatur? Piper Verlag GmbH (M&uuml;nchen).<\/li>\n<li>Aronson, E., Wilson, T. D. &amp; Akert, R. M. (2008). Sozialpsychologie. 6. aktualisierte Auflage. Pearson.<\/li>\n<li>Asch, S. E. (1956). Studies of independence and conformity: A minority of one against a unanimous majority. <em>Psychological Monographs<\/em>, <strong>70<\/strong> (9): 1&ndash;70. <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Doi_(identifier)\">doi<\/a>:<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1037%2Fh0093718\">10.1037\/h0093718<\/a><\/li>\n<li>Asch, S.E. (1951). Effects of group pressure on the modification and distortion of judgments. In H. Guetzkow (Ed.), <em>Groups, leadership and men<\/em>(pp. 177&ndash;190). Pittsburgh, PA:Carnegie Press.<\/li>\n<li>Begerow, S. (2021, Januar 7). <em>Das Schulbeispiel<\/em>. rubikon.news. <a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/das-schulbeispiel\">rubikon.news\/artikel\/das-schulbeispiel<\/a><\/li>\n<li>Bhakdi, S. (2020, M&auml;rz 29). <em>Offener Brief von Professor Sucharit Bhakdi an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel<\/em>. Swiss Policy Research. <a href=\"https:\/\/swprs.org\/offener-brief-von-professor-sucharit-bhakdi-an-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel\/\">swprs.org\/offener-brief-von-professor-sucharit-<\/a><a href=\"https:\/\/swprs.org\/offener-brief-von-professor-sucharit-bhakdi-an-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel\/\">bhakdi-an-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel\/<\/a><\/li>\n<li>Bhakdi, S., Frank, G., Heinsohn, G., Hockertz, S., Rei&szlig;, K., Schirmacher, P., S&ouml;nnichsen, A., Uebel, T., &amp; Walach, H. (2020). <em>Gemeinsame Pressemitteilung der externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Innern<\/em>. <a href=\"https:\/\/jimdo-storage.global.ssl.fastly.net\/file\/57893c42-3457-400c-8561-82d13c63ee65\/BMI-Papier%20KM%204%20%E2%80%93%2051000%20%C3%84RZTE-F%C3%9CR-AUFKL%C3%84RUNG.pdf\">jimdo-storage.global.ssl.fastly.net\/file\/57893c42-3457-400c-8561-82d13c63ee65\/BMI-Papier%20KM%204%20%E2%80%93%2051000%20%C3%84RZTE-F%C3%9CR-AUFKL%C3%84RUNG.pdf<\/a><\/li>\n<li>Blome, N. (2020, Dezember 7). <em>Coronavirus: Impfpflicht! Was denn sonst? &ndash; Kolumne<\/em>. SPIEGEL Politik. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/impfpflicht-was-denn-sonst-a-2846adb0-a468-48a9-8397-ba50fbe08a68\">spiegel.de\/politik\/deutschland\/impfpflicht-was-denn-sonst-a-2846adb0-a468-48a9-8397-ba50fbe08a68<\/a><\/li>\n<li>Bundesinnenministerium (2020). <em>Das interne Strategiepapier des Innenministeriums zur Corona-Pandemie. <\/em>Abgerufen 17. Mai 2020, von <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/informationsfreiheit\/das-interne-strategiepapier-des-innenministeriums-zur-corona-pandemie\">abgeordnetenwatch.de\/blog\/informationsfreiheit\/das-interne-strategiepapier-des-innenministeriums-zur-corona-pandemie<\/a><\/li>\n<li>Fritsch, L. (2020, September 22). Christian Drosten erh&auml;lt Bundesverdienstorden. <em>DIE WELT<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article216288392\/Christian-Drosten-erhaelt-Bundesverdienstorden.html\">welt.de\/politik\/deutschland\/article216288392\/Christian-Drosten-erhaelt-Bundesverdienstorden.html<\/a><\/li>\n<li>H&auml;ring, N. (2020). <em>Die EU verspricht, Zensur und Meinungskontrolle zu intensivieren &ndash; Geld und mehr<\/em>. Abgerufen 12. Juni 2020, von <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/eu-verspricht-mehr-zensur\/\">norberthaering.de\/medienversagen\/eu-verspricht-mehr-zensur\/<\/a><\/li>\n<li>Janis, I. L (1972). Victims of groupthink. Boston: Houtghton Mifflin.<\/li>\n<li>Janis, I. L. (1982). Groupthink: Psychological studies of policy decisions and fiascoes (2<sup>nd<\/sup> ed.) Boston: Houtghton Mifflin.<\/li>\n<li>Le Bon, G. (2016). <em>Psychologie der Massen<\/em>. Aus dem Franz&ouml;sischen von Rudolf Eisler, 2. Auflage Leipzig 1912. Nachdruck K&ouml;ln 2016<\/li>\n<li>Matuschek, M. (2021). <em>Die Pandemie der Panik<\/em>. Abgerufen 10. Januar 2021, von <a href=\"https:\/\/miloszmatuschek.substack.com\/p\/angstpropaganda\">miloszmatuschek.substack.com\/p\/angstpropaganda<\/a><\/li>\n<li>Mausfeld, R. (2019). <em>Angst und Macht: Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien<\/em>. Westend Verlag.<\/li>\n<li>Metag, K. (2020). Corona-Leugner sind keine Skeptiker. Sie sind eine Gefahr! Abgerufen 5. August 2020, von <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\/kommentar-corona-demo-berlin-leugner-sind-keine-skeptiker-sie-sind-eine-gefahr\">bz-berlin.de\/berlin\/kommentar-corona-demo-berlin-leugner-sind-keine-skeptiker-sie-sind-eine-gefahr<\/a><\/li>\n<li>Milgram, S. (1963) Behavioral Study of Obedience. Journal of Abnormal and Social Psychology. Band 67, 1963, S. 371&ndash;378, <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/14049516?dopt=Abstract\">PMID 14049516<\/a><\/li>\n<li>Milgram, S. (1974). Obedience to Authority; An Experimental View. New York: Harper &amp; Row.<\/li>\n<li>Milgram, S. (1976). Obedience to criminal disorders: The compulsion to do evil. In T. Blass (Ed.). Contemporary social psychology: Representative readings (175-184). Itasca, IL: peacock.<\/li>\n<li>Mitarbeiter (2020). <em>KM4 Analyse des Krisenmanagements<\/em>. Referat KM 4 des Bundesministeriums des Innern. <a href=\"https:\/\/ichbinanderermeinung.de\/Dokument93.pdf\">ichbinanderermeinung.de\/Dokument93.pdf<\/a><\/li>\n<li>M&uuml;ller, A. (2009). Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgew&ouml;hnen wollen. Verlag: Droemer<\/li>\n<li>M&uuml;ller, A. (2019). <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A38467351&amp;listtype=search&amp;searchparam=Albrecht%20M%C3%BCller\">Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst<\/a>. Westend-Verlag.<\/li>\n<li>M&uuml;ller, A. (2020). <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A39589818&amp;listtype=search&amp;searchparam=Albrecht%20M%C3%BCller\">Die Revolution ist f&auml;llig<\/a>. Westend-Verlag.<\/li>\n<li>Neubacher, A. (2021). <em>Corona-Impfskepsis bei &Auml;rzten und Pflegekr&auml;ften: Querdenker in Wei&szlig; &ndash; DER SPIEGEL &ndash; Politik<\/em>. Abgerufen 10. Januar 2021, von <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-impfskepsis-bei-aerzten-und-pflegekraeften-querdenker-in-weiss-a-00000000-0002-0001-0000-000174784596\">https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-impfskepsis-bei-aerzten-und-pflegekraeften-querdenker-in-weiss-a-00000000-0002-0001-0000-000174784596<\/a><\/li>\n<li>Noelle-Neumann, E. (1980). Die Schweigespirale. &Ouml;ffentliche Meinung &ndash; unsere soziale Haut. Piper, Z&uuml;rich\/M&uuml;nchen 1980.<\/li>\n<li>Osofsky, M. J., Bandura, A. &amp; Zimbardo, P. G. (2005). The role of moral disengagement in the execution process. <em>Law and Human Behavior, 29<\/em>, 371-393.<\/li>\n<li>Piorowski, Ch. D. (2020, Juni 9). <em>Verrenkungen der Verschw&ouml;rungsideologen: Der schwere Irrtum der einfachen Wahrheit&mdash;Wissen&mdash;Tagesspiegel<\/em>. tagesspiegel.de. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/verrenkungen-der-verschwoerungsideologen-der-schwere-irrtum-der-einfachen-wahrheit\/25897986.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">tagesspiegel.de\/wissen\/verrenkungen-der-verschwoerungsideologen-der-schwere-irrtum-der-einfachen-wahrheit\/25897986.html?utm<\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/verrenkungen-der-verschwoerungsideologen-der-schwere-irrtum-der-einfachen-wahrheit\/25897986.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">_source=pocket-newtab-global-de-DE<\/a><\/li>\n<li>Riegel, T. (2020, April 9). Pandemie und Propaganda: Die ganz gro&szlig;e Verwirrung. <em>NachDenkSeiten &ndash; Die kritische Website<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60119\">nachdenkseiten.de\/?p=60119<\/a><\/li>\n<li>Riegel, T. (2020, Juni 16). Zensur in der Corona-Debatte. <em>NachDenkSeiten &ndash; Die kritische Website<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62071\">nachdenkseiten.de\/?p=62071<\/a><\/li>\n<li>Robert Koch-Institut (2016). Nationaler Pandemieplan Teil II &ndash; Wissenschaftliche Grundlagen. <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/I\/Influenza\/Pandemieplanung\/Downloads\/Pandemieplan_Teil_II_gesamt.pdf?__blob=publicationFile\">rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/I\/Influenza\/Pandemieplanung\/Downloads\/Pandem<\/a><a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/I\/Influenza\/Pandemieplanung\/Downloads\/Pandemieplan_Teil_II_gesamt.pdf?__blob=publicationFile\">ieplan_Teil_II_gesamt.pdf?__blob=publicationFile<\/a><\/li>\n<li>Rodrigo, M. F. &amp; Ato, M. (2002). Testing the group polarization hypothesis by using logit models. <em>European Journal of Social Psychology, 32,<\/em> 3-18.<\/li>\n<li>Schreyer, Paul (2020). Chronik einer angek&uuml;ndigten Krise. Wie ein Virus die Welt ver&auml;ndern konnte. Westend-Verlag.<\/li>\n<li>Seth, A. K. (2013). Interoceptive inference, emotion, and the embodied self. <em>Trends in Cognitive Sciences<\/em>, <em>17<\/em>(11), 565&ndash;573. https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.tics.2013.09.007<\/li>\n<li>Smith, Y. D. (2020). In: OVALmedia Stiftung Corona Ausschuss (2020, Dezember 18). <em>Sitzung 32: Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=UulRSVfqw9E&amp;feature=emb_title\">youtube.com\/watch?v=UulRSVfqw9E&amp;feature=emb_title<\/a> besonders von Minute 3:14:14 bis 3:25:00.<\/li>\n<li>Spiekermann, J.-A. (2021, Januar 26). <em>Corona und Psychologie: Angst arbeitet dem demokratischen Miteinander entgegen<\/em>. NachDenkSeiten &ndash; Die kritische Website. https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69176<\/li>\n<li>Wikipedia. (2020). Techniken der Propaganda und Meinungsmanipulation. In <em>Wikipedia<\/em>. Heruntergeladen am 10.01.2021. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Techniken_der_Propaganda_und_Meinungsmanipulation&amp;oldid=206986397\">de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Techniken_der_Propaganda_und_Meinungsmanipulation&amp;oldid=206986397<\/a><\/li>\n<li>Wirth, H.-J. (2020). <em>Corona-Weihnachten: Warum der Verzicht auf soziale Kontakte keine Gegenleistung braucht &ndash; DER SPIEGEL &ndash; Psychologie<\/em>. Abgerufen 9. Januar 2021, von <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/psychologie\/corona-weihnachten-warum-der-verzicht-auf-soziale-kontakte-keine-gegenleistung-braucht-a-0c7bc31b-366e-4798-b183-55bff50d1d58\">spiegel.de\/psychologie\/corona-weihnachten-warum-der-verzicht-auf-soziale-kontakte-keine-gegenleistung-braucht-a-0c7bc31b-366e-4798-b183-55bff50d1d58<\/a><\/li>\n<li>ZDF heute Nachrichten. (2020, Juli 28). <em>Robert Koch-Institut Update vom 28.07.2020 zur Corona-Krise<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oAmQmjTX0Z4\">youtube.com\/watch?v=oAmQmjTX0Z4<\/a> (ab Minute 27:30)<\/li>\n<\/ul><p><strong>Anmerkung:<\/strong><\/p><p>Nicht eingegangen wurde auf &bdquo;komplexere&ldquo; psychologische Mechanismen, z.B. im Rahmen der Wei&szlig;en Folter, da die Komplexit&auml;t dieses Themengebiets eine getrennte Analyse rechtfertigt. Daher sei an dieser Stelle nur auf entsprechende Quellen verwiesen, z.B.:<\/p><p>Biderman, A. D. (1957). Communist Attempts to Elicit False Confessions from Air Force Prisoners of War. <em>Bulletin of the New York Academy of Medicine<\/em>, <em>33<\/em>(9), 616&ndash;625.<\/p><p>Mausfeld, R. (2010). Foltern ohne Spuren. <em>Wissenschaft und Frieden, 2010&ndash;1<\/em>, 16&ndash;19.<\/p><p>&Uuml;bersetzung des KUBARK-Handbuchs der CIA durch Ulla Jelpke (2007). <em>KUBARK Nachrichtendienstliche Vernehmungen<\/em>. 1963. <a href=\"https:\/\/www.ulla-jelpke.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/Kubark_neue-%C3%9Cbersetzung.pdf\">ulla-jelpke.de\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/Kubark_neue-%C3%9Cbersetzung.pdf<\/a><\/p><p>Titelbild: PHOTOCREO Michal Bednarek \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehrfach schon haben die NachDenkSeiten psychologischen Sichtweisen auf die &bdquo;Pandemie&ldquo; Geh&ouml;r verschafft. Zuletzt hatte sich Jane-Anna Spiekermann dem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69176\">Angst-Ph&auml;nomen w&auml;hrend der Pandemie<\/a> gewidmet. Auch Andrea Wolf-Schuler hatte sich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67578\">schon einmal zu Wort gemeldet<\/a>, mit durchaus kritischen T&ouml;nen in Richtung ihres eigenen Berufsstandes. Nun l&auml;sst sie uns an ihren Gedanken zum Themenkomplex Propaganda und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69544\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":69545,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,107,126,165,123,11],"tags":[1112,2947,2269,2669,2857,690,1222,2798,309,2299,827,922,2834,220],"class_list":["post-69544","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelles","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","category-strategien-der-meinungsmache","tag-buergerrechte","tag-herdenjournalismus","tag-konformitaetsdruck","tag-leitmedien","tag-lockdown","tag-neusprech","tag-pandemie","tag-psychoanalyse","tag-repressionen","tag-sprachkritik","tag-stigmatisierung","tag-totalitarismus","tag-virenerkrankung","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/shutterstock_519713413.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69544","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69544"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69544\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70350,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69544\/revisions\/70350"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/69545"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69544"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69544"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69544"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}