{"id":69549,"date":"2021-02-06T11:45:44","date_gmt":"2021-02-06T10:45:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69549"},"modified":"2021-02-06T17:01:31","modified_gmt":"2021-02-06T16:01:31","slug":"biden-instrumentalisiert-seinen-vorteil-im-kapitol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69549","title":{"rendered":"Biden instrumentalisiert seinen Vorteil im Kapitol"},"content":{"rendered":"<p>Wenn die Erst&uuml;rmung des Kapitols und die Reaktionen darauf eines gezeigt haben, dann das: Biden hat eine Chance verpasst, das Land zu einen und zu einem neuen Dialog zwischen den verfeindeten Lagern aufzurufen. Vielmehr hat er in aggressiver Weise die Ereignisse zu seinen Gunsten genutzt und so die Gr&auml;ben in der amerikanischen Gesellschaft weiter aufgerissen, meint <strong><a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2021\/01\/11\/biden-exploits-his-capitol-gains\/\">Diana Johnstone<\/a><\/strong> . Aus dem Englischen von <strong>Susanne Hofmann<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Biden instrumentalisiert seinen Vorteil im Kapitol<\/strong><br>\n<em>von Diana Johnstone<\/em><\/p><p>Was am 6. Januar im Kapitol geschah, war nicht &uuml;berraschend. Es h&auml;tte vermieden werden k&ouml;nnen. Es h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, wenn das demokratische Establishment, das w&auml;hrend Trumps gesamter Pr&auml;sidentschaft Schl&uuml;ssel der Macht in den H&auml;nden gehalten hatte, wirklich einen reibungslosen &Uuml;bergang der Pr&auml;sidentschaft gewollt h&auml;tte. Monatelang vor der Wahl hatte das elit&auml;re <em>Transition Integrity Project<\/em> mit Unterst&uuml;tzung der liberalen Medien Alarm geschlagen, dass Trump verlieren und sich weigern w&uuml;rde, seine Niederlage anzuerkennen.<\/p><p>Dabei h&auml;tte es einen einfachen, naheliegenden Weg gegeben, ein solches Drama zu vermeiden, wie ich in meinem Artikel <em>US-Pr&auml;sidentschaftswahlen 2020: B&uuml;rgerliche Demokratie trifft Global Governance<\/em>, schrieb, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65527\">den die NachDenkSeiten am 6. Oktober 2020<\/a> ver&ouml;ffentlicht hatten:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Sollte dem demokratischen Establishment eine friedliche Wahl und ein friedlicher &Uuml;bergang wichtiger sein als die M&ouml;glichkeit, dass Trump das Wahlergebnis ablehnen k&ouml;nnte, schiene mir Folgendes klug und vern&uuml;nftig: Man m&uuml;sste Trump in den beiden Punkten beruhigen, die ihn in ihren Augen dazu bringen k&ouml;nnten aufzubegehren: Vorw&uuml;rfe wegen Betrugs bei der Briefwahl und die Androhung strafrechtlicher Verfolgung.(&hellip;)<br>\nWas die Briefwahl angeht, so k&ouml;nnte es durchaus sein, dass Trumps Vorbehalte berechtigt sind. (&hellip;) In einem Zeitalter, in dem jeder jedes Dokument fotokopieren kann, in dem die Post lange braucht und es viele M&ouml;glichkeiten gibt, Stimmzettel verschwinden zu lassen, die Sorge vor m&ouml;glichen Manipulationen naheliegt. (&hellip;)<\/p>\n<p>Warum versucht man nicht, um des Friedens im Lande willen, einen Kompromiss zu finden? Die Vizepr&auml;sidentschaftskandidatin der Demokraten und Senatorin aus Kalifornien, Kamala Harris, hat einen Gesetzesentwurf zur Einf&uuml;hrung allgemeiner Briefwahlen vorgelegt. Warum dehnt man stattdessen nicht den Zeitraum f&uuml;r die Stimmabgabe aus und &ouml;ffnet die Wahllokale nicht nur am zweiten Dienstag im November, sondern auch am vorhergehenden Samstag und Sonntag? Dies g&auml;be W&auml;hlern, die Angst haben, sich mit Covid-19 zu infizieren, die M&ouml;glichkeit, wie beim Gang in den Supermarkt Abstand zueinander zu halten. Es w&uuml;rde die Anzahl der Briefw&auml;hler sowie die Zeit zum Ausz&auml;hlen, vor allem aber die Verd&auml;chtigungen rund um die Briefwahl reduzieren. Doch je argw&ouml;hnischer Trump gegen&uuml;ber der Briefwahl ist, desto mehr pochen die Demokraten darauf, eine allgemeine Briefwahl durchzuf&uuml;hren. (&hellip;)<\/p>\n<p>Es wird immer deutlicher, dass der blinde Hass auf Trump ein solches Ausma&szlig; erreicht hat, dass es dem Establishment der Demokraten und seinen Anh&auml;ngern nicht reicht, ihn bei der Wahl zu besiegen. Sie animieren ihn geradezu, die Wahl anzuzweifeln. Dann k&ouml;nnten sie etwas Aufregenderes und Entscheidenderes erreichen: einen echten Regime Change.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Tats&auml;chlich haben wir etwas noch Aufregenderes bekommen. Nicht gerade einen Regimewechsel, denn es ist vielmehr eine eindrucksvolle Best&auml;tigung des Regimes, das es auch w&auml;hrend Trumps vierj&auml;hriger weitgehend missgl&uuml;ckten Amtszeit noch gab. Die Eile, mit der seine Berater und Verb&uuml;ndeten ihn in der letzten Stunde verlie&szlig;en, macht dies deutlich. Er war die ganze Zeit ein Pr&auml;sident ohne Team, der sich auf die Einsch&auml;tzungen, Rhetorik und Ratschl&auml;ge seines Schwiegersohns und einiger weniger Insider, die in Wirklichkeit Au&szlig;enseiter waren, st&uuml;tzte.<\/p><p>Was wir aber bekommen haben, ist in der Tat aufregend: einen angeblichen &bdquo;Aufstand&ldquo;, den Trump angezettelt haben soll, um &bdquo;die Wahl zu stehlen&ldquo; (was v&ouml;llig unm&ouml;glich gewesen w&auml;re). Die tumultartigen Szenen wurden sofort ausgenutzt, um ihn und seine Anh&auml;nger in den Abgrund der Schande zu sto&szlig;en, wenn nicht sogar einer Strafverfolgung und Haftstrafe auszusetzen. <\/p><p><strong>Eher wie Otpor<\/strong><\/p><p>Das, was am 6. Januar geschah, war kein Aufstand. Wenn jemand wissen will, was ein Aufstand ist, dann sollte er sich &uuml;ber den von den USA unterst&uuml;tzten bewaffneten Aufstand informieren, der den gew&auml;hlten chilenischen Pr&auml;sidenten Salvador Allende am 11. September 1973 st&uuml;rzte. Der Tumult im Kapitol ist eher mit dem Ereignis in Belgrad im Jahr 2000 vergleichbar, als mitten in den serbischen Pr&auml;sidentschaftswahlen die von den USA trainierten &ldquo;Otpor&rdquo;-Aktivisten in das Parlamentsgeb&auml;ude eindrangen und Wahlurnen in Brand steckten. <\/p><p>Oder jenen besonders einschl&auml;gigen Aufstand, als im Jahr 2014 nachweislich gewaltt&auml;tige Demonstranten das ukrainische Parlament erst&uuml;rmten und die Regierung st&uuml;rzten &ndash; ein Ereignis, das der damalige US-Vizepr&auml;sident Joe Biden als gro&szlig;en Sieg f&uuml;r die Demokratie bejubelte. Oder den von Hillary Clinton gef&ouml;rderten Coup in Honduras, den beinah erfolgreichen Versuch, die Demokratie in Bolivien zu zerschlagen, oder die von den USA unterst&uuml;tzte Guaido-Farce in Venezuela, etc. etc. etc.<\/p><p>Nein, es ist kein Aufstand, wenn eine gro&szlig;e Schar von Menschen, die meinen, ihr Kandidat sei betrogen worden, ihrer Wut Luft machen, indem sie in &bdquo;ihr&ldquo; Parlament eindringen, ohne einen bestimmten Zweck zu verfolgen. Die meisten Eindringlinge irrten umher, machten Selfies und hatten keine klare Vorstellung davon, was sie als n&auml;chstes tun sollten. Im internationalen Vergleich war die &bdquo;Gewalt&ldquo; am 6. Januar in der Tat sehr schwach ausgepr&auml;gt. Die einzige Waffengewalt war die Erschie&szlig;ung der unbewaffneten Trump-Anh&auml;ngerin Ashli Babbitt, die bei ihrem abenteuerlichen Versuch, eine Sperrwand zu &uuml;berwinden, ohne weiteres h&auml;tte zur&uuml;ckgesto&szlig;en werden k&ouml;nnen. <\/p><p>Das Eindringen ins Kapitol war weit davon entfernt, die Umsetzung eines Plans f&uuml;r Trump zu sein, es hatte gar den gegenteiligen Effekt. Die unmittelbare politische Folge des Aufbegehrens der undisziplinierten Menschenansammlung war, dass Republikanische Senatoren daran gehindert wurden, ihre Argumente gegen die Legitimit&auml;t der Novemberabstimmung zu pr&auml;sentieren. Wenn die Aktion &uuml;berhaupt etwas bewirkte, dann war das zugunsten des designierten Pr&auml;sidenten Biden. <\/p><p>Man k&ouml;nnte erwarten, dass ein wahrer Staatsmann im Augenblick seines Sieges die Qualit&auml;ten unter Beweis stellen w&uuml;rde, die es braucht, um eine Nation zu f&uuml;hren, indem er allen anbietet, sie als amerikanische Mitb&uuml;rger zusammenzubringen. Er aber tat genau das Gegenteil.<\/p><p>Gleich am Tag nach den Geschehnissen im Kapitol w&uuml;tete Biden in seinem kleinen Heimatstaat, dem Steuerparadies Delaware, gegen seine Gegner und bezeichnete sie als terroristischen Mob. &bdquo;Das waren keine Demonstranten&ldquo;, verk&uuml;ndete er. &bdquo;Wagt nicht, sie Demonstranten zu nennen. Es war ein randalierender Mob. Aufst&auml;ndische. Inl&auml;ndische Terroristen. So einfach ist das.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;Trump&ldquo;, sagte Biden, &bdquo;hat von Beginn an einen Generalangriff auf unsere demokratischen Institutionen gef&uuml;hrt, und gestern war nur der H&ouml;hepunkt dieses unabl&auml;ssigen Angriffs.&ldquo; Trump hat das politische Klima vergiftet, mit der &bdquo;Sprache, die Autokraten und Diktatoren &uuml;berall auf der Welt benutzen, um sich an der Macht zu halten.&ldquo;<\/p><p>Allerdings klang Bidens eigene Sprache weniger wie die eines gro&szlig;m&uuml;tigen Siegers, der sein Volk einen will, als jene, mit der sich Autokraten und Diktatoren an der Macht halten m&ouml;chten. Trump versuche, &bdquo;den Willen des amerikanischen Volkes zu missachten&ldquo;, sagte Biden, so wie es auch Trump von ihm sagte. Das Problem war, dass der &bdquo;Wille des amerikanischen Volkes&ldquo; keineswegs einhellig war. <\/p><p><strong>Die autorit&auml;re Mitte<\/strong><\/p><p>Schon vor seiner Amtseinf&uuml;hrung hat uns der designierte Pr&auml;sident Biden also einen bitteren Vorgeschmack auf die vor uns liegende Zeit gegeben. Es wird keine heilige Einheit geben, sondern einen noch tieferen Graben zwischen den &bdquo;guten&ldquo; (&bdquo;woke&ldquo;, abgeleitet von &bdquo;awake&ldquo; (wach), beinhaltet einen auf Befindlichkeiten beruhenden, exklusiven moralischen Anspruch, der bestimmt, was akzeptabel oder &bdquo;politisch korrekt&ldquo; ist und jede abweichende Meinung denunziert, &bdquo;cancelt&ldquo; und ausgrenzt; Anmerkung der &Uuml;bersetzerin) (1) Liberalen, den &bdquo;b&ouml;sen&ldquo; (Russen und andere Feinde &bdquo;unserer Demokratie&rdquo;) und den &bdquo;h&auml;sslichen&ldquo; Amerikanern, die man als &bdquo;inl&auml;ndische Terroristen&ldquo;, &bdquo;wei&szlig;e Suprematisten&ldquo; und &bdquo;Faschisten&ldquo; zu bezeichnen hat.<\/p><p>Die autorit&auml;re Mitte, von den opportunistischen Republikanern bis zum &bdquo;Squad&ldquo; (Als &bdquo;Squad&ldquo; bezeichnet sich eine informelle Gruppe von gegenw&auml;rtig sechs j&uuml;ngeren Kongressabgeordneten, die ihre gemeinsame Politik und ethnische Vielfalt betonen und als linker Fl&uuml;gel der Demokratischen Partei gelten. Sie bef&uuml;rworten mit gro&szlig;er Vehemenz die Zensur von Donald Trump und sogar den Ausschluss aus dem Kongress von gew&auml;hlten Republikanern, die Trump unterst&uuml;tzen; Anmerkung der &Uuml;bersetzerin), kann sich um die notwendige S&auml;uberung von &bdquo;inl&auml;ndischen Terroristen&ldquo; scharen, um deren Kommunikation auszuschalten und ihre Entlassung aus der Arbeit zu erwirken.<\/p><p>Das Establishment ist seit langem entschlossen, Trump zu vernichten. Nun ist auch die Rede von der &bdquo;S&auml;uberung&ldquo; all seiner Anh&auml;nger. Biden spricht bereits wie ein Kriegspr&auml;sident und fordert wie in einem gro&szlig;en Krieg Ma&szlig;nahmen, um den Feind im Inneren zu bek&auml;mpfen. <\/p><p>Der oligarchische Charakter der amerikanischen Kriegspartei (Als &bdquo;War Party&ldquo; bezeichnet man all die Politiker beider Parteien, die die Mittel f&uuml;r den milit&auml;risch-industriellen Komplex bewilligen, f&uuml;r Waffensysteme und das riesige Pentagon-Budget stimmen, die Kriege, Regimechange und Sanktionen unterst&uuml;tzen. Mit wenigen Ausnahmen bildet somit die Mehrheit der Abgeordneten und Senatoren, egal ob Republikaner oder Demokraten, die War Party; Anmerkung der &Uuml;bersetzerin) zeigt sich an der Eile, mit der soziale Medien, die in privater Hand sind, Andersdenkende &ndash; selbst den noch amtierenden Pr&auml;sidenten der Vereinigten Staaten &ndash; zum Schweigen bringen. Wer regiert eigentlich die Vereinigten Staaten? Ist der Pr&auml;sident nur ein Beauftragter m&auml;chtiger Konzerne, dessen Rolle darin besteht, deren Interessen zu bedienen? Das Problem mit Trump ist, dass er nicht f&uuml;r diesen Job ausersehen worden war.<\/p><p>Trump schaffte es, Millionen unzufriedener Amerikaner f&uuml;r sich zu gewinnen, ohne ihnen ein koh&auml;rentes praktisches Programm anzubieten, um die Kriegspartei durch eine Politik zu ersetzen, die die Nation in einen Hort des Friedens und Wohlstands verwandeln k&ouml;nnte. Seine Verwirrung reflektierte die ideologische Verwirrung einer in Geschichte und politischen Ideen in skandal&ouml;ser Weise unbeleckten Bev&ouml;lkerung. Die Illusion, Trump sei der F&uuml;hrer, den oppositionelle Amerikaner brauchen, hatte Ashli Babbit das Leben gekostet und f&uuml;hrte Tausende von Trump-W&auml;hlern in eine Falle. Trump selbst wurde in die Falle gelockt.<\/p><p>Eine v&ouml;llig andere Herangehensweise ist n&ouml;tig, um die Demokratie in den USA wiederherzustellen. Alle Rekurse auf Identit&auml;ten und Ideologien k&ouml;nnen die Verwirrung und die Gr&auml;ben nur vertiefen, denn sie verhindern ein gegenseitiges Verstehen.<\/p><p>Durch ihren R&uuml;ckgriff auf Identit&auml;ten und Ideologien scheint die Biden-Regierung entschlossen, die Verwirrung und die Gr&auml;ben zu vertiefen. Ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass nur eine zutiefst rationale, unvoreingenommene, sachliche und pragmatische Herangehensweise an klar definierte praktische Probleme den Vereinigten Staaten Frieden bringen kann, einen Frieden, der auch Frieden in der Welt beg&uuml;nstigen k&ouml;nnte.<\/p><p>Von au&szlig;erhalb des Wirrwarrs ist es leicht, die wesentlichen Probleme zu benennen, welche die politische Diskussion in den Vereinigten Staaten pr&auml;gen sollten. Stattdessen h&ouml;ren wir einen w&uuml;tenden Schlagabtausch mit Beleidigungen. Die Establishment-Elite weigert sich, ihre Sichtweisen mit Populisten zu diskutieren, die als erb&auml;rmlich, rassistisch, frauenfeindlich, als wei&szlig;e Suprematisten, Faschisten und nun sogar als &bdquo;Terroristen&ldquo; diffamiert werden.<\/p><p>In ihrer unreflektierten Diffamierung der Elite beschreiben die Populisten wiederum die Wallstreet-Demokraten als &bdquo;Sozialisten&ldquo; und schweifen ab mit Behauptungen von genozidalen Impfkampagnen, okkulten p&auml;dophilen Riten und Satanismus. Statt durch etwas, was einer eindeutigen politischen Entzweiung &auml;hnelt, werden die USA zunehmend durch blinden, gl&uuml;henden, gegenseitigen Hass gespalten. <\/p><p>Was das amerikanische politische Leben braucht, ist nicht noch mehr Zensur, sondern Selbstzensur der Vernunft. Davon sind wir weit entfernt.<\/p><p>Titelbild: mccv\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn die Erst&uuml;rmung des Kapitols und die Reaktionen darauf eines gezeigt haben, dann das: Biden hat eine Chance verpasst, das Land zu einen und zu einem neuen Dialog zwischen den verfeindeten Lagern aufzurufen. Vielmehr hat er in aggressiver Weise die Ereignisse zu seinen Gunsten genutzt und so die Gr&auml;ben in der amerikanischen Gesellschaft weiter aufgerissen,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69549\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":69550,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,174,190],"tags":[1460,1227,1800],"class_list":["post-69549","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-usa","category-wahlen","tag-biden-joe","tag-demokraten","tag-trump-donald"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/shutterstock_1899079876.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69549","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69549"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69549\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69580,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69549\/revisions\/69580"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/69550"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69549"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69549"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69549"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}