{"id":69569,"date":"2021-02-05T16:36:37","date_gmt":"2021-02-05T15:36:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569"},"modified":"2021-02-05T16:36:37","modified_gmt":"2021-02-05T15:36:37","slug":"hinweise-des-tages-ii-476","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h01\">Die niederl&auml;ndische Regierung zerbricht an ihrem eigenen Rassismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h02\">Die Welt impfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h03\">Der digitale Gesundheitsminister &ndash; Jens Spahn hat es verkaspert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h04\">&bdquo;Schluss mit den Attacken auf den Datenschutz&ldquo;: Die billige Suche nach S&uuml;ndenb&ouml;cken l&ouml;st keine Probleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h05\">Kritik an Ethikrat-Papier zu Rechten f&uuml;r Geimpfte: &bdquo;Aufforderungen zur Solidarit&auml;t sind keine ethischen Argumente&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h06\">Schulden abschreiben, Zukunft gewinnen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h07\">Nieders&auml;chsische Hochschulen &auml;chzen unter Investitionsstau!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h08\">Corona-Ma&szlig;nahmen: Deutscher Landkreistag warnt vor Gefahr f&uuml;r Gesundheitsversorgung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h09\">Stabilisierungserfolg mit H&auml;rten: 53 Prozent der Kurzarbeitenden mit Existenzsorgen, sp&uuml;rbare Entlastung bei Aufstockung des KuG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h10\">R&uuml;ckgang der Einwanderung: Arbeitsagentur warnt vor Fachkr&auml;ftemangel durch Coronakrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h11\">Wohnen nach Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h12\">Deutsche Exporte: Qualit&auml;t oder Preis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h13\">Klage gegen die Nato wegen Gesundheitssch&auml;den durch im Jugoslawienkrieg eingesetzte Uranmunition eingereicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h14\">Reservisten mit Terrorpl&auml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69569#h15\">Was unternimmt IM Reul, um zu verhindern, dass ViVA erneut nicht identische Menschen zusammenf&uuml;hrt?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die niederl&auml;ndische Regierung zerbricht an ihrem eigenen Rassismus<\/strong><br>\nIn den Niederlanden ist die Regierung zur&uuml;ckgetreten. Der Grund: Tausende Familien wurden f&auml;lschlich des Sozialbetrugs beschuldigt und zu R&uuml;ckzahlungen gezwungen. Viele hat das in den Ruin getrieben. Die Kindergeld-Aff&auml;re ist auch die Folge eines tief verankerten institutionellen Rassismus.<br>\nMindestens 26.000 Familien stehen am Rande des Bankrotts und haben mehr Schulden, als sie jemals zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnten. Unz&auml;hlige verlieren ihre Wohnungen oder ihre Jobs. Beziehungen gehen in die Br&uuml;che. Eine Person nimmt sich das Leben, nachdem sie zu einer R&uuml;ckzahlung von Zehntausenden von Euro aufgefordert wurde. Das alles sind die Folgen einer extrem strengen Politik gegen den Missbrauch des Sozialleistungssystems, die jahrelang von der niederl&auml;ndischen Steuerbeh&ouml;rde verfolgt wurde &ndash; und die einen Skandal ausl&ouml;ste, der Premier Mark Rutte und sein Regierungskabinett am 15. Januar zum R&uuml;cktritt zwang.<br>\nDie Aff&auml;re, die sich um Betrugsermittlungen bei Empf&auml;ngern von Kindergeldzuschl&auml;gen dreht, wurde seit Anfang 2019 Schritt f&uuml;r Schritt durch investigative Journalistinnen aufgedeckt. In den Niederlanden haben berufst&auml;tige Elternpaare sowie Alleinerziehende Anspruch auf einen staatlichen Zuschuss, um die Kosten der Kinderbetreuung zu decken. F&uuml;r Menschen mit geringem Einkommen k&ouml;nnen sich diese Zuschl&auml;ge auf bis zu 90 Prozent der Kosten belaufen. Diese Beitr&auml;ge werden meistens direkt an die Betreuungseinrichtungen &uuml;berwiesen, aber die Verantwortung daf&uuml;r liegt bei den Eltern &ndash; und so kommt es, dass diese j&auml;hrlich Tausende von Euro zur&uuml;ckzahlen m&uuml;ssen, wenn das Finanzamt befindet, dass die Zusch&uuml;sse zu Unrecht vergeben wurden.<br>\nGenau das ist unz&auml;hligen einkommensschwachen Familien widerfahren:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/kindergeld-affaere-mark-rutte-regierungsruecktritt-niederlande-sozialbetrug-rassismus\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Welt impfen<\/strong><br>\nDie EU scheitert mit ihrem Versprechen, bezahlbare Covid-19-Impfstoffe &ldquo;in jede Ecke der Welt&rdquo; zu liefern. Noch Mitte Dezember hatte EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen erkl&auml;rt, man werde schon bald &ldquo;in der Lage sein, unsere Nachbarn und unsere Partner auf der ganzen Welt [mit Impfstoffen, d. Red.] zu unterst&uuml;tzen, damit niemand zur&uuml;ckgelassen wird&rdquo;. Heute k&auml;mpft die EU mit allen Mitteln darum, ihren eigenen R&uuml;ckstand gegen&uuml;ber L&auml;ndern wie Gro&szlig;britannien, den USA oder Serbien aufzuholen, w&auml;hrend die Staaten S&uuml;d- und S&uuml;dostasiens, Lateinamerikas und ansatzweise auch Afrikas inzwischen aus China, in gewissem Umfang aus Russland und insbesondere aus Indien beliefert werden. Indien profitiert davon, dass der Pharmakonzern AstraZeneca mit Hauptsitz in Gro&szlig;britannien die Lizenz zur Herstellung seines Vakzins an Partnerfirmen in aller Welt vergibt, darunter das Serum Institute of India (SII), der gr&ouml;&szlig;te Impfstoffproduzent der Welt. Die globale Impfstoffkonkurrenz entfaltet sich weitgehend ohne Beteiligung der EU. China kann erhebliche Einflussgewinne etwa im Mittleren Osten erzielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8514\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Impfdebakel: &ldquo;EU hat Vertr&auml;ge schlecht verhandelt&rdquo;<\/strong><br>\nEine Woche ist es nun her, dass die EU-Kommission den Vertrag mit AstraZeneca offengelegt hat. Und es wird klar, dass Br&uuml;ssel schlecht verhandelt hat. Zu diesem Schlu&szlig; kommen spezialisierte Juristen in London. Derweil redet der CDU-Europapolitiker Liese die Lage sch&ouml;n.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/impfdebakel-eu-hat-vertraege-schlecht-verhandelt\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Arme L&auml;nder erhalten auch weiterhin kaum Impfstoffe<\/strong><br>\nDie Schweiz und andere reiche Industriestaaten blockieren Aussetzung der Patentschutzrechte ihrer Pharmakonzerne.<br>\nF&uuml;r die grosse Mehrheit der Weltbev&ouml;lkerung ist eine baldige Versorgung mit Impfstoffen und anderen medizinischen G&uuml;tern zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie weiterhin nicht in Sicht. Erforderlich dazu w&auml;re die Aussetzung von Patentrechten der grossen, weltmarktbeherschenden Pharmakonzerne, doch diese scheiterte am Donnerstag auch in einer f&uuml;nften Beratungsrunde der Welthandelsorganisation (WTO). USA, Deutschlands, Schweiz und anderer Industriestaaten, in denen diese Konzerne ihren Sitz haben, leisteten erfolgreich Widerstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/arme-laender-erhalten-auch-weiterhin-kaum-impfstoffe\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der digitale Gesundheitsminister &ndash; Jens Spahn hat es verkaspert<\/strong><br>\nStatt greifbare Erfolge bei der deutschen Impfkampagne zu erzielen, besch&auml;ftigt sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lieber mit seinem Lieblingsthema: Der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Am Ende wird er damit weder der Pandemiebew&auml;ltigung noch der Zukunft der Medizin gerecht.<br>\nDer Lockdown geht in die n&auml;chste Runde und ein Ende ist nicht abzusehen. Dabei wurde Deutschland noch vor kurzem f&uuml;r seinen Umgang mit der Pandemie bewundert. Doch schon im Fr&uuml;hsommer war nicht das Krisenmanagement herausragend, sondern das Gesundheitswesen und die Menschen, die dort arbeiten. Die Arbeit der Besch&auml;ftigten im Gesundheitswesen und das anf&auml;nglich hohe Verantwortungsbewusstsein der B&uuml;rger bremsten die Pandemie zun&auml;chst aus. Aber das Alles ist jetzt perdu. Der Anfangserfolg ist vert&auml;ndelt und viele Anstrengungen waren vergebens. Hierf&uuml;r gibt es einen offensichtlichen Grund: Der Gesundheitsminister bekommt viele technische Aufgaben einfach nicht auf die Reihe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/digitalisierung-gesundheitsminister-jens-spahn-corona\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Schluss mit den Attacken auf den Datenschutz&ldquo;: Die billige Suche nach S&uuml;ndenb&ouml;cken l&ouml;st keine Probleme<\/strong><br>\nDatenschutz rettet wichtige Grundrechte ins Digitalzeitalter. Ihm die Defizite der Corona-Bek&auml;mpfung anzulasten, ist pure Ablenkung. [&hellip;]<br>\nDie Pandemie hat einmal mehr gezeigt, wie der Datenschutz als S&uuml;ndenbock herhalten muss, wenn Dinge au&szlig;er Kontrolle geraten sind. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht behauptet wird, dass die Pandemie leicht in den Griff zu bekommen sei, wenn wir nur den Datenschutz zurechtstutzen w&uuml;rden. Es mag verf&uuml;hrerisch sein, den Datenschutz als das eigentliche Problem hinzustellen, eine angemessene Probleml&ouml;sung wird dadurch aber verhindert.<br>\nProblematisiert wird beispielsweise nicht, dass noch immer nicht alle Gesundheits&auml;mter an die digitale Infrastruktur angeschlossen sind, was Voraussetzung daf&uuml;r w&auml;re, dass die Corona-Warn-App einen wirklichen Mehrwert f&uuml;r die &Auml;mter hat. Problematisiert wird auch nicht, dass die &Auml;mter mit den Daten von Corona-Kontaktlisten bereits &uuml;berfordert sind; stattdessen wird eifrig gefordert, dass die App noch viel mehr Daten sammeln m&uuml;sste.<br>\nProblematisiert wird ebenfalls nicht, dass kaum ein kommerzieller Anbieter datenschutzgerechte L&ouml;sungen anbietet, und Beh&ouml;rden nicht in der Lage sind, solche L&ouml;sungen selbst zu schaffen oder in Ausschreibungen einzufordern. Problematisiert wird auch nicht, dass US-Dienste es sich vorbehalten wollen, die Daten von Kindern f&uuml;r eigene, meist kommerzielle, Zwecke zu verarbeiten. Behauptet wird stattdessen, dass die Datensch&uuml;tzer*innen den Kindern das Lernen verbieten wollen.<br>\nAuch wenn es noch so oft behauptet wird, bleibt es falsch: Der Datenschutz steht gesellschaftlichen Herausforderungen nicht im Wege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/schluss-mit-den-attacken-auf-den-datenschutz-die-billige-suche-nach-suendenboecken-loest-keine-probleme\/26884732.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kritik an Ethikrat-Papier zu Rechten f&uuml;r Geimpfte: &bdquo;Aufforderungen zur Solidarit&auml;t sind keine ethischen Argumente&ldquo;<\/strong><br>\nDer Staatsrechtler Christoph M&ouml;llers hat die Stellungnahme des Ethikrats zu m&ouml;glichen Sonderregeln f&uuml;r Geimpfte kritisiert. Im Dlf sagte er, das Paper sei problematisch und liefere an vielen Stellen keine ethischen, sondern eher politische Argumente, die &bdquo;den Laden ein bisschen zusammenhalten&ldquo;. [&hellip;]<br>\nAuf der anderen Seite sind die Argumente teilweise doch etwas seltsam. Wir haben im Feature gerade geh&ouml;rt, dass die stellvertretende Vorsitzende gesagt hat, na ja, solange sich nicht alle Menschen impfen lassen, k&ouml;nnten die anderen Angst davor haben oder k&ouml;nnten die anderen diese Einschr&auml;nkung als ungerecht empfinden. Das ist eine psychologische Aussage, von der man eigentlich nicht wei&szlig;, ob sie irgendwelche Ethik transportiert. Grunds&auml;tzlich, finde ich, ist das Paper ein bisschen problematisch darin, dass es ein komisches Framing hat. Einerseits wurde in der Pressekonferenz gesagt, man solle nicht &uuml;ber Privilegien reden. Andererseits ist der Titel des Papers &bdquo;Besondere Regeln f&uuml;r Geimpfte?&ldquo;. Das ist aber eigentlich nur ein anderes Wort f&uuml;r Privilegien. Und die Tatsache, dass nat&uuml;rlich erst einmal die Freiheit die normale Regel sind, die Einschr&auml;nkungen eigentlich die Ausnahme sind, kommt vielleicht in der ganzen Rahmung doch etwas kurz in dem Paper.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kritik-an-ethikrat-papier-zu-rechten-fuer-geimpfte.694.de.html?dram:article_id=492029%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schulden abschreiben, Zukunft gewinnen!<\/strong><br>\nDie Instrumente der Europ&auml;ischen Zentralbank m&uuml;ssen genutzt werden, um den Wiederaufbau nach Corona zu st&uuml;tzen. Dazu geh&ouml;rt auch eine Abschreibung von Staatsschulden<br>\nDie Debatte &uuml;ber den Schuldenerlass der EZB hat in j&uuml;ngster Zeit in Frankreich, aber auch in Italien, Luxemburg, Belgien sowie auf den Fluren europ&auml;ischer Institutionen bis hin zur Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) selbst sowie den Finanzministerien der Eurozone an Dynamik gewonnen. [&hellip;]<br>\nAls &Ouml;konomen, Verantwortungstr&auml;ger und engagierte B&uuml;rger verschiedener L&auml;nder ist es unsere Pflicht, darauf aufmerksam zu machen, dass die EZB den europ&auml;ischen L&auml;ndern unverz&uuml;glich die notwendigen Mittel zur Verf&uuml;gung stellen k&ouml;nnte, nicht nur ihren &ouml;kologischen Umbau zu finanzieren, sondern auch die von der aktuellen schrecklichen Gesundheitskrise verursachten schweren sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Sch&auml;den zu reparieren.<br>\nEs wird hier nicht behauptet, dass die Staaten tatenlos zugeschaut h&auml;tten, da Schutzma&szlig;nahmen ja tats&auml;chlich ergriffen wurden. Sie sind jedoch weitgehend unzureichend geblieben. Der europ&auml;ische Aufbauplan, der auf einem Budget von nicht einmal 300 Milliarden Euro an Subventionen &uuml;ber drei Jahre basiert, bleibt hinter den vom Europ&auml;ischen Parlament geforderten 2 Billionen Euro weit zur&uuml;ck. Muss ausdr&uuml;cklich daran erinnert werden, dass der Europ&auml;ische Rechnungshof bereits vor der Gesundheitskrise im Jahr 2018 einen Mindestbedarf von 300 bis 400 Milliarden Euro an zus&auml;tzlichen Investitionen pro Jahr zur Finanzierung des &ouml;kologischen Wandels in Europa angegeben hatte? Dieses Ziel wird ohnehin schon komplett verfehlt, und um so mehr aufgrund der Pandemie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/schulden-abschreiben-zukunft-gewinnen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nieders&auml;chsische Hochschulen &auml;chzen unter Investitionsstau!<\/strong><br>\nNiedersachsen ist ein wichtiger und innovativer Hochschulstandort. Aber weil bei den Hochschulen seit Jahren viel zu wenig Mittel ankommen, stecken sie tief im Investitionsstau. Trotzdem fallen der Landesregierung nur weitere K&uuml;rzungen ein. Fatal! Dabei sichern Investitionen die Attraktivit&auml;t. Eine landeseigene Hochschulentwicklungsgesellschaft muss dies leisten, fordert das #schlaglicht 04\/2021.<br>\nEs ging richtig schnell. In unter einem Jahr wurde ein Impfstoff gegen das Covid-19-Virus erforscht und auf den Markt gebracht. Die Mainzer Firma Biontech ist wegen dieser anspruchsvollen Leistung gerade in aller Munde. Nur eines wird dabei h&auml;ufig vergessen: Die Grundlagen &ndash; sprich das wissenschaftliche R&uuml;stzeug und viele Erkenntnisse &ndash; haben die Gr&uuml;nder und ihr Personal zuvor an &ouml;ffentlichen Hochschulen gesammelt. An diesem Fall zeigt sich exemplarisch, wie unverzichtbar eine staatlich finanzierte Wissenschaft ist!<br>\nAber auch jenseits der aktuellen Pandemie spielen die Hochschulen eine zentrale Rolle &ndash; auch in Niedersachen. Mit ihrer exzellenten Forschung sind sie ein wichtiger Motor f&uuml;r gesellschaftliche und &ouml;konomische Innovationen. Sie leisten damit einen erheblichen Beitrag f&uuml;r Wertsch&ouml;pfung und Wohlstand. Parallel sichern die Hochschulen als St&auml;tten hochwertiger Bildung jungen Menschen eine Perspektive als hochqualifizierten Fachkr&auml;ften von morgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++e2f4f472-66d1-11eb-aee4-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona-Ma&szlig;nahmen: Deutscher Landkreistag warnt vor Gefahr f&uuml;r Gesundheitsversorgung<\/strong><br>\nMehr als die H&auml;lfte der 294 deutschen Landkreise betreibt eigene Krankenh&auml;user an insgesamt 273 Standorten. Vielen Kliniken droht derzeit durch die Corona-Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung eine kaum einsch&auml;tzbare Gefahr. Der Deutsche Landkreistag schl&auml;gt Alarm.<br>\nViele Krankenh&auml;user &ndash; vor allem jene in l&auml;ndlichen Regionen &ndash; sind infolge der Corona-Krise wirtschaftlich massiv gef&auml;hrdet. Die wirtschaftliche Situation verschlechtere sich aufgrund der seit dem Sp&auml;therbst fehlenden Unterst&uuml;tzungsgelder des Bundes. In welcher Gr&ouml;&szlig;enordnung die Gelder fehlen, k&ouml;nnen die Fachleute derzeit noch nicht sagen. Fest steht aber: Bundesweit sind es zig Millionen. Der Pr&auml;sident des Deutschen Landkreistags (DLT), Reinhard Sager, sagt gegen&uuml;ber RT DE:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/112647-corona-massnahmen-deutscher-landkreistag-warnt\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stabilisierungserfolg mit H&auml;rten: 53 Prozent der Kurzarbeitenden mit Existenzsorgen, sp&uuml;rbare Entlastung bei Aufstockung des KuG<\/strong><br>\nKurzarbeit stabilisiert in der Corona-Pandemie ganze Branchen, sie hat bislang rechnerisch mindestens eine Million Arbeitspl&auml;tze &uuml;ber die Krise gerettet und verhindert, dass zahlreiche Besch&auml;ftigte durch Jobverlust drastische Einkommenseinbu&szlig;en erleiden. Trotzdem ist Kurzarbeit f&uuml;r viele Betroffene eine erhebliche Belastung, knapp die H&auml;lfte verzeichnen deutliche finanzielle Einschr&auml;nkungen, etwas mehr als die H&auml;lfte haben Existenz&auml;ngste. Das zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. So bewerteten 48 Prozent der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter ihre finanzielle Situation im November 2020 als stark belastend &ndash; diese Quote ist fast viermal so hoch wie unter sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten ohne Kurzarbeit, etwa anderthalb mal so hoch wie unter Selbst&auml;ndigen und nicht viel niedriger als bei Arbeitslosen. Dabei f&uuml;hlen sich Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter, deren Kurzarbeitsgeld aufgestockt wird, sp&uuml;rbar seltener stark finanziell belastet als diejenigen, die keine Aufstockung erhalten. Solche Aufstockungen sind in Betrieben mit Tarifvertrag und\/oder Betriebsrat nach wie vor etwa doppelt so h&auml;ufig wie in Betrieben, in denen Tarifbindung oder betriebliche Mitbestimmung fehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-stabilisierungserfolg-mit-harten-53-prozent-der-kurzarbeitenden-mit-existenzsorgen-30432.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>R&uuml;ckgang der Einwanderung: Arbeitsagentur warnt vor Fachkr&auml;ftemangel durch Coronakrise<\/strong><br>\nDeutschland altert &ndash; und braucht jedes Jahr eigentlich 400.000 neue Arbeitskr&auml;fte aus dem Ausland. Wegen der Pandemie kommen aber laut der Arbeitsagentur derzeit viel zu wenig Menschen.<br>\nIn der Coronakrise ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren wieder sp&uuml;rbar gestiegen &ndash; rund eine halbe Million Arbeitslose mehr als im Vorjahresmonat waren es im Januar. Langfristig die gr&ouml;&szlig;ere Gefahr f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt entwickelt Corona aus Sicht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) aber aus einem Grund, der auf den ersten Blick paradox erscheint: Die Pandemie k&ouml;nnte den absehbaren Fachkr&auml;ftemangel noch verst&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/coronakrise-arbeitsagentur-chef-scheele-warnt-vor-fachkraeftemangel-a-499bb254-4d0d-49f1-9efa-4d25fd2276ca%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich will mich nicht zum Experten aufschwingen, aber kann man sich nicht an zwei Fingern einer Hand abz&auml;hlen, dass mitten in einer tiefen Rezession und noch steigender Massenarbeitslosigkeit deshalb keine Arbeitskr&auml;fte einwandern, weil es keine Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r sie gibt? Wenn, wie der Artikel beil&auml;ufig erw&auml;hnt, eine halbe Million Menschen mehr arbeitslos sind als vor einem Jahr und aktuell bei vielen Firmen (Commerzbank, Lufthansa, Daimler, Continental, weitere Automobilzulieferer, die gesamte Gastronomie und Hotellerie&hellip;) weiterer gro&szlig;er Stellenabbau angek&uuml;ndigt ist, wozu werden da mehr Arbeitskr&auml;fte gebraucht? Wo um Gottes Willen sieht der Chef der Arbeitsagentur eine &ldquo;L&uuml;cke&rdquo;? Und hat die Arbeitsagentur nicht zuv&ouml;rderst die Aufgabe, sich um die *Arbeitslosen* zu k&uuml;mmern? Offiziell (!) <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/themen\/arbeit\/tatsaechliche-arbeitslosigkeit\/2021\/\">&uuml;ber 3,6 Millionen Arbeitslose in Deutschland<\/a>, etwa 8% der arbeitsf&auml;higen Bev&ouml;lkerung, sind ein einziges Desaster und politisch gewollt. Detlef Scheele &auml;u&szlig;ert sich nicht zu diesem Skandal und macht keine Vorschl&auml;ge, wie man die Arbeitslosigkeit reduzieren k&ouml;nnte, z. B. durch mehr &ouml;ffentliche Investitionen, Konjunkturprogramme, deutliche Lohnsteigerungen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wohnen nach Corona<\/strong><br>\nDie Mietpreise steigen nicht mehr so stark. Ist das die Wende auf dem Wohnungsmarkt? Die Folgen der Corona-Pandemie werden eine Rolle spielen.<br>\nDas Bild der immens steigenden Mieten in den deutschen St&auml;dten bekommt Risse. Nachdem die Preise in vielen Zentren weniger stark zulegen als noch zuvor, erwartet mancher Beobachter des Immobilienmarktes eine Trendwende. Der Immobilienverband IVD warnt schon vor einem &Uuml;berangebot an Wohnraum und will lieber das Bautempo verlangsamen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wohnen\/immobilienmarkt-im-wandel-wohnen-nach-corona-17179806.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein &auml;u&szlig;erst seltsamer Kommentar. Es mag sein, dass die Mieten nicht mehr &ldquo;so stark&rdquo; steigen, aber sie steigen (bei aktuell bestenfalls stagnierenden Reall&ouml;hnen!), und sie sind in den letzten Jahren stark gestiegen, was f&uuml;r viele Mieter ernsthafte Probleme darstellt. &ldquo;Der Immobilienverband IVD warnt schon vor einem &Uuml;berangebot an Wohnraum und will lieber das Bautempo verlangsamen.&rdquo; &ndash; Was gibt es da noch zu verlangsamen? <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/bauen-und-wohnen-1654766\">Die Bundesregierung hat vollmundig versprochen<\/a>, &ldquo;in dieser Legislaturperiode 1,5 Millionen Wohnungen [zu] schaffen und bezahlbare Mieten [zu] sichern&rdquo;. 375.000 Wohnungen pro Jahr sind angesichts der Wohnungsnot vor allem in den gro&szlig;en St&auml;dten ein sehr bescheidenes Ziel, wenn man bedenkt, dass damit nicht einmal wegfallender (abgerissener) Wohnraum (etwa 1% oder ca. 400.000 Wohnungen pro Jahr) kompensiert wird und die Mieten immer weiter nach oben gehen. Selbst von diesem sehr bescheidenen Ziel ist die Bundesregierung mit <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/39008\/umfrage\/baufertigstellungen-von-wohnungen-in-deutschland\/\">knapp unter 300.000 Wohnungen pro Jahr<\/a> meilenweit entfernt, d. h. die Wohnungsnot w&auml;chst Jahr f&uuml;r Jahr weiter. Berlin z. B. <a href=\"https:\/\/www.cash-online.de\/sachwertanlagen-immobilien\/2021\/wo-die-nachfrage-nach-alt-und-neubauten-besonders-hoch-ist\/557727\">meldet 137 Bewerber pro Wohnung, K&ouml;ln noch 63<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Exporte: Qualit&auml;t oder Preis?<\/strong><br>\nDie verbreitete Idee, dass deutsche Exporterfolge nur an den qualitativ &uuml;berlegenen Produkten liegen, ist falsch. Das Buch &raquo;Exportismus&laquo; zeigt, dass die Bedeutung der Preiskonkurrenz deutlich zugenommen hat.<br>\nZur Verteidigung der deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse wird regelm&auml;&szlig;ig eingewendet, dass wir Deutschen ja nichts daf&uuml;rk&ouml;nnen, dass die Welt so ein Interesse an unseren tollen Produkten hat. Die Welt liebe eben deutsche Autos und Maschinen.<br>\nNun mag das mitunter auch stimmen, bei unseren Vorzeigeexporten im besonders anspruchsvollen Maschinenbau oder Automobilen der Luxusklasse. Wenn man sich aber etwas systematischer mit der Entwicklung der deutschen Exporte besch&auml;ftigt, stellt man fest, dass ein zunehmender Teil der deutschen Exporte vor allem deswegen gekauft werden, weil sie &raquo;billig&laquo; sind.<br>\nEs geht beim Kauf von Produkten im Prinzip immer um beides &ndash; Qualit&auml;t und Preis. Bei den deutschen Exporten findet aber eine problematische Verschiebung zu letzteren statt. Dazu gibt es inzwischen eine Vielzahl empirischer Studien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/05-2021\/deutsche-exporte-qualitaet-oder-preis\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Klage gegen die Nato wegen Gesundheitssch&auml;den durch im Jugoslawienkrieg eingesetzte Uranmunition eingereicht<\/strong><br>\nIn Serbien wurden erste Klagen gegen die Nato wegen der Folgen des Einsatzes von Uranmunition im Jugoslawienkrieg eingereicht. Da solche Meldungen das gewollte Bild der &ldquo;Friedensallianz&rdquo; st&ouml;ren, wird in Deutschland dar&uuml;ber nicht berichtet.<br>\nDas russische Au&szlig;enministerium hat sich zu den in Serbien eingereichten Klagen ge&auml;u&szlig;ert und die Nato heftig kritisiert, weil sie es ablehnt, die Verantwortung f&uuml;r die Folgesch&auml;den ihrer Kriege zu &uuml;bernehmen und die Verantwortlichen zu bestrafen. Ich habe die offizielle Erkl&auml;rung des russischen Au&szlig;enministeriums &uuml;bersetzt, in der die Sprecherin Maria Sacharova das Verhalten der Nato in Anlehnung an das ber&uuml;hmte Zitat von Julius C&auml;sar folgenderma&szlig;en charakterisierte: &ldquo;Sie kamen, sie zerst&ouml;rten, sie gingen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie NATO spricht viel &uuml;ber Bedrohungen der europ&auml;ischen Sicherheit, obwohl die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung in ihren unverantwortlichen Handlungen liegt, die zur Eskalation von Spannungen f&uuml;hren und schon einmal zu einer Umweltkatastrophe im Herzen Europas gef&uuml;hrt haben. Nicht nur wurde radioaktive Munition gegen Jugoslawien eingesetzt, sondern es wurden auch verschiedene Fabriken ins Visier genommen, was dazu gef&uuml;hrt hat, dass Tonnen giftiger und krebserregender chemischer Verbindungen in umliegende Gebiete und Fl&uuml;sse, einschlie&szlig;lich der Donau, gelangt sind.<br>\nLeider wurde bis heute niemand f&uuml;r diese Verbrechen bestraft. Das ist die Norm des westlichen &ldquo;Mainstreams&rdquo; &ndash; nichts zuzugeben und erst recht nicht die eigenen Fehler eingestehen. Ist Jugoslawien denn das einzige Beispiel? Irak, Libyen und viele andere Orte auf dem Planeten. Sie kamen, sie zerst&ouml;rten, sie gingen. Es gab keine Entschuldigungen, niemand wurde bestraft. Daf&uuml;r belehren sie anschlie&szlig;end andere, wie man zu leben hat und was Freiheit ist. Innerhalb des B&uuml;ndnisses gibt es eine Art &ldquo;Verw&auml;sserung&rdquo; der Verantwortung. Weil niemand bestraft wird, herrscht in der Nato das Gef&uuml;hl vor, alles sei erlaubt.<br>\nDie Verb&uuml;ndeten scheinen einen Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r sp&auml;tere Entsch&auml;digungsforderungen von allen Betroffenen zu f&uuml;rchten. Daher bestreitet die NATO den Zusammenhang zwischen der Ausbreitung b&ouml;sartiger Tumore und Leuk&auml;mie mit dem massiven Einsatz von Munition mit abgereichertem Uran durch das B&uuml;ndnis und behauptet, dass es da keine Verbindungen gibt. Sogar mehrere hundert alliierte Soldaten der Kosovo-Truppe (KFOR) leiden unter den langfristigen Folgen der Aggression des B&uuml;ndnisses gegen Jugoslawien. Das wird beispielsweise durch eine Reihe von Urteilen italienischer Gerichte zu den Anspr&uuml;chen von Angeh&ouml;rigen der italienischen Streitkr&auml;fte best&auml;tigt, die 1999 in der KFOR waren und sp&auml;ter an Krebs erkrankt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/klage-gegen-die-nato-wegen-gesundheitsschaeden-durch-im-jugoslawienkrieg-eingesetzte-uranmunition-eingereicht\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61624#h12\">Vor Gericht wurde die Gefahr der Uranmunition der NATO bewiesen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53287\">Einsatz von Uranmunition: &ldquo;Ich werde die NATO verklagen.&rdquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52814\">&bdquo;&Uuml;ber den Einsatz von Uranmunition und die Folgen zu berichten, ist auch heute noch nicht einfach&ldquo;.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Reservisten mit Terrorpl&auml;nen<\/strong><br>\nDer Reservistenverband als Wehrsportgruppe f&uuml;r Neonazis?<br>\nDer Reservistenverband hat ein Problem mit Neonazis in den eigenen Reihen, das immer offener zutage tritt. Dieses Problem existiert bereits seit L&auml;ngerem. Mit der sogenannten &bdquo;Fl&uuml;chtlingskrise&ldquo; 2015 versch&auml;rfte sich das Problem jedoch auf besorgniserregende Art und Weise. Seitdem werden immer wieder F&auml;lle bekannt, in denen Reservist*innen in rechtsmotivierte Terrorplanungen verstrickt waren &ndash; wenn sie nicht gar federf&uuml;hrend beteiligt waren. Allein 2019 wurden 773 Reservist*innen wegen mangelnder Verfassungstreue bzw. &bdquo;Extremismus&ldquo; f&uuml;r Bundeswehreins&auml;tze gesperrt.[1] Leider handelt es sich dabei keineswegs, wie h&auml;ufig von Regierungsseite behauptet, um Einzelf&auml;lle, sondern um ein strukturelles Problem, das den gesamten Verband betrifft: Es sind keineswegs isolierte Fanatiker &ndash; vielmehr sind Nazis unter den Reservist*innen eingebettet in einen Verband, der insgesamt massiv nach rechts r&uuml;ckte und eine klare Abgrenzung nach rechts lange vermissen lie&szlig;. (&hellip;)<br>\nSeitens der Bundesregierung und der F&uuml;hrungsebene des Reservistenverbands scheint es allerdings mittlerweile zumindest ein Problembewusstsein zu geben. Ob die j&uuml;ngst beschlossenen Ma&szlig;nahmen das Problem eind&auml;mmen k&ouml;nnen, muss sich zeigen. M&ouml;glicherweise w&uuml;rde es helfen, der Forderung Sensburgs nachzukommen und den Reservistenverband von staatlicher Seite &uuml;ber Nazis in den eigenen Reihen zu informieren. Au&szlig;erdem w&auml;re es hilfreich, Programme wie den Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz unter dem Motto &bdquo;Dein Jahr f&uuml;r Deutschland&ldquo; oder die milit&auml;rische Ausbildung von Zivilist*innen durch den Reservistenverband[22] einzustellen, da sie geradezu einer Einladung an Neonazis gleichkommen, sich dort milit&auml;risch ausbilden zu lassen. Ansonsten droht die Gefahr, dass diese milit&auml;rischen Ausbildungen durch den Reservistenverband bzw. die Bundeswehr auch eine staatlich betreute Wehrsportgruppe f&uuml;r militante Neonazis bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/02\/04\/reservisten-mit-terrorplaenen-2\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Was unternimmt IM Reul, um zu verhindern, dass ViVA erneut nicht identische Menschen zusammenf&uuml;hrt?<\/strong><br>\nWieder einmal liegen Einstellungsbescheide der Staatsanwaltschaft Kleve vor zu Ermittlungsverfahren gegen Polizei- und Justizbeamte im Fall des Syrers Amad A.: In seinem Fall wird h&auml;ufig der Vergleich angestellt mit dem tragischen Tod des Oury Jalloh in einer Polizeizelle in Dessau. Abgesehen von der Gemeinsamkeit des Brandes in der Zelle sehe ich wenige, bewiesene &Uuml;bereinstimmungen. Ganz im Gegenteil halte ich den Fall des Amad A., f&uuml;r weitaus gravierender, wenn man ihn als Prototypen f&uuml;r einen m&ouml;glichen Modus Operandi, also eine Vorgehensweise durch Polizei- bzw. Justizbeamte gegen&uuml;ber Menschen ansieht, die ihnen (zeitweise) anvertraut sind. Dieser Modus Operandi kann sich wiederholen! Denn es kam im Fall Amad A. zur Herstellung einer Datenlage im polizeilichen Informationssystem. Die es so aussehen lie&szlig;, als seien der Syrer Amad A. und der Malier Amedy G. Ein- und dieselbe Person. Infolgedessen kam es zur Verhaftung und Einlieferung des Amad A. in die JVA. Zehn Wochen sp&auml;ter war Amad A. nicht mehr am Leben. Daf&uuml;r war ein krass regelwidriges Systemverhalten von ViVA mitverantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/was-unternimmt-im-reul-dagen-dass-viva-erneut-nicht-identische-menschen-zusammenfuehrt\">Police-IT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-69569","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69569","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69569"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69569\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69572,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69569\/revisions\/69572"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}