{"id":69600,"date":"2021-02-08T08:11:49","date_gmt":"2021-02-08T07:11:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600"},"modified":"2021-02-08T08:11:49","modified_gmt":"2021-02-08T07:11:49","slug":"hinweise-des-tages-3794","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h01\">Innenministerium spannte Wissenschaftler f&uuml;r Rechtfertigung von Corona-Ma&szlig;nahmen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h02\">Covid-19: Bek&auml;mpfungsstrategie und Entscheidungsfindung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h03\">Sahra Wagenknecht: Linksliberalismus von heute ist Linksilliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h04\">Mieten landen in der Karibik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h05\">Lebensgefahr: Wie das Gesundheitssystem Kinderkliniken unter Druck setzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h06\">Verfassungsbruch? Schlimmer: Ein Fehler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h07\">Das verfassungsrechtliche Argument hat es schwer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h08\">Eine ethische Frage?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h09\">Wenn &Ouml;lraffinerien Strom f&uuml;r E-Autos kaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h10\">Forscher entdecken Standort-Tracker in 450 von 450 untersuchten Android-Apps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h11\">Die Kommission zeigt ihre neuen Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h12\">Corona als Katalysator f&uuml;r Neuausrichtung der Innenst&auml;dte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h13\">Maas verspricht wei&szlig;russischer Opposition Millionen: &ldquo;Der Geist der Demokratie ist aus der Flasche&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h14\">Wie Deutschland Putschisten und Terrorregime unterst&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h15\">Deutschland meldet Verteidigungsausgaben in Rekordh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h16\">Erasmus-Stiftung: Bund will Stiftung der AfD mit 70 Millionen Euro bezuschussen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h17\">&bdquo;Mensch Alma, es ist so sch&ouml;n, dich zu sehen! Wann warst du zuletzt in der Schule?&ldquo; &ndash; &bdquo;Vor Weihnachten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h18\">WDR entfernte kritischen Beitrag &uuml;ber Laschet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Innenministerium spannte Wissenschaftler f&uuml;r Rechtfertigung von Corona-Ma&szlig;nahmen ein<\/strong><br>\nDas Bundesinnenministerium spannte in der ersten Welle der Corona-Pandemie im M&auml;rz 2020 Wissenschaftler mehrerer Forschungsinstitute und Hochschulen f&uuml;r politische Zwecke ein. Es beauftragte die Forscher des Robert-Koch-Instituts und anderer Einrichtungen mit der Erstellung eines Rechenmodells, auf dessen Basis die Beh&ouml;rde von Innenminister Horst Seehofer (CSU) harte Corona-Ma&szlig;nahmen rechtfertigen wollte. [&hellip;]<br>\nIm E-Mail-Wechsel bittet etwa der Staatssekret&auml;r im Innenministerium, Markus Kerber, die angeschriebenen Forscher, ein Modell zu erarbeiten, auf dessen Basis &bdquo;Ma&szlig;nahmen pr&auml;ventiver und repressiver Natur&ldquo; geplant werden k&ouml;nnten. [&hellip;]<br>\nDarin wurde ein &bdquo;Worst-Case-Szenario&ldquo; berechnet, laut dem in Deutschland mehr als eine Million Menschen am Coronavirus sterben k&ouml;nnten, w&uuml;rde das gesellschaftliche Leben so weitergef&uuml;hrt wie vor der Pandemie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article225864597\/Interner-E-Mail-Verkehr-Innenministerium-spannte-Wissenschaftler-ein.html?cid=socialmedia.email.sharebutton\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten bereits im Mai 2020 auf diesen Vorgang hingewiesen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60944\">&bdquo;Der Staat hat sich in der Corona-Krise als einer der gr&ouml;&szlig;ten Fake-News-Produzenten erwiesen&ldquo; &ndash; BMI-Mitarbeiter leakt Dokument<\/a>. Klassische Medien taten das damals als &bdquo;Fake News&ldquo; und &bdquo;Querdenker-Propaganda&ldquo; ab. So kann man sich t&auml;uschen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Covid-19: Bek&auml;mpfungsstrategie und Entscheidungsfindung<\/strong><br>\nUnsere Position\n<ul>\n<li>Die Stufenplanentwicklung schreitet in einigen Bundesl&auml;ndern und auch auf Bundesebene voran. Eine ausschlie&szlig;liche Ausrichtung auf die gesundheitlichen Sch&auml;den durch SARS-CoV-2 w&auml;re f&uuml;r alle sicherlich die Pr&auml;ferenz. Es ist aber die Verantwortung der Politik, eine tragf&auml;hige und durchhaltbare Bek&auml;mpfungsstrategie im besseren Kompromiss zwischen den gesundheitlichen Auswirkungen einer Erkrankung, den Kollateralsch&auml;den f&uuml;r andere Gesundheitsbereiche, f&uuml;r die Gesellschaft und den Einzelnen durch die verordneten Ma&szlig;nahmen, die wirtschaftlichen Effekte und notwendigen freiheitlichen Einschr&auml;nkungen zu finden.<\/li>\n<li>Angesichts der Aufwendungen f&uuml;r die Pandemiebek&auml;mpfung im Vergleich zu anderen Gesundheitsproblemen m&uuml;ssen die Fragen nach der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Bek&auml;mpfungsma&szlig;nahmen beantwortet und gesamtgesellschaftlichen einschlie&szlig;lich gesundheits&ouml;konomischer Bewertungen unterzogen werden. Die Bundesregierung muss einen Prozess der breiten Einbeziehung fachlicher Kompetenzen in die Entscheidungsvorbereitung zum Risikomanagement etablieren. Politische Entscheidungen auf der Grundlage der Risikobewertung von einzelnen Vertretern weniger Fachgebiete sind unzureichend und haben zur Polarisierung in der Pandemiebek&auml;mpfung beigetragen.<\/li>\n<li>Besprechungen nur mit einzelnen Wissenschaftlern aus Spezialdisziplinen gen&uuml;gend nicht, ergebnissoffen Pr&auml;ventions- und Kontrolloptionen zu erarbeiten und ihre Vor- und Nachteile abzuw&auml;gen. Es existiert zu wenig oder kein Platz f&uuml;r den wissenschaftlichen Diskurs im Vorfeld der Entscheidungsfindung. Wesentliche Bereiche der Gesellschaft sind nicht vertreten. Es herrscht der Eindruck, dass Positionen, die nicht zum fest gepr&auml;gten Standpunkt der Entscheidungstr&auml;ger passen,  nicht ber&uuml;cksichtigt werden auch wenn sie die Entscheidungsfindung sch&auml;rfen und die Suche nach der besten L&ouml;sung bef&ouml;rdern k&ouml;nnen. Ein offener Diskurs mit allen wesentlichen Fachbereichen ist aber entscheidend zur &Uuml;berwindung der Krise.<\/li>\n<li>Ein unabh&auml;ngiges Expertengremium fehlt, das Risikoeinsch&auml;tzungen f&uuml;r die Bundesregierung oder -institute vornimmt, z.B. der SARS-CoV-2 Varianten, Kita\/Schulen.  Deren Aufgabe muss es sein, Empfehlungen nach einem strukturierten Prozesse der Risikoabsch&auml;tzung f&uuml;r die Politik zu geben.<br>\nKonkret f&uuml;r die Entwicklung der Stufenpl&auml;ne bedeutet das jetzt, dringend den Beitrag von bestimmten Lebensbereichen f&uuml;r Infektionen von Risikopersonen und in station&auml;ren Einrichtungen zu evaluieren. Priorit&auml;t haben hier: Kitas, Grundschulen und der Einzelhandel. Einzelmeinungen, derzeit von einzelnen Experten vorgetragen, erf&uuml;llen nicht ann&auml;hernd die Anforderungen an eine strukturierte Risikoregulierung und gen&uuml;gen nicht, um die breite Wissenskompetenz, die Meinungsvielfalt und die Komplexit&auml;t der Risikoregulierung zu COVID-19 abzubilden.<\/li>\n<li>Langfristig wird eine nationale Kommission ben&ouml;tigt, die &auml;hnlich wie die st&auml;ndige Impfkommission  oder die Kommission f&uuml;r Krankenhaushygiene und Infektionspr&auml;vention die Bundesregierung in einem strukturierten Prozess und im vollen Bewusstsein ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung in den Fragen der Risikobewertung und -regulierung ber&auml;t.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/covid-strategie.de\/\">Corona Strategie<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dieses Strategiepapier ist eine erfreuliche Alternative zu den destruktiven Forderungen der Lockdown-Falken. Zu den Autoren geh&ouml;ren u.a. Klaus St&ouml;hr, Gerd Antes, Jonas Schmidt-Chanasit und Matthias Schrappe; also namhafte Experten, die sich in keiner Weise vor den Brinkmanns und Meyer-Hermanns verstecken m&uuml;ssen. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Fachleute pl&auml;dieren f&uuml;r umfassende Stufenpl&auml;ne<\/strong><br>\nVor dem Corona-Gipfel von Bund und L&auml;ndern fordern Wissenschaftler um den Epidemiologen Klaus St&ouml;hr mehr interdisziplin&auml;ren Austausch. Sie verlangen Stufenpl&auml;ne und neue Erfolgskriterien beim Kampf gegen die Pandemie. [&hellip;]<br>\nDie Wissenschaftler der &raquo;Arbeitsgruppe Covid-Strategie&laquo; fordern einen &raquo;elastischen, transparenten Stufenplan&laquo;, der Deutschland &raquo;ohne stetig neue Grundsatzdiskussionen bis zum Pandemieende bringt&laquo;, da sich die Situation durch das Wetter, die Populationsbewegungen, neue Virusvarianten und den sich ver&auml;ndernden Bek&auml;mpfungserfolg sehr dynamisch bewege. Er solle mit einer &raquo;Positivagenda&laquo; gegen die Pandemiem&uuml;digkeit der Bev&ouml;lkerung angehen.<br>\nAls Erfolgskriterien empfehlen die Wissenschaftler:<\/p>\n<ul>\n<li>den R-Wert-Trend<\/li>\n<li>eine risikogruppenspezifische Inzidenz<\/li>\n<li>die Belastung des Gesundheitssystems und die Belegung der Intensivstationen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zur gesundheitlichen und epidemiologischen Bewertung der Pandemiestufen sei die mittlere Sieben-Tage-Melderate allein nicht geeignet, schreiben die Fachleute.<br>\nSie pl&auml;dieren daf&uuml;r, in jeder Stufe einzelnen Lebensbereichen ein Ma&szlig;nahmenpaket zuzuordnen: von der Kita bis zum Einzelhandel, vom &Ouml;PNV bis zum Arbeitsplatz. Alle drei bis vier Wochen solle auf Landesebene die erreichte Pandemiestufe eingesch&auml;tzt werden. Falls es Ver&auml;nderungen gebe, etwa den Wechsel in eine andere Stufe, soll dann klar sein, was an den Ma&szlig;nahmen ge&auml;ndert werde. &raquo;Der Erfolg orientiert sich daran, die gesundheitlichen Auswirkungen zu minimieren.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-pandemie-epidemiologe-klaus-stoehr-fordert-mehr-wissenschaftlichen-austausch-a-c4088c03-0330-49d9-b523-f8f18db67713\">SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Linksliberalismus von heute ist Linksilliberalismus<\/strong><br>\nDie Linken-Politikerin und fr&uuml;here Fraktionsvorsitzende ihrer Partei im Bundestag Sahra Wagenknecht hat sich in einem Interview mit der Welt zur Stimmung im Lande und zur Entwicklung der Partei Die Linke ge&auml;u&szlig;ert. Darin bezeichnete sie die derzeitige gesellschaftliche Atmosph&auml;re als &ldquo;emotional aufgeheizt&rdquo;, und zwar &ndash; mit Blick auf die Corona-Situation &ndash; &ldquo;auf beiden Seiten&rdquo;. Daran habe auch das politisch linke Spektrum einen Anteil. Zu h&auml;ufig werde eine Haltung eingenommen, wonach Andersdenkende automatisch als schlechte Menschen angesehen werden. Wagenknecht f&uuml;hrt aus:<br>\n&ldquo;Das ist ein typisches Herangehen des linksliberalen Milieus: Wer f&uuml;r eine Begrenzung von Zuwanderung ist, ist ein Rassist. Wer CO&sup2;-Steuern kritisiert, ein Klimaleugner. Und wer die Schlie&szlig;ung von Schulen, Restaurants und Fitnessstudios nicht f&uuml;r richtig h&auml;lt, ein &lsquo;Covidiot&rsquo;.&rdquo;<br>\nDieser &ldquo;Spin&rdquo;, den es beispielsweise in der Migrationsdebatte bereits seit L&auml;ngerem gab, habe sich nun auch auf das Corona-Thema &uuml;bertragen. Und weiter:<br>\n&ldquo;Das, was heute Linksliberalismus genannt wird, sollte wegen seiner ausgepr&auml;gten Intoleranz eigentlich &lsquo;Linksilliberalismus&rsquo; hei&szlig;en. (&hellip;) Dieser Linksilliberalismus ist aus der neuen akademischen Mittelschicht der Gro&szlig;st&auml;dte entstanden, ein relativ privilegiertes Milieu, das heute weitgehend abgeschottet lebt, eine Filterblase im realen Leben.&rdquo;<br>\nMan m&uuml;sse stattdessen die F&auml;higkeit zur&uuml;ckgewinnen, &ldquo;mit Anstand und Respekt&rdquo; zu diskutieren. Sonst laufe man Gefahr, dass das Land sich &auml;hnlich wie die USA entwickle &ldquo;mit dieser extremen Spaltung&rdquo;. Dazu sei wichtig, damit aufzuh&ouml;ren, &ldquo;Debatten zu moralisieren oder bewusst darauf auszurichten, Leute niederzumachen&rdquo;. Diese gelte auch bei Corona:<br>\n&ldquo;F&uuml;r viele ist die Krise psychisch und finanziell eine Katastrophe. Da ist es legitim zu protestieren. Viele Teilnehmer bei den gro&szlig;en Demonstrationen waren keine Verschw&ouml;rungsideologen oder Rechtsextremisten, sondern ganz normale B&uuml;rger, deren Anliegen Politiker ernst nehmen sollten.&rdquo;<br>\nSo habe die Corona-Zeit &ldquo;die soziale Ungleichheit vergr&ouml;&szlig;ert und viele Fehlentwicklungen der letzten Jahre aufgedeckt&rdquo;. Auch der Mittelstand stehe nun &ldquo;noch mehr unter Druck&rdquo;, so die Linken-Politikerin weiter. Ihre Partei solle &ldquo;vor allem f&uuml;r Menschen, die mit geringen und mittleren Einkommen oder niedrigen Renten klarkommen m&uuml;ssen&rdquo;, da sein. Dies bedeute, bei Wahlen nicht so sehr auf die Gr&uuml;nen-Klientel zu schielen. Wagenknecht f&uuml;hrt aus:<br>\n&ldquo;Mit den Gr&uuml;nen um die relativ wohlhabende Klientel zu konkurrieren, die sich die teuren Wohnungen in den urbanen Trendvierteln leisten kann, hielte ich weder f&uuml;r links noch f&uuml;r wahltaktisch klug. Nat&uuml;rlich gibt es auch gut verdienende Akademiker, die uns w&auml;hlen, weil sie sozial engagiert sind. Aber Politik m&uuml;ssen wir in erster Linie f&uuml;r die machen, die sonst gar keine Lobby haben. Das hei&szlig;t aber auch: Im Mittelpunkt unserer Politik m&uuml;ssen soziale Themen stehen, nicht Sprachverrenkungen und Lifestyle-Fragen. Und Linke m&uuml;ssen die selbstgerechte Attit&uuml;de ablegen, die viele W&auml;hler vertrieben hat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/112830-sahra-wagenknecht-linksliberalismus-von-heute-ist-linksilliberalismus\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69583\">Merkels Endlos-Lockdown zerst&ouml;rt den Jungen die Lebensperspektive<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mieten landen in der Karibik<\/strong><br>\nEin undurchsichtiges Firmennetzwerk verdient an Tausenden von Wohnungen in Deutschland &ndash; Steuertricks steigern dabei die Rendite. Recherchen von SR und &ldquo;Correctiv&rdquo; zeigen: Die Mieten gelangen auf Umwegen bis auf die Britischen Jungferninseln. (&hellip;)<br>\nSchon beim Kauf des gesamten Wohnungspakets mitsamt der H&auml;user in Ottweiler vor gut drei Jahren nutzten die Investoren ein Steuerschlupfloch &ndash; einen sogenannten Share Deal. Der Kniff dabei: Sie haben nicht die Immobilien selbst gekauft, sondern Anteile (engl. share) an den Briefkastenfirmen, denen die Immobilien geh&ouml;ren. Weil es sich dabei nicht um einen Immobilienkauf im urspr&uuml;nglichen Sinn handelt, wird keine Grunderwerbsteuer f&auml;llig. (&hellip;)<br>\nDer zweite legale Steuertrick ist das Kleinrechnen der Mietgewinne &ndash; durch gegenseitige Kredite im Firmennetzwerk. Recherchen des SR mit Unterst&uuml;tzung von &ldquo;Reporter.lu&rdquo; zeigen: Der Eigent&uuml;mer der Wohnanlage in Ottweiler, die Residential Value West 1, erhielt einen Kredit von ihrer Luxemburger Mutterfirma, die &uuml;brigens an derselben Adresse sitzt. Der Zinssatz ist hoch, mehr als acht Prozent. Dadurch muss die Residential Value West 1 hohe Kreditraten zahlen &ndash; und macht keine Mietgewinne mehr, die sie in Deutschland versteuern m&uuml;sste. (&hellip;)<br>\nDie ausl&auml;ndischen Investoren profitieren von der Infrastruktur in Deutschland, wie etwa Stra&szlig;en, die zu ihren H&auml;usern f&uuml;hren. Diese werden durch Steuern finanziert, an denen sich die Investoren durch ihre Tricks kaum beteiligen. Wie viele Steuern dem deutschen Staat so insgesamt entgehen, ist unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/steuertricks-immobilien-101.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.W.:<\/strong> Hier mal ein Beispiel f&uuml;r wertvollen investigativen &ouml;ffentlich-rechtlichen Journalismus <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lebensgefahr: Wie das Gesundheitssystem Kinderkliniken unter Druck setzt<\/strong><br>\nDas Gesundheitswesen hierzulande ist starkem &ouml;konomischen Druck ausgesetzt. F&uuml;r das Diktat der Wirtschaftlichkeit steht die Abk&uuml;rzung DRG, Diagnosis Related Groups, auf Deutsch: Fallpauschalen. Behandlungen werden danach verg&uuml;tet. Haben Kliniken zu wenige oder gar keine lukrativen F&auml;lle, geraten sie in finanzielle Schieflage, rutschen in die Insolvenz, werden geschlossen.<br>\nIn der Kinder- und Jugendmedizin wird das Dilemma wie unter einer Lupe sichtbar. 440 Kinderkliniken gab es 1991. Nach den j&uuml;ngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts waren es 2018 lediglich 348. Experten gehen sogar von nur 300 bis 320 vollwertigen Abteilungen aus, sie rechnen Einrichtungen mit weniger als zehn Betten heraus.<br>\nDer Schwund ist lebensgef&auml;hrlich, vor allem in d&uuml;nn besiedelten Gebieten. Das zeigt das Beispiel der kleinen Wilma, die beinahe gestorben w&auml;re. Parchim hat gerade einmal 18.000 Einwohner. Wo es wenige Kinder gibt, gibt es wenige Erkrankungen, sind wenige Fallpauschalen zu erwarten. Eine medizinische Basisversorgung wird dennoch gebraucht, Notf&auml;lle m&uuml;ssen jederzeit behandelt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/wie-das-gesundheitssystem-kinderkliniken-unter-druck-setzt-li.137591?mktcid=smsh&amp;mktcval=OS%20Share%20Hub%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verfassungsbruch? Schlimmer: Ein Fehler<\/strong><br>\nDie Aufk&uuml;ndigung der Moderne durch die Pandemiepolitik 2.0<br>\nOb der Lockdown fortgesetzt wird, entscheidet sich nach Lage der Dinge nicht nach Ma&szlig;st&auml;ben des Verfassungsrechts. Nachdem im Herbst 2020 sogar in Regierungserkl&auml;rungen &uuml;ber &bdquo;Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit&ldquo; und &bdquo;Angemessenheit&ldquo; gesprochen wurde, besteht inzwischen kein Anhaltspunkt mehr, dass Entscheidungen der Exekutive &ndash; wie auch immer sie in den n&auml;chsten Wochen und Monaten lauten &ndash; aus rechtlichen Gr&uuml;nden begrenzt werden k&ouml;nnten. Vor allem mit dem Wunderwort der &bdquo;Vorsorge&ldquo; hat man sich neue Beinfreiheit verschafft. Wie kam es dazu? Und warum ist das ein Fehler? (&hellip;)<br>\nVorsorge ist gut &ndash; aber vor allem nie abgeschlossen. Deswegen ist sie auch typischerweise gerade nicht mit fl&auml;chendeckendem Zwang und Verboten verbunden &ndash; denn der Vorsorgestaat w&uuml;rde kein Ende finden, t&ouml;dlichen Gefahren entgegenzutreten, wenn er damit einmal beginnt. Das Verfassungsrecht hat diese Einsicht bisher abgebildet, indem es tats&auml;chliche Grundlagen f&uuml;r Vorsorge- oder Risikoregelungen und die damit verbundenen Grundrechtseingriffe verlangt: Kausalit&auml;t, Zurechnung, Verantwortung, eingetragen in den Erfahrungsspeicher der Rechtsordnung etwa bei Umwelt und Terrorismusbek&auml;mpfung. Nur in un&uuml;bersichtlichen, zeitlich und sachlich begrenzten Sondersituationen wurde dem Staat zugebilligt, &bdquo;auf Verdacht&ldquo; zu handeln. So konnte es auch zu Beginn der Corona-Epidemie im letzten Fr&uuml;hjahr vertreten werden. Aber statt die Anforderungen etwa an den Nachweis von Tatsachen und Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die Wirksamkeit von Ma&szlig;nahmen zu erh&ouml;hen, wird ganz im Gegenteil derzeit erwartet, dass sich das Publikum an eine &bdquo;Im-Zweifel-f&uuml;r-die-Sicherheit&ldquo;-Begr&uuml;ndung gew&ouml;hnen soll. Der Begriff der Vorsorge kehrt die Beweislast um. Man sollte ehrlich sein: Freiheit, die ihre Ungef&auml;hrlichkeit beweisen muss, ist abgeschafft. (&hellip;)<br>\nDie Politik hat sich aber vollkommen an eine einseitige (intensiv-)medizinische Perspektive gebunden und sie in der ihr eigenen Art zu einem totalen Anspruch umformuliert. Eine solche Politik muss aber scheitern, wenn sie ihre Formeln (&bdquo;Jeder Tote ist zu viel!&ldquo;) wirklich ernst nimmt, oder sie f&uuml;hrt in die totale Entgrenzung des Ma&szlig;nahmenstaats. Das sind Alternativen, die mit unserer Verfassungsordnung nicht viel gemein haben. Das Grundgesetz ist in der Tat eine Verfassung, die dem Leben verpflichtet ist. Jedes leichtfertige Reden &uuml;ber die Grenzen von Leben und Gesundheit w&uuml;rde die historischen Einsichten hintergehen, auf die unser Staat gegr&uuml;ndet ist. Es besteht aber ein kategorialer Unterschied zwischen den verfassungsrechtlichen Geboten, menschliches Leben nicht zu sch&auml;digen und miteinander im Schutz solidarisch zu sein &ndash; und der Hybris, einen bestimmten Tod aus dem Feld schlagen zu wollen und daf&uuml;r notfalls die offene Gesellschaft zu opfern. Dar&uuml;ber kann gestritten, aber nicht geschwiegen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/verfassungsbruch-schlimmer-ein-fehler\/%20\">Hinnerk Wi&szlig;mann in Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das verfassungsrechtliche Argument hat es schwer<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zum politischen Alltag, dass Experten in den Bundestag eingeladen werden &ndash; auch Verfassungsrechtler. Doch sie haben es schwer, mit ihren Argumenten durchzudringen, wenn jede Kritik in &ldquo;Querdenker&rdquo;-N&auml;he ger&uuml;ckt wird. (&hellip;)<br>\nPluralismus und Partizipation k&ouml;nnen unter solch schlechten Diskursbedingungen vor allem durch verfassungsrechtlich gesch&uuml;tzte Gegen&ouml;ffentlichkeiten gew&auml;hrleistet werden. Deswegen ist das Demonstrationsrecht gerade in Corona-Zeiten so wichtig. Auch der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk, die Religionsgemeinschaften und die Wissenschaftsorganisationen sind mit besonderem grundrechtlichen Schutz ausgestattet, damit sie unbehelligt von den politischen Mehrheiten die Funktion von Gegen&ouml;ffentlichkeiten erf&uuml;llen k&ouml;nnen.<br>\nSie folgen anderen Rationalit&auml;ten als der politische Prozess. Es geht nicht um Mehrheit, sondern vor allem um Aufkl&auml;rung. Sie erf&uuml;llen eine arbeitsteilige Komplement&auml;rbedingung neben dem politischen Prozess um sicherzustellen, dass die Verfassungsordnung die Vielfalt der Interessen und Ideen vern&uuml;nftig aggregiert und verarbeitet.<br>\nAuf die Artikulation in Gegen&ouml;ffentlichkeiten kommt es gerade in Zeiten an, in denen jedenfalls Verwaltungsgerichte in der summarischen Eilrechtspr&uuml;fung eine inhaltliche Normenkontrolle tats&auml;chlich kaum vornehmen und auch nur begrenzt leisten k&ouml;nnen, in denen Kirchen ver&auml;ngstigt schweigen und in denen Massenmedien genauso wie soziale Medien unter den Anreizstrukturen der Aufmerksamkeitsgesellschaft Krisen aus Eigeninteresse eher befeuern.<br>\nEs bleibt dann &ldquo;die Wissenschaft&rdquo;. Als eine der momentan eher wenigen noch funktionierenden Gegen&ouml;ffentlichkeiten darf sie sich weder als Steigb&uuml;gelhalter politischer Entscheidungen noch als querdenkend behandeln lassen. Auf diese Alternative aber liefe die Umgangslogik heraus, mit der Heribert Hirte operiert. Aber auch den Kollegen in der Rechtswissenschaft sei gesagt: Rechtswissenschaftler werden ihrem Verfassungsauftrag aus Art. 5 Abs. 3 GG jedenfalls nicht durch Schweigen gerecht in der Annahme, damit der Verfassungsordnung einen Solidarit&auml;tsdienst in der Krise zu erweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/corona-verfassungsrecht-kritik-hirte-kingreen-tweet-rechtswissenschaft-bundestag-experten\/?utm_medium=email&amp;utm_source=WKDE_LEG_NSL_LTO_Daily_EM&amp;utm_campaign=wkde_leg_mp_lto_daily_ab13.05.2019&amp;utm_source_system=Eloqua&amp;utm_econtactid=CWOLT000017861028%20\">Oliver Lepsius in Legal Tribune Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine ethische Frage?<\/strong><br>\nDie derzeit geltenden Einschr&auml;nkungen sind daher stets begr&uuml;ndungspflichtig. Es reicht allerdings nicht aus, nur zu sagen, dass die fallenden Zahlen t&auml;uschen. Wieso haben die steigenden Zahlen das dann nie getan? Auch eine m&ouml;gliche Ansteckungsgefahr trotz Impfung oder auch ohne ist nicht ausreichend. Ma&szlig;geblich ist die &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems, wie vom Verordnungsgeber angegeben. Und die ist zum Gl&uuml;ck nicht eingetreten.<br>\nDie Belegungs- und Fallzahlen gehen mittlerweile zur&uuml;ck. Ob nun irgendwelche Mutationen des Virus gef&auml;hrlich werden k&ouml;nnen, ist weiterhin unklar. Die blo&szlig;e Annahme gen&uuml;gt als Begr&uuml;ndung nicht, zumal auch in L&auml;ndern wie Gro&szlig;britannien, Irland oder D&auml;nemark die Fallzahlen trotz der verbreiteten Variante dennoch sinken. Die Einschr&auml;nkungen sind daher zur&uuml;ckzunehmen und durch eine Verpflichtung der Regierung zu ersetzen, das Gesundheitswesen endlich pandemiefest zu ert&uuml;chtigen.<br>\nDas lehrt &uuml;brigens auch das Beispiel Portugal, das nun als Krisenland warnend angef&uuml;hrt wird. So einfach ist es aber nicht. Das Virus hat hier nur leichteres Spiel, da der Gesundheitssektor noch bescheidener aufgestellt ist. Es muss daher eine &Auml;chtung des neoliberalen Politikmodells geben und auf den Fetisch Schwarze Null endlich verzichtet werden. Denn die Vorgaben zur strikten Haushaltsdisziplin haben lediglich zu radikalen K&uuml;rzungen in lebenswichtigen Bereichen gef&uuml;hrt.<br>\nIst es also ethisch vertretbar, wenn am Ende die Grundrechte nur deshalb eingeschr&auml;nkt werden, weil sich die Politik weiterhin weigert, von einem fatalen Dogma zu lassen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/210205eine-ethische-frage%20\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wenn &Ouml;lraffinerien Strom f&uuml;r E-Autos kaufen<\/strong><br>\nAuf dem Papier wird es f&uuml;r die deutschen Hersteller, die Kraftstoffe f&uuml;r Autos, Lkw, Zweir&auml;der, Trecker oder Flugzeuge herstellen, ernst. Bis 2030 haben sie Zeit, um daf&uuml;r zu sorgen, dass in Deutschland erneuerbare Energien einen Anteil von 28 Prozent am gesamten Energieverbrauch im Verkehr haben.<br>\nEntsprechende gesetzliche Regelungen beschloss die Regierung in dieser Woche. Sie setzt damit auch die zweite Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) der EU um. Diese verpflichtet die EU-L&auml;nder, 2030 mindestens auf einen Anteil von 14 Prozent Erneuerbaren im Verkehr zu kommen. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r den Gesetzgeber reicht es, wenn das Kraftstoffunternehmen zum Beispiel den eigenen Fuhrpark elektrifiziert oder den Firmen, die E-Ladenetze betreiben, &Ouml;kozertifikate abkauft. Und wie sch&ouml;n, der so &ldquo;produzierte&rdquo; E-Ladestrom wird sogar dreifach auf die THG-Quote angerechnet.<br>\nMinisterin Schulze verteidigte das mit dem Hinweis, die Mineral&ouml;lwirtschaft w&uuml;rde so &ldquo;indirekt&rdquo; den Aufbau einer Ladeinfrastruktur unterst&uuml;tzen. F&uuml;r sie ist die Verdreifachung ein &ldquo;ganz, ganz wichtiger Hebel&rdquo;. (&hellip;)<br>\nWie sich die mehrfachen Mehrfachanrechnungen auf den realen Anteil der erneuerbaren Energien im Verkehrsenergiemix auswirken, da wollte sich das Ministerium in einer Powerpoint-Pr&auml;sentation nicht so festlegen. Das h&auml;nge von der Marktentwicklung ab.<br>\nEin wahrscheinliches Szenario sei, sagten Experten des Hauses, dass 2030 der Erneuerbaren-Anteil nicht bei den angestrebten 28 Prozent, sondern bei 22 oder 20 Prozent liegt. Das &uuml;berwache man mit einem Monitoring.<br>\nGegen&uuml;ber den ersten Gesetzentw&uuml;rfen hat das Umweltministerium die THG-Quoten deutlich nach oben gesetzt. War noch vor Wochen f&uuml;r 2025 eine Quote von 6,5 Prozent vorgesehen, so sind es jetzt acht Prozent. 2027 sollen es zehn Prozent sein, und dann ist ein steiler Anstieg &uuml;ber 14,5 Prozent 2029 zu den 22 Prozent 2030 vorgesehen.<br>\nDass die THG-Quote erst wenig steigt und dann praktisch &ldquo;explodiert&rdquo;, spiegelt nach Einsch&auml;tzung von Branchenexperten die Erwartung der Regierung wider, dass die E-Mobilit&auml;t in den sp&auml;ten 2020er Jahren stark wachsen wird &ndash; und so viel von der Quote absorbiert, dass f&uuml;r &ldquo;klassische&rdquo; Biokraftstoffe nicht viel &uuml;brig bleibt.<br>\nDeswegen m&uuml;sse die Quote bereits in der ersten H&auml;lfte der 2020er Jahr deutlich steigen, verlangt Elmar Baumann, Chef des Biospritverbandes VDB. Die Mehrfachanrechnungen h&auml;lt er f&uuml;r irref&uuml;hrend. Sie gaukelten Klimaschutz vor, &ldquo;wo keiner ist&rdquo;. Die Rechentricks z&auml;hlten weder f&uuml;r nationale noch internationale Klimaziele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/verkehr\/wenn-oelraffinerien-strom-fuer-e-autos-kaufen\">klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Forscher entdecken Standort-Tracker in 450 von 450 untersuchten Android-Apps<\/strong><br>\nIn einer neuen Studie unter der Regie des VPN-Anbieters Express VPN zeichnen Sicherheitsexperten ein Bild der globalen Standort&uuml;berwachung, das die meisten wohl nicht erwartet h&auml;tten. Alle 450 untersuchten Smartphone-Apps aus Googles Playstore enthielten Location-Tracker. (&hellip;)<br>\nDie betroffenen Apps kommen weltweit auf mindestens 1,7 Milliarden Downloads. Selbst in Apps, die sich gezielt an ein europ&auml;isches Publikum richten und die damit origin&auml;r den Regelungen der Europ&auml;ischen Datenschutzgrundverordnung DSGVO unterliegen, wurden die Forscher f&uuml;ndig.<br>\nDabei wurden sogar Tracker wie X-Mode gefunden, die sowohl Google als auch Apple f&uuml;r Apps, die &uuml;ber die App-Stores vertrieben werden, verboten hatten. Dabei ist die Verwendung von X-Mode nicht einmal eine Randerscheinung. In 199 der untersuchten Apps (44 Prozent) fanden die Forscher eines oder mehrere Elemente der verschiedenen Software-Entwicklungskits (SDK), die X-Mode zur Verf&uuml;gung stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/android-apps-standort-tracker-smartphone-studie-1353515\/%20\">digital pioneers<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Kommission zeigt ihre neuen Waffen<\/strong><br>\nStolz f&uuml;hrt die Kommission ihr neues Waffenarsenal vor. Die Mitgliedstaaten m&uuml;ssen Empfehlungen aus dem Europ&auml;ischen Semester umsetzen, um Mittel aus dem Aufbaufonds zu erhalten. Das ist der Weg ins autorit&auml;re Europa.<br>\nVergangene Woche war der Presse bemerkenswertes zu entnehmen. Die Europ&auml;ische Kommission habe gegen&uuml;ber dem Kanzleramt und den Finanz- und Wirtschaftsministerien verdeutlicht, dass Deutschland sein Reformprogramm nachbessern m&uuml;sse, um die ihm aus dem Aufbaufonds zustehenden Mittel von ungef&auml;hr 24 Mrd. Euro erhalten zu k&ouml;nnen. Im Einzelnen, so berichteten das Handelsblatt (25.1.21, S. 8-9) und die FAZ (26.1.21, S. 16), solle Deutschland Reformen an seinem zu progressiven Steuersystem vornehmen, die finanzielle Tragf&auml;higkeit seines Rentensystems st&auml;rken, reglementierte Berufe &ouml;ffnen und das Ehegattensplitting abschaffen.<br>\nDas ist eigent&uuml;mlich. Konditionalit&auml;ten, um die Gelder aus dem Aufbaufonds zu kriegen: War es da nicht um die konkrete Mittelverwendung gegangen, um Digitalisierung, Klimaschutz und um den Rechtsstaatsmechanismus? F&auml;llt das deutsche Ehegattensplitting neuerdings in EU-Zust&auml;ndigkeit? Oder tr&auml;gt es, ohne dass wir es bisher bemerkt h&auml;tten, zu den in der Tat korrekturbed&uuml;rftigen innereurop&auml;ischen Ungleichgewichten bei und ger&auml;t dadurch in den Radius der ja schon l&auml;nger mit Sanktionsm&ouml;glichkeiten unterlegten makro&ouml;konomischen &Uuml;berwachungs- und Korrekturverfahren?<br>\nSelbst wenn es so sein sollte (ins Auge springt es nicht), was hat das mit dem Aufbaufonds zu tun? Dr&ouml;seln wir den Sachverhalt nachfolgend auf und bewerten ihn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/05-2021\/die-kommission-zeigt-ihre-neuen-waffen\/%20\">Martin H&ouml;pner in Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona als Katalysator f&uuml;r Neuausrichtung der Innenst&auml;dte<\/strong><br>\n&bdquo;Die Corona-Krise stellt den Handel und die Innenst&auml;dte in unserer Region vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig ergeben sich hieraus aber auch neue Chancen.&ldquo; Das ist das Fazit von Heinrich Koch, Vorsitzender des Regionalausschusses der IHK Osnabr&uuml;ck &ndash; Emsland &ndash; Grafschaft Bentheim f&uuml;r die Region Osnabr&uuml;ck nach der virtuellen Sitzung am 28. Januar 2021.<br>\nAnke Schweda, IHK-Gesch&auml;ftsbereichsleiterin Standortentwicklung, Innovation und Umwelt, konnte anhand statistischer Daten einen deutlichen R&uuml;ckgang der Zahl der Einzelhandelsbetriebe belegen. Vom Strukturwandel in Zeiten von Corona profitieren zzt. die Grundzentren und der Online-Handel. Da weiterhin das Bed&uuml;rfnis der Kunden nach Heimat und dem station&auml;ren Shoppen in der Region zu erkennen ist, entstehen auch Chancen f&uuml;r einen Neuanfang f&uuml;r die Innenst&auml;dte. Die sieben nieders&auml;chsischen IHKs fordern vor diesem Hintergrund u. a. die Aufstellung moderner und branchenumfassender Zentren-Entwicklungskonzepte, die Realisierung von so genannten Business Improvement Districts (BID) zur Aufwertung schwieriger Lagen und mit abklingender Pandemie rechtssicherere M&ouml;glichkeiten f&uuml;r Sonntags&ouml;ffnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.osnabrueck.ihk24.de\/regionalausschuss-osnabrueck-5021906%20\">IHK Osnabr&uuml;ck &ndash; Emsland &ndash; Grafschaft Bentheim<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die genannte Region ist lediglich ein Beispiel und in anderen Regionen Deutschlands sind vermutlich &auml;hnliche Ergebnisse festgestellt worden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Regionale Gesch&auml;ftsmodelle st&auml;rken und St&auml;dte lebenswert gestalten<\/strong><br>\nKonzept der Wirtschaftsf&ouml;rderung 4.0 wird in Witten, Witzenhausen und Wuppertal erprobt<br>\nInnenst&auml;dte sind mehr und mehr gepr&auml;gt von gro&szlig;en Kaufhaus- und Mode-Ketten, zahlreichen Leerst&auml;nden und unpers&ouml;nlichen Einkaufsmeilen &ndash; h&auml;ufig ohne regionalen Bezug. Dies will das Projekt &ldquo;Rollout Wirtschaftsf&ouml;rderung 4.0&rdquo; des Wuppertal Instituts zusammen mit Akteurinnen und Akteuren der lokalen Wirtschaft nun in Witten, Witzenhausen und Wuppertal &auml;ndern. Repair-Caf&eacute;s, regionale Produkte, eine mobile Ehrenamtsberatung sind Beispiele f&uuml;r Initiativen und Unternehmen, die St&auml;dte aufwerten und ein wertsch&auml;tzendes Verst&auml;ndnis und Bewusstsein f&uuml;r die eigene Stadt schaffen sollen. Jana Rasch, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Stadtwandel am Wuppertal Institut, spricht in einem aktuellen Videocast dar&uuml;ber, was hinter der Idee der Wirtschaftsf&ouml;rderung 4.0 steckt, welche Ziele das Projekt verfolgt und gibt Einblicke in dessen Arbeit und die Umsetzung in den St&auml;dten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wupperinst.org\/a\/wi\/a\/s\/ad\/7277%20\">Wuppertal Institut<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Maas verspricht wei&szlig;russischer Opposition Millionen: &ldquo;Der Geist der Demokratie ist aus der Flasche&rdquo;<\/strong><br>\nDer deutsche Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) hat bei einer Online-Solidarit&auml;tskonferenz f&uuml;r Wei&szlig;russland der Opposition im osteurop&auml;ischen Land mehrere Millionen Euro Unterst&uuml;tzung in Aussicht gestellt. Der SPD-Politiker bezeichnete am Samstag die im August 2020 durchgef&uuml;hrten Pr&auml;sidentschaftswahlen in der Republik Belarus als gef&auml;lscht. Dabei lobte er die Teilnehmer der Protestz&uuml;ge und insbesondere die Oppositionsf&uuml;hrerin Swetlana Tichanowskaja:<br>\n&ldquo;Der Geist der Demokratie ist aus der Flasche &ndash; und zur&uuml;ckstecken kann man ihn nicht. In den letzten Monaten sind in Belarus viele zu Heldinnen und Helden geworden: K&uuml;nstler, medizinisches Personal, Studierende, alte Menschen &ndash; und die belarussischen Frauen. Und besonders Du, liebe Swetlana. Dein Mut hat so viele Menschen in Belarus und andernorts inspiriert.&rdquo;<br>\nMaas versicherte dabei, dass Deutschland und die Europ&auml;ische Union an der Seite der friedlichen Demonstranten st&uuml;nden, und verwies auf die verh&auml;ngten Sanktionen gegen den wei&szlig;russischen Staatschef Alexander Lukaschenko und &ldquo;sein Regime&rdquo;.<br>\nAu&szlig;erdem erw&auml;hnte der SPD-Politiker einen mit bis zu 21 Millionen Euro dotierten &ldquo;Aktionsplan Zivilgesellschaft Belarus&rdquo;. Maas zufolge sollten mit dem Geld Studierende und unabh&auml;ngige Medien unterst&uuml;tzt werden. Zudem k&ouml;nnten mit der von der Bundesregierung beschlossenen Initiative verfolgte Oppositionelle leichter Zuflucht in Deutschland bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/112858-heiko-maas-will-opposition-in-weissrussland-foerdern\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vor allem offenbart der Bundesau&szlig;enminister, dass er im Geiste eines Regime Change in Belarus t&auml;tig ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie Deutschland Putschisten und Terrorregime unterst&uuml;tzt<\/strong><br>\nWenn im Ausland Gener&auml;le putschen oder Polizisten Demonstranten niederkn&uuml;ppeln, gilt: Ausgebildet wurde das F&uuml;hrungspersonal oft auch in Deutschland. Doch in Berlin interessiert das bisher kaum jemanden.<br>\nDie Nachrichten aus der malischen Hauptstadt Bamako waren irritierend. Im August des vergangenen Sommers st&uuml;rzte im vermeintlichen Vorzeigeland der Sahel-Zone ein &ldquo;Nationales Komitee zur Errettung des Volkes&rdquo; den amtierenden Pr&auml;sidenten. Schnell sprach sich herum: Der Anf&uuml;hrer der Junta, General Assimi Goita, hatte in fr&uuml;heren Jahren Antiterror-Lehrg&auml;nge unter anderem in Deutschland und Frankreich besucht.<br>\nDer Schreck w&auml;hrte allerdings nur kurz, denn rasch war zumindest in der EU eine Sprachregelung gefunden. Der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell verk&uuml;ndete: &ldquo;Wir bilden keine Soldaten zu Putschisten aus.&rdquo; Die Anf&uuml;hrer der Revolte seien vor allem in den USA und Russland trainiert worden.<br>\nDoch Zweifel blieben. Schlie&szlig;lich klang das nach: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.<br>\nNachdenklicher als je zuvor fragen sich deshalb inzwischen Politiker und Experten in Berlin: Wen bilden wir da eigentlich bei uns aus?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/id_89402532\/wie-deutschland-putschisten-und-terrorregime-in-aller-welt-unterstuetzt.html?ml-d%20\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutschland meldet Verteidigungsausgaben in Rekordh&ouml;he<\/strong><br>\nNach dem heftigen Streit &uuml;ber das Zwei-Prozent-Ziel kann Deutschland der Nato stark steigende Verteidigungsausgaben verk&uuml;nden. Doch das liegt auch an der Corona-Pandemie &ndash; und k&ouml;nnte sich bald wieder &auml;ndern.<br>\nDeutschland hat der Nato abermals Verteidigungsausgaben in Rekordh&ouml;he gemeldet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur &uuml;bermittelte die Bundesregierung f&uuml;r das laufende Jahr einen Betrag von 53,03 Milliarden Euro in die Br&uuml;sseler B&uuml;ndniszentrale. Dies entspricht einer Steigerung um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. F&uuml;r 2020 waren die Ausgaben zuletzt auf rund 51,39 Milliarden Euro beziffert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/deutschland-meldet-verteidigungsausgaben-in-rekordhoehe-17185495.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dieser triumphale Ton bei &ldquo;Verteidigungsausgaben in Rekordh&ouml;he&rdquo;, grausam. Was um Gottes Willen soll denn daran toll sein? Verteidigungsausgaben sind bestenfalls ein notwendiges &Uuml;bel und haben im schlimmsten Fall die Finanzen gro&szlig;er Staaten ruiniert, aber wo ist die Notwendigkeit f&uuml;r so viel &Uuml;bel? Die Bev&ouml;lkerung hat von einem Panzer oder einem Gewehr nichts, im Gegensatz zu, sagen wir, von mehr Krankenschwestern oder mehr Lehrern oder mehr Wohnraum. Der Triumph besteht also darin, dass man dem Druck der USA zu mehr Aufr&uuml;stung nachgekommen ist, sich also den Forderungen einer fremden Macht gebeugt hat. Furchtbar. Und Stoltenbergs Begr&uuml;ndungen daf&uuml;r, dass &ldquo;Regierungen mehr f&uuml;r die Verteidigung aufbringen sollten, obwohl die Gesundheitsversorgung und die &Uuml;berwindung der Rezession derzeit f&uuml;r so viele Menschen Priorit&auml;t haben&rdquo;, sind selten dumm: &ldquo;man [sehe], wie hilfreich milit&auml;rische F&auml;higkeiten auch bei der Unterst&uuml;tzung ziviler Gesundheitsdienste seien&rdquo;. &Auml;h&hellip; also Soldaten und eine v&ouml;llig &uuml;berteuerte milit&auml;rische Verwaltung, die die Kaputtsparpolitik der EU-Staaten in den Krankenh&auml;usern, der Gesundheitsversorgung und im &ouml;ffentlichen Dienst irgendwie notd&uuml;rftig kompensieren, sollen besser sein, als mit einem Bruchteil des f&uuml;r R&uuml;stung vergeudeten Geldes z. B. in Deutschland f&uuml;r mehr KrankenpflegerInnen und eine bessere digitale Ausstattung der Gesundheits&auml;mter zu sorgen? Mann, Mann, Mann, was f&uuml;r eine verquere Logik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Erasmus-Stiftung: Bund will Stiftung der AfD mit 70 Millionen Euro bezuschussen<\/strong><br>\nUm zu verstehen, wie es dazu kommen kann, muss auf eine Richtlinie im Bundestag verwiesen werden, nach dieser jeder Partei, die es f&uuml;r mehr als eine Legislaturperiode nacheinander ins Parlament schafft, das Anrecht auf Millionenzusch&uuml;sse in die ihnen nahestehenden Stiftungen garantiert wird. Auch wenn anzunehmen ist, dass die AfD und ihre Desiderius-Erasmus-Stiftung in diesen Gedanken urspr&uuml;nglich nicht eingepreist waren, macht die deutsche Legislative kaum Anstalten, von dieser Form der Gleichbehandlung abzur&uuml;cken &ndash; auch wenn sie nun einer Partei zugute kommen k&ouml;nnte, die von Gleichbehandlung in vielerlei Hinsicht wenig h&auml;lt.<br>\nDie in Frankfurt ans&auml;ssige Bildungsst&auml;tte Anne Frank spart nicht mit deutlichen Worten, wenn es um die Einordnung der Erasmus-Stiftung geht. Die P&auml;dagogische Leiterin des Bildungszentrums, Saba-Nur Cheema, etwa sagt: &bdquo;Die Erasmus-Stiftung verschafft menschenfeindlichen Positionen einen intellektuellen Anstrich.&ldquo; Das mache sie &bdquo;besonders gef&auml;hrlich.&ldquo; Die Spitze der Stiftung setze sich zusammen aus &bdquo;Rassentheoretikern und Verschw&ouml;rungsideologen, v&ouml;lkische Pseudowissenschaftlern und knallharten Rechtsextremen aus dem Umfeld der Identit&auml;ren Bewegung und des Antaios-Verlags von G&ouml;tz Kubitschek.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/afd-desiderius-erasmus-stiftung-bund-70-millionen-euro-zuschuss-finanzierung-steuergelder-90194456.html?utm_term=Autofeed&amp;utm_medium=Social&amp;utm_source=Twitter#Echobox=1612632110%20\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;Mensch Alma, es ist so sch&ouml;n, dich zu sehen! Wann warst du zuletzt in der Schule?&ldquo; &ndash; &bdquo;Vor Weihnachten&ldquo;<\/strong><br>\nHalbjahres-Elterngespr&auml;ch: &bdquo;Alma, wie geht es dir?&ldquo; Keine Er&ouml;ffnungsfloskel, ich meine es ernst. Als h&auml;tte Alma auf diese Frage gewartet, schie&szlig;en ihr Tr&auml;nen in die Augen. Es entl&auml;dt sich ein Druck, der anscheinend schon l&auml;nger keinen Platz mehr hatte. Darauf war ich nicht vorbereitet. Du musst jetzt hundert Prozent anwesend sein, sage ich zu mir, musst den kompletten Zugriff auf deine Erfahrung in authentischem Zuh&ouml;ren, pers&ouml;nlicher Sprache auf Augenh&ouml;he abrufen. &bdquo;Ich will wieder in die Schule! Ich halte es nicht mehr aus!&ldquo; &hellip; (&hellip;)<br>\nEigentlich hatte ich Alma und ihre Mutter zum Halbjahres-Elterngespr&auml;ch eingeladen. Wir verabredeten es f&uuml;r Mitte Dezember. Alma kommt aus einer gro&szlig;en, lebendigen Familie. Sie hat drei kleine Geschwister, ihre Mutter ist Hausfrau und nicht systemrelevant. Aber wer, wenn nicht M&uuml;tter, sind systemrelevant? Besser nicht dr&uuml;ber nachdenken. Dies ist ein Elterngespr&auml;ch und mit folgender Struktur geplant: Als Mentorin leite ich das Gespr&auml;ch. Mein Beisitzer, Almas Deutschlehrer und mein Kollege, f&uuml;hrt Protokoll. Schulische Leistungen sind das Thema, das ist die Vorgabe. (&hellip;)<br>\nEs geht Alma schlecht und das akzeptiere bitte, du kluge Frau Lehrerin, ermahne ich mich.<br>\nMich, die ich hier so schrecklich erwachsen sitze, und wei&szlig;, das ich nicht am n&auml;chsten Morgen zum Schulministerium fahre und dort berichte, dass eine meiner Sch&uuml;lerinnen gerade eine Depression entwickelt, dass sie bereits k&ouml;rperliche Symptome zeigt.<br>\nEntdeckung von Symptomen bei Kindern, aufgrund der Maske, endet im Spie&szlig;rutenlauf<br>\nIch denke an die Gef&auml;hrdungsanzeige, die ich vor ein paar Wochen bei diversen &Auml;mtern  machte, nachdem mir Kinder von ihren Symptomen unter der Maske berichteten. Ein Spie&szlig;rutenlauf, den ich mir nicht noch einmal zutraue. Ich f&uuml;hle mich hilflos. Ich fahre nach Hause und spiele zum wiederholten Male meine K&uuml;ndigung durch. Ich kann als P&auml;dagogin die Verantwortung f&uuml;r diesen Distanz-Schwachsinn nicht mehr mittragen. Kein P&auml;dagoge kann das. Eigentlich. Das Wissen von Gerald H&uuml;ther und Jesper Juul &uuml;ber gelingende Beziehungen galt f&uuml;r Friedenszeiten und bot scheinbar nur beruhigende, gescheite Textbausteine f&uuml;r Konzepte und Supervisionen. Wir brauchen eine Supervision, sofort, lange und dringend! Ach, das ist ja auch gerade verboten. Ich spaziere innerlich durch mein Team und ahne das einige Kolleginnen dar&uuml;ber nicht traurig sind. Ich formuliere einen Brief an sie. Nat&uuml;rlich schicke ich ihn nicht ab.<br>\nGehirne abschalten und funktionieren<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/1bis19.de\/gesellschaft\/mensch-alma-es-ist-so-schoen-dich-zu-sehen-wann-warst-du-zuletzt-in-der-schule-vor-weihnachten\/%20\">Jana Franke Frey in 1bis19<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>WDR entfernte kritischen Beitrag &uuml;ber Laschet<\/strong><br>\nEin Beitrag des WDR befasste sich 2019 mit einer Aussage des NRW-Ministerpr&auml;sidenten Armin Laschet zur R&auml;umung des Hambacher Forsts. Der Sender l&ouml;schte den Beitrag kurz darauf &ndash; wegen angeblicher journalistischer M&auml;ngel. Doch an der Begr&uuml;ndung gibt es Zweifel. (&hellip;)<br>\nInnerhalb der WDR-Redaktion gibt es nach Informationen des &bdquo;Spiegel&ldquo; schon l&auml;nger Unmut. &shy;Grund daf&uuml;r ist, dass einige Redakteure mangelnde Distanz zwischen dem Sender und der Landesregierung in NRW kritisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article225802885\/WDR-entfernte-kritischen-Beitrag-ueber-Laschet.html%20\">Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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