{"id":69639,"date":"2021-02-09T08:48:00","date_gmt":"2021-02-09T07:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69639"},"modified":"2021-02-09T10:01:54","modified_gmt":"2021-02-09T09:01:54","slug":"ein-statistischer-blick-auf-die-uebersterblichkeit-in-zeiten-von-corona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69639","title":{"rendered":"Ein statistischer Blick auf die \u00dcbersterblichkeit in Zeiten von Corona"},"content":{"rendered":"<p>Noch nie war das Interesse der Menschen f&uuml;r abstrakte statistische Kennzahlen so gro&szlig; wie w&auml;hrend des Coronageschehens im letzten Jahr. Meldungen &uuml;ber Kriege, Hungersn&ouml;te und Wirtschaftskrisen gerieten zu Randnotizen angesichts der sich weltweit ausbreitenden Coronaviren. In Nachrichtensendungen dominierten Graphiken und Statistiken zum Infektionsgeschehen und das Publikum verfolgte gebannt die Entwicklung der R-Werte, der Inzidenzen und der &Uuml;bersterblichkeit. Das Statistische Bundesamt trug dem wachsenden Interesse Rechnung, indem es w&ouml;chentlich eine &bdquo;Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen&ldquo; ver&ouml;ffentlichte. Am 29. Januar 2021 hat die Statistikbeh&ouml;rde die noch ausstehenden letzten Sterbezahlen f&uuml;r das Jahr 2020 nachgereicht, so dass jetzt eine abschlie&szlig;ende Beurteilung des Ausma&szlig;es der &Uuml;bersterblichkeit m&ouml;glich ist. Von <strong>G&uuml;nter Eder<\/strong>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69639#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nDie Tagesschauredaktion nahm dies zum Anlass, auf ihrer Internetseite ausgew&auml;hlte Ergebnisse aus der Sonderauswertung in einem l&auml;ngeren Artikel zu pr&auml;sentieren. Als Titel w&auml;hlte sie die &Uuml;berschrift &bdquo;So viele Todesf&auml;lle wie zuletzt vor 50 Jahren&ldquo;. Die Aussage ist politisch vermutlich korrekt, faktisch aber eigentlich nicht. Im Textteil erf&auml;hrt man, wie der Titel tats&auml;chlich gemeint ist: &bdquo;Im Dezember sind in Deutschland so viele Menschen gestorben wie seit rund 50 Jahren nicht mehr.&ldquo; Solche Verk&uuml;rzungen oder &Uuml;bertreibungen sind in Verbindung mit der Coronaberichterstattung leider keine Ausnahme, sondern eher die Regel, und bei weitem nicht immer so moderat.<\/p><p>Das Statistische Bundesamt beziffert die Zahl der im Jahr 2020 Verstorbenen auf insgesamt 982.489. In der Pressemitteilung Nr. 044 wird ausgef&uuml;hrt, dass die Zahl der Sterbef&auml;lle im Vergleich zum Vorjahr &bdquo;damit um mindestens 42.969 oder 5% gestiegen&ldquo; ist. Auch hier wird der Prozentwert &uuml;bertrieben, zwar nur geringf&uuml;gig, aber vermutlich nicht zuf&auml;llig. Tats&auml;chlich entspricht der Zuwachs von 939.520 Verstorbenen (2019) auf 982.489 Verstorbene (2020) einem Anstieg um 4,6%.<\/p><p>Anschlie&szlig;end f&uuml;hrt das Statistische Bundesamt aus, dass der angegebene Prozentwert von 5% eigentlich zu hoch sei und bei korrekter Rechenweise um 1 bis 2 Prozentpunkte nach unten korrigiert werden m&uuml;sste. Die verbale Erl&auml;uterung dieses Sachverhalts ist f&uuml;r einen Laien allerdings nicht unbedingt leicht nachzuvollziehen und zu verstehen.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dieser Anstieg ist zum Teil auf kalendarische sowie demographische Aspekte zur&uuml;ckzuf&uuml;hren: 2020 war ein Schaltjahr, sodass sich durch den zus&auml;tzlichen Tag ein Anstieg um etwa 3.000&nbsp;F&auml;lle gegen&uuml;ber dem Vorjahr ergibt. Wenn man au&szlig;erdem den bisherigen Trend zu einer steigenden Lebenserwartung und die absehbaren Verschiebungen in der Altersstruktur der Bev&ouml;lkerung ber&uuml;cksichtigt, w&auml;re ohne Sonderentwicklungen ein Anstieg um etwa 1 bis 2% f&uuml;r das Jahr 2020 zu erwarten gewesen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Aus dem Gesagten l&auml;sst sich der Schluss ziehen, dass die Beh&ouml;rde letztlich mit einer &Uuml;bersterblichkeitsquote zwischen 2,6% und 3,6% rechnet. Wer an dem amtlichen Ergebnis interessiert ist, wird sich allerdings gedulden m&uuml;ssen. Die f&uuml;r die Berechnung erforderlichen Daten (inklusive aller Nachmeldungen) werden erst Mitte des Jahres 2021 vollst&auml;ndig vorliegen.<\/p><p>Angesichts dieser Verz&ouml;gerung soll hier der Versuch unternommen werden, auf Basis des aktuellen, vorl&auml;ufigen Datenmaterials, die &Uuml;bersterblichkeit f&uuml;r 2020 (zumindest n&auml;herungsweise) abzusch&auml;tzen.<\/p><p>In der Abbildung&nbsp;1 ist der Verlauf der Sterbezahlen zwischen 2011 und 2020 aufgetragen. Es f&auml;llt auf, dass die Zahl der Verstorbenen in dem betrachteten Zeitraum stark zugenommen hat und von 852.328 (2011) auf 982.489 (2020) angestiegen ist. Die Zunahme erfolgte trotz der Tatsache, dass die Menschen immer &auml;lter werden. Das ist insofern bemerkenswert, als eine steigende Lebenserwartung eigentlich mit weniger und nicht mehr Todesf&auml;llen einhergehen sollte. F&uuml;r die Ermittlung der &Uuml;bersterblichkeit ist dieser Sachverhalt relevant und muss in angemessener Weise ber&uuml;cksichtigt werden.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210209-uebersterblichkeit-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210209-uebersterblichkeit-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Die Ursache f&uuml;r die steigenden Sterbezahlen ist die demographische Entwicklung in der Vergangenheit, genauer gesagt: in den 1930er Jahren. So wie man heute voraussagen kann, dass der starke Anstieg der Geburtenzahlen in den 1960er Jahren (Babyboomer), dazu f&uuml;hren wird, dass die Zahl der Rentner ab Mitte der 2020er Jahre stark zunehmen wird, so l&auml;sst sich der Anstieg der Sterbezahlen in den 2010er Jahren auf den Geburtenboom zwischen 1933 und 1940 zur&uuml;ckf&uuml;hren. Die in dieser Zeit geborenen Menschen sind heute, wenn sie noch leben, zwischen 80 und 87&nbsp;Jahre alt, in einem Alter also, das mit einer deutlich erh&ouml;hten Sterblichkeit einhergeht. Den Bev&ouml;lkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge wird das Jahr 2020 das letzte Jahr gewesen sein, in dem die Zahl der &uuml;ber 80-J&auml;hrigen gegen&uuml;ber dem Vorjahr so stark zunahm (+4,55%). Ab 2021 werden die Zuwachsraten kontinuierlich zur&uuml;ckgehen und ab 2025 f&uuml;r einige Jahre sogar negativ sein.<\/p><p>Zwischen 2014 und 2020 sind die Zuwachsraten f&uuml;r die Zahl der &uuml;ber 80-J&auml;hrigen nahezu konstant und bewegen sich mit Werten zwischen +4,1% und +4,8% auf hohem Niveau. Wegen der relativen Konstanz der Zuwachsraten ist es sinnvoll und zul&auml;ssig, die f&uuml;r 2020 zu erwartende Zahl von Sterbef&auml;llen aus dem Verlauf der Sterbedaten der Jahre 2014 bis 2019 abzusch&auml;tzen. Unterstellt man einen linearen Entwicklungstrend und ber&uuml;cksichtigt zudem, dass 2020 ein Schaltjahr ist, so liefert die Regressionsanalyse f&uuml;r 2020 einen Prognosewert von 970.962 zu erwartenden Todesf&auml;llen. Die tats&auml;chliche Zahl der Sterbef&auml;lle liegt mit 982.489 um 11.527 &uuml;ber dem Erwartungswert. Das Coronajahr 2020 ist folglich mit einer &Uuml;bersterblichkeit von 1,19% verbunden.<\/p><p>Um die H&ouml;he der &Uuml;bersterblichkeit angemessen beurteilen zu k&ouml;nnen, ist der aktuelle Wert in Abbildung&nbsp;2 zusammen mit den &Uuml;bersterblichkeitsraten der vorangegangenen Jahre aufgetragen. Es zeigt sich, dass Abweichungen vom Erwartungswert selten deutlich &uuml;ber 2% liegen. Der h&ouml;chste Wert ist mit +2,62% im Jahr 2015 zu verzeichnen. F&uuml;nf von neun Werten liegen unter der &Uuml;bersterblichkeitsrate von 2020, vier liegen dar&uuml;ber. Vergleicht man das Coronajahr 2020 mit dem Grippejahr 2018, stellt man &uuml;berrascht fest, dass die &Uuml;bersterblichkeit 2018 mit +1,41% h&ouml;her gelegen hat als 2020 (+1,19%). <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210209-uebersterblichkeit-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210209-uebersterblichkeit-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Aus der nicht besonders auff&auml;lligen &Uuml;bersterblichkeit des Jahres 2020 sollte allerdings nicht der voreilige Schluss gezogen werden, dass Corona-Erkrankungen harmlos sind und keine erh&ouml;hte Sterblichkeit zur Folge haben. Hier lohnt ein Blick auf das Alter der Verstorbenen.<\/p><p>Wie bereits erw&auml;hnt stieg die Zahl der Verstorbenen von 2019 nach 2020 um 42.969 an. Davon entfielen, der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes zufolge, 41.152 Todesf&auml;lle auf die Altersgruppe der &uuml;ber 80-J&auml;hrigen. Lediglich 1.817 Verstorbene waren j&uuml;nger als 80 Jahre. Das sind erschreckende Zahlen. Erschreckend nat&uuml;rlich nicht, weil so wenig junge Menschen verstarben, sondern weil im Gegensatz dazu so sehr viele alte Menschen den Tod fanden. Die Diskrepanz in den Sterberaten ist riesig. Sie verringert sich, wenn demographische und kalendarische Sondereffekte ber&uuml;cksichtigt werden. An der grunds&auml;tzlichen Schieflage &auml;ndert sich dadurch nichts. <\/p><p>Angesichts der extrem unterschiedlichen Risiken, mit denen Covid-Erkrankungen einhergehen, je nachdem ob junge oder alte Menschen betroffen sind, dr&auml;ngt sich die Frage auf, ob bei der Bek&auml;mpfung des Infektionsgeschehens die Schwerpunkte richtig gesetzt worden sind. Warum ist nicht mehr M&uuml;he darauf verwandt worden, die alten Menschen zu sch&uuml;tzen? Statt eine einseitig an Lockdown-Ma&szlig;nahmen orientierte Krisenpolitik zu favorisieren, die das Leben aller Menschen gleicherma&szlig;en massiv einschr&auml;nkt, w&auml;re es vermutlich sinnvoller und zielf&uuml;hrender gewesen, wenn die Bundesregierung durchdachte und differenzierte Konzepte zum Schutz alter Menschen (insbesondere der &uuml;ber 80-J&auml;hrigen) erarbeitet h&auml;tte. Diese stehen bis heute aus. Nicht einmal f&uuml;r Altersheime hat man bundesweit verbindliche Vorgaben umgesetzt, die die Bewohner und Mitarbeiter wirksam sch&uuml;tzen. Dabei weisen die Daten des Robert Koch-Instituts seit langem auf den hier bestehenden Handlungsbedarf hin.<\/p><p>Wie stark die allgemeine Zahl der Sterbef&auml;lle w&auml;hrend der ersten und (st&auml;rker noch) w&auml;hrend der zweiten Coronaperiode zugenommen hat, ist aus Abbildung&nbsp;3 zu ersehen. Abgebildet sind die prozentualen Abweichungen der tats&auml;chlichen Zahl der Sterbef&auml;lle von der jeweils zu erwartenden Anzahl. Sowohl w&auml;hrend der ersten Infektionsperiode im Fr&uuml;hjahr, als auch w&auml;hrend der zweiten Periode im Herbst\/Winter nimmt die Zahl der Sterbef&auml;lle stark zu. Im Fr&uuml;hjahr steigt die &Uuml;bersterblichkeit auf 10,4% (15.&nbsp;KW) und im Dezember sogar auf 26,8% (53.&nbsp;KW). Der kurze, aber heftige Anstieg der Sterberate in der 33.&nbsp;Kalenderwoche ist auf einige extrem hei&szlig;e Sommertage zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<\/p><p>Neben den Phasen der &Uuml;bersterblichkeit ist eine ausgepr&auml;gte Untersterblichkeit zu Jahresbeginn zu erkennen. In den ersten zweieinhalb Monaten sind 20.200&nbsp;Personen weniger gestorben, als nach den Vorjahren eigentlich zu erwarten gewesen w&auml;re. Die Untersterblichkeit in dieser Zeit ist mit ein Grund daf&uuml;r, dass die Gesamt&uuml;bersterblichkeit im Jahr 2020 bei lediglich 1,19% liegt. W&auml;ren die ersten Wochen des Jahres mit durchschnittlichen Sterbezahlen verbunden gewesen, w&uuml;rde die &Uuml;bersterblichkeitsrate deutlich h&ouml;her liegen und etwa 3,3% betragen.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210209-uebersterblichkeit-03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/210209-uebersterblichkeit-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Die Zahl der im Fr&uuml;hjahr (13. bis 18. KW) zus&auml;tzlich Verstorbenen summiert sich auf 5.417. In der Herbst\/Winter-Periode (43. bis 52. KW) kommen weitere 23.182 Sterbef&auml;lle hinzu. W&auml;hrend der beiden Infektionsperioden sind somit insgesamt 28.599 Menschen zus&auml;tzlich verstorben. Das Robert Koch-Institut beziffert die Gesamtzahl der Covid-Toten f&uuml;r die Zeit bis zur 52.&nbsp;Kalenderwoche auf 30.126 (T&auml;glicher Lagebericht vom 28.12.2020). Angesichts der Tatsache, dass die beiden Werte auf unterschiedlichen Datens&auml;tzen basieren und auf grundlegend unterschiedliche Weise berechnet worden sind, erstaunt die gute &Uuml;bereinstimmung der Werte. Das Ergebnis st&uuml;tzt die Vermutung, dass die aus der Sterbestatistik abgeleitete Zahl zus&auml;tzlich Verstorbener im Wesentlichen identisch ist mit den Covid-Toten. Zudem ist es ein starkes Indiz f&uuml;r die Richtigkeit des Sch&auml;tzwertes, der f&uuml;r die &Uuml;bersterblichkeit 2020 ermittelt worden ist.<\/p><p>Ob die Lockdown-Ma&szlig;nahmen oder die Maskenpflicht die Sterbefallentwicklung entscheidend beeinflusst haben, l&auml;sst sich aus den Sterbedaten nicht ablesen. Es mag sein, dass die Zahl der Todesf&auml;lle ohne entsprechende Ma&szlig;nahmen deutlich h&ouml;her ausgefallen w&auml;re. Es gibt allerdings, wie in der Urteilsbegr&uuml;ndung des Amtsgerichts Weimar vom 11.&nbsp;Januar&nbsp;2021 nachzulesen ist (Aktenzeichen: 6 OWi &ndash; 523 Js 202518\/20), &bdquo;mehrere wissenschaftliche Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass die in der Corona-Pandemie in verschiedenen L&auml;ndern angeordneten Lockdowns nicht mit einer signifikanten Verringerung von Erkrankungs- und Todeszahlen verbunden waren.&ldquo; Es bleibt abzuwarten, zu welchen Ergebnissen zuk&uuml;nftige Untersuchungen f&uuml;hren werden, wenn verl&auml;ssliche Daten zum Infektionsgeschehen, zu Inkubationszeiten und zu Todesursachen vorliegen und in die Analyse einbezogen werden k&ouml;nnen. Auch ein Vergleich der Corona-Entwicklung in Deutschland mit den Erfahrungen anderer L&auml;nder k&ouml;nnte zur Kl&auml;rung des Sachverhalts beitragen.<\/p><p>Titelbild: Gorodenkoff\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>G&uuml;nter Eder<\/strong> ist promovierter Mathematiker mit langj&auml;hriger Erfahrung in der Bearbeitung statistischer Fragestellungen. Er ist freiberuflich t&auml;tig und hat sich in den letzten Jahren schwerpunktm&auml;&szlig;ig mit dem gesetzlichen Rentensystem befasst, insbesondere mit der Bedeutung des demographischen Wandels f&uuml;r die Alterssicherung. 2020 erschien hierzu in zweiter Auflage im Rhombos Verlag sein Buch &ldquo;Die Rente im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Demographie. Datenbasierte &Uuml;berlegungen zur Zukunft der gesetzlichen Rente&rdquo;, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52786\">das auch auf den NachDenkSeiten vorgestellt wurde<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch nie war das Interesse der Menschen f&uuml;r abstrakte statistische Kennzahlen so gro&szlig; wie w&auml;hrend des Coronageschehens im letzten Jahr. Meldungen &uuml;ber Kriege, Hungersn&ouml;te und Wirtschaftskrisen gerieten zu Randnotizen angesichts der sich weltweit ausbreitenden Coronaviren. In Nachrichtensendungen dominierten Graphiken und Statistiken zum Infektionsgeschehen und das Publikum verfolgte gebannt die Entwicklung der R-Werte, der Inzidenzen und<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69639\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":69641,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[155,149,11],"tags":[343,2453,405,2834],"class_list":["post-69639","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-demografische-entwicklung","category-gesundheitspolitik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-luegen-mit-zahlen","tag-mortalitaet","tag-statistisches-bundesamt","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/shutterstock_1013842285.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69639","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69639"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69639\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69651,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69639\/revisions\/69651"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/69641"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69639"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69639"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69639"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}