{"id":69684,"date":"2021-02-10T08:20:15","date_gmt":"2021-02-10T07:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684"},"modified":"2021-02-10T08:20:15","modified_gmt":"2021-02-10T07:20:15","slug":"hinweise-des-tages-3796","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h01\">Der Nordkurier erscheint weiter ohne Haltungs-Disclaimer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h02\">Ich bin weder &ldquo;Corona-Verleugnerin&ldquo;, noch &ldquo;Lockdown-Gegnerin&ldquo;!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h03\">Informeller F&ouml;deralismus statt &ouml;ffentlicher Deliberation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h04\">Nawalny-Vertrauter deutet weitere Russland-Sanktionen an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h05\">Lawrow schl&auml;gt Borrell 2:0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h06\">Wer will es schon Krieg nennen?  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h07\">In der Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h08\">Die schw&auml;chsten Glieder globaler Lieferketten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h09\">Stabilisierungserfolg mit H&auml;rten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h10\">H&amp;M: Arbeitslosigkeit und Altersarmut nach 27 Jahren Betriebszugeh&ouml;rigkeit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h11\">Gericht kippt n&auml;chtliche Ausgangssperre in Baden-W&uuml;rttemberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h12\">Warum dieser K&auml;lteeinbruch Folge des Klimawandels ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h13\">Ein Etappensieg gegen Rheinmetall?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h14\">Vergiftete Solidarit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h15\">Deutschland warnt vor Afghanistan-R&uuml;ckzugsterminen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h16\">Kramp-Karrenbauer und Zorn wollen Bundeswehr modernisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h17\">Neue US-Regierung schlie&szlig;t Gespr&auml;che mit Maduro aus, h&auml;lt an Guaid&oacute; fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69684#h18\">Die streikenden &Auml;rzte Myanmars appellieren an die Welt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Nordkurier erscheint weiter ohne Haltungs-Disclaimer<\/strong><br>\nAktuell w&uuml;nschen sich in sozialen Netzwerken &ndash; vor allem bei Twitter &ndash; allerhand Menschen, die f&uuml;r sich reklamieren, Journalist*Innen oder anderweitig mit besonderem Durchblick ausgestattet zu sein, das Ende des Nordkurier und dessen Chefredakteurs allgemein und speziell die umgehende Kaltstellung der Textchefin Simone Schamann. Sie tun das &ouml;ffentlich auf Twitter und hinterr&uuml;cks durch &bdquo;Meldung&rdquo; beim Arbeitgeber.<br>\nDiese Existenzvernichtungsphantasien haben ihren Ursprung in einer Reihe von Ver&ouml;ffentlichungen, in denen die gesch&auml;tzte Kollegin Schamann die Argumente und Forderungen von Kritikern der Corona-Ma&szlig;nahmen &ndash; darunter auch Querdenker &ndash; unvoreingenommen thematisiert.<br>\nSie tut das, indem sie diesen Menschen zuh&ouml;rt und dann deren Standpunkt beschreibt. Das w&uuml;rde man ihr vielleicht noch verzeihen. Sie berichtet dann aber auch noch &ndash; und daran entz&uuml;ndet sich die Kritik, die durchsetzt ist mit Hass und H&auml;me &ndash; ohne den f&uuml;r viele Medien offenbar unverzichtbar gewordenen Haltungs-Disclaimer. Man findet kaum Beitr&auml;ge &uuml;ber Kritiker der Regierungsma&szlig;nahmen, die nicht tugendhaft signalisieren, dass die Ma&szlig;nahmenkritiker f&uuml;r diese Journalierenden allesamt und selbstredend komplett verschwurbelte rechte Irre sind. [&hellip;]<br>\nDaf&uuml;r gibt es dann Extra-Applaus aus dem Tugend-Schaufenster Twitter. Und genau darum geht es im Kern auch bei der &bdquo;Kritik&rdquo; am Nordkurier und seiner Textchefin: Die eigene Moral-Marke &ouml;ffentlich zu sch&auml;rfen. Es waren nicht die vermeintlichen handwerklichen Fehler der Kollegin, die den Sturm der Entr&uuml;stung auf Twitter ausl&ouml;sten &ndash; sondern es war die Tatsache, dass sie es gewagt hat, &uuml;ber das BKA-Papier und manches andere ohne das fast schon obligatorisch gewordene Framing von den &bdquo;b&ouml;sen irren Querdenkern&ldquo; zu berichten.<br>\nDass es nie um Inhalte ging, sondern um Meinungen, zeigt sich auch daran, dass kaum ein &bdquo;Kritiker&rdquo; den Kontakt mit Frau Schamann oder dem Chefredakteur suchte. Aburteilen ohne zuerst Fragen zu stellen, auch das ist &uuml;brigens kein Journalismus, sondern wieder nur Propaganda. Der Nordkurier wird sich daran auch in Zukunft nicht beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/politik-und-wirtschaft\/der-nordkurier-erscheint-weiter-ohne-haltungs-disclaimer-3142267001.html\">J&uuml;ren Mladek im Nordkurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Chapeau! Da zeigt wer Haltung gegen den Haltungsjournalismus. Die Ausnahme, die die Regel best&auml;tigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ich bin weder &ldquo;Corona-Verleugnerin&ldquo;, noch &ldquo;Lockdown-Gegnerin&ldquo;!<\/strong><br>\nIch bin weder &ldquo;Corona-Verleugnerin&ldquo;, noch &ldquo;Lockdown-Gegnerin&ldquo;! Es bricht mir das Herz und ich weine mit, wenn ich all die Menschen mit ihren verschiedensten N&ouml;ten und Sorgen im Fernsehen sehe oder t&auml;glich in den News dar&uuml;ber lese. Ich komme einfach nicht umhin, mit manch politischen Entscheidungen zu hadern.<br>\nWir erleben eine schreckliche Pandemie! Wir befinden uns in einer, in unserer Lebenszeit noch nie da gewesenen Ausnahmesituation, leiden mit erkrankten Menschen und trauern um viel zu viel Corona-Tote.<br>\nWahrscheinlich l&auml;uft bei uns in Deutschland zahlreiches besser als anderswo und trotzdem m&uuml;ssen wir feststellen, dass wir gerade all das ausbaden, was die Politik in der Vergangenheit vers&auml;umt, verschlafen und eingespart hat!<br>\nErm&uuml;dend werden langsam die st&auml;ndig wiederkehrenden Parolen der Politik und das nicht endende Mantra: &bdquo;Wir sitzen alle in einem Boot und wir m&uuml;ssen gemeinsam durchhalten!&ldquo;<br>\nJa, das macht die Bev&ouml;lkerung gerade ganz diszipliniert!<br>\nIch bleibe mal bei dem derzeit von der Politik selbst angewandten beliebten Boots-Vergleich: Als Kapit&auml;n, inmitten eines Sturms mit meterhohen Wellen, kann ich doch nicht im Leuchtturm sitzen, mit Fernglas den Horizont nach Gefahrenquellen absuchen und Durchhalteparolen &uuml;ber Funk durchgeben, wenn der Mannschaft das Wasser bis zum Hals steht, die ersten schon untergegangen sind und dann mit trockenen F&uuml;&szlig;en sagen, wir sitzen alle im gleichen Boot.<br>\nNein, die B&uuml;rger rudern verzweifelt und unterschiedliche Kapit&auml;ne geben st&auml;ndig von oben verschiedene Kurs&auml;nderungen durch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/KatarinaWitt\/posts\/284003626416059\">Katarina Witt via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: 100 Tage im zweiten Lockdown! <\/strong><br>\nUnd was wird man morgen F&Uuml;R unsere Branche beschlie&szlig;en? Nichts, wir werden wieder vertr&ouml;stet und mit sonderbaren Zahlen bespielt von denen man denkt, dass man wohl was verpasst haben muss. Denn die Bazooka hat definitiv an mir vorbeigeschossen. Au&szlig;er Abschl&auml;gen ist nichts an Hilfen angekommen. Seit November hat unser Haus wieder (!) geschlossen, wir schreiben Februar.<br>\nUnd allen, die jetzt wieder S&auml;tze wie &ldquo;der Wei&szlig;flog jammert auf hohem Niveau&rdquo; auspacken, m&ouml;chte ich sagen: Seit einem Vierteljahrhundert nach meinem letzten Sprung habe ich mich nicht ausgeruht sondern mit viel Arbeit ein Unternehmen aufgebaut, das, mit dem besten Team, das ich mir w&uuml;nschen konnte, auf soliden F&uuml;&szlig;en stand. Ich bin es gewohnt, mich Widrigkeiten zu stellen, mich auf Wesentliches zu konzentrieren, Durststrecken zu meistern oder mich neu zu positionieren. Immer den Kopf oben, immer den Blick nach vorn. Aber diesmal kann ich nur noch reagieren und Schaden begrenzen. Ich kann kaum unternehmerische Entscheidungen treffen. F&uuml;r mich wird entschieden-&uuml;ber meinen Kopf hinweg!<br>\n&#8232;Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/HotelJensWeissflog\/posts\/3625160787537782\">Jens Weissflog via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Informeller F&ouml;deralismus statt &ouml;ffentlicher Deliberation<\/strong><br>\nOder: Warum die &Ouml;ffentlichkeit bei der Bund-L&auml;nder Koordination in der Pandemiebek&auml;mpfung beteiligt werden sollte<br>\nMorgen konferieren die Ministerpr&auml;sident*innen mit der Bundeskanzlerin zum siebzehnten Mal &uuml;ber die Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie. Dies ist aus rechtlicher Perspektive bemerkenswert: weder die Konferenz noch ihre Beschl&uuml;sse sind verfassungsrechtlich oder einfachgesetzlich vorgesehen. Als Ort der Koordination der Rechtsetzung durch die Landesregierungen stellt die Konferenz kein verfassungsrechtliches Problem dar. Die Art und Weise der politischen Entscheidungsfindung ohne Beteiligung der &Ouml;ffentlichkeit hingegen schon&hellip;.<br>\n(&hellip;) Nach nunmehr fast einem Pandemiejahr hat sich die politische Situation gewandelt: w&auml;hrend zu Beginn der Pandemie schnelle Entscheidungen aufgrund der unbekannten Bedrohung notwendig waren, wird die Pandemiebek&auml;mpfung heute von einer gewissen Routine bestimmt. Politische Entscheidungen werden heute mit l&auml;ngerem Vorlauf von den Staatskanzleien und dem Bundeskanzleramt organisiert und vorbereitet&hellip;<br>\nNicht ge&auml;ndert hat sich jedoch die Koordination der Rechtsetzung durch die informellen Bund-L&auml;nder-Konsultationen. Und hierin liegt ein Demokratieproblem, denn die informellen Runden finden weiterhin unter (nahezu) vollst&auml;ndigem Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit statt. Auch wenn die Beschlussvorlagen regelm&auml;&szlig;ig durchgestochen werden, Journalist*innen der Boulevardpresse mith&ouml;ren, Ministerpr&auml;sident*innen auf sozialen Medien plaudern, anschlie&szlig;end auf Pressekonferenzen berichtet und das Ergebnis pr&auml;sentiert wird: Es fehlt der &Ouml;ffentlichkeit an Information &uuml;ber die entscheidende politische Debatte. Und damit an einer Vorbedingung f&uuml;r einen deliberativen Diskurs in einer demokratisch verfassten Gesellschaft.<br>\nWeder Ablauf und Rahmen der Entscheidungen (Vorsitz und Gesch&auml;ftsordnung, Abstimmungsergebnisse) noch Inhalte der Debatten sind &ouml;ffentlich. Nicht einmal Verhandlungsposition der einzelnen L&auml;nder und der Bundesregierung werden mitgeteilt. Die Koordination der Rechtsetzung durch die Landesregierung entzieht sich damit fast vollst&auml;ndig der politischen Verantwortlichkeit und Kontrolle durch die &Ouml;ffentlichkeit. Eine nachgelagerte Kontrolle durch Kleine Anfragen in Landesparlamenten hat bisher nicht oder kaum stattgefunden. Um eine angemessene und zeitnahe politische Kontrolle durch die &Ouml;ffentlichkeit zu erm&ouml;glichen, sollten Bund und L&auml;nder zumindest Gesch&auml;fts- und Tagesordnung, sowie Vorlagen und &Auml;nderungsantr&auml;ge ver&ouml;ffentlichen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/informeller-foderalismus-statt-offentlicher-deliberation\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nawalny-Vertrauter deutet weitere Russland-Sanktionen an<\/strong><br>\nEin Vertrauter von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat nach eigenen Angaben mit Vertretern der EU-Staaten &uuml;ber m&ouml;gliche Sanktionen gegen hochrangige russische Beamte und Vertraute von Pr&auml;sident Wladimir Putin gesprochen.<br>\nLeonid Wolkow schrieb gestern Abend auf Telegram, es sei ein &bdquo;Paket von pers&ouml;nlichen Sanktionen&ldquo; besprochen worden. Die Ma&szlig;nahmen betr&auml;fen den &bdquo;engsten Kreis der Unterst&uuml;tzer von Wladimir Putin&ldquo;&hellip;.<br>\n&bdquo;Die st&auml;ndigen Vertreter der 27 EU-Staaten sowie die Botschafter der USA, Gro&szlig;britanniens, Kanadas und der Ukraine besprechen nun die n&auml;chsten Schritte&ldquo;, teilte die Delegation auf Twitter mit<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3200741\/\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Leonid Wolkow ist eng enger Vertrauter von Nawalny. Er leitete dessen Wahlkampfb&uuml;ro f&uuml;r die B&uuml;rgermeisterwahl in Moskau. Wieso verhandelt der mit der EU &uuml;ber Sanktionen gegen sein Heimatland? Und wieso treffen sich Vertreter der EU &uuml;berhaupt mit ihm w&auml;hrend sie gleichzeitig Gespr&auml;che mit offiziellen Regierungsvertretern Russlands ablehnen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Lawrow: Deutsche Geheimdienste k&ouml;nnten Nawalny beim Film zu &ldquo;Putins Palast&rdquo; geholfen haben<\/strong><br>\n(&hellip;) Der Au&szlig;enminister der Russischen F&ouml;deration, Sergei Lawrow, hat am Montag in einer Erkl&auml;rung mitgeteilt, dass Geheimdienste der Bundesrepublik Deutschland wahrscheinlich dem russischen Aktivisten Alexei Nawalny dabei geholfen haben, seinen Film &uuml;ber den angeblichen Palast des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin zu drehen, wie die russische Nachrichtenagentur TASSmitteilte. Daher habe das russische Au&szlig;enministerium in Berlin um Aufkl&auml;rung gebeten. Lawrow erkl&auml;rte:<br>\n&ldquo;In diesem Film besucht Nawalny das Geb&auml;ude des ehemaligen sowjetischen Geheimdienstes in Dresden und zeigt den Zuschauern zusammen mit einigen deutschen Kollegen Materialien aus einem Ordner, den er als &lsquo;Putins pers&ouml;nliche Akte&rsquo; pr&auml;sentiert. Es ist klar, dass es unm&ouml;glich ist, in dieses Geb&auml;ude zu gelangen und dar&uuml;ber hinaus Zugang zu bestimmten Archiven zu bekommen, ohne mit den offiziellen Beh&ouml;rden der Bundesrepublik Deutschland zusammenzuarbeiten &ndash; h&ouml;chstwahrscheinlich mit ihren Geheimdiensten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/112925-lawrow-deutsche-geheimdienste-konnten-nawalny\/\">RT<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Navalnys Leben im Schwarzwald hat mindestens 1 Mio. Euro gekostet<\/strong><br>\nWer hat die Rechnungen bezahlt?<br>\n(&hellip;) Russische Reporter der Sendung &ldquo;Nachrichten der Woche&rdquo; sind in den Schwarzwald gefahren und haben das Studio besucht, in dem Navalny seinen Film gedreht hat und auch die Villa gefunden, in der Navalny zwei Monate gelebt hat. Das &ldquo;bescheidene&rdquo; Haus mit Pool und &uuml;ber 300 Quadratmetern Wohnfl&auml;che, in dem Navalny sich angeblich seinen Film &uuml;ber Putins angeblichen dekadenten Luxus ausgedacht hat, kostet pro Nacht &uuml;ber 500 Euro Miete&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/navalnys-leben-im-schwarzwald-hat-mindestens-1-mio-euro-gekostet-wer-hat-die-rechnungen-bezahlt\/\">anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Lawrow schl&auml;gt Borrell 2:0<\/strong><br>\n(&hellip;) Hauptziel der Reise sei gewesen, klare Botschaften zum Fall des inhaftierten russischen Kremlkritikers Alexej Nawalny, &uuml;ber die Beziehungen zu Russland und das russische Verhalten in Europa zu &uuml;bermitteln, sagte Borrells Sprecher. &ldquo;Das wurde gemacht. Das wurde sehr klar und entschieden an die russische Seite &uuml;bermittelt.&rdquo;<br>\nDoch f&uuml;r diese Botschaften h&auml;tte Borrell nicht nach Moskau fliegen m&uuml;ssen. Sie werden t&auml;glich &uuml;ber die Medien verbreitet. Weniger bekannt ist, welche Botschaften Lawrow f&uuml;r seinen Amtskollegen bereithielt. Dar&uuml;ber wird n&auml;mlich so gut wie nie berichtet.<br>\nUnd sie sind f&uuml;r &uuml;berzeugte EUrop&auml;er recht unerfreulich. Lawrow hat der EU den Spiegel vorgehalten &ndash; und zwei Punkte gemacht.<br>\nBotschaft Nummer eins: Auch im Westen gibt es Polizeigewalt. Um das zu unterstreichen, hatte das russische Au&szlig;enministerium eigens ein Video vorbereitet, das u.a. Szenen von den Gelbwesten-Protesten in Frankreich zeigt. Die Polizei in Paris war mit &auml;u&szlig;erster H&auml;rte vorgegangen&hellip;<br>\nBotschaft Nummer zwei: Die westliche Sanktionspolitik ist verlogen. Lawrow konfrontierte Borrell mit den US-Sanktionen gegen Kuba, um das zu illustrieren. Ein geschickter Schachzug &ndash; denn die EU lehnt die US-Sanktionen ab, Borrells Heimatland Spanien ist da besonders vehement&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/lawrow-gegen-borrell-20\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wer will es schon Krieg nennen?  <\/strong><br>\nVon Claudia Wangerin<br>\nProgrammentwurf mit Interpretationsspielr&auml;umen: Partei Die Linke debattiert &uuml;ber Friedens- und Sicherheitspolitik<br>\n(&hellip;) Alexander Neu, dem Obmann der Linken im Verteidigungsausschuss des Bundestags, sind die Haltelinien zu schwammig formuliert: &ldquo;Mich irritiert in dem Entwurf die Formulierung, wonach wir &lsquo;eine Beteiligung der Bundeswehr an NATO-Kriegseins&auml;tzen&rsquo; ablehnen. Was ist mit EU- oder UN-Kriegseins&auml;tzen &ndash; soll hier ein Hintert&uuml;rchen ge&ouml;ffnet werden? Die Linke lehnt Kriegseins&auml;tze generell ab&rdquo;, erkl&auml;rte Neu am Dienstag gegen&uuml;ber Telepolis. &ldquo;Um terminologische Missverst&auml;ndnisse zu vermeiden, sollten wir den Begriff &lsquo;Auslandseins&auml;tze&rsquo; statt &lsquo;Kriegseins&auml;tze&rsquo; verwenden, da &lsquo;Kriegseinsatz&rsquo; nicht definiert ist&rdquo;, so Neu weiter.<br>\nDer sicherheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke, Matthias H&ouml;hn, hatte zuvor im Gespr&auml;ch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) genau vor dem Gegenteil gewarnt: Einen &ldquo;kategorischen Ausschluss jedweder deutschen Hilfe bei friedenserhaltenden UN-Missionen&rdquo; halte er nicht f&uuml;r richtig, da die Vereinten Nationen gest&auml;rkt werden m&uuml;ssten&hellip;<br>\nRiexinger erkl&auml;rte dazu auf Nachfrage des RND: &ldquo;Wir sind grundlegend gegen Milit&auml;reins&auml;tze der Bundeswehr. Sie dienen nicht der Herstellung von Frieden und Demokratie.&rdquo;<br>\nK.O.-Kriterium f&uuml;r SPD und Gr&uuml;ne<br>\nDamit vertritt Riexinger eine Haltung, mit der eine &ldquo;rot-rot-gr&uuml;ne&rdquo; Koalition im Bund unm&ouml;glich sein d&uuml;rfte, wenn Die Linke nicht mit Abstand die st&auml;rkste Kraft w&auml;re. Denn f&uuml;r SPD und Gr&uuml;ne steht und f&auml;llt &ldquo;Regierungsf&auml;higkeit&rdquo; mit der Bereitschaft, die Bundeswehr im Ausland einzusetzen &ndash; obwohl Altkanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) es nicht einmal &ldquo;Krieg&rdquo; nennen wollte, als 1999 deutsche Tornados im Rahmen der NATO-Operation &ldquo;Allied Force&rdquo; Ziele in Jugoslawien bombardierten. &ldquo;Wir f&uuml;hren keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen, eine friedliche L&ouml;sung im Kosovo auch mit milit&auml;rischen Mitteln durchzusetzen&rdquo;, erkl&auml;rte Schr&ouml;der seinerzeit.<br>\nInsofern kommen Alexanders Neus Bedenken nicht von ungef&auml;hr. Wer fordert, Die Linke solle im Rahmen der UNO Auslandseins&auml;tze bef&uuml;rworten, &uuml;bersieht seiner Meinung nach &ldquo;die Machtverh&auml;ltnisse in und um die UNO&rdquo;. Deren Gewaltmonopol sei, wenn es denn einmal zu einem Beschluss des Sicherheitsrates kam, &ldquo;zumeist im Interesse einer oder mehrerer Gro&szlig;m&auml;chte&rdquo; umgesetzt worden. &ldquo;Nicht aber, um dem Gr&uuml;ndungsgedanken der UNO und dem Geist eines Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit gerecht zu werden.&rdquo;<br>\nSoziales und Systemfrage<br>\nAndere Kapitel im Entwurf des Wahlprogramms &ldquo;F&uuml;r soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit&rdquo; sind innerparteilich weit weniger umstritten: Die Linke fordert darin eine solidarische Mindestrente in H&ouml;he von 1.200 Euro und eine Kindergrundsicherung sowie einen Mindeststundenlohn von 13 Euro&hellip;<br>\nErm&ouml;glicht werden soll das nicht nur durch eine Abkehr von der &ldquo;Schuldenbremse&rdquo;. Auch die Systemfrage wird an mehreren Stellen thematisiert. F&uuml;r erschwingliche Mobilit&auml;t und mehr Lebensqualit&auml;t will Die Linke laut Programmentwurf &ldquo;die gro&szlig;en Konzerne entmachten und die Produktion an sozialen und &ouml;kologischen Zielen ausrichten&hellip;<br>\nWie glaubw&uuml;rdig es ist, ein anderes System zu fordern, wenn man im bestehenden System nicht ausschlie&szlig;en will, das Milit&auml;r ins Ausland zu schicken, dar&uuml;ber gibt es offenbar mehr als eine Meinung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wer-will-es-schon-Krieg-nennen-5050639.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>In der Falle<\/strong><br>\nMinijobs sind keine nachhaltige Besch&auml;ftigungsform, sondern nur ein Zubrot ohne verl&auml;ssliche Absicherung. Und wie Jobs zweiter Klasse werden sie auch behandelt. Die von der Corona-Pandemie hervorgerufene Krise am Arbeitsmarkt zeigt das erneut.<br>\nDie im Lauf des Jahres 2020 ergriffenen Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie haben ihre Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Erstmals nach Jahren stetiger Zuw&auml;chse ist die Zahl der Erwerbst&auml;tigen im letzten Jahr zur&uuml;ckgegangen. Parallel dazu stiegen die Arbeits- bzw. Erwerbslosenzahlen. Dass es bisher nicht schlimmer kam, ist wohl vor allem der Kurzarbeitergeldregelung zu verdanken.<br>\nW&auml;hrend dank dieser Form der partiellen Lohnfortzahlung ein Schutzschirm &uuml;ber die sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten aufgespannt wurde, lie&szlig; man die Soloselbstst&auml;ndigen lange Zeit im Regen stehen. Schwer getroffen hat es aber auch die geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten.<br>\nEin Lockdown und weg sind die Minijobs<br>\n&raquo;Besch&auml;ftigte in Minijobs sind Verliererinnen der coronabedingten Rezession&laquo;, lautete bereits im November 2020 der Befund einer Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW). Wie die Auswertung zeigte, gab es im Juni 2020 rund 850.000 oder zw&ouml;lf Prozent weniger geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte als ein Jahr zuvor. Im gleichen Zeitraum schrumpfte die sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung um gerade mal 0,2 Prozent. Betroffen waren vor allem Besch&auml;ftigte mit Minijob als Hauptt&auml;tigkeit. 45 Prozent der im Jahr 2019 ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten hatten im Fr&uuml;hjahr 2020 keinen Job mehr. Bei den Minijobbern in Nebent&auml;tigkeit belief sich der Anteil auf &raquo;nur&laquo; 18 Prozent&hellip;.<br>\nIm Vergleich dazu ist bei den Minijobs &raquo;Land unter&laquo;. Kurzarbeitergeld? Fehlanzeige. Arbeitslosengeld? Fehlanzeige. Hier r&auml;cht sich die Befreiung von der Sozialversicherungspflicht. Die vermeintlich attraktive Gleichung &raquo;Bruttoverdienst ist Nettolohn&laquo;, mit der Arbeitgeber gerne f&uuml;r Minijobs werben, geht in Krisenzeiten nicht mehr auf. Wer nach Hause geschickt wird und pl&ouml;tzlich nur noch die Bruttonull bekommt, der hat davon auch netto nichts in der Tasche.<br>\nUnd nur mal so am Rande zu jenen, die ihren Minijob behalten konnten, jetzt aber Schulkinder zuhause sitzen haben: Weil eine geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung keinen eigenen Krankenversicherungsschutz begr&uuml;ndet, haben Minijobber keinen Anspruch auf Kinderkrankengeld, das erst k&uuml;rzlich auf maximal 20 Tage pro Kind erh&ouml;ht worden ist&hellip;<br>\nH&auml;tte es noch einer weiteren Begr&uuml;ndung bedurft, dass Minijobs Jobs zweiter Klasse sind, die in ihrer jetzigen Form abgeschafft werden m&uuml;ssen, die Corona-Pandemie hat sie geliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/05-2021\/in-der-falle\/\">makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die schw&auml;chsten Glieder globaler Lieferketten<\/strong><br>\nViele von uns trinken in der Fr&uuml;h Kaffee. Und zumindest dann, wenn gerade kein Lockdown ist, trifft man sich auch tags&uuml;ber gerne zum Kaffee. Der Kaffee, den wir also quasi t&auml;glich konsumieren, ist ein paradigmatisches Beispiel einer globalen Ware und daf&uuml;r, wie Lieferketten und Ausbeutung heute funktionieren. Nur ein Bruchteil des Preises, den wir f&uuml;r eine Tasse Kaffee in einem Kaffeehaus oder einer beliebigen internationalen Kette bezahlen, geht tats&auml;chlich an die Produzent*innen.<br>\nWas bedeutet das nun konkret? Wenn eine Tasse Kaffee also, sagen wir, 2,50 Euro kostet, dann geht davon genau 1 Cent an die Produzent*innen. Kaffee wird de facto nur im globalen S&uuml;den angebaut. Zwischen 2011 und 2015 entfielen 58 Prozent auf Lateinamerika, 32 Prozent auf Asien und neun Prozent auf Afrika. Der Preis f&uuml;r Kaffee am Weltmarkt ist in den letzten Jahren so stark gefallen, dass die Produzent*innen kaum noch in der Lage sind, ihre Familien zu ern&auml;hren. Viele steigen auf andere Produkte um oder machen sich auf den Weg nach Norden, um irgendwie in die USA zu kommen, wo sie dann darauf hoffen, zumindest in das unterste Segment der Arbeiter*innenklasse aufgenommen zu werden. Dorthin, wo dann vor allem im Agrar- oder Bausektor die niedrigen L&ouml;hne der Migrant*innen, vor allem derer ohne Aufenthaltsstatus, zu den Profiten der Besitzenden beitragen&hellip;<br>\nLohn- und Landpreisunterschiede<br>\nDie Produktionsprozesse wurden in immer kleinere Teile aufgedr&ouml;selt und auf der Jagd nach Profit von einem Land ins n&auml;chste versetzt. Dabei machten sich transnationale Konzerne globale Lohnunterschiede und Landpreisunterschiede zunutze. Dass dabei in den meisten dieser L&auml;nder repressive Arbeitsregime vorherrschten, die teilweise auch aktiv mit Unterst&uuml;tzung transnationaler Konzerne aufgebaut wurden und tagt&auml;glich durch die bestehende Ordnung reproduziert werden, ist offensichtlich. Die enorme Ausbeutung der Arbeit und der Natur macht die Lohn- und Preisunterschiede erst m&ouml;glich.<br>\nDiese &ouml;konomische Entwicklung wurde begleitet von der Herausbildung eines politischen und rechtlichen Rahmens, einer internationalen Architektur der globalen Akkumulation. Dazu z&auml;hlen Institutionen wie das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT), die Welthandelsorganisation (WTO), diverse Freihandelszonen oder bi- und multilaterale Freihandelsabkommen. Dabei geht es vor allem darum, durch die Schaffung politischer und rechtlicher Rahmen den internationalen Fluss der Kapital- und Warenstr&ouml;me zu garantieren.<br>\nDie so entstandenen Warenketten stehen im Wesentlichen unter der Kontrolle monopolistischer transnationaler Konzerne, die wiederum haupts&auml;chlich im globalen Norden angesiedelt sind und durch dieses Arrangement und die Neuorganisation der Produktionsprozesse und Lieferketten enorme Profite einfahren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/lieferketten-globalisierung\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<p><strong>Dazu: Lieferketten der Verantwortungslosigkeit<\/strong><br>\nEs ist de facto so gut wie unm&ouml;glich, ohne Produkte auszukommen, die unter schweren Verletzungen von Arbeits- und Umweltrechten hergestellt werden, von denen den Produzent*innen am Ende oft nur ein paar Cent bleiben. Der Markt wird von wenigen Handelsriesen dominiert &ndash; aber welche Verantwortung &uuml;bernehmen sie daf&uuml;r und f&uuml;r ihre immer l&auml;nger werdenden Lieferketten eigentlich?<br>\nWir haben alle schon einmal davon geh&ouml;rt, und insgeheim wissen wir es auch alle. Innerhalb von Lieferketten von Konzernen, beim An- und Abbau von Rohstoffen, in der Herstellung von Lebensmitteln, Kleidung, oder technischen Ger&auml;ten herrschen mitunter barbarische Zust&auml;nde: Dass in so mancher Textilfabrik in Asien kleine M&auml;dchen an den N&auml;hmaschinen sitzen, oder Minenarbeiter*innen in Afrika unter extrem gef&auml;hrlichen Bedingungen arbeiten m&uuml;ssen. Aber trotzdem erscheint es uns meist so, als ob die moderne Sklavenarbeit, die immer auch mit Umweltzerst&ouml;rung, Wasservergiftung und Luftverschmutzung einhergeht, weit weg, und unabh&auml;ngig von uns in Zentraleuropa von statten ginge&hellip;<br>\nModerne Sklaverei<br>\nDas ist auch der Grund daf&uuml;r, warum die Erntearbeiter*innen in Italien und Spanien zumeist Fl&uuml;chtlinge, wanderarbeitende Tagel&ouml;hner*innen aus Osteuropa oder Menschen ohne Papiere sind die undokumentiert arbeiten. Sie haben keine andere Wahl und m&uuml;ssen sich dem Lohndumping und den schrecklichen Arbeitsbedingungen unterwerfen. Die Handelskonzerne nutzen das schamlos aus und sind f&uuml;r diese moderne Sklaverei verantwortlich. Hinter ihnen stehen ein paar wenige ma&szlig;lose Menschen, die gigantische Verm&ouml;gen anh&auml;ufen&hellip;<br>\n(&hellip;) Weltweit leben 40 Millionen Menschen in moderner Sklaverei. 152 Millionen Kinder im Alter zwischen f&uuml;nf und 17 Jahren m&uuml;ssen arbeiten. Das entspricht fast einem von zehn Kindern weltweit. Die meisten von ihnen arbeiten mit 71 Prozent haupts&auml;chlich in der Landwirtschaft, wo sie Kakao- und Kaffeebohnen, Palm&ouml;lfr&uuml;chte, R&uuml;ben- und Rohrzucker f&uuml;r unsere S&uuml;&szlig;igkeiten ernten. Aber Ferrero ist nur eines von unz&auml;hligen weiteren Beispielen. Weltweit sind Konzerne f&uuml;r tote B&ouml;den auf Grund von Monokulturen, &uuml;bertriebenen Mengen von D&uuml;ngemitteln, von Pestiziden und Chemiem&uuml;ll vergiftetes Wasser, durch Abgase verdreckte Luft, Artensterben, sowie die Verarmung, Vertreibung und Ausbeutung von Menschen verantwortlich. Das ist der wahre Preis f&uuml;r die obsz&ouml;nen Profitsteigerungen der Handelsgiganten und marktf&uuml;hrenden Konzerne&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/lieferketten-konzernverantwortung\/?saved=true&amp;form_id=26736&amp;render_id=0\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stabilisierungserfolg mit H&auml;rten<\/strong><br>\n53 Prozent der Kurzarbeitenden mit Existenzsorgen, sp&uuml;rbare Entlastung bei Aufstockung des KuG<br>\nKurzarbeit stabilisiert in der Corona-Pandemie ganze Branchen, sie hat bislang rechnerisch mindestens eine Million Arbeitspl&auml;tze &uuml;ber die Krise gerettet und verhindert, dass zahlreiche Besch&auml;ftigte durch Jobverlust drastische Einkommenseinbu&szlig;en erleiden. Trotzdem ist Kurzarbeit f&uuml;r viele Betroffene eine erhebliche Belastung, knapp die H&auml;lfte verzeichnen deutliche finanzielle Einschr&auml;nkungen, etwas mehr als die H&auml;lfte haben Existenz&auml;ngste.<br>\nDas zeigt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. So bewerteten 48 Prozent der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter ihre finanzielle Situation im November 2020 als stark belastend &ndash; diese Quote ist fast viermal so hoch wie unter sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten ohne Kurzarbeit, etwa anderthalbmal so hoch wie unter Selbst&auml;ndigen und nicht viel niedriger als bei Arbeitslosen.<br>\n(&hellip;) Kurzarbeit habe gesamtwirtschaftlich eine gro&szlig;e positive Wirkung, weil sie Besch&auml;ftigung sichert und Unternehmen erm&ouml;glicht, nach Abklingen der Krise mit eingespielten Belegschaften durchzustarten &ndash; ein Aspekt der in Zeiten zunehmend agilen Arbeitens noch an Bedeutung gewinne, betonen Pusch und Seifert. Auch individuell sei die Situation von Besch&auml;ftigten in Kurzarbeit besser als die von Arbeitslosen. Dennoch sei angesichts des historisch beispiellosen Umfangs von Kurzarbeit in der Corona-Krise bei etlichen Kurzarbeitenden &bdquo;mit sich im Laufe der Zeit versch&auml;rfenden sozialen Problemen zu rechnen, da finanzielle R&uuml;cklagen vielfach bereits aufgebraucht sind und bei immer mehr Personen weiter schrumpfen werden&ldquo;, warnen die Forscher&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/stabilisierungserfolg-mit-haerten-53-prozent-der-kurzarbeitenden-mit-existenzsorgen-spuerbare-entlastung-bei-aufstockung-des-kug\/\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>H&amp;M: Arbeitslosigkeit und Altersarmut nach 27 Jahren Betriebszugeh&ouml;rigkeit?<\/strong><br>\nLangj&auml;hrige Mitarbeiterin in vorzeitige Rente geschickt. Trick mit Filialschlie&szlig;ungen und Neuer&ouml;ffnungen<br>\nZun&auml;chst zum Trick hinter der Story: H&amp;M er&ouml;ffnet in unmittelbarer N&auml;he zu einem bereits bestehenden Gesch&auml;ft eine weitere Filiale. In der neuen Filiale arbeitet neues Personal. Die alte Filiale, in der mitunter langj&auml;hrig Besch&auml;ftigte t&auml;tig sind, schlie&szlig;t. Diese &auml;lteren Besch&auml;ftigten k&ouml;nnen sich nun, so das Angebot von H&amp;M, in der neuen Filiale bewerben. Sie werden dort aber nur in den seltensten F&auml;llen genommen, insbesondere nicht, wenn sie etwas &auml;lter sind.<br>\nDer Vorteil f&uuml;r H&amp;M liegt auf der Hand: Besch&auml;ftigte mit &auml;lteren Vertr&auml;gen sind kalt entsorgt, genauso wie l&auml;stige Betriebsratsmitglieder. Im neuen Store hat H&amp;M dagegen Besch&auml;ftigte, die sich noch eine Karriere bei H&amp;M erhoffen und entsprechend leicht zurecht zu kneten sind.<br>\nIm folgenden Fall, auf den uns der D&uuml;sseldorfer Rechtsanwalt Daniel Labrow aufmerksam machte, geht es um eine Frau, die seit 1994 bei H&amp;M arbeitet. Also seit rund 27 Jahren!&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/hm-arbeitslosigkeit-nach-27-betriebszugehoerigkeit\/\">arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gericht kippt n&auml;chtliche Ausgangssperre in Baden-W&uuml;rttemberg<\/strong><br>\nSeit dem 12. Dezember 2020 gilt in Baden-W&uuml;rttemberg eine n&auml;chtliche Ausgangssperre zwischen 20 und 5 Uhr. Diese Regelung hat der Verwaltungsgerichtshof nun gekippt. Eine Frau aus T&uuml;bingen hatte geklagt.<br>\nDer Verwaltungsgerichtshof Baden-W&uuml;rttemberg hat die coronabedingte n&auml;chtliche Ausgangssperre im S&uuml;dwesten gekippt. Nach dem am Montag ver&ouml;ffentlichten Beschluss muss die Vorschrift in der Corona-Verordnung, die n&auml;chtliche Ausgangsbeschr&auml;nkungen von 20 Uhr bis 5 Uhr vorsieht, noch diese Woche au&szlig;er Vollzug gesetzt worden. Zum letzten Mal gilt sie in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Damit hatte nach einer Reihe gescheiterter Antr&auml;ge eine Frau aus T&uuml;bingen Erfolg.<br>\nDie Landesregierung will jetzt nur noch f&uuml;r Corona-Hotspots Ausgangssperren verh&auml;ngen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bnn.de\/nachrichten\/baden-wuerttemberg\/gericht-kippt-naechtliche-ausgangssperre-in-baden-wuerttemberg\">badischen neueste Nachrichten<\/a>\n<p><strong>dazu: Land plant Ausgangsbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Hotspot-Kreise ab Donnerstag<\/strong><br>\nDie Zahl 50 wird im S&uuml;dwesten demn&auml;chst eine Antwort auf die Frage geben, ob die Menschen abends ohne dringlichen Grund auf die Stra&szlig;e d&uuml;rfen: Die landesweite Ausgangssperre ist vom Tisch.<br>\nDas Land Baden-W&uuml;rttemberg will von diesem Donnerstag an n&auml;chtliche Ausgangsbeschr&auml;nkungen f&uuml;r regionale Corona-Hotspots erlassen. Nachdem der Verwaltungsgerichtshof die landesweite Ausgangssperre von 20 Uhr bis 5 Uhr kassiert hatte, soll es nun nahtlos Beschr&auml;nkungen in Stadt- und Landkreisen geben, die &uuml;ber dem Schwellenwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche liegen. Das Gesundheitsministerium hat eine entsprechende Vorlage in die Abstimmung mit den anderen Ressorts gegeben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/land-plant-ausgangsbeschraenkungen-fuer-hotspot-kreise-ab-donnerstag\">Badische Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers L.H.:<\/strong> Sind die nicht schlau in Baden-W&uuml;rttemberg? Da das oberste Verwaltungsgericht in Baden-W&uuml;rttemberg die n&auml;chtliche Ausgangssperre wegen der erheblich besseren Pandemielage gekippt hat, definieren die Cleverle einfach neu, wann eine Gegend ein Hotspot ist. Nicht mehr bei einem Inzidenzwert von 200, auch nicht bei 100. Nein, ein Hotspot hat jetzt bei einem Inzidenzwert von 50 zu sein. Dadurch ist selbst bei einem Inzidenzwert von 50 die n&auml;chtliche Ausgangssperre wieder machbar. Also da f&auml;llt mir wirklich nichts mehr ein!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warum dieser K&auml;lteeinbruch Folge des Klimawandels ist<\/strong><br>\nHinl&auml;nglich wird geglaubt, dass die Klimaerhitzung die Erde immer w&auml;rmer macht. Und nat&uuml;rlich stimmt das auch: Das letzte Jahrzehnt war global das w&auml;rmste je gemessene, neun der w&auml;rmsten je gemessenen Jahre folgten auf 2010. (In der Aufz&auml;hlung ist 2020 noch nicht dabei.)<br>\nDennoch f&uuml;hrt der Klimawandel auch zu gegenteiligen Effekten &ndash; extreme K&auml;lteeinbr&uuml;che wie derzeit, die ihren Ursprung in der Ver&auml;nderung von Luftstr&ouml;mungen in der Atmosph&auml;re haben &ndash; etwa den Polarwirbel. Normalerweise befindet sich dieser Kaltluftwirbel &uuml;ber dem Nordpol in der Stratosph&auml;re &ndash; daher auch der Name. Die Kaltluft bewegt sich in etwa 10 bis 50 Kilometern H&ouml;he kreisf&ouml;rmig &uuml;ber der Region. Jetzt aber ist dieser Wirbel &ldquo;zusammengebrochen&rdquo;, wie der Meteorologe &Ouml;zden Terli erkl&auml;rt. Minus 20 Grad erwarten die Wetterexperten in den n&auml;chsten Tagen. Terli:&bdquo;In diesem Herbst, muss man sagen, kam der [Polarwirbel, die Red.] &uuml;berhaupt nicht zur Ruhe, eierte die ganze Zeit herum, und auch Experten haben sich dar&uuml;ber gewundert. In der Forschung sagt man, dass das durchaus auch Verbindungen mit dem Eisverlust in der Arktis zu tun hat. Wenn man sich anschaut, wie wenig Eis wir im vergangenen Oktober hatten &ndash; die Arktis ist ja erst einmal gar nicht zugefroren. Es hat sehr lange gedauert.&ldquo;<br>\nHier kommt der so genannten Jetstream ins Spiel, der &ldquo;Stahlstrom&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.piqd.de\/klimawandel\/warum-dieser-kalteeinbruch-folge-des-klimawandels-ist\">piqd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein Etappensieg gegen Rheinmetall?<\/strong><br>\nItalien stoppt R&uuml;stungsexporte an Saudi-Arabien und die VAE<br>\nEs gibt Grund zum Feiern f&uuml;r die Aktivist*innen zahlreicher Gruppen und Organisationen &ndash; besonders auf Sardinien1: Nach jahrelanger Kampagnenarbeit, zahlreichen Petitionen, Demonstrationen, Blockadeaktionen und Gerichtsverfahren hat die italienische Regierung beschlossen, die bereits in den letzten Jahren erteilten Genehmigungen von Waffenexporten nach Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabische Emirate nicht nur auszusetzen, sondern ganz zu widerrufen. Zudem werden weiterhin keine neuen Lizenzen f&uuml;r diese Staaten von der italienischen Regierung erteilt&hellip;.<br>\nRWM Italia S.p.A. klagt gegen Widerruf<br>\nRWM Italia S.p.A. ist weniger erfreut, betrifft diese Entscheidung laut des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers Fabio Sgarzi doch vor allem die Tochtergesellschaft des R&uuml;stungsriesens. F&uuml;r die Rechtfertigung ihrer Klage gegen den Widerruf der Exportgenehmigungen f&uuml;hrt Sgarzi die rund zweihundert Arbeiter*innen der Bombenfabrik auf Sardinien an: &bdquo;Diejenigen, die jetzt die Folgen all dessen tragen m&uuml;ssen, sind neben dem Unternehmen die Hunderte von Arbeitern in der Region und ihre Familien&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/02\/08\/ein-etappensieg-gegen-rheinmetall\/\">IMI<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Rheinmetall Defence: RWM Italia hat seinen Hauptsitz in Ghedi in Norditalien und verf&uuml;gt <a href=\"https:\/\/www.rheinmetall-defence.com\/en\/rheinmetall_defence\/company\/divisions_and_subsidiaries\/index.php\">&uuml;ber eine Produktionsst&auml;tte auf Sardinien in Domusnovas<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>F&uuml;r Exportgenehmigungen f&uuml;r Waffen ist der Bundessicherheitsrat zust&auml;ndig. Der entscheidet in geheimer Sitzung nach dem Kriegswaffengesetz. Wenn exportierte R&uuml;stungsg&uuml;ter zu friedensst&ouml;renden Aktionen oder zu Angriffskriegen verwendet werden k&ouml;nnten, ist ihre Ausfuhr verboten. Lieferungen von Kriegswaffen in L&auml;nder, die in bewaffnete Auseinandersetzungen verwickelt sind oder wo eine solche droht, d&uuml;rfen nicht genehmigt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Um die Bestimmungen zu umgehen, verlagert Rheinmetall die Produktion in L&auml;nder mit weniger strengen Regeln um die t&ouml;dlichen Produkte trotzdem weltweit verkaufen zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Rheinmetall baute zu diesem Zweck die Bombenfabrik auf Sardinien. RWM (Rheinmetall Waffe Munition) Italia ist ein 100% Tochterunternehmen von Rheinmetall: eine deutsche Fabrik f&uuml;r den Waffenexport auf italienischem Boden.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Schema: Die Fabrik steht in einer armen Region mit hoher Arbeitslosigkeit. Die Politik freut sich &uuml;ber die Investitionen aus Deutschland und mit Geld und Arbeitspl&auml;tzen wird die Kritik an den hergestellten Bomben zum Verstummen gebracht. Keiner fragt, was mit den Bomben passiert, die dort hergestellt werden. Man stellt sie dort ja nur her, was andere dann damit machen ist nicht ihre Sache.<\/em><\/p>\n<p><em>Und jetzt, wo sich der Widerstand regt, kommt wieder das Totschlagargument der Arbeitspl&auml;tze ins Spiel. Entweder Mordwaffen herstellen oder Arbeitslosigkeit: was ist euch lieber?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Langweilig, dreckig, gef&auml;hrlich&ldquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Im Zuge der Kampagne &ldquo;Rheinmetall entwaffnen&rdquo; werfen dem Konzern mehrere Organisationen vor, Kriegsverbrechen zu erm&ouml;glichen und daf&uuml;r &ldquo;Schlupfl&ouml;cher&rdquo; zu nutzen, die ihm die Politik l&auml;sst. So hatte die italienische Rheinmetall-Tochterfirma RWM Italia Bomben an Saudi-Arabien geliefert, als f&uuml;r rein deutsche Produkte bereits ein Exportstopp dorthin galt, weil das K&ouml;nigreich Krieg gegen den Jemen f&uuml;hrt. Als die Firma nach einer Strafanzeige des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) zunehmend unter Druck geriet, wurden im Juli 2019 die Lieferungen eingestellt.<br>\nF&uuml;r das Vorgehen des Nato-Partners T&uuml;rkei, der bei der sogenannten &ldquo;Operation Olivenzweig&rdquo; in Afrin deutsche Panzer einsetzte, erkannten die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags in einem Gutachten von 2018 keine v&ouml;lkerrechtliche Legitimation. &ldquo;Einen &uuml;berzeugenden Beweis daf&uuml;r, dass sich die allgemeine Bedrohungssituation an der syrisch-t&uuml;rkischen Grenze zu einer konkreten Selbstverteidigungslage verdichtet hat, hat die T&uuml;rkei nicht angetreten&rdquo;, hei&szlig;t es darin. Die schwer um Arbeitspl&auml;tze in R&uuml;stungsfirmen besorgte deutsche Wehrministerin denkt aber gar nicht daran, wegen solcher Lappalien die Zusammenarbeit mit der T&uuml;rkei einzustellen, sondern bezeichnete sie erst vergangene Woche als &ldquo;wichtigen Partner&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Langweilig-dreckig-gefaehrlich-5049216.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vergiftete Solidarit&auml;t<\/strong><br>\nGastkommentar zum Vorstandsbeschluss der Partei Die Linke zu Kuba<br>\n&raquo;Solidarit&auml;t mit Kuba&laquo; lautet ein Beschluss des Parteivorstandes der Linken vom 23. Januar 2021. Die Linke verurteilt die Versch&auml;rfung der US-Sanktionen gegen Kuba und dr&uuml;ckt Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Kampagne &raquo;F&uuml;r ein Ende der Blockade gegen Kuba!&laquo; aus. Verurteilt werden Versuche, die Regierung Kubas durch Regime-Change-Aktivit&auml;ten aus dem Ausland zu st&uuml;rzen. Doch genau darauf l&auml;uft der letzte Absatz des Beschlusses raus. Denn dort hei&szlig;t es scheinbar harmlos: &raquo;F&uuml;r Die Linke gilt, Menschenrechte sind universell, sie gelten f&uuml;r jede und jeden &ndash; &uuml;berall! Wir treten ein f&uuml;r eine Fortsetzung des Dialogs in Kuba mit kritischen K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstlern sowie Aktivistinnen und Aktivisten zur Demokratisierung der kubanischen Gesellschaft.&laquo;<br>\n(&hellip;) Als &raquo;kritischer K&uuml;nstler&laquo; gilt offenbar auch ein vom ND als &raquo;oppositioneller Rapper&laquo; bezeichneter Trump-Anh&auml;nger namens Denis Sol&iacute;s. Ob dessen Inhaftierung auf Kuba rechtsstaatlich und taktisch klug ist, kann von hier aus nicht beurteilt werden. Dass ein Dialog mit einem rabiaten Antikommunisten, der laut den kubanischen Beh&ouml;rden Kontakte zu terroristischen Gruppen in den USA unterhalten soll, f&uuml;r die kommunistische Regierung wenig Sinn macht, ist dagegen offensichtlich. Die kubanische Regierung ist um den Dialog mit kritischen K&uuml;nstlern bem&uuml;ht und hat diesen bereits im November mit protestierenden Kulturschaffenden begonnen. Doch dessen Fortsetzung zwei Monate sp&auml;ter wurde durch Provokateure unter anderem aus der San-Isidro-Bewegung mit St&ouml;raktionen vereitelt, die auf medienwirksame Bilder f&uuml;r das Ausland abzielten.<br>\nDer Linke-Beschluss zur Solidarit&auml;t mit Kuba erweist sich als Trojanisches Pferd des Antikommunismus. Denn es ist nicht m&ouml;glich, gleichzeitig solidarisch zu sein mit dem sozialistischen Kuba und mit denjenigen, die einer US-Invasion das Wort reden. Dass nicht allen Vorstandsmitgliedern die Hintergr&uuml;nde bewusst waren, ist anzunehmen. Doch auch der Vorwurf, dass es einigen weniger um Solidarit&auml;t mit Kuba ging als darum, gegen&uuml;ber der olivgr&uuml;nen Regime-Change-Partei und der SPD-Regierungsf&auml;higkeit zu demonstrieren, steht im Raum. Um diesen Verdacht einer vergifteten Solidarit&auml;t zu entkr&auml;ften, sollte es jetzt f&uuml;r die Partei Die Linke h&ouml;chste Zeit sein, mit ganzer Kraft f&uuml;r ein Ende der Blockade gegen Kuba einzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/396034.linkspartei-vergiftete-solidarit%C3%A4t.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wer steckt hinter der antikubanischen Show in San Isidro?<\/strong><br>\nDer Alltag in San Isidro, in Alt Havanna wird durch eine Gruppe von Personen gest&ouml;rt &ndash; 14 insgesamt- von denen 4 zur sogenannten Bewegung San Isidro geh&ouml;ren-, die sich zum Mittelpunkt einer neuen, von der US-Regierung gesponserten und unterst&uuml;tzten konterrevolution&auml;ren Show entwickelt haben&hellip;<br>\n(&hellip;) Wer zieht die F&auml;den?<br>\nDie neue von Washington und Miami ausgehende Show ist Teil der Subversionspl&auml;ne gegen Kuba und hat ihre Vorl&auml;ufer in &auml;hnlichen Aktionen, die von dieser Regierung organisiert, ausgef&uuml;hrt und finanziert wurden, um die Revolution zu zerst&ouml;ren.<br>\nWenn wir den modus operandi der sogenannten Bewegung San Isidro analysieren, treffen wir auf viele Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten, die in der Strategie des Weichen Putsches aus dem Handbuch des US-Politologen Gene Sharp stammen, und man erkennt diverse &Auml;hnlichkeiten mit den ausgef&uuml;hrten Pl&auml;nen im ukrainischen Maid&aacute;n, den venezolanischen Guarimbas und den Aktionen von kriminellen Gruppen beim Putsch gegen Evo Morales in Bolivien &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.granma.cu\/cuba\/2020-11-25\/wer-steckt-hinter-der-antikubanischen-show-in-san-isidro\">Granma<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutschland warnt vor Afghanistan-R&uuml;ckzugsterminen<\/strong><br>\nDeutscher Au&szlig;enminister sagt, dass die Friedensgespr&auml;che nicht bis zum Stichtag abgeschlossen sein werden<br>\nDave DeCamp<br>\nDeutschland hat am Dienstag vor einem Abzug der US-amerikanischen und anderer ausl&auml;ndischer Truppen aus Afghanistan bis zu der im Februar 2020 vereinbarten Frist im Rahmen des Friedensabkommens zwischen den USA und den Taliban gewarnt.<br>\nDer deutsche Au&szlig;enminister Heiko Maas sagte, der Abzug solle sich nach dem Fortschritt der innerafghanischen Friedensgespr&auml;che richten, nicht nach der Frist. Maas sagte, dass &ldquo;diese Friedensgespr&auml;che bis zum Stichtag nicht zu Ende sein werden&rdquo; und dass die Koalition nicht &ldquo;sklavisch am Datum Ende April festhalten muss.&rdquo;<br>\nMaas&rsquo; Kommentare kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Aussichten auf einen Abzug aus Afghanistan immer unwahrscheinlicher erscheinen. NATO-Vertreter haben bereits gesagt, dass die ausl&auml;ndischen Streitkr&auml;fte &uuml;ber den Stichtag hinaus in Afghanistan bleiben werden. Die Biden-Administration beschuldigt die Taliban, ihren Teil der Abmachung nicht einzuhalten, und das Pentagon sagte, das Abzugsdatum sei ungewiss.<br>\nDeutschland, die USA und die NATO f&uuml;hren die Tatsache, dass die Gewalt zwischen den Taliban und der von den USA unterst&uuml;tzten Regierung nicht aufgeh&ouml;rt hat, als Grund f&uuml;r einen Verbleib an. Aber ein Verbleib in Afghanistan wird die Gewalt nur verl&auml;ngern.<br>\nBerichten zufolge werden die ausl&auml;ndischen Truppen &uuml;ber die Frist im Fr&uuml;hjahr hinaus bleiben, und die Taliban schw&ouml;ren, dass die K&auml;mpfe weitergehen werden. Die Angriffe der Taliban auf die US-Truppen haben seit der Unterzeichnung des Abkommens nachgelassen. Wenn die USA bleiben, k&ouml;nnten diese Angriffe wieder beginnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2021_02_03_deutschland.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kramp-Karrenbauer und Zorn wollen Bundeswehr modernisieren<\/strong><br>\nVerteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Zorn wollen die Bundeswehr umbauen und besser ausr&uuml;sten. Eckpunkte beschreiben sie in einem Konzeptpapier, das der F.A.Z. vorliegt.<br>\nIm Verteidigungsministerium sollen in einer Organisationsreform &bdquo;stabslastige&ldquo; Fehlstrukturen und eine zu starke Orientierung auf Friedens- und Stabilisierungseins&auml;tze korrigiert werden. Bis Mai sollen dazu Erlasse f&uuml;r eine &bdquo;Bundeswehr der Zukunft&ldquo; folgen, die &bdquo;F&auml;higkeiten, Struktur und Einsatzbereitschaft&ldquo; der Streitkr&auml;fte neu justieren.<br>\nEs ist das erste Mal, dass eine Verteidigungsministerin, Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt in Friedenszeiten, und der Generalinspekteur als deutscher Generalstabschef ein solches Papier gemeinsam ver&ouml;ffentlichen. Neben klaren Beschreibungen der Zust&auml;nde in der Truppe unterbreiten sie konkrete Vorschl&auml;ge f&uuml;r einen entschiedenen Kurswechsel&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/f-a-z-exklusiv-kramp-karrenbauer-und-zorn-wollen-bundeswehr-modernisieren-17189190.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Da kann schon Zorn-ig werden. Zorn &amp; Knarrenbauer fahren volle Kraft voraus auf den n&auml;chsten Krieg zu. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Neue US-Regierung schlie&szlig;t Gespr&auml;che mit Maduro aus, h&auml;lt an Guaid&oacute; fest<\/strong><br>\nWashington. US-Staatschef Joe Biden will keinen Dialog mit der venezolanischen Regierung. Dies betonte der Sprecher des Au&szlig;enministeriums, Ned Price, bei einer Pressekonferenz. Jeder &ldquo;direkte Kontakt&rdquo; mit Pr&auml;sident Niol&aacute;s Maduro sei ausgeschlossen, die US-Regierung betrachte ihn als &ldquo;Diktator&rdquo;.<br>\n&ldquo;Das vorrangige Ziel der Biden-Harris-Administration ist es, einen friedlichen, demokratischen &Uuml;bergang in Venezuela durch freie und faire Pr&auml;sidentschafts- und Parlamentswahlen zu unterst&uuml;tzen&rdquo;, erkl&auml;rte Price&hellip;<br>\nDie Europ&auml;ische Union hatte im Januar ihre Position zu Guaid&oacute; revidiert und erkennt ihn nicht mehr als &ldquo;&Uuml;bergangspr&auml;sidenten&rdquo; an.<br>\nZwar zerstreuen die Kommentare von Price die Vermutungen, dass Biden von der Politik seines Vorg&auml;ngers gegen&uuml;ber Venezuela abweichen wird, noch ist jedoch unklar, ob seine Regierung die von Donald Trump verh&auml;ngten, weitreichenden Sanktionen gegen die Wirtschaft des Landes, vor allem gegen die Erd&ouml;lindustrie, modifizieren wird&hellip;<br>\nPrice &auml;u&szlig;erte jedoch keine Absicht der USA, die einseitigen Strafma&szlig;nahmen zur&uuml;ckzunehmen und erkl&auml;rte, sie w&uuml;rden weiterhin &ldquo;Funktion&auml;re und Kumpane des Regimes ins Visier nehmen, die in Korruption und Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/02\/247721\/usa-kein-dialog-mit-maduro\">amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die streikenden &Auml;rzte Myanmars appellieren an die Welt: <\/strong><br>\nHelft uns im Kampf gegen den Milit&auml;rputsch!<br>\nDas richtig gehend Unerh&ouml;rte ist passiert: Nein, gemeint ist nicht der neuerliche Putsch der uniformierten Bande in Myanmar. Gemeint ist die nunmehr erstmals weltweit sichtbare Tatsache, dass es eben in Myanmar nicht nur die Verbrecher-Armee und eine (warum auch immer) Nobelpreistr&auml;gerin samt ihrer Partei als politische Akteure gibt &ndash; sondern eine gro&szlig;e und starke demokratische Bewegung in der Bev&ouml;lkerung. Die massiv gegen den neuerlichen Putsch mobilisiert &ndash; und wobei (keineswegs wirklich &uuml;blich) die Gewerkschaften eine tragende Rolle spielen &ndash; insbesondere die &Auml;rzte-Gewerkschaft, deren Streik im staatlichen Gesundheitswesen der Auftakt zu einer Streikbewegung gegen den Putsch war, die nun auch im Bildungswesen und der Textilindustrie stattfinden&hellip; In dem global verbreiteten Aufruf &bdquo;Direct Appeal to International Medical Community&ldquo; vom 03. Februar 2021 an die &bdquo;medizinische Gemeinschaft der Welt&ldquo; appellieren die Streikenden nun an die weltweite Unterst&uuml;tzung im Kampf gegen die neue Milit&auml;r-Diktatur und reihen sich in das Civil Disobedience Movement ein. Ein Appell, den wir im Folgenden dokumentieren:<br>\nDirect Appeal to International Medical Community<br>\nDear Brothers and Sisters,<br>\nWe, Myanmar medical doctors, have been bearing the brunt of global Covid-19 pandemic and providing much needed medical care to our patients despite limited resources and infrastructure. Now, Myanmar military has ruthlessly staged a coup d&rsquo;etat and installed themselves as military government, putting their own interests above our vulnerable population, who have been facing medical, economic, and social hardship during global pandemic. Because the military regime lacks any political legitimacy, we do not recognize them as our government. We refuse to obey any order from the illegitimate military regime. Who has demonstrated they do not have any regards for our poorpatients. We will only listen and follow the instruction from our democratically elected government, headed by State counsellor Daw Aung San Suu Kyl and President U Win Myint. Global community and global institutions are apparently powerless now. We directly appeal to our brothers and sisters in global medical community, who understand our physical, emotional and mental hardships. Please stand together with us. Please share this news forward.  Please pressure your government not to recognize the illegitimate military regime.<br>\nYour brother and sister<br>\nFrom Myanmar<br>\nCivil Disobedience Movement<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/myanmar\/gewerkschaften-myanmar\/die-streikenden-aerzte-myanmars-appellieren-an-die-welt-helft-uns-im-kampf-gegen-den-militaerputsch\/\">Labournet<\/a>\n<p><strong>Dazu: Myanmars Milit&auml;r zerst&ouml;rt NLD-Zentrale<\/strong><br>\nRangun. Nach dem Milit&auml;rputsch in Myanmar hat die Armee die Zentrale der Partei der festgenommenen De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi nach Angaben der NLD zerst&ouml;rt. Die &raquo;diktatorische&laquo; Milit&auml;rf&uuml;hrung habe die Parteizentrale in der Wirtschaftsmetropole Rangun am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr (Ortszeit) &raquo;durchsucht und zerst&ouml;rt&laquo;, teilte die Partei Nationale Liga f&uuml;r Demokratie (NLD) auf Facebook mit. Das Milit&auml;r in Myanmar hatte vor etwa einer Woche die Macht &uuml;bernommen und Suu Kyi nach Angaben der Partei unter Hausarrest gestellt. Auch Pr&auml;sident Win Myint wurde festgesetzt.<br>\nGegen den Milit&auml;rputsch gibt es in Myanmar seit Tagen Proteste. Vor der Parteizentrale der NLD in Rangun hatten sich am Dienstag erneut Demonstranten versammelt, um die Freilassung Suu Kiys und eine R&uuml;ckkehr zur Demokratie zu fordern. Die Polizei setzte Tr&auml;nengas und erstmals auch Gummigeschosse gegen die Protest-Teilnehmer ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/396519.myanmars-milit%C3%A4r-zerst%C3%B6rt-nld-zentrale.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69609\">Gebrochene Fl&uuml;gel<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-69684","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69684","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69684"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69684\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69687,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69684\/revisions\/69687"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}