{"id":69803,"date":"2021-02-15T08:38:03","date_gmt":"2021-02-15T07:38:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803"},"modified":"2021-02-15T08:38:03","modified_gmt":"2021-02-15T07:38:03","slug":"hinweise-des-tages-3799","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h01\">Merkel hat weder Ideen noch Strategie: Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r eine kl&uuml;gere Corona-Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h02\">Die menschliche Vernunft steckt gerade in einer Krise: Wie k&ouml;nnen wir sie auch in irrationalen Zeiten bewahren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h03\">Virologe: &bdquo;Corona ist auf dem R&uuml;ckzug&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h04\">Der Freiheit eine Gasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h05\">&bdquo;Europa allein kann nicht so viel ausrichten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h06\">&ldquo;Transatlantisch? Traut Euch!&rdquo; &ndash; Die zarteste Versuchung, seit es die NATO gibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h07\">55.000 Briefkastenfirmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h08\">&bdquo;Tote nur die Spitze des Eisbergs&ldquo; &ndash; so teuer wird Corona f&uuml;r die Krankenkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h09\">Studentische Hilfskr&auml;fte legen sich in Berlin mit Edeka an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h10\">Opel will bei Betriebsrenten die Garantien k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h11\">Hartz-IV-Empf&auml;nger gegen Abschaffung von Sanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h12\">Demokratie statt Technokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h13\">Ethikrat: Staatsregierung entl&auml;sst Lockdown-Kritiker L&uuml;tge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h14\">Wie die Anti-Windkraft-Kampagne funktioniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h15\">Hysterie in Suburbia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h16\">Verh&auml;ltnis zwischen USA und China am Scheideweg: Kommt mit Joe Biden die gro&szlig;e Konfrontation?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h17\">Maas: Einsatz in Afghanistan verl&auml;ngern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h18\">Ein Versto&szlig; gegen journalistische Prinzipien: Wie die NZZ &uuml;ber Daniele Ganser schreibt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel hat weder Ideen noch Strategie: Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r eine kl&uuml;gere Corona-Politik<\/strong><br>\nDer Lockdown hat nicht nur schwerwiegende wirtschaftliche Folgen. Er macht viele Menschen und ganz besonders Kinder auch depressiv und krank. Au&szlig;erdem ist er keineswegs so erfolgreich wie uns weisgemacht wird. Wir brauchen dringend eine andere, kl&uuml;gere Politik. (&hellip;)<br>\nAuch nach einem Jahr Corona gibt es in Deutschland keinerlei seri&ouml;se Daten zum Infektionsrisiko in einzelnen Branchen und Berufsgruppen. Oder schlimmer noch: es m&uuml;sste diese Daten eigentlich geben, die Gesundheits&auml;mter machen ja seit einem Jahr kaum etwas anderes als Infektionsketten nachzuverfolgen, aber die Zusammenfassung und Auswertung ihrer Erkenntnisse scheint niemanden zu interessieren, am wenigsten die politischen Entscheidungstr&auml;ger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/weitergedacht\/weitergedacht-die-wagenknecht-kolumne-kanzlerin-hat-weder-ideen-noch-strategie-plaedoyer-fuer-kluegeres-krisenmanagement_id_12973322.html?fbclid=IwAR3ALlcq48fPwEkzI9B6KDVNM3Reh3FSCZHM3FNpqspLZdibnExb1z4AA-o%20\">Sahra Wagenknecht in Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die menschliche Vernunft steckt gerade in einer Krise: Wie k&ouml;nnen wir sie auch in irrationalen Zeiten bewahren?<\/strong><br>\nDie Wissenschaftsskeptiker kennen wir schon &ndash; neu sind die Lockdown-Fanatiker. Die beiden Typen sind nur scheinbar gegens&auml;tzlich: In Wahrheit glauben beide an die eine grosse L&ouml;sung der gegenw&auml;rtigen Misere. Doch ist dies vor allem ein grosser Irrtum. [&hellip;]<br>\nNeben die Corona-Leugner, Impfgegner und teilweise wahnsinnigen Wissenschaftsskeptiker treten neuerdings Lockdown-Fanatiker, die nach immer h&auml;rteren Versch&auml;rfungen gieren und dabei &uuml;bersehen, dass viele Menschen sich einfach deswegen nicht noch einmal wie im M&auml;rz oder April 2020 verhalten werden, weil sie inzwischen wissen, dass f&uuml;r sie nur ein geringes pers&ouml;nliches Risiko von der Pr&auml;senz des Virus ausgeht.<br>\nEs ist keineswegs unvern&uuml;nftig, wenn Kinder und Jugendliche in die Schule gehen oder an Universit&auml;ten echte soziale Kontakte in realen Lehrveranstaltungen kn&uuml;pfen wollen. Es ist auch nicht unvern&uuml;nftig, wenn Menschen, die in ihren engen nationalen Grenzen gefangen sind, in die Skigebiete str&ouml;men, um zu rodeln oder Langlauf zu betreiben.<br>\nJa, es ist vielmehr vern&uuml;nftig, wenn gefordert wird, den Kulturbetrieb endlich zu &ouml;ffnen, da es schlichtweg nicht wissenschaftlich zwingend bewiesen ist, dass die Schliessung von Theatern, Opern, Kinos Ansteckungscluster signifikanter verringert als kulturfreundlichere Modelle. Umgekehrt ist es ein gigantisches Risiko f&uuml;r die moderne liberale Gesellschaft, die kulturelle Selbstverst&auml;ndigung des vernunftbegabten Tiers dauerhaft in den Lockdown-Modus zu versetzen. [&hellip;]<br>\nWeil wir angesichts einer schier unermesslichen Komplexit&auml;t nicht endg&uuml;ltig wissen k&ouml;nnen, wie man mit einer globalen Gesundheitskrise umgehen kann, ohne den Werterahmen demokratischer Rechtsstaaten zu sprengen, ist die neuerdings immer lauter werdende Forderung, endlich einmal so richtig auf die angeblich singul&auml;r existierende Wissenschaft zu h&ouml;ren, eine Form der Verblendung. Die Kooperation von Virologie, Epidemiologie und neuerdings vor allem auch der Physik ist prinzipiell unzureichend, um dem Anspruch der Moderne zu gen&uuml;gen, Komplexit&auml;t auszuhalten, ohne sie auf eine einzige monarchische Spitze zu reduzieren.<br>\nDie Vernunft sucht nach Ausgleich, nach einer Mitte, die dynamisch ist. Man kann hier geradezu von einer Politik der radikalen Mitte sprechen, die es sich zur Aufgabe macht, die Extrempositionen zu vermitteln, also den L&ouml;sungsraum durch Verhandlungsprozesse zu verschieben. Der in diesen Tagen wieder lauter werdende Ruf nach einer endg&uuml;ltigen wissenschaftlichen, evidenzbasierten L&ouml;sung der Pandemie widerspricht genau diesem Anliegen der Moderne, er ist zutiefst unvern&uuml;nftig, weil er die Komplexit&auml;t der sozialen Systeme, die an der Pandemie und der Pandemiebek&auml;mpfung beteiligt sind, masslos untersch&auml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/markus-gabriel-ueber-coronaleugner-und-lockdownfanatiker-ld.1598379\">Markus Gabriel in der NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Virologe: &bdquo;Corona ist auf dem R&uuml;ckzug&ldquo;<\/strong><br>\nKlaus St&ouml;hr hat an der Universit&auml;t Leipzig Epidemiologie und Veterin&auml;rmedizin studiert. St&ouml;hr war lange Jahre Leiter des Global-Influenza-Programms. Als Sars-Forschungskoordinator der WHO hat sein internationales Team das Sars-Virus 2003 entdeckt. Er arbeitete sp&auml;ter f&uuml;r den Pharmakonzern Novartis.<br>\nBerliner Zeitung: Laut neuesten WHO-Zahlen gehen die Corona-F&auml;lle weltweit deutlich und schnell zur&uuml;ck. Kann man sagen: Corona ist auf dem R&uuml;ckzug?<br>\nKlaus St&ouml;hr: Ja, gegenw&auml;rtig kann man das so sagen. Die Pandemie ist global eindeutig r&uuml;ckl&auml;ufig. Die aktuellen Zahlen der WHO zeigen das ganz deutlich. Einige Entwicklungen sind besonders &uuml;berraschend. Das betrifft vor allem den R&uuml;ckgang der Zahlen in Nordamerika. Die Entwicklung entspricht dem, was wir zum Beispiel von den Pandemien 1957 und 1968 kennen. Es gibt Wellen, die dann nach drei Monaten wieder zusammenbrechen. Das hei&szlig;t nicht, dass sie verschwinden wird &ndash; in einigen L&auml;ndern wird die Pandemie zum Jahrsende verschwunden sein, in anderen noch viel l&auml;nger laufen. (&hellip;)<br>\nWas ist mit den viel beschworenen Mutationen?<br>\nDie generelle Angst vor Varianten, den sogenannten Mutationen, ist unbegr&uuml;ndet. Zum einen ist festzuhalten, dass es bereits 7000 verschiedene Varianten gibt. Ganz speziell sieht die Realit&auml;t bei der sogenannten UK-Variante anders aus als die Modelle vorhergesagt hatten. Die Bef&uuml;rchtung, dass die britische Mutante infekti&ouml;ser sein k&ouml;nnte, hat sich aus den Beobachtungen in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern bis dato nicht best&auml;tigt: In Irland und Gro&szlig;britannien gab es einen dramatischen R&uuml;ckgang der Zahlen der Infizierten, obwohl dort etwa 90 Prozent die britische Mutation haben d&uuml;rften. In Frankreich, Schweiz und D&auml;nemark sehen wir anhand der empirischen Zahlen einen &auml;hnlichen Trend. Trotz eines deutlichen Anstiegs des Anteils der britischen Mutation gehen die Fallzahlen weiter ungebrochen zur&uuml;ck. Wenn die Wirklichkeit nicht mit den Modellen &uuml;bereinstimmt, bin ich daf&uuml;r, dass wir die Modelle der Realit&auml;t anpassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-ist-auf-dem-rueckzug-li.139546?mktcid=smsh&amp;mktcval=OS%20Share%20Hub%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Klaus St&ouml;hr durfte bekanntlich nicht an der vor-letzten Merkel-L&auml;nder Runde teilnehmen. Er kam aber in dieser Woche im ARD-Brennpunkt zu den neuen Beschl&uuml;ssen zu Wort. Moderatorin Susanne Stichler versuchte schon nach kurzer Zeit, ihn zu unterbrechen, weil ihr offenbar eine Aussage nicht passte. Das misslang. Das Interview blieb recht kurz, die Moderatorin schien froh, als das Gespr&auml;ch beendet war&hellip;.(mein Eindruck). <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr St&ouml;hr kritisiert in seinem Interview mit der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; nicht zum ersten Mal das Krisenmanagement der Regierungen von Bund und L&auml;ndern. Bitte lesen Sie dazu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69165#h13\">Virologe kritisiert Merkels Corona-Strategie: &bdquo;Zielwert illusorisch&ldquo;<\/a>. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69600#h02\">Herr St&ouml;hr ist Koordinator der Expertengruppe Corona Strategie<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Freiheit eine Gasse<\/strong><br>\nWer wegen Corona &ldquo;mehr Diktatur wagen&rdquo; will, zeigt: Nach 70 Jahren Demokratie ist wieder alles m&ouml;glich. Eine Entgegnung auf Thomas Brussig. [&hellip;]<br>\nBrussig r&auml;umt der Wissenschaft ein Pr&auml;rogativ beim Umgang mit dem Coronavirus ein, &ldquo;und nur der Wissenschaft&rdquo;. Das k&ouml;nnen Wissenschaftler nur begr&uuml;&szlig;en. Doch ist nur ein sehr kleiner, ausgesuchter Teil von ihnen gemeint, Geistes- und Sozialwissenschaftler sicher genauso wenig, wie Juristen und Psychologen, die f&uuml;r Schul&ouml;ffnungen pl&auml;dieren. Gemeint sind eher die Virologinnen und Virologen, aber auch die und ihre Ansichten gibt es nur im Plural. Es ist nach einem Jahr Coronabek&auml;mpfung ein solcher Allgemeinplatz, dass man ihn kaum niederzuschreiben wagt: Die Experten wissen noch immer zu wenig &uuml;ber das Virus, nicht einmal &uuml;ber die von Brussig angef&uuml;hrte Mortalit&auml;tsrate herrscht Konsens. Noch weniger &uuml;ber die Eind&auml;mmungsma&szlig;nahmen und ihre exakte Wirksamkeit. [&hellip;]<br>\nMan w&uuml;sste nun gern, wie Brussig sich konkret den Ausnahmezustand vorstellt. Wer sollte der Diktator sein? Von wem sollte die Macht denn ausgehen? Vom RKI und dem Kanzleramt? Oder von der bayerischen Staatskanzlei? Es gibt tats&auml;chlich wieder Rufe nach dem starken Mann. Anders lassen sich die Umfragezahlen f&uuml;r Markus S&ouml;der nicht erkl&auml;ren. Ausweislich der Corona-Zahlen in Bayern ist der Ministerpr&auml;sident nicht erfolgreich. Rhetorisch umso mehr. Und so hat sein makabres Rechenbeispiel vom t&auml;glichen Flugzeugabsturz seinen Weg auch in Brussigs Text gefunden. Dabei w&auml;re es einfacher und ehrlicher, die Zahl der Todesopfer in Pflegeheimbewohnern anzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/brussig-corona-diktatur-rki-mutante-1.5202051\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Europa allein kann nicht so viel ausrichten&ldquo;<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft, Gabriel Felbermayr, glaubt nicht, dass neue EU-Sanktionen helfen werden, den Druck auf Russland zu erh&ouml;hen. Eine breitere Koalition zu schmieden sei jedoch schwierig, weil die Kosten der Sanktionen zu ungleich verteilt seien, sagte er im Dlf. (&hellip;)<br>\nGabriel Felbermayr: Ich bin da skeptisch. Die Frage ist immer, was will man mit Sanktionen erreichen. Wenn man Russland wirklich wirtschaftlich in die Knie zwingen will, dann br&auml;uchte man dazu eine gro&szlig;e Koalition von L&auml;ndern, da kann Europa allein nicht so viel ausrichten, wie notwendig w&auml;re. Da br&auml;uchte es zumindest auch China an Bord und am besten noch Indien und weitere Handelspartner Russlands. Dass in der Vergangenheit die Sanktionen so schlecht gewirkt haben, hat ja damit zu tun, dass sie unterlaufen werden von anderen L&auml;ndern, das ist ein Kernproblem. Deswegen bin ich skeptisch, dass jetzt noch eine Schippe draufzulegen wirklich hilft. Die Ziele, die wir gegen&uuml;ber Russland haben, sind ja sehr gro&szlig;e. Wir wollen ja nicht weniger als einen Regimewandel in Russland, das ist sehr schwer zu erreichen mit wirtschaftlichem Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/neue-eu-sanktionen-gegen-russland-europa-allein-kann-nicht.795.de.html?dram:article_id=492386%20\">deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> Damit er&uuml;brigt sich ein f&uuml;r alle mal die Frage, wer sich bei wem in die inneren Angelegenheiten einmischt. Die &ldquo;Haltet den Dieb&rdquo;-Methode. Oder gibt es ein mir unbekanntes entsprechendes Zitat von vergleichbarer russischer Stelle, die als Ziel den Regimewechsel in der EU oder USA vorgibt? Ich denke nicht, wir s&auml;hen es sicherlich bis heute t&auml;glich in einem Artikel stehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die nie gestellte Frage mit wahrscheinlicher Antwort: Warum sei das gro&szlig;e Ziel der EU nicht ein auf Frieden orientierter gemeinsamer gro&szlig;-eurasischer Wirtschaftsraum, wie Russland und China seit &uuml;ber 20 Jahren immer wieder vorgeschlagen haben? Dies sei mit wirtschaftlichem Druck (unserer amerikanischen Freunde) nur sehr schwer zu erreichen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Transatlantisch? Traut Euch!&rdquo; &ndash; Die zarteste Versuchung, seit es die NATO gibt<\/strong><br>\nPunktgenau zur Amtseinf&uuml;hrung Joe Bidens wurde ausgerechnet von der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung ein Strategiepapier transatlantischer Thinktanks pr&auml;sentiert, das f&uuml;r eine &ldquo;Neue &Uuml;bereinkunft zwischen Deutschland und Amerika&rdquo; pl&auml;diert: &ldquo;Z&uuml;gig, ambitioniert und schwer umkehrbar!&rdquo; [&hellip;]<br>\nUnd so ist es denn auch nicht verwunderlich, dass das Dossier von Vertretern nahezu s&auml;mtlicher transatlantischer Think Tanks und ihrer deutschen Alliierten unterzeichnet wurde: Atlantik-Br&uuml;cke, Aspen Institute, German Marshall Fund und Brookings Institution, der European Council on Foreign Relations, die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik, die Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik, das Kieler Institut f&uuml;r Sicherheitspolitik und die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, die Hanns-Seidel-Stiftung schlie&szlig;lich, wundert das noch jemanden?, die l&auml;ngst auf Linie getrimmte und den Gr&uuml;nen nahestehende Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung &ndash; alle, und das sind noch gar nicht alle, haben sie sich zu einer gemeinsamen Plattform zusammengefunden, die dringlichst daf&uuml;r wirbt, dass wieder mal ein (dieses Mal transatlantischer) &sbquo;Ruck&lsquo; durchs Land zu gehen hat! [&hellip;]<br>\nDie (nirgends namentlich genannten) Autoren wollen nicht einfach zur&uuml;ck in die vermeintlich idyllische Pr&auml;-Trump-&Auml;ra, ihr Anliegen ist erheblich, um eines ihrer Lieblingsw&ouml;rter zu zitieren, ambitionierter! Das &uuml;ber stolze 60.000 Zeichen lange Dossier pl&auml;diert, der Untertitel macht dies sofort unmissverst&auml;ndlich klar, f&uuml;r nichts weniger als f&uuml;r eine &bdquo;Neue &Uuml;bereinkunft zwischen Deutschland und Amerika&ldquo;. Dass diese angestrebte &bdquo;Neue &Uuml;bereinkunft&ldquo; nicht nur gleich neunmal bem&uuml;ht &ndash; das nackte Wort &bdquo;&Uuml;bereinkunft&ldquo; bringt es sogar auf ganze f&uuml;nfzehn Nennungen &ndash;, sondern auch, als handele es sich um einen seit Jahrzehnten etablierten Begriff, stets gro&szlig; geschrieben wird, ist nat&uuml;rlich kein Zufall. Hier soll offensichtlich ein fixer Terminus in den &ouml;ffentlichen Diskurs lanciert und dort &sbquo;nachhaltig&lsquo; verankert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/113046-transatlantisch-traut-euch-zarteste-versuchung\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>55.000 Briefkastenfirmen<\/strong><br>\nAus LuxLeaks nichts gelernt: Auf luxemburgischen Konten haben Steuerfl&uuml;chtige 6,5 Billionen Euro gebunkert. Die EU-Kommission &auml;u&szlig;erte sich ausweichend.<br>\nSieben Jahre nach dem Finanzskandal um die &bdquo;LuxLeaks&ldquo; steht Luxemburg erneut am Pranger. Diesmal geht es um den Vorwurf, die &bdquo;Steueroase Luxemburg&ldquo; erlaube es Gro&szlig;konzernen und verm&ouml;genden Personen, Milliardengewinne in das Gro&szlig;herzogtum zu verschieben und Steuern zu sparen. Die Regierung Luxemburgs wies die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck, die Br&uuml;sseler EU-Kommission gab sich &uuml;berrascht.<br>\nDie &bdquo;LuxLeaks&ldquo; waren 2014 kurz nach Amtsbeginn des damaligen EU-Kommissionspr&auml;sidenten Jean-Claude Juncker bekannt geworden. Sie zeigten, dass Firmen wie Apple, Amazon oder die Deutsche Bank in Luxemburg aggressive Steuervermeidungsmodelle aufgebaut hatten. Juncker und seine Beh&ouml;rde gelobten nach dem Skandal Besserung und f&uuml;hrten eine &bdquo;schwarze Liste&ldquo; mit Steuerparadiesen ein.<br>\nDoch auf dieser Liste stehen nur L&auml;nder au&szlig;erhalb der EU. Luxemburg, die Niederlande oder Malta, die oft wegen besonders vorteilhafter Konditionen f&uuml;r Kleinanleger und Gro&szlig;konzerne auffallen, sind nicht gelistet. Br&uuml;ssel dr&uuml;ckt bei seinen eigenen Mitgliedstaaten ein Auge zu &ndash; was nach Auffassung von Kritikern zu massiven Steuerausf&auml;llen und einer Verzerrung des Wettbewerbs f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Luxemburg-bleibt-Steueroase\/!5746602\/%20\">Eric Bonse in taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Tote nur die Spitze des Eisbergs&ldquo; &ndash; so teuer wird Corona f&uuml;r die Krankenkassen<\/strong><br>\nDen gesetzlichen Krankenversicherungen fehlt wegen der Corona-Pandemie immer mehr Geld &ndash; allein 2022 d&uuml;rften es 17 Milliarden Euro werden. Viele Kosten sind noch gar nicht absehbar. F&uuml;r Millionen Deutsche k&ouml;nnten die Sozialbeitr&auml;ge jetzt deutlich steigen. (&hellip;)<br>\nBisher hat die Corona-Krise vor allem dazu gef&uuml;hrt, dass die Einnahmen der gesetzlichen Kassen deutlich sanken. Das liegt vor allem daran, dass viele Versicherte aufgrund von Kurzarbeit deutlich geringere Beitr&auml;ge zahlten. Diese L&uuml;cke konnte zwar geschlossen werden, allerdings kostete dies wertvolle Reserven, die ab n&auml;chstem Jahr aufgebraucht sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article226252129\/Gesetzliche-Krankenkassen-Nach-Corona-drohen-Milliardendefizit-und-steigende-Beitraege.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist irref&uuml;hrend, da im Text fast ausschlie&szlig;lich Faktoren genannt werden, die nicht kausal der Krankheit, sondern den Ma&szlig;nahmen zuzuschreiben sind. Der gr&ouml;&szlig;te Faktor ist dabei das Wegbrechen der Beitr&auml;ge durch Kurzarbeit und Einkommensr&uuml;ckg&auml;ngen. Man h&auml;tte also auch titeln k&ouml;nnen: &bdquo;So teuer wird der Lockdown f&uuml;r die Krankenkassen&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Studentische Hilfskr&auml;fte legen sich in Berlin mit Edeka an<\/strong><br>\nBesch&auml;ftigte eines Berliner Supermarkts fordern Zuschl&auml;ge ein, die ihnen vertraglich zustehen. Es folgt ein z&auml;her Streit mit den Vorgesetzten. (&hellip;)<br>\nNun ist es ausgerechnet die &ouml;ffentlich zu Schau gestellte Solidarit&auml;t, die Angestellte einer Friedrichshainer Filiale derzeit bei ihrem Arbeitgeber vermissen. Sie prangern an, dass das Unternehmen sie um ihre tarifvertraglichen Rechte bringen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/dank-fuer-corona-einsatz-aber-keine-zuschlaege-studentische-hilfskraefte-legen-sich-in-berlin-mit-edeka-an\/26899026.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Opel will bei Betriebsrenten die Garantien k&uuml;rzen<\/strong><br>\nWie stellt sich Opel eine &bdquo;grundlegende Modernisierung&ldquo; der eigenen betrieblichen Altersversorgung (bAV) vor? Der Abschied von der rein arbeitgeberfinanzierten, lebenslangen Betriebsrente naht. Welche Einschnitte dar&uuml;ber hinaus geplant sind. (&hellip;)<br>\nWie das Handelsblatt weiter ausf&uuml;hrt, warnt der Betriebsrat davor, dass Opels Personalabteilung eher ein kapitalmarktorientiertes System pr&auml;feriert. Der Zinsertrag w&auml;re dann davon abh&auml;ngig, welche Ergebnisse die gew&auml;hlten Fonds erzielen. Bef&uuml;rchtung der Arbeitnehmer-Vertreter: Entwickelt sich der Fonds schlecht, w&auml;re der Kapitalbetrag zu Renteneintritt deutlich geringer.<br>\nZudem will sich der Autohersteller von der reinen Arbeitgeberfinanzierung verabschieden. Zuk&uuml;nftig sollen dann die Mitarbeiter einen &bdquo;wesentlichen Teil&ldquo; der Beitr&auml;ge selbst aufbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4900968\/Opel-will-bei-Betriebsrenten-die-Garantien-kurzen\/%20\">Versicherungsbote<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Opel zielt mit mit seiner &ldquo;Betriebsrentenreform&rdquo; darauf ab, was auch andere deutsche Unternehmen seit den 1990er-Jahren getan haben: Umstellung auf &ldquo;defined contribution&rdquo; &ndash; aka: Abw&auml;lzung aller Anlagerisiken auf den Arbeitnehmer. Die Beitr&auml;ge sollen die Arbeitnehmer bittesch&ouml;n &ldquo;wesentlich&rdquo; selbst zahlen und erh&ouml;ht werden die Renten dann auch nicht mehr automatisch. Die Bundesregierung k&ouml;nnte auch gegensteuern, indem sie endlich die teure staatliche F&ouml;rderung von Riesterrente und bAV einstampft und das zus&auml;tzliche Geld in bessere Leistungen der GRV steckt. Selbst ein Teilkapitalstock w&auml;re in der GRV m&ouml;glich, n&auml;mlich &uuml;ber bundesweit zu gr&uuml;ndende Wohnungsgenossenschaften, die allen Versicherten\/Rentnern zu g&uuml;nstigen Mieten ein stadtnahes Wohnen in jeder Lebenslage gew&auml;hren. Mehrgenerationenh&auml;user, betreutes Wohnen, Kinderg&auml;rten f&uuml;r Bewohner und Nachbarn etc. w&auml;ren alles m&ouml;glich. Bei negativen Realzinsen k&ouml;nnte die GRV diese Wohnungsgesellschaften sehr g&uuml;nstig aufbauen und m&uuml;sste dank ihrer Bonit&auml;t keine Eigenmittel einbringen. Wenn die Annuit&auml;ten &uuml;ber 30 Jahre laufen, dann kann die Tilgung im besten Fall aus den Mieteinnahmen gedeckt werden. Rentner k&ouml;nnten dort quasi mietfrei wohnen, indem z.B. 100 &euro; Rentenzahlung in bar gleichgesetzt werden mit 110 &euro; Mietzahlung in der GRV-Wohnungsgenossenschaft. Das w&uuml;rde der GRV nebenbei noch Liquidit&auml;t sparen. &Ouml;ffentliche Diskussion: Keine <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hartz-IV-Empf&auml;nger gegen Abschaffung von Sanktionen<\/strong><br>\nZum Termin nicht erschienen oder einen Job abgelehnt: In solchen F&auml;llen kann Hartz-IV-Beziehern Geld gek&uuml;rzt werden. Die Praxis ist umstritten &ndash; doch selbst die meisten Betroffenen wollen sie wohl nicht beenden. (&hellip;)<br>\nEine neue Auswertung zeigt, dass sich selbst unter den Empf&auml;ngern der Grundsicherung wahrscheinlich keine Mehrheit f&uuml;r eine komplette Abschaffung der Sanktionen findet. Das geht aus einer Analyse des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) zu den Hartz-IV-Reformpl&auml;nen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hartz-iv-empfaenger-in-befragung-gegen-abschaffung-von-sanktionen-a-27d3ecd6-292d-4ff7-9e3c-8c9b0a38ac45?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph%20\">Spiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Hartz IV: 86,9% sind &ndash; gegen Sanktionen!<\/strong><br>\nSpiegel bringt Fake News! Florian Diekmann von &ldquo;der Spiegel&rdquo; hat sich selbst m&auml;chtig in die Nesseln gesetzt! Mit Fake &ndash; News versucht er im &ldquo;Spiegel&rdquo; &ndash; die &Auml;rmsten gegen die Armen auszuspielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/fhp-freie-hartz-iv-presse\/hartz-iv-umfrage-zur-strafdebatte-86-sind\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Demokratie statt Technokratie<\/strong><br>\nDeutschland muss aufpassen, wegen der Coronakrise nicht zu einer Technokratie zu werden, wie es so mancher fordert, sagte Historikerin Franziska Augstein im Dlf. &bdquo;Technokraten w&uuml;rden nicht unbedingt das &ouml;ffentliche Gespr&auml;ch f&ouml;rdern, und das brauchen wir in einem gro&szlig;en Gemeinwesen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDass momentan exekutiv, also vom Bundeskanzleramt aus, bzw. von den Regierungen der L&auml;nder aus regiert werde, h&auml;lt Augstein f&uuml;r problematisch. &bdquo;Parlamente werden nicht gefragt. Das ist in Ordnung in einer Krisensituation.&ldquo; Doch die Krise dauere bereits ein Jahr. &bdquo;Das geht ein bisschen weit an der Demokratie vorbei und behindert eben bedauerlicherweise auch die vern&uuml;nftige Entscheidungsfindung in den Regierungsstellen.&ldquo;<br>\nAugstein nannte ein Beispiel eines SPD-Parlamentariers, der eine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet hat, auf welcher Basis einzelne Entscheidungen in der Coronakrise getroffen wurden und kritisierte die ausweichende und unbefriedigende Antwort: &bdquo;So kann man mit einem Parlament nicht umgehen. Man darf nicht vergessen: Das Parlament, das sind unsere Leute, das sind die Leute, die wir, die B&uuml;rger, ins Parlament gew&auml;hlt haben. Und wenn dann da einer mal aufsteht und sagt: Entschuldigung, ich h&auml;tte gerne Erkl&auml;rungen und er bekommt keine, dann ist das eine Geringsch&auml;tzung des Souver&auml;ns. Und der Souver&auml;n, das ist das Volk.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/pandemie-bekaempfung-demokratie-statt-technokratie.694.de.html?dram:article_id=492519%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auch auf die Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten Marcus Held und die &bdquo;unbefriedigende Antwort&ldquo; der Bundesregierung hingewiesen. Bitte lesen und sehen Sie dazu:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69635#h14\">Corona-Gesetze: &ldquo;So etwas in sieben Jahren Bundestag nicht erlebt&rdquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69707#h04\">Jetzt rumort es auch in der SPD: Abgeordneter rechnet mit Corona-Politik ab<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ethikrat: Staatsregierung entl&auml;sst Lockdown-Kritiker L&uuml;tge<\/strong><br>\nDas Kabinett unter Ministerpr&auml;sident S&ouml;der hat den M&uuml;nchener Wirtschaftsethik-Professor L&uuml;tge aus dem Bayerischen Ethikrat entlassen. Seine &Auml;u&szlig;erungen seien nicht mit der &ldquo;Arbeit im Ethikrat in Einklang&rdquo;. L&uuml;tge &auml;u&szlig;erte sich &ldquo;&uuml;berrascht&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDer Wirtschaftsethik-Professor L&uuml;tge hatte &ouml;ffentlich immer wieder die strengen Corona-Lockdown-Regeln kritisiert und vor &ldquo;vielen Kollateralsch&auml;den&rdquo; gewarnt. So gerate etwa die Behandlung anderer gef&auml;hrlicher Krankheiten v&ouml;llig aus dem Fokus, auch gingen Menschen nicht zu den Voruntersuchungen.<br>\nIm BR-Interview mit Kontrovers sagte er etwa am 20. Januar, dass das Durchschnittsalter der Corona-Toten bei etwa 84 Jahren liege. &ldquo;Da stirbt man an Corona oder an etwas anderem, so ist es nun mal. Menschen sterben.&rdquo; Au&szlig;erdem glaubt L&uuml;tge, dass die #ZeroCovid-Kampagne &ldquo;v&ouml;llig illusorisch&rdquo; sei. Die &ldquo;geforderten und erwarteten Inzidenzen&rdquo; seien im Winter nicht zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/ethikrat-staatsregierung-entlaesst-lockdown-kritiker-luetge,SOjalPE%20\">BR<\/a>\n<p><strong>Dazu: L&uuml;tge nicht mehr im Ethikrat<\/strong><br>\nDer TUM-Professor f&uuml;r Wirtschaftsethik hatte seit Monaten die Corona-Ma&szlig;nahmen vehement kritisiert. Nun muss er das Beratergremium verlassen.<br>\nChristoph L&uuml;tge ist nicht l&auml;nger Mitglied des Bayerischen Ethikrats. Wie am Donnerstag bekannt wurde, widerrief das Bayerische Kabinett bereits am 2. Februar einstimmig L&uuml;tges Bestellung. Der Professor f&uuml;r Wirtschaftsethik an der Technischen Universit&auml;t M&uuml;nchen (TUM) hatte seit Monaten die Corona-Ma&szlig;nahmen der Bundes- und der bayerischen Staatsregierung vehement kritisiert. Unter anderem h&auml;lt er den Lockdown f&uuml;r &ldquo;mittelalterlich&rdquo; und fordert die sofortige Aufhebung. Zu den j&uuml;ngsten Beschl&uuml;ssen von Bund und L&auml;ndern twitterte er am Mittwochabend, sie machten ihn &ldquo;fassungslos&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/christoph-luetge-ehtikrat-bayern-soeder-1.5203730%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.B.:<\/strong> Nach und nach werden alle Kritiker der Regierungsma&szlig;nahmen mundtot gemacht. Wie lange d&uuml;rfen derartige Willk&uuml;rma&szlig;nahmen noch weitergehen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie die Anti-Windkraft-Kampagne funktioniert<\/strong><br>\nDie Staaten der EU haben sich gerade auf das Ziel verst&auml;ndigt, bis 2050 klimaneutral zu werden, bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um mindestens 55 Prozent sinken. Der neue US-Pr&auml;sident Joe Biden will mit einer &auml;hnlichen Erkl&auml;rung nachziehen. Doch einer Gruppe von Energiesystemforschern geht das nicht schnell genug. In einer Deklaration fordern sie, schon bis 2030 ausschlie&szlig;lich Strom aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen &ndash; und zwar weltweit. Andere Bereiche wie Verkehr, Industrie oder W&auml;rmeversorgung sollen m&ouml;glichst bis 2035 folgen. Der neue Zeitplan &ldquo;ergibt sich aus der Notwendigkeit, aus dem, was wir von der Klimawissenschaft erfahren haben&rdquo;, sagt Mitinitiator Eicke Weber, ehemals Direktor am Fraunhofer-Institut f&uuml;r Solare Energiesysteme (ISE) und heute Vorsitzender eines europ&auml;ischen Solarverbands.<br>\nTats&auml;chlich verlor der Ausbau speziell der Windkraft zuletzt massiv an Tempo, 2020 kamen in Deutschland lediglich 420 neue Windr&auml;der dazu, schlechter war die Rate in den vergangenen 20 Jahren nur einmal: 2019 wurden nur 320 neue Windr&auml;der ans Netz geschlossen. Zum Vergleich: 2017 kamen hierzulande 1.792 neue Windr&auml;der dazu, 2014 waren es 1.760, im Rekordjahr 2002 sogar 2328. Das zum Jahresende 2020 verabschiedete EEG 2021 sieht bis 2030 f&uuml;r die Windenergie an Land ein Ausbauziel von 71.000 Megawatt vor, aktuell sind knapp 55.000 Megawatt installiert, es m&uuml;ssten also j&auml;hrlich wenigstens 1.500 Megawatt dazu kommen &ndash; und kein Windrad d&uuml;rfte abgebaut werden, was unrealistisch ist, denn die ersten Anlagen fallen nach 20 Jahren aus der EEG-F&ouml;rderung raus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.piqd.de\/klimawandel\/wie-die-anti-windkraft-kampagne-funktioniert%20\">piqd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hysterie in Suburbia<\/strong><br>\nJoe Biden verdankt seinen Wahlsieg auch einer Mehrheit in den wohlhabenden US-Countys mit den besten Colleges. Deren W&auml;hlerschaft, die schon l&auml;ngst von den Republikanern zu den Demokraten &uuml;bergelaufen ist, schreit heute in schrillen T&ouml;nen nach Zensur, die Facebook und Twitter aus&uuml;ben sollen. (&hellip;)<br>\nAber wenn sie das progressive Lager betrachten, werden sie sich kopfsch&uuml;ttelnd fragen: Wie konnten es diese Liberalen klug finden, die gr&ouml;&szlig;ten &ouml;konomischen und kulturellen M&auml;chte unserer Zeit &ndash; die Herren des Silicon Valley &ndash; mit der Aufgabe zu betrauen, ihre Gegner zu zensieren?<br>\nDer liberale Veteran Ira Glasser berichtet, wie progressive Akademikerkreise sich f&uuml;r Sprachregelungen einsetzen, weil sie davon ausgehen, &bdquo;dass die Entscheidungen dar&uuml;ber, gegen wen sich diese richten, bei ihnen selber liegen wird&ldquo;. Solche wohlmeinenden Liberalen, folgert Glasser, haben nicht verstanden, dass einschr&auml;nkende Sprachregeln wie Giftgas sind: &bdquo;Wenn man Giftgas in der Hand und ein Ziel vor Augen hat, h&auml;lt man das f&uuml;r eine gro&szlig;artige Waffe; aber der Wind kann sich jederzeit drehen &ndash; insbesondere in der Politik &ndash; und pl&ouml;tzlich kriegst du das Giftgas selbst ins Gesicht.&ldquo;<br>\nFolgt man dieser Metapher, kann die Geschichte eigentlich nur schlecht enden. Der Angriff des Mobs auf das Kapitol hat uns allen Angst gemacht. Aber wenn die Demokraten die L&ouml;sung f&uuml;r das Problem in der Zensur sehen &ndash; ausge&uuml;bt durch die Monopolisten des Silicon Valley &ndash;, ist dies ein schockierender Treuebruch. Man kann eine Partei, die 30 Jahre lang die Sorgen und Anliegen der Arbeiterklasse missachtet und stattdessen die Autorit&auml;t der Etablierten respektiert und protegiert hat, mit vielen Begriffen kennzeichnen &ndash; aber das Wort &bdquo;liberal&ldquo; im Sinne von &bdquo;progressiv&ldquo; geh&ouml;rt nicht dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5735449%20\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verh&auml;ltnis zwischen USA und China am Scheideweg: Kommt mit Joe Biden die gro&szlig;e Konfrontation?<\/strong><br>\nIn den Betrachtungen der Medien zur Au&szlig;enpolitik der USA unter Pr&auml;sident Joe Biden wird vordergr&uuml;ndig behauptet, diese sei deshalb in eine schwierige Lage geraten, weil ihre Glaubw&uuml;rdigkeit gelitten habe. Das stimmt zwar, ist aber weder neu noch ausreichend, um die tats&auml;chlichen Ursachen f&uuml;r den gef&auml;hrlichen Zustand der Welt zu erkl&auml;ren.<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden hat die Linie seines Vorg&auml;ngers Donald Trump in dem Sinne &uuml;bernommen, dass er gegen China eine Allianz bilden will, in die unter F&uuml;hrung der USA die EU, Australien, Japan , S&uuml;dkorea, Indien, Saudi-Arabien und andere Akteure des Mittleren Ostens einbezogen werden sollen. Dazu gibt es in den USA auch einen breiten partei&uuml;bergreifenden Konsens. Auf dieser Grundlage will Biden eine &ldquo;vereinte demokratische Front&rdquo; in der Region aufbauen. Das betrifft sowohl S&uuml;dostasien als auch Zentralasien.<br>\nSchon Anfang Januar 2021 wurde ein Schritt unternommen, um die Position der USA in Zentralasien zu festigen. Die USA, Kasachstan und Usbekistan k&uuml;ndigten am 7. Januar an, eine Investitionspartnerschaft zu schaffen,  und luden andere Staaten der Region zum Beitritt ein. Noch vom damaligen Au&szlig;enminister John Kerry im Jahr 2015 &ndash; als Joe Biden Vizepr&auml;sident war &ndash;eingeleitete diplomatische Konsultationen sollen sich in konkreten gemeinsamen Projekten in den Bereichen Energie, Verkehr, Infrastruktur, Landwirtschaft, Handel, Gesundheit und F&ouml;rderung des Privateigentums konkretisieren. Man wolle &ldquo;starke unabh&auml;ngige M&auml;rkte&rdquo; schaffen, damit die Republiken &ldquo;wirtschaftlich nicht von einem Land abh&auml;ngig sind&rdquo;.<br>\nEs geht also gegen die Positionen Chinas und Russland in der Region, aber auch gegen die Integrationsinitiativen wie die Eurasische Wirtschaftsunion und Chinas Strategie der Seidenstra&szlig;e (&ldquo;One Belt &ndash; One Road&rdquo;, OBOR).<br>\nF&uuml;r Biden ist es wichtig, die Umsetzung der chinesischen OBOR-Strategie zu verhindern. In Zentralasien soll die Spannung aufrechterhalten werden. Offen provokative Ma&szlig;nahmen sollen die hohe Autorit&auml;t der Volksrepublik China auf internationaler Ebene untergraben und die Interessen des Landes in lebenswichtigen Regionen beeintr&auml;chtigen. Die Aktivit&auml;ten der USA zur Schaffung und Aufrechterhaltung eines China feindlichen au&szlig;enpolitischen Umfelds werden ebenso fortgesetzt, wie die Versuche, China in regionale Konflikte zu verwickeln und es so weit wie m&ouml;glich zu schw&auml;chen.<br>\nDie Festigung des B&uuml;ndnisses zwischen China und Russland, die Seidenstra&szlig;e durch den mittleren Osten bis ins Zentrum Europas, chinesische Innovations-, Investitions-, Wirtschafts- und Handelspolitik und zunehmend auch milit&auml;rische Faktoren werden immer wirksamer gegen die Hegemonialpolitik der USA in Asien, Afrika und in Europa wirksam.<br>\nDie Volksrepublik beweist ihre vielf&auml;ltigen F&auml;higkeiten, die auf einem gro&szlig;en Staatsverm&ouml;gen aufbauen, w&auml;hrend die USA die inneren Krisen des Systems bew&auml;ltigen m&uuml;ssen.<br>\nTrotzdem zeigt die Biden-Regierung bisher keine Bereitschaft, dem im Sinne einer konstruktiven  Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil und zur Herstellung und Festigung der internationalen Sicherheit und des Friedens Rechnung zu tragen. Deshalb sind die Beziehungen zwischen den USA und China in bisher nicht vorhandene Schwierigkeiten geraten. Die chinesische Seite spricht sogar von einem &ldquo;Scheideweg&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/113138-verhaeltnis-zwischen-usa-und-china-am-scheideweg\/%20\">Anton Latzo in RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Maas: Einsatz in Afghanistan verl&auml;ngern<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Heiko Maas schl&auml;gt vor, das Ende M&auml;rz auslaufende Mandat f&uuml;r den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu verl&auml;ngern. Linken-Vize-Fraktionschef Dietmar Bartsch hingegen fordert eine Exitstrategie f&uuml;r den umstrittenen Einsatz.<br>\nLaut Maas seien die Friedensverhandlungen mit den militant-islamistischen Taliban bis zum vorgesehenen Ende des Einsatzes noch nicht abgeschlossen, so der SPD-Politiker in den Zeitungen der &ldquo;Funke-Mediengruppe&rdquo;. &ldquo;Deshalb m&uuml;ssen wir auch mit einem neuen Bundestagsmandat auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/maas-afghanistan-bundeswehr-mandat-100.html#xtor=CS5-62%20\">ZDF<\/a>\n<p><strong>Dazu: Politische L&ouml;sung f&uuml;r Afghanistan, Bundeswehr endlich abziehen<\/strong><br>\n&bdquo;Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Afghanistan, wo das Abkommen der USA mit den Taliban kurz vor dem Scheitern steht und eine weitere Eskalation der Sicherheitslage vor Ort zu erwarten ist, muss die Bundesregierung endlich unabh&auml;ngig von US-Entscheidungen Verantwortung f&uuml;r die Bundeswehr &uuml;bernehmen und diese aus dem Land abziehen. Die andauernde H&auml;ngepartie, was nun genau mit den Bundeswehrsoldaten in Afghanistan passieren soll, ist inakzeptabel. Der Afghanistan-Einsatz ist nach fast 20 Jahren gescheitert, das muss die Bundesregierung endlich eingestehen und die Konsequenzen daraus ziehen&ldquo;, sagt Heike H&auml;nsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Die Au&szlig;enpolitikerin weiter:<br>\n&bdquo;Es bedarf endlich konkreter politischer Initiativen, zum Beispiel einer neuen internationalen Afghanistan-Konferenz, um politische L&ouml;sungen zu bef&ouml;rdern. Dazu geh&ouml;rt die Einbeziehung der Nachbarstaaten und Initiativen der demokratischen Zivilgesellschaft, die einen innerafghanischen Vers&ouml;hnungsprozess unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen. Angesichts der aktuellen Meldungen &uuml;ber knapp 380.000 Binnenvertriebene allein im vergangenen Jahr ist es skandal&ouml;s, dass die Bundesregierung trotz katastrophaler humanit&auml;rer Zust&auml;nde und Sicherheitslage Menschen nach Afghanistan abschiebt. DIE LINKE fordert einen sofortigen Abschiebestopp f&uuml;r Afghanistan.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/politische-loesung-fuer-afghanistan-bundeswehr-endlich-abziehen\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Ein Versto&szlig; gegen journalistische Prinzipien: Wie die NZZ &uuml;ber Daniele Ganser schreibt<\/strong><br>\nNur anonyme Quellen, das Auslassen wichtiger Informationen, fehlende Objektivit&auml;t: Die Neue Z&uuml;rcher Zeitung (NZZ) hat ihren Lesern einiges zugemutet. Unter dem Titel &bdquo;Gansers J&uuml;nger&ldquo; setzt sich das ehrw&uuml;rdige Schweizer Blatt mit dem Historiker Daniele Ganser und seinem Publikum auseinander. Reichlich Raunen und viele Vorw&uuml;rfe, daf&uuml;r umso weniger Substanz &ndash; so l&auml;sst sich der Artikel zusammenfassen. Das von Ruth Fulterer verfasste St&uuml;ck will eine &bdquo;Reise durch das Universum&ldquo; der Ganser-&bdquo;Fans&ldquo; sein. Es zeigt sich: Die Reise wurde zwar angetreten, intellektuell durchdrungen und vollendet wurde sie nicht. Eine Analyse. (&hellip;)<br>\nZum Schluss erfolgt ein Fazit zu Gansers Publikum, das wie erwartet ausf&auml;llt. Die Autorin inszeniert sich selbst als eine Person, die in der Lage ist, die &bdquo;wahre&ldquo; Realit&auml;t zu kennen &ndash; im Gegensatz zu Gansers &bdquo;J&uuml;ngern&ldquo;, denen Ganser den &bdquo;Einlassschein&ldquo; reicht f&uuml;r eine Welt, in der sicher geglaubte Wahrheiten verschwinden und so das Gef&uuml;hl entstehe, man k&ouml;nne dem System nicht trauen. (&hellip;)<br>\nDie beiden Schlusss&auml;tze lassen erahnen, warum manche Journalisten so verbissen gegen Daniele Ganser und Co. anschreiben und gegen das, was sie als &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorien&rdquo; bezeichnen. Viele dieser Journalisten sind als Vertreter der Orthodoxie zu verstehen. Ihnen geht es gerade darum, nicht den &bdquo;Einlassschein&ldquo; abzuholen in eine Welt, in der &bdquo;sicher geglaubte Wahrheiten verschwinden&ldquo;. Sie wollen in jener Welt sein, in der die &bdquo;sicher geglaubten Wahrheiten&ldquo; wahr und auch unangetastet bleiben. In dieser Welt ist es verp&ouml;nt, &bdquo;dem System&ldquo; zu misstrauen oder gar &bdquo;das System&ldquo; grunds&auml;tzlich zu hinterfragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/ein-verstoss-gegen-journalistische-prinzipien-wie-die-nzz-uber-daniele-ganser-schreibt%20\">Marcus Kl&ouml;ckner in Multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen und sehen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69769\">Zur Diskussion gestellt: Daniele Gansers Vortrag zu Corona und China. Eine Diktatur als Vorbild.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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