{"id":69872,"date":"2021-02-17T08:32:56","date_gmt":"2021-02-17T07:32:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872"},"modified":"2021-02-17T08:32:56","modified_gmt":"2021-02-17T07:32:56","slug":"hinweise-des-tages-3801","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h01\">Warum der Neoliberalismus mit aller Macht zur&uuml;ckkehren wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h02\">Professor Hilgenfeld: &bdquo;Virus will sich nur vermehren, nicht t&ouml;ten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h03\">DGB und BDA fordern transparente &Ouml;ffnungsstrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h04\">Spanien will Weltmeister bei der Inhaftierung von Musikern bleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h05\">Chaos bei den Coronahilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h06\">Grenzkontrollen: Ein Hauch von M&auml;rz 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h07\">Berlins Ex-Innensenator Henkel rechnet mit Corona-Politik seiner Partei ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h08\">Maskenpflicht: Gift im Gesicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h09\">Gesetzliche Aktienrente als Ausweg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h10\">Is Ukraine caught between Europe and Russia? We asked Ukrainians this important question.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h11\">Free Speech &ndash; Free Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h12\">Warlike Moves<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h13\">Afghanistan: R&uuml;ckzug vom Abzug &ndash; Abschiebungen gehen weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h14\">Au&szlig;enpolitik: Russland und die Schatten der Zwerge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h15\">Wahl in Katalonien ohne grunds&auml;tzliche &Auml;nderungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h16\">Vom Volkz&auml;hlungsurteil &uuml;ber das PRISM-Programm des NSA zur einheitlichen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h17\">Neue &ldquo;Verschwundene&rdquo; und Haft f&uuml;r Menschenrechtsanw&auml;ltin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69872#h18\">Warum wir das Buch von George Orwell lesen sollten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum der Neoliberalismus mit aller Macht zur&uuml;ckkehren wird<\/strong><br>\nDie Corona-Krise weckt Hoffnungen auf eine &Uuml;berwindung des Neoliberalismus und eine postneoliberale politische Ordnung. Doch daf&uuml;r spricht nur wenig.<br>\nDer Optimismus, der sich im Gefolge der Corona-Pandemie vielerorts herausgebildet hat, ist bemerkenswert. Beispielsweise glaubt Ulrike Herrmann, Wirtschaftsredakteurin bei der &bdquo;taz&ldquo;, dass die Corona-Krise &bdquo;die neoliberale Ideologie beerdigen (d&uuml;rfte), die die westliche Welt seit 1980 dominiert hat&ldquo;. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;ert sich ihr Kollege bei der &bdquo;taz&ldquo;, Stefan Reinecke: &bdquo;Die Pandemie besiegelt den Bankrott des neoliberalen Modells.&ldquo;&hellip;<br>\nWarum sollte das diesmal anders sein? Warum sollten die Chancen auf eine Abkehr vom neoliberalen Modell jetzt besser stehen? Zumindest auf den ersten Blick erscheint das wenig plausibel. Denn w&auml;hrend sich die globale Finanzkrise eindeutig dem Wirtschaftssystem als solchem anlasten lie&szlig;, handelt es sich bei der Corona-Krise um einen von der Politik herbeigef&uuml;hrten wirtschaftlichen Stillstand. Zwar gab es bei der Finanzkrise Versuche, f&uuml;r ihre Entstehung allein individuelles Fehlverhalten verantwortlich zu machen (zockende, &uuml;berbezahlte Banker bzw. einen Verfall der moralischen Werte verschiedener Finanzmarktakteure etc.), aber die systemischen Ursachen der Krise waren f&uuml;r viele Menschen offenkundig.<br>\nDas ist bei der gegenw&auml;rtigen Krise ganz anders: Auch wenn man konzedieren muss, dass der Staat in der Corona-Krise nicht anders (zumindest nicht grundlegend anders) agieren konnte, um den Schutz der Gesundheit der Bev&ouml;lkerung zu gew&auml;hrleisten, bleibt dennoch unbestreitbar, dass er mit seinem Handeln &ndash; zumindest zu einem ganz wesentlichen Teil &ndash; die Verantwortung f&uuml;r den gegenw&auml;rtigen wirtschaftlichen Einbruch tr&auml;gt. Somit erscheint es nur recht und billig, dass er den betroffenen Unternehmen und privaten Haushalten mit allen ihm verf&uuml;gbaren Mitteln aus der Patsche hilft&hellip;<br>\nAuch der Neoliberalismus braucht den Staat<br>\n(&hellip;) Als Ideologie entspringt der Neoliberalismus in der Tat dem Wunsch, den Einfluss des Staates drastisch zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. In der politisch-&ouml;konomischen Realit&auml;t jedoch zeigt sich ein ganz anderes Bild: Hier hat der Neoliberalismus zunehmend m&auml;chtige, interventionistische, ja sogar autorit&auml;re Staatsapparate hervorgebracht. Man denke beim letztgenannten Punkt nur an die Erfahrungen in den 1970er Jahren in Lateinamerika &ndash; und hier speziell in Chile &ndash;, wo mehrere neoliberale Regimes durch Milit&auml;roperationen und Staatsstreiche errichtet wurden.<br>\nEs ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass die Neoliberalen gegen den Staat sind und ihn so klein wie m&ouml;glich halten wollen, auch wenn sie das nach au&szlig;en hin so propagieren.<br>\n(&hellip;) Der absurde Tilgungsplan<br>\nDass es sich bei dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung nicht um ein Abr&uuml;cken vom Neoliberalismus handelt, wird auch an den Pl&auml;nen zur R&uuml;ckf&uuml;hrung der zus&auml;tzlichen Staatsverschuldung deutlich: Vom Jahr 2023 an bis zum Jahr 2043 sollen die neuen Schulden zu j&auml;hrlich gleichen Anteilen getilgt werden.<br>\nDas ist &ndash; man kann es leider nicht anders sagen &ndash; eine abstruse Idee. Die R&uuml;ckzahlung von Staatsschulden erfordert Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse. Der Staat m&uuml;sste also 20 Jahre lang &Uuml;bersch&uuml;sse erzielen&hellip;<br>\nDann gilt es, die &bdquo;schwarze Null&ldquo;, die das beherzte staatliche Eingreifen &uuml;berhaupt erst erm&ouml;glicht hat, schnellstm&ouml;glich wieder zu etablieren und mit einem radikalen Tilgungsplan die Staatsverschuldung auf das alte, &bdquo;ertr&auml;gliche&ldquo; Ma&szlig; zu reduzieren. Ob das gelingt &ndash; so erscheint es &ndash;, h&auml;ngt allein vom Sparwillen der Wirtschaftsakteure ab, also der Bereitschaft aller, &bdquo;(i)n den kommenden Jahren [&hellip;] den G&uuml;rtel enger (zu) schnallen&ldquo; (zdf heute). Ein postneoliberales Zeitalter klingt anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/spotlight\/leben-untote-laenger\/warum-der-neoliberalismus-mit-aller-macht-zuruckkehren-wird\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Professor Hilgenfeld: &bdquo;Virus will sich nur vermehren, nicht t&ouml;ten&ldquo;<\/strong><br>\n2003 hat Rolf Hilgenfeld bei der Bek&auml;mpfung des SARS-Virus entscheidende Erfolge erzielt. Beim aktuellen SARS-2-Ausbruch, der als &bdquo;Corona-Pandemie&ldquo; bezeichnet wird, ist er mit seinem Forscherteam wieder ganz vorn dabei, um wirksame Gegenmittel zu finden. [&hellip;]<br>\nEin neuer Ausbruch erscheint jetzt nicht gerade erstrebenswert.<br>\nJa. Das ist aber nicht so schlimm, wie es sich anh&ouml;rt, denn das Virus passt sich an den Menschen an, wird schw&auml;cher und ruft weniger Krankheit hervor. Es wird Mutationen geben, die in der Regel dazu f&uuml;hren, dass das Virus schw&auml;cher wird.<br>\nWieso das?<br>\nDas Virus hat nur das eine Ziel, sein Erbgut zu vermehren. Deshalb ist es nicht in seinem Interesse, Menschen umzubringen. Das ist jetzt nur ein Unfall, weil dieses Virus nicht f&uuml;r den Menschen geschaffen wurde, sondern nur durch Zufall in den menschlichen Wirt hineingekommen ist. Daher wird das Virus wahrscheinlich schw&auml;cher und saisonal werden, wie das Influenza-Virus. Aber das kann noch Jahre dauern.<br>\nUnd so lange sind wir alle die Versuchskaninchen der Natur und dieses Virus?<br>\nEs gibt jetzt schon Hinweise darauf, dass das Virus schw&auml;cher wird. Man spricht jetzt schon von einem S-Stamm und von einem L-Stamm. Der eine ist schw&auml;cher als der andere. Wenn sich das bewahrheitet, k&ouml;nnte der schw&auml;chere Stamm f&uuml;r eine Durchimpfung der Bev&ouml;lkerung sorgen.<br>\nStichwort: Herdenimmunit&auml;t.<br>\nJa. Das ist wie eine nat&uuml;rliche Impfung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wlz-online.de\/waldeck\/bad-arolsen\/professor-hilgenfeld-virus-will-sich-nur-vermehren-nicht-toeten-13649906.html\">Waldeckische Landeszeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>DGB und BDA fordern transparente &Ouml;ffnungsstrategie<\/strong><br>\nDie Konferenz der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der L&auml;nder hat erste Ma&szlig;nahmen zur Lockerung des aktuellen Lockdowns bei sinkenden Inzidenzwerten vorgelegt. Diese Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen nur erste Schritte sein. Aus Sicht von BDA und DGB ist es dringend erforderlich, dass Bund und L&auml;nder kurzfristig eine transparente und regelbasierte &Ouml;ffnungsstrategie vorlegen.<br>\nns ist sehr wohl bewusst, dass in dieser Zeit der Schutz der Gesundheit der Bev&ouml;lkerung Priorit&auml;t haben muss. Auch m&uuml;ssen alle Anstrengungen unternommen werden, die Verbreitung von Virusmutanten zu vermeiden. Aber die Sorge in den Betrieben &ndash; bei Besch&auml;ftigten und Unternehmern &ndash; nimmt zu. Zahlreiche Unternehmen stehen am Rande der Existenz. Andere stellen Investitionsentscheidungen zur&uuml;ck und stehen vor kritischen Personalentscheidungen. In dieser Phase braucht es eine belastbare Planungsgrundlage.<br>\nDie schrittweise &Ouml;ffnung des wirtschaftlichen Lebens, die R&uuml;ckkehr an den Arbeitsplatz aus dem Homeoffice und die Normalisierung der Arbeit im Betrieb sind ein komplexes Verfahren, das ein ausbalanciertes Vorgehen erfordert. F&uuml;r eine erfolgreiche &Ouml;ffnung ist es aus unserer Sicht zwingend notwendig, die Sozialpartner an der Ausarbeitung dieser &Ouml;ffnungsstrategie zu beteiligen. Sie kennen unternehmerische Abl&auml;ufe, haben die Erfahrung der betrieblichen Praxis und k&ouml;nnen zugleich dabei helfen, die Akzeptanz der Ma&szlig;nahmen in den Betrieben zu st&auml;rken.<br>\nWir alle wollen das Virus erfolgreich bek&auml;mpfen. Gleichzeitig wollen wir die wirtschaftliche Delle und die sozialen Folgen so gering wie m&ouml;glich halten, Arbeitspl&auml;tze sch&uuml;tzen und einen raschen Start durch umfassende Impfungen gew&auml;hrleisten. Daf&uuml;r bedarf es aber einer breiten Akzeptanz der Ma&szlig;nahmen. Gleiches gilt f&uuml;r eine Post-Corona-Strategie. Auch hieran sollten wir &ndash; Politik und Sozialpartner &ndash; z&uuml;gig die Arbeit aufnehmen. Wichtige Weichenstellungen stehen f&uuml;r unser Land an. Wie wollen wir die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt nachhaltig st&auml;rken, in welche Zukunftsprojekte sollten wir investieren und wie machen wir unser Bildungssystem endlich fit f&uuml;r die Zukunft? Es geht um langfristige L&ouml;sungen, die einen m&ouml;glichst breiten gesellschaftlichen Konsens haben. Daran wollen wir mitarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++86829ce0-6f90-11eb-99af-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spanien will Weltmeister bei der Inhaftierung von Musikern bleiben<\/strong><br>\nNun wurde der Rapper Pablo Has&eacute;l inhaftiert, der sich anders als Valt&ograve;nyc nicht f&uuml;r den Gang ins Exil entschieden hat, um seine Meinungsfreiheit zu wahren.  [&hellip;]<br>\nSpanien ist seit Jahren Weltmeister in diesem Feld der Schikane und steht dabei noch vor dem Iran oder der T&uuml;rkei. Das Land tut auch unter der sozialdemokratischen Regierung, die sich selbst als &ldquo;progressivste Regierung der spanischen Geschichte&rdquo; bezeichnet offenbar alles, um diesen traurigen Spitzenrang nicht zu verlieren.<br>\nSo hat man am fr&uuml;hen Dienstag nun im katalanischen Lleida auch den Rapper Pablo Rivadulla inhaftieren lassen, der als Pablo Has&eacute;l bekannt ist. Denn am Freitag lief seine Frist ab, um die gegen ihn verh&auml;ngte Haftstrafe freiwillig anzutreten. Doch der k&auml;mpferische Has&eacute;l wollte sich weder stellen noch wie sein Freund Valt&ograve;nyc ins sichere belgische Exil, wo man Menschen wie ihn nicht an Spanien ausliefert. [&hellip;]<br>\nVerurteilt wurde Has&eacute;l in einem zweifelhaften Verfahren am Nationalen Gerichtshof in Madrid f&uuml;r drei Vergehen: Beleidigung des K&ouml;nigshauses, Terrorismusverherrlichung und Beleidigung staatlicher Institutionen. Die Strafe aussetzen wollte das Sondergericht nicht, da Hasel an seinem &ldquo;unsozialen Verhalten festh&auml;lt&rdquo;.<br>\nDen fr&uuml;heren K&ouml;nig hatte Hasel immer wieder als &ldquo;Dieb&rdquo;, &ldquo;Mafioso&rdquo; oder &ldquo;Schmarotzer&rdquo; bezeichnet. Juan Carlos ist inzwischen aus Spanien geflohen; mittlerweile hat er sogar Steuerbetrug einger&auml;umt. In der Schweiz, wo er keine &ldquo;Unantastbarkeit&rdquo; genie&szlig;t, wird gegen ihn ermittelt &ndash; wegen Korruption und Geldw&auml;sche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Spanien-will-Weltmeister-bei-der-Inhaftierung-von-Musikern-bleiben-5057105.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man stelle sich nur einmal vor, Putin w&uuml;rde Rapper verhaften lassen, die ihn als &bdquo;Mafioso&ldquo; bezeichnet haben. Wenn die Meinungsfreiheit in einem EU-Staat beerdigt wird, ist dies jedoch offenbar v&ouml;llig legitim und f&uuml;r unsere Medien g&auml;nzlich uninteressant. Oder haben Sie einen Sturm der Entr&uuml;stung bei den Verteidigern der westlichen Werte in den Redaktionsstuben mitbekommen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Chaos bei den Coronahilfen<\/strong><br>\nPressemitteilung von Klaus Ernst<br>\n&bdquo;Dass es zu einem zweiten Lockdown kommen w&uuml;rde, war sp&auml;testens am Ende des Sommers klar. Dennoch wurde die Zeit nicht genutzt, um vern&uuml;nftige Strukturen aufzubauen, damit notwendige Wirtschaftshilfen schnell ausbezahlt werden k&ouml;nnen. Da hat das Wirtschaftsministerium versagt&ldquo;, erkl&auml;rt Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag, anl&auml;sslich des heutigen &bdquo;Wirtschaftsgipfels&ldquo; von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit Vertretern von Wirtschaftsverb&auml;nden. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Dass Gelder ohne jede Auflage hinsichtlich Besch&auml;ftigungssicherung an Unternehmen flie&szlig;en, ist nicht hinnehmbar. Staatshilfen m&uuml;ssen zur Bedingung haben, dass Verlagerungen ins Ausland ausgeschlossen werden und die Unternehmensf&uuml;hrung mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung trifft, wie die Besch&auml;ftigung gesichert und die Belegschaft durch Weiterbildung f&uuml;r die Zukunft ger&uuml;stet werden soll.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/chaos-bei-den-coronahilfen\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Grenzkontrollen: Ein Hauch von M&auml;rz 2020<\/strong><br>\nDer Streit um die deutschen Grenzkontrollen spitzt sich zu. Nicht nur Br&uuml;ssel widerspricht Berlin &ndash; auch in Wien, Prag und Paris w&auml;chst der Unmut. Wiederholt sich die Krise vom M&auml;rz 2020, als Deutschland allein gegen alle stand?<br>\nAbgeriegelte Grenzen, kilometerlange Staus und b&ouml;se Worte: Die deutschen Grenzkontrollen an &Uuml;berg&auml;ngen zu Tschechien, Tirol und der Slowakei sorgen f&uuml;r massiven &Auml;rger.<br>\nBesonders deutlich wurde das Wiener Au&szlig;enministerium. Es berief den deutschen Botschafter ein und nahm danach kein Blatt vor den Mund: &ldquo;In dem Gespr&auml;ch wurde von &ouml;sterreichischer Seite noch einmal darauf hingewiesen, dass die extrem strengen Ma&szlig;nahmen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sind und in einem klaren Widerspruch zu den &lsquo;lessons learned&rsquo; des letzten Fr&uuml;hjahres stehen.&rdquo;<br>\nAuch Frankreich l&auml;sst sich nicht den Mund verbieten. Frankreichs Europaminister Cl&eacute;ment Beaune nannte die deutschen Ma&szlig;nahmen im Sender France Info &ldquo;hart&rdquo;.<br>\nIn Paris f&uuml;rchtet man, dass Berlin wieder die Grenze zu Frankreich dicht machen k&ouml;nnte &ndash; so wie letztes Jahr, als Elsa&szlig; und Lothringen regelrecht abgeriegelt wurden.<br>\nDas Bundesinnenministerium betonte, die Kontrollen seien der &ldquo;absolute Ausnahmefall&rdquo;. Wegen der britischen Corona-Mutante habe man keine andere Wahl.<br>\nDoch diese Begr&uuml;ndung &uuml;berzeugt nicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/update-grenzkontrollen-allein-gegen-alle-in-berlin\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Berlins Ex-Innensenator Henkel rechnet mit Corona-Politik seiner Partei ab<\/strong><br>\nDer ehemalige CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel hat sich mit bitteren Worten an seine Partei gewandt. Die deutsche Corona-Politik mache ihn zynisch und bitter<br>\nDer ehemalige Berliner Innensenator und CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel rechnet in einem bitteren Facebook-Post mit der Corona-Politik in Deutschland ab. Der 57-J&auml;hrige, der f&uuml;r die CDU noch im Abgeordnetenhaus sitzt, greift darin auch die Berliner CDU und seinen Fraktionschef Burkard Dregger scharf f&uuml;r die Forderung an, den Lockdown weiter zu verl&auml;ngern und die Sieben-Tage-Inzidenz auf bestenfalls zehn zu dr&uuml;cken.<br>\nDas hatte Dregger Anfang Februar im Tagesspiegel gefordert &ndash; und damit eine &bdquo;LowCovid&ldquo;-Strategie angestrebt&hellip;<br>\n&bdquo;Vergessen wir, dass die Ansteckungsmeldungen sinken, vergessen wir die gescheiterte Impfstrategie der Bundesregierung, vor allem aber vergessen wir die Hoffnung auf eine Beendigung des Lockdowns&ldquo;, formuliert er bitter. Explizit erw&auml;hnt Henkel dann die Forderung seines Landesverbandes, Hotels, Restaurants, Handel und Kultur erst wieder bei einer Inzidenz von zehn oder 20 zu &ouml;ffnen.<br>\nSein Beitrag schlie&szlig;t mit den Worten: &bdquo;Also dann &ndash; weiter so! Verl&auml;ngern wir den Lockdown am besten gleich bis zur Landtags- und Bundestagswahl. Wir werden das Land schon schaffen!&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/wir-werden-das-land-schon-schaffen-berlins-ex-innensenator-henkel-rechnet-mit-corona-politik-seiner-partei-ab\/26917824.html\">tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Maskenpflicht: Gift im Gesicht<\/strong><br>\nAlles in allem tragen wir einen Chemiecocktail vor Nase und Mund, der nie auf seine Giftigkeit und niemals auf etwaige Langzeitwirkungen untersucht wurde<br>\nAuch wenn das Vlies der meisten FFP2-Masken wie Papier erscheint, es handelt sich um einen thermoplastischen Kunststoff: Polypropylen. Dazu kommen Klebstoffe, Bindemittel, Antioxidantien, UV-Stabilisatoren in gro&szlig;en Mengen. Au&szlig;erdem haben die Forscher vom Hamburger Umweltinstitut und der Leuphana-Universit&auml;t in L&uuml;neburg, wo Michael Braungart Professor f&uuml;r Eco-Design ist, fl&uuml;chtige organische Kohlenwasserstoffe in den zertifizierten Masken gefunden.<br>\nIn manchen waren auch gro&szlig;e Mengen Formaldehyd oder Anilin und dann zus&auml;tzlich k&uuml;nstliche Duftstoffe, die den unangenehmen Chemiegeruch &uuml;berlagern sollen. Bei den blau eingef&auml;rbten OP-Masken wird zus&auml;tzlich meistens noch Cobalt als Farbstoff verwendet.<br>\nAlles in allem tragen wir einen Chemiecocktail vor Nase und Mund, der nie auf seine Giftigkeit und niemals auf etwaige Langzeitwirkungen untersucht wurde. Und weil die Chemie allein nicht auszureichen scheint, atmen wir auch noch Mikrofaserpartikel ein, die genau die richtige Gr&ouml;&szlig;e haben, um sich in unserer Lunge festzusetzen oder von dort aus weiter durch den K&ouml;rper zu wandern&hellip;<br>\nDas grunds&auml;tzliche Problem: Die Inhaltsstoffe der Masken sind von der Zulassung nicht betroffen. Es wird nur die Funktionsf&auml;higkeit getestet. Wenn die Maske eine ausreichende Filterwirkung zeigt, wird sie zertifiziert. Und dann bekommen haupts&auml;chlich die &Auml;lteren auch noch einen Brief von der Bundesregierung mit zwei Gutscheinen, mit denen sie sich jeweils sechs Masken gegen Zuzahlung von zwei Euro in der Apotheke abholen k&ouml;nnen. Ausgerechnet die Apotheken sorgen daf&uuml;r, dass die Menschen ihren Giftcocktail bekommen.<br>\nBesonders problematisch sind die Mikroplastikfasern, die sich von dem Maskenvlies l&ouml;sen. Die Teams um Michael Braungart haben die Masken untersuchen lassen und genau die Fasern gefunden, die nach der Definition der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die gef&auml;hrlichsten sind. Im &ldquo;Staub-Info&rdquo; der DGUV hei&szlig;t es:<br>\n&ldquo;Als Faserst&auml;ube werden luftgetragene Partikel aus anorganischen oder organischen Stoffen bezeichnet, die eine l&auml;ngliche Geometrie besitzen. Eine besondere Rolle spielen dabei Fasern, die eine L&auml;nge von &gt; 5 &micro;m, einen Durchmesser &lt; 3 &micro;m haben und ein L&auml;nge-Durchmesser-Verh&auml;ltnis von 3:1 &uuml;berschreiten, da nur sie in die tieferen Atemwege vordringen k&ouml;nnen. Fasern dieser Geometrie werden auch als WHO-Faser bezeichnet.\"\nAuf der Netzseite der Unfallversicherung finden sich lange Anleitungen der Berufsgenossenschaften zum Arbeitsschutz beim Umgang mit solchen Fasern und Links zur Bundesanstalt f&uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die die verschiedenen TRGS, die technischen Regeln zum Umgang mit Gefahrstoffen, auflisten. Und uns werden genau diese Gefahrstoffe ins Gesicht verordnet. Lungenschaden geht auch ohne Virus...\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Maskenpflicht-Gift-im-Gesicht-5055786.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Werner R&uuml;gemer:<\/strong> &hellip;da FFP2- und OP-masken von mehreren, verschiedenen Herstellern aus verschiedenen Staaten produziert werden, m&uuml;sste vor einer solchen Aussage wie von Prof. Braungart gekl&auml;rt werden: welche Masken welcher Hersteller wurden untersucht, welche nicht? welche Angaben gibt es dazu von Prof. Braungart? F&uuml;r wichtig zur Beurteilung der FFP2-masken halte ich die &Auml;nderung der Empfehlung zum Einsatz der Masken durch das zust&auml;ndige Bundesamt f&uuml;r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) kurz vor der Verpflichtung zum Tragen der Maske durch den Gesundheitsminister.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.R.:<\/strong> Da ich unter einer chronischen Atemwegskrankheit durch Allergie leide, fiel mir schon h&auml;ufiger auf, dass ich nach l&auml;ngerem Tragen einer FFP2\/OP Maske jedes Mal eine leichte Bronchitis bekomme und je tiefer ich dabei atme, umso schlimmer wird, so dass ich manchmal 2-3 Tage lang unter einer Art Erk&auml;ltungssymptomen leide. Ich hatte schon vorher den Verdacht gehabt, dass es an den verarbeiteten Chemikalien liegen k&ouml;nnte, da ich zuvor immer eine dicke Stoffmaske mit Baumwollvlies getragen und damit nie irgendwelche Probleme mit der Lunge hatte. Da ich wohl nicht die Einzige bin, die eine vorgesch&auml;digte Lunge hat, stellt sich f&uuml;r mich umso dringlicher die Frage, ob dem BGM das Problem &uuml;berhaupt bekannt ist und wie man sich da eigentlich abhelfen kann, ohne da&szlig; man dazu gezwungen ist ausgerechnet die Lunge unn&ouml;tig zu sch&auml;digen. Auf Lebensmitteleinkauf kann ja schlie&szlig;lich wohl kaum verzichten und als Gro&szlig;st&auml;dter ohne Auto auch nicht auf eine Busfahrt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesetzliche Aktienrente als Ausweg?<\/strong><br>\nVor der Bundestagswahl im September kommt das Thema Rentenreform auf die Agenda. Politiker und Verbrauchersch&uuml;tzer fordern eine Erg&auml;nzung der gesetzlichen Rente durch staatliche Aktieninvestments.<br>\n(&hellip;) Nicht nur die ung&uuml;nstige Entwicklung im Verh&auml;ltnis von Rentnern zu Beitragszahlern macht dem gesetzlichen Rentensystem zu schaffen. Auch die Niedrigzinsphase l&auml;sst keine sicheren Anlagen mit einer nennenswerten Verzinsung zu. Die Rentenkasse muss allj&auml;hrlich mit Milliardenbetr&auml;gen aus Steuermitteln bezuschusst werden. F&uuml;r das Jahr 2020 werden diese Zusch&uuml;sse auf rund 100 Milliarden Euro gesch&auml;tzt, gut ein Viertel des Bundeshaushalts.<br>\n&hellip; Aus verschiedenen Richtungen kommen Forderungen, die Rentenkassen st&auml;rker in die Kapitalm&auml;rkte investieren zu lassen. Insbesondere durch Aktieninvestments k&ouml;nnten h&ouml;here Renditen erzielt werden und damit das staatliche System entlastet werden. Dabei dienen oft die Rentensysteme aus Schweden und Norwegen als Vorbild. FDP-Finanz- und Sozialpolitiker fordern jetzt etwa eine Erg&auml;nzung des gesetzlichen Systems durch eine Umleitung eines Teils der Rentenbeitr&auml;ge in eine gesetzliche Aktienrente. Ein Teil des Bruttoeinkommens (laut dem Vorschlag zwei Prozent) solle in die Aktienm&auml;rkte flie&szlig;en. Dies orientiert sich am schwedischen System.Bereits Ende 2020 hatten mehrere CDU-Politiker ebenfalls ein &ldquo;Mischsystem&rdquo; gefordert, in dem ein Teil der Rentenbeitr&auml;ge &ldquo;gewinnbringend&rdquo; an den Kapitalm&auml;rkten angelegt werden solle. Sie hatten auf Norwegen als Vorbild dieses Weges verwiesen. Einen &auml;hnlichen Vorsto&szlig; hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) schon 2019 gemacht. Betr&auml;ge einer f&uuml;r Arbeitnehmer obligatorischen &ldquo;Extrarente&rdquo; sollten vor allem in die Aktienm&auml;rkte investieren.<br>\n(&hellip;) Ob die Vorst&ouml;&szlig;e in Richtung einer Reform in dieser Richtung in Deutschland zum Erfolg f&uuml;hren, werden die kommenden Monate zeigen. Eine &Uuml;berarbeitung der bestehenden privaten Altersvorsorge, der Riester-Rente, wird es laut Medienberichten wohl vor der Bundestagswahl im Herbst nicht mehr geben. Damit k&ouml;nnte vielleicht erst in der neuen Legislaturperiode eine gr&ouml;&szlig;ere Reform der staatlichen Altersvorsorge anstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/aktien-rente-bundesregierung-101.html\">Tageschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Es ist hoffnungslos. Und auch verantwortungslos. Wir haben schon -zigmal auf die Probleme mit der privaten Rentenversicherung hingewiesen und gezeigt, dass die GKV das Beste, sicherste und kosteng&uuml;nstigste Modell zur Altersvorsorge ist. Es hat nur einen Nachteil. Die Finanz-und Versicherungswirtschaft geht dabei leer aus. Das wollen die etablierten Parteien aber nicht, sie tragen die Steuergelder lieber ins Finanzcasino und zahlen obendrein noch teure Verwaltungsgeb&uuml;hren. So dass am Ende die Rentner das Risiko tragen und die Verluste bezahlen m&uuml;ssen. Jens Berger hat sich in diesem Beitrag eingehend mit dem Thema Aktienkauf zur Altersvorsorge besch&auml;ftigt: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58196\">Meinungsmache zur privaten Altersvorsorge mit Aktien &ndash; Beteiligungskultur<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Is Ukraine caught between Europe and Russia? We asked Ukrainians this important question.<\/strong><br>\nOur new survey shows a divided nation [&hellip;]<br>\nThe survey results clearly indicate a divided Ukraine. Only a plurality of Ukrainian adults (44 percent) support NATO membership, and only a quarter want to allow NATO troops and bases on Ukrainian territory. By comparison, 26 percent want military cooperation with Russia &mdash; but only 4 percent would allow Russian troops and bases.<br>\nMany academics and pundits have concentrated on differences in attitudes between citizens of Ukrainian and Russian nationality &mdash; our survey sample includes 9 percent who identify as Russian &mdash; but we found that Ukraine&rsquo;s macro-regional differences were much more noticeable. Our results show that the regional differences in Russian and NATO military cooperation and doubts about the full implications of such cooperation are remarkably consistent in both the west and east regions. [&hellip;]<br>\nUkraine continues to be a backdrop for U.S. domestic political dramas, a cockpit for scandal-mongering or a divine mission for &ldquo;freedom&rsquo;s front line.&rdquo; Lost in this fracas are the internal complexities of this large European country. Most Ukrainians refuse the either\/or terms of the Russia-West antagonism. Despite losing people and territory to Russia, Ukraine&rsquo;s geographic divergences endure. And most of its citizens demonstrate an aspiration to get along with both Russia and the West.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/politics\/2020\/02\/26\/is-ukraine-caught-between-europe-russia-we-asked-ukrainians-this-important-question\/\">Washington Post<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Free Speech &ndash; Free Assange<\/strong><br>\nIm Rahmen des Hamburger Literaturfestivals &bdquo;Lesen ohne Atomstrom&ldquo; fand am Abend des 12.02.2021 die hochkar&auml;tig besetzte Gespr&auml;chsrunde &bdquo;Free Speech &ndash; Free Assange&ldquo; statt. Mit dem Moderator Georg Restle (Moderator des Politmagazins &bdquo;Monitor&ldquo;) diskutierten die ehemalige Bundesjustizministerin Prof. Herta D&auml;ubler-Gmelin, WikiLeaks-Botschafter Joseph Farrell, der hochrangige Schweizer UN-Experte Prof. Nils Melzer (UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter) und Bestseller-Autor G&uuml;nter Wallraff&hellip;.<br>\nEingangs stellte Restle fest, dass gerade in dieser Woche US-Pr&auml;sident Biden entschied, die Auslieferung von Julian Assange weiter zu betreiben. Es sei kein Zufall, dass Biden seinem Vorg&auml;nger Donald Trump treu bleibe. Der jetzige US-Pr&auml;sident und damalige Senatsf&uuml;hrer der Demokraten habe den Krieg im Irak damals mit unterst&uuml;tzt und erm&ouml;glicht.<br>\nAssange hat den Staatsterrorismus des &bdquo;US-Empire&ldquo; durch unz&auml;hlige Dokumente entlarvt. Daf&uuml;r wird der Journalist gefoltert, prangert der Schweizer UN-Sonderberichterstatter Prof. Nils Melzer an. Assanges enger Vertrauter, WikiLeaks-Botschafter Joseph Farrell, beschreibt die Haftbedingungen von Assange im Londoner Hochsicherheitsgef&auml;ngnis als &bdquo;Guant&aacute;namo von Gro&szlig;britannien&ldquo;. Einer &bdquo;gangsterhaften Verschw&ouml;rung von Staaten geht es einzig darum, den Journalisten zu brechen&ldquo;, so Melzer mit klaren Worten. &bdquo;Mit einer vom CIA lancierten Rufmordkampagne und Psychofolter&ldquo; solle erreicht werden, dass kein Journalist k&uuml;nftig mehr wage, &Auml;hnliches zu tun, sagte Bestseller-Autor G&uuml;nter Wallraff. Dabei halte Gro&szlig;britannien Assange &bdquo;ohne jeden Rechtsgrund in Gefangenschaft&ldquo;, konstatierte Prof. D&auml;ubler-Gmelin. F&uuml;r die Ex-Bundesjustizministerin ist es &bdquo;eine Schande, dass EU-L&auml;nder kein Asyl f&uuml;r Assange anbieten&ldquo;. Nicht unerw&auml;hnt wollte D&auml;ubler-Gmelin auch lassen, dass Prof. Melzer wegen seiner klaren Worte angefeindet werde. &bdquo;Ich als B&uuml;rgerin will wissen, was meine Regierungen tun und ob sich der Machtapparat an die Verfassung und an die Gesetzgebung h&auml;lt.&ldquo;<br>\nAbschlie&szlig;end gefragt, ob Julian um seine Unterst&uuml;tzer*innen wisse, antwortete Joseph Farrell: &bdquo;Ja, er wei&szlig; von der Solidarit&auml;tsbewegung und es erw&auml;rmt immer wieder sein Herz. Das Wissen um die Unterst&uuml;tzung erh&auml;lt ihn aufrecht. Sie ist lebensnotwendig f&uuml;r Julian Assange.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/44.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=76561&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=d9296e8b69\">Scharf Links<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warlike Moves<\/strong><br>\nMany of Biden&rsquo;s first moves in the Middle East, including the building of a new base in Syria, suggest his term will be more of the same rather than a break with the old.<br>\nThe U.S.-government funded outlet Voice of America has confirmed rumors that a new military base is being built in northeastern Syria. A convoy of 40 troop carriers and other vehicles arrived and began setting up shop in the city of Hasakah near the Turkish and Iraqi borders over the weekend. &ldquo;The U.S. flag is now raised over a building,&rdquo; said journalist Jindar Berekat, a native of the city, &ldquo;it is not clear how many American soldiers will be stationed at this location, but their armored military vehicles are here and it looks like they are still constructing parts of it.&rdquo;&hellip;<br>\nThe new base at Hasakah is the latest in a string of actions that suggest the United States wishes to bolster or expand its presence in the war-torn country. Last month, American forces reinforced another base along the M4 highway, which runs from the city of Aleppo through the north of the country and towards the Iraqi border in the east. At the same time, its ally Israel was conducting a series of major airstrikes across the east of the country, reportedly targeting Iranian or pro-Iranian forces.<br>\nIncreasing hostilities against Iran appears to be a chief concern of the U.S. in the Middle East. 12 months ago, the government announced the construction of three further military bases along the Iran-Iraq border. This was despite a recent unanimous vote (with some abstentions) in the Iraqi parliament demanding the United States military leave the country&hellip;President Biden has also ruled out lifting deadly sanctions on the country until it complies with the 2015 nuclear deal &mdash; an agreement that the U.S. left unilatera<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/new-us-military-base-northeast-syria-latest-biden-warlike-moves\/275260\/\">MPN News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Afghanistan: R&uuml;ckzug vom Abzug &ndash; Abschiebungen gehen weiter<\/strong><br>\nGem&auml;&szlig; des zwischen den USA und den Taliban am 29. Februar vergangenen Jahres getroffenen Abkommen, h&auml;tten die Truppen der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten im April aus Afghanistan abziehen sollen. Eine Hintert&uuml;r wurde allerdings offen gelassen: Der Abzug wurde an die Bedingung gekn&uuml;pft, dass es zu einer sp&uuml;rbaren Gewaltreduzierung im Lande kommen m&uuml;sste. Dies sei nicht der Fall, weshalb der Truppenabzug nun bis aus Weiteres erst einmal verschoben sei, hei&szlig;t es jetzt bei der NATO: &bdquo;Weil die Taliban-Angriffe nicht enden, will die Nato ihren Einsatz verl&auml;ngern. Damit d&uuml;rfte der Abzugsdeal mit der islamistischen Gruppe platzen&ldquo;, berichtete gestern die Wirtschaftswoche.<br>\nDabei spricht einiges daf&uuml;r, dass der Verbleib der westlichen Truppen zumindest zu einem Teil f&uuml;r die anhaltende Gewalt im Land mit verantwortlich ist. Die Taliban jedenfalls warnten bereits, eine Verschiebung des westlichen Truppenabzugs werde eine Eskalation der Auseinandersetzungen nach sich ziehen, schreibt tagesschau.de: &bdquo;W&auml;hrend die neue US-Regierung das Friedensabkommen mit den Taliban vom Februar vergangenen Jahres und die damit verbundenen Pl&auml;ne zum Abzug der US-Truppen aus Afghanistan neu bewertet, haben die Taliban mit einem &sbquo;gro&szlig;en Krieg&lsquo; gedroht. [&hellip;] Taliban-Sprecher Suhail Shaheen &auml;u&szlig;erte sich bei einer Pressekonferenz in Teheran, die von der Nachrichtenagentur Reuters verbreitet wurde. &sbquo;Die USA haben eine Vereinbarung mit uns geschlossen. Vier Jahre haben wir dar&uuml;ber verhandelt. Und jetzt wollen sie das Ergebnis neu bewerten? Sie m&uuml;ssen sich aber trotzdem an ihre Zusagen halten. Wenn die USA ihre Truppen nicht &ndash; wie in Doha zugesagt &ndash; innerhalb von 14 Monaten abziehen, dann werden wir das Abkommen auch neu bewerten.&lsquo;&ldquo; (&hellip;)<br>\nEinerseits zu behaupten, die Sicherheitslage g&auml;be einen Truppenabzug nicht her, im selben Atemzug aber Menschen ohne mit der Wimper zu zucken nach Afghanistan abzuschieben &ndash; hier entpuppt sich einmal mehr der ganze Irrsinn und die Unmenschlichkeit dieses Milit&auml;reinsatzes (siehe zu den Abschiebungen nach Afghanistan auch ausf&uuml;hrlich IMI-Analyse 2021\/01).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/02\/15\/afghanistan-rueckzug-vom-abzug-abschiebungen-gehen-weiter\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben darauf hingewiesen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69803#h17\">Maas: Einsatz in Afghanistan verl&auml;ngern und Dazu: Politische L&ouml;sung f&uuml;r Afghanistan, Bundeswehr endlich abziehen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Kundus-Urteil ist eine bittere Entt&auml;uschung<\/strong><br>\nPressemitteilung von Christine Buchholz<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung ist mit ihren Fake News und der Verschleierungstaktik zum Kundus-Angriff durchgekommen &ndash; trotz anderslautender Erkenntnisse aus dem Kundus-Untersuchungsausschuss. Das ist eine bittere Entt&auml;uschung f&uuml;r die Hinterbliebenen&ldquo;, erkl&auml;rt Christine Buchholz, Mitglied des Verteidigungsausschusses und ehemaliges Mitglied des Kundus-Untersuchungsausschusses, anl&auml;sslich der Entscheidung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte zum Verfahren um den t&ouml;dlichen Angriff auf zwei Tanklastwagen im afghanischen Kundus im Jahr 2009. Buchholz weiter:<br>\n&bdquo;Das Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte baut auf der Erz&auml;hlung der Bundeswehr und der Bundesregierung auf, die den Angriff als milit&auml;risch angemessen bezeichnet haben. Im Kundus-Untersuchungsausschuss wurde festgestellt, dass der den Angriff kommandierende Oberst Klein nicht zwischen Aufst&auml;ndischen und Zivilisten unterschieden und damit Grundregeln des V&ouml;lkerrechts missachtet hatte. Zudem ignorierte Klein mehrere Einsatzregeln der Nato. So verzichtete er auf die vorgeschriebene &sbquo;show of force&lsquo;, also einen &Uuml;berflug in niedriger H&ouml;he als Warnung f&uuml;r den bevorstehenden Angriff. Stattdessen lie&szlig; Klein ohne Vorwarnung bombardieren.<br>\nDer Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte greift das Narrativ der Bundesregierung und der Bundeswehr auf und zieht die Einsch&auml;tzung des Generalbundesanwalts, Klein habe alle verf&uuml;gbaren Erkenntnisquellen ausgesch&ouml;pft, nicht in Zweifel. Das entschuldigt aber nicht Kleins fahrl&auml;ssige Annahme, dass es sich bei den Menschen um die Tanklaster herum um Taliban gehandelt habe. Zudem greift das Gericht die Behauptung auf, Klein habe mit dem Angriff verhindern wollen, dass die Tankerlaster zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt f&uuml;r einen Angriff auf das Feldlager genutzt w&uuml;rden. Vom parlamentarischen Untersuchungsausschuss wurde das als L&uuml;ge entlarvt und festgestellt, dass sich die Tanklaster vom Lager der Bundeswehr wegbewegten.<br>\nDeutschland hat sich bislang nicht bei den Familien der Hinterbliebenen und den Verletzten entschuldigt, keine Entsch&auml;digungen gezahlt und auch nicht die Verantwortung &uuml;bernommen. Das Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte gibt ihr damit Recht. Das ist eine bittere Entt&auml;uschung f&uuml;r die Hinterbliebenen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/kundus-urteil-ist-eine-bittere-enttaeuschung\/\">Die Linke<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Die Dauerkriege des Westens (II)<\/strong><br>\nNATO-Verteidigungsminister wollen Entscheidung &uuml;ber Abzug aus Afghanistan verschieben. Der EGMR best&auml;tigt: Deutsches Massaker in Kunduz bleibt straflos.<br>\nBerlin\/Kabul (Eigener Bericht) &ndash; Vor dem heute beginnenden Treffen der NATO-Verteidigungsminister zeichnet sich eine Verl&auml;ngerung der Milit&auml;rintervention in Afghanistan ab. War von dem virtuellen Treffen zun&auml;chst ein Beschluss &uuml;ber den Abzug der Truppen erwartet worden, so hei&szlig;t es nun, man warte zun&auml;chst die Entscheidung Washingtons in der Sache ab. Die Trump-Administration hatte vergangenes Jahr eine Vereinbarung mit den Taliban geschlossen und einen Abzug bis zum 30. April angestrebt. Die Biden-Administration fordert nun &Auml;nderungen am Abkommen und will dabei den Abzug hinausz&ouml;gern: Verlie&szlig;en die westlichen Truppen das Land wie geplant, w&auml;re die erneute Macht&uuml;bernahme der Taliban kaum zu vermeiden &ndash; eine schwere Niederlage f&uuml;r den Westen. Allerdings droht ein verl&auml;ngerter Verbleib am Hindukusch den Krieg erneut eskalieren zu lassen. W&auml;hrend Afghanistan bei einem Abzug in katastrophalem Zustand zur&uuml;ckgelassen w&uuml;rde, bleibt ein Massaker an afghanischen Zivilisten, das auf Befehl eines deutschen Obersts geschah, laut einem Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) straflos&hellip;<br>\n(&hellip;) Wertlose Vertr&auml;ge<br>\nWashingtons erneuter pl&ouml;tzlicher Kurswechsel ist mit &auml;u&szlig;eren wie auch inneren Schwierigkeiten verbunden. Nach au&szlig;en stellt er zum wiederholten Mal die Vertragstreue der westlichen Vormacht in Frage. Bereits der Bruch des Atomabkommens mit Iran durch die Trump-Administration hatte nicht nur in Teheran die Frage aufgeworfen, was ein Vertrag mit den USA noch wert sei, wenn ein Regierungswechsel gen&uuml;ge, um ihn vollst&auml;ndig zu entwerten. Die aktuellen Pl&auml;ne der Biden-Administration stellen jetzt ein zweites von den Vereinigten Staaten geschlossenes Abkommen zur Debatte; Anlass ist wieder ein Regierungswechsel in Washington. Dar&uuml;ber hinaus brockt der pl&ouml;tzliche Kurswechsel auch den Verb&uuml;ndeten betr&auml;chtliche Probleme ein&hellip;<br>\n(&hellip;) Das Massaker von Kunduz<br>\nUnterdessen hat der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) sichergestellt, dass Massaker westlicher Milit&auml;rs an afghanischen Zivilisten straflos bleiben k&ouml;nnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8526\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Au&szlig;enpolitik: Russland und die Schatten der Zwerge<\/strong><br>\nDas Fiasko steht kurz bevor. Dank des Bombardements der Bev&ouml;lkerung mit Daten, Spekulationen und Szenarien um das Ph&auml;nomen Corona ist es den wenigsten bewusst. Ganz im Sinne alter Inszenierungen kann von einer Mobilmachung gesprochen werden. Das Ziel? Russland. Die Gr&uuml;nde? Dieselben bellizistischen Hegemonialtr&auml;ume wie ehedem&hellip;<br>\nUnd die Mittel sind an Nichtigkeit kaum zu unterbieten. Aus einem wegen Wirtschaftskriminalit&auml;t Verurteilten, zudem Rassisten und Populisten vor dem orthodoxen Herrn, ist in der politisch gew&uuml;nschten Wahrnehmung ein solider Kreml-Kritiker geworden. Allerdings genie&szlig;t der im eigenen Land nicht den Ruf, der ihm vor allem in Deutschland angedichtet wird. Denn dort, im eigenen Land, distanzieren sich die liberalen Kritiker der gegenw&auml;rtigen Regierungspolitik mit Vehemenz von dieser schillernden Figur, um ihr eigenes Ansehen nicht zu beschmutzen.<br>\nHier hingegen, und besonders in den demokratisch finanzierten Leitmedien, bekommt er noch einen Advokaten zur Seite gestellt, der zumindest, was sein Vergehen am eigenen Land anbetrifft, aus einer noch anderen Dimension stammt als der im Schwarzwald wieder hochgep&auml;ppelte Alexei Nawalny. Ja, man h&auml;lt es kaum f&uuml;r m&ouml;glich, der aus Staatsraub zum Oligarchen avancierte Michail Borissowitsch Chodorkowski. Wer sich mit solchen Allianzen schm&uuml;ckt, riskiert tats&auml;chlich nichts zu verlieren, der hat bereits alles verloren.<br>\n(&hellip;) Zwerge und ihre Schatten<br>\nDass jetzt Russland aufgrund des von den genannten Kr&auml;ften innerhalb der Europ&auml;ischen Union (EU) durchgeboxten Konfrontationskurses bereit ist, jegliche Beziehungen zur EU aufzuk&uuml;ndigen, verdeutlicht, wie prek&auml;r die Lage tats&auml;chlich ist. Wer jetzt noch ruhig schlafen kann, dem hat Corona bereits erfolgreich das Urteilsverm&ouml;gen gel&auml;hmt. Insofern gehen manche Pl&auml;ne auf&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2021\/02\/16\/aussenpolitik-russland-und-die-schatten-der-zwerge\/\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wahl in Katalonien ohne grunds&auml;tzliche &Auml;nderungen<\/strong><br>\ndazu schreibt uns unser Leser Helmut Jutzi  folgendes:<br>\nDie Wahl in Katalonien war gekennzeichnet durch ein Sinken der Wahlbeteiligung von 79% auf 53,55%.<br>\nDie separatistischen Parteien konnten ihre Mehrheiten im katalanischen Parlament gegen&uuml;ber den Wahlen von 2017 vor allem durch Zugewinne f&uuml;r Parlamentssitze f&uuml;r die CUP (+5=9) geringf&uuml;gig ausbauen. Die CUP ist eine Partei, die man mit der deutschen Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; vergleichen k&ouml;nnte. Die ERC (Republikanische Linke) (+1=33) und die konservativen Junts (-2=32) ver&auml;nderten ihre Positionen nur unwesentlich. Da f&uuml;r eine Mehrheit 68 Sitze n&ouml;tig sind, haben die Separatisten mit 74 Sitzen eine satte Mehrheit.<br>\nMassive Stimmeneinbussen haben die konservative PP (-1=3) und die neoliberale Ciuadadanos (-30=6) zu verzeichnen und es ist davon auszugehen, dass die meisten ihrer W&auml;hler zur sozialdemokratischen PSC(+15=33) und zur rechtsradikalen VOX (+11=11) abgewandert sind.<br>\nWie immer t&auml;uscht das Ergebnis der Parlamentssitze etwas &uuml;ber die tats&auml;chlichen Stimmenverh&auml;ltnisse, da die Stimmen im l&auml;ndlichen Raum Kataloniens schwerer wiegen, als die Stimmen in gro&szlig;en St&auml;dten. Das ist auch an der Provinz Barcelona zu erkennen. Hier z&auml;hlen die ma&szlig;gebenden Parteien 40,61% f&uuml;r die Unionisten, w&auml;hrend die Separatisten nur auf 38,34% kommen. Die Prozentzahlen f&uuml;r die Parteien, die keinen Sitz erlangen k&ouml;nnen (immerhin 21%), werden hier nicht gez&auml;hlt.<br>\nEs wird jetzt auf die Verhandlungen ankommen, ob es wieder eine separatistische Regierung geben wird. Das ist nicht sicher, da ERC und Junts daf&uuml;r mit der CUP koalieren m&uuml;ssten. Diese Verhandlungen k&ouml;nnten auch scheitern. Dann g&auml;be es nur 2 M&ouml;glichkeiten. Entweder eine Neuwahl oder ein Zusammengehen der ERC und Junts mit der PSC. Letzteres w&uuml;rde bedeuten, dass ERC und Junts ihre Wahlversprechen brechen m&uuml;ssten.<br>\nLetzteres ist nicht v&ouml;llig ausgeschlossen. Innerhalb der ERC gibt es Kr&auml;fte, die sich auch ein Verschieben der Unabh&auml;ngigkeit vorstellen k&ouml;nnen. Die PSOE, die spanische Schwesterorganisation der katalanischen PSC, hat in den letzten Wochen alles getan, um sich den Separatisten anzun&auml;hern. Sie hat zum Beispiel ein Gesetz verabschiedet, dass u.a. die Abschaffung des Unterrichts auf Spanisch legalisiert. Tats&auml;chlich wird bereits auf vielen katalanischen Schulen nur noch auf Katalan unterrichtet, obwohl die Muttersprache der Mehrheit der Katalanen Spanisch ist.<br>\nBemerkenswert sind die Erfolge von VOX und CUP, wobei man nicht sicher sein kann, dass diese Erfolge auch darauf beruhen k&ouml;nnten, dass ihre Anh&auml;nger trotz allgemein gesunkener Wahlbeteiligung erst recht zur Urne gegangen sind.<br>\nVOX ist eine Partei, die man durchaus mit der AfD vergleichen kann. In ihr sind viele alte PP-Kader aber auch f&uuml;hrende Rechtsradikale. Sie vereint auf sich viele Protestw&auml;hler und hat in ihren 10 Forderungen den Kampf gegen die Fl&uuml;chtlinge an 2. Stelle gesetzt, noch vor ihren diversen Forderungen gegen die Separatisten.<br>\nIn diesen Wahlen blieb der Einfluss von Organisationen wie M&eacute;dicos por la Verdad oder f&uuml;r Tabarnia ohne erkennbaren Einfluss.<br>\nDie M&eacute;dicos por la verdad (Mediziner f&uuml;r die Wahrheit) versuchen die Spanier &uuml;ber die tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse mit Corona aufzukl&auml;ren und haben nur schwachen Erfolg bisher. Die Spanier erscheinen in ihrer &uuml;berwiegenden Mehrheit schwer eingesch&uuml;chtert, die Separatisten taten sich h&auml;ufig noch mit sch&auml;rferen Forderungen gegen Madrid hervor. Die Covid-Restriktionspolitik aus Madrid wurde von Sebastian Illa, dem Spitzenkandidaten der PSC, gef&uuml;hrt.<br>\nDie Organisationen f&uuml;r Tabarnia (Provinzen Barcelona und Tarragona) verlangen die Unabh&auml;ngigkeit von Katalonien, sollte sich Katalonien unabh&auml;ngig erkl&auml;ren. Die Separatisten haben nat&uuml;rlich angek&uuml;ndigt, dass die Tabarnier in ihrer katalanischen Republik kein Recht auf Unabh&auml;ngigkeit haben w&uuml;rden.\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Vom Volkz&auml;hlungsurteil &uuml;ber das PRISM-Programm des NSA zur einheitlichen Identifikationsnummer f&uuml;r alle Zwecke<\/strong><br>\nDer Bundestag hatte 1983 die Durchf&uuml;hrung der Volksz&auml;hlung beschlossen. An ihr entbrannte in der Bundesrepublik zum ersten Mal der Kampf um den Datenschutz und es formierte sich der Widerstand gegen den &bdquo;gl&auml;sernen B&uuml;rger&ldquo;. Erstmals wurden auch Computer eingesetzt, um die pers&ouml;nlichen Umfragedaten zu speichern und mit den Melderegistern abzugleichen. Es entstand eine gro&szlig;e Boykottbewegung, die am Ende sogar das Bundesverfassungsgericht bem&uuml;hte, das mit seinem neu formulierten &bdquo;Recht auf informationelle Selbstbestimmung&ldquo; jedem einzelnen Menschen das Recht zustand, selbst dar&uuml;ber entscheiden zu d&uuml;rfen, wer Daten von ihm erhebt, speichert, verwendet und weitergibt.<br>\nDoch 10 Jahre sp&auml;ter enth&uuml;llte Edward Snowden die Internet&uuml;berwachungsprogramme PRISM und Upstream Collection, mit denen Geheimdienste und Konzerne weltweit massenhaft Kommunikationsdaten abgriffen, sammelten, auswerteten und weitergaben.<br>\nHeute wird das ID2020-Projekt aufgelegt, f&uuml;r das die weltweit einheitlich lesbare, biometrisch eindeutig unterlegte Identifikationsnummer f&uuml;r die globale Bev&ouml;lkerungs&uuml;berwachung &uuml;ber L&auml;ndergrenzen hinweg von zentraler Bedeutung ist. Mit der zentralen Nummer sind die Voraussetzungen f&uuml;r die automatisierte Schleppnetz&uuml;berwachung von Milliarden Menschen durch National Security Agency (NSA), Microsoft, Facebook und andere Organisationen und Konzernen geschaffen. Nur mit der Identifikationsnummer k&ouml;nnen sie die Informationen, die es in vielen tausend verschiedenen Datenbanken &uuml;ber all die Menschen gibt, verl&auml;sslich zusammenf&uuml;hren&hellip;<br>\nDie Enth&uuml;llungen von Eward Snowden &ndash; Die Internet&uuml;berwachungsprogramme PRISM und Upstream Collection der US-Geheimdienste<br>\nMit der Einf&uuml;hrung des &Uuml;berwachungsprogramms PRISM konnte die NSA Daten in einer unglaublichen Anzahl sammeln. Sie generiert sie aus E-Mails, Fotos, Video- und Audiochats, Webbrowsing-INHALTE, Anfragen an Suchmaschinen und allen Daten, die in den Clouds gespeichert waren. Dazu kommen noch die routinem&auml;&szlig;ig gelieferten Daten von Google, PalTalk, YouTube, Microsoft, Yahoo, Facebook, Skype, AOL und Apple.<br>\nPRISM ist nicht allein eine Software oder ein Datenzentrum, es besteht aus mehreren Komponenten. Die wichtigste ist dabei eine Ausleitungsschnittstelle, &uuml;ber die Daten von den Firmen an die Dienste &uuml;bergeben werden. Dabei funktioniert die Schnittstelle wie ein elektronischer Brieftr&auml;ger&hellip;<br>\n(&hellip;) Uneingeschr&auml;nkte Unternehmensmacht gekoppelt mit unkontrollierbaren staatlichen Diensten<br>\nDas Internet ist eine grundlegende Infrastruktur f&uuml;r die Aus&uuml;bung zahlreicher Menschenrechte. Konzerne wie Facebook und Google sind Torh&uuml;ter dieser digitalen Welt. Sie haben eine historisch einmalige Macht &uuml;ber den &bdquo;digitalen &ouml;ffentlichen Platz&ldquo; und bestimmen auch, unter welchen Bedingungen und mit welchen Einschr&auml;nkungen Meinungs- und Informationsfreiheit online ausge&uuml;bt werden k&ouml;nnen und welchen Preis man daf&uuml;r zahlen muss&hellip;<br>\nW&auml;hrend internationales Recht und Verfassungen elementare Menschenrechte garantieren, staatliche Beh&ouml;rden reglementieren und diese einer rechtsstaatlichen Gewaltenkontrolle unterwerfen, haben diese Konzerne ein privates &Uuml;berwachungsregime geschaffen, welches sich der unabh&auml;ngigen &ouml;ffentlichen Kontrolle weitgehend entzieht. Parallel zum Ausbau des weltweiten &Uuml;berwachungssystems, in dem die Bev&ouml;lkerung total ausgehorcht, von jeder Person massenhaft Informationen gesammelt werden, sie erpressbar macht, wurde parallel dazu ein immenses Meinungs- und Unterhaltungsangebot mit dem Internet aufgebaut, mit dem man die Massen beschwichtigen und ablenken will. Dazu kommt, dass die USA und auch die europ&auml;ischen Staaten &uuml;ber ein Heer von Einflussjournalisten in Kooperation mit der monopolisierten Medienmacht verf&uuml;gt, die die globale Kommunikation weitgehend steuert.<br>\nDer neuste Schub: Einheitliche Identifikationsnummern f&uuml;r alle Zwecke&hellip;<br>\nEinheitliche Identifikationsnummern f&uuml;r alle Zwecke innerhalb eines Landes sind der erste Schritt in Richtung einer global einheitlichen Nummer, mit der auch private Unternehmen ihre Datenbanken einfacher und viel zuverl&auml;ssiger als bisher zusammenf&uuml;hren k&ouml;nnen, damit ein l&uuml;ckenloses Profil des einzelnen Menschen entsteht.<br>\nMit dem Volksz&auml;hlungsurteil von 1983 schuf das Gericht das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Danach verst&ouml;&szlig;t es gegen die Menschenw&uuml;rde, also den ersten und wichtigsten Paragrafen des Grundgesetzes, wenn staatliche Pers&ouml;nlichkeitsprofile angelegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/vom-volkzaehlungsurteil-ueber-das-prism-programm-des-nsa-zur-einheitlichen-identifikationsnummer-fuer-alle-zwecke\/#more-10203\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Neue &ldquo;Verschwundene&rdquo; und Haft f&uuml;r Menschenrechtsanw&auml;ltin<\/strong><br>\nAmnesty International verlangt Aufkl&auml;rung &uuml;ber Vermisstenf&auml;lle in der T&uuml;rkei und kritisiert Urteil in &Ouml;zg&uuml;r-G&uuml;ndem-Prozess<br>\nW&auml;hrend die Menschenrechtsorganisation Amnesty International von den den Beh&ouml;rden der T&uuml;rkei Aufkl&auml;rung &uuml;ber mysteri&ouml;se Vermisstenf&auml;lle fordert, werden bekanntere politische Gegnerinnen und Kritiker dort ganz offiziell aus dem Verkehr gezogen. F&uuml;r die international bekannte Menschenrechtsanw&auml;ltin Eren Keskin, die sich schon vor Jahrzehnten mit F&auml;llen von staatlich organisiertem oder geduldetem &ldquo;Verschwindenlassen&rdquo; befasst hat, ist es nicht die erste Verurteilung zu einer Gef&auml;ngnisstrafe.<br>\nWeil sie zeitweise als symbolische Chefredakteurin der prokurdischen Zeitung &Ouml;zg&uuml;r G&uuml;ndem auftrat, ist Keskin am Montag in Istanbul wegen &ldquo;Mitgliedschaft in einer Terrororganisation&rdquo; zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden &ndash; und mit ihr die Zeitungsverantwortlichen Kemal Sanc&#305;l&#305; und Inan Kizilkaya. Als vierter Angeklagter im &Ouml;zg&uuml;r-G&uuml;ndem-Prozess wurde der Journalist Zana Bilir Kaya wegen &ldquo;Terrorpropaganda&rdquo; zu zwei Jahren und einem Monat Haft verurteilt&hellip;<br>\n(&hellip;)Die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) verlangte von den deutschen Regierungsparteien erneut einen Kurswechsel in der T&uuml;rkei-Politik: &ldquo;Statt den Autokraten Erdogan weiter zu hofieren, muss sich die Bundesregierung mit Nachdruck f&uuml;r ein Ende der Verfolgung von Eren Keskin einsetzen und die Repression gegen Andersdenkende, Oppositionelle, kritische Journalisten und Menschenrechtsverteidiger verurteilen&rdquo;, erkl&auml;rte sie.<br>\nAI-Campaignerin Milena B&uuml;y&uuml;m sprach von einer &ldquo;entsetzlichen Ungerechtigkeit&rdquo; und schrieb in einem Tweet, Eren Keskin habe &ldquo;ihr Leben der Verteidigung der Rechte von Frauen und Inhaftierten gewidmet sowie f&uuml;r Gerechtigkeit f&uuml;r Familien von Verschwundenen gek&auml;mpft&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) In Istanbul wurden auch die friedlichen Demonstrationen der &ldquo;Samstagsm&uuml;tter&rdquo;, einer Organisation von Angeh&ouml;rigen vermisster Oppositioneller, nach dem Putschversuch wieder Ziel gewaltsamer Repression und sahen sich mit R&auml;umpanzern konfrontiert, nachdem sie zuvor mehrere Jahre von der Polizei geduldet worden waren&hellip;<br>\nDie Organisation Human Rights Watch (HRW) sprach bereits im Fr&uuml;hjahr 2020 von &ldquo;mindestens zwei Dutzend Menschen in den letzten drei Jahren&rdquo; die nach eigener Aussagen oder nach Aussage von Angeh&ouml;rigen &ldquo;von Regierungsagenten entf&uuml;hrt wurden und gewaltsam verschwunden sind&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Neue-Verschwundene-und-Haft-fuer-Menschenrechtsanwaeltin-5055819.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Warum wir das Buch von George Orwell lesen sollten<\/strong><br>\nDer Roman &bdquo;1984&ldquo; von George Orwell, am 8. Juni 1949 ver&ouml;ffentlicht, geh&ouml;rt ohne Zweifel zu den am meisten gelesenen Science-Fiction-Romanen der Welt. Warum? Weil wir trotz aller Warnungen der wirklich klugen K&ouml;pfe dieser Welt mit Riesenschritten auf einen monopolaren &Uuml;berwachungsstaat, auf den &bdquo;gl&auml;sernen B&uuml;rger&ldquo;, auf &uuml;berstaatliche Machtinstrumente, auf eine Weltdiktatur zusteuern, die all das, was Orwell in seinem Roman &bdquo;1984&ldquo; ausf&uuml;hrlich beschreibt, f&ouml;rmlich in den Schatten stellt?<br>\nUnser gesamtes F&uuml;hlen, Denken und Handeln wird im zunehmenden Ma&szlig;e von den Weltkonzernen und Weltbanken der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) bestimmt. Mit ihren modernen globalen Medien zeichnen sie uns&hellip;jeden Tag, jede Stunde, jede Minute ihr Bild von einer heilen kapitalistischen Welt, von ihren &bdquo;nachhaltigen&ldquo; Werten, von ihrer &bdquo;grenzenlosen&ldquo; Demokratie, von ihrer &bdquo;beispiellosen&ldquo; Rechtsstaatlichkeit, von ihren unversch&auml;mten &bdquo;Wahrheiten&ldquo; und L&uuml;gen, von ihrer arroganten Korrektur der Weltgeschichte, die sowohl die Sieger als auch die vielen Millionen Opfer des Zweiten Weltkrieges in einer schrecklich erb&auml;rmlichen Art und Weise st&auml;ndig kr&auml;nken und beleidigen &hellip;<br>\nNach seiner R&uuml;ckkehr aus Spanien im Jahre 1939 trat er in die &bdquo;Unabh&auml;ngigen Arbeiterpartei&ldquo; ein. &Uuml;ber die Ereignisse in Spanien schrieb er: &bdquo;Letztendlich erwartet uns ein Regime, in dem alle oppositionellen Parteien und Zeitungen verboten werden und alle irgendwie bedeutenden Dissidenten ins Gef&auml;ngnis kommen. Selbstverst&auml;ndlich handelt es sich um ein faschistisches System. Es wird nicht so sein wie das faschistische System von Franko, es wird besser sein als das von Franko &ndash; sogar in einem solchen Grade, dass es Sinn macht, daf&uuml;r zu k&auml;mpfen &ndash; aber es wird ein faschistisches Regime sein. Weil es von den Liberalen und Kommunisten gebildet wird, erh&auml;lt es einen anderen Namen&ldquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Die Behauptung der gekauften Politiker, Lobbyisten und Steigb&uuml;gelhalter des Kapitalismus, der Roman &bdquo;1984&ldquo; von George Orwell sei eine Antwort auf den &bdquo;Europ&auml;ischen Hitler-Faschismus&ldquo; und auf die &bdquo;Schreckensvision eines globalen Bolschewismus und Kommunismus&ldquo; in Europa ist demnach nur die halbe Wahrheit. Denn jeder, der das Buch &bdquo;1984&ldquo; in der englischen, russischen oder deutschen Variante aufmerksam gelesen hat &ndash; was wir in den letzten Monaten getan haben -, wei&szlig; heute ganz genau, dass Orwell in seinem &bdquo;utopischen&ldquo; Roman de facto die d&uuml;stere Realit&auml;t eines totalit&auml;ren kapitalistischen &Uuml;berwachungsstaates der Angelsachsen beschreibt, der in &auml;u&szlig;erst perverser Art und Weise seit vielen Jahrzehnten weltweit sehr aktiv ist&hellip;.<br>\n(&hellip;) In dankbarer Erinnerung an diese &bdquo;&auml;u&szlig;erst erfolgreiche Treibjagd&ldquo; gegen die Russen und Linken werfen die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 2016 der Russischen F&ouml;deration und ihren Geheimdiensten (den w&uuml;rdigen Nachfolgern der Bolschwiken!) vor, sich in die inneren Angelegenheiten ihres Staates eingemischt zu haben. Mehrere US-Geheimdienste beschuldigen Moskau nach wie vor, sich unter anderem mit Hackerangriffen in den Wahlkampf 2016 eingemischt zu haben, um Trump zu helfen und seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton zu diskreditieren. Dank der modernen Medien werden mit solchen und vielen anderen &bdquo;Rufmorden&ldquo; gegen Russland und gegen seinen Pr&auml;sidenten, Vladimir Putin, st&auml;ndig neue weltweit gesteuerte Kampagnen der Russophobie losgetreten&hellip;<br>\nZu einer neuen politischen und Ideologischen Waffe der westlichen Welt und seiner Geheimdienste gegen Russland ist seit 2010 Alexej Anatoljewitsch Nawalny&hellip; geworden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/02\/16\/warum-wir-das-buch-von-george-orwell-lesen-sollten\/\">Linke Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-69872","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69872","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=69872"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69872\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":69875,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/69872\/revisions\/69875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=69872"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=69872"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=69872"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}