{"id":69917,"date":"2021-02-18T08:00:09","date_gmt":"2021-02-18T07:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917"},"modified":"2021-02-18T07:39:30","modified_gmt":"2021-02-18T06:39:30","slug":"hinweise-des-tages-3802","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h01\">Im Kolonialherrenstil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h02\">Nato muss endlich raus aus Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h03\">Armut in den USA: Ein Job, ein Auto, aber nicht genug zu essen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h04\">&Auml;rztlicher Pandemierat legt Schutzkonzept f&uuml;r Alten- und Pflegeheime vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h05\">Willk&uuml;r bei der Inzidenz? Fast alle Gesundheits&auml;mter k&ouml;nnen mit Werten &uuml;ber 50 arbeiten <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h06\">Warum halten sich manche nicht an Corona-Regeln? Eine Antwort lautet: Reaktanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h07\">&bdquo;Eine Gef&auml;lligkeitsstudie wird es nicht nur politisch schwer haben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h08\">Impfstoff-Studie: D&auml;mpfte Astrazeneca die Nebenwirkungen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h09\">ID2020 in &Ouml;sterreich: Elektronischer Impfpass wird zwingend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h10\">Sachsen verbietet Sonnenbrille und M&uuml;tze im Auto!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h11\">Die extra lange Leine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h12\">Altmaier bleibt ewig Merkels L&uuml;ckenf&uuml;ller &ndash; und st&uuml;rzt Wirtschaft mit Nichtstun in Ruin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h13\">Einkommen darf nicht weiter abrutschen &ndash; Tarifbindung st&auml;rken und Kurzarbeitergeld erh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h14\">Unmenschliche Sanktionspolitik gegen Venezuela beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h15\">Mythos Atomkraft: Bill Gates irrt gleich f&uuml;nffach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h16\">Verwirrende Datenschutzbestimmungen: Italien verh&auml;ngt Millionen-Strafe gegen Facebook<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69917#h17\">Ihr, die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren: Die SPD &ndash; weiter auf dem Weg nach unten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Im Kolonialherrenstil<\/strong><br>\nIn den deutschen Herrschaftseliten schwellen die Forderungen nach neuen Sanktionen gegen Moskau und einem Aufwiegeln von Russlands junger Generation an. Man habe &ldquo;gegen&uuml;ber Russland &hellip; sehr gro&szlig;e [Ziele]&rdquo;, erkl&auml;rt der Pr&auml;sident des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr: &ldquo;Wir wollen &hellip; einen Regimewandel&rdquo;. Die j&uuml;ngsten Proteste von Anh&auml;ngern des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny, die aus Berlin koordiniert wurden, reichten noch nicht aus, um &ldquo;die Stabilit&auml;t des Regimes&rdquo; zu gef&auml;hrden, urteilt die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Man k&ouml;nne allerdings auf die junge Generation (&ldquo;Generation Putin&rdquo;) setzen, in der viele gegen&uuml;ber der Regierung kritisch eingestellt seien, schl&auml;gt ein Mitarbeiter der Gr&uuml;nen-nahen Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung vor. Nawalny spreche insbesondere j&uuml;ngere Menschen an; er verk&ouml;rpere &ldquo;einen neuen Politikertyp&rdquo;. Der Mann, den die deutschen Eliten im Kolonialherrenstil in Russland an die Regierung zu bringen suchen, wird lediglich von einer kleinen Minderheit der russischen Bev&ouml;lkerung unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8527\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nato muss endlich raus aus Afghanistan<\/strong><br>\n&bdquo;Das Treffen der Verteidigungsminister der Nato-Staaten steht wieder unter den &auml;u&szlig;erst schlechten Vorzeichen der Ausweitung von Kriegseins&auml;tzen, Kriegsman&ouml;vern und mehr R&uuml;stungsausgaben. Die Bundesregierung muss den Forderungen nach Aufstockung des Wehretats, Stationierung weiterer NATO-Einheiten in den an Russland angrenzenden Mitgliedsstaaten, neuen Kriegstechnologien und vor allem der Verl&auml;ngerung des Einsatzes in Afghanistan eine Absage erteilen. Der Afghanistan-Einsatz ist nach fast 20 Jahren gescheitert, ein l&auml;ngerer Verbleib der Truppen bringt dem Land nur noch mehr Krieg. Die Bundeswehr muss aus Afghanistan abgezogen werden&ldquo;, sagt Heike H&auml;nsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Die Au&szlig;enpolitikerin weiter:<br>\n&bdquo;Die Nato setzt auch mit der neuen Biden-Administration auf aggressive Politik gegen&uuml;ber China und Russland. Dies ist kein Beitrag zu mehr Frieden und Sicherheit, sondern untergr&auml;bt internationale Zusammenarbeit und heizt die weltweiten R&uuml;stungsausgaben an. DIE LINKE fordert deswegen den Austritt aus den milit&auml;rischen Strukturen der Nato und in keinem Fall die Umsetzung der Strategie &sbquo;Nato 2030&lsquo;.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/nato-muss-endlich-raus-aus-afghanistan\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Der lange Schatten der Kunduz-Aff&auml;re<\/strong><br>\nOberst Klein hat bei der Bombardierung von Zivilisten in Kunduz nichts falsch gemacht, sagt ein Gericht. Zugleich will die Nato ihren Einsatz in Afghanistan verl&auml;ngern. Beides zeigt, dass das B&uuml;ndnis vor allem sich selbst betr&uuml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/afghanistan-der-lange-schatten-der-kunduz-affaere-a-a4184716-eff0-4992-8575-55f9a18813b8%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Armut in den USA: Ein Job, ein Auto, aber nicht genug zu essen<\/strong><br>\nIn der Corona-Krise sind Millionen US-Amerikaner auf Lebensmittelspenden angewiesen. Ein Besuch in Houston, wo auch die gr&ouml;&szlig;te Tafel der Welt nicht alle versorgen kann [&hellip;]<br>\nIn einer regelm&auml;&szlig;igen Umfrage der US-Zensusbeh&ouml;rde gaben Ende Januar etwa 24 Millionen Erwachsene an, in der Vorwoche nicht genug Lebensmittel gehabt zu haben, um sich und ihre Familie versorgen zu k&ouml;nnen &ndash; haupts&auml;chlich, weil sie es sich nicht leisten konnten, einzukaufen. Das sind etwa elf Prozent der Bev&ouml;lkerung. 2019 lag der Wert bei einer Umfrage des Landwirtschaftsministeriums lediglich bei drei Prozent. Weitere Studien zeigen, dass vor allem alleinerziehende M&uuml;tter mit Kindern in der Pandemie oftmals nicht genug Geld haben, um ihre Kinder ausreichend zu versorgen. Und so wurden &uuml;berall im Land die Schlangen an den Tafeln l&auml;nger und l&auml;nger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2021-02\/armut-usa-lebensmittel-corona-krise-houston-wirtschaftskrise\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Immer dran denken: das ist immer noch das reichste Land der Welt, in dem es mehr als genug zu verteilen gibt, und die massenhafte Armut ist nicht &ldquo;entstanden&rdquo;, sondern vors&auml;tzlich geschaffen worden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Auml;rztlicher Pandemierat legt Schutzkonzept f&uuml;r Alten- und Pflegeheime vor<\/strong><br>\nF&uuml;r den &auml;rztlichen Pandemierat steht jedoch fest: Eine Pandemie ist nicht aus der Versorgungsroutine heraus zu bew&auml;ltigen. &bdquo;Sie braucht zus&auml;tzliche Ressourcen&ldquo;, erkl&auml;rte Bauer. Und diese h&auml;tten vielen Heimen nicht so schnell zur Verf&uuml;gung gestanden, wie es w&uuml;nschenswert gewesen w&auml;re.<br>\n&bdquo;Daher sollten strategische Unterst&uuml;tzungskonzepte erstellt werden, die es gestatten werden, Engp&auml;sse bei zuk&uuml;nftigen Pandemien rascher zu &uuml;berwinden und die pr&auml;ventive Leistung in den Heimen auf diese Weise zuverl&auml;ssig zu st&auml;rken&ldquo;, konstatiert der Geriater. &bdquo;Wir werden in bessere Strukturen investieren m&uuml;ssen, wenn wir zuk&uuml;nftig besser vorbereitet sein wollen.&ldquo;<br>\nIn der Pflicht sieht der Pandemierat Bund und L&auml;nder. Sie m&uuml;ssten die Rahmenbedingungen f&uuml;r die Ver&shy;besserung der diesbez&uuml;glichen Strukturen schaffen, wobei die Umsetzung dann auf lokaler Ebene unter&shy;st&uuml;tzt werden m&uuml;sse. In Krisensituationen ben&ouml;tigten die Einrichtungen auch die staatliche Unterst&uuml;t&shy;zung bei der Beschaffung und Finanzierung von Schutzmaterialien.<br>\n&bdquo;Die gegenw&auml;rtige Pandemie hat sich vor dem Hintergrund des Fachkr&auml;ftemangels in der Pflege ereignet, welcher einen wesentlichen Faktor f&uuml;r die Anf&auml;lligkeit der Heimstrukturen darstellt&ldquo;, erl&auml;utert Bauer. Erkrankungen des Personals und die notwendigen Quarant&auml;nen h&auml;tten die Situation dann weiter ver&shy;schlechtert. Wohlgemeinte Verordnungen w&auml;ren so in der Praxis kaum umsetzbar gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/120963\/Aerztlicher-Pandemierat-legt-Schutzkonzept-fuer-Alten-und-Pflegeheime-vor\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Die Entlassung einer kritischen Pflegerin zeigt, warum Krankenh&auml;user in &ouml;ffentliche Hand geh&ouml;ren<\/strong><br>\nDer Hamburger Klinikkonzern Asklepios will der Pflegerin Romana Knezevic fristlos k&uuml;ndigen, weil sie &ouml;ffentlich &uuml;ber den Pflegenotstand gesprochen hat. Ihre &Auml;u&szlig;erungen bekr&auml;ftigen: die Missst&auml;nde sind eine Konsequenz der Privatisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/asklepios-kuendigung-pflegerin-romana-knezevic-krankenhausbewegung-pflegenotstand\/\">Jacobin<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Bremen spart bei &Auml;rzten und Pflege: Die Kliniken sollen bluten<\/strong><br>\nMit einer Petition bek&auml;mpfen Ak&shy;ti&shy;vis&shy;t:in&shy;nen den Stellenabbau bei den kommunalen Kliniken. Der Konflikt legt auch Streit in der Linkspartei offen. [&hellip;]<br>\nRund 440 Vollzeitstellen sollen in den vier Bremer Krankenh&auml;usern bis 2024 gestrichen werden. 90 davon im &auml;rztlichen Bereich, der Rest beim Verwaltungspersonal sowie bei den Besch&auml;ftigten in nicht-medizinischen Bereichen wie etwa den Gro&szlig;k&uuml;chen. Auch von einem Abbau von 250 Betten ist die Rede. Das erkl&auml;rte Ziel: eine &bdquo;schwarze Null&ldquo; bei der Geno im Jahr 2024.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bremen-spart-bei-Aerzten-und-Pflege\/!5747181\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Willk&uuml;r bei der Inzidenz? Fast alle Gesundheits&auml;mter k&ouml;nnen mit Werten &uuml;ber 50 arbeiten<\/strong><br>\nAlles &uuml;ber einer 50er-Inzidenz f&uuml;hrt zum Domino-Effekt, sagt die Politik. Die Beh&ouml;rden k&ouml;nnten Infektionsketten nicht nachverfolgen. Die Daten zeigen das nicht. [&hellip;]<br>\nUm festzustellen, ab wann die Gesundheits&auml;mter tats&auml;chlich &uuml;berlastet sind, hat das Robert Koch-Institut (RKI) ein drei Stufen-Modell entwickelt.\n<ul>\n<li>Stufe 1: Die Landkreise m&uuml;ssen dem RKI demnach mitteilen, ob die Durchf&uuml;hrung der Infektionsschutzma&szlig;nahmen noch sichergestellt werden kann<\/li>\n<li>Stufe 2: Die Landkreise m&uuml;ssen mitteilen, ob die Durchf&uuml;hrung der Infektionsschutzma&szlig;nahmen absehbar nicht mehr sichergestellt werden kann<\/li>\n<li>Stufe 3: Die Landkreise m&uuml;ssen mitteilen, ob die Durchf&uuml;hrung der Infektionsschutzma&szlig;nahmen aufgrund von Kapazit&auml;tsengp&auml;ssen nicht mehr vollst&auml;ndig erfolgt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Legt man das Infektionsgeschehen der vergangen zwei bis drei Monate zugrunde, als kaum noch ein Landkreis unter der 50er-Inzidenz lag, m&uuml;sste man also davon ausgehen, dass die Mehrheit der Gesundheits&auml;mter in Stufe 3 zu verorten ist.<br>\nAus den t&auml;glichen Lageberichten des Bundesgesundheitsministerium zur Covid-19-Pandemie geht jedoch hervor, dass selbst auf dem H&ouml;hepunkt der zweiten Welle nur wenige Landkreise &ndash; der Selbstauskunft nach &ndash; sich der Stufe 3 zurechneten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/willkuer-bei-der-inzidenz-fast-alle-gesundheitsaemter-koennen-mit-werten-ueber-50-arbeiten\/26923572.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum halten sich manche nicht an Corona-Regeln? Eine Antwort lautet: Reaktanz<\/strong><br>\nWie kommt es, dass simple Regeln, die wissenschaftlich belegt sind, mitunter so heftig hinterfragt werden? &bdquo;Menschen habe ein ganz tiefes Autonomiebed&uuml;rfnis. Sie wollen Kontrolle haben &uuml;ber ihr Leben und &uuml;ber alles, was darin passiert&ldquo;, erkl&auml;rt Sozialpsychologin Marlene Altenm&uuml;ller von der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t M&uuml;nchen. Wenn allgemeing&uuml;ltige Regeln in der Corona-Krise als ungerecht und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig empfunden werden und jemand das Gef&uuml;hl bekommt, dass ihm die Selbstbestimmung entzogen wird, kann es zum inneren Widerstand kommen &ndash; und dem Drang, die Regeln nicht einzuhalten oder trotzig und demonstrativ dagegen vorzugehen. In der Psychologie wird dieser Effekt als Reaktanz bezeichnet.<br>\n&bdquo;Die wichtigste Frage ist, ob ich die Regel nachvollziehe und akzeptiere. Und nat&uuml;rlich, ob ich dazu bereit bin, sie auch umzusetzen&ldquo;, so Altenm&uuml;ller weiter. &bdquo;Soziale Normen spielen dabei eine wichtige Rolle: Was halten die Leute in meinem Umfeld von diesen Regeln und wie verhalten sie sich?&ldquo; Es neigten vor allem solche Menschen zur Rebellion, die das Gef&uuml;hl haben, sie h&auml;tten wenig Mitbestimmung &uuml;ber ihr eigenes Leben. Indem sie viel Reaktanz zeigen, versuchen sie, die Kontrolle wiederzuerlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/warum-manche-menschen-sich-nicht-an-corona-regeln-halten-li.121146\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer die &ldquo;Corona-Regeln&rdquo; nicht einh&auml;lt, leide an einer psychischen St&ouml;rung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Eine Gef&auml;lligkeitsstudie wird es nicht nur politisch schwer haben&ldquo;<\/strong><br>\nIm Hinblick auf eine m&ouml;gliche N&auml;he zwischen Politik und Wissenschaft sieht Hamburgs Gr&uuml;ne Wissenschaftssenatorin Fegebank beide Seiten in der Verantwortung. Eine &bdquo;eindimensionale Auftragsforschung&ldquo; sei politisch und wissenschaftlich problematisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article226453959\/Fegebank-Gefaelligkeitsstudie-wird-es-nicht-nur-politisch-schwer-haben.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Impfstoff-Studie: D&auml;mpfte Astrazeneca die Nebenwirkungen?<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Arzneimittel-Agentur (EMA) ist gro&szlig;z&uuml;gig in Sachen Astrazeneca. Sie lie&szlig; den Impfstoff Ende vergangener Woche f&uuml;r alle Altersgruppen zu. Anders als die St&auml;ndige Impfkommission (STIKO), die davon abr&auml;t, &Uuml;ber-64-J&auml;hrige mit Astrazeneca zu impfen; und im Gegensatz zu Italien, das den Einsatz des Vektor Impfstoffs nur f&uuml;r die Altersgruppe bis 55 empfiehlt. (&hellip;)<br>\nDie Zulassung von Astrazeneca erweitere die Palette der verf&uuml;gbaren Corona-Impfstoffe und werde helfen, die Menschen in Europa besser zu sch&uuml;tzen, betonte EMA-Chefin Emer Cooke. Doch nicht nur in puncto Altersfreigabe ist die europ&auml;ische Arzneimittelbeh&ouml;rde beim Astrazeneca-Impfstoff gro&szlig;z&uuml;gig.<br>\nSondern auch beim Thema Nebenwirkungen. Bei den systemischen Nebenwirkungen nach der zweiten Impfung steht das britisch-schwedische Vakzin auf dem Papier der klinischen Studien auffallend gut da &ndash; zum Beispiel im Vergleich zu dem Impfstoff des US-Herstellers Moderna.<br>\nOb bei Kopfschmerz, Muskelschmerz oder Gelenkschmerz &ndash; der Vector-Impfstoff von Astrazeneca schneidet beim Thema Schmerz zum Teil deutlich besser ab als die neue mRNA-Impftechnologie von Moderna; in puncto Abgeschlagenheit schl&auml;gt Astrazeneca sogar beide Konkurrenten, n&auml;mlich Comirnaty (das Produkt von Biontech\/Pfizer) und das Vakzin von Moderna. (&hellip;)<br>\nDas Robert Koch-Institut bringt es in seinem Epidemiologischen Bulletin auf den Punkt: Durch die prophylaktische Paracetamol-Gabe konnten Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle Fieber, Sch&uuml;ttelfrost, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit signifikant reduziert werden, hei&szlig;t es w&ouml;rtlich in der Ausgabe Nummer zwei dieses Jahres. Mit anderen Worten: In puncto Nebenwirkungen sind die Studien zu Astrazeneca, Moderna und Biontech\/Pfizer nur sehr bedingt vergleichbar, weil die mRNA-Impfstoff-Produzenten bei den Probanden nicht vorbeugend Paracetamol verabreicht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/impfstoff-studie-daempfte-astrazeneca-die-nebenwirkungen,SNqaY2F\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das erinnert an einen &ldquo;Spiegel&rdquo;-Beitrag aus dem Jahr 2018: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html\">Hersteller von Schweinegrippe-Impfstoff ignorierte Risiken<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Schon damals kritisierten viele, dass aufgrund der Eile die Standards zu stark heruntergesetzt wurden. Ein aktueller Bericht in der Fachzeitschrift &ldquo;British Medical Journal&rdquo; best&auml;rkt nun, dass der Impfstoff-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) schon fr&uuml;h brisante Informationen zu Nebenwirkungen des in Europa eingesetzten Impfstoffs Pandemrix hatte, die Warnzeichen aber ignorierte.<\/em><\/p>\n<p><em>Um die Produktion zu beschleunigen, mischte GSK seinem Impfstoff einen Wirkverst&auml;rker bei. So konnten Unternehmen und Beh&ouml;rden weniger Wirkstoff auf mehr Menschen verteilen. (&hellip;)<\/em><\/p>\n<p><em>Zu den deutlich h&auml;ufigeren Nebenwirkungen z&auml;hlen unter anderem ein allergischer Schock, Gesichtsl&auml;hmungen, Zuckungen, Gef&auml;&szlig;entz&uuml;ndungen und Gehirnentz&uuml;ndungen.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wissenschaftler wollen mehr Geld f&uuml;r Medikamentenforschung<\/strong><br>\nDer Gastroenterologe Tacke von der Berliner Charit&eacute; sagte dem Sender RBB, man h&auml;tte sich mehr finanzielle Mittel gew&uuml;nscht. Dann w&auml;re man einen Riesenschritt weiter, was die klinische Entwicklung von wirksamen Therapien angehe. Nach Angaben des RBB wurden seit Beginn der Pandemie von rund einer Milliarde Euro, die f&uuml;r die Forschung vorgesehen sind, nur rund 17,5 Millionen f&uuml;r die Medikamentenentwicklung veranschlagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/covid-19-wissenschaftler-wollen-mehr-geld-fuer.2850.de.html?drn:news_id=1228486%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.S.:<\/strong> Ein weiteres Indiz daf&uuml;r, dass die Sorge der Regierung nicht der Heilung der Erkrankten oder der Entlastung der Kliniken gilt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>ID2020 in &Ouml;sterreich: Elektronischer Impfpass wird zwingend<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich soll in K&uuml;rze per Gesetz ein verpflichtender elektronischer Impfpass eingef&uuml;hrt werden, in den alle Impfungen eingetragen werden m&uuml;ssen. Damit soll man sich dann ausweisen k&ouml;nnen oder m&uuml;ssen, wenn man reisen, oder ins Theater will. Die Papiere bitte!<br>\nNach einem Bericht von Der Standard vom 12. Februar verk&uuml;ndeten Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Gr&uuml;ne) und der Vorsitzender der Konferenz f&uuml;r Sozialversicherungstr&auml;ger, Peter Lehner, im Rahmen eines Online-Pressegespr&auml;chs, der elektronische Impfpass solle der Bev&ouml;lkerung und den Beh&ouml;rden das Leben in der Corona-Pandemie und danach erleichtern.<br>\nAktuell w&uuml;rden bei der Impfung gegen Sars-CoV-2 90 Prozent der Impfungen in einen Impfpass eingetragen. Am 24. Februar soll der Nationalrat die gesetzliche Grundlage beschlie&szlig;en, mit der &ldquo;die unmittelbare, direkte Verpflichtung an alle, Impfdaten im E-Impfpass einzutragen&rdquo;, verankert wird, k&uuml;ndigte Anschober an. Ausnahmen davon werde es nicht geben. Den Beh&ouml;rden diene der E-Impfpass als &ldquo;perfektes Steuerungsinstrument&rdquo;, der Bev&ouml;lkerung als &ldquo;perfekter Nachweis&rdquo;, um zuk&uuml;nftig nach einer absolvierten Corona-Schutzimpfung Flugreisen oder Konzertbesuche unb&uuml;rokratisch m&ouml;glich machen zu k&ouml;nnen, sagte Lehner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/elektronischeer-impfpass-oesterreich\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu: Zahlreiche EU-Staaten forcieren digitalen Impfpass &ndash; Erste Abkommen mit Israel im Gespr&auml;ch<\/strong><br>\nSeit Januar setzt sich Griechenlands Ministerpr&auml;sident Mitsotakis vehement daf&uuml;r ein, den digitalen Impfpass f&uuml;r Urlauber durchzusetzen. Corona-Geimpften soll so wieder das Reisen &ldquo;ohne weitere Beschr&auml;nkungen&rdquo; im Land erlaubt sein. Konkrete Gespr&auml;che zur Zusammenarbeit f&uuml;hrt Athen dabei mit der israelischen Regierung. Auch in Schweden und D&auml;nemark l&auml;uft die Entwicklung digitaler Impfp&auml;sse auf Hochtouren. (&hellip;)<br>\nDer digitale Impfnachweis gilt als Einstieg in die biometrisch basierte digitale Identit&auml;t und wird nicht nur von Datensch&uuml;tzern heftig kritisiert. Der digitale Impfpass ist dar&uuml;ber hinaus Teil der Organisation Digital Identity Alliance (ID2020), bei der es um die Schaffung digitaler Identit&auml;ten geht. Das hei&szlig;t einer personalisierten, portablen, biometrisch verbundenen digitalen Identit&auml;t, die auf Lebenszeit besteht. Die von der Bundesregierung &ldquo;mit der Bek&auml;mpfung der COVID-19-Pandemie&rdquo; geplante gesetzliche Einf&uuml;hrung digitaler Gesundheitszertifikate wie Impfnachweise k&ouml;nnten daf&uuml;r der erste Schritt sein.<br>\nAuch &ldquo;ID2020-Partner&rdquo; Bill Gates forderte bereits am 24. M&auml;rz vergangenen Jahres in einem Interview mit dem Onlinemedium TED Conferences, dass der Nachweis einer Corona-Impfung zuk&uuml;nftig Voraussetzung f&uuml;r grenz&uuml;berschreitendes Reisen werden solle. Der Impfnachweis muss laut Meinung des Microsoft-Gr&uuml;nders zuverl&auml;ssig sein, damit &ldquo;nicht unn&ouml;tig Menschenleben gef&auml;hrdet werden&rdquo;.<br>\nDaher d&uuml;rfe es kein Papier sein, das man verlieren oder f&auml;lschen k&ouml;nne. Laut Dakota Gruener, Leiterin der Organisation ID2020 in New York, werde deshalb ein digitaler Impfnachweis auf biometrischer Basis ben&ouml;tigt:<br>\n&ldquo;Die Kamera der Grenzbeh&ouml;rde oder auch am Eingang des Fu&szlig;ballstadions erkennt an meinem Gesicht, ob ich geimpft bin. Die Pandemie w&uuml;rde so viel von ihrem Schrecken verlieren.&rdquo;<br>\nDie Corona-Impfung er&ouml;ffne &ldquo;eine einzigartige Gelegenheit, in die digitale Identit&auml;t f&uuml;r Milliarden Menschen einzusteigen&rdquo;.<br>\nNeben den geschilderten datenschutzrechtlichen Bedenken sind Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der neuartigen mRNA-Impfung kaum untersucht. So &auml;nderte beispielsweise Norwegen im Januar seine Impfempfehlungen, nachdem 29 Menschen kurz nach Erhalt ihrer ersten Pfizer-BioNTech-Impfdosis gestorben waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/113182-griechenland-und-zypern-forcieren-digitalen\/\">RT Deutsch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69353#h16\">Bill Gates erkl&auml;rt Pandemiebek&auml;mpfung zur neuen Normalit&auml;t<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sachsen verbietet Sonnenbrille und M&uuml;tze im Auto!<\/strong><br>\nIm Zuge der neuen s&auml;chsischen Corona-Schutzverordnung ist seit Montag das Tragen einer medizinischen Maske im Auto Pflicht. Gestern stellte Sachsen Innenminister Roland W&ouml;ller (CDU) nochmals klar, dass das Tragen einer Sonnenbrille oder M&uuml;tze im Auto nicht zul&auml;ssig sei, wenn eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blick.de\/sachsen\/sachsen-verbietet-sonnenbrille-und-muetze-im-auto-artikel11351594\">Blick.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Zur Klarstellung f&uuml;r die Leser: Die Maskenpflicht bezieht sich auf die F&auml;lle, in denen sich Personen aus mehreren Haushalten gemeinsam in einem Auto befinden. Insofern ist die Darstellung im vorgenannten Artikel unvollst&auml;ndig. Aber dennoch. Manchmal kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es einen geheimen Wettbewerb zwischen den Regierungen gibt, wer die absurdesten Regeln erl&auml;sst. Mein Gott, Walter! Die gerade im Winter sehr tiefstehende Sonne kann Autofahrer erheblich blenden. Und wenn nun Sonnenbrillen unter den genannten Umst&auml;nden verboten werden, bedeutet dies eine deutlich erh&ouml;hte Unfallgefahr. Damit d&uuml;rfte die s&auml;chsische Landesregierung einer der Favoriten bei der Preisverleihung sein. Gl&uuml;ckwunsch!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Saarland: Im Lockdown Werbeverbot f&uuml;r bestimmte Produkte<\/strong><br>\nDas Saarland hat im Corona-Lockdown ein Werbeverbot f&uuml;r Produkte verh&auml;ngt, die nicht zum t&auml;glichen Bedarf geh&ouml;ren. Es gelte mit der neuen Corona-Verordnung des Saarlandes ab dem 22. Februar f&uuml;r alle Handelsbetriebe, die nach dem Schwerpunktprinzip w&auml;hrend des Lockdowns ohne Einschr&auml;nkungen ihr Warensortiment anbieten k&ouml;nnten, teilte das saarl&auml;ndische Gesundheitsministerium mit. Das Saarland ist das erste Bundesland, das ein solches Werbeverbot beschlossen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/einzelhandel-saarbruecken-saarland-im-lockdown-werbeverbot-fuer-bestimmte-produkte-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210217-99-474880%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die Politik verschiebt die Grenzen des Sagbaren immer weiter<\/strong><br>\nDie K&ouml;lner Oberb&uuml;rgermeisterin Henriette Reker stellt &bdquo;Belohnungen&ldquo; f&uuml;r die Gesellschaft in Aussicht, um sie zu weiteren Corona-Ma&szlig;nahmen zu motivieren. Da l&auml;uft etwas grundlegend falsch: Es geht nicht um Boni, sondern um die R&uuml;ckgabe der Grundrechte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article226547243\/Corona-Henriette-Rekers-Forderung-nach-Belohnungssystem-ist-falsch.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die extra lange Leine<\/strong><br>\nSklaverei ist keine soziale Marktwirtschaft, das stellt der Bundesarbeitsminister klar. Immerhin. Trotzdem bleiben die universellen Menschenrechte auch im neuen Gesetz f&uuml;r gerechtere Lieferketten dem deutschen Profit untergeordnet.<br>\nOft entlarvt gerade der Jubel &uuml;ber etwas neuerdings in Aussicht Stehendes, wie d&uuml;rftig die Gegenwart doch ist. Einen &ldquo;historischen Durchbruch&rdquo; habe man erreicht, meinte am vergangenen Freitag Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), laut eigener Aussage ein sparsamer Verwender von Superlativen &ndash; um im n&auml;chsten Atemzug zu behaupten: &ldquo;Es gibt kein Gesetz auf der Welt oder in Europa, das so ambitioniert ist wie das deutsche Lieferkettengesetz.&rdquo; Nun gibt es das Gesetz zwar noch gar nicht, ehe es der Bundestag angeh&ouml;rt und abgenickt hat, und die Eckpunkte f&uuml;r den Entwurf wurden nach harten Verhandlungsrunden mit dem Bundeswirtschaftsminister fast vollst&auml;ndig entkernt. Aber, so traurig das ist: Im globalisierten Raubtierkapitalismus, wo brutale Ausbeutung sowie Kinder- und Zwangsarbeit zu Hungerl&ouml;hnen eine verst&ouml;rende Normalit&auml;t darstellen, freut man sich schon, wenn ein f&uuml;hrender Sozialdemokrat klarstellt: &ldquo;Das Verletzen von Menschenrechten und moderne Sklaverei d&uuml;rfen in unserem Sinne als soziale Marktwirtschaft kein Gesch&auml;ftsmodell sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/516\/die-extra-lange-leine-7320.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundeswirtschaftsministerium &uuml;bt Kritik am geplanten Lieferkettengesetz<\/strong><br>\nDas Wirtschaftsministerium wirft dem Arbeitsministerium vor, sich nicht an Absprachen zum Lieferkettengesetz zu halten. Der neu entfachte Streit dreht sich um die Klagerechte von Betroffenen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/menschenrechte-bundeswirtschaftsministerium-uebt-kritik-am-geplanten-lieferkettengesetz\/26926156.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Altmaier bleibt ewig Merkels L&uuml;ckenf&uuml;ller &ndash; und st&uuml;rzt Wirtschaft mit Nichtstun in Ruin<\/strong><br>\nGerne mal als &bdquo;Allzweckwaffe&ldquo; der Kanzlerin gehandelt, gleicht Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heute einem stumpfen Schwert. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass der gelernte EU-B&uuml;rokrat Altmaier vor allem eins immer schon gut konnte: hei&szlig;e Luft produzieren, bevorzugt via Twitter.<br>\nLavieren, beschwichtigen, beruhigen &ndash; das kann Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) besonders gut. Nach dem Treffen mit Wirtschaftsverb&auml;nden zu den Themen Dauer-Lockdown und verz&ouml;gerte Zahlung von Hilfsgeldern will der Minister nun gemeinsam mit der Wirtschaft eine &Ouml;ffnungsstrategie erarbeiten. Erstaunlich: Man h&auml;tte davon ausgehen k&ouml;nnen, dass Altmaier das auch ohne Dr&auml;ngen der Verb&auml;nde bereits selbst erledigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/allzweckwaffe-altmaier-eine-analyse-altmaier-bleibt-merkels-lueckenfueller-versagen-bei-corona-hilfen-sitzt-er-locker-aus_id_12987730.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Einkommen darf nicht weiter abrutschen &ndash; Tarifbindung st&auml;rken und Kurzarbeitergeld erh&ouml;hen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Zahlen best&auml;tigen noch einmal, dass die Pandemie auf Seiten der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten insgesamt zu sp&uuml;rbaren Einkommenseinbu&szlig;en gef&uuml;hrt hat. Die Realit&auml;t sieht in Teilen sogar noch deutlich drastischer aus. Denn die jetzt ver&ouml;ffentlichten Durchschnittswerte verdecken, dass die Einbu&szlig;en in den unteren Einkommensgruppen &uuml;berdurchschnittlich stark ausfallen und dass diejenigen, die ohne den Schutz eines Tarifvertrages dastehen, deutlich schlechter durch die Krise kommen. Wer sonst schon mit einem geringen Einkommen &uuml;ber die Runden kommen muss, ist in der Krise jetzt h&auml;ufig hart getroffen&ldquo;, erkl&auml;rt Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die aktuellen Daten vom Statistischen Bundesamt zur Lohnentwicklung 2020. Meiser weiter:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung ist gefordert, jetzt schnell dazu beizutragen, dass die Einkommen in Folge der Krise nicht weiter abrutschen. Dazu braucht es jetzt endlich ein deutlich h&ouml;heres Kurzarbeitergeld, aber auch Ma&szlig;nahmen zur St&auml;rkung der Tarifbindung. Die Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung von Tarifvertr&auml;gen muss endlich erleichtert und &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge m&uuml;ssen an die Zahlung von anst&auml;ndigen Tarifl&ouml;hnen gekoppelt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/einkommen-darf-nicht-weiter-abrutschen-tarifbindung-staerken-und-kurzarbeitergeld-erhoehen\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li><li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unmenschliche Sanktionspolitik gegen Venezuela beenden<\/strong><br>\n&bdquo;Die UN-Sonderberichterstatterin best&auml;tigt, was DIE LINKE seit Jahren kritisiert: Die in weiten Teilen v&ouml;lkerrechtswidrige Sanktionspolitik gegen Venezuela hat verheerende Auswirkungen auf die Zivilbev&ouml;lkerung und hat die humanit&auml;re und wirtschaftliche Krise enorm versch&auml;rft&ldquo;, erkl&auml;rt Andrej Hunko, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag anl&auml;sslich der Pr&auml;sentation eines vorl&auml;ufigen Berichts der UN-Sonderberichterstatterin zu negativen Auswirkungen einseitiger Zwangsma&szlig;nahmen, Alena Douhan.<br>\nHunko weiter: &bdquo;Sp&auml;testens seit Anfang 2019 ist offensichtlich, dass die katastrophalen Auswirkungen ein Ziel der US-Wirtschaftssanktionen sind: Durch die Blockade soll das Leiden der Zivilbev&ouml;lkerung in Venezuela derartig erh&ouml;ht werden, dass diese sich gegen Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro auflehnt. Dass diese unmenschliche Strategie gescheitert ist, ist inzwischen offenkundig.<br>\nDie Bundesregierung hat die Blockadepolitik durch aktives Wegschauen, die EU-Sanktionen und durch die v&ouml;lkerrechtswidrige Anerkennung Juan Guaid&oacute;s unterst&uuml;tzt, anstatt alle Kraft auf die Vermittlung einer politischen L&ouml;sung zu lenken. Sie hat damit in inakzeptabler Weise ihr geopolitisches Ziel des Sturzes der Regierung Venezuelas &uuml;ber die Menschenrechte gestellt.<br>\nAlle Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Venezuela m&uuml;ssen umgehend aufgehoben werden. Der venezolanische Staat muss unverz&uuml;glich Zugang zu den im Ausland blockierten Verm&ouml;gen erhalten, um effektiv auf die Covid19-Pandemie und die katastrophale humanit&auml;re Situation im Land reagieren zu k&ouml;nnen. Politisch muss alles daran gesetzt werden, durch internationale Vermittlung eine Verhandlungsl&ouml;sung zu erreichen, die alle demokratischen Kr&auml;fte in Venezuela akzeptieren k&ouml;nnen und die die Souver&auml;nit&auml;t Venezuelas respektiert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/andrej-hunko.de\/presse\/pressemitteilungen\/5149-unmenschliche-sanktionspolitik-gegen-venezuela-beenden\">Andrej Hunko<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mythos Atomkraft: Bill Gates irrt gleich f&uuml;nffach<\/strong><br>\nDer Amerikaner pl&auml;diert f&uuml;r Atomkraftnutzung zur Bek&auml;mpfung des Klimawandels. Claudia Kemfert und Christian von Hirschhausen vom DIW halten das f&uuml;r untauglich und unn&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kolumnen\/homo_oeconomicus\/gastkommentar-homo-oeconomicus-mythos-atomkraft-bill-gates-irrt-gleich-fuenffach\/26919208.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verwirrende Datenschutzbestimmungen: Italien verh&auml;ngt Millionen-Strafe gegen Facebook<\/strong><br>\nFacebooks Datenschutzbestimmungen versteht kein Mensch &ndash; das kann so nicht bleiben, findet Italiens Kartellbeh&ouml;rde. Ein Bu&szlig;geld soll den Konzern zu mehr Ehrlichkeit im Umgang mit den Nutzerdaten zwingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/digital\/id_89491430\/datenschutz-italien-verhaengt-millionenstrafe-gegen-facebook.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ihr, die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren: Die SPD &ndash; weiter auf dem Weg nach unten<\/strong><br>\nDie Nominierung von Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten der SPD im August 2020 sollte die Wende einleiten. Selbstbewusst verk&uuml;ndete der Finanzminister, dass es f&uuml;r die Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl im September 2021 nicht nur um ein deutlich besseres Ergebnis gehe als im Jahr 2017 &ndash; damals erhielt die Partei mit Martin Schulz an der Spitze nur kl&auml;gliche 20,5 Prozent &ndash; sondern um die Erringung der Kanzlerschaft. Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen und die Sozialdemokraten haben in Umfragen nicht nur nichts hinzugewonnen, sondern sogar noch weiter an Zustimmung verloren.<br>\nW&uuml;rde heute gew&auml;hlt werden, bek&auml;me die Partei laut aktuellen Umfragen nur noch 15 Prozent der Stimmen. Besonders tr&uuml;be sieht es in Nordrhein-Westfalen aus, dem einstigen Stammland der SPD: &bdquo;In der neues&shy;ten Umfra&shy;ge von Infra&shy;test dimap im Auftrag des West&shy;deut&shy;schen Rund&shy;funks st&uuml;rzt die SPD auf einen neuen Tief&shy;stand ab und erreicht nur noch 17 Prozent. Das histo&shy;risch schlech&shy;te Land&shy;tags&shy;wahl&shy;er&shy;geb&shy;nis von 2017 (31,2 Prozent) und selbst das kata&shy;stro&shy;pha&shy;le Kommu&shy;nal&shy;wahl&shy;er&shy;geb&shy;nis von Mitte Septem&shy;ber (24,3 Prozent) wirken mitt&shy;ler&shy;wei&shy;le wie Traum&shy;wer&shy;te aus l&auml;ngst vergan&shy;ge&shy;nen golde&shy;nen Zeiten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.andreas-wehr.eu\/ihr-die-ihr-hier-eintretet-lasst-alle-hoffnung-fahren.html\">Andreas Wehr<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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