{"id":7008,"date":"2010-10-11T08:57:32","date_gmt":"2010-10-11T06:57:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7008"},"modified":"2010-10-11T08:59:49","modified_gmt":"2010-10-11T06:59:49","slug":"hinweise-des-tages-1219","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7008","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: China, der globale S&uuml;ndenbock; EU l&auml;sst Finanztransaktionssteuer abblitzen; wieder mal der Macht-nix-Reflex; zutiefst korruptes System; die Zeche f&uuml;r die Krise; Einnahmen und Ausgaben privater Haushalte; Verteilung des Wohlstands in den USA; FDP blockiert Mindestlohn in der Zeitarbeit; Ursulas Hartz-IV-Urteil; der Aufschwung kommt endlich bei allen an; beim Kassenwechsel droht Kostenfalle; Klinikum Erlangen will streitbaren Personalrat k&uuml;ndigen; EU attackiert deutsche Bauern; Stuttgart 21; Horst Seehofer: Kampfansage an Schmarotzer und Zuwanderer; &ldquo;Chinas erster Dynamitpreis&ldquo;; Medienmogule in Aktion; in Italien herrscht Wahlkampfstimmung; deutsche Justiz soll US-Drohnenangriff pr&uuml;fen; Blair und der Irak-Krieg; Kalifornien kaputt; mehr als Fu&szlig;ball. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Hier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert: <\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">China, der globale S&uuml;ndenbock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">EU l&auml;sst Finanztransaktionssteuer abblitzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Wieder mal der Macht-nix-Reflex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Werner R&uuml;gemer: Zutiefst korruptes System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Die Zeche f&uuml;r die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Einnahmen und Ausgaben privater Haushalte <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Verteilung des Wohlstands in den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">FDP blockiert Mindestlohn in der Zeitarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Ursulas Hartz-IV-Urteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Der Aufschwung kommt endlich bei allen an!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Private Krankenversicherung:&nbsp;Beim Kassenwechsel droht Kostenfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Klinikum Erlangen will streitbaren Personalrat k&uuml;ndigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Subventionen: EU attackiert deutsche Bauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Horst Seehofer: Kampfansage an Schmarotzer und Zuwanderer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">&ldquo;Chinas erster Dynamitpreis&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Paul Krugman: Medienmogule in Aktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">In Italien herrscht Wahlkampfstimmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Deutsche Justiz soll US-Drohnenangriff pr&uuml;fen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Dear Mr Blair!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Kalifornien: Wir sind kaputt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Es ist mehr als Fu&szlig;ball<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=7008&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Harald Schumann: China, der globale S&uuml;ndenbock<\/strong><br>\nEine W&auml;hrungsordnung, die von allen Beteiligten eine Anpassung ihrer nationalen W&auml;hrungspolitik zum Zweck einer weltweiten Stabilisierung und eines Ausgleichs der Handelsbilanzen abverlangt, haben Amerikaner, Europ&auml;er und Japaner bisher noch immer strikt abgelehnt. Vor diesem Hintergrund ist es verlogen, allein China zu einer Aufwertung zu dr&auml;ngen, w&auml;hrend sich sonst nichts &auml;ndern soll. Zumal eine Aufwertung des Renminbi allein das Problem des amerikanischen Handelsdefizits kaum bessern w&uuml;rde. In der Zeit von 2005 bis 2008, als China auf amerikanischen Druck den Kurs des Renminbi um 22 Prozent steigen lie&szlig;, ist Amerikas Defizit im Handel trotzdem gestiegen. Chinas Waren wurden in Dollar gemessen teurer, trotzdem konnte die US-Industrie daf&uuml;r keineswegs mehr exportieren oder Importe ersetzen.<br>\nGewiss, China wird eher fr&uuml;her als sp&auml;ter die Exportabh&auml;ngigkeit seiner &Ouml;konomie zu Gunsten von mehr Konsum und inl&auml;ndischer Nachfrage nach Importen &uuml;berwinden m&uuml;ssen. Die Anh&auml;ufung immer gr&ouml;&szlig;erer Devisenreserven, die jetzt schon den Umfang von 2,5 Billionen Dollar erreicht haben und &uuml;berwiegend Amerikas und Europas Staatsschulden finanzieren, verschwendet nur die Mittel, die eigentlich dringend f&uuml;r die Gesundheits- und Altersversorgung der Bev&ouml;lkerung gebraucht werden. Das ist auch den Regenten in Peking klar. Doch die Umsteuerung gelingt gewiss nicht, wenn mit einer schockartigen Aufwertung des Renminbi Millionen von Arbeitern in den Exportindustrien ihre Jobs verlieren. Verhandelbar dagegen w&auml;re sicher auch f&uuml;r die Wirtschaftslenker in Peking eine graduelle Aufwertung &uuml;ber l&auml;ngere Zeit. Nur m&uuml;ssten sich Amerikaner, Europ&auml;er und Japaner daf&uuml;r im Gegenzug auch auf die verbindliche Vereinbarung eines neuen W&auml;hrungssystems einlassen, bei dem eben nicht jeder machen kann was er will, nur weil es die jeweilige heimische Konjunkturlage gerade verlangt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/china-der-globale-suendenbock\/1952222.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU l&auml;sst Finanztransaktionssteuer abblitzen<\/strong><br>\nDie EU-Kommission lehnt die deutsche Forderung nach einer europaweiten Finanztransaktionssteuer ab. Stattdessen schl&auml;gt sie eine &ldquo;Finanzaktivit&auml;tssteuer&rdquo;&nbsp;vor.<br>\nDie Besteuerung jeder einzelnen Transaktion k&ouml;nne zur Verlagerung der Finanzgesch&auml;fte in transaktionssteuerfreie Weltgegenden f&uuml;hren. Die vorgeschlagene Finanzaktivit&auml;tssteuer, urspr&uuml;nglich eine Idee des Internationalen W&auml;hrungsfonds, w&uuml;rde dagegen auf die &ldquo;Gewinne&rdquo; etwa von Banken und auf die Boni ihrer Manager erhoben. Bei Geldh&auml;usern und ihren Mitarbeitern bestehe das &ldquo;hohe Risiko&rdquo; der Abwanderung nicht. Die Steuer soll nach Vorstellungen der Kommission bei f&uuml;nf Prozent&nbsp;liegen.<br>\nDie Kommission findet ihren Vorschlag weder unbillig noch zu hoch. Schlie&szlig;lich sei der &ldquo;Finanzsektor eine wichtige Ursache f&uuml;r die Finanzkrise&rdquo; und habe in der Krise &ldquo;erhebliche Unterst&uuml;tzung von den Regierungen erhalten&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Papier der Kommission. Au&szlig;erdem sei der Finanzsektor in der EU bislang von der Mehrwertsteuer ausgenommen. Eine f&uuml;nfprozentige Abgabe w&uuml;rde nun daf&uuml;r sorgen, dass die Geldwirtschaft im Vergleich zu anderen Sektoren &ldquo;nicht zu niedrig besteuert&nbsp;wird&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/streit-um-bankenabgabe-schwere-kost-aus-bruessel-1.1009530\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong>  Attac h&auml;lt das f&uuml;r eine weitere Nebelkerze aus Br&uuml;ssel. Dem kann ich mich nur anschlie&szlig;en. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wieder mal der Macht-nix-Reflex<\/strong><br>\nIn Europa fliegen die fiskalischen Fetzen, in Amerika schmiert der Arbeitsmarkt weiter ab, in Asien knicken die Fr&uuml;hindikatoren ein, doch macht nix: Bei einer Exportquote von 46 Prozent des BIP steckt Deutschland das schon weg.<br>\nUnd so sehen die meisten &Ouml;konomen auch in der Abschw&auml;chung des globalen Zyklus keine gr&ouml;&szlig;ere Gef&auml;hrdung f&uuml;r die hiesige Wirtschaft, da die Firmen, erstens, auf einem guten Auftragspolster s&auml;&szlig;en und, zweitens, von der dennoch dynamischen Weltkonjunktur profitierten. Ersteres mag durchaus der Fall sein, obwohl gerade Gro&szlig;auftr&auml;ge schnell storniert sind. Letzteres aber entspringt h&ouml;chstens noch den Wunschtr&auml;umen der Volkswirte. Wo bitte ist die Konjunktur denn noch dynamisch? In Europa, das auf Basis der saisonbereinigten Bundesbankdaten in den vergangenen drei Monaten 71 Prozent der deutschen Ausfuhren aufgenommen hat und wo die fiskalischen Fetzen fliegen? In Amerika, dessen Wirtschaft immer noch auf die ganze Erde ausstrahlt und das im September (ohne Volksz&auml;hler gerechnet) 18.000 Stellen eingeb&uuml;&szlig;t hat, darunter 15.000 private und 58.000 staatliche Posten im Bildungswesen? Bezeichnend ist jedenfalls, dass die Konsumg&uuml;terauftr&auml;ge in der deutschen Industrie einfach nicht anspringen wollen, &auml;hnlich wie in der amerikanischen.<br>\nMacht nix, hei&szlig;t es, die hiesige Industrie habe ja die richtigen Produkte, um dem vibrierenden Rest der Welt, der f&uuml;r 22,4 Prozent der deutschen Exporte steht, in seiner Entwicklung zu helfen. Genau, nur dass etwa Asien, das inklusive Japan 15,4 Prozent der deutschen Ausfuhren abnimmt, seinerseits ein paar Produkte im Angebot hat, weswegen die deutsche Handelsbilanz mit diesem Kontinent wieder ins Minus gerutscht ist. Allein das Handelsdefizit mit China (gleitende Zw&ouml;lfmonatssumme) ist seit Februar um 2,5 auf 19,2 Mrd. Euro gestiegen, was die konjunkturellen Asienschw&auml;rmereien zumindest relativiert. Davon abgesehen sollten sich die Anleger die OECD-Fr&uuml;hindikatoren f&uuml;r den August lieber ganz genau anschauen, denn die zeigen selbst in Asien schon seit Monaten in die falsche Richtung, von Europa und Amerika ganz zu schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-wieder-mal-der-macht-nix-reflex\/50180895.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Zutiefst korruptes System<\/strong><br>\nDie gro&szlig;en Drei der Ratingbranche, Standard &amp; Poor&rsquo;s, Moody&rsquo;s und Fitch, haben den w&uuml;stesten Spekulationsprodukten der Investmentbanken bis zuletzt Bestnoten erteilt. Sie haben die Spekulation angeheizt und damit die Finanz- und die nachfolgenden Wirtschafts- und Staatskrisen mitverursacht. Auch f&uuml;r Konzerne und Banken selbst haben diese Agenturen bis zuletzt Bestnoten verteilt, haben den Bankrott vertuscht, die Bereicherung der Insider gef&ouml;rdert und Verluste f&uuml;r Besch&auml;ftigte und Kleinanleger verursacht, etwa bei Enron, Worldcom, Parmalat, Lehman Brothers, IKB und Hypo Real Estate (HRE). Der US-&Ouml;konom und Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman bezeichnet die Agenturen als ein &raquo;zutiefst korruptes System&laquo;. Warum machen sich nicht nur Finanzakteure und Privatunternehmen, sondern auch Staaten weiterhin von einem solchen System abh&auml;ngig? Warum schaffen sie es nicht ab?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/10-11\/001.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Zeche f&uuml;r die Krise<\/strong><br>\nDas neue Wirtschaftswunder macht die Krise fast vergessen. Doch auch k&uuml;nftig wird uns die gr&ouml;&szlig;te Rezession der Nachkriegszeit Milliarden kosten. Wie hoch war der Schaden f&uuml;r die Deutschen, was droht uns noch? Was haben die gigantischen Hilfspakete gebracht? Eine erste Zwischenbilanz zwei Jahre nach der Lehman-Pleite.<br>\nInsgesamt haben die Banken seit Beginn der Finanzkrise im Juli 2007 fast 60 Milliarden Euro Kapitalhilfen bekommen. Nicht nur der Soffin musste eingreifen. Auch einzelne Bundesl&auml;nder und Sparkassen retteten strauchelnde Institute mit Milliarden vor dem Kollaps.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/20101011_milliarden_im_feuer.jpg\" alt=\"Milliarden im Feuer\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen-maerkte\/die-zeche-fuer-die-krise-441672\/\">Wirtschaftswoche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zwar eine Zwischenbilanz aus wirtschaftsliberaler Sicht &ndash; aber dennoch erhellend. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Einnahmen und Ausgaben privater Haushalte<\/strong><br>\nEinkommens- und Verbrauchsstichprobe<br>\nQuelle 1: <a href=\"upload\/pdf\/101011_hinweise_statistischen_bundesamt_ueber_evs.pdf\">Statistisches Bundesamt [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/101011_hinweise_bmas_ueber_ausgewaehlte_ergebnisse_der_evs.pdf\">Unterrichtung durch das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales [PDF &ndash; 165 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Mit vielen interessanten Daten f&uuml;r Alle, die sich f&uuml;r Statistiken interessieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verteilung des Wohlstands in den USA<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/101011_veteilung_d_wohlstands.jpg\" alt=\"Verteilung des Wohlstands in den USA\"><\/p>\n<p>Die obere Linie ist die tats&auml;chliche Verteilung des US-Wohlstands. Die zweite ist, was die Amerikaner denken, wie die Verteilung ist. Und die unterste Linie repr&auml;sentiert, was die Amerikaner denken, wie die Verteilung des Wohlstands sein sollte.<br>\nEs ist eigentlich nicht so, dass es im Land eine ideologische Verschiebung in Richtung konservative Positionen stattgefunden hat, sondern, es ist das Spiel der Politik, die sich ver&auml;ndert hat. Das hei&szlig;t, dass die Politik nicht mehr mit den Pr&auml;ferenzen der Menschen &uuml;bereinstimmt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com\/2010\/10\/verteilung-des-wohlstands-in-den-usa.html\">ACEMAXX-ANALYTICS<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.people.hbs.edu\/mnorton\/norton%20ariely%20in%20press.pdf\">Building a Better America [PDF &ndash; 514 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>FDP blockiert Mindestlohn in der Zeitarbeit<\/strong><br>\nDen Mindestlohn f&uuml;r fast eine Million Besch&auml;ftigte der Zeitarbeit in Deutschland einzuf&uuml;hren, k&ouml;nnte ganz einfach sein. Arbeitgeberverb&auml;nde sind daf&uuml;r, Gewerkschaften ebenso, auch die Union und CDU-Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Nur die FDP str&auml;ubt sich. Der Konflikt wird die Koalition in den kommenden Wochen besch&auml;ftigen. Bislang k&ouml;nnen Zeitarbeitsfirmen ihre Besch&auml;ftigten mit drei oder vier Euro pro Stunde abspeisen. Zeit- oder Leiharbeiter verdienen oft weniger als die Mitarbeiter, die Unternehmen fest anstellen. Und ab Mai 2011 versch&auml;rft sich die Situation: Dann k&ouml;nnen Besch&auml;ftigte aus Osteuropa ohne Einschr&auml;nkungen in Deutschland arbeiten. Um die Konkurrenz durch neue Niedriglohnanbieter zu verhindern, hat sich die Zeitarbeitsbranche nun auf eine gemeinsame Lohnuntergrenze geeinigt: 7,79 Euro pro Stunde in Westdeutschland, 6,89 Euro im Osten. Damit dieser Mindestlohn f&uuml;r alle Firmen und Besch&auml;ftigten gilt, m&uuml;sste sich die schwarz-gelbe Regierung darauf einigen, das Entsendegesetz zu &auml;ndern. Dagegen jedoch wehrt sich die FDP. Deren Fraktionsvize im Bundestag, Heinrich Kolb, sagte der taz: &ldquo;Die FDP hat nicht die Absicht, die Branche der Zeitarbeit in das Entsendegesetz aufzunehmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2010%2F10%2F09%2Fa0165&amp;cHash=e2b36cb7c3\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein leicht durchschaubares Spiel von Schwarz\/Gelb: Ich blockiere dir den Mindestlohn und du blockierst mir die Gleichstellung von Stammbelegschaft und Leiharbeit. So brauchen wir rein gar nichts zu &auml;ndern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ursulas Hartz-IV-Urteil<\/strong><br>\nEtwas vereinfacht gesprochen, errechnet sich der von der Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen vorgestellte Hartz-IV-Satz zu knapp der H&auml;lfte aus den Ausgaben derjenigen, die unter Hartz-IV-Niveau leben, und zu etwas mehr als der H&auml;lfte aus den Ausgaben von leicht &uuml;ber Hartz IV Lebenden. Der Zirkelschluss wird perfekt: Man nehme eine etwas kleinere Gruppe von ganz unten und eine etwas gr&ouml;&szlig;ere Gruppe von leicht &uuml;ber Hartz IV Lebenden &ndash; und landet dann, oh Wunder, bei einem Regelsatz, der etwas &uuml;ber Hartz IV liegt. Dann streiche man einige Ausgaben wie die f&uuml;r Tabak und Alkohol und verk&uuml;nde, dass man statistisch sorgf&auml;ltig ein Plus von f&uuml;nf Euro f&uuml;r die Erwachsenen und eine Nullrunde f&uuml;r Kinder errechnet habe.<br>\nMit der von Karlsruhe angemahnten Menschenw&uuml;rde hat diese Rechnerei herzlich wenig zu tun. Sie zeugt eher davon, dass Hartz-IV-Bezieher in erster Linie als Kostenfaktoren und weniger als Staatsb&uuml;rger betrachtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.publik-forum.de\/f4-cms\/tpl\/pufo\/op\/archivartgrp\/art\/display.asp?cp=pufo\/op89740\/aktuelleAusgabe\/art93192\">Publik-Forum<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bundesregierung trickst bei der Ermittlung des Hartz IV Regelsatzes<\/strong><br>\nDas Gericht hatte gefordert, diejenigen Haushalte aus der Betrachtung rauszunehmen, deren Standards unterhalb des Hartz IV Niveaus liegen. Doch diese sogenannten &bdquo;verdeckt Armen&ldquo; sind weiterhin Bestandteil der Referenzgruppe. Menschen, die auf Hartz IV Niveau leben sind, Ausgangspunkt f&uuml;r die Berechnung des Hartz IV Leistungsniveaus &ndash; ein lupenreiner und verfassungswidriger Zirkelschluss. Das Einkommensniveau f&uuml;r die Regelsatzberechnung wird dadurch nochmals abgesenkt.<br>\nSchlie&szlig;lich stuft die Bundesregierung einzelne Ausgabeposten als nicht &bdquo;regelsatzrelevant&ldquo; ein, mit der Begr&uuml;ndung, diese Ausgaben w&uuml;rden f&uuml;r die Existenzsicherung nicht ben&ouml;tigt. Bereits 2003 wurden lediglich drei Viertel der Ausgaben der Referenzgruppe &bdquo;anerkannt&ldquo;. In besonders perfider Weise streicht die Regierung die Ausgaben f&uuml;r Alkohol und Tabak, um die Leistung um &uuml;ber 16 Euro zu senken. Die Ausgaben f&uuml;r Mobilit&auml;t werden ebenfalls massiv kleingerechnet. Der tats&auml;chliche Mobilit&auml;tsbedarf liegt fast 19 Euro h&ouml;her als der von der Regierung anerkannte Bedarf. Allein durch eine Korrektur dieser beiden Punkte m&uuml;sste der ermittelte Regelbedarf bei Erwachsenen um etwa 35 Euro h&ouml;her liegen!<br>\nZu den Manipulationen passt, dass die Bundesregierung auf die Herstellung von Transparenz durchg&auml;ngig verzichtet hat.<br>\nDie Bundesregierung verweist regelm&auml;&szlig;ig auf die &bdquo;einfachen Leute&ldquo;. Diese Besch&auml;ftigten h&auml;tten lediglich ein geringes Einkommen. Sie m&uuml;ssten aber zur Bewahrung des Lohnabstandsgebots mehr Geld zur Verf&uuml;gung haben als Erwerbslose. Diese Argumentation ist heuchlerisch: Erstens ist das Grundrecht auf ein menschenw&uuml;rdiges Existenzminimum unabh&auml;ngig von irgendeinem Lohnabstand. Zweitens ist es heuchlerisch, weil dieselbe Regierung sich weigert, gegen prek&auml;re Arbeit wie Leiharbeit rechtlich vorzugehen und einen Existenz sichernden gesetzlichen Mindestlohn einzuf&uuml;hren. Mit diesem Argument wird der soziale Frieden gef&auml;hrdet. Erwerbst&auml;tige Arme werden gegen erwerbslose Arme ausgespielt und aufgehetzt. Die Politik der sozialen Spaltung wird verschleiert und vernebelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/positionspapiere\/bundesregierung-trickst-ermittlung-hartz-4-regelsatzes\/\">Die Linke<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Aufschwung kommt endlich bei allen an!<\/strong><br>\nEin konkretes Beispiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/10\/der-aufschwung-kommt-endlich-bei-allen.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Private Krankenversicherung:&nbsp;Beim Kassenwechsel droht Kostenfalle<\/strong><br>\nDie privaten Krankenversicherer (PKV) m&uuml;ssen hohe Summen investieren, um neue Kunden zu gewinnen. Das belegt ein Kostenvergleich des Handelsblatts, in dem die Top-20-Versicherer unter die Lupe genommen wurden. Diese teilen mehr als 90 Prozent des Marktes unter sich auf. Die Untersuchung zeigt, dass die Versicherer im vergangenen Jahr f&uuml;r jeden der rund 167&nbsp;000 vollversicherten Neukunden rund 11&nbsp;000 Euro an Vertriebskosten eingesetzt haben. Das ist eine stattliche Summe &ndash; entspricht sie doch dem Vielfachen des Jahresbeitrags eines Privatversicherten.<br>\nBezahlt wird dies am Ende von den Kunden selbst. Bei Neukunden flie&szlig;en die ersten Pr&auml;mien voll in die Vertriebskosten und nicht in den Versicherungsschutz. Die Altkunden erhalten zum Teil Haltepr&auml;mien, damit sie nicht zur Konkurrenz abwandern. Die Konzerne argumentieren dabei so: Der Wettbewerb untereinander ist hoch, Abwerbeversuche sind in der PKV an der Tagesordnung. Jeder Krankenversicherer sei daher gezwungen, auch in die Bestandskunden zu &ldquo;investieren&rdquo;, damit diese bleiben.<br>\n(&hellip;)<br>\nZ&auml;hlt man alle wichtigen Kostenpositionen zusammen, ergibt sich bei den Top-20-Krankenversicherern im Verh&auml;ltnis zu den Pr&auml;mien eine durchschnittliche Kostenquote von 16 Prozent. Das ist etwa dreimal so hoch wie bei den gesetzlichen Krankenkassen.<br>\nQuelle : <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge\/private-krankenversicherung-beim-kassenwechsel-droht-kostenfalle;2667758\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Klinikum Erlangen will streitbaren Personalrat k&uuml;ndigen<\/strong><br>\nDie zwischen Personalrat und Universit&auml;tsklinikum seit Jahren schwelenden Konflikte haben einen neuen H&ouml;hepunkt erreicht: &Uuml;ber das Verwaltungsgericht Ansbach will die Klinikumsspitze die fristlose K&uuml;ndigung ihres Personalratsvorsitzenden Hajo Ehnes durchsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/region\/erlangen\/klinikum-will-die-fristlose-kundigung-1.210373\">Onlinedienst der N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Subventionen: EU attackiert deutsche Bauern<\/strong><br>\nDie Kommission will massiv staatliche F&ouml;rdergelder von den alteingesessenen EU-Staaten im Norden und Westen des Kontinents zu den j&uuml;ngeren Mitgliedern in Mittel- und Osteuropa umlenken. Das geht aus den Pl&auml;nen von EU-Kommissar Dacian Ciolos f&uuml;r eine weitreichende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik hervor. Die Union ben&ouml;tige &ldquo;mehr Gleichgewicht in der Verteilung der Direktzahlungen zwischen den Mitgliedsstaaten&rdquo;, fordert Ciolos in dem Papier, das der Rum&auml;ne am Freitag seinen Kommissionskollegen vorstellen und im November der &Ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentieren will. Bislang kassieren Bauern aus den alten EU-Staaten pro Hektar bis zu f&uuml;nfmal so hohe Fl&auml;chenpr&auml;mien wie Osteuropas Landwirte. Nach wie vor sind die Subventionen f&uuml;r Landwirte und die Agrarindustrie mit &uuml;ber 40 Prozent der EU-Ausgaben der gr&ouml;&szlig;te Posten im Gemeinschaftsetat. Insgesamt l&auml;sst sich Br&uuml;ssel die Landwirtschaftspolitik j&auml;hrlich rund 55 Mrd. Euro kosten. Im vergangenen Jahr erhielten deutsche Bauern 7,5 Mrd. Euro. Davon waren 5,7 Mrd. Euro Direktzahlungen &ndash; also Subventionen, die unabh&auml;ngig von der Ernte pro Hektar Land gew&auml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:subventionen-eu-attackiert-deutsche-bauern\/50179969.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Frankreich und Deutschland beanspruchen gemeinsam &uuml;ber 43 Milliarden aus dem Subventionstopf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Bahnhof, den niemand will und niemand braucht <\/strong><br>\nStuttgart 21 ist mehr als ein Bahnhof. Die baden-w&uuml;rttembergische CDU und sogar Bundeskanzlerin Merkel haben bereits ihr Schicksal an das umstrittene Infrastrukturprojekt gekoppelt. Ob dies eine weise Entscheidung war, darf bezweifelt werden, da nahezu alle Sachargumente gegen den unterirdischen Bahnhofsneubau sprechen.<br>\nGelingt es den Medien, das Dickicht zu lichten, wird S21 schon bald zum Fanal. Gelingt es den Bef&uuml;rwortern, die &ouml;ffentliche Diskussion zu dominieren, wird S21 ebenfalls zum Fanal &ndash; aber erst mehr als zehn Jahre sp&auml;ter, wenn der Bahnhof steht und nicht mehr zu leugnen sein wird, dass er eine gigantische Fehlplanung war. Dann sind Merkel und die regionalen Verantwortlichen aber bereits von der politischen B&uuml;hne verschwunden und ihre Nachfolger werden sich sicherlich der &bdquo;brutalstm&ouml;glichen Aufkl&auml;rung&ldquo; verpflichten. Doch was sind eigentlich die Sachargumente, die gegen &ndash; oder auch f&uuml;r &ndash; S21 sprechen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/4247\/stuttgart-21-der-bahnhof-den-niemand-will-und-niemand-braucht\">Spiegelfechter<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Union will Baugegner zur Kasse bitte<\/strong><br>\nDass es in Deutschland ein Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz gibt, leugnet die Union zwar nicht. Das Prozessrisiko f&uuml;r die B&uuml;rger will sie aber dennoch erh&ouml;hen. Wer klage, um Bauprojekte zu verz&ouml;gern, m&uuml;sse mit Folgen rechnen.<br>\nDer stellvertretende CDU\/CSU-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Arnold Vaatz, hat gefordert, Kl&auml;ger, die aus einem nichtigen Grund mit Klagen Bauprojekte verz&ouml;gern, &bdquo;am volkswirtschaftlichen Risiko&ldquo; zu beteiligen. Dem FOCUS sagte Vaatz: &bdquo;Klagen, die nur verz&ouml;gern und verteuern, m&uuml;ssen f&uuml;r den Kl&auml;ger Folgen haben, die ihm den angerichteten Schaden verdeutlichen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/stuttgart-21-union-will-baugegner-zur-kasse-bitte_aid_560679.html\">Focus<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Horst Seehofer: Kampfansage an Schmarotzer und Zuwanderer<\/strong><br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer fordert eine h&auml;rtere Gangart in der Sozial- und Ausl&auml;nderpolitik. Im Umgang mit Hartz-IV-Empf&auml;ngern habe man in Deutschland &bdquo;noch nicht die letzte Tapferkeit entwickelt&ldquo;, sagte der CSU-Chef im FOCUS-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/horst-seehofer-kampfansage-an-schmarotzer-und-zuwanderer_aid_560515.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mein Gott, wie l&auml;cherlich. Horst Seehofer auf dem Djihad gegen Schmarotzer und Zuwanderer &ndash; und nat&uuml;rlich Focus, der schon mit dieser Wortkombination zeigt, wes Geistes Kind die Redaktion ist. Seehofer und Focus sind offensichtlich so verzweifelt im Kampf um W&auml;hler- und Lesergunst, dass sie aus den Sarrazinumfragen noch das letzte Qu&auml;ntchen Kampagnensaft herauszupressen versuchen. Nat&uuml;rlich ist das Ganze Hetze. &Uuml;ber vier Millionen Unterbesch&auml;ftigten stehen knapp 1 Million offene Stellen gegen&uuml;ber (IAB August). Und was nun die Zuwanderer aus fremden Kulturkreisen betrifft, (Seehofer meint nat&uuml;rlich die T&uuml;rken, diese stellen die einzig signifikante Gr&ouml;&szlig;e aus einem anderen Kulturkreis), so herrscht hier ein negativer Wanderungssaldo. 30.000 Zuz&uuml;gen stehen 40.000 Ausz&uuml;ge in die T&uuml;rkei gegen&uuml;ber. Bei 700.000 Zuz&uuml;glern eine wahrhaft gigantische Zahl, etwa soviel Zuz&uuml;gler wie aus den USA, mehr als die H&auml;lfte der Zuz&uuml;gler kommt aus EU-L&auml;ndern. &ndash; Wie gesagt l&auml;cherlich, wenn es erlaubt ist, einmal auf die Fakten hinzuweisen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Chinas erster Dynamitpreis&ldquo;<\/strong><br>\nDer neue Friedensnobelpreistr&auml;ger Liu Xiaobo forderte mit Gleichgesinnten in der &bdquo;Charta 08&ldquo; ein freies China &ndash; und wurde prompt verhaftet. Denn die Bilder der chinesischen Realit&auml;t passen nicht zu der Vision von einem demokratischen Reich der Mitte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/-chinas-erster-dynamitpreis-\/-\/1472596\/4729564\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Paul Krugman: Medienmogule in Aktion<\/strong><br>\nFox News geht zunehmend dazu &uuml;ber, republikanische Kandidaten nicht nur zu unterst&uuml;tzen, sondern f&uuml;r sie zu werben. Auch die Tea-Party-Bewegung verdankt ihren Aufstieg der enthusiastischen Fox-Berichterstattung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/medienmogule-in-aktion\/-\/1472602\/4732662\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der deutschen &Uuml;bersetzung des Textes, auf den Wolfgang Lieb mit den Worten hinwies: &ldquo;Was Meinungsmache betrifft, ist man in USA noch einen Schritt voraus.&rdquo;, kann man h&ouml;chstens noch hinzuf&uuml;gen, dass der wahre Meister der Meinungsmache wahrscheinlich im europ&auml;ischen Italien sitzt: der Medienmogul als Ministerpr&auml;sident.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe zu Italien: <\/em><\/p>\n<p><strong>Italien: Deformation statt Information<\/strong><br>\nDie Pr&auml;sidentin des italienischen Industriellenverbands wirft Berlusconis Revolverblatt &laquo;Il Giornale&raquo; einen politischen Erpressungsversuch vor. Die von der Familie des italienischen Ministerpr&auml;sidenten und Medienmoguls Berlusconi kontrollierte Tageszeitung &laquo;Il Giornale&raquo; schiesst mit diffamierenden, in der Regel im besten Fall halbwahren Storys aus dem Privatleben gerne auf Pers&ouml;nlichkeiten, die dem Regierungschef in die Quere kommen. Das mussten bereits etwa der fr&uuml;here Chefredaktor der einflussreichen katholischen Zeitung &laquo;L&rsquo;Avvenire&raquo;, Dino Boffo, und Berlusconis hartn&auml;ckiger koalitionsinterner Widersacher Gianfranco Fini erfahren. Manchmal begn&uuml;gt sich Berlusconis Revolverblatt aber auch damit, den Lauf an die Schl&auml;fe des politischen Gegners zu halten, um diesen so zum Wohlverhalten zu zwingen. Und genau das widerfuhr k&uuml;rzlich keiner Geringeren als Emma Marcegaglia, der Pr&auml;sidentin des italienischen Arbeitgeberverbandes Confindustria.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/deformation_statt_information_1.7912080.html\">NZZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>In Italien herrscht Wahlkampfstimmung<\/strong><br>\nEs ist kaum eine Woche her, seit die italienische Regierung in beiden Parlamentskammern eine Vertrauensabstimmung gewonnen hat. Die Durchf&uuml;hrung des Votums war von Ministerpr&auml;sident Berlusconi mit der Abwendung vorzeitiger Wahlen begr&uuml;ndet worden. Insgeheim hatte der &laquo;Cavaliere&raquo; aber gehofft, dank der Abwerbung einiger Parlamentarier der Opposition seinen koalitionsinternen Widersacher Gianfranco Fini distanzieren zu k&ouml;nnen. Die Rechnung ging nicht auf. Bei der Abstimmung blieb die Regierung von Finis Gruppe Futuro e Libert&agrave; per l&rsquo;Italia abh&auml;ngig. Und so verdichten sich die Anzeichen, dass sich Berlusconi wie auch seine Gegner auf einen Urnengang schon im Fr&uuml;hling vorbereiten. Es war am letzten Sonntag Berlusconi selber, der den Wahlkampf zumindest inoffiziell er&ouml;ffnete. An einem Fest seiner Partei Popolo della Libert&agrave; in Mailand k&uuml;ndigte er die Bildung von &laquo;Teams der Freiheit&raquo; in allen 61 000 Wahlkreisen an. Ferner forderte er die Bildung einer Untersuchungskommission gegen die angeblich in der Richterschaft bestehende &laquo;kriminelle Vereinigung&raquo;, welche die Regierung st&uuml;rzen wolle. Offenkundig bef&uuml;rchtet Berlusconi, dass das Verfassungsgericht im Dezember jenes Gesetz annullieren wird, das der Regierungschef zur Blockierung der gegen ihn gerichteten Prozesse verabschieden lie&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/in_italien_herrscht_wahlkampfstimmung_1.7870512.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Deutsche Justiz soll US-Drohnenangriff pr&uuml;fen<\/strong><br>\nNach Berichten &uuml;ber einen t&ouml;dlichen Drohnenangriff auf deutsche Islamisten in Pakistan haben die Gr&uuml;nen ein Eingreifen der deutschen Justiz gefordert. Die Beh&ouml;rden d&uuml;rften die T&ouml;tung von deutschen Staatsb&uuml;rgern im Ausland &bdquo;unter keinen Umst&auml;nden einfach hinnehmen&ldquo;, sagte der rechtspolitische Sprecher der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion, Jerzy Montag, dem Tagesspiegel: &bdquo;Wer zur Verhinderung von Anschl&auml;gen in Deutschland im Ausland potenzielle T&auml;ter oder Mitt&auml;ter t&ouml;tet, verst&ouml;&szlig;t gegen unsere Rechtsordnung.&ldquo; Sofern sich die Berichte &uuml;ber die T&ouml;tung deutscher Staatsb&uuml;rger in Pakistan durch US-Drohnen erh&auml;rteten, m&uuml;ssten deutsche Ermittlungsbeh&ouml;rden t&auml;tig werden und zumindest Vorermittlungen aufnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/deutsche-justiz-soll-us-drohnenangriff-pruefen\/1953674.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Dear Mr Blair!<\/strong><br>\nDie grundfalsche Politik der Briten und Amerikaner hat den Irak in eine M&uuml;lltonne f&uuml;r Menschen verwandelt. Der fr&uuml;here UN-Koordinator schreibt dem Ex-Premier: \n<p>Ich war t&auml;glich Zeuge dessen, was Sie und zwei US-Regierungen f&uuml;r Irak ausgeheckt haben: Ein hartes und unerbittliches Sanktionsregiment, das die falschen Menschen bestraft hat. Ihre Leute m&uuml;ssen Ihnen gesagt haben, dass Ihre Politik dazu f&uuml;hrte, dass ein Iraker von mageren 51 Cents pro Tag existieren musste. Sie selbst geben zu, dass 60 Prozent der Iraker v&ouml;llig abh&auml;ngig von den Einfuhren waren, die die Sanktionen erlaubten. Aber Sie erw&auml;hnen in Ihrem Buch nicht, dass Ihre und die US-Regierung riesige Lieferungen blockiert oder verz&ouml;gert haben, die f&uuml;r das &Uuml;berleben der Menschen notwendig waren. Mitte 2002 wurden G&uuml;ter im Wert von mehr als f&uuml;nf Milliarden Dollar zur&uuml;ckgehalten. Kein einziges Land im UN-Komitee f&uuml;r Irak-Sanktionen hat Ihre Politik unterst&uuml;tzt. Die UN-Archive sind voller Beweise daf&uuml;r. Ich sah das irakischer Bildungssystem kollabieren, es war der Stolz des Landes gewesen. Die Bedingungen im Gesundheitswesen waren &auml;hnlich verzweifelt. 1999 gab es im Irak noch ein einziges funktionierendes R&ouml;ntgenger&auml;t. L&auml;ngst vergessene Krankheiten griffen wieder um sich.<br>\nSie weigern sich zuzugeben, dass Sie und Ihre Politik auch nur irgendetwas mit der humanit&auml;ren Krise zu tun hatten. Sie argumentieren sogar, die Kindersterblichkeit der Unter-F&uuml;nf-J&auml;hrigen, damals eine der h&ouml;chsten der Welt, h&auml;tte allein die irakische Regierung verschuldet. Ich bitte Sie: lesen Sie die Unicef-Berichte, lesen Sie, was Carol Bellamy, damals Vorsitzende der US-Sektion der Unicef, dem Sicherheitsrat in dieser Sache berichtet hat. Nicht einer der UN-Mitarbeiter, die mit der Krise zu tun hatten, wird Ihre Sicht best&auml;tigen, dass der Irak &ldquo;frei war, soviel Nahrungsmittel und Medikamente zu kaufen&rdquo;, wie die Regierung Saddams erlaubte. Ich w&uuml;nschte, es w&auml;re so gewesen. Im vergangenen Juli hat ein Diplomat, der Gro&szlig;britannien im UN-Sanktionsausschuss vertrat als ich in Bagdad war, gesagt: &ldquo;Britische Offizielle und Minister kannten sehr genau die negativen Auswirkungen der Sanktionen. Aber sie zogen es vor, Saddams Regime zu beschuldigen, es versage bei der Umsetzung des &Ouml;l-f&uuml;r-Nahrung-Programms.<\/p>\n<p>Ob Sie es m&ouml;gen oder nicht, Sie haben die UN und die Bedeutung der Diplomatie auf dem Altar einer selbsts&uuml;chtigen Allianz mit der Bush-Regierung geopfert. Das ist das Verm&auml;chtnis Ihrer Irak-Politik. Sie geben in Ihrem Buch zu, dass &ldquo;hier und da einige Fehler gemacht wurden&rdquo;. An einer Stelle schreiben Sie, die &ldquo;Geheimdienste lagen falsch und wir h&auml;tten uns daf&uuml;r entschuldigen m&uuml;ssen &ndash; und ich habe es auch getan&rdquo;. Ein zentraler Pfeiler ihrer Argumente f&uuml;r einen Einmarsch in den Irak st&uuml;rzt zusammen, und Sie behandeln das wie eine Fu&szlig;note. Es ist Ihre Weigerung, schlicht die Tatsachen anzuerkennen, die die &ldquo;Gutwilligen&rdquo; so ersch&uuml;ttert und darauf bestehen l&auml;sst, Sie zur Verantwortung zu ziehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/dear-mr-blair-\/-\/1472602\/4728736\/-\/index.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Kalifornien: Wir sind kaputt<\/strong><br>\nKalifornien, der bev&ouml;lkerungsreichste Staat der USA, ist von einer Sch&ouml;nheit, die den Atem verschl&auml;gt. Das Land ist gesegnet mit Reichtum und Energie, mit Ideen und einem unausrottbaren Optimismus. Fast vierzig Millionen Menschen leben hier. W&auml;re Kalifornien ein unabh&auml;ngiger Staat, sein Pr&auml;sident w&uuml;rde regelm&auml;&szlig;ig an den G-20-Gipfeltreffen teilnehmen. Hier liegen Hollywood und Silicon Valley, die Heimat von Google, Apple und Facebook, hier ist der Ort, an dem die neuen Visionen der Welt produziert werden. Grubb, Senior Vice-President des Bay Area Council, einer Art Handelskammer, zust&auml;ndig f&uuml;r Presse und Kommunikation, starrt aus dem Fenster. &ldquo;Kaputt,&rdquo; sagt er. &ldquo;Unser politisches System ist kaputt. Wir sind das Griechenland der USA. Ein gescheiterter Staat.&rdquo; Eine Reise durch ein surreales Katastrophengebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/40\/Kalifornien\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Es ist mehr als Fu&szlig;ball<\/strong><br>\n30.000 Unterst&uuml;tzer der Nationalmannschaft der T&uuml;rkei pfeifen Mesut &Ouml;zil aus, weil er f&uuml;r Deutschland spielt &ndash; und schon emp&ouml;rt sich Fu&szlig;ball-Deutschland, wie intolerant t&uuml;rkische Fans sind. Facebook und andere Online-Plattformen sind voll von Kommentaren zum 3:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen die Mannschaft der T&uuml;rkei.<br>\nDoch was viele Kritiker der T&uuml;rkei-Fans &uuml;bersehen: Das ist Fu&szlig;ball. Wechselt ein Spieler von einem Verein zum anderen, Pfeifen die Fans des verlassenen Vereins beim n&auml;chsten Aufeinandertreffen 90 Minuten gegen den Abk&ouml;mmling.<br>\nEs steckt aber noch mehr dahinter: Dort Toleranz zu fordern, wo w&ouml;chentlich tausende deutsche Fans Diskriminierung praktizieren, ist scheinheilig. Schwule haben auf deutschen Fu&szlig;ballpl&auml;tzen keine Chance, Spieler mit Migrationshintergund m&uuml;ssen sich h&auml;ufig mit rassistischen Beschimpfungen auseinandersetzen. Aber Fans der T&uuml;rkei d&uuml;rfen sich nicht dar&uuml;ber &auml;rgern, dass einer von ihnen f&uuml;r Deutschland spielt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/community\/blogs\/goodoldmarley\/es-ist-mehr-als-fussball\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Waren es, wie unsere Medien behaupten, wirklich &ldquo;alle&rdquo; t&uuml;rkischst&auml;mmigen Zuschauer, die w&auml;hrend des Spiels pfiffen? Wer selbst schon einmal Fu&szlig;ball-Bundesligabegegnungen im Stadion beigewohnt hat, der weiss, welch gro&szlig;e Anzahl geistiger Flachzangen sich dort mitunter tummelt. Primitive Verhaltensweisen und Spr&uuml;che machen gerade beim Fu&szlig;ball weder vor Vereins- und Landesgrenzen, noch vor unterschiedlich gepr&auml;gten Kulturen halt. Wenn man nun in zahlreichen deutschen Redaktionsstuben mit ausgestrecktem Zeigefinger auf &ldquo;die T&uuml;rken&rdquo; verweist und versucht, die Pfiffe t&uuml;rkischst&auml;mmiger Zuschauer f&uuml;r die teilweise uns&auml;glich verdummend gef&uuml;hrte &ldquo;Migrationsdebatte&rdquo; zu instrumentalisieren, dann zeigt dies nur, dass allem Anschein nach auch in deutschen Redaktionsstuben geistig unterbelichtetes Personal recht umf&auml;nglich vertreten ist. Man kann mitunter sogar den Eindruck gewinnen, weiten Teilen unserer Journalie k&auml;men die Pfiffe t&uuml;rkischst&auml;mmiger Zuschauer sehr gelegen, um die Stimmung gegen &ldquo;die Migranten&rdquo; wieder einmal anzustacheln.<\/em><\/p>\n<p>Dass mitunter auch auf deutscher Seite eine geh&ouml;rige Portion Dogmatismus und Fundamentalismus mit im Spiel ist, zeigt z.B. der von konservativen Medien so gerne hofierte Thilo Sarrazin. Dieser sagte k&uuml;rzlich w&auml;hrend einer Veranstaltung im M&uuml;nchner Literaturhaus zum Auftritt Mesut &Ouml;zils w&auml;hrend der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft: &bdquo;Also, dieser &Ouml;zil hat bei der Nationalhymne nicht gesungen.&ldquo; Das Mitsingen der Nationalhymne durch &ldquo;diesen &Ouml;zil&rdquo; als unbedingtes Muss und tatkr&auml;ftiger Beweis f&uuml;r dessen &ldquo;Integrationsbereitschaft&rdquo;? Sarrazins Verdummungsthese findet zumindest in Bezug auf die eigene Person vollste Best&auml;tigung.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: China, der globale S&uuml;ndenbock; EU l&auml;sst Finanztransaktionssteuer abblitzen; wieder mal der Macht-nix-Reflex; zutiefst korruptes System; die Zeche f&uuml;r die Krise; Einnahmen und Ausgaben privater Haushalte; Verteilung des Wohlstands in den USA; FDP blockiert Mindestlohn in der Zeitarbeit; Ursulas Hartz-IV-Urteil; der Aufschwung kommt endlich bei allen an; beim Kassenwechsel droht<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7008\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-7008","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7008","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7008"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7008\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7012,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7008\/revisions\/7012"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7008"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7008"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7008"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}