{"id":70120,"date":"2021-02-24T08:10:21","date_gmt":"2021-02-24T07:10:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120"},"modified":"2021-02-24T07:57:14","modified_gmt":"2021-02-24T06:57:14","slug":"hinweise-des-tages-3806","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h01\">Sanktionsspirale gegen Russland: Der Verlierer hei&szlig;t nicht Putin, sondern Maas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h02\">Wer ist Nawalnys Vertrauter Leonid Wolkow, der EU-Vertreter zu Moskau-Sanktionen ber&auml;t?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h03\">Sind die US-Amerikaner Besatzer in Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h04\">&bdquo;Narretei des Krieges&ldquo; &ndash; &bdquo;Oase der Ehrlichkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h05\">Salvadore Draghi &#8210; Das letzte Ass der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h06\">Die Spacs kommen &ndash; was der B&ouml;rsentrend f&uuml;r Anleger bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h07\">Der Markt ist m&auml;chtiger als die Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h08\">Arbeitszeiten zwischen Autonomie und Fremdbestimmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h09\">Bund zahlte 2020 fast 80 Mio. Euro f&uuml;r Corona-Beratung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h10\">Wie ein Germanistik-Doktorand und Mao-Bewunderer aus Lausanne zum Corona-Berater der deutschen Regierung wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h11\">R&uuml;cknahme der kostenlosen Schnelltests offenbart Totalversagen der Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h12\">Die bornierte Falschheit von Maas und Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h13\">Statt neuer Sanktionen: UN-Bericht umsetzen und Sanktionen gegen Venezuela beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h14\">Millionen in Myanmar schlie&szlig;en sich landesweitem Generalstreik gegen das Milit&auml;rregime an.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h15\">Pulverfass Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h16\">Lateinamerika will Bergbaukonzerne an Z&uuml;gel nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h17\">Worte, die etwas bedeuten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70120#h18\">Facebook und Instagram sperren &bdquo;Monitor&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sanktionsspirale gegen Russland: Der Verlierer hei&szlig;t nicht Putin, sondern Maas<\/strong><br>\nAm Montag war Russland-Tag in Br&uuml;ssel. Allerdings anders, als es sich die EU-Au&szlig;enminister vorgestellt haben d&uuml;rften.<br>\nNoch bevor sie &uuml;ber neue Sanktionen im Fall Nawlany berieten, drohte der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow bereits Vergeltung an. Neue Strafen w&uuml;rden nicht unbeantwortet bleiben, sagte er.<br>\nUnd w&auml;hrend sich Heiko Maas und Co. im hermetisch abgeriegelten Ratsgeb&auml;ude vor der wieder einmal ausgesperrten Presse versteckten, stahlen ihnen Nawalnys Berater die Show.<br>\nIm Scheinwerferlicht der Fernsehkameras erkl&auml;rten sie, wie die EU dem russischen Zaren Wladimir Putin &ldquo;am besten&rdquo; schaden kann.<br>\nNawalnys Mitarbeiter Leonid Wolkow forderte die Minister auf, die Regierungspartei &ldquo;Einiges Russland&rdquo; anzugreifen, aber auch Sanktionen gegen Kreml-nahe Oligarchen zu verh&auml;ngen.<br>\nDie EU will vier unbekannte Schergen abstrafen<br>\nEine Provokation, die allen diplomatischen Gepflogenheiten Hohn spricht. Doch sie macht mehr Eindruck als die Reisesperren gegen vier Russen, die die EU nun verh&auml;ngen will<br>\nAls m&ouml;gliche Betroffene gelten Generalstaatsanwalt Igor Krasnow und Ermittlungskomitee-Chef Alexander Bastrykin. In Br&uuml;ssel werden auch die Namen des Chefs des Gef&auml;ngnisdienstes, Alexander Kalaschnikow, sowie des Leiters der Nationalgarde, Viktor Solotow, genannt.<br>\nDiese angeblichen &ldquo;S&uuml;nder&rdquo; kennt kaum einer im Westen&hellip;<br>\nDer Verlierer des Tages ist deshalb nicht Putin, sondern Maas. Er wird von allen vorgef&uuml;hrt: von den amerikanischen Freunden, den russischen Nawalny-Anh&auml;ngern &ndash; und den Osteurop&auml;ern, die Nord Stream am liebsten wegbomben w&uuml;rden.<br>\nDoch Maas machte gute Miene zum b&ouml;sen Spiel, das die Haltlosigkeit der deutschen Europapolitik zeigt. Am Ende gratulierte er auch noch US-Au&szlig;enminister Blinken, der bereits mit neuen Sanktionen gegen deutsche Unternehmen droht.<br>\nBlinken hatte sich per Video in das Au&szlig;enminister-Treffen eingeklinkt und wurde als &ldquo;bester Partner&rdquo; gefeiert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/mit-sanktionen-in-die-strategische-sackgasse\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>Dazu: Sanktionen f&uuml;hren in die Sackgasse<\/strong><br>\nPressemitteilung von Andrej Hunko, 22. Februar 2021<br>\n&bdquo;Die Fixierung auf immer neue Sanktionen treibt die diplomatischen Beziehungen der EU zur Russischen F&ouml;deration auf einen Tiefpunkt. Durch einen Abbruch der Beziehungen, der als Reaktion Russlands m&ouml;glich ist, ist nichts gewonnen. Auch denjenigen Menschen, die in Russland v&ouml;llig zurecht gegen Korruption, Polizeigewalt und Autoritarismus auf die Stra&szlig;e gehen, bringt eine diplomatische Eiszeit nichts&ldquo;, erkl&auml;rt Andrej Hunko, stellvertretender Vorsitzender und europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, zur politischen Grundsatzentscheidung der EU-Au&szlig;enminister f&uuml;r neue Sanktionen gegen russische Funktion&auml;re. Hunko weiter:<br>\n&bdquo;Erstmals will die EU nun die sogenannten Magnitzki-Sanktionen einsetzen. So wichtig der Einsatz f&uuml;r Demokratie und Menschenrechte ist, so wenig zielf&uuml;hrend sind diese Sanktionen. Sie sind rechtsstaatlich zweifelhaft und kaum effektiv bei der Erreichung der proklamierten Ziele. Seit Jahren ist klar, dass die EU-Sanktionen viel Schaden anrichten, aber wenig Nutzen bringen. Viel wichtiger w&auml;re es, multilaterale Institutionen wie den Europarat, die OSZE und die UNO zu st&auml;rken und deren etablierte Verfahren zur Konfliktbeilegung zu nutzen.<br>\nOffensichtlich sind unterdessen die doppelten Standards und der geopolitische Charakter der Sanktionen. Saudi-Arabien wird trotz gravierender Menschenrechtsverletzungen mit Waffen beliefert und zu Polizeigewalt in ihren Mitgliedsstaaten schweigt die EU. Kein kritisches Wort findet sich zum Fall Assange oder den in Spanien inhaftierten katalanischen Abgeordneten. Dass die T&uuml;rkei die vom Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) angeordnete Freilassung der Oppositionellen Selahattin Demirtas und Osman Kavala ignoriert, f&uuml;hrt zu keinerlei Konsequenzen.<br>\nAuch die vom EGMR des Europarates erlassenen einstweiligen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Alexej Nawalny werden nun offenbar mit herangezogen, um die Sanktionen zu rechtfertigen. Ein Blick auf Statistiken zu deren Umsetzung zeigt jedoch wieder einmal, wie mit zweierlei Ma&szlig; gemessen wird: Bei der Nicht-Umsetzung solcher Ma&szlig;nahmen 2019 ist die T&uuml;rkei (225) vor Schweden (66) und Frankreich (64) Spitzenreiterin. Russland ist auf Platz 6 (45) und Deutschland auf Platz 10 (16). In keinem anderen Fall dienen sie allerdings als Grundlage f&uuml;r Sanktionen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/sanktionen-fuehren-in-die-sackgasse\/\">Die Linke<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wer ist Nawalnys Vertrauter Leonid Wolkow, der EU-Vertreter zu Moskau-Sanktionen ber&auml;t?<\/strong><br>\nEr ist in Litauen und den USA willkommen, ber&auml;t die europ&auml;ischen Regierungen in Sanktionsfragen und ist stolz auf die Studienzeit in einem US-Zentrum mit CIA-Verbindung. Den Kampf gegen die Ungerechtigkeiten &bdquo;des Putin-Regimes&ldquo; riskiert der Mitstreiter von Nawalny Leonid Wolkow jedoch zu verlieren&hellip;<br>\nAm heutigen Montag haben sich die EU-Au&szlig;enminister auf die Vorbereitungen der Strafma&szlig;nahmen f&uuml;r Moskau im Fall Alexej Nawalny geeinigt. W&auml;hrend Nawalny wegen der Verst&ouml;&szlig;e gegen Bew&auml;hrungsauflagen in einem fr&uuml;heren Strafverfahren vor Gericht musste, rief das Team seines Antikorruptionsfonds (FBK) zu Protestaktionen auf. Es gibt aber noch eine Person au&szlig;erhalb des FBK, die sich m&auml;chtig und machtgierig gibt: Leonid Wolkow, Nawalnys Wahlkampfleiter bei der B&uuml;rgermeisterwahl in Moskau 2013 und Pr&auml;sidentschaftswahl 2018 &ndash; f&uuml;r deutsche Medien unmittelbarer Vertrauter Nawalnys. Was macht ihn so auff&auml;llig?<br>\nAm 8. Februar besprach der 40-J&auml;hrige nach eigenen Angaben samt dem in London lebenden Exekutivdirektor des FBK, Wladimir Aschurkow, mit Vertretern der EU-Staaten ein &bdquo;Paket von pers&ouml;nlichen Sanktionen&ldquo; gegen den &bdquo;engsten Kreis der Unterst&uuml;tzer von Wladimir Putin&ldquo;. Konkret nannte Wolkow als Ziel m&ouml;glicher Sanktionen unter anderem die Oligarchen Roman Abramowitsch und Alischer Usmanow, die RT-Chefin Margarita Simonjan, den Banker Andrej Kostin und den hohen Regierungsbeamten Igor Schuwalow. Auch die Botschafter der USA, Gro&szlig;britanniens und der Ukraine sprachen den Berichten zufolge mit Wolkow. Die polnische Delegation best&auml;tigte sp&auml;ter das Gespr&auml;ch.<br>\n(&hellip;) Anders als Nawalny vor fast elf Jahren absolvierte Wolkow erst 2018 das renommierte Maurice R. Greenberg World Fellows Program f&uuml;r &bdquo;aufstrebende globale F&uuml;hrungskr&auml;fte&ldquo; am Jackson Institute for Global Affairs an der Yale University. &bdquo;Ja, dies ist das gleiche Programm, an dem Alexej Navalny 2010, Swjatoslaw Wakartschuk 2015 und viele andere coolste Leute teilgenommen haben&ldquo;, schrieb Wolkow stolz auf seiner Webseite.<br>\n(&hellip;) Jemand, der &bdquo;ein bisschen&ldquo; Putin unterst&uuml;tze, w&uuml;rde die &bdquo;faschistische&ldquo; OMON unterst&uuml;tzen, suggeriert Wolkow weiter, also sollten alle System-Liberalen sofort die Frontlinie &uuml;berqueren und Nawalny unterst&uuml;tzen. Die Narrative eines Kampfes &bdquo;gegen die faschistische Macht&ldquo; taucht vor allem bei Nawalny &ouml;fter auf&hellip;<br>\nDoch die Realit&auml;t sieht anders aus. Eine landesweite Umfrage des unabh&auml;ngigen Meinungsforschungsinstituts Levada vom Anfang Februar zeigt, dass die &ouml;ffentliche Ablehnung von Nawalny schneller w&auml;chst als dessen Unterst&uuml;tzung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20210222\/nawalny-vertrauter-wolkow-1013688.html\">sna<\/a>\n<p><strong>Dazu: Amnesty International spricht Nawalny Status eines gewaltlosen politischen Gefangenen ab<\/strong><br>\nDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat dem Oppositionellen Alexei Nawalny den Status eines &ldquo;gewaltlosen politischen Gefangenen&rdquo; abgesprochen. Dieser wurde ihm vor anderthalb Monaten zugesprochen. Die Organisation begr&uuml;ndete ihre Entscheidung mit Verweis auf Nawalnys rassistische Aussagen Mitte der 2000er-Jahre, in denen er laut Amnesty &ldquo;Gewalt und Diskriminierung bef&uuml;rwortet&rdquo; und diese Aussagen &ldquo;nicht zur&uuml;ckgezogen&rdquo; hatte. Jedoch unterstrich Amnesty International: &ldquo;Unsere Forderung nach seiner sofortigen Freilassung bleibt in Kraft, da er aus rein politischen Gr&uuml;nden verfolgt wird.&rdquo;&hellip;<br>\nAm 17. Januar hatte Amnesty International Nawalny nach seiner Verhaftung in Moskau den Status  zuerkannt und die sofortige Freilassung des Politikers gefordert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/russland\/113563-amnesty-international-spricht-nawalny-status-gewaltlosen-politischen-gefangenen-ab\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sind die US-Amerikaner Besatzer in Deutschland?<\/strong><br>\nNein. Das ist ein M&auml;rchen, das Politiker von CDU und SPD gedeihen lassen, damit sie sich als unschuldig hinstellen k&ouml;nnen. Die Wahrheit ist, dass die uns am meisten qu&auml;lende US Air Base Spangdahlem bereits seit Anfang der 2000er Jahre geschlossen w&auml;re, wenn der damalige Verteidigungsminister Rudolf Scharping der US Air Force nicht einen vergr&ouml;&szlig;erten &Uuml;bungsluftraum &uuml;ber unseren K&ouml;pfen geschenkt h&auml;tte. Das ist auch der Grund, warum die US-Amerikaner nicht aufgefordert werden, ihren L&auml;rm &uuml;ber die angrenzenden NATO-Partnerstaaten und die deutschen &Uuml;bungsluftr&auml;ume zu verteilen. Es geht nicht ums Nicht&shy;k&ouml;nnen, es geht ums Nicht&shy;wollen. Unsere Gesundheit und Lebensqualit&auml;t sind die W&auml;hrung, mit der un&shy;se&shy;re Politiker das US-Milit&auml;r f&uuml;rs Blei&shy;ben bezahlen &ndash; in der Hoffnung, von der Atlantikbr&uuml;cke entsprechend belohnt zu werden.<br>\nStr&auml;uben sich solche Politiker, auf Wunsch der USA wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland zu verh&auml;ngen, die Deutschland schaden? W&uuml;rden sich solche Politiker gegen den Wunsch der USA stellen, einen Krieg gegen Russland zu beginnen? Sucht Heiko Maas nicht st&auml;ndig Vorw&auml;nde, seien sie noch so haneb&uuml;chen? Br&uuml;skiert er nicht Russland, wo er kann? R&uuml;stet Annegret Kramp-Karrenbauer nicht auf? Sollen wir uns darauf verlassen, dass deutsche Soldaten nicht wieder so dumm sind, sich in einen Krieg gegen Russland schicken zu lassen? Soll Deutschland bald wieder in Tr&uuml;mmern liegen und besetzt sein, weil wir nichts merken wollten? Was sollen wir unseren Kindern und Enkeln sagen, wenn es wieder so weit ist?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fluglaerm-kl.de\/aktuelles_einzeln.php?artikel=202102231948\">B&uuml;rgerinitiative gegen Flugl&auml;rm, Bodenl&auml;rm und Umweltverschmutzung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Narretei des Krieges&ldquo; &ndash; &bdquo;Oase der Ehrlichkeit&ldquo;<\/strong><br>\nM&uuml;nchner Sicherheitskonferenz gegen Russland, China und f&uuml;r mehr Milit&auml;reins&auml;tze<br>\nDie Pandemie und ihre Auswirkungen war, wie nicht anders zu erwarten, ein pr&auml;gendes Thema der diesj&auml;hrigen &ndash; umst&auml;ndehalber online und in abgespeckter Form abgehaltenen &ndash; M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz (MSC). Auf dem wohl wichtigsten Treffen der westlichen &bdquo;sicherheitspolitischen Gemeinschaft&ldquo; wurde, wie nicht un&uuml;blich bei dieser Veranstaltung, auch diesmal kr&auml;ftig die transatlantische Einigkeit beschworen &ndash; in diesem Jahr, nach der Abwahl Donald Trumps und dem Auftritt des neuen US-Pr&auml;sidenten Joseph Biden, geschah dies allerdings mit besonderer Inbrunst. Gleichzeitig wurde noch einmal deutlicher als in den Jahren zuvor die &bdquo;Systemkonkurrenz&ldquo; zwischen USA und EU auf der einen und China sowie Russland auf der anderen Seite hervorgehoben, f&uuml;r die es sich zu r&uuml;sten gelte. Bekr&auml;ftigt wurden zu allem &Uuml;berfluss auch noch die kurz zuvor beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister getroffenen Entscheidungen, den eigentlich f&uuml;r April vorgesehenen Truppenabzug aus Afghanistan bis auf Weiteres auf Eis zu legen und die Zahl der NATO-SoldatInnen im Irak massiv zu erh&ouml;hen. Als neuer Vorschlag kam dann auch noch Angela Merkels Idee daher, einen &bdquo;robusten&ldquo; UN-Einsatz in der Sahelzone auf den Weg zu bringen.<br>\nWenn auch h&auml;ufig etwas verklausuliert, best&auml;tigten die meisten RednerInnen damit den von CSU-Chef Markus S&ouml;der in seiner Begr&uuml;&szlig;ung beschriebenen Markenkern der Veranstaltung, sie sei eine &bdquo;Oase der Ehrlichkeit&ldquo;, indem dort den einmal mehr couragiert vorgetragenen Forderungen von UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres, der &bdquo;Narretei des Krieges&ldquo; abzuschw&ouml;ren, eine klare Absage erteilt wurde&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2021\/02\/20\/narretei-des-krieges-oase-der-ehrlichkeit\/\">IMI<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Salvadore Draghi &#8210; Das letzte Ass der EU<\/strong><br>\nMario Draghi wird im In- wie im Ausland als der gro&szlig;e Retter gefeiert. Doch die Frage ist nicht nur, ob er die in ihn gesetzten Erwartungen erf&uuml;llen kann, sondern um welche es sich genau handelt.<br>\n(&hellip;) Der Umbau der Institutionen<br>\nWas Renzi nun ritt, das zweite Kabinett Conte zu st&uuml;rzen, hat wenig Relevanz. Nur in einem waren sich die Eliten weitgehend einig: ja keine Neuwahlen. Schon verbreitete sich der Geruch des alten Bipolarismus, dessen ungeschriebenes Gesetz nun wieder eine Rechtskoalition vorgesehen h&auml;tte. Doch der Quirinal spielte nicht mit, abermals bet&auml;tigte sich Pr&auml;sident Mattarella als Zerst&ouml;rer der Verfassung, nicht als deren Bewahrer.<br>\nDas st&auml;ndige Eingreifen des Pr&auml;sidenten weist den Weg, den Renzi schon 2016 beschreiten wollte: Pr&auml;sidentialismus als Antwort auf die Krise der Demokratie und der Souver&auml;nit&auml;t, die sp&auml;testens mit der Finanzkrise begann. Schon seit Jahrzehnten ringen die Eliten um den autorit&auml;ren Umbau der Institutionen. Die progressive Verfassung von 1948 ist ihnen ein Dorn im Auge, weil sie ein technokratisches Durchexerzieren neoliberaler EU-Vorgaben erschwert. Durch den Umbau soll der R&uuml;ckzug der italienischen Demokratie auf Dauer gestellt werden.<br>\nDamit w&uuml;rde man sich nach zwei Richtungen hin absichern: Einerseits den st&auml;ndigen Streit innerhalb der Eliten im Zaum halten und andererseits die latente Opposition aus dem Volk nachhaltig von den Institutionen fernhalten&hellip;.<br>\nHere comes Draghi<br>\n(&hellip;) Entsprechend vage ist Draghis Regierungsprogramm, er spricht von der Reform der Justiz, der &ouml;ffentlichen Verwaltung und des Steuersystems &ndash; nichts, was nicht auch aus der Sicht der meisten Italiener ver&auml;nderungsbed&uuml;rftig w&auml;re&hellip;<br>\nViel bedeutender ist Draghis Saga von den guten und schlechten Schulden. Gute Schulden seien jene, die zu produktiven Investitionen gen&uuml;tzt werden w&uuml;rden. Das ist eine gro&szlig;e, eine sehr gro&szlig;e Ansage. Draghi setzt alles auf eine Karte, n&auml;mlich die als Corona-Hilfen freigemachten Subventionen und Kredite, die von der EU als Meilenstein oder &raquo;Hamilton-Moment&laquo; gefeiert werden. Doch in der Realit&auml;t sind die Gelder, die Italien erwarten darf, im Verh&auml;ltnis zum notwendige Nachfrageimpuls klein und potentiell an sehr harte neoliberale Auflagen gebunden, die den halbkeynesianischen Versuch der Wirtschaftsankurbelung zum Scheitern bringen k&ouml;nnten.<br>\nOb die Operation funktionieren wird, kann also ob vieler Fragezeichen bezweifelt werden. Die soziale Krise ist enorm und die politische Ruhe wird nur durch den Corona-Ausnahmezustand aufrechterhalten. Nachfragest&auml;rkende Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssten schnell und massiv kommen, um politische Wirkung zu entfalten, zumindest bis zu den n&auml;chsten Wahlen. Doch genau das kann und darf die EU nicht zulassen, denn es steht die De-facto-Verfassung der EU-Vertr&auml;ge auf dem Spiel&hellip;<br>\n(&hellip;) Warum Draghi das letzte Ass ist<br>\nItalien bleibt also ein soziopolitischer Vulkan, f&uuml;r die italienischen Eliten genauso wie f&uuml;r die EU. Nicht nur Berlusconi, Monti und Renzi haben sich an ihm verbrannt &ndash; auch der Zauberer Draghi wird ihn nicht zum Erl&ouml;schen bringen k&ouml;nnen.<br>\nVon Draghi wird vielmehr etwas anderes erwartet. Er soll in dem kurzen Zeitfenster des in Scherben liegenden Populismus einen institutionellen Coup zu landen, der die parlamentarische Demokratie fundamental beschneidet. An ihre Stelle soll ein bonapartistisches System gesetzt werden, mit dessen Hilfe sozialpolitische Forderungen strukturell noch effektiver niedergehalten werden k&ouml;nnen, als das in der Vergangenheit bereits der Fall war&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2021\/salvadore-draghi-das-letzte-ass-der-eu\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Spacs kommen &ndash; was der B&ouml;rsentrend f&uuml;r Anleger bedeutet<\/strong><br>\nIn den USA bereits ein Milliardenmarkt, kommt der B&ouml;rsentrend namens &ldquo;Spacs&rdquo; auch nach Europa. Immer mehr prominente Investoren steigen ins Gesch&auml;ft mit den Firmenh&uuml;llen ein. Was steckt dahinter?<br>\n(&hellip;) Was sind Spacs?<br>\nDer Begriff Spac steht f&uuml;r &ldquo;Special Purpose Acquisition Company&rdquo;, was zu deutsch so viel hei&szlig;t wie: Ein Unternehmen, das eigens gestartet wurde, um ein anderes oder mehrere andere zu &uuml;bernehmen. Das hei&szlig;t: Spacs sind zun&auml;chst leere Firmenh&uuml;llen, die gegr&uuml;ndet und an die B&ouml;rse gebracht werden. Die Aktien dieser Gesellschaften werden meist zu &uuml;berschaubaren Betr&auml;gen wie etwa zehn Dollar das St&uuml;ck platziert. Das so eingesammelte Kapital von in der Regel 200 bis 600 oder gar 800 Millionen Dollar steht dem Spac-Management &ndash; den sogenannten Sponsoren &ndash; dann zur Verf&uuml;gung, um auf die Suche nach einer Firma zu gehen, die sie erwerben und in den Spac-Mantel &uuml;berf&uuml;hren k&ouml;nnen&hellip;<br>\n(&hellip;) Warum boomen Spacs ausgerechnet jetzt?<br>\nErste Spacs wurden bereits in den 1990er-Jahren lanciert. Doch erst in den vergangenen Monaten schossen die Ums&auml;tze im Gesch&auml;ft mit den B&ouml;rsenm&auml;nteln f&ouml;rmlich durch die Decke. Vieles spricht daf&uuml;r, dass diese Entwicklung stark mit der Corona-Krise und den damit verbundenen Unsicherheiten zu tun hat: Wer im Pandemie-Umfeld den langwierigen Weg zu einem traditionellen B&ouml;rsengang startet, der geht ein gewisses Risiko ein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/geldanlage\/spacs-so-funktionieren-special-purpose-acquisition-companys-a-ce4baf05-8aff-4903-a83b-0660d512d290\">Manager Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin J.P.:<\/strong> Werden diese Firmen sich wie Heuschrecken verhalten und die durch die Corona geschw&auml;chten Unternehmen aufkaufen und ausschlachten? Oder ist das Risikokapital nur f&uuml;r neue Firmen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Markt ist m&auml;chtiger als die Politik<\/strong><br>\nVom Primat der Politik &uuml;ber die Wirtschaft kann in der Wohnungsfrage keine Rede mehr sein. Das Kapital beherrscht die Regierenden, die daran auch nichts &auml;ndern wollen.<br>\n(&hellip;) Als Bund, L&auml;nder und Kommunen im September 2018 den Auftakt zu ihrer gro&szlig;en Wohnraumoffensive verk&uuml;ndeten, waren die Fehlentwicklungen offensichtlich. Die Mietpreise deutschlandweit stiegen seit Jahren rasant, in den Ballungszentren sogar exorbitant. Analog driftete auch der Markt f&uuml;r Wohneigentum ins Extreme ab, die Preise schossen auch hier in die H&ouml;he. Beide Entwicklungen, die im Kern zusammenh&auml;ngen, versprach die Bundesregierung entschlossen anzugehen. Zumal die Wohnfrage, so steht es im Ergebnispapier zum ersten Gipfel, eine zutiefst soziale Frage sei, aus der sich gro&szlig;e Unzufriedenheit in der Bev&ouml;lkerung speise&hellip;<br>\n(&hellip;) Seit 2015 ist der Preis f&uuml;r Bauland deutschlandweit im Durchschnitt laut Statistischem Bundesamt j&auml;hrlich um rund zehn Prozent, der f&uuml;r Wohnimmobilien um rund f&uuml;nf bis sieben Prozent gestiegen. Das sind enorme Zuw&auml;chse, mit denen keine Einkommensentwicklung mithalten kann.<br>\nDeshalb ist es auch kein Wunder, dass sich Wohneigentum in Deutschland immer weniger jener Menschen leisten k&ouml;nnen, die sich ihr Verm&ouml;gen aus Arbeit erst m&uuml;hsam ansparen und aufbauen m&uuml;ssen. Immobilien kaufen k&ouml;nnen sich vor allem die, die in ihren Familien bereits &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere Verm&ouml;gen verf&uuml;gen&hellip;.<br>\nDie Politik hat sich dem Primat der Wirtschaft und des Marktes in der Wohnungsfrage l&auml;ngst unterworfen. Sie schaut mehr oder minder unbeteiligt zu, wie das Kapital in Deutschland H&auml;user und Wohnungen verteilt und einpreist. Die Regierenden hingegen trauen sich nicht, wirklich wirksam in diesen Markt einzugreifen, der ein so elementares Gut regelt&hellip;<br>\nDie einzige Landesregierung in Deutschland, die sich bisher gewagt hat, einen ernsthaften Akzent zu setzen, ist die Berliner Regierung mit ihrem Mietendeckel. Seit einem Jahr gilt dieser nun und tats&auml;chlich zeigt er Wirkung&hellip;<br>\nDer Mietendeckel wird momentan durch das Bundesverfassungsgericht auf seine G&uuml;ltigkeit &uuml;berpr&uuml;ft. Viele Eigent&uuml;mer hoffen, dass das Gericht das Gesetz nun kassiert und sie ihre Wohnungen dann wieder zum h&ouml;heren Niveau anbieten k&ouml;nnen. Deshalb warten sie erst einmal ab.<br>\nSollte der Mietendeckel aber vor dem Bundesverfassungsgericht Bestand haben, werden auch diese Eigent&uuml;mer sich entscheiden m&uuml;ssen: entweder g&uuml;nstiger vermieten oder verkaufen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2021-02\/wohngipfel-bundesregierung-wohnraumoffensive-wohnungsmarkt-mietendeckel-einfamilienhaeuser\/komplettansicht\">Zeit<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die Baupolitik &ndash; eine gro&szlig;e Baustelle<\/strong><br>\nDie Bundesregierung rechnet sich ihre Wohnraumbilanz sch&ouml;n. Das &auml;ndert nichts daran, dass Nachfrage und Angebot nach wie vor weit auseinanderklaffen.<br>\nWenn man Horst Seehofer (CSU) zuh&ouml;rt, hat die gro&szlig;e Koalition in den vergangenen drei Jahren in der Wohnungspolitik Gro&szlig;es vollbracht&hellip;<br>\nMal abgesehen davon, dass eine Bilanz ein halbes Jahr vor dem Ende der Legislaturperiode etwas verfr&uuml;ht anmutet &ndash; aus der Sicht von Mietern und Kaufinteressenten w&uuml;rde das Fazit etwas anders ausfallen. Zumindest in den Ballungszentren hat sich die Lage in den vergangenen Jahren kaum entspannt&hellip;<br>\n(&hellip;) Alles andere als &bdquo;bezahlbar&ldquo;&hellip;<br>\nInteressant ist, dass h&auml;ufig ausgerechnet die SPD und die Gr&uuml;nen den Neubau bremsen, obwohl sie die steigenden Mieten mit am lautesten kritisieren. Auf dem Land wiederum m&uuml;sste sich der Fokus darauf richten, leerstehenden Immobilien in Ortskernen neues Leben einzuhauchen, bevor neues Bauland ausgewiesen wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wohnen\/wohnraum-in-deutschland-seehofers-wohnungs-gipfel-17212620.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeitszeiten zwischen Autonomie und Fremdbestimmung<\/strong><br>\nFlexible und hochgradig selbstgesteuerte Arbeitszeiten ohne Zeitaufzeichnung sind in vielen F&auml;llen mit langen Arbeitszeiten verbunden. Das Risiko f&uuml;r unbezahlte &Uuml;berstunden steigt stark an, wie schon eine FORBA-Studie aus 2018 zeigt, die derartige Arbeitszeitarrangements, ihre Formen und ihre tats&auml;chliche Verbreitung am Arbeitsmarkt untersucht hat&hellip;.<br>\n(&hellip;) Mit zunehmendem Grad der Selbststeuerung nimmt die Zahl der Arbeitsstunden zu. Aber auch bei keiner automatischen Zeiterfassung und keiner &Uuml;berstundensonderregelung kann man erkennen, dass die Arbeitszeiten bei steigendem Grad der Autonomie durchwegs l&auml;nger sind. Gleichzeitig zeigt sich, dass innerhalb der Kategorien der Selbststeuerung Besch&auml;ftigte mit automatischer Zeiterfassung die k&uuml;rzesten Arbeitszeiten haben. Eine automatisierte und damit laufende Erfassung der Arbeitszeit stellt vermutlich noch immer eine wirksame Schutzinstanz gegen&uuml;ber unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger Ausweitung der Arbeitszeit dar&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/arbeitszeiten-zwischen-autonomie-und-fremdbestimmung\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bund zahlte 2020 fast 80 Mio. Euro f&uuml;r Corona-Beratung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat im Kampf gegen die Corona-Krise deutlich mehr Geld f&uuml;r Beratungsfirmen ausgegeben als bisher bekannt. 2020 flossen bereits 78 Mio. Euro. Insgesamt schlossen die Ministerien sogar Vertr&auml;ge f&uuml;r mehr als 100 Mio. Euro ab<br>\nDie Bundesregierung hat in der Corona-Krise im vergangenen Jahr fast 80 Mio. Euro f&uuml;r Berater ausgegeben. Das geht aus einer Aufstellung des Gesundheitsministeriums f&uuml;r die Linksfraktion im Bundestag hervor, die Capital vorliegt. Bei den Ausgaben handelt es sich um sogenannte Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen, die die Bundesministerien zur Bew&auml;ltigung der Corona-Pandemie eingekauft haben.<br>\nDie Auftr&auml;ge reichen von der Beratung bei der Beschaffung von Schutzmasken bis zu Analysen f&uuml;r den Corona-Rettungsfonds WSF. Insgesamt hat der Bund im Jahr 2020 Vertr&auml;ge mit einem Gesamtvolumen von 103 Mio. Euro mit externen Dienstleistern abgeschlossen, die im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Pandemie stehen. Von dieser Summe flossen bis zum 31. Dezember bereits 78,4 Mio. Euro.<br>\nDamit hat der Bund mehr als doppelt so viel f&uuml;r Corona-Beratung ausgegeben wie bisher angegeben: Noch im Dezember hatte die Bundesregierung die ihr bekannten Ausgaben mit lediglich 33 Mio. Euro beziffert. Zudem hatte sie sich &uuml;ber Monate geweigert, konkrete Auftragnehmer und Auftragswerte &ouml;ffentlich zu benennen und dies mit dem Schutz von Betriebsgeheimnissen der Unternehmen begr&uuml;ndet.<br>\nGesundheits- und Wirtschaftsministerium vorne<br>\nAuf die erneute Anfrage des Linken-Finanzexperten Fabio De Masi liegt nun erstmals ein vollst&auml;ndiger &Uuml;berblick &uuml;ber die Corona-bedingten Beraterausgaben vor&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/bund-zahlte-2020-fast-80-mio-euro-fuer-corona-beratung\">Capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie ein Germanistik-Doktorand und Mao-Bewunderer aus Lausanne zum Corona-Berater der deutschen Regierung wurde<\/strong><br>\nEin einfacher Mitarbeiter der Universit&auml;t Lausanne wurde vom deutschen Innenministerium in einen Covid-Expertenrat berufen. Die Universit&auml;t konnte das nicht glauben &ndash; und vermutete eine T&auml;uschung.<br>\n(&hellip;) Neben Germanistik-Doktorand K&ouml;lbl geh&ouml;rten der Gruppe auch renommierte Fachleute wie der Direktor des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, an. Innerhalb von wenigen Tagen erf&uuml;llte das Expertengremium den Auftrag von Innenminister Horst Seehofer (CSU) und dessen Staatssekret&auml;r Markus Kerber. Seehofer machte sich Sorgen &uuml;ber die m&ouml;glicherweise verheerenden Folgen, sollte der damals deutschlandweit geltende Lockdown wie geplant an Ostern beendet werden&hellip;<br>\nPl&auml;doyer f&uuml;r autorit&auml;ren Ansatz<br>\nDie Mitarbeit im Gremium verdankt der Lausanner Germanist Otto K&ouml;lbl einem Papier mit dem Titel &laquo;Von Wuhan lernen &ndash; es gibt keine Alternative zur Eind&auml;mmung von Covid-19&raquo;. Dieses hatte er Anfang M&auml;rz gemeinsam mit dem Politologen Maximilian Meyer von der Universit&auml;t Bonn verfasst &ndash; in seiner Freizeit.<br>\nMeyer und K&ouml;lbl waren fr&uuml;her beide als Lehrbeauftragte an chinesischen Universit&auml;ten t&auml;tig. In ihrem Papier pl&auml;dierten sie f&uuml;r einen streng autorit&auml;ren Ansatz bei der Eind&auml;mmung des Coronavirus und warnten eindringlich vor einer Durchseuchungsstrategie.<br>\nDie Universit&auml;t Lausanne erfuhr im M&auml;rz von K&ouml;lbls Publikation &ndash; und war irritiert. Sie forderte ihn auf, f&uuml;r seine Privatprojekte nicht &uuml;ber die Mailadresse der Universit&auml;t zu kommunizieren.<br>\nNachdem ihn das Innenministerium als Berater berufen hatte, bat K&ouml;lbl das BMI, bei der Universit&auml;t zu intervenieren. Ihm war offenbar wichtig, &uuml;ber die Mailadresse der Universit&auml;t zu kommunizieren und sich so mit deren akademischen Renommee schm&uuml;cken zu k&ouml;nnen. Staatssekret&auml;r Kerber wandte sich in einer E-Mail an die Uni Lausanne und lobte, Germanist K&ouml;lbl &laquo;habe durch seine Mitarbeit bisher schon enorm wichtige Impulse setzen k&ouml;nnen&raquo;&hellip;<br>\nWas genau Otto K&ouml;lbl, Teilzeit-Verantwortlicher f&uuml;r Deutschpr&uuml;fungen an der Universit&auml;t Lausanne, als Corona-Berater f&uuml;r das deutsche Innenministerium qualifiziert, bleibt ein R&auml;tsel. Trotz mehrerer Anfragen der &laquo;Welt am Sonntag&raquo; gab die Regierung dazu keine Auskunft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aargauerzeitung.ch\/schweiz\/schockwirkung-erzielen-wie-ein-germanistik-doktorand-und-mao-bewunderer-aus-lausanne-zum-corona-berater-der-deutschen-regierung-wurde-ld.2105084\">Aargauer Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.N.:<\/strong> Corona-Experten f&uuml;r S&ouml;der: &Uuml;ber die undurchsichtige Auswahl von Experten im Rahmen der Pandemie ist ja schon viel gesagt worden. Schauen Sie doch mal diesen Beitrag zur Auswahl der Fachleute f&uuml;r das Innenministerium an.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>R&uuml;cknahme der kostenlosen Schnelltests offenbart Totalversagen der Bundesregierung<\/strong><br>\nPressemitteilung von Achim Kessler, 23. Februar 2021<br>\n&bdquo;Dass die Bundesregierung nun doch nicht Antigen-Schnelltests f&uuml;r alle kostenlos anbietet, obwohl Gesundheitsminister Spahn das angek&uuml;ndigt hatte, offenbart das Totalversagen der Bundesregierung. Schnelltests k&ouml;nnen erheblich dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, bis gen&uuml;gend Impfstoffe zur Verf&uuml;gung stehen. Und ausgerechnet das wird noch sehr lange dauern, da sich die Bundesregierung gegen Zwangslizenzen stemmt, die zu h&ouml;heren Produktionskapazit&auml;ten f&uuml;r Impfstoffe f&uuml;hren k&ouml;nnen. Ich fordere die Bundesregierung auf, Schnelltests sofort f&uuml;r alle Menschen kostenlos bereitzustellen&ldquo;, erkl&auml;rt Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Kessler weiter:<br>\n&bdquo;Schnelltests geben den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern mehr Sicherheit, beispielsweise vor dem Besuch der Gro&szlig;eltern. Zugleich k&ouml;nnte durch die Anbindung der Schnelltests an den &ouml;ffentlichen Gesundheitsdienst und an Apotheken eine Beratung sichergestellt werden und niemand w&auml;re mit einem positiven Testergebnis alleingelassen. Dass die Schnelltests nun doch nicht kostenlos angeboten werden, ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die sich jeden Tag mit Selbstdisziplin und Solidarit&auml;t an den Lockdown halten. Die Bundesregierung muss endlich alle M&ouml;glichkeiten aussch&ouml;pfen, damit die Freiheitseinschr&auml;nkungen bald beendet werden k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ruecknahme-der-kostenlosen-schnelltests-offenbart-totalversagen-der-bundesregierung\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die bornierte Falschheit von Maas und Merkel<\/strong><br>\nVon Friedhelm Klinkhammer und Volker Br&auml;utigam<br>\nARD-aktuell kaschiert ihre Doppelz&uuml;ngigkeit und gef&auml;hrliche Konfrontationspolitik gegen&uuml;ber Russland und China<br>\n(&hellip;) Anl&auml;sslich des Jahrestages der rassistisch motivierten Hanauer Morde tat sich die Kanzlerin mal wieder dicke und gab die Vork&auml;mpferin gegen Rechts.<br>\n&bdquo;Wir stellen uns denen, die versuchen, Deutschland zu spalten, mit aller Kraft und Entschlossenheit entgegen,&ldquo; schnuffelte sie in ihrem w&ouml;chentlichen Selbstdarstellungs-Video, und die Tagesschau &uuml;bernahm den Ausschnitt geflissentlich. (ebd.) Die Hamburger vermieden hingegen sorgf&auml;ltig, &uuml;ber die vehemente Kritik der Holocaust-&Uuml;berlebenden Esther Bejarano zu berichten. In einem Gru&szlig;wort an die Angeh&ouml;rigen der Opfer des Hanauer Massakers hatte Bejanaro &uuml;ber die rassistischen Ausw&uuml;chse im deutschen Polizeiapparat geklagt:<br>\n&bdquo;Schlimmer noch: Einige Beamte und Beamtinnen sind Teil der Netzwerke. Betroffene werden stigmatisiert und kriminalisiert. Aber wir werden dagegen aufstehen.&ldquo;<br>\nSolche Worte passen eben nicht zum regierungsamtlichen, im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk gezeigten Bild vom wohlanst&auml;ndigen deutschen Antifaschismus.<br>\nGeldhahn auf f&uuml;r UkroNazis<br>\nAngesichts der nazistischen Umtriebe in Kiew &hellip; h&auml;tten Berlin und auch Br&uuml;ssel sofort reagieren und f&uuml;r die Ukraine den Geldhahn zudrehen m&uuml;ssen. So hatte es der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko gefordert. Stattdessen flie&szlig;en aus deutschen und europ&auml;ischen Steuermitteln Milliarden Euro nach Kiew&hellip;<br>\n(&hellip;) Kommen wir noch einmal auf das geradlinige Denken unseres gro&szlig;en Au&szlig;enministers Maas zur&uuml;ck, der &bdquo;wegen Auschwitz&ldquo; in die Politik ging (nat&uuml;rlich nicht wegen der Karriereaussichten und der fetten Di&auml;ten), ergo ein grundanst&auml;ndiger Mensch sein muss. Wenn&acute;s Covid-19-m&auml;&szlig;ig klemmt, verweigert er eben doch j&uuml;dischen Exilanten aus Russland die Einreise in die Bundesrepublik, allem geschichtsbewussten humanit&auml;ren Anspruch zum Trotz. Dann d&uuml;rfen nur noch deutsche Sp&auml;taussiedler, sogenannte Volksdeutsche, zu uns rein.<br>\nZweierlei Maas, hier haben wir&acute;s in Reinform: Einerseits (wegen des kriminellen Nawalny) die Politik der Wirtschaftssanktionen gegen&uuml;ber Russland anfeuern und andererseits mahnen: &bdquo;Eine wirtschaftliche Isolierung Russlands w&uuml;rde das Land nur weiter in die Arme Chinas treiben &hellip;(das) ist nicht nur falsch, sondern gef&auml;hrlich&ldquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Das Ende vernunftgeleiteter Politik<br>\nInzwischen steht fest, dass Maas &ndash; mit Merkels Billigung, denn sie bestimmt die Richtlinien der Politik &ndash; die einst freundschaftlichen Beziehungen Deutschlands zu Russland restlos zerst&ouml;rt hat. Der russische Au&szlig;enminister Lawrow:<br>\n&bdquo;Die deutsche Regierung untergr&auml;bt das in Jahrzehnten aufgebaute Vertrauen, das Grundlage f&uuml;r die Freundschaft zwischen der UdSSR und der DDR sowie der Ostpolitik von Willy Brandt war. Heute sagt sich Berlin sowohl von der DDR als auch vom politischen Erbe von Willy Brandt los. Das Band des gegenseitigen Vertrauens ist zerrissen.&ldquo;<br>\nEine Meldung mit diesem Zitat h&auml;tte in s&auml;mtliche Ausgaben der Tagesschau geh&ouml;rt. Sie war ein journalistisches Muss. Doch ARD-aktuell versteckte sogar Lawrows Warnung, Russland werde die Beziehungen zur EU komplett abbrechen, falls sie ihre Sanktionspolitik weiter steigere, sorgf&auml;ltig in einer stillen Ecke der tagesschau.de.<br>\n(&hellip;) Die Musik spielt im Osten<br>\nHatte unser diplomatisches Genie Heiko Maas nicht gerade noch davor gewarnt, &bdquo;Russland in die Arme Chinas zu treiben&ldquo;? Sch&hellip;sch&hellip; schon passiert, Heiko: Der chinesische Au&szlig;enminister Wang Yi hat seinem russischen Kollegen Lawrow bereits im Dezember vorgeschlagen, &uuml;ber ein formelles Milit&auml;rb&uuml;ndnis mit gegenseitigen Schutzgarantien nach dem Muster der NATO zu verhandeln. Pr&auml;sident Putin hat zugestimmt &ndash; und so k&ouml;nnte ein US-amerikanischer Albtraum wahr werden. An sowas will die Tagesschau nat&uuml;rlich nicht r&uuml;hren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2021\/02\/22\/die-bornierte-falschheit-von-maas-und-merkel\/\">Linke Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Statt neuer Sanktionen: UN-Bericht umsetzen und Sanktionen gegen Venezuela beenden<\/strong><br>\nHeike H&auml;nsel<br>\nVor dem Hintergrund des vorl&auml;ufigen Untersuchungsberichts der UN-Sonderberichterstatterin Alena Douhan, wonach die auch von der EU verh&auml;ngten Sanktionen die humanit&auml;re und wirtschaftliche Lage in Venezuela eindeutig und gravierend versch&auml;rft haben sowie die gesamte Bev&ouml;lkerung betreffen, sind die neuen Sanktionen der EU gegen Venezuela unverantwortlich&ldquo;, sagt Heike H&auml;nsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE&ldquo;, anl&auml;sslich des heutigen EU-Au&szlig;enministertreffens. Die Au&szlig;enpolitikerin weiter<br>\n&bdquo;Vor allem das v&ouml;lkerrechtswidrige Einfrieren und Blockieren von Staatsgeldern in europ&auml;ischen Banken, wie von Portugal praktiziert, ebenso von Gro&szlig;britannien und den USA, tr&auml;gt laut UN-Bericht auch zur Verknappung von Lebensmitteln und medizinischen G&uuml;tern in Venezuela bei. Zudem sollen seit Beginn der Sanktionen gegen Venezuela im Jahr 2014 die Staatseinnahmen um 99 Prozent zur&uuml;ckgegangen sein.<br>\nStatt weiterhin eine Regime-Change-Politik in Venezuela zu verfolgen, sollten die Sanktionen endlich beendet und eine politische L&ouml;sung aktiv bef&ouml;rdert werden. Gerade angesichts einer dramatischen Situation im Gesundheitssektor aufgrund der Pandemie ist es h&ouml;chste Zeit, dass sich die Bundesregierung endlich f&uuml;r ein Ende der Sanktionspolitik gegen Venezuela einsetzt, so wie von den Vereinten Nationen bereits mehrfach gefordert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/statt-neuer-sanktionen-un-bericht-umsetzen-und-sanktionen-gegen-venezuela-beenden\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Millionen in Myanmar schlie&szlig;en sich landesweitem Generalstreik gegen das Milit&auml;rregime an.<\/strong><br>\nRangun &ndash; Unbeeindruckt von den j&uuml;ngsten t&ouml;dlichen Razzien der Sicherheitskr&auml;fte schlossen sich am Montag Millionen von Menschen in Myanmar einem landesweiten Generalstreik gegen die Milit&auml;rjunta an und verst&auml;rkten damit ihren Widerstand gegen die M&auml;nner in Uniform, die vor mehr als drei Wochen die gew&auml;hlte zivile Regierung gest&uuml;rzt haben&hellip;<br>\nMyanmar wachte am Montag in einer Nation auf, in der viele Gesch&auml;fte, von M&auml;rkten &uuml;ber Restaurants bis hin zu Stra&szlig;enverk&auml;ufern, geschlossen waren &ndash; und dies f&uuml;r den ganzen Tag bleiben w&uuml;rden &ndash; da die Menschen hinausgingen, um sich dem Streik anzuschlie&szlig;en&hellip;<br>\nIn dem s&uuml;dostasiatischen Land gibt es seit mehr als zwei Wochen t&auml;glich landesweite Proteste gegen das Regime, seit das Milit&auml;r am 1. Februar einen Putsch inszenierte. Die Demonstrationen am Montag schienen die bisher gr&ouml;&szlig;ten zu sein und spiegeln die wachsende &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung &uuml;ber die j&uuml;ngste Bereitschaft des Regimes wider, t&ouml;dliche Gewalt gegen Demonstranten anzuwenden&hellip;.<br>\nMandalay, Myanmars zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt &ndash; und diejenige, die am st&auml;rksten von den j&uuml;ngsten Razzien der Sicherheitskr&auml;fte betroffen ist &ndash; kam am Montag zum Stillstand, wobei fast jeder Bewohner auf die Stra&szlig;e zu gehen schien&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/burma\/millions-myanmar-join-nationwide-general-strike-military-regime.html\">The Irawaddy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Originaltitel: &bdquo;Millions in Myanmar Join Nationwide General Strike Against Military Regime&ldquo;.  Eigene &Uuml;bersetzung aus dem Englischen. Zu den Protestaktionen vom Montag sowie vom vergangenen Wochenende, sie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70034\">den Beitrag von Jinthana Sunthorn auf den Nachdenkseiten vom Montag<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Myanmars Putschregime ist aus altem Milit&auml;rstoff geschnitten<\/strong><br>\nDer Putsch in Myanmar wurde offensichtlich von langer Hand vorbereitet, wenn man die Charaktere betrachtet, die an der Spitze des Regimes aufgetaucht sind&hellip;<br>\nDie neue Regierung ist eine Mischung aus amtierenden und ehemaligen Milit&auml;rs und Beamten, die verschiedene Positionen in der Regierung der Union Development and Solidarity Party (USDP) des Ex-Generals Thein Sein, Myanmars Pr&auml;sident von 2011 bis 2016, innehatten&hellip;.<br>\n(&hellip;) Die schiere Gr&ouml;&szlig;e der neuen Putschregierung &ndash; mit 20 Ministern und acht Abgeordneten, die von der 18k&ouml;pfigen Junta des SAC unterst&uuml;tzt werden, die auch einen siebenk&ouml;pfigen Beirat hat &ndash; zeigt deutlich, dass sie lange im Voraus geplant war.<br>\nEs war nicht, wie einige Experten vermuten, eine Kurzschlussreaktion auf Aung San Suu Kyis Weigerung, die Bedingungen zu akzeptieren, die das Milit&auml;r in einem Brief wenige Tage vor dem verh&auml;ngnisvollen Schritt des Milit&auml;rkommandanten Senior General Min Aung Hlaing umrissen hatte.<br>\nInsider in Myanmar glauben, dass das Milit&auml;r zun&auml;chst versuchte, die National League for Democracy (NLD) bald nach den Wahlen im November des vergangenen Jahres zu kontaktieren, die die Partei in einem Erdrutschsieg gegen die mit dem Milit&auml;r verb&uuml;ndete USDP gewann.<br>\nDie Insider sagen, dass diese Ann&auml;herung nicht darauf abzielte, eine gleichberechtigte Partnerschaft zu etablieren, sondern eher darauf, die NLD zu z&auml;hmen oder gar zu kontrollieren. Diese diskreten Ann&auml;herungsversuche des Milit&auml;rs, so sagen die Insider, wurden offensichtlich verschm&auml;ht.<br>\nQuellen, die Zugang zu Insider-Informationen haben, sagen, dass die Pl&auml;ne f&uuml;r eine &Uuml;bernahme durch das Milit&auml;r bereits im Januar begannen, als Milit&auml;rbeamte begannen, potentiell geeignete Kandidaten f&uuml;r die h&ouml;chsten Regierungsposten zu suchen und zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nIn &Uuml;bereinstimmung mit diesem Plan hielt der Sprecher des Milit&auml;rs, Generalmajor Zaw Min Tun, am 26. Januar eine Pressekonferenz in Naypyitaw ab, auf der er behauptete, dass die Wahlen im November durch Unregelm&auml;&szlig;igkeiten und Betrug beeintr&auml;chtigt worden seien&hellip;<br>\nDie neue Junta ist ein direkter Ausbruch aus der autorit&auml;ren und fehlgeleiteten Vergangenheit des Landes, mit vielen Mitgliedern, die f&uuml;r ihre Verbindungen zu fr&uuml;heren, vom Milit&auml;r dominierten Regimen bekannt sind&hellip;<br>\nKlar ist, dass die Fehlkalkulationen des Putschisten Min Aung Hlaing eine h&ouml;chst unberechenbare Situation ausgel&ouml;st haben, in der fast alles passieren kann. Wie ein in Rangun ans&auml;ssiger Myanmar-Analyst es ausdr&uuml;ckt: &ldquo;Sie sind ratlos, wie sie mit der Situation umgehen sollen.&rdquo;<br>\nAber was auch immer das letztendliche Ergebnis der sich entwickelnden Krise in Myanmar sein mag, das Land und sein Volk werden nach dem gr&ouml;&szlig;ten Volksaufstand aller Zeiten gegen die Milit&auml;rregierung nie mehr dasselbe sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2021\/02\/myanmars-coup-regime-cut-of-old-military-cloth\/?mc_cid=61a680f5ff&amp;mc_eid=f072d9574c\">Asia Times<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Originaltitel: &bdquo;Myanmar&rsquo;s coup regime cut of old military cloth&ldquo;. Eigene &Uuml;bersetzung aus dem Englischen<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Pulverfass Afghanistan<\/strong><br>\nSeit ein paar Tagen wird heftig getrommelt. Die &ldquo;Mission in Afghanistan&rdquo;, wie der Nato-Krieg in den hiesigen Medien gerne bezeichnet wird, m&uuml;sse &ldquo;wohl&rdquo; verl&auml;ngert werden. Der Abzug der Bundeswehr soll deshalb umgehend gestoppt werden. Am heutigen Mittwoch wird es dazu einen neuen Kabinetts-Beschluss geben. Die Begr&uuml;ndung? Afghanistan sei erneut ein &ldquo;Pulverfass&rdquo;. &ldquo;Die Taliban drohen mit einem &ldquo;gro&szlig;en Krieg&rdquo;. Sie seien &ldquo;angriffsbereit wie lange nicht&rdquo;&hellip;<br>\nNach 20 Jahren Krieg und zahlreichen toten US-Soldaten &ndash; die Opfer der Afghanen werden ja meist gar nicht erst genannt&ndash;, erscheint der Weltmacht ein Abzug, der den einstigen Gegner wieder ans Ruder bringt, doch etwas schmachvoll. Vielleicht spielen auch geostrategische &Uuml;berlegungen &ndash; Stichwort: Einkreisung Chinas &ndash; eine Rolle.<br>\nJedenfalls haben die USA den Vertrag &uuml;ber den Haufen geworfen und den Abzug ihrer Truppen gestoppt. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hren sie an, dass die Taliban ihren Teil des Vertrags nicht umfassend genug erf&uuml;llt h&auml;tten, es immer wieder zu Anschl&auml;gen gekommen sei.<br>\nDie Taliban wiederum wollen sich das nicht einfach so bieten lassen. Sie bestehen auf dem vereinbarten Vertrag und dem Abzug s&auml;mtlicher Truppen aus Afghanistan und haben in letzter Zeit mit einigen Anschl&auml;gen unterstrichen, dass es ihnen ernst ist&hellip;<br>\nMal wieder Verteidigung am Hindukusch<br>\nUnd Deutschland? Ist dabei! Der von Trump initiierte Abzug hatte die deutsche Regierung kalt erwischt und deutlich gemacht, wie wenig sie auf sich gestellt an &ldquo;weltpolitischer Verantwortung&rdquo; aus&uuml;ben kann, die sie so gerne &uuml;bernehmen will. Schon deshalb kommt ihr die Wende in der US-amerikanischen Politik nicht ungelegen.<br>\nDie Neuauflage der &ldquo;Mission&rdquo; bietet Deutschland dar&uuml;ber hinaus die M&ouml;glichkeit, sich den USA als verl&auml;sslicher B&uuml;ndnispartner zu pr&auml;sentieren und die neue US-Regierung damit in anderen Konflikten g&uuml;nstig zu stimmen. Die aus Russland kommende Erd&ouml;lpipeline Nord Stream II &ndash; so hei&szlig;t es &ndash; k&ouml;nnte im Gegenzug von den USA doch gebilligt werden.<br>\nSo sehen also die Kalkulationen aus, wegen denen Deutschland und die USA ein Land wie Afghanistan erneut zum Kriegsschauplatz machen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Pulverfass-Afghanistan-5063646.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Lateinamerika will Bergbaukonzerne an Z&uuml;gel nehmen<\/strong><br>\nWas die Schweiz nicht will, machen lateinamerikanische L&auml;nder vor. Sie st&auml;rken Umweltsch&uuml;tzer und Indigene gegen Bergbaukonzerne.<br>\nAm &laquo;Internationalen Tag der Mutter Erde&raquo; im April wird das so genannte Escaz&uacute;-Abkommen offiziell zelebriert werden, in Kraft getreten ist es bereits jetzt im Februar. Mexiko hat mit der Ratifikation des Abkommens im letzten November den Durchbruch m&ouml;glich gemacht. Als geradezu &laquo;historisches Umwelt- und Menschenrechtsabkommen&raquo; w&uuml;rdigte &laquo;Amnesty International&raquo; den Vertrag, als dieser vor drei Jahren ausgehandelt war.<br>\nAbkommen f&uuml;r Umweltdemokratie<br>\nDer Vertrag steht f&uuml;r eine Wende im wirtschaftlich und politisch h&ouml;chst umstrittenen Bereich der Ausbeutung nat&uuml;rlicher Ressourcen. Er verspricht mehr B&uuml;rgerbeteiligung in Umweltbelangen &ndash; oder wie es im Abkommen offiziell hei&szlig;t &ndash; den &laquo;Zugang zu Justiz, Information und &ouml;ffentliche Teilhabe in Umweltangelegenheiten in Lateinamerika und in der Karibik&raquo;. Es geht um Transparenz, um Partizipations- und Klagerechte und Schutzmechanismen bei Bergbauprojekten, Abholzung, gro&szlig;en Staud&auml;mmen in abgelegenen und trotzdem besiedelten Gebieten. Private und &ouml;ffentliche Unternehmen sollen Nachhaltigkeitsberichte erstellen und darin ihre sozialen und &ouml;kologischen Bilanzen offenlegen. Es ist &laquo;das weltweit erste Dokument, das Verfahrensgarantien zum Schutz von Aktivisten festschreibt, die sich f&uuml;r die Bewahrung nat&uuml;rlicher Ressourcen einsetzen&raquo;, hat die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin j&uuml;ngst das Abkommen gew&uuml;rdigt&hellip;<br>\nWirkung &uuml;ber Lateinamerika hinaus<br>\nDer Vertrag sollte auch international Wirkung zeigen, wenn sich neuerdings auch Deutschland und auch die EU selbst daran machen, den Unternehmen Sorgfaltspflichten zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards in ihren Lieferketten aufzuerlegen. Die Umsetzung des Escaz&uacute;-Abkommens in Lateinamerika und der Karibik und die neuen Lieferkettenregulierungen in Europa w&uuml;rden sich erg&auml;nzen: Europ&auml;ische Unternehmen m&uuml;ssten bei Importen aus Lateinamerika und der Karibik darauf achten, ob ihre Lieferanten sich an die Vorgaben des Escaz&uacute;-Abkommens halten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/globalisierung\/lateinamerika-will-bergbaukonzerne-an-zuegel-nehmen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Worte, die etwas bedeuten<\/strong><br>\nMarketing Die Linke kommt sogar in der Krise kaum vom Fleck, obwohl sie die Interessen der Mehrheit vertritt. Warum? Es liegt wohl auch an ihrer Sprache<br>\n(&hellip;) In der Politik nutzen die besten Inhalte nichts, wenn die Ansprache der Zielgruppen nicht stimmt. Die Erh&ouml;hung des Mindestlohns, die Wiedereinf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer, die Abschaffung von Hartz IV, bezahlbarer Wohnraum f&uuml;r jeden &ndash; all das steht im Programm der Linken, all das l&auml;ge im Interesse der Bev&ouml;lkerungsmehrheit, all das wollen die meisten Mallorca-Urlauber; und all das f&uuml;hrt dennoch nicht dazu, dass die Linke schon jetzt dar&uuml;ber nachdenken kann, ob sie bei der Bundestagswahl im Herbst 2021 nun doch nur 30 Prozent erreichen kann oder vielleicht sogar deutlich mehr&hellip;<br>\nNeben dem in Deutschland tief verankerten Antikommunismus d&uuml;rfte der zentrale Grund einer sein, dem sich alle etablierten Parteien ausgesetzt sehen: Die Leute glauben einfach nicht, dass die vielen sch&ouml;nen Versprechen auch eingehalten werden. Im Fall der Linkspartei kommt hinzu, dass sie im Bund die soziale Fundamentalopposition spielt, in einigen L&auml;ndern aber an Regierungen mit SPD und Gr&uuml;nen beteiligt ist, die zahlreich gegen soziale Grunds&auml;tze versto&szlig;en&hellip;<br>\n(&hellip;) Auf der Stra&szlig;e zeigt sich wiederum immer deutlicher die Wut auf die Verh&auml;ltnisse. Woran liegt es, dass diese Leute den Linken nicht die Bude einrennen? Eine m&ouml;gliche Antwort ist simpler, als es die Kompliziertheit der Dinge nahelegt: Was, wenn die Linke ganz einfach ein Marketingproblem hat?&hellip;<br>\nSprechende Aktenordner<br>\nLeider hat die gesellschaftliche Trennung der Lebenswelten auch die in Deutschland fast ausschlie&szlig;lich akademisch gebildeten Linken betriebsblind gemacht&hellip;<br>\nWer hier wie dort von Enteignung spricht oder &ndash; wie der langj&auml;hrige Parteivorsitzende Bernd Riexinger es 2020 getan hat &ndash; dumme Scherze rei&szlig;t &uuml;ber &bdquo;n&uuml;tzliche Arbeit f&uuml;r Reiche&ldquo;, der macht es der Gegenseite leicht, alles Linke als Ideen zu brandmarken, die auf direktem Weg in den Gulag f&uuml;hren. Glaubw&uuml;rdigkeit zur&uuml;ckzugewinnen, das w&uuml;rde bei der Sprache beginnen: kein Kauderwelsch, kein Pseudoradikalismus, daf&uuml;r eing&auml;ngige und vor allem originelle Slogans, die nicht nur den Gegner attackieren, sondern auch realistische Ideen formulieren, wie es besser gehen k&ouml;nnte. &bdquo;Reichtum f&uuml;r alle&ldquo;, womit die Linke vor Jahren warb, ist eher peinlich als vision&auml;r.<br>\nDas wissen inzwischen die meisten hochrangigen Vertreter der Linkspartei. Aus Angst vor Momenten der Fremdscham wie beim notorisch tapsigen Riexinger entpuppen sie sich als sprechende Aktenordner. Unabl&auml;ssig reden etwa die amtierenden Fraktionschefs Amira Mohamed Ali und Dietmar Bartsch von &bdquo;&ouml;ffentlicher Daseinsvorsorge&ldquo; statt von greifbaren Dingen wie Bibliotheken, Schwimmb&auml;dern und Schulen; sie &uuml;bernehmen Quatschworte wie &bdquo;Zeitarbeit&ldquo;, anstatt es moderne Sklaverei zu nennen; und sie schwurbeln von &bdquo;sachgrundloser Befristung&ldquo; statt von ausbeuterischer Dauerprobezeit&hellip;<br>\nDa werden vom Parteiapparat st&auml;ndig &bdquo;Eckpunktepapiere&ldquo; aufgesetzt, &bdquo;runde Tische&ldquo; einberufen, &bdquo;Paradigmenwechsel&ldquo; gefordert, &bdquo;Gretchenfragen&ldquo; gestellt, &bdquo;Fl&auml;chenbr&auml;nde&ldquo; gesichtet und allerlei andere ritualisierte Statements aus den Stanzenschmieden der Verwaltungsh&ouml;lle in die &Ouml;ffentlichkeit geschleudert.<br>\nEine Ausnahme in der Linkspartei ist ausgerechnet jener Mann, der das sperrige Themenfeld der Finanzpolitik abdeckt: Fabio De Masi. Seine Ideen wie etwa die einer Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Reiche schlagen ebenso regelm&auml;&szlig;ig Wellen wie seine Spr&uuml;che. Vor Jahren forderte er: &bdquo;Cum-Fake-Bankster geh&ouml;ren in den Knast!&ldquo;, sp&auml;ter weissagte er: &bdquo;Dem Exportjunkie Deutschland droht der kalte Entzug&ldquo;, und er kalauerte: &bdquo;Jamaika geh&ouml;rt auf den Plattenteller, aber nicht auf die Regierungsbank.&ldquo; Die m&ouml;gliche Fusion der Deutschen Bank mit der Commerzbank kommentierte er so: &bdquo;Zwei kranke Truth&auml;hne ergeben keinen Adler.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/cbaron\/worte-die-etwas-bedeuten\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Facebook und Instagram sperren &bdquo;Monitor&ldquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Monitor&rdquo;-Chef Georg Restle ist emp&ouml;rt. Der Film seiner Redaktion &uuml;ber den rassistischen Anschlag in Hanau ist von Facebook und Instagram gesperrt worden. Restle twitterte am Dienstagmorgen: &rdquo; Hallo @instagram, hallo @FacebookDE,, ausgerechnet unser #Monitor-Film &uuml;ber den rassistischen Anschlag von #Hanau soll gegen Eure Richtlinien versto&szlig;en. Ernsthaft jetzt?&rdquo;<br>\nInstagram hatte geschrieben: &ldquo;Wir haben deinen\/deine\/dein Beitrag entfernt, da er\/sie\/es gegen unsere Gemeinschaftsrichtlinien verst&ouml;&szlig;t. Wir haben diese Richtlinien aufgestellt, um unsere Community auf Instagram zu unterst&uuml;tzen und zu sch&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nMehr kam nicht, Georg Restle hat das Unternehmen seinerseits aufgefordert, den Vorwurf eines Versto&szlig;es gegen die Richtlinien zu pr&auml;zisieren. Bislang haben weder Facebook noch Instagram, beide geh&ouml;ren zum Medienunternehmen von Mark Zuckerberg, darauf reagiert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/beitrag-ueber-den-anschlag-von-hanau-facebook-und-instagram-sperren-monitor\/26942586.html\">Tagespiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-70120","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=70120"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70120\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70123,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70120\/revisions\/70123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=70120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=70120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=70120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}