{"id":70265,"date":"2021-02-26T16:43:01","date_gmt":"2021-02-26T15:43:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265"},"modified":"2021-02-26T16:43:01","modified_gmt":"2021-02-26T15:43:01","slug":"hinweise-des-tages-ii-479","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h01\">Auch Bidens Bomben schaffen keinen Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h02\">Milit&auml;reins&auml;tze in der Sahelzone Ein &raquo;Desaster&laquo; in Libyen, &raquo;erfolglos&laquo; in Mali<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h03\">Die Geschichte hinter dem Impfdesaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h04\">Virologe Streeck &uuml;ber Corona: &bdquo;Die Diskussion ist populistisch und polarisierend geworden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h05\">Bald werden sie wieder kommen sollen. Die Saisonarbeiter. Und erneut will man sie m&ouml;glichst billig haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h06\">Digitaler Wandel darf nicht zu digitaler Krise werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h07\">&ldquo;Kauf es doch noch&rdquo;: Primitive Algorithmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h08\">Minimalstandards? Zu teuer!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h09\">Plattformarbeit: Braucht Crowdworking neue Regeln?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h10\">Im Bundesjustizministerium galoppiert der Amtsschimmel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h11\">Die EZB als Puzzleteil der EU-Integration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h12\">Die Lockdown-Testwahlen vor der Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h13\">&laquo;Ich habe den politischen Meinungsstreit &ndash; gerade mit Konservativen und Liberalen &ndash; immer als eine Bereicherung empfunden&raquo;: Warum der Abschiedsgruss eines linken deutschen Abgeordneten der Text der Stunde ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h14\">Zu guter Letzt: Standpunkte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Auch Bidens Bomben schaffen keinen Frieden<\/strong><br>\n&bdquo;Bomben schaffen keinen Frieden, auch nicht die von Joe Biden. Der neue US-Pr&auml;sident setzt mit dem Befehl zum Bombardement in Syrien und der Zusage milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die islamistische Kopf-ab-Diktatur Saudi-Arabien die Wildwest-Methoden und den V&ouml;lkerrechtsbruch seiner Amtsvorg&auml;nger fort&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausw&auml;rtigen Ausschuss. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Bidens Bomben auf Ziele in Syrien sind wie die anhaltende nicht autorisierte US-amerikanische Milit&auml;rpr&auml;senz vor Ort ein Angriff auf die territoriale Integrit&auml;t und Souver&auml;nit&auml;t des Landes. Es ist wohlfeil, gegen&uuml;ber dem saudischen Herrscher Salman auf die Bedeutung der universellen Menschenrechte und von Rechtsstaatlichkeit zu verweisen, gleichzeitig aber die Waffendeals und die Milit&auml;rkooperation mit dem islamistischen Regime in Riad aufrechtzuerhalten, das mit dem seit fast sechs Jahren andauernden Jemen-Krieg f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Katastrophe unserer Zeit verantwortlich ist.<br>\nMit der von der NATO beschlossenen massiven Truppenaufstockung zur Unterst&uuml;tzung der USA im Irak droht die Bundeswehr in einen neuen Krieg verwickelt zu werden. DIE LINKE fordert den Abzug aller deutschen Soldaten aus der Region. Die Bundeswehr darf nicht l&auml;nger zum Komplizen beim V&ouml;lkerrechtsbruch gemacht werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/auch-bidens-bomben-schaffen-keinen-frieden\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<p><strong>dazu: US-Luftangriffe gegen pro-iranische Milizen in Syrien<\/strong><br>\nDas US-Milit&auml;r hat auf Befehl von US-Pr&auml;sident Joe Biden Luftangriffe im Osten Syriens geflogen.<br>\nWie das US-Verteidigungsministerium bekannt gab, seien mehrere Einrichtungen an einem Grenz&uuml;bergang das Ziel der Angriffe gewesen. Diese seien von Milizen genutzt worden, die vom Iran unterst&uuml;tzt w&uuml;rden. Die Luftangriffe seien eine &bdquo;verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige&ldquo; Antwort auf j&uuml;ngste Angriffe gegen US-Soldaten und deren internationale Partner im Irak gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/aktuell\/alle\/3250\/20210226\/626228.html\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine kurze Meldung, die die Bef&uuml;rchtungen &uuml;ber die Au&szlig;enpolitik eines US-Pr&auml;sidenten Biden zu best&auml;tigen scheint. Bitte lesen Sie dazu z.B.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66820\">Biden bedeutet US-amerikanische Normalit&auml;t: &bdquo;Krieg und Invasionen&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66843\">&bdquo;Monitor&ldquo; &uuml;ber die der R&uuml;stungswirtschaft n&uuml;tzlichen Unterst&uuml;tzer von Biden<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67111\">Zur&uuml;ck in die Zukunft &ndash; Was wir von der Biden-Pr&auml;sidentschaft im Nahen Osten erwarten k&ouml;nnen<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Milit&auml;reins&auml;tze in der Sahelzone Ein &raquo;Desaster&laquo; in Libyen, &raquo;erfolglos&laquo; in Mali<\/strong><br>\nDas Engagement von Deutschland und Frankreich in Mali und Libyen verschlimmert die Situation vor Ort. Das ist der Befund einer Studie des Berliner Thinktanks Stiftung Wissenschaft und Politik. [&hellip;]<br>\n2011 wurde Libyens Herrscher Muammar al-Gaddafi gest&uuml;rzt, und sein Land versank im B&uuml;rgerkrieg, 2012 putschten sich Milit&auml;rs im malischen Bamako vor&uuml;bergehend an die Macht, w&auml;hrend vom Norden her islamistische Rebellen anr&uuml;ckten. Franz&ouml;sische Truppen griffen ein und schlugen sie zur&uuml;ck. Blauhelme sind seit 2013 vor Ort, darunter auch um die 1000 Deutsche, dazu Entwicklungshelfer. Paris hat zus&auml;tzlich Spezialeinheiten geschickt, die Terroristen jagen.<br>\nAber gen&uuml;tzt hat das bisher nichts: Mehrere Tausend Zivilisten werden jedes Jahr in der Sahelzone massakriert, zuletzt starben dort mehr internationale Soldaten als in Afghanistan.<br>\n&raquo;Grund f&uuml;r erfolglose oder sogar kontraproduktive Strategien Deutschlands und Frankreichs in beiden Krisenstaaten ist, dass Stabilisierung als Ziel meist eine untergeordnete Rolle spielt&laquo;, schreibt Lacher. Paris &ndash; so sein Befund &ndash; gehe es n&auml;mlich mehr darum, in Afrika &ouml;ffentlichkeitswirksam den Kampf gegen den Terror zu f&uuml;hren. Und deutsche Truppen seien im Rahmen des Uno-Einsatzes Minusma entsandt worden, vor allem weil Berlin der Welt und speziell Frankreich vorf&uuml;hren wolle, dass es jetzt mehr internationale Verantwortung &uuml;bernimmt. Das Vorgehen dieser beiden &raquo;schwierigen Partner&laquo; sei auch noch miserabel koordiniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/libyen-und-mali-studie-kritisiert-einsatz-von-deutschland-und-frankreich-a-4ba2c41e-631b-4ef4-a87a-97c53ca30992\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Geschichte hinter dem Impfdesaster<\/strong><br>\nUnbestritten ist z&uuml;giges Impfen der beste und derzeit einzige Weg aus der Corona-Katastrophe. Unbestritten ist auch, dass in Deutschland Impfstoff Mangelware ist, weswegen Impfzentren leer und die Wartelisten lang sind. Eine der vordringlichsten Aufgaben der Regierung m&uuml;sste daher die Beschleunigung der Produktion der Impfstoffe sein. Doch w&auml;hrend in den USA sogar die Armee den Impfstoffproduzenten den Weg frei r&auml;umt und in Gro&szlig;britannien die Leiterin der Nationalen Impfstoff-Taskforce ihre Arbeit inzwischen erfolgreich beendet hat, beruft die Bundesregierung jetzt &ndash; erst viele Monate sp&auml;ter und auf Druck von Experten &ndash; einen Impfbeauftragten. Dienstbeginn: 1. M&auml;rz. Vorschl&auml;ge, die Impfproduktion etwa durch Pr&auml;mien zu beschleunigen werden bislang allerdings ignoriert. KONTRASTE-Reporter gehen dem deutschen Impfdesaster auf den Grund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-25-01-2021\/die-geschichte-hinter-dem-impf-desaster.html\">Kontraste<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Virologe Streeck &uuml;ber Corona: &bdquo;Die Diskussion ist populistisch und polarisierend geworden&ldquo;<\/strong><br>\nWie k&ouml;nnte Ihrer Ansicht nach auf Bundesebene eine bessere Zusammenarbeit gelingen?<br>\nMeiner Ansicht nach brauchen wir einen Forschungskoordinator oder eine Forschungskoordinatorin, der oder die frei ist von allen Partikularinteressen, Forschung beauftragen kann. Jemand, der von der Regierung eingesetzt wird und die verschiedenen Bereiche zusammenf&uuml;hrt. Es m&uuml;ssen Fragen allgemein beantwortet werden, die nicht notwendigerweise in Fachmagazinen publiziert werden. Das kann kein Institut alleine leisten, aber koordiniert k&ouml;nnen wir das schon. Der Medizinstatistiker Gerd Antes wies mehrfach darauf hin, dass wir zum Beispiel nicht wissen, ob es Berufsgruppen gibt, bei denen geh&auml;uft Infektionen auftreten. Auch wissen wir nicht, wie die &Uuml;bertragungswahrscheinlichkeit in Restaurants trotz guter Hygienekonzepte ist. Dies k&ouml;nnte man nun bei einer &Ouml;ffnung pr&uuml;fen. Wenn man mittels Stufenplan schrittweise zu einem normalen Leben zur&uuml;ckkehrt, sollte das wissenschaftlich begleitet werden, man sollte nicht einfach nur abwarten, wie sich die Infektionszahlen verhalten. Ansonsten wissen wir am Ende wieder nicht mehr. Diese Forschung muss konzertant ablaufen. Nur mit dem Hammer draufzuhauen und als einziges Mittel alles zu schlie&szlig;en, das halte ich nicht f&uuml;r den richtigen Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/corona-virologe-hendrik-streeck-interview-covid19-lockdown-stufenplan-impfstoff-90217410.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bald werden sie wieder kommen sollen. Die Saisonarbeiter. Und erneut will man sie m&ouml;glichst billig haben<\/strong><br>\nDer eine oder andere wird sich noch erinnern. Im Fr&uuml;hjahr des vergangenen Jahres gab es ein Problem. Mit den Saisonarbeitern, die Jahr f&uuml;r Jahr vor allem as osteurop&auml;ischen Staaten nach Deutschland kommen, um den deutschen Spargel und andere Genussmittel einzubringen. Aber im letzten Jahr war alles anders, denn die erste Corona-Welle kam im M&auml;rz 2020 &uuml;ber uns. Am 6. April 2020 wurde hier dieser Beitrag ver&ouml;ffentlicht: Erntehelfer: Die Unverzichtbaren unter den bislang &bdquo;unsichtbaren&ldquo; Systemrelevanten. Erst nicht mehr rein, jetzt doch (einige) rein. Und eine bemerkenswerte Doppelmoral. Dort wurde &uuml;ber den 25. M&auml;rz 2020 berichtet: &raquo;Saisonarbeitskr&auml;fte d&uuml;rfen ab Mittwoch-Nachmittag nicht mehr einreisen. Wie der Ausfall der Arbeitskr&auml;fte kompensiert werden soll, ist noch nicht klar.&laquo; Zur Eind&auml;mmung der Coronavirus-Pandemie hatte die Bundesregierung die Einreisebestimmungen weiter versch&auml;rft. Allerdings sogleich garniert mit einer interessanten Ausnahmeregelung: &raquo;Die Beschr&auml;nkungen gelten demnach bis auf weiteres; nicht davon betroffen sind ausl&auml;ndische Pflegekr&auml;fte.&laquo; Offensichtlich waren die damals bereits immun gegen das Virus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/02\/23\/saisonarbeiter-2021\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Digitaler Wandel darf nicht zu digitaler Krise werden<\/strong><br>\nDie COVID-19-Krise hat der Digitalisierung der Arbeitswelt einen Schub gegeben. In &Ouml;sterreich arbeitet jede bzw. jeder F&uuml;nfte in der Krise erstmals im Homeoffice. Viele Organisationen mussten ihre Prozesse rasant umstellen. Arbeiten auf\/in der &bdquo;Cloud&ldquo; ist nicht mehr Science-Fiction, sondern f&uuml;r viele mittlerweile Arbeitsalltag. Auch bei T&auml;tigkeiten, die normalerweise keine Arbeit am Computer erfordern (z. B. im Sozialbereich) erfolgen administrative Schritte wie Zeiterfassung oder Urlaubsantr&auml;ge nun auf digitalem Weg. Damit kann der Arbeitsalltag f&uuml;r viele zwar einigerma&szlig;en aufrechterhalten werden, diese Entwicklungen schaffen aber auch neue H&uuml;rden. Damit Digitalisierung eine positive Rolle als Treiberin des Strukturwandels in Arbeit und Wirtschaft einnehmen kann, braucht es politische Debatten und den Willen zur Gestaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/digitaler-wandel-darf-nicht-zu-digitaler-krise-werden\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Kauf es doch noch&rdquo;: Primitive Algorithmen<\/strong><br>\nKeine Angst vor Facebook &amp; Co.: &ldquo;Persuasive technology&rdquo; ist nicht schlauer als die Werbetreibenden dahinter &ndash; und vor allem deren Frauenbild ist ziemlich einf&auml;ltig<br>\nVorab: Es gibt gute Gr&uuml;nde, sich von &ldquo;Sozialen Netzwerken&rdquo; wie Facebook abzumelden. Zum Beispiel das Gef&uuml;hl, dort zu viel Zeit zu verbringen, zu oft auf billige Provokationen einzugehen oder am Ende doch in einer Echokammer so landen &ndash; sei es aus eigener Harmoniesucht, weil wegen irgendwelcher Freundesfreunde mit Liebesentzug gedroht wird, oder sei es durch Algorithmen. Auch vermeintlich &ldquo;passgenaue&rdquo; Werbeanzeigen k&ouml;nnen ein Grund sein, sich dort zu verabschieden. Allerdings nicht, weil die &ldquo;persuasive technology&rdquo; dahinter so wahnsinnig raffiniert w&auml;re.<br>\nIm Gegenteil: Vieles deutet darauf hin, dass die laut Google Translate &ldquo;&uuml;berzeugende&rdquo; Technologie nicht schlauer ist als die Werbetreibenden, die sich davon erhoffen, unser Verhalten steuern zu k&ouml;nnen. Ein gutes St&uuml;ck weit gilt hier vielleicht auch: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Wer bewusst dar&uuml;ber nachdenkt, sich deswegen abzumelden, ist wahrscheinlich real am wenigsten willenlos ausgeliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kauf-es-doch-noch-Primitive-Algorithmen-5065891.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Minimalstandards? Zu teuer!<\/strong><br>\nDeutsche Firmen sollten f&uuml;r die Zust&auml;nde haften, von denen sie profitieren. Doch das wollen sie nicht [&hellip;]<br>\nWeniger als ein F&uuml;nftel der deutschen Unternehmen konnte antworten: Ja, wir k&uuml;mmern uns darum, dass entlang unserer Lieferketten existenzsichernde L&ouml;hne gezahlt werden, dass eine Interessenvertretung der Arbeitnehmer erlaubt ist und das Recht auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit gewahrt wird. Ein Armutszeugnis. Denn man muss das ja umkehren und schlie&szlig;en: Vier F&uuml;nftel finden es in Ordnung, oder f&uuml;hlen sich nicht daf&uuml;r verantwortlich, dass die Globalisierung auf existenzsichernde L&ouml;hne pfeift, auf Gewerkschaftsfreiheit und &ndash; wo k&auml;men wir da hin? &ndash; auf die k&ouml;rperliche Unversehrtheit.<br>\nDie Gr&uuml;nde, warum die Unternehmen nicht zu ihrer Verantwortung stehen wollen? Zu kompliziert, zu aufwendig, zu teuer. Bei so vielen Zulieferern, da k&ouml;nne man doch nicht alle im Blick haben. Der Aufwand, um existenzsichernde L&ouml;hne durchzusetzen? Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Und das Recht auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit, das f&uuml;hre zu &uuml;berbordender B&uuml;rokratie. Ach wirklich? Geht es noch zynischer? Es geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/pep\/minimalstandards-zu-teuer\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Plattformarbeit: Braucht Crowdworking neue Regeln?<\/strong><br>\nIT-Spezialisten, Handwerker, Texter: Immer mehr Menschen erhalten Auftr&auml;ge &uuml;ber Onlineplattformen als sogenannte Crowdworker. Ihre Zahl ist seit der Corona-Pandemie stark gestiegen. Doch w&auml;hrend die einen Plattformarbeit als Chance sehen, sagen andere: Crowdworking droht zum Markt der Verlierer zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/plattformarbeit-braucht-crowdworking-neue-regeln.724.de.html?dram:article_id=493175\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Im Bundesjustizministerium galoppiert der Amtsschimmel<\/strong><br>\nDie Frist zur Abgabe der Steuererkl&auml;rungen 2019 f&uuml;r von Steuerberatern beratene Unternehmen wurde &ndash; sp&auml;t, aber immerhin noch &ndash; verl&auml;ngert bis zum 31.08.2021. Damit soll den erheblichen Anforderungen Rechnung getragen werden, die Steuerberater u.a. auch aufgrund ihrer Zwangsverpflichtung als Vorab-Gutachter im Rahmen der Corona-Hilfen f&uuml;r Unternehmen ausgesetzt sind.<br>\nVergleichbare Fristen gibt es f&uuml;r Unternehmen zur Offenlegung ihrer Jahresabschl&uuml;sse f&uuml;r 2019. Die waren &ndash; ungeachtet der Corona-Pandemie &ndash; bis zum 31.12.2020 offenzulegen. Immerhin verzichtete das Bundesamt f&uuml;r Justiz und sein &uuml;bergeordnetes Ministerium bis Ende Februar gener&ouml;s auf die Einleitung des Ordnungsgeldverfahrens. Seit Freitag, dem 25.2. um 13.00 Uhr kann nun auch jeder Steuerberater wissen, dass er nicht bis Sonntag Nacht durcharbeiten muss: Denn soeben hat das Bundesamt f&uuml;r Justiz verk&uuml;ndet, dass &bdquo;Ordnungsgeldverfahren nun erst nach den Osterfeiertagen&ldquo; (=4. bis 6.4.2021) eingeleitet w&uuml;rden.<br>\nGenerell, sagt der Pressesprecher des Bundesjustizministerium, sei die Offenlegung der 2019er Abschl&uuml;sse wichtig, weil &bdquo;Investoren, Gl&auml;ubiger, Lieferanten, Kunden, sonstige Marktakteure und Dritte sind &ndash; auch und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten &ndash; auf diese Informationsquelle angewiesen&ldquo; seien. Dass der Jahresabschluss eines blendend verdient habenden Modeunternehmens aus 2019 wenig aussagt &uuml;ber dessen wirtschaftliche Misere heute &ndash; diese Erkenntnis hat das Bundesjustizministerium anscheinend noch nicht ereilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/cives.de\/im-bundesjustizministerium-galoppiert-der-amtsschimmel-10696\">Cives<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die EZB als Puzzleteil der EU-Integration<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank steht in der Corona-Pandemie im Fokus der &Ouml;ffentlichkeit. Michael Heine und Hansj&ouml;rg Herr haben ein Buch geschrieben, das die EZB als wichtiges Element des europ&auml;ischen Einigungsprozesses identifiziert.<br>\nDie beiden &Ouml;konomen Michael Heine und Hansj&ouml;rg Herr beginnen ihr 2020 erschienenes Buch &ldquo;The European Central Bank&rdquo; (derzeit nur in Englisch) mit einer Beschreibung des Wegs vom Bretton Woods System bis zur W&auml;hrungsunion. Sie diskutieren den Vertrag von Maastricht und den Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakt, die politischen und juristischen Strukturen der EZB und benennen die notwendigen Bedingungen f&uuml;r eine erfolgreiche W&auml;hrungsunion.<br>\nSeit der Einf&uuml;hrung des Euros ist aus ihrer Sicht einiges schiefgelaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/08-2021\/die-ezb-als-puzzleteil-der-eu-integration\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Lockdown-Testwahlen vor der Bundestagswahl<\/strong><br>\nAm 14. M&auml;rz, in gut zwei Wochen, finden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-W&uuml;rttemberg statt. In Baden-W&uuml;rttemberg, das mit sechs Stimmen eine der gr&ouml;&szlig;ten Delegationen im Bundesrat stellt, kann Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann den Umfragen nach mit seiner Wiederwahl rechnen: In der letzten Insa-Umfrage liegen seine Gr&uuml;nen mit 31 Prozent an erster Stelle, bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen von ZDF und SWR sind es sogar 34 Prozent. 2016 waren sie bei 30,3 Prozent gelandet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Lockdown-Testwahlen-vor-der-Bundestagswahl-5065557.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&laquo;Ich habe den politischen Meinungsstreit &ndash; gerade mit Konservativen und Liberalen &ndash; immer als eine Bereicherung empfunden&raquo;: Warum der Abschiedsgruss eines linken deutschen Abgeordneten der Text der Stunde ist<\/strong><br>\nFabio De Masi kehrt dem Bundestag den R&uuml;cken. Auf seiner Website erkl&auml;rt der Volkswirt, warum. Sein Text ist auch eine Abrechnung mit einer &Ouml;ffentlichkeit, die den Respekt vor Andersdenkenden verlernt hat und stattdessen &laquo;richtige&raquo; Haltungen belohnt. [&hellip;]<br>\nDe Masi selbst scheint indes mit sich im Reinen zu sein. Auf dem Foto &uuml;ber dem Text sitzt er in einem alten Fiat Cinquecento, dessen Schadstoffbilanz f&uuml;r die Mehrheit seiner inzwischen ebenfalls stark ergr&uuml;nten Parteifreunde vermutlich eine &auml;hnliche Tods&uuml;nde darstellt wie das Bekenntnis zu den &laquo;kleinen Leuten&raquo;. Er sieht zufrieden aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/fabio-de-masi-der-lesenswerte-abschiedsgruss-eines-linken-ld.1603616\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Standpunkte<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">All unsere Warnungen vom Untergang des Abendlandes haben sich als haltlos herausgestellt. Aber anzunehmen, dass unsere Warnungen auch diesmal wieder &uuml;bertrieben sind, w&auml;re nicht weniger als t&ouml;richt. <a href=\"https:\/\/t.co\/4ckfi9lXSI\">https:\/\/t.co\/4ckfi9lXSI<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Norbert H&auml;ring (@norberthaering) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/norberthaering\/status\/1365307152185888771?ref_src=twsrc%5Etfw\">February 26, 2021<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p>\n<p><strong>dazu auch: Mindestl&ouml;hne: Im EU-Mittel deutlich schw&auml;chere Zuw&auml;chse, Initiative der EU-Kommission gerade in Corona-Krise wichtig<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass viele gesellschaftlich wichtige, &bdquo;systemrelevante&ldquo; T&auml;tigkeiten zu niedrig bezahlt werden. Gleichzeitig sind die Mindestl&ouml;hne in Europa zu Beginn des zweiten Corona-Jahres krisenbedingt aber deutlich schw&auml;cher angehoben worden als in den Vorjahren. Die Mindestl&ouml;hne in den 21 EU-Staaten, die &uuml;ber eine gesetzliche Lohnuntergrenze verf&uuml;gen, stiegen zum 1. Januar 2021 im Median nominal um 3,1 Prozent. Nach Abzug der Inflation blieb ein Zuwachs von 1,6 Prozent. Anfang 2020 hatte der nominale Anstieg noch bei 6,1 und der reale bei 4,5 Prozent gelegen. Das ergibt der neue Mindestlohnbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-mindestlohne-im-eu-mittel-deutlich-schwachere-zuwachse-30974.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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