{"id":70292,"date":"2021-03-01T08:15:57","date_gmt":"2021-03-01T07:15:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292"},"modified":"2021-03-01T08:15:57","modified_gmt":"2021-03-01T07:15:57","slug":"hinweise-des-tages-3809","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h01\">Nawalny und Khashoggi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h02\">Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h03\">Vier Vorerkrankungen sorgen f&uuml;r zwei Drittel der schweren Verl&auml;ufe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h04\">Biden will Krim-Annexion &bdquo;niemals&ldquo; anerkennen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h05\">Der US-Friedensrat verurteilt die illegale Bombardierung Syriens durch die Biden-Regierung auf das Sch&auml;rfste!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h06\">Lawrow: Haben Informationen, dass USA Syrien zerschlagen m&ouml;chten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h07\">Jetzt machen die Transatlantiker auf &laquo;du&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h08\">Nach Wahlkampf-Dinner mit Unternehmern: Druck auf Jens Spahn nimmt weiter zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h09\">Gesetzes&auml;nderung verhindert Aufkl&auml;rung des Cum-Ex-Skandals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h10\">Caritas erledigt Drecksarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h11\">Alles andere als Kinderkram<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h12\">WSI-Mindestlohnbericht 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h13\">Gesetzliche Rente im Check: So viel Rendite gibt es<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h14\">Sachsens Ministerpr&auml;sident Kretschmer schlie&szlig;t Impfpflicht nicht mehr aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h15\">Sechs Corona-Tote im Seniorenheim Emstek: Landkreis Cloppenburg ist gegen Obduktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h16\">EU-Kommission kritisiert Deutschland: Corona-Ma&szlig;nahmen strenger als empfohlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h17\">ID2020, die B&uuml;rgernummer und die sonderbare D&uuml;nnh&auml;utigkeit von Digitalcourage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70292#h18\">&ldquo;Alarmstufe Rot&rdquo; bei den internationalen Klimazielen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nawalny und Khashoggi<\/strong><br>\nPutin und Mohammed bin Salman<br>\nIm Wahlkampf sagte Joe Biden: &bdquo;Khashoggi wurde ermordet und zerst&uuml;ckelt. Ich glaube auf Befehl des Kronzprinzen. Wir werden ihnen keine Waffen mehr verkaufen. Wir werden sie daf&uuml;r bezahlen lassen und sie zu den Ge&auml;chteten machen, die sie l&auml;ngst sind.&ldquo;<br>\nJeder Kenner der US-Politik wusste, dass das gelogen war. Das zeigt sich jetzt. Der US-Geheimdienst hat &ouml;ffentlich best&auml;tigt, dass Mohammed bin Salman f&uuml;r den brutalen Mord verantwortlich ist. Nun m&uuml;ssten die USA den Saudis keine Waffen mehr verkaufen. Aber jeder wei&szlig;, dass dieses Versprechen Bidens ein Witz ist. Die Waffen-Industrie hat die US-Politik l&auml;ngst korrumpiert. Und die Saudis werden weiterhin ihren m&ouml;rderischen Krieg im Jemen f&uuml;hren, selbstverst&auml;ndlich mit US-Waffen. Einige kosmetische Korrekturen, um die Welt&ouml;ffentlichkeit zu t&auml;uschen, wird es geben. Notfalls liefern die &bdquo;Verb&uuml;ndeten&ldquo; die Waffen, die die USA angeblich nicht mehr liefern wollen.<br>\nWieder zeigt sich, wie verlogen die Au&szlig;enpolitik der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; ist. Bei der Kopf-ab-Diktatur der Saudis f&uuml;hren Menschenrechtsverletzungen zu scheinheiligen Protesten und marginalen Sanktionen. Wenn es um Russland geht, dann ist der Giftanschlag auf einen Oppositionellen wie Nawalny Anlass, um das endg&uuml;ltige Aus f&uuml;r Nordstream 2 zu fordern und Unternehmen aus aller Welt zu bedrohen, die es wagen, sich am Weiterbau dieser Gasleitung zu beteiligen. Der Unterschied zu Mohammed bin Salman: Putin hat den geplanten Ausverkauf russischer Rohstoffe an US-Konzerne zur Zeit der Pr&auml;sidentschaft des alkoholkranken Jelzin gestoppt.<br>\nBiden hat als Vizepr&auml;sident Obamas die Bombenkriege, die Handelskriege und den Drohnenkrieg mit zu verantworten. Die US-Politik &auml;ndert sich nicht. Menschenrechte werden nur vorgeschoben, um die geostrategische Einkreisung Chinas und Russlands und die Kriege um Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte zu rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.678047548923382\/3870068733054565\/%20\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ist das der Anfang vom Ende der Pandemie?<\/strong><br>\nDer WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus warnt zwar: &ldquo;Jetzt m&uuml;ssen wir den positiven Trend verstetigen. Das Feuer ist noch nicht aus, und wenn wir es nicht weiter bek&auml;mpfen, kommt es lodernd zur&uuml;ck.&rdquo; Doch Ghebreyesus und seine WHO-Offiziellen sprechen in ihren Analysen und Kommentaren zugleich immer lauter davon, die j&uuml;ngste Entwicklung sei &ldquo;sehr ermutigend&rdquo; und &ldquo;eine Wende&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDer WHO-Regionaldirektor f&uuml;r Europa, der Belgier Hans Henri Kluge, verk&uuml;ndet im d&auml;nischen Staatssender DR sogar, dass die Coronavirus-Pandemie schon in wenigen Monaten &uuml;berwunden sein werde. Kluge prophezeit, die schlimmsten Szenarien seien nun vorbei. &ldquo;Es wird weiterhin ein Virus geben, aber ich glaube nicht, dass Einschr&auml;nkungen n&ouml;tig sein werden. Das ist eine optimistische Aussage.&rdquo;<br>\nF&uuml;r die deutsche Lockerungsdebatte d&uuml;rfte diese Ansage der WHO ein ermutigendes Signal sein. Vor allem der &auml;ngstliche Blick Deutschlands auf die Mutationen wirkt durch die WHO-Zahlen &uuml;bertrieben. Kluge sagt, Mutationen seien &ldquo;normal&rdquo; und sie w&uuml;rden nicht dazu f&uuml;hren, dass das Virus au&szlig;er Kontrolle gerate. Tats&auml;chlich fallen die Infektionsraten in den L&auml;ndern mit hohen Mutationsinzidenzen ebenso stark wie anderswo &ndash; in S&uuml;dafrika beispielsweise um 33 Prozent binnen einer Woche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_person_der_woche\/Ist-das-der-Anfang-vom-Ende-der-Pandemie-article22380150.html%20\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vier Vorerkrankungen sorgen f&uuml;r zwei Drittel der schweren Verl&auml;ufe<\/strong><br>\nSchwere Covid-19-Krankheitsverl&auml;ufe, die einen Spitalsaufenthalt erzwingen, h&auml;ngen laut einer neuen US-Studie mit vier Vorerkrankungen zusammen: &Uuml;bergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Herzinsuffizienz. Ohne diese Risikofaktoren k&ouml;nnten fast zwei Drittel der Spitalsaufenthalte vermieden werden.<br>\nEin Team um den Kardiologen Dariush Mozaffarian von der Tufts University hat f&uuml;r die soeben erschienene Studie &uuml;ber 900.000 Krankenaufenthalte in den USA untersucht, die bis Mitte November des Vorjahrs auf Covid-19 zur&uuml;ckzuf&uuml;hren waren.<br>\n30 Prozent von ihnen hingen mit Dickleibigkeit zusammen, 26 mit Bluthochdruck, 21 mit Diabetes und zw&ouml;lf mit Herzinsuffizienz. In Kombination ergibt das laut einer Modellberechnung der Forscher und Forscherinnen 64 Prozent schwere Verl&auml;ufe, die verhindert werden h&auml;tten k&ouml;nnen. Die Patienten und Patientinnen h&auml;tten sich zwar dennoch infiziert, ein Krankenhausaufenthalt w&auml;re aber unn&ouml;tig gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3204966\/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE%20\">ORF.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> All diese Vorerkrankungen lassen sich &uuml;brigens grob unter dem Label &bdquo;Zivilisationskrankheiten&ldquo; zusammenfassen. Dass ist auch neben dem Altersprofil der Grund, warum der &bdquo;globale S&uuml;den&ldquo; wesentlich weniger von Corona getroffen ist, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67634\">als die wohlhabenden L&auml;nder des &bdquo;globalen Nordens&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Biden will Krim-Annexion &bdquo;niemals&ldquo; anerkennen<\/strong><br>\nDie USA werden die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland &bdquo;niemals&ldquo; anerkennen. Das sagte US-Pr&auml;sident Joe Biden heute anl&auml;sslich des siebenten Jahrestags der russischen Invasion der Krim. &bdquo;An diesem finsteren Jahrestag bekr&auml;ftigen wir eine einfache Wahrheit: Die Krim ist die Ukraine.&ldquo;<br>\n&bdquo;Wir werden gegen die aggressiven Handlungen Russlands an der Seite der Ukraine stehen&ldquo;, erkl&auml;rte Biden weiter. Die USA w&uuml;rden Russland zudem f&uuml;r ihr Vorgehen in der Ukraine weiter &bdquo;zur Rechenschaft ziehen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3203174\/%20\">ORF.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch diese Worte eines US-Pr&auml;sident Biden sind zu erwarten gewesen. Der Konfrontationskurs gegen Russland bleibt also erhalten oder wird &ndash; so ist zu bef&uuml;rchten &ndash; sogar noch ausgeweitet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der US-Friedensrat verurteilt die illegale Bombardierung Syriens durch die Biden-Regierung auf das Sch&auml;rfste!<\/strong><br>\nNur sechsunddrei&szlig;ig Tage nach seinem Amtsantritt hat US-Pr&auml;sident Biden seine erste illegale au&szlig;enpolitische Ma&szlig;nahme ergriffen, indem er einen Luftangriff auf die souver&auml;ne Nation Syrien anordnete und mehr als ein Dutzend syrische B&uuml;rger t&ouml;tete.<br>\nDieser Luftangriff, ein offensichtlicher Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen, wurde f&auml;lschlicherweise als Reaktion auf einen mutma&szlig;lichen Raketenangriff der sogenannten &bdquo;iranisch unterst&uuml;tzten syrischen Miliz&ldquo; auf US-Truppen bezeichnet. Die Fakten deuten jedoch auf ein ganz anderes Motiv hin. Der wahre Grund f&uuml;r dieses Vorgehen besteht darin, den Iran durch milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen dazu zu zwingen, auf der Grundlage spezifischer US-Forderungen die Teilnahme an einer neuen Runde von Nuklearabkommensverhandlungen zu akzeptieren. Wir k&ouml;nnen nur erwarten, dass solche milit&auml;rischen Aktionen fortgesetzt und sogar verst&auml;rkt werden, solange der Iran sich weigert, sich dem Druck der USA zu unterwerfen.<br>\nWas die USA vom Iran verlangen, beschr&auml;nkt sich nicht nur auf die Atomfrage. Alle US-Regierungen, angefangen von der Regierung George W. Bush bis hin zur Gegenwart, haben vom Iran verlangt, seinen Widerstand gegen die imperialistischen Pl&auml;ne der USA zur totalen Herrschaft &uuml;ber den Nahen Osten aufzugeben. Das eigentliche Problem ist die Widerstandspolitik des Iran und seine F&auml;higkeit, regionale Kr&auml;fte gegen US- und israelische Aggressionen zu mobilisieren, und Bidens Aktionen sind nichts anderes als die Fortsetzung derselben imperialistischen Nahost-Politik seiner Vorg&auml;nger.<br>\nWir fordern alle Bef&uuml;rworter von Frieden, Gerechtigkeit und internationalem Recht auf, ihre Stimme gegen die aggressive Politik der Biden-Regierung gegen den Iran zu erheben, da diese Politik zwangsl&auml;ufig zu mehr Krieg, Tod und Zerst&ouml;rung f&uuml;r die V&ouml;lker des Nahen Ostens und zur Verschwendung von dringend ben&ouml;tigten Ressourcen des Volkes der USA f&uuml;hren wird, die zur L&ouml;sung der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Probleme angesichts der COVD-19-Pandemie erforderlich sind.<br>\nWir fordern die Biden-Regierung auf, alle milit&auml;rischen und wirtschaftlichen Kriege der USA gegen die V&ouml;lker der Welt zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/cooptv.wordpress.com\/2021\/02\/27\/der-us-friedensrat-verurteilt-die-illegale-bombardierung-syriens-durch-die-biden-regierung-auf-das-scharfste\/%20\">Exekutivkomitee des US-Friedensrates in CO-OP News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lawrow: Haben Informationen, dass USA Syrien zerschlagen m&ouml;chten<\/strong><br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergei Lawrow hat erkl&auml;rt, dass Moskau Beweise f&uuml;r US-Pl&auml;ne habe, auf unbestimmte Zeit milit&auml;rische Einheiten in Syrien stationieren zu wollen. Moskau werde direkt in Washington nachfragen, um diese Frage zu kl&auml;ren, sagte Lawrow. Der russische Spitzendiplomat erkl&auml;rte w&auml;hrend einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem afghanischen Kollegen Mohammad Hanif Atmar am Freitag:<br>\n&ldquo;Wir haben in letzter Zeit unterschiedliche Informationen aus verschiedenen Quellen erhalten. Wir k&ouml;nnen sie im Moment nicht best&auml;tigen und wollen die Amerikaner direkt dazu befragen. Angeblich haben sie die Entscheidung getroffen, Syrien nie zu verlassen, auch bis zu dem Punkt, dieses Land zu zerst&ouml;ren.&rdquo;<br>\nIn Bezug auf die US-Luftangriffe vom Donnerstagabend gegen laut den USA &ldquo;iranisch unterst&uuml;tzte&rdquo; Milizbasen im Osten Syriens sagte der Au&szlig;enminister, dass die US-Seite das russische Milit&auml;r nur wenige Minuten vor der Durchf&uuml;hrung der Angriffe gewarnt h&auml;tte:<br>\n&ldquo;Unser Milit&auml;r wurde vier oder f&uuml;nf Minuten vor (dem Angriff) gewarnt. Nat&uuml;rlich, auch wenn wir &uuml;ber Konfliktentsch&auml;rfung sprechen, wie sie in den Beziehungen zwischen russischen und US-Milit&auml;rs &uuml;blich ist, ist dies nichts. Das war eine Art von Benachrichtigung, w&auml;hrend der Angriff bereits durchgef&uuml;hrt wurde.&rdquo;<br>\nNeben den milit&auml;rischen Bedenken ging Lawrow auch auf die v&ouml;lkerrechtlichen Aspekte der Angriffe ein. Es sei nicht m&ouml;glich, die Angriffe isoliert zu betrachten &ldquo;von der Tatsache, dass die USA auf syrischem Territorium illegal anwesend sind, in Verletzung aller Normen des V&ouml;lkerrechts, einschlie&szlig;lich der Resolutionen des Sicherheitsrates &uuml;ber die Vers&ouml;hnung in der Arabischen Republik Syrien.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/113713-lawrow-haben-informationen-dass-usa\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant zu den Angaben des russischen Au&szlig;enministers ist auch dieser NachDenkSeiten-Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68546\">Britischer Ex-Botschafter: Der Krieg gegen Syrien geht weiter &ndash; mit US-Besatzung, Sanktionen, Propaganda<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch Auch Bidens Bomben schaffen keinen Frieden und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70265#h01\">US-Luftangriffe gegen pro-iranische Milizen in Syrien<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jetzt machen die Transatlantiker auf &laquo;du&raquo;<\/strong><br>\n&laquo;Traut Euch!&raquo; So sprechen sie jetzt Sie an, gesch&auml;tzte Leserinnen und Leser, &ndash; oder eben Euch, Ihr Jungen, die Ihr unsere Zukunft gestalten werdet. Und sie, diese Transatlantiker, z&ouml;gern nicht, gleich Klartext zu reden: &laquo;Die Bundesrepublik braucht dazu F&uuml;hrung, politischen Willen, Ideen und einen Plan &ndash; ausgehend von dem vitalen Interesse Deutschlands, dass Amerika eine europ&auml;ische Macht bleibt.&raquo;<br>\nNoch einmal: &laquo;&hellip; ausgehend von dem vitalen Interesse Deutschlands, dass Amerika eine europ&auml;ische Macht bleibt.&raquo;<br>\nWirklich, Amerika &ndash; gemeint sind nat&uuml;rlich die USA &ndash; soll eine europ&auml;ische Macht bleiben?<br>\nDer Anlass war perfekt terminiert<br>\nDie Einladung zu dem perfekt terminierten Anlass, dem 20. Januar, dem Tag, an dem Joe Biden in den USA als neuer Pr&auml;sident vereidigt wurde, hatte folgenden Wortlaut:<br>\n&laquo;&lsaquo;Transatlantisch? Traut Euch!&rsaquo; ist eine Handlungsempfehlung an die Bundesregierung und den Bundestag, erarbeitet von einer Gruppe von Expertinnen und Experten f&uuml;r Amerika-Politik. Das Papier ruft dazu auf, die grosse Chance zu Reparatur und Neuausrichtung der erodierten transatlantischen Beziehungen zu nutzen und eine Neue &Uuml;bereinkunft mit der amerikanischen Regierung zu treffen. Mit der Vereidigung Joe Bidens ist der Moment gekommen zu handeln. Die Bundesrepublik braucht dazu F&uuml;hrung, politischen Willen, Ideen und einen Plan &ndash; ausgehend von dem vitalen Interesse Deutschlands, dass Amerika eine europ&auml;ische Macht bleibt.&raquo;<br>\nEin sprachliches Detail: Es geht nicht um eine neue &Uuml;bereinkunft, es geht um eine &laquo;Neue &Uuml;bereinkunft&raquo; &ndash; gross geschrieben. Das Programm hat also bereits einen festen Namen: &laquo;Neue &Uuml;bereinkunft&raquo;. Unterschrieben wurde die Einladung von etlichen Think Tanks: Atlantik-Br&uuml;cke, Aspen Institute, German Marshall Fund (the GMF is headquartered in Washington D.C.), Brookings Institution (Organization based in Washington D.C.), European Council on Foreign Relations, Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik, Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik, Kieler Institut f&uuml;r Sicherheitspolitik, M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, Hanns-Seidel-Stiftung und &ndash; der Schock sitzt &ndash; die Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung. (&hellip;)<br>\nSind die anderen 26 L&auml;nder der EU damit einverstanden, dass die EU mehr und mehr von Deutschland dominiert wird &ndash; von Deutschland, das seinerseits noch n&auml;her an die USA zu r&uuml;cken beabsichtigt?<br>\nSind sich Deutschland, die EU und die USA bewusst, dass sie mit diesem NATO-Kurs vor allem eines bewirken: ein Zusammengehen von Russland mit China?<br>\nEs ist zu hoffen, dass die Jungen, die jetzt von den Transatlantikern per &laquo;du&raquo; angesprochen werden, sich doch noch vergegenw&auml;rtigen, was Deutschland zu Hitler-Zeiten mit dem Zweiten Weltkrieg erreicht hat: um die 50 Millionen Tote weltweit. Am meisten Kriegsopfer gab es in der Sowjetunion: um die 24 Millionen, davon mehr als die H&auml;lfte Zivilisten. Andere Sch&auml;tzungen gehen sogar von 27 Millionen Kriegsopfern aus. Ob es jetzt wirklich Zeit ist, f&uuml;r eine st&auml;rkere Militarisierung einzutreten? Und dies ausgerechnet von den Gr&uuml;nen, die nach den Wahlen im Herbst 2021 mit aller Wahrscheinlichkeit Teil einer Regierungskoalition sein werden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/europa\/__trashed-263\/%20\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach Wahlkampf-Dinner mit Unternehmern: Druck auf Jens Spahn nimmt weiter zu<\/strong><br>\nObwohl er die Bev&ouml;lkerung dazu aufgerufen hatte, Kontakte zu vermeiden, hatte Gesundheitsminister Jens Spahn an einem Dinner mit Unternehmern teilgenommen und wurde positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Auch wegen anderer Fehlleistungen steht Spahn zunehmend in der Kritik. (&hellip;)<br>\nEin Teilnehmer berichtet, dass w&auml;hrend des Abendessens die Infektionsschutzma&szlig;nahmen eingehalten worden sein sollen. Die Besucher h&auml;tten Abstand gehalten und Masken getragen, bis sie an ihrem Platz gesessen h&auml;tten. Spahns Abgeordnetenb&uuml;ro erkl&auml;rte ebenfalls, dass die damals g&uuml;ltigen Regeln nach &ldquo;Best&auml;tigung des Gastgebers&rdquo; eingehalten worden waren. Wie bekannt ist, wurde der Gesundheitsminister am n&auml;chsten Tag trotzdem positiv auf SARS-CoV-2 getestet und musste sich zeitweilig in Isolation begeben. Spahns B&uuml;ro versicherte, dass alle Teilnehmer des Dinners &uuml;ber Spahns Testergebnis informiert und dem Gesundheitsamt als Kontaktpersonen gemeldet worden waren.<br>\nPikant an der Angelegenheit ist auch, dass der Gastgeber laut Bild die Dinner-Teilnehmer im Vorfeld explizit dazu aufforderte, 9.999 Euro f&uuml;r Spahns Bundestagswahlkampf in seinem Wahlkreis im M&uuml;nsterland (Steinfurt I &ndash; Borken I) zu spenden. Dabei m&uuml;ssen Parteien erst bei Spenden &uuml;ber 10.000 Euro die Namen der Spender in Berichten ver&ouml;ffentlichen. Auf Anfrage der Zeitung erkl&auml;rte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums:<br>\n&ldquo;Spenden von Teilnehmern des Abendessens zur Unterst&uuml;tzung des CDU-Kreisverbandes Borken sind im Nachgang der Veranstaltung eingegangen.&rdquo;<br>\nDie Aff&auml;re um das Gala-Diner ist aber bei Weitem nicht der Grund daf&uuml;r, dass Spahn in der Kritik steht. In der Corona-Krise entt&auml;uschte der Gesundheitsminister regelm&auml;&szlig;ig Erwartungen, die er zuvor selbst geweckt hatte. So ist Spahns Name auch mit der sp&auml;ten Bestellung der Corona-Impfstoffe in Deutschland verkn&uuml;pft. Seine Ank&uuml;ndigung, dass man bis zum Sommer allen Deutschen ein Impfangebot machen k&ouml;nne, d&uuml;rfte schwer einzuhalten sein. Auch die von Spahn versprochen Schnelltests, die ab dem 1. M&auml;rz eingef&uuml;hrt werden sollen, werden wohl nicht so schnell kommen, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) seinen Vorsto&szlig; kassierte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/113741-druck-nimmt-zu-spahn-nach-unternehmer-dinner-positiv-auf-sars-cov-2-getestet\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>Dazu: Harsche Kritik an Jens Spahn<\/strong><br>\nMorgens mahnte er zum Abstandhalten, abends dinierte er mit Unternehmern, um Spenden f&uuml;r die CDU zu gewinnen: Nach dem SPIEGEL-Bericht &uuml;ber Jens Spahns instinktloses Handeln sind politische Gegner emp&ouml;rt.<br>\nGesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat seine Teilnahme an einem Abendessen mit zahlreichen Teilnehmern kurz vor einem positiven Corona-Befund im Oktober gerechtfertigt. &raquo;Jemanden unwissentlich anzustecken, h&auml;tte ich zutiefst bedauert. Das ist, wohl auch aufgrund der Vorsichtsma&szlig;nahmen, nicht passiert&laquo;, sagte Spahn der &raquo;Bild am Sonntag&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jens-spahn-nach-spendendinner-harscher-kritik-ausgesetzt-a-aa96a285-2c70-4db2-a6da-e92200cdfa32%20\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Fabio De Masi zu Spahns Spenden-Abendessen<\/strong><br>\nPreisfrage! In welcher H&ouml;he sollten Teilnehmer von #Spahn \/s Corona-Party an CDU spenden? Bingo &ndash; 9.999 Euro. N&auml;chste Frage. Warum? a) Kassierer liebt Schnapszahlen und Spahn wollte damit Gastronomie unterst&uuml;tzen b) Spenden ab<br>\n10 000 Banknote m&uuml;ssen in Rechenschaftsbericht der Parteien .<br>\nUnter allen richtigen Einsendungen wird eine bereits vom Minister getragene EMIX Schutzmaske und ein Astra (leider ohne Zeneca) verlost!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabioDeMasi\/status\/1365940411731222530\">Fabio De Masi via Twitter<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gesetzes&auml;nderung verhindert Aufkl&auml;rung des Cum-Ex-Skandals<\/strong><br>\nVersteckt in einem Gesetz zu Elektromobilit&auml;t hat das Bundesfinanzministerium 2019 das Finanzverwaltungsgesetz &auml;ndern lassen. Ein neues Urteil zeigt jetzt, dass dadurch die Aufkl&auml;rung von Steuer-Skandalen unm&ouml;glich gemacht wird.<br>\nDie Cum-Ex- und Cum-Cum-Gesch&auml;fte sind der gr&ouml;&szlig;te Steuerbetrug der deutschen Geschichte: Mindestens 32 Milliarden Euro hatten sich Finanzmarktakteure als Steuerr&uuml;ckerstattungen vom Staat auszahlen lassen, obwohl sie vorher keine entsprechenden Steuern gezahlt hatten. Auf den Milliardenbetrug folgte der zweite Skandal, n&auml;mlich die mangelnde Aufkl&auml;rung des Steuerbetrugs von politischer Seite. Viele Forderungen gegen die Betr&uuml;ger sind bereits verj&auml;hrt, ein politischer Wille zur Aufkl&auml;rung oder &uuml;berhaupt zur urspr&uuml;nglichen Verhinderung der Betrugsgesch&auml;fte ist nicht erkennbar. (&hellip;)<br>\nUm diesen Skandal im Skandal aufzukl&auml;ren, hat Martin Modlinger von der Stiftung Erneuerbare Freiheit bei allen Landesfinanzbeh&ouml;rden Einsicht in die Akten zum Umgang mit den Cum-Ex- und Cum-Cum-Gesch&auml;ften beantragt. Er berief sich dabei auf die Informationsfreiheitsgesetze der L&auml;nder und des Bundes.<br>\nS&auml;mtliche Finanzministerien lehnten die Antr&auml;ge ab. Sie argumentierten, Bund und L&auml;nder m&uuml;ssten sich darauf verlassen k&ouml;nnen, dass die Protokolle zu Cum-Ex-Beratungen geheim sind und bleiben. Ansonsten w&uuml;rde die Vertrauensw&uuml;rdigkeit der Beh&ouml;rden nachhaltig Schaden nehmen. Modlinger sah das genau umgekehrt: Wenn die Finanzbeh&ouml;rden hier nicht transparent &uuml;ber ihr Handeln oder Nichthandeln informieren, nimmt deren Vertrauensw&uuml;rdigkeit in der &Ouml;ffentlichkeit irreparablen Schaden. Er klagte also gegen die Intransparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2021\/hintertuer-in-finanzgesetz-gesetzesaenderung-verhindert-aufklaerung-des-cum-ex-skandals%20\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Caritas erledigt Drecksarbeit<\/strong><br>\nTrotz des Pflegenotstands ist der Versuch gescheitert, die Mindestl&ouml;hne in der Branche zu erh&ouml;hen. Was bedeutet das f&uuml;r Besch&auml;ftigte?<br>\nWenn Arbeitskr&auml;fte knapp sind, k&ouml;nnen sie h&ouml;here Geh&auml;lter durchsetzen, hei&szlig;t es oft. Pflegekr&auml;fte sind knapp. Ihre Arbeit ist wichtig und in der Pandemie schwieriger geworden. Dennoch ist am Donnerstag der Versuch gescheitert, einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag f&uuml;r die Altenpflege umzusetzen, der wenigstens die Mindestl&ouml;hne erh&ouml;ht h&auml;tte. Gestoppt haben das Vorhaben die Arbeitgebervertreter der Caritas. Sie haben die &raquo;Drecksarbeit&laquo; f&uuml;r andere gemacht, sagt der Sozialforscher Stefan Sell.<br>\nDie Geh&auml;lter in der Altenpflege sind in den vergangenen Jahren etwas st&auml;rker gestiegen als in anderen Branchen. Allerdings ist das Lohnniveau weiterhin sehr niedrig. Alte Menschen zu pflegen, wird deutlich geringer verg&uuml;tet als beispielsweise chemische Erzeugnisse herzustellen. Pflegefachkr&auml;fte in Altersheimen erhielten laut Statistischem Bundesamt 2019 f&uuml;r einen Vollzeitjob rund 3100 Euro im Monat und damit 25 Prozent weniger als Chemie-Fachkr&auml;fte. [&hellip;]<br>\nLaut Gesetz kann der Arbeitsminister einen Tarifvertrag in der Altenpflege aber nur dann f&uuml;r allgemeinverbindlich erkl&auml;ren, wenn Caritas und Diakonie zustimmen, wo viele Pflegekr&auml;fte angestellt sind. Am Donnerstag hat sich nun die Arbeitgeberseite der arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas dagegen ausgesprochen und damit das Vorhaben gestoppt. Die Diakonie-Kommission entschied deshalb am Freitag, gar nicht mehr dar&uuml;ber abzustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1148839.pflegenotstand-caritas-erledigt-drecksarbeit.html?fbclid=IwAR1tN_pxLEUiz39ycYC4tyuuLRNBoGTfkhPt9fGlbRXtkxggo86B5G0UtWo\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Alles andere als Kinderkram<\/strong><br>\nDie Hauptleidtragenden der Pandemie &ndash; genauer gesagt: der Regierungsma&szlig;nahmen und des Wirtschaftssystems &ndash; sind arme Familien und hier besonders die Kinder. (&hellip;)<br>\nAuch Kinder sind Menschen. Die Grund- und Menschenrechte gelten auch f&uuml;r sie; auch ihre W&uuml;rde ist unantastbar &ndash; auch wenn im politischen und famili&auml;ren Alltag nicht immer entsprechend gehandelt wird. Wozu also ein Grundrecht, das festh&auml;lt, dass Grundrechte zu achten sind? F&uuml;r die besondere Schutzw&uuml;rdigkeit dieser Basisrechte hat die Staatengemeinschaft (alle Staaten au&szlig;er den USA) die UN-Kinderrechtskonvention beschlossen. In Artikel 3 hei&szlig;t es: &raquo;Bei allen Ma&szlig;nahmen, die Kinder betreffen, (&hellip;) ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu ber&uuml;cksichtigen ist.&laquo; Vorrangig! Das hei&szlig;t, alle anderen Ziele von &raquo;&ouml;ffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen F&uuml;rsorge, Gerichten, Verwaltungsbeh&ouml;rden oder Gesetzgebungsorganen&laquo; haben dahinter zur&uuml;ckzustehen. Das l&ouml;st der Beschluss des Bundeskabinetts bei weitem nicht ein, sondern wirkt als Beschwichtigungsformel f&uuml;r missachtete Kinderrechte im Chaos der staatlichen Corona-Regelungen.<br>\nWann hat die Bundesregierung in der Sozial- und Wirtschaftspolitik (Hartz IV!), in der Verkehrs- und Bildungspolitik jemals den Artikel 3 der UN-Kinderrechtskonvention angewandt? Wohnungsnot, Arbeitsbedingungen, Privatisierung der Daseinsvorsorge: Da sind doch Kinderrechte das Allerletzte, woran deutsche MinisterInnen denken. Wenn der Bundesregierung das Wohl der Kinder tats&auml;chlich am Herzen liegt, sollte sie wenigstens daf&uuml;r sorgen, dass die hunderttausend Stellen, die derzeit laut Bertelsmann Stiftung in Kindertagesst&auml;tten fehlen, umgehend geschaffen werden und die Ausbildung der ErzieherInnen aufgewertet und das Personal angemessen bezahlt wird. (&hellip;)<br>\nBis eine Politik erzwungen werden kann, die tats&auml;chlich an Menschenw&uuml;rde, sozialen Menschenrechten und Gemeinwohl und nicht an der Priorit&auml;t des Profits orientiert ist, wird noch einige Zeit vergehen. Aber Corona hat die Lage zugespitzt. Die Machtelite, wie sie sich etwa beim Weltwirtschaftsforum in Davos versammelt (gerade allerdings nur online), bekommt wegen drohender sozialer Unruhen allm&auml;hlich Angst. Und die Menschen, die den Druck der Armut, des drohenden sozialen Abstiegs oder gar der existenziellen Not t&auml;glich erfahren, k&ouml;nnen hoffen, dass wenigstens der aktuelle Aufruf der 36 Gewerkschaften und Sozialverb&auml;nde von der Regierung umgesetzt wird. Gefordert wird eine Anhebung der Regels&auml;tze in der Grundsicherung auf mindestens 600 Euro plus ein Mehrbedarfszuschlag von 100 Euro, ferner die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Familien mit niedrigem Einkommen mit den notwendigen Ger&auml;ten und Lernmitteln als einmalige Leistung sowie ein K&uuml;ndigungsschutz gegen den Verlust der Wohnung durch pandemiebedingte Einkommensverluste. Die zerst&ouml;rerische Ungleichheit w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/alles-andere-als-kinderkram\/#\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>WSI-Mindestlohnbericht 2021<\/strong><br>\nIst Europa auf dem Weg zu angemessenen Mindestl&ouml;hnen? (&hellip;)<br>\nAngemessene Mindestl&ouml;hne f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten in Europa sind das Ziel, das die Europ&auml;ische Kom-mission mit einem Ende 2020 vorgestellten Richt-linienentwurf verfolgt. Um ein menschenw&uuml;rdiges Einkommen zu erm&ouml;glichen, m&uuml;ssen die Mindest-l&ouml;hne in nahezu allen EU-Mitgliedsl&auml;ndern erheb-lich steigen &ndash; ein mittelfristiges Vorhaben, welches nach Berechnungen der Kommission deutlich positive soziale Auswirkungen h&auml;tte. So w&uuml;rden mehr als 25 Mio. Besch&auml;ftigte in Europa davon profitieren, wenn die gesetzlichen Mindestl&ouml;hne auf 60 % des Medianlohns bzw. 50 % des Durch-schnittslohns angehoben werden w&uuml;rden. Allein in Deutschland, wo 60 % des Medians einem Min-destlohn von rund 12 &euro; entsprechen, g&auml;be es gut 6,8 Mio. Beg&uuml;nstigte. (&hellip;)<br>\nVor ihrer Wahl zur Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission hat Ursula von der Leyen (CDU) ein zentrales Versprechen gegeben: Sie wolle in ihrer Amtszeit sicherstellen, dass &bdquo;jeder Arbeitnehmer in unserer Union einen gerechten Mindestlohn erh&auml;lt&ldquo; (von der Leyen 2019, S. 11). Inzwischen hat die von ihr gef&uuml;hrte Kommission den Entwurf f&uuml;r eine Richtlinie vorgelegt, mit der dieses Ziel erreicht werden soll. Damit hat die mehr als drei Jahrzehnte andauernde Debatte um eine europ&auml;i-sche Mindestlohnpolitik 1 eine neue Phase erreicht: Es geht jetzt um die konkrete Umsetzung einer Idee, die in ihrem Ursprung bis in die fr&uuml;hen 1990er Jahre zur&uuml;ckreicht (Schulten 2008). Der diesj&auml;hri-ge WSI-Mindestlohnbericht analysiert deshalb die wichtigsten Elemente des Richtlinienentwurfs (Ab-schnitt 2) und setzt diese in Bezug zu den Daten der WSI-Mindestlohndatenbank 2, auf deren Grundlage die aktuelle H&ouml;he der Mindestl&ouml;hne in Europa und dar&uuml;ber hinaus dargestellt wird (Abschnitt 3 und 4).<br>\nEine besondere Rolle spielt dabei das Verh&auml;ltnis der Mindestl&ouml;hne zum vorherrschenden Lohnniveau (Abschnitt 5). Wenn sich die Mindestl&ouml;hne an den von der Europ&auml;ischen Kommission in die Diskussi-on gebrachten Richtwerten von 60 % des Median-lohns und 50 % des Durchschnittslohns orientieren, ergibt sich daraus in vielen L&auml;ndern ein deutlicher Erh&ouml;hungsbedarf, der in Abschnitt 6 mit Blick auf internationale Erfahrungswerte eingeordnet wird. Zusammenfassend konstatiert der diesj&auml;hrige WSI-Mindestlohnbericht gerade auch f&uuml;r Deutschland einen erheblichen Handlungsbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsi.de\/download-proxy-for-faust\/download-pdf?url=http%3A%2F%2F217.89.182.78%3A451%2Fabfrage_digi.fau%2Fp_wsi_report_63_2021.pdf%3Fprj%3Dhbs-abfrage%26ab_dm%3D1%26ab_zeig%3D9193%26ab_diginr%3D8483\">WSI<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gesetzliche Rente im Check: So viel Rendite gibt es<\/strong><br>\nSind die Rentenbeitr&auml;ge also verlorenes Geld? Wom&ouml;glich t&auml;uschen sich die Gegner der staatlichen Rente da. In diese Richtung deutet zumindest eine neue Studie von Forschern des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), ver&ouml;ffentlicht von der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Sie haben berechnet, wie viel Rendite bei der gesetzlichen Rente herausspringt. (&hellip;)<br>\nDie Jahresrenditen auf die Beitr&auml;ge fallen dabei mit 2,9 bis 3,6 Prozent pro Jahr durchaus bemerkenswert hoch aus. Besonders gut schneidet ein Beispielfall mit Kindern ab, weil f&uuml;r diese zus&auml;tzliche Rentenpunkte gutgeschrieben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/vorsorge\/altersvorsorge-gesetzliche-rente-im-check-so-viel-rendite-gibt-es\/26685094.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE%20\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sachsens Ministerpr&auml;sident Kretschmer schlie&szlig;t Impfpflicht nicht mehr aus<\/strong><br>\nSachsens Ministerpr&auml;sident Michael Kretschmer schlie&szlig;t nicht aus, dass es in Deutschland in Zukunft verpflichten sein k&ouml;nnte, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) zitierte den CDU-Politiker mit der Aussage:<br>\n&ldquo;Reden wir mal Ende des Sommers dar&uuml;ber. M&ouml;glicherweise stellt sich diese Frage dann neu. Wenn sechzig, siebzig Prozent geimpft sind, dann kann man noch mal &uuml;ber die Impfpflicht reden.&rdquo;<br>\nMit dieser Aussage setzte sich Kretschmer von der Position von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ab, die eine formelle Impfpflicht wiederholt ausgeschlossen hatten. Eine indirekte Impfpflicht durch das Gew&auml;hren bzw. das weitere Vorenthalten von Freiheitsrechten ist allerdings bereits absehbar.<br>\nIn den sozialen Netzwerken stie&szlig; die Aussage Kretschmers auf Spott. Ein Twitter-Nutzer erinnerte daran, dass der Ministerpr&auml;sident noch im Mai 2020 auf Twitter erkl&auml;rt hatte:<br>\n&ldquo;Niemand wird in Deutschland gegen seinen Willen geimpft. Auch die Behauptung, dass diejenigen, die sich nicht impfen lassen, ihre Grundrechte verlieren, ist absurd und b&ouml;sartig. Lassen Sie uns Falschnachrichten und Verschw&ouml;rungstheorien gemeinsam entgegentreten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/113738-sachsens-ministerpraesident-kretschmer-schliesst-impfpflicht-nicht-mehr-aus\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sechs Corona-Tote im Seniorenheim Emstek: Landkreis Cloppenburg ist gegen Obduktion<\/strong><br>\nIn einem Seniorenheim im nieders&auml;chsischen Cloppenburg verstarben kurz nach ihrer zweiten Corona-Schutzimpfung sechs Senioren.<br>\nDas zust&auml;ndige Gesundheitsamt des Kreises habe die sechs Totenscheine der Senioren gepr&uuml;ft, sagte ein Sprecher gegen&uuml;ber NDR 1 Niedersachsen.<br>\nEs habe allerdings keine Auff&auml;lligkeiten gegeben. Durch die Impfung h&auml;tte ein &ldquo;vollst&auml;ndiger Impfschutz&rdquo; bestanden. Dass die Senioren trotzdem gestorben sind, erkl&auml;rt die Beh&ouml;rde damit, dass die Betroffenen alt und schwer vorerkrankt gewesen seien. In der Konsequenz habe auch ein relativ milder COVID-19-Verlauf zum Tod f&uuml;hren k&ouml;nnen.<br>\nDer Virologe Prof. Dr. Andreas Dotzauer vom Laboratorium f&uuml;r Virusforschung hatte angeraten, angesichts der ungew&ouml;hnlichen H&auml;ufung der Todesf&auml;lle diese genauer zu untersuchen. Auch das Land Niedersachsen schloss eine Obduktion zun&auml;chst nicht aus.<br>\nNach Ansicht des Landkreises Cloppenburg sei eine Obduktion jedoch nicht gerechtfertigt.<br>\nBereits Mitte Februar waren laut NDR 1 Niedersachsen f&uuml;nf der sechs Bewohner innerhalb kurzer Zeit mit schweren Corona-Symptomen gestorben, nachdem sie schon die Erst- und Zweitimpfung bekommen hatten. Ein Sprecher des Landkreises betonte, dass auch eine zweite Impfung keinen hundertprozentigen Schutz biete. Eine Infektion mit dem Virus sei trotzdem weiterhin m&ouml;glich. (&hellip;)<br>\nLaut den aktuellen Zahlen des Paul-Ehrlich-Instituts wurden in Deutschland bislang 1.178 F&auml;lle &ldquo;schwerwiegender unerw&uuml;nschter Reaktionen&rdquo; gemeldet. In 223 dieser F&auml;lle seien die Personen &ldquo;in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/113748-sechs-corona-tote-im-seniorenheim\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70084\">An oder mit der Impfung verstorben?<\/a>&ldquo;. Offensichtlich sind nicht lediglich Redakteure und Kommentatoren, sondern auch Mitarbeiter verschiedener Beh&ouml;rden &bdquo;peinlich bem&uuml;ht, auf den Unterschied zwischen einem Todesfall &bdquo;mit der Impfung&ldquo; und &bdquo;durch die Impfung&ldquo; hinzuweisen. Geht es jedoch um Corona-Tote, gilt dies nicht. Jeder multipel vorerkrankte Palliativpatient mit positiven PCR-Test ist zwar &bdquo;an Covid-19&ldquo; gestorben, verstirbt er jedoch kurz nach der Impfung, wird schnell auf die Begleitumst&auml;nde hingewiesen, so dass gar nicht erst der Eindruck entstehen kann, es l&auml;ge ein kausaler Zusammenhang zur Impfung vor&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>EU-Kommission kritisiert Deutschland: Corona-Ma&szlig;nahmen strenger als empfohlen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat Briefe an sechs Mitgliedsstaaten geschickt, in denen sie diese auffordert, sich an die EU-Regeln bez&uuml;glich der Einschr&auml;nkungen der Bewegungsfreiheit zu halten, best&auml;tigte Sprecher Christian Wigand am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Br&uuml;ssel.<br>\nEr sagte, dass die EU eine &ldquo;Zersplitterung und Unterbrechung der Bewegungsfreiheit und der Lieferketten&rdquo; riskiere, wenn die von Belgien, D&auml;nemark, Finnland, Deutschland, Ungarn und Schweden verh&auml;ngten Reisebeschr&auml;nkungen in Kraft bleiben. Wigand kritisierte die Corona-Ma&szlig;nahmen, insbesondere die Ein- und Ausreiseverbote seien in diesen L&auml;ndern strenger als empfohlen. &ldquo;In den Briefen unterstreichen wir die Notwendigkeit, dass Bewegungseinschr&auml;nkungen nicht diskriminierend und verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein m&uuml;ssen, und wir fordern die Mitgliedsstaaten auf, ihre Bestimmungen st&auml;rker an die Empfehlungen des Rates, auf die wir uns gemeinsam geeinigt haben, und an die EU-Regeln zur Bewegungseinschr&auml;nkung im Allgemeinen anzupassen&rdquo;, sagte Wigand. Der Sprecher f&uuml;gte hinzu, dass die Kommission die Schritte der sechs Staaten genau beobachten werde. Diese haben nun zehn Tage Zeit, der Kommission zu antworten, um rechtliche Schritte zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/kurzclips\/113611-eu-kommission-kritisiert-deutschland-corona\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>ID2020, die B&uuml;rgernummer und die sonderbare D&uuml;nnh&auml;utigkeit von Digitalcourage<\/strong><br>\nEine Unterst&uuml;tzerin schrieb an Digitalcourage &uuml;ber ihre Sorge wegen der geplanten B&uuml;rgernummer und fragte, ob sich der Verein nicht dazu positionieren m&ouml;chte. Sie schickte den Link zu einem Beitrag von mir mit. Es kam eine ausf&auml;llige Antwort von einem Vorstand und der Hinweis, Digitalcourage werde sich dazu &auml;u&szlig;ern, sobald man das f&uuml;r richtig halte. H&ouml;fliches Nachfragen f&ouml;rderte eine erstaunliche Einstellung zutage.<br>\nDer Mitgr&uuml;nder und Vorstandsmitglied von Digitalcourage mit dem K&uuml;nstlernamen Padeluun beantwortete die Anfrage der Unterst&uuml;tzerin so:<br>\nWas dieser Herr H&auml;ring schreibt ist ein Gemisch aus ein paar Prisen Wahrheit, Antisemitismus und Panikmache. Auch ganz ohne Verschw&ouml;rungsmythen kann man so etwas kritisieren und bek&auml;mpfen. Siehe meine Laudatio bei den BigBrotherAwards 2020. Auch die Kolleg.innen von netzpolitik.org und der Bundesdatenschutzbeauftragte haben sich intensiv mit der B&uuml;rgernummer auseinandergesetzt und diese kritisiert.&rdquo;<br>\nEine seltsame Antwort, was die T&auml;tigkeit von Digitalcourage angeht. Weil man sich schon vor &uuml;ber f&uuml;nf Monaten, im September, zu den Pl&auml;nen f&uuml;r eine einheitliche B&uuml;rgernummer ge&auml;u&szlig;ert hat, und weil andere schon Kritik ge&uuml;bt haben, braucht und will man offenbar nichts mehr dazu sagen, nachdem sie auf den Gesetzesweg gebracht worden ist. Aber vielleicht rechnet man sich ja eine gr&ouml;&szlig;ere Wirkung eines Protests aus, wenn das Gesetz den Bundesrat passiert hat und rechtskr&auml;ftig geworden ist. (&hellip;)<br>\nWir halten fest: Sieben Jahre nachdem Edward Snowden globale &Uuml;berwachungsprogramme von bis dahin fast unvorstellbaren Ausma&szlig;en enth&uuml;llt hat, erkl&auml;rt ein Vorstand eines Datenschutzvereins die These, dass auf globaler Ebene an verst&auml;rkter automatisierter &Uuml;berwachung der Menschen gearbeitet wird, f&uuml;r eine krude antij&uuml;dische Weltverschw&ouml;rungstheorie. Zur einheitlichen B&uuml;rgernummer, die einen gro&szlig;en Schritt in diese Richtung darstellt, haben er und seine Organisation auch einen Monat nachdem diese beschlossen wurde, nichts zu sagen und reagieren auf Nachfragen dazu ausgesprochen d&uuml;nnh&auml;utig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/igitalcourage\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.R.:<\/strong> Ich hatte bereits vor einem halben Jahr Mailkontakt mit padeluun. Ich nahm Ansto&szlig; an sehr negativen und hetzerischen Kommentare &uuml;ber Demonstrationen auf digitalcourage.social und schrieb: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Ihr m&uuml;&szlig;t doch auch mitbekommen, da&szlig; im Zuge der aktuellen &ldquo;Ma&szlig;nahmen&rdquo; pl&ouml;tzlich alle verr&uuml;ckt spielen und das, wof&uuml;r Digitalcourage seit Jahren steht quasi &uuml;ber Nacht &uuml;berrannt wird.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Als Antwort kam:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wer willentlich und wissentlich zusammen mit Rechtsextremen und Rechtsradikalen f&uuml;r &ldquo;Grundrechte&rdquo; demonstriert, demonstriert nicht f&uuml;r Grundrechte, sondern f&uuml;r das Gegenteil davon&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Mein Entschlu&szlig; war klar, keinen Cent an Spenden mehr f&uuml;r Digitalcourage. Im Jahr davor hatte ich noch einen 4-stelligen Betrag gesammelt. Naja, selbst wenn von dem Milliardenbatzen der Bundesregierung nur ein paar Kr&uuml;mel f&uuml;r dc abfallen, k&ouml;nnen einzelne damit nat&uuml;rlich nicht mithalten und es scheint mir auch keinen generellen Unmut bei den Unterst&uuml;tzern zu geben. Gerade im Bereich der Informatiker\/Datensch&uuml;tzer gibt es ja sehr viele Anh&auml;nger des aktuellen Ausnahmezustandes.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&ldquo;Alarmstufe Rot&rdquo; bei den internationalen Klimazielen<\/strong><br>\nDie UN-Klimachefin Patricia Espinosa &auml;u&szlig;erte sich entsprechend drastisch. &ldquo;Im Moment ist es so, als w&uuml;rden wir ein Minenfeld mit verbundenen Augen betreten&rdquo;, sagte sie am Freitag. &ldquo;Wir brauchen jetzt konkrete Pl&auml;ne, so schnell wie m&ouml;glich aus der fossilen Energiegewinnung auszusteigen.&rdquo; UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres sprach von der &ldquo;Alarmstufe Rot f&uuml;r den Planeten&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDas Team des Climate Action Tracker, eines Projekts der deutschen Denkfabriken Climate Analytics und New Climate Institute, hat sich das f&uuml;r die einzelnen L&auml;nder genauer angesehen. Den EU-Staaten sowie Argentinien, Chile, Gro&szlig;britannien, Kenia, Norwegen und der Ukraine attestieren die Wissenschaftler:innen zumindest eine deutliche Steigerung gegen&uuml;ber den bisherigen Pl&auml;nen.<br>\nAustralien, Japan, Neuseeland, Russland, die Schweiz und S&uuml;dkorea hingegen ruhen sich laut der Analyse praktisch auf ihrem alten Niveau aus.<br>\nNicht nur auf diese L&auml;nder kommt es nun an, sondern nat&uuml;rlich auch auf den gro&szlig;en Rest, der gar kein neues Ziel abgegeben hat, das man bewerten k&ouml;nnte. Darunter sind Schwergewichte wie China und die USA. Beide L&auml;nder haben allerdings angek&uuml;ndigt, bald nachzuziehen.<br>\nInsgesamt liegt zwar mehr als nichts auf dem Tisch der Klima-Versprechen. Denn auch die Staaten, die sich im vergangenen Jahr nicht ger&uuml;hrt haben, hatten beim Abschluss des Paris-Abkommens schon erste Ziele vorgelegt. W&uuml;rden alle L&auml;nder nur die damals abgegebenen Zusagen einhalten, liefe das aber nach verschiedenen wissenschaftlichen Absch&auml;tzungen auf eine Erderhitzung zwischen drei und vier Grad hinaus.<br>\n&ldquo;Der Bericht zeigt in krassen Zahlen, wie die Regierungen dabei versagen, die Klimakrise zu stoppen&rdquo;, sagte Tasneem Essop, die Chefin des internationalen Klima-Dachverbands Climate Action Network (CAN). &ldquo;Mit ihren bedauerlich schwachen Klimazielen ziehen gro&szlig;e Emittenten wie Japan, Australien und Brasilien die globalen Ambitionen herunter, w&auml;hrend sie eigentlich eine F&uuml;hrungsrolle einnehmen sollten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/international\/alarmstufe-rot-bei-den-internationalen-klimazielen\">klimareporter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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