{"id":70351,"date":"2021-03-03T08:23:36","date_gmt":"2021-03-03T07:23:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351"},"modified":"2021-03-03T08:23:36","modified_gmt":"2021-03-03T07:23:36","slug":"hinweise-des-tages-3811","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h01\">Wir sagen von ganzem Herzen: Danke, Spiegel!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h02\">Wegen Nawalnys Inhaftierung: Neue US-Sanktionen gegen russische Beamte und Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h03\">Bidens Angriff auf Syrien: ein tats&auml;chlich anklagbares Verbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h04\">Wann, verehrtes Publikum, wann? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h05\">Steuern &bdquo;&auml;u&szlig;erst ungesund verteilt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h06\">Energiepreise: Gr&ouml;&szlig;ter Anstieg in Deutschland seit zehn Jahren verzeichnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h07\">Wohngipfel &ndash; Merkel machtlos gegen Mietwucher: L&ouml;sen leere B&uuml;ros deutsche Wohnungsnot?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h08\">Corona trifft Arme extra hart &ndash; Soforthilfen jetzt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h09\">Kreativ und schlagkr&auml;ftig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h10\">Die neue Arbeitswelt des Home-Office<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h11\">Enteignen statt Bausparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h12\">ROG erstattet Anzeige gegen Saudi-Arabiens Kronprinzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h13\">UN-Experten: Verbrechen der USA in Guant&aacute;namo auf Kuba m&uuml;ssen aufgekl&auml;rt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h14\">Das Regime in Myanmar ruft &uuml;ber 100 Mitarbeiter von ausl&auml;ndischen Missionen zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h15\">Ein Signal des Aufbruchs wird erwartet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h16\">168 Millionen Kinder weltweit seit einem Jahr ohne Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h17\">Rechte APO mit medialer Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70351#h18\">Die Welt: Das Lied der Lobby singen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wir sagen von ganzem Herzen: Danke, Spiegel!<\/strong><br>\nDonnerwetter, wer h&auml;tte das gedacht? Das Nachrichtenmagazin &ldquo;Spiegel&rdquo;, sonst kein Freund von russischen Staatsmedien, macht kostenlose Werbung f&uuml;r RT DE &ndash; und das in einem Artikel, der als kritischer Beitrag getarnt ist. Wir sind zutiefst ger&uuml;hrt und ziehen den Hut. [&hellip;]<br>\nWobei, wirklich etwas Neues steht in dem Spiegel-Artikel jetzt auch nicht. Man kommt sich als Mitarbeiter von RT DE langsam so vor wie Bill Murray in &ldquo;Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier&rdquo;. RT DE sei aus Moskau ferngesteuert, hei&szlig;t es etwa. Es werde in die Redaktion &ldquo;politisch hineinregiert&rdquo;. Der Beleg? Nachdem die RT-DE-Redaktion nicht schnell genug ein Putin-Zitat auf die Seite gebracht habe, sei Moskau eingeschritten. Es habe einen &ldquo;Ordnungsruf&rdquo; gegeben, und in einer Zoom-Konferenz seien die Mitarbeiter quasi &ldquo;zusammengeschissen&rdquo; worden. &ldquo;Die Chefs aus Mos&shy;kau wa&shy;ren nicht gl&uuml;ck&shy;lich&rdquo;, schreibt der Spiegel.<br>\nNun, zum einen m&ouml;chten wir anmerken, dass &ldquo;unsere Chefs&rdquo; nicht in Moskau sitzen, sondern in Berlin. Dass sie regelm&auml;&szlig;ig auch nach Moskau reisen, ist richtig &ndash; schlie&szlig;lich handelt es sich um russische Staatsb&uuml;rger. Und die Zentrale des internationalen RT-Netzwerks ist nun mal immer noch im sch&ouml;nen Moskau. Da kann es schon mal vorkommen, zumal in Corona-Zeiten, dass die einen in Berlin sitzen und die anderen in Moskau. Deswegen zu mutma&szlig;en, dass RT DE aus Moskau gelenkt werde, ist ungef&auml;hr so zutreffend wie zu behaupten, Deutschland werde aus der Schweiz regiert, weil Bundeskanzlerin Angela Merkel dort gern ihren Urlaub verbringt.<br>\nUnd dass man mal &ldquo;von oben zusammengeschissen&rdquo; wird, kommt in den allerbesten Firmen vor. Wir k&ouml;nnen den Spiegel allerdings beruhigen: Die Aufregung &ldquo;der Chefs&rdquo; w&auml;re genauso gro&szlig; (und berechtigt) gewesen, wenn die Redaktion eine wichtige &Auml;u&szlig;erung von Joe Biden, Emmanuel Macron oder Angela Merkel &ldquo;verpennt&rdquo; h&auml;tte. [&hellip;]<br>\nWas uns auch gefreut hat, ist, dass Sie einige Kollegen von RT DE noch mal nachtr&auml;glich als unbequeme Journalisten positionieren und sie somit vom Einerlei des Mainstreamjournalismus abheben &ndash; wir h&auml;tten das nicht besser hinbekommen. Chapeau! Ganz ehrlich! Da k&ouml;nnen wir noch einiges von Ihnen lernen! Wobei, wir haben da so einen vagen Verdacht, warum Sie, liebe Kollegen vom Spiegel, ausgerechnet jetzt diesen Beitrag bringen. Kann es sein, dass Sie ganz aus dem H&auml;uschen sind, weil RT DE angek&uuml;ndigt hat, zu einem &ldquo;rund um die Uhr sendenden Kanal&rdquo; zu werden, wie Sie schreiben? Und jetzt m&ouml;chten Sie in Sachen Sendelizenz ordentlich Druck auf die Medienanstalten machen, damit die deutsche Medienlandschaft um eine unbequeme Stimme bereichert wird. Wir sind ger&uuml;hrt. Das w&auml;re doch nicht n&ouml;tig gewesen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/113810-wir-sagen-von-ganzem-herzen-danke-spiegel\/\">RT DE<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70325\">Feindbild-Aufbau des &bdquo;Spiegel&ldquo; &ndash; das wird noch schlimmer enden als beispielsweise am 1. M&auml;rz 1945 in Bruchsal<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wegen Nawalnys Inhaftierung: Neue US-Sanktionen gegen russische Beamte und Unternehmen<\/strong><br>\nWegen zunehmender Auseinandersetzungen um die Inhaftierung des Oppositionellen Alexei Nawalny hat die US-Regierung am Dienstag Sanktionen gegen russische Beamte und Unternehmen verh&auml;ngt. Es sind die ersten US-Sanktionen gegen Russland unter Pr&auml;sident Joe Biden&hellip;<br>\nDie von der USA beschlossenen Strafma&szlig;nahmen treffen den Leiter des Inlandsgeheimdienstes FSB Alexander Bortnikow, den Generalstaatsanwalt Igor Krasnow und den Chef des Strafvollzugsdienstes Alexander Kalaschnikow. Die Sanktionen treffen au&szlig;erdem den ehemaligen Premierminister Sergei Kirijenko, der jetzt als stellvertretender Leiter der Pr&auml;sidialverwaltung t&auml;tig ist, sowie Andrei Jarin, Leiter der Direktion f&uuml;r Innenpolitik in der Pr&auml;sidialverwaltung. Betroffen sind zudem die Gener&auml;le Pawel Popow und Alexei Kriworutschko, beide sind stellvertretende Verteidigungsminister. Allen wird vorgeworfen, f&uuml;r Menschenrechtsverletzungen in Russland verantwortlich zu sein, einschlie&szlig;lich willk&uuml;rlicher Festnahmen und Inhaftierungen.<br>\nAusnahmen bei Raumfahrt und humanit&auml;rer Hilfe<br>\nDie USA verh&auml;ngten au&szlig;erdem Strafma&szlig;nahmen gegen mehrere russische Forschungseinrichtungen, darunter zwei Forschungszentren des Verteidigungsministeriums und das staatliche Forschungsinstitut f&uuml;r organische Chemie und Technologie in Moskau. Insgesamt wurden 14 Einrichtungen f&uuml;r chemische Produktion gelistet.<br>\nZudem k&uuml;ndigten die USA an, dass jegliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Russland im Rahmen des Foreign Assistance Act eingestellt wird &ndash; mit Ausnahme dringender humanit&auml;rer Hilfe. Die Finanzierung ausl&auml;ndischer Milit&auml;rprogramme unter Beteiligung Russlands wird ebenso eingestellt. Ferner verh&auml;ngten die Vereinigten Staaten ein Verbot zur Gew&auml;hrung von Darlehen an Russland durch Finanzinstitute der US-Regierung, teilte das US-Au&szlig;enministerium in einer Erkl&auml;rung mit. Zudem geh&ouml;rt Russland nun zu jenen L&auml;ndern, in die der Export von Verteidigungstechnologien verboten ist &ndash; mit einigen Ausnahmen im Weltraumsektor.<br>\nNach Angaben des US-Au&szlig;enministeriums bleiben die neuen Sanktionen mindestens zw&ouml;lf Monate in Kraft&hellip;<br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergei Lawrow k&uuml;ndigte am Dienstag Gegensanktionen an. Zugleich bezeichnete die russische Regierung die Sanktionen der EU und der USA als wirkungslos&hellip;<br>\nDie Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums Maria Sacharowa bezeichnete die neuen Sanktionen als einen &ldquo;feindlichen antirussischen Angriff&rdquo;. Der Fall Nawalny sei nur ein Vorwand, um weiterhin in die inneren Angelegenheiten Russlands einzugreifen, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung der Beh&ouml;rde. Russland werde nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit reagieren, jedoch nicht unbedingt symmetrisch&hellip;<br>\nAnstatt in eine neue Konfrontationsrunde verwickelt zu werden, sollten sich die USA &ldquo;um die ehrliche Erf&uuml;llung ihrer Verpflichtungen k&uuml;mmern, beispielsweise die Vernichtung von Chemiewaffen, von denen Russland seit 2017 keine mehr besitzt&rdquo;, so Sacharowa. &ldquo;Wir fordern unsere Kollegen auf, nicht mit dem Feuer zu spielen&rdquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/113873-wegen-nawalnys-inhaftierung-neue-us\/\">RT<\/a>\n<p><strong>Dazu: In der Eskalationsspirale<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel verh&auml;ngt neue Sanktionen gegen Moskau. Hintergrund sind Einflussverluste der EU gegen&uuml;ber Russland.<br>\nBerlin\/Br&uuml;ssel\/Moskau (Eigener Bericht) &ndash; Mit neuen Sanktionen eskaliert die EU den Konflikt mit Russland weiter. Am gestrigen Dienstag hat Br&uuml;ssel Zwangsma&szlig;nahmen gegen vier russische Amtstr&auml;ger verh&auml;ngt: Sie d&uuml;rfen nicht mehr in die EU einreisen; etwaiges Verm&ouml;gen in EU-Mitgliedstaaten wird eingefroren. Parallel hat auch Washington neue Sanktionen erlassen; der Schritt hat zum Ziel, transatlantische Einigkeit im Machtkampf gegen Moskau zu demonstrieren. W&auml;hrend die EU ihre Aggression &ndash; im Gestus angeblicher moralischer &Uuml;berlegenheit &ndash; als Einsatz f&uuml;r die Menschenrechte deklariert, versch&auml;rft sie ihr Vorgehen vielmehr aus machtpolitischen Gr&uuml;nden: Russland hat zuletzt gro&szlig;en Einfluss in L&auml;ndern gewonnen, die Berlin als unmittelbares Interessengebiet der EU ansieht &ndash; so in Syrien; zudem ist es der Bundesregierung nicht gelungen, sich im Rahmen des &ldquo;Minsker Prozesses&rdquo; als Ordnungsmacht &ouml;stlich der EU gegen Russland durchzusetzen. Um den Druck zu erh&ouml;hen, befeuert Br&uuml;ssel nun &ndash; auch mit den Sanktionen &ndash; die Nawalny-Proteste; in den deutschen Eliten ist ausdr&uuml;cklich von &ldquo;Regimewandel&rdquo; die Rede&hellip;<br>\n(&hellip;) Transatlantisch abgestimmt<br>\nParallel zur Verh&auml;ngung der j&uuml;ngsten EU-Sanktionen haben auch die Vereinigten Staaten neue Zwangsma&szlig;nahmen gegen russische Amtstr&auml;ger angek&uuml;ndigt &ndash; im offenkundigen Bestreben, eine enge transatlantische Abstimmung beim Vorgehen gegen Moskau zu demonstrieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8539\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bidens Angriff auf Syrien: ein tats&auml;chlich anklagbares Verbrechen<\/strong><br>\nLetzten Donnerstag setzte Pr&auml;sident Biden fort, was leider zu einer Washingtoner Tradition geworden ist: Syrien zu bombardieren. Der Pr&auml;sident befahl einen Milit&auml;rschlag in der N&auml;he der irakisch-syrischen Grenze, bei dem mindestens 22 Menschen get&ouml;tet wurden. Die Regierung behauptet, sie habe eine &ldquo;vom Iran unterst&uuml;tzte&rdquo; Miliz als Vergeltung f&uuml;r die j&uuml;ngsten Raketenangriffe auf US-Einrichtungen im Irak beschossen.<br>\nWie bei den Pr&auml;sidenten Obama und Trump vor ihm ist jedoch Bidens Rechtfertigung f&uuml;r den US-Schlag und seine Ziele nicht glaubw&uuml;rdig. Und seine Behauptung, der US-Angriff w&uuml;rde zu einer &ldquo;Deeskalation&rdquo; in der Region f&uuml;hren, ist l&auml;cherlich. Man kann sich nicht den Weg zur Deeskalation bomben.<br>\nBiden reiht sich damit in einen besch&auml;menden Klub von US-F&uuml;hrern ein, deren Interventionen im Nahen Osten und speziell in Syrien nichts im Interesse der USA erreicht, sondern zum Tod von vielen Tausend Zivilisten beigetragen haben.<br>\n(&hellip;) In der Tat ist der Beginn eines Krieges gegen ein Land, das die Vereinigten Staaten von Amerika nicht angegriffen hat und nicht bedroht, ohne die Genehmigung des Kongresses ein anklagbares Verbrechen. Aber beide Parteien &ndash; mit ein paar Ausnahmen &ndash; sind Kriegsparteien.<br>\nPr&auml;sident Biden sollte f&uuml;r seinen Angriff auf Syrien angeklagt werden, wie es auch schon mit Trump und Obama vor ihm h&auml;tte geschehen sollen. Aber niemand in Washington wird Amtsenthebungsverfahren gegen einen Pr&auml;sidenten einleiten, der r&uuml;cksichtslos die Vereinigten Staaten von Amerika in den Krieg f&uuml;hrt. Krieg schmiert die R&auml;der Washingtons.<br>\nIst es nicht seltsam, wie wir in den letzten paar Jahren nichts &uuml;ber ISIS geh&ouml;rt haben, aber auf einmal die Mainstream-Medien uns sagen, dass ISIS zur&uuml;ck ist und auf dem Vormarsch? Wenn Pr&auml;sident Biden sagt &ldquo;Amerika ist zur&uuml;ck&rdquo;, dann meint er in Wirklichkeit, dass &ldquo;die Kriegspartei zur&uuml;ck ist&rdquo;. Als ob sie jemals nicht da gewesen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2021_03_01_bidensangriff.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wann, verehrtes Publikum, wann? <\/strong><br>\nVon Jens Fischer Rodrian<br>\nDiese K&uuml;nstler! Sie lassen Auftrittsverbote und Corona-Terror einfach &uuml;ber sich ergehen, verkriechen sich schweigend und weigern sich, aufzubegehren &ndash; wie wir es eigentlich von ihnen h&auml;tten erwarten k&ouml;nnen. Ja, f&uuml;r die meisten stimmt dieses Klischee. Aber wie steht es mit uns, dem Publikum? Haben wir nur einen Finger ger&uuml;hrt, um unsere K&uuml;nstler &ndash; unsere Musiker, Kabarettisten, Theaterschauspieler und andere Live-Performer &ndash; wiederzubekommen? Haben wir Protestbriefe an Politiker verfasst und ermutigende Botschaften an uns bekannte Kulturschaffende? War es nicht viel bequemer, Netflix und youtube glotzend auf dem heimischen Sofa zu sitzen? Und die Wahrheit ist noch frustrierender: Viele K&uuml;nstler machen nicht den Mund auf, weil sie Angst vor uns haben &ndash; vor einer gehirngewaschenen &Ouml;ffentlichkeit, die ganz &uuml;berwiegend mit den Corona-Ma&szlig;nahmen der Regierung konform geht. So konnten K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler nicht ohne Grund vermuten. Wer als &bdquo;Corona-Leugner&ldquo; gilt und wegen der sich daran anschlie&szlig;enden &ouml;ffentlichen Hetzjagd auch nur einen Teil seines Publikums verliert, f&uuml;r den k&ouml;nnte es das Aus bedeuten. Daher die Botschaft an K&uuml;nstler*innen: Wenn Ihr nichts tut, kommt das Aus sowieso. Und: Ihr k&ouml;nnt auch durch Schweigen Publikum verlieren. Und die Botschaft an &bdquo;alle&ldquo;: Zeigt den Verantwortlichen, dass Ihr Eure Kulturschaffenden liebt und dass ihr sie wiederhaben wollt &ndash; dass ein Leben ohne Live-Kultur f&uuml;r Euch schlicht unvorstellbar ist, wohl aber ein Leben ohne Grundrechts-Entzug und Hygiene-Regime. Zeigt es vor allem den K&uuml;nstler*innen selbst!<br>\n(&hellip;) Jetzt geht es um Euch, liebes Publikum. Und ganz ehrlich, auch wenn Ihr mir das &uuml;bel nehmen werdet: Ich bin, gelinde gesagt, entt&auml;uscht &ndash; zumindest von einem Teil von Euch.<br>\nSind wir nichts anderes als Pausenclowns, die zwar das Leben stimulieren, wenn sie da sind, aber nicht wirklich fehlen, wenn sie weg sind?<br>\nSind wir ein netter Zeitvertreib, den man jetzt auf unbestimmte Zeit mit Serien ersetzen kann?<br>\nWarum fordert ihr nicht die sofortige Wiederaufnahme aller Theaterst&uuml;cke, die Wiederbelebung der Konzertszene, das &ouml;ffnen aller Auftrittsorte?<br>\n(&hellip;) Auch verstehe ich, dass jeder seine eigene Aufwachgeschwindigkeit hat, aber lasst Euch nicht zu viel Zeit, denn wir stehen nicht ewig zur Verf&uuml;gung. Fast ein Drittel meiner Kollegen aus der freien Szene hat ihre Berufung bereits an den Nagel geh&auml;ngt, und es werden immer mehr, die das Rumkrebsen von einer Soforthilfe zur N&auml;chsten satt haben und die Euer Schweigen als Zeichen daf&uuml;r sehen, dass sie anscheinend nicht systemrelevant sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/wann-verehrtes-publikum-wann\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steuern &bdquo;&auml;u&szlig;erst ungesund verteilt&ldquo;<\/strong><br>\nGewerkschaft will 5 Mrd. aus Million&auml;rssteuer holen<br>\nDie Gewerkschaft f&uuml;r Privatangestellte fordert eine Verm&ouml;genssteuer ab einer Million Euro. In &Ouml;sterreich leisten Reiche nur 1,3 Prozent des Gesamtsteueraufkommens. Das ist international besonders wenig. Mit einer Aktionswoche macht die Gewerkschaft auf die Forderung aufmerksam, die bis zu f&uuml;nf Milliarden Euro im Jahr bringen w&uuml;rde.<br>\nDrei Viertel der &ouml;sterreichischen Bev&ouml;lkerung sind f&uuml;r Million&auml;rssteuern. Die Gewerkschaft fordert die Bundesregierung auf, die &bdquo;ideologische Scheuklappen&ldquo; abzulegen und &bdquo;endlich mit der Umsetzung zu beginnen&ldquo;&hellip;.<br>\n&bdquo;Es gibt zur Finanzierung der Krise nur drei M&ouml;glichkeiten: Sozialabbau, h&ouml;here Massensteuern oder Million&auml;rssteuern. Die ersten beiden M&ouml;glichkeiten w&auml;ren fatal. Die Einf&uuml;hrung einer Million&auml;rssteuer ist daher unausweichlich&ldquo;, erkl&auml;rt Barbara Teiber, Vorsitzende der GPA, die Gewerkschaftsforderung&hellip;<br>\nSteuern &bdquo;ungesund&ldquo; verteilt<br>\n&bdquo;Die Steuerlast in &Ouml;sterreich ist &auml;u&szlig;erst ungesund verteilt&ldquo;, urteilt Teiber &uuml;ber das Steuersystem. W&auml;hrend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rund 80 Prozent des Steueraufkommens finanzierten, leisteten Million&auml;re nur einen mickrigen Beitrag. Beim Verm&ouml;gen sei es genau umgekehrt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/steuern-aeusserst-ungesund-verteilt-gewerkschaft-will-5-mrd-aus-millionaerssteuer-holen\/\">kontrast at.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Energiepreise: Gr&ouml;&szlig;ter Anstieg in Deutschland seit zehn Jahren verzeichnet<\/strong><br>\nVon Dezember auf Januar sind die Gesamtkosten f&uuml;r Gas, Heiz&ouml;l, Strom und Sprit so kr&auml;ftig gestiegen wie lange nicht.<br>\nNach Angaben des Vergleichsportals Verivox haben die Energiepreise um knapp sieben Prozent zugelegt.<br>\nPreistreiber ist mitunter das Auslaufen der befristeten Mehrwertsteuersenkung.<br>\nEssen. F&uuml;r die Haushalte in Deutschland sind die Energiepreise zu Beginn des neuen Jahres kr&auml;ftig gestiegen. Von Dezember auf Januar haben die durchschnittlichen Kosten f&uuml;r Heizung, Strom und Kraftstoffe nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox um knapp sieben Prozent zugelegt.<br>\nDas sei der st&auml;rkste Anstieg innerhalb eines Monats in den vergangenen zehn Jahren, hei&szlig;t es in der Analyse, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.<br>\nWarum sind die Preise gestiegen?<br>\nDie gesamten Energiekosten f&uuml;r einen Musterhaushalt lagen demnach im Dezember 2020 bei 3429 Euro pro Jahr. Im Januar 2021 habe die gleiche Menge Energie bereits 3665 Euro gekostet. Das entspreche einer Preissteigerung von 6,9 Prozent innerhalb eines Monats.<br>\nPreistreiber seien vor allem das Auslaufen der befristeten Mehrwertsteuersenkung, die Einf&uuml;hrung der CO&#8322;-Abgabe auf fossile Brennstoffe sowie gestiegene Gro&szlig;handelspreise. Sie seien im Zuge der Corona-Pandemie zun&auml;chst deutlich in den Keller gesackt und z&ouml;gen nun wieder an&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/energiepreise-grosster-anstieg-in-deutschland-seit-zehn-jahren-verzeichnet-AZ4TRNJ3I7DHB44W2EVEZR2VDE.html\">RND<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Wer sich f&uuml;r das Thema Energiewirtschaft und die Energiewende interessiert, dem sei das Buch &bdquo;Vom Stromkartell zur Energiewende. Aufstieg und Krise der deutschen Stromkonzerne&ldquo; empfohlen. Autor ist der Rechtsanwalt Peter Becker. Er ist auf Energierecht spezialisiert. <\/em><\/p>\n<p><em>Das Buch stellt die Geschichte der deutschen Strom- und Energiewirtschaft als auch der dazugeh&ouml;rigen Gesetzgebung umfassend dar &ndash; von den Anf&auml;ngen in der Weimarer Zeit &uuml;ber das Entstehen der Stromkonzerne nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zur Energiewende und dem aktuellen Stand von heute (z. B. Klimaschutzvertrag, Kohleausstieg, Emissionshandel usw.). Das Buch ist f&uuml;r jeden Journalisten, Historiker oder politisch in diesem Feld Engagierten eine Fundgrube und exzellente Quelle.<\/em><\/p>\n<p><em>Peter Becker: Vom Stromkartell zur Energiewende. Aufstieg und Kriese der deutschen Stromkonzerne, Frankfurt a. M. 2021, 570 Seiten, 34,- Euro<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wohngipfel &ndash; Merkel machtlos gegen Mietwucher: L&ouml;sen leere B&uuml;ros deutsche Wohnungsnot?<\/strong><br>\n[&hellip;] Bauminister Horst Seehofer (CSU) sieht die Bundesregierung bei der &bdquo;Wohnraumoffensive&ldquo; hingegen auf dem richtigen Weg. Bei einer Bilanzveranstaltung in Berlin versichert er, bis zum Ende der Wahlperiode werde das selbstgesteckte Ziel von 1,5 Millionen neue Wohnungen erreicht. Die noch fehlenden Bauma&szlig;nahmen sollen noch im Laufe dieses Jahres auf den Weg gebracht werden.<br>\nSeehofer: &bdquo;Allein im vergangenen Jahr sind trotz der Corona-Pandemie 300.000 Wohnungen entstanden. Das ist der h&ouml;chste Stand seit 20 Jahren.&ldquo; Bei der Bek&auml;mpfung der Wohnungsnot sei man allerdings noch nicht am Ende des Weges: &bdquo;Wir haben noch eine Menge zu tun.&ldquo;<br>\nZum Start der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen &bdquo;Wohnraumoffensive&ldquo; vor knapp zweieinhalb Jahren hatte Seehofer insgesamt 1,5 Millionen neue Wohnungen versprochen. Bis Ende des Jahres werden es wohl 1,2 Millionen. Zus&auml;tzlich rechnet das Bauministerium mit etwa 770.000 Baugenehmigungen. Der Bund gebe f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau eine Milliarde Euro pro Jahr aus, betont auch der Koalitionspartner der Union, die SPD. Man habe das Wohngeld angepasst, das Baukindergeld eingef&uuml;hrt und Sozialwohnungen gebaut &ndash; &bdquo;auf hohem Niveau&ldquo;.<br>\nSo wurden zwar im Jahr 2019 bundesweit mehr als 25.000 Sozialwohnungen gebaut, doch gleichzeitig sind knapp 65.000 Wohnungen aus der Sozialbindung gefallen. Unterm Strich gab es also weniger Sozialwohnungen. F&uuml;r die Gewerkschaft IG Bau ist die Offensive daher gescheitert. &bdquo;In Sachen Wohnungsbau ist f&uuml;r diese Bundesregierung die Versetzung gef&auml;hrdet&ldquo;, sagte IG-Bau-Chef Robert Feiger. Die Mieten gingen durch die Decke, w&auml;hrend alle zw&ouml;lf Minuten eine Sozialwohnung vom Markt verschwinde. Die Mieten f&uuml;r einfache Wohnungen von Hartz-IV-Empf&auml;ngern, f&uuml;r die der Staat die Kosten tr&auml;gt, sind nach Angaben der IG Bau seit 2015 im Bundesschnitt um 28 Prozent gestiegen. [&hellip;]<br>\nDoch um die Attraktivit&auml;t des l&auml;ndlichen Raums zu steigern, ben&ouml;tigt es auch mehr an zeitgem&auml;&szlig;er Infrastruktur wie etwa Breitband-Internet, Bahnanbindungen, mehr Einkaufsm&ouml;glichkeiten oder Krankenh&auml;user und Fach&auml;rzte &ndash; und nat&uuml;rlich Arbeitspl&auml;tze. Solange auf dem Land Mangel am Allern&ouml;tigsten besteht, wird es die Menschen weiter in die St&auml;dte ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/immobilien\/wohnen\/wohngipfel-mietendeckel-guenstig-im-buero-wohnen-so-besiegen-wir-die-wohnungsnot-in-deutschland_id_13012963.html\">FOCUS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich kippe gleich aus den Latschen. Die von der Wirtschaftszeitung Forbes mehrfach zur <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/gallery128511701\/Das-sind-die-zehn-maechtigsten-Frauen-der-Welt.html\">m&auml;chtigsten Frau der Welt gek&uuml;rte<\/a> Merkel, die Frau, die der EU die Agenda diktiert und ganze Staaten wie Griechenland, Italien und Spanien ihre Austerit&auml;tspolitik aufgezwungen hat, ebenso der deutschen Bev&ouml;lkerung, ist &ldquo;machtlos gegen Mietwucher&rdquo;? Ist es nicht eher so, dass Merkel in 15 Jahren als Bundeskanzlerin alles daf&uuml;r getan hat, dass wir genau in dieser Situation sind? Viel zu wenige Sozialwohnungen gebaut, die Infrastruktur (Bahn, Internet, auch Stra&szlig;e) verlottern lassen, das platte Land abgeh&auml;ngt, milliardenschweren Immobilienunternehmen und Hedgefonds den roten Teppich zur &Uuml;bernahme von Wohnungspaketen ausgerollt, Share Deals und Geldw&auml;sche in Immobilien erlaubt, und vor allem die L&ouml;hne und Renten gedr&uuml;ckt, so gut es ging? Das Gegenteil ist also wahr: Merkel hat alles in ihrer Macht stehende getan, dass das Kapital bestm&ouml;glich von der Wohnungsnot profitieren kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona trifft Arme extra hart &ndash; Soforthilfen jetzt!<\/strong><br>\nDie Covid-19-Pandemie mit all ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist eine Herausforderung f&uuml;r uns alle. Doch sie trifft die &Auml;rmsten in der Gesellschaft besonders hart. Sie warten noch immer auf angemessene Unterst&uuml;tzung.<br>\nWir fordern daher&hellip;\n<ul>\n<li>&hellip;die bedarfsgerechte Anhebung der Regels&auml;tze auf mindestens 600 Euro f&uuml;r alle Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen wie etwa Hartz IV angewiesen sind. Denn schon vor Corona fehlte es den Armen an Geld f&uuml;r eine ausgewogene, gesunde Ern&auml;hrung und ein Mindestma&szlig; an sozialer, politischer und kultureller Teilhabe.<\/li>\n<li>&hellip;f&uuml;r die Dauer der Krise einen pauschalen Mehrbedarfszuschlag in der Grundsicherung von 100 Euro pro Kopf und Monat. Denn es entstehen durch Corona zus&auml;tzliche Bedarfe durch wegfallende Schulessen, Preissteigerungen bei Obst und Gem&uuml;se, Mehrausgaben f&uuml;r Hygieneartikel und Masken oder Spielzeug und B&uuml;cher f&uuml;r Kinder im Lockdown.<\/li>\n<li>&hellip;f&uuml;r die Dauer der Krise ein Verbot von Zwangsr&auml;umungen und die Aussetzung von Kreditr&uuml;ckzahlungen, um einkommensarme Menschen vor Corona-bedingtem Wohnungsverlust und Existenznot zu sch&uuml;tzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/coronahilfe\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kreativ und schlagkr&auml;ftig<\/strong><br>\nTarifkampf: IG Metall mobilisiert Zehntausende Besch&auml;ftigte f&uuml;r Warnstreiks. Produktion &uuml;ber Stunden lahmgelegt. Bosse demonstrativ gelassen<br>\nDer Protest ist vielf&auml;ltig. Versammlungen vor Werkstoren mit Bengalos, Lichtinstallationen an Fabrikmauern, Autokorsos durch Innenst&auml;dte. Die IG Metall mobilisierte am Dienstag bundesweit Zehntausende Besch&auml;ftigte aus der Metall- und Elektroindustrie. Mit Grund, denn vier Verhandlungsrunden in den Tarifbezirken gingen &uuml;ber die B&uuml;hne &ndash; ergebnislos. Die Friedenspflicht endete am Montag. Folge: Warnstreiks!<br>\n(&hellip;) Die IGM fordert ein Tarifvolumen von vier Prozent bei einer Laufzeit von zw&ouml;lf Monaten, das zur Entgelterh&ouml;hung oder zum Joberhalt, etwa durch eine Viertagewoche mit Teillohnausgleich, eingesetzt werden soll. Des Weiteren geht es um &raquo;betriebliche Zukunftstarifvertr&auml;ge&laquo; und um eine Arbeitszeitangleichung in Ostdeutschland&hellip;<br>\nKrisenprofiteure wie Daimler verbuchten 2020 Milliardengewinne, sch&uuml;tteten trotz Coronastaatshilfen &uuml;ppig Dividenden an Aktion&auml;re aus. Malocher an der Werkbank und am F&ouml;rderband hingegen gehen leer aus: &raquo;Seit drei Jahren haben sie keinen Cent extra in der Lohnt&uuml;te&laquo;, sagte IGM-Frau Dietze&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/397593.arbeitskampf-kreativ-und-schlagkr%C3%A4ftig.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die neue Arbeitswelt des Home-Office<\/strong><br>\nAuch nach Corona werden viele Besch&auml;ftigte &ouml;fter zuhause arbeiten. Doch die Vereinzelung hat ihre T&uuml;cken. Das mobile Arbeiten muss daher endlich so geregelt werden, dass es flexibel und zugleich planbar f&uuml;r die Betroffenen ist. Nur so profitieren sie und die Unternehmen.<br>\n(&hellip;) Autonom arbeitende Menschen k&ouml;nnen oft schlechter abschalten<br>\nAber das Home-Office auf Dauer kann zum Albtraum werden f&uuml;r Menschen, die sich vor der Vereinzelung f&uuml;rchten, die das Gef&uuml;hl haben, keine Information, keine Sicherheit mehr zu haben dar&uuml;ber, wo und wie sie im Unternehmen gerade stehen, die sich best&auml;ndig unter einem unausgesprochenen Leistungsdruck f&uuml;hlen. Die in &ldquo;Flexible Work&rdquo; zitierten ForscherInnen sprechen vom &ldquo;Autonomie-Paradox&rdquo;: Gerade Menschen, die vermeintlich autonom mobil zuhause arbeiten, k&ouml;nnen oft schwerer abschalten und sich schlechter abgrenzen von der Arbeit als KollegInnen, die nach Feierabend das B&uuml;rogeb&auml;ude verlassen.<br>\nZu Hause sei eine Leistung wie im B&uuml;ro nicht m&ouml;glich, sagt sogar der &ouml;sterreichische Arbeitspsychologe Johann Beran in einem Zeitungsinterview mit dem Wiener Standard. &ldquo;Die st&auml;ndige Vermischung von Leistungsraum und Erholungsraum bewirkt etwas im Gehirn bei allen, selbst wenn es nur der weitere Verlust von Erholungsf&auml;higkeit ist.&rdquo;&hellip;<br>\nDie Optionen auf Home-Office verst&auml;rken solcherart die sozialen Unterschiede und treiben die Individualisierung voran. Durch diese Differenzierungen und Ambivalenzen ist es schwierig f&uuml;r Betriebsr&auml;te, kollektive Regelungen treffen, die niemanden blockieren, aber auch niemanden benachteiligen&hellip;.<br>\nDie Pandemie hat Chancen f&uuml;r das flexible Arbeiten er&ouml;ffnet, die aber auch kollektiv in der Arbeitnehmerschaft moderiert werden m&uuml;ssen. Einen Weg zur&uuml;ck gibt es jedenfalls nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++a0f7513e-7a7a-11eb-a73d-001a4a160123\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Enteignen statt Bausparen<\/strong><br>\nDer Konflikt um die privaten Gewinne aus Immobilien wird mit aller H&auml;rte ausgetragen werden: zwischen den Milliard&auml;ren, ihren Lakaien in Amt und W&uuml;rden &ndash; und uns.<br>\n(&hellip;) Seit Jahrzehnten werden in immer wiederkehrenden Privatisierungswellen st&auml;dtische Wohnh&auml;user an Immobilienkonzerne verkauft. Dabei handelt es sich um riesige Unternehmen wie Vonovia oder Deutsche Wohnen, deren gr&ouml;&szlig;te Anteilseigner wiederum m&auml;chtige Verm&ouml;gensverwalter wie Blackrock oder die norwegische Zentralbank Norges Bank sind. Wohnen ist im finanzialisierten Kapitalismus kein Menschenrecht &ndash; es muss sich rechnen. Immobilien sind kein Schutzraum, kein Ort, an dem man sich entfalten kann, sondern eine beliebte Geldanlage. Statt in Sanierungen oder in den dringend ben&ouml;tigten Neubau flie&szlig;t das Geld der Mieterinnen und Mieter an die Shareholder und in Steueroasen ab. Besonders perfide wird das System dort, wo Leerstand von Eigentums- und Luxuswohnungen und Obdachlosigkeit in einer Stadt zusammentreffen.<br>\n(&hellip;) Und auch gesellschaftlich entstehen Mehrheiten f&uuml;r eine st&auml;rkere Regulierung der Mietenpolitik: Ganze 71 Prozent der Bundesb&uuml;rgerinnen und -b&uuml;rger gaben 2020 laut ARD Deutschlandtrend an, den Mietendeckel zu bef&uuml;rworten&hellip;.<br>\nWir brauchen neue Formen der Vergesellschaftung<br>\nDas Deckeln reicht allerdings nur, um etwas Zeit zu gewinnen und unsere Geldbeutel zu entlasten. Mittelfristig m&uuml;ssen Mietinitiativen und linke Politik jedoch darauf abzielen, den Wohnraum wieder von den Kapitalm&auml;rkten zu entkoppeln, um ihn dann langfristig zu vergesellschaften. Denn erst wenn sich mit unserem Wohnraum kein Gewinn mehr machen l&auml;sst, k&ouml;nnen wir endlich nach den Bed&uuml;rfnissen der Menschen und unserer nat&uuml;rlichen Umwelt bauen und wohnen.<br>\nDie L&ouml;sung besteht jedoch eben nicht in einem Produzentenkapitalismus, in dem wir Millionen von Kleinstbesitzern schaffen und jede und jeder sich individuell eine Wohnung kauft. Gleichzeitig wollen wir auch nicht, dass eine trockene Staatsbeamte in der Verwaltung uns Wohnungen zuteilt, also eine anonyme &ouml;ffentliche Hand die Wohnungspolitik leitet. Das Problem ist ein gesellschaftliches und muss auch als solches gel&ouml;st werden. Das bedeutet, dass die Vergesellschaftung Formen finden muss &ndash; etwa Anstalten des &ouml;ffentlichen Rechts &ndash;, in denen ein gesamtgesellschaftliches Interesse gewahrt wird, die Mieterinnen und Mieter aber selbst Entscheidungen treffen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nBei aller Euphorie &uuml;ber das M&ouml;gliche sollten wir uns jedoch nichts vormachen. Der Konflikt um die privaten Gewinne aus Immobilien wird mit aller H&auml;rte ausgetragen werden: zwischen den Milliard&auml;ren, ihren Lakaien in Amt und W&uuml;rden &ndash; und uns. Das Jahr 2021 wird f&uuml;r diese Auseinandersetzung entscheidend sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/editorial-jacobin-4-enteignen-statt-bausparen\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>ROG erstattet Anzeige gegen Saudi-Arabiens Kronprinzen<\/strong><br>\nDie Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG\/RSF) hat beim Generalbundesanwalt Strafanzeige gegen Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman gestellt. Er sei mutma&szlig;lich hauptverantwortlich f&uuml;r den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi und die Inhaftierung von mehr als 30 saudischen Journalistinnen und Journalisten, teilte die deutsche Sektion von Reporters sans fronti&egrave;res am Dienstag mit. Dabei handle es sich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit.<br>\nDie Anzeige richtet sich au&szlig;erdem gegen vier weitere hochrangige Vertreter des islamisch-konservativen K&ouml;nigreichs. &ldquo;RSF fordert den Generalbundesanwalt dazu auf, eine formelle Untersuchung dieser Verbrechen einzuleiten&rdquo;, hei&szlig;t es in der Anzeige. Die Organisation beruft sich auf das sogenannte Weltrechtsprinzip: T&auml;ter sollen nirgendwo Zuflucht finden. Danach verfolgt die Bundesanwaltschaft Verbrechen nach dem 2002 in Kraft getretenen V&ouml;lkerstrafgesetzbuch (VStGB)&hellip;.<br>\nIn der T&uuml;rkei l&auml;uft derzeit ein Prozess um den Mord an Khashoggi. Ein saudisches Gericht hatte f&uuml;nf Angeklagte erst zum Tod und dann zu langer Haft verurteilt. RSF kritisierte, die Hauptverd&auml;chtigen seien &ldquo;bis heute v&ouml;llig straffrei&rdquo;. Die angezeigten F&auml;lle offenbarten ein System, das Leben und Freiheit aller Journalisten bedrohe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/k.at\/news\/rog-erstattet-anzeige-gegen-saudi-arabiens-kronprinzen\/401204899\">K.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>UN-Experten: Verbrechen der USA in Guant&aacute;namo auf Kuba m&uuml;ssen aufgekl&auml;rt werden<\/strong><br>\nGenf. Einen Monat nach der von Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen eingeforderten Schlie&szlig;ung des US-Gefangenenlagers in Guant&aacute;namo haben sich erneut UN-Vertreter zum US-Gef&auml;ngnis auf Kuba ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nSie nahmen Bezug auf die Ank&uuml;ndigung von US-Pr&auml;sident Joe Biden, er &ldquo;strebe die Schlie&szlig;ung des Lagers bis zum Ende seiner Amtszeit an&rdquo;. Der Nationale Sicherheitsrat des Wei&szlig;en Haus leite dazu &ldquo;eine umfassende &Uuml;berpr&uuml;fung&rdquo; ein, hatte seine Sprecherin Jen Psaki am 12. Februar erkl&auml;rt.<br>\nGegenw&auml;rtig befinden sich noch 40 Gefangene auf dem Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt, der auf einem von den USA illegal annektierten Gebiet in der ostkubanischen Provinz Guant&aacute;namo liegt.<br>\nDie Experten und Sonderberichterstatter des Hochkommissariats f&uuml;r Menschenrechte fordern nun nicht nur die Schlie&szlig;ung, sondern eine Untersuchung und Ahndung der in Guant&aacute;namo Bay durch das US-Milit&auml;r begangenen Menschenrechtsverletzungen.<br>\nBei den H&auml;ftlingen handle es sich gr&ouml;&szlig;tenteils um Personen, die bereits zu Beginn des sogenannten Krieges gegen den Terror im Jahr 2002 inhaftiert wurden. Laut den Berichterstattern haben viele der Insassen den l&auml;ngsten Teil ihres Lebens in dem Internierungslager verbracht und leiden unter den Folgen der ihnen zugef&uuml;gten Folter sowie den unmenschlichen Haftbedingungen. In Anbetracht der andauernden V&ouml;lkerrechtsverst&ouml;&szlig;e fordern die UN-Vertreter f&uuml;r die verbliebenen Insassen die sofortige &Uuml;berstellung in regul&auml;re Haftanstalten sowie die Aufnahme rechtsstaatlicher Verfahren und Prozesse.<br>\nDar&uuml;ber hinaus m&uuml;ssten die im &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; begangenen Menschenrechtsverletzungen und Verst&ouml;&szlig;e gegen das V&ouml;lkerrecht in Guant&aacute;namo Bay juristisch aufgearbeitet werden: &ldquo;Es ist jetzt wichtig, dass diejenigen, die dem Verschwindenlassen, der willk&uuml;rlichen Inhaftierung, der Folter und der Verweigerung von Grundrechten nach internationalem Recht &#8210; einschlie&szlig;lich des Rechts auf ein faires Verfahren &#8210; ausgesetzt waren, angemessenen Rechtsschutz und Wiedergutmachung erhalten.&rdquo; Entsprechende Untersuchungen seien nur m&ouml;glich, wenn die zust&auml;ndigen US-Beh&ouml;rden unabh&auml;ngige und unparteiische Ermittlungen und Strafverfolgungsma&szlig;nahmen zulassen w&uuml;rden, betonten die UN-Experten.<br>\nAbschlie&szlig;end erkl&auml;rten sie, die USA m&uuml;ssten zeigen, dass sie nicht nur bereit sind, das Lager zu schlie&szlig;en, &ldquo;sondern auch daf&uuml;r sorgen, dass solche Praktiken nicht mehr angewendet werden k&ouml;nnen und die dort begangenen Verbrechen nicht unges&uuml;hnt bleiben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/03\/248354\/un-experten-guantanamo-verbrechen\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Regime in Myanmar ruft &uuml;ber 100 Mitarbeiter von ausl&auml;ndischen Missionen zur&uuml;ck<\/strong><br>\nRangoon &ndash; Myanmars Milit&auml;rregime hat laut durchgesickerten Dokumenten mindestens 100 Mitarbeiter aus Missionen in mindestens 19 L&auml;ndern zur&uuml;ckgerufen.<br>\nDer Schritt erfolgte nach einer Rede des UN-Gesandten Myanmars, U Kyaw Moe Tun, vor der Generalversammlung in New York am Freitag, in der er mit dem Milit&auml;rregime brach, den Putsch verurteilte und die internationale Gemeinschaft um Hilfe bei der Wiederherstellung der Demokratie in seinem Land bat. Nach der Rede entlie&szlig; die Junta den Gesandten und beschuldigte ihn des &ldquo;Hochverrats&rdquo;, weil er darauf bestand, die demokratisch gew&auml;hlte Regierung unter F&uuml;hrung der National League for Democracy (NLD) zu vertreten.<br>\nDen durchgesickerten Dokumenten zufolge ordnete das Milit&auml;rregime am Sonntag an, Beamte, einschlie&szlig;lich Ministerialr&auml;te und Sekret&auml;re, sowie anderes Botschaftspersonal in den Vertretungen in den USA, Gro&szlig;britannien, Italien, &Ouml;sterreich, Brasilien, Frankreich, Norwegen, Belgien, Serbien, China, Japan, Indien, Singapur, Thailand, Hongkong, Indonesien, Kambodscha, S&uuml;dkorea und den Philippinen zu entlassen.<br>\nAu&szlig;erdem enthalten die Dokumente Anordnungen, die mehr als 50 Mitarbeiter des Au&szlig;enministeriums (MOFA) in Naypyitaw auf frei gewordene Positionen in diesen L&auml;ndern versetzen.<br>\nEin Mitarbeiter der Botschaft Myanmars in den USA berichtete dem Irrawaddy: &ldquo;Die Aktion von U Kyaw Moe Tun bei der UNO war ein Signal an die Mitarbeiter des MOFA im Ausland, dass sie sich offen an der Bewegung des zivilen Ungehorsams (CDM) beteiligen sollten.&rdquo;<br>\nTausende von Beamten in Myanmar haben sich der CDM angeschlossen, um ihren Widerstand gegen den Milit&auml;rputsch zu zeigen und sich zu weigern, unter dem vom Milit&auml;r ernannten Kabinett zu arbeiten.<br>\nDer Mitarbeiter sagte, dass einige Angestellte der Mission in den USA den Putsch nur widerwillig akzeptieren, nachdem sie unter der F&uuml;hrung von Daw Aung San Suu Kyi gearbeitet haben und f&uuml;gte hinzu, dass viele die Vorstellung, unter dem Milit&auml;rregime zu arbeiten, ablehnen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/burma\/myanmar-regime-recalls-100-staff-foreign-missions.html\">The Irrawaddy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Originalartikel: The Irrawaddy vom 1. M&auml;rz: &bdquo;Myanmar Regime Recalls Over 100 Staff From Foreign Missions&ldquo;. Eigene &Uuml;bersetzung. <\/em><\/p>\n<p><em>&bdquo;Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70296\">Blutsonntag in Myanmar&ldquo; auf den Nachdenkseiten von gestern<\/a> und hier nochmals der Link zu der bereits jetzt <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=G-YepXLfPZc&amp;ab_channel=HongKongFreePress\">historischen Rede von U Kyaw Moe Tun vor der UN-Generalversammlung<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Polizei-Major schlie&szlig;t sich als erster hochrangiger Offizier dem Anti-Coup-Widerstand an<\/strong><br>\n(&hellip;) Ein Polizeimajor der Polizeikr&auml;fte der Region Yangon gab am Sonntag bekannt, dass er aus Solidarit&auml;t mit den Anti-Putsch-Demonstranten von seinem Posten zur&uuml;ckgetreten ist.<br>\nTin Min Tun, ein amtierender Major in der Special Branch der Polizei, gab den Schritt in einem Live-Stream-Video auf Facebook bekannt.<br>\n&ldquo;Ich m&ouml;chte nicht weiter unter dem derzeitigen Milit&auml;rregime dienen. Deshalb bin ich der CDM beigetreten, um zu zeigen, dass ich zu den anderen Regierungsangestellten stehe,&rdquo; sagte er in dem Video, das sich auf die Bewegung des zivilen Ungehorsams gegen den Putsch vom 1. Februar bezieht&hellip;<br>\nAls rangh&ouml;chster Offizier, der sich bisher an der Anti-Coup-Bewegung beteiligt hat, bemerkte er, dass Polizisten, die aus ihren Reihen ausbrechen, um sich den Demonstranten anzuschlie&szlig;en, nach dem Gesetz zur Aufrechterhaltung der Disziplin der myanmarischen Polizei mit bis zu drei Jahren Gef&auml;ngnis rechnen m&uuml;ssen.<br>\n&ldquo;Ich m&ouml;chte auch meinen Kollegen sagen, dass sie das tun sollen, was sie f&uuml;r richtig halten,&rdquo; f&uuml;gte er hinzu&hellip;<br>\nIn dem Video spricht Tin Min Tun das sich verschlechternde Image der Polizei an, angesichts ihrer Rolle, der Junta zu helfen, sich gegen den Willen des Volkes an der Macht zu halten.<br>\nAn seine Kollegen gewandt, sagte er, dass sie dar&uuml;ber nachdenken sollten, wie sie zuk&uuml;nftigen Generationen gegen&uuml;bertreten werden, und f&uuml;gte hinzu, dass viele Mitglieder der Polizei bereits jetzt von der &Ouml;ffentlichkeit diskriminiert&rdquo; werden, weil sie die Befehle des Regimes ausf&uuml;hren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.myanmar-now.org\/en\/news\/police-major-becomes-first-high-ranking-officer-to-join-anti-coup-resistance\">Myanmar Now<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Originaltitel: &bdquo;Police major becomes first high-ranking officer to join anti-coup resistance&ldquo;, Myanmar Now vom 1. M&auml;rz. Eigene &Uuml;bersetzung<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein Signal des Aufbruchs wird erwartet<\/strong><br>\nNachdem am Freitag auf dem Online-Parteitag der Linkspartei vor allem eine Bilanz der zur&uuml;ckliegenden neun Jahre unter der bisherigen Parteif&uuml;hrung samt deren Verabschiedung im Vordergrund stand und die &Auml;nderungsantr&auml;ge zum Leitantrag mit Blick auf die Bundestagswahlen abgearbeitet wurden, haben die Delegierten am Samstag neue Vorsitzende gew&auml;hlt. Der Wechsel der Parteif&uuml;hrung an eine weibliche Doppelspitze wurde ohne Konflikte umgesetzt&hellip;<br>\n(&hellip;) Aufbruch hei&szlig;t: Das politische Gewicht der Partei soll gest&auml;rkt und der von beiden neuen Vorsitzenden ebenfalls thematisierte &raquo;teilweise nervige innerparteiliche Streit&laquo; &uuml;berwunden werden. Und die neue Parteispitze will DIE LINKE in den Umfragen &ndash; dort steht sie momentan zwischen 6 und 7% &ndash; und bei den anstehenden Wahlen nach vorn bringen&hellip;<br>\nBernd Riexinger hatte bereits vor dem Parteitag daf&uuml;r als Ziel vorgegeben und das auf seiner Abschiedsrede noch einmal unterstrichen: &raquo;Wir bereiten uns auf die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen vor, die kommen werden. Auf die K&auml;mpfe darum, wer die Kosten der Corona-Krise tragen wird. Auf die Auseinandersetzungen um eine sozial und klima-gerechte Zukunft.&laquo; Diese Einsch&auml;tzung der kommenden Konfliktlagen unterstrichen zudem der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann und der Erste Vorsitzende der IG Metall, J&ouml;rg Hofmann, in ihren per Video eingespielten kurzen Gru&szlig;worten&hellip;<br>\n(&hellip;) &raquo;Wir wollen in diesem Epochenbruch linke Politik, wirkliche soziale und gesellschaftliche Fortschritte durchsetzen. Es ist richtig, jedes Qu&auml;ntchen sozialen Fortschritts und demokratischer Freiheitsrechte zu verteidigen. Jetzt brauchen wir beherzte Schritte dar&uuml;ber hinaus: Bauen wir Br&uuml;cken f&uuml;r einen sozial-&ouml;kologischen Systemwechsel! System change &ndash; not climate change.&laquo;<br>\n&raquo;Deutschland braucht eine neue Politik, die die tiefen sozialen Spaltungen wirklich &uuml;berwinden will. Als sozialistische und feministische Partei stehen wir f&uuml;r eine Politik, die das Profitstreben &uuml;berwinden will und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ein moderierendes &rsaquo;Weiter so&lsaquo; wird die vielf&auml;ltigen Krisen unserer Zeit nicht l&ouml;sen k&ouml;nnen. Wir k&ouml;nnen nicht l&auml;nger die systemischen Ursachen unangetastet lassen&hellip;<br>\nEs bleibt abzuwarten, ob es dem neuen F&uuml;hrungsteam zusammen mit einem deutlichen verj&uuml;ngten Parteivorstand gelingt, die bisherigen Blockaden aufzul&ouml;sen, die Schwierigkeiten in den politisch-programmatischen Diskussionen zu &uuml;berwinden und die Partei f&uuml;r die Pr&auml;zisierung dieser Anforderungen gut aufzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/ein-signal-des-aufbruchs-wird-erwartet\/\">Sozialismus.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>168 Millionen Kinder weltweit seit einem Jahr ohne Schule<\/strong><br>\n14 L&auml;nder befinden sich laut Unicef seit M&auml;rz 2020 weitgehend im Lockdown &ndash; mit katastrophalen Folgen f&uuml;r Schulkinder: F&uuml;r Millionen von ihnen ist der Unterricht komplett oder gr&ouml;&szlig;tenteils ausgefallen.<br>\nSeit fast einem Jahr sind nach Angaben von Unicef mehr als 168 Millionen Kinder weltweit wegen Ma&szlig;nahmen gegen die Corona-Pandemie vom Schulunterricht ausgeschlossen. 214 Millionen Kinder h&auml;tten mehr als drei Viertel ihres Unterrichts verpasst, berichtete das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore sprach von einer &raquo;katastrophalen Bildungskrise&laquo; wegen des weltweiten Lockdowns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/corona-pandemie-mehr-als-168-millionen-kinder-weltweit-seit-fast-einem-jahr-ohne-schule-a-4a70ad77-8044-4226-a66a-0b5f4b1f94cb\">SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Verzweifelte Obersch&uuml;ler &ndash; Einsame Maschinen zwischen Bett und Schreibtisch<\/strong><br>\nBerliner Obersch&uuml;ler fordern das Ende des Lockdowns: Texte auf einer digitalen Pinnwand sprechen von Einsamkeit, Panikattacken und totaler &Uuml;berforderung.<br>\nBerlin &ndash; An einer Oberschule in Tempelhof-Sch&ouml;neberg kam eine Sch&uuml;lerin auf die Idee, ein Padlet (eine digitale Pinnwand) zu erstellen, auf der ihre Mitsch&uuml;ler Texte &uuml;ber ihre Gef&uuml;hle im Lockdown ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnen. Carlotta, die Initiatorin, hatte zwei schlichte Fragen gestellt: &bdquo;Wie geht es mir?&ldquo; und &bdquo;Was k&ouml;nnen die Schule, die Lehrer*innen oder auch wir ver&auml;ndern, damit es uns besser geht?&ldquo; Mit diesen Fragen hat sie den blank liegenden Nerv ihrer Schulkameraden getroffen. Gedacht als M&ouml;glichkeit, allen Sch&uuml;lern eine Stimme zu geben, entsteht ein ersch&uuml;tterndes Bild vom seelischen Zustand der Jugendlichen. Besonders diejenigen, die in wenigen Wochen mit ihren Abschlusspr&uuml;fungen beginnen, sehen sich einem gnadenlosen Druck ausgeliefert, funktionieren zu m&uuml;ssen. Wie &bdquo;einsame Maschinen&ldquo; pendeln sie vom Bett zum Schreibtisch und fragen sich, wann das alles ein Ende haben wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/lernen-arbeiten\/verzweifelte-oberschueler-wie-einsame-maschinen-pendeln-vom-bett-zum-schreibtisch-li.143531\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rechte APO mit medialer Macht<\/strong><br>\nDie neueste Ideologieproduktion aus dem Hause &raquo;Springer&laquo;<br>\n(&hellip;) &ldquo;genau in diese populistische L&uuml;cke st&ouml;&szlig;t jetzt ein anderer Akteur &ndash; n&auml;mlich der Springer-Konzern mit dem im medialen Raum wohl ambitioniertesten Projekt der vergangenen Jahre, dem neuen Sender-Format &bdquo;Bild live&ldquo;. Springer geht damit ganz gezielt in die Offensive, und zwar in einem bemerkenswerten medialen Dreiklang von &bdquo;Bild live&ldquo;, dem immer populistischeren Leitmedium &bdquo;Bild&ldquo; und der radikalen Ideologieschmiede &bdquo;Die Welt&ldquo;. Dieses Trio infernale dient einem dreifachen Zweck: erstens, die mediale Hegemonie zu erlangen, um damit &ndash; zweitens &ndash; auf die geschw&auml;chte politische Klasse Druck auszu&uuml;ben und so drittens das entstehende Machtvakuum mit den eigenen, dem Verlag genehmen Zielen und Inhalten zu f&uuml;llen &ndash; und zwar dezidiert gegen jede progressive, auf &ouml;kologische Nachhaltigkeit ausgerichtete Politik.<br>\nZum Regieren braucht es &ndash; &raquo;Bild&laquo;, &raquo;BamS&laquo; und &raquo;Bild live&laquo;<br>\n&bdquo;Zum Regieren brauche ich Bild, BamS und Glotze&ldquo;, hatte der Medienkanzler Gerhard Schr&ouml;der einst gesagt. Um selbst die mediale wie politische Hegemonie zu erlangen, hat Springer daraus offensichtlich seine eigenen Schl&uuml;sse gezogen. Da man mit &bdquo;Bild&ldquo; und &bdquo;BamS&ldquo; bereits &uuml;ber die beiden ma&szlig;geblichen Boulevard-Faktoren im eigenen Hause verf&uuml;gt, widmet man sich jetzt dem dritten entscheidenden Faktor, der &bdquo;Glotze&ldquo; &ndash; und zwar durch den Aufbau eines hauseigenen Senders als missing link f&uuml;r die Deutungshoheit im &ouml;ffentlichen Raum. Dabei soll &bdquo;Bild live&ldquo; etwas dezidiert anderes als der ebenfalls bei Springer produzierte klassische Nachrichtensender &bdquo;Welt TV&ldquo;, vormals N24, sein &ndash; n&auml;mlich weit aggressiver in Inhalt wie Form&hellip;.<br>\nSo etwa nach dem j&uuml;ngsten Corona-Gipfel am 10. Februar, als sich Kanzleramtschef Helge Braun den Fragen von &bdquo;Bild&ldquo;-Vize Paul Ronzheimer stellte &ndash; im Laufband untertitelt nicht, wie sonst &uuml;blich, mit &bdquo;Gespr&auml;ch&ldquo; oder &bdquo;Interview&ldquo;, sondern mit &bdquo;Merkels wichtigster Mann im Verh&ouml;r&ldquo;. Ebenfalls kurz zuvor &bdquo;im Bild-Verh&ouml;r&ldquo;: Gesundheitsminister Jens Spahn. Hier artikuliert sich die zugrundeliegende aggressive, fast schon inquisitorische Geisteshaltung &ndash; &bdquo;Bild live&ldquo; als die Stimme des Volkes gegen die Politikerkaste&hellip;.<br>\n&bdquo;Wir konkurrieren nicht mit anderen Nachrichtensendern darum, wer die dpa-Eilmeldung zuerst ins Laufband stellt&ldquo;, so Reichelt. &bdquo;Unser Anspruch ist, diese News zu generieren.&ldquo;&hellip;<br>\nFaktisch bedeutet &bdquo;Bild live&ldquo; &ndash; noch mehr Emotionalisierung und Polarisierung qua Konfrontation im Verh&ouml;rstil. All das l&auml;sst den Verdacht aufkommen, dass der Springer-Konzern damit anstreben k&ouml;nnte, das deutsche Pendant des US-Senders &bdquo;Fox News&ldquo; von Rupert Murdoch aufzubauen&hellip;.<br>\nDas Neue der &bdquo;Bild&ldquo;-Strategie besteht nun allerdings darin, dass die Zeitung sich seit geraumer Zeit auch der Kernelemente des Populismus als Ideologie bedient: Auf der einen Seite gibt es das gute Volk, dessen Stimme und Vertretung &bdquo;Bild&ldquo; sein will, und auf der anderen Seite die b&ouml;sen oder jedenfalls rundweg versagenden politischen Eliten. Kreiert wurde diese mediale Strategie bereits unter Reichelts Vorg&auml;nger Kai Diekmann, der 2013 fast manifest-artig gegen die Regierung Front machte: &bdquo;BILD geht in die Opposition. Und wird Au&szlig;erparlamentarische Opposition. APO! BILD wird der neuen Regierung bei jeder Gelegenheit auf die Finger hauen! Hart. Schmerzvoll. Und ohne Gnade&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2021\/maerz\/rechte-apo-mit-medialer-macht\">Bl&auml;tter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.U.:<\/strong> Da sieht man: Das private Fernsehen war gestern. Heute ist BILD live. Man fragt sich: Was ist gef&auml;hrlicher, die Staats- und Regierungsn&auml;he der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Medien oder die &ldquo;Au&szlig;erparlamentarische Opposition&rdquo; aus dem Hause Springer ?<\/em><\/p>\n<p><em>Und vor allem bleibt am Ende: Links kommt nat&uuml;rlich nirgends vor.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Welt: Das Lied der Lobby singen<\/strong><br>\nDie EU will endlich Ernst machen mit Klimaschutz. Das wird teuer! So teuer, dass &ldquo;Top-&Ouml;konomen&rdquo; das Ende der sozialen Marktwirtschaft bef&uuml;rchten, wie die Welt berichtet. Leider vergisst die Zeitung zu analysieren, wer eigentlich die von ihr zitierten &ldquo;Top-&Ouml;konomen&rdquo; sind&hellip;<br>\n(&hellip;) Es geht um die geplante Klimapolitik der EU. Die Europ&auml;ische Kommission wolle &ldquo;den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Krise mit einer &lsquo;gr&uuml;nen&rsquo; Investitions-, Wettbewerbs-, W&auml;hrungs- und Finanzpolitik&rdquo; betreiben, schreibt die Welt.<br>\nUnd das sei gef&auml;hrlich: Allein in Deutschland h&auml;tten sich &ldquo;die umweltpolitischen Beihilfen von circa f&uuml;nf Milliarden Euro im Jahr 2013 auf 40 Milliarden Euro im Jahr 2018 ungef&auml;hr verachtfacht&rdquo;.<br>\nLeider geht die Welt dar&uuml;ber hinweg, dass der Markt die Chance hatte, das Problem zu l&ouml;sen. Das Springer-Blatt verschweigt leider, dass &ldquo;staatliche Regulierungen und Fehlsteuerungen&rdquo; den Ausbau der erneuerbaren Energien seit Jahren immer st&auml;rker bremsen&hellip;<br>\nMerkw&uuml;rdig ist, dass die soziale Marktwirtschaft bislang nicht gef&auml;hrdet war: Mit 46 Milliarden subventionierte die Regierung die deutsche Kohle-, &Ouml;l- und Gaswirtschaft jedes Jahr. Leider erw&auml;hnt die Welt diese Summe nicht &ndash; obwohl sie doch gr&ouml;&szlig;er ist als jene, wegen der nun die soziale Marktwirtschaft den Bach runterzugehen droht&hellip;.<br>\nDiese &ldquo;gr&uuml;ne&rdquo; Wirtschafts- und Finanzpolitik der EU gef&auml;hrdet also die soziale Marktwirtschaft? Leider vergisst die Welt zu analysieren, wer eigentlich die zitierten &ldquo;Juristen und Top-&Ouml;konomen&rdquo; sind. Zwar nennt die Zeitung ihre Quelle: Der wissenschaftliche Beirat der Familienunternehmen.<br>\nLeider aber l&auml;sst die Welt ihre Leserinnen und Leser im Unklaren, wer sich dahinter verbirgt.<br>\nWer Lobbypedia befragt &ndash; die Lexikonseiten von Lobbycontrol &ndash;, erf&auml;hrt, dass sich in der &ldquo;Stiftung Familienunternehmen&rdquo; 500 der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Familienkonzerne zusammengeschlossen haben, etwa 0,02 Prozent aller rund 2,3 Millionen Unternehmen in Familienbesitz.<br>\nIm Kuratorium der Stiftung sitzen Superreiche wie Johannes K&auml;rcher (K&auml;rcher), Edwin Kohl (Kohlpharma), Ferdinand F&uuml;rst zu Castell-Castell (Castell-Bank) oder Nicola Leibinger-Kamm&uuml;ller (Trumpf), Vertreter und Vertreterinnen von Gro&szlig;unternehmen wie Haniel, Henkel oder Theo M&uuml;ller (&ldquo;M&uuml;llermilch&rdquo;).<br>\nLeider erw&auml;hnt die Welt mit keinem Ton, dass die &ldquo;Stiftung Familienunternehmen&rdquo; eine Lobbyorganisation ist &ndash; und leider verschweigt die Zeitung auch, was deren Interessen sind: die Senkung der Erbschaftssteuer zum Beispiel, das Verhindern einer Reichensteuer und jetzt eben das Verhindern von gewinnschm&auml;lerndem Klimaschutz&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/finanzen-wirtschaft\/die-welt-das-lied-der-lobby-singen\">Klimareporter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-70351","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70351","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=70351"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70351\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70354,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70351\/revisions\/70354"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=70351"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=70351"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=70351"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}