{"id":70382,"date":"2021-03-04T09:03:49","date_gmt":"2021-03-04T08:03:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70382"},"modified":"2021-03-05T07:12:05","modified_gmt":"2021-03-05T06:12:05","slug":"leserbriefe-zu-mit-autoritaerer-solidaritaet-in-den-solidarischen-autoritarismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70382","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eMit autorit\u00e4rer Solidarit\u00e4t in den solidarischen Autoritarismus\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70243\">In diesem Beitrag<\/a> vertritt unser Leser, der P&auml;dagogik-Student Bastian Friedrich, die Ansicht, dass &bdquo;No Covid&ldquo; und &bdquo;Zero Covid&ldquo; autorit&auml;re Ma&szlig;nahmen verlange. Dem Ruf &bdquo;zu einem solidarischen Marsch in den Autoritarismus&ldquo; stellt er die Idee einer &bdquo;inklusiven Solidarit&auml;t&ldquo; gegen&uuml;ber, die Menschen mit &Auml;ngsten ber&uuml;cksichtigt und zu verstehen versucht. Danke f&uuml;r die interessanten Leserbriefe, in denen unterschiedliche Meinungen zum Ausdruck kommen. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, Herr Friedrich,<br>\n&nbsp;<br>\nwelch kluger und treffender Essay !<br>\n&nbsp;<br>\nEin gutes Beispiel, in wieweit Ihr Szenario schon Realit&auml;t ist, sehen wir in Australien. Dieses Land, welches sich schon immer als Erf&uuml;llungsgehilfe der &ldquo;westlichen Demokratien&rdquo; hervorgetan hat, zeigt uns, wie man selbst bei 11 positiven Testergebnissen und EINEM Kranken im KKH, in Victoria, bei 6,7 Millionen Einwohnern, einen Lockdown verf&uuml;gen kann.<br>\n&nbsp;<br>\nIn der Beschreibung zur dunklen &ldquo;0-Covid&rdquo;-Zukunft sollte noch erw&auml;hnt werden, da&szlig; die Szenarien zu den Inzidenzien 0-10-50 etc., auf einem PCR-Test-Verfahren beruhen, welches weder Infektionen noch Krankheiten zuverl&auml;ssig darstellen kann.<br>\n&nbsp;<br>\nIch glaube kaum, da&szlig; selbst schlichte &ldquo;Denker&rdquo; wie S&ouml;der, dieses nicht wissen.<br>\n&nbsp;<br>\nHieraus folgt doch, da&szlig; das ganze Theater um Covid-Strategien nur dazu dient, ein totalit&auml;res, faschistoides System zu etablieren.<br>\n&nbsp;<br>\nEs mag erstaunen, da&szlig; es in Deutschland so wenig Widerstand gibt und mehr als 60% der Bev&ouml;lkerung stramm hinter den Ma&szlig;nahmen steht.<br>\nObwohl ich den Umfragewerten und den Medien nie traue, so falsch mag es nicht sein, sehe ich doch Best&auml;tigungen dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung im eigenen Freundes-\/Verwandten-\/Bekanntenkreis mit sehr unterschiedlichem Bildungsniveau.<br>\n&nbsp;<br>\nWarum ist das so? Sie erw&auml;hnen die fehlende R&uuml;ckbesinnung auf unsere Geschichte. Ich denke, da&szlig; nach Kriegsende der erste und leider auch letzte Versuch, aus Deutschland ein demokratisches rechtsstaatliches Land zu bauen, durch Willy Brandt angestossen wurde: &ldquo;mehr Demokratie wagen&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nDieses wurde ihm dann auch prompt zum Verh&auml;ngnis.<br>\n&nbsp;<br>\nWas folgte, war eine Aufr&uuml;stung derjenigen, die weiterhin daran arbeiteten gerade den Staat, den unsere Verfassung vorgibt, zu unterlaufen.<br>\n&nbsp;<br>\nKohl und die L&auml;nder, mit einer Medien- und vor allem Bildungspolitik, welche die Verbl&ouml;dung der Massen vehement vorantrieb,<br>\nSchr&ouml;der und Fischer, welche sich den Sozialabbau und eine &ldquo;offene Verteidigung Deutschlands ausserhalb seiner Grenzen&rdquo; auf die Fahnen schrieben und nicht zuletzt Merkel, die sich ihren Traum eines zu zerst&ouml;renden Deutschlands wohl zur Aufgabe macht, nachdem ihr Heimatland und ihre F&uuml;hrer sich der bek&auml;mpften BRD geschlagen geben mu&szlig;ten.<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke, da&szlig; der Schock der vergangenen Diktaturen, bei vielen Deutschen nicht bewirkt hat, sich auf die Demokratie einzulassen, sondern den geliebten F&uuml;hrern nachzutrauern&hellip;.welche nun gl&uuml;cklich sind, endlich wieder gef&uuml;hrt zu werden.<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en, H.Gattineau<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Friedrich, <\/p><p>und in diesem Fall, meine ich das &ldquo;geehrt&rdquo; sogar wirklich, herzlichen Dank und Respekt f&uuml;r das ausf&uuml;hrliche Essay! Es trifft in meinen Augen vieles genau auf den Punkt. <\/p><p>Am liebsten w&uuml;rde ich es zur Pflichtlekt&uuml;re f&uuml;r alle machen, die meinen, mit derlei weltfremden und (zu) kurz gedachten Ideen wie &ldquo;ZeroCovid&rdquo; oder eben &ldquo;NoCovid&rdquo; w&auml;re doch alles kein Problem. Dass Menschen sich eben nicht wie Tiere (warum ist der Chef vom RKI eigentlich Tierarzt?) mal eben f&uuml;r ein paar Wochen oder gar Monate einsperren lassen, scheitert ja alleine schon an der Versorgungsfrage und braucht darum eigentlich gar nicht weiter diskutiert zu werden. Es w&uuml;rde eine geh&ouml;rige Menge an Ausnahmen erfordern, die wiederum dem Ziel entgegen st&uuml;nden. Oder stellt uns die Regierung dann per Drohne Lebensmittel vor die Haust&uuml;r? Und wer hat diese angebaut, geerntet, verpackt, verschickt? Werden die Kranken und Senioren von Robotern versorgt? Warum k&ouml;nnen intelligente Menschen das nicht reflektieren? Und deshalb bin ich &uuml;ber den einen oder anderen Unterzeichner solcher Aufrufe echt &uuml;berrascht&hellip; <\/p><p>Es ist unserer Gesellschaft offenbar tats&auml;chlich die Eigenschaft verloren gegangen, im Gro&szlig;en und Ganzen zu denken. Immer wieder wird vergessen, dass wir nur ein kleiner (eher unbedeutender) Teil der Natur sind und jede Stellschraube, die wir so &ldquo;clever&rdquo; in eine f&uuml;r uns g&uuml;nstige Richtung drehen, einen Effekt auch an einer v&ouml;llig anderen Stelle hat. Ich f&uuml;rchte, das wird uns auch bei der im Vergleich zu Corona wesentlich dringenderen Klimaproblematik geh&ouml;rig auf die F&uuml;&szlig;e fallen. <\/p><p>In diesem Sinne, es hat mir Freude gemacht, Ihren Beitrag zu lesen! <\/p><p>Sch&ouml;nen Gru&szlig;,<br>\nDaniel Gruhn <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS, <\/p><p>Abschnitt 3 und 4 dieses Essays erinnert mich doch sehr an den von Ihnen zur Diskussion gestellten und auch von mir kommentierten Vortrag von Daniele Ganser &ldquo;Daniele Gansers Vortrag zu Corona und China&rdquo;. <\/p><p>Die aufgez&auml;hlten 3 &Auml;ngste und auch die Methode des Umganges damit (jeder hat teilweise recht) sind 1:1 auch dort zu finden, ebenso die Schlussfolgerung, dass mehr Kommunikation wichtig ist. <\/p><p>Ist das ein Plagiat? M&uuml;sste nicht auf D. Gansers Vortrag verwiesen werden? <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nvon unserem Leser H.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke an Bastian Friedrich f&uuml;r diesen gro&szlig;artigen Text, der einen wichtigen Nerv trifft im Umgang mit dieser &lsquo;Corona-Krise&rsquo;.<\/p><p>Habe ihn inzwischen an diverse Personen,&nbsp;&nbsp; Institutionen, Initiativen,&nbsp; Medien und Parteien versendet.<\/p><p>Menschen, wie der&nbsp; P&auml;dagogik-Student&nbsp; n&auml;hren die Hoffnung, dass zunehmend auch junge Menschen beginnen, manipulative Mechanismen und Angst-Propaganda zu durchschauen, mit der die Jugend &lsquo;solidarisch ruhig gestellt&rsquo; werden soll.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nUte Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;Die brutalen Ausw&uuml;chse kommunistischer und sozialistischer Ideen waren endg&uuml;ltig gescheitert.&rdquo;<br>\nAha! <\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>Was ist das eigentlich, der Sozialismus? Als die ersten sozialistischen Gedanken gedacht und aufgeschrieben wurden, waren das Gedanken der Humanit&auml;t. Der Sozialismus war die sorgende Hinwendung zum anderen, zum Schwachen, zu dem, der der Hilfe bedurfte. Sozialismus war nicht anderes als die Bem&uuml;hung um Fairne&szlig;, um Partizipation, um Recht in einer Zeit, in der alle Rechte den Kapitalisten geh&ouml;rten. Die Sozialisten sahen die Unmenschlichkeit in der Ausbeutung, die Degradierung des Menschen zu einem industriellen Wegwerfartikel &ndash; nicht die Kapitalisten. Dass die sozialistisch-kommunistischen Ideen gescheitert sind, begr&uuml;ndet noch lange nicht die Legitimation der Profitgier.<\/p><p>Die angeblich so dystopischen roten und gr&uuml;nen Zonen sind in anderen Teilen der Welt l&auml;ngst Wirklichkeit. Angeblich lebt man zur Zeit in Australien und in Neuseeland sehr entspannt (reines H&ouml;rensagen, ich war noch nicht dort). Melbourne ist es gelungen innerhalb von 14 Tagen die Inzidenz (auch ohne Impfstoff) auf null zu dr&uuml;cken (was manche hierzulande f&uuml;r unm&ouml;glich und offensichtlich auch nicht f&uuml;r w&uuml;nschenswert halten, da es den Menschen zu anstrengend ist und man es ihnen deshalb auch nicht zumuten darf oder soll).<\/p><p>Ganz offensichtlich waren die Nachdenkseiten in der Vor-Corona-Zeit eigentlich vollkommen &uuml;berfl&uuml;ssig, denn wir lebten bis dato harmonisch in der stabilen und f&uuml;r alle zufriedenstellenden Normalit&auml;t eines Gelobten Landes &ndash; sozusagen im Paradies. :-)<\/p><p>Nat&uuml;rlich sollen die NDS Debatten ansto&szlig;en, aber bitte ohne falsche Vereinfachungen.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo zusammen,<br>\n&nbsp;<br>\nich bitte um Verst&auml;ndnis, wenn ich hiermit meinen vollen Namen nicht preisgeben will. So weit sind wir schon..<br>\n&nbsp;<br>\nCorona w&uuml;tet nicht nur als respiratorischer Virus, in manchen K&ouml;pfen richtet er-selbst bei negativer Testung-noch gr&ouml;&szlig;ere Sch&auml;den an. Anders ist das geistige Delirium&nbsp; wie die &ldquo;Zero Covid&rdquo;, bzw. &ldquo;No Covid&rdquo;-Bewegung nicht zu erkl&auml;ren.<br>\n&nbsp;<br>\nGleichzeitig betreibt man auf &ldquo;Experten&rdquo;-Ebene fr&ouml;hliches Kaffeesatzlesen: <a href=\"https:\/\/www.gmx.net\/magazine\/politik\/corona-ausbreitung-weihnachten-vorhergesagt-35581314\">gmx.net\/magazine\/politik\/corona-ausbreitung-weihnachten-vorhergesagt-35581314<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nWir schreiben heute den 28. Februar, der Herr Experte will aber heute schon wissen, wie die Covid-Verbreitung im April aussieht. Die Quelle seiner Weisheit: der Covid-Simulator der Uni Saarbr&uuml;cken. Aha. Fr&uuml;her las der Schamane in den Eingeweiden von V&ouml;geln und sagte den Erfolg oder Mi&szlig;erfolg dieser und jener Aktion voraus-wahrscheinlich immer deckungsgleich mit dem, was die Stammesh&auml;uptlinge gerade h&ouml;ren wollten&hellip;<br>\nEin Virologe\/Mediziner\/Soziologe usw., der den offiziellen Corona-Kurs der Regierung kritisiert, wird als rechtslastiger Verschw&ouml;rungstheoretiker und Spinner dargestellt, ohne da&szlig; sich jemand die M&uuml;he machen w&uuml;rde, seine Theorie zu pr&uuml;fen. Dilettanten wie dieser Saarbr&uuml;ckener &ldquo;Experte&rdquo; und die No Covid-Psychopathen haben hingegen Freilauf.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist &uuml;brigens kein Zufall, dass geistiger D&uuml;nnpfiff wie der auf GMX gerade jetzt Verbreitung findet. Am kommenden Mittwoch steht die n&auml;chste Kanzlerrunde zum Lockdown an, da blasen die (unsichtbaren) Strippenzieher nat&uuml;rlich zum Alarm! Ihr Ziel: Verl&auml;ngerung des Lockdown zumindest bis Mai. Da g&auml;be es genug Profiteure&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nDavon abgesehen, macht mir noch etwas gr&ouml;&szlig;ere Sorgen: wir stehen mit der (Pseudo)Wissenschaft wieder an dem Punkt, wo diese vor der Gr&uuml;ndung des Dritten Reiches stand. Auch damals schwebten Spintisierereien wie die &ldquo;reine arische Rasse&rdquo; (im Umkehrschlu&szlig;: die lebensunw&uuml;rdigen &ldquo;Untermenschen&rdquo;) im Raum, mit bekannten Folgen. Heute wird ein &auml;hnliches Zerrbild vom &ldquo;perfekt gesunden&rdquo;, antiseptisch lebenden Menschen vehikuliert, den es so nirgendwo gibt. Wiederholt sich die Geschichte?<br>\n&nbsp;<br>\nBleibt also wachsam wie bisher,<br>\nA.G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>In seinem recht umfangreichen Artikel behandelt Bastian Friedrich zahlreiche wichtige Aspekte in einer anschaulichen Weise. Dennoch vermisse ich eine Bezugnahme auf eine der zentralen Fragen, die im Kontext der &bdquo;Covid Zero&ldquo;-Debatte immer wieder auftaucht: Wenn sich in einigen ostasiatischen L&auml;ndern ein vollst&auml;ndiger Lockdown als erfolgreicher Weg zur Ausrottung des Virus erwiesen hat, warum wird er dann nicht bei uns praktiziert? Meines Erachtens ist diese L&uuml;cke kein Versehen, sondern das Resultat eines eurozentrischen Blickwinkels.<\/p><p>Friedrich benennt im Text drei &Auml;ngste, die innerhalb der Bev&ouml;lkerung bestehen: eine gravierende Covid-19-Erkrankung, Armut und Existenzverlust sowie die Anwendung diktatorische Ma&szlig;nahmen. Welche davon er in den Fokus r&uuml;ckt, deutet sich bereits an, als er den letztgenannten Punkt zu einem &bdquo;dauerhaften Verlust von Freiheitsrechten&ldquo; erweitert, was erst einmal spekulativ ist. <\/p><p>F&uuml;r jemanden, der keine materiellen N&ouml;te kennt und sich mediengerecht ausdr&uuml;cken kann, haben individuelle Freiheiten verst&auml;ndlicherweise einen hohen Stellenwert. F&uuml;r das Gros der Weltbev&ouml;lkerung sind hingegen Grundversorgung (Nahrung, Kleidung, Wohnraum, Schutz vor Umweltbedrohungen) wie auch Zugang zu Bildung, Kultur und Gesundheitsdiensten weitaus bedeutsamer. Es sind vor allem die Menschen der globalen Peripherie, aber auch die Opfer neoliberaler Politik in den industriellen Zentren, die jener Leistungen entbehren. Sie sind weder imstande noch haben sie die M&ouml;glichkeit, ihre Interessen massenwirksam zu artikulieren, sodass ihre Anliegen nur selten &ouml;ffentlich thematisiert werden.<\/p><p>Die Pr&auml;ferenzen wohlsituierter Intellektueller sind hingegen in den westlichen Medien allerorts zu vernehmen. Ihre Sicht manifestiert sich aktuell in der verbreiteten Ablehnung des chinesischen Gesellschaftsmodells. W&auml;hrend die immensen Erfolge des Landes bei der Verwirklichung der sozio&ouml;konomischen Menschenrechte kleingeredet werden, wird die Einschr&auml;nkung individueller Rechte und Freiheiten in den Fokus ger&uuml;ckt. Dabei werden weder historisch-kulturelle Hintergr&uuml;nde noch der in Vergleichsstudien ermittelte hohe Zufriedenheitsgrad der B&uuml;rger ber&uuml;cksichtigt. Die eurozentrische Selbstgef&auml;lligkeit, die sich dahinter verbirgt, durchzieht auch den Artikel. Obwohl die Vertreter des &bdquo;Covid Zero&ldquo; wesentlich durch ostasiatische Erfahrungen inspiriert wurden, sieht der Autor keine Notwendigkeit, sich damit n&auml;her zu befassen. Seine implizite Ablehnung der dortigen Krisenbew&auml;ltigung artikuliert er dadurch, dass er g&auml;ngige Stereotype &uuml;ber diktatorische Zwangsma&szlig;nahmen beschw&ouml;rt und schlussfolgert, dass er sich solche auf keinen Fall f&uuml;r EU-Europa w&uuml;nscht. <\/p><p>Stattdessen verteidigt er eine Maximierung pers&ouml;nlicher Freiheiten im Rahmen der grundgesetzlichen Vorgaben. Dass sich dieses Postulat bei der Umsetzung von Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen als hinderlich erweisen k&ouml;nnte, thematisiert er zwar am Rande, ohne aber daraus ernsthaft Konsequenzen zu ziehen. Dabei ist es wahrlich keine Neuigkeit, dass zwischen individuellen, &uuml;berwiegend dem Eigennutz dienenden Freiheitsrechten und gesellschaftlichem  Gesamtinteresse ein Spannungsverh&auml;ltnis besteht. Ein wesentlicher Unterschied zwischen westlichem und konfuzianisch gepr&auml;gtem Werteverst&auml;ndnis besteht gerade darin, dass beide zwischen diesen Extremen verschiedene Positionen belegen. Um dieses Konfliktfeld geht es auch im Kern bei den Forderungen der &bdquo;Zero Covid&ldquo;-Vertreter. Die &Uuml;berzeugung, dass gewisse pers&ouml;nliche Freiheiten zugunsten des Allgemeininteresses einzuschr&auml;nken sind, l&auml;sst sich jedoch nicht per Dekret erreichen. Damit sich B&uuml;rger f&uuml;r eine solche Option entscheiden, bedarf es vielmehr eines vorangegangenen Sozialisationsprozesses, in dem entsprechende Sichtweisen &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum verinnerlicht wurden. <\/p><p>Das Postulat der gesellschaftlichen Verantwortung bindet in den ostasiatischen Kulturen nicht nur einfache B&uuml;rger, sondern auch politische Entscheidungstr&auml;ger. W&auml;hrend westliche Staatslenker bestrebt sind, auf externe Sachzw&auml;nge ad&auml;quat zu reagieren und dem innergesellschaftlichen Kr&auml;fteverh&auml;ltnis Rechnung zu tragen, f&uuml;hlen sich ostasiatische Herrscher dem Gemeininteresse verpflichtet. K&ouml;nnen sie es den B&uuml;rgern glaubw&uuml;rdig vermitteln, dann sind diese in hohem Ma&szlig;e bereit, den Anweisungen von oben zu folgen. In westlichen Staaten werden dagegen politische Entscheidungen h&auml;ufig beargw&ouml;hnt, weil fremde Interessen im Hintergrund vermutet werden. Wenn der Autor behauptet, dass den Regierenden prinzipiell nicht zu trauen ist, dann bewegt er sich augenscheinlich in der westlichen Erfahrungswelt.<\/p><p>Was als Vorteil des chinesischen Systems erscheint, erweist sich gleichsam als gro&szlig;er Gefahrenherd. Ohne eine kritische &Ouml;ffentlichkeit, die im Westen durch die Konkurrenz gesellschaftlicher Gruppierungen um Einflussnahme zwangsl&auml;ufig entsteht, kann es eher zu gravierenden Fehlentwicklungen kommen. Solche gab es in China immer wieder, erw&auml;hnt seien die von wirtschaftlichen R&uuml;ckschl&auml;gen begleitete Kulturrevolution der 70er Jahre und der sp&auml;ter folgende Turbokapitalismus mit seinen &ouml;kologischen und sozialen Negativfolgen. Dennoch ist es jedes Mal gelungen, das politische Steuer herumzurei&szlig;en.  <\/p><p>Wenn sich das chinesische Gesellschaftsmodell aktuell als erfolgreicher sowohl bei der Mehrung des Volkswohlstands als auch im Anti-Corona-Kampf erweist, dann ist dies dem Primat der Politik zu verdanken, wodurch neoliberale Einfl&uuml;sse abgewehrt werden k&ouml;nnen. Im Westen sind sie dagegen allerorts pr&auml;sent, wobei sie Egozentrismus verst&auml;rken, gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein zur&uuml;ckdr&auml;ngen und die Konkurrenz zwischen und innerhalb der Staaten zuspitzen. Auf der einen Seite wird Individualismus gef&ouml;rdert, auf der anderen werden die Handlungsoptionen der politischen Entscheidungstr&auml;ger limitiert und deren Glaubw&uuml;rdigkeit beeintr&auml;chtigt. <\/p><p>Die vom Autor thematisierte Frage, ob ein harter Lockdown gem&auml;&szlig; den Vorstellungen der &bdquo;Zero Covid&ldquo;-Bewegung w&uuml;nschenswert ist oder nicht, ist offenbar wenig praxisrelevant, da er sich in unserem gesellschaftlichen Umfeld eh kaum realisieren l&auml;sst. Zwar ist es in mehreren L&auml;ndern Ostasiens gelungen, das Corona-Virus weitgehend auszumerzen. Eine Strategie mit dem Ziel vergleichbarer Resultate scheitert jedoch im Westen notgedrungen an dem individualistisch gepr&auml;gten Werteverst&auml;ndnis und der begrenzten Autorit&auml;t und Handlungsf&auml;higkeit der Regierenden. Genau hier w&auml;re der Ansatzpunkt f&uuml;r eine kritische Betrachtung gegeben. <\/p><p>Das bereits bestehende schwache Vertrauen in die politischen Instanzen wurde durch die widerspr&uuml;chlichen Ma&szlig;nahmen und Orientierungen w&auml;hrend der Pandemiebek&auml;mpfung nochmals verst&auml;rkt. Die Verantwortlichen wurden Getriebene ihrer eigenen Agenda und sehen in der Erweiterung ihrer Kompetenzen den geeigneten Weg, um die Lage in den Griff zu bekommen. Auf der anderen Seite gibt es neben begr&uuml;ndetem Protestverhalten vielerlei Formen individueller R&uuml;cksichtslosigkeit, die nicht zu sozialer Verachtung f&uuml;hrt, sondern als Kavaliersdelikt durchgeht. <\/p><p>Hierin unterscheiden sich die skandinavischen Gesellschaften, wo das vom Autor gelobte Freiwilligkeitsprinzip deutlich h&auml;ufiger in sozialvertr&auml;glichem Verhalten m&uuml;ndet. Ebenso ist das Vertrauen in staatliche Institutionen ungetr&uuml;bter, was ich B&uuml;rger Finnlands best&auml;tigen kann. Es bestehen Parallelen zu den im Anti-Corona-Kampf erfolgreichen asiatischen L&auml;ndern, wenn auch mit Einschr&auml;nkungen wie dem geringen Einsatz der Tracking-App. Gleichsam ist ein wachsender neoliberaler Einfluss in Gestalt von Privatisierungen und Stellenabbau im Sozial- und Gesundheitswesen zu konstatieren, was wesentlich zu den hohen Todeszahlen in schwedischen Pflegeheimen beigetragen hat. <\/p><p>Ohne das vom Autor beschworene &bdquo;Wehret den Anf&auml;ngen&ldquo; angesichts des drohenden Demokratieabbaus kleinreden zu wollen, sehe ich das gr&ouml;&szlig;ere Problem im sozialen Zerfall der Gesellschaft. Der Versuch einer Lokalisierung der Hauptbedrohung w&uuml;rde demnach nicht ins &ouml;stliche China weisen, sondern eher in westliche Richtung &uuml;ber den Atlantischen Ozean.<\/p><p>Von unserem Leser B.M.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseiten, ich lach mich schlapp: Leser Bastian Friedrich hat sich Gedanken gemacht! &ndash; Hui!<\/p><p>Ratschlag von mir: Lest euch bitte, bitte die Artikel durch, bevor ihr sie ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDer Autor, ist offensichtlich, nicht in der Lage, den eklatanten Unterschied zwischen ZeroCovid und No-Covid auszumachen. Hilfreich w&auml;re es f&uuml;r ihn wohl gewesen, wenn er erst einmal die Strategiepapiere der beiden Initiativen gelesen und sich die Unterschiede vergegenw&auml;rtigt h&auml;tte. Wenn ihm das in selbstdenkender T&auml;tigkeit nicht m&ouml;glich gewesen ist, dann doch wenigstens im Netz zu recherchieren, geht ganz einfach:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1147659.zero-covid-nein-no-covid.html\">neues-deutschland.de\/artikel\/1147659.zero-covid-nein-no-covid.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/corona-strategie-zero-covid-und-no-covid-der-unterschied-zwischen-null-und-nichts\/26856468.html\">wiwo.de\/politik\/deutschland\/corona-strategie-zero-covid-und-no-covid-der-unterschied-zwischen-null-und-nichts\/26856468.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eindaemmung-der-corona-pandemie-zero-covid-no-covid-wo.2897.de.html?dram:article_id=490928\">deutschlandfunk.de\/eindaemmung-der-corona-pandemie-zero-covid-no-covid-wo.2897.de.html?dram:article_id=490928<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/brisant\/zero-covid-strategie-100.html\">mdr.de\/brisant\/zero-covid-strategie-100.html<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Er wirft die beiden Initiativen, wenn nicht aus Unwissenheit, dann doch in g&auml;nzlich fahrl&auml;ssiger Weise zusammen.<\/p><p>Vielleicht zur kurzen Erl&auml;uterung f&uuml;r die, die es immer noch nicht begriffen haben: Bei ZeroCovid will man durch vor&uuml;bergehende Schlie&szlig;ung aller nichtsystemrelevanten Wirtschaftsbereiche, die Infektionen runterbringen, um die Verantwortung daf&uuml;r nicht nur den Kulturschaffenden, Gastronomen, Hoteliers und uns allen in unserem Privatbereich zu &uuml;bertragen. V&ouml;llig kontr&auml;r dazu lehnt No-Covid die Beteiligung der Industrie und des produzierenden Gewerbes an der Kontaktreduzierung durch vor&uuml;bergehende Schlie&szlig;ung kategorisch ab. Das sind komplett andere Ans&auml;tze.<\/p><p>Man kann das eine oder andere, richtig oder falsch finden, utopisch oder sinnvoll, wie auch immer, es steht jedem frei sich seine Meinung dazu zu bilden, wichtig ist doch aber: Man sollte kognitiv in der Lage sein, die Differenzen auszumachen, bevor man zu einem gef&uuml;hlt achthundertseitigen Geschwurbel anhebt.<\/p><p>Das geht dann sogar so weit, dass er sich selbst, wie es scheint, in seinem eigenem Text nicht mehr zurechtfindet:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die gesamte Idee eines in gr&uuml;ne und rote Zonen eingeteilten Deutschlands &ndash; am besten Europas &ndash; wurde tats&auml;chlich von 14 deutschen Wissenschaftlern der No-Covid- Initiative vorgeschlagen. Dazu geh&ouml;ren die medial pr&auml;sente Virologin Melanie Brinkmann, der Soziologe Heinz Bude und der &Ouml;konom Clemens Fuest &hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\n&bdquo;&hellip; Vielmehr sollten wir uns bei Wissenschaftlern, wie jenen 14 Wissenschaftlern der ZERO-Covid-Idee, fragen, ob derartige Konzepte &hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>ZeroCovid wurde nicht von Melanie Brinkmann, Clemens Fuest und besagten 14 Wissenschaftlern ins leben gerufen und bei ZeroCovid gibt es kein, in gr&uuml;ne und rote Zonen eingeteiltes Deutschland!<\/p><p>Wenn ich nicht so lachen m&uuml;sste, w&uuml;rde ich mich fremdsch&auml;men.<br>\nDas zum Thema &ldquo;nicht wirklich bewu&szlig;ter Implikation&rdquo;.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nDavid Gerlach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der Nachdenkseiten, <\/p><p>Ich habe durch den aktuellen Artikel von Bastian Friedrich Ihre Seite entdeckt und wollte mich erstmal bedanken. Jedesmal, wenn nun wieder jemand etwas von ZeroCovid oder &auml;hnliches konfabuliert, habe ich jetzt einen Link mit der dazugeh&ouml;rigen Dystopie. Mir ist immer noch ganz schlecht vom Lesen.<\/p><p>Ich arbeite als Psychologe in der Jugendhilfe und sehe jeden Tag die Kollateralsch&auml;den des Lockdowns live vor mir. Onlineunterricht als Hintergrundrauschen, Aufgaben die nicht mehr erledigt werden, Resignation. Jeder Artikel in den Leitmedien &uuml;ber irgendeine Schule die super Erfahrungen mit dem Distanzunterricht gemacht hat ist f&uuml;r uns als Einrichtung, aber auch als Privatmenschen der blanke Hohn. Ich bin froh, dass ich mit meiner Skepsis &uuml;ber die Regierung und ihrer Ideenlosigkeit nicht allein stehe und dass es Menschen gibt, die ihre Gedanken pr&auml;gnant formulieren und ins Netz stellen&hellip; Vielen Dank daf&uuml;r.<\/p><p>Meine herzlichsten Gr&uuml;&szlig;e vor allem an Bastian Friedrich. Hat f&uuml;r mich den Nagel meiner Sorgen auf den Kopf getroffen.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e aus Oberfranken<br>\nR&uuml;diger Kipferl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, liebe Redaktionsmitglieder der Nachdenkseiten,<\/p><p>da ich Unterst&uuml;tzer einer Null- bzw. No-Covid-Strategie bin und auch zu den &uuml;ber 100.000 Unterzeichnern der ZeroCovid-Initiative geh&ouml;re, m&ouml;chte ich zu dem oben genannten Essay einige Bemerkungen machen.<\/p><p>Sie sagen einleitend, dass der Essay &ldquo;im ersten Abschnitt eine d&uuml;stere Dystopie entwirft, wie ein Zero-Covid-Europa denn aussehen k&ouml;nnte&rdquo;. Dagegen habe ich bei der Lekt&uuml;re dieses Beitrags eher den Eindruck gewonnen, dass es sich um eine groteske Verzerrung der Vorstellungen der Wissenschaftler handelt, die sich daf&uuml;r einsetzen, niedrigere Inzidenzzahlen an Neuinfizierten auch in Deutschland zu erreichen, aufrechtzuerhalten und die deshalb und wegen der drohenden Ausbreitung der neuen Varianten des Virus empfehlen, die derzeigen Kontaktbeschr&auml;nkungen nicht vorzeitig zu lockern, wie es von Teilen der Wirtschaft immer dr&auml;ngender verlangt wird. <\/p><p>Das m&ouml;chte ich kurz erl&auml;utern. Im zweiten Abschnitt des Beitrags hei&szlig;t es vorwurfsvoll: &ldquo;Auch der niedrige Wert von gerade einmal 10 Infizierten pro 100.000 Einwohnern pro 7 Tage ist in diesem Konzept wirklich so vorgeschlagen. Umgerechnet ist das also nur ein Infizierter pro Tag.&rdquo; Wenn man das liest, bekommt man den Eindruck, dass der Autor &uuml;ber diesen Vorschlag entr&uuml;stet ist, aber nicht zur Kenntnis nimmt, was die Zahlen wirklich bedeuten. Deshalb sei klargestellt: Bei dem Ziel von 10 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner pro 7 Tage handelt es sich um 800 bis 900 Neuinfizierte in Deutschland pro Tag, also um etwa 1\/10 der derzeitigen registrierten Anzahl. Dieses Ziel sollte m&ouml;glichst unterschritten werden. Haben die Kritiker wirklich vergessen, dass wir dieses Ziel 2020 in der Zeit von Ende April bis Anfang August viele Wochen erreicht hatten?<\/p><p>Au&szlig;erdem darf nicht vergessen werden, dass die Zahl der Neuinfizierten in einem bestimmten Verh&auml;ltnis zur Zahl der Todesf&auml;lle steht. Je mehr Neuinfizierte, desto mehr Todesf&auml;lle im Zusammenhang mit Corona folgen daraus, die verhindert werden k&ouml;nnten. Im Augenblick sind das zwischen 500 und 1000 pro Tag. Auch wenn man ber&uuml;cksichtigt, dass etwa 2500 Menschen in Deutschland t&auml;glich sterben, sind das 500 bis 1000 zus&auml;tzliche Tote. <\/p><p>Weiterhin fehlt in dem Beitrag jeder Hinweis darauf, das es eine Reihe von L&auml;ndern gibt, die das Ziel einer sehr niedrigen Neuinfektionsrate schon l&auml;ngst erreicht haben. Dazu z&auml;hlen China und Vietnam, aber auch S&uuml;dkorea, Australien, Neuseeland, Taiwan, Singapur, Island und auch Finnland. Unn&ouml;tig ist zu betonen ist, dass in diesen L&auml;ndern nur sehr wenige Menschen im Zusammenhang mit dem Coronvirus sterben.<\/p><p>Abschlie&szlig;end sei gesagt, dass f&uuml;r mich, und so sehen das sicher auch die von dem Autor namentlich angeprangerten Wissenschaftler dieser verdienstvollen Initiative, die geforderte Null weniger ein konkretes Ziel, sondern vielmehr ein Anspruch ist, den eine Gesellschaft haben sollte- so wie es auch einen Konsens in der Frage gibt, dass es keine Verkehrstoten mehr geben sollte. <\/p><p>F&uuml;r diejenigen, die sich &uuml;ber Null-Covid bzw. Zero-Covid weiter informieren wollen, verweise ich auf meinen entsprechenden Beitrag in Telepolis vom 1.2.2021. Hier der Link: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ist-eine-Null-Covid-Strategie-sinnvoll-aber-nicht-durchfuehrbar-5041989.html\">Ist eine &ldquo;Null-Covid-Strategie&rdquo; sinnvoll, aber nicht durchf&uuml;hrbar?<\/a><\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKlaus-Dieter Kolenda<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70243\">In diesem Beitrag<\/a> vertritt unser Leser, der P&auml;dagogik-Student Bastian Friedrich, die Ansicht, dass &bdquo;No Covid&ldquo; und &bdquo;Zero Covid&ldquo; autorit&auml;re Ma&szlig;nahmen verlange. Dem Ruf &bdquo;zu einem solidarischen Marsch in den Autoritarismus&ldquo; stellt er die Idee einer &bdquo;inklusiven Solidarit&auml;t&ldquo; gegen&uuml;ber, die Menschen mit &Auml;ngsten ber&uuml;cksichtigt und zu verstehen versucht. Danke f&uuml;r die interessanten Leserbriefe, in denen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70382\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-70382","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=70382"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70382\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70411,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70382\/revisions\/70411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=70382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=70382"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=70382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}