{"id":70400,"date":"2021-03-04T14:00:02","date_gmt":"2021-03-04T13:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70400"},"modified":"2021-03-05T07:17:11","modified_gmt":"2021-03-05T06:17:11","slug":"mit-sicherheit-unsicher-der-biologe-clemens-arvay-betreibt-aufklaerung-in-puncto-corona-impfungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70400","title":{"rendered":"Mit Sicherheit unsicher. Der Biologe Clemens Arvay betreibt Aufkl\u00e4rung in puncto Corona-Impfungen."},"content":{"rendered":"<p>Die Massenimpfung gegen SARS-Cov-2 ist ohne Alternative, rettet Millionen Leben und macht der Pandemie den Garaus. So geht das herrschende Narrativ und die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; bedienen es ohne Unterlass. Warnungen vor Gefahren und m&ouml;glichen Folgesch&auml;den des gro&szlig;fl&auml;chigen Einsatzes der nur unzureichend erprobten und im Eilverfahren zugelassenen Vakzine bleiben weitgehend ungeh&ouml;rt. Der Biologe und Sachbuchautor Clemens Arvay mahnt mit seinem Buch &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/index.php?cl=details&amp;libriid=A40923193\">Rettung oder Risiko?<\/a>&ldquo; zu Skepsis und Vorsicht gegen&uuml;ber den Verhei&szlig;ungen der Biotech-Avantgarde. Mit ihm meldet sich eine Stimme der Vernunft zu Wort, meint <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5879\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-70400-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210304_Clemens_Arvay_betreibt_Aufklaerung_in_puncto_Corona_Impfungen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210304_Clemens_Arvay_betreibt_Aufklaerung_in_puncto_Corona_Impfungen_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210304_Clemens_Arvay_betreibt_Aufklaerung_in_puncto_Corona_Impfungen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210304_Clemens_Arvay_betreibt_Aufklaerung_in_puncto_Corona_Impfungen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=70400-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210304_Clemens_Arvay_betreibt_Aufklaerung_in_puncto_Corona_Impfungen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210304_Clemens_Arvay_betreibt_Aufklaerung_in_puncto_Corona_Impfungen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Um es vorwegzuschicken: Clemens Arvay gibt in seinem Buch keine Empfehlung f&uuml;r oder gegen einen bestimmten Impfstoff. Ebenso wenig will er dem Leser die Entscheidung abnehmen, ob er sich zum Schutz vor dem SARS-Cov-2-Virus und der Krankheit Covid-19 impfen lassen sollte oder nicht. Allein damit hebt er sich dankenswert ab von der durch Politik und Medien evozierten Druck- und Drohkulisse, wonach die Pandemie einzig und allein mit dem Mittel der Massenvakzinierung zu &uuml;berwinden und es deshalb oberste B&uuml;rgerpflicht sei, seine &Auml;rmel f&uuml;r die Nadel hochzukrempeln. Diesem Quasi-Impfzwang, den man dem Publikum mit der Moralkeule und der Warnung vor sozialen und rechtlichen Sanktionen beibringen will, setzt der Biologe aus &Ouml;sterreich Aufkl&auml;rung im besten Sinne entgegen. Sein Angebot verstehe sich &bdquo;ausschlie&szlig;lich als Informationsmedium&ldquo; und richte sich an &bdquo;differenziert denkende Menschen, die ihre pers&ouml;nliche Entscheidung auf umfassende Informationen aufbauen m&ouml;chten&ldquo;, schreibt er. Damit sei es &bdquo;auch ein Pl&auml;doyer gegen jede Art von Druck und indirektem Impfzwang&ldquo;. <\/p><p>Gleichwohl sei auch klargestellt: Wer sich von der Impfung die &bdquo;Rettung&ldquo; vor Erkrankung und Tod verspricht, wird nach Lekt&uuml;re der 143 Seiten in seiner Hoffnung kaum best&auml;rkt sein. Ein ausgewogenes Pro und Contra liefern Arvays Ausf&uuml;hrungen nicht. Das mit den Corona-Vakzinen von Herstellern wie BioNTech &amp; Pfizer, Moderna, Curevac oder AstraZeneca &amp; Vaccitech verbundene &bdquo;Risiko&ldquo; spielt bei ihm eindeutig die Hauptrolle. Das soll ihm nicht vorgeworfen werden. Solange nicht einmal bewiesen ist und eher mehr dagegen als daf&uuml;r spricht, dass die neuen Impfstoffe eine sterile Immunit&auml;t erzeugen und eine Weitergabe des Erregers verhindern, erscheint ihr Nutzen mindestens eingeschr&auml;nkt. Einen raschen Stopp der Krise durch fl&auml;chendeckende Unterbrechung der Infektionsketten, wie von der Bundesregierung und ihren Beratern verhei&szlig;en, garantiert der Stoff so jedenfalls mitnichten. <\/p><p><strong>Zulassung im Hauruckverfahren<\/strong><\/p><p>Zudem sollte sich jeder fragen, ob er die &bdquo;Rettung&ldquo; wirklich braucht. F&uuml;r den weit &uuml;berwiegenden Teil der Bev&ouml;lkerung geht von SARS-Cov-2 keine lebensbedrohliche Gefahr aus. Selbst eine Autorengruppe des Robert Koch-Instituts (RKI) hat in einer aktuellen <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/pdf.asp?id=217880\">Studie<\/a> zur &bdquo;Covid-19-Krankheitslast in Deutschland im Jahr 2020&ldquo; konstatiert, dass die &Uuml;bersterblichkeit durch das Virus &bdquo;am Ende des Jahres 2020 etwa das Niveau schwerer Influenzawellen erreicht hat&ldquo;. Gerade gesunde Menschen unter 70 Jahren, f&uuml;r die etwa der renommierte Epidemiologe John Ioannidis eine Letalit&auml;t von rund 0,05 Prozent ermittelt hat, sollten es sich deshalb reiflich &uuml;berlegen, in welchem Verh&auml;ltnis der m&ouml;gliche Ertrag einer Impfung mit den davon ausgehenden Risiken stehen k&ouml;nnte. <\/p><p>Hier bietet Arvays Buch wichtige Hilfestellung. Denn wo bereits Unsicherheiten in Fragen der N&uuml;tzlich- und Wirksamkeit der Impfstoffe bestehen, sieht es hinsichtlich ihrer Sicherheit nicht besser aus. Das bedeutet in diesem Fall nicht, dass man sich zwangsl&auml;ufig schlimme Nebenwirkungen und Folgesch&auml;den einhandelt, sobald das Vakzin im Blutkreislauf ist, oder dass die Gefahr so oder so hoch ist, dass dies passiert. Nichts davon behauptet der Autor und k&ouml;nnte es auch nicht belegen. Vielmehr gilt n&auml;mlich genau umgekehrt und das ist das zentrale Thema von &bdquo;Rettung oder Risiko?&ldquo;: Die Produzenten selbst sind den Beweis schuldig geblieben, dass von ihren Produkten keine oder eine im Verh&auml;ltnis zum Nutzen vernachl&auml;ssigbare Gef&auml;hrdung f&uuml;r die Geimpften ausgeht. Dass dem so ist, ist nicht Versagen oder mutwilliger Unterlassung geschuldet, sondern zuallererst dem Faktor Zeit, also den massiv verk&uuml;rzten Test- und Zulassungsverfahren, wie sie in dieser Art historisch beispiellos sind. <\/p><p><strong>Absolutes Neuland<\/strong><\/p><p>Arvay verweist in diesem Zusammenhang auf einen Bericht der &bdquo;&Ouml;sterreichischen &Auml;rztezeitung&ldquo;, die 2017 festhielt, man k&ouml;nne bei einem neuartigen Impfstoff, &bdquo;der das Ziel hat, wirksam und zugleich sicher zu sein (&hellip;) von einer Entwicklungszeit von 15 bis 20 Jahren ausgehen&ldquo;. Die lange Dauer begr&uuml;nde sich insbesondere mit der &bdquo;Notwendigkeit, spezielle Studien in Risikogruppen durchzuf&uuml;hren&ldquo; wie etwa bei chronisch Kranken oder Kindern. Im Fall der schon seit Ende 2020 beziehungsweise Anfang 2021 im Impfbetrieb befindlichen Corona-Vakzine beschr&auml;nkte sich die Test- und Genehmigungsprozedur auf wenige Monate. Mit der sogenannten Teleskopierung wurden nicht nur s&auml;mtliche sonst &uuml;ber Jahre laufende Erprobungsschritte extrem verk&uuml;rzt. &Uuml;berdies blieb der Kreis der in den klinischen Testphasen herangezogenen Probanden sowohl hinsichtlich der absoluten Zahl als auch der Repr&auml;sentativit&auml;t, bezogen auf die verschiedenen Alters- und Risikogruppen, hinter den sonst &uuml;blichen Standards zur&uuml;ck. <\/p><p>F&uuml;r AstraZeneca zog das bereits die bekannten Konsequenzen nach sich: Weil die Wirksamkeit des Impfstoffs f&uuml;r &uuml;ber 65-J&auml;hrige aufgrund der d&uuml;nnen Datenlage praktisch nicht nachweisbar ist, hat die St&auml;ndige Impfkommission (STIKO) von einem Einsatz in dieser Altersgruppe abgeraten. Die Wirksamkeit des BioNTech-Impfstoffs f&uuml;r &uuml;ber 75-J&auml;hrige stufte das RKI in seinem <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Infekt\/EpidBull\/Archiv\/2021\/Ausgaben\/02_21.pdf?__blob=publicationFile\">epidemiologischen Bulletin<\/a> vom 14. Januar als &bdquo;nicht mehr statistisch signifikant&ldquo; ein, weshalb &bdquo;eine Aussage &uuml;ber die Effektivit&auml;t der Impfung mit hoher Unsicherheit behaftet&ldquo; sei. Noch gr&ouml;&szlig;er werden die Unsicherheiten, bedenkt man, dass es vor Ausbruch der Corona-Krise noch kein einziges Vakzin gegen davor schon saisonal kursierende Corona-Viren durch die Zulassung geschafft hat. Absolutes Neuland betritt die Pharmaindustrie vor allem auch mit dem Einsatz genetischer Impfstoffe auf RNA-und DNA-Basis. Diese neuartigen Biotechnologien seien, so Arvay, &bdquo;in der Humanmedizin noch nie gegen eine Infektionskrankheit zugelassen&ldquo; worden. Auch f&uuml;r virale Vektorimpfstoffe wie dem von AstraZeneca, die ebenfalls zu den genetischen Impfstoffen z&auml;hlen, &bdquo;liegen bislang nur wenige Erfahrungswerte aus der humanmedizinischen Praxis vor, und es gibt zahlreiche Fragezeichen&ldquo;. <\/p><p><strong>Haftungsfreiheit f&uuml;r Hersteller<\/strong><\/p><p>Bei dieser Ausgangslage erscheint eine gesunde Skepsis angebracht &ndash; und dient am Ende wom&ouml;glich der Gesundheitserhaltung. In der <a href=\"https:\/\/corona-blog.net\/tote-im-zusammenhang-mit-der-covid-impfung\/\">Lokalpresse<\/a> finden sich seit Beginn der Impfkampagne in Deutschland etliche Berichte von geh&auml;uften Erkrankungen und Todesf&auml;llen in Alten- und Pflegeheimen im Nachgang der Impfung. Das ist l&auml;ngst kein Beweis f&uuml;r die Gef&auml;hrlich- oder gar T&ouml;dlichkeit der Vakzine, geh&ouml;rte aber ernstgenommen und untersucht. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70084\">Jens Berger<\/a> hatte schon vor zwei Wochen auf dutzende im Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) aufgef&uuml;hrte F&auml;lle mit &bdquo;unklarer Todesursache&ldquo; hingewiesen und eine Richtlinie angemahnt, &bdquo;die f&uuml;r s&auml;mtliche Todesf&auml;lle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung eine Obduktion zwingend vorschreibt&ldquo;. <\/p><p>Gerade weil es sich um experimentelle und in einem nie dagewesenen &bdquo;Schweinsgalopp&ldquo; an den Start gebrachte Impfstoffe handelt, die nach politischer Ma&szlig;gabe der ganzen Weltbev&ouml;lkerung gespritzt werden sollen, ist besondere Vorsicht geboten. Wenn dazu die in puncto Corona wie gesteuert wirkenden Massenmedien auf Bundesebene praktisch kein Wort zu den Vorg&auml;ngen in den Heimen verlieren, impfkritische Stimmen konsequent ausblenden oder diffamieren und &uuml;berdies durchdringt, dass Pfizer mit <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000124441365\/pfizer-soll-regierungen-in-lateinamerika-unter-druck-setzen\">&bdquo;Drangsalierungen&rdquo; und &bdquo;L&ouml;segeldforderungen&ldquo;<\/a> Druck auf lateinamerikanische Staaten ausge&uuml;bt haben soll, um staatliche Garantien gegen m&ouml;gliche Klagef&auml;lle wegen Impfsch&auml;den zu erzwingen, dann erh&ouml;ht das nicht das Vertrauen in den Impfbetrieb. Ins Bild passt da auch, dass in Europa mindestens AstraZeneca beim Auftreten von Sp&auml;tfolgen keine Schadensersatzzahlungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Die-Hersteller-sitzen-am-laengeren-Hebel-article22335844.html\">&bdquo;bei Sicherheits- und Wirksamkeitsm&auml;ngeln&ldquo;<\/a> f&uuml;rchten muss, weil im Streifall die EU einspringt. F&uuml;r die anderen Hersteller wird das nicht minder gelten. <\/p><p><strong>Feldversuch an der Menschheit<\/strong><\/p><p>W&auml;re alles so unbedenklich, wie es die Regierenden, die Industrie, das RKI, die STIKO, das PEI und die Europ&auml;ische Arzneimittel-Agentur (EMA) darstellen, warum sind dann solche Normabweichungen n&ouml;tig? Vor allem wirft Arvay die Frage auf: Wieso zog sich die Entwicklung von Impfstoffen samt Zulassung bisher &bdquo;im Durchschnitt zehn bis zw&ouml;lf Jahre&ldquo; hin, wohingegen es bei Covid-19 mal eben mit zehn Monaten getan war? Antwort: Weil Sorgfalt und das Streben nach einem Maximum an Sicherheit bis dato ein eherner wissenschaftlicher Konsens waren. Das Prinzip wurde und wird auch in der aktuellen Krise von namhaften Experten hochgehalten, was aber im l&auml;rmenden Die-Impfung-ist-die-Rettung-Rummel weitgehend untergeht. Selbst dem Pharmalobbyverband Vaccines Europe war die Eile nicht ganz geheuer, weshalb er Ende August 2020 seinen Wunsch nach <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/12f7da5b-92c8-4050-bcea-e726b75eef4d\">Haftungsfreistellungen<\/a> durch die Politik zum Ausdruck brachte. Begr&uuml;ndung: Das Tempo der Prozesse mache es unm&ouml;glich, &bdquo;die gleiche Menge an zugrundeliegenden Daten zu generieren, die normalerweise durch umfangreiche klinische Studien und Erfahrungen von Gesundheitsdienstleistern verf&uuml;gbar w&auml;ren&ldquo;. <\/p><p>Arvay beschreibt in seinem Buch die diversen Testetappen, angefangen bei der pr&auml;klinischen &uuml;ber die erste, zweite und dritte bis zur vierten klinischen Phase, die jeweils bestimmten Anforderungen gen&uuml;gen m&uuml;ssen, um belastbare Daten zur Vertr&auml;glichkeit und Sicherheit der Impfstoffe zu gewinnen. Neben der Ermittlung kurzfristiger Nebenwirkungen und Unvertr&auml;glichkeiten geht es gerade auch um das Erkennen m&ouml;glicher Sp&auml;tfolgen. Aus diesem Grund nehme allein die klinische Phase III oft vier Jahre in Anspruch. Im Fall der neuen Corona-Vakzine wurde dieser Abschnitt, wie alle vorangegangenen, drastisch eingedampft und war zum Zeitpunkt der &bdquo;vorl&auml;ufigen&ldquo; oder &bdquo;Notfallzulassung&ldquo; durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht abgeschlossen. &bdquo;Dadurch wird ein erheblich gr&ouml;&szlig;erer Teil der offenen Fragen in die Phase IV verlagert als &uuml;blicherweise&ldquo;, bemerkt Arvay. Faktisch wird die Anwendungsphase so zu einem Feldversuch an der ganzen Menschheit.  <\/p><p><strong>HIV-Vakzin als Aids-Ausl&ouml;ser<\/strong><\/p><p>Wie der 40-J&auml;hrige ausf&uuml;hrt, k&ouml;nnen Sch&auml;den durch Impfungen noch lange Zeit nach der Verabreichung auftreten. Fest macht er das Ph&auml;nomen am Beispiel eines HIV-Vakzins, das in zwei Phase-II-Studien getestet worden war. Dabei zeigte sich ein erh&ouml;htes Risiko bei M&auml;nnern, an HIV-1 zu erkranken. Der vermeintliche Schutz vor Aids hatte sich damit ins Gegenteil verkehrt, woraufhin die Testreihe abgebrochen werden musste. Allerdings lie&szlig; sich dieser &bdquo;adverse Effekt&ldquo; erst innerhalb eines Zeitrahmens von 18 Monaten beobachten. Im Hauruckverfahren, mit dem die Corona-Impfstoffe zur Marktreife gelangten, w&auml;re diese Langzeitwirkung nicht erkannt worden und m&ouml;glicherweise h&auml;tten dies viele Menschen mit Krankheit und Tod bezahlen m&uuml;ssen.  <\/p><p>Obwohl &uuml;ber zehn Jahr her, ist der Fall von hoher Aktualit&auml;t: Der besagte HIV-Impfstoff basierte auf der Verwendung eines rekombinierten Vektor-Adenovirus und damit auf einer Technologie, auf die gleich mehrere Covid-19-Impfstoffkandidaten setzen. In einem Beitrag der renommierten Wissenschaftszeitschrift &bdquo;The Lancet&ldquo; vom Oktober 2020 wird auf die M&ouml;glichkeit von Wechselwirkungen mit einer vorbestehenden Immunit&auml;t gegen die verwendeten Adenoviren verwiesen. &bdquo;Bringt man die ge&auml;u&szlig;erten Bedenken auf den Punkt, k&ouml;nnten solche Impfstoffe zwar vor Covid-19 sch&uuml;tzen, auf lange Sicht aber das Risiko anderer viraler Infektionen (&hellip;) erh&ouml;hen&ldquo;, gibt Arvay zu bedenken. <\/p><p><strong>Heftige Nebenwirkungen<\/strong><\/p><p>Wie der Biologe in seinen Portr&auml;ts der f&uuml;hrenden Hersteller aufzeigt, baut auch AstraZeneca auf einer Adenovirus-Vektorplattform auf. Der britisch-schwedische Konzern ist wegen der vergleichsweise heftigen Nebenwirkungen seines Produkts in die Schlagzeilen geraten. Das deckt sich mit den Befunden der kombinierten Testreihen I und II, in denen es laut Arvay zu einer &bdquo;ausgepr&auml;gten Reaktogenit&auml;t&ldquo; gekommen sei. Zum Beispiel entwickelten bei einer Stichprobe 46 Prozent der Probanden eine vor&uuml;bergehende Neutropenie, also einen Abfall spezieller wei&szlig;er Blutk&ouml;rperchen. Bei g&auml;ngigen Impfungen werde dieser Effekt bei einem Personenanteil &bdquo;im einstelligen Prozentbereich&ldquo; beobachtet. Neben einer Vielzahl anderer, in gro&szlig;er H&auml;ufigkeit aufgetretener Reaktionen (Ersch&ouml;pfung, Kopfschmerzen, Sch&uuml;ttelfrost, Muskelschmerzen) f&auml;llt mit 18 Prozent ein hoher Anteil von Fiebersch&uuml;ben &uuml;ber 38 Grad Celsius auf. Das bewegt sich in der Gr&ouml;&szlig;enordnung des BioNTech-Vakzins, schie&szlig;t im Vergleich mit anderen Impfungen aber stark &uuml;ber die Norm von unter einem Prozent hinaus. <\/p><p>Publik wurde au&szlig;erdem, dass bei mindestens zwei Probanden eine R&uuml;ckenmarksentz&uuml;ndung nach der AstraZeneca-Impfung auftrat, was das Unternehmen im einen Fall mit einer Vorerkrankung an Multipler Sklerose begr&uuml;ndete, im anderen mit einem &bdquo;idiopathischen&ldquo; Leiden. Das hei&szlig;t so viel wie, die Suche nach dem Ausl&ouml;ser verlief ohne Erfolg. Laut Arvay h&auml;tte der Kandidat &bdquo;vor Covid-19 so einfach keine Zulassung in die Phase III erhalten. Diese erfolgte aber prompt.&ldquo; Wie es f&uuml;r ihn &uuml;berhaupt ins Bild passt, dass von den &uuml;ber 200 Kandidaten weltweit ausgerechnet die genetischen Impfstoffe als erste eine Zulassung erhielten, im Rennen um Geld und Marktanteile weit vorne liegen und medial fast exklusive Aufmerksamkeit genie&szlig;en. Bei weniger laxer Auslegung des Vorsorgeprinzips und der Ma&szlig;gabe, wenn schon schnell handeln zu m&uuml;ssen, dann doch besser auf Erfahrung zu setzen, h&auml;tte die Biotech-Avantgarde gewiss schlechtere Karten gehabt. <\/p><p><strong>Eingriff ins Gen?<\/strong><\/p><p>Dabei w&uuml;rdigt Arvay ausdr&uuml;cklich das Potenzial genetischer Impfstoffe. Anders als herk&ouml;mmliche Vakzine k&ouml;nnten sie k&uuml;nftig einen nachhaltigeren Schutz gegen spezifische Erreger aufbauen und insbesondere die Bek&auml;mpfung von Krebs entscheidend voranbringen. Die sch&ouml;nen Aussichten stehen f&uuml;r den Biologen aber unter dem unerl&auml;sslichen Vorbehalt, dass h&ouml;chste Anforderungen an Sorgfalt und Redlichkeit bei Forschung, Entwicklung und der Zulassung von Medikamenten und Impfstoffen gewahrt bleiben und nicht dem schnellen Geld geopfert werden. Der Preis daf&uuml;r, die Gesundheit, ist f&uuml;r ihn einfach zu hoch. Zumal er in seinem Buch auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse hinweist, wonach man im Fall der mRNA-Impfstoffe (zum Beispiel BioNTech) nicht mehr ganz sicher sein k&ouml;nne, &bdquo;ob eine Beeinflussung unserer im Zellkern schlummernden Gene nicht doch im Bereich des M&ouml;glichen liegt&ldquo;. Die Konsequenz w&auml;re ein &bdquo;potenziell erh&ouml;htes Tumorrisiko&ldquo;. Die Protagonisten haben diese Gefahr stets bestritten. Sollte sie sich eines Tages aber bewahrheiten, k&ouml;nnten die Folgen angesichts bis dahin vielleicht milliardenfach vorgenommener Impfungen desastr&ouml;s sein. <\/p><p>Arvay ist kein Alarmist. Seine Analyse gr&uuml;ndet auf umfangreichem Quellenmaterial und erm&ouml;glicht mit ihrer &uuml;berschaubaren L&auml;nge schnellen Erkenntnisgewinn auf einem vom impfbegeisterten Mainstream unbeackerten Terrain. Er verwahrt sich auch gegen Versuche, seine Skepsis &bdquo;mit genereller Impfkritik oder Impfgegnerschaft&ldquo; gleichzusetzen. Wie von den NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65166\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69475\">hier<\/a> berichtet, wird er aufgrund seiner kritischen Haltung seit Monaten mit einer Rufmordkampagne der Machart &bdquo;Cancel Culture&ldquo; &uuml;berzogen. Das k&ouml;nnte nach hinten losgegangen sein: &bdquo;Rettung oder Risiko?&ldquo; f&uuml;hrt seit zwei Wochen die &bdquo;Spiegel&ldquo;-Bestsellerliste im Bereich &bdquo;Sachbuch Taschenbuch&ldquo; an.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/4db073e69d1e4831a8b1cc98c92a537e\" alt=\"\" title=\"\" height=\"1\" width=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Massenimpfung gegen SARS-Cov-2 ist ohne Alternative, rettet Millionen Leben und macht der Pandemie den Garaus. So geht das herrschende Narrativ und die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; bedienen es ohne Unterlass. 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