{"id":70595,"date":"2021-03-10T08:50:43","date_gmt":"2021-03-10T07:50:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595"},"modified":"2021-03-10T08:51:05","modified_gmt":"2021-03-10T07:51:05","slug":"hinweise-des-tages-3816","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h01\">RT DE bereitet Klage gegen Bild nach absurden Spionagevorw&uuml;rfen vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h02\">Zerschlagt den parlamentarisch-kommerziellen Komplex!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h03\">Ein einfaches Gesetz kann verhindern, dass Konzerne Menschen und Umwelt ausbeuten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h04\">Betr&uuml;ger erschlichen sich Millionen &ndash; Bundesregierung stoppt fast alle Corona-Hilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h05\">Ranking der sch&auml;dlichsten Unternehmenssteuerw&uuml;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h06\">Die stillen Heldinnen des Alltags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h07\">Der Ruf nach punktueller Aufstockung einzelner Sozialleistungen reicht nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h08\">Mindestlohn: Union sch&auml;big und volkswirtschaftlich kurzsichtig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h09\">Oskar Lafontaine: Zwei Drittel der Berliner bef&uuml;rworten einen Mietendeckel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h10\">Zeugnisse einer gespaltenen Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h11\">Beschaffung von Impfstoffen: Das Versagen der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h12\">WHO lehnt geplanten Impfpass ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h13\">Die Watchlist EUropa vom 09. M&auml;rz 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h14\">Die Kraft der direkten Demokratie: Gesetz zur elektronischen ID abgeschmettert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h15\">Theorien sind nicht Fakten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h16\">Demonstranten in Myanmar sagen, dass ein Angriff auf Chinas Pipelines eine &ldquo;interne Angelegenheit&rdquo; w&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h17\">Syrien: Raketen gegen &Ouml;lgesch&auml;fte der T&uuml;rkei und islamistischer Milizen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70595#h18\">Israels Angriffe in Syrien stellen Moskaus Geduld auf die Probe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>RT DE bereitet Klage gegen Bild nach absurden Spionagevorw&uuml;rfen vor<\/strong><br>\nRT DE hat k&uuml;rzlich angek&uuml;ndigt, expandieren zu wollen. Jetzt mehren sich Anzeichen, dass dies viele gro&szlig;e Verlage aufgeschreckt hat und eine Kampagne gegen den Sender aufgebaut wird, und zwar mit allen zur Verf&uuml;gung stehenden Mitteln. Eine Antwort der Redaktion.<br>\nDer vorl&auml;ufige H&ouml;hepunkt dieser Entwicklung sind angebliche &ldquo;Leaks&rdquo;, verbreitet von Julian R&ouml;pcke, Journalist bei Bild, also einem Blatt, das im vergangenen Jahr mit Abstand die meisten R&uuml;gen des Presserats erhielt. Seine Mittel sind dementsprechend:<br>\nMan nehme einen Mitarbeiter &ndash; wir haben einen g&uuml;ltigen Vertrag mit Herrn Lange, der uns seine eigene K&uuml;ndigung bisher nur angek&uuml;ndigt hat &ndash;, dessen angebliches Skandalbuch (welch ein Zufall, dass dies heute zusammen mit dem Bild-Artikel erscheint) und dessen geleakte Schnipsel aus interner Kommunikation. Dies muss man dann nur noch einmal mixen und verzerren. Und schon kommen Liebhaber von Schmutzw&auml;sche voll auf ihre Kosten. Der &ldquo;Topjournalist&rdquo; scheut auch nicht davor zur&uuml;ck, offen zum Angriff auf RT DE aufzurufen: Man wisse, nicht nur als Zeitung, sondern als &ldquo;freie Gesellschaften&rdquo;, auf die angebliche &ldquo;Propaganda&rdquo; zu antworten. Und man kann sicher sein, da wird noch mehr kommen: Er verspricht &ldquo;beispiellose Enth&uuml;llungen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/114107-rt-de-bereitet-klage-gegen-bild-nach-absurden-spionagevorwuerfen-vor\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die NachDenkSeiten werden im Laufe des Tages zu diesem Vorfall noch ausf&uuml;hrlicher berichten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zerschlagt den parlamentarisch-kommerziellen Komplex!<\/strong><br>\nDie Gesch&auml;fte von zwei Unionsabgeordneten sind nicht das Problem, sondern die strukturelle N&auml;he von Parlament und Wirtschaft. Ein Zwischenruf<br>\nDer Eiertanz von Unionspolitikern in der Maskenaff&auml;re ist beachtlich. Abgeordnete der Christdemokraten und -sozialen versuchen derzeit mit allen Regeln der Rhetorik, Konsequenzen aus der Gesch&auml;ftemacherei zweier inzwischen ehemaliger Fraktionskollegen zu versprechen, ohne die Regeln des Spiels &auml;ndern zu m&uuml;ssen.<br>\nDabei w&auml;re die L&ouml;sung einfach: Die Annahme eines Mandats f&uuml;r den Deutschen Bundestag m&uuml;sste an die Bedingung gekn&uuml;pft sein, sich nur dieser Aufgabe zu widmen. Diese eine Aufgabe gen&uuml;gt ja auch, nimmt man sie denn ernst.<br>\nDass bei 10.000 Euro Abgeordnetendi&auml;ten monatlich &uuml;berhaupt dar&uuml;ber diskutiert wird, ist absurd genug. Ebenso der Einwand, bei einem Verbot von Nebent&auml;tigkeiten sei kein f&auml;higes Personal mehr zu finden. Ohne polemisieren zu wollen: F&uuml;r die Gesundheitspolitik zumindest mag man das nach einem Jahr Pandemiepolitik nicht mehr gelten lassen. [&hellip;]<br>\nDoch eben darauf zielen die Reaktionen aus der CDU\/CSU ab: Freiwilligkeit. &ldquo;Wir werden uns als Fraktion einen Verhaltenskodex geben, der &uuml;ber das, was rein rechtlich von Mitgliedern des Deutschen Bundestags erwartet wird, deutlich hinausgeht&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Schreiben von Fraktionschef Ralph Brinkhaus und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt an die Abgeordneten der Union im Bundestag. CDU-Chef Armin Laschet k&uuml;ndigte an, &ldquo;reinen Tisch&rdquo; zu machen.<br>\n&Uuml;bersetzt hei&szlig;t das: Es wird vielleicht ein paar Bauernopfer geben. &Auml;ndern wird sich f&uuml;r den parlamentarisch-kommerziellen Komplex aber nichts. Es geht nur darum, den Schaden vor den bevorstehenden Landtagswahlen und der Bundestagswahl zu begrenzen.Wie sinnfrei Forderungen nach einer Selbstkontrolle von Parlamentsfraktionen ist, zeigt auch schon das Unverm&ouml;gen bei allt&auml;glicheren Herausforderungen. Im Arbeitsrecht etwa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Zerschlagt-den-parlamentarisch-kommerziellen-Komplex-5076198.html\">Harald Neuber auf Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Union fehlt ein moralischer Kompass<\/strong><br>\nVon Eva Ellermann, ARD-Hauptstadtstudio<br>\nDie Entr&uuml;stung ist gro&szlig; innerhalb der Union nach den Maskengesch&auml;ften der Abgeordneten N&uuml;&szlig;lein und L&ouml;bel. Dabei haben CDU und CSU schon lange ein tiefgehendes Haltungsproblem, wenn es um Macht und Moral geht.<br>\nDie Union hat ein Problem mit Macht und Moral. Und das muss sie l&ouml;sen. Die Entr&uuml;stung in den eigenen Reihen ist lautstark wie selten zuvor &uuml;ber die beiden Abgeordneten Georg N&uuml;&szlig;lein und Nikolas L&ouml;bel &ndash; zwei Volksvertreter, die in der Krise zuerst an sich dachten.<br>\nDass die Emp&ouml;rung diesmal so laut ist, hat Gr&uuml;nde: Erstens wird bef&uuml;rchtet, dass da wohl noch mehr kommen k&ouml;nnte. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus bangt bereits, dass weitere Kollegen in der Corona-Not ihren Reibach gemacht haben k&ouml;nnten. Man pr&uuml;ft das.<br>\nZweitens droht der Auftakt zum Superwahljahr zum Fiasko zu werden. Umfragetiefs, Impfchaos, Testverschleppung &ndash; und jetzt noch der Maskenskandal: Aus Baden-W&uuml;rttemberg und Rheinland-Pfalz kann die CDU keinen R&uuml;ckenwind mehr erwarten.<br>\nUnd schlie&szlig;lich die beiden m&ouml;glichen Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet und Markus S&ouml;der: Diese k&ouml;nnen nichts weniger gebrauchen als eine massive Vertrauenskrise.<br>\nDie zweifelhaften Kontakte zur Wirtschaft<br>\nDeshalb ist der Aufschrei nun so laut wie sonst nur das dr&ouml;hnende Schweigen in der Union zu zweifelhaften Kontakten zwischen Wirtschaft und Politik&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/kommentar-union-maskenaffaere-lobbyismus-101.html\">ARD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Passend dazu der Beitrag von Jens Berger: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70575\">Maskenaff&auml;re &ndash; was soll die k&uuml;nstliche Emp&ouml;rung?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein einfaches Gesetz kann verhindern, dass Konzerne Menschen und Umwelt ausbeuten<\/strong><br>\nBis ein T-Shirt in einem Gesch&auml;ft in &Ouml;sterreich landet, hat es tausende Kilometer zur&uuml;ckgelegt, von der Baumwollproduktion &uuml;ber das N&auml;hen und Einf&auml;rben bis zur Veredelung. Doch wer ist daf&uuml;r verantwortlich, dass auf diesem Weg Menschenrechte und Umweltstandards eingehalten werden? Derzeit niemand. Freiwillig sch&uuml;tzen Konzerne weder Menschen- noch Arbeitsrechte. Ein Lieferkettengesetz kann das &auml;ndern!<br>\nF&uuml;r Teppiche, Brotaufstriche, T-Shirts und Zigaretten werden Menschen ausgebeutet<br>\nIndische Buben, j&uuml;nger als 6 Jahre, die Teppiche kn&uuml;pfen &ndash; und dabei t&auml;glich Wollreste einatmen. M&auml;dchen, die Zigaretten rollen. Indonesische ArbeiterInnen, die Felder mit &Ouml;lpalmen bewirtschaften und Herbizide einatmen &ndash; damit wir Palm&ouml;l in Keksen und Brotaufstrichen essen. Viel zu oft werden global gehandelte G&uuml;ter unter menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen produziert.<br>\n&bdquo;Wir importieren Menschenrechtsverletzungen mit den Produkten, die es in unseren Regalen zu kaufen gibt&ldquo;, kritisiert SP&Ouml;-Abgeordnete Petra Bayr. Wir konsumieren, was unter Ausbeutung hergestellt wurde. M&uuml;ssen wir dann einfach anderes konsumieren? Die Verantwortung nur auf den Endverbraucher umzuw&auml;lzen, greift zu kurz &ndash; vielmehr m&uuml;ssen Konzerne in Produktion und Vertrieb ihrer Pflicht nachkommen. Denn sie entscheiden, wen sie womit beauftragen. Sie suchen Billigstanbieter und nehmen in Kauf, dass Menschen und Umwelt Schaden nehmen. Jeder Zulieferbetrieb ist Glied einer Kette &ndash; und genau hier setzen Initiativen f&uuml;r ein Lieferkettengesetz in &Ouml;sterreich an&hellip;<br>\nSelbstverpflichtung von Unternehmen reicht nicht<br>\nF&uuml;r die billige und schnelle Produktion stark nachgefragter G&uuml;ter wird auch der Umweltschutz ignoriert. Ein bekanntes Beispiel ist die Abholzung des Regenwaldes f&uuml;r Rindfleischimporte&hellip;<br>\nAuch beim Abbau von Lithium, einem Leichtmetall, das in Handys und Elektroautos verbaut ist, entstehen in der Umwelt schwere Sch&auml;den. Diesen Rohstoff ben&ouml;tigen wir vor dem Hintergrund der Digitalisierung in Zukunft wohl in noch gr&ouml;&szlig;erem Ausma&szlig;. Es gibt zwar bereits umweltfreundlichere Abbaum&ouml;glichkeiten, doch Konzerne greifen lieber auf die billigere, extrem wasserintensive Variante zur&uuml;ck.<br>\nDas zeigt, dass profitorientierte Konzerne nicht von selbst auf das Wohl von Menschen und Umwelt achten. Auf freiwilliges Engagement zu hoffen, wird Ausbeutung nicht beenden. Ein Lieferkettengesetz nimmt Konzerne in die Pflicht, weil sie aus Eigeninitiative nichts &auml;ndern werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/lieferkettengesetz-oesterreich\/\">kontrast at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Betr&uuml;ger erschlichen sich Millionen &ndash; Bundesregierung stoppt fast alle Corona-Hilfen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat Zahlungen aus Corona-Hilfen vorerst bundesweit gestoppt. Offenbar nutzten Unbekannte ein Schlupfloch in den staatlichen Hilfsprogrammen und erschlichen sich Gelder mit falschen Identit&auml;ten&hellip;.<br>\n(&hellip;) Als der Betrug im Wirtschaftsministerium vorigen Donnerstag auffiel, schaltete das Haus von Peter Altmaier (CDU) noch am Freitag nicht nur die Ermittlungsbeh&ouml;rden ein, sondern legte auch die Corona-Hilfen auf Eis. Das hei&szlig;t: Aktuell gibt es f&uuml;r kein Unternehmen, das November- und Dezemberhilfen sowie &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen beantragt hat, die oft so dringend ben&ouml;tigten Abschlagszahlungen vom Bund. Vom Restaurant &uuml;ber Hotels bis zum Einzelh&auml;ndler &ndash; alle Not leidenden Firmen sind demnach betroffen.<br>\nGrund f&uuml;r das drastische Vorgehen ist die Betrugsmasche. Dazu muss man wissen, dass Corona-Hilfen nur durch sogenannte &bdquo;pr&uuml;fende Dritte&ldquo; &ndash; etwa Steuerberater &ndash; beantragt werden k&ouml;nnen. Nach Informationen von &bdquo;Business Insider&ldquo; haben sich Unbekannte demnach mit falschen Identit&auml;ten beim Wirtschaftsministerium als pr&uuml;fende Dritte registriert und dann f&uuml;r echte Unternehmen Hilfen beantragt. Das Geld floss jedoch nicht dorthin, sondern auf Konten der Betr&uuml;ger. Offenbar fiel die Masche bis vorige Woche weder dem Bund noch den L&auml;ndern auf, die die Antr&auml;ge eigentlich regul&auml;r pr&uuml;fen sollen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article227915909\/Falsche-Identitaeten-Bundesregierung-stoppt-fast-alle-Corona-Hilfen.html?fbclid=IwAR2maUKnQWPjjEmFplvBoB0dEbcYdLgHug79NVM9xFLUPoaXu6qpMUP-p2c&amp;wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_twitter\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Unglaublich. Weil die Beh&ouml;rden offenbar lange Zeit im Tiefschlaf verbracht haben, wird jetzt mit Aktionismus reagiert und die Mehrzahl der ehrlichen Unternehmen, die das Geld dringend ben&ouml;tigen, um zu &uuml;berleben, m&uuml;ssen den Preis daf&uuml;r zahlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ranking der sch&auml;dlichsten Unternehmenssteuerw&uuml;sten<\/strong><br>\nOECD-L&auml;nder sorgen f&uuml;r ein l&ouml;cheriges System, auch Deutschland verschleppt Ma&szlig;nahmen im Kampf gegen Unternehmenssteuermissbrauch<br>\nAm 9. M&auml;rz ver&ouml;ffentlicht das Tax Justice Network zum zweiten Mal das Ranking der sch&auml;dlichsten Unternehmenssteuerw&uuml;sten (engl. Corporate Tax Havens Index). Weltweit verlieren Staaten demnach jedes Jahr mindestens 245 Milliarden Dollar durch Gewinnverschiebung und Steuervermeidung gro&szlig;er Konzerne. Die OECD-L&auml;nder und die EU Mitgliedsstaaten schreiben die Regeln und erstellen schwarze Listen, aber sie selbst und die von ihnen abh&auml;ngige Gebiete sind f&uuml;r 68 Prozent des Problems verantwortlich und belegen die ersten 6 Pl&auml;tze des Rankings.<br>\nDeutschland &bdquo;nur&ldquo; auf Platz 23, Ma&szlig;nahmen gegen Steuervermeidung verschleppt<br>\nDeutschland rangiert weiterhin auf einem Mittelfeldplatz (Platz 23, 2019: Platz 22) und geh&ouml;rt gleichzeitig zu den gr&ouml;&szlig;ten Verlierern. Das Tax Justice Network sch&auml;tzt den j&auml;hrlichen Verlust auf 24 Milliarden US-Dollar. Trotzdem setzt Deutschland Ma&szlig;nahmen der OECD und der Europ&auml;ischen Union gegen Steuervermeidung nur z&ouml;gerlich um. Seit mehr als einem Jahr blockiert das CDU-gef&uuml;hrte Wirtschaftsministerium die Umsetzung der Anti-Steuervermeidungsrichtlinie der EU. Jetzt drohen sogar Strafzahlungen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/infothek\/ranking-unternehmenssteuerwuesten-2021\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die stillen Heldinnen des Alltags<\/strong><br>\nCorona-bedingt haben wir in &Ouml;sterreich gerade die h&ouml;chste Arbeitslosigkeit seit Beginn der Zweiten Republik. Der Besch&auml;ftigungsr&uuml;ckgang betrifft dabei in erster Linie frauendominierte Branchen wie Tourismus, Gastronomie und pers&ouml;nliche Dienstleistungen. Die Arbeitslosigkeit der Frauen ist mit einem Plus von 34 Prozent nicht nur deutlich st&auml;rker angestiegen als die der M&auml;nner (plus 22 Prozent) &ndash; es ist f&uuml;r sie auch bedeutend schwieriger, wieder am Arbeitsmarkt Fu&szlig; zu fassen.<br>\nVor allem Frauen haben im letzten Jahr beruflich massiv zur&uuml;ckgesteckt, um die Familie am Laufen zu halten. Viele von ihnen mussten Urlaub abbauen und Stunden reduzieren, um die Mehrfachbelastung von Kinderbetreuung, Homeschooling, Haushalt, Pflege von Angeh&ouml;rigen und Job &uuml;berhaupt stemmen zu k&ouml;nnen. Ein gef&auml;hrlicher R&uuml;ckschritt in alte Rollenbilder &ndash; die Corona-Krise hat uns gesellschaftspolitisch zur&uuml;ckgeworfen.<br>\nGleichzeitig halten Frauen die Versorgung der Menschen in &Ouml;sterreich w&auml;hrend der Corona-Krise aufrecht. Rund 70 Prozent der Besch&auml;ftigten in systemrelevanten Branchen wie dem Handel, der Kinderbildung, dem Pflege- und Gesundheitsbereich und der Produktion sind weiblich. Die Bezahlung in diesen Branchen ist allerdings meist schlecht, und die Arbeitsbedingungen sind verbesserungsw&uuml;rdig<br>\nFrauen sind am Limit und auch die Folgen der Krise werden f&uuml;r sie noch l&auml;nger sp&uuml;rbar sein. Mit der Arbeitslosigkeit steigt auch die Armut, und das hat langfristig gesehen drastische Auswirkungen auf die Pensionsh&ouml;he der Frauen. Wir m&uuml;ssen verhindern, dass die ohnehin begrenzten Fortschritte der Gleichberechtigung wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. Die Arbeit der Frauen darf nicht nur in Extremsituationen wie derzeit wertgesch&auml;tzt werden.<br>\nDie Politik ist jetzt gefragt, Frauen bei den Ma&szlig;nahmen zur Bew&auml;ltigung der Krise st&auml;rker zu ber&uuml;cksichtigen und sie mit der Situation nicht allein zu lassen. Alle diese Ma&szlig;nahmen werden wir einem Fairness-Check unterziehen, denn es braucht jetzt konkrete L&ouml;sungen, um speziell Frauen zu entlasten. Wir fordern daher vehement, neben einer grunds&auml;tzlichen Erh&ouml;hung des Arbeitslosengeldes auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens, gezielte arbeitsmarktpolitische Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Frauen, bessere Arbeitsbedingungen und h&ouml;here Bezahlung f&uuml;r Mitarbeiter*innen systemrelevanter Branchen und einen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/die-stillen-heldinnen-des-alltags\/\">Arbeit &amp; wirtschaft<\/a>\n<p><strong>Dazu: Mehr Freizeit und Geld: Die 4-Tage-Woche l&ouml;st viele Probleme von Frauen auf einmal<\/strong><br>\nFrauen in &Ouml;sterreich sind am Limit. Was vor der Krise schon belastend war, ist jetzt fast unertr&auml;glich geworden. Der Grund ist simpel: Frauen arbeiten zu viel und bekommen zu wenig. Zeit f&uuml;r sich haben die wenigsten. Die Frauen in &Ouml;sterreich brennen aus. Das m&uuml;sste nicht so sein. K&uuml;rzere Arbeitszeiten k&ouml;nnten diese Probleme beheben. Weil sich Arbeit besser verteilt. Weil M&auml;nner mehr zu Hause arbeiten. Weil Geh&auml;lter steigen. Am Ende w&auml;ren Frauen nicht nur besser bezahlt, sondern auch ges&uuml;nder und zufriedener. Hier sind 4 Argumente f&uuml;r die 4-Tage-Woche.<br>\nIn der 4-Tage-Woche k&uuml;mmern M&auml;nner sich mehr um Kinder und Haushalt&hellip;<br>\nK&uuml;rzere Arbeitszeiten machen Frauen ges&uuml;nder&hellip;<br>\nAus Teilzeit wird Vollzeit: Endlich bessere Bezahlung &ndash; auch in &bdquo;Frauenberufen&ldquo;&hellip;<br>\nK&uuml;rzere Arbeitszeiten bedeutet auch: Weniger Abh&auml;ngigkeit und seltener Altersarmut&hellip;<br>\nEs k&ouml;nnte so einfach sein!<br>\nEin Tag mehr frei, weniger Hausarbeit, mehr Zeit f&uuml;r sich, mehr Geld am Gehaltszettel und mehr Pension. F&uuml;r Frauen h&auml;tte eine 4-Tage-Woche nur Vorteile. &Uuml;ber viele Ungerechtigkeiten, die seit Jahrzehnten einzementiert scheinen, m&uuml;ssten wir nicht mehr reden, weil Arbeitszeitverk&uuml;rzung sie beseitigt h&auml;tte. Sch&ouml;n w&auml;re das. Aber wichtiger noch: Einfach machbar w&auml;re es!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/kuerzere-arbeitszeiten-argumente\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Ruf nach punktueller Aufstockung einzelner Sozialleistungen reicht nicht<\/strong><br>\n&ndash; gewerkschaftliche Lohnpolitik mit Biss war nie so wichtig wie heute<br>\nDas soziale Sicherungssystem ist in Deutschland auf die Lohnarbeit ausgerichtet, egal ob HARTZ-IV-Regels&auml;tze mit ihren verstecktem   Lohnabstandsgebot, die H&ouml;he von Alters- oder Erwerbsminderungsrenten, Kurzarbeiter-, Insolvenz-, Kranken- oder Arbeitslosengeld, alles richtet sich nach dem Arbeitsentgelt, den L&ouml;hnen aus den sozialversichersicherungspflichtigen abh&auml;ngigen Arbeitsverh&auml;ltnissen.<br>\nWenn aber oben auf der politischen Agenda seit 30 Jahren der Ausbau des Niedriglohnsektors steht und die Reall&ouml;hne kontinuierlich gesunken sind, darf man sich nicht wundern, wenn auch die an die L&ouml;hne gebundenen Sozialleistungen zu niedrig sind.<br>\nIn der derzeitigen Krise wird der Ruf nach h&ouml;heren Sozialleistungen als Einmalzahlung oder als zeitlich begrenzte regelm&auml;&szlig;ige Zahlung wieder lauter, ebenso die Forderung nach einer zur&uuml;ckhaltenden Lohnforderung an die Gewerkschaften, paradox, eigentlich zwei sich gegenseitig ausschlie&szlig;ende Sachverhalte&hellip;<br>\nDie COVID-19-Pandemie und die Ma&szlig;nahmen zu ihrer Eind&auml;mmung f&uuml;hrten und f&uuml;hren zus&auml;tzlich dazu, dass immer mehr Menschen erhebliche Einkommenseinbu&szlig;en hinnehmen m&uuml;ssen und infolgedessen in eine ihre Existenz bedrohende Situation geraten.<br>\nNach lautstarken Protesten hatte die Bundesregierung bzw. der Koalitionsausschuss mehrere sozialrechtliche Sonderregelungen, auch in Form von Zusch&uuml;ssen f&uuml;r &bdquo;einkommensgeminderte Personenkreise&ldquo; beschlossen. Auch wurden Einmalzahlungen aufstockend auf die Leistungen des Sozialgesetzbuchs seitens des Staates geleistet.<br>\nDas mag dem einzelnen Menschen die Not etwas lindern, strukturell und nachhaltig &auml;ndert sich f&uuml;r ihn aber wenig.<br>\nDie tempor&auml;ren oder einmalig gew&auml;hrten Hilfen tragen nicht dazu bei, dass sich die Situation der armen Menschen ohne gro&szlig;e Lohnsteigerungen in unserem System &auml;ndern wird und &auml;ndern kann, weil das soziale Sicherungssystem an der Lohnarbeit ausgerichtet ist, dem Arbeitsentgelt aus den sozialversichersicherungspflichtigen abh&auml;ngigen Arbeitsverh&auml;ltnissen&hellip;.<br>\n(&hellip;) Den Gewerkschaften sollte das Loblied der organisierten Unternehmerschaft in den Ohren klingeln, da&szlig; nach den Tarifabschl&uuml;ssen der letzten Jahre gesungen wurde. &Uuml;bersetzt lautet der Singsang, dass die Belastungen der Unternehmen deutlich unter denen der Vorjahre liegen, dass die Laufzeit der Tarifvertr&auml;ge erheblich l&auml;nger geworden ist und dass den Unternehmen immer h&auml;ufiger die M&ouml;glichkeit gegeben wird, Teile des Abschlusses differenziert anzuwenden und schlie&szlig;lich aus den Tarifen auszusteigen.<br>\nUm einer weiteren Verarmung keinen Vorschub zu leisten ist es unabdingbar, die L&ouml;hne kr&auml;ftig anzuheben und zu den Fl&auml;chentarifen zur&uuml;ckzukehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/der-ruf-nach-punktueller-aufstockung-einzelner-sozialleistungen-reicht-nicht-gewerkschaftliche-lohnpolitik-mit-biss-war-nie-so-wich-tig-wie-heute\/#more-10313\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mindestlohn: Union sch&auml;big und volkswirtschaftlich kurzsichtig<\/strong><br>\nDer Vorsto&szlig; von Arbeitsminister Hubertus Heil und Finanzminister Olaf Scholz, den Mindestlohn im Jahr 2022 auf 12 Euro anzuheben, sorgt f&uuml;r Krach in der Regierungskoalition. Aus der Union wird der Vorschlag als &bdquo;wenig glaubw&uuml;rdig&ldquo; zur&uuml;ckgewiesen und auf die Zust&auml;ndigkeit der unabh&auml;ngigen Mindestlohn-Kommission gepocht.<br>\n&bdquo;Wenn der Mindestlohn 2022 kein Armutslohn mehr sein soll, werden selbst 12 Euro nicht reichen. Dass die Union hart arbeitenden Menschen selbst diesen Betrag vorenthalten will, ist sch&auml;big und angesichts der drohenden Inflation auch volkswirtschaftlich kurzsichtig&ldquo;, kommentiert Dietmar Bartsch den Koalitionsstreit.<br>\nDer Mindestlohn in Deutschland betr&auml;gt derzeit 9,50 Euro pro Stunde. Die derzeitige Empfehlung der Mindestlohn-Kommission sieht vor, den Satz zum 1. Juli auf 9,60 Euro und im Jahr 2022 auf 10,45 Euro anzuheben. Damit liegt der deutsche Mindestlohn weiter unter der offiziell anerkannten Armutsrisikoschwelle.<br>\n&bdquo;Eine Anhebung des Mindestlohns ist &uuml;berf&auml;llig&ldquo;, fordert Susanne Ferschl: &bdquo;Mit ihrer Blockadehaltung beweisen CDU\/CSU erneut ihre wirtschaftspolitische Inkompetenz. Wer die Nachfrage und die Konjunktur ankurbeln will, kommt an einer Anhebung der Lohnuntergrenze nicht vorbei. Der deutsche Mindestlohn ist seit seiner Einf&uuml;hrung ein Niedriglohn und wird es ohne politische Anhebung auch bleiben. Die Union wei&szlig; das und sollte ihre politische Zielrichtung, am deutschen auf Lohndumping basierenden Exportmodell festzuhalten, auch so benennen und sich nicht hinter der Tarifautonomie verstecken.&ldquo;<br>\nDie Linksfraktion hatte bereits im Sommer 2020 beantragt, den Mindestlohn in einem einmaligen Schritt auf 12 Euro anzuheben [PDF]. Dies w&uuml;rde in erheblichem Ausma&szlig; zur schnellen und nachhaltigen Erholung von Wachstum und Besch&auml;ftigung beitragen, weil aus den unteren Einkommen, die die Anhebung des Mindestlohns betrifft, bezogen auf ihr Einkommen besonders stark konsumiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.susanne-ferschl.de\/2021\/03\/09\/mindestlohn-union-schaebig-und-volkswirtschaftlich-kurzsichtig\/?fbclid=IwAR00RZvV9zUwfXEp4XFVGGMwzt_4yhKPtedrYvgIRummdejuDSDzEnV6aAQ\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: Zwei Drittel der Berliner bef&uuml;rworten einen Mietendeckel<\/strong><br>\nZwei Drittel der Berliner bef&uuml;rworten einen Mietendeckel, wenn die Mieten zu stark ansteigen. Das Bundesverfassungsgericht sagt, dass &bdquo;preisrechtliche Vorschriften, die durch sozialpolitische Ziele legitimiert werden, verfassungsrechtlich nicht ausgeschlossen sind&ldquo;. Die Mietpreisexplosion in Berlin und anderen St&auml;dten muss gestoppt werden.<br>\n&bdquo;Enteignung!&ldquo;, schreien Immobilienwirtschaft, die Medien und die Bataillone der Besitzenden in CDU, CSU, AfD und FDP. Es ist ein Aufschrei der Dummheit.<br>\nEs f&auml;llt den Gegnern des Mietendeckels gar nicht auf, dass in Deutschland von Enteignung immer nur geredet wird, wenn den Wohlhabenden, den Reichen etwas weggenommen wird. Wenn der &auml;rmeren H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung etwas weggenommen wird, reden sie nie von Enteignung, sondern von &bdquo;G&uuml;rtel enger schnallen&ldquo;, von &bdquo;internationaler Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo;, &bdquo;wirtschaftlicher Vernunft&ldquo; oder von &bdquo;&uuml;berzogenem Anspruchsdenken, dem Einhalt geboten werden muss&ldquo;.<br>\nSie haben es immer noch nicht kapiert: In unserer &bdquo;freien Marktwirtschaft&ldquo; wird entweder den Armen etwas weggenommen, oder den Reichen. Wer die Mieten st&auml;ndig erh&ouml;ht, nimmt der &auml;rmeren H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung etwas weg. Wer einen Mietendeckel durchsetzt, schm&auml;lert die Rendite der Immobilienwirtschaft oder die Mieteinnahmen der Wohlhabenden.<br>\nNachdem in den letzten Jahrzehnten immer nur von unten nach oben umverteilt wurde, sprich die Armen enteignet wurden und das Eigentum der Wohlhabenden immer gr&ouml;&szlig;er wurde, muss jetzt ein Deckel drauf. Der Mietendeckel ist ein Anfang. Sonst kommt nicht die DDR, sondern Adolf wieder<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/cooptv.wordpress.com\/2021\/03\/08\/oskar-lafontaine-zwei-drittel-der-berliner-befurworten-einen-mietendeckel\/\">CO-Op News<\/a>\n<p><strong>Dazu: Enteignung auf Mallorca<\/strong><br>\nUngenutzte Immobilien werden zu Sozialwohnungen<br>\nDie Balearen-Regierung will 56 Objekte &uuml;bernehmen. Sie geh&ouml;ren bislang Eigent&uuml;mern, die &uuml;ber mindestens zehn Immobilien verf&uuml;gen, die seit &uuml;ber zwei Jahren ungenutzt sind<br>\nDie Meldung hat nationale Schlagzeilen gemacht: Die Balearen-Regierung enteignet auf Mallorca Eigent&uuml;mer von seit Jahren leerstehenden Immobilien, um daraus Sozialwohnungen zu machen. Es geht zun&auml;chst um 56 Objekte, 27 davon auf Mallorca, die &uuml;brigen auf den Nachbarinseln, wie der Landesminister f&uuml;r Wohnen und Mobilit&auml;t Josep Mar&iacute; am Dienstag (2.3.) erkl&auml;rte, nachdem er die entsprechende Anordnung unterzeichnet hatte.<br>\n&ldquo;Es ist ein wichtiger Schritt, der es uns erlaubt, leerstehende Wohnungen der Spekulation zu entrei&szlig;en und ihnen ihre gesellschaftliche Funktion zur&uuml;ckzugeben&rdquo;, erkl&auml;rte Mar&iacute;&hellip;<br>\nEnteignet werden ausschlie&szlig;lich Eigent&uuml;mer, die mindestens zehn Wohnungen besitzen, die mindestens seit zwei Jahren ungenutzt leer stehen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mallorcazeitung.es\/immobilien\/2021\/03\/03\/enteignung-mallorca-ungenutzte-immobilien\/81007.html\">Mallorca Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zeugnisse einer gespaltenen Gesellschaft<\/strong><br>\nSeit 2001 ver&ouml;ffentlicht die Bundesregierung, einem Auftrag des Bundestages folgend, in jeder Legislaturperiode einen Armuts- und Reichtumsbericht (ARB). Die Einf&uuml;hrung dieser Berichterstattung war eine Z&auml;sur, denn dadurch wurde implizit zugestanden, dass Armut in Deutschland Realit&auml;t ist&hellip;<br>\nEtwaige Konflikte, die sich durch einen Vergleich der Ursprungsentw&uuml;rfe der ministerialen Fachleute mit der sp&auml;ter &raquo;bereinigten&laquo; und beschlossenen Fassung nachvollziehen lassen, wurden in der Regel zu Lasten der Analyse aufgel&ouml;st. Umso wertvoller ist es, dass der Ursprungsentwurf f&uuml;r den neuen, sechsten Armuts- und Reichtumsbericht, der zuerst im Medienbereich kursierte, inzwischen durch den Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband &ouml;ffentlich gemacht wurde&hellip;<br>\nZu den zentralen Befunden des Berichtsentwurfes z&auml;hlen die unver&auml;ndert dramatische Ungleichverteilung der Einkommen und Verm&ouml;gen&hellip;<br>\nDie Verm&ouml;gen sind sogar noch ungleicher verteilt: &raquo;Haushalte in der oberen H&auml;lfte der Verteilung besa&szlig;en etwa 97,5%, Personen etwa 99,5% des Gesamtverm&ouml;gens&laquo; (S. 45)&hellip;<br>\nDie Pandemie verst&auml;rkt die Ungleichheit noch. Diese Befunde k&ouml;nnen kaum &uuml;berraschen, haben doch zum Beispiel die Menschen, die zuvor schon in der Grundsicherung waren, bislang auf zus&auml;tzliche auf ihre Bedarfe zugeschnittenen Hilfen warten m&uuml;ssen. Die geplante Einmalzahlung von 150 Euro, die auch erst im Mai ausgezahlt wird, geht weit an den Mehrbelastungen der Menschen in der Pandemie vorbei und kann schon gar kein Beitrag dazu sein, die sich verfestigende Ungleichheit zu korrigieren.<br>\nDeutlich wird insgesamt, dass auch in der Corona-Pandemie die Einkommensrisiken ungleich verteilt sind: Wer ohnehin ein geringes Einkommen hat, ist st&auml;rker von zus&auml;tzlichen Einkommensverlusten gef&auml;hrdet. Auch der ARB fasst zusammen: Die Einkommensrisiken haben zugenommen und diese sind &raquo;in den unteren Einkommensbereichen gr&ouml;&szlig;er&laquo; (S. 44). Der Bericht rechnet die Gesamtzahl der von Einkommensr&uuml;ckg&auml;ngen betroffenen Haushalte f&uuml;r den Stand August 2020 auf 15,5 Mio. hoch (S. 304).<br>\nEine Kernaussage des Berichts ist, dass es zu einer fortschreitenden Polarisierung der sozialen Lagen kommt: &raquo;Sowohl die unterste soziale Lage &rsaquo;Armut&lsaquo; als auch die oberste Lage &rsaquo;Wohlhabenheit&lsaquo; sind von Anteilswerten von jeweils 4% auf 11 bzw. 9,1% gestiegen, m.a.W.: Haben die Pole der Verteilung Mitte der 1980er Jahre noch 8% der Bev&ouml;lkerung umfasst, fanden sich dort im letzten Beobachtungszeitraum 20%.&laquo; (S. 130). Die Gesellschaft wird ungleicher, und das stetig.<br>\nGleichzeitig verst&auml;rken sich die Verharrungstendenzen: Wer arm ist, kommt kaum &ndash; und im zeitlichen Verlauf: seltener als fr&uuml;her &ndash; aus Armut heraus: die Mobilit&auml;t sinkt. Diese Verfestigung von Armut ist in dem Bericht gut dokumentiert, ebenso wie die von Reichtum&hellip;<br>\nIm Bundestagswahljahr 2021 zeigt der Bericht, dass es eines grundlegenden Politikwechsels bedarf, will man die &uuml;ber Jahre hinweg gewachsene Polarisierung zwischen Oben und Unten tats&auml;chlich vermindern und &uuml;berwinden. Das geht nicht &uuml;ber kosmetische Reformen am System der sozialen Leistungen, dies geht nur &uuml;ber eine handfeste Umverteilung, die erhebliche &Auml;nderungen im Steuer- und Abgabensystem erfordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/zeugnisse-einer-gespaltenen-gesellschaft\/\">Sozialismus.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Wer einmal arm ist, bleibt arm&rdquo;<\/strong><br>\nArmuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung<br>\nF&uuml;r die Ergebnisse des aktuellen Armuts- und Reichtumsberichts muss sich die Bundesregierung sch&auml;men, meint DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel. Es gibt immer mehr Arme und die soziale Ungleichheit verfestigt sich, w&auml;hrend gleichzeitig die obere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung 99,5 Prozent des Gesamtverm&ouml;gens besitzt.<br>\nAktuell ist der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung erschienen. Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied, kritisiert die Ergebnisse und fordert zahlreiche Ma&szlig;nahmen: &ldquo;den Niedriglohnsumpf auszutrocknen, die Tarifbindung zu st&auml;rken, sachgrundlose Befristungen abzuschaffen und Minijobs in Jobs mit Sozialversicherung zu verwandeln. Au&szlig;erdem ist es Zeit f&uuml;r eine Verm&ouml;genssteuer, eine wirkungsvolle Erbschaftssteuer sowie die st&auml;rkere Besteuerung von Kapitalertr&auml;gen.&rdquo;<br>\nArbeit sch&uuml;tzt nicht vor Armut<br>\n&bdquo;F&uuml;r die Ergebnisse dieses Berichts muss sich die Bundesregierung sch&auml;men. Er kommt viel zu sp&auml;t in der Legislatur, als dass die Koalition hier jetzt noch handeln k&ouml;nnte. Und er zeigt: Es gibt immer mehr Arme und die soziale Ungleichheit verfestigt sich, w&auml;hrend gleichzeitig die obere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung 99,5 Prozent des Gesamtverm&ouml;gens besitzt. Arbeit sch&uuml;tzt nicht vor Armut. Hinzu kommt: Wer einmal arm ist, bleibt arm. Sozialer Aufstieg durch Besch&auml;ftigung, Bildung und Eigentumserwerb bleibt ein leeres Versprechen. Diese Situation wird durch die Pandemie noch einmal erheblich versch&auml;rft: Menschen mit geringem Einkommen m&uuml;ssen h&auml;ufiger Einbr&uuml;che im Einkommen hinnehmen und diese fallen bei ihnen st&auml;rker ins Gewicht. Die Parteien m&uuml;ssen jetzt im Wahlkampf sagen, wie sie mit dem Anstieg von Armut und der verfestigten sozialen Ungleichheit umgehen wollen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++a1015ddc-7db8-11eb-8e50-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Beschaffung von Impfstoffen: Das Versagen der EU<\/strong><br>\nWarum wird in Deutschland so langsam gegen Corona geimpft? Auf diese Frage liefern die Medien viele Antworten, doch die meisten lenken von der Hauptursache ab: EU-Kommission und Bundesregierung haben es vers&auml;umt, den Aufbau der Produktion aktiv voranzutreiben. Sie haben darauf vertraut, dass der Markt es von allein regelt&hellip;<br>\nNur kommt das viel zu sp&auml;t: Der Aufbau von Impfstoff-Produktionsanlagen braucht Monate. Die Bundesregierung h&auml;tte also Mitte 2020 Entschlossenheit zeigen m&uuml;ssen, nicht Anfang 2021.<br>\nIm Sommer 2020 war von einer aktiven Rolle des Staates wenig zu sehen. Die Pharmakonzerne sollten in Eigenregie entscheiden, wie sie die Produktion hochfahren. Die &bdquo;Impfstoff-Strategie&ldquo; von Bundesregierung und EU-Kommission bestand vor allem daraus, mit den Herstellern Liefervertr&auml;ge zu schlie&szlig;en.<br>\nKein Wunder, denn seit Jahrzehnten regiert in Berlin und Br&uuml;ssel der Glaube, dass man Unternehmen freie Hand lassen solle, da der Markt und die &bdquo;Eigenverantwortung&ldquo; der Unternehmen schon daf&uuml;r sorgen w&uuml;rden, dass am Ende die Allgemeinheit profitiert&hellip;<br>\nDie EU h&auml;tte es besser wissen m&uuml;ssen: Der Glaube an die &bdquo;Eigenverantwortung&ldquo; der Unternehmen hat sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder als Irrglaube herausgestellt. In der Theorie erh&ouml;hen Unternehmen ihre Profite dadurch, dass sie ihre Effizienz steigern und immer bessere Produkte entwickeln. In der Praxis erh&ouml;hen sie ihre Profite auch auf viele sch&auml;dliche Arten: Mit Briefkastenfirmen und Buchhaltungstricks. Mit rechtlosen Leiharbeitern aus Rum&auml;nien. Mit dem Verkauf von toxischen Finanzprodukten. Mit Schummelsoftware bei Dieselfahrzeugen. Mit Staatsauftr&auml;gen, bei denen man den Staat &uuml;ber den Tisch zieht.<br>\nDie Kernfrage lautet jedes Mal: Schafft der Markt einen finanziellen Anreiz f&uuml;r Unternehmen, im Interesse der Allgemeinheit zu handeln? Leider lautet die Antwort oft: Nein. Egal ob es um den Schutz des Weltklimas geht oder um die Impfstoffherstellung.<br>\n(&hellip;) F&uuml;r die Impfkrise der EU ist die Bundesregierung mitverantwortlich: Sie war in den Beschaffungsprozess der EU eingebunden. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums war sogar direkt an den Verhandlungen mit Pharmakonzernen beteiligt. Zudem hat die Bundesregierung im Sommer 2020 viel Zeit vergeudet: Nachdem Deutschland bereits eigene Liefervertr&auml;ge abgeschlossen hatte, wollte Angela Merkel die Verantwortung doch nach Br&uuml;ssel abgeben. Die Kommission musste neu verhandeln.<br>\nDas Versagen von EU und Bundesregierung bei der Impfstoffbeschaffung m&uuml;sste von den Medien viel gr&uuml;ndlicher analysiert werden. Nur so lassen sich weitere Fehler vermeiden und Auswege aus der aktuellen Misere finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/09-2021\/impfstoffe-das-versagen-der-eu\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>WHO lehnt geplanten Impfpass ab<\/strong><br>\nDie WHO hat ernste Bedenken gegen den von der EU geplanten Corona-Impfpass. So sei unsicher, wie lange die Immunit&auml;t nach einer Impfung anhalte, sagte WHO-Regionaldirektor Kluge. Das ist nicht seine einzige Sorge.<br>\nDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) lehnt die von der EU-Kommission geplanten Impfp&auml;sse ab. Es sei unsicher, wie lang eine Immunit&auml;t anhalte, sagte der WHO-Regionaldirektor f&uuml;r Europa, Hans Kluge, der &ldquo;Welt&rdquo;. Auch k&ouml;nne ein Impfstoff nicht unbedingt die Ansteckung anderer Menschen verhindern.<br>\n&ldquo;Wir verstehen, dass Regierungen mit der politischen Realit&auml;t konfrontiert sind. Trotzdem gibt es ernste Bedenken.&rdquo;<br>\nDie f&uuml;r den Sommer angek&uuml;ndigte Einf&uuml;hrung sei vermutlich unvermeidlich, aber keine Empfehlung der WHO, so Kluge.<br>\nKluge: Corona-Pandemie in zehn Monaten vorbei<br>\nKluges Ansicht nach ist die Corona-Pandemie in rund zehn Monaten zu Ende. Er gehe davon aus, dass 2021 ein weiteres Covid-Jahr werde.<br>\nMan wisse in diesem Jahr viel mehr als noch im vergangenen: &ldquo;Deshalb gehe ich davon aus, dass die Pandemie Anfang 2022 vorbei ist.&rdquo; Das w&uuml;rde nicht bedeuten, dass das Virus dann weg sei, aber es br&auml;uchte wahrscheinlich keine &ldquo;st&ouml;renden Interventionen&rdquo; mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/corona-impfpaesse-who-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Watchlist EUropa vom 09. M&auml;rz 2021<\/strong><br>\nAn Vorschusslorbeeren hat es nicht gefehlt, als Mario Draghi das Amt des Premierministers in Italien &uuml;bernahm. Nach dem Euro werde &ldquo;Super Mario&rdquo; nun auch das schw&auml;chste Euroland retten, hie&szlig; es in Rom, Berlin und Br&uuml;ssel.<br>\nZudem sollte der fr&uuml;here EZB-Chef den Streit um den Corona-Aufbaufonds vergessen machen. Insgesamt 209 Mrd. Euro stehen Rom aus dem neuen schuldenfinanzierten EU-Topf zu. Am Streit ums billige Geld war die alte Regierung Conte zerbrochen.<br>\nTats&auml;chlich nimmt sich Draghi nun das hei&szlig;e Eisen vor. Allerdings anders, als man erwartet h&auml;tte: Er will sich nicht pers&ouml;nlich um den Reformplan k&uuml;mmern, den die EU als Gegenleistung f&uuml;r Finanzhilfen verlangt.<br>\nNein, das sollen Berater von McKinsey tun. Draghi habe sich zu diesem &ldquo;Kunstgriff&rdquo; entschlossen, weil die Zeit f&uuml;r den Entwurf des Reformplans sehr knapp ist, schreiben italienische Zeitungen<br>\nSp&auml;testens im April muss die neue Regierung ihren Plan in Br&uuml;ssel vorlegen. Ansonsten l&auml;uft Italien Gefahr, die Finanzhilfen der EU-Kommission nicht zu erhalten. Wegen der Regierungskrise im Januar ist Rom in Verzug.<br>\nDem Votum des Volkes entzogen<br>\nAllerdings d&uuml;rfte es nicht nur die Zeitnot sein, die Draghi zu seiner umstrittenen Wahl bewog. Mit McKinsey kann er die Reformen auch entpolitisieren; unpopul&auml;re Entscheidungen werden auf externe &ldquo;Experten&rdquo; abgeschoben.<br>\nMan kennt das aus Berlin, wo sich Ex-Verteidigungsministerin von der Leyen ebenfalls auf den Rat von McKinsey verlassen hat. Oder aus Paris, wo Pr&auml;sident Macron neuerdings dieselbe Firma zu Rate zieht.<br>\nEs zeigt einen ebenso m&auml;chtigen wie bedenklichen Trend in der EU-Politik. Die entscheidenden Fragen zu Wirtschaft und Finanzen werden dem Votum des Volkes entzogen. Das letzte Wort haben Br&uuml;ssel &ndash; und die Berater&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/draghis-berater-kerrys-besuch-und-eine-message-von-kamala-harris\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">lost in europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Kraft der direkten Demokratie: Gesetz zur elektronischen ID abgeschmettert<\/strong><br>\nIn der Schweiz kann die Bev&ouml;lkerung &uuml;ber umstrittene Gesetze abstimmen, und sie hat beim Bundesgesetz &uuml;ber elektronische Identifizierungsdienste (EID-Gesetz) davon Gebrauch gemacht. Das Gesetz, das die ID2020-Agenda in der Schweiz ma&szlig;geblich vorangebracht h&auml;tte, wurde mit einer Mehrheit von fast zwei Dritteln abgelehnt.<br>\nVor ein paar Tagen hatte ich &uuml;ber die Volksabstimmung in der Schweiz &uuml;ber die digitale ID geschrieben und warum solche Gesetze schlimm sind.<br>\nEs hat schon seinen Grund, warum man in anderen L&auml;ndern dem Volk solche Rechte vorenth&auml;lt. 64.4 Prozent haben gegen das Gesetz gestimmt. Wenn das Volk &uuml;berall gefragt werden m&uuml;sste, k&ouml;nnte man sch&ouml;ne Dinge, die der Rockefeller Stiftung, Microsoft und Co. so wichtig sind, wie die Einf&uuml;hrung eines zwangsweisen elektronischen Impfpasses in &Ouml;sterreich &hellip;&hellip; oder die elektronische B&uuml;rgernummer in Deutschland &hellip;&hellip; gar nicht Gesetz werden lassen. Das Weltwirtschaftsforum w&auml;re schwer entt&auml;uscht. Dass die Schweiz nicht mitmacht, k&ouml;nnen die IT-Konzern ja noch verkraften, aber das muss ein einmaliger Ausrutscher bleiben. Es lebe die repr&auml;sentative Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/eid-schweiz-gescheitert\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Theorien sind nicht Fakten<\/strong><br>\n(&hellip;) Man kann das Virus rein als naturwissenschaftliches Problem betrachten. Allerdings w&auml;re das bereits mit Blick auf die sozialen &Uuml;bertragungswege naiv. Und was wissen Naturwissenschaften &uuml;ber die N&ouml;te des Homeschooling, &uuml;ber den Alltag in Pflegeheimen, &uuml;ber drohende Insolvenz, Suizidgefahren, Arbeitslosigkeit oder Obdachlosigkeit? Hier sind andere Disziplinen gefragt, etwa die fr&uuml;hkindliche P&auml;dagogik, die Soziologie, Psychologie oder Sozialarbeitswissenschaft. Die aber werden noch immer kaum geh&ouml;rt, weil ihre Kritik dem szientistischen Mainstream als &bdquo;unwissenschaftlich&ldquo; gilt. Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar behauptete j&uuml;ngst: &bdquo;Virologen haben keine Meinung, die haben Fakten.&ldquo; Tats&auml;chlich aber haben auch die Naturwissenschaften keine &bdquo;Fakten&ldquo;. Sie m&ouml;gen Tonnen an Daten sammeln, kommen aber auch nur zu Theorien &uuml;ber jene Fakten, die mit anderen Theorien konkurrieren&hellip;<br>\nTraditionell sollen die Wissenschaften von der Angst vor Naturgewalten befreien. Nun aber kommen heftige Panikimpulse direkt aus diesen Disziplinen. Das ist nicht unbeabsichtigt: Angst ist aus epidemiologischen oder auch &ouml;kologischen Gr&uuml;nden n&uuml;tzlich, wenn harte Ma&szlig;nahmen durchzusetzen sind&hellip;<br>\nWie sehr den gefeierten Disziplinen die politische Umarmung schmeichelt, zeigt sich, wo sie sich an die Regierung regelrecht heranschmei&szlig;en. Etwa bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina oder beim Ethikrat, der zuletzt, wie von der Regierung bestellt, &bdquo;Sonderrechte&ldquo; f&uuml;r Geimpfte ablehnte. Zwar h&ouml;rt man aus den Expertenkreisen jetzt immer &ouml;fter, dass am Ende immer die Politik entscheide. Was aber, wenn diese &uuml;berfordert, ja h&ouml;rig ist? Niemand kann bezweifeln, dass die Politik sich Rat holen und die Wissenschaft diesen auch geben sollte. Doch mahnt der Schmusekurs von Regierung und Wissenschaft zur Vorsicht. Die Politik will Zeit gewinnen und unpopul&auml;re Entscheidungen als alternativlos markieren. Da sollte sich Wissenschaft nicht zum Zwecke der ideologischen Akzeptanzbeschaffung funktionalisieren lassen.<br>\nSchon Habermas prognostizierte eine expertokratische &bdquo;Verwissenschaftlichung der Politik&ldquo;, die eine &bdquo;Entpolitisierung der Masse&ldquo; bewirke. Die Demokratie schlittert in eine Routine institutionalisierter Kompetenz&uuml;berschreitung, wenn Politik und Beratung am Parlament vorbei per Notverordnung regieren. In parlamentarischen Verfahren stecken immer grundlegende Wertentscheidungen, die laut Habermas stets an das wertbehaftete Selbstverst&auml;ndnis der Bev&ouml;lkerung zur&uuml;ckzubinden sind. Nehmen wir die schwerwiegende Frage nach der Impfreihenfolge: Wurde diese vor ihrer Festlegung ernsthaft diskutiert?<br>\nAn die Stelle demokratischer Deliberation der politischen Frage, wie wir gemeinsam leben oder auch sterben wollen, darf nicht l&auml;nger die Unterwerfung der Exekutive unter das szientistische Diktat weniger, machtpolitisch unreflektierter Naturwissenschaften treten. Umgekehrt sollten sich die gefeierten Disziplinen wieder etwas Abstand zur Macht g&ouml;nnen &ndash; auch um den kritischen Wissenschaften etwas Platz zu machen, die derzeit &bdquo;gesilenced&ldquo; werden. Oder will man die Kritik weiter der Querdenkerei &uuml;berlassen? Es geht bei Corona nicht nur um &bdquo;Naturforschung&ldquo;, sondern um das Zusammenleben. Auch in dieser Hinsicht w&auml;re es ermutigend, wenn sich die derzeit gehypten Wissenschaften als lernf&auml;hig erweisen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/theorien-sind-nicht-fakten\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Demonstranten in Myanmar sagen, dass ein Angriff auf Chinas Pipelines eine &ldquo;interne Angelegenheit&rdquo; w&auml;re<\/strong><br>\nRangun &ndash; Die Menschen in Myanmar haben in den sozialen Medien scharf reagiert, nachdem Beijing ernsthafte Bedenken &uuml;ber die Sicherheit seines ehrgeizigen Zwillingspipelineprojektes im Lande ge&auml;u&szlig;ert hatte und sagte, dass es eine &ldquo;interne Angelegenheit&rdquo; sei, ob die Pipelines gesprengt werden oder nicht.<br>\n(&hellip;) Das Dokument enth&uuml;llte, dass Bai Tian, der Generaldirektor der Abteilung f&uuml;r &auml;u&szlig;ere Sicherheitsangelegenheiten des chinesischen Au&szlig;enministeriums, das Milit&auml;rregime bat, die Sicherheit der &Ouml;l- und Erdgaspipelines zu gew&auml;hrleisten, nachdem im ganzen Land eine antichinesische Stimmung wegen seiner Haltung zum Putsch aufgekommen war.<br>\nDas Projekt erstreckt sich &uuml;ber fast 800 Kilometer und besteht aus zwei Pipelines, die parallel vom Hafen Kyaukphyu im Rakhine-Staat am Golf von Bengalen durch die Regionen Magwe und Mandalay und den n&ouml;rdlichen Shan-Staat verlaufen, bevor sie nach China gelangen&hellip;<br>\nDas Projekt, das von der staatlichen China National Petroleum Corporation (CNPC) entwickelt wurde&hellip; ist seit 2013 umstritten und provoziert den Widerstand von Gemeinden und Umweltorganisationen. Der Vertrag f&uuml;r das Projekt wurde 2008 unter dem Milit&auml;rregime unterzeichnet&hellip;<br>\nChinas offensichtliche Verfolgung seiner eigenen Interessen hat die Opposition der Bev&ouml;lkerung Myanmars gegen Pekings Interessen im Lande verst&auml;rkt. Als Reaktion auf Chinas Vers&auml;umnis, den Putsch zu verurteilen, teilten mehr als 50.000 Menschen in den sozialen Medien eine Statusmeldung, die die Bewegungen zum Boykott chinesischer Produkte im Lande aufforderte.<br>\nDar&uuml;ber hinaus teilten fast 1 Mio. Menschen auf Facebook und Twitter in burmesischer, chinesischer und englischer Sprache eine Nachricht, die besagt, dass Pekings Verfolgung eigener Interessen zeigt, dass China offiziell den Tod und die Verletzungen des Volkes in Myanmar als innerstaatliche Angelegenheit betrachtet und dass seine eigenen Interessen an erster Stelle stehen.<br>\nDie Benutzer der sozialen Medien sagten China: &ldquo;Wenn Sie immer noch der Meinung sind, dass das, was zur Zeit in Myanmar geschieht, eine innere Angelegenheit ist, dann ist die Sprengung der Erdgaspipeline, die durch Myanmar f&uuml;hrt, auch eine innere Angelegenheit.&ldquo;&hellip; &ldquo;Wir, das Volk Myanmars, haben nichts mehr zu verlieren. Wenn bei der UNO-Sitzung wieder ein Veto eingelegt wird, wird das Volk von Myanmar dasselbe mit China tun!&rdquo; sagten sie.<br>\n(&hellip;) Viele Twitter-Benutzer schrieben auch, dass, wenn China weiterhin die inoffizielle illegitime Junta unterst&uuml;tzt, die in Myanmar ans&auml;ssigen chinesischen Unternehmen bald zu Fall gebracht werden m&uuml;ssen, einschlie&szlig;lich des Pipelineprojektes. Sie sagten, dass sie Bergbauprojekte und jedes Gesch&auml;ft im ganzen Land zur Zerst&ouml;rung anvisieren w&uuml;rden.<br>\nSeit der Macht&uuml;bernahme durch das Milit&auml;r hat China wiederholt darauf bestanden, dass die Machtergreifung der Streitkr&auml;fte von der demokratisch gew&auml;hlten Regierung eine innere Angelegenheit Myanmars sei, auch bei Sitzungen des UN-Sicherheitsrates und des Menschenrechtsrates. Die chinesische Botschaft in Myanmar sieht sich t&auml;glich mit Protesten konfrontiert, die fordern, dass Peking seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Milit&auml;r in Myanmar einstellt. Dar&uuml;ber hinaus ist unter der Bev&ouml;lkerung Myanmars eine antichinesische Stimmung entstanden, die sich in Form eines Boykotts chinesischer Produkte &auml;u&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.irrawaddy.com\/news\/burma\/myanmar-protesters-say-attack-chinas-pipelines-internal-affair.html\">The Irrawaddy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Eigene &Uuml;bersetzung, Originaltitel: &bdquo;Myanmar Protesters Say an Attack on China&rsquo;s Pipelines Would Be &lsquo;Internal Affair&rsquo;&ldquo;. In unserem gestrigen Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70527\">Eskalation im B&uuml;rgerkrieg<\/a>&ldquo; wurde bereits auf die entt&auml;uschende Haltung Chinas gegen&uuml;ber den Ereignissen in Myanmar hingewiesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Syrien: Raketen gegen &Ouml;lgesch&auml;fte der T&uuml;rkei und islamistischer Milizen<\/strong><br>\n(&hellip;) Wie an dieser Stelle bereits berichtet, liegt den Machtk&auml;mpfen in Idlib auch die Absicht des al-Qaida-Abk&ouml;mmlings HTS zugrunde, sich als moderate Opposition darzustellen. HTS-F&uuml;hrer al-Golani will sich als Verhandlungspartner f&uuml;r Vereinbarungen zu Idlib etablieren. Bislang gilt die HTS als terroristische Miliz, die nach dem Willen der syrischen Regierung und Russlands Idlib m&ouml;glichst r&auml;umen soll. Doch die Machtverh&auml;ltnisse sind kompliziert.<br>\nGarantiemacht der Opposition: Die T&uuml;rkei<br>\nDabei kommt es besonders auf die Position der T&uuml;rkei an. Sie operiert in Grenzzonen zu Idlib und besonders im Gro&szlig;raum Aleppo mit ihren verb&uuml;ndeten islamistischen Milizen der sogenannten Nationalen Syrischen Armee. Das Verh&auml;ltnis der T&uuml;rkei zu HTS ist nicht ganz so eindeutig, offiziell kann man nicht von einem B&uuml;ndnis sprechen, aber es gibt immer wieder Zeichen einer Interessensgemeinschaft und N&auml;he, vor allem der t&uuml;rkische Geheimdienst spielt da eine Rolle, die der Unterst&uuml;tzung einer terroristischen Gruppe, die die HTS offiziell ist, doch bedenklich nahekommt&hellip;<br>\nEindeutig ist das gro&szlig;e Ziel der T&uuml;rkei: m&ouml;glichst viel Kontrolle auf der syrischen Seite ihrer Grenze zum Nachbarland, m&ouml;glichst tief in das Nachbarland hineinreichend, um, wie Ankara es reklamiert, aus einem &ldquo;nationalen Sicherheitsinteresse&rdquo; heraus die Kurden zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, die mit ihrer Selbstverwaltung in den Gebieten im Norden Syriens ein demokratisches Modell aufbauten, das Ankara widerstrebt und als feindlich tituliert. Das ist gem&auml;&szlig;igt formuliert. Es gibt viele Stimmen, die in der T&uuml;rkeipolitik in Syrien eine kriegerische, neo-osmanische Expansionspolitik sehen, die sich Teile von Syrien einverleiben will&hellip;<br>\nAngriffe auf den &Ouml;lhandel<br>\nMit der t&uuml;rkischen Besatzung von Zonen in Nordsyrien und wichtiger Grenz&uuml;berg&auml;nge gehen seit Er&ouml;ffnung des Kriegsschauplatzes Syrien Jahren auch lukrative Gesch&auml;fte einher. Zum Beispiel der Handel mit &Ouml;l in dem Land, dessen Bev&ouml;lkerung es bitter an &ldquo;Fuel und Food&rdquo; fehlt. Auch in diesem Gesch&auml;ftsfeld arbeitet die T&uuml;rkei mit islamistischen Milizen zusammen&hellip;<br>\nLaut Informationen des Syrian Observatory for Human Rights (SOHR&hellip; sollen bei dem Gro&szlig;feuer in al-Hamran &ldquo;180 Lastwagen und Tankwagen&rdquo; verbrannt sein und es seien mindestens vier Menschen get&ouml;tet worden.<br>\nOffiziell gibt es keine Aussagen, wer f&uuml;r die Angriffe verantwortlich ist. Spekuliert wird vonseiten der islamistischen Milizen, dass die Raketen von einem russischen Schiff abgefeuert wurden. Ausgeschlossen ist das nicht, da die syrische Regierung derartige Gesch&auml;fte auf ihrem Territorium &ldquo;mit gestohlenem &Ouml;l&rdquo; nicht gut akzeptieren kann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Syrien-Raketen-gegen-Oelgeschaefte-der-Tuerkei-und-islamistischer-Milizen-5076056.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Israels Angriffe in Syrien stellen Moskaus Geduld auf die Probe<\/strong><br>\n&ldquo;Ein Gegenschlag wird bald folgen&rdquo;<br>\nEin Meinungsbeitrag von Scott Ritter<br>\nWie Russland auf Israels Angriffe auf iranische Ziele in Syrien reagiert, k&ouml;nnte den Unterschied ausmachen, ob die Lage in der Region zu einem ausgewachsenen Krieg &uuml;berkocht oder weiterhin auf dem aktuellen Niveau k&ouml;chelt &ndash; welches an sich schon gef&auml;hrlich genug ist.<br>\nIn einer offiziellen Erkl&auml;rung von Ende Februar deutete der Sondergesandte des russischen Pr&auml;sidenten f&uuml;r Syrien Alexander Lawrentjew an, dass Moskau zusehends die Geduld mit Israel wegen dessen Luftangriffe gegen angebliche iranische Ziele auf syrischem Boden verliert&hellip;<br>\nDiese Verkn&uuml;pfung &uuml;bertr&auml;gt sich denn auch auf die nicht gerade verbl&uuml;mte Androhung eines &ldquo;Gegenschlags&rdquo; und einer &ldquo;m&ouml;glichen Eskalation der Gewalt&rdquo;. Kurz gesagt war Lawrentjews Warnung die offenste Drohung gegen Israel, die er anbringen konnte, ohne gleich das Offensichtliche auszusprechen: Falls Israel weiterhin Syrien bombardiert, wird Russland keine andere Wahl haben, als israelische Flugzeuge abzuschie&szlig;en&hellip;<br>\n(&hellip;) Russland, das die unbedingte Notwendigkeit der iranischen Eins&auml;tze in Syrien anerkennt, versuchte eindringlich, Iran dazu zu bewegen, dass dieser seine Pr&auml;senz entlang der umstrittenen syrischen Grenze zu Israel reduziert. Doch Russland hatte den Anstrengungen Irans zum Bewaffnen der Hisbollah nur wenig entgegenzusetzen: Der Iran versorgt die Hisbollah parallel zu anderen proiranischen Kr&auml;ften, die innerhalb Syriens operieren. Als solches nahm Russland daher eine &ldquo;H&auml;nde weg&rdquo;-Haltung ein, wenn es um israelische Milit&auml;rschl&auml;ge gegen Ziele geht, die mit iranischen Aktivit&auml;ten verbunden sind &ndash; und dabei nicht unmittelbar mit der Unterst&uuml;tzung der syrischen Regierung zusammenh&auml;ngen. Und obwohl Russland Israel wiederholt vor der destabilisierenden Wirkung von dessen Luftangriffen gewarnt hatte, vermied es Russland tunlichst, direkte Drohungen gegen Israel auszusprechen. Nun &auml;ndert sich mit Lawrentjews &Auml;u&szlig;erung diese Mathematik.<br>\nIsrael bereitet sich seit Langem auf einen Konflikt mit Iran auf breiterer Front vor. Einige israelische Sicherheitsexperten sagen voraus, &ldquo;S&uuml;dsyrien k&ouml;nnte zum Schauplatz des ersten Krieges im Norden zwischen Israel und den iranischen Streitkr&auml;ften werden&rdquo; &ndash; irgendwann im laufenden Jahr 2021.<br>\nEine wichtige Variable in Israels Kalk&uuml;l zum Bewerten der Durchf&uuml;hrbarkeit eines solchen Konflikts lautet: Wie w&uuml;rde Russland darauf reagieren? &hellip;<br>\nMit der Erkl&auml;rung, dass Russlands &ldquo;Fass der Geduld&rdquo; in Bezug auf Israels Aktionen in Syrien bald &uuml;berlaufen werde, hat Lawrentjew deutlich gemacht: Israel kann bei fortgesetzten Angriffen auf iranische Ziele innerhalb Syriens nicht l&auml;nger von russischer Unt&auml;tigkeit ausgehen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/113942-israels-angriffe-in-syrien-stellen-moskaus-geduld-auf-die-probe\/\">RT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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