{"id":70649,"date":"2021-03-12T08:03:50","date_gmt":"2021-03-12T07:03:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649"},"modified":"2021-03-12T08:03:50","modified_gmt":"2021-03-12T07:03:50","slug":"hinweise-des-tages-3818","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h01\">Am besten jetzt gleicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h02\">Ein Jahr Lernen am Esstisch statt in der Klasse &ndash; eine Zwischenbilanz aus Sicht der Eltern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h03\">Stadt plant &Ouml;ffnungen: Weimar schert bei Corona-Strategie aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h04\">Saarl&auml;ndisches Gericht hebt Beschr&auml;nkung im Einzelhandel auf &ndash; HDE gibt weiteren Klagen gute Chancen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h05\">Warum Bayern eine Million &uuml;berteuerte und mangelhafte Atemmasken kaufte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h06\">Kostenexplosion bei Olaf Scholz: Ausgaben f&uuml;r Berater um 600 Prozent gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h07\">Coronahilfen: &bdquo;Ich bin gespannt, was die Ermittlungen noch ans Licht bringen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h08\">Hackerangriff offenbart ein Problem mit dem mRNA-Impfstoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h09\">Globaler F&uuml;hrungskampf in der Elektroautobranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h10\">Erstes Sozialpartnermodell auf der Grundlage des Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetzes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h11\">Scheuers Pkw-Mautdebakel: Dann doch lieber eine halbe Milliarde Steuergelder riskieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h12\">&raquo;Symbolisch f&uuml;r den Umgang mit DDR-Biographien&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h13\">10 Jahre Fukushima: Als die Welt zitterte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70649#h14\">Konjunkturpaket USA: Biden, der Sozialdemokrat?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Am besten jetzt gleicher<\/strong><br>\nNeue Daten belegen: Die Pandemie trifft die Armen am st&auml;rksten. Die Seuche wird enden, die Ungleichheit bleibt. Sie sollte das gr&ouml;&szlig;ere Thema im Superwahljahr sein.<br>\nVor dem Virus sind wir alle gleich: Vielleicht war dieser Satz von Anfang eher eine Durchhalteparole als eine Beschreibung der Realit&auml;t. Konsens in der Politik, Solidarit&auml;t in der Gesellschaft &ndash; das half, zumindest anfangs. Wenn wir schon nichts tun konnten au&szlig;er zu Hause bleiben, wussten wir uns wenigstens darin einander gleich.<br>\nAber mit der Zeit wurde, vielleicht aus Ersch&ouml;pfung, aus diesem Wir wieder ein Ich. Und nun tritt deutlicher noch als zuvor zutage, wie unterschiedlich die Pandemie Einzelne trifft und woran man erkennen kann, wer besonders gef&auml;hrdet ist: an der Armut. Die &Auml;rmsten leiden am meisten unter der Pandemie. Das zeigt nun ein Datenreport zur sozialen Ungleichheit, unter anderem vom Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung, mit eindr&uuml;cklichen Zahlen.<br>\nMenschen in schlechter bezahlten Jobs sind st&auml;rker von Kurzarbeit bedroht. Minijobber verlieren h&auml;ufiger ihre Arbeit. Wer schon vorher gemessen am Einkommen zu den unteren 20 Prozent der Gesellschaft geh&ouml;rte, ger&auml;t &uuml;berdurchschnittlich oft in finanzielle Notlagen. Dazu kommen die Kosten: Im Hartz-IV-Regelsatz sind monatlich 4,70 Euro f&uuml;r Hygieneartikel vorgesehen, das reicht f&uuml;r zwei FFP2-Masken &ndash; sofern man die &uuml;brige Hygiene wegl&auml;sst. Die Bundesregierung diskutiert seit dem vergangenen Sommer ergebnislos &uuml;ber eine L&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2021-03\/coronavirus-pandemie-armut-daten-report-bundestag-wahlkampf\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Eine Verfestigung von Armutsrisiken und mehr: Der Datenreport 2021. Ein Sozialbericht f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland<\/strong><br>\n&raquo;Wer in Deutschland einmal unter die Armutsgrenze rutscht, bleibt immer &ouml;fter l&auml;nger arm. So betr&auml;gt der Anteil dauerhaft von Armut bedrohter Menschen an allen Armen 44 % &ndash; und ist damit mehr als doppelt so hoch wie noch 1998.&laquo; Das berichtet das Statistische Bundesamt am 10. M&auml;rz 2021 unter der &Uuml;berschrift Armutsrisiken haben sich in Deutschland verfestigt und legt den Finger auf eine offene Wunde, die von vielen anderen Studien und Berichten in den vergangenen Jahren ebenfalls angesprochen wurde. Zugleich geht es aber auch um die vieldiskutierte Frage, ob und welche Auswirkungen die seit einem Jahr das Land im W&uuml;rgegriff haltende Corona-Pandemie hat (so lautet der Untertitel der Mitteilung des Statistischen Bundesamtes: &bdquo;Datenreport 2021 &uuml;ber ungleiche Lebensbedingungen und die Folgen von Corona&ldquo;): &raquo;Zudem droht die Corona-Pandemie die finanzielle Situation benachteiligter Gruppen zu versch&auml;rfen: Auch wenn h&ouml;here Einkommensgruppen im ersten Lockdown h&auml;ufiger Einkommenseinbu&szlig;en hatten, k&auml;mpften neben Selbstst&auml;ndigen besonders Menschen mit niedrigen Einkommen, Geringqualifizierte und Alleinerziehende mit finanziellen Schwierigkeiten.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/03\/10\/datenreport-2021\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Parit&auml;tischer kritisiert Konjunkturpaket als armutspolitischen Fehlschlag &ndash; Forderung nach Hartz-IV-Erh&ouml;hung<\/strong><br>\nAls massiven armuts- und konjunkturpolitischen Fehlschlag wertet der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband die Konjunkturma&szlig;nahmen der Bundesregierung anl&auml;sslich der heute ver&ouml;ffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Wirkung der Coronahilfen aus dem vergangenen Jahr. Der Verband fordert gezielte Hilfen f&uuml;r arme Haushalte f&uuml;r die Dauer der Krise und eine deutliche Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze in Hartz IV und der Altersgrundsicherung.<br>\n&ldquo;Die Konjunkturpolitik der Bundesregierung zeigt eine bemerkenswerte soziale Schlagseite,&rdquo; so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes.<br>\nDie Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigten nach Ansicht des Verbandes eindeutig, dass von den Konjunkturma&szlig;nahmen vor allem wohlhabende Haushalte profitiert haben.<br>\n&ldquo;Es ist absolut unverst&auml;ndlich, dass die Not armer Menschen so derma&szlig;en missachtet und eine weitere Vertiefung der sozialen Spaltung in Kauf genommen wird&rdquo;, so Ulrich Schneider weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/neue-zahlen-des-statistischen-bundesamtes-paritaetischer-kritisiert-konjunkturpaket-als-armutspoliti\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein Jahr Lernen am Esstisch statt in der Klasse &ndash; eine Zwischenbilanz aus Sicht der Eltern<\/strong><br>\nReferate via Videokonferenz, Englischunterricht mit Eltern an der Seite und sehr viele erledigte oder verstaubte Arbeitsbl&auml;tter brachte das COVID-Jahr 2020\/21. In den langen Wochen und Monaten der Pandemie wurde der Schul- und Lernalltag der Kinder und Jugendlichen massiv eingeschr&auml;nkt. Neben den Herausforderungen f&uuml;r den Lernerfolg kamen fehlende soziale Kontakte au&szlig;erhalb der Familien, wie z. B. zu Mitsch&uuml;lerInnen, hinzu. Auch Eltern, insbesondere berufst&auml;tige Eltern, sind Mehrfachbelastung und Betreuungsunsicherheit ausgesetzt. Die Herausforderung, Lernen zu Hause zu organisieren, ist seit einem Jahr enorm. Zwar wird seit Herbst der Schulbetrieb vonseiten der Schulen mittels Distance-Learning deutlich besser organisiert, die Entwicklung des Schulbetriebs stagniert jedoch auf Kosten aller Beteiligten: Sch&uuml;lerInnen, Eltern und LehrerInnen. So sinnvoll das Einrichten von Distance-Learning kurzfristig war, es dauerte zu lange an. F&uuml;r die kommenden Schulmonate sollte Schule verl&auml;sslich mit regelm&auml;&szlig;igen Pr&auml;senzphasen geplant werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/ein-jahr-lernen-am-esstisch-statt-in-der-klasse\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Stadt plant &Ouml;ffnungen: Weimar schert bei Corona-Strategie aus<\/strong><br>\nAb kommenden Montag sollen die Gesch&auml;fte im th&uuml;ringischen Weimar wieder &ouml;ffnen. Ende M&auml;rz sollen sogar Besuche von Gastronomie, Theater und Kino wieder m&ouml;glich sein. Weimar verfolgt eine Strategie, die sich nicht mehr nach der Zahl von Infektionen richtet.<br>\nDie th&uuml;ringische Stadt Weimar will sich in der Coronavirus-Pandemie nicht l&auml;nger an Inzidenzwerten orientieren. Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Infektionsgeschehens sollen sich ab sofort nach einer selbst ausgearbeiteten &ldquo;Betten-Inzidenz&rdquo; richten. So hat es Oberb&uuml;rgermeister Peter Kleine mit seinem Krisenstab sowie Vertretern von &Auml;rzten und Wirtschaft beschlossen. Das sogenannte &ldquo;Weimarer Modell&rdquo; soll eine Normalisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens erm&ouml;glichen. Es muss vom Gesundheitsministerium aber noch abgesegnet werden. Mit Widerstand rechnet der parteilose Kleine allerdings nicht: &ldquo;Ich gehe davon aus, dass wir eine einvernehmliche L&ouml;sung finden werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Weimarer-Modell-Stadt-schert-bei-Corona-Regeln-aus-und-will-testen-lockern-und-oeffnen-article22417825.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gut so. Die willk&uuml;rlichen Inzidenzzahlen sollten endlich als das erkannt werden, was sie sind, ein Repressionsinstrument zur Aufrechterhaltung des Ausnahmezustands, wie der zuerst im Bewusstsein, dass dieser in absehbarer Zeit nie erreicht werden k&ouml;nnte, festgelegte Inzidenzwert von 35. Auch in Schweden zeigt sich die Untauglichkeit der Inzidenzzahlen als Grundlage weitreichender Eingriffe. Dort liegt die Inzidenz bei 263, aber mit aktuell einer relativ niedrige Fallsterblichkeit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Saarl&auml;ndisches Gericht hebt Beschr&auml;nkung im Einzelhandel auf &ndash; HDE gibt weiteren Klagen gute Chancen<\/strong><br>\nDer HDE bietet den Unternehmen in den 16 Bundesl&auml;ndern rechtlichen Beistand an. Genth meint:<br>\n&ldquo;Die Landesverb&auml;nde des HDE stehen ihren Mitgliedsunternehmen vor Ort f&uuml;r juristische Beratung zur Verf&uuml;gung. Da die Lage bei vielen H&auml;ndlern nach wie vor sehr schwierig ist, rechnen wir mit einer gro&szlig;en Zahl an Klagen.&rdquo;<br>\nAndere Klagen von verzweifelten H&auml;ndlern f&uuml;hrten ebenfalls zum Erfolg: So hat das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes eine wesentliche Vorschrift zur Beschr&auml;nkung des Einzelhandels am Mittwoch vorl&auml;ufig au&szlig;er Vollzug gesetzt.<br>\nDabei geht es um die Pflicht zur vorherigen Terminbuchung und die Beschr&auml;nkung auf einen Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfl&auml;che. Sie sei eine Ungleichbehandlung gegen&uuml;ber &ldquo;privilegierten Gesch&auml;ftslokalen&rdquo; wie Buchhandlungen und Blumenl&auml;den, in denen eine Person pro 15 Quadratmeter als &ldquo;infektionsschutzrechtlich unbedenklich&rdquo; angesehen werde, teilte das OVG mit (Az. 2 B 58\/21).<br>\nDie gegenw&auml;rtige Regelung verletze auch das Grundrecht der Berufsaus&uuml;bungsfreiheit und die Eigentumsgarantie. Zudem best&uuml;nden &ldquo;erhebliche Zweifel an der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Betriebseinschr&auml;nkungen&rdquo; &ndash; angesichts der derzeitigen Infektionslage.<br>\nIm Eilverfahren hatte die Betreiberin eines Computerladens gegen die Corona-Verordnung des Saarlandes geklagt. Sie durfte nur im sogenannten Termin-Shopping einen Kunden und eine weitere Person aus dessen Hausstand pro 40 Quadratmeter bedienen. Blumenl&auml;den und Buchhandlungen d&uuml;rfen dagegen einen Kunden pro 15 Quadratmeter.<br>\nEs fehle die Rechtfertigung, warum manche der Gesch&auml;fte, die nicht immer zur Sicherstellung der Versorgung der Bev&ouml;lkerung erforderlich seien, &ldquo;deutlich strenger&rdquo; behandelt w&uuml;rden als andere, teilte das OVG mit. Die Einhaltung der Hygieneregeln liege &ldquo;im ureigenen Interesse der Gesch&auml;ftsbetreibenden&rdquo;.<br>\nBei vielen Einzelhandelsgesch&auml;ften droht bei Fortdauer der &Ouml;ffnungsbeschr&auml;nkung existenzieller Schaden. Der Richter sieht es dahingestellt, ob die Wiederer&ouml;ffnung dieser Gesch&auml;fte mit strengen Hygienevorgaben nicht sogar eher zu einer Entspannung des Einkaufsgeschehens und weniger Kundenansammlungen in gro&szlig;en M&auml;rkten und Vollsortimentern beitragen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/114209-saarlaendisches-gericht-hebt-beschraenkung-im-einzelhandel-auf\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ziemlich deutlich wird also mit einer Klagewelle gegen die Verordnungen der Exekutive in Bund und L&auml;ndern gedroht &ndash; und das in einem Superwahljahr.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Warum Bayern eine Million &uuml;berteuerte und mangelhafte Atemmasken kaufte<\/strong><br>\nUngeachtet davon schwelt derweil in Dobrindts Heimatbundesland Bayern bereits der n&auml;chste Masken-Skandal: Unter anderem soll das CSU-gef&uuml;hrte Gesundheitsministerium vor einem Jahr &uuml;berteuerte und wohl auch mangelhafte FFP2-Masken bei einer Schweizer Firma gekauft haben &ndash; auf Vermittlung mehrerer CSU-Politiker.<br>\n&ldquo;Die Beschaffung von Schutzmasken durch das bayerische Gesundheitsministerium wirft viele Fragen auf&rdquo;, sagte der bayerische FDP-Chef Daniel F&ouml;st auf Anfrage unserer Redaktion. Die CSU sei auch mit Blick auf den Fall N&uuml;&szlig;lein gut beraten, &ldquo;hier f&uuml;r umfassende Aufkl&auml;rung zu sorgen&rdquo;, betonte F&ouml;st, der f&uuml;r die Liberalen im Bundestag sitzt. Er forderte die CSU zu Transparenz auf: &ldquo;Die Amigo-Zeiten m&uuml;ssen endg&uuml;ltig vorbei sein.&rdquo;<br>\nTats&auml;chlich erinnern die Vorg&auml;nge die bayerische Opposition an die 1990er Jahre, als der damalige bayerische Ministerpr&auml;sident Max Streibl &uuml;ber Freundschaftsdienste f&uuml;r Unternehmer stolperte und schlie&szlig;lich zur&uuml;cktrat. In dem Korruptions- und Bestechungsskandal waren auch weitere CSU-Politiker verwickelt und pr&auml;gt das Image der Partei bis heute &ndash; auch wegen immer wieder aufkommender vergleichbarer Aff&auml;ren.<br>\nIm Mittelpunkt stehen erneut CSU-Politiker, darunter die CSU-Europaabgeordnete Monika Hohlmeier, Tochter des CSU-&Uuml;bervaters Franz Josef Strau&szlig; und CSU-Innenstaatssekret&auml;r Stephan Mayer. Zudem der Partei nahestehende Personen, wie die Tochter des ehemaligen CSU-Generalsekret&auml;rs Gerold Tandler, Andrea Tandler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/masken-affaere-union-bayern-million-ueberteuerte-mangelhafte-masken-kaufte-35615954\">Web.de<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Mangelhafte Transparenzpflichten: Die undurchsichtigen Unternehmensbeteiligungen der Abgeordneten<\/strong><br>\nIn der Maskenaff&auml;re um Georg N&uuml;&szlig;lein und Nikolas L&ouml;bel spielen intransparente Beratungsfirmen eine zentrale Rolle. Recherchen von abgeordnetenwatch.de und t-online zeigen nun, dass zahlreiche Abgeordnete &uuml;ber undurchsichtige Unternehmensbeteiligungen verf&uuml;gen. Manche Firmen sind im Ausland ans&auml;ssig, andere verdienen ihr Geld mit &ouml;ffentlichen Auftr&auml;gen. Wer ihre Gesch&auml;ftspartner sind, bleibt fast immer im Dunkeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/lobbyismus\/die-undurchsichtigen-unternehmensbeteiligungen-der-abgeordneten\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kostenexplosion bei Olaf Scholz: Ausgaben f&uuml;r Berater um 600 Prozent gestiegen<\/strong><br>\nAls IT-Berater mehr Gehalt als die Kanzlerin? Kein Problem &ndash; zumindest im Finanzministerium. Dort sind die Kosten f&uuml;r externe Expertise seit 2015 durch die Decke geschossen.<br>\nWer als IT-Berater f&uuml;r SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz arbeitet, kann mitunter sogar mehr verdienen als die Kanzlerin: Satte 646.000 Euro zahlte der Bundesfinanzminister in den Jahren 2018 und 2019 einem einzigen Projektleiter. Und wof&uuml;r? Endlich mal die verz&ouml;gerte Datenbank der Finanzkontrolle Schwarzarbeit an den Start bringen. [&hellip;]<br>\nDoch es sind nicht nur einzelne Berater &ndash; oder auch Beraterinnen &ndash; die gut am Ministerium des obersten Schatzmeisters verdienen. Die Kosten beim Bundesfinanzministerium f&uuml;r externe Beratung insgesamt sind zwischen 2015 und 2019 um fast 600 Prozent gestiegen: von 5,3 Millionen Euro auf 30,4 Millionen Euro. Das geht aus einer Aufstellung des Ministeriums f&uuml;r den Haushaltsausschuss hervor, die dem Tagesspiegel exklusiv vorliegt. Etwa 90 Prozent der Kosten entfallen dabei auf IT-Berater.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/kostenexplosion-bei-olaf-scholz-ausgaben-fuer-berater-um-600-prozent-gestiegen\/26994056.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Coronahilfen: &bdquo;Ich bin gespannt, was die Ermittlungen noch ans Licht bringen&ldquo;<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Betrugsf&auml;lle bei den Coronahilfen beruhen mutma&szlig;lich auf dem Klau von Identit&auml;ten. Dabei sollte das Antragsverfahren besonders sicher sein. F&uuml;r Steuerberater Ferdinand R&uuml;chardt ist der Fall klar: Da waren kriminelle Profis am Werk. [&hellip;]<br>\nWie erkl&auml;ren Sie sich die neuen F&auml;lle dann?<br>\nMit einer ziemlich hohen kriminellen Energie und technologischem Know-how. Es geht ja offenbar um Identit&auml;tsklau. Aber wie gesagt: Dann hat man immer noch nicht die Post abgefangen. Das ist schon ein starkes St&uuml;ck. Ich bin gespannt, was die Ermittlungen noch ans Licht bringen.<br>\nGibt es aus Ihrer Anwendersicht denn L&uuml;cken im Antragssystem?<br>\nDie offenkundigen und eklatanten M&auml;ngel zu Beginn der Coronahilfen wurden mittlerweile adressiert. Der jetzige Prozess ist sauber aufgesetzt. Fahrl&auml;ssigkeit im Umgang mit Steuergeld kann man der &ouml;ffentlichen Hand meines Erachtens jedenfalls nicht mehr vorwerfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/steuerberater-zu-betrugsfaellen-coronahilfen-ich-bin-gespannt-was-die-ermittlungen-noch-ans-licht-bringen\/26993836.html%20\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hackerangriff offenbart ein Problem mit dem mRNA-Impfstoff<\/strong><br>\nJournalisten und Wissenschaftler werteten vertrauliche E-Mails zum Pfizer-Impfstoff aus. Das Resultat ist nicht vertrauensbildend.<br>\nExperten der Europ&auml;ischen Arzneimittelagentur (EMA) richteten am 23. November 2020 noch eine Reihe offener Fragen zum Impfstoff an Pfizer\/Biontech. Zwei gr&ouml;ssere Einw&auml;nde betrafen die Herstellungsqualit&auml;t der mRNA-Vakzine.<br>\nEine Analyse der EMA hatte n&auml;mlich ergeben, dass diese Qualit&auml;t zu w&uuml;nschen &uuml;brig liess: Beim Vergleich von Impfdosen, die in den klinischen Studien eingesetzt wurden, mit solchen, die f&uuml;r den Verkauf bestimmt waren, fanden sich eklatante Unterschiede im Anteil intakter mRNA-Molek&uuml;le.<br>\nDas berichtet die Schweizer Journalistin Serena Tinari im &laquo;British Medical Journal&raquo; (BMJ) am 10. M&auml;rz mit Berufung auf interne Emails der EMA. Die EMA war letzten Sp&auml;therbst Opfer eines Hackerangriffs. Mehr als 40 Megabyte der gehackten Informationen wurden anschliessend im Dark Web ver&ouml;ffentlicht und verschiedenen Wissenschaftlern und Journalisten &uuml;ber anonyme Emails zugespielt, darunter auch Tinari.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/hackerangriff-offenbart-ein-problem-mit-dem-mrna-impfstoff\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Globaler F&uuml;hrungskampf in der Elektroautobranche<\/strong><br>\nBeobachter sehen die Bundesrepublik auf dem Weg zum Marktf&uuml;hrer in der strategischen Zukunftsbranche Elektromobilit&auml;t. Deutschland sei dabei, zum &ldquo;klar dominierenden Standort&rdquo; in der Batteriezellenproduktion zu werden, einem Kernbereich der Branche, der f&uuml;r rund 40 Prozent der Wertsch&ouml;pfung bei E-Autos stehe, hei&szlig;t es in einer aktuellen Studie. Zudem holten die Bundesrepublik und deutsche Konzerne sowohl bei der Neuzulassung als auch bei der Produktion von Elektroautos und Plug-In-Hybriden rasch auf. Insbesondere Volkswagen n&auml;here sich inzwischen der Nummer eins der Branche, dem US-Konzern Tesla, an. Gleichzeitig weisen Experten allerdings darauf hin, dass die Aufholjagd der Bundesrepublik in hohem Ma&szlig; auf der Nutzung von Plug-In-Hybriden beruht, w&auml;hrend beim eigentlichen Branchenkern &ndash; bei reinen E-Pkw &ndash; nach wie vor ein klarer R&uuml;ckstand besteht: Die vermeintliche Marktf&uuml;hrerschaft k&ouml;nnte sich als verh&auml;ngnisvoller Selbstbetrug entpuppen. Branchenkreise warnen insbesondere vor rasanten technologischen Fortschritten der chinesischen Konkurrenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8550\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Erstes Sozialpartnermodell auf der Grundlage des Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetzes<\/strong><br>\nver.di und die Talanx haben ihre Verhandlungen zum ersten Sozialpartnermodell erfolgreich abgeschlossen. K&uuml;nftig erhalten rund 11.000 Besch&auml;ftigte der Talanx-Gruppe die M&ouml;glichkeit, eine betriebliche Altersvorsorge auf Grundlage einer Beitragszusage abzuschlie&szlig;en. ver.di-Mitglieder profitieren dabei von Sonderkonditionen. Das Modell soll zum 1. Juli 2021 starten.<br>\nRealisiert wird die betriebliche Altersversorgung nach dem Sozialpartnermodell unter dem Dach &bdquo;Die Deutsche Betriebsrente&ldquo;, bei der die internationalen Konzerne Talanx und Zurich miteinander kooperieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/presse\/downloads\/pressemappen\/++co++3bd1de8c-824f-11eb-9529-001a4a160129\">ver.di<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.F.:<\/strong> Ver.di hat heute den Abschluss der Verhandlungen mit dem Versicherungskonzern Talanx zum ersten Sozialpartnermodell nach dem Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetz bekannt gegeben. Es entsteht damit die erste garantielose beitragsbezogene Betriebsrente auf Basis der Entgeltumwandlung in Deutschland, auch Nahles-Rente genannt (in Anlehnung an das US-Modell der &ldquo;defined contribution&rdquo;-Betriebsrenten).<\/em><\/p>\n<p><em>Zwar soll es f&uuml;r Besch&auml;ftigte, die sich auf das SPM einlassen, nicht n&auml;her pr&auml;zisierte Risikopuffer geben, &uuml;ber den entscheidenden Punkt &ndash; die Kannibalisierung der gesetzlichen Umlagerente &ndash; schweigt sich Ver.di in ihrer Presse-Info aber aus. Schlimmer noch: Ver.di will das Talanx-Modell in andere Betriebe und Branchen exportieren, um Skaleneffekte zu erzielen. Im Klartext: Die Kannibalisierung der gesetzlichen Rente soll noch gr&ouml;&szlig;er werden. Die Profiteure sind Talanx und Zurich-Versicherung, die das SPM &uuml;ber das Vehikel &ldquo;Deutsche Betriebsrente&rdquo; managen.<\/em><\/p>\n<p><em>Um ihre Mitglieder in das SPM zu locken, wirbt Ver.di mit Sonderkonditionen bei den Abschluss- und Verwaltungskosten und der Chance auf Spekulationsgewinne, weil durch gr&ouml;&szlig;ere Aktienanteile im SPM-Portfolio auch h&ouml;here Renditen m&ouml;glich seien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Scheuers Pkw-Mautdebakel: Dann doch lieber eine halbe Milliarde Steuergelder riskieren<\/strong><br>\nDie Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags zeigen im Mautdebakel eine M&ouml;glichkeit auf, wie Deutschland um Schadenersatzzahlungen von &uuml;ber einer halben Milliarde Euro herumkommen k&ouml;nnte. Doch dieser Weg w&auml;re f&uuml;r Verkehrsminister Scheuer unangenehm. Daher meidet er ihn.<br>\nDaraus kann eine gute Nachricht f&uuml;r Steuerzahler werden: Wenn Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CDU) beherzigt, was die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags in einem Gutachten nahelegen, bleiben dem Staat m&ouml;glicherweise Schadenersatzzahlungen in H&ouml;he von mehr als einer halben Milliarde Euro erspart.<br>\nF&uuml;r Scheuer gibt es dabei aber eine schlechte Nachricht: Er m&uuml;sste sich einer Pr&uuml;fung durch die EU-Kommission stellen und eventuell einen weiteren Regelversto&szlig; bei der Pkw-Maut bescheinigen lassen. Er scheint die f&uuml;r ihn schlechte Nachricht vermeiden zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article227992097\/Scheuers-Pkw-Maut-Dann-lieber-halbe-Milliarde-Steuergelder-riskieren.html%20\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&raquo;Symbolisch f&uuml;r den Umgang mit DDR-Biographien&laquo;<\/strong><br>\nAblehnung des Namens Sigmund J&auml;hn Symptom f&uuml;r Abwertung von Menschen und Errungenschaften. Ein Gespr&auml;ch mit Katja M&uuml;ller<br>\nIm Stadtrat von Halle hatte der Antrag Ihrer Fraktion, das neue, noch nicht fertiggestellte Planetarium wie das alte auf der Pei&szlig;nitzinsel nach dem Kosmonauten Sigmund J&auml;hn zu benennen, keinen Erfolg. CDU, Gr&uuml;ne und AfD stimmten f&uuml;r den Namen &raquo;Planetarium Halle&laquo;. Sind Sie entt&auml;uscht?<br>\nZumindest bedauere ich die Entscheidung, wenngleich sie als Mehrheitsbeschluss zu akzeptieren ist. Ich denke, es ist ein sehr mutloser Kompromiss und eine verpasste Chance, das Planetarium Halle einfach nur &raquo;Planetarium Halle&laquo; zu nennen. Eine verpasste Chance ist es vor allem dahingehend, dass man zumindest ein Zeichen h&auml;tte setzen k&ouml;nnen, dass Lebensleistungen, die in der DDR erbracht wurden, in eine gesamtdeutsche Erinnerungskultur Eingang finden &ndash; mehr und differenzierter als in den vergangenen 30 Jahren.<br>\nDie Fraktionen von CDU und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen waren urspr&uuml;nglich f&uuml;r Ihren Antrag. Wie kam es, dass sie abgesprungen sind?<br>\nDas m&uuml;ssen CDU und Gr&uuml;ne in erster Linie selbst beantworten. Eine Rolle spielte sicherlich der Debattenbeitrag der Landesbeauftragten f&uuml;r die Aufarbeitung der SED-Diktatur, der sich f&uuml;r meinen Geschmack sehr reflexhaft gegen den Namen &raquo;Sigmund J&auml;hn&laquo; f&uuml;r das neue Planetarium aussprach. Reflexhaft in dem Sinne, dass das Etikett &raquo;DDR&laquo; ausreicht, um Menschen, Leistungen oder Errungenschaften f&uuml;r nicht erinnerungsw&uuml;rdig zu erkl&auml;ren. Gr&uuml;nen und CDU fehlten nach meinem Empfinden der Wille und der Mut, sich f&uuml;r eine differenziertere Betrachtung von DDR-Biographien zu positionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/398163.debatte-um-namen-f%C3%BCr-planetarium-symbolisch-f%C3%BCr-den-umgang-mit-ddr-biographien.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>10 Jahre Fukushima: Als die Welt zitterte<\/strong><br>\nDas Reaktorungl&uuml;ck von Fukushima im Jahr 2011 hat gezeigt: Das Schlimme an einer Nuklearkatastrophe ist nicht nur die Strahlung. &Uuml;ber ein gro&szlig;es Drama und seine Folgen.<br>\nEinst war Fukushima stolz auf seine Fr&uuml;chte. Erdbeeren, Kirschen, Pflaumen und Pfirsiche &ndash; sie alle wuchsen pr&auml;chtig in der gr&uuml;nen H&uuml;gellandschaft der Pr&auml;fektur. Auch vom Reiswein schw&auml;rmten Kenner in ganz Japan. Wegen seines feinen Geschmacks, wegen seiner S&uuml;&szlig;e.<br>\nMal gibt die Natur, mal nimmt sie. In Fukushima nahm sie mehr als anderswo, viel mehr. Der Mensch half ihr dabei, auf tragische Weise, ungewollt. Mit Kraftwerken, in denen gespaltene Atomkerne selbst dann noch W&auml;rme erzeugen, wenn die Reaktoren l&auml;ngst abgeschaltet sind.<br>\nAls am 11. M&auml;rz 2011 in Japan die Erde bebt, denkt zun&auml;chst niemand an Atomkraft. Die Seismografen schlagen so stark aus wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Der Herd des Bebens liegt 70 Kilometer vor der Ostk&uuml;ste der Insel, tief unter dem Meer. Die Pazifische Platte schiebt sich hier unter die Kontinentalplatte, auf der Japan ruht. Etwa einmal pro Jahrtausend entl&auml;dt sich an dieser Stelle die Spannung der Erdkruste mit voller Gewalt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/10-jahre-fukushima-als-die-welt-zitterte\/1844941\">Spektrum<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Zehntausende Tote &ndash; Gr&uuml;ne rudern nach falscher Behauptung &uuml;ber Fukushima zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen erinnern an Fukushima und schreiben die Opfer des Tsunamis dem Atomunfall zu. Einen Tweet mit dieser Behauptung l&ouml;scht die Partei. Auch Parteichefin Baerbock &auml;u&szlig;ert sich &auml;hnlich. Der &bdquo;Fehler&ldquo; passiert nicht zum ersten Mal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article228082095\/Gruene-rudern-nach-Falschmeldung-zu-Fukushima-zurueck.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Konjunkturpaket USA: Biden, der Sozialdemokrat?<\/strong><br>\nHilfen in H&ouml;he von 1,9 Billionen US-Dollar: Helikoptergeld, Kindergeld, Arbeitslosenhilfe. Tr&auml;ume von einem Wachstum, von dem auch Deutschland profitieren k&ouml;nnte [&hellip;]<br>\nNicht alle sehen das Programm so freundlich. Bei den Republikanern soll die Ansicht vorherrschend, dass man den Bed&uuml;rftigen damit keinen gefallen tue, weil man sie mit Staatshilfen in eine Abh&auml;ngigkeit bringe, die die &ldquo;Eigenmotivation&rdquo; untergr&auml;bt &ndash; das klassische Gegenargument, meist ge&auml;u&szlig;ert aus einer Position, die Meritokratie in relig&ouml;ser Weise hochh&auml;lt und die eigenen Startvorteile und Privilegien &uuml;bersieht.<br>\nKritik kommt aber auch von links. Der Analyst der World Socialist Website (WSWS) kann hinter spektakul&auml;ren Einzelma&szlig;nahmen wie der einmaligen Stimulus-Zahlung von 1.400 Dollar kein soziales Programm entdecken, die Arbeitslosenunterst&uuml;tzung sei nicht sonderlich hoch und gehe nur bis 29. August. Forderungen nach einem Mindestlohn wurden nicht aufgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Konjunkturpaket-USA-Biden-der-Sozialdemokrat-5078492.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: US-Konjunkturpaket beschleunigt BIP-Wachstum um drei Prozentpunkte &ndash; Auch deutsche Wirtschaft profitiert sp&uuml;rbar<\/strong><br>\nDurch das neue Konjunkturprogramm der amerikanischen Regierung wird das Wachstum der US-Wirtschaft in diesem Jahr um rund drei Prozentpunkte h&ouml;her ausfallen. Dadurch k&ouml;nnte das amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) so stark zulegen wie seit den fr&uuml;hen 1980er Jahren nicht mehr. Der Effekt ist so kr&auml;ftig, dass auch die deutsche Wirtschaft &uuml;ber h&ouml;here Ausfuhren sp&uuml;rbar profitiert: Obwohl Joe Bidens &bdquo;American Rescue Plan&ldquo; vor allem darauf angelegt ist, die US-Konsumnachfrage und die inl&auml;ndischen Dienstleistungsbranchen anzukurbeln, erh&auml;lt das deutsche BIP zus&auml;tzliche Wachstumsimpulse um 0,3 Prozent in diesem und um 0,1 Prozent im kommenden Jahr. F&uuml;r das laufende Jahr w&auml;re das mehr, als gemeinhin als Wachstumsimpuls der vor&uuml;bergehenden Mehrwertsteuersenkung 2020 zugeschrieben wird. Relevante Inflationsrisiken entstehen durch den massiven Konjunkturimpuls in den USA hingegen nicht. Zu diesem Ergebnis kommen neue Berechnungen des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-us-konjunkturpaket-beschleunigt-bip-wachstum-um-drei-prozentpunkte-31363.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-70649","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70649","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=70649"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70649\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70652,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70649\/revisions\/70652"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=70649"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=70649"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=70649"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}