{"id":70814,"date":"2021-03-17T11:18:43","date_gmt":"2021-03-17T10:18:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70814"},"modified":"2021-03-17T11:57:30","modified_gmt":"2021-03-17T10:57:30","slug":"der-hessenloewe-auf-tour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70814","title":{"rendered":"Der Hessenl\u00f6we auf Tour"},"content":{"rendered":"<p>Selbstverst&auml;ndlich gibt es keine L&ouml;wen mehr in Deutschland &ndash; auch in Hessen nicht. Als &bdquo;Hessenl&ouml;wen&ldquo; bezeichnet man vielmehr das Hoheitswappen f&uuml;r das Bundesland Hessen, auf dem ein L&ouml;we in bedrohlicher Haltung als Motiv benutzt wird. Eigentlich ist das keine Schlagzeile wert, wenn das Landeswappen nicht ab und an eine Verwandlung erfahren w&uuml;rde. Diese fand gerade im Kommunalwahlkampf 2021 in Frankfurt statt, an der auch die Satire-Partei &bdquo;Die Partei&ldquo; teilnahm. Ob sie wirklich an die Macht der Wahlen glaubt, darf man bezweifeln. Vielmehr teilt sie auf ungew&ouml;hnliche Weise das Grundverst&auml;ndnis des aktuellen Innenministers, der in einer Satire-Sendung die Gelegenheit nutzte, mal Tacheles zu reden. Von <strong>Wolf Wetzel<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gew&auml;hlt, und diejenigen, die gew&auml;hlt werden, haben nichts zu entscheiden.&ldquo; (bei &bdquo;Pelzig&ldquo; am 31. Mai 2010)\n<\/p><\/blockquote><p>W&auml;hrend der Kommunalwahlkampf g&auml;hnend langweilig im Zero-Null-Bereich (mit AHA-Regeln) stattfand, sorgte wenigstens &bdquo;DIE PARTEI&ldquo; f&uuml;r ein bisschen Abwechslung und Aufregung. Sie verwandte auf ihren Plakaten einen Hessenl&ouml;wen, der in eine Polizeiuniform gesteckt wurde. Das alleine h&auml;tte sicherlich kaum Protest ausgel&ouml;st, denn viele w&uuml;rden sofort damit assoziieren, dass die Polizei in Frankfurt, also auch in Hessen, wie ein L&ouml;we k&auml;mpft, wenn man auf die Nachfrage verzichtet: Wof&uuml;r eigentlich?<\/p><p>Der Hessenl&ouml;we trug nicht nur die Polizeiuniform, sondern hatte auch eine Armbinde. Auch das w&auml;re nicht verst&ouml;rend, denn Polizeibeamte in Zivil, die sich pl&ouml;tzlich als solche zu erkennen geben, demonstrieren dies mit einer Armbinde, auf der dann ein Polizeiwappen zu sehen ist. Auch das kann es nicht gewesen sein.<\/p><p>Um die Spannung nicht ins Unertr&auml;gliche zu steigern, kommt nun die Aufl&ouml;sung: Auf der Armbinde stand &bdquo;NSU 2.0&ldquo;. Man darf sicherlich die Annahme wagen, dass nicht alle Betrachter dieses Plakats sofort die Luft angehalten haben &ndash; oder gar heftig nickten.<\/p><p><strong>Was hat also &bdquo;NSU 2.0&ldquo; auf der Armbinde eines Hessenl&ouml;wen zu suchen?<\/strong><\/p><p><em>&bdquo;Miese T&uuml;rkensau!&ldquo; &hellip; &bdquo;du machst Deutschland nicht fertig&ldquo; &hellip; &bdquo;Als Vergeltung (&hellip;) schlachten wir deine Tochter&ldquo;.<\/em> Unterschrieben wurde der Drohbrief mit <em>&bdquo;NSU 2.0&ldquo;<\/em>. Abgeschickt wurde er am 2. August 2018. Der Drohbrief war an die Privatadresse der Rechtsanw&auml;ltin Seda Basay-Yildiz gerichtet. Sie vertrat im NSU-Prozess die Familie des ersten NSU-Mordopfers Enver Simsek in der Nebenklage. Der Drohbrief wies eine Besonderheit auf: Er wurde an ihre Privatadresse geschickt, die nicht im &ouml;ffentlichen Telefonbuch zu finden ist. Genauso wenig wie der Name ihrer Tochter. Sie erstattete Anzeige &hellip; und h&ouml;rte monatelang nichts, bis die &Ouml;ffentlichkeit von diesem Vorgang, von dieser Anzeige erfuhr. Die Polizei fand ihre Sprache wieder &ndash; und gab Auskunft. Eine Spur habe zu einem Computer im ersten Polizeirevier der Innenstadtwache in Frankfurt gef&uuml;hrt.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dort seien die Melderegistereintr&auml;ge zu Basay-Yildiz abgefragt worden. Und das offenbar ohne dienstlichen Grund.&ldquo; (fr.de vom 16.12.2018)\n<\/p><\/blockquote><p>Damit gerieten jene Polizisten in Verdacht, die Zugriff zu diesem Polizeicomputer hatten. Im Zuge weiterer Ermittlungen sei man &bdquo;per Zufall auf die Whatsapp-Gruppe gesto&szlig;en&ldquo;, in der Polizisten ihre rassistische und neofaschistische Gesinnung teilten. Vier Polizisten und eine Kollegin sind inzwischen suspendiert oder beurlaubt. Ob sie auch f&uuml;r den Drohbrief verantwortlich sind, will man nicht sagen. Laut der FAZ d&uuml;rfte es &bdquo;sich um den gr&ouml;&szlig;ten Polizeiskandal der vergangenen Jahre handeln&ldquo;.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Unterdessen ist (&hellip;) ein weiteres Drohschreiben aufgetaucht, das an mehrere Strafverteidiger, Beh&ouml;rden und Medien geschickt wurde und auch dieser Zeitung vorliegt. &Uuml;berschrieben ist es mit &bdquo;NSU 2.0&ldquo; &ndash; derselben Bezeichnung, die auch der oder die Verfasser des Faxes an die Frankfurter Strafverteidigerin Seda Basay-Yildiz verwendet hatten. Aus Sicherheitskreisen war zu h&ouml;ren, man nehme dieses neue Schreiben ernst, kann es aber noch nicht einordnen. Es k&ouml;nne sich um denselben Verfasser handeln, m&ouml;glich sei aber auch ein Nachahmer.&ldquo; (faz.net vom 18. Dezember 2018)\n<\/p><\/blockquote><p>Erst k&uuml;rzlich hat die Rechtsanw&auml;ltin Seda Basay-Yildiz einen weiteren Drohbrief erhalten. Dass der &bdquo;NSU 2.0&ldquo; ausgerechnet in einer Polizeistation in Frankfurt seine Homebase hat, ist kein Zufall, wenn man ganz vorsichtig und umsichtig eine sehr hei&szlig;e Spur vom Mord an Halit Yozgat in Kassel 2006 bis zum Mord an dem Kasseler Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke 2019 zieht und damit alles auf dem Tisch ausbreitet, was mit dem offiziellen Ende des NSU 2011 unter den Tisch gefallen ist.<\/p><p>Man kann also verstehen, dass das hessische Innenministerium in dem Plakat keinen gelungenen Scherz sah, sondern eine Lunte, die man ganz schnell, gewohnt rigoros austreten muss. Und das tat man im hessischen Innenministerium, an dessen Spitze Peter Beuth (CDU) steht. Ein Mann, der als Nachfolger von Volker Bouffier wei&szlig;, was er an &bdquo;Leichen&ldquo; geerbt hat und wie man damit umgeht.<\/p><p>In diesem Fall standen keine Zuf&auml;lle, keine Pannen im Wege. Alles lief wie am Schn&uuml;rchen: Man erstattete Anzeige wegen &bdquo;Verunglimpfung von Hoheitswappen&ldquo; und verband dies mit der Aufforderung, mit diesem Plakat\/Logo nicht l&auml;nger Wahlkampf zu machen. DIE PARTEI bem&uuml;hte sich um vollst&auml;ndige Aufkl&auml;rung des Sachverhaltes und stellte dazu in einer Presseerkl&auml;rung fest:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der pr&uuml;gelnde Polizei-L&ouml;we Drohfax greift in seiner Gestaltung das rechtsextremistische Netzwerk &sbquo;NSU 2.0&lsquo; innerhalb der hessischen Polizei auf, wie an seiner Armbinde zu erkennen ist. Sein Blick ist zielstrebig und voller Angriffslust in die Zukunft gerichtet und in seinen H&auml;nden h&auml;lt er mit Schlagstock und Pfefferspray jene Utensilien, mit denen die hessischen Beamt:innen der Polizei in den vergangenen Monaten immer wieder von sich reden machten und das Bild von sich in der &Ouml;ffentlichkeit gepr&auml;gt haben.&ldquo; (fr. de vom 14.03.2021)\n<\/p><\/blockquote><p>DIE PARTEI versuchte es zudem mit einem demokratischen Diskurs und bot dem hessischen Innenministerium f&uuml;r den 11. M&auml;rz 2021 ein Gespr&auml;ch an. Das Innenministerium z&ouml;gerte nicht lange, passte sich hervorragend dem verfremdeten Landeswappen an und schickte anstelle von Argumenten Polizisten, verbunden mit Platzverweisen. Ob sie bei diesem mutigen Einsatz auch die Binde mit der Aufschrift <em>&bdquo;NSU 2.0&ldquo;<\/em> trugen, ist nicht bekannt.<\/p><p><strong>Die Geschichte wiederholt sich nicht und wenn &hellip;<\/strong><\/p><p>Der &bdquo;Hessenl&ouml;we&ldquo; hat eine bewegte Geschichte. Als in den 1980er Jahren die Landesregierung &ndash; koste, was es wolle &ndash; die Startbahn 18-West am Frankfurter Flughafen durchsetzen wollte, war sie argumentativ auch am Ende und schickte stattdessen Tausende von Polizisten, um dieses Projekt durchzupr&uuml;geln. Das kann man w&ouml;rtlich nehmen, denn der 11. Oktober 1981 ging in der Startbahnbewegung als &bdquo;<em>Blutsonntag<\/em>&ldquo; in die Geschichte ein: Vor der neu gezogenen Mauer rund um die Startbahn 18-West wurde eine Kundgebung abgehalten, die mit einem Gottesdienst er&ouml;ffnet werden sollte. Der Gottesdienst hatte noch nicht begonnen, als die Versammlung mit etwa 20.000 Menschen mit Wasserwerfern und Tr&auml;nengasgranaten auseinandergetrieben wurde. Sondereinsatzkommandos (SEK) der Polizei schlugen auf die fliehende Menschenmenge ein. Auf einer Pressekonferenz gab die B&uuml;rgerinitiative (BI) die Zahl von 40 schwerverletzten Demonstranten bekannt. <\/p><p>Eine Antwort auf dieses einschneidende Erlebnis waren Aufkleber und Plakate, die einen &bdquo;Hessenl&ouml;wen&ldquo; zeigten, mit einem blutverschmierten Kn&uuml;ppel in der rechten &bdquo;Hand&ldquo; und einem Polizeihelm auf dem Kopf. &Uuml;berall wurde der &bdquo;Hessenl&ouml;we&ldquo; plakatiert und Tausenden klebten sich den Hessenl&ouml;wen an die Windschutzscheibe des Autos. Nicht die gewaltt&auml;tigen Ausschreitungen der Polizei st&ouml;rten die Regierenden, sondern die Erinnerung daran. In den folgenden Wochen und Monaten wurden Polizisten damit beauftragt, alle KFZ-Halter festzuhalten, die diesen &bdquo;Hessenl&ouml;wen&ldquo; hatten. Es kam zu ebenso vielen Anzeigen wegen &bdquo;<em>Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole gem. &sect; 90 a StGB<\/em>&ldquo;. Auch der Autor erhielt eine Anzeige mit mehrmaligen Vorladungen zur Staatsschutzabteilung der Polizei Frankfurt (K 42). Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt.<\/p><p><strong>Ein Angebot, dass das hessische Innenministerium garantiert nicht abschlagen kann<\/strong><\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich steht die Frage in Raum, ob es sich bei der Polizeizelle &bdquo;NSU 2.0&ldquo; um einen weiteren Einzelfall handelt, den man bedauert &hellip; und zu den anderen Einzelf&auml;llen legt. Das inkriminierte Plakat erhebt &ndash; Spa&szlig; bei Seite &ndash; einen anderen Vorwurf: Im Schutz staatlicher Institutionen werden neonazistische Gesinnungen geduldet, verharmlost und gedeckt.<\/p><p>Das Plakat will mit der NSU-2.0-Armbinde deutlich machen, dass der Neonazismus kein Randph&auml;nomen ist, sondern in staatlichen Institutionen operative und strukturelle Unterst&uuml;tzung findet. Das sind in der Tat schwere Vorw&uuml;rfe, die mit diesem &bdquo;ausgewilderten&ldquo; Hessenl&ouml;wen einhergehen und f&uuml;r die der hessische Innenminister ein ganz feines Gesp&uuml;r hat.<\/p><p>Es gibt eine einfache, glaubhafte und gewaltfreie Antwort auf diese Vorw&uuml;rfe:<\/p><ul>\n<li>Das hessische Innenministerium gibt endlich alle Akten und Untersuchungsergebnisse zum Mord an Halit Yozgat in Kassel 2006 frei.<\/li>\n<li>Das hessische Innenministerium gibt die etwa 200 Stunden Abh&ouml;rprotokolle frei, die den V-Mann-F&uuml;hrer Andreas Temme in Kassel, sein berufliches und neonazistisches Umfeld betreffen.<\/li>\n<li>Das hessische Innenministerium weist den Verfassungsschutz an, alle Unterlagen freizugeben, die kl&auml;ren k&ouml;nnen, ob der Verfassungsschutz in Hessen den Mord an Walter L&uuml;bcke mit beg&uuml;nstigt hat, indem er Wissen unterschlagen hat, das beweisen k&ouml;nnte, dass der M&ouml;rder Stephan Ernst dem Verfassungsschutz ab 2009 ganz und gar nicht &bdquo;vom Schirm&ldquo; gerutscht ist.<\/li>\n<\/ul><p>Dass man mit Drohungen sein Ziel erreichen kann, hat das hessische Innenministerium einmal mehr bewiesen. Dass wenig sp&auml;ter, am 14. M&auml;rz 2021, eine Droh-Mail von NSU 2.0 bei DER PARTEI eingeht, kann man, ohne einen Zusammenhang herzustellen, so wirken lassen: <\/p><p>&bdquo;Die Drohmail ordnet sich in eine Reihe von Schreiben ein, die unter anderem in einer Recherche der &sbquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&lsquo; als typisch f&uuml;r den Absender angesehen wird. <em>&sbquo;Unter anderem der sprachliche Duktus, die Wahl eines einschl&auml;gigen russischen Mailproviders sowie die Benennung der Mailadresse lassen uns annehmen, dass es sich um eine authentische Mail des NSU 2.0 handelt&lsquo;, sagt Nico Wehnemann&ldquo;<\/em> im Zuge einer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210317_Pressemitteilung_NSU2-DIE-PARTEI-2021.pdf\">Pressemitteilung vom 14.3.2021 PDF<\/a>.<\/p><p>Titelbild: Die PARTEI<\/p><p><em>Hintergrundlekt&uuml;re: Wolf Wetzel &ndash; T&ouml;dliche Sch&uuml;sse<\/em>, Eine dokumentarische Erz&auml;hlung, Unrast Verlag 2008, M&uuml;nster<\/p><p><strong>Hinweise und Quellen:<\/strong><\/p><ul>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/kommunalwahl-hessen-2021-die-partei-wahlplakate-verunglimpfung-landeswappen-hessisches-innenministerium-90234160.html\">Kommunalwahl in Hessen: DIE PARTEI spielt mit neuem Logo auf Polizeigewalt und NSU 2.0 an<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/startbahn.geschichte.uni-mainz.de\/demonstranten-und-polizei\/\">&bdquo;Hessenl&ouml;we&ldquo;<\/a><\/em> &ndash; Hessischer Pr&uuml;gel-L&ouml;we<\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52639\">Mordfall L&uuml;bcke &ndash; NSU 2.0<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=69329\">Der Mord an Walter L&uuml;bcke: Folge der Nicht-Aufkl&auml;rung?<\/a><\/em><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/210317_Pressemitteilung_NSU2-DIE-PARTEI-2021.pdf\">Pressemitteilung DIE PARTEI Hessen vom 14. M&auml;rz 2021<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbstverst&auml;ndlich gibt es keine L&ouml;wen mehr in Deutschland &ndash; auch in Hessen nicht. Als &bdquo;Hessenl&ouml;wen&ldquo; bezeichnet man vielmehr das Hoheitswappen f&uuml;r das Bundesland Hessen, auf dem ein L&ouml;we in bedrohlicher Haltung als Motiv benutzt wird. Eigentlich ist das keine Schlagzeile wert, wenn das Landeswappen nicht ab und an eine Verwandlung erfahren w&uuml;rde. 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