{"id":70846,"date":"2021-03-18T09:00:53","date_gmt":"2021-03-18T08:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70846"},"modified":"2026-01-27T11:38:58","modified_gmt":"2026-01-27T10:38:58","slug":"krone-schmalz-die-laender-der-eu-und-russland-sind-eigentlich-natuerliche-partner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70846","title":{"rendered":"Krone-Schmalz: \u201eDie L\u00e4nder der EU und Russland sind eigentlich nat\u00fcrliche Partner\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Beziehungen zwischen &bdquo;dem Westen&ldquo; und Russland sind angespannt. Wie betrachtet die ehemalige Russland-Korrespondentin der ARD <strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47748\">Gabriele Krone-Schmalz<\/a><\/strong> die aktuelle Entwicklung? Im zweiten Teil des NachDenkSeiten-Interviews ordnet die Journalistin und Buchautorin den Fall Nawalny ein, spricht &uuml;ber Doppelstandards in der Berichterstattung &uuml;ber Russland und verr&auml;t, was sie meint, wenn sie in ihrem neuen Buch davon spricht, dass in Deutschland ein &bdquo;aggressives Klima der Intoleranz&ldquo; vorherrsche. Den ersten Teil des Interviews finden Sie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70799\">unter diesem Link<\/a>. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1718\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-70846-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210318_Krone_Schmalz_Die_Laender_der_EU_und_Russland_sind_eigentlich_natuerliche_Partner_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210318_Krone_Schmalz_Die_Laender_der_EU_und_Russland_sind_eigentlich_natuerliche_Partner_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210318_Krone_Schmalz_Die_Laender_der_EU_und_Russland_sind_eigentlich_natuerliche_Partner_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210318_Krone_Schmalz_Die_Laender_der_EU_und_Russland_sind_eigentlich_natuerliche_Partner_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=70846-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/210318_Krone_Schmalz_Die_Laender_der_EU_und_Russland_sind_eigentlich_natuerliche_Partner_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"210318_Krone_Schmalz_Die_Laender_der_EU_und_Russland_sind_eigentlich_natuerliche_Partner_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42322\">Frau Krone-Schmalz<\/a>, Medien bauen schon seit Jahren das <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47783\">Feindbild Russland<\/a> auf. In unserem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42322\">letzten Interview<\/a> haben wir &uuml;ber Probleme in der Medienberichterstattung gesprochen, wenn es um Russland geht. Jetzt sind &uuml;ber zwei Jahre vergangen. Hat sich an der Vorgehensweise der Medien etwas ge&auml;ndert? Oder anders gefragt: Was f&auml;llt Ihnen auf, wenn Sie die Berichterstattung verfolgen? <\/strong><\/p><p>Alles, was ich damals beschrieben habe, ist heute noch ganz genauso. Auf jeden Fall nicht besser geworden. Der Kabarettist Dieter Nuhr hat das mal so formuliert: &bdquo;Wenn sich Journalisten als Influencer betrachten statt als Berichterstatter, wird&rsquo;s problematisch.&ldquo; Genau das ist das Problem. Viel zu viele scheinen sich berufen zu f&uuml;hlen, ihre Kundschaft auf den &bdquo;richtigen&ldquo; Weg zu f&uuml;hren, was immer das sein soll. Das ist wahrlich nicht die Aufgabe von Journalisten. Wir sind keine neutralen Maschinen, das geht auch gar nicht, aber zum Qualit&auml;tsjournalismus geh&ouml;rt auf jeden Fall, sich losgel&ouml;st vom eigenen Kosmos in die Lage derer zu versetzen, &uuml;ber deren Lebensrealit&auml;t man berichtet und all diese Facetten offen auszubreiten. Schlicht und einfach deshalb, damit der Mediennutzer besser versteht, was da woanders vor sich geht. Auf dieser Grundlage kann er sich seine eigene Meinung bilden und die muss nicht unbedingt mit der des Journalisten &uuml;bereinstimmen.<\/p><p><strong>Haben Sie Beispiele? <\/strong><\/p><p>In all meinen B&uuml;chern zum Thema <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?tag=russland\">Russland<\/a> habe ich immer ausf&uuml;hrlich &uuml;ber Doppelstandards berichtet. Im Grunde vergeht kein Tag, an dem sich nicht mindestens ein Beispiel finden l&auml;sst. Das geht ja weit ins Sprachliche hinein, wenn Putin mit anderen Politikern &bdquo;feilscht&ldquo; statt verhandelt und jede russische Aussage mit Worten wie &bdquo;angeblich&ldquo; eingeleitet wird.<\/p><p><strong>Was kann man einem Mediennutzer, der die &bdquo;Berichterstattung&ldquo; zu Russland in deutschen Medien verfolgt, raten? Was sollte einem als Mediennutzer bewusst sein? <\/strong><\/p><p>Ich tue mich mit einem Rat offengestanden sehr schwer. Der Idealzustand w&auml;re vermutlich: Der Mediennutzer vertraut &bdquo;seinem&ldquo; Medium oder &bdquo;seinem&ldquo; Korrespondenten und kann das alles so hinnehmen und f&uuml;r sich verwenden. Denn permanentes Misstrauen ist nicht nur anstrengend, es f&uuml;hrt auch substanziell nicht wirklich weiter. Bei Mediennutzern sollten auf jeden Fall alle Alarmglocken l&auml;uten, wenn sie feststellen, dass jemand nur moralisch argumentiert. Moral ist wichtig, keine Frage, taugt aber nicht als alleiniger Ma&szlig;stab f&uuml;r die politische Analyse. Das kann man nicht oft genug wiederholen. Dar&uuml;ber hinaus ist es hilfreich, russische Sichtweisen unvoreingenommen zur Kenntnis zu nehmen, und dann erst zu entscheiden, ob es sich um Propaganda, nachvollziehbare Argumentationen oder auch ein bisschen von beidem handelt.<\/p><p><strong>Lassen Sie uns bitte auf den Fall Nawalny eingehen. Die Person Nawalny ist in deutschen Medien sehr pr&auml;sent. Wie ordnen Sie die Auseinandersetzung um Nawalny ein? <\/strong><\/p><p>F&uuml;r all diejenigen, die Russland nach wie vor oder schon wieder f&uuml;r das Reich des B&ouml;sen halten, ist die Auseinandersetzung um Nawalny ein willkommener Anlass, ihre Konfrontationspolitik zu rechtfertigen. So verabscheuungsw&uuml;rdig das Verbrechen an Nawalny auch ist, so problematisch ist eine allzu naive Vermischung von moralischer Emp&ouml;rung und Au&szlig;enpolitik. Nicht zuletzt deshalb, weil diese Vermischung mit Blick auf andere Staaten ganz selbstverst&auml;ndlich nicht stattfindet. Im Fall Nawalny k&ouml;nnen die Sanktionen nach Ansicht f&uuml;hrender westlicher Politiker gar nicht hart genug sein. Im Fall Kashoggi waren Sanktionen aus geopolitischen Gr&uuml;nden &ndash; Moral hin oder her &ndash; nicht opportun. <\/p><p><strong>Was meinen Sie, was hat es mit Nawalny auf sich? <\/strong><\/p><p>Es ist schwierig, der vielschichtigen Pers&ouml;nlichkeit Nawalnys mit ein paar S&auml;tzen gerecht zu werden. Unbestritten sind seine gro&szlig;en Verdienste im Kampf gegen Korruption sowie sein Mut und sein Charisma. Unbestritten sind aber auch seine grenzwertigen rassistischen Aussagen und seine Aufrufe zur Gewalt etwa gegen Kaukasier. Der &ouml;sterreichische Russlandexperte Prof. Dr. Mangott nennt Nawalny einen &bdquo;radikalen russischen Nationalisten&ldquo;. Selbst wenn Nawalny sich in der j&uuml;ngsten Vergangenheit von derlei &Auml;u&szlig;erungen distanziert hat, ist es schon erstaunlich, dass sie bei der Beurteilung seiner Person inzwischen &uuml;berhaupt keine Rolle mehr spielen. Es ist zudem an der Zeit, mit einem gro&szlig;en Missverst&auml;ndnis aufzur&auml;umen. Nawalny und seine erneute Verhaftung bzw. Verurteilung waren sicherlich der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die gro&szlig;en Demonstrationen in Russland, aber der Kern besteht nicht in einer Solidarisierung mit Nawalny, sondern hat mit einer latenten Unzufriedenheit mit den Lebensbedingungen zu tun. Beim oppositionellen Fernsehsender Dodschd, der von diesen Demonstrationen live und ausf&uuml;hrlich berichtet hat, kamen immer wieder Menschen zu Wort, die ausdr&uuml;cklich keine Anh&auml;nger Nawalnys waren. Und auch wenn Nawalny gerade unter jungen Russen viele Anh&auml;nger besitzt, so hat eine Umfrage des renommierten Meinungsforschungsinstituts Lewada ergeben, dass nur zwei Prozent der Wahlberechtigten f&uuml;r ihn als neuen russischen Pr&auml;sidenten stimmen w&uuml;rden. Das alles mindert nicht die Emp&ouml;rung, die angesichts der erneuten Verurteilung Nawalnys entstanden ist, aber hilft dabei, die tats&auml;chliche politische Bedeutung Nawalnys in Russland besser einzuordnen.<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Lassen Sie uns noch auf ein anderes Thema eingehen &ndash; wobei das ja auch mit Russland bzw. der &ouml;ffentlichen Diskussion um Russland zusammenh&auml;ngt. Sie haben ein aktuelles Buch mit dem Titel &bdquo;Respekt geht anders &ndash; Betrachtungen &uuml;ber unser zerstrittenes Land&ldquo; verfasst.  Sie sprechen in dem Buch davon, dass in Deutschland ein &bdquo;aggressives Klima der Intoleranz&ldquo; vorherrsche, wenn es um Meinungen gehe, die au&szlig;erhalb des Mainstreams stehen. Was genau meinen Sie? <\/strong><\/p><p>Die Ideologisierung und moralische Aufladung unserer Debatten und die daraus folgende Polarisierung, die zwangsl&auml;ufig auf eine Radikalisierung hinausl&auml;uft. Das alles ist gef&auml;hrlich f&uuml;r eine demokratische, pluralistische Gesellschaft, die nur ein gewisses Ma&szlig; an Polarisierung aush&auml;lt, wenn sie funktionieren soll. Klimawandel, Mobilit&auml;t, Gleichberechtigung bzw. gendergerechte Sprache und nat&uuml;rlich auch das Thema Russland &ndash; &uuml;berall sind die Meinungskorridore bedr&uuml;ckend schmal geworden. Mit anderen Worten: Andersdenkende sind kein selbstverst&auml;ndlicher Bestandteil unserer grunds&auml;tzlich lebendigen offenen Gesellschaft mehr, sondern St&ouml;rfaktoren, die man besser gar nicht erst zu Wort kommen l&auml;sst, oder sogar Feinde, die es mit aller Konsequenz auszugrenzen gilt. Nat&uuml;rlich finden sich in meinem Buch aus den unterschiedlichsten Bereichen konkrete Beispiele dazu.<\/p><p><strong>Ihr Buch soll ein Pl&auml;doyer f&uuml;r den respektvollen Streit sein. Teilen Sie folgende Einsch&auml;tzung: Das &ouml;ffentliche Klima ist so gepr&auml;gt, dass ein echter Streit, aber auch die echte Debatte, die echte Diskussion, kaum noch vorkommen. Nimmt man nur mal die gro&szlig;en &ouml;ffentlichen &bdquo;Diskussionspl&auml;tze&ldquo;, das hei&szlig;t: Talkshows wie Anne Will oder &bdquo;Illner&ldquo;, in den Fokus, dann sieht man in aller Regel f&uuml;nf oder sechs St&uuml;hle und eine Meinung. &bdquo;Gestritten&ldquo; wird allenfalls um Ansichten, die sich in einem sehr engen Rahmen bewegen.<\/strong><\/p><p>Anst&auml;ndig streiten ist eine anstrengende Sache. Anst&auml;ndig in doppeltem Sinne. Man muss in der Lage sein, jemandem bis zum Ende zuzuh&ouml;ren und nicht schon nach dem ersten Halbsatz innerlich die Klappe fallen zu lassen, nach dem Motto: ich wei&szlig; ja eh, was der jetzt sagt. Zur Debatte geh&ouml;rt das Bed&uuml;rfnis, den jeweils anderen zu &uuml;berzeugen, aber ebenso die Bereitschaft, sich selbst &uuml;berzeugen zu lassen. Solange der zweite Teil dieser Grundhaltung eher als Schw&auml;che oder Umfallen ausgelegt wird, ist damit nicht zu rechnen.<\/p><p><strong>Nun gibt es ja in unserer Gesellschaft durchaus auch fundamental voneinander abweichende Meinungen. Nur: Wie gehen Medien damit um?<\/strong><\/p><p>In der Verallgemeinerung ist das schwer seri&ouml;s zu beantworten. Aber sagen wir mal so: Ich stelle zunehmend eine Tendenz fest, so etwas wie ein Pfadfinder sein zu wollen. Und zwar Pfadfinder nicht als Lotse durch die F&uuml;lle an Informationen, sondern Pfadfinder, um die Mediennutzer, wie ich vorhin schon sagte, auf den &bdquo;richtigen&ldquo; Weg zu bringen. Diese Art von Bevormundung lehne ich ab.<\/p><p>Problematisch finde ich auch die zunehmende Bedeutung der sozialen Medien. Es ist richtig, dass diese die Teilhabe an der &ouml;ffentlichen Diskussion vereinfachen. Auf der anderen Seite verst&auml;rken sie die negativen Tendenzen, die eine respektvolle Diskussion verhindern. Shitstorms, Hass, Beleidigungen, Emp&ouml;rung &ndash; all das findet sich hier in gesteigerter Form. Ich frage mich schon, ob es gut ist, wenn die etablierten Medien auf jeden dieser Shitstorms reagieren und ihn durch ihre Berichterstattung auch noch verst&auml;rken. Auch das tr&auml;gt zur Polarisierung bei und zum Eindruck einer unvers&ouml;hnlichen, gespaltenen Gesellschaft. <\/p><p><strong>Wie sollte eine Gesellschaft, die Pluralismus hochh&auml;lt, mit unterschiedlichen Ansichten umgehen?<\/strong><\/p><p>Na, sie zug&auml;nglich machen. Was sonst? Und st&auml;rker gegen Hass auf Andersdenkende vorgehen, vor allem im Internet. Aber das ist leichter gesagt als getan. Wir reden so viel von Werten und grenzen uns damit von anderen Staaten ab, &uuml;ber die wir uns gleichzeitig moralisch erheben. Wie w&auml;re es denn, mit allen m&ouml;glichen Mitteln auf allen m&ouml;glichen Ebenen in unserer Gesellschaft ein Bewusstsein daf&uuml;r zu schaffen, dass nur ein offener, angstfreier Diskurs daf&uuml;r sorgen kann, dringend notwendige Ver&auml;nderungen &ndash; innen- und au&szlig;enpolitisch &ndash; so voranzutreiben, dass die Menschen sie nicht nur mittragen, sondern aktiv bef&ouml;rdern, weil sie die Freiheit hatten, sich umfassend zu informieren, auf breiter Front Argumente auszutauschen, &uuml;ber sinnvolle Kompromisse nachzudenken und dann entscheiden zu k&ouml;nnen. <\/p><p>Und eines ist mir zum Schluss noch wichtig: Kann es sein, dass all die Aufregung, Emp&ouml;rung und Unvers&ouml;hnlichkeit, die in unseren &ouml;ffentlichen Debatten sichtbar werden, gar nicht den Zustand unserer Gesellschaft spiegeln, sondern auch viel mit der Eigenlogik von Medien zu tun haben? Denn nach meinem Eindruck sind die meisten Menschen viel vern&uuml;nftiger und vers&ouml;hnlicher, als es unsere Debatten nahelegen.   <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>Lesetipp: Krone-Schmalz, Gabriele: Respekt geht anders. Betrachtungen &uuml;ber unser zerstrittenes Land. C.H. Beck Paperback,  16. Oktober 2020. S. 174. 14,90 Euro.<\/em><\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/50e8f5d993c8498fb72d8517c379abd7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Beziehungen zwischen &bdquo;dem Westen&ldquo; und Russland sind angespannt. Wie betrachtet die ehemalige Russland-Korrespondentin der ARD <strong><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=47748\">Gabriele Krone-Schmalz<\/a><\/strong> die aktuelle Entwicklung? 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