{"id":70873,"date":"2021-03-19T08:03:46","date_gmt":"2021-03-19T07:03:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873"},"modified":"2021-03-19T07:39:04","modified_gmt":"2021-03-19T06:39:04","slug":"hinweise-des-tages-3823","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h01\">Erfolgreiche Coronastrategie: Warum Chile schneller impft als jedes andere Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h02\">Global Britain und die EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h03\">Fehler bei Inzidenzwerten? Mathestudent aus Bayern dr&auml;ngt auf Berechnung in Relation zu Gesamttests <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h04\">Masken-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h05\">Klassismus ist subtile Gewalt &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Philipp Sch&auml;fer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h06\">Jetzt w&auml;chst die Sorge der Jugend um ihren beruflichen Erfolg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h07\">&bdquo;Das Jahr ist f&uuml;r uns Gastronomen schon gelaufen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h08\">Passierschein bitte! EU l&auml;utet mit &ldquo;Digitalem Gr&uuml;nen Zertifikat&rdquo; Ende des unkontrollierten Reisens ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h09\">Ist die Corona-Verordnung verfassungswidrig?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h10\">Greensill-Pleite legt erneut Schw&auml;chen bei Regulierung offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h11\">Schlafwandler r&uuml;sten zum (Atom)Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h12\">Wer die KI antreibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h13\">Facebook und Google: Und pl&ouml;tzlich ist das Online-Konto weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h14\">Trump ist weg &ndash; jetzt kommen die Migranten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70873#h15\">Eine Ampel ohne Rot<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erfolgreiche Coronastrategie: Warum Chile schneller impft als jedes andere Land<\/strong><br>\nAnderthalb Dosen pro hundert Einwohner t&auml;glich: Chile impft derzeit im Schnellverfahren. Die Public-Health-Expertin Soledad Mart&iacute;nez erkl&auml;rt, wie das geht und welche Fehler europ&auml;ische L&auml;nder gemacht haben. [&hellip;]<br>\nSPIEGEL: Wie kommt es, dass Sie im Gegensatz zu den meisten anderen L&auml;ndern auf dem Kontinent &ndash; und auf der Welt &ndash; genug Vakzinen haben?<br>\nMart&iacute;nez: Chile hat eine Bev&ouml;lkerung von knapp 19 Millionen Menschen. Wir haben so viel Impfstoff bestellt wie n&ouml;tig, um alle Erwachsenen zweimal durchzuimpfen. Au&szlig;erdem haben wir sehr fr&uuml;h Vertr&auml;ge abgeschlossen, schon bevor es Studien gab, und zwar mit allen potenziellen Herstellern, also mit Biontech\/Pfizer, AstraZeneca, Johnson &amp; Johnson. Wir haben Sputnik aus Russland bestellt und Sinovac aus China. Geopolitische &Uuml;berlegungen spielten keine Rolle. [&hellip;]<br>\nSPIEGEL: In Europa l&auml;uft die Impfkampagne schleppend. Die Europ&auml;ische Union steht in der Kritik, weil zu wenige Dosen bestellt wurden. Was ist aus Ihrer Sicht in Europa falsch gelaufen?<br>\nMart&iacute;nez: Europa zahlt gerade den Preis f&uuml;r eine gewisse westliche Arroganz. Es wurde vor allem bei Biontech und AstraZeneca bestellt. Gegen&uuml;ber den &ouml;stlichen Produkten gab es Vorbehalte. Das ist nicht rational. Man sollte sich in einer globalen Pandemie nicht nur auf einzelne oder die heimischen Hersteller versteifen, sondern vielmehr breit streuen. Nichts l&auml;uft nach Plan in so einer Situation. Es kann immer einen Brand in einer Firma geben, wie schon geschehen, oder aber Probleme wie jetzt bei AstraZeneca, und dann ist der ganze Plan dahin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/corona-impfungen-in-chile-was-macht-das-land-besser-als-andere-a-1f09f604-7d9c-422f-8a76-588353c21ce8\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><strong>dazu auch: Stockende Impfkampagne: Vier Wege aus dem Corona-Schlamassel<\/strong><br>\nDas Impfen wird so schnell noch nicht die Wende in Deutschland bringen. Vorher gilt es, die dritte Welle zu meistern. Vier Wege, wie sich trotzdem Normalit&auml;t zur&uuml;ckgewinnen lie&szlig;e.<br>\nDie Erwartungen an das neue Jahr und den Start der Impfkampagne waren gro&szlig;. Jetzt sollte alles anders und schon bald wieder ganz vor-Corona-normal werden. Doch was in L&auml;ndern wie Israel oder bald auch Gro&szlig;britannien tats&auml;chlich m&ouml;glich scheint, wird sich bei uns so schnell nicht einstellen.<br>\nKlar ist, dass der n&ouml;tige Impfschwung nicht kommen wird, mit dem sich die dritte Welle kleinhalten lassen wird. Was nicht hei&szlig;t, dass wir ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind und nur warten k&ouml;nnen, bis sie wieder abebbt. L&auml;ngst haben L&auml;nder, St&auml;dte, auch einzelne Schulen vorgemacht, wie man das Virus in Schach h&auml;lt und damit &Ouml;ffnungen m&ouml;glich macht. Sie zeigen damit Wege auf, die uns aus dem Corona-Schlamassel f&uuml;hren k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/id_89664266\/corona-wie-geht-es-weiter-vier-wege-aus-dem-schlamassel.html?ml-d\">T-Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Global Britain und die EU<\/strong><br>\nIm Streit um die Versorgung mit Covid-19-Impfstoffen spitzt sich der Konflikt zwischen der EU und Gro&szlig;britannien weiter zu. Im Vereinigten K&ouml;nigreich hat die anhaltende EU-Kampagne gegen den Impfstoff von AstraZeneca (Hauptsitz: Cambridge) ohnehin bereits erheblichen Unmut ausgel&ouml;st; Br&uuml;ssels Drohung, k&uuml;nftig keine Vakzine mehr nach Gro&szlig;britannien zu liefern, versch&auml;rft die Spannungen zus&auml;tzlich. Der britische Au&szlig;enminister Dominic Raab hat vor kurzem schon den EU-Botschafter in Gro&szlig;britannien ins Au&szlig;enministerium einbestellt. Br&uuml;ssel wiederum hat im Streit um Nordirland-Regelungen im Brexit-Abkommen ein Vertragsverletzungsverfahren gegen London eingeleitet. W&auml;hrend die politischen Spannungen zunehmen, werden die &ouml;konomischen Bindungen schw&auml;cher &ndash; eine offenbar langfristige Tendenz: Experten halten einen Einbruch des Handels zwischen Gro&szlig;britannien und der EU um ein Drittel bis 2030 f&uuml;r m&ouml;glich. Zugleich baut das Vereinigte K&ouml;nigreich seine Wirtschaftsbeziehungen nach Asien in hohem Tempo aus &ndash; und will auch den Schwerpunkt seiner Au&szlig;enpolitik in den &ldquo;Indo-Pazifik&rdquo; verlagern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8557\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fehler bei Inzidenzwerten? Mathestudent aus Bayern dr&auml;ngt auf Berechnung in Relation zu Gesamttests<\/strong><br>\nIn einem Video erkl&auml;rt der Bayerisch Gmainer Mathestudent Patrick Sch&ouml;nherr, wie gravierend sich die Inzidenzwerte unterscheiden k&ouml;nnen, wenn man sie ins Verh&auml;ltnis zur Zahl der Tests setzt. Der Wert entscheidet inzwischen &uuml;ber Lockdown und Lockerungen. Es wird aber au&szlig;er Acht gelassen, dass nicht &uuml;berall in Deutschland gleich viel getestet wird.<br>\nDas Video, das der junge Mann anfangs auf seiner Facebook-Seite ver&ouml;ffentlicht hatte, ist in den letzten Tagen viral gegangen und sorgte f&uuml;r viel Aufsehen vor allem in seinem Kreis. Inzwischen hat Sch&ouml;nherr den Zugang zu seiner Seite beschr&auml;nkt, doch das Video existiert weiter. So fordert die Berchtesgadener B&uuml;rgergruppe &ndash; BBG den Staat Bayern und das Robert Koch-Institut (RKI) auf, Sch&ouml;nherrs Idee von Experten pr&uuml;fen zu lassen. Man m&uuml;sse dar&uuml;ber diskutieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20210317\/fehler-bei-inzidenzwerten-1336119.html\">SNA<\/a>\n<p><strong>dazu: Mathematik-Student rechnet nach: Zus&auml;tzliche Tests treiben Inzidenzen k&uuml;nstlich in die H&ouml;he<\/strong><br>\nIn Deutschland entscheiden die Inzidenzwerte &uuml;ber die staatlichen Corona-Ma&szlig;nahmen. In einem viral gehenden Video rechnet ein Mathematik-Student nun vor, dass die Inzidenz im Berchtesgadener Land im Vergleich zum Bund durch eine hohe Testzahl k&uuml;nstlich in die H&ouml;he getrieben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/114577-mathematik-student-rechnet-nach-zusatzliche\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vermutlich unabsichtlich erteilt ein Student, der auch Physik studiert, der promovierten Physikerin im Bundeskanzleramt &ndash; aber auch der gesamten Exekutive in Bund und L&auml;ndern sowie den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rdenleitungen &ndash; Nachhilfe in Mathematik. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70806#h05\">Wieler zu Corona-Lage &ndash; &ldquo;Fallzahlen auf zu hohem Niveau eingependelt&rdquo;<\/a> mit einer Anmerkung von Jens Berger.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Masken-Aff&auml;re<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Erhielt CSU-Politiker Sauter 1,2 Millionen Euro?<\/strong><br>\nIm Fall Sauter pr&uuml;fen Ermittler, ob Bayerns Ex-Justizminister im Zuge von Masken-Gesch&auml;ften 1,2 Millionen Euro &uuml;ber eine Treuhandfirma kassiert hat. Der CSU-Politiker wehrt sich gegen Korruptionsvorw&uuml;rfe, r&auml;umt aber ein, Geld erhalten zu haben.<br>\nIm Skandal um Gesch&auml;fte mit Corona-Schutzmasken sind neue Details zu den Vorw&uuml;rfen gegen den CSU-Landtagsabgeordneten und fr&uuml;heren bayerischen Justizminister Alfred Sauter bekannt geworden: Nach BR-Informationen geht die Generalstaatsanwaltschaft M&uuml;nchen dem Verdacht nach, Sauter k&ouml;nnte 1,2 Millionen Euro eingenommen haben. Das Geld soll demnach aber nicht direkt an den Juristen gegangen sein, sondern &uuml;ber eine Treuhandfirma eines Parteifreundes transferiert worden sein.<br>\nDie Generalstaatsanwaltschaft M&uuml;nchen wollte sich dazu offiziell nicht &auml;u&szlig;ern. Die H&ouml;he der Summe l&auml;sst aber vermuten, dass es sich nicht um ein normales Anwaltshonorar f&uuml;r eine Vertragsgestaltung handelt. Laut Berichten von &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; und &ldquo;Augsburger Allgemeinen&rdquo; soll es sich bei dem Geld um Provisionen f&uuml;r die Vermittlung von Gesch&auml;ften mit Corona-Schutzmasken handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/masken-affaere-erhielt-csu-politiker-alfred-sauter-1-2-millionen-euro,SS13Sz0\">BR 24<\/a>\n<p><strong>dazu: Razzia bei Bayerns Ex-Justizminister<\/strong><br>\nAn Schutzmasken hat es zu Beginn der Corona-Krise in Deutschland gemangelt. An Maskenvermittlern dagegen nicht<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Razzia-bei-Bayerns-Ex-Justizminister-5991049.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Weiterer CSU-Abgeordneter tritt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Aff&auml;re um fragw&uuml;rdige Gesch&auml;fte von Unionspolitikern weitet sich aus: Der CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech leistete nach SPIEGEL-Recherchen PR-Arbeit f&uuml;r die Partei eines korrupten nordmazedonischen Politikers. Nun will er sein Mandat niederlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/csu-abgeordneter-tobias-zech-tritt-zurueck-a-515b7e08-81ef-442f-8634-7442523ebeac\">DER SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Maskenaff&auml;re: Bundesgesundheitsministerium verheimlicht Anzahl der F&auml;lle<\/strong><br>\nDas CDU-gef&uuml;hrte Bundesgesundheitsministerium (BMG) will &uuml;ber die Anzahl der von Mitgliedern des Bundestags vermittelten Maskenlieferungen keine Auskunft geben. Begr&uuml;ndet, wird dies mit den Gespr&auml;chen mit der Bundestagsverwaltung &uuml;ber M&ouml;glichkeiten der Ver&ouml;ffentlichung einer im Ministerium vorliegenden Liste der Angebote. Ich habe die Bundesregierung gefragt:<br>\n&ldquo;In wie vielen F&auml;llen sind Mitglieder des Bundestages seit Beginn der COVID-19-Epidemie gegen&uuml;ber der Bundesregierung als Vermittler oder Hinweisgeber f&uuml;r sp&auml;ter tats&auml;chlich erfolgte Auftr&auml;ge der Bundesregierung zur Beschaffung von medizinischem Material durch Dritte (bspw. Schutzausr&uuml;stung, Masken oder Medizinprodukte) aufgetreten und in welchen dieser F&auml;lle haben sich Bundestagsabgeordnete auch nach Vertragsabschluss gegen&uuml;ber der Bundesregierung bzw. den Ministerien f&uuml;r die Interessen der Unternehmer eingesetzt (bitte auflisten)?&rdquo;<br>\nEine Antwort verweigert die Bundesregierung, perfiderweise mit Verweis auf den Bundestag:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jankorte.de\/de\/article\/3199193.maskenaff%C3%A4re-bundesgesundheitsministerium-verheimlicht-anzahl-der-f%C3%A4lle.html\">Jan Korte<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Klassismus ist subtile Gewalt &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Philipp Sch&auml;fer<\/strong><br>\nAbwertung von Obdachlosen, Erwerbslosen und armen Menschen ist in Deutschland kein Randph&auml;nomen, Klassismus ist der Begriff der dies zusammenfasst. Wir haben mit Philipp Sch&auml;fer, Doktorand an der Hochschule D&uuml;sseldorf und Autor eines Beitrags im Buch &bdquo;Solidarisch gegen Klassismus&ldquo;, &uuml;ber Klassismus, dessen Wirkung und die M&ouml;glichkeiten dagegen vorzugehen, gesprochen.<br>\nDie Freiheitsliebe: Du hast vor kurzem an einem Buch mitgeschrieben, welches den Titel tr&auml;gt &bdquo;Solidarisch gegen Klassismus&ldquo;, wie kommt es, dass die Debatte zu Klassismus momentan an Fahrt aufnimmt, gibt es aktuelle Ausl&ouml;ser?<br>\nPhilipp Sch&auml;fer: &Uuml;ber diese Frage wird diskutiert, also warum es aktuell wieder Diskurse &uuml;ber Klassismus, Klasse oder sogar auch Klassenkampf gibt. Ich glaube es hat auch damit zu tun, dass das herrschende System heftig krieselt, beim letzten mal war das kurz nach der Finanzkrise der Fall und jetzt aktuell im Zusammenhang mit der Coronapandemie, wenn man liest, dass immer mehr Menschen selbst aus der Mittelschicht am struggeln sind, w&auml;hrend die Besitzer von Facebook oder irgendwelchen Supermarktketten immer reicher werden. Immer wenn es sehr offensichtlich wird, dass das kapitalistische System daf&uuml;r gemacht ist, dass nur ganz wenige reich werden und viele arm bleiben, dann nimmt die Besch&auml;ftigung mit Klassen und marxistischer Theorie zu.<br>\nDie Sammelbandanfrage war allerdings schon fr&uuml;her, vor der Coronazeit. Ich glaube das hat sich ein st&uuml;ckweit daraus entwickelt, dass zum einen &uuml;ber marxistische Theorie zum anderen &uuml;ber Cultural Studies versucht wird Klassismus als Begriff zu fassen,. In einer kleinen sozialwissenschaftlichen und aktivistischen Bubble wurde es schon l&auml;nger diskutiert, in der breiten &Ouml;ffentlichkeit h&auml;ngt das Interesse  bestimmt mit der aktuellen Krise zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/klassismus-ist-subtile-gewalt-im-gespraech-mit-philipp-schaefer\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Jetzt w&auml;chst die Sorge der Jugend um ihren beruflichen Erfolg<\/strong><br>\nDer Lockdown wird Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler noch l&auml;nger besch&auml;ftigen. Denn wegen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie nimmt bei ihnen die Sorge um ihre berufliche Zukunft zu.<br>\nWaren im Fr&uuml;hjahr 2020 noch 25 Prozent besorgt, waren es im Herbst 2020 schon 41 Prozent. Das ergab eine bundesweite Umfrage des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit unter 3000 Sch&uuml;lern des Abiturjahrgangs 2021.<br>\nAuff&auml;llig sei, dass die schlechteren Einsch&auml;tzungen der beruflichen Perspektiven bei jungen Menschen aus nicht akademischen Familien &uuml;berproportional zugenommen h&auml;tten. Noch im Fr&uuml;hjahr 2020 habe es keine Unterschiede gegen&uuml;ber jungen Menschen aus Akademikerfamilien gegeben.<br>\n25 Prozent der Befragten aus beiden Gruppen gaben damals an, sich gro&szlig;e Sorgen um ihre berufliche Zukunft zu machen. Im Herbst 2020 hingegen &auml;u&szlig;erten 45 Prozent der befragten Jugendlichen aus nicht akademischen Familien gro&szlig;e Zukunftssorgen, bei denjenigen aus Akademikerfamilien waren es 38 Prozent. [&hellip;]<br>\nDie Sorgen sind nicht unbegr&uuml;ndet. Es gibt mehrere Beispiele aus der Vergangenheit mit einem &auml;hnlichen Ausfall von Schulunterricht wie w&auml;hrend der Corona-Pandemie und mit messbaren katastrophalen Auswirkungen auf sp&auml;tere Karrieren, schreiben Silke Anger, Leiterin des Forschungsbereichs Bildung, Qualifizierung und Erwerbsverl&auml;ufe am IAB, und ihr wissenschaftlicher Mitarbeiter Malte Sandner.<br>\nIn Belgien, Kanada und Argentinien h&auml;tten streikbedingte Schulschlie&szlig;ungen h&auml;ufigere Klassenwiederholungen und mehr niedrigere Bildungsabschl&uuml;sse zur Folge gehabt. Das wiederum hatte gravierende Konsequenzen f&uuml;r die Jugend.<br>\nDie oft geringeren Kompetenzentwicklungen seien einhergegangen mit h&auml;ufigerer Arbeitslosigkeit, Berufen mit geringerer Qualifikation und Einkommensverlusten im sp&auml;teren Arbeitsleben. Dass es zu Gehaltseinbu&szlig;en in der Berufslaufbahn kommt, best&auml;tigen auch andere Bildungsexperten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/karriere\/bildung\/article228646411\/IAB-Studie-Die-Zukunftsangst-unter-Jugendlichen-waechst.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Vermutlich kann man jetzt schon von einer verlorenen Generation sprechen. Der politischen Elite, die sich in eine aberwitzige Lochdownideologie verrannt hat, scheint das egal zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Das Jahr ist f&uuml;r uns Gastronomen schon gelaufen&ldquo;<\/strong><br>\nHerr St&auml;hle, Ihr Restaurant &bdquo;The Season Family&ldquo; in Hof, nahe der tschechischen Grenze, und ihre zwei Bistros sind seit Anfang November geschlossen. W&auml;hrend anderswo an erste &Ouml;ffnungen gedacht wird, sind Sie davon so weit entfernt wie kaum ein anderer Gastronom in Deutschland. In Hof kreist die Corona-Inzidenz seit Wochen um die 300er-Marke, geht nur langsam zur&uuml;ck. Wie planen Sie f&uuml;r die n&auml;chsten Monate?<br>\nEduard St&auml;hle: Wir k&ouml;nnen &uuml;berhaupt nicht planen. Seit Monaten stecken wir in einem Tunnel und sehen kein Licht am Ende. Bei Inzidenzwerten um die 300 ist das hier in Hof ehrlicherweise auch kein Wunder. Wir machen uns fr&uuml;hstens im Juni Gedanken, wie eine &Ouml;ffnung &uuml;berhaupt aussehen k&ouml;nnte. Immerhin ziehen die Infektionszahlen wieder an. Wenn ich ehrlich bin: Das Jahr ist f&uuml;r uns Gastronomen schon gelaufen.<br>\nSollten sich die Zahlen jedoch entspannen und die Inzidenz zwei Wochen lang unter 50 liegen sollte, k&ouml;nnte zumindest die Au&szlig;engastronomie wieder &ouml;ffnen. Das macht Ihnen keine Hoffnung?<br>\nDie Rechnung geht einfach nicht auf. Die Kosten der &Ouml;ffnung der Au&szlig;engastronomie rechtfertigen die geringen Einnahmen nicht. F&uuml;r uns ist es g&uuml;nstiger, das Restaurant gar nicht erst zu &ouml;ffnen. Ich muss n&auml;mlich Ware bestellen und Personal einplanen &ndash; ohne zu wissen, wie viel ich &uuml;berhaupt brauche oder wie voll es wird. Au&szlig;erdem ist es gerade noch viel zu kalt f&uuml;r die Au&szlig;engastronomie. Wie will man denn bei f&uuml;nf Grad gem&uuml;tlich essen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/gruender\/gefangen-im-lockdown-das-jahr-ist-fuer-uns-gastronomen-schon-gelaufen\/26967476.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><strong>dazu: Pleiten und Existenzangst: Gastro-Verband mit dramatischem Appell an S&ouml;der<\/strong><br>\nDiskotheken sind seit einem Jahr geschlossen, Restaurants warten weiter auf eine Perspektive &ndash; in der Gastronomie w&auml;chst die Verzweiflung, Tag f&uuml;r Tag. Jetzt richtet der Gastst&auml;ttenverband Dehoga in einem Offenen Brief einen deutlichen Appell an Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der. Es geht um Existenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/wirtschaft\/pleiten-und-existenzangst-gastro-verband-mit-dramatischem-appell-an-soder-1.10930380\">nordbayern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es klingt sicher zynisch, aber man sieht daran, dass das Schicksal der Menschen in der Gastronomie die politische Elite nicht im Geringsten interessiert. Das sind im wahrsten Sinn des Wortes Kollateralsch&auml;den, denn den exportorientierten Gro&szlig;konzernen geht es wieder pr&auml;chtig, wenn nicht, dann sprudeln die Milliardenhilfen und im Ausnahmezustand muss man sich auch um Massenproteste nicht scheren. Die lassen sich ganz einfach verbieten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Passierschein bitte! EU l&auml;utet mit &ldquo;Digitalem Gr&uuml;nen Zertifikat&rdquo; Ende des unkontrollierten Reisens ein<\/strong><br>\nSchon f&uuml;r den Sommerreiseverkehr will die EU-Kommission die europaweite Infrastruktur f&uuml;r einen digitalen Impfpass fertig haben. Ohne diesen wird man dann kaum noch reisen k&ouml;nnen, m&ouml;glicherweise auch im Inland nicht, und nicht ins Kino, Restaurant oder Einkaufen gehen. Immer wird es erst hei&szlig;en: Ihr gr&uuml;ner Pass bitte!<br>\nEs sollte nicht Impfpass oder Gesundheitspass hei&szlig;en, also nannte die Kommission das, was sie am 17.3. ank&uuml;ndigte das Digitale Gr&uuml;ne Zertifikat. Um sich auszumalen, wof&uuml;r es genutzt werden wird, braucht man nur nach T&uuml;bingen zu schauen, wo momentan ein Versuch mit einem Tages-Gesundheitspass l&auml;uft. Diesen bekommt man mit einem negativen Schnelltest. Wer ihn hat, darf einkaufen, ins Restaurant und ins Theater. Wer nicht, darf nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/gruens-zertifikat\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ist die Corona-Verordnung verfassungswidrig?<\/strong><br>\nMittlerweile nickt die Justiz die Pandemie-Verordnungen nicht mehr einfach ab. Das k&ouml;nnte f&uuml;r die Politik ein Problem werden, wenn sie einen erneuten Lockdown plant<br>\nWenn man auf die Homepage des Amtsgerichts Ludwigsburg klickt, findet man eine Bienen- und Blumenwiese. Nicht erw&auml;hnt wird das Urteil einer Richterin von Ende Januar, das erst jetzt bekannt wurde. Die Richterin hatte &uuml;ber einen ganz unspektakul&auml;ren Fall zu entschieden, wie er aktuell Tausende Male vor Gerichten in Deutschland verhandelt wird.<br>\nEnde Januar war ein Mann angeklagt, weil er im vergangenen Mai gegen die Corona-Verordnung des Landes versto&szlig;en haben soll. Anstatt nur mit einer Person, die nicht aus dem eigenen Haushalt stammt &ndash; was damals erlaubt war -, soll er mit zwei in der Ludwigsburger Innenstadt unterwegs gewesen sein. Au&szlig;erdem soll er dabei nicht auf die Sicherheitsabst&auml;nde geachtet haben.<br>\nDie Richterin hat den Mann nicht nur freigesprochen, sondern die Urteilsbegr&uuml;ndung auch f&uuml;r eine Art Generalabrechnung mit der Corona-Verordnung des Landes genutzt. Diese sei verfassungswidrig. Die Richterin z&auml;hlt gleich eine ganze Palette an Problemen auf, die sie in der Verordnung, die mehrfach ver&auml;ndert wurde, sieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ist-die-Corona-Verordnung-verfassungswidrig-5991693.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Greensill-Pleite legt erneut Schw&auml;chen bei Regulierung offen<\/strong><br>\nDie bis vor kurzem noch ziemlich unbekannte Bremer Bank Greensill musste wegen drohender &Uuml;berschuldung geschlossen werden. Sie lockte Kunden mit &uuml;berm&auml;&szlig;ig hohen Zinsversprechen und wird verd&auml;chtig, ihre Bilanzen gef&auml;lscht zu haben. Nun bangen viele Anleger um ihr Erspartes. Das zeigt wieder einmal, welche erheblichen Schwachstellen die Regulierung der Finanzm&auml;rkte hat.<br>\nBis vor kurzem war die Bremer Bank Greensill wohl nur einem kleinen Kreis bekannt. Doch nun geriet das Finanzinstitut durch negative Schlagzeilen in die &Ouml;ffentlichkeit. Anfang M&auml;rz hat die zust&auml;ndige Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungen (BaFin) das Bremer Finanzhaus wegen drohender &Uuml;berschuldung geschlossen und hat jetzt auch das Insolvenzverfahren eingeleitet.<br>\nDie Greensill Bank lockte Kunden mit &uuml;berm&auml;&szlig;ig hohen Zinsversprechen &ndash; allein das sollte Warnsignal genug sein &ndash; und finanzierte so das Gesch&auml;ft der britisch-australischen Muttergesellschaft, die wiederum im Bereich der Lieferketten-Finanzierung stark engagiert war. Als nun j&uuml;ngst einige Gesch&auml;ftspartner m&ouml;gliche Ausfallrisiken der Bank nicht mehr absichern wollten, fiel das wacklige Gesch&auml;ft wie ein Kartenhaus zusammen.<br>\nDoch damit nicht genug: Es steht der Verdacht im Raum, dass in der Vergangenheit wohl auch die Bilanzen zum Schein aufgeh&uuml;bscht wurden, um Unregelm&auml;&szlig;igkeiten in den B&uuml;chern zu kaschieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b3405ac6-87cb-11eb-949f-001a4a160123\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schlafwandler r&uuml;sten zum (Atom)Krieg<\/strong><br>\n&bdquo;Deutschland erfreut Nato mit dickem Verteidigungsausgaben-Plus&ldquo;, jubelt meine Regionalzeitung. Um fortzufahren: &bdquo;Nach einem Bericht von Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg gaben die europ&auml;ischen B&uuml;ndnisstaaten und Kanada 2020 real rund 3,9 Prozent mehr aus als im Vorjahr. Die Bundesrepublik steigerte ihre Ausgaben demnach sogar um 8,4 Prozent&ldquo;! Mit rund 785 Milliarden US-Dollar gaben die USA im vergangenen Jahr rund 2,4 Mal so viel Geld f&uuml;r &bdquo;Verteidigung&ldquo; aus wie alle anderen 29 Nato-Partner zusammen. Zur Erinnerung: China: 261 Milliarden, Russland: 65,1 Milliarden (jeweils 2019).<br>\nDas sind die t&auml;glichen unversch&auml;mten L&uuml;gen, die in unseren Medien aufgetischt werden, ohne dass es die Autoren nach erfolgreicher Gehirnw&auml;sche durch das Pentagon &uuml;berhaupt noch merken. Die USA haben diesen wahnsinnigen R&uuml;stungsetat nicht zu ihrer &bdquo;Verteidigung&ldquo;: Kanada und Mexiko wollen die Vereinigten Staaten nicht &uuml;berfallen. Das Geld wird ausgegeben, um Russland und China klein zu halten und einzukreisen, die Bombenkriege, Dohnenkriege und verdeckten Kriege zu f&uuml;hren und den USA die Herrschaft &uuml;ber die Rohstoff- und Absatzm&auml;rkte der Welt zu sichern.<br>\n&bdquo;Si vis pacem para bellum&ldquo; &ndash; &bdquo;Wenn Du den Frieden willst, bereite den Krieg vor&ldquo;, sagten die alten R&ouml;mer. Kein Satz wurde in der Geschichte so oft widerlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/3917251431669628\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wer die KI antreibt<\/strong><br>\nDaten gelten der Politik als zentraler Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Sieht man all die Kriege, die f&uuml;r Rohstoffe gef&uuml;hrt wurden, verhei&szlig;t das nichts Gutes. Die Bundesregierung hatte 2018 eine &raquo;Strategie K&uuml;nstliche Intelligenz&laquo; (KI) beschlossen, damit sich &raquo;Deutschland und Europa&laquo; (gemeint ist die EU) zum &raquo;f&uuml;hrenden Standort f&uuml;r die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologie entwickeln&laquo; k&ouml;nnen. Ende Januar 2021 legte sie eine &raquo;Datenstrategie&laquo; vor. Laut Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) will man damit Unternehmen und Beh&ouml;rden dazu bringen, Daten zur gewerblichen Nutzung bereitzustellen, um den Datenturbo auf Touren zu bringen. Datensparsamkeit sei kein &raquo;Game-Changer&laquo;, erg&auml;nzte die Unionsfraktionsvize Nadine Sch&ouml;n. (&hellip;)<br>\nWas in zahlreichen aufw&auml;ndig gestalteten Propagandaschriften nicht vorkommt, das sind die anderen Anwendungsgebiete: Lenkung von Drohnenschw&auml;rmen, autonome Waffensysteme und Killerroboter, Gesichtserkennung und fl&auml;chendeckende &Uuml;berwachung, Propaganda und Manipulation der &ouml;ffentlichen Meinung. Der US-Geheimdienst CIA betrieb schon 2017 in enger Verbindung mit dem Silicon Valley 137 KI-Projekte. Der IBM-Konzern wirbt f&uuml;r die &raquo;St&auml;rkung der nationalen Sicherheit mit Cloudl&ouml;sungen und k&uuml;nstlicher Intelligenz, um strategische Flexibilit&auml;t und milit&auml;rische Vorteile zu erreichen&laquo;. Und bei der M&uuml;nchner &raquo;Sicherheitskonferenz&laquo; war 2019 KI das gro&szlig;e Thema der Geheimdienste und Streitkr&auml;fte, wie die SZ berichtete (19.2.19). Auch der &raquo;Einfluss von KI in Verbindung mit dem neuen Mobilfunk-Standard 5G auf die globale Machtbalance&laquo; sei dort Dauerthema gewesen. (&hellip;) Wer entscheidet eigentlich &uuml;ber den Einsatz all dieser Anwendungen? Der Markt und seine profitgetriebenen Akteure? Die NATO, Geheimdienste, Frontex? Die weltbeherrschenden Digitalkonzerne Amazon, Facebook, Google und Co? Oder die Risikokapitalgeber, die nur auf den Gewinn schauen? Das ist die wichtige Frage, die auch die Bef&uuml;rworter der neuen Technik mit ihrem Hinweis auf die &raquo;Unschuld&laquo; jeder Erfindung beantworten m&uuml;ssten. (&hellip;)<br>\nProfiterwartung ist eine denkbar schlechte Entscheidungshilfe f&uuml;r KI-Projekte. Staatliche F&ouml;rderung und private Aneignung ist Umverteilung zu Lasten der Bev&ouml;lkerung. Ein notwendiger Schritt zur &Auml;nderung ist die Schaffung eines &ouml;ffentlichen Bewusstseins f&uuml;r all die Gefahren des Kontrollverlusts &uuml;ber Entscheidungen, die unser aller Leben betreffen. Ethikkommissionen und Pl&auml;doyers f&uuml;r Datenschutz gen&uuml;gen nicht. Die Regulierung muss sich auf die Entflechtung der wirtschaftlich-politischen Interessen erstrecken, damit das Gemeinwohl &uuml;ber das Privatinteresse gestellt, Friedenspolitik durchgesetzt und wirtschaftliche Macht demokratisch kontrolliert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/wer-die-ki-antreibt\/\">Ossietzky 05\/2021<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Facebook und Google: Und pl&ouml;tzlich ist das Online-Konto weg<\/strong><br>\nMillionen Menschen legen ihr digitales Leben in die H&auml;nde von Facebook oder Google. Wenn die Plattformen den Zugriff sperren, beginnt f&uuml;r viele Betroffene ein Albtraum.<br>\nAls Samira Djidjeh sich eines Mittags vor ihren Laptop setzte und Facebook aufrief, fand sie sich ihrer digitalen Identit&auml;t beraubt. &ldquo;Ich wurde pl&ouml;tzlich ausgeloggt und konnte nicht mehr auf mein Konto zugreifen&rdquo;, sagt die Digitalunternehmerin aus Baden-W&uuml;rttemberg. Facebook forderte sie auf, ihren Ausweis oder ein anderes offizielles Dokument hochzuladen, um ihr Alter zu best&auml;tigen. Djidjeh ist seit zw&ouml;lf Jahren bei Facebook angemeldet. Das Mindestalter ist 13. Djidjeh ist fast dreimal so alt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/facebook-google-kontosperrung-willkuer-1.5233882\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Trump ist weg &ndash; jetzt kommen die Migranten<\/strong><br>\nJoe Biden versprach eine menschlichere Grenzpolitik &ndash; jetzt erleben die USA einen Ansturm an der S&uuml;dgrenze. Die Massen an Kindern und Jugendlichen stellen die Beh&ouml;rden vor gro&szlig;e Probleme.<br>\nSeine Regierung versucht, den Begriff mit aller Macht zu vermeiden. Seine Pressesprecherin nimmt trotz aller Nachfragen das K-Wort bislang nicht in den Mund, sie spricht nur von &ldquo;gewaltigen Herausforderungen&rdquo;. Dabei ist l&auml;ngst klar: Joe Biden erlebt als US-Pr&auml;sident seine erste Krise.<br>\nDie Zahl der Migranten, die von der US-Grenzpolizei im S&uuml;den aufgegriffen werden, schie&szlig;t seit Wochen in die H&ouml;he. Allein im Februar wurden 100.000 Menschen beim &Uuml;bertritt von Mexiko in die USA festgenommen, darunter knapp 9.500 Kinder und Jugendliche. Mit deren Beherbergung kommt die Regierung nicht mehr hinterher &ndash; obwohl sie bereits die Corona-Regeln aufgehoben hat.<br>\nJoe Biden wollte alles besser machen in der Grenzpolitik als Donald Trump &ndash; und steht nun doch vor einem &auml;hnlichen Problem wie sein Vorg&auml;nger. Der Ansturm auf die US-S&uuml;dgrenze ist so gewaltig, dass die Grenzsch&uuml;tzer ihn nicht gut bew&auml;ltigen k&ouml;nnen. Und Bidens eigene Versprechen haben eine ganze Menge mit seiner ersten Krise zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_89662214\/ansturm-auf-us-suedgrenze-donald-trump-ist-weg-jetzt-kommen-die-migranten.html?ml-d\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Eine Ampel ohne Rot<\/strong><br>\nDie FDP bringt sich als Koalitionspartner ins Spiel. Wie realistisch w&auml;re eine Regierungsbeteiligung im Bund?<br>\nUnd dass es der FDP gelungen ist, ihren Lobbyismus f&uuml;r Wirtschaftsinteressen mit halbwegs seri&ouml;ser Kritik an der Corona-Politik der Gro&szlig;en Koalition zu verbinden und damit aus der Opposition heraus sichtbar zu werden, kann bei der Positionierung als eigenst&auml;ndige Kraft sicher nicht schaden.<br>\nWas aber hei&szlig;t: Nicht um jeden Preis? Wissings Kernpunkte &ndash; ins Deutsche &uuml;bersetzt &bdquo;Kein gerechteres Steuersystem&ldquo; und &bdquo;Keine B&uuml;rgerversicherung&ldquo; &ndash; sind mit Gr&uuml;nen und SPD ungef&auml;hr so gut durchzusetzen wie Bundeswehreins&auml;tze ohne UN-Mandat mit der Linken. Sollten Inhalte und programmatische Aussagen von Parteien noch irgendeine Rolle spielen, dann ist die Ampel mindestens so unpraktikabel wie Gr&uuml;n-Rot-Rot beziehungsweise Rot-Gr&uuml;n-Rot. Nur dass &uuml;ber die vermeintliche Unvereinbarkeit von Rot-Gr&uuml;n mit der FDP fast niemand redet, &uuml;ber die mit der Linkspartei aber fast alle.<br>\nEs war schon fast ersch&uuml;tternd, zu sehen, wie SPD-Vorst&auml;ndler Kevin K&uuml;hnert vor den Wahlen ganzseitig in der Zeit mit der FDP kokettierte und danach das Ampel-Spiel eines Olaf Scholz mitspielte. Kevin K&uuml;hnert: War das nicht dieser Juso, der die Sozialdemokratie nach links steuern wollte? Vielleicht h&auml;tte er sich noch mal anh&ouml;ren sollen, was Christian Lindner im Februar zur Impfstrategie sagte: Eine &bdquo;Tempo-Pr&auml;mie&ldquo; f&uuml;r Pharmafirmen m&uuml;sse her, wenn sie schneller produzierten als geplant. Auf Deutsch: Wenn es darum geht, die Corona-Profitmarge der Unternehmen zu erh&ouml;hen, ist der sonst so b&ouml;se Staat gefragt. Und das mit der SPD? Schon w&auml;re etwas ganz Neues erfunden: eine Ampel ohne Rot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/eine-ampel-ohne-rot\">Stephan Hebel in der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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