{"id":70913,"date":"2021-03-21T14:00:00","date_gmt":"2021-03-21T13:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70913"},"modified":"2021-03-21T15:24:22","modified_gmt":"2021-03-21T14:24:22","slug":"die-illusion-von-wahrheit-oder-die-erfindung-der-fake-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70913","title":{"rendered":"Die Illusion von Wahrheit oder die Erfindung der Fake News"},"content":{"rendered":"<p>In drei bahnbrechenden Texten formuliert der Pulitzer-Preistr&auml;ger Walter Lippmann Anfang des 20. Jahrhunderts eine elementare Kritik an den Medien als Bedrohung f&uuml;r die Demokratie und als Gefahr f&uuml;r den Wert der Freiheit im Allgemeinen. Lippmann entwickelt seine zentrale These: Freiheit und Wahrheit sind unverzichtbar miteinander verbunden. Zudem prangert er die Neigung der Medien und der Journalisten an, die Wahrheit zu verzerren, indem sie ihre eigene Agenda und ihre eigenen Ziele f&ouml;rdern, anstatt den wahrheitsgem&auml;&szlig;en Austausch von Fakten und den freien Fluss von Ideen zu erm&ouml;glichen. Die drei Aufs&auml;tze sind nun unter dem Titel &bdquo;Die Illusion der Wahrheit oder die Erfindung der Fake News&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/buecher-mehr\/buecher\/medien\/meinungsmache\/die-illusion-von-wahrheit-oder-die-erfindung-der-fake-news.html\">exklusiv in der &bdquo;edition buchkomplizen&ldquo; neu aufgelegt worden<\/a>, mit einem einordnenden Vorwort von Walter &Ouml;tsch und Silja Graupe. Die NachDenkSeiten pr&auml;sentieren einen Auszug, der zeigt, wie erschreckend aktuell, oder anders gesagt vision&auml;r die Texte Lippmanns sind.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Lesen Sie zu diesem Buch bitte auch das zweiteilige Interview, das Florian R&ouml;tzer f&uuml;r die Buchkomplizen mit dem &Ouml;konomen Walter &Ouml;tsch gef&uuml;hrt hat (<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/interview\/lippmann-oder-das-experiment-fuer-eine-schnelle-und-wirkungsvolle-massensteuerung\/\">Teil 1<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/blog\/interview\/die-politiker-haben-sich-in-eine-sackgasse-hineinmanoevriert\/\">Teil 2<\/a>) <\/em>.<\/p><p>Die erste Ausgabe der ersten amerikanischen Zeitung&nbsp;&ndash; sie hie&szlig; Publick Occurrences&nbsp;&ndash; wurde am 25. September 1690 in Boston ver&ouml;ffentlicht. Die zweite Ausgabe erschien schon nicht mehr, weil der Gouverneur und der Rat dies verhinderten. Sie befanden, dass Benjamin Harris, der Herausgeber, &uuml;beraus &raquo;hochgesteckte &Uuml;berlegungen&laquo; gedruckt hatte.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Tats&auml;chlich scheinen einige seiner &Uuml;berlegungen bis auf den heutigen Tag sehr hochkar&auml;tig zu sein. In seiner Brosch&uuml;re hatte er geschrieben: &raquo;Dass man etwas tun m&ouml;ge, um den vorherrschenden Geist der L&uuml;ge zu heilen oder doch zumindest zu bannen. Darum soll unter R&uuml;ckgriff auf die besten verf&uuml;gbaren Informationsquellen nur das ber&uuml;cksichtigt werden, wovon wir Grund zu der Annahme haben, dass es wahr ist. Und wenn sich in den dargelegten Informationen irgendein sachlicher Fehler herausstellt, dann wird er in der n&auml;chsten Ausgabe korrigiert. Des Weiteren ist der Herausgeber der Publick Occurrences bereit, sich in Anbetracht zahlreicher Falschmeldungen&nbsp;&ndash; die in b&ouml;swilliger Absicht gemacht und in Umlauf gebracht werden&nbsp;&ndash; f&uuml;r Folgendes einzusetzen: Dass jeder von einer rechtschaffenen Person aufgesp&uuml;rte Urheber einer solchen Falschmeldung in dieser Zeitung (au&szlig;er, es wird ein gegenteiliger Hinweis gegeben) als b&ouml;swilliger Initiator der Falschmeldung blo&szlig;gestellt wird. Es wird davon ausgegangen, dass dieser Vorschlag niemandem missfallen wird; au&szlig;er vielleicht denen, die durchaus beabsichtigen, sich eines derart sch&auml;bigen Verbrechens schuldig zu machen.&laquo;<\/p><p>Heute sind sich die Menschen durchgehend im Klaren dar&uuml;ber, dass sie sich auf die eine oder andere Weise mit Fragen besch&auml;ftigen m&uuml;ssen, die komplizierter sind als alle Fragen, f&uuml;r deren Bearbeitung die Kirche oder die Schule sie vorbereitet hat. In zunehmendem Ma&szlig;e begreifen sie, dass ihr Verst&auml;ndnis bald an seine Grenzen st&ouml;&szlig;t, wenn die relevanten Fakten nicht schnell und zuverl&auml;ssig verf&uuml;gbar sind. Sie sehen sich angesichts dessen zunehmend ratlos; und sie fragen sich, ob ein auf Zustimmung angewiesenes Regierungshandeln in einer Zeit Bestand haben kann, in der die Herstellung von Zustimmung[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] eine unregulierte private Unternehmung ist. Denn in einem ganz konkreten Sinne ist die gegenw&auml;rtige Krise der westlichen Demokratie eine Krise des Journalismus.<\/p><p>Ich stimme nicht mit denen &uuml;berein, die meinen, dass Korruption der einzige Grund ist. Gewiss gibt es reichlich Korruption: geldgesteuerte Kontrolle, Kastendisziplin, finanzielle und soziale Bestechung, Seilschaften, Dinnerpartys, Clubs, politisches Gepl&auml;nkel. Die mit russischen Rubeln handelnden Spekulanten, die an der Pariser B&ouml;rse &uuml;ber die Einnahme von Petrograd gelogen haben, sind nicht das einzige Beispiel ihres Schlages.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Trotz alledem erkl&auml;rt die Korruption nicht den Zustand, in dem sich der moderne Journalismus befindet.<\/p><p>K&uuml;rzlich schrieb Franklin P. Adams: &raquo;In der sogenannten freien Presse finden sich heute viele Belanglosigkeiten&nbsp;&ndash; und eine schier unglaubliche Dummheit und Unwissenheit; aber es sind dies Trivialit&auml;ten und dergleichen, die dem Menschengeschlecht nun einmal inh&auml;rent sind&nbsp;&ndash; Trivialit&auml;ten, wie man sie bei Musikern, Installateuren, Vermietern, Dichtern und Kellnern antrifft. Und wenn Miss Lowell [welche die &uuml;bliche aristokratische Beschwerde vorgetragen hatte] von dem unverbesserlichen Wunsch aller amerikanischen Zeitungen spricht, sich bei jeder Gelegenheit &uuml;ber jede nur erdenkliche Sache zu jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit lustig zu machen, dann sind wir uns wieder uneinig. In amerikanischen Zeitungen gibt es den unverbesserlichen Wunsch, die Dinge sehr viel ernster zu nehmen, als sie es verdienen. Liest Miss Lowell die gewichtigeren Nachrichten aus Washington? Liest sie die Nachrichten aus der Gesellschaft? Man kann sich fragen, ob sie &uuml;berhaupt Zeitungen liest.&laquo;<\/p><p>Mister Adams liest sie zweifellos. Und wenn er schreibt, dass die Zeitungen die Dinge viel ernster nehmen, als sie es verdienen, dann kann man das wohl so sagen. Insbesondere seit dem Krieg sind Redakteure &uuml;berwiegend zu der &Uuml;berzeugung gelangt, dass ihre h&ouml;chste Pflicht nicht darin besteht, zu berichten, sondern zu belehren; nicht darin, Nachrichten zu drucken, sondern die Zivilisation zu retten; nicht das zu ver&ouml;ffentlichen, was Benjamin Harris &raquo;den Zustand der &ouml;ffentlichen Angelegenheiten im In- und Ausland&laquo; nennt, sondern die Nation auf Kurs zu halten. Nach Art der englischen K&ouml;nige haben sie sich selbst zu Verteidigern des Glaubens erkoren. &raquo;Seit f&uuml;nf Jahren&laquo;, so Mister Cobb von der New York World, &raquo;gibt es in der Welt keinen freien &ouml;ffentlichen Meinungsbildungsprozess. In Anbetracht der unerbittlichen Zw&auml;nge des Krieges haben die Regierungen die &ouml;ffentliche Meinung kassiert. [&hellip;] Sie lassen sie im Gleichschritt marschieren. Sie haben ihr beigebracht, stramm zu stehen und zu salutieren. [&hellip;] Manchmal hat es den Anschein, dass Millionen von Amerikanern nach der Unterzeichnung des Waffenstillstands ein Gel&uuml;bde abgelegt haben m&uuml;ssen, wonach sie nie wieder selbstst&auml;ndig denken w&uuml;rden. Sie waren bereit, f&uuml;r ihr Land zu sterben, nicht aber, f&uuml;r ihr Land zu denken.&laquo; Jene Minderheit, die stolz darauf ist, daf&uuml;r zu denken&nbsp;&ndash; und die nicht nur bereit, sondern auch todsicher ist, dass sie allein wei&szlig;, wie sie f&uuml;r das Land zu denken hat&nbsp;&ndash;, hat die Theorie &uuml;bernommen, dass die &Ouml;ffentlichkeit erfahren sollte, was gut daf&uuml;r ist.<\/p><p>Auf diese Weise hat man die Arbeit von Journalisten mit der T&auml;tigkeit von Predigern, Erweckungstheologen, Propheten und Agitatoren durcheinandergebracht. Die aktuelle Theorie des amerikanischen Zeitungswesens besagt, dass eine Abstraktion wie die Wahrheit und eine Zierde wie die Fairness zu opfern sind, wann immer jemand meint, dass die Erfordernisse der Zivilisation dieses Opfer einfordern. Auf Erzbischof Whatelys Diktum, dass es eine gro&szlig;e Rolle spielt, ob man die Wahrheit an die erste Stelle setzt oder an die zweite, w&uuml;rde ein &uuml;berzeugter Verfechter des modernen Journalismus antworten, dass er die Wahrheit hinter das stellt, was er als das nationale Interesse ansieht. Gemessen an ihren &Auml;u&szlig;erungen glauben M&auml;nner wie Mister Ochs oder Viscount Northcliffe, dass ihre jeweiligen Nationen zugrunde gehen werden und die Zivilisation dem Untergang geweiht ist&nbsp;&ndash; au&szlig;er man befriedigt nat&uuml;rlich die Neugierde der Leserschaft mit der Vorstellung von Patriotismus, die diesen Herren vorschwebt. [&hellip;]<\/p><p>So besteht die gef&auml;hrlichste Form der Unwahrheit in den Spitzfindigkeiten und der Propaganda derjenigen, die von Berufs wegen eigentlich f&uuml;r gute Berichterstattung sorgen sollten. Die Zeitungsspalten sind &ouml;ffentliche Informationstr&auml;ger. Wenn diejenigen, die sie kontrollieren, sich das Recht herausnehmen, zu bestimmen, was zu welchem Zweck berichtet werden soll, dann kommt der demokratische Prozess zum Erliegen. Die &ouml;ffentliche Meinungsbildung wird blockiert. Denn wenn die Bev&ouml;lkerung nicht l&auml;nger vertrauensvoll auf die &raquo;besten Informationsquellen&laquo; zur&uuml;ckgreifen kann, dann geraten jedermanns Vermutungen und Ger&uuml;chte, Hoffnungen und Marotten zur Grundlage des Regierungshandelns. Die sch&auml;rfste Kritik an der Demokratie bewahrheitet sich, wenn es keine stetige Versorgung mit vertrauensw&uuml;rdigen und relevanten Nachrichten gibt. [&hellip;]<\/p><p>Staatsm&auml;nner m&ouml;gen politische Strategien entwerfen; aber sie werden in einem Fiasko enden&nbsp;&ndash; was vielen k&uuml;rzlich erst widerfahren ist&nbsp;&ndash;, wenn die Propagandisten und Zensoren einen bemalten Wandschirm dort aufstellen k&ouml;nnen, wo es ein offenes Fenster zur Welt geben sollte. Nur wenige Vorf&auml;lle in der j&uuml;ngeren Geschichte sind schmerzlicher als derjenige des britischen Premierministers, der am Fr&uuml;hst&uuml;ckstisch &uuml;ber der Morgenzeitung sitzt und protestiert, dass er mit Blick auf Russland nicht das Gebotene tun kann, weil ein m&auml;chtiger Zeitungsbesitzer die &Ouml;ffentlichkeit unter Drogen gesetzt hat. Dieser Vorgang ist ein Sinnbild f&uuml;r die enorme Gefahr, mit der sich die Volksregierung konfrontiert sieht und mit der alle weiteren Gefahren zusammenh&auml;ngen. Denn die Nachrichten sind die Hauptquelle f&uuml;r die Meinung, von der sich die Regierung nun einmal leiten l&auml;sst. Solange zwischen dem Durchschnittsb&uuml;rger und den Tatsachen eine Nachrichtenorganisation steht&nbsp;&ndash; die nach g&auml;nzlich privaten, ungepr&uuml;ften und wie auch immer erhabenen Ma&szlig;st&auml;ben festlegt, was wir wissen und somit glauben sollen&nbsp;&ndash;, wird niemand behaupten k&ouml;nnen, dass das Wesen der demokratischen Regierung gesichert ist. Dem Wesen unserer Verfassung nach, so Richter Holmes, ist die Wahrheit die einzige Grundlage, auf der die W&uuml;nsche der Menschen auf sichere Weise erf&uuml;llt werden k&ouml;nnen.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] Insofern nun diejenigen, welche die Nachrichten &uuml;berbringen, ihre eigenen &Uuml;berzeugungen zu einem Gesetz machen, das h&ouml;her steht als die Wahrheit, greifen sie die Grundlagen unseres Verfassungssystems an. Im Journalismus kann es kein h&ouml;heres Gesetz geben, als auf Teufel komm raus die Wahrheit zu sagen.<\/p><p><em>Lesetipp: Walter Lippmann, &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/buecher-mehr\/buecher\/medien\/meinungsmache\/die-illusion-von-wahrheit-oder-die-erfindung-der-fake-news.html\">Die Illusion von Wahrheit oder die Erfindung der Fake News<\/a>&ldquo; , 80 Seiten, edition buchkomplizen, 1.3.2021<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] History of American Journalism&laquo;, James Melvin Lee, Houghton Mif&#64258;in Co., 1917, S. 10.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Englisch: &raquo;The manufacture of consent&laquo;. Diese Phrase wird dann in <em>Die &Ouml;ffentliche Meinung<\/em> wiederholt. Edmund Bernays hat in <em>Crystallizing Public Opinion<\/em> (1923) das Argument umgedreht und die (technokratisch gemeinte) &raquo;Herstellung von Zustimmung&laquo; als eine positive Notwendigkeit von PR-Experten (wie Bernays selbst) umgedeutet. Noam Chomskys bekanntes Buch aus dem Jahr 1988 verwendet den Ausdruck wieder in einer kritischen Bedeutung.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Petrograd war von 1914 bis 1924 der Name des heutigen Sankt Petersburg.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Supreme Court of the United States, Nr. 316, Oktober 1919, Jacob Abrams et al., Kl&auml;ger, die gegen die Entscheidung einer Vorinstanz Berufung einlegen, vs. die Vereinigten Staaten.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In drei bahnbrechenden Texten formuliert der Pulitzer-Preistr&auml;ger Walter Lippmann Anfang des 20. Jahrhunderts eine elementare Kritik an den Medien als Bedrohung f&uuml;r die Demokratie und als Gefahr f&uuml;r den Wert der Freiheit im Allgemeinen. Lippmann entwickelt seine zentrale These: Freiheit und Wahrheit sind unverzichtbar miteinander verbunden. Zudem prangert er die Neigung der Medien und der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70913\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":70914,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,123,182,11],"tags":[2005,441,1544,2425],"class_list":["post-70913","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkonzentration-vermachtung-der-medien","category-strategien-der-meinungsmache","tag-fake-news","tag-freiheit","tag-kampagnenjournalismus","tag-lippmann-walter"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210321_titel.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70913","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=70913"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70913\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70935,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/70913\/revisions\/70935"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/70914"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=70913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=70913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=70913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}