{"id":70940,"date":"2021-03-22T08:30:45","date_gmt":"2021-03-22T07:30:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940"},"modified":"2021-03-22T11:29:16","modified_gmt":"2021-03-22T10:29:16","slug":"hinweise-des-tages-3824","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h01\">Lieferkettengesetz: Mehr Menschenrechte ins Gesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h02\">Auf zu den Vereinigten Staaten von Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h03\">Der Staat muss gegen die &bdquo;Querdenker&ldquo; endlich H&auml;rte zeigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h04\">Viele der gr&ouml;&szlig;ten Erbschaften von Steuern befreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h05\">Cum-Ex-Skandal: Durchsuchung von Finanzamt und Finanzbeh&ouml;rde in Hamburg gestoppt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h06\">Mindestl&ouml;hne steigen langsamer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h07\">Die Boomer und der Jugendwahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h08\">Sahin erwartet Lockdown-Ende im Herbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h09\">Umfrage: Deutliche Mehrheit der bundesdeutschen Bev&ouml;lkerung gegen Versch&auml;rfung des Lockdowns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h10\">Bundesgesundheitsministerium bestellte f&uuml;r 967 Millionen Euro Masken bei Emix<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h11\">Neue Studie: Die Klimabremser-Lobby im Machtzentrum der CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h12\">Wieso Russland ein so b&ouml;ses Bild von Berlin zeichnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h13\">Jugendliche w&uuml;ten in Bensheim &ndash; was ist da los?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h14\">US-Regierung bek&auml;mpft humanit&auml;re Hilfe in Lateinamerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h15\">10 Jahre nach Beginn des Krieges in Libyen &ndash; Was sagen Clintons Mails &uuml;ber die Motive des Westens?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h16\">&ldquo;Die CDU sperrt sich seit Jahren gegen jede Form der Transparenz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h17\">Schulen offen lassen: Was Mut macht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70940#h18\">&bdquo;Er ist ein Killer&ldquo;: Biden autorisiert Drohnenangriff gegen Putin<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lieferkettengesetz: Mehr Menschenrechte ins Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nWie der Staat versucht, Bedingungen f&uuml;r die Nutzung von Mensch und Natur in der ganzen Welt zu schaffen<br>\nEnde Februar hat Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nach der Einigung in der Koalition den Referentenentwurf f&uuml;r ein Lieferkettengesetz vorgelegt. Mit dem Namen &rdquo; Gesetz &uuml;ber die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten&rdquo; oder &ldquo;Sorgfaltspflichtengesetz&rdquo; haben sich die ministerialen Beamten einen besonders moralisch klingenden Namen ausgedacht.<br>\nDas Gesetz, das bislang nur als ein Referentenentwurf existiert, der noch vom Parlament gebilligt werden muss, wird voraussichtlich noch einige Ver&auml;nderungen erfahren. Die Sorgfalt, die mittels dieses Gesetzes den Unternehmen auferlegt werden soll, gilt der Beachtung der Menschenrechte in der gesamten Lieferkette. Diese Sorgfalt ergibt sich aus der weltweiten Verantwortung, die sich die Bundesregierung ziemlich unbescheiden zuschreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Lieferkettengesetz-Mehr-Menschenrechte-ins-Geschaeft-5990090.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Auf zu den Vereinigten Staaten von Europa?<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union soll klimafreundlicher, digitaler und sozialer werden. Dies hat die Europ&auml;ische Kommission in Br&uuml;ssel versprochen &ndash; und mit ihrem Programm &bdquo;Next Generation EU&ldquo; auch beachtliche Finanzmittel von den Mitgliedsstaaten aufgetrieben. Alles in allem sollen 750 Milliarden Euro in den Wiederaufbau nach der Corona-Pandemie flie&szlig;en.<br>\nDies weckt gro&szlig;e Erwartungen und Hoffnungen, auch bei den Gewerkschaften. &bdquo;F&uuml;hrt uns eine immer engere Union in der Wirtschaftspolitik in das soziale Europa?&ldquo;, fragte die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zum Auftakt einer Seminarreihe &uuml;ber die EU-Wirtschaftspolitik. Die Online-Veranstaltung war als Streitgespr&auml;ch angek&uuml;ndigt &ndash; und das war es auch.<br>\nSolidarisch im Ton, aber hart in der Sache stritten Martin H&ouml;pner (Max-Planck-Institut f&uuml;r Gesellschaftsforschung), Sophie Pornschlegel (European Policy Centre) und Gesine Schwan (Humboldt Viadrina Governance Platform) &uuml;ber den Aufbaufonds und die Sozialpolitik.<br>\nEiniges ist zuletzt in Bewegung geraten. Die EU hatte zwar bislang im engeren Sinn in der Sozialpolitik wenig zu melden, bis vor wenigen Jahren begn&uuml;gte sie sich mit unverbindlichen Konsultationen der Sozialpartner. Die 2017 eingezogene &bdquo;S&auml;ule sozialer Rechte&ldquo; beruht mehr auf Prinzipien als auf Taten &ndash; und der Aufbaufonds ist neu und erst ab Sommer einsatzbereit.<br>\nStefan K&ouml;rzell vom DGB-Vorstand lobte ihn dennoch als &bdquo;Meilenstein, mit dem wir als Gewerkschaften nicht gerechnet haben&ldquo;. Das Programm &bdquo;Next Generation EU&ldquo; erinnere an den Marschallplan, mit dem der DGB vor neun Jahren aus der Finanzkrise kommen wollte. Nun gehe es &bdquo;auf zu den Vereinigten Staaten von Europa&ldquo;, so K&ouml;rzell.<br>\nWeniger euphorisch stieg Bettina Kohlrausch in die Debatte ein. Die Wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) mahnte, dass ohne eine aktive und partizipative Sozialpolitik, der Wandel nach Corona nicht gelingen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/tagungsberichte-18029-Streitgespraech-zu-eu-sozialpolitik-wsi-31637.htm%20\">Eric Bonse in Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Staat muss gegen die &bdquo;Querdenker&ldquo; endlich H&auml;rte zeigen<\/strong><br>\nDie Szene der Coronaleugner agiert immer dreister. Die Polizei war nicht nur beim Auflauf in Kassel &uuml;berfordert. Wie lange noch? Ein Kommentar.<br>\nDas darf nicht wahr sein. In Kassel hat sich der Staat am Sonnabend wieder einmal von aggressiven Coronaleugnern &uuml;berrumpeln lassen. Die Polizei war dem Ansturm von 20.000 Querdenkern nicht gewachsen, die Masse ignorierte Maskenpflicht und Abstandsregeln, Journalisten und Gegendemonstranten wurden gewaltsam attackiert, der Staat als Diktatur diffamiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/coronaleugner-sorgen-fuer-chaos-in-kassel-der-staat-muss-gegen-die-querdenker-endlich-haerte-zeigen\/27025560.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wieder ein uns&auml;glicher Kommentar im Tagesspiegel, der bereits seit Beginn des Ausnahmezustands im M&auml;rz 2020 bedingungslos die Lockdownpolitik der Bundesregierung propagiert. Schon der Einstieg strotzt vor grotesken &Uuml;bertreibungen und Verdrehungen. So wird das Propagandam&auml;rchen des angeblich durch Horden von &bdquo;Coronaleugner, Reichsb&uuml;rger und Rechtsextremisten&bdquo; versuchten &bdquo;Reichstagssturmes&ldquo; aufgew&auml;rmt. Der Tenor ist eindeutig, an Merkels Coronapolitik hat es keine Kritik zu geben. Wer dies wagt, wird zum Staatsfeind erkl&auml;rt, der, sollte er es etwa wagen das Grundrecht der Versammlungsfreiheit in Anspruch zu nehmen, &bdquo;nachrichtendienstlicher Aufkl&auml;rung&ldquo; und der &bdquo;systematischen Beobachtung durch den Verfassungsschutz&ldquo; unterworfen werden muss. <\/em><\/p>\n<p><em>Es ist zudem immer wieder erschreckend zu lesen wie viel autorit&auml;re Phantasien in den neuen deutschen Haltungsjournalisten schlummern. Was h&auml;tte die Polizei in Kassel nach der Vorgabe des Tagesspiegel tun sollen? Die in ihrer &uuml;berwiegenden Mehrheit friedlich demonstrierenden B&uuml;rger mit Wasserwerfer und Tr&auml;nengas auseinander treiben? Nach dem Verst&auml;ndnis des Tagesspiegels offensichtlich genau das, denn handelt es sich doch bei Kritikern der Lockdownpolitik und der inzwischen kaum mehr beziffernden Kollateralsch&auml;den in allen gesellschaftlichen Bereichen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, doch um hochgef&auml;hrliche &bdquo;Reichsb&uuml;rger&ldquo;, die selbst vor Mord nicht zur&uuml;ck schrecken. Dagegen ist dann jedes Mittel erlaubt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Viele der gr&ouml;&szlig;ten Erbschaften von Steuern befreit<\/strong><br>\nViele Millionen-Erben in Deutschland zahlen auf ihr Erbe reduzierte Steuern. Wie aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, profitierten 2019 mehr als 90 Prozent aller Erbschaften und Schenkungen &uuml;ber 100 Millionen Euro von einer Steuerbefreiung. Das galt demnach auch f&uuml;r zwei Drittel aller Erbschaften zwischen 10 und 100 Millionen und fast ein Drittel aller Erbschaften &uuml;ber eine bis 10 Millionen Euro. Eine solche Steuerbefreiung kann es geben, wenn Betriebsverm&ouml;gen, landwirtschaftliche Betriebe und Anteile an Kapitalgesellschaften vererbt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/dpa\/konjunktur\/wirtschaft-handel-und-finanzen-viele-der-groessten-erbschaften-von-steuern-befreit\/27026194.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Cum-Ex-Skandal: Durchsuchung von Finanzamt und Finanzbeh&ouml;rde in Hamburg gestoppt<\/strong><br>\n&bdquo;Der Finanzkrimi um die Warburg Bank, Finanzminister Olaf Scholz und den Hamburger B&uuml;rgermeister Peter Tschentscher wird immer irrer. Die Hintergr&uuml;nde f&uuml;r die gestoppte Durchsuchung im Finanzamt sowie der Finanzbeh&ouml;rde Hamburg (dem Hamburger Finanzministerium) m&uuml;ssen l&uuml;ckenlos aufgekl&auml;rt werden. Dass ein Finanzamt und eine Finanzbeh&ouml;rde &uuml;berhaupt durchsucht werden, ist bereits ein krasser Vorgang. War es ein Konflikt um die juristische Grundlage der Durchsuchung oder politischer Druck?&ldquo;, erkl&auml;rt Fabio De Masi, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. De Masi weiter:<br>\n&bdquo;Damit hier Klarheit herrscht, m&uuml;ssen dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Hamburg endlich alle Dokumente zug&auml;nglich gemacht werden. Dies wird derzeit noch von der Finanzbeh&ouml;rde Hamburg, dem Hamburger Senat und dem Bundesfinanzministerium torpediert. Und in der Politik gilt die alte Bauernregel: Wer nichts zu verbergen hat, liefert Akten!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/cum-ex-skandal-durchsuchung-von-finanzamt-und-finanzbehoerde-in-hamburg-gestoppt\/%20\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mindestl&ouml;hne steigen langsamer<\/strong><br>\nDie MindeStl&ouml;hne in Europa steigen weniger stark als in den Vorjahren &ndash; obwohl die Corona-Pandemie deutlich gemacht hat, dass viele gesellschaftlich wichtige, &bdquo;systemrelevante&ldquo; T&auml;tigkeiten zu niedrig bezahlt werden. In den 21 EU-Staaten, die &uuml;ber eine gesetzliche Lohnuntergrenze verf&uuml;gen, stiegen die Mindestl&ouml;hne zum 1. Januar 2021 im Mittel nominal um 3,1 Prozent. Nach Abzug der Inflation blieb ein Zuwachs von 1,6 Prozent. Anfang 2020 hatte der reale Anstieg noch bei 4,5 Prozent gelegen. Das ergibt der neue Mindestlohnbericht des WSI.<br>\n18 EU-Staaten haben ihre Mindestl&ouml;hne in j&uuml;ngster Zeit erh&ouml;ht, das ehemalige EU-Mitglied Gro&szlig;britannien wird dies in den kommenden Wochen tun. Der deutsche Mindestlohn ist mit aktuell 9,50 Euro pro Stunde weiterhin niedriger als in den meisten westeurop&auml;ischen EU-Staaten plus Gro&szlig;britannien. Auch gemessen am Medianlohn f&auml;llt der Mindestlohn in Deutschland mit lediglich 48 Prozent niedrig aus. Im EU-Vergleich liegt Deutschland in dieser Hinsicht auf dem 14. von 21 Pl&auml;tzen. Insgesamt wird lediglich in Frankreich, Portugal und Bulgarien die Marke von mindestens 60 Prozent des Medians erreicht. Ein Mindestlohn, der bei mindestens 60 Prozent des jeweiligen Medianlohns beziehungsweise 50 Prozent des Durchschnittslohns liegt, gilt in der internationalen Forschung als angemessen. Dies hat auch die EU-Kommission in ihrem neuen Richtlinienentwurf f&uuml;r europ&auml;ische Mindestl&ouml;hne herausgestellt. W&uuml;rden die Untergrenzen an diesen Richtwert angepasst, erhielten in Deutschland rund 6,8 Millionen und EU-weit gut 25 Millionen Menschen erstmals einigerma&szlig;en ausk&ouml;mmliche Stundenl&ouml;hne &ndash; bei gesamtwirtschaftlich &uuml;berschaubaren Kosten. In Deutschland entsprechen 60 Prozent des Brutto-Medianlohns rund 12 Euro pro Stunde. (&hellip;)<br>\nDie Wissenschaftler begr&uuml;&szlig;en ausdr&uuml;cklich, dass die EU-Kommission ihre Initiative gerade in der Corona-Pandemie vorantreibt. Schlie&szlig;lich gebe es Hinweise darauf, dass die Krise Besch&auml;ftigte mit niedrigen Einkommen finanziell besonders hart trifft. Auch die Dynamik bei den Mindestlohnanpassungen hat nach der WSI-Analyse deutlich nachgelassen. Zwar haben bis auf Estland, Griechenland und Spanien alle EU-L&auml;nder mit Mindestl&ouml;hnen ihre Untergrenzen zwischen Anfang 2020 und Anfang 2021 angehoben, doch die Zuw&auml;chse fielen oft vergleichsweise schwach aus. Die prozentual st&auml;rksten Anstiege verzeichneten wie in den Vorjahren die meisten mittel- und osteurop&auml;ischen EU-L&auml;nder, wo die nominalen Zuwachsraten Anfang 2021 zwischen 3,1 Prozent in Rum&auml;nien und 16,3 Prozent in Lettland liegen. Der deutsche Mindestlohn wurde zum Jahresanfang nominal um 1,6 Prozent erh&ouml;ht und soll nach dem Beschluss der Mindestlohnkommission zur Jahresmitte um weitere 1,1 Prozent steigen.<br>\nKeinen Mindestlohn haben &Ouml;sterreich, die nordischen L&auml;nder und Italien. In diesen Staaten besteht aber eine sehr hohe Tarifbindung, die auch vom Staat stark unterst&uuml;tzt wird. Faktisch ziehen dort also Tarifvertr&auml;ge eine allgemeine Untergrenze ein. Diese liege, so Schulten und L&uuml;bker, au&szlig;er in Italien oberhalb der gesetzlichen Mindestl&ouml;hne in Westeuropa. Davon weicht Zypern ab, wo es trotz relativ niedriger Tarifbindung keinen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/boeckler-impuls-mindestlohne-steigen-langsamer-31481.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Boomer und der Jugendwahn<\/strong><br>\nDie geburtenstarken Jahrg&auml;nge n&auml;hern sich dem Ende ihres Erwerbslebens &ndash; und ver&auml;ndern die Angebots-Nachfrage-Relationen auf den Arbeitsm&auml;rkten erheblich. Um dem gerecht zu werden, muss sich die Arbeitswelt der Zukunft fundamental wandeln. (&hellip;)<br>\nEs gibt Entwicklungen, die schon lange vor der Corona-Krise Thema waren &ndash; und die auch nicht verschwinden werden, wenn die Pandemie (hoffentlich) irgendwann Geschichte ist. Entwicklungen, die fundamentale Verschiebungen widerspiegeln und die wir nicht wegdiskutieren, sondern im g&uuml;nstigsten Fall gestalten k&ouml;nnen.<br>\nDazu geh&ouml;rt die aus demografischen Gr&uuml;nden seit l&auml;ngerem beobachtbare massive Verschiebung der Altersstruktur der (sozialversicherungspflichtig) Besch&auml;ftigten. &Auml;ltere Semester werden sich erinnern: In den 1980er Jahren entstanden zahlreiche Initiativen mit unterschiedlichen Angeboten, die etwas gegen die damals grassierende Jugendarbeitslosigkeit machen wollten. Damals gab es aus den Reihen der geburtenstarken &bdquo;Boomer&ldquo;-Jahrg&auml;nge (Mitte der 1950er bis Mitte der 1960er Jahre) zahlreiche junge Menschen, die trotz eines Hochschulstudiums in der Arbeitslosigkeit landeten oder mit viel Aufwand an den Arbeitsmarkt &bdquo;angepasst&ldquo; werden mussten. (&hellip;)<br>\nUnd so ver&auml;ndern die &bdquo;Boomer&ldquo; die Angebots-Nachfrage-Relationen auf den Arbeitsm&auml;rkten erheblich. Man muss nachvollziehen, dass die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die zahlreichen Fr&uuml;hverrentungsprogramme der 1980er bis in die 1990er Jahre hinein als zwei Seiten einer Medaille auch die Tatsache reflektierten, dass sich die Unternehmen bei einer Vielzahl an j&uuml;ngeren Arbeitnehmern bedienen konnten, weil es gen&uuml;gend von ihnen gab (zugleich konnte man sich durch eine Sozialisierung der &bdquo;Freisetzungskosten&ldquo; g&uuml;nstig von den &auml;lteren Arbeitnehmern trennen).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/arbeitsmarkt-die-boomer-und-der-jugendwahn-38757%20\">Stefan Sell in Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sahin erwartet Lockdown-Ende im Herbst<\/strong><br>\nViele L&auml;nder in Europa und auch die USA w&uuml;rden wahrscheinlich Ende des Sommers in der Situation sein, nicht mehr in einen Lockdown zu m&uuml;ssen, sagte Sahin der Zeitung &bdquo;Welt am Sonntag&ldquo;. Zwar werde es weiterhin lokale Ausbr&uuml;che und Mutationen des Coronavirus geben, f&uuml;gte der Unternehmer hinzu. Aber diese w&uuml;rden mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit keinen Schrecken mehr verbreiten. Sahin geht au&szlig;erdem davon aus, dass es k&uuml;nftig kein Problem darstelle, 80 Millionen Menschen jedes Jahr einmal zu impfen, wenn man Haus&auml;rzte und medizinisches Personal einbinde. Daher m&uuml;ssten Selbstimpfungen nicht unbedingt notwendig sein. Das Mainzer Unternehmen Biontech bietet zusammen mit dem Konzern Pfizer eines der zugelassenen Vakzine an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/corona-pandemie-sahin-erwartet-lockdown-ende-im-herbst.1939.de.html?drn:news_id=1240009%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: Biontech-Gr&uuml;nder rechnen mit Ende der Lockdown-Politik<\/strong><br>\nEs w&auml;re kein Problem, mithilfe von &Auml;rzten in Deutschland &bdquo;80 Millionen Menschen jedes Jahr einmal zu impfen&ldquo;, sagt U&#287;ur &#350;ahin im Interview mit Mathias D&ouml;pfner, dem Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer SE. 175<br>\nDas Gr&uuml;nder-Ehepaar des Mainzer Corona-Impfstoffherstellers Biontech rechnet sp&auml;testens im Herbst mit einem Ende der Lockdown-Politik in Deutschland. &bdquo;In vielen L&auml;ndern in Europa und in den USA, werden wir wahrscheinlich Ende des Sommers in der Situation sein, nicht mehr in einen Lockdown zu m&uuml;ssen&ldquo;, sagte U&#287;ur &#350;ahin in einem WELT AM SONNTAG-Interview der beiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article228816813\/Corona-Biontech-Gruender-Sahin-Tuereci-rechnen-mit-Ende-der-Lockdown-Politik.html\">Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wen meint Herr &#350;ahin genau mit &bdquo;wir&ldquo;, wenn er die &bdquo;wahrscheinliche&ldquo; Situation f&uuml;r Ende des Sommers prognostiziert? Und: &bdquo;Mussten wir&ldquo; denn jemals in einen Lockdown gehen? Nein, das haben lediglich die Regierungen in Bund und L&auml;ndern hierzulande &ndash; aber auch in anderen Staaten &ndash; so entschieden. Andere Staaten wie Schweden sind alternativ mit weniger restriktiven Ma&szlig;nahmen zurecht gekommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Umfrage: Deutliche Mehrheit der bundesdeutschen Bev&ouml;lkerung gegen Versch&auml;rfung des Lockdowns<\/strong><br>\nVor den anstehenden Bund-L&auml;nder-Beratungen am Montag spricht sich eine klare Mehrheit der Deutschen gegen eine erneute Versch&auml;rfung des Lockdowns aus. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gaben nur 30 Prozent der Befragten an, f&uuml;r eine Ausweitung der Einschr&auml;nkungen zur Kontaktvermeidung zu sein. 23 Prozent sind lediglich f&uuml;r eine Beibehaltung der noch bis zum 28. M&auml;rz geltenden Corona-Ma&szlig;nahmen. 22 Prozent sind f&uuml;r eine Lockerung des Lockdowns. 15 Prozent bef&uuml;rworten ein sofortiges Ende aller Einschr&auml;nkungen der Freiheitsrechte. Zehn Prozent machen keine Angaben. (&hellip;)<br>\nDie repr&auml;sentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov wurde unter 2.059 Personen zwischen dem 16. und 18. M&auml;rz 2021 durchgef&uuml;hrt. Dabei pl&auml;dierte eine Mehrheit von 52 Prozent der Befragten daf&uuml;r, Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben die &Ouml;ffnung unter bestimmten Auflagen wie beispielsweise Hygiene- oder Abstandsregeln wieder zu erlauben. 14 Prozent sind sogar f&uuml;r eine &Ouml;ffnung ohne Bedingungen. Nur 25 Prozent der Befragten meinen, die Hotels sollten auch in den Osterferien geschlossen bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/114725-umfrage-deutliche-mehrheit-bevoelkerung-gegen-lockdown-verschaerfungen\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundesgesundheitsministerium bestellte f&uuml;r 967 Millionen Euro Masken bei Emix<\/strong><br>\nNach Monaten des Schweigens hat das Bundesgesundheitsministerium endlich verraten, wie viel Schutzmaterial es im vergangenen Jahr bei der umstrittenen Schweizer Firma Emix Trading gekauft hat. Wie aus einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags hervorgeht, der dem SPIEGEL und dem Schweizer &raquo;Tagesanzeiger&laquo; vorliegt, bestellte das Ministerium von Jens Spahn in nur sechs Wochen Ausr&uuml;stung f&uuml;r 967 Millionen Euro bei Emix.<br>\nTats&auml;chlich gekauft wurde Material f&uuml;r 712,5 Millionen Euro. Die Firma, die mit Maskenpreisen von bis zu 9,90 Euro in die Kritik geraten war, hat dem Bund demnach unter anderem 150 Millionen FFP2- und chinesische KN95-Masken f&uuml;r im Schnitt 5,58 Euro netto und 210 Millionen OP-Masken f&uuml;r je 60 Cent netto verkauft. Das Ministerium spricht hier von &raquo;markt&uuml;blichen Preisen&laquo;. Allerdings stammte der letzte Kaufvertrag vom 24. April 2020 und damit aus der Zeit nach Ende eines Ausschreibungsverfahrens, in dem das Ministerium mit FFP2-Masken f&uuml;r nur 4,50 Euro geradezu &uuml;bersch&uuml;ttet worden war. Auch zu diesem Zeitpunkt kaufte es laut Bericht bei Emix noch Masken f&uuml;r 5,40 Euro netto das St&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jens-spahns-deal-fuer-schweizer-maskenfirma-emix-gesundheitsministerium-bestellte-fuer-967-millionen-euro-masken-a-6b7e92c8-0002-0001-0000-000176418822?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph%20\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Der alte CSU-Filz funktioniert noch, mit freundlicher Unterst&uuml;tzung durch Jens Spahn!<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Unternehmen von Spahns Ehemann verkaufte Masken an Gesundheitsministerium<\/strong><br>\nDie Burda GmbH hat 570.000 FFP2-Masken an Spahns Ministerium geliefert. Sein Ehemann Daniel Funke arbeitet dort als Lobbyist. (&hellip;)<br>\nBurda habe den Kaufpreis vorgestreckt, sp&auml;ter habe das Ministerium den Preis von gut 909.000 Euro erstattet. &ldquo;Hubert Burda Media hat die Kosten f&uuml;r die Masken 1:1 weitergereicht&rdquo;, erkl&auml;rte der Sprecher gegen&uuml;ber dem &ldquo;Spiegel&rdquo;. Diese Stellungnahme habe Burda auch f&uuml;r Funke mit abgegeben, der auf eine Anfrage des Magazins nicht reagiert habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/bericht-ueber-moeglichen-interessenkonflikt-unternehmen-von-spahns-ehemann-verkaufte-masken-an-gesundheitsministerium\/27026126.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Neue Studie: Die Klimabremser-Lobby im Machtzentrum der CDU<\/strong><br>\nEin Klimabremser-Lobbyverband mitten im innersten Machtzirkel der CDU: Mit dem Wirtschaftsrat sitzt ein Lobbyverband f&uuml;r Unternehmen wie Daimler, Deutschen Bank und E.on im CDU-Parteivorstand und profitiert von exklusiven Zug&auml;ngen zur einflussreichsten deutschen Regierungspartei. In unserer neuen Studie beleuchten wir die problematischen Verbindungen zwischen dem Lobbyverband Wirtschaftsrat und der CDU. Am Beispiel Klima zeigen wir, wie diese unheilige Vermischung von Lobby- und Parteifunktion gemeinwohlorientierte Politik ausbremst. (&hellip;)<br>\nDer Wirtschaftsrat zieht gleich mehrere Vorteile aus dem flie&szlig;enden &Uuml;bergang zwischen Lobbyorganisation und Partei: Seine irref&uuml;hrende Namenswahl und die Mitgliedschaft im Parteivorstand verschaffen dem Verband eine besondere N&auml;he zur gr&ouml;&szlig;ten deutschen Regierungspartei. Doch anders als Parteigremien unterliegt der Wirtschaftsrat keinerlei Transparenzpflichten. Stattdessen genie&szlig;t er als Berufsverband sogar Steuervorteile &ndash; und anders als bei gemeinn&uuml;tzigen Vereinen wird dabei noch nicht einmal eine Einschr&auml;nkung seiner politischen T&auml;tigkeit eingefordert.<br>\nMit seinem Namen wird der Wirtschaftsrat zudem selten als Lobbyverband wahrgenommen, sondern profitiert von seinem Scheinimage als Parteiorganisation. Dies erkl&auml;rt, warum der Wirtschaftsrat so eng an die Partei angebunden ist und auch medial selten klar als Berufs- oder Lobbyverband bezeichnet wird. Im Gegenteil: Auch in der Berichterstattung wird der Verband h&auml;ufig mit einem Parteigremium gleichgesetzt, wenn etwa Positionen aus dem Wirtschaftsrat als &bdquo;Stimmen aus der CDU&ldquo; bezeichnet werden. In unserer Studie zeigen wir, dass in renommierten Zeitungen oder Fernsehsendern (u.a. S&uuml;ddeutsche Zeitung, Die Zeit, Die Welt, Spiegel oder im ZDF) regelm&auml;&szlig;ig ungenau oder zum Teil sogar falsch auf den Wirtschaftsrat Bezug genommen wird. (&hellip;)<br>\nFriedrich Merz ist wohl der prominenteste Funktionstr&auml;ger im Wirtschaftsrat. Seit 1999 ist er Mitglied im Pr&auml;sidium, 2019 lie&szlig; er sich zu einem von zwei Vizepr&auml;sidenten w&auml;hlen. Schon w&auml;hrend seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter hatte Merz die N&auml;he zur Wirtschaft gesucht und galt mit seinen zahlreiche Nebent&auml;tigkeiten als damaliger Spitzenverdiener im Bundestag. Mit seiner Kandidatur zum Parteivorstand dr&auml;ngte erstmals ein Top-Lobbyist aus der Wirtschaft in dieses politische Spitzenamt &ndash; eine fragw&uuml;rdige Vermischung von Lobbyt&auml;tigkeit mit politischen Ambitionen. (&hellip;)<br>\nAuch Medien sollten den Wirtschaftsrat klar als unternehmerischen Berufs- oder Lobbyverband bezeichnen. Der Verband sollte au&szlig;erdem Transparenz &uuml;ber seine Finanzierung herstellen, um m&ouml;gliche einseitige Einflussnahme sichtbar zu machen. Nicht zuletzt zeigt der Fall Wirtschaftsrat einmal mehr, dass die Union klare Kante gegen Lobbyismus zeigen muss und klare Regeln f&uuml;r mehr Integrit&auml;t und Transparenz in der Politik unterst&uuml;tzen sollte. Dazu geh&ouml;ren sch&auml;rfere Regeln f&uuml;r Abgeordnete, ein umfassendes Lobbyregister einschlie&szlig;lich einer Lobby-Fu&szlig;spur sowie strengere Regeln f&uuml;r Parteispenden und -Sponsoring.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2021\/03\/neue-studie-die-klimabremser-lobby-im-machtzentrum-der-cdu\/%20\">LobbyControl<\/a>\n<p><strong>Dazu: &raquo;Die CDU sollte den Wirtschaftsrat nicht mehr in den Vorstand einladen&laquo;<\/strong><br>\nDer CDU-Wirtschaftsrat ist kein Parteigremium, sondern ein Berufsverband. Das sei vielen nicht klar, sagt Christina Deckwirth von LobbyControl, die die N&auml;he des Wirtschaftsrats zur Partei analysiert und kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/lobbycontrol-im-interview-die-cdu-sollte-den-wirtschaftsrat-nicht-mehr-in-den-vorstand-einladen-a-20fd1256-0886-4b2e-88d7-9fbcbfea5efc%20\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Die Klimabremser im Lobbyisten-Sixpack<\/strong><br>\nEin Ex-Abgeordneter der Unionsfraktion, der sich mit Maskengesch&auml;ften bereichert haben soll, taucht auch im Dunstkreis des Wirtschaftsrates der CDU und dort versammelter Klimaschutzgegner auf. Kein reiner Zufall, legt eine Analyse von Lobbycontrol nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/finanzen-wirtschaft\/klimabremser-im-lobbyisten-sixpack%20\">klimareporter<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wieso Russland ein so b&ouml;ses Bild von Berlin zeichnet<\/strong><br>\nDie Geschichte &auml;rgert Maria Sacharowa schon l&auml;nger. Seit knapp zwei Wochen versucht die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums bereits, Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Es geht dabei um den Sender RT, fr&uuml;her Russia Today, den der Kreml finanziert. Der deutsche RT-Ableger beklagt Probleme mit einem Konto bei der Commerzbank. Die Bank wolle dieses Konto bis Ende Mai schlie&szlig;en, hei&szlig;t es. Und Sacharowa nutzt diese Geschichte, um Deutschland einmal mehr eine russlandfeindliche Politik vorzuwerfen.<br>\nNun bleibt es jedoch l&auml;ngst nicht mehr bei Vorw&uuml;rfen. Bereits Anfang M&auml;rz hatte die Sprecherin des Au&szlig;enministeriums behauptet, die Kontoschlie&szlig;ung sei politisch motiviert. Und sie hat gedroht: &ldquo;Wir ermahnen Berlin, seine Meinung zu &auml;ndern&rdquo; und die &ldquo;restriktiven Ma&szlig;nahmen&rdquo; gegen Journalisten aufzuheben, sagte sie damals. &ldquo;Andernfalls werden wir gezwungen sein, harte Vergeltungsma&szlig;nahmen gegen deutsche Medien in Russland zu ergreifen.&rdquo;<br>\nDie Drohung hat sie nun gegen&uuml;ber der dpa wiederholt, Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) hat sich auch dazu ge&auml;u&szlig;ert. Pressefreiheit sei &ldquo;keine Verhandlungsmasse&rdquo;, sagte er am Mittwoch, das habe man der russischen Seite unmissverst&auml;ndlich mitgeteilt. Medien m&uuml;ssten im Ausland unabh&auml;ngig und frei berichten k&ouml;nnen. &ldquo;In Deutschland ist das m&ouml;glich, und das muss auch in Russland der Fall sein.&rdquo; Die Geschichte &uuml;ber das RT-Konto ist damit doch noch zum Politikum geworden. Dabei stammen die Informationen &uuml;ber die Kontoschlie&szlig;ung vom Sender selbst. RT behauptet, auch andere Banken h&auml;tten ihn abgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/russland-deutschland-propaganda-1.5238587%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist erneut ein Beispiel f&uuml;r einseitige Stimmungsmache gegen Russland und russische Medien durch deutsche Medien und den deutschen Bundesau&szlig;enminister. Der &bdquo;SZ&ldquo;-Artikel basiert im wesentlichen auf Spekulationen und Vermutungen. Und auch der deutsche Chefdiplomat legt keine Beweise vor.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Maas droht Russland: Werden uns gegen &ldquo;gezielte Desinformationskampagnen&rdquo; wehren<\/strong><br>\nBundesau&szlig;enminister Heiko Maas hat Russland mit Ma&szlig;nahmen gegen russische Desinformationskampagnen gedroht. In einem Interview mit der Deutschen Welle (DW) &auml;u&szlig;erte sich der SPD-Politiker wie folgt:<br>\n&ldquo;Gezielte Einflussnahmen und Desinformationskampagnen von russischer Seite (&hellip;) m&uuml;ssen unterbleiben. Und wenn das nicht der Fall ist, werden wir uns auch dagegen wehren.&rdquo;<br>\nAuf die Frage, ob er in Deutschland eine Beeinflussung von Wahlen bef&uuml;rchte, sagte Maas:<br>\n&ldquo;Auf jeden Fall sind wir aufmerksam. Wir wissen auch aus dem Bericht, den der EAD (Europ&auml;ischer Ausw&auml;rtiger Dienst) vor kurzem in Br&uuml;ssel vorgelegt hat, dass Deutschland eines der Hauptziele in Europa f&uuml;r russische Desinformationskampagnen, aber auch f&uuml;r Cyber-Aktivit&auml;ten ist.&rdquo;<br>\n&ldquo;Insofern&rdquo;, so der Bundesminister weiter, &ldquo;wappnen wir uns hiergegen, aber nat&uuml;rlich erwarten wir, dass das unterbleibt.&rdquo;<br>\nEs sei zudem &ldquo;v&ouml;llig inakzeptabel&rdquo;, dass auf diese Weise versucht werde, von au&szlig;en Einfluss auf demokratische Prozesse anderer L&auml;nder zu nehmen.<br>\n&ldquo;Wir wissen, dass es solche Versuche der Einflussnahme durch gezielte Desinformation oder Cyber-Attacken gibt. Und ich hoffe, dass die Erfahrungen, die andernorts in der Vergangenheit damit gemacht wurden, dazu f&uuml;hren, dass das beim Bundestagswahlkampf in Deutschland nicht der Fall sein wird.&rdquo;<br>\nZuletzt hatten die US-Geheimdienste verlauten lassen, Russland habe versucht, die US-Pr&auml;sidentschaftswahlen 2020 erneut im Sinne Donald Trumps zu beeinflussen. Dabei habe es Moskau aber nicht belassen. Ziel sei es zudem gewesen, &ldquo;das &ouml;ffentliche Vertrauen in den Wahlprozess und die Versch&auml;rfung der soziopolitischen Spaltung in den USA&rdquo; zu untergraben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/114650-maas-droht-russland-werden-uns-gegen-gezielte-desinformationskampagnen-wehren\/%20\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jugendliche w&uuml;ten in Bensheim &ndash; was ist da los?<\/strong><br>\nBrennende Autos, Zerst&ouml;rungswut und ein Baucontainer in Flammen: Das idyllisch an der Bergstra&szlig;e gelegene St&auml;dtchen Bensheim ist derzeit Schauplatz einer ungew&ouml;hnlichen Serie von Straftaten &ndash; und die Verd&auml;chtigen sind stets Jugendliche. Die Verantwortlichen der Stadt f&uuml;hren die kriminellen Ausbr&uuml;che auf die Einschr&auml;nkungen durch die Corona-Pandemie zur&uuml;ck, L&ouml;sungen haben sie aber noch nicht.<br>\nDie Liste der Vorf&auml;lle ist lang: Erst am Donnerstag brannte im Stadtgebiet wieder ein Auto, tags zuvor waren es zwei. Die Polizei nahm am Mittwoch insgesamt sechs Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren fest, 30 weitere wurden kontrolliert. Bei einem Vorfall im Februar, bei dem drei Autos in Flammen aufgingen, nahm die Polizei sogar 40 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren vorl&auml;ufig fest. Die Ermittler vermuten einen Zusammenhang zwischen den Br&auml;nden. Sie haben eigens f&uuml;r die Vorf&auml;lle in Bensheim eine Arbeitsgruppe mit dem Namen &ldquo;Nibelungen&rdquo; gegr&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/gesellschaft\/jugendliche-zuenden-reihenweise-autos-in-bensheim-an---was-ist-da-los,bensheim-jugendkriminalitaet-100.html%20\">hessenschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers TCS:<\/strong> &hellip; noch ein Hinweis &ndash; auf ein regionales Ereignis, der relativ lange Bericht nennt aber f&uuml;r den &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk recht genau die Problemlagen (Perspektivlosigkeit, mangelnde Angebote, fehlende Tagesstruktur durch geschlossene Schulen&hellip;), die wohl &uuml;berall dieselben sein d&uuml;rften. Interessant &ndash; Jugendkrawalle standen ja schon &ouml;fter am Anfang recht unvorhergesehener Entwicklungen&hellip; <\/em><\/p>\n<p><em>Am selben Tag der Meldung will die Kanzlerin mit Volldampf zur&uuml;ck in den Lockdown, flankiert von Spahn und Lauterbach.<\/em><\/p>\n<p><em>Wo man hinblickt &ndash; das Jahr 2021 gleicht einer hektischen Gro&szlig;k&uuml;che: &uuml;berall braut sich was zusammen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>US-Regierung bek&auml;mpft humanit&auml;re Hilfe in Lateinamerika<\/strong><br>\nDie USA haben Druck auf Brasilien gegen den Kauf des russischen Impfstoffs Sputnik V ausge&uuml;bt. Das Office of Global Affairs (OGA) des US-Gesundheitsministeriums hat au&szlig;erdem diplomatische Kan&auml;le genutzt, um die Hilfe von Staaten wie Kuba, Venezuela oder Russland in Lateinamerika zu untergraben. Sie st&ouml;re die US-Sicherheit in der Region, hei&szlig;t es zur Begr&uuml;ndung. Dies belegt der Jahresbericht 2020 der US-Gesundheitsbeh&ouml;rde, &uuml;ber den die Internetplattform Brasil Wire informiert.<br>\nUnter dem Untertitel &ldquo;Bek&auml;mpfung b&ouml;sartiger Einfl&uuml;sse auf dem amerikanischen Kontinent&rdquo; berichtet das Ministerium auf Seite 49 &uuml;ber die angewendete Strategie der OGA und anderer US-Regierungsbeh&ouml;rden, um gegen &ldquo;den Enfluss von Kuba, Venezuela und Russland&rdquo; vorzugehen. Sie h&auml;tten lateinamerikanischen Staaten technische und humanit&auml;re Hilfe angeboten und sie &uuml;berredet, die Unterst&uuml;tzung der drei L&auml;nder abzulehnen.<br>\nSo sollte sich Brasilien gegen den russischen Corona-Impfstoff entscheiden oder Panama technische Unterst&uuml;tzung der US-amerikanischen &ldquo;Zentren f&uuml;r Krankheitskontrolle und -pr&auml;vention&rdquo; (Centers for Disease Control and Prevention) anstatt kubanische &Auml;rzte in Anspruch nehmen. Diese sind in zahlreiche L&auml;ndern im Kampf gegen die Corona-Pandemie im Einsatz.<br>\nInsgesamt sei den Unterlagen des Gesundheitsministeriums zu entnehmen, dass das gesundheitliche Wohl der Menschen in den L&auml;ndern Lateinamerikas den USA weniger wichtig als ihre geopolitischen Interessen gegen&uuml;ber ihren &ldquo;offiziellen Feinden&rdquo; sind. F&uuml;r diese Interessen sei man offenbar auch bereit, Menschenleben zu opfern, kommentiert Brasil Wire.<br>\nDie brasilianische Regierung habe sich bislang vor allem auf Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca fokussiert. Gro&szlig;britannien habe im Namen von AstraZeneca Lobbyarbeit in Brasilien betrieben, berichtet Brasil Wire anhand geheimer Dokumente, die dem Online-Portal vorliegen. Dies zeige, &ldquo;dass die USA nicht das einzige Land sind, das im Namen der pharmazeutischen Multinationalen in Lateinamerika Druck auf Brasilien aus&uuml;bt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/03\/248852\/us-reierung-gegen-humanitaere-hilfe-latam%20\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>10 Jahre nach Beginn des Krieges in Libyen &ndash; Was sagen Clintons Mails &uuml;ber die Motive des Westens?<\/strong><br>\nEs ist jetzt zehn Jahre her, dass die Aufst&auml;nde, die schlie&szlig;lich zum Sturz von Gaddafi gef&uuml;hrt haben, im Osten Libyens begonnen haben. Heute sind viele damals noch geheime Dokumente &ouml;ffentlich, weshalb sich ein Blick zur&uuml;ck lohnt.<br>\nEin Experte der russischen Nachrichtenagentur TASS hat einen R&uuml;ckblick &uuml;ber den Beginn des Krieges geschrieben und dabei auch die Informationen eingearbeitet, die heute dank geleakter Mails der damaligen US-Au&szlig;enministerin Hillary Clinton bekannt sind. Ich habe den Artikel der TASS &uuml;bersetzt und die Links so gesetzt, wie sie im Original gesetzt waren.<br>\nBeginn der &Uuml;bersetzung:<br>\nWarum wurde Gaddafi gest&uuml;rzt? Clinton-Dokumente beleuchten Sarkozys Pl&auml;ne<br>\nVor zehn Jahren traten westliche L&auml;nder in den libyschen B&uuml;rgerkrieg ein. Und sie erreichten den Sieg zum Preis einer schnell gekommenen Entt&auml;uschung<br>\nAm 19. M&auml;rz 2011 hoben franz&ouml;sische, britische und amerikanische Kampfflugzeuge ab. Ihr Ziel war Libyen, wo die Einheimischen seit mehr als einem Monat an der K&uuml;ste nahe der Stadt Bengasi gegen die Zentralregierung von Oberst Muammar al-Gaddafi k&auml;mpften. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy hat die Rolle des Hauptanstifters der K&auml;mpfe &uuml;bernommen. Er argumentierte, dass die rebellische Enklave ohne die westliche Intervention Massenmorde zu erwarten h&auml;tte, die mit denen im bosnischen Srebrenica vergleichbar w&auml;ren. Aus Dokumenten, die in den letzten zehn Jahren ver&ouml;ffentlicht wurden, geht hervor, dass Paris vor allem seine eigenen Interessen verfolgte. Sarkozy hoffte, den franz&ouml;sischen Anteil an der libyschen &Ouml;lproduktion zu erh&ouml;hen und Gaddafis Pl&auml;ne zur Schaffung einer panafrikanischen W&auml;hrung zu durchkreuzen, die das an Paris gebundene W&auml;hrungssystem h&auml;tte abdr&auml;ngen k&ouml;nnen. Vor dem 19. M&auml;rz k&uuml;ndigte die libysche Regierung die Aussetzung der Feindseligkeiten an, konnte aber die Invasion westlicher Truppen nicht durch diplomatische Man&ouml;ver verhindern. Der Krieg in Nordafrika nahm rasch neuen Schwung auf. (&hellip;)<br>\nLibyens zweiter B&uuml;rgerkrieg, der 2014 begann, dauerte noch l&auml;nger &ndash; sechs Jahre. In dieser Zeit hat sich die Haltung des Westens gegen&uuml;ber Libyen ge&auml;ndert: Man begann, es als Quelle von Problemen zu sehen, die es in der Gaddafi-&Auml;ra nicht gegeben hatte. Die wichtigsten Probleme waren Schmuggel und illegale Migration. Auch die Einstellung zum Krieg von 2011 hat sich im Nachhinein ver&auml;ndert. Im Jahr 2016 r&auml;umte der Ausschuss f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten des britischen Parlaments ein, dass der Vorwurf gegen Gaddafi, der Prolog zum Krieg gewesen zu sein, &uuml;bertrieben war und dass die Motivation von Paris, London mit einzubeziehen, aus engsten nationalen franz&ouml;sischen Interessen herr&uuml;hrte. Entt&auml;uscht war man auch in Frankreich selbst: 2018 verurteilte Pr&auml;sident Emmanuel Macron den Einsatz in Libyen als sinnlos. Ihm zufolge versuchten westliche L&auml;nder, Nordafrika zum Besseren zu ver&auml;ndern, aber es gelang ihnen nicht, weil man einer Gesellschaft die Demokratie nicht von au&szlig;en bringen kann. Die franz&ouml;sische Exekutive hat nun andere Priorit&auml;ten. 2003, als Paris sich weigerte, den USA im Irak zu helfen, sei es viel kl&uuml;ger gewesen, schloss Macron.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2021\/10-jahre-nach-beginn-des-krieges-in-libyen-was-sagen-clintons-mails-ueber-die-motive-des-westens\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Die CDU sperrt sich seit Jahren gegen jede Form der Transparenz&rdquo;<\/strong><br>\nEin weiterer Unionsabgeordneter zieht sich wegen zweifelhafter Verbindungen zur&uuml;ck. SPD-Chef Walter-Borjans zeigt sich nicht &uuml;berrascht. Der Machtmissbrauch habe in der Union System, sagt er im Interview.<br>\nAm Freitag tagte der Impfgipfel, am Montag findet die Corona-Schalte zu Ma&szlig;nahmen in der Pandemie statt   und dann legt noch ein weiterer Abgeordnete der Union wegen Korruptionsvorw&uuml;rfen sein Amt nieder, es werden neue Ermittlungen angestrengt. Das muss ein Ende haben, sagt SPD-Chef Norbert Walter-Borjans, der Koalitionspartner m&uuml;sse endlich aufr&auml;umen. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Seilschaften in der Politik, Schr&ouml;ders Freundschaft zu Putin und den Impfstoff von Astrazeneca.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_89687592\/walter-borjans-zur-korruptionsaffaere-erschuettert-aber-es-ueberrascht-nicht-.html?ml-d\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Gespr&auml;chsthemen sind breit und auch von Korruption und Transparenz ist die Rede, aber ein Thema fehlt: Die Korruptionsm&ouml;glichkeiten auf allerh&ouml;chster Ebene. Auf den Gedanken, dass sich Super-Verm&ouml;gende z.B. durch Spenden an Medien, Pharmafirmen sowie die WHO und Gespr&auml;che mit der politischen Entscheidungstr&auml;gerschaft Macht erkaufen und somit Korruption vorliegen k&ouml;nnte, kommen weder das Medium &bdquo;t-online&ldquo; noch der ehemalige Finanzminister des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und derzeitige Co-Bundesvorsitzende der SPD. Oder handelt es sich dabei um Philanthropie und nicht um Korruption? Auff&auml;llig ist jedenfalls (und das d&uuml;rfte Herrn Walter-Borjans nicht entgangen sein), dass diese merk-w&uuml;rdige Coronazeit von Anfang an durch eine &ouml;konomische Umverteilung von unten nach oben charakterisiert ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schulen offen lassen: Was Mut macht!<\/strong><br>\nNun liegen nach &uuml;ber einem Jahr Pandemie allerdings Dutzende von Beobachtungsstudien zur Rolle der Kinder in der Pandemie von 2020\/21 vor. Sie liefern ein reiches Datenmaterial zum Infektionsgeschehen in Bildungseinrichtungen sowohl in Pandemiephasen mit niedriger als auch mit hoher Inzidenz. Aufgrund dieser Datenbasis ist international zumindest mit Blick auf die Kita- und Grundschulkinder die Auffassung unter den Wissenschaftlern inzwischen relativ homogen: Die j&uuml;ngeren Kinder spiegeln das Infektionsgeschehen zwar wider, sie treiben es aber nicht in wesentlichem Umfang an.<br>\nAuch das Robert-Koch-Institut hat sich in einer Auswertung des internationalen Datenbestands dieser Meinung angeschlossen.  Mit Blick auf die unter 15-J&auml;hrigen formulieren die Autoren so:<br>\n&bdquo;Entgegen des Ausbreitungsprofils bei anderen Atemwegserregern scheint also im aktuellen pandemischen Geschehen keine substanzielle treibende Kraft von diesen Altersgruppen auszugehen, obgleich auch hier &Uuml;bertragungen stattfinden und Ausbruchsgeschehen wirksam verhindert werden m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nDas macht Mut! (&hellip;)<br>\nDie Kita- und Schulfrage ist komplex genug, Panik hilft auch diesmal nicht bei einer verantwortlichen L&ouml;sung. Anders als vor einem Jahr wissen wir heute nicht nur, was f&uuml;r die Kinder auf dem Spiel steht. Uns liegen inzwischen auch gro&szlig;e und methodisch saubere Auswertungen zur Schulfrage vor. Und sie machen eindeutig Hoffnung, denn sie sagen das aus:<br>\nErstens. Schulen und Kitas k&ouml;nnen bei vern&uuml;nftigen Hygienekonzepten auch in einer Hochinzidenzphase betrieben werden, ohne dass dadurch die Pandemie aus dem Ruder l&auml;uft (inwieweit weiterf&uuml;hrende Schulen gesondert zu betrachten sind, will ich hier nicht er&ouml;rtern, es war in anderen Beitr&auml;gen ausf&uuml;hrlich Thema).<br>\nDas heisst NICHT, dass es nicht auch an Kitas oder Schulen zu Infektionsclustern kommen kann, sie k&ouml;nnen &uuml;berall entstehen, wo sich Menschen auf engem Raum begegnen und Hygienekonzepte nur schwer umzusetzen sind (etwa in einer Kita ). Tats&auml;chlich ist die Ansteckungsdynamik unter LehrerInnen und vor allem ErzieherInnen weiterhin problematisch. Hier k&ouml;nnten Schnellteststrategien (prim&auml;r beim Personal, bei Kindern sind gro&szlig;fl&auml;chige Schnellteststrategien kritisch zu diskutieren)  sowie eine Priorisierung bei Impfungen zur L&ouml;sung beitragen<br>\nDrittens. Wenn ein am Laufen gehaltenes Bildungswesen durch indirekte Mobilit&auml;tseffekte zur Pandemie beitr&auml;gt (etwa weil der &bdquo;Elternteil&ldquo; der Bev&ouml;lkerung dann sozial mobiler ist und in Betrieben statt zuhause arbeitet), dann m&uuml;ssen L&ouml;sungen gefunden werden um diese indirekten Effekte zu begrenzen ohne das Recht der Kinder auf Bildung und Teilhabe zu beschneiden.<br>\nDer Weg des geringsten Widerstandes mag zu den Kindern f&uuml;hren. Aber bevor wir ihre Einrichtungen wieder schlie&szlig;en, sollten wir nach anderen, mit weniger Nebenwirkungen behafteten Wegen suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kinder-verstehen.de\/mein-werk\/blog\/schulen-offen-lassen-was-mut-macht\/\">kinder-verstehen.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&bdquo;Er ist ein Killer&ldquo;: Biden autorisiert Drohnenangriff gegen Putin<\/strong><br>\nIst der Weltfrieden zum Greifen nahe? Auf seine Worte, Putin sei ein Killer, lie&szlig; US-Pr&auml;sident Joe Biden heute Taten folgen. Er kommandierte eine Reaper-Drohne aus Pakistan ab und schickte sie nach Moskau, mit dem Auftrag, dem russischen Pr&auml;sidenten die rote Karte zu zeigen. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Putin geht in Syrien brutal gegen unschuldige Zivilisten vor&ldquo;, erkl&auml;rt Biden. &bdquo;Daher habe ich eine unserer Drohnen aus Pakistan abgezogen, wo sie brutal gegen unschuldige Zivilisten vorgehen, um Putin ein f&uuml;r alle Mal zu zeigen, dass brutales Vorgehen gegen unschuldige Zivilisten Konsequenzen hat.&ldquo;<br>\nIn den Augen des neuen US-Pr&auml;sidenten ist sein russischer Gegenpart vor allem eines: ein k&uuml;hler, berechnender Killer, der Menschen teils jahrelang ohne Anklage gefangen h&auml;lt. Sollte Putin &uuml;berleben, ist daher geplant, ihn nach Guantanamo zu bringen und ihn dort jahrelang ohne Anklage gefangen zu halten. (&hellip;)<br>\nVor allem die Wahlkampf-Interventionen Russlands stie&szlig;en Washington zuletzt sauer auf. &bdquo;Sie haben keinen Respekt vor unserer Demokratie, sondern behandeln uns wie ein s&uuml;damerikanisches Land, in dem soeben eine linke Regierung legitim an die Macht gew&auml;hlt wurde.&ldquo; Biden will entschlossen die Faust ballen, doch seine Finger stolpern und er rei&szlig;t sich den Nagel ein.<br>\nDer Pr&auml;sident verspricht, nicht zu rasten, bis die Gerechtigkeit gesiegt hat: &bdquo;Wir w&uuml;rden Putin sofort vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag anklagen, wenn wir dort Mitglied w&auml;ren. Wir k&ouml;nnen ihn seine Kriegsverbrechen nicht einfach durchgehen lassen, so als w&auml;re er ein US-Soldat.&ldquo; Eines steht fest: Die moralische Supermacht USA sind zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/dietagespresse.com\/er-ist-ein-killer-biden-autorisiert-drohnenangriff-gegen-putin\/%20\">Die Tagespresse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.K.:<\/strong> Der Artikel ist aus einem Satire-Medium und wirklich &uuml;beraus gelungen! <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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