{"id":70961,"date":"2021-03-23T08:41:33","date_gmt":"2021-03-23T07:41:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961"},"modified":"2021-03-23T08:50:57","modified_gmt":"2021-03-23T07:50:57","slug":"hinweise-des-tages-3825","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h01\">Harter Lockdown zu Ostern beschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h02\">Inmitten der dritten Welle und m&ouml;glicherweise vor einem &bdquo;lockeren Lockdown&ldquo;: Wie geht es eigentlich den Intensivstationen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h03\">Diese Corona-Fallzahlen schweben im luftleeren Raum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h04\">Weshalb Wissenschafter nicht die Corona-Politik bestimmen d&uuml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h05\">Hotspots am rechten Rheinufer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h06\">Wie der Einzelhandel Recht bekam &ndash; und dennoch verlor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h07\">EU-Sanktionen gegen China: Br&uuml;ssel teilt aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h08\">Schlie&szlig;ung der Kulturbetriebe: Begehen die L&auml;nder einen Rechtsbruch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h09\">EU-Binnenmarktkommissar sieht &ldquo;absolut keinen Bedarf&rdquo; f&uuml;r Sputnik V<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h10\">Dieter Hallervorden startet Aufruf: &bdquo;Der Stunden zwei Display frei!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h11\">Besch&auml;ftigte ohne Tarifvertrag arbeiten l&auml;nger und verdienen weniger &ndash; tariflose Betriebe f&uuml;r Fachkr&auml;fte weniger attraktiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h12\">Kein Lockdown f&uuml;r Milit&auml;rs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h13\">Der Wert des Wassers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h14\">Ukraine: Haftstrafen f&uuml;r russischen Pass?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h15\">&Auml;thiopien taumelt einer ungewissen Zukunft entgegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70961#h16\">Offener Brief &ndash; R&uuml;ckgabe meines Anteils am der EU verliehenen Nobelpreises anl&auml;sslich der Schaffung der European Peace Facility<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Harter Lockdown zu Ostern beschlossen<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Merkel und die Ministerpr&auml;sidenten haben einen harten Lockdown zu Ostern beschlossen &ndash; das Leben soll gr&ouml;&szlig;tenteils heruntergefahren werden. Insgesamt wird der Lockdown bis Mitte April verl&auml;ngert.Angesichts weiter steigender Corona-Infektionszahlen schicken Bund und L&auml;nder Deutschland &uuml;ber Ostern in den sch&auml;rfsten Lockdown seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr. Vom 1. bis einschlie&szlig;lich 5. April, also vom Gr&uuml;ndonnerstag bis Ostermontag, soll das &ouml;ffentliche, wirtschaftliche und private Leben weitgehend heruntergefahren werden, um die dritte Welle der Pandemie zu durchbrechen. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder in der Nacht beschlossen.Der Lockdown zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie wird insgesamt bis zum 18. April verl&auml;ngert. Der Gr&uuml;ndonnerstag und Karsamstag werden demnach einmalig als Ruhetage definiert und mit weitgehenden Kontaktbeschr&auml;nkungen verbunden. &ldquo;Es gilt damit an f&uuml;nf zusammenh&auml;ngenden Tagen das Prinzip #WirBleibenZuHause&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Nur am Karsamstag soll demnach der Lebensmittelhandel im engeren Sinne ge&ouml;ffnet bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bund-laender-beschluss-105.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wieder einmal macht sich die Politik zum Abh&auml;ngigen willk&uuml;rlicher Inzidenzwerte und wieder einmal fokussiert man seine H&auml;rte auf den Privatbereich, die Kultur, die Gastronomie und den Einzelhandel. Dabei zeigt die Impfkampagne &ndash; so schlecht sie auch durchgef&uuml;hrt sein mag &ndash; durchaus Wirkungen auf die eigentlich relevante Zahl &ndash; die Todesziffern:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_01.jpg\" alt=\"\" width=\"1414\" height=\"794\" class=\"alignleft size-full wp-image-70962\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_01.jpg 1414w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_01-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_01-1024x575.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_01-768x431.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_01-1060x595.jpg 1060w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_01-873x490.jpg 873w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_01-436x245.jpg 436w\" sizes=\"auto, (max-width: 1414px) 100vw, 1414px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Auch das Narrativ, Deutschland sei ein besonderer Corona-Hotspot, ist nicht zutreffend, wie ein &Uuml;berblick zeigt:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02.jpg\" alt=\"\" width=\"2206\" height=\"1718\" class=\"alignleft size-full wp-image-70963\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02.jpg 2206w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02-300x234.jpg 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02-1024x797.jpg 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02-768x598.jpg 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02-1536x1196.jpg 1536w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02-2048x1595.jpg 2048w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02-835x650.jpg 835w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02-629x490.jpg 629w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/210323-Bild_02-315x245.jpg 315w\" sizes=\"auto, (max-width: 2206px) 100vw, 2206px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Doch all das scheint wenig zu z&auml;hlen. Offenbar will man durch gespielte H&auml;rte auf den Bereichen, die der Wirtschaft nicht all zu weh tun, die mangelhafte Performance auf anderen Bereichen wie der Impfkampagne und Teststrategien kaschieren. Und die Medien spielen nat&uuml;rlich wieder einmal mit. Es ist zum Verzweifeln.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Bund-L&auml;nder-Runde mit Merkel Chaos Corona Club<\/strong><br>\nAm Ende haben sie sich noch mal zusammengerauft: Die Ministerpr&auml;sidenten und Kanzlerin Merkel verst&auml;ndigen sich nach einer siebenst&uuml;ndigen Unterbrechung auf einen harten Oster-Shutdown. Doch so m&uuml;hsam war es noch nie. [&hellip;]<br>\nUnd fl&auml;chendeckende Tests f&uuml;r die R&uuml;ckkehrer? Da wird es dem Vernehmen nach kurz unangenehm f&uuml;r Verkehrsminister Andreas Scheuer: Im Corona-Kabinett habe man doch besprochen, dass der CSU-Mann die Fluggesellschaften fragen soll, ob sie die Passagiere bei Einreise testen k&ouml;nnen, sagt Merkel Teilnehmern zufolge. Scheuers Antwort: Er habe jetzt in anderthalb Stunden noch nicht alle erreicht. Aber Lufthansa\/Eurowings k&ouml;nnte das wohl machen. &raquo;Immerhin hast du mit einer Airline telefoniert&laquo;, so wird Merkels sp&ouml;ttische Antwort wiedergegeben. Am Ende wird beschlossen, dass es bei Reisen ins Ausland eine generelle Testpflicht vor dem R&uuml;ckflug geben wird, sie soll die Voraussetzung f&uuml;r die Einreise werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-beschluesse-von-angela-merkel-und-den-ministerpraesidenten-chaos-corona-club-a-84938199-ac7f-4f77-994c-465379aafc75\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Inmitten der dritten Welle und m&ouml;glicherweise vor einem &bdquo;lockeren Lockdown&ldquo;: Wie geht es eigentlich den Intensivstationen?<\/strong><br>\nWie dem auch sei, w&auml;hrend zahlreiche Fernsehteams auf der Suche nach Mallorca-Touristen sind, die dann in die Mikrofone ihre Begr&uuml;ndungen f&uuml;r den Ausflug in das 17. Bundesland sprechen d&uuml;rfen, ist seit einigen Wochen die Berichterstattung &uuml;ber die Situation in den Kliniken und darunter &uuml;ber die Lage auf den Intensivstationen zu einem Rinnsal verk&uuml;mmert. Dabei ist ein Blick auf die Fallzahlentwicklung wie auch auf die Belastungssituation insgesamt (denn die COVID-19-Patienten sind ja nur ein Teil der zu versorgenden Patienten) aufschlussreich.<br>\nDaf&uuml;r schauen wir auf die Daten des DIVI-Intensivregisters. T&auml;glich erfasst das DIVI-Intensivregister die freien und belegten Behandlungskapazit&auml;ten in der Intensivmedizin von etwa 1.300 Akut-Krankenh&auml;usern in Deutschland. Im Rahmen der SARS-CoV-2-Pandemie werden zudem auch aktuelle Fallzahlen intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Patienten aufgezeichnet. Betrachtet man die Fallzahlentwicklung seit dem Fr&uuml;hjahr 2020, dann kann man die wellenf&ouml;rmigen Auswirkungen der uns seit einem Jahr in Beschlag haltenden Corona-Krise erkennen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2021\/03\/22\/wie-geht-es-eigentlich-den-intensivstationen\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Diese Corona-Fallzahlen schweben im luftleeren Raum<\/strong><br>\nDie wieder steigende Zahl der positiv Getesteten wird ohne Zusammenhang pr&auml;sentiert. Am unsinnigsten sind die Tageszahlen.<br>\nEs kann sein, dass Beh&ouml;rden und einige Medien die Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine dritte Welle r&uuml;sten m&ouml;chten und die Lage deshalb auf keinen Fall besch&ouml;nigen wollen. Die Bev&ouml;lkerung soll f&uuml;r die Verl&auml;ngerung fast aller Lockdown-Massnahmen Verst&auml;ndnis aufbringen. Dieses Anliegen mag berechtigt sein. Trotzdem aber hat die &Ouml;ffentlichkeit ein Recht darauf, korrekt informiert zu werden.<br>\nEin schlechtes Beispiel sind die fast t&auml;glich verbreiteten &laquo;neuen F&auml;lle&raquo;. Selbst ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Epidemie informieren Medien und manchmal auch Beh&ouml;rden an Medienkonferenzen immer noch &uuml;ber die Fallzahlen, ohne sie mit der Menge der durchgef&uuml;hrten Tests zu vergleichen. Die n&ouml;tigen Daten sind auf Webseiten der Beh&ouml;rden und Medien durchaus zu finden, aber man stellt sie nur selten in einen Zusammenhang.<br>\nZum gegenw&auml;rtig h&auml;ufig zitierten &laquo;starken Anstieg der F&auml;lle unter den Jungen&raquo; meinte ETH-Professorin Tania Stadler, Mathematikerin und Mitglied der Task Force, in der Sonntags-Zeitung: &laquo;Wir wissen einfach nicht, ob die hohen Fallzahlen bei dieser Altersgruppe mit den h&auml;ufigeren Tests zu tun haben, oder ob sich diese Altersgruppe momentan wirklich h&auml;ufiger ansteckt.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/diese-corona-fallzahlen-schweben-im-luftleeren-raum\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Weshalb Wissenschafter nicht die Corona-Politik bestimmen d&uuml;rfen<\/strong><br>\nAus der Perspektive der Labore und experimentellen Lehrst&uuml;hle sieht man die Welt anders, als sie in der Realit&auml;t ist. Ganz zu schweigen von der Funktionsweise der Politik im real existierenden demokratischen Verfassungsstaat.<br>\nDer junge Albert Einstein wurde einmal in Z&uuml;rich von einem Bekannten auf seinen nachl&auml;ssigen Kleidungsstil angesprochen. Der Physiker soll entgegnet haben: &laquo;Aber hier kennt mich doch keiner!&raquo; Jahrzehnte sp&auml;ter trafen die beiden im amerikanischen Princeton wieder aufeinander, und wieder kam das l&auml;ssige &Auml;ussere des inzwischen weltber&uuml;hmten Nobelpreistr&auml;gers zur Sprache. Nun antwortete dieser: &laquo;Das macht nichts, hier kennt mich sowieso jeder!&raquo;<br>\nIm vergangenen Jahr haben wir ganze Heerscharen von Wissenschaftern neu kennengelernt, die uns die Welt des Seuchenschutzes erkl&auml;ren. Was sie &auml;usserlich zur Schau stellen, ist uns nicht wichtig, Kost&uuml;m oder Kapuzenpulli, Kittel oder Sakko, Pferdeschwanz, Glatze oder Wuschelkopf &ndash; egal. Aber was f&uuml;r Leute sind das eigentlich? Was wissen, was k&ouml;nnen sie, was sollen sie d&uuml;rfen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/freiheit-ist-gefaehrlich-aber-wissenschafter-duerfen-nicht-die-corona-politik-bestimmen-ld.1607314\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hotspots am rechten Rheinufer<\/strong><br>\nEine Studie aus K&ouml;ln best&auml;tigt, dass Covid-19 vor allem Menschen in &auml;rmeren Stadtteilen trifft. Nur zu Beginn der Pandemie fanden sich mehr Infizierte in den reicheren Vierteln, doch das Bild &auml;nderte sich schnell.<br>\nDer Corona-G&uuml;rtel legt sich quer &uuml;ber K&ouml;ln. Von Chorweiler, der Hochhaussiedlung im Nordwesten, zieht sich auf der Karte des Fraunhofer-Instituts ein blaues Band bis in den S&uuml;dosten der Millionenstadt. Es sind vor allem die alten Industrie- und Arbeiterviertel am rechten Rheinufer, deren tiefes Blau auf der Grafik der Wissenschaftler signalisiert: Hier, wo in M&uuml;lheim, Kalk oder Porz mehr Arbeitslose, mehr Wohngeldempf&auml;nger und mehr Menschen mit Migrationshintergrund zu Hause sind, erkranken die B&uuml;rger am h&auml;ufigsten an Covid-19. Das Virus plagt die Schwachen, und es schont die Reichen auf der anderen Flussseite im wohlhabenden Westen der Domstadt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/corona-armut-koeln-studie-gerechtigkeit-arbeitslose-1.5243509\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie der Einzelhandel Recht bekam &ndash; und dennoch verlor<\/strong><br>\nStunden nachdem ein Gericht die Beschr&auml;nkungen f&uuml;r den Handel f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt hatte, beschlie&szlig;t die Politik noch h&auml;rtere Regeln. Wie geht es weiter?<br>\nWie gewonnen, so zerronnen &ndash; so k&ouml;nnte man die Gef&uuml;hlswelt der Einzelh&auml;ndler in Nordrhein-Westfalen am Montag zusammenfassen. Am Vormittag hatte zun&auml;chst das Oberverwaltungsgericht M&uuml;nster einer Klage einer Media-Markt-Filiale stattgegeben. Die Tatsache, dass Buchhandlungen und Gartenm&auml;rkte im Gegensatz zu anderen Einzelh&auml;ndlern wie eben Elektronikm&auml;rkten Kunden ohne Terminvereinbarung und Personenbegrenzung empfangen durften, verstie&szlig; nach Ansicht der Richter gegen den verfassungsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz.<br>\nDamit waren auf einmal alle Beschr&auml;nkungen f&uuml;r den Einzelhandel in dem Bundesland aufgehoben. Das Gericht betonte, das Land habe in der Pandemie-Bek&auml;mpfung durchaus einen Gestaltungsspielraum. So sei es etwa zul&auml;ssig, schrittweise zu lockern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/urteil-zu-corona-beschraenkungen-wie-der-einzelhandel-recht-bekam-und-dennoch-verlor\/27028880.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schlie&szlig;ung der Kulturbetriebe: Begehen die L&auml;nder einen Rechtsbruch?<\/strong><br>\nEinschr&auml;nkungen und Untersagungen von Kulturveranstaltungen ber&uuml;hren Grundrechte und m&uuml;ssen gesondert begr&uuml;ndet werden. Die Landesverordnungen zum Infektionsschutz vers&auml;umen dies. Das k&ouml;nnte juristisch brisant werden.<br>\nJetzt k&ouml;nnte Bewegung in den Stillstand des Kulturbetriebs dieses Landes kommen &ndash; und zwar mit juristischen Mitteln. Die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) macht in ihrer neuesten Pressemitteilung einen Befund publik, der es in sich hat. Offenbar versto&szlig;en s&auml;mtliche sechzehn Landesverordnungen zum Infektionsschutz gegen die am 18.November 2020 vom Deutschen Bundestag beschlossene Neufassung des Infektionsschutzgesetzes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/landesverordnungen-zum-infektionsschutz-rechtswidrig-17253950.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU-Sanktionen gegen China: Br&uuml;ssel teilt aus<\/strong><br>\nAuch einzelne Personen kann die EU neuerdings sanktionieren. Sie geht sogar gegen Handelspartner China vor. Nur ein Land bleibt verschont.<br>\nErst Russland, nun China und Myanmar: Die Europ&auml;ische Union hat sich f&uuml;r die Menschenrechte auf der ganzen Welt f&uuml;r zust&auml;ndig erkl&auml;rt und eine Welle von Sanktionen auf den Weg gebracht. Neben den genannten drei L&auml;ndern sind auch Nordkorea, Eritrea, Libyen und S&uuml;dsudan betroffen. Das Nato-Mitglied T&uuml;rkei hingegen wurde verschont.<br>\nDie Strafen, die die EU-Au&szlig;enminister am Montag in Br&uuml;ssel beschlossen haben, sehen Reiseverbote und das Einfrieren von Verm&ouml;genswerten vor. Sie beruhen auf einem neuen EU-Gesetz, das im Dezember 2020 in Anlehnung an den amerikanischen Magnitsky Act beschlossen wurde und es EU-Staaten erlaubt, Sanktionen gegen Einzelpersonen zu verh&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Sanktionen-gegen-China\/!5760037\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-Binnenmarktkommissar sieht &ldquo;absolut keinen Bedarf&rdquo; f&uuml;r Sputnik V<\/strong><br>\nThierry Breton hat verlautbart, dass mit den bereits bestellten Impfstoffen bis Mitte Juli eine Herdenimmunit&auml;t erreicht werden k&ouml;nne<br>\nThierry Breton, der franz&ouml;sische Nationalit&auml;tsquoten- und Binnenmarktkommissar in Br&uuml;ssel, sagte seinem heimischen Fernsehsender TF1 gestern in einem Interview, es gebe in der EU &ldquo;absolut keinen Bedarf&rdquo; nach dem russischen Sars-CoV-2-Impfstoff Sputnik V. F&uuml;r dieses Vektorvirenserum, das &ndash; anders als der Vektorvirenimpfstoff von Astrazeneca &ndash; zwei verschiedene Adenoviren nutzt, um eine bessere Wirkung zu erzielen, hat der russische Staatsinvestitionsfonds RDIF einen Antrag auf Zulassung bei der EU-Arzneimittelbeh&ouml;rde EMA gestellt (vgl. EU-Impfstoff: Sputnik V r&uuml;ckt n&auml;her). Wann sie &uuml;ber diesen Antrag entschieden haben wird, ist noch unkar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/EU-Binnenmarktkommissar-sieht-absolut-keinen-Bedarf-fuer-Sputnik-V-5994714.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Dieter Hallervorden startet Aufruf: &bdquo;Der Stunden zwei Display frei!&ldquo;<\/strong><br>\nIntendant und Schauspieler Dieter Hallervorden m&ouml;chte Netz-Freiheit &ndash; zu mindestens zwei Stunden am Tag: &bdquo;Weil wir sonst zerstreut Verbl&ouml;den&ldquo;, singt er und hat dazu ein Video gedreht:<br>\n&bdquo;Leben ist live!&ldquo; ()<br>\nDer K&uuml;nstler hat sich mit Freunden und Kollegen verabredet: zwei fest verabredete Stunden lang bleiben Handys, IPads, Laps und &auml;hnliche Ablenker ausgeschaltet.<br>\nUnd dazu sollen Unterschriften gesammelt werden f&uuml;r nachfolgenden Aufruf:<br>\nLeben ist live!<br>\nT&auml;glich der Stunden zwei: Displayfrei!<br>\nKlar: &bdquo;Neue Medien&ldquo; tragen zur Meinungsvielfalt bei. Doch die Dosis macht&rsquo;s! Denn auf Dauer geht die Ablenke &bdquo;auf den Geist&ldquo;.<br>\nDarum sollten wir uns alle verabreden, zwei Stunden am Tag, in der jeweiligen Freizeit, einfach mal abzuschalten: Kein st&auml;ndiger Blick mehr aufs Display! Nicht mehr den Vorwurf h&ouml;ren m&uuml;ssen: &bdquo;Warum hast Du auf meine Mail nicht gleich geantwortet?&ldquo;<br>\nWer macht mit?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fb.watch\/4hN5LLQLzR\/\">Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigte ohne Tarifvertrag arbeiten l&auml;nger und verdienen weniger &ndash; tariflose Betriebe f&uuml;r Fachkr&auml;fte weniger attraktiv<\/strong><br>\nBetriebe mit Tarifvertrag bieten deutliche bessere Arbeitsbedingungen als vergleichbare Betriebe ohne Tarifbindung. F&uuml;r Fachkr&auml;fte und andere Besch&auml;ftigte sind Arbeitgeber ohne Tarifvertrag deshalb weniger attraktiv. So arbeiten Vollzeitbesch&auml;ftigte in tariflosen Betrieben im Mittel w&ouml;chentlich 54 Minuten l&auml;nger und verdienen 11 Prozent weniger als Besch&auml;ftigte in Betrieben mit Tarifbindung, die sich hinsichtlich der Betriebsgr&ouml;&szlig;e, des Wirtschaftszweiges, der Qualifikationsstruktur der Besch&auml;ftigten und des Standes ihrer technischen Anlagen nicht voneinander unterscheiden. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, in der die Entwicklung der Tarifbindung in Deutschland anhand neuer Daten aus dem IAB-Betriebspanel untersucht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-beschaftigte-ohne-tarifvertrag-arbeiten-langer-und-verdienen-weniger-31644.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kein Lockdown f&uuml;r Milit&auml;rs<\/strong><br>\nDie Verlegung von US-Truppen nach Europa im Rahmen des Gro&szlig;man&ouml;vers Defender Europe 21 ist eingeleitet worden. Das geht aus US-Berichten hervor. Demnach werden Tausende US-Soldaten im April in Europa eintreffen, um dort weiter in Richtung russische Grenze zu marschieren. Schwerpunktgebiet ist dieses Jahr nicht, wie 2020, das Baltikum, sondern S&uuml;dosteuropa sowie insbesondere die Schwarzmeerregion. Deutschland fungiert erneut als Drehscheibe f&uuml;r die Truppenverlegung; im Rahmen von Defender Europe 21 werden deutsche H&auml;fen, Flugh&auml;fen und Truppen&uuml;bungspl&auml;tze genutzt, w&auml;hrend die Bundeswehr mit 430 Soldaten beteiligt ist. F&uuml;r Mai sind mehrere Teilman&ouml;ver angek&uuml;ndigt &ndash; darunter Luftlande&uuml;bungen und Operationen zur Luft- und Raketenabwehr sowie eine Simulations&uuml;bung, bei der die F&uuml;hrung von Truppen in &uuml;ber 100 L&auml;ndern auf zwei Kontinenten geprobt werden soll. Beteiligt sind neben 21 NATO-Mitgliedern auch f&uuml;nf L&auml;nder, die dem Kriegsb&uuml;ndnis nicht angeh&ouml;ren, darunter mit Georgien und der Ukraine zwei Frontstaaten aus dem Machtkampf gegen Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8559\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Wert des Wassers<\/strong><br>\nDer Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht. Dennoch wird in Kalifornien das knappe Gut Wasser seit Kurzem an der B&ouml;rse gehandelt. Dabei ist der universelle und leistbare Zugang zu Wasser lebenswichtig, wie in der derzeitigen Krise einmal mehr best&auml;tigt wird. Wasserversorgung in &ouml;ffentlicher Hand braucht daher zuk&uuml;nftig mehr Unterst&uuml;tzung.<br>\nWeltweit haben noch immer rund 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser, und die Klimakrise verst&auml;rkt den Wassermangel zusehends. Im wasserreichen &Ouml;sterreich ist k&uuml;hles Nass ganzj&auml;hrig ausreichend vorhanden &ndash; zumindest aus dem Wasserhahn. Denn auch hierzulande wird die Klimakrise in Form von Wasserknappheit allj&auml;hrlich bemerkbar, vor allem in der Landwirtschaft. Aber auch kleinere Trinkwasserversorger kommen vereinzelt unter Druck &ndash; auch sie sp&uuml;ren, dass es von Jahr zu Jahr weniger regnet. Brunnen m&uuml;ssen immer tiefer gebohrt werden, und zunehmend bedarf es in betroffenen Regionen mehr und mehr der Zusammenarbeit unter den kleineren Wasserversorgern, um bei Wasserengp&auml;ssen ausreichend Wasser f&uuml;r die Trinkwasserversorgung zur Verf&uuml;gung zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/wert-des-wassers\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ukraine: Haftstrafen f&uuml;r russischen Pass?<\/strong><br>\nDie Regierung der Ukraine hat angek&uuml;ndigt das Staatsb&uuml;rgerschaftsrecht reformieren zu wollen. Anders als bisher soll es nun m&ouml;glich werden, neben der ukrainischen noch eine weitere Staatsb&uuml;rgerschaft anzunehmen. Was nach einer reinen Formalit&auml;t klingt, birgt gewaltigen au&szlig;enpolitischen Sprengstoff, denn gerade die Angeh&ouml;rigen der gr&ouml;&szlig;ten Minderheit im Land sollen von der Neuregelung nicht profitieren k&ouml;nnen: die Russen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/welt\/osteuropa\/politik\/ukraine-doppelte-staatsbuergerschaft-100.html\">mdr<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Auml;thiopien taumelt einer ungewissen Zukunft entgegen<\/strong><br>\nAbiy Ahmed Alis L&uuml;gen und die Realit&auml;t. Es ist nicht davon auszugehen, dass die USA ihren Z&ouml;gling fallen lassen wollen<br>\nSeit dem 4.November letzten Jahres wurde von der Zentralregierung &Auml;thiopiens unter Abiy Ahmed Ali ein Krieg gegen das Bundesland Tigray begonnen. Tigray hat ca. 6 Millionen Einwohner, befindet sich im Norden &Auml;thiopiens und grenzt an die Nachbarl&auml;nder Sudan und Eritrea.<br>\nDie bis Anfang November in Tigray regierende TPLF (Tigray Peoples Liberation Front) wurde im September 2020 in Wahlen als Regierung des Bundeslandes Tigray best&auml;tigt. Bis zum Amtsantritt Abiy Ahmed Alis war die TPLF auch die dominierende Kraft in der Parteienkoalition der Zentralregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Aethiopien-taumelt-einer-ungewissen-Zukunft-entgegen-5994518.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Offener Brief &ndash; R&uuml;ckgabe meines Anteils am der EU verliehenen Nobelpreises anl&auml;sslich der Schaffung der European Peace Facility<\/strong><br>\nHeute, am 22. M&auml;rz 2021, hat sich die EU jedoch mit der Schaffung des Europ&auml;ische Friedens-Fonds, der European Peace Facility (EPF), den Weg er&ouml;ffnet, Krisenregionen in aller Welt mit Waffen zu beliefern. Die EPF ist als &ldquo;Instrument zur St&auml;rkung der Kapazit&auml;ten von Drittstaaten sowie regionalen und internationalen Organisationen in Milit&auml;r- und Verteidigungsfragen&rdquo; entworfen. Mit diesem Instrument ist es der EU nun l&auml;nder&uuml;bergreifend m&ouml;glich, milit&auml;risches Ger&auml;t in Krisenregionen zu liefern.<br>\nDamit wird die EU zur Versch&auml;rfung von Krisen, Menschenrechtsverletzungen und Kriegen beitragen.<br>\nDas Europ&auml;ische Parlament hat hierbei weder ein Mitspracherecht noch eine Kontrolle, so dass neben dem Versto&szlig; gegen die Verpflichtung aus dem Friedensnobelpreis auch mit demokratischen Grunds&auml;tzen gebrochen wird.<br>\nIch sch&auml;me mich als EU-B&uuml;rgerin, dass die EU sich als Waffenh&auml;ndlerin weiterhin in einer Reihe mit Malala Yousafzai, Nadia Murad oder der ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) sieht. Aus diesem Grunde gebe ich meinen Anteil am Friedensnobelpreis zur&uuml;ck. Ich verdiene ihn nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Return_Nobel-Peace-Prize_EU_Fasshauer_22-March-2021.pdf\">Open Letter [PDF]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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