{"id":70989,"date":"2021-03-24T08:15:39","date_gmt":"2021-03-24T07:15:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989"},"modified":"2021-03-24T08:15:39","modified_gmt":"2021-03-24T07:15:39","slug":"hinweise-des-tages-3826","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h01\">Trotz Lockdown: US-Gro&szlig;man&ouml;ver &ldquo;Defender-Europe 21&rdquo; beginnt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h02\">Was ist ein Ruhetag?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h03\">Das Land soll ruhen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h04\">Legal, Illegal, Schei&szlig;egal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h05\">Heribert Prantl &uuml;ber Freiheitsbeschr&auml;nkungen &ndash; &ldquo;Grundrechte sind kein Larifari f&uuml;r gute Zeiten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h06\">US-Regierung erh&ouml;ht Druck: An Nord Stream 2 beteiligte Unternehmen sollen Arbeit &ldquo;sofort einstellen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h07\">Hunderte Organisationen aus Europa und Lateinamerika gegen EU-Mercosur-Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h08\">Der &bdquo;Soziale Arbeitsmarkt&ldquo; wird der SPD noch auf die F&uuml;&szlig;e fallen &ndash; fr&uuml;her oder sp&auml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h09\">D&auml;nemark plant Lockdown-Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h10\">llegal ist nicht egal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h11\">KSK vergab rechtswidrig Auftr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h12\">Die Verl&auml;ngerung des Fl&uuml;chtlingsabwehrpakts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h13\">Weltgericht EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h14\">Sanktionen f&uuml;r die Welt (au&szlig;er der T&uuml;rkei), Sorgen in der Nato &ndash; und Streit zum Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h15\">China-Russland-Partnerschaft: Schl&uuml;ssel zum Ausgleich der US-Hegemonie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h16\">Saudi-Arabien bietet Waffenruhe an &ndash; Arabische Koalition bombardiert Sanaa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h17\">Das B&ouml;se in uns\t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70989#h18\">Fu&szlig;ballweltmeisterschaft in Katar: Was darf K&ouml;nig Fu&szlig;ball?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trotz Lockdown: US-Gro&szlig;man&ouml;ver &ldquo;Defender-Europe 21&rdquo; beginnt <\/strong><br>\nDeutschland als Drehscheibe<br>\nAb M&auml;rz werden wieder vermehrt US-Truppen in Deutschland unterwegs sein. Das Gro&szlig;man&ouml;ver wurde von der US Army als DEFENDER-Europe 21 angek&uuml;ndigt und dauert bis in den Juni. Die Zahlen sind eindrucksvoll: Unter US-F&uuml;hrung werden 28.000 multinationale Streitkr&auml;fte aus 27 Nationen mobilisiert, um nahezu zeitgleiche Operationen in mehr als 30 &Uuml;bungsgebieten in 12 L&auml;ndern durchzuf&uuml;hren.<br>\nDer eigentliche Zweck der &Uuml;bung: viele Truppen vom Westen in den Osten zu verlegen. Laut US-Army soll sich Defender-Europe 21 &ldquo;auf den Aufbau von Einsatzbereitschaft und Interoperabilit&auml;t mit einer gr&ouml;&szlig;eren Anzahl von NATO-Verb&uuml;ndeten und Partnern in einem breiteren Einsatzgebiet&rdquo; konzentrieren. Als Fortf&uuml;hrung von Kalter-Krieg-Szenarien sei die &Uuml;bung explizit nicht gedacht, sondern sie sei &ldquo;defensiv ausgerichtet und konzentriert sich darauf, im Bedarfsfall auf Krisen zu reagieren.&rdquo;<br>\nDas strapazierte Verh&auml;ltnis zwischen den USA und ihren europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten solle durch die &Uuml;bungen wieder gekittet werden. Das Man&ouml;ver solle zeigen, &ldquo;dass das Bekenntnis der USA zur NATO unersch&uuml;tterlich ist&rdquo;.<br>\nDie deutsche Bundeswehr will sich in diesem Jahr mit 430 Soldaten beteiligen. Daf&uuml;r wurden 2,9 Millionen Euro im Bundeshaushalt eingeplant&hellip;<br>\nDefender-Europe 20 machte vor allem Schlagzeilen, weil es die gr&ouml;&szlig;te NATO-&Uuml;bung seit 25 Jahren war. Kritik gab es im Deutschen Bundestag nur von der Partei Die Linke. Die Bundesregierung bezahle 22 Millionen Euro f&uuml;r US-Soldaten, erkl&auml;rte Kathrin Vogler, Friedenspolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion. Besonders in Dortmund und Bremerhaven wurde &ouml;ffentlich gegen die Transporte von US-Truppen demonstriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/114758-unerschutterliches-bekenntnis-zur-nato-defender-beginnt\/\">RT<\/a>\n<p><strong>Dazu Andrej Konstantin Hunko<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Bev&ouml;lkerung in den Oster-Lockdown geschickt werden soll, planen USA und NATO eines der gr&ouml;&szlig;ten Milit&auml;r&uuml;bungen der letzten Jahre: <a href=\"https:\/\/www.europeafrica.army.mil\/defendereurope\/\">Defender 21 (Foto)<\/a>.<br>\n28.000 Soldaten aus 26 L&auml;ndern sollen zeitgleich in mehr als 30 Trainingsgebieten Krieg gegen Russland &uuml;ben<br>\nZweck der &ldquo;Defender&rdquo;-&Uuml;bungen ist insbesondere auch die schnelle Verlegbarkeit von schwerem milit&auml;rischem Ger&auml;t an die russische Grenze.<br>\nIch fordere die Bundesregierung auf, die Beteiligung an Defender 21 einzustellen. Die Kriegs&uuml;bungen gegen Russland sind v&ouml;llig fehl am Platz, mitten in der Pandemie sind sie besonders bizarr.<br>\nLockdown f&uuml;r Defender21, <a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/ostermarsch-2021\">macht stattdessen die Osterm&auml;rsche stark<\/a>!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/permalink.php?story_fbid=2888759494739694&amp;id=100008170146837\">Andrej Hunko<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Was ist ein Ruhetag?<\/strong><br>\nEine Regierung, die mittlerweile alles per Verordnung regelt und der Eigenverantwortung der Menschen kaum noch Raum l&auml;sst, muss jetzt nat&uuml;rlich auch erkl&auml;ren, was ein Ruhetag ist. Derzeit beraten die Chefs der Staatskanzleien, wie das denn in der Praxis aussehen k&ouml;nnte. Den Gr&uuml;ndonnerstag einfach zum Feiertag zu erkl&auml;ren, gehe nat&uuml;rlich nicht, da man daf&uuml;r die L&auml;ndergesetze &auml;ndern, also die Parlamente beteiligen m&uuml;sste. Und so etwas ist in dieser Krise ja aus der Mode gekommen. Es droht daher eine weitere Lachnummer in Form eines oder mehrerer Verordnungsparagrafen&hellip;.<br>\nSo ist nicht klar, auf welcher Grundlage ein Ruhetag erkl&auml;rt werden kann und wer davon wie betroffen ist. Ein Haufen Arbeit deutet sich da f&uuml;r die Krisenst&auml;be an. Und wof&uuml;r? Niedersachsens Ministerpr&auml;sident Stephan Weil sagte heute in der Landespressekonferenz unter anderem: &bdquo;Wir glauben selbst nicht, dass die Zahlen dadurch nachhaltig sinken werden.&ldquo; ( Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/regierung-hannover-gruendonnerstag-soll-auch-im-homeoffice-frei-sein-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210323-99-938181\">S&uuml;ddeutsche<\/a>)<br>\nMehr muss man eigentlich nicht sagen. Der Satz ist zwar aus dem Zusammenhang gerissen, doch auch der Kontext macht es nicht besser. Denn so soll es bei der ganzen Aktion nur darum gehen, das Wachstum der Welle ein wenig zu bremsen, um Zeit zu gewinnen. Ja, Zeit wof&uuml;r? F&uuml;r den Aufbau eines Testregimes, das eigentlich schon l&auml;ngst vorhanden sein sollte und mit dem es nun nach Ostern endlich losgehen soll&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/210323was-ist-ein-ruhetag\">Taublog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Land soll ruhen?<\/strong><br>\nDie reale Politik versagt, was bleibt, sind immer wieder reaktivierte Hoffnungsschnipsel auf bessere Zeiten, die keinen Menschen, der f&uuml;r seine Existenz arbeiten muss, mehr motivieren. Krisen sind der Gradmesser f&uuml;r vorhandene oder nicht vorhandene Kompetenz. Was bleibt zu sagen, nach nunmehr einem Jahr einer Lockdown-Geschichte? Es begann mit der Aussage, Masken taugten nichts, dann wurden sie Pflicht. Ihre Beschaffung offenbarte einen Korruptionssumpf. Dann ging das EU-Pr&auml;sidium auf Einkaufstour, um Impfstoffe zu besorgen und kam mit leeren Taschen zur&uuml;ck. Stattdessen wurde ein Impfgipfel nach dem anderen veranstaltet, mal um das System der Terminvergabe zu optimieren, mal um die Priorit&auml;ten festzulegen. F&uuml;r den Fall, versteht sich, dass Impfstoffe vorhanden sind, was nicht der Fall ist. Was dagegen klappte, sind die psychologischen Mobilmachungen innerhalb und au&szlig;erhalb des Landes. Mal ging es gegen die Jugend, die so unvern&uuml;nftig ist und sich trifft, mal gegen Menschen aus allen politischen Lagern, die wagten, das Chaos zu hinterfragen. Und nat&uuml;rlich geht es gegen Russland und China, die den moralischen Ma&szlig;st&auml;ben einer Wertegemeinschaft mit einer desolaten Administration nicht gen&uuml;gen, ohne das Desaster im eigenen Lager auch nur zu erw&auml;hnen, sei es die T&uuml;rkei, sei es Saudi Arabien, von Frankreich nicht zu reden&hellip;.<br>\nEs stellt sich die Frage, wie lange ein politisches Gebilde halten mag, das die Dinge einfach laufen l&auml;sst, aber nichts bewerkstelligt, was die Verh&auml;ltnisse verbessern k&ouml;nnte&hellip;<br>\nDas Mantra, das immer wieder zu h&ouml;ren ist, ist der Satz, das, was man tue, sei alternativlos oder man habe keine andere Wahl. Gute F&uuml;hrung, wahre F&uuml;hrung, hat immer eine Wahl! Nur muss man dazu stehen. Aber das will wohl niemand&hellip;.<br>\nIn der j&uuml;ngsten Verlautbarung, in dem wieder einmal die Verl&auml;ngerung des Lockdowns beschlossen wurde und, wie im Strafvollzug, erneut von Versch&auml;rfungen die Rede war, hie&szlig; es, das Land solle &uuml;ber Ostern ruhen. Wie lange die Ruhe w&auml;hrt, ist nur noch eine Frage der Zeit. Ein Friedhof ist kein Gesellschaftsmodell!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/form7.wordpress.com\/2021\/03\/23\/das-land-soll-ruhen\/\">M7<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Legal, Illegal, Schei&szlig;egal<\/strong><br>\nDie Arbeitsweise des BND und ihre Opfer<br>\nDer am 01. April 1956 gegr&uuml;ndete Bundesnachrichtendienst (BND) ist die einzige dem Bundeskanzleramt unmittelbar nachgeordnete Bundesoberbeh&ouml;rde. Neben dem sogenannten Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz, der als Nachrichtendienst im Inland fungiert, und dem Milit&auml;rischen Abschirmdienst, der Teil des Bundesverteidigungsministeriums ist, bildet der BND den dritten Pfeiler der Nachrichtendienste des Bundes. Aufgabe ist die nachrichtendienstliche zivile und milit&auml;rische Informationsgewinnung (&Uuml;berwachung durch Agenten, Telekommunikation o.&auml;.) im Ausland und deren Analyse. Diese offensichtlich schon im Kern unmoralische Arbeit ist zu gro&szlig;en Teilen gegen&uuml;ber einem demokratischen und rechtsstaatlichen Interesse an &Ouml;ffentlichkeit immunisiert. Denn laut Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts geh&ouml;rt der Einsatz von Nachrichtendiensten zu den legitimen Mitteln einer wehrhaften Demokratie, welche die Bundesrepublik Deutschland zu sein beansprucht.[1] Diese zu gew&auml;hrleisten hat regelm&auml;&szlig;ig eine h&ouml;here Priorit&auml;t als Transparenz und demokratische Entscheidungsprozesse, weshalb sich der BND nur selten f&uuml;r sein Handeln und seine zumindest in Teilen rechtswidrigen Methoden und Operationen verantworten muss. (&hellip;)<br>\nMit dem Argument, Gefahren f&uuml;r die innere und &auml;u&szlig;ere Sicherheit abzuwehren, entzieht sich der BND der M&ouml;glichkeit einer demokratischen Einhegung weitgehend. Regelm&auml;&szlig;ig werden geltende Gesetze und Grundrechte der Bundesrepublik wissentlich ignoriert bzw. &uuml;bertreten. Untersuchungsaussch&uuml;sse und Klagen funktionieren als Instrument gegen die Rechtsbr&uuml;che des BND nur bedingt. Der Nachrichtendienst setzt alle &Uuml;berwachungsmethoden ein, die ihm zur Verf&uuml;gung stehen und entzieht sich dabei auch bei der Auswahl, Anwerbung und F&uuml;hrung von V-Leuten dem Parlament.[36] Die Problematiken die sich daraus ergeben liegen auf der Hand, werden aber trotz einer sichtbaren Anzahl grauenhafter Ereignisse innerhalb und au&szlig;erhalb Deutschlands nicht angegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2021\/03\/22\/legal-illegal-scheissegal\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Sehr informativ, lesenswert<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Heribert Prantl &uuml;ber Freiheitsbeschr&auml;nkungen &ndash; &ldquo;Grundrechte sind kein Larifari f&uuml;r gute Zeiten&rdquo;<\/strong><br>\nEs herrsche eine Stimmung, die Grundrechte in Krisenzeiten als Ballast und Gefahr betrachtet, kritisiert der Autor und Jurist Heribert Prantl. Der Lockdown d&uuml;rfe nicht zum Dauerzustand verl&auml;ngert werden. Freiheit sei kein Privileg, sondern ein Recht.<br>\nDie &bdquo;massiven und radikalen Einschr&auml;nkungen&ldquo; von Grundrechten in der Coronakrise beunruhigten ihn, sagt Heribert Prantl. Individuelle und kollektive Rechte m&uuml;ssen zusammengesehen und &bdquo;in Einklang gebracht&ldquo; werden. Das gelte auch f&uuml;r den Datenschutz, der Pers&ouml;nlichkeitsschutz sei. Nur weil einige Teile der Gesellschaft t&auml;glich im Internet mit ihren Daten &bdquo;schludern&ldquo;, sei das noch lange kein Grund, unvorsichtig mit ihrer Weitergabe zu werden.<br>\n&bdquo;Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Viren&ldquo;<br>\nEs gehe bei der Sorge um die &bdquo;Gesundheit der Gesellschaft&ldquo; nicht nur um den Schutz vor der Pandemie. Nicht nur d&uuml;rften andere Risiken nicht aus den Augen verloren werden, fordert Prantl, sondern sie geh&ouml;rten ins Zentrum aller &Uuml;berlegungen.<br>\nEindringlich warnt das ehemalige Mitglied der Chefredaktion der S&uuml;ddeutschen Zeitung vor einer Entparlamentarisierung des Pandemierechts. Auch auf demokratische Weise k&ouml;nne man sich &bdquo;selbst katastrieren&ldquo;, glaubt er. Er kritisiert damit, dass der Bundestag der Regierung das Recht gegeben hat, das Virus auch mit zahlreichen Verordnungen, ohne weitere Beteiligung der Abgeordneten zu bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/heribert-prantl-ueber-freiheitsbeschraenkungen-grundrechte.990.de.html?dram:article_id=493804\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>US-Regierung erh&ouml;ht Druck: An Nord Stream 2 beteiligte Unternehmen sollen Arbeit &ldquo;sofort einstellen&rdquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Geht es um die geopolitischen Energieinteressen der Vereinigten Staaten, passt kaum ein Blatt Papier zwischen der neuen Biden-Administration und der von Vorg&auml;nger Donald Trump. Dies l&auml;sst sich vor allem an der Erdgaspipeline Nord Stream 2 nachvollziehen&hellip;.<br>\nAuch unter Biden w&auml;chst der Druck auf die Verb&uuml;ndeten und Partner daher unvermindert weiter. Wie berichtet wird, l&auml;sst die US-Regierung nun Informationen &uuml;ber Unternehmen auswerten, die am Vorhaben beteiligt sind. Dies geht aus j&uuml;ngsten Aussagen von US-Au&szlig;enminister Antony Blinken hervor.<br>\n &ldquo;Jedes Unternehmen, das an der Nord-Stream-2-Pipeline beteiligt ist, riskiert US-Sanktionen und sollte die Arbeit an der Pipeline sofort einstellen.&rdquo;<br>\nBlinken f&uuml;gte hinzu, dass sich auch die Biden-Administration verpflichtet f&uuml;hle, die 2019 und 2020 eingef&uuml;hrten Sanktionen in Bezug auf die Pipeline einzuhalten&hellip;<br>\nNicht nur f&uuml;r den ehemaligen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump handelt es sich bei der Verlegung der Gaspipeline um einen &ldquo;schlechten Deal&rdquo;. Gleicher Ansicht ist nach Aussage Blinkens auch Trumps Nachfolger Biden&hellip;<br>\nAm Dienstag wiederholte US-Au&szlig;enminister Blinken die Position seiner Regierung, wonach die Verlegung der Nord-Stream-2-Pipeline von Russland nach Deutschland den eigenen Interessen der Europ&auml;ischen Union, aber auch der Ukraine untergrabe. Bei seinem ersten Europabesuch als neuer US-Au&szlig;enminister erkl&auml;rte Blinken in Br&uuml;ssel, er werde sich mit seinem deutschen Amtskollegen am Rande der NATO-Tagung treffen, um das Thema zu besprechen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/nordamerika\/114823-neue-us-regierung-macht-ernst\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hunderte Organisationen aus Europa und Lateinamerika gegen EU-Mercosur-Freihandel<\/strong><br>\nAsunci&oacute;n. &Uuml;ber 450 soziale Organisationen aus Lateinamerika und Europa haben sich am 15. M&auml;rz &ouml;ffentlich gegen das Freihandelsabkommen zwischen der Europ&auml;ischen Union und dem Wirtschaftsblock Markt des S&uuml;dens (Mercosur) ausgesprochen. Die Organisationen, die verschiedene gesellschaftliche Bereiche vertreten, haben sich im B&uuml;ndnis &ldquo;Stop EU-Mercosur&rdquo; zusammengeschlossen. Sie machen insbesondere auf die schwerwiegenden Konsequenzen f&uuml;r die lokale Bev&ouml;lkerung im Falle eines Vertragsabschlusses aufmerksam.<br>\nIhrem Aufruf zufolge ist das Freihandelsabkommen &ldquo;Teil eines obsoleten Wirtschaftsmodells, das gescheitert ist: ein Modell, das Konzerninteressen auf Kosten der planetarischen Grenzen und des Tierschutzes dient und soziale Ungleichheit bef&ouml;rdert.&rdquo; Die Ziele und Hauptpunkte des Vertragsabkommens st&uuml;nden dem Klimaschutz, der Ern&auml;hrungssouver&auml;nit&auml;t und der Verteidigung von Menschen- und Umweltrechten diametral entgegen&hellip;.<br>\nIn der Begr&uuml;ndung hei&szlig;t es, es setze erneut starke Anreize f&uuml;r die Abholzung und Vernichtung der Biodiversit&auml;t im Amazonas sowie in der Region des Cerrado (Brasilien) und des Gran Chaco. Indem die Quoten f&uuml;r die Rinderhaltung und Ethanolproduktion erh&ouml;ht werden, tr&auml;gt das Abkommen zur Intensivierung des Modells extraktivistischer Landwirtschaft bei. Dies f&uuml;hrt unter anderem zur &Uuml;berweidung, Ausweitung der intensiven Viehzucht mit Mastpl&auml;tzen f&uuml;r Rinder und Monokulturen, die von chemischen Pestiziden abh&auml;ngig sind, gekennzeichnet ist.<br>\nDer Freihandelsvertrag zerst&ouml;re so die Lebensgrundlagen der kleinb&auml;uerlichen Familien und kleiner Betriebe in Europa und Lateinamerika. Durch den Handelsaustausch von landwirtschaftlichen Produkten und umweltverschmutzenden Autos bedeute das Abkommen eine unmittelbare Bedrohung f&uuml;r die Arbeitspl&auml;tze in der Industrie der Mercosur-L&auml;nder.<br>\nDamit werde ein Modell der Abh&auml;ngigkeit verewigt, in dem s&uuml;damerikanische Volkswirtschaften Exporteure von billigen Rohstoffen sind, die durch die Zerst&ouml;rung lebenswichtiger nat&uuml;rlicher Ressourcen gewonnen werden, anstatt die Entwicklung solider, diversifizierter und nachhaltiger Volkswirtschaften zu f&ouml;rdern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2021\/03\/248948\/450-organisationen-gegen-eu-mercosur\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der &bdquo;Soziale Arbeitsmarkt&ldquo; wird der SPD noch auf die F&uuml;&szlig;e fallen &ndash; fr&uuml;her oder sp&auml;ter<\/strong><br>\nBereits vom Wahlkampffieber gesch&uuml;ttelt, zieht der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil durch die Lande und lobt die Ergebnisse des nunmehr 2 Jahre alten Programms &bdquo;Sozialer Arbeitsmarkt &ndash; Teilhabechancengesetz&ldquo;. Bisher wurden rund 55.000 langzeitarbeitslose Menschen gef&ouml;rdert und der Minister m&ouml;chte gerne das bis zum Jahr 2022 befristete Programm unbegrenzt weiter fortf&uuml;hren.<br>\nFlankiert wird das Loblied des Ministers von dem Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), das vom &bdquo;guten Zusammenspiel von gef&ouml;rderter Besch&auml;ftigung, einem begleitend ganzheitlichen Coaching sowie Weiterbildungs- und Praktikumsm&ouml;glichkeiten&ldquo; spricht, &bdquo;die den arbeitsmarktfernen Menschen eine zielgerichtete Perspektive f&uuml;r soziale Teilhabe bieten und die Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterst&uuml;tzt&ldquo;.<br>\nBesonders stolz sind alle Beteiligten darauf, dass die F&ouml;rderung von der Privatwirtschaft &bdquo;gut angenommen&ldquo; werden und &uuml;ber 70 Prozent private Unternehmen, davon 27 Prozent Besch&auml;ftigungstr&auml;ger, profitieren.<br>\nDa lohnt es sich, einmal hinter den so aufgebauschten Sozialen Arbeitsmarkt zu schauen&hellip;<br>\n(&hellip;) Der Staat zahlt den Unternehmen beim Zustandekommen einer sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung mit den neuen Instrumenten &bdquo;Teilhabe am Arbeitsmarkt&ldquo; (TaAM) oder &bdquo;Eingliederung von Langzeitarbeitslosen&ldquo; (EVL) bis zu 100 Prozent des Mindest- oder Tariflohns. Die Kriterien wie Zus&auml;tzlichkeit, &ouml;ffentliches Interesse und Wettbewerbsneutralit&auml;t wurden &uuml;ber Bord geworfen, die bislang eine gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung nur bei sozialen Tr&auml;gern und &ouml;ffentlichen Einrichtungen erlaubte.<br>\nDa es sich um eine arbeitsmarktpolitische Ma&szlig;nahme nach dem Teilhabechancengesetz handelt, sind die Menschen w&auml;hrend der gesamten Laufzeit von maximal f&uuml;nf Jahren nicht nur ihren Unternehmen, sondern auch der &bdquo;Betreuung&ldquo; durch das Jobcenter unterworfen und stehen unter deren Knute, Sanktionen inklusive&hellip;<br>\nTeilhabechancengesetz verletzt die Menschenw&uuml;rde<br>\nGeworben wird f&uuml;r das Teilhabechancengesetz auch mit Versprechungen f&uuml;r die Betroffenen, die sich bei genauerem Hinschauen aber mehr als weitere Drohung entpuppen. B&ouml;se Zungen behaupten, dass die Politiker auf Bundes- und Landesebene, aber vor allem in den Kommunen sich als Handelnde mit einer v&ouml;lligen sozio-&ouml;konomischen Ahnungslosigkeit, die Lichtjahre von der konkreten Arbeits- und Lebenssituation der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und erwerbslosen Menschen entfernt ist, outen. Doch kann man auch unterstellen, dass hier knallhart Menschen als billige und unfreiwillige Arbeitskr&auml;fte f&uuml;r den Niedriglohnsektor zugerichtet werden sollen&hellip;<br>\n(&hellip;) Staatlich subventionierte Leiharbeit<br>\nNeu beim Teilhabechancengesetz ist auch, dass Zeitarbeitsfirmen nicht als F&ouml;rderberechtigte ausgeschlossen werden. Die Branche, die schon jetzt gr&ouml;&szlig;ter Abnehmer von langzeitarbeitslosen Menschen und Profiteur der Agenda 2010 ist, trommelte f&uuml;r das Gesetz am Lautesten&hellip;<br>\nWeiterer Ausbau des Niedriglohnsektors<br>\nDie Schaffung von den angestrebten 800.000 zus&auml;tzlicher Besch&auml;ftigungs-\/Ma&szlig;nahmen\/- Arbeitspl&auml;tzen mit einem F&ouml;rderungsvolumen von 4 Milliarden Euro werden die Besch&auml;ftigungs- und Entlohnungsbedingungen aller Besch&auml;ftigten beeinflussen. Sie wird eine Umschichtung in den Betrieben zur Folge haben und regul&auml;re Stellen abbauen&hellip;<br>\nImmer mehr &ouml;ffentliche und private Unternehmen ziehen sich weiter aus ihrer Verantwortung zur Schaffung von regul&auml;ren Arbeitspl&auml;tzen zur&uuml;ck&hellip;<br>\nZynischer, aber auch entlarvender geht es kaum, wenn die SPD dieses Teilhabechancengesetz landauf, landab als Vorbild f&uuml;r das neue Sozialstaatskonzept ihrer Partei verkauft. Dabei ist es doch wohl eher ein Gesetz, das die Chancen und Teilhabe der Privatunternehmen und Konzerne am Weltmarkt f&ouml;rdert, mit staatlicher Lohnsubvention und den Jobcentern noch die M&ouml;glichkeit zur Profilierung bietet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/der-soziale-arbeitsmarkt-wird-der-spd-noch-auf-die-fuesse-fallen-frueher-oder-spaeter\/#more-10414\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>D&auml;nemark plant Lockdown-Ende<\/strong><br>\n[&hellip;] Zentrale Punkte der &Ouml;ffnungsstrategie sind der rasche Fortschritt bei der Impfkampagne im Land und der Einsatz eines Corona-Passes. So sollen die meisten Einschr&auml;nkungen des &ouml;ffentlichen Lebens im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus aufgehoben werden, wenn alle D&auml;nen &uuml;ber 50 Jahren geimpft sind, sagte Frederiksen. Die d&auml;nische Regierung geht davon aus, dass dieses Ziel bis Ende Mai erreicht sein wird. Aber auch von Anfang April an soll es schon weitere Lockerungen geben. So sollen nach den bereits ge&ouml;ffneten Grundschulen auch h&ouml;here Klassen zumindest im Wechselunterricht wieder zur&uuml;ck in die Schulen d&uuml;rfen. Auch Dienstleister wie Friseure d&uuml;rfen wieder &ouml;ffnen, auch wenn Kunden dann ihren Corona-Pass vorlegen sollen. In diesem wird festgehalten, ob man geimpft ist, einen aktuellen negativen Test vorweisen kann oder bereits eine Infektion &uuml;berstanden hat. Der Pass soll digital &uuml;ber eine App auf dem Handy vorzeigbar sein, oder notfalls auch ausgedruckt.<br>\nDann folgen alle zwei Wochen weitere &Ouml;ffnungsschritte, Mitte April d&uuml;rfen Museen und die Au&szlig;engastronomie &ouml;ffnen, Anfang Mai dann auch Theater und Kinos. Auch nachdem alle D&auml;nen, die &auml;lter als 50 Jahre sind und eine Impfung w&uuml;nschen, geimpft worden sind, sollen aber zun&auml;chst noch einzelne Beschr&auml;nkungen weiter bestehen bleiben. Dabei geht es vor allem um gro&szlig;e Veranstaltungen und das Nachtleben, wo eine massenhafte Virusausbreitung droht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/daenemark-plant-lockdown-ende-17259799.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>llegal ist nicht egal<\/strong><br>\n(&hellip;) Zwischen 15 und 30 Prozent des weltweit gehandelten Holzes stammen laut Angaben von INTERPOL aus illegalem Einschlag. Darauf macht der WWF zum Tag des Waldes am 21. M&auml;rz aufmerksam. Das Holz erreicht auch die deutschen Baumarktregale und M&ouml;belh&auml;user: bis zu 30 Prozent der Holzprodukte in Deutschland k&ouml;nnte illegalen Ursprungs sein.<br>\n&ldquo;Jedes Jahr werden weltweit etwa 8 bis 13 Millionen Hektar Wald zerst&ouml;rt. Der illegale Holzeinschlag ist eine der Hauptursachen f&uuml;r den Verlust und tr&auml;gt damit wesentlich zur Erderhitzung bei. Dennoch werden illegale Holzimporte in Europa und hierzulande kaum strafrechtlich verfolgt. Verbraucher laufen so Gefahr, ihre Wohnung mit M&ouml;beln aus illegal importiertem Holz einzurichten&rdquo;, kommentiert Johannes Zahnen, Holzexperte beim WWF Deutschland und fordert sch&auml;rfere Kontrollen durch die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden, allen voran von der Bundesanstalt f&uuml;r Landwirtschaft und Ern&auml;hrung (BLE). &ldquo;Nur indem wir illegalen Holzh&auml;ndlern das Handwerk legen, k&ouml;nnen wir die globale Abholzung und damit die Klimakrise noch bremsen.&rdquo;<br>\nDer Import, Handel und Besitz von Holz aus illegalem Einschlag sind laut Europ&auml;ischer Holzhandelsverordnung (EUTR) in der EU seit 2013 verboten. &ldquo;Damit steht der Politik ein Mittel zur Verf&uuml;gung, mit dem sie illegale Handelspraktiken effektiv zur&uuml;ckdr&auml;ngen k&ouml;nnte. Dennoch &auml;ndert sich kaum etwas&rdquo;, so Zahnen. Denn das Gesetz zum Schutz vor illegaler Entwaldung wird in der EU nur mangelhaft umgesetzt. In Deutschland ist die Bundesanstalt f&uuml;r Landwirtschaft und Ern&auml;hrung (BLE) f&uuml;r die Einhaltung der EUTR zust&auml;ndig. Auch sie wird ihrer Verantwortung nicht gerecht. &ldquo;Zu wenig Holzimporte werden hierzulande kontrolliert und Verst&ouml;&szlig;e gegen die Holzhandelsverordnung nur mit symbolischen Strafen geahndet. Dabei liegt Umweltkriminalit&auml;t am Umsatz gemessen direkt hinter Betrug und Drogenhandel auf Platz drei des organisierten Verbrechens weltweit.&rdquo;<br>\n&ldquo;Paradebeispiel&ldquo; f&uuml;r das deutsche Beh&ouml;rdenversagen ist der Fall Gorch Fock, symboltr&auml;chtiges Segelschulschiff der deutschen Marine. F&uuml;r die Restauration des Schiffs lie&szlig; die Bundeswehr Teakholz aus Myanmar einf&uuml;hren. Es ist praktisch unm&ouml;glich dort gesetzeskonformes Teakholz zu kaufen. Der WWF wies mehrfach darauf hin, dass es sich bei dem Tropenholz um illegales Raubbauholz aus Mafiah&auml;nden handelt. Laut der Umweltorganisation wurden allem Anschein nach beim Export Steuern hinterzogen, damit ist das Holz selbst illegal. Trotz zahlreicher Hinweise weigert sich die BLE weiterhin, die Exportpapiere des Burma Teaks auf seine Legalit&auml;t zu pr&uuml;fen. &ldquo;Der Fall Gorch Fock geht weit &uuml;ber blo&szlig;es Beh&ouml;rdenversagen im Einzelfall hinaus. Die BLE missachtet ihren staatlichen Pr&uuml;fauftrag systematisch und h&ouml;hlt die EUTR massiv aus&rdquo; kommentiert Zahnen. &ldquo;Gleichzeitig nimmt sie billigend in Kauf, dass die letzten alten W&auml;lder dieser Welt, in diesem Fall in Myanmar, weiter schwinden.&rdquo; Experten zufolge wird es wegen des Raubbaus in Myanmar vermutlich bereits in zwei Jahren keine nennenswerten Teakbest&auml;nde mehr geben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/42.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=76876&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=1474c7cae3\">Scharf Links<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>KSK vergab rechtswidrig Auftr&auml;ge<\/strong><br>\nBundeswehreinheit soll bis zu 40 Prozent der Vertr&auml;ge entgegen den Richtlinien abgeschlossen haben<br>\nDas Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK) steht erneut vor einem Skandal. Laut Recherchen von NDR und WDR hat die Eliteeinheit der Bundeswehr seit 2014 offenbar systematisch Auftr&auml;ge an Unternehmen vergeben, ohne sich dabei an die geltenden Vergaberichtlinien zu halten. Eine interne &Uuml;berpr&uuml;fung der Bundeswehr habe demnach ergeben, dass mehr als 40 Prozent der f&uuml;r das KSK abgeschlossenen Vertr&auml;ge rechtswidrig abgeschlossen wurden. Auftr&auml;ge habe man so jahrelang &raquo;freih&auml;ndig&laquo; nach angeblichen Alleinstellungsmerkmalen an bestimmte, nahestehende Partner vergeben &ndash; ohne, wie vorgesehen, Vergleichsangebote einzuholen oder die Auftr&auml;ge auszuschreiben.<br>\n(&hellip;) Die m&ouml;glichen Verflechtungen von privaten Interessen und dienstlichen Entscheidungen der Eliteeinheit scheinen generell umfangreich: Laut j&uuml;ngsten Berichten des Medienprojekts &raquo;The Pioneer&laquo; umfasste eine interne Liste der Bundeswehr im vergangenen Juni mindestens 124 Nebent&auml;tigkeiten von KSK-Angeh&ouml;rigen, ehe die Zahl nun auf rund 150 solcher T&auml;tigkeiten anwuchs&hellip;<br>\n(&hellip;) Der neue Skandal kommt f&uuml;r die Einheit zeitlich unpassend: Die Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wollte am Dienstag einen Bericht zum Stand der Reformen beim KSK vorlegen. Im Mittelpunkt sollte dabei die Bek&auml;mpfung extrem rechter Tendenzen stehen. Im Herbst hatte die Ministerin hierzu 60 Ma&szlig;nahmen vorgestellt, in denen es unter anderem um den Umgang mit Verdachtsf&auml;llen, um Pr&auml;vention und um Personal geht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1149934.bundeswehr-ksk-vergab-rechtswidrig-auftraege.html\">nd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Verl&auml;ngerung des Fl&uuml;chtlingsabwehrpakts<\/strong><br>\nBerlin sucht EU-Sanktionen gegen die T&uuml;rkei trotz schwerer Menschenrechtsverletzungen staatlicher t&uuml;rkischer Stellen zu verhindern.<br>\nBerlin\/Ankara (Eigener Bericht) &ndash; Vor dem morgen beginnenden EU-Gipfel gewinnt die Debatte &uuml;ber m&ouml;gliche Sanktionen gegen die T&uuml;rkei erneut an Fahrt. Ursache sind vor allem die nach wie vor nicht gel&ouml;sten Streitigkeiten um Seegrenzen und um Wirtschaftsgebiete im &ouml;stlichen Mittelmeer. Zwar habe Ankara sich dort nach seinen heftigen Provokationen im vergangenen Jahr zuletzt &ldquo;ruhiger und konstruktiver&rdquo; verhalten, hei&szlig;t es in einem Bericht, den der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell den EU-Staats- und Regierungschefs vorlegen will. Allerdings sei ungewiss, ob Ankara die Lage nicht erneut eskaliere. Innerhalb der EU widersetzt sich nach wie vor besonders die Bundesrepublik m&ouml;glichen Sanktionen gegen Ankara und macht sich stattdessen f&uuml;r eine &ldquo;Positivagenda&rdquo; stark &ndash; f&uuml;r politische Anreize, um erneute t&uuml;rkische Provokationen im &ouml;stlichen Mittelmeer zu verhindern. Grund sind unter anderem die aktuellen Verhandlungen &uuml;ber eine Verl&auml;ngerung des Fl&uuml;chtlingsabwehrpakts mit der T&uuml;rkei. Dem stehen schwere Menschenrechtsverletzungen staatlicher t&uuml;rkischer Stellen im eigenen Land und im okkupierten Nordsyrien nicht entgegen.<br>\n(&hellip;) Dies bezieht sich vor allem auf die Auseinandersetzungen um Seegrenzen und Wirtschaftszonen im &ouml;stlichen Mittelmeer, wo die T&uuml;rkei weitreichende Anspr&uuml;che auf Kosten Griechenlands und Zyperns erhebt. Der Bericht nennt explizit die &ldquo;t&uuml;rkischen Aktionen im &ouml;stlichen Mittelmeer&rdquo; sowie einen &ldquo;scharfen Anstieg der t&uuml;rkischen Provokationen gegen&uuml;ber Griechenland&rdquo;. Zudem kritisiert er Ankaras Intervention in Libyen, die Okkupation weiter Teile Nordsyriens durch die T&uuml;rkei sowie die t&uuml;rkische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Aserbaidschan bei dessen &ldquo;Dr&auml;ngen nach einer milit&auml;rischen L&ouml;sung&rdquo; im Bergkarabach-Konflikt. Kritisiert wird zudem die Erosion b&uuml;rgerlich-demokratischer Standards in der T&uuml;rkei&hellip;<br>\nDie Doppelmoral der EU<br>\nBerlin agiert seit Jahren als wichtigster Verb&uuml;ndeter Ankaras in der EU und hat immer wieder ein geschlossenes Vorgehen der Union gegen die T&uuml;rkei torpediert&hellip;Die Bundesrepublik ist ein bedeutender Waffenlieferant der T&uuml;rkei, in die 2019 rund ein Drittel aller deutschen Kriegswaffenexporte geliefert werden&hellip;<br>\nDer n&auml;chste Fl&uuml;chtlingsabwehrpakt<br>\nTrotz allem sucht Berlin Sanktionen gegen Ankara weiterhin zu vermeiden. Die EU steckt aktuell in Verhandlungen &uuml;ber einen neuen Fl&uuml;chtlingsabwehrpakt mit der T&uuml;rkei, wobei die Gespr&auml;che, wie berichtet wird, faktisch von Berlin gef&uuml;hrt werden&hellip;Selbst Griechenland, das &ldquo;direkt von der Migration Tausender Menschen aus der T&uuml;rkei in die EU&rdquo; betroffen sei, sei davon zum &Auml;rger der Regierung in Athen ausgeschlossen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8561\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Weltgericht EU<\/strong><br>\nWesten verh&auml;ngt Sanktionen gegen China. Br&uuml;ssel wendet eigenen &raquo;Menschenrechtsmechanismus&laquo; global an<br>\nIn einer konzertierten Aktion verh&auml;ngten die USA, Gro&szlig;britannien, Kanada und die EU am Montag Sanktionen gegen China &ndash; im Fall der EU die ersten seit 1989. Anlass ist das, was Washington als &raquo;V&ouml;lkermord an den Uiguren&laquo; bezeichnet, China aber als Kampf gegen Terrorgruppen und als Bildungskampagne. In Br&uuml;ssel beriefen sich die 27 EU-Au&szlig;enminister am Montag auf das &raquo;Global Human Rights Sanctions Regime&laquo;, das sich der Staatenbund nach dem Vorbild des &raquo;Global Magnitsky Act&laquo; der USA im Dezember 2020 selbst gegeben hatte. In deutschen Medien wird der damit verbundene v&ouml;lkerrechtswidrige Anspruch auf weltweites Abstrafen selten erw&auml;hnt, sie &uuml;bersetzen das &raquo;Regime&laquo; mit &raquo;Menschenrechtsmechanismus&laquo;. Die EU-Schl&auml;chter von Belgrad 1999, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien sch&ouml;pfen in alter Kolonialmanier Recht: Es ist immer das, was sie tun.<br>\nAm Montag warfen die 27 EU-Au&szlig;enminister diesen &raquo;Mechanismus&laquo; an und beschlossen formal &ndash; geeinigt hatte man sich bereits am vergangenen Mittwoch &ndash;, aus ihm f&uuml;r China sowie die Demokratische Volksrepublik Korea, Russland, die eigene Kolonie Libyen, Eritrea, S&uuml;dsudan und Myanmar Strafma&szlig;nahmen herzuleiten. Die T&uuml;rkei kam nicht auf die Tagesordnung, weil &ndash; so Au&szlig;enminister Heiko Maas (SPD) beim Treffen in Br&uuml;ssel &ndash; es dort &raquo;Licht und Schatten&laquo; gebe.<br>\nKein Licht sahen die 27 Menschenrechtsk&auml;mpfer in den anderen genannten Staaten. Beweise wurden im EU-Amtsblatt, wo noch am Montag die Namen der Sanktionierten &ndash; in China vier regionale Partei- und Staatsfunktion&auml;re &ndash; aufgelistet wurden, nicht erbracht. Man schloss von Funktionen in Xinjiang auf Verantwortlichkeit f&uuml;r konkrete Taten. Das Muster wurde von der BRD-Justiz entwickelt: Wer nie einen NS-Justizhenker verurteilt hatte, lie&szlig; nach 1990 keinen DDR-Repr&auml;sentanten ungeschoren&hellip;<br>\nDie erste Antwort aus Beijing war in der Sache humoristisch, im Ton scharf. China verh&auml;ngte Strafma&szlig;nahmen gegen unbedeutende zehn EU-Politiker und andere Personen sowie gegen vier Institutionen. Darunter waren die deutschen EU-Abgeordneten Reinhard B&uuml;tikofer (Gr&uuml;ne) und Michael Gahler (CDU), der rechtsgewirkte Ethnologe Adrian Zenz, der sich &raquo;von Gott geleitet&laquo; f&uuml;hlt und ein Buch &uuml;ber biblische Endzeit verfasst hat, sowie das Mercator-Institut f&uuml;r China-Studien (Merics) in Berlin. Das Au&szlig;enministerium Chinas erkl&auml;rte: Man dr&auml;nge die EU aufzuh&ouml;ren, &raquo;andere &uuml;ber Menschenrechte zu belehren und sich in deren innere Angelegenheiten einzumischen&laquo;. Die EU-Sanktionen basierten &raquo;auf nichts anderem als L&uuml;gen und Desinformationen, verzerren und missachten Fakten&laquo;.<br>\nEine indirekte Antwort war zudem der Besuch des russischen Au&szlig;enministers Sergej Lawrow. Er kam am Montag zu zweit&auml;gigen Gespr&auml;chen nach China&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/399138.sanktionen-gegen-china-weltgericht-eu.html\">junge welt<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Mit gleicher M&uuml;nze<\/strong><br>\nChina reagiert auf EU-Sanktionen mit Gegensanktionen und stimmt sich mit Russland &uuml;ber Schritte gegen westliche Zwangsma&szlig;nahmen ab.<br>\nBeijing\/Br&uuml;ssel (Eigener Bericht) &ndash; China reagiert auf die gestern verh&auml;ngten EU-Sanktionen gegen chinesische Amtstr&auml;ger und setzt erstmals umfassende Gegensanktionen gegen Politiker und Institutionen aus der EU in Kraft. Die EU m&uuml;sse aufh&ouml;ren, sich in innere Angelegenheiten fremder Staaten einzumischen, und &ldquo;die heuchlerische Praxis ihrer doppelten Standards beenden&rdquo;, fordert Beijing mit Blick darauf, dass Br&uuml;ssel tats&auml;chliche oder angebliche Menschenrechtsverletzungen in gegnerischen Staaten anprangert, sie bei Verb&uuml;ndeten aber umstandslos toleriert. Von Chinas Gegensanktionen betroffen ist unter anderem ein Politiker von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, der eine internationale Parlamentarierallianz zur Orchestrierung von Kampagnen gegen China initiiert hat. Beijings Gegensanktionen vorausgegangen sind ungewohnt offene chinesische Gegenwehr gegen Verbalattacken des US-Au&szlig;enministers sowie erste Restriktionen gegen den US-Konzern Tesla &ndash; nach Art der US-Sanktionen gegen Huawei. Ein gemeinsames Vorgehen gegen die westlichen Zwangsma&szlig;nahmen haben gestern die Au&szlig;enminister Chinas und Russlands angek&uuml;ndigt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8560\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67834\">Westliche Werte und die IPAC<\/a>, sowie auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68661\">Gr&uuml;ne Maoisten<\/a><\/em><\/p>\n<p>Dazu auch: <strong>&bdquo;EU muss Ausma&szlig; ihres Fehlers erkennen&ldquo;: Peking bestellt EU-Botschafter wegen Sanktionen ein<\/strong><br>\nAus Protest gegen die Sanktionen der Europ&auml;ischen Union hat China den EU-Botschafter Nicolas Chapuis einbestellt, wie die Agentur Reuters am Dienstag unter Verweis auf das Au&szlig;enministerium in Peking mitteilte.<br>\nDemnach hat Vizeau&szlig;enminister Qin Gang den EU-Botschafter Nicolas Chapuis dazu aufgefordert, dass die EU das Ausma&szlig; ihres Fehlers erkennen und ihn korrigieren m&uuml;sse, um weiteren Schaden f&uuml;r die Beziehungen zu China abzuwenden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20210323\/ausmass-fehler-erkennen-peking-botschafter-sanktionen-1405166.html\">sna<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sanktionen f&uuml;r die Welt (au&szlig;er der T&uuml;rkei), Sorgen in der Nato &ndash; und Streit zum Gipfel<\/strong><br>\nErst Russland, nun China und Myanmar: Die Europ&auml;ische Union hat sich als f&uuml;r die Menschenrechte auf der ganzen Welt zust&auml;ndig erkl&auml;rt und eine Welle von Sanktionen auf den Weg gebracht.<br>\nNeben den genannten drei L&auml;ndern sind auch Nordkorea, Eritrea, Libyen und S&uuml;dsudan betroffen. Das Nato-Mitglied T&uuml;rkei hingegen wurde verschont &ndash; wie so oft in den vergangenen Jahren&hellip;<br>\nSymbolische Strafen f&uuml;r Beamte<br>\nNun trifft es vier chinesische Regierungsbeamte in der Provinz Xinjiang, denen Mithilfe bei der Unterdr&uuml;ckung der Uiguren vorgeworfen wird&hellip;<br>\nZudem wurde der Chef der Milit&auml;rjunta in Myanmar, Min Aung Hlaing, mit Sanktionen belegt. Au&szlig;erdem wurden gegen neun weitere hochrangige Milit&auml;rvertreter sowie den Vorsitzenden der Wahlkommission Einreiseverbote und Verm&ouml;genssperren verh&auml;ngt.<br>\nDie Strafen zielten nicht auf die Menschen in den betroffenen L&auml;ndern, sondern auf die Verantwortlichen von Gewalt und Repression, sagte Au&szlig;enminister Heiko Maas in Br&uuml;ssel. Es gehe darum, zu zeigen, dass es die EU mit der Einhaltung der Menschenrechte ernst meine.<br>\nZweifel an den hehren Motiven<br>\nDaran kamen aber sofort wieder Zweifel auf &ndash; denn die EU schont &lsquo;mal wieder die T&uuml;rkei. Die EU-Au&szlig;enminister kritisierten zwar die j&uuml;ngsten, haarstr&auml;ubenden Entwicklungen beim &ldquo;strategischen&rdquo; Nato-Partner.<br>\nDer Verbotsantrag gegen die prokurdische Oppositionspartei HDP und der Austritt des Landes aus der Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen gegen Gewalt seien &ldquo;absolut die falschen Zeichen&rdquo;, sagte Maas.<br>\nUrspr&uuml;nglich geplante neue Sanktionen wegen der umstrittenen t&uuml;rkischen Gasbohrungen im &ouml;stlichen Mittelmeer wurden aber gestrichen. Die Au&szlig;enminister konnten sich nicht einmal auf eine Verwarnung einigen.<br>\nR&uuml;cksichten vorm EU-Gipfel<br>\nAm Donnerstag diskutiert der EU-Gipfel &uuml;ber die T&uuml;rkei. Kanzlerin Angela Merkel will sich f&uuml;r ein neues Fl&uuml;chtlingsabkommen und neue Wirtschaftshilfen einsetzen. Da w&uuml;rden neue Sanktionen nur st&ouml;ren.<br>\nDer EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell hat zwar ein Papier ausgearbeitet, das neben Anreizen auch Strafen wie z.B. Reiseverbote vorsieht, die den Tourismus treffen w&uuml;rden. Doch Deutschland ist strikt dagegen, sie einzusetzen.<br>\nLetztlich bleibt die EU ein Papiertiger, der mit doppelten Standards arbeitet: Symbolische Sanktionen f&uuml;r die einen &ndash; strategische R&uuml;cksichten f&uuml;r die anderen. Die Menschenrechte bringt man so bestimmt nicht voran<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/sanktionen-fuer-die-welt-ausser-der-tuerkei\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>China-Russland-Partnerschaft: Schl&uuml;ssel zum Ausgleich der US-Hegemonie<\/strong><br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow traf &ndash; nur zwei Tage nach dem Treffen zwischen China und den USA in Alaska &ndash; zu seinem zweit&auml;gigen Besuch in China ein. Chinesische Experten meinen, dabei handelt es sich um einen Austausch relevanter Informationen zweier gleichgesinnter Partner statt der Bildung einer Anti-US-Allianz, die unn&ouml;tig und nicht zeitgem&auml;&szlig; sei. (&hellip;)<br>\nChinas Au&szlig;enministerium zufolge haben sich beide Seiten gegenseitig &uuml;ber die neueste Entwicklung ihrer Beziehungen zu den USA informiert. Die Au&szlig;enminister beider L&auml;nder seien sich dar&uuml;ber einig, dass die USA dem internationalen Frieden Schaden zugef&uuml;gt h&auml;tten und diese &uuml;berdenken sollten. Sie sagten, die Vereinigten Staaten sollten ihre Tyrannei beenden und damit aufh&ouml;ren, sich in die inneren Angelegenheiten anderer L&auml;nder einzumischen und Cliquen zu bilden, um andere L&auml;nder anzugehen. Alle L&auml;nder sollten dem Prinzip der UN-Charta folgen, um die Demokratisierung der internationalen Beziehungen zu f&ouml;rdern.<br>\nDie Entwicklung der chinesisch-russischen Beziehungen richte sich nicht gegen ein bestimmtes Land und die bilateralen Beziehungen seien, im Gegensatz zu den Cliquen mit versteckten Verschw&ouml;rungen, offen und ehrlich, sagte Hua Chunying, die Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums am Montag. Dies war ihre Antwort auf die Frage auf der Pressekonferenz, ob Lawrows Besuch in China eine absichtliche Vereinbarung sei, die nach dem hochrangigen strategischen Dialog zwischen China und den USA in Alaska getroffen wurde.<br>\n&bdquo;Je instabiler die Welt ist, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Notwendigkeit, die chinesisch-russische Zusammenarbeit fortzusetzen&ldquo;, bemerkte Hua. &bdquo;China und Russland, die Schulter an Schulter mit enger Zusammenarbeit und festem Widerstand gegen Hegemonie und Tyrannei stehen, sind eine S&auml;ule des Weltfriedens und der Stabilit&auml;t&rdquo;, sagte sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2021-03\/23\/content_77339448.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den &ldquo;Zeit-Online&rdquo;-Artikel &uuml;ber <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2014\/44\/financial-warfare-sanktionen-russland\">Die Superwaffe des Mr. Glaser<\/a>, auf den auch Albrecht M&uuml;ller in einem Beitrag vom 21. November 2014 hingewiesen hat: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24014\">Ukraine, Russland, Merkel und Putin &ndash; die Strategien der Meinungsmache sind perfekt und pervers<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Russland und China einig: Abkopplung vom westlich dominierten globalen Zahlungsverkehr<\/strong><br>\nAls Antwort auf die Drohung mit h&auml;rteren Sanktionen r&uuml;cken Moskau und Peking n&auml;her zusammen. Sie wollen mehr Unabh&auml;ngigkeit vom Finanzsystem. Eine wirtschaftliche Sensation bahnt sich an: ein russisch-chinesisches Zahlungsabkommen&hellip;<br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergei Lawrow k&uuml;ndigte am Montag bei einem Staatsbesuch im chinesischen Guilin an, dass beide Staaten das Sanktionsrisiko verringern k&ouml;nnten, wenn sie ihre finanzielle Unabh&auml;ngigkeit st&auml;rken w&uuml;rden. Gemeint war ausdr&uuml;cklich auch ein Abkoppeln von westlichen Zahlungssystemen. Bei einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi tauschten sich die beiden auch &uuml;ber den j&uuml;ngsten chinesischen Besuch beim neuen US-Au&szlig;enminister Antony Blinken aus. Lawrow sagte: &ldquo;China und Russland wollen nun ihre technologische Unabh&auml;ngigkeit st&auml;rken und auf Abrechnungen in nationale W&auml;hrungen und in Weltw&auml;hrungen umsteigen, die eine klare Alternative zum Dollar sind.&rdquo;&hellip;<br>\nWashington sei unberechenbar. Der stellvertretende Vorsitzende des Moskauer Sicherheitsrats Dmitri Medwedjew erkl&auml;rte, Russland habe bereits einen Aktionsplan f&uuml;r den Fall eines Abschaltens von Swift f&uuml;r russische Finanzinstitute ausgearbeitet.<br>\nDas Abschalten von Swift f&uuml;r Banken eines anderen Landes nannte der Chef der russischen Staatsbank VTB, Andrej Kostin, vor einiger Zeit in einem Interview mit dem Handelsblatt die &ldquo;finanzielle Atombombe&rdquo;&hellip;<br>\nRussland und China haben bereits eigene Kreditkartenfirmen gegr&uuml;ndet. Seitdem sind sie von US-Marktf&uuml;hrern wie Visa und Mastercard unabh&auml;ngig&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/114832-russland-und-china-einig-weg-vom-dollardominierten-zahlungsverkehr\/\">RT<\/a><\/p>\n<p>Dazu auch: <strong>Lawrow: Keine Beziehung mehr zu EU<\/strong><br>\nNach neuen EU-Sanktionen gegen Russland sieht Au&szlig;enminister Sergej Lawrow das Verh&auml;ltnis zu Br&uuml;ssel als &raquo;zerst&ouml;rt&laquo; an. &raquo;Es gibt keine Beziehung mehr zur Europ&auml;ischen Union als Organisation&laquo;, sagte der russische Chefdiplomat am Dienstag bei seinem China-Besuch. &raquo;Die gesamte Infrastruktur dieser Beziehungen wurde durch einseitige Entscheidungen Br&uuml;ssels zerst&ouml;rt.&laquo; Es seien lediglich einzelne EU-Partnerl&auml;nder &uuml;brig geblieben, die sich von ihren nationalen Interessen leiten lie&szlig;en und nicht von der EU, meinte Lawrow. Dies f&uuml;hre dann zwangsl&auml;ufig dazu, dass sich die Beziehungen Russlands zu China schneller entwickelten als die zu den verbliebenen EU-L&auml;ndern. Zugleich zeigte er sich einmal mehr zu einer Verbesserung der Beziehungen bereit, wenn die EU dies im Gegenzug auch wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/399211.lawrow-keine-beziehung-mehr-zu-eu.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Saudi-Arabien bietet Waffenruhe an &ndash; Arabische Koalition bombardiert Sanaa<\/strong><br>\nSaudi-Arabien hat eine sofortige Waffenruhe als Teil einer neuen Friedensinitiative f&uuml;r das B&uuml;rgerkriegsland Jemen vorgeschlagen. Die Huthis reagierten ablehnend: Saudi-Arabien m&uuml;sse in erster Linie seine Aggression und die Blockade gegen die Bev&ouml;lkerung einstellen.<br>\n(&hellip;) Ziel der Initiative seien Gespr&auml;che &uuml;ber eine umfassende politische L&ouml;sung f&uuml;r den Konflikt, erkl&auml;rte bin Farhan. &ldquo;Ich rufe Jemens Regierung und die Huthis auf, die Initiative zu akzeptieren.&rdquo; Die Ansarollah-Bewegung (wie die &ldquo;Huthis&rdquo; eigentlich hei&szlig;en) reagierte ablehnend. Saudi-Arabien m&uuml;sse seine Aggression einstellen sowie die Blockade beenden und Ideen vorbringen, die bereits fr&uuml;her diskutiert worden seien, sagte Anasrollah-Sprecher Mohammed Abdul Salam. Jede Initiative, die die humanit&auml;re Frage unbeachtet lasse, sei nicht ernst gemeint&hellip;.<br>\nBei Luftangriffen der arabischen Milit&auml;rkoalition nahe Jemens Hauptstadt Sanaa sind am Montag mindestens acht Zivilisten get&ouml;tet worden. Dabei sollen mehrere von der Ansarollah-Bewegung kontrollierte Waffenlager explodiert sein. Augenzeugen berichteten, wie nach den Explosionen Geschosse und Splitter auf ein Viertel &ouml;stlich von Sanaa niedergegangen waren und dort mehrere Zivilisten getroffen hatten.<br>\nDie Vereinten Nationen erkl&auml;rten, die j&uuml;ngsten Luftangriffe h&auml;tten auch auf den von Ansarollah kontrollierten Hafen von Salif n&ouml;rdlich von Hudaida abgezielt. Zwei Bomben h&auml;tten dabei ein Lagerhaus und die Wohnr&auml;ume einer Lebensmittelproduktionsfirma getroffen. Jeder Angriff auf den Hafen von Salif verst&ouml;&szlig;t gegen das Stockholmer Abkommen von 2018, wonach der Hafen Teil einer von den Vereinten Nationen vermittelten neutralen Zone am Roten Meer ist, berichtete Al Jazeera&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/der-nahe-osten\/114805-saudi-arabien-bietet-waffenruhe-an\/\">RT<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Scheinheiliges Angebot<\/strong><br>\nEin landesweiter Waffenstillstand, &Ouml;ffnung des Flughafens Sanaa und die Einfuhr von Treibstoff und Lebensmitteln &uuml;ber den Hafen von Hodeida: Dieses &raquo;Friedensangebot&laquo; unterbreitete am Montag Prinz Faisal bin Farhan Al Saud, Au&szlig;enminister Saudi-Arabiens, das durch Kriegs- und Blockadepolitik sowie die regelm&auml;&szlig;ige Bombardierung von Schulen und Krankenh&auml;usern im Jemen die gr&ouml;&szlig;te humanit&auml;re Krise unserer Zeit verursacht hat, via Pressekonferenz den Ansarollah.<br>\nV&ouml;llig zu Recht konterte Mohammed Abdulsalam, Sprecher und Chefunterh&auml;ndler der Ansarollah, die &Ouml;ffnung von H&auml;fen und Flugh&auml;fen sei ein Menschenrecht, das nicht als Druckmittel missbraucht werden d&uuml;rfe. Obwohl es den Vorschl&auml;gen Riads an &raquo;neuen Aspekten&laquo; fehle, sei man zu weiteren Gespr&auml;chen bereit.<br>\nAber Riad, das einen einseitig ausgerufenen Waffenstillstand im vergangenen Fr&uuml;hjahr bereits am ersten Tag brach, geht es genauso wenig um Frieden oder das Leben von Millionen Jemeniten wie Washington, das den Krieg von Anbeginn aktiv unterst&uuml;tzt hat. W&auml;ren ihre scheinheiligen Angebote ernst gemeint, w&uuml;rde die gesamte Blockade sofort aufgehoben und den 14 Schiffen mit Treibstoff vor der jemenitischen K&uuml;ste freies Geleit gew&auml;hrt, damit Hunderte Medikamenten- und Lebensmitteltransporte f&uuml;r die Weiterfahrt betankt werden k&ouml;nnen.<br>\nAllerdings sucht man einen gesichtswahrenden Ausweg aus dem jemenitischen Kriegsdesaster, ohne die Kontrolle komplett zu verlieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/399245.scheinheiliges-angebot.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das B&ouml;se in uns<\/strong><br>\n(&hellip;) Von Chris Hedges<br>\nRobert Aaron Long, 21, angeklagt wegen der Ermordung von acht Opfern, von denen sechs asiatische Frauen waren, in drei Massagesalons in der Gegend von Atlanta, sagte der Polizei, dass er die Morde ausf&uuml;hrte, um die Versuchungen zu beseitigen, die seine sexuelle Sucht n&auml;hrten. Seine Kirche, die Crabapple First Baptist Church in Milton, Georgia, die Sex au&szlig;erhalb der Ehe ablehnt, gab eine Erkl&auml;rung heraus, in der sie die Schie&szlig;ereien als &ldquo;inakzeptabel und im Widerspruch zum Evangelium&rdquo; verurteilte&hellip;<br>\nRev. Jerry Dockery, Pastor der Gemeinde predigte, dass Christi Wiedergeburt unmittelbar bevorst&uuml;nde. Und wenn Christus zur&uuml;ckkehrte, so Dockery, w&uuml;rde er einen r&uuml;cksichtslosen und gewaltt&auml;tigen Krieg gegen Ungl&auml;ubige und Ungl&auml;ubige f&uuml;hren, gegen diejenigen, die von Satan kontrolliert w&uuml;rden&hellip;<br>\nIch h&ouml;rte eine Menge dieser Art von Predigten von fundamentalistischen Predigern w&auml;hrend der zwei Jahre, die ich kreuz und quer durch das Land f&uuml;r mein Buch American Fascists: Die christliche Rechte und der Krieg gegen Amerika&hellip;<br>\nDie simplifizierende Botschaft war immer dieselbe. Die Welt war geteilt in uns und sie, die Gesegneten und die Verdammten, Vertreter Gottes und Vertreter Satans, Gut und B&ouml;se. Millionen von gr&ouml;&szlig;tenteils wei&szlig;en Amerikanern, die hermetisch in der Ideologie der christlichen Rechten eingeschlossen sind, sehnen sich danach, die satanischen Kr&auml;fte zu zerst&ouml;ren, die sie f&uuml;r das Debakel ihres Lebens verantwortlich machen, die zerbrochenen Heime, den h&auml;uslichen und sexuellen Missbrauch, die k&auml;mpfenden Haushalte von Alleinerziehenden, den Mangel an M&ouml;glichkeiten, die l&auml;hmenden Schulden, die Armut, die Zwangsr&auml;umungen, die Bankrotte, den Verlust des nachhaltigen Einkommens und den Verfall ihrer Gemeinden. Satanische Kr&auml;fte, so glauben sie, kontrollieren die Finanzsysteme, die Medien, die &ouml;ffentliche Bildung und die drei Zweige der Regierung&hellip;<br>\nDie Morde in Atlanta waren keine Anomalie durch einen geistesgest&ouml;rten Amokl&auml;ufer. Der Hass auf Menschen anderer Ethnien und Glaubensrichtungen, der Hass auf farbige Frauen die von der christlichen Rechten als Verf&uuml;hrerinnen im Bunde mit Satan verurteilt werden, wurde in der grassierenden Misogynie, Hypermaskulinit&auml;t und Rassismus befruchtet, die im Zentrum des Glaubenssystems der christlichen Rechten liegen, sowie die Kern&uuml;berzeugungen des amerikanischen Imperialismus definieren. Die wei&szlig;e Rasse, besonders in den Vereinigten Staaten, wird als Gottes auserw&auml;hlter Vertreter gefeiert. Imperialismus und Krieg sind g&ouml;ttliche Instrumente, um die Welt von Ungl&auml;ubigen und Barbaren, dem B&ouml;sen selbst, zu s&auml;ubern&hellip;<br>\nWenn Christus wiederkommt, so wird den Gl&auml;ubigen gesagt, wird er die Auserw&auml;hlten in einer letzten apokalyptischen Schlacht gegen die Menschen und Gruppen anf&uuml;hren, die f&uuml;r ihre Entwurzelung und Verzweiflung verantwortlich gemacht werden. Die s&auml;kulare Welt, die sie und ihre Familien fast zerst&ouml;rt hat, wird ausgerottet werden. Die Fehler in der menschlichen Gesellschaft und im Menschen werden ausgel&ouml;scht werden. Sie werden haben, was die meisten nie hatten: ein stabiles Zuhause und eine Familie, eine liebevolle Gemeinschaft, feste moralische Standards, finanzielle und pers&ouml;nliche Sicherheit und Erfolg und eine Abschaffung von Unsicherheit, Unordnung und Zweifel. Ihr zersplittertes, aufgew&uuml;hltes Leben wird ganz werden. Das B&ouml;se wird physisch besiegt sein. Es wird keine Unreinheit mehr geben, weil das Unreine nicht mehr existieren wird.<br>\nDiese Externalisierung des B&ouml;sen ist jedoch nicht auf die christliche Rechte beschr&auml;nkt. Sie liegt im Kern des amerikanischen Imperialismus, des amerikanischen Exzeptionalismus und des amerikanischen Rassismus&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/scheerpost.com\/2021\/03\/22\/hedges-the-evil-within-us\/\">Scheerpost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Originaltitel: Hedges: The Evil Within Us. Eigene &Uuml;bersetzung<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Fu&szlig;ballweltmeisterschaft in Katar: Was darf K&ouml;nig Fu&szlig;ball?<\/strong><br>\nTobias Tscherrig<br>\nEin Rasenproduzent boykottiert die Fu&szlig;ball-WM 2022 in Katar. Ein wichtiges Zeichen f&uuml;r Fu&szlig;ball-Funktion&auml;re und Spieler.<br>\nDie Kritik an der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft in Katar und am Weltfu&szlig;ballverband FIFA w&auml;chst weiter. Nicht nur Fans sehen die WM in Katar zunehmend kritisch, auch ein privater Zulieferer will damit nichts zu tun haben. Der niederl&auml;ndische Rasenproduzent &laquo;Hendriks Gras&raquo; will die WM-Stadien in Katar nun doch nicht mit Rasen ausstatten. Das Unternehmen, das auch die Rasenunterlagen f&uuml;r die WM 2006 in Deutschland und f&uuml;r die letzten drei Europameisterschaften geliefert hatte, hat sich aufgrund der Menschenrechtssituation im Golfstaat dazu entschlossen, den Rasen weder zu liefern noch zu verlegen. &laquo;Wir haben gesehen, was da vor sich geht. Wir wussten, dass bei den Arbeiten Menschen ums Leben gekommen sind, aber die Zahl von sechseinhalbtausend hat uns enorm erschreckt&raquo;, schreibt das Familienunternehmen in einer Stellungnahme.<br>\nEin Schritt, der neben Mut auch die Bereitschaft forderte, finanzielle Einbu&szlig;en in Kauf zu nehmen. Damit macht &laquo;Hendriks Gras&raquo;, was FIFA, Funktion&auml;re, nationale Fu&szlig;ballverb&auml;nde, Klubs und Spieler bisher nur in Ausnahmef&auml;llen geschafft haben: Klare Statements und entsprechendes Verhalten gegen die Missst&auml;nde in Katar &ndash; auch wenn der eigene Geldbeutel betroffen ist.<br>\nDas ist ein wichtiges Zeichen: Die weltweite Pandemie hat einmal mehr gezeigt, was K&ouml;nig Fu&szlig;ball alles unternimmt, damit der Betrieb von Ligen und Turnieren aufrecht erhalten werden kann &ndash; und welche Privilegien er dabei genie&szlig;t. Katar und einige andere Weltmeisterschaften aus der Vergangenheit zeigen, wie borniert die FIFA an ihrer Gelddruckmaschine &laquo;WM&raquo; festh&auml;lt &ndash; auch wenn es zahlreiche Hinweise auf Menschenrechtsverletzungen und Korruption gibt. Statt klarer Ansagen und Konsequenzen liefert die FIFA jeweils wohlklingende Statements&hellip;<br>\nEs gibt viele Gr&uuml;nde f&uuml;r den Boykott<br>\nDie Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Im Mai 2020 wurde publik, dass drei FIFA-Funktion&auml;re gekauft worden waren, um f&uuml;r Katar als Austragungsort zu stimmen&hellip;<br>\nDabei g&auml;be es weit mehr Gr&uuml;nde, als &laquo;nur&raquo; die Todesopfer auf den Baustellen und die diversen Korruptionsvorw&uuml;rfe. Zum Beispiel der Unsinn der Vergabe an ein Land, das keine Fu&szlig;balltradition vorzuweisen hat und entsprechend auch Unsummen in den Bau der f&uuml;r das Turnier ben&ouml;tigten Infrastruktur investieren muss. Die Hitze im Emirat, die schlie&szlig;lich die Verlegung in den Winter n&ouml;tig machte oder der weltweit h&ouml;chste CO2-Ausstoss pro Kopf der Bev&ouml;lkerung, was in Zeiten des Klimawandels kein zu vernachl&auml;ssigendes Argument darstellt. Weiter ist Katar, das sich nach au&szlig;en gerne als weltoffen pr&auml;sentiert, ein autokratisches Regime, das islamistische Umtriebe sponsern soll, Journalisten an Berichterstattungen hindert, Menschenrechte mit F&uuml;ssen tritt und homosexuelle Handlungen unter Strafe stellt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/fussballweltmeisterschaft-in-katar-was-darf-koenig-fussball\/\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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